Peter Seiichi Kardinal Shirayanagi (jap. ペテロ 白柳 誠一, Petero Shirayanagi Seiichi; * 17. Juni 1928 in Hachiōji; † 30.…Peter Seiichi Kardinal Shirayanagi (jap. ペテロ 白柳 誠一, Petero Shirayanagi Seiichi; * 17. Juni 1928 in Hachiōji; † 30. Dezember 2009 in Tokio) war ein japanischer römisch-katholischer Geistlicher und Erzbischof von Tokio.
Tsunehisa Kimura (japanisch 木村 恒久 Kimura Tsunehisa; * 30. Mai 1928 in Osaka; † 27. Dezember 2008) war ein japanischer…Tsunehisa Kimura (japanisch 木村 恒久 Kimura Tsunehisa; * 30. Mai 1928 in Osaka; † 27. Dezember 2008) war ein japanischer Grafiker und Fotokünstler, der vor allem durch seine fotorealistischen Collagen bekannt wurde. Seine Arbeiten verbinden urbane Architektur, Naturkatastrophen und futuristische Elemente zu surrealen Bildwelten.
Masaru Satō (jap. 佐藤 勝, Satō Masaru; * 29. Mai 1928 in Rumoi; † 5. Dezember 1999 in Tokio) war ein japanischer…Masaru Satō (jap. 佐藤 勝, Satō Masaru; * 29. Mai 1928 in Rumoi; † 5. Dezember 1999 in Tokio) war ein japanischer Filmkomponist. Satō begann zu Anfang der 1950er Jahre mit dem Schreiben von Filmscores als Assistent von Fumio Hayasaka. Nach dessen Tod 1955 übernahm er dessen Aufträge für Akira Kurosawas Bilanz eines Lebens und Kenji Mizoguchis Die Samurai-Sippe der Taira. Damit konnte er einen Vertrag mit der Gesellschaft Tōhō abschließen, für die Satō über 200 Filme musikalisch kommentierte und bis zu seinem Tode tätig war. Bekannt wurde er durch seine Arbeiten für einige Godzilla-Filme wie Godzilla kehrt zurück (sein erster eigenverantwortlicher Score), Frankenstein und die Ungeheuer aus dem Meer oder Frankensteins Monster jagen Godzillas Sohn. Daneben war er u. a. für die Kompositionen zu Irezumi – Die tätowierte Frau, Yojimbo – Der Leibwächter und Der Schatten des Shogun verantwortlich. Sein Werk verarbeitet westliche Einflüsse und leichte Jazz-Arrangements. Satō war zwölfmal für den Japanese Academy Award nominiert und gewann ihn vier Mal.
Hiroshi Nakajima (jap. 中嶋 宏, Nakajima Hiroshi; * 16. Mai 1928 in Chiba; † 26. Januar 2013 in Poitiers) war ein…Hiroshi Nakajima (jap. 中嶋 宏, Nakajima Hiroshi; * 16. Mai 1928 in Chiba; † 26. Januar 2013 in Poitiers) war ein japanischer Mediziner und von 1988 bis 1998 Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Nakajima studierte an der Medizinischen Hochschule Tokio (Tōkyō Ika Daigaku) und der Universität Paris. An letzterer spezialisierte er sich im Anschluss in Neuropharmakologie. 1974 trat er als wissenschaftlicher Mitarbeiter der WHO bei, wo er mit pharmakologischen Fragestellungen betreut war. 1976 wurde er Leiter der Abteilung für Medikamentenpolitik, wo er eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Konzeptes der unverzichtbaren Arzneimittel spielte. Von 1978 bis 1988 war er Direktor des Westpazifik-Regionalbüros. 1988 wurde er zum vierten Generaldirektor der WHO gewählt. Die USA und weitere westliche Staaten unterstützen diese Wahl nicht. Im Vorfeld seiner Kandidatur für eine Wiederwahl wurden Vorwürfe laut, dass Japan Stimmen von Entwicklungsländern im Exekutivrat der WHO mittels Versprechungen von Funktionärsposten oder Finanzierung von Prestigeobjekten gekauft habe. Daraufhin bezichtigte Japan die USA, eine systematische Desinformationskampagne zu führen. Erst nach einer Kampfwahl gegen den Algerier Mohammed Abdelmoumène wurde er im Mai 1993 von der Weltgesundheitsversammlung für eine zweite Amtsperiode gewählt. Für eine dritte Wahl trat er nicht mehr an, so dass seine Amtszeit 1998 endete. Nakajima startete in seiner Amtszeit als WHO-Direktor mehrere Kampagnen zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten, insbesondere AIDS, Malaria, Tuberkulose und Dengue-Fieber. Großen Wert legte er auf die Prävention von Infektionen durch Impfmaßnahmen. Seine Amtszeit war überschattet von Budgetüberschreitungen und Missmanagement, was zu einem Reputationsschaden der WHO führte.
Mamoru Nishida (jap. 西田 司, Nishida Mamoru; * 13. Mai 1928 in Ōzu, Präfektur Ehime; † 9. Mai 2014 in der Präfektur…Mamoru Nishida (jap. 西田 司, Nishida Mamoru; * 13. Mai 1928 in Ōzu, Präfektur Ehime; † 9. Mai 2014 in der Präfektur Ehime) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), der 27 Jahre lang Abgeordneter des Unterhauses (Shūgiin) sowie mehrmals Minister war.
Tatsuo Suzuki (jap. 鈴木 辰夫, Suzuki Tatsuo; * 27. April 1928 in Yokohama, Japan; † 12. Juli 2011) war ein…Tatsuo Suzuki (jap. 鈴木 辰夫, Suzuki Tatsuo; * 27. April 1928 in Yokohama, Japan; † 12. Juli 2011) war ein Karate-Großmeister, der ab Mitte der 1960er Jahre die Stilrichtung Wadō-Ryū nach Europa brachte und verbreitete.
Ken Moroi (japanisch 諸井 虔, Moroi Ken; geboren 28. April 1928 in Tokio; gestorben 29. Dezember 2006) war ein japanischer…Ken Moroi (japanisch 諸井 虔, Moroi Ken; geboren 28. April 1928 in Tokio; gestorben 29. Dezember 2006) war ein japanischer Unternehmer.
Mikio Satō (jap. 佐藤 幹夫, Satō Mikio; * 18. April 1928 in Tokio; † 9. Januar 2023) war ein japanischer Mathematiker, der…Mikio Satō (jap. 佐藤 幹夫, Satō Mikio; * 18. April 1928 in Tokio; † 9. Januar 2023) war ein japanischer Mathematiker, der sich vor allem mit Analysis sowie mathematischer Physik beschäftigte und auch für eine zahlentheoretische Vermutung bekannt war.
Mikio Satō (jap. 佐藤 幹夫, Satō Mikio; * 18. April 1928 in Tokio; † 9. Januar 2023) war ein japanischer Mathematiker, der…Mikio Satō (jap. 佐藤 幹夫, Satō Mikio; * 18. April 1928 in Tokio; † 9. Januar 2023) war ein japanischer Mathematiker, der sich vor allem mit Analysis sowie mathematischer Physik beschäftigte und auch für eine zahlentheoretische Vermutung bekannt war.
Kiichirō Takahashi (japanisch 高橋 揆一郎 Takahashi Kiichirō; geboren am 10. April 1928 in Utashinai, Präfektur Hokkaidō…Kiichirō Takahashi (japanisch 高橋 揆一郎 Takahashi Kiichirō; geboren am 10. April 1928 in Utashinai, Präfektur Hokkaidō, gestorben am 31. Januar 2007) war ein japanischer Schriftsteller.
Tatsuo Watanabe (japanisch 渡部 龍雄 Watanabe Tatsuo; geboren 4. April 1928; gestorben 11. Dezember 2001) war ein…Tatsuo Watanabe (japanisch 渡部 龍雄 Watanabe Tatsuo; geboren 4. April 1928; gestorben 11. Dezember 2001) war ein japanischer Skispringer.
Takeshi Kurokawa (japanisch 黒川 武; geboren 1. April 1928 in der Präfektur Gumma; gestorben 28. Juli 2021) war ein…Takeshi Kurokawa (japanisch 黒川 武; geboren 1. April 1928 in der Präfektur Gumma; gestorben 28. Juli 2021) war ein japanischer Gewerkschafter.
Yoshihide Kozai (japanisch 古在 由秀, Kozai Yoshihide; * 1. April 1928 in Komagone, heute Toshima, Präfektur Tokio; † 5.…Yoshihide Kozai (japanisch 古在 由秀, Kozai Yoshihide; * 1. April 1928 in Komagone, heute Toshima, Präfektur Tokio; † 5. Februar 2018) war ein japanischer Astronom, der sich mit Himmelsmechanik befasste.
Kiyonori Kikutake (japanisch 菊竹 清訓, Kikutake Kiyonori; * 1. April 1928 in Kurume, Japan; † 26. Dezember 2011) war ein…Kiyonori Kikutake (japanisch 菊竹 清訓, Kikutake Kiyonori; * 1. April 1928 in Kurume, Japan; † 26. Dezember 2011) war ein japanischer Architekt, der insbesondere als Vertreter des Metabolismus weltweite Beachtung fand.
Seiko Tanabe (japanisch 田辺 聖子, Tanabe Seiko; * 27. März 1928 in Osaka; † 6. Juni 2019 in Kobe) war eine japanische…Seiko Tanabe (japanisch 田辺 聖子, Tanabe Seiko; * 27. März 1928 in Osaka; † 6. Juni 2019 in Kobe) war eine japanische Schriftstellerin.
Ryū Mitsuse (jap. 光瀬 龍, Mitsuse Ryū; * 18. März 1928 in Minami-Senju, Landkreis Kita-Toshima (heute: Arakawa)…Ryū Mitsuse (jap. 光瀬 龍, Mitsuse Ryū; * 18. März 1928 in Minami-Senju, Landkreis Kita-Toshima (heute: Arakawa), Präfektur Tokio; † 7. Juli 1999) war ein japanischer Science-Fiction-Autor.
Yoshio Okada (japanisch 岡田 善雄), Okada Yoshio; geboren 3. Oktober 1928 in Kure (Präfektur Hiroshima); gestorben 16.…Yoshio Okada (japanisch 岡田 善雄), Okada Yoshio; geboren 3. Oktober 1928 in Kure (Präfektur Hiroshima); gestorben 16. Januar 2008 in Suita (Präfektur Osaka) war ein japanischer Mediziner und Zellbiologe.
Hisao Dōmoto (japanisch 堂本 尚郎, Dōmoto Hisao; geb. 2. März 1928 in Kyōto; gest. 4. Oktober 2013) war ein japanischer…Hisao Dōmoto (japanisch 堂本 尚郎, Dōmoto Hisao; geb. 2. März 1928 in Kyōto; gest. 4. Oktober 2013) war ein japanischer Maler der Yōga-Richtung während der Shōwa- und frühen Heisei-Zeit.
Kaoru Kanetaka (japanisch 兼高 かおる Kanetaka Kaoru, wirklicher Name: Kanetaka Rose; geboren 29. Februar 1928 in Kōbe…Kaoru Kanetaka (japanisch 兼高 かおる Kanetaka Kaoru, wirklicher Name: Kanetaka Rose; geboren 29. Februar 1928 in Kōbe, Präfektur Hyōgo; gestorben 5. Januar 2019 in Minato, Präfektur Tokio) war eine japanische Journalistin. Sie war bekannt für eine über 30 Jahre lang von ihr moderierte und produzierte Fernsehsendung mit Reiseberichten aus aller Welt, für die sie zusammengerechnet ca. 180 Mal die Welt umrundete. Dadurch gilt sie in Japan als Pionierin der Auslandsberichterstattung. Zudem war sie Ehrenpräsidentin der „Japan Travel Writers’ Organization“ (日本旅行作家協会). Sie war auch bekannt für die Verwendung des Yamanote-Dialekts, eines Dialekts der Tokioter Mittelschicht, der dem heutigen Hochjapanisch zugrunde liegt.
Sōji Yamamoto (jap. 山本 草二, Yamamoto Sōji; * 25. Februar 1928 in der Präfektur Nagano; † 19. September 2013) war ein…Sōji Yamamoto (jap. 山本 草二, Yamamoto Sōji; * 25. Februar 1928 in der Präfektur Nagano; † 19. September 2013) war ein japanischer Jurist und von 1996 bis 2005 Richter am Internationalen Seegerichtshof.
Akiko Baba (japanisch 馬場 あき子, Baba Akiko, eigentlich Iwata Akiko; geboren 28. Januar 1928 in Tokio) ist eine japanische…Akiko Baba (japanisch 馬場 あき子, Baba Akiko, eigentlich Iwata Akiko; geboren 28. Januar 1928 in Tokio) ist eine japanische Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin.
Hideo Takubo (japanisch 田久保 英夫, Takubo Hideo; geboren 25. Januar 1928 in Tokio; gestorben 14. April 2001) war ein…Hideo Takubo (japanisch 田久保 英夫, Takubo Hideo; geboren 25. Januar 1928 in Tokio; gestorben 14. April 2001) war ein japanischer Schriftsteller.
Shōzō Shimamoto (japanisch 嶋本 昭三 Shimamoto Shōzō; * 22. Januar 1928 in Osaka; † 25. Januar 2013 ebenda) war ein…Shōzō Shimamoto (japanisch 嶋本 昭三 Shimamoto Shōzō; * 22. Januar 1928 in Osaka; † 25. Januar 2013 ebenda) war ein japanischer Maler und Performancekünstler und Mitbegründer der Gutai Art Association, kurz Gutai.
Yasuko Harada (japanisch 原田康子, Harada Yasuko; geboren 12. Januar 1928 in Tokio; gestorben 20. Oktober 2009) war eine…Yasuko Harada (japanisch 原田康子, Harada Yasuko; geboren 12. Januar 1928 in Tokio; gestorben 20. Oktober 2009) war eine japanische Schriftstellerin.
Tihiro Ohkawa (jap. 大河千弘, Ōkawa Chihiro; * 1928 in Kanazawa; † 27. September 2014 in La Jolla, Kalifornien) war ein…Tihiro Ohkawa (jap. 大河千弘, Ōkawa Chihiro; * 1928 in Kanazawa; † 27. September 2014 in La Jolla, Kalifornien) war ein japanischer Physiker, der sich mit Plasmaphysik und Teilchenbeschleunigern beschäftigte. Ohkawa studierte an der Universität Tokio Physik, wo er auch promoviert wurde. Noch während des Zweiten Weltkriegs war er (mit 16 Jahren) Mitglied der Gruppe von Yoshio Nishina zur Erforschung Kosmischer Höhenstrahlung. Er war Forscher am CERN und an der Midwestern State University (bzw. bei MURA), bevor er Professor an der Universität Tokio wurde. 1960 ging er zu General Atomics, wo er ein Fusionsforschungsprojekt leitete und Vizepräsident sowie später stellvertretender Vorstandsvorsitzender wurde. 1994 verließ er General Atomics, um TOYO Technologies zu gründen, deren Präsident er ist. 2004 war er mit Masano Nishikawa Mitgründer von Nano Fusion Technologies für die Entwicklung von Mikrofluidik (wie kleine elektroosmotische Pumpen). Außerdem war er Physik-Professor an der University of California, San Diego. 1955 entwickelte er unabhängig von Keith Symon das Fixed Field Alternating Gradient Synchrotron (FFAG), dessen Prototyp 1956 bei der Midwestern Universities Research Association (MURA) entwickelt wurde. Ohkawa schlug 1960 mit Donald Kerst ein Stabilisierungsverfahren für Instabilitäten in Tokamaks über die Erzeugung von Multipol-Feldern vor, was durch Experimente bestätigt wurde. 1968 schlug er vor, die Multipolfelder durch Plasmaströme selbst zu erzeugen, woraus die Plasma Current Multipole Configuration (PCM) und die Doublet-Serie entstand, die die Vorteile der Optimierung des Tokamak-Plasma-Querschnitts zeigten. Aus dem Doublet-Konzept entstand auch das D-III-D Experiment von General Atomics, das auch Einfluss auf das ITER-Konzept hatte. Er war auch an der Anwendung der Plasmaphysik in der Trennung von radioaktiven Isotopen aus nuklearem Abfall beteiligt (bei der Archimedes Technology Group in San Diego, die er mit gründete). Ohkawa hielt über 50 Patente, zum Beispiel in Teilchenbeschleunigern, Fusions-Technologie und Biotechnologie. 1968 wurde er Fellow der American Physical Society. 1979 erhielt er den James-Clerk-Maxwell-Preis für Plasmaphysik. 1984 erhielt er den Fusion Power Associates Leader Award.
Shizuka Narahara (jap. 楢原静, Narahara Shizuka, verheiratete Yamawaki (山脇 静, Yamawaki Shizuka); * 1928 in Mihara) ist…Shizuka Narahara (jap. 楢原静, Narahara Shizuka, verheiratete Yamawaki (山脇 静, Yamawaki Shizuka); * 1928 in Mihara) ist eine japanische Tischtennisspielerin. Sie wurde 1952 Weltmeister im Doppel und im Mannschaftswettbewerb.
Michio Kuga (jap. 久賀 道郎, Kuga Michio; * 1928; † 13. Februar 1990) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Michio Kuga (jap. 久賀 道郎, Kuga Michio; * 1928; † 13. Februar 1990) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit algebraischer Geometrie befasste. Kuga wurde 1960 bei Shokichi Iyanaga an der Universität Tokio promoviert. Er war Professor an der State University of New York at Stony Brook. Er befasste sich unter anderem mit der Ramanunjan-Petersson-Vermutung, die aus dem Beweis der Weil-Vermutungen (endgültig bewiesen 1974 von Pierre Deligne) folgen, wie Kuga mit Gorō Shimura, Mikio Satō, Yasutaka Ihara und Deligne zuvor zeigte. 1966 führte er nach ihm benannte Kuga-Faserräume ein. 1967 veröffentlichte er in Japan ein Buch über Galoistheorie von Differentialgleichungen (Fuchssche Differentialgleichungen und ihre Monodromiegruppe), hervorgegangen aus Vorlesungen an der Universität Tokio. Es war damals ungewöhnlich wegen Kugas Verwendung von Cartoons, hatte aber Erfolg bei Studenten und erschien in englischer Übersetzung 1993. Zu seinen Doktoranden gehören Allan Adler und Stephen Kudla.
Kamo Shōgo (jap. 加茂 正五; * 12. Dezember 1915 in Hamamatsu; † 14. September 1977) war ein japanischer Fußballspieler. Er…Kamo Shōgo (jap. 加茂 正五; * 12. Dezember 1915 in Hamamatsu; † 14. September 1977) war ein japanischer Fußballspieler. Er ist der Bruder von Kamo Takeshi.
Shinsaku Himeda (jap. 姫田 真左久, Himeda Shinsaku, häufig als Sinsaku Himeda romanisiert, Pseudonym: Masahisa Himeda; * 19.…Shinsaku Himeda (jap. 姫田 真左久, Himeda Shinsaku, häufig als Sinsaku Himeda romanisiert, Pseudonym: Masahisa Himeda; * 19. November 1916 in der Präfektur Hyōgo, Japan; † 29. Juli 1997) war ein japanischer Kameramann, der unter anderem 1971 für einen Oscar für die beste Kamera nominiert war.
Nakamura Reikichi (* 16. Oktober 1916 in Tomakomai; † nach 1942) war ein japanischer Eisschnellläufer. Nakamura…Nakamura Reikichi (* 16. Oktober 1916 in Tomakomai; † nach 1942) war ein japanischer Eisschnellläufer. Nakamura studierte an der Waseda-Universität und nahm an den Olympischen Winterspielen 1936 in Garmisch-Partenkirchen teil. Dort kam er auf den 11. Platz über 500 m. Seine größten Erfolge bei nationalen Rennen waren zwei Siege mit der Staffel bei den japanischen Studentenmeisterschaften 1937 und 1939.
Miyazaki Yasuji (jap. 宮崎 康二; * 15. Oktober 1916 in Kosai, Präfektur Shizuoka; † 30. Dezember 1989) war ein japanischer…Miyazaki Yasuji (jap. 宮崎 康二; * 15. Oktober 1916 in Kosai, Präfektur Shizuoka; † 30. Dezember 1989) war ein japanischer Schwimmer.
Minao Shibata (jap. 柴田 南雄, Shibata Minao; * 29. September 1916 in Tokio; † 2. Februar 1996 ebenda) war ein japanischer…Minao Shibata (jap. 柴田 南雄, Shibata Minao; * 29. September 1916 in Tokio; † 2. Februar 1996 ebenda) war ein japanischer Komponist und Musikwissenschaftler. Shibata studierte Botanik und nahm privaten Musikunterricht bei Saburo Moroi. Von 1939 bis 1941 war er Cellist des Tokio String Orchestra (東京弦楽団, Tōkyō Gengakudan). Von 1948 bis 1955 unterrichtete er an der Universität Tokio, von 1952 bis 1959 an der Ochanimizu Frauenuniversität, und von 1959 bis 1969 war er Professor für Musikwissenschaft an der Hochschule für bildende Kunst und Musik (Tokyo Geijutsu Daigaku) in Tokio, danach lebte er als freischaffender Komponist. Neben Orchester- und Vokalwerken komponierte er auch Stücke für elektronische Instrumente.
Odagiri Hideo (japanisch 小田切 秀雄; geboren 20. September 1916 in Tōkyō; gestorben 24. Mai 2000 ebenda) war ein…Odagiri Hideo (japanisch 小田切 秀雄; geboren 20. September 1916 in Tōkyō; gestorben 24. Mai 2000 ebenda) war ein japanischer Literaturkritiker.
Kuniko Miyake (japanisch 三宅邦子, Miyake Kuniko, eigentlicher Name: Yasu Miura (三浦 やす, Miura Yasu); geb. 17. September…Kuniko Miyake (japanisch 三宅邦子, Miyake Kuniko, eigentlicher Name: Yasu Miura (三浦 やす, Miura Yasu); geb. 17. September 1916 in der Präfektur Saitama; gest. 4. November 1992) war eine japanische Filmschauspielerin. Sie trat zwischen 1934 und 1991 in mehr als 180 Filmen auf.
Nozoe Yae (japanisch 及位 ヤヱ, alternative Schreibung: (及位 野衣); geboren 16. September 1916 in Hachiryū (heute: Mitane)…Nozoe Yae (japanisch 及位 ヤヱ, alternative Schreibung: (及位 野衣); geboren 16. September 1916 in Hachiryū (heute: Mitane), Präfektur Akita; gestorben 12. März 2005) war eine japanische Pilotin und Luftfahrtpionierin. Sie gründete die erste japanische Flugschule für Frauen, die Nihon Fujin Kōku Kyōkai (日本婦人航空協会, etwa: „Japan Ladies Association of Aviation“), die heute noch als „Japan Women’s Association of Aviation“ (日本女性航空協会, Nihon Josei Kōku Kyōkai, kurz: JWAA) existiert. Sie war u. a. Vorbild für die Heldin der Abendserie Kumo no Jūtan (雲のじゅうたん, etwa: Wolkenstürmerin), die NHK 1976 ausstrahlte. Yae ist zudem eine der wenigen Luftfahrtpionierinnen, der ersten Stunde, die auch nach dem Zweiten Weltkrieg noch aktiv war.
Ryoyu Utiyama, auch Uchiyama, (* 28. August 1916 in Takajo-machi, Shizuoka; † 1990) war ein japanischer theoretischer…Ryoyu Utiyama, auch Uchiyama, (* 28. August 1916 in Takajo-machi, Shizuoka; † 1990) war ein japanischer theoretischer Physiker. Utiyama machte 1940 seinen Abschluss an der Universität Osaka und wurde dort 1951 in Physik promoviert. Sein Doktorvater war Minoru Kobayashi. 1954 bis 1956 war er am Institute for Advanced Study. Damals befasste er sich mit theoretischer Elementarteilchenphysik und Quantengravitation. Er war ab 1942 Lecturer, ab 1945 Assistenzprofessor und ab 1955 Professor an der Universität Osaka und war zeitweise Dekan für Naturwissenschaften. Ryoyu Utiyama ist einer der Urheber von nichtabelschen Eichfeldtheorien (Yang-Mills-Theorien), etwa zur selben Zeit (1954) wie Ronald Shaw in Cambridge. Wie Shaw zögerte er mit der Publikation und C. N. Yang und Robert L. Mills kamen ihnen zuvor (sie entwickelten die Yang-Mills-Theorie 1953 und veröffentlichten 1954). Ausgehend von der Formulierung der Allgemeinen Relativitätstheorie (ART) mit Tetraden erkannte er, dass Elektromagnetismus und Gravitation und möglicherweise alle Wechselwirkungen differentialgeometrisch formulierbar wären mit einem Zusammenhang der einem Eichfeld zu einer bestimmten Liegruppe entspricht. Als er darüber in Princeton im April 1954 vortragen wollte, erhielt er den Preprint von Yang und Mills und nahm zunächst von einer Veröffentlichung Abstand. Er veröffentlichte erst 1956, als er erkannte, dass Yang und Mills nur die Eichgruppe SU (2) behandelten, nicht allgemeine Liegruppen. Die in seinem Aufsatz von 1956 entwickelte Eichtheorie der Gravitation benutzte die Lorentzgruppe SO (3,1) als Eichgruppe, was nicht befriedigend ist (der erhaltene Strom an den die Materie koppelt wäre der Drehimpuls). Die korrekte Eichgruppe, die Poincarégruppe (Lorentzgruppe plus Translationen), erkannten 1961 Dennis Sciama und T. W. B. Kibble. Utiyama nahm an der Chapel-Hill Konferenz über Gravitation 1957 teil (und war 1960/61 als Gastwissenschaftler an der University of North Carolina in Chapel Hill).
Sakai Saburō (jap. 坂井 三郎; * 16. August 1916 in der Präfektur Saga, Japan; † 22. September 2000 in Atsugi, Präfektur…Sakai Saburō (jap. 坂井 三郎; * 16. August 1916 in der Präfektur Saga, Japan; † 22. September 2000 in Atsugi, Präfektur Kanagawa) war ein japanischer Jagdflieger. Bekanntheit erlangte er während des Zweiten Weltkriegs durch seine Einsätze für die Japanische Marineluftwaffe im Pazifik (1941–1945). Es werden 64 Abschüsse feindlicher Flugzeuge angenommen.
Ōnishi Kyojin (japanisch 大西 巨人; geboren 20. August 1916 in Fukuoka (Präfektur Fukuoka); gestorben 12. März 2014) war…Ōnishi Kyojin (japanisch 大西 巨人; geboren 20. August 1916 in Fukuoka (Präfektur Fukuoka); gestorben 12. März 2014) war ein japanischer Schriftsteller und Literaturkritiker.
Arai Shigeo (jap. 新井 茂雄; * 8. August 1916 in Shizuoka; † 19. Juli 1944 in Myanmar) war ein japanischer Schwimmer.…Arai Shigeo (jap. 新井 茂雄; * 8. August 1916 in Shizuoka; † 19. Juli 1944 in Myanmar) war ein japanischer Schwimmer. Zusammen mit Yusa Masanori, Sugiura Shigeo und Taguchi Masaharu wurde er bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin Olympiasieger mit der 4 × 200-m-Freistilstaffel. Über 100 m Freistil gewann er zudem die Bronzemedaille. Arai Shigeo fiel 1944 als Soldat der japanischen Armee in Burma. Im Jahr 1997 wurde er in die Ruhmeshalle des internationalen Schwimmsports aufgenommen.
Hirohashi Yuriko (jap. 広橋 百合子; * 12. Mai 1916 in der Präfektur Ishikawa; † April 1977 in Tsubata, Präfektur Ishikawa)…Hirohashi Yuriko (jap. 広橋 百合子; * 12. Mai 1916 in der Präfektur Ishikawa; † April 1977 in Tsubata, Präfektur Ishikawa) war eine japanische Hochspringerin. Bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles erreichte sie den achten Platz mit einer Sprunghöhe von 1,50 m. Ihre persönliche Bestleistung von 1,52 m stellte sie ebenfalls im Jahr 1932 auf.
Saitō Ryōei (japanisch 齊藤 了英; * 17. April 1916 in der Präfektur Shizuoka; † 30. März 1996) war ein japanischer…Saitō Ryōei (japanisch 齊藤 了英; * 17. April 1916 in der Präfektur Shizuoka; † 30. März 1996) war ein japanischer Unternehmer und Kunstsammler. Er war Ehrenpräsident des japanischen Papierkonzerns Dai Showa. Saitō sammelte Kunst im großen Stil. Zu seiner Sammlung gehören zwei der 10 seinerzeit teuersten je verkauften Gemälde, Bal au moulin de la Galette von Renoir (erworben am 17. Mai 1990 für 78,1 Millionen US-Dollar) und Porträt des Dr. Gachet von van Gogh (erworben am 15. Mai 1990 für die damalige Rekordsumme von 82,5 Millionen US-Dollar). Für Verunsicherung sorgte Saito nach dem Erwerb des Gemäldes Porträt des Dr. Gachet durch die Aussage 1991: „Legt das Bild in meinen Sarg, wenn ich sterbe“. Zustand und Ort des Bildes sind seither nicht mehr bekannt. Saitō starb im Alter von 79 Jahren an einem Schlaganfall. Die Sammlung Saitō Ryōeis befindet sich in Tokio.