Chikashi Toyoshima (jap. 豊島 近, Toyoshima Chikashi; * 1954 in der Präfektur Akita) ist ein japanischer Biophysiker an…Chikashi Toyoshima (jap. 豊島 近, Toyoshima Chikashi; * 1954 in der Präfektur Akita) ist ein japanischer Biophysiker an der Universität Tokio. Er ist vor allem für seine elektronenmikroskopische und röntgenkristallographische Arbeiten zu Struktur und Funktion von Mitgliedern der P-type ATPase-Familie bekannt, darunter die Natrium-Kalium-Pumpe und die Calciumpumpe. Seine ersten Bilder einer Ionenpumpe brachten es auf das Titelblatt von Nature. Toyoshima entwickelte er neuartige Verfahren der Protein-Kristallisation in Phospholipid-Umgebungen. Toyoshima wuchs in Honjō (heute Yurihonjō) auf. Er studierte an der Universität Tokio Physik und erwarb dort bei Ebashi Setsurō einen Master und 1983 einen D.Sc. in Biophysik. Anschließend arbeitete Toyoshima als Postdoktorand bei Nigel Unwin an der Stanford University und an der University of Cambridge. Seit 1989 ist er wieder in Japan, zunächst als Forscher am RIKEN, ab 1990 als Professor am Tōkyō Kōgyō Daigaku. An der Universität Tokio ist Toyoshima seit 1994. Hier ist er heute Professor für Protein-Biochemie und Direktor des Zentrums für Bioinformatik. 2005 wurde Chikashi Toyoshima als ausländisches Mitglied in die National Academy of Sciences gewählt. Er erhielt 2009 den Asahi-Preis der Asahi-Stiftung und 2016 den Gregori-Aminoff-Preis der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften.
Feng Zhenghu (chinesisch 馮正虎, Pinyin Féng Zhènghǔ; * 1. Juli 1954, Feng ist der Familienname) ist ein chinesischer…Feng Zhenghu (chinesisch 馮正虎, Pinyin Féng Zhènghǔ; * 1. Juli 1954, Feng ist der Familienname) ist ein chinesischer Wirtschaftswissenschaftler und Menschenrechtler aus Shanghai.
Ichirō Aisawa (jap. 逢沢 一郎 Aisawa Ichirō; * 10. Juni 1954 in Mitsu (heute: Okayama), Präfektur Okayama) ist ein…Ichirō Aisawa (jap. 逢沢 一郎 Aisawa Ichirō; * 10. Juni 1954 in Mitsu (heute: Okayama), Präfektur Okayama) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (darin zuletzt zur Tanigaki-Gruppe), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 1. Wahlkreis seiner Heimatpräfektur. Aisawa, Absolvent der Keiō-Universität und des Matsushita Seikei Juku (松下政経塾, engl. Matsushita Institute of Government and Management), wurde ein Jahr nach dem Ende seiner Studien bei der Shūgiin-Wahl 1986 im heimatlichen SNTV-Fünfmandatswahlkreis Okayama 1 erstmals ins Parlament gewählt. Er wurde danach bis einschließlich 2026 13-mal in Folge wiedergewählt, seit 1996 im neuen Einzelwahlkreis Okayama 1. 1992 war er parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) im MITI, 2003 Staatssekretär (fuku-daijin, „Vizeminister“) im Außenministerium. Im Shūgiin saß er von 2007 bis 2008 dem Haushaltsausschuss vor sowie unter anderem dem Geschäftsordnungsausschuss (giin un’ei iinkai, wörtl. „Parlamentsgeschäftsausschuss“; 2006–07 & 2013–14) und dem Generaldebatten-/Fragestundeausschuss („Ausschuss für Grundlagen der nationalen Politik“; 2014–16). Unter dem LDP-Parteivorsitzenden Sadakazu Tanigaki (Koga-Faktion, später Tanigaki-Gruppe) löste Aisawa 2010 Jirō Kawasaki als Vorsitzender des Komitees für Parlamentsangelegenheiten (Kokkai taisaku iinkai) ab. 2011 übernahm das Amt Fumio Kishida (Koga-Faktion).
Yūji Iwasawa (japanisch 岩澤 雄司 Iwasawa Yūji; * 4. Juni 1954 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jurist, seit…Yūji Iwasawa (japanisch 岩澤 雄司 Iwasawa Yūji; * 4. Juni 1954 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jurist, seit 2018 Richter am Internationalen Gerichtshof in Den Haag und seit 3. März 2025 dessen Präsident.
Sakihito Ozawa (jap. 小沢 鋭仁, Ozawa Sakihito; * 31. Mai 1954 in Kōfu, Präfektur Yamanashi) ist ein japanischer Politiker…Sakihito Ozawa (jap. 小沢 鋭仁, Ozawa Sakihito; * 31. Mai 1954 in Kōfu, Präfektur Yamanashi) ist ein japanischer Politiker (Neue Japan-Partei→Neue Partei Sakigake→Demokratische Partei→Nippon Ishin no Kai→Ishin no Tō→parteilos→Kaikaku kesshū no kai→Ōsaka Ishin no Kai→Nippon Ishin no Kai), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus, und ehemaliger Umweltminister. Ozawa schloss 1978 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio ab, anschließend studierte er am Institut der Wirtschaftswissenschaftler Yukio Noguchi und Eisuke Sakakibara und absolvierte ein Graduiertenstudium an der Universität Saitama (heute: Seisaku Kenkyū Daigakuin Daigaku). Ab 1981 arbeitete er für die Tōkyō Ginkō (engl. The Bank of Tokyo). Ab 1983 leitete er ein politisches Planungsbüro von Takujirō Hamada, einem Shūgiin-Abgeordneten der Liberaldemokratischen Partei (LDP). 1992 schloss sich Ozawa der Neuen Japan-Partei von Morihiro Hosokawa an, für die er bei der Shūgiin-Wahl 1993 erstmals als Abgeordneter gewählt wurde. Nach dem Scheitern der Anti-LDP-Koalition 1994 verließ er die Neue Japan-Partei und trat der Fraktion Minshu no Kaze („Wind der Demokratie“), dann der Neuen Partei Sakigake bei. Ab 1996 gehörte er der Demokratischen Partei an. Im Shūgiin leitete Ozawa unter anderem 2004 den Umweltausschuss. Seinen Wahlkreis, den 1. Wahlkreis Yamanashi, gewann er ab 2000 viermal in Folge. In der Demokratischen Partei war er unter anderem stellvertretender Generalsekretär und Vorsitzender des Mobilisierungsausschusses (kokumin-undō-kai). Nach dem Wahlsieg der Demokraten 2009 berief ihn der Parteivorsitzende und Premierminister Yukio Hatoyama als Umweltminister in sein Kabinett. Ozawa war damit mit für die Umsetzung des von Hatoyama ausgegebenen CO2-Reduktionsziels von 25 % bis 2020 verantwortlich. Hatoyamas Nachfolger Naoto Kan übernahm ihn zunächst in sein Kabinett, ersetzte ihn dann bei einer Kabinettsumbildung im September 2010 durch Ryū Matsumoto. Im November 2012 verließ Ozawa die Demokratische Partei und schloss sich der Nippon Ishin no Kai von Shintarō Ishihara und Tōru Hashimoto an. Für die neue Partei verlor er bei der Shūgiin-Wahl 2012 zwar den Wahlkreis Yamanashi 1 mit rund 20.000 Stimmen Rückstand an die Liberaldemokratin Noriko Miyagawa; da er aber alleine vor die übrigen Wahlkreiskandidaten auf den Listenplatz 1 der Ishin no Kai in Südkantō gesetzt wurde, war er sicher im Verhältniswahlblock wiedergewählt, wo die Partei fünf Sitze gewann. Bei der Spaltung der Ishin no Kai 2014 schloss er sich zunächst der Ishin no Tō an. Auch für diese erhielt er bei der Wahl 2014 bevorzugt alleine den Listenplatz 1 und wurde somit sicher bestätigt. Als sich 2015 auch die Ishin no Tō in Befürworter und Gegner einer [Wieder-]Annäherung an die Demokratische Partei spaltete, verließ Ozawa die Partei stattdessen ganz und gründete im Dezember 2015 mit vier weiteren Abgeordneten die Kaikaku kesshū no kai (annäherungsweise „Reform-/Reformistische Sammlung“ – kesshū (結集, etwa „Zusammenkommen, Konzentration, Sammlung“), und das vielseitige kai, (会, wörtlich „Treffen, Versammlung“, aber auch „Gruppe, Vereinigung, Verein, Gesellschaft, etc.“) überschneiden sich; engl. Vision of Reform). Zur Fusion der Ishin no Tō mit der Demokratischen Partei zur Minshintō im Frühjahr 2016 schlossen sich die vier anderen Mitglieder dieser an; aber Ozawa trat der Ōsaka Ishin no Kai bei.
Hakubun Shimomura (jap. 下村 博文 Shimomura Hakubun; * 23. Mai 1954 in Kurabuchi, Kreis Gunma (heute: Takasaki), Präfektur…Hakubun Shimomura (jap. 下村 博文 Shimomura Hakubun; * 23. Mai 1954 in Kurabuchi, Kreis Gunma (heute: Takasaki), Präfektur Gunma) ist ein japanischer Politiker. Von 1996 bis 2024 und erneut seit 2026 vertritt er den 11. Wahlkreis Tokio im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, und war von 2012 bis 2015 Kultus- und Wissenschaftsminister im zweiten (inkl. Umbildung) und dritten Kabinett Abe. Shimomura, Absolvent der pädagogischen Fakultät der Waseda-Universität, kandidierte ohne Erfolg bei der Wahl 1985 zum Präfekturparlament Tokio in Itabashi für den Neuen Liberalen Klub. Im zweiten Anlauf 1989 wurde er als Unabhängiger mit Unterstützung von DSP, Sozialdemokratischem Bund und Fortschrittspartei erstmals gewählt, 1993 für die LDP im Amt bestätigt. Bei der Shūgiin-Wahl 1996 wechselte Shimomura in die nationale Politik. Im neu geschaffenen Einmandatswahlkreis Tokio 11 setzte er sich mit 30,1 % der Stimmen gegen vier weitere Kandidaten durch, den Wahlkreis konnte er bis einschließlich 2021 achtmal in Folge verteidigen. In der LDP schloss er sich der Mitsuzuka-Faktion (der späteren Mori-, Machimura-, Hosoda-, Abe-Faktion) an. In Regierungspositionen kam Shimomura unter den Kabinetten von Jun’ichirō Koizumi (Machimura-Faktion): 2002 war Shimomura parlamentarischer Staatssekretär (Daijinseimukan) im Justizministerium, von 2004 bis 2005 im Kultus- und Wissenschaftsministerium. Im ersten Kabinett von Koizumis Nachfolger Shinzō Abe (Machimura-Faktion) wurde er 2006 stellvertretender Leiter des Kabinettssekretariats. Im zweiten Kabinett Abe wurde Shimomura 2012 erstmals Minister und übernahm das Kultus- und Wissenschaftsministerium. In Interviews zu Amtsantritt erklärte er, dass die japanische Kultur und Tradition in der Bildung stärker betont werden müssten; das LDP-Wahlprogramm 2012 sah vor, das Genehmigungsverfahren für Geschichtsbücher zu überarbeiten. Shimomura ist zudem Mitglied der als revisionistisch eingestuften Nippon Kaigi. Unter Shinzō Abe war Shimomura von 2015 bis 2016 war Shimomura Sonderberater (特別補佐 tokubetsu hosa) des LDP-Vorsitzenden, 2016–17 Vize-Generalsekretär, 2019–20 Vorsitzender des Wahlkampfausschusses. Unter Abes Nachfolger Yoshihide Suga hielt er von 2020 bis 2021 als PARC-Vorsitzender eines der san’yaku („die drei [traditionell als am wichtigsten betrachteten] Ämter“) im Parteivorstand. Im Zuge des Party-Kickback-Skandals um die Abe- und weitere Faktionen 2023/24 wurden Shimomura parteiintern im April 2024 für ein Jahr die Parteimitgliedsrechte entzogen. Bei der Shūgiin-Wahl 2024 wurde ihm wie elf weiteren vom Skandal betroffenen LDP-Kandidaten die Parteinominierung versagt und er musste als Unabhängiger kandidieren. Er unterlag mit 29 % der Stimmen Yukihiko Akutsu (41 %; KDP). Bei der Shūgiin-Wahl 2026 trat er wieder als LDP-Kandidat in Tokio 11 an und setzte sich mit 31,5 % der Stimmen gegen Akutsu und fünf weitere Kandidaten durch.
Shuji Nakamura (jap. 中村 修二, Nakamura Shūji; * 22. Mai 1954 in Seto, Ehime, Japan) ist ein in den USA lebender…Shuji Nakamura (jap. 中村 修二, Nakamura Shūji; * 22. Mai 1954 in Seto, Ehime, Japan) ist ein in den USA lebender japanischer Elektroingenieur und Materialwissenschaftler und Entwickler der ersten blauen Leuchtdiode (LED), hergestellt aus Galliumnitrid (GaN), einem Halbleiter mit breitem Bandabstand. Er ist Professor an der University of California, Santa Barbara und mit Isamu Akasaki und Hiroshi Amano Nobelpreisträger in Physik 2014.
Hideki Maeda (jap. 前田 秀樹, Maeda Hideki; * 13. Mai 1954 im Stadtbezirk Ukyō-ku, in Kyōto) ist ein ehemaliger japanischer…Hideki Maeda (jap. 前田 秀樹, Maeda Hideki; * 13. Mai 1954 im Stadtbezirk Ukyō-ku, in Kyōto) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Yoshiaki Shimojō (japanisch 下條 佳明 Shimojō Yoshiaki; * 10. Mai 1954 in der Präfektur Nagano) ist ein ehemaliger…Yoshiaki Shimojō (japanisch 下條 佳明 Shimojō Yoshiaki; * 10. Mai 1954 in der Präfektur Nagano) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Tatsuo Hirano (jap. 平野 達男, Hirano Tatsuo; * 2. Mai 1954 in Kitakami, Präfektur Iwate) ist ein japanischer Politiker…Tatsuo Hirano (jap. 平野 達男, Hirano Tatsuo; * 2. Mai 1954 in Kitakami, Präfektur Iwate) ist ein japanischer Politiker (LP→DPJ→parteilos (NRP-Fraktion)→LDP). Von 2001 bis 2019 war er Abgeordneter für Iwate im Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, von 2011 bis 2012 Minister in den Kabinetten Kan und Noda. Hirano, Absolvent der landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, wurde nach seinem Abschluss 1977 Beamter im Landwirtschaftsministerium. 1982 absolvierte er ein Graduiertenstudium an der Iowa State University. In den 1990er Jahren entsandte ihn das Ministerium in die Präfekturverwaltung von Iwate. 2000 war er auch als Dozent an der Universität Tokio und am Graduiertenkolleg der Universität Iwate tätig. 2001 beendete er seine Beamtenlaufbahn und wandte sich der Politik zu. Hirano kandidierte bei der Sangiin-Wahl 2001 in Iwate (ein Mandat pro Wahl) für die Liberale Partei von Ichirō Ozawa, ebenfalls aus Iwate, und gewann knapp um rund 6.000 Stimmen gegen den ehemaligen Landwirtschafts- und Verteidigungsminister Tokuichirō Tamazawa (LDP). 2003 wurde die Liberale Teil der Demokratischen Partei, für die Hirano 2007 mit deutlicher Mehrheit wiedergewählt wurde. Im Sangiin war er 2009 Vorsitzender des Landwirtschafts-, 2010 des Haushaltsausschusses. Im September 2010 wurde er unter dem Kabinett Kan „Vizeminister“ im Kabinettsbüro, wo er für das 2009 geschaffene „Nationale Strategiebüro“ zuständig war, das das Primat der Politik bei der Erstellung des Haushalts sicherstellen soll. 2011 übernahm er die Zuständigkeit für den Wiederaufbau nach dem Großen Ostjapanischen Erdbeben. Im Juli 2011 ersetzte er den zurückgetretenen zuständigen Staatsminister Ryū Matsumoto im Kabinett Kan und wurde von Yoshihiko Noda im September 2011 in gleicher Funktion in dessen Kabinett übernommen. Im Februar 2012 wurde er anlässlich der Einrichtung der Wiederaufbaubehörde der erste „Wiederaufbauminister“ (fukkō-daijin) und gab die Zuständigkeit für Katastrophenschutz an Masaharu Nakagawa ab. Er blieb bis zum Regierungswechsel im Dezember 2012 Minister. Im März 2013 kündigte Hirano an, die Demokratische Partei verlassen zu wollen und als Unabhängiger bei der bevorstehenden Sangiin-Wahl 2013 anzutreten. Gegen Kandidaten sowohl von Liberaldemokratischer als auch Demokratischer Partei sowie Ichirō Ozawas Seikatsu no Tō und zwei weitere Kandidaten von KPJ und HRP wurde Hirano mit 243.368 Stimmen (39,7 %) im Amt bestätigt. Nach der Wahl schloss er sich der Fraktion der Shintō Kaikaku an. Kurz nach der Sangiin-Wahl 2016, nach der die LDP über 121 der 242 Sitze verfügte, trat Hirano der LDP bei (beantragt 12. Juli, vollzogen 23. Juli) und verschaffte dieser damit die erste eigenständige Senatsmehrheit seit 1989. Bei der Sangiin-Wahl 2019 unterlag Hirano mit 46,3 % der Stimmen knapp dem Mitte-links-Oppositionskandidaten Takanori Yokosawa (49,0 %; nach der Wahl zur DVP).
Masaaki Suzuki (japanisch 鈴木 雅明 Suzuki Masaaki; * 29. April 1954 in Kōbe) ist ein japanischer Dirigent, Organist und…Masaaki Suzuki (japanisch 鈴木 雅明 Suzuki Masaaki; * 29. April 1954 in Kōbe) ist ein japanischer Dirigent, Organist und Cembalist.
Katsuhiro Otomo (jap. 大友 克洋, Ōtomo Katsuhiro; * 14. April 1954 in der Präfektur Miyagi) ist ein japanischer…Katsuhiro Otomo (jap. 大友 克洋, Ōtomo Katsuhiro; * 14. April 1954 in der Präfektur Miyagi) ist ein japanischer Manga-Zeichner, Drehbuchautor und Regisseur. Sein längstes und bekanntestes Werk Akira war ein Meilenstein für die Verbreitung von japanischen Comics (Manga) und japanischen Zeichentrickfilmen (Anime) in westlichen Ländern.
Park Young-chul (* 14. April 1954) ist ein ehemaliger südkoreanischer Judoka. Er gewann 1976 eine olympische…Park Young-chul (* 14. April 1954) ist ein ehemaliger südkoreanischer Judoka. Er gewann 1976 eine olympische Bronzemedaille im Mittelgewicht und 1979 Weltmeisterschaftsbronze im Halbmittelgewicht.
Keiji Yamada (japanisch 山田 啓二, Yamada Keiji; * 5. April 1954 in Sumoto, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker…Keiji Yamada (japanisch 山田 啓二, Yamada Keiji; * 5. April 1954 in Sumoto, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker und seit 2002 Gouverneur von Kyōto.
Yūji Kishioku (jap. 岸奥 裕二, Kishioku Yūji; * 2. April 1954 in Muroran, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer…Yūji Kishioku (jap. 岸奥 裕二, Kishioku Yūji; * 2. April 1954 in Muroran, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Chieko Itō (jap. 伊東 千恵子 Itō Chieko; * 2. April 1954 in der Stadt Fujimi, Kreis Suwa, Präfektur Nagano) ist eine…Chieko Itō (jap. 伊東 千恵子 Itō Chieko; * 2. April 1954 in der Stadt Fujimi, Kreis Suwa, Präfektur Nagano) ist eine ehemalige japanische Eisschnellläuferin.
Susumu Hirasawa (jap. 平沢 進, Hirasawa Susumu, * 2. April 1954 in Kantō, Tokio, Japan) ist ein japanischer…Susumu Hirasawa (jap. 平沢 進, Hirasawa Susumu, * 2. April 1954 in Kantō, Tokio, Japan) ist ein japanischer Elektropop-Musiker. Er ist bekannt für seine Leistung in den Filmen des Drehbuchautors Satoshi Kon sowie der Anime-Adaption des Berserk Mangas.
Mariko Hayashi (japanisch 林 真理子; * 1. April 1954 in Yamanashi) ist eine japanische Schriftstellerin, Essayistin und…Mariko Hayashi (japanisch 林 真理子; * 1. April 1954 in Yamanashi) ist eine japanische Schriftstellerin, Essayistin und Kolumnistin. Sie ist Trägerin des Naoki-Preises und geschäftsführende Direktorin der Japanischen Schriftstellervereinigung (Nihon Bungeika Kyōkai). Seit 2022 ist sie zudem Präsidentin des Universitätsrats der Nihon-Universität. Hayashi ist eine der bekanntesten literarischen Stimmen Japans seit den 1980er Jahren.
Radomir Kovačević (* 20. März 1954 in Drvar; † 14. Juni 2006 in Belgrad) war ein jugoslawischer Judoka, der dreimal an…Radomir Kovačević (* 20. März 1954 in Drvar; † 14. Juni 2006 in Belgrad) war ein jugoslawischer Judoka, der dreimal an Olympischen Spielen teilnahm. 1980 gewann er eine Bronzemedaille im Schwergewicht. Der für Rakovica Belgrad startende Radomir Kovačević war 1973 jugoslawischer Junioreneuropameister im Schwergewicht. Bei den Judo-Weltmeisterschaften 1975 unterlag er im Halbfinale gegen den sowjetischen Judoka Sergei Nowikow, Kovačević belegte letztlich den fünften Platz. 1976 gewann Kovačević bei den Europameisterschaften die Bronzemedaille in der offenen Klasse. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal trat er sowohl im Schwergewicht als auch in der offenen Klasse an. Im Schwergewicht unterlag er im Viertelfinale gegen Nowikow und belegte den siebten Platz, in der offenen Klasse verlor er in der zweiten Runde gegen Schota Tschotschischwili, wie Nowikow ein Judoka aus der Sowjetunion. 1979 gewann Radomir Kovačević das Schwergewicht bei den Mittelmeerspielen in Split. Bei den Judo-Weltmeisterschaften 1979 in Paris unterlag er im Schwergewichts-Viertelfinale gegen den Franzosen Jean-Luc Rougé und belegte am Ende den fünften Platz. In der offenen Klasse unterlag er ebenfalls im Viertelfinale gegen den sowjetischen Judoka Witali Kusnetsow, den Kampf um die Bronzemedaille gewann Kovačević gegen den Belgier Robert Van de Walle. Beim olympischen Turnier 1980 in Moskau gewann er seine ersten beiden Kämpfe, unterlag dann aber im Viertelfinale der Schwergewichtsklasse gegen den Bulgaren Dimitar Saprjanow. Den Kampf um Bronze gewann Kovačević gegen den Nordkoreaner Kim Myong-gui. Der jugoslawische Schwergewichtsmeister von 1983 und 1984 siegte bei den Olympischen Spielen 1984 in den ersten beiden Runden, im Halbfinale bezwang ihn der Japaner Hitoshi Saitō. In seinem letzten großen internationalen Kampf verlor er das Duell um die Bronzemedaille gegen den Kanadier Mark Berger. Radomir Kovačević war Absolvent der japanischen Tōkai-Universität, nach seiner Karriere war er als Sportlehrer in den Vereinigten Staaten tätig. Im Alter von 52 Jahren starb er an einer Krebserkrankung.
Takeharu Hayakawa (jap. 早川 岳晴, Hayakawa Takeharu; * 19. März 1954 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer…Takeharu Hayakawa (jap. 早川 岳晴, Hayakawa Takeharu; * 19. März 1954 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazzmusiker (Kontrabass, E-Bass, auch Gitarre, Komposition). Takeharu Hayakawa arbeitete ab den 1970er-Jahren in der japanischen Jazzszene u. a. in der Doctor Umezu Band um den Saxophonisten Kazutoki Umezu, für die er auch komponierte. In den 1990er-Jahren spielte er weiterhin mit Eiji Tanaka und Natsuki Kido im Trio Coil, mit dem er zwei Alben vorlegte, sowie mit dem Bluesrock-Duo Lay-Run (Kōhei Tsuchiya/Reiichi Nakaido). In den 2000er-Jahren war er Mitglied u. a. im Satoko Fujii Quartett, zu hören auf den Alben Minverva (2002) und Angelona (2005), schließlich auf Burning Wick (2025). Im Bereich des Jazz listet ihn Tom Lord zwischen 1975 und 2012 bei 30 Aufnahmesessions. Unter eigenem Namen legte Hayakawa 1996 ein selbstbetiteltes Debütalbum bei JVC-Victor vor, gefolgt von Kowloon (Vivid Sound, 2002) und Gwoh-In (Studio Wee).
Tomiko Yoshikawa (jap. 吉川 とみ子, Yoshikawa Tomiko; * 10. März 1954 in Ōharu in der Präfektur Aichi) ist eine ehemalige…Tomiko Yoshikawa (jap. 吉川 とみ子, Yoshikawa Tomiko; * 10. März 1954 in Ōharu in der Präfektur Aichi) ist eine ehemalige japanische Autorennfahrerin.
Hisaki Matsuura (jap. 松浦 寿輝, Matsuura Hisaki, * 18. März 1954 in Tokio) ist ein japanischer Schriftsteller, Literatur-…Hisaki Matsuura (jap. 松浦 寿輝, Matsuura Hisaki, * 18. März 1954 in Tokio) ist ein japanischer Schriftsteller, Literatur- und Kulturwissenschaftler. Matsuura studierte Romanistik an der Universität Tokio und an der Universität Paris, wo er eine Dissertation über André Breton vorlegte. Er war Professor an der Universität Tokio. Als Schriftsteller erhielt Matsuura mehrere Preise, darunter den Takami-Jun-Preis für Fuyu no hon (冬の本, 1988), den Mishima-Preis für Orikuchi Shinobu ron (折口信夫論, 1996), den Akutagawa-Preis für Hana kutashi (花腐し, 2000), den Yomiuri-Literaturpreis für Hantō (半島, 2005), den Kiyama-Shōhei-Literaturpreis für Ayame karei hikagami (あやめ 鰈 ひかがみ, 2005), den Hagiwara-Sakutarō-Preis für Kissui toshi (吃水都市, 2009), den Tanizaki-Jun’ichirō-Preis für Meiyo to kōkotsu (名誉と恍惚, 2017) und ebenfalls 2017 den Bunkamura Prix des Deux Magots.
Akira Uchiyama (jap. 内山 晃 Uchiyama Akira; * 3. März 1954 in Kashiwa, Präfektur Chiba) ist ein japanischer Politiker…Akira Uchiyama (jap. 内山 晃 Uchiyama Akira; * 3. März 1954 in Kashiwa, Präfektur Chiba) ist ein japanischer Politiker (Demokratische Partei → Shintō Kizuna → Kokumin no Seikatsu ga Daiichi → Nippon Mirai no Tō → Shintō Daichi → Kibō no Tō → „alte“ Demokratische Volkspartei → „neue“ Konstitutionell-Demokratische Partei → Nippon Ishin no Kai). Er war von 2003 bis 2012 Mitglied des Abgeordnetenhauses, dem Unterhaus des nationalen Parlaments. Ab 2011 war er Vorsitzender der von der Demokratischen Partei abgespaltenen Shintō Kizuna, die 2012 in der Nippon Mirai no Tō aufging. Uchiyama absolvierte die betriebswirtschaftliche Fakultät der Senshū-Universität und ist shakaihokenrōmushi, ein Rechtsexperte für Arbeits- und Sozialversicherungsangelegenheiten. 1987 übernahm er die Leitung der Kanzlei für Arbeitsangelegenheiten Uchiyama rōmu kanri jimusho. 1995 gründete er das Rentenberatungsunternehmen Nenkin Life (年金ライフ), das er bis heute führt. In die Politik stieß Uchiyama bei der Abgeordnetenhauswahl 2000 vor, als er für die Demokratische Partei im 7. Wahlkreis Chiba kandidierte, aber Amtsinhaber Kazuna Matsumoto (LDP) unterlag. Im zweiten Anlauf 2003 konnte er Matsumoto schlagen und wurde seither zweimal wiedergewählt – 2005 nur über den Verhältniswahlblock Süd-Kantō, 2009 wieder in seinem Wahlkreis. 2006 hatte bei einer Nachwahl Kazumi Ōta seine Wahlkreiskandidatur übernommen und gewann, aber 2007 hatte Ichirō Ozawa Uchiyama für die Wahl 2009 wieder eingesetzt. Im Shūgiin war er unter anderem Mitglied des Ausschusses für Rechnungsprüfung und Verwaltungsaufsicht und des Sonderausschusses für die Entführungsfrage. Nach der Regierungsübernahme durch die Demokraten 2009 war er im Parteivorstand Vizevorsitzender des Ausschusses für Parlamentsangelegenheiten, von 2010 bis 2011 während des Kabinetts Kan parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) im Ministerium für allgemeine Angelegenheiten. Im Dezember 2011 verließ Uchiyama gemeinsam mit acht weiteren Abgeordneten die Demokratische Partei, die vor allem gegen die vom Parteivorsitzenden Yoshihiko Noda geplante baldige Mehrwertsteuererhöhung opponieren, und wurde Vorsitzender der neuen Shintō Kizuna. Bei der Abgeordnetenhauswahl 2012 verlor Uchiyama den 7. Wahlkreis Chiba mit nur 10,6 % der Stimmen als Vierter an Ken Saitō (LDP) und verfehlte mit diesem Wahlkreisergebnis auch eine Wiederwahl im Verhältniswahlblock deutlich. Bei der Wahl 2013 zum Rätehaus, dem Oberhaus des Nationalparlaments, kandidierte er für die Neue Partei Daichi bei der nationalen Verhältniswahl. Uchiyama erreichte mit landesweit 6.828 Stimmen den dritten Platz auf der Daichi-Liste; aber die Partei verpasste mit 1,0 % der Verhältniswahlstimmen insgesamt ohnehin einen Verhältniswahlsitz. Bei der Abgeordnetenhauswahl 2017 kandidierte er erfolglos im Wahlkreis Okayama 3 für die Partei der Hoffnung, 2021 wieder im Wahlkreis Chiba 7 für die Nippon Ishin no Kai.
Izō Hashimoto (jap. 以蔵 橋本, Hashimoto Izō; * 21. Februar 1954 in der Präfektur Shimane, Japan; † 12. Mai 2026 in der…Izō Hashimoto (jap. 以蔵 橋本, Hashimoto Izō; * 21. Februar 1954 in der Präfektur Shimane, Japan; † 12. Mai 2026 in der Präfektur Kumamoto) war ein japanischer Drehbuchautor, Filmregisseur und Comicautor.
Kyōichi Tsushima (jap. 津島 恭一, Tsushima Kyōichi; * 4. Februar 1954 in Kanagi (heute: Goshogawara), Präfektur Aomori) ist…Kyōichi Tsushima (jap. 津島 恭一, Tsushima Kyōichi; * 4. Februar 1954 in Kanagi (heute: Goshogawara), Präfektur Aomori) ist ein japanischer Politiker. Er war zuletzt als Mitglied der Demokratischen Partei (Ozawa-Gruppe) bis 2012 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des japanischen Parlaments, für den Verhältniswahlblock Tōhoku. Tsushima studierte an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Musashi-Universität und wurde später Sekretär des Shūgiinabgeordneten Kichirō Tazawa, dem Schwiegersohn seines Großonkels Bunji. Bei der Shūgiin-Wahl 1996 kandidierte er selbst im neuen Einzelwahlkreis Aomori 4 für die Liberaldemokratische Partei (LDP), unterlag aber Tarō Kimura (NFP). Bei der nächsten Wahl 2000 trat er auf Platz 6 der LDP-Verhältniswahlliste in Tōhoku an (die Wahlkreiskandidaten wurden auf Platz 7 gesetzt), die LDP gewann aber mit 31 % der Stimmen nur fünf Mandate. Erst als im April 2003 Hidefumi Minorikawa verstarb, zog Tsushima als Nachrücker ins Shūgiin ein. In der LDP schloss er sich der Hashimoto-Faktion (der späteren Tsushima-Faktion von Yūji Tsushima, dem Schwiegersohn Dazai Osamus, eines weiteren Großonkels) an. Bei den regulären Wahlen im Oktober desselben Jahres wurde er, nun auf Platz 5 der LDP-Liste in Tōhoku wiedergewählt. In der 162. & 163. Sitzungsperiode des Parlaments, dem sogenannten „Post-Parlament“ (yūsei kokkai), als sich erhebliche Teile der LDP gegen die vom Premierminister-Parteivorsitzenden Jun’ichirō Koizumi forcierten Postprivatisierung stellten, gehörte Tsushima zu den „Rebellen“ und stimmte gegen das Privatisierungsgesetz. Vor den von Koizumi initiierten Neuwahlen trat er aus der LDP aus und kam damit einem Parteiausschluss zuvor. Gemeinsam mit anderen „Rebellen“ begründete er die Neue Volkspartei (NVP). Für diese verlor er aber den Wahlkreis Aomori 4 abgeschlagen auf Platz 3 an Tarō Kimura (nun LDP) und führte zwar die NVP-Verhältniswahlliste in Tōhoku an, die Partei verfehlte aber mit 4,7 % der Stimmen ein Mandat. Eine Kandidatur für das Sangiin bei der Wahl 2007 über die Verhältniswahl blieb mit rund 74 Tausend Präferenzstimmen und damit Platz 3 der NVP-Liste erfolglos. 2008 verließ Tsushima die NVP und schloss sich kurz darauf der Demokratischen Partei an. Für diese verlor er zwar bei der Shūgiin-Wahl 2009 den 4. Wahlkreis Aomori erneut an Tarō Kimura, gewann aber als zweitbester Wahlkreisverlierer der Demokraten in Tōhoku ein sicheres Mandat über den Verhältniswahlblock. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 unterlag er deutlicher und verfehlte auch die Wiederwahl im Block klar. Im November 2013 verließ er die Demokratische Partei.
Kazuya Maruyama (jap. 丸山 和也, Maruyama Kazuya; * 23. Januar 1946 in Shingū, Landkreis Ibo (heute: Tatsuno), Präfektur…Kazuya Maruyama (jap. 丸山 和也, Maruyama Kazuya; * 23. Januar 1946 in Shingū, Landkreis Ibo (heute: Tatsuno), Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker und Abgeordneter im Rätehaus, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, über die nationale Verhältniswahlliste der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Maruyama absolvierte 1969 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Waseda Daigaku und war von 1970 bis 1971 im in der Einwanderungsabteilung (nyūkoku-kanri-kyoku) des Justizministeriums tätig. Nach Abschluss der „Justizausbildungsstätte“ (Shihō Kenshūjo) des Obersten Gerichtshofs registrierte er sich 1973 als Anwalt. Von 1975 bis 1980 war er in den Vereinigten Staaten, wo er einen Master of Laws an der University of Washington erwarb und in einem Anwaltsbüro in Los Angeles arbeitete. Nach seiner Rückkehr nach Japan 1980 war er weiter als Anwalt tätig, schwerpunktmäßig im Auftrag von Unternehmen in internationalen Rechtsangelegenheiten. Den Wechsel in die nationale Politik versuchte Maruyama erstmals bei der Sangiin-Wahl 1989, als er über die erfolglose Verhältniswahlliste des Shinsei Club kandidierte. Später trat er auch als Kommentator für Nachrichtenprogramme und in Showprogrammen im Fernsehen auf. Bei der Sangiin-Wahl 2007 kandidierte er für die LDP bei der Verhältniswahl, erhielt landesweit 272.347,455 Stimmen und wurde somit auf Listenplatz 4 gewählt. Im Sangiin war er unter anderem Mitglied des Justiz- und des Rechnungsausschusses. Für die vorgezogene Gouverneurswahl in der Präfektur Ōsaka nach dem Rücktritt von Tōru Hashimoto bat der LDP-Präfekturverband Maruyama im Oktober 2011 um eine Kandidatur. Nachdem er zunächst abgelehnt und die LDP Ōsaka sich bereits mit Demokratischer Partei und Kōmeitō auf die Unterstützung von Kaoru Kurata als gemeinsamen Gegenkandidaten gegen den von Hashimotos Ōsaka Ishin no Kai unterstützten Ichirō Matsui verständigt hatte, erklärte Maruyama knapp zwei Wochen vor Beginn der Wahlperiode doch seine Kandidatur, zog diese aber wenige Tage später wieder zurück. 2012 übernahm Maruyama den Vorsitz im Kultus- und Wissenschaftsausschuss des Sangiin. Bei der Sangiin-Wahl 2013 erhielt er 153.303 Stimmen und erreichte damit den 14. Platz auf der LDP-Liste, der für eine Wiederwahl ausreichte, da die LDP 18 Verhältniswahlmandate gewann.
Masaaki Ōsawa (jap. 大澤 正明, Ōsawa Masaaki; * 21. Januar 1946 in Ojima, Landkreis Nitta (heute: Ōta), Präfektur Gunma)…Masaaki Ōsawa (jap. 大澤 正明, Ōsawa Masaaki; * 21. Januar 1946 in Ojima, Landkreis Nitta (heute: Ōta), Präfektur Gunma) ist ein japanischer Politiker und war von 2007 bis 2019 Gouverneur von Gunma.
Ichirō Hosotani (jap. 細谷 一郎, Hosotani Ichirō; * 21. Januar 1946 in der Präfektur Hyōgo) ist ein ehemaliger japanischer…Ichirō Hosotani (jap. 細谷 一郎, Hosotani Ichirō; * 21. Januar 1946 in der Präfektur Hyōgo) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Zembē Mizoguchi (jap. 溝口 善兵衛, Mizoguchi Zembē; * 20. Januar 1946 in Masuda, Präfektur Shimane; † 20. August 2024) war…Zembē Mizoguchi (jap. 溝口 善兵衛, Mizoguchi Zembē; * 20. Januar 1946 in Masuda, Präfektur Shimane; † 20. August 2024) war ein japanischer Politiker und von 2007 bis April 2019 Gouverneur von Shimane. Mizoguchi, Absolvent der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, wurde nach seinem Abschluss 1968 Beamter im Finanzministerium, wo er 1998 die Leitung des Ministersekretariats (daijin-kambō) und 1999 die Leitung der Internationalen Abteilung (kokusai-kyoku) übernahm. 1985 wurde er vorübergehend in die Weltbank entsandt. 2003 wurde er zaimukan (früher sanjikan, im Finanzministerium eine Position unterhalb der beamteten Staatssekretäre), 2004 übernahm er die Leitung des Kokusai Kin’yū Jōhō Centre („Berichtszentrum für internationale Finanzen“, englisch Japan Center for International Finance), einer vom Finanzministerium eingerichteten Stiftung. 2007 bewarb sich Mizoguchi bei den einheitlichen Regionalwahlen im April in seiner Heimatpräfektur Shimane um die Nachfolge von Gouverneur Nobuyoshi Sumita. Mit formaler Unterstützung von LDP und Kōmeitō, aber gegen nur einen KPJ-Gegenkandidaten gewann er die Wahl mit rund 80 Prozent der Stimmen. Bei der Wahl 2011 wurde er in der gleichen Kandidatenkonstellation für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Wie sein Vorgänger unterstützte er die japanischen Ansprüche auf Takeshima/Dokdo – seit 2006 begeht die Präfekturverwaltung jedes Jahr einen „Takeshima-Tag“, um dies zu bekräftigen. 2010 genehmigte er gegen die Proteste einzelner Anwohnergruppen den Betrieb des Kernkraftwerks Shimane in Matsue, das wegen Sicherheitsmängeln für Monate abgeschaltet worden war. Nach drei Amtsperioden als Gouverneur ging er im April 2024 in den Ruhestand. Mizoguchi starb am 20. August 2024 im Alter von 78 Jahren.
Yoshito Sengoku (jap. 仙谷 由人, Sengoku Yoshito; * 15. Januar 1946 in Tokushima, Präfektur Tokushima; † 11. Oktober 2018…Yoshito Sengoku (jap. 仙谷 由人, Sengoku Yoshito; * 15. Januar 1946 in Tokushima, Präfektur Tokushima; † 11. Oktober 2018 in der Präfektur Tokio) war ein japanischer Politiker (SPJ→SDP→DPJ→DFP) und Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments. Von 2010 bis 2011 war er Chefkabinettssekretär im Kabinett Kan.
Kimiko Kurihara (jap. 栗原 君子, Kurihara Kimiko; * 13. Januar 1946 in der Präfektur Hiroshima) ist eine japanische…Kimiko Kurihara (jap. 栗原 君子, Kurihara Kimiko; * 13. Januar 1946 in der Präfektur Hiroshima) ist eine japanische Politikerin, ehemalige Abgeordnete des Sangiin, des Oberhauses, und seit 2005 Vorsitzende der Neuen Sozialistischen Partei (Shin-Shakaitō). Kurihara wurde bei der Sangiin-Wahl 1992 in ihrer Heimatpräfektur Hiroshima (zwei Mandate) für Goken, Hiroshima no Kai (護憲・ヒロシマの会, „Versammlung Schutz der Verfassung, Hiroshima“) ins Sangiin gewählt und schloss sich anschließend der Sozialistischen Partei Japans (SPJ) an. Anfang 1996 beteiligte sie sich nicht an der Gründung der Sozialdemokratischen Partei von Tomiichi Murayama, sondern folgte stattdessen Osamu Yatabe in die Neue Sozialistische Partei, in der sich Anhänger der traditionellen (Oppositions-)Linie der SPJ sammelten: Gegner der Selbstverteidigungsstreitkräfte und des Sicherheitsvertrages, der Einführung der Einzelwahlkreise und der Atomkraft. 1998 erhielt sie in Hiroshima weniger als zehn Prozent der Stimmen und verlor somit ihr Mandat. Eine erneute Kandidatur 2001 scheiterte: Kurihara erzielte in einem kleineren Kandidatenfeld zwar den vierthöchsten Stimmenanteil, aber mit über 300.000 Stimmen Rückstand auf Platz zwei. Im Mai 2005 übernahm Kurihara den Parteivorsitz von Tatsukuni Komori. Bei der Sangiin-Wahl 2007 kandidierte sie erneut, diesmal auf der Verhältniswahlliste des 9-jō net („Netzwerk Artikel 9“), die aber landesweit weniger als ein halbes Prozent der Verhältniswahlstimmen erhielt. Kurihara erhielt dabei 17.884 Vorzugsstimmen. Das 9-jō net war unter Beteiligung von Neuer Sozialistischer Partei und dem „Grünen Tisch“ (Midori no Tēburu; inzwischen Teil der „Grünen Zukunft“) für die Wahlen 2007 eingerichtet worden.
Prinz Tomohito von Mikasa (jap. 寛仁親王, Tomohito-shinnō; * 5. Januar 1946 in Hayama, Präfektur Kanagawa, Japan; † 6. Juni…Prinz Tomohito von Mikasa (jap. 寛仁親王, Tomohito-shinnō; * 5. Januar 1946 in Hayama, Präfektur Kanagawa, Japan; † 6. Juni 2012 in Tokio, Japan) war als Cousin von Kaiser Akihito ein Angehöriger des japanischen Kaiserhauses. Er war der Erbprinz des Hauses Mikasa no miya. Sein offizieller Titel war Prinz, das Prädikat lautete Seine Kaiserliche Hoheit. Im Volksmund war er auch bekannt als „Hige no denka“ (deutsch: „Seine Hoheit mit dem Bart“).
Birendra Bir Bikram Shah Dev (विरेन्द्र वीर विक्रम शाह देव) (* 28. Dezember 1945 in Kathmandu; † 1. Juni 2001 ebenda)…Birendra Bir Bikram Shah Dev (विरेन्द्र वीर विक्रम शाह देव) (* 28. Dezember 1945 in Kathmandu; † 1. Juni 2001 ebenda) war von 1972 bis zu seinem gewaltsamen Tod 2001 der König von Nepal.
Yoshiaki Takaki (jap. 髙木 義明, Takaki Yoshiaki; * 22. Dezember 1945 in Shimonoseki, Präfektur Yamaguchi) ist ein…Yoshiaki Takaki (jap. 髙木 義明, Takaki Yoshiaki; * 22. Dezember 1945 in Shimonoseki, Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer Politiker (Demokratisch-Sozialistische Partei→Neue Fortschrittspartei→Shintō Yūai→Demokratische Partei→Demokratische Fortschrittspartei). Von 1990 bis 2017 war er für neun Wahlperioden Mitglied des Abgeordnetenhauses, davor seit 1987 Mitglied des Präfekturparlaments von Nagasaki, davor seit 1975 Mitglied des Stadtparlaments von Nagasaki. Von 2010 bis 2011 war er Minister für Bildung, Wissenschaft und Technologie im Kabinett Kan (erste und zweite Umbildung). Takaki arbeitete nach seinem Oberschulabschluss 1964 auf der Werft Nagasaki von Mitsubishi Jūkōgyō, wo er sich in der Gewerkschaft engagierte. 1975 wurde er für die erste von drei Amtszeiten in den Stadtrat von Nagasaki gewählt. 1987 kandidierte er erfolgreich für das Präfekturparlament Nagasaki. Vor Ende seiner ersten Amtszeit wechselte er in die nationale Politik und trat bei der Shūgiin-Wahl 1990 für die Demokratisch-Sozialistische Partei im alten fünfmandatigen Wahlkreis Nagasaki 1 an, dem Wahlkreis von Takeo Nishioka und Fumio Kyūma, zu dem auch die Stadt Nagasaki gehörte. Takaki wurde mit dem dritthöchsten Stimmenanteil erstmals ins Shūgiin gewählt und seither achtmal im Amt bestätigt – nach der Wahlrechtsreform zunächst 1996 für die Neue Fortschrittspartei (NFP) im Verhältniswahlblock Kyūshū, ab 2000 viermal im neuen Einzelwahlkreis Nagasaki 1 sowie 2012 und 2014, als er den Wahlkreis knapp an den Liberaldemokraten Tsutomu Tomioka verlor, wieder nur im Block. Im Shūgiin war er Vorsitzender des Sonderausschusses für Kohleförderung (1998/99), des Sicherheitsausschusses (1998–2001) und des Agrarausschusses (2004). Nach der Auflösung der NFP 1997 gehörte Takaki zur Shintō Yūai, der „Neuen Partei Brüderlichkeit“, von Kansei Nakano, die im April 1998 Teil der „neuen“ Demokratischen Partei wurde. Dort war er unter anderem Vorsitzender des Präfekturverbandes Nagasaki, ab 2005 unter Seiji Maehara Vizevorsitzender (fuku-daijin), unter Ichirō Ozawa von 2006 bis 2007 Vorsitzender des Komitees für Parlamentsangelegenheiten und von 2007 bis 2009 erneut Vizevorsitzender. Seit 2012 ist er unter Banri Kaieda wieder Vorsitzender des Komitees für Parlamentsangelegenheiten. Im September 2010 unterstützte er den unterlegenen Ozawa gegen Naoto Kan bei der Wahl des Parteivorsitzenden und wurde als einer von wenigen Anhängern Ozawas als Minister in Kans umgebildetes Kabinett berufen. Der neue Parteivorsitzende und Premierminister Yoshihiko Noda berücksichtigte ihn nicht für sein neues Kabinett vom 2. September 2011. In der Demokratischen Partei übernahm er 2013 den Vorsitz der Demokratisch-Sozialistischen Gesellschaft (vormals Kawabata-Gruppe). Bei der Abgeordnetenhauswahl 2017 kandidierte Takaki nicht für eine Wiederwahl. Seinen Verzicht hatte er im September 2017 angekündigt, der Präfekturverband Nagasaki der Demokratischen Fortschrittspartei legte Takeo Nishiokas Tochter Hideko als Nachfolgekandidatin im Wahlkreis Nagasaki 1 fest – Nishioka kandidierte (und gewann) letztlich für die Partei der Hoffnung.
Hideko Okiyama (japanisch 沖山 秀子 Okiyama Hideko; * 21. Dezember 1945 in Kagoshima als Hideko Chikano (近野秀子 Chikano…Hideko Okiyama (japanisch 沖山 秀子 Okiyama Hideko; * 21. Dezember 1945 in Kagoshima als Hideko Chikano (近野秀子 Chikano Hideko); † 21. März 2011) war eine japanische Filmschaffende (Schauspielerin, Regie), die auch als Jazzsängerin wirkte.
Hisao Kurosawa (jap. 黒澤久雄, Kurosawa Hisao, * 20. Dezember 1945 in Japan) ist ein japanischer Filmproduzent und der Sohn…Hisao Kurosawa (jap. 黒澤久雄, Kurosawa Hisao, * 20. Dezember 1945 in Japan) ist ein japanischer Filmproduzent und der Sohn des legendären Regisseurs Akira Kurosawa. Als Präsident der Firma Kurosawa Productions produzierte er die Spätwerke seines Vaters (darunter Ran (1985)) und verwaltet seit dessen Tod im Jahre 1998 bis heute den geistigen Nachlass des großen Filmemachers. Unter anderem hat er die Rechte einiger Werke wie Die sieben Samurai erfolgreich an Computerspielfirmen entliehen, die aus diesen in Japan extrem populären Filmen – unter den strengen Augen Kurosawas – eine ganze Reihe von Spielen gestalten. Im Jahr 2006 wollte Kurosawa mit dem Samuraifilm Oni sein Regiedebüt fertigstellen. Wie bereits bei Ame Agaru stammt das Drehbuch aus dem Nachlass seines Vaters Akira Kurosawa. Die Geschichte handelt von einem blonden Samurai, der in den Wirren der Epoche der Streitenden Reiche seine Bestimmung entdecken muss. Im April 2006 gründete er ferner die Akira-Kurosawa-Filmschule in Tokyo, die einen Zweijahreskurs für Schauspiel, Regie und Filmproduktion anbietet.
Takakazu Ishii (jap. 石井 隆一, Ishii Takakazu, eigentlich 石井 一; * 15. Dezember 1945 in Toyama, Präfektur Toyama) ist ein…Takakazu Ishii (jap. 石井 隆一, Ishii Takakazu, eigentlich 石井 一; * 15. Dezember 1945 in Toyama, Präfektur Toyama) ist ein japanischer Politiker, ehemaliger Beamter und seit 2004 Gouverneur von Toyama. Ishii wurde nach seinem Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio Beamter im „Ministerium für Selbstverwaltung“, nach der Reform der Zentralregierung 2001 dann im „Ministerium für allgemeine Angelegenheiten“. Dort war er zuletzt unter anderem shingikan (Position unter den Staatssekretären), Leiter der Abteilung für Kommunal- und Präfektursteuern und ab 2002 Leiter der Shōbō-chō, der nationalen Feuer- und Katastrophenschutzbehörde. 2004 zog sich in der Präfektur Toyama Gouverneur Yutaka Nakaoki nach 24 Jahren im Amt zurück. Ishii beendete seine Beamtenlaufbahn und bewarb sich um die Nachfolge. Seine Kandidatur wurde von den großen Parteien, dem Gewerkschaftsbund Rengō Toyama und dem örtlichen Verband der landwirtschaftlichen Kooperativen (JA Group) unterstützt. Gegen nur einen KPJ-gestützten Gegenkandidaten erhielt er bei niedriger Wahlbeteiligung über 250,000 Stimmen und war sicher gewählt, 2008 wurde er noch deutlicher im Amt bestätigt – wieder gegen nur einen kommunistisch-gestützten Herausforderer.
Kenji Ueno (jap. 上野 健爾, Ueno Kenji; * 1945 in der Präfektur Kumamoto) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Kenji Ueno (jap. 上野 健爾, Ueno Kenji; * 1945 in der Präfektur Kumamoto) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit algebraischer Geometrie befasst. Er war in den 1970er Jahren an der Universität Tokio und von 1987 bis 2009 Professor an der Universität Kyōto und ist Professor an der Universität Yokkaichi und dort Direktor des Seki-Kowa-Instituts für Mathematik. Ueno war unter anderem Gastwissenschaftler an den Universitäten Bonn und Mannheim in den 1970er Jahren. Er ist Verfasser und Herausgeber einer Reihe von Büchern über Algebraische Geometrie.
Sumiko Fuji (japanisch 富司 純子, Fuji Sumiko, geboren 1. Dezember 1945 in Gobō (Präfektur Wakayama)) ist eine japanische…Sumiko Fuji (japanisch 富司 純子, Fuji Sumiko, geboren 1. Dezember 1945 in Gobō (Präfektur Wakayama)) ist eine japanische Filmschauspielerin.
Masahiro Ishii (jap. 石井 正弘 Ishii Masahiro; * 29. November 1945 im Jōtō-gun (heute Okayama-shi), Okayama-ken) ist ein…Masahiro Ishii (jap. 石井 正弘 Ishii Masahiro; * 29. November 1945 im Jōtō-gun (heute Okayama-shi), Okayama-ken) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und war von 2013 bis 2025 Abgeordneter im Oberhaus für Okayama. Von 1996 bis 2012 war er Gouverneur von Okayama. Ishii schloss 1969 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio ab und wurde anschließend Beamter im Bauministerium. 1996 beendete er seine Beamtenlaufbahn und wandte sich der Politik zu, als sich in seiner Heimatpräfektur Okayama Gouverneur Shirō Nagano nach 24 Jahren aus dem Amt zurückzog. Bei der Gouverneurswahl im Oktober 1996 hatte Ishii die Unterstützung der Liberaldemokratischen Partei. Wichtigster Gegenkandidat war der NFP-gestützte ehemalige nationale Abgeordnete Satsuki Eda, außerdem kandidierten ein Kommunist und der nationalistische Unabhängige Kiyoshi Tsujiyama, der später als „Dauerkandidat“ noch bei zahlreichen Präfektur- und Kommunalwahlen antrat. Bei einer relativ hohen Wahlbeteiligung von 62 Prozent erhielt Ishii nicht ganz 6.000 Stimmen (0,6 % Anteil) mehr als sein Konkurrent Eda. Seither wurde er dreimal mit breiter Unterstützung aus den großen Parteien jeweils gegen nur einen KPJ-gestützten Herausforderer wiedergewählt. Zur Gouverneurswahl 2012 zog er sich zurück, zu seinem Nachfolger wurde Ryūta Ibaragi gewählt. Bei der Oberhauswahl 2013 kandidierte Ishii in Okayama (ein Mandat pro Wahl) für die LDP mit Kōmeitō-Unterstützung. Mit 65,5 % der Stimmen setzte er sich deutlich gegen den ehemaligen Unterhausabgeordneten Takashi Takai (parteilos mit Unterstützung von DPJ, SDP und Midori no Kaze), der 24,1 % der Stimmen erhielt, und zwei weitere Kandidaten durch. 2019 wurde er mit knapp 60 % der Stimmen wiedergewählt. Im Oberhaus saß er 2016 dem Rechnungsausschuss, von 2018 bis 2019 dem Kabinettsausschuss vor. Für die Kabinette Kishida I & II war er von 2021 bis 2022 Vizeminister im Kabinettsamt und dem Ministerium für Wirtschaft und Industrie. Zur Wahl 2025 trat Ishii nicht mehr an und zog sich aus der Politik zurück.
Hirofumi Nakasone (jap. 中曽根 弘文, Nakasone Hirofumi; * 28. November 1945 in Takasaki, Präfektur Gunma) ist ein…Hirofumi Nakasone (jap. 中曽根 弘文, Nakasone Hirofumi; * 28. November 1945 in Takasaki, Präfektur Gunma) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter des Sangiin, dem Oberhaus, und war von September 2008 bis September 2009 Außenminister seines Landes. Innerhalb der LDP gehört er der Ibuki-Faktion an.
Nobutada „Gary“ Saji (japanisch 佐治 信忠, Saji Nobutada; * 25. November 1945) ist ein japanischer Unternehmer. Er ist…Nobutada „Gary“ Saji (japanisch 佐治 信忠, Saji Nobutada; * 25. November 1945) ist ein japanischer Unternehmer. Er ist zusammen mit Takeshi Niinami Co-Chief Executive Officer von Suntory Holdings KK, der Dachgesellschaft des drittgrößten Spirituosenkonzern der Welt, der Marken wie Jim Beam und Maker’s Mark herstellt, aber auch Bierbrauer und Lebensmittelhersteller ist. Suntory kaufte U.S. Beam, den Hersteller von Jim Beam und Maker’s Mark Bourbon, im Jahr 2014 für 16 Milliarden US-Dollar.
Masaru Hashimoto (jap. 橋本 昌, Hashimoto Masaru; * 19. November 1945 in Tōkai, Naka-gun, Präfektur Ibaraki) ist ein…Masaru Hashimoto (jap. 橋本 昌, Hashimoto Masaru; * 19. November 1945 in Tōkai, Naka-gun, Präfektur Ibaraki) ist ein japanischer Politiker und diente als Gouverneur der Präfektur Ibaraki von 1993 bis 2017. Hashimoto studierte Rechtswissenschaften an der Universität Tokio. Nach seinem Abschluss 1969 wurde er Beamter im Innenministerium. Zeitweise arbeitete er auch für die Behörde für Staatsland sowie die Feuer- und Katastrophenschutzbehörde. 1993 verließ Hashimoto das Ministerium, um für das Gouverneursamt zu kandidieren, nachdem der seit 1975 amtierende Gouverneur Takeuchi Fujio wegen des „Zenekon-Korruptionsskandals“ zurückgetreten war. Mit Unterstützung von LDP, Erneuerungspartei, Neuer Japan-Partei und Neuer Partei Sakigake gewann er die Wahl am 26. September 1993. Er wurde seither fünfmal wiedergewählt, zuletzt am 8. September 2013. Am 27. August 2017 unterlag er jedoch dem von LDP und Kōmeitō unterstützten Kandidaten Kazuhiko Ōigawa, einen ehemaligen MITI-Beamten und IT-Manager. Umstritten war 2000 Hashimotos Zustimmung zur geplanten Wiederaufnahme des Betriebs der in seinem Heimatort Tōkai gelegenen Wiederaufbereitungsanlage in der es 1997 gebrannt hatte. Die Inbetriebnahme war bereits mehrfach verschoben worden, nachdem es 1999 in einer Brennstoffverarbeitungsanlage in Tōkai zum Nuklearunfall von Tōkaimura gekommen war.
Masahiro Hasemi (jap. 長谷見 昌弘, Hasemi Masahiro; * 13. November 1945 in Ōme, Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger…Masahiro Hasemi (jap. 長谷見 昌弘, Hasemi Masahiro; * 13. November 1945 in Ōme, Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Automobilrennfahrer.
Shōzaburō Jimi (jap. 自見 庄三郎, Jimi Shōzaburō; * 5. November 1945 in Kokura (heute: Kitakyūshū), Präfektur Fukuoka) ist…Shōzaburō Jimi (jap. 自見 庄三郎, Jimi Shōzaburō; * 5. November 1945 in Kokura (heute: Kitakyūshū), Präfektur Fukuoka) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Von 1983 bis 2005 und von 2007 bis 2013 war er Abgeordneter im Nationalparlament, zunächst im Abgeordnetenhaus (Unterhaus), dann im Rätehaus (Oberhaus). In den Kabinetten Kan und Noda war er von 2010 bis 2012 Minister für den Finanzsektor und die Reform des Postwesens. Von 2012 bis 2013 war er Vorsitzender der Neuen Volkspartei. Jimi schloss 1970 sein Medizinstudium an der Kyūshū-Universität ab, anschließend absolvierte er dort ein Aufbaustudium als medizinischer Forscher und erwarb den Doktorgrad. Nach einem 1980 begonnenen Forschungsaufenthalt an der Harvard School of Public Health, kehrte er 1982 als Dozent an die Universität Kyūshū zurück. Bei der Wahl im Dezember 1983 zum Shūgiin, dem Unterhaus, kandidierte Jimi selbst und wurde im SNTV-Viermandatswahlkreis Fukuoka 4 für die Liberaldemokratische Partei (LDP) mit dem dritthöchsten Stimmenanteil erstmals gewählt. In der LDP schloss er sich der Nakasone-Faktion des damals amtierenden Premiers Yasuhiro Nakasone an. Für das Shūgiin wurde danach sechs Mal in Folge wiedergewählt, ab 1996 im Einzelwahlkreis Fukuoka 10. Ab Ende der 1980er Jahre erhielt Jimi Führungspositionen in der Partei und in mehreren Kabinetten: 1989 war er parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) in der Landbehörde, 1990 im MITI. 1995 übernahm er den Vorsitz im Kommunikationsausschuss des Shūgiin, später im selben Jahr den stellvertretenden Vorsitz des Politikforschungsrates der LDP. Ein Jahr später war er stellvertretender Generalsekretär. Premierminister Ryūtarō Hashimoto berief ihn 1997 als Postminister in sein zweites Kabinett. Während des innerparteilichen Streits um die japanische Staatspost 2005 gehörte Jimi zu den sogenannten „Rebellen“, den Gegnern der vom Parteivorsitzenden Jun’ichirō Koizumi betriebenen Privatisierung. Bei der von Koizumi vorzeitig veranlassten Shūgiin-Wahl 2005 trat Jimi als Unabhängiger an und verlor seinen Wahlkreis an die „Attentäter“-Kandidatin Kyōko Nishikawa. Er schloss sich der aus LDP-„Rebellen“ entstandenen Neuen Volkspartei von Tamisuke Watanuki an und kehrte bei der Sangiin-Wahl 2007 über die nationale Verhältniswahl ins Parlament zurück: Mit über 117.000 Vorzugsstimmen konnte er den ersten Platz auf der Liste und damit den einzigen Verhältniswahlsitz der Partei erobern. Er übernahm anschließend den stellvertretenden Parteivorsitz, 2008 auch das Amt des Vorsitzenden des Politikforschungsrates. Als die Neue Volkspartei bei der Shūgiin-Wahl 2009 die Sitze des Parteivorsitzenden Watanuki und von Generalsekretär Hisaoki Kamei verlor, berief der neue Parteivorsitzende Shizuka Kamei Jimi zum Generalsekretär. Kamei wurde in einer Koalitionsregierung mit der Demokratischen Partei Minister, trat aber im Juni 2010 im Streit über die Revision der Postprivatisierung zurück, woraufhin Premierminister Naoto Kan Jimi zum Nachfolger als Minister berief. Yoshihiko Noda übernahm ihn am 2. September 2011 auf diesen Posten in sein neues Kabinett. Er blieb bis zu einer Kabinettsumbildung im Juni 2012 Minister. Im April 2012 übernahm Jimi nach dem Sturz und anschließenden Austritt von Shizuka Kamei den Parteivorsitz der Neuen Volkspartei, den er bis zur Auflösung der Partei im Frühjahr 2013 behielt. Bei der Sangiin-Wahl 2013 kandidierte Jimi nicht mehr für eine weitere Amtszeit als Abgeordneter.
Seiichi Ōta (jap. 太田 誠一, Ōta Seiichi; * 30. Oktober 1945 in Fukuoka; † 4. Dezember 2024 in Tokio) war ein japanischer…Seiichi Ōta (jap. 太田 誠一, Ōta Seiichi; * 30. Oktober 1945 in Fukuoka; † 4. Dezember 2024 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Er war bis 2009 Abgeordneter des Shūgiin, des Unterhauses, und war von August bis September 2008 Minister für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei im Kabinett. Innerhalb der LDP gehörte er zur Koga-Faktion.