Masanori Sekiya (jap. 関谷 正徳, Sekiya Masanori; * 27. November 1949) ist ein ehemaliger japanischer Automobilrennfahrer.
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Masanori Sekiya (jap. 関谷 正徳, Sekiya Masanori; * 27. November 1949) ist ein ehemaliger japanischer Automobilrennfahrer.
Yoshihiro Naruse (jap. 鳴瀬 喜博, Naruse Yoshihiro; * 13. November 1949 in Tokio) ist ein japanischer Bassist. Sein…
Yoshihiro Naruse (jap. 鳴瀬 喜博, Naruse Yoshihiro; * 13. November 1949 in Tokio) ist ein japanischer Bassist. Sein Spitzname ist Narucho (ナルチョ). Er ist nebenbei auch als Bass-Lehrer tätig.
Michio Yasuda (jap. 保田 道夫, Yasuda Michio; * 10. November 1949) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Osamu Fujimura (jap. 藤村 修, Fujimura Osamu; * 3. November 1949 in Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der…
Osamu Fujimura (jap. 藤村 修, Fujimura Osamu; * 3. November 1949 in Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Demokratischen Partei (Noda-Gruppe). Er war bis 2012 Leiter des Kabinettssekretariats im Kabinett Noda und Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 7. Wahlkreis der Präfektur Osaka.
Kiyomi Itō (japanisch 伊藤 清美 Itō Kiyomi; * 30. Oktober 1949) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer. Itō, der…
Kiyomi Itō (japanisch 伊藤 清美 Itō Kiyomi; * 30. Oktober 1949) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer. Itō, der an der Nihon-Universität studierte, nahm von 1967 bis 1979 an nationalen Wettbewerben teil und wurde dabei im Jahr 1967 japanischer Juniorenmeister im Kleinen Vierkampf. Zudem errang er bei japanischen Meisterschaften einmal den dritten sowie dreimal den zweiten Platz und siegte in den Jahren 1967 sowie 1972 im Großen Vierkampf. International startete er erstmals bei der Winter-Universiade 1970 in Rovaniemi, wo er den zehnten Platz über 1500 m und jeweils den vierten Rang über 5000 m sowie 10.000 m errang. In der Saison 1971/72 belegte er bei den Olympischen Winterspielen 1972 in Sapporo den 22. Platz über 1500 m, den 13. Rang über 5000 m sowie den zehnten Platz über 10.000 m und bei der Mehrkampf-Weltmeisterschaft 1972 in Oslo den 20. Platz im Großen Vierkampf. Letztmals international startete er bei der Winter-Universiade 1972 in Lake Placid, wo er jeweils Achter über 1500 m sowie 3000 m und Sechster über 5000 m wurde.
Kazutoki „Doctor“ Umezu (jap. 梅津 和時, Umezu Kazutoki; * 17. Oktober 1949 in Sendai, Präfektur Miyagi) ist ein…
Kazutoki „Doctor“ Umezu (jap. 梅津 和時, Umezu Kazutoki; * 17. Oktober 1949 in Sendai, Präfektur Miyagi) ist ein japanischer Musiker des Creative Jazz (Klarinetten, Alt- und Sopransaxophon, Perkussion, Komposition).
Kazuhiro Koizumi (jap. 小泉 和裕; * 16. Oktober 1949 in Tokio) ist ein japanischer Dirigent.
Royal Kobayashi (jap. ロイヤル小林, Roiyaru Kobayashu; eigentlich Kazuo Kobayashi (小林 和男, Kobayashi Kazuo); * 10. Oktober…
Royal Kobayashi (jap. ロイヤル小林, Roiyaru Kobayashu; eigentlich Kazuo Kobayashi (小林 和男, Kobayashi Kazuo); * 10. Oktober 1949 in Kumamoto, Japan; † 17. November 2020 ebenda) war ein japanischer Profiboxer. Er war von Oktober bis November 1976 Weltmeister der WBC im Superbantamgewicht.
Yūji Katsuro (jap. 勝呂 裕司, Katsuro Yūji, * 7. Oktober 1949) ist ein ehemaliger japanischer Skisportler, der im…
Yūji Katsuro (jap. 勝呂 裕司, Katsuro Yūji, * 7. Oktober 1949) ist ein ehemaliger japanischer Skisportler, der im Skispringen und in der Nordischen Kombination aktiv war.
Katsutoshi Kaneda (jap. 金田 勝年, Kaneda Katsutoshi; * 4. Oktober 1949 in Shōwa, Landkreis Süd-Akita, Präfektur Akita) ist…
Katsutoshi Kaneda (jap. 金田 勝年, Kaneda Katsutoshi; * 4. Oktober 1949 in Shōwa, Landkreis Süd-Akita, Präfektur Akita) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Von 2009 bis 2024 war er Abgeordneter aus Akita im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, von 1995 bis 2007 Abgeordneter für Akita im Sangiin, dem nationalen Oberhaus, von 2013 bis 2014 Justizminister. Er gehört der Liberaldemokratischen Partei (LDP) an, darin zuletzt bis zur Auflösung der Nikai-Faktion. Kaneda wurde nach seinem Studium an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Hitotsubashi-Universität 1973 Beamter im Finanzministerium. Für dieses war er vor allem in der Haushaltsabteilung (shukei-kyoku; bearbeitet zentral die Budgetanfragen aller Ministerien) tätig, 1990/91 war er vorübergehend als Gastforscher an der Princeton-Universität. 1995 beendete er seine Beamtenkarriere und wandte sich der Politik zu. Bei der regulären Wahl 1995 zum Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, kandidierte Kaneda in seiner Heimatpräfektur Akita (ein Mandat pro Wahl) für die LDP und setzte sich mit 38,1 % der Stimmen gegen den sozialistischen Amtsinhaber Akio Hosoya (33,9 %) durch, zwei Kandidaten der Opposition lagen abgeschlagen auf den Plätzen drei und vier. Bei der Wahl 2001 wurde er mit absoluter Mehrheit wiedergewählt. Von 2002 bis 2003 war er Vorsitzender des Sozial- und Arbeitsausschusses im Sangiin. 1999 wurde er für das umgebildete Kabinett Obuchi parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) im Ministerium für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei, 2005 für das umgebildete dritte Kabinett Abe Staatssekretär (fukudaijin) im Außenministerium. Bei der landesweiten LDP-Niederlage in der Sangiin-Wahl 2007 erhielt Kaneda 43,6 % der Stimmen und verlor seinen Sitz an den oppositionsgestützten (DPJ, SDP) Unabhängigen Daigo Matsuura (50,4 %). Ins Shūgiin wechselte Kaneda bei der Wahl 2009, bei der die LDP landesweit erdrutschartige Verluste verzeichnete. In seinem Heimatwahlkreis Akita 2 – ursprünglich ein sicheres „konservatives Königreich“, in dem aber der Amtsinhaber Hōsei Norota 2005 als Gegner der Postprivatisierung aus der LDP ausgetreten war und sich nun aus der Politik zurückzog – unterlag er knapp dem ehemaligen Bürgermeister von Kosaka Hiroshi Kawaguchi, gewann aber mit seiner knappen Wahlkreisniederlage den vierten von vier Verhältniswahlsitzen der LDP im Block Tōhoku. 2012 und 2014 gewann er den Wahlkreissitz mit absoluten Mehrheiten. Nach dem Rückgewinn der LDP-Mehrheit 2012 wurde er Vorsitzender des Shūgiin-Finanzausschusses (zaimu-kin’yū-iinkai), 2013 in der LDP PARC-Vizevorsitzender und Vorsitzender des Präfekurverbandes Akita, 2014 in der Nationalpartei Vizevorsitzender des Exekutivrats. Nachdem bei der Sangiin-Wahl 2016 in Fukushima Justizminister Mitsuhide Iwaki abgewählt worden war, berief Premierminister Shinzō Abe Kaneda im August 2016 bei einer Kabinettsumbildung zum Nachfolger. Er blieb bis 2017 im Amt. Von 2020 bis 2021 war er Vorsitzender des Shūgiin-Haushaltsausschusses. Bei der Shūgiin-Wahl 2017 gewann Kaneda Akita 2 nur noch sehr knapp um rund einen Prozentpunkt gegen Takashi Midorikawa (nun Kibō no Tō). 2021, als die linken Parteien SDP und KPJ erstmals auf Nominierungen im Wahlkreis Akita 2 verzichteten, unterlag er Midorikawa (nun KDP), gewann aber den fünften von sechs LDP-Sitzen im Verhältniswahlblock Tōhoku. Im September 2023 kündigte Kaneda an, aus Altersgründen bei der nächsten allgemeinen Shūgiin-Wahl nicht mehr antreten und sich aus der Politik zurückziehen zu wollen; die Wahl fand letztlich im Oktober 2024 statt.
Masaaki Shirakawa (jap. 白川 方明, Shirakawa Masaaki; * 27. September 1949 in der Präfektur Fukuoka, Japan) ist ein…
Masaaki Shirakawa (jap. 白川 方明, Shirakawa Masaaki; * 27. September 1949 in der Präfektur Fukuoka, Japan) ist ein japanischer Volkswirt und war der 30. Gouverneur der Bank of Japan (BOJ). Er ist daneben Direktor und stellv. Vorsitzender der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Nachdem Shinzō Abe, Premierminister von Japan seit dem 26. Dezember 2012, bereits angekündigt hatte, Shirakawas auslaufende Amtszeit nicht zu verlängern, wurde er am 20. März 2013 von Haruhiko Kuroda abgelöst.
Hideyuki Kikuchi (jap. 菊地 秀行, Kikuchi Hideyuki; * 25. September 1949 in Chōshi) ist ein japanischer Autor von…
Hideyuki Kikuchi (jap. 菊地 秀行, Kikuchi Hideyuki; * 25. September 1949 in Chōshi) ist ein japanischer Autor von Science-Fiction- und Horrorromanen. Er besuchte die Aoyama-Gakuin-Universität. Seinen ersten Roman Makai Toshi (Shinjuku) (魔界都市〈新宿〉) schrieb er 1982. Auf diesen folgten zahlreiche Horrorromane, darunter 17 Romane über Kyūketsuki Hunter D. Ebenso verfasst er „Darkside Blues“ und „Wicked City“. Sein Makai Toshi (Shinjuku) wurde auch in mehreren kurzen Manga- und Anime-Serien adaptiert. Letztere wurden von ADV Films unter den Titeln Demon City Hunter, Demon City Shinjuku und Demon Palace Babylon in den USA veröffentlicht. Eine ebensolche Adaptation erfuhr auch Kyūketsuki Hunter D mit zwei Kinofilmen: 1985 basierend auf dem ersten Band und 2000 basierend auf dem dritten Band. Außerhalb Japans wurden diese als Vampire Hunter D bzw. Vampire Hunter D: Bloodlust veröffentlicht. 1983 veröffentlichte er den SF-Roman Kaze no Na wa Amnesia, der 1990 als Anime-Film adaptiert wurde und im Vereinigten Königreich und den USA unter dem Titel A Wind Named Amnesia erschien. Eine Neuveröffentlichung von 2005 des Romans gemeinsam mit Invader Summer erschien 2009 in einer englischen Übersetzung (ISBN 1-59307-934-6). Sein jüngerer Bruder ist der Musiker Naruyoshi Kikuchi.
Yūsaku Matsuda (jap. 松田 優作, Matsuda Yūsaku; * 21. September 1949 in Shimonoseki, Präfektur Yamaguchi; † 6. November…
Yūsaku Matsuda (jap. 松田 優作, Matsuda Yūsaku; * 21. September 1949 in Shimonoseki, Präfektur Yamaguchi; † 6. November 1989 in Musashino, Präfektur Tokio) war ein japanischer Schauspieler und Sänger. Er gilt als einer der bedeutendsten Filmschauspieler Japans.
Sayoko Yamaguchi (jap. 山口 小夜子, Yamaguchi Sayoko; * 19. September 1950 in der japanischen Präfektur Kanagawa; † 14.…
Sayoko Yamaguchi (jap. 山口 小夜子, Yamaguchi Sayoko; * 19. September 1950 in der japanischen Präfektur Kanagawa; † 14. August 2007) war ein japanisches Mannequin, Schauspielerin, Kostümdesignerin und Maskenbildnerin. Yamaguchi war in den 1970er Jahren das erste Supermodel aus Asien; 1972 gab sie ihr Debüt bei den Pariser Modenschauen und wurde bald als „ultimative japanische Schönheit“ berühmt. 1977 wählte die US-amerikanische Zeitschrift Newsweek sie unter die sechs Topmodels der Welt. Nach ihrer Modelkarriere war sie als Theater- und Filmschauspielerin erfolgreich. Unter anderem spielte sie 1981 mit Klaus Kinski in Shūji Terayamas „Die Früchte der Leidenschaft“. Daneben entwarf sie auch Kostüme und Masken für Bühne und Leinwand. Sayoko Yamaguchi starb am 14. August 2007 im Alter von 56 Jahren an einer akuten Lungenentzündung.
Akira Amari (jap. 甘利 明 Amari Akira; * 27. August 1949 in Atsugi, Präfektur Kanagawa) ist ein japanischer Politiker. Von…
Akira Amari (jap. 甘利 明 Amari Akira; * 27. August 1949 in Atsugi, Präfektur Kanagawa) ist ein japanischer Politiker. Von 1983 bis 2024 war er ohne Unterbrechung Abgeordneter im Unterhaus des nationalen Parlaments. Er war mehrfach Minister, unter anderem Arbeits- und Wirtschaftsminister, und in der Liberaldemokratischen Partei (LDP) 2012 PARC-Vorsitzender und 2021 kurzzeitig Generalsekretär. In der LDP gehört Amari der Asō-Faktion an.
Mitsunori Fujiguchi (jap. 藤口 光紀, Fujiguchi Mitsunori; * 17. August 1949 in Kasukawa (heute: Maebashi), Präfektur Gunma)…
Mitsunori Fujiguchi (jap. 藤口 光紀, Fujiguchi Mitsunori; * 17. August 1949 in Kasukawa (heute: Maebashi), Präfektur Gunma) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Fumiko Okada (jap. 岡田 史子, Okada Fumiko; * 23. Juli 1949 in Shizunai (heute: Shinhidaka), Hokkaidō, Japan als Fumiko…
Fumiko Okada (jap. 岡田 史子, Okada Fumiko; * 23. Juli 1949 in Shizunai (heute: Shinhidaka), Hokkaidō, Japan als Fumiko Takada (高田 富美子); † 3. April 2005) war eine japanische Manga-Zeichnerin. Ihren ersten Comic veröffentlichte sie 1967 als Oberschülerin mit Taiyō to Gaikotsu no yō na Shōnen (太陽と骸骨のような少年) im COM, einem alternativen Manga-Magazin unter Herausgabe Osamu Tezukas. 1968 gewann sie mit der Kurzgeschichte Garasu-dama (ガラス玉) den Nachwuchspreis desselben Magazins. Bis 1970 schuf sie mehrere weitere kurze Comics für COM und dessen Schwestermagazin Funny (ファニー, Fanī). Danach zog sie sich zurück, um kurzzeitig an Animes mitzuarbeiten. Als der Verlag Asahi Sonorama 1976 und 1978 zwei Sammelbände ihrer Kurzgeschichten für COM herausbrachte – Garasu-dama und Hon no sukoshi no mizu (ほんのすこしの水) –, stieg das Interesse für die Zeichnerin. 1978 brachte sie mit Dance Party (ダンス・パーティ, Dansu Pāti) in einer Sonderausgabe des Magazins Shōjo Comic wieder einen Comic heraus. Bis 1979 folgten weitere für das Magazin Manga Shōnen und Asahi Sonorama veröffentlichte den dritten Sammelband Dance Party. Die nächste und letzte Veröffentlichung sollte erst 1990 mit Erimu (エリム) erfolgen. In den 1990er und 2000er Jahren erschienen mehrere Neuauflagen ihrer Werke. 2005 starb Okada an Herzversagen.
Shigekazu Nagata (jap. 長田 重一, Nagata Shigekazu; * 15. Juli 1949 in der Präfektur Ishikawa) ist ein japanischer…
Shigekazu Nagata (jap. 長田 重一, Nagata Shigekazu; * 15. Juli 1949 in der Präfektur Ishikawa) ist ein japanischer Molekularbiologe, der insbesondere für Forschungen zur Apoptose bekannt ist. Nagata studierte ab 1968 an der Universität Tokio, wo er 1977 promoviert wurde. Danach war er als Post-Doktorand am Institut für Molekularbiologie der Universität Zürich bei Charles Weissmann. Ab 1982 war er Assistenzprofessor am Institut für Medizinische Wissenschaft der Universität Tokio. 1987 bis 1998 war er Leiter der Abteilung Molekularbiologie am Osaka Bioscience Institute. Ab 1995 war er Professor für Genetik an der Universität Ōsaka (zuerst an deren Medical School, ab 2002 an deren Graduate School of Frontier Biosciences). Nagata ist bekannt für die Erforschung des Mechanismus der Apoptose. Um 1980 war er an der frühen Klonierung von Interferon-Alpha beteiligt (unter anderem bei Charles Weissmann), was durch Einbau der isolierten Gene in Bakterien dessen Massenproduktion ermöglichte. 2010 wurde er Mitglied der Japanischen Akademie der Wissenschaften, 2015 der National Academy of Sciences.
Kiyohide Hayakawa (japanisch 早川 紀代秀 Hayakawa Kiyohide; * 14. Juli 1949 in der Präfektur Hyōgo; † 6. Juli 2018 in…
Kiyohide Hayakawa (japanisch 早川 紀代秀 Hayakawa Kiyohide; * 14. Juli 1949 in der Präfektur Hyōgo; † 6. Juli 2018 in Fukuoka) war ein Bauingenieur, Sektenmitglied und Terrorist, der für seine Beteiligung am Giftgasanschlag in der Tokioter U-Bahn 1995 zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde. Nach seinem Beitritt zur Ōmu Shinrikyō Sekte 1990 übernahm er das Amt des Ministers für Bauwesen in dieser Hierarchie und war in dieser Funktion u. a. an der Gewinnung von Uran für die Herstellung von Atomwaffen beteiligt.
Toyokazu Nomura (jap. 野村豊和, Nomura Toyokazu; * 14. Juli 1949 in Kōryō, Präfektur Nara) ist ein ehemaliger japanischer…
Toyokazu Nomura (jap. 野村豊和, Nomura Toyokazu; * 14. Juli 1949 in Kōryō, Präfektur Nara) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er gewann eine olympische Goldmedaille und einen Weltmeistertitel.
Yoshihide Fukao (japanisch 深尾 吉英 Fukao Yoshihide; * 1. Juli 1949 in Hikone) ist ein ehemaliger japanischer…
Yoshihide Fukao (japanisch 深尾 吉英 Fukao Yoshihide; * 1. Juli 1949 in Hikone) ist ein ehemaliger japanischer Volleyballspieler.
Norio Nagayama (japanisch 永山 則夫 Nagayama Norio; * 27. Juni 1949 in Abashiri; † 1. August 1997 in Tokio) war ein…
Norio Nagayama (japanisch 永山 則夫 Nagayama Norio; * 27. Juni 1949 in Abashiri; † 1. August 1997 in Tokio) war ein japanischer Mörder und Schriftsteller.
Midori Ishii (jap. 石井 みどり, Ishii Midori; * 23. Juni 1949) ist eine japanische Politikerin. Ishii studierte bis 1976…
Midori Ishii (jap. 石井 みどり, Ishii Midori; * 23. Juni 1949) ist eine japanische Politikerin. Ishii studierte bis 1976 Zahnmedizin an der Tsurumi-Universität. 1980 eröffnete sie eine Klinik für Kinderzahnheilkunde in Hiroshima. In der Folgezeit profilierte sie sich als Mitglied der Liberaldemokratischen Partei als Gesundheitspolitikerin in der Präfektur Hiroshima. Ab 2004 arbeitete sie im Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales. Im gleichen Jahr wurde sie Direktorin des japanischen Dentistenverbandes. 2007 wurde Ishii in das Sangiin, das Oberhaus des japanischen Parlaments, gewählt, wo sie u. a. Vorsitzende des Sozial- und Arbeitsausschusses (2013–14), des Ausschusses für Verbraucherschutz (2014–15) und des Rechnungsausschusses (2018–19) war. Zur Oberhauswahl 2019 trat sie nach zwei persönlichen Wahlperioden [=vier der Kammer] nicht mehr an.
Ryōhei Suzuki (jap. 鈴木 良平, Suzuki Ryōhei; * 12. Juni 1949) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Hiroshi Ogawa (jap. 小川 洋 Ogawa Hiroshi; * 17. Mai 1949 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka; † 2. November 2021 ebenda) war…
Hiroshi Ogawa (jap. 小川 洋 Ogawa Hiroshi; * 17. Mai 1949 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka; † 2. November 2021 ebenda) war ein japanischer Politiker, Beamter der Zentralregierung und 2011 bis 2021 Gouverneur von Fukuoka. Mit Wirkung vom 24. März 2021 trat er in seiner dritten Amtszeit zurück. Ogawa, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kyōto, wurde 1972 Beamter im MITI, für das er unter anderem im OCDE-Büro des Außenministeriums, in der KMU-Behörde und der Behörde für Rohstoffe und Energie tätig war. 2001 wurde er shingikan (Position unter den Staatssekretären) im Kabinettsbüro, danach ab 2002 im Ausschuss für Lebensmittelsicherheit des Kabinettsbüros, bevor er 2003 noch einmal ins MITI zurückkehrte. 2004 verließ er die Ministerialbürokratie und wurde ein Jahr später Berater des Versicherungsunternehmens Mitsui Sumitomo Kaijō Kasai Hoken. 2007 wurde er Leiter des Naikaku-kōhō-shitsu, des „PR-Büros des Kabinetts“ im Kabinettssekretariat, eine Position, die er unter den Kabinetten Fukuda, Asō, Hatoyama und Kan hielt. Im September 2010 kehrte er nochmal für einige Monate als Berater in die Privatwirtschaft zurück. Für die Gouverneurswahl in Fukuoka 2011 am 10. April hatte der langjährige Amtsinhaber Wataru Asō seinen Rückzug angekündigt, und Ogawa erklärte im Februar 2011 seine Kandidatur, die nach innerer Uneinigkeit über andere Kandidaten von beiden großen Parteien de facto unterstützt wurde, obwohl beide auf formale Wahlempfehlungen verzichteten. Einziger Gegenkandidat war damit der KPJ-gestützte Takaaki Kimura. Ogawa erhielt bei niedriger Wahlbeteiligung über 1,1 Millionen Stimmen und löste Asō noch im April ab. Er wurde 2015 als nicht kommunistischer Allparteienkandidat und 2019 souverän gegen einen von der LDP offiziell unterstützten Herausforderer wiedergewählt. In seine dritte Amtszeit fiel der Ausbruch der COVID-19-Pandemie, bei der Fukuoka neben Okinawa zu den am schwersten betroffenen Präfekturen in Südjapan gehörte. Nachdem Ogawa sich bereits im Dezember 2020 für einen einwöchigen Krankenhausaufenthalt durch einen der Vizegouverneure hatte vertreten lassen, wurde er am 20. Januar 2021 wieder in ein Krankenhaus eingeliefert. Weil seine Krebstherapie ihn für längere Zeit als ursprünglich geplant an der Amtsausübung zu hindern drohte, reichte er am 22. Februar beim Präsidenten des Präfekturparlaments seinen Rücktritt ein.
Moto Hagio (jap. 萩尾 望都, Hagio Moto; * 12. Mai 1949 in der Präfektur Fukuoka, Japan) ist eine japanische…
Moto Hagio (jap. 萩尾 望都, Hagio Moto; * 12. Mai 1949 in der Präfektur Fukuoka, Japan) ist eine japanische Manga-Zeichnerin. Sie gilt als eine der ersten Frauen, die Themen wie Homosexualität (shōnen ai) und Science-Fiction in ihren Manga für Mädchen (shōjo) angesprochen haben. Für diese Tätigkeiten wird sie unter anderem neben Riyoko Ikeda und Keiko Takemiya zur Gruppe der 24er gezählt. Die Hauptfiguren ihrer Comics sind fast immer Jungen.
Keiki Midorikawa (japanisch 翠川 敬基 Midorikawa Keiki; * 10. Mai 1949) ist ein japanischer Jazzmusiker (Kontrabass, Cello).
Kenji Shimaoka (japanisch 嶋岡 健治 Shimaoka Kenji; * 9. Mai 1949 in Tokio) ist ein ehemaliger japanischer…
Kenji Shimaoka (japanisch 嶋岡 健治 Shimaoka Kenji; * 9. Mai 1949 in Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Volleyballspieler.
Takao Yasuda (jap. 安田 隆夫, geb. am 7. Mai 1949 in Ōgaki, Japan) ist ein japanischer Unternehmer. Er ist der Gründer von…
Takao Yasuda (jap. 安田 隆夫, geb. am 7. Mai 1949 in Ōgaki, Japan) ist ein japanischer Unternehmer. Er ist der Gründer von Pan Pacific International einer japanischen Einzelhandelsholding, zu der über 700 Filialen gehörten. Sein Vermögen wurde auf 3,3 Milliarden US-Dollar beziffert. Nach Angaben des US-amerikanischen Magazins Forbes war er damit der 14. reichste Japaner. (Stand: 2023)
Kaoru Abe (jap. 阿部 薫, Abe Kaoru; * 3. Mai 1949 in Kawasaki; † 9. September 1978) war ein japanischer Jazz-Pianist…
Kaoru Abe (jap. 阿部 薫, Abe Kaoru; * 3. Mai 1949 in Kawasaki; † 9. September 1978) war ein japanischer Jazz-Pianist, Gitarrist und avantgardistischer Altsaxophonist des Free Jazz, dem oftmals nachgesagt wird, den aggressivsten Ansatz überhaupt gehabt zu haben. In jungen Jahren brachte er sich das Saxophonspiel autodidaktisch bei. Generell spielte er zumeist solo, arbeitete aber im Laufe seiner Karriere auch mit Musikern wie Masayuki Takayanagi, Sabu Toyozumi und Aquirax Aida zusammen. Für unterschiedliche Plattenlabel spielte Kaoru in den 1970er Jahren zahlreiche Aufnahmen ein, die Mehrzahl seiner Veröffentlichungen erschienen bei DIW Records. 1977 nahm er mit Keizo Inoue und Tatsuya Nakamura ein Livealbum auf (Live at 八王子アローン). Im März 1978 entstand in Quartettbesetzung mit Toshinori Kondō, Derek Bailey und Motoharu Yoshizawa das Album Aida’s Call und wenige Tage vor seinem Tod nahm er The Last Recording (auch als Last Date bekannt) auf. Kaoru war ein Cousin des bekannten Sängers Kyū Sakamoto und mit der Autorin Izumi Suzuki verheiratet. Im Alter von nur 29 Jahren starb der außerhalb Japans kaum bekannte Kaoru an einer Drogenüberdosis; sein Tod wurde im japanischen Jazz-Untergrund rasch romantisiert. Der Regisseur Kōji Wakamatsu machte ihn 1995 zur Titelfigur seines Filmes Endless Waltz.
Hiroji Imamura (jap. 今村 博治, Imamura Hiroji; * 27. April 1949 in der Präfektur Shiga) ist ein ehemaliger japanischer…
Hiroji Imamura (jap. 今村 博治, Imamura Hiroji; * 27. April 1949 in der Präfektur Shiga) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Issei Sagawa (jap. 佐川 一政, Sagawa Issei; * 26. April 1949 in Kōbe; † 24. November 2022 in Tokio) war ein japanischer…
Issei Sagawa (jap. 佐川 一政, Sagawa Issei; * 26. April 1949 in Kōbe; † 24. November 2022 in Tokio) war ein japanischer Frauenmörder und Kannibale. Er befand sich nach seiner Tat nur wenige Jahre in psychiatrischer Unterbringung und veröffentlichte mehrere Sachbücher und Romane.
Yūzan Fujita (jap. 藤田 雄山, Fujita Yūzan; * 19. April 1949 in Minami-ku, Hiroshima; † 18. Dezember 2015 in Hiroshima) war…
Yūzan Fujita (jap. 藤田 雄山, Fujita Yūzan; * 19. April 1949 in Minami-ku, Hiroshima; † 18. Dezember 2015 in Hiroshima) war ein japanischer Politiker und von 1993 bis 2009 parteiloser Gouverneur der Präfektur Hiroshima.
Yōji Arakawa (japanisch 荒川 洋治; geboren 18. April 1949 im Landkreis Sakai (Präfektur Fukui)) ist ein japanischer…
Yōji Arakawa (japanisch 荒川 洋治; geboren 18. April 1949 im Landkreis Sakai (Präfektur Fukui)) ist ein japanischer Tanka-Dichter, Schriftsteller und Essayist.
Osamu Naito (japanisch 内藤 修 Naito Osamu; * 14. April 1949 in Usuda; † 22. Oktober 2016) war ein japanischer…
Osamu Naito (japanisch 内藤 修 Naito Osamu; * 14. April 1949 in Usuda; † 22. Oktober 2016) war ein japanischer Eisschnellläufer. Naito, der an der Nihon-Universität studierte, nahm von 1966 bis 1977 an nationalen Wettbewerben teil und wurde dabei im Jahr 1975 japanischer Meister im Großen Vierkampf. Zudem errang er bei japanischen Meisterschaften jeweils einmal den dritten und zweiten Platz. International startete er erstmals bei der Winter-Universiade 1970 in Rovaniemi, wo er den achten Platz über 5000 m errang. Zudem gewann er dort die Bronzemedaille über 10.000 m. In den folgenden Jahren lief er bei der Mehrkampf-Weltmeisterschaft 1971 in Göteborg auf den 15. Platz im Großen Vierkampf und bei den Olympischen Winterspielen 1972 in Sapporo auf den 16. Platz über 5000 m sowie auf den 12. Rang über 10.000 m. Letztmals international startete er bei der Winter-Universiade 1972 in Lake Placid, wo er den 17. Platz über 1500 m und den 12. Platz über 3000 m errang.
Kishirō Nakamura (japanisch 中村 喜四郎 Nakamura Kishirō; * 10. April 1949 als 中村 伸 Nakamura Shin in der Stadt Sakai, Kreis…
Kishirō Nakamura (japanisch 中村 喜四郎 Nakamura Kishirō; * 10. April 1949 als 中村 伸 Nakamura Shin in der Stadt Sakai, Kreis Sashima, Präfektur Ibaraki) ist ein ehemaliger japanischer Politiker (parteilos → Liberaldemokratische Partei, Tanaka-Faktion → Takeshita-Faktion → parteilos → Kaikaku Club → parteilos/Fraktion Mushozoku no Kai → KDP-Fraktion → KDP). Er war mit Unterbrechung von 1976 bis 2024 Mitglied im Abgeordnetenhaus, dem Unterhaus der Nationalversammlung, zuletzt für den Verhältniswahlblock Nord-Kantō, und von 1992 bis 1993 Bau-, 1989 Wissenschaftsminister.
Keiji Tanaka (japanisch 田中 啓二; * 1949 in Tokushima; † 23. Juli 2024) war ein japanischer Biowissenschaftler am Tokyo…
Keiji Tanaka (japanisch 田中 啓二; * 1949 in Tokushima; † 23. Juli 2024) war ein japanischer Biowissenschaftler am Tokyo Metropolitan Institute of Medical Science. Er ist bekannt für seine Arbeiten zur Proteindegradation, zu den verschiedenen Proteasomen des Körpers sowie zu deren Bedeutung für die Ausbildung der erworbenen Immunantwort.
Shunzo Ohno (jap. 大野 俊三, Ōno Shunzō; * 22. März 1949 in der Präfektur Gifu) ist ein japanischer Fusion- und…
Shunzo Ohno (jap. 大野 俊三, Ōno Shunzō; * 22. März 1949 in der Präfektur Gifu) ist ein japanischer Fusion- und Jazztrompeter.
Hirofumi Hirano (jap. 平野 博文 Hirano Hirofumi; * 19. März 1949 in Katsuragi, Landkreis Ito, Präfektur Wakayama) ist ein…
Hirofumi Hirano (jap. 平野 博文 Hirano Hirofumi; * 19. März 1949 in Katsuragi, Landkreis Ito, Präfektur Wakayama) ist ein japanischer Politiker (parteilos→DPJ→DFP→DVP→KDP) und ehemaliger Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 11. Wahlkreis von Osaka. Er war von 2009 bis 2010 Chefkabinettssekretär und 2012 Kultus- und Wissenschaftsminister. Von 2018 bis 2020 war er Generalsekretär der Demokratischen Volkspartei und ist seit September 2020 stellvertretender Parteivorsitzender der Konstitutionell-Demokratischen Partei.
Shizuko Tōdō (japanisch 藤堂 志津子; * 14. März 1949 in Sapporo) ist eine japanische Schriftstellerin und Essayistin. Sie…
Shizuko Tōdō (japanisch 藤堂 志津子; * 14. März 1949 in Sapporo) ist eine japanische Schriftstellerin und Essayistin. Sie wurde durch Liebesromane bekannt, insbesondere durch die Erzählung Urete yuku natsu (熟れてゆく夏, Der reifende Sommer), für die sie 1988 mit dem Naoki-Preis ausgezeichnet wurde. Ihr bürgerlicher Name ist Kumagai Masae (熊谷 政江).
Tetsuo Satō (japanisch 佐藤 哲夫; * 12. März 1949 in Sōma; † 11. Juni 2025) war ein japanischer Volleyballspieler.
Takahiro Sasaki (jap. 佐々木 隆博, Sasaki Takahiro; * 10. März 1949 in Shibetsu, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker…
Takahiro Sasaki (jap. 佐々木 隆博, Sasaki Takahiro; * 10. März 1949 in Shibetsu, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker (SPJ→SDP→DPJ→DFP→KDP), ehemaliger Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Hokkaidō 6 und ehemaliger Vizeminister im Ministerium für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei.
Fumio Itabashi (jap. 板橋 文夫, Itabashi Fumio; * 8. März 1949 in Ashikaga, Präfektur Tochigi) ist ein japanischer…
Fumio Itabashi (jap. 板橋 文夫, Itabashi Fumio; * 8. März 1949 in Ashikaga, Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Jazzpianist.
Gen’yō Takeda (jap. 竹田 玄洋, Takeda Gen’yō; geboren 7. März 1949 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer…
Gen’yō Takeda (jap. 竹田 玄洋, Takeda Gen’yō; geboren 7. März 1949 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Spieleentwickler und Manager. Er war von 2002 bis 2015 hauptgeschäftsführender Direktor von Nintendo in der Abteilung Integrated Research & Development.
Shūsaku Hirasawa (jap. 平沢 周策, Hirasawa Shūsaku; * 5. März 1949 in der Präfektur Akita) ist ein ehemaliger japanischer…
Shūsaku Hirasawa (jap. 平沢 周策, Hirasawa Shūsaku; * 5. März 1949 in der Präfektur Akita) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Thomas Aquino Man’yō Kardinal Maeda (jap. トマス・アクィナス 前田 万葉, Tomasu Akinasu Maeda Man’yō; * 3. März 1949 in Tsuwasaki…
Thomas Aquino Man’yō Kardinal Maeda (jap. トマス・アクィナス 前田 万葉, Tomasu Akinasu Maeda Man’yō; * 3. März 1949 in Tsuwasaki, Präfektur Nagasaki) ist ein japanischer römisch-katholischer Geistlicher und Erzbischof von Osaka-Takamatsu.
Banri Kaieda (jap. 海江田 万里 Kaieda Banri; * 26. Februar 1949 in Suginami, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker…
Banri Kaieda (jap. 海江田 万里 Kaieda Banri; * 26. Februar 1949 in Suginami, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker (Zeikintō→Neue Japan-Partei→Minshu Shintō Club→Shimin League→Demokratische Partei→Demokratische Fortschrittspartei→Konstitutionell-Demokratische Partei→Chūdō Kaikaku Rengō) und war von 1993 bis 2026 mit Unterbrechungen (2005–2009, 2014–2017) Abgeordneter im Unterhaus des nationalen Parlaments für die Präfektur Tokio (Wahlkreis 1 bzw. Verhältniswahlblock). Von 2010 bis 2011 war er Staatsminister für Wirtschafts-, Fiskal-, Wissenschafts- und Technologiepolitik im zum ersten Mal umgebildeten Kabinett Kan, von Januar bis September 2011 Wirtschaftsminister im zum weiten Mal umgebildeten Kabinett Kan und von 2012 bis 2014 Vorsitzender der Demokratischen Partei. Kaieda, als Politikwissenschaftler 1972 Absolvent der Keiō-Universität, arbeitete nach seinem Studium als Sekretär eines Oberhausabgeordneten und als Wirtschaftskommentator für Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehen. Bei der Oberhauswahl 1986 kandidierte er in der Präfektur Tokio für die Zeikin-tō („Steuerpartei“), wurde aber nicht gewählt. 1993 kandidierte er für die Neue Japan-Partei im alten dreimandatigen 1. Wahlkreis Tokio für das Unterhaus und wurde aus dem Stand mit dem höchsten Stimmenanteil gewählt. Anders als die meisten Parteimitglieder beteiligte er sich 1994 nicht an der Gründung der Neuen Fortschrittspartei und wurde 1995 Parteivorsitzender der Shimin League („Bürgerliga“), die er gemeinsam mit Sadao Yamahana (ehemals SPJ) und weiteren Ex-Sozialisten gründete. 1996 wurde die Shimin League Teil der Demokratischen Partei. Seit 1996 kandidiert Kaieda im neuen Einzelwahlkreis Tokio 1, den er 1996 und 2005 an Kaoru Yosano (LDP) verlor. 1996 gelang ihm jedoch die Wahl über die Verhältniswahlliste Tokio der Demokratischen Partei. Im Shūgiin war er unter anderem Mitglied der Haushalts- und Finanzausschüsse, zwischen 2010 und 2012 mehrfach Ausschussvorsitzender. In der DPJ war er 2000 Vorsitzender des Präfekturverbandes Tokio und 2002 Vorsitzender des politischen Forschungsrates. Im September 2010 berief ihn Premierminister Naoto Kan als Staatsminister für Wirtschafts-, Fiskal-, Wissenschafts- und Technologiepolitik in sein Kabinett, bei einer Kabinettsumbildung im Januar 2011 übernahm er das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie, das er bis zum 2. September 2011 leitete. Nach dem Rücktritt Kans 2011 kandidierte Kaieda bei der Wahl des Parteivorsitzenden für die Nachfolge; er führte im ersten Wahlgang, unterlag aber in der Stichwahl Yoshihiko Noda. Bei der Unterhauswahl 2012, die landesweit mit erdrutschartigen Verlusten für die Demokraten endete, verlor Kaieda den Wahlkreis Tokio 1 um 1.134 Stimmen an die Liberaldemokratin Miki Yamada, führte mit dieser knappen Niederlage aber die Verhältniswahlliste der Demokraten in Tokio an und wurde im Verhältniswahlblock wiedergewählt. Nach der Wahl kandidierte er erneut für den Parteivorsitz und setzte sich gegen Sumio Mabuchi durch. Unter seiner Führung verloren die Demokraten bei der Oberhauswahl 2013 die Position als stärkste Partei im Oberhaus nach sechs Jahren an die Liberaldemokraten. Bei der Unterhauswahl 2014 erholten sich die Wahlergebnisse demokratischer Kandidaten landesweit zwar leicht von der Erdrutschniederlage 2012, Kaieda selbst unterlag Miki Yamada aber noch deutlicher (Kaieda 35,6 %, Yamada 42,7 %) und verpasste damit auch einen Sitz im Verhältniswahlblock Tokio. Nach seiner Abwahl aus dem Unterhaus trat Kaieda vom Parteivorsitz zurück. Bei der Unterhauswahl 2017 kandidierte er für die kurz zuvor von Yukio Edano gegründete Konstitutionell-Demokratische Partei wieder im Wahlkreis Tokio 1 und gewann diesmal knapp gegen Yamada (Kaieda 40,7 %, Yamada 39,4 %). 2021, als der ehemalige Vizegouverneur von Kumamoto und Gouverneurskandidat in Tokio 2020 Taisuke Ono für die Nippon Ishin no Kai im Wahlkreis Tokio 1 kandidierte und über 20 % der Stimmen gewann, unterlag Kaieda Yamada wieder, gewann aber den dritten von vier KDP-Verhältniswahlsitzen im Block Tokio. 2024 setzte er sich wieder knapp im neu zugeschnittenen Mehrheitswahlwahlkreis Tokio 1 durch. Beim LDP-Erdrutschsieg verlor er dort mit nur 25,4 % der Stimmen deutlich gegen Yamada (43 %) und verpasste damit auch einen der fünf Chūdō-Verhältniswahlsitze klar.
Toshio Mashima (jap. 真島 俊夫, Mashima Toshio; * 21. Februar 1949 in Tsuruoka, Präfektur Yamagata, auf der Hauptinsel…
Toshio Mashima (jap. 真島 俊夫, Mashima Toshio; * 21. Februar 1949 in Tsuruoka, Präfektur Yamagata, auf der Hauptinsel Honshū, Japan; † 21. April 2016) war ein japanischer Komponist und Arrangeur.
Tetsuji Miwa (jap. 三輪 哲二, Miwa Tetsuji; * 10. Februar 1949) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…
Tetsuji Miwa (jap. 三輪 哲二, Miwa Tetsuji; * 10. Februar 1949) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit mathematischer Physik beschäftigt. Miwa studierte an der Universität Tokio, wo er sich Anfang der 1970er Jahre unter dem Einfluss von Mikio Satō und Masaki Kashiwara mit mikrolokaler Analysis und Hyperfunktionen beschäftigte. Er war Professor an der Universität Kyōto und am RIMS (Research Institute for Mathematical Sciences) in Kyōto. Mit Mikio Satō und Michio Jimbō entdeckte er in den 1970er Jahren einen Zusammenhang mit Monodromie-erhaltenen (isomonodromen) Deformationen von linearen Differentialgleichungen und Korrelationsfunktionen im Isingmodell. Mit Jimbō untersuchte er daraufhin allgemein isomonodrome Deformationen linearer Differentialgleichungen (schon Anfang des 20. Jahrhunderts von Ludwig Schlesinger begonnen). Mit Jimbō und Etsurō Date untersuchte er die Rolle affiner Lie-Algebren in Solitongleichungen, und mit Jimbō die Rolle von Quantengruppen in exakt lösbaren Gittermodellen der statistischen Mechanik. Er erhielt 1987 gemeinsam mit Michio Jimbō den Herbstpreis der Japanischen Mathematischen Gesellschaft. 1998 hielt er einen Plenarvortrag auf dem ICM in Berlin (Solvable Lattice Models and Representation Theory of Quantum Affine Algebras) und 1986 war er Invited Speaker auf dem ICM in Berkeley (Integrable lattice models and branching coefficients). Für 2013 wurde ihm gemeinsam mit Jimbō der Dannie-Heineman-Preis für mathematische Physik zugesprochen, für ihre grundlegenden Entwicklungen auf dem Gebiet integrabler Systeme und deren Korrelationsfunktionen in statistischer Mechanik und Quantenfeldtheorie, unter Verwendung von Quantengruppen, algebraischer Analysis und Deformationstheorie.
Tsutomu Yanagida (japanisch 柳田 勉, Yanagida Tsutomu; * 9. Februar 1949) ist ein japanischer Physiker und Hochschullehrer.