Atsuto Suzuki (japanisch: 鈴木 厚人; * 1946 in Japan) ist ein japanischer Physiker. Suzuki studierte an der Universität…Atsuto Suzuki (japanisch: 鈴木 厚人; * 1946 in Japan) ist ein japanischer Physiker. Suzuki studierte an der Universität Niigata und promovierte dann an der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tōhoku. Seit 1993 ist er Professor an der Universität Tōhoku. Suzuki forschte am japanischen Super-Kamiokande-Experiment (Neutrinodetektor) und wurde 1998 zum Direktor des Research Center for Neutrino Science ernannt. Ferner organisierte er die KamLAND-Experimente zur Beobachtung von Neutrinos. Von 2006 bis 2015 war er Generaldirektor des Forschungszentrums KEK. Im Jahre 2005 erhielt er die Medaille am Violetten Band, 2006 den Bruno-Pontecorvo-Preis und 2016 den Breakthrough Prize in Fundamental Physics. Seit Dezember 2011 ist er auswärtiges Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften.
Mitsuru Kōno (jap. 河野 満, Kōno Mitsuru; * 13. August 1946) ist ein ehemaliger Tischtennisspieler aus Japan. Er wurde…Mitsuru Kōno (jap. 河野 満, Kōno Mitsuru; * 13. August 1946) ist ein ehemaliger Tischtennisspieler aus Japan. Er wurde 1977 Weltmeister im Einzel.
Tadamori Ōshima (jap. 大島 理森, Ōshima Tadamori; * 6. September 1946 in Hachinohe, Präfektur Aomori) ist ein ehemaliger…Tadamori Ōshima (jap. 大島 理森, Ōshima Tadamori; * 6. September 1946 in Hachinohe, Präfektur Aomori) ist ein ehemaliger japanischer Politiker und war von 2015 bis 2021 Präsident des Abgeordnetenhauses (Shūgiin), des Unterhauses des Nationalparlaments. Er war dort für zwölf Wahlperioden ohne Unterbrechung von 1983 bis 2021 Abgeordneter aus Aomori, zuletzt ab 2017 für den neu zugeschnittenen 2. Wahlkreis. Ōshima gehört der Liberaldemokratischen Partei (LDP) an, war am Ende aber wie die meisten Präsidenten und Vizepräsidenten fraktionslos. Innerparteilich führte er von 2012 bis 2015 die Ōshima-Faktion, die spätere Santō-Faktion, die schließlich in der Asō-Faktion aufging. Ōshima arbeitete nach seinem Studium an der Keiō-Universität für die Mainichi Shimbun. Von 1975 gehörte er für fünf Jahre dem Präfekturparlament Aomori an. Nach einer gescheiterten Kandidatur 1980 gehört er seit 1983 dem Shūgiin an, zunächst für den 1. Wahlkreis Aomori (4 Mandate), dann nach der Wahlrechtsreform von 1994 im Einzelwahlkreis Aomori 3, seit einer Neuordnung 2017, bei der Aomori einen Wahlkreis verlor, für den Wahlkreis 2. 1995 wurde Ōshima im Kabinett Murayama als Leiter der Umweltbehörde erstmals Minister (bis 1996). Unter Premierminister Yoshirō Mori war er von Juli bis Dezember 2000 Bildungsminister und Leiter der Behörde für Wissenschaft und Technologie und unter Jun’ichirō Koizumi von 2002 bis 2003, als er nach einem Skandal um politische Gelder zurücktrat, Minister für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei. In der LDP war er unter anderem stellvertretender Generalsekretär und mehrfach Vorsitzender des Präfekturverbandes Aomori, bevor er von 2000 bis 2002 und erneut von 2007 bis 2009 als Vorsitzender des Komitees für Parlamentsangelegenheiten in den engeren Kreis der Parteiführung aufrückte. Nach der Wahlniederlage der LDP bei der Shūgiin-Wahl 2009 berief ihn der neue Parteivorsitzende Sadakazu Tanigaki zum LDP-Generalsekretär, im September 2010 zum stellvertretenden Vorsitzenden (fuku-sōsai), der zuletzt 2003 besetzt worden war. 2012 wurde unter dem Parteivorsitzenden Shinzō Abe (Machimura-Faktion) Masahiko Kōmura sein Nachfolger, kurz darauf übernahm Ōshima den Faktionsvorsitz von Kōmura. 2015 übergab er den Vorsitz an Akiko Santō, der ersten Frau an der Spitze einer LDP-Faktion. Am 21. April 2015 übernahm Ōshima das Amt des Präsidenten des Shūgiin, nachdem sein Vorgänger Nobutaka Machimura zurückgetreten war. 2017 wurde er wiedergewählt und wurde 2020 der am längsten amtierende Abgeordnetenhauspräsident der Geschichte. Zur Abgeordnetenhauswahl 2021 zog sich Ōshima aus der Politik zurück.
Minoru Arakawa (japanisch 荒川 實 Arakawa Minoru; geboren am 3. September 1946 in Kyoto, Japan) ist ein japanischer…Minoru Arakawa (japanisch 荒川 實 Arakawa Minoru; geboren am 3. September 1946 in Kyoto, Japan) ist ein japanischer Unternehmer. Er gründete die US-amerikanische Nintendo of America, war lange Zeit deren Geschäftsführer und Mitgründer von Tetris Online Inc.
Tamejiro Hiyama (jap. 檜山 爲次郎 Hiyama Tamejiro, * 24. August 1946 in Ibaraki, Präfektur Osaka) ist ein japanischer…Tamejiro Hiyama (jap. 檜山 爲次郎 Hiyama Tamejiro, * 24. August 1946 in Ibaraki, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Chemiker. Er ist bekannt für die Nozaki-Hiyama-Kishi-Reaktion, einer metallkatalysierten Kupplungsreaktion, die von großer Bedeutung für die moderne metallorganische Chemie wurde.
Akimitsu Kurita (in japanischer Schrift: 栗田, 章光; * 23. August 1946 in Osaka; † 15. Februar 2018 in Osaka) war ein…Akimitsu Kurita (in japanischer Schrift: 栗田, 章光; * 23. August 1946 in Osaka; † 15. Februar 2018 in Osaka) war ein japanischer Bauingenieur und Hochschullehrer.
Aquirax Aida (wirklicher Name: Akira Aida (jap. 間 章, Aida Akira); * 18. August 1946 in Niigata, Präfektur Niigata; †…Aquirax Aida (wirklicher Name: Akira Aida (jap. 間 章, Aida Akira); * 18. August 1946 in Niigata, Präfektur Niigata; † 12. Dezember 1978) war ein japanischer Musikkritiker, Promoter und Produzent. Aida, der zunächst Kurzfilme drehte, wurde bekannt durch seine Zusammenarbeit mit japanischen Free-Jazz-Musikern wie Kaoru Abe (Mort à Crédit 1975), Masayuki Takayanagi und Motoharu Yoshizawa (Inland Fish 1974) sowie mit Steve Lacy (Solo at Mandara, 1975) und Dave Burrell. Er promotete die Japan-Tourneen von westlichen Künstlern wie Lacy, Milford Graves und Derek Bailey, dessen Album New Sights, Old Sounds er 1978 auf seinem Label Morgue produzierte; er produzierte auch Baileys Album Duo & Trio Improvisation (1978 mit Kaoru Abe, Motoharu Yoshizawa, Toshi Tsuchitori, Mototeru Takagi und Toshinori Kondo). Steve Lacy widmete Aida seine Komposition Free Point, Barre Phillips das Stück V seines Albums Journal Violone II (1980), Derek Bailey den 1980 eingespielten Titel Aida und Henry Kaiser das 1992 eingespielte Stück Aquirax Aida. Auch schrieb er für zahlreiche Alben die Liner Notes; für einige LP-Titel wurden auch Zeichnungen von ihm verwendet. Shinji Aoyama drehte über ihn den siebenstündigen Dokumentarfilm AA Signature (2006).
Mariko Bandō (japanisch 坂東 眞理子, Bandō Mariko; * 17. August 1946 in der Präfektur Toyama) ist eine japanische…Mariko Bandō (japanisch 坂東 眞理子, Bandō Mariko; * 17. August 1946 in der Präfektur Toyama) ist eine japanische Frauenrechtlerin, die Vorstandsmitglied der privaten Shōwa Frauenuniversität ist, das japanische Komitee der UNIFEM (United Nations Development Funds for Women) leitet und zahlreiche Bücher schrieb.
Noriyuki Haraguchi (jap. 原口 典之, Haraguchi Noriyuki; * 1946 in Yokosuka; † 27. August 2020) war ein japanischer…Noriyuki Haraguchi (jap. 原口 典之, Haraguchi Noriyuki; * 1946 in Yokosuka; † 27. August 2020) war ein japanischer Plastiker und Objektkünstler.
Nakagami Kenji (japanisch 中上 健次, eigentlich Nakaue Kenji (中上健次); * 2. August 1946 in Shingū in der Präfektur Wakayama…Nakagami Kenji (japanisch 中上 健次, eigentlich Nakaue Kenji (中上健次); * 2. August 1946 in Shingū in der Präfektur Wakayama; † 12. August 1992 in Nachikatsuura im Landkreis Higashimuro-gun, ebenfalls Präfektur Wakayama) war ein japanischer Schriftsteller.
Takashi Ishii (jap. 石井 隆, Ishii Takashi; * 11. Juli 1946 in Sendai; † 22. Mai 2022) war ein japanischer Regisseur…Takashi Ishii (jap. 石井 隆, Ishii Takashi; * 11. Juli 1946 in Sendai; † 22. Mai 2022) war ein japanischer Regisseur, Drehbuchautor und Manga-Zeichner. Er begann seine Karriere bei Nikkatsu; seine Filme lassen sich am ehesten dem Genre des Neo-Noir zuordnen. Sein international bekanntester Film ist der 1995 erschienene Gonin mit dem japanischen Superstar Takeshi Kitano in einer Nebenrolle.
Kimiko Itō (jap. 伊藤 君子, Itō Kimiko, auch: Kimiko Itoh; * 11. Juli 1946 auf Shōdoshima, Präfektur Kagawa) ist eine…Kimiko Itō (jap. 伊藤 君子, Itō Kimiko, auch: Kimiko Itoh; * 11. Juli 1946 auf Shōdoshima, Präfektur Kagawa) ist eine japanische Jazzsängerin.
Yō Shōmei (japanisch 葉 祥明 Yō Shōmei (* 7. Juli 1946 in der Stadt Kumamoto), eigentlicher Name 葉山祥明 Hayama Shōmei) ist…Yō Shōmei (japanisch 葉 祥明 Yō Shōmei (* 7. Juli 1946 in der Stadt Kumamoto), eigentlicher Name 葉山祥明 Hayama Shōmei) ist ein vielseitiger japanischer Buchillustrator, Maler und Dichter. Yō illustriert Bücher und schreibt gelegentlich Texte und Gedichte.
Tomojirō Toda (japanisch 戸田 智次郎, Toda Tomojirō; * 30. Juni 1946 in Nobeoka, Präfektur Miyazaki; † 23. Oktober 2016 in…Tomojirō Toda (japanisch 戸田 智次郎, Toda Tomojirō; * 30. Juni 1946 in Nobeoka, Präfektur Miyazaki; † 23. Oktober 2016 in der Präfektur Miyazaki), bekannt als Haguroiwa Tomomi (japanisch 羽黒岩 盟海, Haguroiwa Tomomi), war ein japanischer Sumōringer. Er machte sein professionelles Debüt im Mai 1961 und erreichte im Januar 1967 die Spitzenklasse. Sein höchster Rang war komusubi. Er zog sich von der aktiven Konkurrenz im Januar 1978 zurück und blieb im Japanischen Sumōverband als ältester unter dem Namen Ikazuchi. Er erreichte das obligatorische Rentenalter von 65 Jahren und verließ den Sumōverband im Juni 2011. Tomomi starb am 23. Oktober 2016 im Alter von 70 Jahren an Nierenversagen.
Eiji Morioka (jap. 森岡 栄治, Morioka Eiji; * 8. Juni 1946 in Taishō-ku, Osaka, Japan; † 9. November 2004) war ein…Eiji Morioka (jap. 森岡 栄治, Morioka Eiji; * 8. Juni 1946 in Taishō-ku, Osaka, Japan; † 9. November 2004) war ein japanischer Bantamgewichtsboxer.
Satoshi Arai (jap. 荒井 聰 Arai Satoshi; * 27. Mai 1946 in Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Politiker, zuletzt der…Satoshi Arai (jap. 荒井 聰 Arai Satoshi; * 27. Mai 1946 in Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Politiker, zuletzt der Konstitutionell-Demokratischen Partei (KDP). Er war mit zwei Unterbrechungen zwischen 1993 und 2021 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus der Kokkai, und von 2009 bis 2010 Minister in den Kabinetten Hatoyama und Kan. Arai wurde nach seinem Studium an der Universität Tokio Beamter im Landwirtschaftsministerium. 1980 war er während seiner vorübergehenden Entsendung ins Außenministerium in der japanischen Botschaft in Sri Lanka tätig. 1993 beendete er seine Beamtenlaufbahn, trat der Neuen Japan-Partei bei und wurde bei der Shūgiin-Wahl 1993 im damaligen 1. Wahlkreis Hokkaidō (6 Mandate), dem Wahlkreis von Nobutaka Machimura, erstmals Abgeordneter im nationalen Parlament. Er gehörte danach der Neuen Partei Sakigake, der Demokratischen Partei und ab 2016 der Demokratischen Fortschrittspartei an. Nach der Wahlrechtsreform trat Arai 1996 im neuen Einzelwahlkreis Hokkaidō 3 für eine Wiederwahl an und unterlag Gaku Ishizaki (LDP). 2000 kehrte Arai ins Shūgiin zurück, seinen Wahlkreis konnte er danach 2003 erneut gewinnen, 2005 wurde er nur über den Verhältniswahlblock Hokkaidō wiedergewählt. Für die Demokratische Partei, in der er sich der Kan-Gruppe anschloss, gehörte Arai zwei Schattenkabinetten an, 2003 als Schattenstaatssekretär, 2006 als „nächster Umweltminister“. 2007 legte er sein Abgeordnetenmandat nieder, um bei der Gouverneurswahl in Hokkaidō gegen die Amtsinhaberin Harumi Takahashi anzutreten, die von den damals auf nationaler Ebene regierenden Parteien LDP und Kōmeitō unterstützt wurde. Arai, der im Wahlkampf von Demokraten, Sozialdemokraten und Neuer Partei Daichi getragen wurde, erhielt weniger als eine Million Stimmen und unterlag deutlich. Bei der Shūgiin-Wahl 2009 gewann Arai seinen Wahlkreis zurück und wurde im Oktober 2009 Sonderberater von Premierminister Yukio Hatoyama für „Nationale Strategie“ (kokka senryaku). Nach Hatoyamas Rücktritt im Juni 2010 berief dessen Nachfolger Naoto Kan Arai als Staatsminister für „Nationale Strategie“, Wirtschafts- und Finanzpolitik, Verbraucher und Lebensmittelsicherheit in sein Kabinett. Kurz nach Amtsantritt wurden aus der Opposition Rücktrittsforderungen gegen Arai laut, da er ein Wohnhaus eines Bekannten als Hauptbüro seiner Wahlkampforganisation registriert und dafür rund zehn Millionen Yen als Büroausgaben in seinem politischen Spendenbericht 2007 verbucht hatte. Insgesamt hatte er über 40 Millionen Yen (ca. 360.000 Euro) über einen Zeitraum von sechs Jahren als Ausgaben für das Büro geltend gemacht. Arai gab an, das Haus sei hauptsächlich zum Empfang von Post verwendet worden, die verbuchten Ausgaben seien normale Büroausgaben und an den Bekannten sei keine Miete geflossen. Arai bat die Partei um eine Untersuchung seiner Spendenberichte; diese behauptet, es habe sich um normale Büroausgaben gehandelt. Arai blieb bis zu einer Kabinettsumbildung im September 2010 Minister. Von 2010 bis 2012 war er Vorsitzender des Kabinettsausschusses im Shūgiin, dann Vorsitzender des Katastrophenschutzausschusses. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 verlor Arai seinen Wahlkreis mit mehr als 20.000 Stimmen Rückstand an einen liberaldemokratischen Newcomer, den ehemaligen Präfekturparlamentsabgeordneten Hirohisa Takagi, konnte aber eines der beiden Verhältniswahlmandate der Demokraten in Hokkaidō gewinnen. Anschließend übernahm er bis 2013 den Vorsitz im Shūgiin-Sonderausschuss für Okinawa und die „Nördlichen Territorien“, den er bereits von 2004 bis 2005 geführt hatte. Bei der Wahl 2014 verkürzte Arai den Rückstand auf Takagi auf rund 7.000 Stimmen und gewann erneut einen der beiden demokratischen Verhältniswahlsitze in Hokkaidō. Für die Wahl 2017 schloss sich Arai der Konstitutionell-Demokratischen Partei an und gewann den Wahlkreis 3 mit rund 23.000 Stimmen/neun Prozentpunkten Vorsprung auf Takagi – deutlich genug, dass Takagi auch einen LDP-Verhältniswahlsitz verpasste. Zur Shūgiin-Wahl 2021 zog sich Arai aus der Politik zurück. Den 3. Wahlkreis Hokkaidō sollte für die KDP sein Sohn Yutaka übernehmen, der aber um knapp zwei Prozentpunkte Hirohisa Takagi unterlag, mit dieser knappen Niederlage aber einen Verhältniswahlsitz in Hokkaidō gewann.
Jun Fukamachi (jap. 深町 純, Fukamachi Jun, * 21. Mai 1946 in Tokio; † 22. November 2010 ebenda) war ein japanischer…Jun Fukamachi (jap. 深町 純, Fukamachi Jun, * 21. Mai 1946 in Tokio; † 22. November 2010 ebenda) war ein japanischer Fusion-Musiker, Komponist, Keyboard- und Synthesizerspieler. Fukamachi spielte u. a. mit The Brecker Brothers und Steve Gadd. Seine Alben veröffentlichte er in 1970ern bei Polydor und Toshiba.
Jitsuko Saitō (japanisch 斎藤 実子 Saitō Jitsuko; * 18. Mai 1946) ist eine ehemalige japanische Eisschnellläuferin. Saitō…Jitsuko Saitō (japanisch 斎藤 実子 Saitō Jitsuko; * 18. Mai 1946) ist eine ehemalige japanische Eisschnellläuferin. Saitō nahm von 1963 bis 1968 an nationalen Wettbewerben teil und errang in den Jahren 1964, 1965 sowie 1968 jeweils den vierten Platz bei japanischen Meisterschaften im Mini-Mehrkampf. International startete sie ausschließlich in der Saison 1967/68. Dabei belegte sie bei der Mehrkampf-Weltmeisterschaft 1968 in Helsinki den 31. Platz im Mini-Mehrkampf und bei den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble den 26. Platz über 1500 m sowie den 20. Rang über 3000 m.
Chang-ting Hsieh (chinesisch 謝長廷 / 谢长廷, Pinyin Xiè Chángtíng, W.-G. Hsieh Ch'ang T'ing, Pe̍h-ōe-jī Siā Tiông-têng, *…Chang-ting Hsieh (chinesisch 謝長廷 / 谢长廷, Pinyin Xiè Chángtíng, W.-G. Hsieh Ch'ang T'ing, Pe̍h-ōe-jī Siā Tiông-têng, * 18. Mai 1946 in Dadaocheng, Bezirk Datong, Taipeh), anglisiert Frank Hsieh, ist taiwanischer Politiker und war vom 1. Februar 2005 bis zum 25. Januar 2006 Premierminister der Republik China (Taiwan). Von 2016 bis 2024 war er der diplomatische Vertreter des Taipei Wirtschafts- und Kulturbüro (amtlich englisch Taipei Economic and Cultural Representative Office) von Taiwan in Japan. Seit August 2024 gehört er dem offiziellen Beraterstab des taiwanischen Präsidenten Lai Ching-te an.
Ken’ichi Mikawa (japanisch 美川憲一 Mikawa Ken’ichi; * 15. Mai 1946 in Suwa, Präfektur Nagano in Japan als 百瀬 由一 Momose…Ken’ichi Mikawa (japanisch 美川憲一 Mikawa Ken’ichi; * 15. Mai 1946 in Suwa, Präfektur Nagano in Japan als 百瀬 由一 Momose Yoshikazu) ist ein Enka-Sänger, welcher 26-mal zum Kōhaku Uta Gassen eingeladen wurde. Er debütierte 1965 und schaffte 1980 nach zwei Skandalen ein Comeback als Transvestitkünstler. Dieses Image führt er bis heute fort.
Fumiko Hayashi (jap. 林 文子, Hayashi Fumiko; * 5. Mai 1946 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische Politikerin und…Fumiko Hayashi (jap. 林 文子, Hayashi Fumiko; * 5. Mai 1946 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische Politikerin und ehemalige Managerin. Sie war von 2009 bis 2021 Bürgermeisterin von Yokohama. Vorher war sie Präsidentin von BMW Tokyo und Vizevorsitzende der japanischen Supermarktkette Daei. Hayashi arbeitete nach dem Abschluss der Aoyama-Oberschule der Präfektur Tokio (Tōkyōtoritsu Aoyama kōtō-gakkō) für Tōyō Rayon, Matsushita Denki Sangyō und Tateishi Denki. Ab 1987 arbeitete sie für BMW Tōkyō, das sie ab 2003 als leitende Direktorin (daihyō-torishimariyaku-shachō) leitete. 2005 wechselte sie zu Daiei, 2008 zu Nissan Jidōsha, deren Tokioter Verkaufstochter sie bis 2009 leitete. In der von Forbes aufgestellten Rangliste der 100 mächtigsten Frauen steht sie auf Platz 39. Sie ist somit die am höchsten eingestufte Japanerin. Im August 2009, gleichzeitig mit der nationalen Unterhauswahl, wurde sie mit Unterstützung der Demokratischen Partei als Nachfolgerin des zurückgetretenen Hiroshi Nakada zur Bürgermeisterin der Stadt Yokohama gewählt. Das Amt trat sie am 1. September 2009 an. 2013 und 2017 wurde sie mit großen Mehrheiten wiedergewählt. Bei der Wahl 2021 landete sie in einem mit relativ prominenten Kandidaten besetzten und nationalpolitisch aufgeladenen Wahlkampf mit nur rund 13 % der Stimmen hinter dem von den nationalen Mitte-links-Oppositionsparteien unterstützten Kandidaten Takeharu Yamanaka (34 %) und dem vom nationalen LDP-Vorsitzenden und lokalem Abgeordneten (Wahlkreis Kanagawa 2) Yoshihide Suga unterstützten ehemaligen Minister Hachirō Okonogi (22 %) nur auf dem dritten Platz. Sie war eine von nur zwei Kandidaten, die die Fortführung der von ihr eingeleiteten Planung für ein Integrated Resort (IR), einen auf ein Casino zentrierten Freizeitkomplex, unterstützte. Das Casino, von Befürwortern als Jobmaschine, Touristenmagnet und Steuereinnahmenbringer gepriesen, von Gegnern als potentieller Kriminalitätsherd, Förderer des – abgesehen von regulierten staatlichen Lotterien/Sportwetten und Grauzonen (Pachinko) bis vor kurzem illegalen – Glücksspiels und Investitionsfalle für besser anders einzusetzende Mittel verurteilt, war neben der fortgesetzten Covid-19-Pandemie ein zentrales Wahlkampfthema.
Yasuhiro Noguchi (japanisch 野口 泰弘 Noguchi Yasuhiro; * 25. April 1946; † 29. November 2023) war ein japanischer…Yasuhiro Noguchi (japanisch 野口 泰弘 Noguchi Yasuhiro; * 25. April 1946; † 29. November 2023) war ein japanischer Volleyballspieler.
Nobuko Takagi (jap. 高樹 のぶ子, bürgerlich Nobuko Tsuruta (鶴田 信子); * 9. April 1946 in Hōfu in der Präfektur Yamaguchi) ist…Nobuko Takagi (jap. 高樹 のぶ子, bürgerlich Nobuko Tsuruta (鶴田 信子); * 9. April 1946 in Hōfu in der Präfektur Yamaguchi) ist eine japanische Schriftstellerin. Gegenwärtig arbeitet sie als außerordentliche Professorin des Zentrums für asiatische Politikwissenschaft an der Universität Kyūshū.
Joseph Mitsuaki Takami PSS (jap. ヨゼフ 高見 三明, Jozefu Takami Mitsuaki; * 21. März 1946 in Nagasaki, Japan) ist ein…Joseph Mitsuaki Takami PSS (jap. ヨゼフ 高見 三明, Jozefu Takami Mitsuaki; * 21. März 1946 in Nagasaki, Japan) ist ein japanischer Ordensgeistlicher und emeritierter römisch-katholischer Erzbischof von Nagasaki.
Yoshio „Chin“ Suzuki (japanisch 鈴木 良雄 Suzuki Yoshio; * 21. März 1946 in Nagano; † 23. September 2026) war ein…Yoshio „Chin“ Suzuki (japanisch 鈴木 良雄 Suzuki Yoshio; * 21. März 1946 in Nagano; † 23. September 2026) war ein japanischer Jazzmusiker (Kontrabass, Komposition).
Hiroaki Nakanishi (jap. 中西 宏明, Nakanishi Hiroaki; * 14. März 1946 in Yokohama, Präfektur Kanagawa; † 27. Juni 2021) war…Hiroaki Nakanishi (jap. 中西 宏明, Nakanishi Hiroaki; * 14. März 1946 in Yokohama, Präfektur Kanagawa; † 27. Juni 2021) war ein japanischer Manager. Nakanishi war Vorsitzender des Verwaltungsrats von Hitachi und Vorsitzender des japanischen Wirtschaftsverbands Keidanren.
Hiroshi Fushida (jap. 鮒子田 寛, Fushida Hiroshi; * 10. März 1946 in Kyōto, Präfektur Kyōto) ist ein ehemaliger japanischer…Hiroshi Fushida (jap. 鮒子田 寛, Fushida Hiroshi; * 10. März 1946 in Kyōto, Präfektur Kyōto) ist ein ehemaliger japanischer Autorennfahrer.
Takafumi Matsui (jap. 松井 孝典, Matsui Takafumi; * 7. März 1946; † 22. März 2023) war ein japanischer Planetologe…Takafumi Matsui (jap. 松井 孝典, Matsui Takafumi; * 7. März 1946; † 22. März 2023) war ein japanischer Planetologe, Geophysiker und Akademiker. Er graduierte an der Fakultät für Wissenschaften der Universität Tokio und wurde nach einem Zwischenschritt als Forscher für die NASA dort Professor für Grenzwissenschaft. Sein Hauptgebiet waren Astrobiologie und vergleichende Planetologie. Er diente als Präsident des Chiba Institute of Technology von Juni 2020 bis zu seinem Tod. Er war der Verfasser zahlreicher wissenschaftlicher Artikel und Bücher. Der Asteroid (7301) Matsuitakafumi wurde am 9. September 2014 nach ihm benannt.
Kumiko Ōkawa (jap. 大川 久美子, Ōkawa Kumiko; * 22. Februar 1946 in der Präfektur Osaka), verheiratete Kumiko Satō (佐藤 久美子…Kumiko Ōkawa (jap. 大川 久美子, Ōkawa Kumiko; * 22. Februar 1946 in der Präfektur Osaka), verheiratete Kumiko Satō (佐藤 久美子, Satō Kumiko), ist eine ehemalige japanische Eiskunstläuferin, die im Einzellauf startete. Ōkawa wurde 1967 und 1968 japanische Meisterin. Im Zeitraum von 1964 bis 1968 nahm sie an Weltmeisterschaften teil. Ihr bestes Ergebnis war der fünfte Platz, den sie bei den Weltmeisterschaften 1967 und 1968 erreichte. Es war die bis zu diesem Zeitpunkt beste Platzierung einer Japanerin bei Weltmeisterschaften. Zwei Mal vertrat Ōkawa Japan bei den Olympischen Spielen. 1964 wurde sie 13., und 1968 belegte sie den achten Platz. Ōkawa heiratete den japanischen Eiskunstlaufrekordmeister Nobuo Satō. Ihre gemeinsame Tochter Yuka Satō wurde 1994 Eiskunstlaufweltmeisterin. Wie ihr Ehemann arbeitete Ōkawa nach Beendigung ihrer Wettkampfkarriere als Eiskunstlauftrainerin.
Shūji Tsurumi (jap. 鶴見 修治, Tsurumi Shūji; * 29. Januar 1938 in Taitō, Tokio) ist ein ehemaliger japanischer…Shūji Tsurumi (jap. 鶴見 修治, Tsurumi Shūji; * 29. Januar 1938 in Taitō, Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner. Er gewann bei den Olympischen Sommerspielen 1960 in Rom eine Goldmedaille im Mannschaftsmehrkampf. Im Wettkampf am Seitpferd gewann er Bronze und im Einzelmehrkampf belegte er den vierten Platz. Vier Jahre später bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio gewann er abermals Gold im Mannschaftsmehrkampf. Zusätzlich gewann er drei Silbermedaillen bei den Einzelwettkämpfen am Barren, am Seitpferd und im Einzelmehrkampf. Bei den Turn-Weltmeisterschaften 1966 in Dortmund wurde er Weltmeister im Mannschaftsmehrkampf und Vizeweltmeister im Einzelmehrkampf. Tsumuri wurde 2008 in die International Gymnastics Hall of Fame aufgenommen.
Shōtarō Ishinomori (jap. 石ノ森章太郎 Ishinomori Shōtarō; * 25. Januar 1938 in Ishinomori, Miyagi, Japan; † 28. Januar 1998)…Shōtarō Ishinomori (jap. 石ノ森章太郎 Ishinomori Shōtarō; * 25. Januar 1938 in Ishinomori, Miyagi, Japan; † 28. Januar 1998) war der Künstlername des japanischen Manga-Zeichners Shōtarō Onodera (小野寺太郎), der auch als Shōtarō Ishimori (石森章太郎) bekannt war. Er wurde oft als „König des Manga“ (漫画の王様 Manga no Ōsama) bezeichnet und gilt als der Begründer des Sentai-Genres. Sein bekanntestes Werk ist Cyborg 009.
Leiji Matsumoto (jap. 松本 零士, Matsumoto Reiji; * 25. Januar 1938 in Kurume; † 13. Februar 2023 in Tokio) ist ein…Leiji Matsumoto (jap. 松本 零士, Matsumoto Reiji; * 25. Januar 1938 in Kurume; † 13. Februar 2023 in Tokio) ist ein Pseudonym des japanischen Mangakas und Regisseurs Akira Matsumoto (松本 晟 gelegentlich 松本 あきら, Matsumoto Akira), der vor allem durch seine Vielzahl von Space Operas bekannt wurde. Wichtige Werke seines Schaffens sind Captain Harlock, Ginga Tetsudō 999 oder Uchū Senkan Yamato.
Shōhei Baba (jap. 馬場 正平, Baba Shōhei; * 23. Januar 1938 in Sanjō, Japan; † 31. Januar 1999 in Tokio) war ein…Shōhei Baba (jap. 馬場 正平, Baba Shōhei; * 23. Januar 1938 in Sanjō, Japan; † 31. Januar 1999 in Tokio) war ein japanischer Wrestler und Wrestlingpromoter, der auch als Giant Baba bekannt war. Baba war außerdem Mitbegründer der japanischen Wrestlingorganisation All Japan Pro Wrestling, welche er bis zu seinem Tod leitete. Neben seinem alten Trainingsgefährten Antonio Inoki war er der bekannteste Wrestler Japans und konnte seine Liga als Marktführer positionieren.
Aiko Kitahara (japanisch 北原 亞以子 Kitahara Aiko; geb. Takano Mie, 高野美枝; * 20. Januar 1938 in Shimbashi, Minato, Tōkyō; †…Aiko Kitahara (japanisch 北原 亞以子 Kitahara Aiko; geb. Takano Mie, 高野美枝; * 20. Januar 1938 in Shimbashi, Minato, Tōkyō; † 12. März 2013, ebenda) war eine japanische Schriftstellerin der späten Shōwa- und frühen Heisei-Zeit. Sie ist bekannt für ihre präzise Figurenzeichnung in historischen Romanen und prämierte Erzählungen.
Bunmei Ibuki (jap. 伊吹 文明 Ibuki Bunmei; * 9. Januar 1938 in Kyōto) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Er war von…Bunmei Ibuki (jap. 伊吹 文明 Ibuki Bunmei; * 9. Januar 1938 in Kyōto) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Er war von 1983 bis 2021 durchgehend Mitglied und 2012–14 Präsident des Unterhauses des Nationalparlaments, mehrfach Minister und von 2007 bis 2008 Generalsekretär der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Innerhalb der Partei führte er von 2005 bis 2012 die Ibuki-Faktion (offiziell: Shisuikai). Ibuki studierte bis 1960 Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kyōto. Anschließend war er Beamter im Finanzministerium. 1983 wurde er erstmals im damaligen SNTV-Fünfmandatswahlkreis 1 der Präfektur Kyōto ins Unterhaus gewählt und danach elfmal bestätigt, nach der Einführung von Einmandatswahlkreisen in den 1990er Jahren im neuen Einmandatswahlkreis Kyōto 1, bei der LDP-Erdrutschniederlage 2009 nur im Verhältniswahlblock Kinki. Von September 1997 bis Juli 1998 war er Arbeitsminister im Kabinett von Ryūtarō Hashimoto. Unter Premierminister Yoshirō Mori war er zwischen 2000 und 2001 Vorsitzender der Nationalen Kommission für öffentliche Sicherheit und Staatsminister für Katastrophenschutz. Von 2006 bis 2007 war Ibuki Bildungsminister im Kabinett von Shinzō Abe. Kurz nach seinem Amtsantritt hatte er sich dagegen ausgesprochen, Englisch als Fremdsprache verpflichtend in die Lehrpläne japanischer Grundschulen aufzunehmen: „Es gibt keinen Grund Englisch zu lernen, solange die Kinder nicht schönes Japanisch sprechen“. Nach Abes Rücktritt wurde er unter dem Parteivorsitzenden Yasuo Fukuda, den seine Faktion bei der Wahl gegen Tarō Asō unterstützt hatte, Generalsekretär der LDP. Bei der Kabinettsumbildung am 1. August 2008 ernannte Fukuda Ibuki zum Finanzminister, Nachfolger als Generalsekretär wurde Tarō Asō. Als dieser einen Monat später zum Parteivorsitzenden und Premierminister gewählt wurde, ersetzte er Ibuki durch Shōichi Nakagawa. Im neuen Kabinett war Ibukis Einfluss gewachsen: die Ibuki-Faktion war dort mit drei Ministern vertreten. Bei der für die LDP verheerenden Unterhauswahl 2009 verlor Ibuki seinen Wahlkreis an den Demokraten Tomoyuki Taira, wurde aber über den Verhältniswahlblock Kinki wiedergewählt. Bei der Unterhauswahl 2012 erhielt Ibuki weniger Stimmen als 2009, konnte seinen Wahlkreis mit weniger als einem Drittel der Stimmen aber in einem zersplitterten Kandidatenfeld zurückgewinnen. Anschließend wurde er zum Präsidenten des Unterhauses gewählt. Den Vorsitz der bisherigen Ibuki-Faktion übernahm Toshihiro Nikai. Ibuki ist, wie Premier Abe und weitere Kabinett- und LDP-Parteimitglieder, Mitglied der als revisionistisch geltenden Nippon Kaigi. Zur Unterhauswahl 2021 zog sich Ibuki aus der Politik zurück. Ibukis Ehefrau Yūko ist eine Enkelin von Takahashi Ryūtarō, dem Eigentümer des Baseball-Teams Takahashi Unions, Vorsitzenden des japanischen Fußballverbandes, Ryokufūkai-Oberhausabgeordneten und Ministers für Internationalen Handel und Industrie der Nachkriegszeit.
Masaharu Ueda (* 1. Januar 1938 in Funabashi, Präfektur Chiba; † 16. Januar 2025 in Yokohama) war ein japanischer…Masaharu Ueda (* 1. Januar 1938 in Funabashi, Präfektur Chiba; † 16. Januar 2025 in Yokohama) war ein japanischer Kameramann.
Mitsuo Kamata (jap. 鎌田 光夫, Kamata Mitsuo; * 16. Dezember 1937 in Hitachi, Präfektur Ibaraki) ist ein ehemaliger…Mitsuo Kamata (jap. 鎌田 光夫, Kamata Mitsuo; * 16. Dezember 1937 in Hitachi, Präfektur Ibaraki) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Mutsuo Takahashi (japanisch 高橋 睦郎, Takahashi Mutsuo; geboren 15. Dezember 1937 in Yahata in der Präfektur Fukuoka) ist…Mutsuo Takahashi (japanisch 高橋 睦郎, Takahashi Mutsuo; geboren 15. Dezember 1937 in Yahata in der Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Dichter.
Yoshikichi Furui (japanisch 古井 由吉; Furui Yoshikichi; * 19. November 1937 in Tokio; † 18. Februar 2020 ebenda) war ein…Yoshikichi Furui (japanisch 古井 由吉; Furui Yoshikichi; * 19. November 1937 in Tokio; † 18. Februar 2020 ebenda) war ein japanischer Schriftsteller und Germanist.
Takeshi Maeda (jap. 前田 武志, Maeda Takeshi; * 22. Oktober 1937 in Totsukawa, Landkreis Yoshino, Präfektur Nara) ist ein…Takeshi Maeda (jap. 前田 武志, Maeda Takeshi; * 22. Oktober 1937 in Totsukawa, Landkreis Yoshino, Präfektur Nara) ist ein japanischer Politiker (Liberaldemokratische Partei→Shinseitō→Shinshintō→Taiyōtō→Minseitō→Demokratische Partei→Minshintō), ehemaliger Abgeordneter in beiden Kammern des Nationalparlaments und ehemaliger Minister für Land, Infrastruktur und Verkehr im Kabinett Noda. Maeda, der Neffe von Ex-Wissenschafts- und Technologieminister Masao Maeda (LDP, Tanaka-Faktion), studierte an der ingenieurswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kyōto. Dort schloss er ein Graduiertenstudium an und wurde danach Beamter im Bauministerium. Als sich sein Onkel zur Shūgiin-Wahl 1983 aus der Politik zurückzog, verließ Maeda das Ministerium und bewarb sich in dessen Wahlkreis Nara, der bei fünf Abgeordneten die gesamte Präfektur umfasste, mit Unterstützung der Tanaka-Faktion um die Nachfolge. Maeda landete aber als einer von vier konservativen Kandidaten (neben Maeda Seisuke Okuno (ohne Faktion), Chōzaburō Kakita (parteilos) und Yasushi Hattori (Suzuki-Faktion)) auf dem achten und damit letzten Platz. Bei der Wahl 1986 gelang ihm im zweiten Anlauf mit dem zweithöchsten Stimmenanteil hinter Okuno der Einzug ins Shūgiin. Unter dem Kabinett Miyazawa wurde er 1991 Staatssekretär (seimujikan) in der Staatslandbehörde. Im Wahlkreis Nara wurde Maeda bis zur Einführung der Einzelwahlkreise zweimal wiedergewählt, danach 1996 einmal im Wahlkreis Nara 4, den er aber im Jahr 2000 an Ryōtarō Tanose (LDP) verlor. Er hatte sich 1992 der Hata-Ozawa-Faktion angeschlossen und sich 1993 an der Gründung der Erneuerungspartei beteiligt. In den Parteiumbildungen der folgenden Jahre gehörte er der Neuen Fortschrittspartei, der Taiyōtō („Sonnenpartei“), der Minseitō und damit seit 1998 der Demokratischen Partei an. Nach seiner Abwahl im Jahr 2000 versuchte Maeda bei der Sangiin-Wahl 2001 als Kandidat der Demokratischen Partei in der Präfektur Nara den Wechsel in die zweite Kammer, unterlag aber um rund 30 Tausend Stimmen Shōgo Arai (LDP). 2003 kandidierte er bei der Gouverneurswahl in Nara, konnte aber bei hoher Wahlbeteiligung Amtsinhaber Yoshiya Kakimoto nicht bezwingen. 2004 kandidierte er über die landesweite Verhältniswahl erneut für das Sangiin und gewann mit 110.043 Stimmen den 18. von 19 Verhältniswahlsitzen der Demokraten. 2010 wurde er mit 118.248,469 Präferenzstimmen (Platz 13) für weitere sechs Jahre wiedergewählt. Neben mehreren Parteiämtern führte Maeda seit den späten 1990er Jahren mehrfach den Vorsitz in Parlamentsausschüssen (1998 im Shūgiin-Ausschuss für Okinawa und die Nördlichen Territorien, 1999–2000 im Shūgiin-Kommunikationsausschuss, 2006–2007 im Sangiin-Ausschuss für „grundlegende nationale Politik“ und ab 2010 im Sangiin-Haushaltsausschuss). Im September 2011 wurde er als Nachfolger von Verkehrsminister Akihiro Ōhata ins Kabinett Noda berufen. Bei einer Kabinettsumbildung im Juni 2012 wurde er durch Yūichirō Hata ersetzt. Bei der Sangiin-Wahl 2016 erhielt Maeda noch 59.853 Stimmen, erreichte damit nur den 19. Platz auf der Liste der Demokratischen Fortschrittspartei, die im nationalen Verhältniswahlkreis nur elf Sitze gewann, und war somit abgewählt.
Yoshio Taniguchi (jap. 谷口 吉生, Taniguchi Yoshio; * 17. Oktober 1937 in Tokio; † 16. Dezember 2024) war ein japanischer…Yoshio Taniguchi (jap. 谷口 吉生, Taniguchi Yoshio; * 17. Oktober 1937 in Tokio; † 16. Dezember 2024) war ein japanischer Architekt.
Kōichirō Matsuura (jap. 松浦 晃一郎, Matsuura Kōichirō; * 29. September 1937 in Tokio) ist ein japanischer Diplomat. Er war…Kōichirō Matsuura (jap. 松浦 晃一郎, Matsuura Kōichirō; * 29. September 1937 in Tokio) ist ein japanischer Diplomat. Er war von 1999 bis 2009 Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO). Er studierte von 1956 bis 1959 Rechtswissenschaften an der Universität Tokio und von 1959 bis 1961 Wirtschaftswissenschaften am Haverford College (Pennsylvania). Er ist seit 1959 Diplomat in japanischen Diensten. Von 1994 bis 1999 war er japanischer Botschafter in Frankreich sowie (zugleich) Andorra und Dschibuti. Von 1998 bis 1999 war er Vorsitzender des Komitees für das Erbe der Welt (World Heritage Committee). Seit 1990 verfasste er mehrere Werke zum Thema Diplomatie, Umweltschutz und Politik. Von 2000 bis 2008 gehörte er der Jury des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises an.
Tanaka Noboru (japanisch 田中 登; * 15. August 1937 in Hakuba, Nagano in Japan; † 4. Oktober 2006 in Tokio) war ein…Tanaka Noboru (japanisch 田中 登; * 15. August 1937 in Hakuba, Nagano in Japan; † 4. Oktober 2006 in Tokio) war ein japanischer Filmregisseur, der für seine Nikkatsu-Roman porno-Filme bekannt war, darunter drei von der Kritik anerkannte Filme, die als Shōwa-Trilogie bekannt sind: Die Geschichte der Abe Sada (実録阿部定, Jitsuroku Abe Sada) (1975), Watcher in the Attic (江戸川乱歩猟奇館 屋根裏の散歩者, Edogawa Rampo ryōkikan: yaneura no sanposha) (1976) und Beauty's Exotic Dance: Torture! (発禁本「美人乱舞」より責める!, Hakkimbon "Bijin ranbu" yori: Semeru!) (1977), alle drei mit der Nikkatsu Roman porno Königin Junko Miyashita in der Hauptrolle. Der erste Film dieser Trilogie erzählte die Geschichte von Sada Abe ein Jahr vor Nagisa Ōshimas internationalem Film Im Reich der Sinne (愛のコリーダ, Ai no korīda) (1976), der die gleiche Geschichte erzählte. Obwohl seine Karriere zu seiner Zeit im Schatten von Regisseuren wie Tatsumi Kumashiro und Chūsei Sone stand, wird Tanaka heute von vielen Kritikern als der beste von Nikkatsus Roman porno-Regisseuren betrachtet.
Shigeko Kubota (jap. 久保田 成子, Kubota Shigeko; * 2. August 1937 in der Präfektur Niigata, Japan; † 23. Juli 2015 in…Shigeko Kubota (jap. 久保田 成子, Kubota Shigeko; * 2. August 1937 in der Präfektur Niigata, Japan; † 23. Juli 2015 in Manhattan, New York) war eine japanisch-amerikanische Videokünstlerin.