Nobuyuki Aihara (jap. 相原 信行, Aihara Nobuyuki; * 16. Dezember 1934 in Takasaki; † 16. Juli 2013) war ein japanischer…Nobuyuki Aihara (jap. 相原 信行, Aihara Nobuyuki; * 16. Dezember 1934 in Takasaki; † 16. Juli 2013) war ein japanischer Geräteturner. Er gewann bei den Olympischen Sommerspielen 1956 in Melbourne eine Silbermedaille sowohl am Boden wie auch im Mannschaftsmehrkampf. Im Wettkampf an den Ringen wurde er Fünfter und am Barren belegte er Platz 6. Vier Jahre später bei den Olympischen Sommerspielen in Rom siegte er schließlich am Boden wie auch im Mannschaftsmehrkampf und wurde zweifacher Olympiasieger. Am Barren klassierte er sich auf Rang 4, an den Ringen wurde er wiederum Fünfter und im Einzelmehrkampf erreichte er Platz 7. Bei den Turn-Weltmeisterschaften 1958 in Moskau gewann er Silber an den Ringen und im Mannschaftsmehrkampf. 1962 in Prag wurde er Weltmeister sowohl an den Ringen wie auch im Mannschaftsmehrkampf.
Masami Tanabu (jap. 田名部 匡省, Tanabu Masami; * 7. Dezember 1934 in Hachinohe, Präfektur Aomori; † 26. März 2025 ebenda)…Masami Tanabu (jap. 田名部 匡省, Tanabu Masami; * 7. Dezember 1934 in Hachinohe, Präfektur Aomori; † 26. März 2025 ebenda) war ein japanischer Eishockeyspieler, -trainer und Politiker. Bis 2010 war er für die Demokratische Partei (DPJ) Abgeordneter des Sangiin, des Oberhauses, und war von 1991 bis 1993 Minister für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei im Kabinett. Als Eishockeyspieler nahm Tanabu zweimal an Olympischen Winterspielen teil, bei den Spielen von Sapporo trainierte er 1972 die Nationalmannschaft.
Osamu Suzuki (jap. 鈴木 藏, Suzuki Osamu; * 1. Dezember 1934 in Toki, in der Präfektur Gifu) ist ein japanischer Töpfer…Osamu Suzuki (jap. 鈴木 藏, Suzuki Osamu; * 1. Dezember 1934 in Toki, in der Präfektur Gifu) ist ein japanischer Töpfer und Keramikkünstler. Er wurde 1994 als Lebender Nationalschatz für das Wichtige immaterielle Kulturgut „Keramikherstellung“ deklariert. Die Region, aus der Osamu stammt ist bekannt für die Tradition und Herstellung von Mino-Keramik. Osamus Vater Michio Suzuki war eine Fachmann für Glasuren. Nachdem Osamu von seinem Vater die Grundlagen der Töpferei und Glasur erlernt hatte, wurde er u. a. von den Keramikmeistern Toyozō Arakawa (1894–1985) und Hajime Katō (1900–1968) in der Töpferkunst unterwiesen. Osamu befasst sich während seiner Ausbildung besonders mit der Shino-Keramik der Azuchi-Momoyama-Zeit. 1953 schloss er die technische Oberschule Tajimi (岐阜県立多治見工業高等学校) ab. 1959 trat er erstmals bei der Ausstellung „Moderner Japanischer Keramik“ (現代日本陶芸展, Gendai Nihon Dōgeiten) mit eigenen Werken in Erscheinung. 1962 wurde er mit dem Preis der Internationalen Kunstkeramikausstellung (International Ceramic Artworks Exhibitions) in Tschechien geehrt. Für seine Shino-Keramiken und die Verwendung eines halb im Erdreich liegenden bzw. eines Sockel-Tunnelofens (半地下式穴窯) wurde Osamu Suzuki am 27. Juni 1994 zum Lebenden Nationalschatz ernannt. Osamu wurde vielfach ausgezeichnet. 1995 erhielt er die Ehrenmedaille am violetten Band, 2005 den Orden der Aufgehenden Sonne (Verdienstklasse Kommandeur). Seit 2000 ist er Vorsitzender der „Japanischen Gesellschaft für Kunsthandwerk“ (日本工芸会, Nihon Kōgeikai).
Shirō Kuramata (jap. 倉俣 史朗, Kuramata Shirō; * 29. November 1934 in der Präfektur Tokio, Japan; † 1. Februar 1991…Shirō Kuramata (jap. 倉俣 史朗, Kuramata Shirō; * 29. November 1934 in der Präfektur Tokio, Japan; † 1. Februar 1991 ebenda) war ein japanischer Produktdesigner und Innenarchitekt. Er entwarf zahlreiche Möbelstücke, die als Designklassiker in zahlreichen Museen für angewandte Kunst gezeigt werden. Für über 300 Bars, Restaurants und Geschäftsräume fertigte er die Entwürfe für die Inneneinrichtung an. Shirō Kuramata gilt als einer der einflussreichsten japanischen Industriedesigner des 20. Jahrhunderts.
Inoue Hisashi (japanisch 井上 ひさし, eigentlich 井上 廈; * 16. November 1934 in Kawanishi; † 9. April 2010) war ein…Inoue Hisashi (japanisch 井上 ひさし, eigentlich 井上 廈; * 16. November 1934 in Kawanishi; † 9. April 2010) war ein japanischer Schriftsteller, der Romane, Dramen und komische Fiktion veröffentlicht hat.
Yōichi Higashi (jap. 東 陽一, Higashi Yōichi; * 14. November 1934 in der Präfektur Wakayama, Japan; † 21. Januar 2026) war…Yōichi Higashi (jap. 東 陽一, Higashi Yōichi; * 14. November 1934 in der Präfektur Wakayama, Japan; † 21. Januar 2026) war ein japanischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Von 1952 bis 1962 studierte er Literatur an der Waseda-Universität und ging nach Abschluss des Studiums ins Filmgeschäft. 1965 veröffentlichte er seinen ersten eigenen Kurzfilm und gab 1971 sein Spielfilmdebüt mit Yasashii Nippon jin. Seine darauf folgenden Filme wie Sādo erregten in Japan viel Aufsehen und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 1996 entstand Das Dorf meiner Träume, für das er auf der Berlinale 1996 einen Silbernen Bären erhielt.
Akira Ishikawa (jap. 石川 晶, Ishikawa Akira; * 10. November 1934 in Yokosuka, Präfektur Kanagawa; † 10. Februar 2002) war…Akira Ishikawa (jap. 石川 晶, Ishikawa Akira; * 10. November 1934 in Yokosuka, Präfektur Kanagawa; † 10. Februar 2002) war ein japanischer Jazzmusiker (Schlagzeug) und Bandleader. Ishikawa begann seine Musikerkarriere bei Shin Matsumoto and New Pacific. In den folgenden Jahren tourte er mit eigenen Formationen wie Akira Miyazawa Modern Allstars sowie mit Toshio Hosaka. In späteren Jahren spielte er bei Toshiyuki Miyama und dessen Band New Herd; 1964/65 entstanden Aufnahmen mit Miymas Modern Jazz Highlights und Modern Jukebox). Ab Ende der 60er nahm er LPs unter eigenem Namen auf wie Soul Session (1969) und The Gentures in Beat Pops (1970), an denen u. a. Hiromasa Suzuki, Kiyoshi Sugimoto und Masaoki Terakawa mitwirkten. Mit seiner Bigband Count Buffaloes entstand 1970 das Jazzrock-orientierte Album Electrum, gefolgt von Drums Concerto (1971), African Rock (1972), Uganda (1972) und Get Up! (1975). Des Weiteren arbeitete er ab den 70ern noch mit Yoshiko Goto, Koichi Oki, Kiyoshi Sugimoto (Our Time, 1974) und Akio Sasaki (Berklee Connection, 1980). Im Bereich des Jazz war er zwischen 1964 und 1980 an 14 Aufnahmesessions beteiligt.
Kenjirō Haitani (japanisch 灰谷 健次郎, Haitani Kenjirō; geboren 31. Oktober 1934 in Kōbe (Präfektur Hyōgo); gestorben 23.…Kenjirō Haitani (japanisch 灰谷 健次郎, Haitani Kenjirō; geboren 31. Oktober 1934 in Kōbe (Präfektur Hyōgo); gestorben 23. November 2006 in der Präfektur Shizuoka) war ein japanischer Kinderbuchautor.
Ōyō Mitsunobu (japanisch 光延 旺洋 Mitsunobu Ōyō; * 1934 in Tokio; † 2003) war ein japanischer Chemiker (organische…Ōyō Mitsunobu (japanisch 光延 旺洋 Mitsunobu Ōyō; * 1934 in Tokio; † 2003) war ein japanischer Chemiker (organische Synthese). Er führte 1967 die nach ihm benannte Mitsunobu-Reaktion ein. Mitsunobu studierte an der Universität Gakushuin in Tokio mit dem Bachelor-Abschluss und ab 1959 am Tokyo Institute of Technology, an dem er 1966 bei Teruaki Mukaiyama promovierte. Er lehrte an der Aoyama Gakuin University in Tokio. Er befasste sich mit Chemie von Nukleosiden und Nukleotiden und stereoselektiven Reaktionen. Die nach ihm benannte Mitsunobu-Reaktion ist eine Substitution von (primären oder sekundären) Alkoholen mit Nukleophilen (in der ursprünglichen Reaktion eine Veresterung) und fand weite Verbreitung und Anwendung besonders in Naturstoffsynthesen und Biochemie. Sie läuft unter relativ milden Bedingungen ab und ist stereospezifisch. Es ist eine Oxidations-Reduktions-Kondensation, wobei Triphenylphosphin oxidiert und DEA zu seinem Hydrazin reduziert wird (Reagenzien mit ähnlicher Funktion wie Triphenylphosphin und DEA in der ursprünglichen Version der Reaktion werden als Mitsunobu-Reagenzien bezeichnet). Mitsunobu führte die Reaktion 1967 ein und entwickelte bald darauf mehrere Varianten. Allein zwischen 1996 und 2008 erschienen laut SciFinder 1615 Arbeiten mit Mitsunobu reaction im Titel, davon 186 Patente.
Takashi Ochi (jap. 越智 敬, Ochi Takashi; * 30. Oktober 1934 in Imabari; † 14. November 2010 in Heppenheim, Hessen) war…Takashi Ochi (jap. 越智 敬, Ochi Takashi; * 30. Oktober 1934 in Imabari; † 14. November 2010 in Heppenheim, Hessen) war ein deutsch-japanischer Mandolinist und Instrumentalpädagoge für Gitarre und Mandoline.
Michiko (japanisch 美智子 Michiko), geboren als Michiko Shōda (正田 美智子 Shōda Michiko, * 20. Oktober 1934 in Tokio), ist…Michiko (japanisch 美智子 Michiko), geboren als Michiko Shōda (正田 美智子 Shōda Michiko, * 20. Oktober 1934 in Tokio), ist emeritierte Kaiserin von Japan (上皇后, Jōkōgō; eng. „Empress Emerita“), Ehefrau des emeritierten Tennō (Kaisers) Akihito und Mutter von Kaiser Naruhito.
Iriye Akira (jap. 入江 昭, Irie Akira; * 20. Oktober 1934 in der Präfektur Tokio; † 27. Januar 2026) war ein japanischer…Iriye Akira (jap. 入江 昭, Irie Akira; * 20. Oktober 1934 in der Präfektur Tokio; † 27. Januar 2026) war ein japanischer Historiker, der sich auf die Geschichte der amerikanisch-ostasiatischen Beziehungen sowie internationale Probleme spezialisiert hatte.
Taku Mayumura (jap. 眉村 卓 Mayumura Taku, * 20. Oktober 1934 in Nishinari-ku, Osaka; † 3. November 2019 in Abeno-ku…Taku Mayumura (jap. 眉村 卓 Mayumura Taku, * 20. Oktober 1934 in Nishinari-ku, Osaka; † 3. November 2019 in Abeno-ku, Osaka) war ein japanischer Science-Fiction-Schriftsteller und Haiku-Poet. Er gewann zweimal den Seiun Award für den besten Roman. Mayumura war ebenfalls Autor von Jugendliteratur, dessen Arbeiten von Doramen, Filmen und Animes adaptiert wurden. Mayumura war Ehrenmitglied der SFWJ (Science Fiction and Fantasy Writers of Japan).
Kunie Iwahashi (jap. 岩橋 邦枝, Iwahashi Kunie; * 10. Oktober 1934 in Hiroshima als Kunie Nemoto (根本 邦枝, Nemoto Kunie); †…Kunie Iwahashi (jap. 岩橋 邦枝, Iwahashi Kunie; * 10. Oktober 1934 in Hiroshima als Kunie Nemoto (根本 邦枝, Nemoto Kunie); † 11. Juni 2014 in Fukuoka) war eine japanische Schriftstellerin.
Yasutaka Tsutsui (jap. 筒井 康隆, Tsutsui Yasutaka; * 24. September 1934 in Osaka) ist ein japanischer Schriftsteller. Die…Yasutaka Tsutsui (jap. 筒井 康隆, Tsutsui Yasutaka; * 24. September 1934 in Osaka) ist ein japanischer Schriftsteller. Die meisten seiner über dreißig Romane und zahlreichen Kurzgeschichten gehören zur Science-Fiction-Literatur.
Kōsuke Hori (jap. 保利 耕輔 Hori Kōsuke; * 23. September 1934 in der Präfektur Tokio; † 4. November 2023) war ein…Kōsuke Hori (jap. 保利 耕輔 Hori Kōsuke; * 23. September 1934 in der Präfektur Tokio; † 4. November 2023) war ein japanischer Politiker (LDP, ohne Faktion), er war bis 2014 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus, für den Wahlkreis Saga 3 und zweimal Minister.
Akira Abe (jap. 阿部 昭, Abe Akira; * 22. September 1934 in Hiroshima, Präfektur Hiroshima; † 19. März 1989 in Tsujidō…Akira Abe (jap. 阿部 昭, Abe Akira; * 22. September 1934 in Hiroshima, Präfektur Hiroshima; † 19. März 1989 in Tsujidō, Fujisawa) war ein japanischer Schriftsteller.
Moriyuki Kato (jap. 加戸 守行, Kato Moriyuki; * 18. September 1934 in Dairen, Region Kantō, Mandschukuo/Kaiserreich Japan…Moriyuki Kato (jap. 加戸 守行, Kato Moriyuki; * 18. September 1934 in Dairen, Region Kantō, Mandschukuo/Kaiserreich Japan; † 21. März 2020) war ein japanischer Politiker. Er war von 1999 bis Dezember 2010 Gouverneur der Präfektur Ehime.
Naoji Kimura (jap. 木村 直司, Kimura Naoji; * 11. September 1934 in Sapporo, Japan) ist Germanist und einer der…Naoji Kimura (jap. 木村 直司, Kimura Naoji; * 11. September 1934 in Sapporo, Japan) ist Germanist und einer der renommiertesten Goetheforscher weltweit.
Minoru Mori (jap. 森 稔, Mori Minoru; * 24. August 1934 in Kyōto; † 8. März 2012) war ein japanischer Unternehmer und…Minoru Mori (jap. 森 稔, Mori Minoru; * 24. August 1934 in Kyōto; † 8. März 2012) war ein japanischer Unternehmer und Präsident von Mori Building, Japans größtem privaten Immobilienentwickler. Er wurde 1934 als Enkel eines Reisgroßhändlers geboren, sein Vater Taikichirō Mori war Immobilienunternehmer und galt zwischen 1991/92 mit einem Vermögen von 1,6 Billiarden Yen als reichster Mann der Welt. Im Jahr 1959 erhielt Mori seinen Abschluss an der Universität Tokio und fing im gleichen Jahr beim Unternehmen seines Vaters an. Nach dessen Tod wurde Mori 1993 zum Präsidenten von Mori Building und sein Bruder Akira zum Präsidenten von Mori Trust. 2008 wurde er vom Fortune-Magazine zum Asia Businessman of the Year ernannt. Am 8. März 2012 verstarb Mori im Alter von 77 Jahren.
Yōko Tsukasa (japanisch 司 葉子 Tsukasa Yōko; * 20. August 1934 in der Präfektur Tottori) ist eine japanische…Yōko Tsukasa (japanisch 司 葉子 Tsukasa Yōko; * 20. August 1934 in der Präfektur Tottori) ist eine japanische Schauspielerin.
Gyoji Matsumoto (jap. 松本 暁司, Matsumoto Gyōji; * 13. August 1934 in der Präfektur Saitama; † 2. September 2019) war ein…Gyoji Matsumoto (jap. 松本 暁司, Matsumoto Gyōji; * 13. August 1934 in der Präfektur Saitama; † 2. September 2019) war ein japanischer Fußballspieler und -trainer.
Hiroshi Ikeda (japanisch 池田 宏, Ikeda Hiroshi; * 1934 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Anime-Regisseur, der…Hiroshi Ikeda (japanisch 池田 宏, Ikeda Hiroshi; * 1934 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Anime-Regisseur, der bei Toei Animation wirkte. Außerdem war er Abteilungsleiter des japanischen Videospielkonzerns Nintendo.
Keiji Morokuma (jap. 諸熊 奎治, Morokuma Keiji; * 12. Juli 1934 in Kagoshima, Präfektur Kagoshima; † 27. November 2017 in…Keiji Morokuma (jap. 諸熊 奎治, Morokuma Keiji; * 12. Juli 1934 in Kagoshima, Präfektur Kagoshima; † 27. November 2017 in Kyoto) war ein japanischer theoretischer Chemiker. Morokuma war ein Schüler von Kenichi Fukui (1918–1998) an der Universität Kyōto, einem der Pioniere der Quantenchemie in Japan und Nobelpreisträger, bei dem er 1963 promovierte. Er war Professor an der Emory University, wo er emeritiert wurde, und Senior Research Fellow am Fukui Institute for Fundamental Chemistry seiner Alma Mater. 1970 wurde er Sloan Research Fellow. Er entwickelte die ONIOM-Methode, ein Verfahren, das Molekülorbitmethoden und solche der molekularen Mechanik auf mehreren Stufen integriert und zur Berechnung großer Moleküle verwendet. Er untersuchte Potentialflächen bei chemischen Reaktionen und Reaktionen und Struktur von Nanoteilchen, Proteinen (auch in angeregten Zuständen) und Übergangsmetallkomplexen sowie Photochemie von Biomolekülen. 1991 erhielt er als Erster die Schrödinger Medal. 1978 erhielt er den Preis der International Academy of Quantum Molecular Science, deren Mitglied er war, 1992 den Preis der japanischen chemischen Gesellschaft, 2005 die Fukui-Medaille der Asian Pacific Association of Theoretical & Computational Chemists und 2008 den Kaiserlichen Preis und Preis der Japanischen Akademie der Wissenschaften.
Koh Se-kai (chinesisch 許世楷 / 许世楷, Pinyin Xŭ Shìkǎi, Pe̍h-ōe-jī Khó͘ Sè-khái; * 7. Juli 1934 in Changhua, Taiwan) ist…Koh Se-kai (chinesisch 許世楷 / 许世楷, Pinyin Xŭ Shìkǎi, Pe̍h-ōe-jī Khó͘ Sè-khái; * 7. Juli 1934 in Changhua, Taiwan) ist ein taiwanischer Historiker, Politikwissenschaftler und ehemaliger Diplomat. Er ist eine der führenden Persönlichkeiten und ehemaliger Vorsitzender der Vereinigung für ein unabhängiges Taiwan. Von 2004 bis 2008 war er als Vertreter Taiwans in Japan tätig. Koh war federführend an der Konzipierung des Entwurfs einer Verfassung der Republik Taiwan beteiligt.
Yoshio Furukawa (jap. 古川 好男, Furukawa Yoshio; * 5. Juli 1934 in der Präfektur Osaka) ist ein ehemaliger japanischer…Yoshio Furukawa (jap. 古川 好男, Furukawa Yoshio; * 5. Juli 1934 in der Präfektur Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Masatoshi Wakabayashi (jap. 若林 正俊, Wakabayashi Masatoshi; * 4. Juli 1934 in Shinonoi (heute: Nagano), Präfektur Nagano…Masatoshi Wakabayashi (jap. 若林 正俊, Wakabayashi Masatoshi; * 4. Juli 1934 in Shinonoi (heute: Nagano), Präfektur Nagano; † 11. November 2023 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und Minister. Er war zuletzt Abgeordneter des Sangiin, des japanischen Oberhauses, für den Wahlkreis Nagano und gehörte innerhalb der LDP der Machimura-Faktion an. Wakabayashi war Absolvent der Universität Tokio und wurde nach Abschluss seines Studiums 1957 Beamter im Ministerium für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei. 1983 verließ er das Ministerium und wurde erstmals ins Shūgiin, das Unterhaus, gewählt. Von 1989 bis 1990 war Wakabayashi parlamentarischer Staatssekretär in der Behörde für Management und Koordination. Nachdem er 1990 seinen Sitz verloren hatte, wurde er bei der Shūgiin-Wahl 1993 wiedergewählt. 1996 wurde er unter neuem Wahlrecht wieder abgewählt. 1998 wurde Wakabayashi schließlich ins Sangiin gewählt und schloss sich der Machimura-Faktion an. Im Kabinett von Premierminister Shinzō Abe wurde Wakabayashi 2006 zum Umweltminister berufen, wobei er nach dem Selbstmord von Toshikatsu Matsuoka und dem Rücktritt von Norihiko Akagi jeweils kommissarisch das Landwirtschaftsministerium mitübernahm. Nach der Kabinettsumbildung im August 2006 gehörte er dem Kabinett zunächst nicht mehr an, wurde aber nach dem Rücktritt von Takehiko Endō dessen Nachfolger als Landwirtschaftsminister. Premierminister Yasuo Fukuda beließ ihn bei Amtsantritt auf seinem Posten, ersetzte ihn aber im August 2008 durch Seiichi Ōta. Im April 2010 reichte er seinen Rücktritt als Abgeordneter ein, nachdem bekannt geworden war, dass er bei (elektronischen) Abstimmungen für den abwesenden Fraktionskollegen Mikio Aoki ohne dessen Zustimmung abgestimmt hatte. Seinen Sitz gewann bei der regulären Wahl im Juli 2010 sein ältester Sohn Kenta.
Hiroaki Minami (jap. 南 弘明, Minami Hiroaki; * 21. Juni 1934 in der Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer Komponist.…Hiroaki Minami (jap. 南 弘明, Minami Hiroaki; * 21. Juni 1934 in der Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer Komponist. Er war von 1974 bis 2002 Professor an der Staatlichen Hochschule für Musik und Kunst in Tokio und gründete 1992 die Japanische Gesellschaft für Elektronische Musik. Er komponierte auch zeitgenössische Stücke in klassischem Stil.
Junzō Kawada (japanisch Kawada Junzō (川田 順造); geboren 20. Juni 1934 in Tokio; gestorben 20. Dezember 2024) war ein…Junzō Kawada (japanisch Kawada Junzō (川田 順造); geboren 20. Juni 1934 in Tokio; gestorben 20. Dezember 2024) war ein japanischer Kulturanthropologe und Hochschullehrer.
Akira Hasegawa (jap. 長谷川 晃, Hasegawa Akira; * 17. Juni 1934 in der Präfektur Tokio; † 22. Juni 2025) war ein…Akira Hasegawa (jap. 長谷川 晃, Hasegawa Akira; * 17. Juni 1934 in der Präfektur Tokio; † 22. Juni 2025) war ein japanischer Physiker und Hochschullehrer, der sich mit Plasmaphysik und optischen Solitonen beschäftigte.
Mikio Aoki (jap. 青木 幹雄, Aoki Mikio; * 8. Juni 1934 in Taisha, Landkreis Hikawa (heute: Izumo), Präfektur Shimane; † 11.…Mikio Aoki (jap. 青木 幹雄, Aoki Mikio; * 8. Juni 1934 in Taisha, Landkreis Hikawa (heute: Izumo), Präfektur Shimane; † 11. Juni 2023) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus, und Minister. Innerparteilich gehörte er der Tsushima-Faktion an. Aoki, der sein Studium an der Waseda-Universität abbrach, wurde 1958 Sekretär des Shūgiin-Abgeordneten Noboru Takeshita – ebenfalls aus Shimane. Nach kurzer Tätigkeit als Direktor in der Fischereigenossenschaft Taisha wurde er 1967 für die erste von fünf Legislaturperioden ins Präfekturparlament Shimane gewählt. Von 1983 bis 1984 war er Vizepräsident des Parlaments von Shimane. Bei der Sangiin-Wahl 1986 trat Aoki als Kandidat der LDP in Shimane an und löste damit Hisaoki Kamei ab, der bei der gleichzeitig stattfindenden Shūgiin-Wahl einen Wechsel ins Unterhaus versuchte, aber knapp verfehlte. Aoki gewann den Einzelwahlkreis Shimane deutlich. In der LDP-Fraktion beteiligte er sich an der Gründung der Takeshita-Faktion, die sich 1987 von der Tanaka-Faktion löste. Sein Abgeordnetenmandat konnte er 1992, 1998 und 2004 verteidigen. 1991 war Aoki parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) im Finanzministerium, 1994 übernahm er den Vorsitz im Sangiin-Ausschuss für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei. Nach der Wahl 1998 übernahm er den Posten des Generalsekretärs der LDP-Sangiin-Fraktion. 1999 wurde er ins Kabinett Obuchi berufen, wo er Hiromu Nonaka als Chefkabinettssekretär und Minister für die Entwicklung Okinawas ablöste. Nach Obuchis Schlaganfall war er damit für einige Tage geschäftsführender Premierminister. Im nachfolgenden 1. Kabinett Mori blieb er bis Juli 2000 Minister. Von 2004 bis 2007 übernahm Aoki den Fraktionsvorsitz der LDP im Sangiin. Vor der Sangiin-Wahl 2010 kündigte er angesichts eines leichten Schlaganfalls und eines Krankenhausaufenthalts kurzfristig an, nicht für eine fünfte Amtszeit kandidieren zu wollen. Sein Abgeordnetenmandat gewann sein ältester Sohn Kazuhiko.
Taichi Yamada (japanisch 山田 太一, Yamada Taichi, wirklicher Name: Ishizaka Taichi, 石坂 太一; * 6. Juni 1934 in Taitō…Taichi Yamada (japanisch 山田 太一, Yamada Taichi, wirklicher Name: Ishizaka Taichi, 石坂 太一; * 6. Juni 1934 in Taitō, Präfektur Tokio; † 29. November 2023) war ein japanischer Schriftsteller und Drehbuchautor. Yamada studierte japanische Sprache und Literatur an der pädagogischen Fakultät der Waseda-Universität. Nach dem Abschluss 1958 wurde er Assistent des Regisseurs Keisuke Kinoshita bei den Shōchiku-Filmstudios. 1965 verließ er Shōchiku und etablierte sich als freier Drehbuchautor. In den Folgejahren verfasste er Drehbücher für zahlreiche Fernsehfilme und -serien, von denen um die dreißig mit Preisen ausgezeichnet wurden; zudem Drehbücher zu einem Dutzend Spielfilmen, mehrere Romane sowie zehn Essaybände. 1984 erhielt er den Preis des Erziehungsministers für den Film Nagaraeba (ながらえば) sowie den Kikuchi-Kan-Preis, 1985 den Mukuda-Kuniko-Preis für Nihon no Omokage (日本の面影). 1987 war er für den Japanese Academy Award für das beste Drehbuch nominiert. Im Folgejahr erhielt er den Yamamoto Shūgorō Preis. Für den Film Shōnen Jidai (少年時代, etwa „Kindheit“) wurde er 1992 mit dem Mainichi-Kunstpreis ausgezeichnet.
Yoshiaki Tsutsumi (japanisch 堤 義明, Tsutsumi Yoshiaki; * 29. Mai 1934) ist ein japanischer Unternehmer. Er war lange…Yoshiaki Tsutsumi (japanisch 堤 義明, Tsutsumi Yoshiaki; * 29. Mai 1934) ist ein japanischer Unternehmer. Er war lange Zeit Haupteigentümer und Vorsitzender der Seibu Group, zu denen neben Hotels (Prince Hotels), Freizeitparks und dem Baseballteam Seibu Lions auch die gleichnamige Eisenbahngesellschaft gehört, die mehrere Linien im Nordwesten Tokios betreibt.
Wakako Hironaka (jap. 広中 和歌子, Hironaka Wakako; * 11. Mai 1934 in Tokio) ist eine ehemalige japanische…Wakako Hironaka (jap. 広中 和歌子, Hironaka Wakako; * 11. Mai 1934 in Tokio) ist eine ehemalige japanische Oberhausabgeordnete der Demokratischen Partei (DPJ) und war von 1993 bis 1994 japanische Ministerin als Leiterin der Umweltbehörde. Innerhalb der Partei gehörte sie zur Hata-Gruppe. Hironaka studierte Englische Literatur an der Frauenuniversität Ochanomizu. Anschließend erwarb sie einen Master in Anthropologie an der Brandeis University in Massachusetts. Bei der Wahl von 1986 wurde sie erstmals über die Verhältniswahl für die Kōmeitō ins Oberhaus gewählt und 1992 bestätigt. 1993 wurde sie im Kabinett Hosokawa zur Leiterin der Umweltbehörde berufen. Nach der Auflösung der Kōmeitō beteiligte sich Hironaka 1994 an der Gründung der Shinshintō, nach deren Auflösung dann an der Bildung der Stimme des Volkes (国民の声, Kokumin no Koe). Bei der Oberhauswahl 1998 wurde sie als Unabhängige für Chiba gewählt. Später schloss sie sich der DPJ an und war von Oktober bis Dezember 2002 sowie von 2005 bis 2006 stellvertretende Parteivorsitzende. Bei der Sangiin-Wahl 2010 kandidierte Hironaka auf der DPJ-Verhältniswahlliste, erhielt aber nur 28.629 Präferenzstimmen landesweit und verfehlte eine Wiederwahl. Hironaka hat eine Reihe von Büchern veröffentlicht und übersetzt. Sie ist mit dem Mathematiker Heisuke Hironaka verheiratet und hat zwei Kinder.
Yoshiaki Kawashima (jap. 川島 義明, Kawashima Yoshiaki; * 10. Mai 1934) ist ein ehemaliger japanischer Marathonläufer. 1955…Yoshiaki Kawashima (jap. 川島 義明, Kawashima Yoshiaki; * 10. Mai 1934) ist ein ehemaliger japanischer Marathonläufer. 1955 wurde er Dritter und 1956 Zweiter beim Yomiuri Zenkoku Marathon in 2:31:29 h bzw. 2:32:35 h. Beim Mainichi Marathon 1956 siegte er in 2:27:45 h und wurde daraufhin für die Olympischen Spiele in Melbourne nominiert, bei denen er in 2:29:19 h Fünfter wurde. 1957 wurde er beim Asahi International Marathon Dritter mit seiner persönlichen Bestzeit von 2:23:09 h. 1961 gewann er den Hokkai Times Marathon.
Yōsuke Etō (jap. 江遠 要甫, Etō Yōsuke; * 10. Mai 1934 in Iiyama, Präfektur Nagano) ist ein ehemaliger japanischer…Yōsuke Etō (jap. 江遠 要甫, Etō Yōsuke; * 10. Mai 1934 in Iiyama, Präfektur Nagano) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer und Nordischer Kombinierer. Er nahm an zwei Olympischen Winterspielen teil und gewann auf nationaler Ebene mehrere Meistertitel.
Akira Takarada (jap. 宝田 明, Takarada Akira) (* 29. April 1934 in Chongjin, Chōsen, heute Nordkorea; † 14. März 2022 in…Akira Takarada (jap. 宝田 明, Takarada Akira) (* 29. April 1934 in Chongjin, Chōsen, heute Nordkorea; † 14. März 2022 in Tokio, Japan) war ein japanischer Schauspieler und Synchronsprecher. Bekannt wurde er mit dem 1954 erschienenen Monsterfilm Godzilla, dessen, mit diesem Film beginnenden, Filmfranchise er stets verbunden blieb.
Masao Uchino (jap. 内野 正雄, Uchino Masao; * 21. April 1934; † 30. April 2013) war ein japanischer Fußballspieler und…Masao Uchino (jap. 内野 正雄, Uchino Masao; * 21. April 1934; † 30. April 2013) war ein japanischer Fußballspieler und -trainer.
Kishō Kurokawa (japanisch 黒川 紀章, Kurokawa Kishō; * 8. April 1934 in Nagoya; † 12. Oktober 2007 in Tokio) war ein über…Kishō Kurokawa (japanisch 黒川 紀章, Kurokawa Kishō; * 8. April 1934 in Nagoya; † 12. Oktober 2007 in Tokio) war ein über die Grenzen Japans hinaus bekannter Architekt, der insbesondere als Vertreter des Metabolismus weltweit Beachtung gefunden hat.
Mitsuhiro Matsuda (japanisch 松田 光弘; geboren 2. April 1934 in Tokio; gestorben 17. Mai 2008 ebenda) war ein japanischer…Mitsuhiro Matsuda (japanisch 松田 光弘; geboren 2. April 1934 in Tokio; gestorben 17. Mai 2008 ebenda) war ein japanischer Modedesigner.
Tomio Tada (jap. 多田 富雄, Tada Tomio; * 31. März 1934 in Yūki, Präfektur Ibaraki, Japan; † 21. April 2010 in der…Tomio Tada (jap. 多田 富雄, Tada Tomio; * 31. März 1934 in Yūki, Präfektur Ibaraki, Japan; † 21. April 2010 in der Präfektur Tokio) war ein japanischer Immunologe und Autor von Theaterstücken (Nō-Theater).
Ikuo Kushiro (jap. 久城 育夫, Kushiro Ikuo; * 30. März 1934 in Osaka, Japan) ist ein japanischer Petrologe und emeritierter…Ikuo Kushiro (jap. 久城 育夫, Kushiro Ikuo; * 30. März 1934 in Osaka, Japan) ist ein japanischer Petrologe und emeritierter Professor der Universität Tokio. Kushiros Verdienste liegen im Gebiet der experimentellen Petrologie, seine Experimente an Peridotiten trugen wesentlich zum Verständnis der Entstehung von Magma unter ozeanischen Rücken und Inselbögen bei.
Akemi Negishi (japanisch 根岸 明美 Negishi Akemi; * 26. März 1934 in Azabu (heute: Minato) in der Präfektur Tokio; † 11.…Akemi Negishi (japanisch 根岸 明美 Negishi Akemi; * 26. März 1934 in Azabu (heute: Minato) in der Präfektur Tokio; † 11. März 2008 in Kawasaki (Kanagawa)) war eine japanische Filmschauspielerin, die die Hauptrolle in Josef von Sternbergs letztem Film „Die Sage von Anatahan“ spielte.
Masakazu Yamazaki (japanisch 山崎 正和, Yamazaki Masakazu; * 26. März 1934 in Kyōto; † 19. August 2020 in der Präfektur…Masakazu Yamazaki (japanisch 山崎 正和, Yamazaki Masakazu; * 26. März 1934 in Kyōto; † 19. August 2020 in der Präfektur Hyōgo) war ein japanischer Dramatiker, Literaturkritiker und Philosoph.
Fujiko Fujio (jap. 藤子 不二雄, Fujiko Fujio) war der Name eines Mangaka-Duos, das mit dem Manga Doraemon international…Fujiko Fujio (jap. 藤子 不二雄, Fujiko Fujio) war der Name eines Mangaka-Duos, das mit dem Manga Doraemon international bekannt wurde. Es bestand aus den Zeichnern Hiroshi Fujimoto (藤本 弘, Fujimoto Hiroshi; * 1. Dezember 1933 in der Präfektur Toyama; † 23. September 1996) und Motoo Abiko (安孫子 素雄, Abiko Motoo; * 10. März 1934 in der Präfektur Toyama; † 7. April 2022).