Miyoshi Tatsuji (japanisch 三好 達治; geboren 23. August 1900 in Osaka; gestorben 5. April 1964) war ein japanischer…Miyoshi Tatsuji (japanisch 三好 達治; geboren 23. August 1900 in Osaka; gestorben 5. April 1964) war ein japanischer Lyriker, Übersetzer und Essayist.
Ryōichi Sasakawa (笹川 良一, Sasakawa Ryōichi, * 4. Mai 1899 in Minō; † 18. Juli 1995 in Tōkyō) war ein japanischer…Ryōichi Sasakawa (笹川 良一, Sasakawa Ryōichi, * 4. Mai 1899 in Minō; † 18. Juli 1995 in Tōkyō) war ein japanischer ultranationalistischer Politiker, Kriegsverbrecher, Unternehmer und Sportfunktionär.
Saeki Yūzō (japanisch 佐伯 祐三; 28. April 1898 in Nakatsu, Landkreis Nishinari (heute Kita-ku, Osaka), Präfektur Osaka –…Saeki Yūzō (japanisch 佐伯 祐三; 28. April 1898 in Nakatsu, Landkreis Nishinari (heute Kita-ku, Osaka), Präfektur Osaka – 16. August 1928 in Paris) war ein japanischer Maler im Yōga-Stil.
Suenaga Masao (japanisch 末永 雅雄; geboren 23. Juni 1897 in der Präfektur Osaka; gestorben 7. Mai 1991) war ein…Suenaga Masao (japanisch 末永 雅雄; geboren 23. Juni 1897 in der Präfektur Osaka; gestorben 7. Mai 1991) war ein japanischer Archäologe.
Hagiwara Yūsuke (japanisch 萩原 雄祐; geboren 28. März 1897 in Osaka; gestorben 29. Januar 1979) war ein japanischer…Hagiwara Yūsuke (japanisch 萩原 雄祐; geboren 28. März 1897 in Osaka; gestorben 29. Januar 1979) war ein japanischer Astronom.
Kayukawa Shinji (japanisch 粥川 仲二, geboren 1896 in Sakai (Präfektur Osaka), gestorben 1949) war ein japanischer Maler…Kayukawa Shinji (japanisch 粥川 仲二, geboren 1896 in Sakai (Präfektur Osaka), gestorben 1949) war ein japanischer Maler der Nihonga-Richtung während der Taishō- und Shōwa-Zeit.
Tsuneji Matsuda (japanisch 松田恒次 Matsuda Tsuneji; * 24. November 1895 in Osaka; † 15. November 1970 in Hiroshima) war…Tsuneji Matsuda (japanisch 松田恒次 Matsuda Tsuneji; * 24. November 1895 in Osaka; † 15. November 1970 in Hiroshima) war von 1951 bis zu seinem Tod im November 1970 Präsident der Tōyō Kōgyō K.K., heute Mazda Motor Corporation. Die Unternehmensführung übernahm er von seinem Adoptivvater Jujiro Matsuda.
Umehara Sueji (japanisch 梅原 末治; * 13. August 1893 in Ōsaka; † 18. Februar 1983) war ein japanischer Archäologe, dessen…Umehara Sueji (japanisch 梅原 末治; * 13. August 1893 in Ōsaka; † 18. Februar 1983) war ein japanischer Archäologe, dessen Forschungsschwerpunkt chinesische Bronzen waren.
Yamamoto Tamesaburō (japanisch 山本 為三郎; geboren 24. April 1893 in Osaka; gestorben 4. Februar 1966 in Tokio) war ein…Yamamoto Tamesaburō (japanisch 山本 為三郎; geboren 24. April 1893 in Osaka; gestorben 4. Februar 1966 in Tokio) war ein erfolgreicher japanischer Unternehmer und Kunstmäzen. Er wurde „Bierkönig“ (ビール王) und „Hotelkönig“ (ホテル王) genannt.
Kashio Seiichirō (japanisch 柏尾 誠一郎 Kashio Seiichirō; * 2. Januar 1892 in Osaka; † 6. September 1962 in Tokio) war ein…Kashio Seiichirō (japanisch 柏尾 誠一郎 Kashio Seiichirō; * 2. Januar 1892 in Osaka; † 6. September 1962 in Tokio) war ein japanischer Tennisspieler. Im Herrendoppel gewann er mit der Silbermedaille 1920 die erste olympische Medaille für Japan.
Mimino Usaburō (japanisch 耳野 卯三郎; geboren 12. November 1891 in der Präfektur Osaka; gestorben 15. März 1974) war ein…Mimino Usaburō (japanisch 耳野 卯三郎; geboren 12. November 1891 in der Präfektur Osaka; gestorben 15. März 1974) war ein japanischer Maler im Yōga-Stil.
Ikuta Kachōjo (japanisch 生田 花朝女, Vorname eigentlich Minori; geboren 22. November 1889 in Osaka; gestorben 29. März 1978…Ikuta Kachōjo (japanisch 生田 花朝女, Vorname eigentlich Minori; geboren 22. November 1889 in Osaka; gestorben 29. März 1978 daselbst) war eine japanische Malerin der Nihonga-Richtung.
Koide Narashige (japanisch 小出 楢重; geb. 13. Oktober 1887 in Osaka; gest. 13. Februar 1931) war ein japanischer Maler des…Koide Narashige (japanisch 小出 楢重; geb. 13. Oktober 1887 in Osaka; gest. 13. Februar 1931) war ein japanischer Maler des Yōga-Stils.
Orikuchi Shinobu (japanisch 折口 信夫; fälschlich auch Origuchi Nobuo gelesen; * 11. Februar 1887 in Kizu, Nishinari-gun…Orikuchi Shinobu (japanisch 折口 信夫; fälschlich auch Origuchi Nobuo gelesen; * 11. Februar 1887 in Kizu, Nishinari-gun (heute: Osaka); † 3. Mai 1953) war ein japanischer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler.
Kondō Nobutake (jap. 近藤 信竹; * 25. September 1886 in Osaka; † 19. Februar 1953 in Setagaya, Tokio) war ein japanischer…Kondō Nobutake (jap. 近藤 信竹; * 25. September 1886 in Osaka; † 19. Februar 1953 in Setagaya, Tokio) war ein japanischer Admiral. Er graduierte 1907 als Jahrgangsbester an der japanischen Marineakademie. Von 1912 bis 1913 diente er als Marineattaché in Großbritannien. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs besuchte er die Marinehochschule und wurde im Dezember 1919 Korvettenkapitän. Von 1920 bis 1923 war er als Mitglied der Naval Interallied Commission of Control in Deutschland tätig. 1929 wurde er Kommandant des Schweren Kreuzers Kako und 1932 des Schlachtschiffs Kongō. Im November 1933 wurde er zum Konteradmiral befördert. 1935 wurde er Chef des Stabes der Kombinierten Flotte und wurde 1937 zum Vizeadmiral befördert. Nach Ausbruch des Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges befehligte er die 5. Flotte bei der Invasion von Hainan und der Blockade von Swatow. Zu Beginn des Pazifikkriegs kommandierte er die 2. Flotte. Er nahm an den japanischen Invasionen der Malaiischen Halbinsel, der Philippinen und Niederländisch-Indiens teil. Er führte das Kommando der 2. Flotte bei der Attacke im Indischen Ozean. Bei der Schlacht um Midway befehligte Kondo die Landungs- und Deckungsgruppe mit dem Flugzeugträger Zuihō, den Schlachtschiffen Kongō und Hiei, vier Schweren Kreuzern, acht Zerstörern. Doch hier musste er die erste Niederlage seiner Laufbahn verkraften, da seine Truppen auf halbem Weg den Rückzug antreten mussten. Bei der Schlacht um Guadalcanal führte er in drei Seeschlachten Kampfverbände. Während der Schlacht bei den Ost-Salomonen im August 1942 kommandierte er die Deckungsgruppe, bestehend aus dem Schlachtschiff Mutsu und drei Zerstörern, welche nicht in die Schlacht eingreifen konnten. Bei der Schlacht bei den Santa-Cruz-Inseln im Oktober 1942 war er Gesamtbefehlshaber der Operation und führte eine Kampfgruppe mit dem Träger Jun’yō, vier Schweren Kreuzern, einem Leichten Kreuzer und fünf Zerstörern. Auch bei dieser Seeschlacht waren seine Schiffe nicht direkt am Kampf beteiligt. Am 14./15. November 1942 bei der Seeschlacht von Guadalcanal kommandierte Kondō einen Kampfverband mit dem Schlachtschiff Kirishima zusammen mit den Kreuzern Atago, Nagara, Sendai und Takao. Er sollte die Bedrohung japanischer Truppen durch den Flugplatz Henderson Field durch massiven nächtlichen Beschuss ausschalten. Stattdessen musste Kondō mit einem amerikanischen Kampfverband mit den Schlachtschiffen Washington und South Dakota kämpfen und musste sich geschlagen geben. Bei der Seeschlacht verlor er die Kirishima. Diese Niederlage markierte einen Wendepunkt im gesamten Guadalcanal-Feldzug der Japaner. Kondō wurde ins japanische Marineministerium nach Tokio abberufen. Er erhielt als Oberkommandierender der China-Regionalflotte noch einen letzten Fronteinsatz. Bei Kriegsende war er wieder im Marineministerium. Da er zu der Zeit keinen hohen Posten innehatte, wurde er bei den Tokioter Prozessen nicht angeklagt. Er starb 1953.
Kiyono Kenji (japanisch 清野 謙次; * 14. August 1885 in der Präfektur Okayama; † 27. Dezember 1955 in Meguro, Tokio) war…Kiyono Kenji (japanisch 清野 謙次; * 14. August 1885 in der Präfektur Okayama; † 27. Dezember 1955 in Meguro, Tokio) war ein japanischer Arzt, Anthropologe und Archäologe. Er ist in der Medizin für die Entdeckung der Vitalfärbung bekannt, in der Archäologie für seine Kontroverse über die Herkunft der Japaner. Er verursachte zudem einen Universitätsskandal durch ein Diebstahldelikt. Kiyono war verheiratet mit Fumi Yasuba, der Tochter des Geschäftsmanns und Politikers Yasuba Suenobu (1858–1930). Die Ehe blieb kinderlos.
Takasaki Tatsunosuke (jap. 高碕 達之助; * 7. Februar 1885 im Dorf Hashiramoto (heute Teil von Takatsuki), Präfektur Osaka; †…Takasaki Tatsunosuke (jap. 高碕 達之助; * 7. Februar 1885 im Dorf Hashiramoto (heute Teil von Takatsuki), Präfektur Osaka; † 24. Februar 1964 in Tokio) war ein japanischer Geschäftsmann, der sich nach dem Zweiten Weltkrieg der Politik zuwandte.
Maeda Tamon (japanisch 前田 多門, geboren 11. Mai 1884 in der Präfektur Osaka, gestorben 4. Juli 1962) war ein japanischer…Maeda Tamon (japanisch 前田 多門, geboren 11. Mai 1884 in der Präfektur Osaka, gestorben 4. Juli 1962) war ein japanischer Politiker, Journalist und Autor während der Taishō- und Shōwa-Zeit.
Sasaki Madoka (japanisch 佐々 木望; geboren am 10. Oktober 1883 in Hiroshima, Japan; gestorben am 15. November 1927 in…Sasaki Madoka (japanisch 佐々 木望; geboren am 10. Oktober 1883 in Hiroshima, Japan; gestorben am 15. November 1927 in Budapest, Ungarn) war ein japanischer Malakologe und Hochschullehrer.
Satō Naotake (jap. 佐藤 尚武; * 30. Oktober 1882 in der Präfektur Osaka, Kaiserreich Japan; † 18. Dezember 1971 in Japan)…Satō Naotake (jap. 佐藤 尚武; * 30. Oktober 1882 in der Präfektur Osaka, Kaiserreich Japan; † 18. Dezember 1971 in Japan) war ein japanischer Diplomat und Politiker.
Hamada Kōsaku (japanisch 濱田 耕作; * 22. Februar 1881 in Kishiwada; † 25. Juli 1938 in Kyōto), auch Hamada Seiryō (浜田 青陵)…Hamada Kōsaku (japanisch 濱田 耕作; * 22. Februar 1881 in Kishiwada; † 25. Juli 1938 in Kyōto), auch Hamada Seiryō (浜田 青陵), war einer der ersten modernen japanischen Archäologen. Sein Hauptverdienst lag in der Systematisierung der noch jungen archäologischen Forschung in Japan.
Ueda Kenkichi (jap. 植田 謙吉; * 8. März 1875 in Sayama-mura, Landkreise Tannan, Präfektur Sakai (heute: Ōsaka-Sayama); †…Ueda Kenkichi (jap. 植田 謙吉; * 8. März 1875 in Sayama-mura, Landkreise Tannan, Präfektur Sakai (heute: Ōsaka-Sayama); † 11. September 1962 in Ōiso, Präfektur Kanagawa) war ein General der Kaiserlich Japanischen Armee.
Kawai Suimei (japanisch 河井 醉茗; geboren 7. Mai 1874 in Sakai (Präfektur Osaka); gestorben 17. Januar 1965 in Tokio) war…Kawai Suimei (japanisch 河井 醉茗; geboren 7. Mai 1874 in Sakai (Präfektur Osaka); gestorben 17. Januar 1965 in Tokio) war ein japanischer Dichter.
Kawakami Bizan (japanisch 川上眉山, eigentlich Kawakami Akira (川上亮), Künstlername Empa Sannin (煙波山人); geboren 16. April…Kawakami Bizan (japanisch 川上眉山, eigentlich Kawakami Akira (川上亮), Künstlername Empa Sannin (煙波山人); geboren 16. April 1869 in Osaka; gestorben 15. Juni 1908) war ein japanischer Schriftsteller der Meiji-Zeit. Auf ihn geht die sogenannte „Kannen-Schōsetsu“ (観念小説), etwa „Konzept-Novelle“, zurück.
Suzuki Kantarō (japanisch 鈴木貫太郎; * 18. Januar 1868 in Sakai, Präfektur Osaka; † 17. April 1948 in Noda, Präfektur…Suzuki Kantarō (japanisch 鈴木貫太郎; * 18. Januar 1868 in Sakai, Präfektur Osaka; † 17. April 1948 in Noda, Präfektur Chiba) war ein japanischer Admiral und 1945 Premierminister.
Uchimura Kanzō (jap. 内村 鑑三; * 23. März 1861 in Edo; † 28. März 1930) war ein japanischer protestantischer Christ…Uchimura Kanzō (jap. 内村 鑑三; * 23. März 1861 in Edo; † 28. März 1930) war ein japanischer protestantischer Christ, Kolumnist und Pazifist. Er war Begründer der christlichen Mukyokai-Bewegung. Als Kolumnist war er ein scharfer Kritiker des ersten Sino-Japanischen und Russisch-Japanischen Krieges.
Aruga Nagao bzw. Ariga Nagao (jap. 有賀 長雄; * 13. November 1860 (traditionell: Man’en 1/10/1); † 17. Juni 1921) war ein…Aruga Nagao bzw. Ariga Nagao (jap. 有賀 長雄; * 13. November 1860 (traditionell: Man’en 1/10/1); † 17. Juni 1921) war ein japanischer Rechtswissenschaftler und Soziologe. Aruga Nagao wurde als ältester Sohn von Aruga Akinaga (有賀 長隣) geboren. Er lernte an der Englischschule Osaka (大阪英語学校, Ōsaka eigo gakkō), dann die Kaisei-Schule (開成学校, Kaisei gakkō) und dann die Universität Tokio, an der er 1882 seinen Abschluss in Geisteswissenschaften machte. Anschließend kompilierte er dort als außerordentlicher Professor (準助教授, junjo kyōju) die japanische Sozialgeschichte. Diese veröffentlichte er schließlich 1883 als dreibändiges Werk mit dem Titel Shakaigaku (Kyūjitai: 社會學, Shinjitai: 社会学, dt. „Soziologie“) und gilt damit als einer der Begründer der japanischen Soziologie. Seine Lehre basiert in Anlehnung an Herbert Spencer auf der Theorie der sozialen Evolution. 1884 wurde er Sekretär (書記官, shokikan) im japanischen Senat (Genrōin). Anschließend war er Sekretär im Geheimen Staatsrat (Sūmitsu-in), Sekretär (秘書官, hishokan) des Premierministers, hatte aber weitere hohe Ämter z. B. im Landwirtschafts- und im Handelsministerium inne. 1886 hatte er ein einjähriges Auslandsstudium in Europa. An der Universität Berlin lehrte er japanische Sozialgeschichte und lernte autodidaktisch europäische Geschichte und Psychologie. Einen Monat vor Verkündigung der Meiji-Verfassung veröffentlichte er Kokkagaku (国家学, dt. „Staatslehre“). 1897 erhielt er den Doktorgrad in Rechtswissenschaften und 1911 in Geisteswissenschaften. An der Waseda-Universität wurde er ordentlicher Professor und Ratsmitglied (評議員, hyōgiin). Zusätzlich war er Direktor der Teishitsu-seido-chōsa-kyoku (帝室制度調査局, dt. „Untersuchungsbehörde der Institution der kaiserlichen Familie“). Er lehrte auch an der Heereshochschule. Während des Russisch-Japanischen Kriegs 1904/1905 war er Ratgeber für die japanische Armee in Sachen Völkerrecht. Nach dem Krieg ging er noch dreimal zum Studium nach Europa und schrieb Nichi-Ro-sen’eki Kokusaihōron (日露戦役国際法論, dt. „Über das Völkerrecht im Russischen-Japanischen Krieg“). Er war mehrmals für das japanische Rote Kreuz bei der internationalen Rotkreuz-Konferenzen anwesend, und 3 Mal bei den Haager Friedenskonferenzen. 1913 folgte er einer Einladung Yuan Shikais – des Präsidenten der Republik China – und wurde dessen Rechtsberater.
Atomi Kakei (japanisch 跡見 花蹊; geboren 10. Mai 1840 in Osaka; gestorben 10. Januar 1926) war eine japanische Pädagogin…Atomi Kakei (japanisch 跡見 花蹊; geboren 10. Mai 1840 in Osaka; gestorben 10. Januar 1926) war eine japanische Pädagogin während der Meiji- und Taishō-Zeit. Sie gehörte zu den Ersten in Japan, die sich um die Erziehung von Mädchen zu einer guten Ehefrau und einer weisen Mutter bemühte.
Gyōki oder Gyōgi (jap. 行基; * 668 in der Provinz Kawachi; † 749) war ein buddhistischer Mönch der japanischen Hossō-shū.…Gyōki oder Gyōgi (jap. 行基; * 668 in der Provinz Kawachi; † 749) war ein buddhistischer Mönch der japanischen Hossō-shū. Er ist besonders für seine wohltätigen Aktivitäten im gemeinen Volk berühmt. Gyōki, der aus einer naturalisierten Familie koreanischer Adliger aus Baekje stammte, verbrachte seit seinem 15. Lebensjahr sein Leben an buddhistischen Tempeln, zunächst am Asuka-dera, dann ab 685 am Yakushi-ji, wo er mit 24 ordiniert und unter anderem Schüler von Dōshō (629–700) und Gien (義淵; 644–728) wurde. Im Jahr 704 erkrankte Gyōkis Mutter, woraufhin er den Yakushi-ji verließ und nach Hause zurückkehrte, wo er die Wohnung in einen Tempel umfunktionierte. Später zog er mit seiner Mutter in eine Einsiedelei auf dem Berg Ikoma-yama, wo sie bis zu ihrem Tod zusammen lebten. Danach begann Gyōki, auf eigene Faust als Prediger und Missionar durch das Land zu reisen. Im Laufe seiner Reisen wirkte Gyōki an vielerlei Bauprojekten mit, insbesondere zum Wohl einfacher Leute – darunter Bootsstege, Brücken, Dämme, Bewässerungssysteme, Brunnen und Herbergen. Die Kenntnisse dazu resultierten höchstwahrscheinlich aus seinem Studium bei Dōshō. Insgesamt wird ihm auch die Bauherrschaft über 49 Tempel (34 für Mönche, 15 für Nonnen) zugeschrieben. Vielleicht im Zusammenhang mit diesen Reisen entstand die Karte Japans, die seinen Namen trägt. Gyōkis Reisetätigkeiten standen in eklatantem Widerspruch zur damaligen Religionspolitik des Ritsuryō-Adels. Verboten war das Sōni-ryō (僧尼令), die Aktivitäten von Mönchen und Priestern außerhalb offiziell anerkannter Tempel und Institutionen. Seit 718 wurden regelmäßig Edikte gegen Gyōkis illegale Tätigkeiten erlassen. Selbst in einer Passage aus dem Rikkokushi Shoku Nihongi wurde er noch als gefährlicher Verführer der Massen charakterisiert, obwohl er zu dieser Zeit schon länger die Akzeptanz diverser Regierungsvertreter erlangt hatte. So war er 721 von der Genshō-tennō eingeladen worden, um am Hof einen Vortrag zu halten, wobei ihm offiziell gestattet wurde, zwei seiner Anhänger zu ordinieren. Später entwickelte er enge Beziehungen zum Shōmu-tennō, der ihm 745 das zum ersten Daisōjō (etwa „Groß-Rektifizierer“) ernannte, dem höchsten buddhistischen Amt. Er soll auch auf Betreiben des kaiserlichen Hofes am Bau des Daibutsu am Tōdai-ji beteiligt worden sein. Gyōkis Wirken machte ihn bereits zu Lebzeiten äußerst populär. Das Shoku Nihongi führt mehrere Beispiele an, in denen er öffentlich die Massen ordinierte, so 705 Laien auf einmal im Jahr 741. Zum Zeitpunkt seines Todes soll Gyōki über dreitausend Schüler gehabt haben, darunter Gyōshin (670–740) und Shōgo bzw. Shōgu (732–811). Seine Leiche wurde auf dem Gelände eines Tempels auf dem Ikoma-yama begraben. Postum wurde Gyōki vom Kaiserhof sogar der Titel Bosatsu (Bodhisattva) verliehen. Seine Verehrung im volkstümlichen Buddhismus in Japan hält bis heute an.
Asuna Tanaka (jap. 田中 明日菜, Tanaka Asuna; * 23. April 1988 in der Präfektur Osaka) ist eine japanische…Asuna Tanaka (jap. 田中 明日菜, Tanaka Asuna; * 23. April 1988 in der Präfektur Osaka) ist eine japanische Fußballnationalspielerin.
Sumire Hata (japanisch 秦澄 美鈴 Hata Sumire; * 4. Mai 1996 in Yao) ist eine japanische Leichtathletin, die sich auf den…Sumire Hata (japanisch 秦澄 美鈴 Hata Sumire; * 4. Mai 1996 in Yao) ist eine japanische Leichtathletin, die sich auf den Weitsprung spezialisiert hat und zu Beginn ihrer Karriere auch im Hochsprung an den Start ging. 2023 wurde sie im Asienmeisterin im Weitsprung im Freien und in der Halle und ist seit 2023 Inhaberin des Landesrekordes im Weitsprung.
Yoriko Okamoto (japanisch 岡本 依子 Okamoto Yoriko; * 6. September 1971 in Kadoma) ist eine ehemalige japanische…Yoriko Okamoto (japanisch 岡本 依子 Okamoto Yoriko; * 6. September 1971 in Kadoma) ist eine ehemalige japanische Taekwondoin.
Kumiko Ogura (jap. 小椋 久美子, Ogura Kumiko; * 5. Juli 1983 in Kawagoe, Präfektur Mie) ist eine Badmintonspielerin aus…Kumiko Ogura (jap. 小椋 久美子, Ogura Kumiko; * 5. Juli 1983 in Kawagoe, Präfektur Mie) ist eine Badmintonspielerin aus Japan.
Miya Tachibana (jap. 立花 美哉, Tachibana Miya; * 12. Dezember 1974 in Ōtsu) ist eine ehemalige japanische…Miya Tachibana (jap. 立花 美哉, Tachibana Miya; * 12. Dezember 1974 in Ōtsu) ist eine ehemalige japanische Synchronschwimmerin.
Satsumi Matsuda (松田 颯水, Matsuda Satsumi, * 17. Juli 1993) ist eine japanische Synchronsprecherin, die mit Arts Vision…Satsumi Matsuda (松田 颯水, Matsuda Satsumi, * 17. Juli 1993) ist eine japanische Synchronsprecherin, die mit Arts Vision verbunden ist. Sie ist die Zwillingsschwester von Risae Matsuda. Beide waren die 4. und 5. Anisong Grand Prix-Finalisten, gemeinsam mit Marina Kawano (4.) und Konomi Suzuki (5.).
Shizuka Yamamoto (jap. 山本 静香, Yamamoto Shizuka; * 5. Dezember 1975 in der Präfektur Osaka) ist eine japanische…Shizuka Yamamoto (jap. 山本 静香, Yamamoto Shizuka; * 5. Dezember 1975 in der Präfektur Osaka) ist eine japanische Badmintonspielerin.
Takuya Kimura (jap. 木村拓哉, Kimura Takuya; * 13. November 1972 in der Präfektur Tokio), Spitzname Kimutaku, ist ein…Takuya Kimura (jap. 木村拓哉, Kimura Takuya; * 13. November 1972 in der Präfektur Tokio), Spitzname Kimutaku, ist ein japanischer Sänger und Schauspieler. Viele der TV-Dorama, in denen er aufgetreten ist, wurden überaus erfolgreich. Zudem war er von 1988 bis 2016 Mitglied der J-Pop-Gruppe SMAP.
Ken Hirai (jap. 平井 堅, Hirai Ken; * 17. Januar 1972 in Higashiōsaka) ist ein japanischer R&B- und J-Pop-Sänger. Seit…Ken Hirai (jap. 平井 堅, Hirai Ken; * 17. Januar 1972 in Higashiōsaka) ist ein japanischer R&B- und J-Pop-Sänger. Seit seinem Debüt 1992 arbeitete er nebenbei als Modell, Schauspieler und Songschreiber. In seiner Karriere verkaufte er insgesamt 13 Millionen Tonträger. In den Oricon-Charts war Hitomi wo Tojite mit fast 900.000 Exemplaren die meistverkaufte Single des Jahres 2004 und 2006 erreichte auch sein Best-of Album mit 2 Millionen Verkäufen Platz 1 der Jahrescharts.
Yūko Sano (jap. 佐野 優子, Sano Yūko; * 26. Juli 1979 in Takatsuki, Präfektur Osaka) ist eine japanische…Yūko Sano (jap. 佐野 優子, Sano Yūko; * 26. Juli 1979 in Takatsuki, Präfektur Osaka) ist eine japanische Volleyballspielerin. Sie nahm an zwei Olympischen Spielen teil und gewann 2012 die Bronzemedaille.
Yūji Naka (jap. 中 裕司, Naka Yūji; * 17. September 1965 in Ōsaka) ist ein japanischer Programmierer. Er ist bekannt für…Yūji Naka (jap. 中 裕司, Naka Yūji; * 17. September 1965 in Ōsaka) ist ein japanischer Programmierer. Er ist bekannt für seine Arbeit an den Videospielen der Firma Sega.
Keigo Higashino (jap. 東野 圭吾, Higashino Keigo; * 4. Februar 1958 in Ikuno-ku, Osaka, Japan; † 23. Juli 2026) war ein…Keigo Higashino (jap. 東野 圭吾, Higashino Keigo; * 4. Februar 1958 in Ikuno-ku, Osaka, Japan; † 23. Juli 2026) war ein populärer japanischer Kriminalschriftsteller, dessen Werke mehrmals ausgezeichnet sowie verfilmt wurden.
Kajii Motojirō (japanische 梶井 基次郎; * 17. Februar 1901 in der Präfektur Osaka; † 24. März 1932) war ein japanischer…Kajii Motojirō (japanische 梶井 基次郎; * 17. Februar 1901 in der Präfektur Osaka; † 24. März 1932) war ein japanischer Schriftsteller.
Ken’ichi Suzumura (japanisch 鈴村 健一Suzumura Ken’ichi; * 12. September 1974 in der Präfektur Niigata) ist ein japanischer…Ken’ichi Suzumura (japanisch 鈴村 健一Suzumura Ken’ichi; * 12. September 1974 in der Präfektur Niigata) ist ein japanischer Synchronsprecher (Seiyū) und Sänger. Er gehört zur Agentur Arts Vision. Seine Ausbildung zum Synchronsprecher machte er an der Nihon Narration Engi Kenkyūjo. 1994 hatte Suzumura seine Debütrolle in Macross 7. Seine bekanntesten Rollen sind unter anderem Hikaru Hitachiin in Ouran High School Host Club, Shinn Asuka in Mobile Suit Gundam Seed Destiny, Sogo Okita in Gintama, Lavi in D.Gray-Man, und Ryutaros der Kamen-Rider-Serie Kamen Rider Den-O. Meist wird er von seinen Fans und anderen Seiyū-Kollegen Suzu, Muraken (vor allem von Seiyū-Kollege Sōichirō Hoshi und anderen Fans) und Suzuken genannt. Er ist zurzeit auch Teil der Seiyū-Gruppe STA MEN zusammen mit Jun’ichi Suwabe, Daisuke Kishio, Hiroki Takahashi, Hiroyuki Yoshino, Makoto Yasumura und Kosuke Toriumi. Am 8. August 2011 heiratete er seine Kollegin Maaya Sakamoto.
Ichirō Nagai (jap. 永井 一郎, Nagai Ichirō; * 10. Mai 1931 in Ikeda; † 27. Januar 2014 in Naka-ku, Hiroshima) war ein…Ichirō Nagai (jap. 永井 一郎, Nagai Ichirō; * 10. Mai 1931 in Ikeda; † 27. Januar 2014 in Naka-ku, Hiroshima) war ein japanischer Synchronsprecher (Seiyū).