Mitsuru Ono (jap. 小野 満, Ono Mitsuru; * 3. Januar 1929; † 2. Januar 2008) war ein japanischer Jazzmusiker (Kontrabass).…Mitsuru Ono (jap. 小野 満, Ono Mitsuru; * 3. Januar 1929; † 2. Januar 2008) war ein japanischer Jazzmusiker (Kontrabass). Ono, der ab den 1950er-Jahren in der japanischen Jazzszene aktiv war, spielte u. a. 1953 in George Kawaguchis Band Big Four (mit Hidehiko Matsumoto (Tenorsaxophon) und Hachidai Nakamura am Piano), die sich erfolgreich an Charlie Venturas Big Four orientierten. 1959 nahmen die Big Four ein Album für King Records auf. Bereits in den späten 1950er-Jahren leitete Ono auch ein eigenes Ensemble; mit Mitsuru Ono & his Six Bros, dem u. a. auch Eiji Kitamura angehörte, trat er in Tokioter Jazzclubs wie Ginbasha oder Benibasha auf. In dieser Zeit spielte er außerdem mit dem Saxophonisten Jimmy Araki (Midnight Jazz Session, Victor 1959) und war um 1960 Mitglied der Swing Journal All Stars, die aus dem Leserpoll der gleichnamigen Jazzzeitschrift hervorging. Im folgenden Jahrzehnt leitete Ono die Band Swing Beavers, mit der er auch mehrere Titel wie „Cute“ unter eigenem Namen aufnahm. Mit seinen Gruppen trat er auch in den Spielfilmen Kibô no otome (1958, Regie Yasushi Sasaki) und Sasurai no trumpet (1963, Regie Hiroshi Noguchi) auf. Nach einem Weihnachtsalbum (Christmas Dance Music, 1968) im Easy Listening Stil nahm er Mitte der 1970er-Jahre die Fusion-orientierte Produktion Discotheque Hit (JVC, 1976) auf, mit Instrumentalversionen aktueller Pophits wie „Get Ready“ oder „You Haven’t Done Nothin’“. Auf dem folgenden Album When You Are Smiling (Victor), das 1978 entstand, spielte er mit seinen Swing Beavers (u. a. mit Hidehiko Matsumoto und Masaaki Fujita) bekannte Standards wie „How High the Moon“, „Perdido“ oder „These Foolish Things“. 1981 nahm er noch in Bigband-Besetzung das Album Encyclopedia of Standard (Carnival) auf, mit populären Jazznummern wie „Lover, Come Back to Me“, „Moonlight Serenade“ und „Take the “A” Train“. Im Bereich des Jazz listet ihn Tom Lord zwischen 1954 und 1981 bei neun Aufnahmesessions.
Akira Satake (japanisch 佐竹 明 Satake Akira; * 1. Januar 1929; † 21. Oktober 2024) war ein japanischer evangelischer…Akira Satake (japanisch 佐竹 明 Satake Akira; * 1. Januar 1929; † 21. Oktober 2024) war ein japanischer evangelischer Theologe und Professor für neutestamentliche Wissenschaft.
Haruo Nakajima (jap. 中島 春雄, Nakajima Haruo; * 1. Januar 1929 in der Präfektur Yamagata; † 7. August 2017) war ein…Haruo Nakajima (jap. 中島 春雄, Nakajima Haruo; * 1. Januar 1929 in der Präfektur Yamagata; † 7. August 2017) war ein japanischer Schauspieler. Nakajima trat in japanischen Filmen häufig in Monsterkostümen im Rahmen von Suitmation auf und wurde durch seine Rolle des Godzilla bekannt. Nakajima zog sich im Jahr 1973 aus dem Filmgeschäft zurück.
Masaharu Kawakatsu (japanisch 川勝 正治 Kawakatsu Masaharu; geboren 20. Januar 1929 in Kameoka) ist ein japanischer…Masaharu Kawakatsu (japanisch 川勝 正治 Kawakatsu Masaharu; geboren 20. Januar 1929 in Kameoka) ist ein japanischer Zoologe, der hauptsächlich über Strudelwürmer forscht.
Hisao Inagaki (jap. 稲垣 久雄, Inagaki Hisao; * 1929 in Kōbe; † 6. Juni 2021) war ein japanischer Buddhologe und Priester…Hisao Inagaki (jap. 稲垣 久雄, Inagaki Hisao; * 1929 in Kōbe; † 6. Juni 2021) war ein japanischer Buddhologe und Priester der Jōdo-Shinshū – mit dem Ordensnamen Zuiō Inagaki (稲垣 瑞雄) –, der besonders durch Studien zum Amitabha-Buddhismus hervorgetreten ist.
Ninomiya Hirokazu (jap. 二宮 洋一; * 22. November 1917 in der Präfektur Hyōgo; † 7. März 2000) war ein japanischer…Ninomiya Hirokazu (jap. 二宮 洋一; * 22. November 1917 in der Präfektur Hyōgo; † 7. März 2000) war ein japanischer Fußballnationalspieler. Ninomiya debütierte 1940 bei einem Freundschaftsturnier in Japan gegen die Auswahl der Philippinen. Seinen zweiten Einsatz hatte er elf Jahre später bei den Asienspielen 1951. Dort gelang ihm gegen die Auswahl Irans sein einziger Treffer.
Yamaguchi Shizue (japanisch 山口 シヅエ, auch: 山口 静江; geboren 31. Oktober 1917 in Nihombashi, Stadtbezirk Chūō, Präfektur…Yamaguchi Shizue (japanisch 山口 シヅエ, auch: 山口 静江; geboren 31. Oktober 1917 in Nihombashi, Stadtbezirk Chūō, Präfektur Tokio; gestorben 3. April 2012) war eine japanische Politikerin und eine der ersten Frauen, die als Abgeordnete ins Unterhaus gewählt wurden.
Morikazu Toda (jap. 戸田 盛和, Toda Morikazu; * 20. Oktober 1917 in der Präfektur Tokio; † 6. Oktober 2010) war ein…Morikazu Toda (jap. 戸田 盛和, Toda Morikazu; * 20. Oktober 1917 in der Präfektur Tokio; † 6. Oktober 2010) war ein japanischer Physiker, der sich mit statistischer Mechanik beschäftigt.
Kusuo Kitamura (japanisch 北村久寿雄, Kitamura Kusuo; * 9. Oktober 1917 in Kōchi, Präfektur Kōchi; † 6. Juni 1996) war ein…Kusuo Kitamura (japanisch 北村久寿雄, Kitamura Kusuo; * 9. Oktober 1917 in Kōchi, Präfektur Kōchi; † 6. Juni 1996) war ein japanischer Schwimmer. Mit 14 Jahren war er der jüngste Schwimmer, der jemals Olympiasieger wurde. Bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles gewann er die Goldmedaille über 1500 m Freistil in der lange nicht unterbotenen Zeit von 19:12,4 min. Im Jahr 1965 wurde er in die Ruhmeshalle des internationalen Schwimmsports aufgenommen.
Iwasawa Kenkichi (jap. 岩澤 健吉; * 11. September 1917 in Shinshuku, Kiryū; † 26. Oktober 1998 in Tokio) war ein…Iwasawa Kenkichi (jap. 岩澤 健吉; * 11. September 1917 in Shinshuku, Kiryū; † 26. Oktober 1998 in Tokio) war ein japanischer Mathematiker, der grundlegende Beiträge zur algebraischen Zahlentheorie, speziell der Theorie der Kreisteilungskörper, lieferte. Außerdem befasste er sich mit topologischen Gruppen und Lie-Gruppen.
Kimura Masahiko (jap. 木村 政彦; * 10. September 1917 in der Präfektur Kumamoto; † 18. April 1993) war ein japanischer…Kimura Masahiko (jap. 木村 政彦; * 10. September 1917 in der Präfektur Kumamoto; † 18. April 1993) war ein japanischer Judoka, der den 7. Dan im Alter von 29 Jahren erworben hat. Viele bezeichnen ihn als den größten Judoka, der jemals lebte. Er gewann die alljapanischen Meisterschaften dreimal in Folge (1937–1939) und blieb ab 1937 bis zu seinem Rücktritt 1950 ungeschlagen. Bekanntheit in Kampfsportkreisen erlangte er außerdem durch seinen Sieg über den Mitbegründer des Brazilian Jiu Jitsu, Hélio Gracie, im Jahre 1951. Der von ihm in diesem Kampf verwendete Armhebel, mit dem er Helio besiegen konnte, wird seitdem in weiten Kreisen des Brazilian Jiu Jitsu sowie im Bereich der Mixed Martial Arts als Kimura Lock oder nur als Kimura bezeichnet.
Hamuro Tetsuo (jap. 葉室 鐵夫; * 7. September 1917 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka; † 30. Oktober 2005 in Takaishi, Präfektur…Hamuro Tetsuo (jap. 葉室 鐵夫; * 7. September 1917 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka; † 30. Oktober 2005 in Takaishi, Präfektur Osaka) war ein japanischer Schwimmer.
Tosio Kato (jap. 加藤 敏夫, Katō Toshio; * 25. August 1917 in Kanuma; † 2. Oktober 1999 in Oakland, Kalifornien) war ein…Tosio Kato (jap. 加藤 敏夫, Katō Toshio; * 25. August 1917 in Kanuma; † 2. Oktober 1999 in Oakland, Kalifornien) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit partiellen Differentialgleichungen, mathematischer Physik und Funktionalanalysis beschäftigte.
Itō Keiichi (japanisch 伊藤 桂一; * 23. August 1917 in der Präfektur Mie; † 29. Oktober 2016) war ein japanischer…Itō Keiichi (japanisch 伊藤 桂一; * 23. August 1917 in der Präfektur Mie; † 29. Oktober 2016) war ein japanischer Schriftsteller.
Arima Kō (jap. 有馬 洪; * 22. August 1917) ist ein ehemaliger japanischer Fußballnationalspieler und -trainer. 1949 wurde…Arima Kō (jap. 有馬 洪; * 22. August 1917) ist ein ehemaliger japanischer Fußballnationalspieler und -trainer. 1949 wurde er mit der Mannschaft der Universität Tokio japanischer Meister. Arima absolvierte bei den Asienspielen 1951 in Indien drei Länderspiele, als das japanische Nationalteam die Bronzemedaille gewann.
Tsuda Yukio (jap. 津田 幸男; Tsuda Yukio, * 15. August 1917 in Hyogo; † 17. April 1979) war ein japanischer…Tsuda Yukio (jap. 津田 幸男; Tsuda Yukio, * 15. August 1917 in Hyogo; † 17. April 1979) war ein japanischer Fußballnationalspieler. Tsuda wurde 1940 in einem japanischen Freundschafts-Turnier gegen die Auswahl der Philippinen eingesetzt. Elf Jahre später wurde er bei den Asienspielen 1951 in drei weiteren Spielen eingesetzt. Weitere Berufungen folgten nicht mehr.
Ueda Toshiko (jap. 上田 としこ, auch: 上田 とし子 und 上田 トシコ, eigentlich: 上田 俊子; * 14. August 1917 in der Präfektur Tokio; † 7.…Ueda Toshiko (jap. 上田 としこ, auch: 上田 とし子 und 上田 トシコ, eigentlich: 上田 俊子; * 14. August 1917 in der Präfektur Tokio; † 7. März 2008) war eine japanische Manga-Zeichnerin.
Seimiya Naobumi (japanisch 清宮 質文; geboren 26. Juni 1917 in der Präfektur Tokio; gestorben 11. Mai 1991) war ein…Seimiya Naobumi (japanisch 清宮 質文; geboren 26. Juni 1917 in der Präfektur Tokio; gestorben 11. Mai 1991) war ein japanischer Holzschnittkünstler.
Sugiura Shigeo (jap. 杉浦 重雄; * 10. Mai 1917 in der Präfektur Shizuoka; † 10. April 1988) war ein japanischer Schwimmer.…Sugiura Shigeo (jap. 杉浦 重雄; * 10. Mai 1917 in der Präfektur Shizuoka; † 10. April 1988) war ein japanischer Schwimmer. Zusammen mit Yusa Masanori, Shigeo Arai und Masaharu Taguchi wurde er bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin Olympiasieger mit der 4 × 200-m-Freistilstaffel.
Chiaki Minoru (jap. 千秋 実; * 30. Juli 1917; † 1. November 1999) war ein japanischer Schauspieler. Vor allem seine…Chiaki Minoru (jap. 千秋 実; * 30. Juli 1917; † 1. November 1999) war ein japanischer Schauspieler. Vor allem seine Zusammenarbeit mit Akira Kurosawa, für den er unter anderem in Die sieben Samurai den freundlichen Heihachi verkörperte, machte ihn berühmt. Später arbeitete er auch in einigen Produktionen der Tōei-Film mit.
Shimao Toshio (jap. 島尾 敏雄; * 18. April 1917 in Yokohama; † 12. November 1986 in Kagoshima) war ein japanischer…Shimao Toshio (jap. 島尾 敏雄; * 18. April 1917 in Yokohama; † 12. November 1986 in Kagoshima) war ein japanischer Schriftsteller.
Paul Kazuo Kuroda (japanisch 黒田 和夫, Kuroda Kazuo; * 1. April 1917 in der Präfektur Fukuoka; † 16. April 2001 in Las…Paul Kazuo Kuroda (japanisch 黒田 和夫, Kuroda Kazuo; * 1. April 1917 in der Präfektur Fukuoka; † 16. April 2001 in Las Vegas) war ein japanisch-amerikanischer Chemiker. Seine Universitätsabschlüsse machte er 1944 bei Kenjiro Kimura an der Universität Tokio. Schwerpunkte seiner fachlichen Arbeit lagen in der Radiochemie und Kernchemie. 1949 wanderte er in die USA aus, woher er seinen zweiten Vornamen Paul annahm. Er wurde im selben Jahr mit einem Preis ausgezeichnet, dem später noch weitere folgten. Bis 1952 arbeitete er an der University of Minnesota, danach ging er an die University of Arkansas. 1955 heiratete Kuroda Louise Morren. In demselben Jahr wurde er US-Bürger. 1979 wurde er Professor und 1987 emeritiert. Von ihm stammt eine frühe Vorhersage (1956) der Möglichkeit eines natürlichen Kernreaktors, die 1972 im Naturreaktor Oklo gefunden wurde.
Shibata Renzaburō (japanisch 柴田 錬三郎; geboren 26. März 1917 in Tsuruyama (Präfektur Okayama); gestorben 30. Juni 1978 in…Shibata Renzaburō (japanisch 柴田 錬三郎; geboren 26. März 1917 in Tsuruyama (Präfektur Okayama); gestorben 30. Juni 1978 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller. Man nannte ihn liebevoll verkürzt „Shiba Ren“.
Tōge Sankichi (jap. 峠 三吉, wirklicher Name: Tōge Mitsuyoshi (bei gleicher Schreibung); * 19. Februar 1917 in Toyono…Tōge Sankichi (jap. 峠 三吉, wirklicher Name: Tōge Mitsuyoshi (bei gleicher Schreibung); * 19. Februar 1917 in Toyono (heute: Toyonaka), Präfektur Osaka; † 10. März 1953) war ein japanischer Dichter. Er überlebte den Atombombenabwurf auf Hiroshima und verstarb 1953 an den Spätfolgen. Er ist Mitbegründer der sogenannten Atombombenliteratur. Sein Werk zählt zur Atombombenliteratur der ersten Generation, also derjenigen Schriftsteller, die den Abwurf selbst erlebten.
Takamasa Yoshizaka (japanisch 吉阪 隆正, Yoshizaka Takamasa; geboren 13. Februar 1917 in Tokio; gestorben 17. Dezember…Takamasa Yoshizaka (japanisch 吉阪 隆正, Yoshizaka Takamasa; geboren 13. Februar 1917 in Tokio; gestorben 17. Dezember 1980) war ein japanischer Architekt der Shōwa-Zeit.
Kunitaka Sueoka (jap. 末岡 圀孝, Sueoka Kunitaka; * 1. Februar 1917 in der Präfektur Hiroshima; † 10. November 1998) war…Kunitaka Sueoka (jap. 末岡 圀孝, Sueoka Kunitaka; * 1. Februar 1917 in der Präfektur Hiroshima; † 10. November 1998) war ein japanischer Fußballspieler.
Mochizuki Yūko (japanisch 望月優子, eigentlicher Name Suzuki Mieko; geboren 28. Januar 1917 in der Präfektur Kanagawa…Mochizuki Yūko (japanisch 望月優子, eigentlicher Name Suzuki Mieko; geboren 28. Januar 1917 in der Präfektur Kanagawa; gestorben 1. Dezember 1977) war eine japanische Filmschauspielerin.
Kondō Jirō (japanisch 近藤 次郎; geboren 23. Januar 1917 in der (Präfektur Shiga); gestorben 29. März 2015) war ein…Kondō Jirō (japanisch 近藤 次郎; geboren 23. Januar 1917 in der (Präfektur Shiga); gestorben 29. März 2015) war ein japanischer Ingenieur.
Tamura Saburō (japanisch 田村 三郎; geboren 8. Januar 1917 in der Präfektur Gumma; gestorben 4. Dezember 2015) war ein…Tamura Saburō (japanisch 田村 三郎; geboren 8. Januar 1917 in der Präfektur Gumma; gestorben 4. Dezember 2015) war ein japanischer Agrarchemiker.
Fujio Masayuki (jap. 藤尾 正行; * 1. Januar 1917 in der Präfektur Tokio; † 22. Oktober 2006) war ein japanischer Politiker…Fujio Masayuki (jap. 藤尾 正行; * 1. Januar 1917 in der Präfektur Tokio; † 22. Oktober 2006) war ein japanischer Politiker und Minister.
Hongō Shin (japanisch 本郷 新; geb. 9. Dezember 1905, in Sapporo; gest. 13. Februar 1980) war ein japanischer Bildhauer…Hongō Shin (japanisch 本郷 新; geb. 9. Dezember 1905, in Sapporo; gest. 13. Februar 1980) war ein japanischer Bildhauer der Shōwa-Zeit.
Entsuba Katsuzō (japanisch 圓鍔 勝三; geboren: 30. November 1905 in Kawachi (Präfektur Hiroshima); gestorben: 31. Oktober…Entsuba Katsuzō (japanisch 圓鍔 勝三; geboren: 30. November 1905 in Kawachi (Präfektur Hiroshima); gestorben: 31. Oktober 2003) war ein japanischer Bildhauer der Shōwa-Zeit.
Katsuki Yasuji (japanisch 勝木 保次; geboren 28. November 1905 in Komatsu (Präfektur Ishikawa); gestorben 6. März 1994) war…Katsuki Yasuji (japanisch 勝木 保次; geboren 28. November 1905 in Komatsu (Präfektur Ishikawa); gestorben 6. März 1994) war ein japanischer Physiologe, der für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Auditiven Wahrnehmung bekannt ist.
Yabashi Rokurō (japanisch 矢橋 六郎; geboren 16. November 1905 in Ōgaki (Präfektur Gifu); gestorben 4. Juli 1988) war ein…Yabashi Rokurō (japanisch 矢橋 六郎; geboren 16. November 1905 in Ōgaki (Präfektur Gifu); gestorben 4. Juli 1988) war ein japanischer Maler im Yōga-Stil.
Sigekatu Kuroda (jap. 黒田 成勝, Kuroda Shigekatsu; * 11. November 1905 in der Präfektur Tokio; † 3. November 1972 in…Sigekatu Kuroda (jap. 黒田 成勝, Kuroda Shigekatsu; * 11. November 1905 in der Präfektur Tokio; † 3. November 1972 in Baltimore) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit Zahlentheorie und mathematischer Logik befasste. Kuroda studierte Mathematik an der Kaiserlichen Universität Tokio mit dem Abschluss 1928. Er war Schüler von Teiji Takagi, dem berühmten Zahlentheoretiker. Da Kuroda sich aber zunächst den Grundlagen der Mathematik und der mathematischen Logik zuwandte, brachte ihm dies Karrierenachteile, da dieses Gebiet damals in Japan ein Außenseiter-Fach war. Er war ab 1932 Assistent an der Universität Tokio und wurde 1933 Professor an der Frauenuniversität Ochanomizu in Tokio. 1942 wurde er Professor an der neu gegründeten Universität Nagoya. 1945 erhielt er einen Doktortitel der Universität Tokio. 1953/54 war er Dekan an der Universität Nagoya. 1962 war er Gastprofessor an der University of Maryland, wo er ab 1963 bis zu seiner Emeritierung 1972 Professor war. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er ein Vertreter des Intuitionismus von L. E. J. Brouwer. 1954 war er Gastredner auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Amsterdam (On the intuitionistic and formalistic theory of real numbers). 1955/56 war er am Institute for Advanced Study, wo er auch Kurt Gödel traf (den er 1960 nochmals bei einem Besuch in Princeton traf). Neben Grundlagen der Mathematik befasste er sich mit algebraischer Zahlentheorie und in den USA in den 1960er Jahren mit numerischen Computerberechnungen in der algebraischen Zahlentheorie (Berechnung von Klassenzahlen). Er war mit der Tochter Yaeko von Teiji Takagi verheiratet, mit der er drei Söhne hatte, die alle Mathematiker wurden, darunter Sige-Yuki Kuroda (1934–2009), Professor für Linguistik an der University of California, San Diego. Zuletzt gab er die Gesammelten Werke seines Lehrers Takagi heraus, die 1973 erschienen. Er war einer der Gründer und Herausgeber des Nagoya Mathematical Journal.
Ōshiro Noboru (jap. 大城 のぼる; eigentlich: 栗本 六郎, Kurimoto Rokurō; * 25. Oktober 1905 in Tokio, Japan; † 26. Mai 1998) war…Ōshiro Noboru (jap. 大城 のぼる; eigentlich: 栗本 六郎, Kurimoto Rokurō; * 25. Oktober 1905 in Tokio, Japan; † 26. Mai 1998) war ein japanischer Mangaka. Er war einer der ersten Zeichner im Bereich des Story-Manga. Seinen ersten Manga brachte er 1932 im Magazin Manga Chinpon (漫画チンポン) heraus. 1940 veröffentlichte er gemeinsam mit dem Szenaristen Asahi Tarō (旭太 郎) unter dem Titel Kasei Tanken (火星探検, dt. „Mars-Expedition“) einen der ersten Science-Fiction-Manga. Darin geht es um einen kleinen Jungen, ein Sohn eines Wissenschaftlers, der im Traum gemeinsam mit seinen zwei Freunden (einer Katze und einem Hund) zum Mars reist. In Kisha Ryokō (記者旅行, dt. „Eine Zugreise“), das 1941 als gebundener Band herauskam, beschreibt Ōshiro die Zugreise eines Vaters mit seinem Sohn von Tokio nach Kyōto. Beide Manga wurden als dreifarbiges Buch erstveröffentlicht. Zu seinen weiteren Comics zählen Yukai na tenkentai (愉快な探検隊), Yukai na tekkōsho (愉快な鉄工所), Shōjo Shiragiku (少女白菊) und Bōken Tā-chan (冒険ターちゃん, 1948). Ōshiro stand zwar im Schatten anderer Zeichner seiner Zeit (etwa Tagawa Suihō), beeinflusste mit seinen Science-Fiction-Werken jedoch beispielsweise sowohl Tezuka Osamu und Matsumoto Leiji, zwei der populärsten Science-Fiction-Mangaka der Nachkriegszeit, als auch den Schriftsteller Komatsu Sakyō. Er starb 1998 im Alter von 92 Jahren an einer Lungenentzündung.
Tanaka Chikao (japanisch 田中 千禾夫; * 10. Oktober 1905 in Nagasaki, Präfektur Nagasaki; † 29. November 1995, Präfektur…Tanaka Chikao (japanisch 田中 千禾夫; * 10. Oktober 1905 in Nagasaki, Präfektur Nagasaki; † 29. November 1995, Präfektur Tokio) war ein japanischer Dramatiker und Theaterleiter. Er war seit 1934 verheiratet mit der Dramatikerin und Schriftstellerin Tanaka Sumie, geborene Tsujimura.
Hirabayashi Taiko (japanisch 平林 たい子; eigentlich: 平林 タイ Hirabayashi Tai; * 3. Oktober 1905 im Kreis Suwa (heute Stadt…Hirabayashi Taiko (japanisch 平林 たい子; eigentlich: 平林 タイ Hirabayashi Tai; * 3. Oktober 1905 im Kreis Suwa (heute Stadt Suwa), Nagano; † 17. Februar 1972 in Tōkyō) war eine japanische Schriftstellerin.
Ri Sung-gi (* 1. Oktober 1905 in Damyang; † 8. Februar 1996), auch Lee Sŭng-ki oder Yi Sung-gi transkribiert, war ein…Ri Sung-gi (* 1. Oktober 1905 in Damyang; † 8. Februar 1996), auch Lee Sŭng-ki oder Yi Sung-gi transkribiert, war ein nordkoreanischer Chemiker. Er gilt als einer der drei Erfinder der Kunstfaser namens Vinalon. Ihm wurde auch eine Beteiligung am nordkoreanischen Chemie- und Atomwaffenprogramm vorgeworfen. Ri wurde 1905 in Damyang, Jeollanam-do, geboren. Er schloss an der örtlichen Volksschule (kor. 보통학교, pot’ong hakkyo) ab und erhielt 1931 seinen Abschluss in Chemie an der Universität Kyōto. Er entwickelte 1939 zusammen mit zwei japanischen Kollegen Vinalon. Nach der Unabhängigkeit Koreas von der japanischen Besatzung beteiligte er sich 1946 am Umbau der Kaiserlichen Universität Keijō zur Universität Gyeongseong, lehnte jedoch die Zusammenlegung mit anderen Einrichtungen zur Seoul National University unter der amerikanischen Militärregierung ab. Nach dem Ausbruch des Koreakrieges 1950 lief er in den Norden über. Ri Sung-gi wurde 1962 mit dem Lenin-Preis ausgezeichnet. Im Juni 1965 wurde er Leiter des nordkoreanischen Forschungsinstituts für Atomenergie. Im Jahr 1984 wurde er Leiter der Abteilung Hamhŭng der Akademie der Wissenschaften. Als Abgeordneter der Obersten Volksversammlung wurde er 1962, 1967, 1972, 1982, 1986 und 1990 gewählt. Er starb 1996 und wurde auf dem Friedhof der patriotischen Märtyrer (애국렬사릉) in Sinmi-dong, Pjöngjang, beigesetzt.
Murakoso Kōhei (jap. 村社 講平; * 29. August 1905 in Miyazaki; † 8. Juli 1998 in Akashi) war ein japanischer…Murakoso Kōhei (jap. 村社 講平; * 29. August 1905 in Miyazaki; † 8. Juli 1998 in Akashi) war ein japanischer Langstreckenläufer. Bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin wurde er jeweils Vierter über 5000 und 10.000 Meter. Bei den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne war er Trainer der japanischen Langstreckenläufer. 1971 erhielt er die Ehrenmedaille am Violetten Band.
Hirai Tarō (jap. 平井 太郎; * 17. Juli 1905 in der Präfektur Kagawa; † 4. Dezember 1973) war ein japanischer Politiker.…Hirai Tarō (jap. 平井 太郎; * 17. Juli 1905 in der Präfektur Kagawa; † 4. Dezember 1973) war ein japanischer Politiker. Hirai war für die Liberale Partei und die Liberaldemokratische Partei (LDP) von 1950 bis zu seinem Tode Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus. Von 1958 bis 1962 war er Vizepräsident der Kammer. Von 1956 bis 1957 war er unter den Premierministern Ishibashi und Kishi Postminister. Hirais Schwiegersohn Takushi (Arbeitsminister, LDP-Abgeordneter) und sein Enkel Takuya (LDP-Abgeordneter) wurden ebenfalls Politiker.
Ishikawa Tatsuzō (japanisch 石川 達三; * 2. Juli 1905 in Yokote; † 31. Januar 1985) war ein japanischer Schriftsteller.…Ishikawa Tatsuzō (japanisch 石川 達三; * 2. Juli 1905 in Yokote; † 31. Januar 1985) war ein japanischer Schriftsteller. Ishikawa war der Sohn eines Schullehrers. Bedingt durch Umzüge und immer wieder auftretende finanzielle Probleme absolvierte er keine kontinuierliche Ausbildung, auch ein Englischstudium an der Waseda-Universität schloss er nicht ab. 1930 beabsichtigte Ishikawa, nach Brasilien auszuwandern, kehrte aber schon nach zwei Monaten zurück. Seinen langen Roman Sōbō, in dem er diese Erlebnisse reflektierte, publizierte er in Teilen von 1935 bis 1939. Für den ersten Teil 1935 wurde er mit dem Akutagawa-Preis ausgezeichnet. In einem journalistischen Stil, der typisch ist für viele seiner Publikationen, beschrieb er das Leben armer japanischer Einwanderer in den 1930er Jahren. Im Auftrag der Zeitschrift Chūōkōron reiste Ishikawa Ende 1937 als Kriegsreporter nach Nanking. Nach seiner Rückkehr entstand hierüber der Roman Ikite iru heitai. Die kritische Darstellung der Gewalt der japanischen Armee gegen chinesische Zivilisten führte zum Verbot durch die japanische Regierung auf Grund des Presse-Gesetzes von 1909 und zu einer Verurteilung Ishikawas und seines Verlegers. Später erschien es in stark zensierter Form als Fortsetzungsroman im Chūōkōron. Nach dem Pazifikkrieg war Ishikawa einer der bekanntesten Schriftsteller mit Publikationen wie Kaze ni soyogu ashi und Ningen no kabe. 1969 wurde Ishikawa dafür mit dem Kikuchi-Kan-Preis ausgezeichnet.
Usui Yoshimi (jap. 臼井 吉見; * 17. Juni 1905 in Mita (heute: Azumino), Präfektur Nagano; † 22. Juli 1987 in Tōkyō) war ein…Usui Yoshimi (jap. 臼井 吉見; * 17. Juni 1905 in Mita (heute: Azumino), Präfektur Nagano; † 22. Juli 1987 in Tōkyō) war ein japanischer Schriftsteller, Kritiker und Redakteur. Er war seit 1975 Mitglied der japanischen Akademie der Künste. Sein Sohn ist der Filmemacher Usui Takase.
Yamada Katsumi (jap. 山田 勝巳; * 6. Juni 1905 in Sapporo; † 1970) war ein japanischer Skisportler, der im Skispringen und…Yamada Katsumi (jap. 山田 勝巳; * 6. Juni 1905 in Sapporo; † 1970) war ein japanischer Skisportler, der im Skispringen und in der Nordischen Kombination startete.
Heinrich Dumoulin (* 31. Mai 1905 in Wevelinghoven bei Grevenbroich, Nordrhein-Westfalen; † 21. Juli 1995 in Tokio…Heinrich Dumoulin (* 31. Mai 1905 in Wevelinghoven bei Grevenbroich, Nordrhein-Westfalen; † 21. Juli 1995 in Tokio, Japan) war ein deutscher katholischer Theologe, Jesuit, Autor und Religionswissenschaftler mit Zen-Buddhismus als Forschungsschwerpunkt.