Kazuoki Kodama (japanisch 児玉 和興 Kodama Kazuoki; * 8. Juni 1965 in Yamanouchi) ist ein ehemaliger japanischer Nordischer…Kazuoki Kodama (japanisch 児玉 和興 Kodama Kazuoki; * 8. Juni 1965 in Yamanouchi) ist ein ehemaliger japanischer Nordischer Kombinierer. Kodama nahm an den Olympischen Winterspielen 1988 im kanadischen Calgary teil. Dort wurde er gemeinsam mit Masashi Abe und Hideki Miyazaki Neunter im Teamwettbewerb und erreichte im Einzel den 36. Platz. Seine erste Platzierung in den Punkterängen bei einem Wettbewerb im Rahmen des Weltcups der Nordischen Kombination erzielte er am 14. Januar 1989 in Reit im Winkl. Bei einem Gundersen-Wettkampf von der Normalschanze kam er nach der sich daran anschließenden Langlaufdistanz über 15 Kilometer auf dem 14. Rang ins Ziel. Knapp zwei Jahre später konnte er mit dem neunten Platz in Bad Goisern sein bestes Resultat in dieser Wettbewerbsserie erzielen. Am Saisonende stand nach einem weiteren Punktgewinn in St. Moritz der 23. Platz im Gesamtweltcup zu Buche. In jenem Jahr erzielte er bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1991 im italienischen Val di Fiemme auch den größten Erfolg seiner Karriere: Zusammen mit Reiichi Mikata und Abe gewann er im Teamwettkampf die Bronzemedaille.
Satoru Akahori (jap. あかほり さとる, Akahori Satoru, eigentlich: 赤堀 悟; * 8. März 1965 in Handa, Präfektur Aichi, Japan) ist…Satoru Akahori (jap. あかほり さとる, Akahori Satoru, eigentlich: 赤堀 悟; * 8. März 1965 in Handa, Präfektur Aichi, Japan) ist ein japanischer Schriftsteller. Bekannt ist er für seine Drehbücher zu Animes und seine Mitautorenschaft von Mangas. Mit der Mitarbeit an den Drehbüchern zu Anime-Fernsehserien wie Samurai Pizza Cats (1990–1991), Video Girl Ai (1992) und Galaxy Fraulein Yuna (1995) festigte er sich Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre einen Ruf als Autor. Nach und nach durfte er nicht nur die Ideen anderer umsetzen, sondern auch eigene Geschichten Akahoris wurden vermehrt verfilmt, darunter zahlreiche Erfolge wie Bakuretsu Hunter (1995–1996), Master of Mosquiton (1996) und Saber Marionette (1996–1997). Zu einigen dieser Zeichentrickserien veröffentlichte er in der Folgezeit Light Novels, so etwa zwölf Bände zu Saber Marionette. Akahori, der mit der Mangaka Miyuki Kitagawa verheiratet ist, gelangen in den 2000er Jahren weitere erfolgreiche Anime-Serien: er arbeitete an einigen Folgen der Serie Abenobashi Mahō Shōtengai (2002) sowie an deren Manga-Umsetzung mit und verfasste die Geschichten zu Lime-iro Senkitan (2003) und Kashimashi – Girl Meets Girl (2006). Gemeinsam mit dem Zeichner Hiroshi Itaba schuf er von 2000 bis 2004 für das Manga-Magazin Young Animal die Comicserie Mouse (マウス, mausu). Nachdem er bereits 1995 Bakuretsu Hunter selbst mitproduziert hat, ist er seit 2005 erneut als Produzent tätig. Seine bisherigen Produktionen sind Happy Seven (2005) und Yoshinaga-sanchi no Gargoyle (2006).
Kōichi Hagiuda (jap. 萩生田 光一 Hagiuda Kōichi; * 31. August 1963 in Hachiōji, Tokio) ist ein japanischer Politiker der…Kōichi Hagiuda (jap. 萩生田 光一 Hagiuda Kōichi; * 31. August 1963 in Hachiōji, Tokio) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (darin zuletzt Abe-Faktion) und Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Tokio 24. Er war von 2022 bis 2023 PARC-Vorsitzender der LDP, von 2021 bis 2022 Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie (in Japan: Minister für Wirtschaft und Industrie) im ersten und zweiten Kabinett Kishida.
Takehiro Watanabe (* 16. Dezember 1961 in Fukuoka) ist ein japanischer Tischtennisspieler und -trainer. Er nahm an den…Takehiro Watanabe (* 16. Dezember 1961 in Fukuoka) ist ein japanischer Tischtennisspieler und -trainer. Er nahm an den Olympischen Spielen 1988 und 1992 teil.
Kayoko Kishimoto (jap. 岸本加世子; * 29. Dezember 1960 in der Stadt Shimada, Shizuoka, Japan) ist eine japanische…Kayoko Kishimoto (jap. 岸本加世子; * 29. Dezember 1960 in der Stadt Shimada, Shizuoka, Japan) ist eine japanische Schauspielerin.
Tetsuya Nakashima (jap. 中島 哲也, Nakashima Tetsuya; * 2. September 1959 in der Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer…Tetsuya Nakashima (jap. 中島 哲也, Nakashima Tetsuya; * 2. September 1959 in der Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Regisseur. Er ist international vor allem bekannt für seine Filme Kamikaze Girls (2004) und Geständnisse (2010). Außerdem drehte er Musikvideos für Takako Matsu, SMAP und AKB48.
Hitoshi Okino (japanisch 沖野 等 Okino Hitoshi; * 19. März 1959 in der Präfektur Hiroshima; † 11. September 2009 in der…Hitoshi Okino (japanisch 沖野 等 Okino Hitoshi; * 19. März 1959 in der Präfektur Hiroshima; † 11. September 2009 in der Präfektur Tokio) war ein japanischer Fußballspieler.
Jōji Iida (飯田 譲治 Iida Jōji, auch George Iida; * 1. März 1959 in Suwa, Nagano) ist ein japanischer Filmregisseur…Jōji Iida (飯田 譲治 Iida Jōji, auch George Iida; * 1. März 1959 in Suwa, Nagano) ist ein japanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Mangaka.
Eimi Yamada (japanisch 山田 詠美, Yamada Eimi, auch: Yamada Amy, wirklicher Name: 山田 双葉, Yamada Futaba; * 8. Februar 1959)…Eimi Yamada (japanisch 山田 詠美, Yamada Eimi, auch: Yamada Amy, wirklicher Name: 山田 双葉, Yamada Futaba; * 8. Februar 1959) ist eine japanische Schriftstellerin und Mangaka. Sie ist in Japan eine sehr kontrovers diskutierte Gegenwartsschriftstellerin. Interkultureller Sex und interkulturelle Ehen sind die provokanten Themen ihrer Werke.
Minoru Kawasaki (jap. 河崎 実, Kawasaki Minoru; * 15. August 1958 in Setagaya, Tokio) ist ein japanischer Regisseur…Minoru Kawasaki (jap. 河崎 実, Kawasaki Minoru; * 15. August 1958 in Setagaya, Tokio) ist ein japanischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent.
Kazushi Kimura (jap. 木村 和司, Kimura Kazushi; * 19. Juli 1958 in Hiroshima, Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger…Kazushi Kimura (jap. 木村 和司, Kimura Kazushi; * 19. Juli 1958 in Hiroshima, Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Yoshitaka Shindō (jap. 新藤 義孝 Shindō Yoshitaka; * 20. Januar 1958 in Kawaguchi, Präfektur Saitama) ist ein japanischer…Yoshitaka Shindō (jap. 新藤 義孝 Shindō Yoshitaka; * 20. Januar 1958 in Kawaguchi, Präfektur Saitama) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (zuletzt Motegi-Faktion), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, und mehrfacher ehemaliger Minister. Shindō, Absolvent der Meiji-Universität und zuvor der angeschlossenen Oberschule, war zunächst in der Stadtverwaltung von Kawaguchi tätig. Bei den einheitlichen Regionalwahlen im April 1991 wurde er in den Stadtrat von Kawaguchi gewählt. Bei der Shūgiin-Wahl 1996 versuchte er den Wechsel in die nationale Politik: Er unterlag im 2. Wahlkreis Saitama zwar um knapp 400 Stimmen Katsuyuki Ishida (NFP), gewann aber ein Verhältniswahlmandat im Block Nord-Kantō. Den Wahlkreis konnte er bei den Wahlen 2000, 2005 gewinnen. 2003 unterlag er Ishida deutlich und schied aus dem Parlament aus, 2009 gewann er erneut ein Verhältniswahlmandat. Ab 2012 setzte er sich bis einschließlich 2026 sechsmal im Wahlkreis durch. Unter dem Kabinett Koizumi war Shindō parlamentarischer Staatssekretär im Innen- und im Außenministerium. Von 2007 bis 2008 war er unter den Kabinetten Abe und Fukuda „Vizeminister“ im Wirtschaftsministerium. 2011 übernahm er den Vorsitz im Shūgiin-Ausschuss für Rechnungs- und Verwaltungsaufsicht (kessan gyōsei-kanshi). In der LDP war er von 2009 bis 2019 Vorsitzender des Präfekturverbandes Saitama. Im Juli 2011 gehörte Shindō zu einer Gruppe von ursprünglich vier, letztlich drei (Katsuei Hirasawa sagte die Reise kurzfristig ab) nationalen Abgeordneten der LDP, die nach Ulleungdo in der Republik Korea reisen wollten, um ihre Ansicht zu demonstrieren, dass die nahe gelegenen Liancourt-Felsen von der Republik „illegal besetztes“ japanisches Territorium seien. Den Abgeordneten wurde in Seoul die Einreise verweigert. Die anderen beiden Mitreisenden waren Masahisa Satō (Nukaga-Faktion) und Tomomi Inada (Machimura-Faktion). Im zweiten Kabinett Abe wurde Shindō 2012 Minister für allgemeine Angelegenheiten (Innenminister), 2013 übernahm er auch den neu beim Kabinettsamt eingerichteten Ministerposten für die „nationalen strategischen Sonderzonen“ (kokka senryaku tokubetsu kuiki), die als Teil der Konjunkturbelebung der Regierung Abe (Abenomics) neu geschaffen wurden. Shindō blieb bis zur Kabinettsumbildung im September 2014 Minister, das Ministerium für allgemeine Angelegenheiten übernahm Sanae Takaichi, die Zuständigkeit für die Sonderwirtschaftszonen Shigeru Ishiba. Im September 2023 wurde er bei der zweiten Umbildung des zweiten Kabinetts Kishida Minister für besondere Aufgaben beim Kabinettsamt (Wirtschafts- und Fiskalpolitik) und erhielt eine Reihe von Zusatzaufgaben, darunter Kishidas neu geschaffenes Programm für „neuen Kapitalismus“, und blieb bis zum Ende von Kishidas Amtszeit 2024 im Amt.
Kazuaki Ichimura (japanisch 市村 和昭, Ichimura Kazuaki; * 11. August 1957 in Karuizawa) ist ein ehemaliger japanischer…Kazuaki Ichimura (japanisch 市村 和昭, Ichimura Kazuaki; * 11. August 1957 in Karuizawa) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer.
Yūichirō Yamaguchi (jap. 山口 祐一郎, Yamaguchi Yūichirō; * 5. Oktober 1956) ist ein japanischer Musical-Darsteller und…Yūichirō Yamaguchi (jap. 山口 祐一郎, Yamaguchi Yūichirō; * 5. Oktober 1956) ist ein japanischer Musical-Darsteller und Schauspieler. Yamaguchi gilt als einer der renommiertesten und populärsten Sänger und Darsteller im japanischen Musical. Seit 1979 spielte er in einer ganzen Reihe von namhaften Produktionen, wie z. B. A Chorus Line und Jesus Christ Superstar. Einen seiner größten Erfolge feierte er mit seiner Darstellung des Raoul und später in der Titelrolle von Andrew Lloyd Webbers Das Phantom der Oper. Seit 1996 steht er bei Tōhō unter Vertrag und spielt seitdem Hauptrollen in Musical-Produktionen, die an den Theatern der Gesellschaft inszeniert werden, sowie Nebenrollen in einigen Fernsehserien für das japanische Fernsehen. Weitere Erfolge konnte er mit Auftritten in Les Misérables, Mozart! sowie als Tod in Elisabeth verbuchen. 2006 spielte er die Rolle des Grafen von Krolock in der aufwendig inszenierten japanischen Produktion von Tanz der Vampire.
Masahiro Akimoto (jap. 秋元 正博, Akimoto Masahiro; * 3. September 1956 in Sapporo) ist ein ehemaliger japanischer…Masahiro Akimoto (jap. 秋元 正博, Akimoto Masahiro; * 3. September 1956 in Sapporo) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer.
Chiaki Takahashi (jap. 高橋 千秋, Takahashi Chiaki; * 2. August 1956 in Anō (heute: Tsu), Präfektur Mie) ist ein…Chiaki Takahashi (jap. 高橋 千秋, Takahashi Chiaki; * 2. August 1956 in Anō (heute: Tsu), Präfektur Mie) ist ein japanischer Politiker und war von 2000 bis 2013 Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des japanischen Parlaments, für Mie, zuletzt als Mitglied der Demokratischen Partei. Takahashi, Absolvent der Meiji-Universität, arbeitete nach seinem Abschluss 1980 für den Genossenschaftsverband Mie (JA Group). Ab 1990 war er als Sekretär für den Sangiinabgeordneten Tetsuo Inoue tätig, danach arbeitete er ab 1993 für die Werbeagentur Shintō Tsūshin. Für die Sangiin-Wahl 1998 verließ er das Unternehmen und kandidierte in der Präfektur Mie (ein Mandat pro Wahl) als Unabhängiger mit Unterstützung des Gewerkschaftsbundes Rengō, unterlag aber um 100.000 Stimmen Jūrō Saitō (LDP). Als der andere Sangiinabgeordnete für Mie, Kōichi Hirata, im Jahr 2000 für die Unterhauswahl zurücktrat, kandidierte Takahashi bei der Nachwahl am 25. Juni erneut und konnte die LDP-Kandidatin Takako Hashizume um rund 30.000 Stimmen schlagen, bei der regulären Wahl 2001 wurde er mit 25.000 Vorsprung vor Kazumi Fujioka (LDP) wieder als Unabhängiger im Amt bestätigt. 2004 trat er der Demokratischen Partei bei, in der er von 2006 bis 2010 den Präfekturverband Mie führte. Beim demokratischen Wahlsieg 2007 erhielt er über eine halbe Million Stimmen und wurde souverän für weitere sechs Jahre als Abgeordneter bestätigt. Nach der Regierungsübernahme durch die Demokraten 2009 wurde Takahashi zunächst parlamentarischer Staatssekretär im Wirtschaftsministerium unter Minister Masayuki Naoshima. Bei der Kabinettsumbildung im September 2010 wechselte er als Vizevorsitzender des politischen Forschungsrates in die Parteiführung, bevor er im März 2011 in Naoto Kans erneut umgebildeten Kabinett Nachfolger von Takeaki Matsumoto als „Vizeminister“ im Außenministerium wurde. Für die Gouverneurswahl in Mie 2011 galt er anfangs als möglicher Kandidat, lehnte entsprechende Forderungen aber im Februar 2011 ab. Bei der Sangiin-Wahl 2013 verlor Takahashi seinen Sitz an die Liberaldemokratin Yūmi Yoshikawa.
Kōji Tanaka (jap. 田中 孝司, Tanaka Kōji; * 2. November 1955 in Urawa (heute: Saitama); † 26. Mai 2026) war ein japanischer…Kōji Tanaka (jap. 田中 孝司, Tanaka Kōji; * 2. November 1955 in Urawa (heute: Saitama); † 26. Mai 2026) war ein japanischer Fußballspieler und -trainer.
Haruki Uemura (jap. 上村春樹, Uemura Haruki; * 14. Februar 1951 in Landkreis Shimomashiki, Präfektur Kumamoto) ist ein…Haruki Uemura (jap. 上村春樹, Uemura Haruki; * 14. Februar 1951 in Landkreis Shimomashiki, Präfektur Kumamoto) ist ein japanischer Judoka. Er war 1976 Weltmeister und Olympiasieger in der offenen Klasse. Seit 2009 ist er Präsident des Kōdōkan. Der 1,74 m große Uemura bezwang bei den Weltmeisterschaften 1973 in Lausanne in der offenen Klasse die beiden Deutschen Klaus Glahn (BRD) und Wolfgang Zuckschwerdt (DDR). Im Finale unterlag er seinem Landsmann Kazuhiro Ninomiya. Zwei Jahre später bei den Weltmeisterschaften 1975 in Wien bezwang er im Halbfinale den Ungarn Imre Varga, im Finale trafen wie zwei Jahre zuvor Uemura und Ninomiya aufeinander, diesmal gewann Haruki Uemura. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal gewann Uemura im Achtelfinale gegen den Nordkoreaner Pak Jong-gil durch eine kleine Wertung (koka). Im Viertelfinale gegen den Franzosen Jean-Luc Rougé siegte der Japaner nach 4:03 Minuten. Das Halbfinale gegen Schota Tschotschischwili aus der Sowjetunion ging wieder über die volle Kampfzeit, Uemura siegte durch Kampfrichterentscheid (yusei-gachi). Das Finale gegen den Briten Keith Remfry beendete Uemura nach 7:28 Minuten durch Ippon.
Takao Kawaguchi (jap. 川口孝夫, Kawaguchi Takao, * 13. April 1950 in Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er…Takao Kawaguchi (jap. 川口孝夫, Kawaguchi Takao, * 13. April 1950 in Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war Olympiasieger 1972 und Weltmeister 1971.
Norio Nagayama (japanisch 永山 則夫 Nagayama Norio; * 27. Juni 1949 in Abashiri; † 1. August 1997 in Tokio) war ein…Norio Nagayama (japanisch 永山 則夫 Nagayama Norio; * 27. Juni 1949 in Abashiri; † 1. August 1997 in Tokio) war ein japanischer Mörder und Schriftsteller.
Kaiji Kawaguchi (jap. かわぐち かいじ, eigentlich 川口 開治, Kawaguchi Kaiji; * 27. Juli 1948 in Onomichi, Präfektur Hiroshima)…Kaiji Kawaguchi (jap. かわぐち かいじ, eigentlich 川口 開治, Kawaguchi Kaiji; * 27. Juli 1948 in Onomichi, Präfektur Hiroshima) ist ein japanischer Manga-Zeichner, der in Deutschland vor allem mit der Manga-Serie Eagle, einem Polit-Thriller über die Präsidentschaftskandidatur eines japanischen Einwanderers in den Vereinigten Staaten von Amerika, bekannt wurde.
Hideaki Yanagida (jap. 柳田 英明, Yanagida Hideaki; * 1. Januar 1947 in Hachirōgata, Präfektur Akita) ist ein ehemaliger…Hideaki Yanagida (jap. 柳田 英明, Yanagida Hideaki; * 1. Januar 1947 in Hachirōgata, Präfektur Akita) ist ein ehemaliger japanischer Ringer. Er wurde im Jahre 1972 Olympiasieger und in den Jahren 1970 und 1971 Weltmeister im freien Stil im Bantamgewicht.
Masatoshi Shinomaki (jap. 篠巻政利, Shinomaki Masatoshi; * 6. Oktober 1946) ist ein ehemaliger japanischer Judoka, der 1969…Masatoshi Shinomaki (jap. 篠巻政利, Shinomaki Masatoshi; * 6. Oktober 1946) ist ein ehemaliger japanischer Judoka, der 1969 und 1971 Weltmeister in der offenen Klasse war.
Fusako Shigenobu (jap. 重信 房子, Shigenobu Fusako; * 28. September 1945 in Setagaya, Tokio), verheiratete Fusako Okudaira…Fusako Shigenobu (jap. 重信 房子, Shigenobu Fusako; * 28. September 1945 in Setagaya, Tokio), verheiratete Fusako Okudaira (jap. 奥平 房子, Okudaira Fusako), ist die Gründerin der linksradikalen Terrorgruppe Japanische Rote Armee, die durch das Massaker am Flughafen Lod am 30. Mai 1972 weltweite Bekanntheit erlangte. Sie wurde im November 2000 in Takatsuki festgenommen und 2006 in Osaka für die Mit-Vorbereitung einer Geiselnahme 1974 in Den Haag zu 20 Jahren Haft verurteilt. 2001 gab sie die Auflösung der Gruppe bekannt. Shigenobu wurde am 28. Mai 2022 aus der Haft entlassen. Zuvor hatte sie sich wegen einer Krebserkrankung mehreren Operationen unterzogen.
Hiroshi Itagaki (jap. 板垣 宏志, Itagaki Hiroshi; * 27. April 1945) ist ein ehemaliger japanischer Skisportler, der im…Hiroshi Itagaki (jap. 板垣 宏志, Itagaki Hiroshi; * 27. April 1945) ist ein ehemaliger japanischer Skisportler, der im Skispringen sowie in der Nordischen Kombination aktiv war.
Yoshio Kikugawa (jap. 菊川 凱夫, Kikugawa Yoshio; * 12. September 1944 in der Präfektur Shizuoka; † 2. Dezember 2022) war…Yoshio Kikugawa (jap. 菊川 凱夫, Kikugawa Yoshio; * 12. September 1944 in der Präfektur Shizuoka; † 2. Dezember 2022) war ein japanischer Fußballspieler und -trainer.
Masanobu Izumi (jap. 泉 政伸, Izumi Masanobu; * 8. April 1944 in der Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer…Masanobu Izumi (jap. 泉 政伸, Izumi Masanobu; * 8. April 1944 in der Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Yukio Kasaya (japanisch 笠谷幸生 Kasaya Yukio; * 17. August 1943 in Yoichi, Hokkaidō; † 23. April 2024 in Sapporo) war ein…Yukio Kasaya (japanisch 笠谷幸生 Kasaya Yukio; * 17. August 1943 in Yoichi, Hokkaidō; † 23. April 2024 in Sapporo) war ein japanischer Skispringer. Er war 1972 der erste japanische Goldmedaillengewinner bei Olympischen Winterspielen.
Ritsuo Hosokawa (jap. 細川 律夫, Hosokawa Ritsuo; * 8. August 1943 in Gohoku (heute: Ino), Präfektur Kōchi) ist ein…Ritsuo Hosokawa (jap. 細川 律夫, Hosokawa Ritsuo; * 8. August 1943 in Gohoku (heute: Ino), Präfektur Kōchi) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Demokratischen Partei, ehemaliger Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus, für den 3. Wahlkreis Saitama und war von September 2010 bis September 2011 Minister für Gesundheit, Arbeit und Soziales. Hosokawa schloss 1966 sein Rechtsstudium an der Meiji-Universität ab, später folgte die Anwaltsprüfung. 1974 wurde er bei der Anwaltskammer Saitama registriert. 1981 eröffnete er eine Anwaltskanzlei in Koshigaya im Osten Saitamas, für die er auch nach seinem Eintritt in die Politik aktiv war. Bei der Shūgiin-Wahl 1983 bewarb er sich im dreimandatigen Wahlkreis Saitama 4, zu dem auch Koshigaya gehörte, für die Sozialistische Partei Japans (SPJ) erstmals um ein Mandat, landete aber hinter einem Kōmeitō- und drei LDP-Kandidaten nur auf Platz fünf. Im zweiten Anlauf bei den Wahlen 1986, bei denen der Wahlkreis ein Mandat mehr erhielt, verfehlte er den vierten Platz um rund 2.000 Stimmen. Erst im dritten Versuch 1990 wurde er Abgeordneter, wobei er mit über 200.000 Stimmen Top tōsen, also die Wahl mit den meisten Stimmen unter den Wahlkreiskandidaten erreichte. Er wurde danach sechsmal in Folge wiedergewählt, nach der Wahlrechtsreform von 1994 im neuen Einzelwahlkreis Saitama 3 bzw. im Verhältniswahlblock Nord-Kantō. 1996 beteiligte sich Hosokawa an der Gründung der Demokratischen Partei, im Dezember desselben Jahres übernahm er den Vorsitz des Präfekturverbandes Saitama. Später war er unter anderem als Verantwortlicher für Nord-Kantō Mitglied des Vorstandes und gehörte mehreren Schattenkabinetten von Yukio Hatoyama und Ichirō Ozawa an, zuletzt 2009 als „der nächste Justizminister“. Im Shūgiin führte er von 1999 bis 2000 den Vorsitz im Umweltausschuss, 2005 war er Minderheitsführer im Haushaltsausschuss. Intensiv beschäftigte er sich mit der Situation ausländischer Arbeiter in Japan und arbeitete während des „verdrehten Parlaments“ 2009 mit Regierungsvertreter Yasuhisa Shiozaki (LDP) an einem Gesetzentwurf zur verschärften Bekämpfung illegaler Einwanderung. Er ist außerdem ein Befürworter des Kommunal- und Präfekturwahlrechts für Ausländer. Nach dem demokratischen Wahlsieg bei der Shūgiin-Wahl 2009, bei der Hosokawa selbst seinen Wahlkreis mit einem deutlichen Ergebnis von Hiroshi Imai (LDP) zurückgewann, wurde er in der Regierung von Yukio Hatoyama als Staatssekretär (fuku-daijin, „Vizeminister“) ins Sozialministerium berufen. Im September übernahm er im umgebildeten Kabinett von Naoto Kan den Ministerposten von Akira Nagatsuma, den er bis zum 2. September 2011 innehielt. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 wurde Hosokawa nach 22 Jahren als Abgeordneter abgewählt: Den 3. Wahlkreis Saitama verlor er an Hitoshi Kikawada (LDP) und erzielte mit seiner – gemessen am verheerenden Abschneiden von Kandidaten der Demokratischen Partei insgesamt – relativ knappen Wahlkreisniederlage den fünften Rang auf der Liste der Demokraten in Nord-Kantō. Da die Partei dort mit 15,1 % der Verhältniswahlstimmen nur drei der 20 Verhältniswahlmandate gewann (2009 waren es 42,1 % und zehn Sitze), genügte das nicht zu einer Wiederwahl über den Block. 2014 kandidierte er noch einmal erfolglos und erklärte anschließend seinen Rückzug aus der aktiven Politik.
Seiji Aochi (jap. 青地 清二, Aochi Seiji; * 21. Juni 1942 in Otaru; † 14. August 2008 in Sapporo) war ein japanischer…Seiji Aochi (jap. 青地 清二, Aochi Seiji; * 21. Juni 1942 in Otaru; † 14. August 2008 in Sapporo) war ein japanischer Skispringer. Seiji Aochi studierte an der Meiji-Universität und arbeitete anschließend für Yukijirushi Nyūgyō (Snow Brand Milk Products). Aochi nahm erstmals an den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble teil. Mit 90,5 und 87,5 Metern belegte er beim Springen von der Großschanze Rang 26. Seinen größten Erfolg feierte der Japaner bei den Olympischen Winterspielen 1972 in Sapporo. Hinter Yukio Kasaya und Akitsugu Konno komplettierte er mit Sprüngen über 83,5 und 77,5 m als Drittplatzierter und damit Bronzemedaillengewinner den Dreifacherfolg der japanischen Gastgeber auf der Kleinschanze. Die erste Skiflug-Weltmeisterschaft 1972 in Planica beendete er als 13. Nach seiner aktiven Karriere arbeitete Aochi als Berater für den Ski-Verein seines Arbeitgebers. In dieser Funktion war er unter anderem Mentor von Masahiko Harada. Er starb im Alter von 66 Jahren an Magenkrebs.
Satoshi Shinpo (jap. 新保 鋭 Shinpo Satoshi; * 26. Oktober 1941 in Sapporo; † 31. Mai 2005 ebenda) war ein japanischer…Satoshi Shinpo (jap. 新保 鋭 Shinpo Satoshi; * 26. Oktober 1941 in Sapporo; † 31. Mai 2005 ebenda) war ein japanischer Eisschnellläufer. Shinpo wurde im Jahr 1963 japanischer Meister im Großen Vierkampf und nahm in der Saison 1962/63 sowie 1963/64 an internationalen Wettbewerben teil. Dabei kam er bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1963 in Karuizawa auf den 27. Platz im Großen Vierkampf. In der Saison 1963/64 belegte er bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1964 in Helsinki den 28. Platz im Großen Vierkampf und bei den Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck den 41. Platz über 500 m, den 34. Rang über 1500 m, den 24. Platz über 10.000 m sowie den 23. Platz über 5000 m.
Takehide Nakatani (jap. 中谷雄英, Nakatani, Takehide; * 9. Juli 1941 in Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Judoka.…Takehide Nakatani (jap. 中谷雄英, Nakatani, Takehide; * 9. Juli 1941 in Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war der erste Judoolympiasieger.
Naomi Uemura (japanisch 植村 直己, Uemura Naomi; * 12. Februar 1941 in Hidaka (heute: Toyooka), Präfektur Hyōgo; †…Naomi Uemura (japanisch 植村 直己, Uemura Naomi; * 12. Februar 1941 in Hidaka (heute: Toyooka), Präfektur Hyōgo; † verschollen am 13. Februar 1984 am Mount McKinley, Alaska) war ein japanischer Abenteurer und Bergsteiger. Viele seiner Unternehmungen realisierte er im Alleingang; im Jahr 1970 gelang ihm die erste Solobesteigung des Mount McKinley.
Jūrō Kara (jap. 唐 十郎, Kara Jūrō, wirklicher Name: Ōtsuru Yoshihide (大靏 義英); * 11. Februar 1940 in Tokio; † 4. Mai 2024…Jūrō Kara (jap. 唐 十郎, Kara Jūrō, wirklicher Name: Ōtsuru Yoshihide (大靏 義英); * 11. Februar 1940 in Tokio; † 4. Mai 2024 in Tokio) war ein japanischer Schauspieler, Dramatiker und Schriftsteller.
Kenji Shimizu (jap. 清水健二, Shimizu Kenji; * 1940 in der Präfektur Fukuoka, Stadt Iizuka, Distrikt Tentō, Japan) begann…Kenji Shimizu (jap. 清水健二, Shimizu Kenji; * 1940 in der Präfektur Fukuoka, Stadt Iizuka, Distrikt Tentō, Japan) begann 1953 mit dem Judo-Training und trug den 4. Dan, als er 1963, nach seinem Studium an der Meiji-Universität, zum Aikidō überwechselte. Er wurde einer der letzten persönlichen Schüler (Uchi-Deshi) von Ueshiba Morihei, dem Begründer des Aikidō. Als Ueshiba 1969 verstarb, hatte Shimizu den 4. Dan inne. Im selben Jahr gründete er in Tokio das Shimizu Dōjō, welches er 1975 in Tendokan (Tor zum Himmel) umbenannte. Shimizu verblieb bis 1973 im Aikikai und wechselte dann zur IMAF. 1982 begründete er schließlich seinen eigenen Aikido-Stil mit dem Namen Tendoryu (japanisch 天道流, ten „Himmel“, do „Weg“, ryu „Schule“). Im Jahr 1987 trennte sich Meister Shimizu von der IMAF und gründete mit anderen Budō-Meistern die Nihon Budo Kokusai Renmei. 1988 wurde ihm der 8. Dan verliehen. Der Begriff Tendo leitet sich aus einem Wort des klassischen chinesischen Werkes Der goldene Mittelweg ab, in dem es heißt, Aufrichtigkeit sei der Weg zum Himmel. Gleichzeitig heißt so aber auch Meister Shimizus Geburtsort. Seit 1978 hält Meister Shimizu jährlich mehrmals Seminare in Deutschland und anderen europäischen Ländern. 1993 wurde offiziell der Deutsche Tendoryu-Verband (TAD) gegründet. Tendoryu-Aikido zeichnet sich durch große, klare Bewegungen aus und überzeugt durch Natürlichkeit und harmonischen Bewegungsfluss. Shimizu-Sensei hat für die langjährige Verbreitung des Aikidō im Ausland die Auszeichnung des japanischen Außenministers für das Jahr Heisei 14 (2002) erhalten. In Anerkennung seiner besonderen Verdienste im langjährigen kulturellen Austausch mit anderen Ländern wurde Shimizu Sensei von der Kaiserfamilie zur Gartenparty 2002 im Akasaka-Kaiserpalast in Tokio eingeladen.
Shūji Kobayashi (japanisch 小林 秀司, Kobayashi Shūji; * 17. April 1939 in Chino) ist ein ehemaliger japanischer…Shūji Kobayashi (japanisch 小林 秀司, Kobayashi Shūji; * 17. April 1939 in Chino) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer. Kobayashi, der an der Meiji-Universität studierte, nahm von 1956 bis 1962 an nationalen Rennen teil und trat international erstmals bei den Olympischen Winterspielen 1960 in Squaw Valley in Erscheinung. Dort belegte er den 34. Platz über 1500 m, den 24. Rang über 5000 m und den 21. Platz über 10.000 m. Im folgenden Jahr lief er bei der Mehrkampfweltmeisterschaft in Göteborg auf den 34. Platz im Großen Vierkampf. Letztmals international startete er bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1962 in Moskau, wo er den 37. Platz im Großen Vierkampf errang. Seine beste Platzierung bei japanischen Mehrkampfmeisterschaften erreichte er im Jahr 1959 mit dem dritten Platz.
Der Japaner Yōhei Sasakawa (japanisch 笹川 陽平 Sasakawa Yōhei; * 8. Januar 1939) ist der Vorsitzende der Nippon…Der Japaner Yōhei Sasakawa (japanisch 笹川 陽平 Sasakawa Yōhei; * 8. Januar 1939) ist der Vorsitzende der Nippon Foundation, einer 1962 gegründeten, privaten, gemeinnützige Stiftung. Sie finanziert mit Motorbootrennen maritime Entwicklungshilfen und humanitäre Projekte in den Bereichen soziale Wohlfahrt, öffentlicher Gesundheit und Bildung im In- und Ausland.
Tanaka Noboru (japanisch 田中 登; * 15. August 1937 in Hakuba, Nagano in Japan; † 4. Oktober 2006 in Tokio) war ein…Tanaka Noboru (japanisch 田中 登; * 15. August 1937 in Hakuba, Nagano in Japan; † 4. Oktober 2006 in Tokio) war ein japanischer Filmregisseur, der für seine Nikkatsu-Roman porno-Filme bekannt war, darunter drei von der Kritik anerkannte Filme, die als Shōwa-Trilogie bekannt sind: Die Geschichte der Abe Sada (実録阿部定, Jitsuroku Abe Sada) (1975), Watcher in the Attic (江戸川乱歩猟奇館 屋根裏の散歩者, Edogawa Rampo ryōkikan: yaneura no sanposha) (1976) und Beauty's Exotic Dance: Torture! (発禁本「美人乱舞」より責める!, Hakkimbon "Bijin ranbu" yori: Semeru!) (1977), alle drei mit der Nikkatsu Roman porno Königin Junko Miyashita in der Hauptrolle. Der erste Film dieser Trilogie erzählte die Geschichte von Sada Abe ein Jahr vor Nagisa Ōshimas internationalem Film Im Reich der Sinne (愛のコリーダ, Ai no korīda) (1976), der die gleiche Geschichte erzählte. Obwohl seine Karriere zu seiner Zeit im Schatten von Regisseuren wie Tatsumi Kumashiro und Chūsei Sone stand, wird Tanaka heute von vielen Kritikern als der beste von Nikkatsus Roman porno-Regisseuren betrachtet.
Eiji Gō (jap. 郷 鍈治, Gō Eiji, bürgerlich: Eiji Segawa (瀬川 鍈治); * 29. Mai 1937 in Osaka, Präfektur Osaka als Eiji…Eiji Gō (jap. 郷 鍈治, Gō Eiji, bürgerlich: Eiji Segawa (瀬川 鍈治); * 29. Mai 1937 in Osaka, Präfektur Osaka als Eiji Shishido (宍戸 鍈治); † 11. September 1992 in Tokio) war ein japanischer Schauspieler. Er ist der jüngere Bruder des Schauspielers Jō „Joe“ Shishido. 1960 hatte er sein Debüt mit Kyōnetsu no Kisetsu (狂熱の季節). Spielte er anfangs noch in Filmen des Studios Nikkatsu mit, bekam er ab den 1970er Jahren immer mehr Angebote der Filmstudios Tōei und Tōhō. Er wurde aufgrund seiner markanten Gesichtszüge, seiner tiefen Stimme sowie seiner physischen Präsenz meist als Bösewicht oder Krimineller besetzt. 1978 heiratete er die Sängerin Naomi Chiaki (bürgerlich: Mieko Segawa) und nahm ihren Nachnamen Segawa an. Eiji Gō zog sich 1982 vollständig von der Schauspielerei zurück, um sich vollends der Unterstützung der Karriere seiner Ehefrau zu widmen. Dafür gründeten die Eheleute eine eigene Künstleragentur (Segawa Jimusho/セガワ事務所) die exklusiv nur Naomi Chiaki vertrat. Dort war Gō gleichzeitig Geschäftsführer, Manager und Produzent seiner Frau. Um finanziell unabhängig zu sein, eröffneten beide im Erdgeschoss der Agentur zusätzlich das Künstlercafé COREDO (コレド) im Tokioter Stadtteil Hiroo, wo sie auch ganz in der Nähe zurückgezogen lebten. Gō starb 1992 im Alter von 55 Jahren an Lungenkrebs. Seine Frau beendete daraufhin abrupt ihre Karriere und gab das gemeinsame Café sowie die Agentur komplett auf. Sie zog sich aufgrund des Schocks und der Trauer vollständig aus der Öffentlichkeit zurück und trat nie wieder auf.
Tsukasa Hosaka (jap. 保坂 司, Hosaka Tsukasa; * 3. März 1937 in der Präfektur Yamanashi; † 21. Januar 2018) war ein…Tsukasa Hosaka (jap. 保坂 司, Hosaka Tsukasa; * 3. März 1937 in der Präfektur Yamanashi; † 21. Januar 2018) war ein japanischer Fußballspieler.
Yū Aku (japanisch 阿久 悠; * 7. Februar 1937 in Ayu-hara, heute Goshiki, Stadt Sumoto; † 1. August 2007 in Minato, Tōkyō)…Yū Aku (japanisch 阿久 悠; * 7. Februar 1937 in Ayu-hara, heute Goshiki, Stadt Sumoto; † 1. August 2007 in Minato, Tōkyō) war ein japanischer Hörfunkautor, Dichter, Songwriter und Schriftsteller. Er prägte mit seinen Texten die goldene Ära des japanischen Schlagers (Enka) und war bekannt für seine Liedertexte, die zahlreiche Hits hervorbrachten.
Teruo Murakami (jap. 村上 輝夫, Murakami Teruo; * 1938 in Aomori, Präfektur Aomori; † 17. Dezember 2013) war ein…Teruo Murakami (jap. 村上 輝夫, Murakami Teruo; * 1938 in Aomori, Präfektur Aomori; † 17. Dezember 2013) war ein japanischer Tischtennisspieler. Er wurde 1959 Weltmeister im Doppel und mit der Mannschaft.