Takefumi Sakata (jap. 坂田 健史, Sakata Takefumi; * 29. Januar 1980 in der Präfektur Hiroshima, Japan) ist ein ehemaliger…Takefumi Sakata (jap. 坂田 健史, Sakata Takefumi; * 29. Januar 1980 in der Präfektur Hiroshima, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im Fliegengewicht.
Ayaka Shiomura (jap. 塩村 文夏, Shiomura Ayaka; * 6. Juli 1978 in Fukuyama, Präfektur Hiroshima) ist eine japanische…Ayaka Shiomura (jap. 塩村 文夏, Shiomura Ayaka; * 6. Juli 1978 in Fukuyama, Präfektur Hiroshima) ist eine japanische Politikerin und seit 2019 für die Präfektur Tokio Mitglied im Rätehaus, dem Oberhaus des Nationalparlaments. Parteilos, davor für die aufgelöste Minna no Tō, vertrat sie von 2013 bis 2017 den Bezirk Setagaya im Präfekturparlament Tokio. Heute gehört sie zur Konstitutionell-Demokratischen Partei (KDP). Shiomura schloss 1997 die private Shūjitsu-Oberschule in der Stadt Okayama ab. Anschließend besuchte sie die Kyōritsu-Frauenkurzuniversität (Kyōritsu joshi tanki daigaku), die sie 1999 abschloss. Außerdem war sie Photomodell für Zeitschriften und Werbung. Nach einem Auslandsstudium an der Australian School of Hotel Management, verschiedenen Medienjobs und Auftritten im Fernsehen schreibt und organisiert sie seit Ende der 2000er Jahre Fernsehsendungen. Außerdem engagiert sie sich für den Tierschutz. 2012 besuchte Shiomura das Ishin seiji-juku, das Tōru Hashimoto und seine Ōsaka Ishin no Kai für den geplanten Vorstoß in die nationale Politik gründeten, wurde aber nicht Kandidatin der Nippon Ishin no Kai bei der Unterhauswahl im Dezember 2012. 2013 schloss sie sich stattdessen der Minna no Tō an und kandidierte für diese im Achtmandatswahlkreis Setagaya bei der Präfekturparlamentswahl in Tokio 2013. Mit 23.621 Stimmen erzielte sie den sechsthöchsten Stimmenanteil hinter fünf Kandidaten von LDP und Kōmeitō. Nach der anschließenden Spaltung der Minna no Tō im Präfekturparlament in zwei Fraktionen und der Spaltung der Partei Ende 2013 verblieb sie bei der Minna no Tō. Im Parlament war sie unter anderem Mitglied im Sozialausschuss (kōsei iinkai), in der (vier Mitglieder starken) Fraktion Minna no Tō Tōkyō führte sie den Vizevorsitz (hier fuku-kanjichō). Während einer Rede im Präfekturparlament im Juni 2014 wurde Shiomura von (scheinbar von Mitgliedern der LDP-Fraktion kommenden) sexistischen Zwischenrufen unterbrochen, die eine landesweite öffentliche Debatte über Sexismus am Arbeitsplatz und Frauen in der japanischen Politik anstießen und ein nationales und internationales Medienecho erzeugten. Der Abgeordnete Akihiro Suzuki (LDP, Bezirk Ōta) bekannte sich später zu einem der Zwischenrufe und entschuldigte sich öffentlich. Andere Abgeordnete bekannten sich nicht; eine weitere Untersuchung fand bis zum Ende der Sitzungsperiode eine Woche später nicht statt. Die große Mehrheit der Abgeordneten stimmte nur für eine Resolution, die ein erneutes Vorkommen ähnlicher Fälle verhindern soll. Zwei Anträge, die eine Aufklärung oder gar den Rücktritt der Zwischenrufer forderten, scheiterten. Bei der Präfekturparlamentswahl 2017 trat Shiomura für einen Wechsel in die nationale Politik nicht mehr an: Sie kandidierte bei Wahl 2017 zum Abgeordnetenhaus, dem Unterhaus des Nationalparlaments, im Wahlkreis 3 ihrer Heimatpräfektur Hiroshima als unabhängige Kandidatin der Mitte-links-Opposition (DFP, KPJ, SDP), unterlag aber LDP-Amtsinhaber Katsuyuki Kawai. Bei der Wahl 2019 zum Rätehaus kandidierte Shiomura in der Präfektur Tokio (sechs Sitze) als eine von zwei Kandidaten der KDP neben Issei Yamagishi. Sie erzielte mit 12,0 % der Stimmen den vierthöchsten Stimmenanteil, während Yamagishi mit 8,6 % den sechsten Sitz knapp verpasste. Bei der Wahl 2025, als in Tokio eine integrierte Nachwahl zur anderen Klasse durchgeführt wurde, erhielt sie nur noch 7,4 % der Stimmen und landete damit auf dem siebten, Nachwahlplatz, womit sie für nur drei Jahre in die andere Hälfte der Kammer gewählt wurde.
Shunji Kōno (jap. 河野 俊嗣 Kōno Shunji; * 8. September 1964 in Kure, Präfektur Hiroshima) ist ein japanischer Politiker…Shunji Kōno (jap. 河野 俊嗣 Kōno Shunji; * 8. September 1964 in Kure, Präfektur Hiroshima) ist ein japanischer Politiker und seit Januar 2011 Gouverneur der Präfektur Miyazaki. Kōno absolvierte die (zentralstaatliche) Oberschule der Universität Hiroshima, studierte Rechtswissenschaft an der Universität Tokio und wurde anschließend Beamter im Ministerium für Selbstverwaltung. 1990 absolvierte er ein Auslandsstudium an der Harvard Law School. 2005 kam er in die Präfekturverwaltung Miyazaki, wo er die „Abteilung für allgemeine Angelegenheiten“ (sōmu-bu) leitete. 2007 wurde er Vizegouverneur unter Hideo Higashikokubaru. Er trat im Oktober 2010 zurück, um sich um die Nachfolge Higashikokubarus zu bewerben, der nicht für eine zweite Amtszeit kandidierte. Die Gouverneurswahl am 26. Dezember 2010 entschied Kōno mit Unterstützung von DPJ, LDP, Kōmeitō, Amtsinhaber Higashikokubaru und des Verbands der landwirtschaftlichen Kooperativen Nōkyō und anderer lokaler Wirtschaftsverbände mit rund 78 % der Stimmen bei 41 % Wahlbeteiligung klar gegen die Unabhängigen Shōichi Chūman, Daizen Miyamoto und den KPJ-Kandidaten Tadakatsu Tsushima für sich. Er trat sein Amt am 21. Januar 2011 an. Bei den Gouverneurswahlen 2014 und 2018 wurde Kōno mit Vierfünftelmehrheiten ungefährdet wiedergewählt. Bei der Wahl 2022 forderte ihn Higashikokubaru heraus, aber Kōno, unterstützt von LDP, KDP, Kōmeitō und SDP, blieb mit 51,5 % der Stimmen gegenüber 46,9 % für Higashikokubaru siegreich.
Minoru Terada (jap. 寺田 稔 Terada Minoru; * 24. Januar 1958 in der Präfektur Hiroshima) ist ein japanischer Politiker…Minoru Terada (jap. 寺田 稔 Terada Minoru; * 24. Januar 1958 in der Präfektur Hiroshima) ist ein japanischer Politiker (Liberaldemokratische Partei, zuletzt Kishida-Faktion). Mit Unterbrechung ist er seit 2004 Mitglied des nationalen Abgeordnetenhauses, derzeit für den Verhältniswahlblock Chūgoku. Von August bis November 2022 war er Minister für Allgemeine Angelegenheiten, im englischsprachigen Ausland Minister für Innere Angelegenheiten und Kommunikation. Terada studierte an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio und wurde nach seinem Abschluss 1980 Beamter im Finanzministerium. Von 1982 bis 1984 hielt er sich in den USA auf und erwarb einen Master of Public Policy an der Harvard University. Als 2004 der Onkel seiner Frau, Yukihiko Ikeda (ebenfalls Jura-Fakultät Uni Tokio → Finanzministerium, LDP Hiroshima, Koga- = spätere Kishida-Faktion) starb, verließ Terada das Finanzministerium für den Wechsel in die Politik. Er kandidierte als LDP-Kandidat bei der Nachwahl für Ikedas Sitz im April 2004 und setzte sich mit 50,5 % der Stimmen gegen den Demokraten Mitsuo Mitani (45,7 %; ex-Sekretär von Kiichi Miyazawa) durch. Den Sitz konnte er mit Ausnahme der LDP-Erdrutschniederlage 2009, als er Mitani unterlag und bis 2012 aus dem Parlament ausschied, bis einschließlich 2021 verteidigen. 2019 wurde Terada für das umgebildete vierte Kabinett Abe Staatssekretär (fuku-daijin) im Ministerium für Allgemeine Angelegenheiten und gleichzeitig im Kabinettsamt. Nach der Wahl seines Faktionschefs Fumio Kishida zum LDP-Vorsitzenden und Premierminister übernahm Terada 2021 von Kishida die Führung des LDP-Präfekturverbands Hiroshima. Im zweiten Kabinett Kishida wurde er außerdem Berater des Premierministers für nationale Sicherheit und nukleare Abrüstung. Bei einer Kabinettsumbildung im August 2022 berief ihn Kishida zum Minister für Allgemeine Angelegenheiten. Im Oktober 2022 berichtete die Zeitschrift Shūkan Bunshun über Unregelmäßigkeiten in den Finanzberichten von Teradas Wahlkreisbüro und seiner Unterstützerorganisation. Sein Ministerium ist auch für die Organisation von Wahlen, Parteienfinanzierung und politische Gelder zuständig. Die Opposition reagierte mit Rücktrittsforderungen, denen Terada schließlich am 20. November 2022 auf Drängen Kishidas nachgab. Auch vom Vorsitz der LDP Hiroshima trat er kurz darauf zurück. Bei der Abgeordnetenhauswahl 2024 verlor Hiroshima einen Wahlkreis und Terada kandidierte im neuen Wahlkreis 4, der den westlichen Hauptteil des alten Hiroshima 5 umfasst, dazu im Norden die gesamte Stadt Ost-Hiroshima enthält. Er unterlag dort knapp Seiki Soramoto (Ishin). Auf der LDP-Liste in Chūgoku waren 2024 vier Sitze vor den Doppelkandidaten gesetzt, die LDP gewann fünf Sitze, mit seiner sehr knappen Mehrheitswahlniederlage (Sekihairitsu 97,8 %) gewann Terada den fünften und letzten Sitz. 2026 kandidierte er nur noch bei der Verhältniswahl in Chūgoku und wurde dort, an Platz 1 der LDP-Liste gesetzt, sicher wiedergewählt.
Fumio Kishida (japanisch 岸田 文雄 Kishida Fumio; * 29. Juli 1957 in Shibuya (touristisch/ugs. „Tokio“), Tokio) ist ein…Fumio Kishida (japanisch 岸田 文雄 Kishida Fumio; * 29. Juli 1957 in Shibuya (touristisch/ugs. „Tokio“), Tokio) ist ein japanischer Politiker. Er war Vorsitzender der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und vom 4. Oktober 2021 bis zum 1. Oktober 2024 Premierminister Japans. In der LDP führte Kishida von 2012 bis 2023 die Faktion Kōchikai. Er bekleidete von 2012 bis 2017 das Amt des Außenministers. Seit 1993 ist er Abgeordneter im Unterhaus des Parlaments, dem Shūgiin, seit der Wahlrechtsreform 1996 durchgehend für den Einmandatswahlkreis Hiroshima 1.
Fusae Ōta (jap. 太田 房江, Ōta Fusae, gelegentlich von ihr selbst als Ohta romanisiert; eigentlich verheiratet 齊藤 房江, Saitō…Fusae Ōta (jap. 太田 房江, Ōta Fusae, gelegentlich von ihr selbst als Ohta romanisiert; eigentlich verheiratet 齊藤 房江, Saitō Fusae; * 2. Juni 1951 in Kure, Präfektur Hiroshima) ist eine japanische Politikerin, Abgeordnete im japanischen Oberhaus für die Präfektur Osaka und ehemalige Gouverneurin von Osaka. Sie war landesweit die erste Frau im Gouverneursamt. Ōta studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Tokio. Nach ihrem Abschluss 1976 wurde sie Beamtin im MITI. 1997 verließ sie das Ministerium und wurde stellvertretende Gouverneurin von Okayama. Nach zwei Jahren kehrte sie als Sekretärin des Ministers (大臣官房, daijin kambō) ins MITI zurück. Nachdem der Gouverneur von Osaka, Knock Yokoyama, 1999 wegen sexueller Belästigung zurücktreten musste, kündigte Ōta ihre Kandidatur an, die von nationaler LDP, DPJ, Kōmeitō und Liberaler Partei unterstützt wurde. Die Wahlen am 6. Februar 2000 gewann sie mit rund 1,4 Millionen Stimmen (45,98 %) gegen Makoto Ajisaka (KPJ-gestützt, 33,99 %), Tatsuo Hiraoka (mit Unterstützung der LDP Osaka, 19,14 %) und Seizō Hideyoshi Hashiba (0,89 %), wobei die Wahlbeteiligung mit 44,5 % ein historisches Tief erreichte. 2004 wurde sie mit zusätzlicher Unterstützung der SDP und 56,18 % der Stimmen wiedergewählt. Nach einem Finanzskandal um die Fleischfirma Hannan Corp. und Kritik der LDP an gemeinsamen Wahlkampfauftritten mit Oppositionspolitikern der DPJ bei der Bürgermeisterwahl in Osaka verlor Ōta 2007 die Unterstützung von Parteien und Wirtschaftsverbänden. Im Dezember kündigte sie an, 2008 nicht wieder zu kandidieren. Bei der Oberhauswahl 2013 kandidierte Ōta für die LDP bei der landesweiten Verhältniswahl. Sie erhielt 77.173 Präferenzstimmen und landete damit auf dem 18. LDP-Listenplatz, dem letzten, der für eine Wahl ausreichte. Von 2015 bis 2016 war Ōta für das umgebildete dritte Kabinett Abe Staatssekretärin (daijin seimukan) im Sozial- und Arbeitsministerium. Für die Oberhauswahl 2019 wechselte sie in den Präfekturwahlkreis Osaka, nachdem dort der LDP-Abgeordnete Takuji Yanagimoto 2018 seinen Rückzug zur nächsten Wahl erklärt hatte. Mit 16 % der Stimmen hinter drei Kandidaten von Nippon Ishin no Kai und Kōmeitō, aber rund fünf Prozentpunkten Vorsprung auf die Kandidaten der Mitte-links-Opposition gewann sie den vierten der vier Sitze Osakas. Für die Oberhauswahl 2025 wollte die LDP sie zunächst trotz interner Meinungsverschiedenheiten in/mit der LDP Osaka wieder nominieren, aber sie erklärte kurz vor der Wahl ihren Rückzug.
Midori Ishii (jap. 石井 みどり, Ishii Midori; * 23. Juni 1949) ist eine japanische Politikerin. Ishii studierte bis 1976…Midori Ishii (jap. 石井 みどり, Ishii Midori; * 23. Juni 1949) ist eine japanische Politikerin. Ishii studierte bis 1976 Zahnmedizin an der Tsurumi-Universität. 1980 eröffnete sie eine Klinik für Kinderzahnheilkunde in Hiroshima. In der Folgezeit profilierte sie sich als Mitglied der Liberaldemokratischen Partei als Gesundheitspolitikerin in der Präfektur Hiroshima. Ab 2004 arbeitete sie im Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales. Im gleichen Jahr wurde sie Direktorin des japanischen Dentistenverbandes. 2007 wurde Ishii in das Sangiin, das Oberhaus des japanischen Parlaments, gewählt, wo sie u. a. Vorsitzende des Sozial- und Arbeitsausschusses (2013–14), des Ausschusses für Verbraucherschutz (2014–15) und des Rechnungsausschusses (2018–19) war. Zur Oberhauswahl 2019 trat sie nach zwei persönlichen Wahlperioden [=vier der Kammer] nicht mehr an.
Yūzan Fujita (jap. 藤田 雄山, Fujita Yūzan; * 19. April 1949 in Minami-ku, Hiroshima; † 18. Dezember 2015 in Hiroshima) war…Yūzan Fujita (jap. 藤田 雄山, Fujita Yūzan; * 19. April 1949 in Minami-ku, Hiroshima; † 18. Dezember 2015 in Hiroshima) war ein japanischer Politiker und von 1993 bis 2009 parteiloser Gouverneur der Präfektur Hiroshima.
Kimiko Kurihara (jap. 栗原 君子, Kurihara Kimiko; * 13. Januar 1946 in der Präfektur Hiroshima) ist eine japanische…Kimiko Kurihara (jap. 栗原 君子, Kurihara Kimiko; * 13. Januar 1946 in der Präfektur Hiroshima) ist eine japanische Politikerin, ehemalige Abgeordnete des Sangiin, des Oberhauses, und seit 2005 Vorsitzende der Neuen Sozialistischen Partei (Shin-Shakaitō). Kurihara wurde bei der Sangiin-Wahl 1992 in ihrer Heimatpräfektur Hiroshima (zwei Mandate) für Goken, Hiroshima no Kai (護憲・ヒロシマの会, „Versammlung Schutz der Verfassung, Hiroshima“) ins Sangiin gewählt und schloss sich anschließend der Sozialistischen Partei Japans (SPJ) an. Anfang 1996 beteiligte sie sich nicht an der Gründung der Sozialdemokratischen Partei von Tomiichi Murayama, sondern folgte stattdessen Osamu Yatabe in die Neue Sozialistische Partei, in der sich Anhänger der traditionellen (Oppositions-)Linie der SPJ sammelten: Gegner der Selbstverteidigungsstreitkräfte und des Sicherheitsvertrages, der Einführung der Einzelwahlkreise und der Atomkraft. 1998 erhielt sie in Hiroshima weniger als zehn Prozent der Stimmen und verlor somit ihr Mandat. Eine erneute Kandidatur 2001 scheiterte: Kurihara erzielte in einem kleineren Kandidatenfeld zwar den vierthöchsten Stimmenanteil, aber mit über 300.000 Stimmen Rückstand auf Platz zwei. Im Mai 2005 übernahm Kurihara den Parteivorsitz von Tatsukuni Komori. Bei der Sangiin-Wahl 2007 kandidierte sie erneut, diesmal auf der Verhältniswahlliste des 9-jō net („Netzwerk Artikel 9“), die aber landesweit weniger als ein halbes Prozent der Verhältniswahlstimmen erhielt. Kurihara erhielt dabei 17.884 Vorzugsstimmen. Das 9-jō net war unter Beteiligung von Neuer Sozialistischer Partei und dem „Grünen Tisch“ (Midori no Tēburu; inzwischen Teil der „Grünen Zukunft“) für die Wahlen 2007 eingerichtet worden.
Naoki Minezaki (jap. 峰崎 直樹, Minezaki Naoki; * 14. Oktober 1944 in Kure, Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger…Naoki Minezaki (jap. 峰崎 直樹, Minezaki Naoki; * 14. Oktober 1944 in Kure, Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Von 1992 bis 2010 war er Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des japanischen Parlaments, für Hokkaidō, zuletzt als Mitglied der Demokratischen Partei (DPJ), darin der Yokomichi-Gruppe aus ehemaligen Sozialisten. Von 2009 bis 2010 war er Staatssekretär (fuku-daijin, „Vizeminister“) im Finanzministerium.
Yukihiko Ikeda (jap. 池田 行彦, Ikeda Yukihiko, geb. Awane, 粟根; * 13. Mai 1937 in Kōbe; † 28. Januar 2004 in Tokio) war ein…Yukihiko Ikeda (jap. 池田 行彦, Ikeda Yukihiko, geb. Awane, 粟根; * 13. Mai 1937 in Kōbe; † 28. Januar 2004 in Tokio) war ein japanischer Politiker. Er gehörte als Abgeordneter der Liberaldemokratischen Partei (LDP) über 25 Jahre lang dem Shūgiin an und war unter anderem Außen- und Verteidigungsminister seines Landes. Ikeda wuchs in Kōbe, Hiroshima und Tokio auf, 1945 erlebte er den Atombombenabwurf und das Kriegsende in einem abgelegenen Bergdorf außerhalb von Hiroshima, wohin er im Juli 1945 mit seiner Mutter geflohen war. Er absolvierte 1961 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio und wurde anschließend Beamter im Finanzministerium. 1964 wurde er ins Außenministerium entsandt, für das er ein Jahr später als Vizekonsul in New York City tätig war. 1969 heiratete er Noriko Ikeda, die Tochter des ehemaligen Premierministers Ikeda Hayato, und nahm dessen Namen an. Zurück im Finanzministerium arbeitete Ikeda unter anderem am Aufbau der Japan Foundation mit und wurde schließlich 1974 Sekretär von Finanzminister Ōhira Masayoshi. Ikeda verließ 1975 das Ministerium, um bei der Shūgiin-Wahl 1976 zu kandidieren. Im 2. Wahlkreis Hiroshima wurde er für die LDP gewählt und später zehnmal wiedergewählt. Innerparteilich schloss er sich der Ōhira-Faktion an. 1981 wurde er für ein Jahr stellvertretender Kabinettssekretär, von 1986 saß er dem Finanzausschuss des Shūgiin vor. 1989 wurde er als Leiter der Behörde für Management und Koordination erstmals Minister im kurzlebigen Kabinett Uno, ein Jahr später wurde er stellvertretender Generalsekretär der LDP und im Dezember 1990 dann Leiter der Verteidigungsbehörde im 2. Kabinett Kaifu. 1996 ernannte ihn Premierminister Ryūtarō Hashimoto zum Außenminister. In dieser Funktion machte er unter anderem Schlagzeilen, als er kurz nach Amtsantritt im Februar 1996 die japanischen Ansprüche auf den umstrittenen Liancourt-Felsen bekräftigte. In seine Amtszeit fiel auch das Geiseldrama in der japanischen Botschaft in Lima. Bei der Kabinettsumbildung im September 1997 wurde Ikeda durch Keizō Obuchi abgelöst, der ein Jahr später Premierminister wurde. Unter dessen Parteivorsitz erhielt er eines der drei wichtigsten Parteiämter der LDP, zuerst den Vorsitz des Politikforschungsrates (PARC), dann den Vorsitz des Exekutivrates. Als der Vorsitzende seiner Faktion, Katō Kōichi, 2000 versuchte, die Parteiführung zu stürzen, gehörte Ikeda zu seinen einflussreichsten Gegnern in der Faktion und half Yoshirō Mori, der den verstorbenen Obuchi ersetzt hatte, die sogenannte „Katō-Rebellion“ niederzuschlagen. 2004 starb Ikeda im Alter von 66 Jahren an Darmkrebs. Seinen Parlamentssitz gewann der Mann seiner Nichte, Minoru Terada (LDP, Koga-Faktion), bei einer Nachwahl.
Shizuka Kamei (jap. 亀井 静香, Kamei Shizuka; * 1. November 1936 in Yamanouchikita, Präfektur Hiroshima (heute: Shōbara))…Shizuka Kamei (jap. 亀井 静香, Kamei Shizuka; * 1. November 1936 in Yamanouchikita, Präfektur Hiroshima (heute: Shōbara)) ist ein ehemaliger japanischer Politiker und war zuletzt fraktionsloser Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 6. Wahlkreis Hiroshima. Bis 2005 gehörte er als Faktionsführer zu den führenden Politikern der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und war zweimal Minister. Danach gehörte er der abgespaltenen Neuen Volkspartei an, die er von 2009 bis 2012 als Vorsitzender führte. In den Koalitionskabinetten Hatoyama und Kan war er erneut Minister.
Hisako Ōishi (jap. 大石尚子, Ōishi Hisako; * 26. August 1936 in Etajima, Präfektur Hiroshima; † 4. Januar 2012 in der…Hisako Ōishi (jap. 大石尚子, Ōishi Hisako; * 26. August 1936 in Etajima, Präfektur Hiroshima; † 4. Januar 2012 in der Präfektur Tokio) war eine japanische Politikerin der Demokratisch-Sozialistische Partei (DSP) sowie später der Demokratischen Partei (DPJ), die sowohl Mitglied des Shūgiin (Unterhauses) als auch des Sangiin (Oberhauses) war.
Ikuo Kamei (japanisch 亀井 郁夫, Kamei Ikuo; * 1. November 1933 in Shōbara, Präfektur Hiroshima; † 15. Mai 2019) war ein…Ikuo Kamei (japanisch 亀井 郁夫, Kamei Ikuo; * 1. November 1933 in Shōbara, Präfektur Hiroshima; † 15. Mai 2019) war ein japanischer Politiker. Für zwei Amtsperioden repräsentierte er die Präfektur Hiroshima im Sangiin, zunächst für die Liberaldemokratische Partei (LDP), ab 2005 für die Neue Volkspartei. Kamei studierte Rechtswissenschaft an der Universität Tokio und wurde nach seinem Abschluss 1957 Angestellter von Asahi Kasei. Dort war er von 1983 bis 1986 einer der Direktoren (torishimariyaku), bevor er das Unternehmen verließ und in die Politik wechselte. 1987 wurde er für den Landkreis Hiba ins Präfekturparlament Hiroshima gewählt, 1991 im Amt bestätigt. 1993 legte er sein Mandat nieder, um bei der Gouverneurswahl für die Nachfolge von Toranosuke Takeshita zu kandidieren, unterlag jedoch Yūzan Fujita. 1998 wechselte er in die nationale Politik, als er sich bei der Sangiin-Wahl erfolgreich um eines der beiden Mandate der Präfektur Hiroshima bewarb. 2002 war er im ersten Kabinett Koizumi parlamentarischer Staatssekretär (daijin-seimukan) im Kabinettsbüro. 2004 wurde er als Abgeordneter wiedergewählt. Als Gegner der Privatisierung der öffentlichen Post, die von Premierminister Jun’ichirō Koizumi betrieben wurde, unterstützte er 2005 den stellvertretenden Parteivorsitzenden der Neuen Volkspartei, seinen Bruder Shizuka, im Wahlkampf für die Shūgiin-Neuwahlen gegen den von Koizumi nominierten „Attentäter“-Kandidaten Takafumi Horie. Bei der erneuten Abstimmung über das Postprivatisierungsgesetz im Sangiin enthielt er sich durch Abwesenheit. Sein Parteiausschlussverfahren wegen der Unterstützung für die Postprivatisierungsrebellen verzögerte sich aber durch einen Einspruch, weil es sein eigener Bruder gewesen war, den er unterstützt hatte. Der LDP-Exekutivrat bestätigte jedoch im Dezember 2005 den Parteiausschluss, Kamei trat danach der Neuen Volkspartei bei. Er wurde in der neuen Partei Vizevorsitzender, später führte er auch die Sangiin-Fraktion. Zur Wahl 2010 trat er nicht mehr an und zog sich aus der Politik zurück.
Chūryō Morii (jap. 森井 忠良 Morii Chūryō; * 25. Juli 1929 in Kure, Präfektur Hiroshima; † 23. April 2011 in Hiroshima…Chūryō Morii (jap. 森井 忠良 Morii Chūryō; * 25. Juli 1929 in Kure, Präfektur Hiroshima; † 23. April 2011 in Hiroshima, Präfektur Hiroshima) war ein japanischer Politiker der Sozialistischen Partei Japans (SPJ).
Miyazawa Hiroshi (jap. 宮澤 弘; * 22. September 1921 in Shibuya, Präfektur Tokio; † 26. Mai 2012) war ein japanischer…Miyazawa Hiroshi (jap. 宮澤 弘; * 22. September 1921 in Shibuya, Präfektur Tokio; † 26. Mai 2012) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), der unter anderem Gouverneur der Präfektur Hiroshima sowie Justizminister war.
Araki Takeshi (jap. 荒木 武; * 4. März 1916 in Misasa, Landkreis Asa (heute: Hiroshima), Präfektur Hiroshima; † 17. Juni…Araki Takeshi (jap. 荒木 武; * 4. März 1916 in Misasa, Landkreis Asa (heute: Hiroshima), Präfektur Hiroshima; † 17. Juni 1994) war ein japanischer Politiker. Takeshi Araki wurde 1916 im heutigen Bezirk West der Stadt Hiroshima geboren. Nach seinem Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Kaiserlichen Universität Tokio arbeitete er für Mitsubishi Jūkōgyō. Während des Zweiten Weltkrieges arbeitete er bis 1940 in Nagasaki im Stadtteil Urakami. Zur Zeit der Atombombenabwürfe hielt er sich in einer Fabrik in Hiroshima auf und überlebte so. Er erkrankte jedoch noch im selben Monat an der Strahlenkrankheit. 1947 wurde er Mitglied des Rates der Stadt Hiroshima, 1951 Abgeordneter im Präfekturparlament von Hiroshima, dem er für drei Legislaturperioden angehörte. Araki war von 1975 bis 1991 Bürgermeister von Hiroshima. In seiner Amtszeit wurde die Stadt Hiroshima 1980 zur seirei shitei toshi, zur „Großstadt per Regierungserlass“, aufgewertet. Er setzte sich für die Abschaffung von Nuklearwaffen ein. Weltweite Aufmerksamkeit erfuhren seine jährlich am 6. August stattfindenden dies betreffenden Appelle. Auf seine Initiative hin wurde 1982 die internationale Organisation Mayors for Peace gegründet. Araki starb 1994 im Alter von 78 Jahren infolge einer Lungenentzündung.
Genda Minoru (Japanisch 源田 實; * 16. August 1904 in der Präfektur Hiroshima; † 15. August 1989 in Tokio) war ein…Genda Minoru (Japanisch 源田 實; * 16. August 1904 in der Präfektur Hiroshima; † 15. August 1989 in Tokio) war ein japanischer Luftwaffengeneral und Politiker.
Ikeda Hayato (japanisch 池田 勇人; * 3. Dezember 1899 in Takehara, Präfektur Hiroshima; † 13. August 1965) war ein…Ikeda Hayato (japanisch 池田 勇人; * 3. Dezember 1899 in Takehara, Präfektur Hiroshima; † 13. August 1965) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei LDP (Jiyūminshutō). Er war vom 19. Juni 1960 bis zum 9. November 1964 der 38. Premierminister von Japan.
Matsumoto Shun’ichi (jap. 松本 俊一; * 7. Juni 1897 in Taiwan; † 25. Januar 1987) war ein japanischer Diplomat und…Matsumoto Shun’ichi (jap. 松本 俊一; * 7. Juni 1897 in Taiwan; † 25. Januar 1987) war ein japanischer Diplomat und Abgeordneter.
Kaya Okinori (jap. 賀屋 興宣; * 30. Januar 1889 in Hiroshima; † 28. April 1977 in Shinjuku, Tokio) war ein japanischer…Kaya Okinori (jap. 賀屋 興宣; * 30. Januar 1889 in Hiroshima; † 28. April 1977 in Shinjuku, Tokio) war ein japanischer Politiker, der unter anderem zwischen 1937 und 1938 sowie erneut von 1941 bis 1944 Finanzminister war. Er wurde in den Tokioter Prozessen am 12. November 1948 wegen zahlreicher Kriegsverbrechen zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt, aus der er 1955 entlassen wurde. Danach engagierte er sich in der Liberaldemokratischen Partei (LDP), in deren Parteivorstand er zwischen 1962 und 1963 Vorsitzender des Politikforschungsrates war. Im Anschluss fungierte er zwischen 1963 und 1964 als Justizminister.
Morito Tatsuo (japanisch 森戸 辰男; geboren 23. Dezember 1888 in der Präfektur Hiroshima; gestorben 28. Mai 1984 in Tōkyō)…Morito Tatsuo (japanisch 森戸 辰男; geboren 23. Dezember 1888 in der Präfektur Hiroshima; gestorben 28. Mai 1984 in Tōkyō) war ein japanischer Wissenschaftler, Denker und Erzieher.
Watanabe Tetsuzō (japanisch 渡辺 銕蔵; geboren 14. Oktober 1885 in Osaka; gestorben 5. April 1980) war ein japanischer…Watanabe Tetsuzō (japanisch 渡辺 銕蔵; geboren 14. Oktober 1885 in Osaka; gestorben 5. April 1980) war ein japanischer Wirtschaftsfachmann und Unternehmer.
Kobayashi Seizō (jap. 小林 躋造; * 1. Oktober 1877 in der Präfektur Hiroshima, Japan; † 4. Juli 1962 in Tokio) war ein…Kobayashi Seizō (jap. 小林 躋造; * 1. Oktober 1877 in der Präfektur Hiroshima, Japan; † 4. Juli 1962 in Tokio) war ein japanischer Seeoffizier der Kaiserlich Japanischen Marine, der von 1930 bis 1931 Vize-Marineminister, zwischen 1931 und 1933 Oberkommandierender der 1. Flotte sowie zugleich Oberkommandierender der Kombinierten Flotte war. Während Taiwan unter japanischer Herrschaft stand, bekleidete er von 1936 bis 1940 den Posten als Generalgouverneur von Taiwan und war zudem zwischen 1944 und 1945 Minister ohne Geschäftsbereich im Kabinett Koiso.
Katō Tomosaburō (jap. 加藤 友三郎; * 1. April 1861 (traditionell: Bunkyū 1/2/22) in Hiroshima; † 24. August 1923 in Tokio)…Katō Tomosaburō (jap. 加藤 友三郎; * 1. April 1861 (traditionell: Bunkyū 1/2/22) in Hiroshima; † 24. August 1923 in Tokio) war ein japanischer Politiker und der 21. Premierminister von Japan vom 12. Juni 1922 bis zum 24. August 1923. – 1920 Baron, 1923 Vizegraf. Er besuchte die Marinehochschule und machte seinen Abschluss im siebten Jahrgang. Im Russisch-Japanischen Krieg diente er als Stabschef der Vereinigten Flotte neben Admiral Tōgō Heihachirō auf dem Schlachtschiff Mikasa und half mit, Japan zum Sieg über die Russen in der Seeschlacht bei Tsushima zu führen. Im Jahr 1915 wurde er zum Admiral ernannt und diente als Marineminister im Kabinett von Ōkuma Shigenobu, Terauchi Masatake, Hara Takashi, und Takahashi Korekiyo. Unter Hara und Takahashi war er als Vertreter Japans bei der Washingtoner Flottenkonferenz. Als er nach Japan zurückkehrte, wurde er in Anerkennung seiner Leistung bei der Konferenz zum Premierminister ernannt. Kurze Zeit später erkrankte er an Darmkrebs und starb nach einem Jahr an dessen Folgen. Einen Tag vor seinem Tod wurde er zum Großadmiral (gensui kaigun taishō) und postum zum Vizegraf (shishaku) ernannt. Postum erhielt er ebenfalls den Chrysanthemenorden.
Kōji Satō (japanisch 佐藤 公治 Satō Kōji; * 28. Juli 1959 in der Stadt Mukaishima, Kreis Mitsugi (seit 2005 zur Stadt…Kōji Satō (japanisch 佐藤 公治 Satō Kōji; * 28. Juli 1959 in der Stadt Mukaishima, Kreis Mitsugi (seit 2005 zur Stadt Onomichi), Präfektur Hiroshima) ist ein japanischer Politiker, und ehemaliges Mitglied beider Kammern des Nationalparlaments aus Hiroshima. Bisherige Parteizugehörigkeiten Satōs waren Neue Fortschrittspartei (NFP)→Liberale Partei (LP)→Demokratische Partei (DP)→Kokumin no Seikatsu ga Daiichi→Nippon Mirai no Tō→Seikatsu no tō→Liberale Partei→Kibō no Tō→parteilos→Konstitutionell-Demokratische Partei (KDP)→Chūdō Kaikaku Rengō (Chūdō). Er führt außerdem die Regionalpartei/„politische Gruppierung“ kesshū Hiroshima (結集ひろしま, etwa „Sammlung Hiroshima“), die mehrfach Mitte-links-Kandidaten bei Nationalwahlen in Hiroshima unterstützt hat. Satō studierte Politik an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Keiō-Universität und wurde anschließend Mitarbeiter der Werbeagentur Dentsū. Später war er Sekretär für seinen Vater, den Unterhausabgeordneten (LDP→Shinseitō→NFP) und mehrfachen Minister Moriyoshi Satō. Nachdem dieser 1993 gestorben war, kandidierte Kōji Satō bei der nächsten Abgeordnetenhauswahl 1996, zugleich der ersten nach der Einführung der FPTP-Einmandatswahlkreise, als NFP-Kandidat im neuen Einmandatswahlkreis Hiroshima 6, zu dem auch sein Heimatlandkreis Mitsugi und die Stadt Onomichi gehörten. Er unterlag Shizuka Kamei (LDP). Kamei besiegte ihn auch bei den Wahlen 2000 und 2003, er gewann aber jeweils einen Sitz im Verhältniswahlblock Chūgoku, 2000 für die LP, 2003 für die DP. Bei der Postprivatisiserungswahl 2005, als Shizuka Kamei als einer der Wortführer der Postprivatisierungsgegner für die Neue Volkspartei (NVP) kandidierte und die LDP Takafumi Horie als „Attentäter“-Kandidaten in Hiroshima 6 unterstützte, landete Satō mit nur 25,6 % der Stimmen auf Platz 3 und verpasste mit dieser Niederlage auch eine Wiederwahl bei der Verhältniswahl. Bei der Senatswahl 2007 kandidierte Satō in Hiroshima (Zweimandatswahlkeis) als einziger DP-Kandidat, nun mit Unterstützung von Kamei und der NVP, und war mit 43,9 % der Stimmen klar auf Platz 1 vor Kensei Mizote (LDP) und vier Wahlverlierern gewählt. Von 2010 bis 2011 saß er dem Senatsausschuss für Auswärtiges und Verteidigung vor. Gegen Ende der Regierungszeit der Demokratischen Partei stimmte Satō im Sommer 2012 gegen die unter Yoshihiko Noda zusammen mit Teilen der Opposition beschlossene Mehrwertsteuererhöhung, verließ die Partei und schloss sich der Kokumin no Seikatsu ga Daiichi von Ichirō Ozawa an. Für deren indirekten Nachfolger Seikatsu no Tō war er 2013 Generalsekretär der Senatsfraktion und bestritt schließlich die Wahl 2013, bei der er mit 12 % der Stimmen auf Platz 4 hinter Kandidaten der beiden großen Parteien und der Nippon Ishin no Kai abgewählt wurde. Zur Abgeordnetenhauswahl 2017 versuchte Satō für die neue „Partei der Hoffnung“ erneut den Kammerwechsel und setzte sich im Wahlkreis Hiroshima 6 um die Nachfolge von Shizuka Kamei mit absoluter Mehrheit gegen Toshifumi Kojima (LDP) und einen KPJ-Kandidaten durch. 2021 verteidigte er den Sitz für die KDP knapp gegen Kojima, die KPJ hatte auf eine eigene Nominierung verzichtet. In der KDP führte er von 2020 bis 2025 den Präfekturverband Hiroshima. Nach der Neuordnung der Abgeordnetenhauswahlkreise 2022 wurde Satō als künftiger KDP-Kandidat im neuen Wahlkreis 5 festgelegt, der fortan die Stadt Onomichi umfasst. Er gewann bei der letztlich 2024 durchgeführten Abgeordnetenhauswahl mit 14 Punkten Vorsprung auf Kojima. Bei der Abgeordnetenhauswahl 2026 unterlag er als Kandidat des durch den Zusammenschluss mit der Kōmeitō gebildeten Chūdō Kaikaku Rengō dem kurzfristig festgelegten LDP-Kandidaten Shin Yamamoto um sieben Prozentpunkte.