Akio Kaminaga (jap. 神永 昭夫, Kaminaga, Akio; * 22. Dezember 1936 in Sendai; † 21. März 1993) war ein japanischer Judoka.…Akio Kaminaga (jap. 神永 昭夫, Kaminaga, Akio; * 22. Dezember 1936 in Sendai; † 21. März 1993) war ein japanischer Judoka. Er gewann je eine Silbermedaille bei Olympischen Spielen und bei Weltmeisterschaften.
Takashi Sasagawa (jap. 笹川 堯, Sasagawa Takashi; * 5. Oktober 1935 in Bunkyō, Präfektur Tokio, gemeldet in Kiryū…Takashi Sasagawa (jap. 笹川 堯, Sasagawa Takashi; * 5. Oktober 1935 in Bunkyō, Präfektur Tokio, gemeldet in Kiryū, Präfektur Gunma) ist ein japanischer Politiker, ehemaliger Abgeordneter des Shūgiin, des Unterhauses, und von 2008 bis 2009 Vorsitzender des Exekutivrats (sōmukai) der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Innerparteilich gehörte er zur Tsushima-Faktion.
Kazuko Yamaizumi (jap. 山泉 和子, Yamaizumi Kazuko; verheiratet Kazuko Itō (伊藤 和子, Itō Kazuko); * 17. Januar 1935; † 27.…Kazuko Yamaizumi (jap. 山泉 和子, Yamaizumi Kazuko; verheiratet Kazuko Itō (伊藤 和子, Itō Kazuko); * 17. Januar 1935; † 27. August 2024) war eine japanische Tischtennisspielerin. Ende der 1950er und Anfang der 1960er Jahre war sie eine der erfolgreichsten Tischtennisspielerinnen und errang insgesamt fünf Weltmeistertitel.
Yōsuke Etō (jap. 江遠 要甫, Etō Yōsuke; * 10. Mai 1934 in Iiyama, Präfektur Nagano) ist ein ehemaliger japanischer…Yōsuke Etō (jap. 江遠 要甫, Etō Yōsuke; * 10. Mai 1934 in Iiyama, Präfektur Nagano) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer und Nordischer Kombinierer. Er nahm an zwei Olympischen Winterspielen teil und gewann auf nationaler Ebene mehrere Meistertitel.
Sadao Kikuchi (jap. 菊地 定夫, Kikuchi Sadao; * 24. Juli 1933 in der Präfektur Hokkaidō; † 10. Dezember 2001) war ein…Sadao Kikuchi (jap. 菊地 定夫, Kikuchi Sadao; * 24. Juli 1933 in der Präfektur Hokkaidō; † 10. Dezember 2001) war ein japanischer Skispringer. Er nahm an zwei Olympischen Winterspielen teil und gewann auf nationaler Ebene mehrere Meistertitel.
Shigeru Kasahara (jap. 笠原 茂, Kasahara Shigeru; * 11. Juni 1933 in der Präfektur Niigata; † 1990) war ein japanischer…Shigeru Kasahara (jap. 笠原 茂, Kasahara Shigeru; * 11. Juni 1933 in der Präfektur Niigata; † 1990) war ein japanischer Ringer und Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne im freien Stil im Leichtgewicht.
Yū Fujiwara (jap. 藤原 雄, Fujiwara Yū; * 10. Juni 1932 in Honami in Bizen, Präfektur Okayama; † 29. Oktober 2001) war ein…Yū Fujiwara (jap. 藤原 雄, Fujiwara Yū; * 10. Juni 1932 in Honami in Bizen, Präfektur Okayama; † 29. Oktober 2001) war ein japanischer Töpfer und Kunsthandwerker. Er wurde 1996 als Lebender Nationalschatz für das Wichtige Immaterielle Kulturgut „Keramikherstellung“ deklariert. Yū Fujiwara wurde als ältester Sohn des Keramikmeisters Kei Fujiwara geboren. Obgleich seine Sehkraft deutlich vermindert war, begeisterte er sich wie schon sein Vater zunächst für Literatur und Musik. Von 1951 an studierte er japanische Literatur an der Meiji-Universität. Nach dem Studium nahm er 1955 eine Arbeit im Verlag Misuzu Shōbō an, gab die Stelle jedoch noch im gleichen Jahr wieder auf und kehrte nach Hause zurück, um sich um seinen Vater zu kümmern. In der Folge erlernte er bei seinem ebenfalls zum Lebenden Nationalschatz ernannten Vater das Töpferhandwerk und im Besonderen die Tradition der Bizen-Keramik. 1957 heiratete er, im Jahr darauf wurde sein ältester Sohn Kazu geboren. 1961 wurde er ordentliches Mitglied der Japanischen Gesellschaft für Kunsthandwerk. 1964 stellte er erstmals seine Werke im Ausland aus, im American Museum of Ceramic Art und in Pointe-Claire in Kanada. In der Folge hielt er Vorträge über Bizen-Keramik in Amerika, Kanada, Mexiko und Spanien. 1965 war er gemeinsam mit dem Holzschnittkünstler Munakata Shikō Gastdozent am Dartmouth College. 1985 wurde Yū Fujiwara mit der Ehrenmedaille am dunkelblauen Band geehrt. 1988 stellte er als erster Japaner seine Werke im National Museum of Contemporary Art in Südkorea aus. Yū Fujiwara wurde wie sein Vater vor ihm am 10. Mai 1996 für seine Bizen-Keramiken zum Lebenden Nationalschatz ernannt. 2001 starb er im Alter von 69 Jahren an Multiorganversagen.
Masaru Imada (jap. 今田 勝, Imada Masaru; * 21. März 1932 in der Präfektur Tokio; † 30. Mai 2025) war ein japanischer…Masaru Imada (jap. 今田 勝, Imada Masaru; * 21. März 1932 in der Präfektur Tokio; † 30. Mai 2025) war ein japanischer Jazzpianist und Bandleader.
Yuzuru Sera (jap. 世良 譲, Sera Yuzuru, eigentlich: Tessō Sera (世良 哲壮, Sera Tessō); * 10. März 1932 in Unnan, Präfektur…Yuzuru Sera (jap. 世良 譲, Sera Yuzuru, eigentlich: Tessō Sera (世良 哲壮, Sera Tessō); * 10. März 1932 in Unnan, Präfektur Shimane; † 17. Februar 2004) war ein japanischer Jazzpianist. Sera stammt aus einer Arztfamilie und erhielt seit seinem ersten Grundschuljahr Klavierunterricht. Während seines Studiums der Rechtswissenschaften an der Meiji-Universität spielte er 1950 in der Band von Makio Sakuma in US-Militärbasen und war auch Teil von Munehiro Okudas Blue Sky Orchestra. Yuzuru Sera spielte in der japanischen Jazzszene ab den 1950er-Jahren u. a. mit Hidehiko Matsumoto, Hideo Shiraki (Plays Bossa Nova, 1962), George Kawaguchi und Akira Miyazawa. 1965 nahm er mit Terumasa Hino an den Berliner Jazztagen teil. Unter eigenem Namen legte er 1967 als Joe Sera and His Group die LP Best Sellers vor, die er mit Hachiro Aoyama, Kiyoshi Sugimoto (Gitarre), Masanaga Harada (Bass), George Otsuka und Jimmy Takeuchi (Schlagzeug) eingespielt hatte. Ab den 1970er-Jahren arbeitete Sera weiterhin mit eigenen Formationen, wie His Young Friends und seinem Trio; außerdem spielte er mit den Japan All Stars (aus Hidehiko Matsumoto, Eiji Kitamura, Shungo Sawada, Masanobu Asakura, Jimmy Takeuchi) sowie im Duo mit Eiji Kitamura (Age of Swing, 1978). Der Diskograf Tom Lord listet Sera im Bereich des Jazz zwischen 1958 und 1997 mit 37 Aufnahmesessions, zuletzt mit Martha Miyake. 2003 erhielt er den Nanri-Fumio-Preis.
Tomi Ōkawa (jap. 大川 とみ, Ōkawa Tomi, verheiratet Tomi Okada (岡田 とみ, Okada Tomi); * 26. Februar 1933 in Mitsukaidō…Tomi Ōkawa (jap. 大川 とみ, Ōkawa Tomi, verheiratet Tomi Okada (岡田 とみ, Okada Tomi); * 26. Februar 1933 in Mitsukaidō (heute: Jōsō), Präfektur Ibaraki) ist eine ehemalige japanische Tischtennisspielerin. Bei der Tischtennisweltmeisterschaft 1956 errang sie als erste Japanerin den Titel im Dameneinzel. Weitere zwei Goldmedaillen gewann sie mit dem japanischen Team. Bei den japanischen nationalen Meisterschaften siegte sie zweimal im gemischten Doppel.
Kōichi Satō (jap. 佐藤 耕一, Satō Kōichi; * 21. September 1931 in der Präfektur Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer…Kōichi Satō (jap. 佐藤 耕一, Satō Kōichi; * 21. September 1931 in der Präfektur Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Skisportler, der in der Nordischen Kombination und im Skispringen aktiv war.
Ken Takakura (japanisch 高倉 健 Takakura Ken; * 16. Februar 1931 in Nakama, Präfektur Fukuoka als Gōichi Oda (小田 剛一, Oda…Ken Takakura (japanisch 高倉 健 Takakura Ken; * 16. Februar 1931 in Nakama, Präfektur Fukuoka als Gōichi Oda (小田 剛一, Oda Gōichi); † 10. November 2014 in Tokio) war ein japanischer Schauspieler, bekannt als „japanischer Clint Eastwood“.
Hideo Gosha (japanisch 五社 英雄; * 26. Februar 1929 in Tokio; † 30. August 1992) war ein japanischer Regisseur und…Hideo Gosha (japanisch 五社 英雄; * 26. Februar 1929 in Tokio; † 30. August 1992) war ein japanischer Regisseur und Drehbuchautor. Sein Hauptwerk sind historische Samurai-Filme. In Deutschland zu sehen war Tödliche Schatten (Jittemai) aus dem Jahre 1986. Für seinen Film Yokiro (international The Geisha) aus dem Jahre 1983 erhielt er 1984 den Japanese Academy Award. Ebenso 1993 für sein Lebenswerk.
Kōji Sone (jap. 曽根康治, Sone Kōji; geboren am 14. November 1928; gestorben am 1. Januar 1983) war ein japanischer Judoka.…Kōji Sone (jap. 曽根康治, Sone Kōji; geboren am 14. November 1928; gestorben am 1. Januar 1983) war ein japanischer Judoka. 1958 war er der zweite Judo-Weltmeister. Drei Jahre später war er der erste Japaner, der ein Weltmeisterschaftsfinale gegen einen Nichtjapaner verlor. Kōji Sone belegte 1955 bei den japanischen Meisterschaften den dritten Platz. 1957 kämpften im Finale der japanischen Meisterschaften der Weltmeister von 1956 Shōkichi Natsui und Kōji Sone gegeneinander und Natsui gewann auch diesen Titel. 1958 siegte Kōji Sone im Finale der japanischen Meisterschaften gegen Kimiyoshi Yamashiki. Am 30. November 1958 fanden in Tokio die Weltmeisterschaften statt, die zweiten überhaupt. Sone besiegte zunächst den Judoka Kuirante von den Philippinen, dann den Südkoreaner Kin und im Viertelfinale George Harris aus den Vereinigten Staaten. Im Halbfinale bezwang er den Franzosen Bernard Pariset und mit dem Finalsieg gegen seinen Landsmann Akio Kaminaga war Sone Weltmeister. Anfang Dezember 1961 fanden in Paris die dritten Weltmeisterschaften statt. Kōji Sone bezwang in seinem Auftaktkampf den Deutschen Heinrich Metzler und danach den Belgier Theodor Guldemont und den Kanadier Manfred Matt. Im Viertelfinale besiegte er den Südkoreaner Han Ho-san und im Halbfinale den zweiten Südkoreaner Kim Eui-tae. Im Finale traf Sone auf den Niederländer Anton Geesink, der als erster Nichtjapaner Weltmeister wurde. Die Weltmeisterschaften 1961 waren für lange Zeit die letzten weltweiten Titelkämpfe mit nur einer Gewichtsklasse. Bei den Olympischen Spielen 1964 und bei den Weltmeisterschaften 1965 gab es Kämpfe in drei Gewichtsklassen und der offenen Klasse, von denen jeweils drei Gewichtsklassen von Japanern gewonnen wurden und eine von Anton Geesink. Erst 1980 bei den von Japan boykottierten Olympischen Spielen in Moskau und bei den ersten Frauenweltmeisterschaften gewannen japanische Judoka bei weltweiten Titelkämpfen keine Goldmedaille. Die japanischen Männer gingen bei Weltmeisterschaften erst wieder 2009 ohne eine einzige Goldmedaille von der Matte.
Kiyotaka Takabayashi (japanisch 高林 清高 Takabayashi Kiyotaka; * 10. Juli 1928 in Shimosuwa, Suwa, Nagano) ist ein…Kiyotaka Takabayashi (japanisch 高林 清高 Takabayashi Kiyotaka; * 10. Juli 1928 in Shimosuwa, Suwa, Nagano) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer. Takabayashi startete international erstmals in der Saison 1951/52 und belegte bei den Olympischen Winterspielen 1952 in Oslo den 34. Platz über 1500 m sowie den sechsten Rang über 500 m. Bei der Mehrkampf-Weltmeisterschaft 1954 in Sapporo lief er auf den 19. Platz im Großen Vierkampf. Letztmals international startete er in der Saison 1955/56, wo er bei den Olympischen Winterspielen 1956 in Cortina d’Ampezzo den 30. Platz über 500 m errang. Sein bestes Ergebnis bei japanischen Mehrkampfmeisterschaften erreichte er im Jahr 1951 mit dem dritten Platz.
Ryōichi Fujisawa (jap. 藤沢 良一, Fujisawa Ryōichi; * 25. Mai 1927 in Otaru, Präfektur Hokkaidō) ist ein ehemaliger…Ryōichi Fujisawa (jap. 藤沢 良一, Fujisawa Ryōichi; * 25. Mai 1927 in Otaru, Präfektur Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer nordischer Skisportler. Er nahm an den Olympischen Winterspielen 1952 teil und gewann auf nationaler Ebene mehrere Meistertitel in der Nordischen Kombination.
Kōsei Matsui (jap. 松井 康成, Matsui Kōsei; * 20. Mai 1927 in Motomaki (heute: Saku), Präfektur Nagano; † 11. April 2003…Kōsei Matsui (jap. 松井 康成, Matsui Kōsei; * 20. Mai 1927 in Motomaki (heute: Saku), Präfektur Nagano; † 11. April 2003, Kasama, Präfektur Ibaraki) war ein japanischer Töpfer und Kunstkeramiker. Er wurde 1993 als Lebender Nationalschatz für das Wichtige immaterielle Kulturgut „Neriage“ deklariert. Kōsei Matsui wurde 1927 in Motomaki geboren. Er studierte japanische Literatur an der Meiji-Universität, die er 1952 abschloss. Im gleichen Jahr heiratete er Hideko, die älteste Tochter eines Priesters des 1937 restaurierten Tempels Gessō-ji (月崇寺) in Kasama. 1957 wurde Matsui in diesem Tempel Priester der Jōdo-shū. 1959 baute er den alten Brennofen auf dem Tempelgelände wieder auf und widmete sich alten Keramiken aus China, Korea und Japan. Von 1967 an erlernte er dann das Töpferhandwerk von Kōichi Tamura. 1969 nahm er mit einem großen Keramiktopf in Neriage-Technik an einer Ausstellung der Japanischen Gesellschaft für Kunsthandwerk teil und errang einen Förderpreis. Neriage oder auch Nerikomi ist eine Technik aus der chinesischen Tang-Dynastie, bei der verschiedenfarbige Tonsorten ineinander gedreht oder in Formen gepresst werden. Auf diese Weise entstehen marmorierte Keramiken mit vielfältigen bunten Mustern. In den 80er Jahren perfektionierte er unterschiedliche Muster, wie dünne eisenschwarze Linienmuster. Im Laufe der Zeit entwickelte er eine eigene Form der Neriage-Technik, indem er während der Herstellung mit der Töpferscheibe durch Bürsten der Oberfläche Fehlstellen in der Glasur und eine unregelmäßige Oberflächenbeschaffenheit erzeugte. 1988 erhielt er die Ehrenmedaille am violetten Band. Kōsei Matsui wurde 1993 für seine Neriage-Technik zum Lebenden Nationalschatz ernannt. Er starb 2003 an einer Atmungsinsuffizienz.
Kozo Kawashima (japanisch 川島 弘三 Kawashima Kōzō; * 26. September 1926 in Otaru) ist ein japanischer Skispringer und…Kozo Kawashima (japanisch 川島 弘三 Kawashima Kōzō; * 26. September 1926 in Otaru) ist ein japanischer Skispringer und Olympiateilnehmer von 1952.
Murayama Tomiichi (japanisch 村山 富市; * 3. März 1924 in Ōita, Präfektur Ōita; † 17. Oktober 2025 ebenda) war ein…Murayama Tomiichi (japanisch 村山 富市; * 3. März 1924 in Ōita, Präfektur Ōita; † 17. Oktober 2025 ebenda) war ein japanischer Politiker und war vom 30. Juni 1994 bis zum 11. Januar 1996 der 52. Premierminister von Japan. Er war der zweite Sozialist/Sozialdemokrat in der Geschichte Japans, der dieses Amt bekleidete und nach Katayama Tetsu der erste nach fast 50 Jahren. Während seiner knapp achtzehnmonatigen Amtszeit leitete er das 81. japanische Kabinett, die erste Große Koalition zwischen Liberaldemokraten und Sozialisten und eines von nur wenigen Nachkriegskabinetten, in denen die parlamentarisch größte Partei nicht den Premierminister stellte.
Kihachi Okamoto (岡本喜八 Okamoto Kihachi; * 17. Februar 1923 in Yonago; † 19. Februar 2005 in Kawasaki) war ein…Kihachi Okamoto (岡本喜八 Okamoto Kihachi; * 17. Februar 1923 in Yonago; † 19. Februar 2005 in Kawasaki) war ein japanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Okamoto studierte an der Meiji-Universität und eröffnete eine Filmfirma. Er war in verschiedenen Genres zu Hause, vor allem im Anti-Kriegs- und Samuraifilm und der modernen Komödie. Sein international bekanntester Film Samurai mit Toshirō Mifune in der Hauptrolle entstand 1965. Er setzt im 19. Jahrhundert an und erzählt die Geschichte einer Gruppe von politischen Agitatoren, die die Ermordung eines wichtigen Regierungsmitglieds planen. Ein weiterer wichtiger Film ist die Romanverfilmung Dai-bosatsu tôge (Sword of Doom) von 1966. Aus seinen Antikriegsfilmen stechen besonders Nikudan (1968) und Nihon no ichiban nagai hi (Der längste Tag von Japan) hervor. „Der längste Tag“ erzählt die Geschichte des 15. August 1945, des Tages, an dem in Japan öffentlich verkündet wurde, dass der Zweite Weltkrieg verloren sei. Für seinen Film Daiyukai (1991), eine moderne Komödie, wurde Okamoto 1992 mit dem Preis der japanischen Akademie ausgezeichnet. Kihachi Okamoto starb am 19. Februar 2005 im Alter von 82 Jahren an Speiseröhrenkrebs. Die Berlinale ehrte den Regisseur im Jahr 2007 mit einer neun Filme umfassenden Hommage.
Tamura Ryūichi (japanisch 田村 隆一; * 18. März 1923 in Tokio; † 26. August 1998 in Kamakura) war ein japanischer Lyriker.…Tamura Ryūichi (japanisch 田村 隆一; * 18. März 1923 in Tokio; † 26. August 1998 in Kamakura) war ein japanischer Lyriker. Tamura begann bereits als Jugendlicher von der westlichen Literatur beeinflusste avantgardistische Lyrik zu schreiben. Ab 1941 studierte er Literatur an der Meiji-Universität. Im Jahr 1943 wurde er zur Kaiserlichen Marine eingezogen. Nach dem Krieg gründete er mit Kuroda Saburō und Ayukawa Nobuo die Literaturzeitschrift Arechi („Das wüste Land“). Tamuras erste Gedichtsammlung Yosen no Hi to Yoru (四千の日と夜, „Viertausend Tage und Nächte“) erschien im Jahr 1956. Mit seinem zweiten Gedichtband Kotoba no nai Sekai (言葉のない世界, „Welt ohne Sprache“, 1962) etablierte er sich als bedeutender japanischer Lyriker. Ein erster Band gesammelter Gedichte erschien 1966. 1967–68 war er Gastpoet des International Writing Program der University of Iowa. Insgesamt veröffentlichte er achtundzwanzig Gedichtbände. In seinem Todesjahr wurde er mit dem Lyrikpreis der Japanischen Akademie der Künste ausgezeichnet.
Ishikawa Tadao (japanisch 石川 忠雄; geboren 21. Januar 1922 in Tōkyō; gestorben 25. September 2007 ebenda) war ein…Ishikawa Tadao (japanisch 石川 忠雄; geboren 21. Januar 1922 in Tōkyō; gestorben 25. September 2007 ebenda) war ein japanischer Kenner des japanischen und insbesondere des chinesischen Rechtssystems.
Hashikawa Bunzō (jap. 橋川 文三; * 1. Januar 1922; † 17. Dezember 1983) war ein japanischer Historiker und…Hashikawa Bunzō (jap. 橋川 文三; * 1. Januar 1922; † 17. Dezember 1983) war ein japanischer Historiker und Politikwissenschaftler. Hashikawa war Professor an der Meiji-Universität in Tokio. Er wurde vor allem mit Arbeiten zum modernen politischen Denken in Japan bekannt. Er schrieb über den nationalistischen Schriftsteller Mishima Yukio und den Ethnologen Yanagita Kunio und veröffentlichte 1960 eine Kritik der japanischen romantischen Schule. Mit Matsumoto Sannosuke gab er Kindai Nihon seiji shisō shi (Geschichte des modernen japanischen politischen Denkens) heraus.
Gomi Kōsuke (eigentl.: Gomi Yasusuke, 五味 康祐; geboren 20. Dezember 1921 in Ōsaka; gestorben 1. April 1980) war ein…Gomi Kōsuke (eigentl.: Gomi Yasusuke, 五味 康祐; geboren 20. Dezember 1921 in Ōsaka; gestorben 1. April 1980) war ein japanischer Schriftsteller.
Serizawa Chōsuke (jap. 芹沢 長介; * 21. Oktober 1919 in Shizuoka, Präfektur Shizuoka; † 16. März 2006) war ein japanischer…Serizawa Chōsuke (jap. 芹沢 長介; * 21. Oktober 1919 in Shizuoka, Präfektur Shizuoka; † 16. März 2006) war ein japanischer Archäologe, der an der Tōhoku-Universität lehrte. Er war einer der führenden Forscher auf dem Gebiet der japanischen Altstein- und Jōmon-Zeit. Er untersuchte landesweit Ausgrabungsstätten des Paläolithikums und arbeitete insbesondere an der Chronologie der Fundstücke.
Yamashita Tokuo (jap. 山下 徳夫; * 7. Oktober 1919 in Imari, Präfektur Saga; † 1. Januar 2014 ebenda) war ein japanischer…Yamashita Tokuo (jap. 山下 徳夫; * 7. Oktober 1919 in Imari, Präfektur Saga; † 1. Januar 2014 ebenda) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), der 31 Jahre lang Abgeordneter des Unterhauses (Shūgiin) sowie mehrmals Minister war.
Yūzō Kawashima (jap. 川島雄三, Kawashima Yūzō; * 4. Februar 1918 in Mutsu, Präfektur Aomori; † 11. Juni 1963) war ein…Yūzō Kawashima (jap. 川島雄三, Kawashima Yūzō; * 4. Februar 1918 in Mutsu, Präfektur Aomori; † 11. Juni 1963) war ein japanischer Filmregisseur.
Fujio Masayuki (jap. 藤尾 正行; * 1. Januar 1917 in der Präfektur Tokio; † 22. Oktober 2006) war ein japanischer Politiker…Fujio Masayuki (jap. 藤尾 正行; * 1. Januar 1917 in der Präfektur Tokio; † 22. Oktober 2006) war ein japanischer Politiker und Minister.
Kentaro Kawatsu (jap. 河津 憲太郎 Kawatsu Kentarō; * 26. September 1914 in Hiroshima; † 24. März 1970) war ein japanischer…Kentaro Kawatsu (jap. 河津 憲太郎 Kawatsu Kentarō; * 26. September 1914 in Hiroshima; † 24. März 1970) war ein japanischer Schwimmer.
Kim Jeong-yeon (* 7. Januar 1914 in Kangsŏ-gun; † 16. Juli 1992) war ein südkoreanischer Eisschnellläufer, der während…Kim Jeong-yeon (* 7. Januar 1914 in Kangsŏ-gun; † 16. Juli 1992) war ein südkoreanischer Eisschnellläufer, der während der Besatzung Koreas unter dem Namen Seien Kin (jap. 金 正淵 Kin Seien) für Japan startete.
Sugihara Sōsuke (japanisch 杉原 壮介; geboren 6. Dezember 1913 in Tokio; gestorben 1. September 1983 in Ichikawa (Präfektur…Sugihara Sōsuke (japanisch 杉原 壮介; geboren 6. Dezember 1913 in Tokio; gestorben 1. September 1983 in Ichikawa (Präfektur Chiba)) war ein japanischer Archäologe.
Tsutomu Ōyokota (jap. 大横田 勉 Ōyokota Tsutomu; * 20. April 1913 in Hiroshima; † 1970) war ein japanischer Schwimmer.…Tsutomu Ōyokota (jap. 大横田 勉 Ōyokota Tsutomu; * 20. April 1913 in Hiroshima; † 1970) war ein japanischer Schwimmer. Ōyokota brach während seines Studiums an der Meiji-Universität die japanischen Rekorde über 200 m und 400 m Freistil. 1932 nahm er an den Olympischen Sommerspielen in Los Angeles teil. Dort gewann er über 400 m Freistil Bronze, obwohl er kurz zuvor noch an einer schweren Gastroenteritis gelitten hatte. Im Anschluss an die Spiele und seinem Universitätsabschluss war er für die japanische Armee tätig.
Sohn Kee-chung, bekannt unter seinem japanischen Namen Son Kitei (* 29. August 1912 in Shingishū, damaliges Japanisches…Sohn Kee-chung, bekannt unter seinem japanischen Namen Son Kitei (* 29. August 1912 in Shingishū, damaliges Japanisches Kaiserreich, heute Nordkorea; † 15. November 2002 in Daejeon, Südkorea) war 1936 zusammen mit seinem Teamkameraden Nan Shōryū der erste koreastämmige Medaillengewinner bei Olympischen Spielen.
Tokuhei Sada (jap. 佐田 徳平 Sada Tokuhei; * 1909 in Yamanashi; † 17. Dezember 1933 in Toyonaka) war ein japanischer…Tokuhei Sada (jap. 佐田 徳平 Sada Tokuhei; * 1909 in Yamanashi; † 17. Dezember 1933 in Toyonaka) war ein japanischer Schwimmer.
Kuriyagawa Heigorō (japanisch 栗谷川 平五郎; * 4. Oktober 1908 in Sapporo; † 20. Februar 1993) war ein japanischer…Kuriyagawa Heigorō (japanisch 栗谷川 平五郎; * 4. Oktober 1908 in Sapporo; † 20. Februar 1993) war ein japanischer Skisportler, der im Skilanglauf und in der Nordischen Kombination startete. Kuriyagawa wurde im Jahr 1928 japanischer Meister über 30 km und mit der Staffel und siegte in den Jahren 1929 bis 1931 bei den japanischen Studentenmeisterschaften für die Meiji-Universität im 18-km-Lauf. Zudem gewann er im Jahr 1930 bei den japanischen Meisterschaften in der Nordischen Kombination. Bei seiner einzigen Teilnahme an Olympischen Winterspielen im Februar 1932 in Lake Placid belegte er den 12. Platz über 18 km und den 20. Rang in der Nordischen Kombination. Im folgenden Jahr nahm er als erster Japaner am Holmenkollen Skifestival teil. Nach seiner Karriere als Skilangläufer arbeitete er als Direktor der Skiabteilung des Sapporo Railway Administration Bureau und bei den Olympischen Winterspielen 1972 in Sapporo als stellvertretender Generaldirektor der Wettkampfleitung.
Hirai Tarō (jap. 平井 太郎; * 17. Juli 1905 in der Präfektur Kagawa; † 4. Dezember 1973) war ein japanischer Politiker.…Hirai Tarō (jap. 平井 太郎; * 17. Juli 1905 in der Präfektur Kagawa; † 4. Dezember 1973) war ein japanischer Politiker. Hirai war für die Liberale Partei und die Liberaldemokratische Partei (LDP) von 1950 bis zu seinem Tode Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus. Von 1958 bis 1962 war er Vizepräsident der Kammer. Von 1956 bis 1957 war er unter den Premierministern Ishibashi und Kishi Postminister. Hirais Schwiegersohn Takushi (Arbeitsminister, LDP-Abgeordneter) und sein Enkel Takuya (LDP-Abgeordneter) wurden ebenfalls Politiker.
Koga Masao (japanisch 古賀 政男; geboren 18. November 1904 in der Präfektur Fukuoka; gestorben 25. Juli 1978 in Tokio) war…Koga Masao (japanisch 古賀 政男; geboren 18. November 1904 in der Präfektur Fukuoka; gestorben 25. Juli 1978 in Tokio) war ein japanischer Komponist eingängiger Lieder.
Tomita Tsuneo (japanisch 富田 常雄; geboren 1. Januar 1904 in Tokio; gestorben 16. Oktober 1967 ebenda) war ein japanischer…Tomita Tsuneo (japanisch 富田 常雄; geboren 1. Januar 1904 in Tokio; gestorben 16. Oktober 1967 ebenda) war ein japanischer Schriftsteller.
Tsuruta Yoshiyuki (jap. 鶴田 義行; * 1. November 1903 in Kagoshima, Präfektur Kagoshima; † 24. Juli 1986) war ein…Tsuruta Yoshiyuki (jap. 鶴田 義行; * 1. November 1903 in Kagoshima, Präfektur Kagoshima; † 24. Juli 1986) war ein japanischer Schwimmer.
Hayashi Fubō (japanisch 林 不忘; eigentlich: Hasegawa Kaitarō (長谷川 海太郎), * 17. Januar 1900 in Tokuwa, Akadomari, Sado-gun…Hayashi Fubō (japanisch 林 不忘; eigentlich: Hasegawa Kaitarō (長谷川 海太郎), * 17. Januar 1900 in Tokuwa, Akadomari, Sado-gun (heute: Sado), Präfektur Niigata; † 29. Juni 1935 in Yukinoshita, Kamakura) war ein japanischer Schriftsteller. Er veröffentlichte unter drei verschiedenen Pseudonymen – neben Hayashi Fubō noch Maki Itsuma (牧 逸馬) und Tani Jōji (谷 譲次) – die jeweils verschiedene Schriftstellerpersönlichkeiten verkörperten.
Itō Ren (japanisch 伊藤 廉, eigentliche Lesung des Vornamens: Kiyoshi; geb. 7. Oktober 1898 in Nagoya; gest. 24. Januar…Itō Ren (japanisch 伊藤 廉, eigentliche Lesung des Vornamens: Kiyoshi; geb. 7. Oktober 1898 in Nagoya; gest. 24. Januar 1983) war ein japanischer Maler der Yōga-Richtung während der Shōwa-Zeit.
Tokugawa Musei (japanisch 徳川 夢声, wirklicher Name Fukuhara Toshio; geboren 13. April 1894 in Masuda (Präfektur Shimane)…Tokugawa Musei (japanisch 徳川 夢声, wirklicher Name Fukuhara Toshio; geboren 13. April 1894 in Masuda (Präfektur Shimane); gestorben 1. August 1971 in Tokio) war ein japanischer Stummfilmkommentator, Erzähler, Schriftsteller, Schauspieler.
Shimozawa Kan (japanisch 子母澤 寛, eigentlich Umetani Matsutarō; geboren 1. Februar 1892 in Atsuta (Präfektur Hokkaidō)…Shimozawa Kan (japanisch 子母澤 寛, eigentlich Umetani Matsutarō; geboren 1. Februar 1892 in Atsuta (Präfektur Hokkaidō); gestorben 19. Juli 1968) war ein japanischer Schriftsteller.
Kikuchi Kan (japanisch 菊池 寛, bürgerlich bei derselben Schreibung: Kikuchi Hiroshi; * 26. Dezember 1888 in Takamatsu; †…Kikuchi Kan (japanisch 菊池 寛, bürgerlich bei derselben Schreibung: Kikuchi Hiroshi; * 26. Dezember 1888 in Takamatsu; † 6. März 1948 in Tokio) war ein japanischer Erzähler und Dramatiker. Er stiftete 1935 den Akutagawa-Preis und den Naoki-Preis für Massenliteratur.
Gotō Shuichi (japanisch 後藤 守一; geboren 10. August 1888 in Tagoe (田越村) im Landkreis Miura (三浦郡) der Präfektur Kanagawa…Gotō Shuichi (japanisch 後藤 守一; geboren 10. August 1888 in Tagoe (田越村) im Landkreis Miura (三浦郡) der Präfektur Kanagawa; gestorben 30. Juli 1960) war ein japanischer Archäologe.
Morita Shigeru (jap. 森田 茂; * 19. September 1872 in Saoka, Landkreis Kami, Präfektur Kōchi; † 30. November 1932 in…Morita Shigeru (jap. 森田 茂; * 19. September 1872 in Saoka, Landkreis Kami, Präfektur Kōchi; † 30. November 1932 in Kyōto) war ein japanischer Politiker.
Saitō Ryokuu (japanisch 斎藤 緑雨, wirklicher Name: Saitō Masaru (斎藤 賢); * 31. Dezember 1867 in Kanbe, Kreis Suzuka…Saitō Ryokuu (japanisch 斎藤 緑雨, wirklicher Name: Saitō Masaru (斎藤 賢); * 31. Dezember 1867 in Kanbe, Kreis Suzuka, Provinz Ise (heute: Stadt Suzuka, Präfektur Mie); † 13. April 1904) war ein japanischer Literaturkritiker, Schriftsteller und Essayist.