Ōno Taiichi (jap. 大野 耐一; * 29. Februar 1912 in der Mandschurei; † 28. Mai 1990) ist der Erfinder des…Ōno Taiichi (jap. 大野 耐一; * 29. Februar 1912 in der Mandschurei; † 28. Mai 1990) ist der Erfinder des Toyota-Produktionssystems. Er entwickelte die heutigen logistischen Basismethoden Kanban-System und Just-in-time-Produktion in den Jahren von 1950 bis 1982. Das japanische Management-Konzept Kaizen basiert ebenfalls auf seinen Ideen.
Honda Shūgo (japanisch 本多 秋五; geboren 22. September 1908 in Sanage (猿投村), Landkreis Nishikamo (西加茂郡), Präfektur Aichi…Honda Shūgo (japanisch 本多 秋五; geboren 22. September 1908 in Sanage (猿投村), Landkreis Nishikamo (西加茂郡), Präfektur Aichi; gestorben 13. Januar 2001 in der Präfektur Kanagawa) war ein japanischer Literaturkritiker.
Takeuchi Rizō (japanisch 竹内 理三, Go: Chikuri (竹犂); geboren 20. Dezember 1907 in Okada (岡田町) Landkreis Chita (知多郡) in der…Takeuchi Rizō (japanisch 竹内 理三, Go: Chikuri (竹犂); geboren 20. Dezember 1907 in Okada (岡田町) Landkreis Chita (知多郡) in der Präfektur Aichi; gestorben 3. März 1997 in Tōkyō) war ein japanischer Historiker mit dem Schwerpunkt Früh- und Mittelaltergeschichte.
Migishi Setsuko (japanisch 三岸 節子; geb. 3. Januar 1905; gest. 18. April 1999) war eine japanische Malerin im Yōga- also…Migishi Setsuko (japanisch 三岸 節子; geb. 3. Januar 1905; gest. 18. April 1999) war eine japanische Malerin im Yōga- also im westlichen Stil.
Ōsumi Ken’ichirō (japanisch 大隅 健一郎; geboren 3. Oktober 1904 in Gamagōri (Präfektur Aichi); gestorben 19. März 1998 in…Ōsumi Ken’ichirō (japanisch 大隅 健一郎; geboren 3. Oktober 1904 in Gamagōri (Präfektur Aichi); gestorben 19. März 1998 in Nishinomiya) war ein japanischer Jurist mit dem Schwerpunkt Handelsgesetzgebung.
Wadachi Kiyoo (japanisch 和達 清夫, Transkription nach JSL: Wadati Kiyoo; * 8. September 1902 in Nagoya; † 5. Januar 1995…Wadachi Kiyoo (japanisch 和達 清夫, Transkription nach JSL: Wadati Kiyoo; * 8. September 1902 in Nagoya; † 5. Januar 1995 in Tokio) war ein japanischer Seismologe.
Ogisu Takanori (japanisch 荻須 高徳, signierte in Frankreich mit Oguiss; geb. 30. November 1901 in Inazawa; gest. 14.…Ogisu Takanori (japanisch 荻須 高徳, signierte in Frankreich mit Oguiss; geb. 30. November 1901 in Inazawa; gest. 14. Oktober 1986 in Paris) war ein japanischer Maler im westlichen Yōga-Stil der Shōwa-Zeit. Er verbrachte einen großen Teil seines Lebens in Paris.
Kitawaki Noboru (japanisch 北脇 昇; geb. 4. Juni 1901 in Nagoya; gest. 18. Dezember 1951 in Kioto) war ein japanischer…Kitawaki Noboru (japanisch 北脇 昇; geb. 4. Juni 1901 in Nagoya; gest. 18. Dezember 1951 in Kioto) war ein japanischer Maler des Surrealismus während der Shōwa-Zeit.
Katō Hajime (japanisch 加藤 土師萌, bei gleicher Lesung eigentlich 加藤 一; geboren 7. März 1900 in Seto (Präfektur Aichi)…Katō Hajime (japanisch 加藤 土師萌, bei gleicher Lesung eigentlich 加藤 一; geboren 7. März 1900 in Seto (Präfektur Aichi); gestorben 25. September 1968) war ein japanischer Keramik-Künstler.
Hotta Shōzō (japanisch 堀田 庄三; geboren 23. Januar 1899 in Nagoya (Präfektur Aichi); gestorben 18. Dezember 1990) war ein…Hotta Shōzō (japanisch 堀田 庄三; geboren 23. Januar 1899 in Nagoya (Präfektur Aichi); gestorben 18. Dezember 1990) war ein japanischer Bankmanager.
Shinichi Suzuki (japanisch 鈴木 鎮一 Suzuki Shin’ichi; * 17. Oktober 1898 in Nagoya; † 26. Januar 1998 ebenda) war ein…Shinichi Suzuki (japanisch 鈴木 鎮一 Suzuki Shin’ichi; * 17. Oktober 1898 in Nagoya; † 26. Januar 1998 ebenda) war ein japanischer Violinist und Musikpädagoge.
Itō Ren (japanisch 伊藤 廉, eigentliche Lesung des Vornamens: Kiyoshi; geb. 7. Oktober 1898 in Nagoya; gest. 24. Januar…Itō Ren (japanisch 伊藤 廉, eigentliche Lesung des Vornamens: Kiyoshi; geb. 7. Oktober 1898 in Nagoya; gest. 24. Januar 1983) war ein japanischer Maler der Yōga-Richtung während der Shōwa-Zeit.
Morita Sai (japanisch 森田 沙伊, wirklicher Name Morita Saiichi (才一); geb. 20. August 1898 in Sapporo; gest. 12. Oktober…Morita Sai (japanisch 森田 沙伊, wirklicher Name Morita Saiichi (才一); geb. 20. August 1898 in Sapporo; gest. 12. Oktober 1993) war ein japanischer Maler der Nihonga-Richtung während der Taishō- und Shōwa-Zeit.
Ozaki Shirō (japanisch 尾崎 士郎; * 5. Februar 1898 in der Präfektur Aichi; † 19. Februar 1964) war ein japanischer…Ozaki Shirō (japanisch 尾崎 士郎; * 5. Februar 1898 in der Präfektur Aichi; † 19. Februar 1964) war ein japanischer Schriftsteller.
Katō Tōkurō (japanisch 加藤 唐九郎, eigentlicher Name Katō Shōkurō (加藤 庄九郎); geboren 19. Juli 1897 in Seto in der Präfektur…Katō Tōkurō (japanisch 加藤 唐九郎, eigentlicher Name Katō Shōkurō (加藤 庄九郎); geboren 19. Juli 1897 in Seto in der Präfektur Aichi; gestorben 24. Dezember 1985 in Nagoya) war ein japanischer Keramik-Künstler.
Yamada Moritarō (japanisch 山田 盛太郎; geboren 29. Januar 1897 in der Präfektur Aichi; gestorben 27. Dezember 1980) war ein…Yamada Moritarō (japanisch 山田 盛太郎; geboren 29. Januar 1897 in der Präfektur Aichi; gestorben 27. Dezember 1980) war ein japanischer Marxist und Professor an der Universität Tokyo.
Yokota Kisaburō (japanisch 横田 喜三郎; geboren 6. August 1896 in der Präfektur Aichi; gestorben 17. Februar 1993 in Tōkyō)…Yokota Kisaburō (japanisch 横田 喜三郎; geboren 6. August 1896 in der Präfektur Aichi; gestorben 17. Februar 1993 in Tōkyō) war ein japanischer Rechtsgelehrter.
Tanikawa Tetsuzō (jap. 谷川 徹三; * 26. Mai 1895; † 27. September 1989) war ein japanischer Philosoph. Tanikawa…Tanikawa Tetsuzō (jap. 谷川 徹三; * 26. Mai 1895; † 27. September 1989) war ein japanischer Philosoph. Tanikawa unterrichtete an der Hōsei-Universität, deren Präsident er von 1963 bis 1965 war. Er veröffentlichte mehrere philosophische Schriften, darunter Kanshō to hasei („Sentimentalität und Reflexion“, 1925), Naibu to gaibu („Das Innere und das Äußere“, 1933), Seikatsu, tetsugaku, geijutsu („Leben, Philosophie, Kunst“, 1930) und Shisō enkin („Ferne und nahe Gedanken“, 1933). 1987 wurde er als Person mit besonderen kulturellen Verdiensten ausgezeichnet.
Shibayama Zenkei (japanisch 柴山 全慶; * 30. November 1894; † 29. August 1974) war japanischer Zen-Meister der…Shibayama Zenkei (japanisch 柴山 全慶; * 30. November 1894; † 29. August 1974) war japanischer Zen-Meister der Rinzai-Schule und Abt des Klosters Nanzen-ji in Kyōto.
Toyoda Kiichirō (jap. 豊田 喜一郎; * 11. Juni 1894; † 27. März 1952) war ein japanischer Industrieller und der Sohn von…Toyoda Kiichirō (jap. 豊田 喜一郎; * 11. Juni 1894; † 27. März 1952) war ein japanischer Industrieller und der Sohn von Toyoda Sakichi, dem Gründer der Toyoda Loom Works. Sein Vater veranlasste ihn kurz vor seinem Tod, ein Automobilwerk aufzubauen, was zu jenem Zeitpunkt durchaus als risikoreiches Unternehmen betrachtet werden durfte. Toyoda Kiichirō erschuf die Firma, die später einmal die Toyota Motor Corporation werden sollte. Wegen Rückgang von Umsatz und Gewinn zog er sich im Jahre 1948 aus der Firma zurück; er starb vier Jahre später. Im Jahre 1957 wurde sein Cousin und Vertrauter Toyoda Eiji der Unternehmensleiter der Toyota Motor Corporation und führte die erfolgreiche weltweite Expansion und den Start von Japans bekannter Nobelmarke Lexus. Kiichirōs Sohn Shōichirō Toyoda (1925–2023) war von 1992 bis 1999 Chief Executive Officer (jap. daihyō-torishimariyaku-shachō) von Toyota, dessen ältester Sohn Akio Toyoda (* 1956) bekleidet diese Position von 2009 bis 2023.
Ichikawa Fusae (japanisch 市川 房枝; geboren am 15. Mai 1893 in Meichi, (heute: Ichinomiya), Präfektur Aichi; gestorben am…Ichikawa Fusae (japanisch 市川 房枝; geboren am 15. Mai 1893 in Meichi, (heute: Ichinomiya), Präfektur Aichi; gestorben am 11. Februar 1981 in Shibuya, Tōkyō) war eine japanische Feministin und Politikerin. Von 1953 bis 1971 und von 1974 bis zu ihrem Tod 1981 war sie Abgeordnete im Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, zuletzt für den Dainiin-Klub.
Suzuki Mosaburō (japanisch 鈴木 茂三郎; geboren 7. Februar 1893 in Gamagōri, Aichi; gestorben 7. Mai 1970 in Tōkyō) war ein…Suzuki Mosaburō (japanisch 鈴木 茂三郎; geboren 7. Februar 1893 in Gamagōri, Aichi; gestorben 7. Mai 1970 in Tōkyō) war ein japanischer Journalist, Essayist und führender Sozialist. Von 1946 bis 1966 war er Mitglied des Abgeordnetenhauses (bis 1947 Unterhaus des Reichstages, ab 1947 der Nationalversammlung) aus Tōkyō, von 1951 bis 1960, unterbrochen durch die Parteispaltung, Oppositionsführer.
Sakurai Shōzō (桜井 省三; * 27. Juni 1889; † 7. Juli 1985) war ein Generalleutnant in der Kaiserlich Japanischen Armee…Sakurai Shōzō (桜井 省三; * 27. Juni 1889; † 7. Juli 1985) war ein Generalleutnant in der Kaiserlich Japanischen Armee während des Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges und im Zweiten Weltkrieg.
Ishida Taizō (japanisch 石田 退三; geboren 16. November 1888 in Kosugaya (Präfektur Aichi); gestorben 18. September 1979)…Ishida Taizō (japanisch 石田 退三; geboren 16. November 1888 in Kosugaya (Präfektur Aichi); gestorben 18. September 1979) war ein japanischer Unternehmer, der sich um Toyota verdient gemacht hat.
Iwamatsu Yoshio (japanisch: 岩松義雄; * 3. Mai 1886; † 18. April 1958) war ein japanischer Offizier und zuletzt…Iwamatsu Yoshio (japanisch: 岩松義雄; * 3. Mai 1886; † 18. April 1958) war ein japanischer Offizier und zuletzt Generalleutnant der Kaiserlichen Armee, der während des Zweiten Weltkrieges im Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg von 1941 bis 1942 Oberbefehlshaber der in der Republik China eingesetzten 1. Armee war.
Kanamori Tokujirō (japanisch 金森 徳次郎; geboren 17. März 1886 in Nagoya (Präfektur Aichi); gestorben 16. Juni 1959 in…Kanamori Tokujirō (japanisch 金森 徳次郎; geboren 17. März 1886 in Nagoya (Präfektur Aichi); gestorben 16. Juni 1959 in Tokio) war ein japanischer Rechtsgelehrter, Regierungsbeamter und Politiker.
Ōta Saburō (japanisch 太田 三郎; geboren 24. Dezember 1884 im Landkreis Nishikasugai (Präfektur Aichi); gestorben 1. Mai…Ōta Saburō (japanisch 太田 三郎; geboren 24. Dezember 1884 im Landkreis Nishikasugai (Präfektur Aichi); gestorben 1. Mai 1969 in Musashino) war ein japanischer Maler und Illustrator der Yōga-Richtung.
Ikai Tane (jap. 猪飼 たね; * 18. Januar 1879 in Kansei, Landkreis Aichi (heute Minato-ku, Nagoya); † 12. Juli 1995 in…Ikai Tane (jap. 猪飼 たね; * 18. Januar 1879 in Kansei, Landkreis Aichi (heute Minato-ku, Nagoya); † 12. Juli 1995 in Nagoya, Japan) war eine japanische Supercentenarian und 1994–1997 der zweitälteste Mensch aller Zeiten.
General Matsui Iwane (jap. 松井 石根 Matsui Iwane; * 27. Juli 1878 in der Provinz Owari, Präfektur Aichi; † 23. Dezember…General Matsui Iwane (jap. 松井 石根 Matsui Iwane; * 27. Juli 1878 in der Provinz Owari, Präfektur Aichi; † 23. Dezember 1948 im Sugamo-Gefängnis, Tokio) war der kommandierende General der japanischen Truppen, die 1937 für das Massaker von Nanjing im Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg verantwortlich waren. Matsui selbst war über die Kriegsverbrechen zutiefst empört, setzte sich aber nicht genügend für den Schutz der chinesischen Zivilbevölkerung ein. Er wurde deswegen während der Tokioter Prozesse zum Tode verurteilt und hingerichtet.
Danshaku Ōsumi Mineo (jap. 大角 岑生; * 1. Mai 1876 in Miyake-mura, Landkreis Nakashima (heute: Inazawa), Präfektur Aichi…Danshaku Ōsumi Mineo (jap. 大角 岑生; * 1. Mai 1876 in Miyake-mura, Landkreis Nakashima (heute: Inazawa), Präfektur Aichi; † 5. Februar 1941 in Guangzhou, Japanisches Besatzungsgebiet China) war ein japanischer Admiral der Kaiserlichen Marine, der unter anderem von 1931 bis 1932 sowie erneut zwischen 1933 und 1936 Marineminister war.
Noguchi Yonejirō (japanisch 野口 米次郎, auch: Noguchi Yone (野口 ヨネ); * 8. Dezember 1875 bei Tsushima, Präfektur Aichi; † 13.…Noguchi Yonejirō (japanisch 野口 米次郎, auch: Noguchi Yone (野口 ヨネ); * 8. Dezember 1875 bei Tsushima, Präfektur Aichi; † 13. Juli 1947, Toyooka, Präfektur Ibaraki) war ein einflussreicher japanischer Dichter und Essayist, der sowohl auf Japanisch als auch auf Englisch publizierte. Er ist der Vater des Bildhauers und Designers Isamu Noguchi.
Watanabe Jōtarō (jap. 渡辺 錠太郎; * 16. April 1874 in Komaki, Präfektur Aichi; † 26. Februar 1936) war ein japanischer…Watanabe Jōtarō (jap. 渡辺 錠太郎; * 16. April 1874 in Komaki, Präfektur Aichi; † 26. Februar 1936) war ein japanischer General der Kaiserlich Japanischen Armee.
Inada Ryūkichi (japanisch 稲田 龍吉 auch Inada Ryōkichi gelesen, geboren am 18. März 1874 in Nagoya, gestorben am 27.…Inada Ryūkichi (japanisch 稲田 龍吉 auch Inada Ryōkichi gelesen, geboren am 18. März 1874 in Nagoya, gestorben am 27. Februar 1950 in Tokio) war ein japanischer Bakteriologe.
Kawai Gyokudō (japanisch 川合 玉堂; eigentlicher Vorname Yoshisaburō (芳三郎); geb. 24. November 1873 in der Präfektur Aichi…Kawai Gyokudō (japanisch 川合 玉堂; eigentlicher Vorname Yoshisaburō (芳三郎); geb. 24. November 1873 in der Präfektur Aichi; gest. 30. Juni 1957) war ein japanischer Maler der Nihonga-Richtung.
Ōta Hisa (jap. 大田 ひさ; * 7. Mai 1868 im Nakashima-gun, Provinz Owari (heute: Präfektur Aichi); † 2. April 1945 in der…Ōta Hisa (jap. 大田 ひさ; * 7. Mai 1868 im Nakashima-gun, Provinz Owari (heute: Präfektur Aichi); † 2. April 1945 in der Gifu, Präfektur Gifu), auch bekannt als Hanako (花子, dt. „Blumenkind, Blumenmädchen“), Ōta Hanako (太田 花子), Madame Hanako oder Mme. Hanako, war eine japanische Schauspielerin und Tänzerin.
Shiga Shigetaka (japanisch 志賀 重昂; geboren 25. Dezember 1863 in Okazaki (Provinz Mikawa); gestorben 6. April 1927) war…Shiga Shigetaka (japanisch 志賀 重昂; geboren 25. Dezember 1863 in Okazaki (Provinz Mikawa); gestorben 6. April 1927) war ein japanischer Geograph, Politiker und Verfechter der Aufklärung.
Katō Takaaki (jap. 加藤 高明, auch in der On-Lesung Katō Kōmei; * 25. Januar 1860 (traditionell Ansei 7/1/3) in Saya…Katō Takaaki (jap. 加藤 高明, auch in der On-Lesung Katō Kōmei; * 25. Januar 1860 (traditionell Ansei 7/1/3) in Saya, Landkreis Ama, Provinz Owari (heute: Aisai, Präfektur Aichi); † 28. Januar 1926 in Tōkyō) war mehrmals Außenminister und der 24. Premierminister von Japan. – 1911 Baron, 1916 Vizegraf.
Danshaku Yashiro Rokurō (jap. 八代 六郎; * 3. Januar 1860 in Inuyama, Provinz Owari; † 30. Juni 1930 in Tokio) war ein…Danshaku Yashiro Rokurō (jap. 八代 六郎; * 3. Januar 1860 in Inuyama, Provinz Owari; † 30. Juni 1930 in Tokio) war ein japanischer Admiral der Kaiserlichen Marine, der unter anderem zwischen 1914 und 1915 Marineminister war.
Akira Ishida (jap. 石田 彰, Ishida Akira, * 2. November 1967 in Nisshin, Präfektur Aichi) ist ein japanischer…Akira Ishida (jap. 石田 彰, Ishida Akira, * 2. November 1967 in Nisshin, Präfektur Aichi) ist ein japanischer Synchronsprecher (Seiyū). Er gehörte bis März 2009 der Agentur Mausu Promotion an. Einige seiner bekanntesten Rollen sind Chrono aus Chrno Crusade, Gaara aus Naruto sowie Judeau aus Berserk oder Shin’ichi Okazaki aus Nana.
Haruka Tomatsu (jap. 戸松 遥, Tomatsu Haruka; * 4. Februar 1990 in Ichinomiya) ist eine japanische Synchronsprecherin…Haruka Tomatsu (jap. 戸松 遥, Tomatsu Haruka; * 4. Februar 1990 in Ichinomiya) ist eine japanische Synchronsprecherin (Seiyū) und Sängerin.
Ono no Michikaze (japanisch 小野 道風, bzw. in respektvoller Lesung Ono no Tōfū; geb. 894; gest. 9. Februar 967) war ein…Ono no Michikaze (japanisch 小野 道風, bzw. in respektvoller Lesung Ono no Tōfū; geb. 894; gest. 9. Februar 967) war ein japanischer Hofbeamter und Kalligraf der mittleren Heian-Zeit.
Takahashi Mizuko (jap. 高橋 瑞子; * 1852 im Landkreis Hazu, Provinz Mikawa (heute: Präfektur Aichi); † 1927) war eine der…Takahashi Mizuko (jap. 高橋 瑞子; * 1852 im Landkreis Hazu, Provinz Mikawa (heute: Präfektur Aichi); † 1927) war eine der ersten westlichen Medizinerinnen in Japan.
Natsumi Andō (jap. 安藤 なつみ, Andō Natsumi; * 27. Januar 1970 in der Präfektur Aichi) ist eine japanische…Natsumi Andō (jap. 安藤 なつみ, Andō Natsumi; * 27. Januar 1970 in der Präfektur Aichi) ist eine japanische Manga-Zeichnerin. Ihre Manga richten sich an junge Mädchen und sind somit dem Shōjo-Genre zuzuordnen. International bekannt wurde sie durch den Kriminal-Manga Zodiac Private Investigator (十二宮でつかまえて, Jūnikyū de Tsukamaete; 2001–2003 4 Bände). Ihren ersten Comic veröffentlichte sie 1995 im Manga-Magazin Nakayoshi, für das sie auch den Großteil ihrer anderen Werke zeichnete. 2001 begann sie mit der Arbeit an ihrer vierteiligen Serie Zodiac Private Investigator, die unter anderem auch ins Deutsche, Französische und Englische übersetzt wurde. Weitere Erfolge gelangen ihr mit Smile de Ikō (スマイルでいこう; 1999, 2 Bände), Maria-ppoino! (マリアっぽいの!; 2000–2001, 2 Bände), Wild Damon (ワイルドだもん♥; 2003–2004, 3 Bände), Kitchen no Ohime-sama (キッチンのお姫さま; 2004–2008, 10 Bände) und Arisa (2009–2012). Von 2016 bis 2021 erschien ihre Serie Rache schmeckt süß. Für Kitchen no Ohime-sama gewann sie 2006 den Kodansha-Manga-Preis in der Kategorie Kinder.
Miliyah Katō (japanisch 加藤 ミリヤ Katō Miriya; * 22. Juni 1988 in Toyota, Präfektur Aichi) ist eine japanische…Miliyah Katō (japanisch 加藤 ミリヤ Katō Miriya; * 22. Juni 1988 in Toyota, Präfektur Aichi) ist eine japanische J-Pop-Singer-Songwriterin. Seit 2004 steht Katō bei dem Musiklabel Mastersix Foundation, ein Label von Sony Music Records, welche wiederum zu Sony Music Entertainment Japan gehören, unter Vertrag. Kato machte ihr Debüt mit ihrer Single Never Let Go / Yozora im Jahre 2004 und veröffentlichte ein Jahr später (2005) ihr Debütalbum mit dem Titel Rose. Musikalisch ist sie von der Hip-Hop- und R&B-Musik beeinflusst, brachte im Verlauf ihrer Karriere auch immer mehr Balladen- und Pop-Elemente in ihre Lieder ein. Ihre Vorbilder sind unter anderem Lauryn Hill und Mary J. Blige. Katō machte ihren Schulabschluss an der Meiji-Gakuin-Universität in Tokio und wuchs allein mit ihrer Mutter und ihrem Bruder auf.
Yukiko Okada (jap. 岡田 有希子, Okada Yukiko; * 22. August 1967 als Kayo Satō (佐藤 佳代, Satō Kayo) in Ichinomiya; † 8. April…Yukiko Okada (jap. 岡田 有希子, Okada Yukiko; * 22. August 1967 als Kayo Satō (佐藤 佳代, Satō Kayo) in Ichinomiya; † 8. April 1986 in Yotsuya, Tokyo) war eine japanische Sängerin und Gewinnerin der japanischen Talentshow Star Tanjō! und gehört zu den Vertretern des Pure Idol Pop. Sie hat auch heute noch, insbesondere in Japan, eine große Fangemeinde und wird unter Fans „Yukko“ genannt.
Takashi Kawamura (jap. 河村 たかし Kawamura Takashi; * 3. November 1948 in Nagoya, Präfektur Aichi, Japan) ist ein…Takashi Kawamura (jap. 河村 たかし Kawamura Takashi; * 3. November 1948 in Nagoya, Präfektur Aichi, Japan) ist ein japanischer Politiker, Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des Nationalparlaments, für den Wahlkreis Aichi 1, und Vorsitzender der Regionalpartei Genzei Nippon. Von 2009 bis 2024 war er Bürgermeister der Stadt Nagoya und davor von 1993 bis 2009 bereits Abgeordneter für Aichi 1. Kawamura arbeitete nach seinem Studium an der Hitotsubashi-Universität im väterlichen Papierrecyclingbetrieb Kawamura Shōji. Nach einer ersten erfolglosen Kandidatur als Unabhängiger in der Shūgiin-Wahl 1990 erhielt er im zweiten Anlauf 1993, nun als Kandidat der Neuen Japan-Partei, im viermandatigen Wahlkreis Aichi 1 den höchsten Stimmenanteil und zog ins Shūgiin ein. Während der Neuformierung der japanischen Parteienlandschaft in den 1990er Jahren gehörte Kawamura der Neuen Fortschrittspartei, der Liberalen Partei und schließlich ab 1998 der Demokratischen Partei an. Nach der Wahlrechtsreform kandidierte er ab 1996 viermal erfolgreich im Einzelwahlkreis Aichi 1, der Teile von Nagoya umfasst und als demokratische Hochburg gilt. Im April 2009 legte Kawamura sein Abgeordnetenmandat nieder, um bei der Bürgermeisterwahl in Nagoya am 26. April für die Nachfolge von Takehisa Matsubara zu kandidieren. Er trat als Unabhängiger an, wurde aber von den Demokraten unterstützt. Sein Hauptkonkurrent Masahiko Hosokawa genoss die Unterstützung der nationalen Regierungsparteien LDP und Kōmeitō. Im Wahlkampf setzte sich Kawamura für eine Senkung der kommunalen Steuern und der städtischen Personalausgaben ein. Er erhielt über eine halbe Million Stimmen und konnte Hosokawa (rund 283.000 Stimmen) und zwei weitere Kandidaten klar von sich distanzieren. Das Wahlergebnis wurde von Teilen der Demokraten als Stärkung des durch einen Spendenskandal beschädigten Vorsitzenden Ichirō Ozawa gesehen. Die Umsetzung seiner Wahlversprechen brachte Kawamura in Konflikt mit dem Stadtrat, der die Senkung der kommunalen „Bürgersteuer“ (jūmin-zei) um zehn Prozent nur auf der Grundlage jährlicher Überprüfungen billigte und die Reduzierung der Bezüge der Mitglieder und die Verkleinerung des Stadtrats ablehnte. Kawamura initiierte 2010 ein Verfahren zur Auflösung des Stadtrats. Im Oktober 2010 reichten die Anhänger Kawamuras die Petition mit den nötigen Unterschriften von einem Fünftel der Wähler ein, um ein Referendum über die Auflösung des Stadtrates in die Wege zu leiten. Allerdings wurden zunächst über 100.000 Unterschriften im November 2010 für ungültig erklärt. Kawamura kündigte daraufhin seinen baldigen Rücktritt an, um bei Neuwahlen – gleichzeitig mit den Gouverneurswahlen in Aichi am 6. Februar 2011 – ein klares Mandat für seine Reformvorhaben zu erhalten. Eine nochmalige Überprüfung durch die Wahlaufsichtskommission der Stadt Nagoya stellte im Dezember 2010 jedoch fest, dass doch genügend gültige Stimmen vorhanden waren. Die Abstimmung, die erste ihrer Art in einer „Großstadt per Regierungserlass“ (seirei shitei toshi), fand ebenfalls am 6. Februar 2011 statt und wurde bei Wahlbeteiligung von 54 % angenommen, die Neuwahlen für den Stadtrat finden innerhalb von 40 Tagen statt. Die Demokratische Stadtratsfraktion hat sich gegen Kawamura gestellt und unterstützte bei den Bürgermeisterwahlen die Kandidatur des ehemaligen Shūgiin-Abgeordneten Yoshihiro Ishida, ehemals Bürgermeister von Inuyama. Kawamura gewann die Wahl deutlich gegen Ishida und zwei weitere Kandidaten. Im April 2010 gründete Kawamura die Partei Genzei Nippon (減税日本, „Steuersenkung Japan“), die bei Stadtratsneuwahlen eine absolute Mehrheit anstrebt und bei den Gouverneurswahlen in Aichi die erfolgreiche Kandidatur des ehemaligen Shūgiin-Abgeordneten Hideaki Ōmura (ehemals LDP) unterstützte. Anfang August 2019 forderte Bürgermeister Kawamura nach einem Besuch öffentlich die Schließung einer im Rahmen der Aichi-Triennale in Nagoya stattgefundenen Ausstellung "Nach der Meinungsfreiheit", welche u. a. mit einer "Trostfrauen-Statue" an die ca. 200.000 insbesondere koreanischen Sexsklavinnen des japanischen Militärs in den 1930er und 1940er Jahren erinnerte. Diese Forderung, die er mit der Behauptung begründete, die Figur "verletze die Gefühle der Japaner", führte zu Terror-Drohungen zahlreicher Rechtsextremisten, u. a. mit dem Hinweis, man werde einen Benzinkanister einschmuggeln und die Figur anzünden. Die folgende Schließung der Ausstellung durch die Veranstalter wurde mit Sicherheitsbedenken begründet, obwohl zuvor der Gouverneur der Präfektur Aichi Hideaki Ōmura das Verlangen des Bürgermeisters als "vermutlich verfassungswidrig" bezeichnet hatte. Bürger und Verleger verlangten die Wiedereröffnung der Ausstellung. Kawamura war 2020 in einen Skandal um eine Petition zur Absetzung des Präfekturgouverneurs Hideaki Ōmura verwickelt. Kawamura gab zu, angeboten zu haben, 34.000 Unterschriften aus einer früheren Petition im Jahr 2011 zu „recyceln“. Im August 2021 erregte Kawamura erneut internationales Aufsehen, nachdem er in die Goldmedaille einer Siegerin der Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio biss. Bei der Shūgiin-Wahl 2024 versuchte Kawamura als Kandidat der Konservativen Partei Japans (Nippon Hoshutō) im Wahlkreis Aichi 1 die Rückkehr in die Nationalpolitik. Das Bürgermeisteramt verlor er damit zu Wahlkampfbeginn (=Kandidatur für inkompatibles Amt) am 15. Oktober 2024 automatisch, nachdem das Stadtparlament die Zustimmung zu seinem Rücktritt versagt hatte. Er setzte sich mit rund 47 % der Stimmen gegen Kandidaten beider großer Parteien durch. Die aus seiner Rückkehr in die Nationalpolitik resultierende Bürgermeisterwahl in Nagoya im November 2024 gewann sein ehemaliger Vizebürgermeister und Genzei-Generalsekretär Ichirō Hirosawa mit absoluter Mehrheit. 2025 überwarfen sich Kawamura und die Genzei Nippon mit der Konservativen Partei, er reichte im Oktober seinen Parteiaustritt ein, der schließlich im Januar 2026 mit Parteiausschluss beantwortet wurde. Für die Shūgiin-Wahl 2026 gründete die Genzei Nippon zusammen mit dem Yūkoku Rengō („Patriotischer Bund“) um den Ex-Demokraten Kazuhiro Haraguchi aus Saga das Bündnis Genzei Nippon – Yūkoku Rengō (減税日本・ゆうこく連合); aber Kawamura, der Aichi 1 mit 42,5 % der Stimmen verteidigte, war nach der Wahl der einzige Abgeordnete, und die Partei verpasste auch die für den rechtlichen Parteistatus nötigen 2 % der Stimmen in einem der beiden Wahlsegmente. Kawamura wurde fraktionslos.
Shōichi Kondō (jap. 近藤 昭一, Kondō Shōichi; * 26. Mai 1958 in Nagoya, Präfektur Aichi) ist ein japanischer Politiker…Shōichi Kondō (jap. 近藤 昭一, Kondō Shōichi; * 26. Mai 1958 in Nagoya, Präfektur Aichi) ist ein japanischer Politiker (Neue Partei Sakigake (engl. NPH, NPS u. a.)→Demokratische Partei (engl. DPJ)→Demokratische Fortschrittspartei (engl. DP)→Konstitutionell-Demokratische Partei (engl. CDP)→Chūdō Kaikaku Rengō) und war von 1996 bis 2026 Abgeordneter im Shūgiin, zuletzt für den 3. Wahlkreis von Aichi. In der DPJ führte er zunächst zusammen mit Hideo Hiraoka später alleine eine Faktion, die Kondō-[Hiraoka-]Gruppe, offiziell Liberal no Kai („Versammlung der Liberalen“); in der KDP sitzt er der ursprünglich von Hirotaka Akamatsu gegründeten Gruppe Sanctuary (サンクチュアリ sankuchuari, Kondō-Gruppe) vor. Kondō, der Sohn eines Abgeordneten des Rates der Stadt Nagoya, studierte an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Jōchi Daigaku (Sophia-Universität), ab 1981 vorübergehend am Běijīng yǔyánxuéyuàn („Peking-Sprachinstitut“), der heutigen Universität für Sprache und Kultur Peking. Nach seinem Studienabschluss 1984 arbeitete er für die Chūnichi Shimbun-sha, wo er in der Kulturabteilung tätig war. 1993 verließ er den Verlag, um sich der Politik zuzuwenden. 1994 trat Kondō der Neuen Partei Sakigake bei, wo er als Vorsitzender des „Vorberatungsrates“ (jumbikai) am Aufbau des Präfekturverbandes Aichi mitwirkte. 1996 beteiligte er sich wie viele Mitglieder der Partei an der Gründung der DPJ. Bei der Shūgiin-Wahl 1996 kandidierte er für die DPJ im neuen Einzelwahlkreis Aichi 3. Kondō erreichte zwar nur den dritten Platz, wurde aber durch ein relativ gutes Wahlkreisergebnis („Verlustquote“ 73,08 %) über die neu eingeführte Verhältniswahl im Block Tōkai gewählt. Den Wahlkreis konnte er ab 2000 vier Mal in Folge für sich gewinnen. In der Demokratischen Partei gehörte Kondō 2003 unter Naoto Kan dem „nächsten Kabinett“, dem Schattenkabinett der Demokraten, mit Zuständigkeit für Umwelt an. 2006 übernahm er den Vorsitz des Präfekturverbandes Aichi. Nach dem demokratischen Wahlsieg 2009 übernahm er zunächst den Vorsitz im Shūgiin-Innenausschuss („Ausschuss für Allgemeine Angelegenheiten“). Von September 2010 bis 2011 war er Staatssekretär („Vizeminister“) im Umweltministerium. Kondō führt das „Konstitutionalistische Forum“ (立憲フォーラム Rikken fōramu), eine Parlamentariergruppe aus vor allem demokratischen (später hauptsächlich KDP) und sozialdemokratischen Mitgliedern des Nationalparlaments, die 2013 gegründet wurde um eine vom damaligen 96. Ministerpräsidenten Shinzō Abe (LDP) angestrebte Änderung von Artikel 96 der Verfassung, der die (sehr hohe) Hürde für Verfassungsänderungen festlegt, und damit auch dessen weitergehende Verfassungsänderungspläne zu verhindern. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 verlor Kondō seinen Wahlkreis um knapp 4.000 Stimmen an Yoshitaka Ikeda (LDP), gewann aber eines der vier DPJ-Verhältniswahlmandate in Tōkai. Von 2012 bis 2013 war er Vorsitzender des Shūgiin-Disziplinarausschusses. Bei der Wahl 2014 erholten sich die Wahlergebnisse der Demokraten in ihrer einstigen Hochburg Aichi etwas – sie gewann wieder sechs der 15 Sitze – und Kondō gewann den Wahlkreis zurück und verteidigte ihn danach bis einschließlich 2024. Angesichts der Shūgiin-Wahl 2017 wechselte Kondō in die kurz zuvor neu gegründete Konstitutionell-Demokratische Partei und war bis 2018 einer von zunächst zwei stellvertretenden Vorsitzenden (fuku-daihyō) und Wahlkampfchef der Partei. Im Shūgiin übernahm Kondō nach dem Mehrheitsverlust der Regierung bei der Wahl 2024 den Vorsitz im Umweltausschuss. 2025 löste ihn Kenta Izumi ab. Bei der Shūgiin-Wahl 2026 unterlag er für den für die Wahl durch den Zusammenschluss mit der Kōmeitō gegründeten Chūdō Kaikaku Rengō („zentristischer Reformbund“) mit über elf Prozentpunkten Rückstand Yoshihiko Mizuno (LDP) und verpasste damit auch einen der vier Chūdō-Verhältniswahlsitze in Tōkai.
Junji Suzuki (japanisch 鈴木 淳司 Suzuki Junji; * 7. April 1958 in Seto, Aichi) ist ein japanischer Politiker (LDP, zuletzt…Junji Suzuki (japanisch 鈴木 淳司 Suzuki Junji; * 7. April 1958 in Seto, Aichi) ist ein japanischer Politiker (LDP, zuletzt Abe-Faktion), seit 2003 mit Unterbrechungen (2009–12, 2024–26) Mitglied des Abgeordnetenhauses für den 7. Wahlkreis von Aichi oder den Verhältniswahlblock Tōkai und war von September bis Dezember 2023 Minister für allgemeine Angelegenheiten (Sōmu-daijin, in englischsprachigen Ländern „Minister für innere Angelegenheiten und Kommunikation“). Suzuki absolvierte nach seinem Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Waseda-Universität das Matsushita Seikei Juku, die vom Matsushita-Denki-Konzerngründer (heute: Panasonic) gestiftete Kaderschmiede für Führungskräfte in Politik und Wirtschaft. Bei den einheitlichen Präfektur- & Kommunalwahlen 1991 kandidierte er erfolgreich für das Stadtparlament von Seto, 1995 wurde er wiedergewählt. 1999 trat er nicht mehr an und versuchte bei der Abgeordnetenhauswahl 2000 den Wechsel in die Nationalpolitik: Für die LDP kandidierte er im Wahlkreis Aichi 7, den er sich nach der „Costa-Rica-Methode“ mit Takashi Aoyama (NFP→Konservative Partei→LDP, Etō-Kamei-Faktion) teilen sollte, unterlag aber dem Demokraten Kenji Kobayashi. Im zweiten Anlauf gelang Suzuki bei der Wahl 2003, nun nach der „Costa-Rica“-Alternation bei der Verhältniswahl im Regionalwahlkreis Tōkai, der Einzug ins Unterhaus des Nationalparlaments. Ab 2005 war er der einzige LDP-Kandidat für Aichi 7 und wurde dort zunächst wiedergewählt, unterlag aber bei der LDP-Erdrutschniederlage 2009 der Demokratin Shiori Yamao. 2012 gewann er den Sitz zurück; bei den Wahlen 2014 und 2017 unterlag er Yamao, konnte aber jeweils mit relativ knappen Niederlagen einen Verhältniswahlsitz in Tōkai gewinnen. Nach Yamaos Rückzug gewann Suzuki bei der Wahl 2021 deutlich gegen Kazuyoshi Morimoto (KDP; vorher Aichi 15). Für die Regierung war Suzuki von 2008 bis 2009 (umgebildetes Kabinett Fukuda & Kabinett Asō) parlamentarischer Sekretär im Ministerium für allgemeine Angelegenheiten. In der LDP leitete er von 2014 bis 2015 den PARC-Unterausschuss für Wirtschaft & Industrie, anschließend war er für das dritte Kabinett Abe bis 2016 Vizeminister im Ministerium für Wirtschaft & Industrie. Im Abgeordnetenhaus saß er von 2016 bis 2017 dem Justizausschuss vor. Von 2018 bis 2019 (Kabinett Shinzō Abe IV (1. Umbildung)) war Suzuki Vizeminister im Ministerium für allgemeine Angelegenheiten. Im September 2023 berief Fumio Kishida bei einer Kabinettsumbildung Suzuki als zuständigen Minister erstmals in ein Kabinett. Schon im Dezember 2023 trat er wie drei weitere Minister und mehrere Staatssekretäre der Abe-Faktion im Skandal um schwarze Kassen der Faktion zurück. Bei der Abgeordnetenhauswahl 2024 unterlag Suzuki im Wahlkreis Aichi 7 deutlich der DVP-Kandidatin Saria Hino. Im Zuge des Kickback-Skandals war er von einer Doppelkandidatur bei der Verhältniswahl ausgeschlossen, hätte mit seiner klaren Mehrheitswahlniederlage (Sekihairitsu 63,9 %) aber auch einen Verhältniswahlsitz auf der LDP-Liste im Block Tōkai verpasst. 2026 unterlag er Hino um nur rund sechs Prozentpunkte und gewann damit den zweiten der zehn LDP-Verhältniswahlsitze in Tōkai.
Miyoshi Katō (jap. 加藤 美喜, Katō Miyoshi; * 31. Juli 1962) ist eine ehemalige japanische Eisschnellläuferin und…Miyoshi Katō (jap. 加藤 美喜, Katō Miyoshi; * 31. Juli 1962) ist eine ehemalige japanische Eisschnellläuferin und Shorttrackerin.