Kataoka Kenkichi (japanisch 片岡 健吉; geb. 14. Februar 1844 in der Provinz Tosa (heute: Präfektur Kōchi); gest. 31.…Kataoka Kenkichi (japanisch 片岡 健吉; geb. 14. Februar 1844 in der Provinz Tosa (heute: Präfektur Kōchi); gest. 31. Oktober 1903) war ein japanischer Samurai der späten Edo-Zeit und Politiker in der Meiji-Zeit.
Inoue Kowashi (japanisch 井上 毅; * 18. Tag des Zwölften Monats im Jahr 1843 (Tempō 14) bzw. am 6. Februar 1844 in Takebe…Inoue Kowashi (japanisch 井上 毅; * 18. Tag des Zwölften Monats im Jahr 1843 (Tempō 14) bzw. am 6. Februar 1844 in Takebe, Kumamoto-han, Provinz Higo; † 17. März 1895) war ein bedeutender japanischer Staatsmann, der sich insbesondere in den Bereichen der Verfassungskunde und der Bildungspolitik der Meiji-Zeit erfolgreich engagiert hatte.
Shinagawa Yajirō (japanisch 品川 弥二郎; geb. 20. November 1843 in der Provinz Nagato (heute Präfektur Yamaguchi); gest. 26.…Shinagawa Yajirō (japanisch 品川 弥二郎; geb. 20. November 1843 in der Provinz Nagato (heute Präfektur Yamaguchi); gest. 26. Februar 1900) war ein japanischer Politiker während der Meiji-Zeit.
Ōi Kentarō (japanisch 大井 憲太郎; geboren 3. September 1843 im Dorf Takanami, Kreis Usa, Provinz Buzen (heute Stadt Usa…Ōi Kentarō (japanisch 大井 憲太郎; geboren 3. September 1843 im Dorf Takanami, Kreis Usa, Provinz Buzen (heute Stadt Usa, Präfektur Ōita); gestorben 15. Oktober 1922) war ein sozialistisch orientierter japanischer Politiker.
Danshaku Arichi Shinanojō (jap. 有地 品之允; * 15. März 1843 in Yamaguchi, Chōshū-han, Japan; † 17. Januar 1919 in Tokio)…Danshaku Arichi Shinanojō (jap. 有地 品之允; * 15. März 1843 in Yamaguchi, Chōshū-han, Japan; † 17. Januar 1919 in Tokio) war ein japanischer Seeoffizier der Kaiserlich Japanischen Marine und zuletzt Vizeadmiral, der unter anderem zwischen 1889 und 1891 Chef des Admiralstabes, von 1891 bis 1892 und 1895 Oberkommandierender der Stationären Flotte sowie 1895 zusätzlich Oberkommandierender der Kombinierten Flotte war.
Ōyama Iwao (japanisch 大山 巌; * 12. November 1842 in Kagoshima, Provinz Satsuma (heute: Präfektur Kagoshima); † 10.…Ōyama Iwao (japanisch 大山 巌; * 12. November 1842 in Kagoshima, Provinz Satsuma (heute: Präfektur Kagoshima); † 10. Dezember 1916 in Tokio) war ein japanischer Generalfeldmarschall (Gensui) und Oberbefehlshaber im Russisch-Japanischen Krieg.
Hayashi Yūzō (japanisch 林 有造; * 21. September 1842 in Sukumo, Provinz Tosa (heute Präfektur Kōchi); † 29. Dezember 1921…Hayashi Yūzō (japanisch 林 有造; * 21. September 1842 in Sukumo, Provinz Tosa (heute Präfektur Kōchi); † 29. Dezember 1921 in Landkreis Hata, Präfektur Kōchi) war ein japanischer Politiker während der späten Edo- und der Meiji-Zeit.
Hakushaku Yoshikawa Akimasa (japanisch 芳川 顕正, Geburtsname: Harada Akimasa; * 21. Januar 1842 in Tokushima; † 10. Januar…Hakushaku Yoshikawa Akimasa (japanisch 芳川 顕正, Geburtsname: Harada Akimasa; * 21. Januar 1842 in Tokushima; † 10. Januar 1920 in der Präfektur Tokio) war ein japanischer Regierungsbeamter und Politiker, der unter anderem zwischen 1882 und 1885 Gouverneur der Präfektur Tokio sowie mehrmals Minister in verschiedenen Kabinetten war.
Tanaka Shōzō (japanisch 田中 正造; geb. 3.11.Tenpō 12/gregorianisch 15. Dezember 1841 in Konaka in der Provinz Shimotsuke…Tanaka Shōzō (japanisch 田中 正造; geb. 3.11.Tenpō 12/gregorianisch 15. Dezember 1841 in Konaka in der Provinz Shimotsuke, der heutigen Präfektur Tochigi; gest. 4. September 1913) war ein japanischer Politiker, vor allem aber ein bedeutender Umweltschützer während der Meiji-Zeit.
Chisaka Takamasa (japanisch 千坂 高雅; * 11. März 1841 in Yonezawa, Präfektur Yamagata; † 3. Dezember 1912) war ein…Chisaka Takamasa (japanisch 千坂 高雅; * 11. März 1841 in Yonezawa, Präfektur Yamagata; † 3. Dezember 1912) war ein Verwaltungsbeamter, Unternehmer und Politiker im Kaiserreich Japan, der Gouverneur verschiedener Präfekturen sowie Chefsekretär des Ministeriums für Innere Angelegenheiten (Naimu-shō) war. Er war zudem von 1894 bis zu seinem Tod 1912 Mitglied des Herrenhauses (Kizokuin), des Oberhauses des Reichstages (Teikoku-gikai).
Funakoshi Mamoru (jap. 船越衛; * 13. Juli 1840 in Hiroshima; † 23. Dezember 1913) war ein Staatsmann im Kaiserreich Japan…Funakoshi Mamoru (jap. 船越衛; * 13. Juli 1840 in Hiroshima; † 23. Dezember 1913) war ein Staatsmann im Kaiserreich Japan, der unter anderem zwischen 1880 und 1888 Gouverneur von Chiba war. 1896 wurde er als Baron (Danshaku) in den Erbadel (Kazoku) erhoben.
Danshaku Itō Toshiyoshi (jap. 伊藤雋吉; * 28. März 1840 in Kyōto, Japan; † 10. April 1921) war ein japanischer Seeoffizier…Danshaku Itō Toshiyoshi (jap. 伊藤雋吉; * 28. März 1840 in Kyōto, Japan; † 10. April 1921) war ein japanischer Seeoffizier der Kaiserlich Japanischen Marine und zuletzt Vizeadmiral, der unter anderem 1889 erster Chef des Admiralstabes sowie von 1890 bis 1898 Vize-Marineminister war.
Takenouchi Tsuna (japanisch 竹内 綱; geboren 30. Januar 1840 im Dorf Sukumo, Kreis Hata, Provinz Tosa (heute Stadt Sukumo…Takenouchi Tsuna (japanisch 竹内 綱; geboren 30. Januar 1840 im Dorf Sukumo, Kreis Hata, Provinz Tosa (heute Stadt Sukumo, Präfektur Kōchi); gestorben 9. Januar 1922 in Tokio) war ein japanischer Unternehmer und Politiker.
Kōshaku Yamagata Aritomo (jap. 山縣 有朋, modern 山県 有朋; * 14. Juni 1838 (traditionell: Tempō 9/int. 4/22) in Hagi; † 1.…Kōshaku Yamagata Aritomo (jap. 山縣 有朋, modern 山県 有朋; * 14. Juni 1838 (traditionell: Tempō 9/int. 4/22) in Hagi; † 1. Februar 1922 in Odawara) war ein japanischer Militärführer und Politiker. Er war mehrfacher Heeres- und Premierminister von Japan, darunter der erste, der unter den Einschränkungen durch die Meiji-Verfassung regieren und Haushalt und Gesetze von einem zum Teil gewählten Reichstag bestätigen lassen musste. Als General schlug er 1877 die von Saigō Takamori angeführte Satsuma-Rebellion nieder. Er war wie keine andere Persönlichkeit aus der Meiji-Zeit dafür verantwortlich, dass Japan zu einer imperialistischen Großmacht wurde, und gilt daher als Nationalheld. Unabhängig davon war er außerdem ein sehr talentierter Gärtner, dessen Anlagen bekannte Meisterwerke japanischer Gartenkunst darstellen.
Danshaku Kusumoto Masataka (japanisch 楠本 正隆; * 14. April 1838 in Ōmura, Provinz Hizen, heute: Ōmura, Präfektur Kōchi; †…Danshaku Kusumoto Masataka (japanisch 楠本 正隆; * 14. April 1838 in Ōmura, Provinz Hizen, heute: Ōmura, Präfektur Kōchi; † 7. Februar 1902) war ein japanischer Regierungsbeamter und Politiker, der unter anderem zwischen 1875 und 1879 Gouverneur von Tokio sowie von 1893 bis 1896 Präsident des Shūgiin war.
Gotō Shōjirō (japanisch 後藤 象二郎; * 13. April 1838 in Kōchi, Provinz Tosa; † 4. August 1897 in Hakone) war ein…Gotō Shōjirō (japanisch 後藤 象二郎; * 13. April 1838 in Kōchi, Provinz Tosa; † 4. August 1897 in Hakone) war ein japanischer Politiker der Meiji-Zeit und Mitglied der Meiji-Oligarchie.
Markgraf Ōkuma Shigenobu (jap. 大隈 重信 Ōkuma Shigenobu; * 11. März 1838 in Saga; † 10. Januar 1922 in Tokio) war ein…Markgraf Ōkuma Shigenobu (jap. 大隈 重信 Ōkuma Shigenobu; * 11. März 1838 in Saga; † 10. Januar 1922 in Tokio) war ein japanischer Politiker und der 8. und 17. Premierminister Japans. Als einer der populärsten Staatsmänner in der japanischen Geschichte gehörte er zu den Personen, die früh die Verbreitung westlicher Technologien in Japan förderten. Er gründete die Waseda-Universität.
Hakushaku Kabayama Sukenori (jap. 樺山 資紀; * 9. Dezember 1837 in Kagoshima, Satsuma-han; † 8. Februar 1922 in Ōiso…Hakushaku Kabayama Sukenori (jap. 樺山 資紀; * 9. Dezember 1837 in Kagoshima, Satsuma-han; † 8. Februar 1922 in Ōiso, Präfektur Kanagawa), manchmal auch Kabayama Motonori genannt, war ein Generalmajor des Kaiserlich Japanischen Heeres, Admiral der Kaiserlich Japanischen Marine sowie Politiker.
Shishaku Yamao Yōzō (japanisch 山尾 庸三; * 5. November 1837; † 21. Dezember 1917) war ein japanischer Samurai der späten…Shishaku Yamao Yōzō (japanisch 山尾 庸三; * 5. November 1837; † 21. Dezember 1917) war ein japanischer Samurai der späten Edo-Zeit, der während der Meiji-Zeit zu einem einflussreichen Mitglied der japanischen Regierung wurde. Als Mitglied der Chōshū-Fünf wird er auch als einer der „Gründerväter des modernen Japans“ betitelt.
Baron (Danshaku) Kawasaki Shōzō (jap. 川崎 正蔵; * 10. August 1837 (traditionell Tempō 7/7/10) in der Provinz Satsuma…Baron (Danshaku) Kawasaki Shōzō (jap. 川崎 正蔵; * 10. August 1837 (traditionell Tempō 7/7/10) in der Provinz Satsuma (heute: Präfektur Kagoshima); † 2. Dezember 1912) war ein japanischer Industrieller und Schiffbauer. Er ist der Gründer von Kawasaki Jūkōgyō (engl. Kawasaki Heavy Industries).
Tani Tateki (japanisch 谷 干城, Vorname auch Kanjō gelesen; geb. 18. März 1837 in der Provinz Tosa; gest. 13. März 1911)…Tani Tateki (japanisch 谷 干城, Vorname auch Kanjō gelesen; geb. 18. März 1837 in der Provinz Tosa; gest. 13. März 1911) war ein japanischer General und Politiker der Meiji-Zeit.
Kojima Iken (japanisch 児島惟謙, auch Kojima Korekata gelesen; geboren 7. März 1837 in Uwajima (Provinz Iyo); gestorben 1.…Kojima Iken (japanisch 児島惟謙, auch Kojima Korekata gelesen; geboren 7. März 1837 in Uwajima (Provinz Iyo); gestorben 1. Juli 1908) war ein japanischer Jurist.
Markgraf Inoue Kaoru (jap. 井上 馨, auch Inoue Bunda (井上 聞多); * 16. Januar 1836 im Fürstentum Chōshū, Provinz Suō (heute…Markgraf Inoue Kaoru (jap. 井上 馨, auch Inoue Bunda (井上 聞多); * 16. Januar 1836 im Fürstentum Chōshū, Provinz Suō (heute: Präfektur Yamaguchi); † 1. September 1915 in Shizuoka) war ein japanischer Politiker der Meiji-Zeit.
Prinz Arisugawa Taruhito (jap. 有栖川宮熾仁親王 Arisugawa-no-miya Taruhito-shinnō; * 13. März 1835 in Kyōto; † 15. Januar 1895…Prinz Arisugawa Taruhito (jap. 有栖川宮熾仁親王 Arisugawa-no-miya Taruhito-shinnō; * 13. März 1835 in Kyōto; † 15. Januar 1895 in Kōbe) war seit dem 9. September 1871 das 9. Oberhaupt der Arisugawa-no-miya-Thronfolgerlinie (有栖川宮家) des japanischen Kaiserhauses und ein Offizier in der Kaiserlich Japanischen Armee.
Maejima Hisoka (japanisch 前島 密; * 24. Januar 1835 in Shimoikebe, Landkreis Kubiki, Provinz Echizen (heute: Shimoikebe…Maejima Hisoka (japanisch 前島 密; * 24. Januar 1835 in Shimoikebe, Landkreis Kubiki, Provinz Echizen (heute: Shimoikebe, Jōetsu, Präfektur Niigata); † 27. April 1919, eigentlicher Familienname war Ueno Fusagorō (上野 房五郎), gewöhnlich wurde er Raisuke (来輔) genannt, sein Künstlername (gō) war Kōsō (鴻爪)) war ein japanischer Staatsmann und Begründer des modernen japanischen Post-Systems.
Etō Shimpei (auch Etō Shinpei, 江藤 新平, Autorenname Nanpaku/Nampaku (南白); * 18. März 1834 in Yae, Provinz Hizen; † 13.…Etō Shimpei (auch Etō Shinpei, 江藤 新平, Autorenname Nanpaku/Nampaku (南白); * 18. März 1834 in Yae, Provinz Hizen; † 13. April 1874 in Saga) war ein japanischer Samurai und Politiker, der sich beim Sturz des Tokugawa-Regimes und zu Beginn der Meiji-Zeit verdient gemacht hatte, schließlich aber als Initiator eines bewaffneten Aufstands, der als „Saga-Rebellion“ in die Geschichte eingegangen ist, hingerichtet wurde. Heute zählt er in Japan zu den zehn wichtigen Persönlichkeiten der Meiji-Restauration, er gehörte zur Meiji-Oligarchie.
Kido Takayoshi (japanisch 木戸 孝允; * 11. August 1833 in Hagi; † 26. Mai 1877), aus dem Lehen (Han) Chōshū stammend…Kido Takayoshi (japanisch 木戸 孝允; * 11. August 1833 in Hagi; † 26. Mai 1877), aus dem Lehen (Han) Chōshū stammend, gehörte mit Saigō Takamori und Ōkubo Toshimichi zu den „Drei Großen der Meiji-Restauration“ (維新の三傑, Ishin no Sanketsu).
Terashima Munenori (japanisch 寺島宗則; geboren 21. Juni 1832 in der Provinz Satsuma (heute ungefähr Präfektur Kagoshima)…Terashima Munenori (japanisch 寺島宗則; geboren 21. Juni 1832 in der Provinz Satsuma (heute ungefähr Präfektur Kagoshima); gestorben 6. Juni 1893) war ein japanischer Diplomat und Politiker.
Hakushaku Ōki Takatō (japanisch 大木 高任; * 23. März 1832 in Saga; † 26. September 1899 in Tokio) war ein japanischer…Hakushaku Ōki Takatō (japanisch 大木 高任; * 23. März 1832 in Saga; † 26. September 1899 in Tokio) war ein japanischer Politiker während der Meiji-Zeit.
Sasaki Takayuki (japanisch 佐々木 高行; geboren 26. November 1830 in Seto, Kreis Agawa, Provinz Tosa (heute Stadt Kōchi…Sasaki Takayuki (japanisch 佐々木 高行; geboren 26. November 1830 in Seto, Kreis Agawa, Provinz Tosa (heute Stadt Kōchi, Präfektur Kōchi); gestorben 2. März 1910 in Tokio) war ein japanischer Politiker.
Ōkubo Toshimichi (jap. 大久保 利通, Ōkubo Toshimichi; * 26. September 1830; † 14. Mai 1878 in Kagoshima, Provinz Satsuma…Ōkubo Toshimichi (jap. 大久保 利通, Ōkubo Toshimichi; * 26. September 1830; † 14. Mai 1878 in Kagoshima, Provinz Satsuma (heute: Präfektur Kagoshima)) war einer der führenden Politiker der Zeit der Meiji-Restauration, die in Japan die Revolution gegen das Shogunat 1868 anführten.
Soejima Taneomi (japanisch 副島 種臣; geb. 17. Oktober 1828 in der Provinz Hizen, heute Präfektur Saga; gest. 31. Januar…Soejima Taneomi (japanisch 副島 種臣; geb. 17. Oktober 1828 in der Provinz Hizen, heute Präfektur Saga; gest. 31. Januar 1905) war ein japanischer Politiker der Meiji-Zeit.
Yamamoto Kakuma (jap. 山本 覚馬; * 25. Februar 1828; † 28. Dezember 1892) war ein Samurai und Erzieher des Fürstentums Aizu…Yamamoto Kakuma (jap. 山本 覚馬; * 25. Februar 1828; † 28. Dezember 1892) war ein Samurai und Erzieher des Fürstentums Aizu und später Berater der Präfektur Kyōto zu Beginn der Meiji-Zeit.
Sano Tsunetami (jap. 佐野 常民; * 28. Dezember 1822 in Hayatsue, Saga-gun, Provinz Hizen; † 12. Dezember 1902 in Tokio…Sano Tsunetami (jap. 佐野 常民; * 28. Dezember 1822 in Hayatsue, Saga-gun, Provinz Hizen; † 12. Dezember 1902 in Tokio, Tokio) war ein japanischer Politiker und Gründer der Japanischen Rotkreuz-Gesellschaft (日本赤十字社, Nippon Sekijūjisha).
Ryū Matsumoto (jap. 松本 龍, Matsumoto Ryū; * 17. Mai 1951 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka; † 21. Juli 2018 ebenda) war ein…Ryū Matsumoto (jap. 松本 龍, Matsumoto Ryū; * 17. Mai 1951 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka; † 21. Juli 2018 ebenda) war ein japanischer Politiker der Demokratischen Partei (Yokomichi-Gruppe) und von 1990 bis 2012 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des Parlaments. In den zum ersten und zweiten Mal umgebildeten Kabinetten von Naoto Kan war er Umweltminister und Staatsminister für Katastrophenschutz. Matsumoto studierte Politikwissenschaft an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Chūō-Universität und wurde 1980 Sekretär im Abgeordnetenbüro seines Vaters. Bei der Shūgiin-Wahl 1990 trat Matsumoto selbst als Kandidat der Sozialistischen Partei Japans (SPJ) im damaligen SNTV-Fünfmandatswahlkreis Fukuoka 1 an, als sich der langjährige dortige SPJ-Abgeordnete Tadashi Kawano aus der Politik zurückzog. Matsumoto wurde mit dem zweithöchsten Stimmenanteil gewählt, 1993 bestätigt und ab 1996 für die Demokratische Partei fünfmal im neuen Einzelwahlkreis Fukuoka 1 wiedergewählt. Im Shūgiin war er unter anderem 1996 Vorsitzender des Sonderausschusses für die Verlegung des Parlaments und 2000 Vorsitzender des Umweltausschusses. In der Demokratischen Partei war er 2001 Vorsitzender der Wahlstrategiekommission sowie 2009 und 2010 Vorsitzender der Generalversammlung beider Parlamentsfraktionen. Im September 2010 berief der Parteivorsitzende Naoto Kan Matsumoto als Umweltminister und Staatsminister für Katastrophenschutz in sein umgebildetes Kabinett. Im Juni 2011 gab er das Umweltministerium an Justizminister Satsuki Eda ab und erhielt die neu geschaffene Zuständigkeit für die „Maßnahmen zum Wiederaufbau nach dem Großen Ostjapanischen Erdbeben“ (東日本大震災復興対策, Higashi-Nihon daishinsai fukkō taisaku). Er blieb acht Tage im Amt, bis er durch Äußerungen gegenüber den Gouverneuren der betroffenen Präfekturen Iwate und Miyagi einen öffentlichen Aufschrei auslöste und zurücktritt. Nachfolger als Katastrophenschutz- und Wiederaufbauminister wurde der bisherige Staatssekretär Tatsuo Hirano. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 erhielt Matsumoto im Wahlkreis Fukuoka 1 36.632 Stimmen, mit 18,3 % nur der dritthöchste Stimmenanteil hinter Takahiro Inoue (LDP) und Hibiki Takeuchi (Minna no Tō). Mit diesem Wahlkreisergebnis landete er auf der Verhältniswahlliste der Demokraten in Kyūshū abgeschlagen auf dem 19. Platz und verfehlte auch eine Wiederwahl im Block deutlich. Bei der Shūgiin-Wahl 2014 trat er nicht mehr an und starb am 21. Juli 2018 in einem Krankenhaus in Fukuoka im Alter von 67 Jahren an Lungenkrebs.
Minoru Kihara (japanisch 木原 稔 Kihara Minoru; * 12. August 1969 in der Stadt Kumamoto, Präfektur Kumamoto) ist ein…Minoru Kihara (japanisch 木原 稔 Kihara Minoru; * 12. August 1969 in der Stadt Kumamoto, Präfektur Kumamoto) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei, darin zuletzt der Motegi-Faktion, Mitglied des Abgeordnetenhauses für den 1. Wahlkreis von Kumamoto, seit 2025 Leiter des Kabinettssekretariats in den Kabinetten Takaichi I und II sowie ehemaliger Verteidigungsminister. Nach seinem Studium an der Waseda-Universität begann Kiharas beruflicher Weg begann 1993 bei Japan Airlines. Nach einem Studium an einer LDP-Parteischule in Kanagawa kandidierte er bei der Abgeordnetenhauswahl 2005 für die LDP im Wahlkreis 1 gegen den demokratischen Abgeordneten Yorihisa Matsuno und unterlag zwar, gewann aber einen der neun LDP-Verhältniswahlsitze im Block Kyūshū. Bei der Wahl 2009 unterlag er noch deutlicher und verpasste auch einen Verhältniswahlsitz. 2012 setzte er sich im Wahlkreis Kumamoto 1 erstmals gegen Matsuno durch und verteidigte das Mehrheitswahlmandat bis einschließlich 2026 fünfmal in Folge. 2013 wurde er bei der Halbzeitauswechslung der Staatssekretäre im zweiten Kabinett Abe „parlamentarischer Sekretär“ im Verteidigungsministerium, 2016 (Kabinett Shinzō Abe III (2. Umbildung)) „Vizeminister“ im Finanzministerium. Von 2019 bis 2021 war er für die Kabinette Abe IV und Suga Berater des Premierministers mit Zuständigkeit für nationale Sicherheit. Im September 2023 wurde Kihara im Rahmen einer Regierungsumbildung Verteidigungsminister und blieb bis zum Ende von Kishidas Amtszeit 2024 im Amt. 2025 berief ihn Sanae Takaichi zum Chefkabinettssekretär.
Akiko Kamei (japanisch 亀井 亜紀子 Kamei Akiko; * 14. Mai 1965 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische Politikerin (Neue…Akiko Kamei (japanisch 亀井 亜紀子 Kamei Akiko; * 14. Mai 1965 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische Politikerin (Neue Volkspartei→parteilos→Grüner Wind→Demokratische Fortschrittspartei→Konstitutionell-Demokratische Partei→Chūdō Kaikaku Rengō). Von 2017 bis 2021 und von 2024 bis 2026 war sie Abgeordnete im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, zuletzt für den Wahlkreis Shimane 1. Von 2007 bis 2013 war sie eine der beiden Vertreter der Präfektur Shimane im Sangiin, dem nationalen Oberhaus. Kamei, die Tochter von Hisaoki Kamei (Neue Volkspartei) und damit Nachfahrin der ehemaligen Grafenfamilie Kamei, absolvierte die rechtswissenschaftliche Fakultät der Gakushūin Daigaku und das Carleton University. Sie arbeitete nach ihrer Rückkehr nach Japan als Englischübersetzerin, später als Abgeordnetensekretärin ihres Vaters. Bei der Sangiin-Wahl 2007 kandidierte sie für die Partei ihres Vaters mit DPJ-SDP-Unterstützung in Shimane (ein Mandat je Wahl), konnte den LDP-Amtsinhaber Shuntarō Kageyama um rund 30 Tausend Stimmen übertreffen und zog ins Sangiin ein. Dort war sie unter anderem Mitglied im Rechnungs- und im Landwirtschaftsausschuss; in der Neuen Volkspartei war sie Generalsekretärin der Sangiin-Fraktion und von 2010 bis 2012 Vorsitzende des Politikforschungsrates. 2012 verließ sie die Neue Volkspartei und beteiligte sich an der Gründung von Midori no Kaze, wo sie zunächst eine der vier Kovorsitzenden, ab Januar 2013 Generalsekretärin war. Bei der Sangiin-Wahl 2013 verlor sie ihren Sitz an den Liberaldemokraten Saburō Shimada. Im Mai 2016 trat Kamei der Minshintō bei, die sie für die 48. allgemeine Wahl zum Shūgiin, dem Unterhaus des Nationalparlaments, als Kandidatin im Wahlkreis Shimane 1 festlegte. Vor der tatsächlichen Wahl im Oktober 2017 spaltete sich die Minshintō. Kamei kandidierte nun nominiert von der Konstitutionell-Demokratischen Partei mit Sozialdemokratischer Wahlempfehlung und unterlag zwar LDP-Amtsinhaber Hiroyuki Hosoda, gewann aber als beste Verliererin einen der beiden KDP-Sitze bei der Verhältniswahl in Chūgoku. Bei der Wahl 2021 unterlag sie Hosoda wieder und verpasste angesichts insgesamt mehr knapper KDP-Mehrheitswahlverlierer mit ihrem Wahlkreisergebnis auf Platz 4 der KDP-Verhältniswahlliste auch eine Wiederwahl im Block. Nach Hosodas Tod im November 2023 trat Kamei mit KDP-Nominierung bei der resultierenden Nachwahl im April 2024 gegen den ehemaligen Nationalbeamten Norimasa Nishikori (LDP) erneut in Shimane 1 für das Abgeordnetenhaus an und setzte sich mit rund 59 % der Stimmen durch. Bei der allgemeinen Wahl im Oktober 2024 verteidigte sie den Sitz mit absoluter Mehrheit gegen die vormalige LDP-Verhältniswahlabgeordnete Emiko Takagai und eine Kandidatin der KPJ, die Shimane 1 erstmals seit 2014 wieder eigenständig bestritt. Bei der Shūgiin-Wahl 2026 unterlag sie als Kandidatin des durch den Zusammenschluss mit der Kōmeitō entstandenen Chūdō Kaikaku Rengō („Zentristischer Reformbund“) mit 37,7 % der Stimmen deutlich Emiko Takagai (51,0 %; LDP) und verpasste auch einen der beiden Chūdō-Verhältniswahlsitze in Chūgoku.
Yosuke Suzuki (鈴木 庸介, geboren am 21. November 1975) ist ein japanischer Politiker der Konstitutionell-Demokratischen…Yosuke Suzuki (鈴木 庸介, geboren am 21. November 1975) ist ein japanischer Politiker der Konstitutionell-Demokratischen Partei und Mitglied des Repräsentantenhauses (1. Amtszeit).
Rie Saitō (jap. 斉藤 里恵, Saitō Rie; * 3. Februar 1984 in Aomori, Präfektur Aomori) ist eine ehemalige japanische Hostess…Rie Saitō (jap. 斉藤 里恵, Saitō Rie; * 3. Februar 1984 in Aomori, Präfektur Aomori) ist eine ehemalige japanische Hostess und heute Schriftstellerin und Politikerin. Seit 2026 sitzt sie für die Liberaldemokratische Partei (LDP) über den Verhältniswahlblock Tōkai im Repräsentantenhaus, dem Unterhaus der Nationalversammlung.
Matsuoka Komakichi (japanisch 松岡 駒吉; geboren 8. April 1888 in Iwai (heute Stadt Iwami), Kreis Iwami (Präfektur…Matsuoka Komakichi (japanisch 松岡 駒吉; geboren 8. April 1888 in Iwai (heute Stadt Iwami), Kreis Iwami (Präfektur Tottori); gestorben 14. August 1958) war ein japanischer Politiker.
Eda Saburō (japanisch 江田 三郎; geboren 29. Juli 1907 in der Präfektur Okayama; gestorben 22. Mai 1977 in der Präfektur…Eda Saburō (japanisch 江田 三郎; geboren 29. Juli 1907 in der Präfektur Okayama; gestorben 22. Mai 1977 in der Präfektur Tokio) war ein japanischer sozialdemokratischer Politiker, Abgeordneter aus Okayama in beiden Kammern des Nationalparlaments und führte in den 1970er Jahren eine zentristische Parteiabspaltung aus der Sozialistischen Partei Japans.
Chen Duxiu (chinesisch 陳獨秀 / 陈独秀, Pinyin Chén Dúxiù, Geburtsname: 慶同 / 庆同, Qìng Tóng, Volljährigkeitsname: 仲甫, Zhòngfǔ…Chen Duxiu (chinesisch 陳獨秀 / 陈独秀, Pinyin Chén Dúxiù, Geburtsname: 慶同 / 庆同, Qìng Tóng, Volljährigkeitsname: 仲甫, Zhòngfǔ; * 8. Oktober 1879 in Anqing, Provinz Anhui, Chinesisches Kaiserreich; † 27. Mai 1942 in der Provinz Sichuan, China) war ein chinesischer Publizist, politischer Aktivist sowie Gründungsmitglied und erster Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas. Als Trotzkist wurde er 1929 aus der Partei ausgeschlossen, 1932 bis 1937 inhaftiert, und arbeitete später vergeblich an seiner Reputation.
Seiji Ōsaka (jap. 逢坂 誠二, Ōsaka Seiji; * 24. April 1959 in Niseko, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker…Seiji Ōsaka (jap. 逢坂 誠二, Ōsaka Seiji; * 24. April 1959 in Niseko, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker (parteilos→DPJ→DFP→KDP), ehemaliger Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Hokkaidō 8 und ehemaliger „parlamentarischen Staatssekretär“ im Ministerium für Innere Angelegenheiten und Kommunikation (Kabinett Kan (1. Umbildung) und Kabinett Kan (2. Umbildung)) und Sonderberater des Premierministers (Kabinett Hatoyama und Kabinett Kan). Zudem war er von 1994 bis 2005 Bürgermeister seiner Heimatstadt Niseko.
Seiko Hashimoto (jap. 橋本 聖子, Hashimoto Seiko; geborene Ishizaki (石崎 聖子); * 5. Oktober 1964 in Hayakita (heute: Abira)…Seiko Hashimoto (jap. 橋本 聖子, Hashimoto Seiko; geborene Ishizaki (石崎 聖子); * 5. Oktober 1964 in Hayakita (heute: Abira), Präfektur Hokkaidō) ist eine japanische Politikerin (LDP, Hosoda-Faktion→parteilos→LDP) und ehemalige Eisschnellläuferin und Bahnradfahrerin. Mit insgesamt sieben Teilnahmen an Olympischen Spielen, viermal im Winter und dreimal im Sommer, gehört sie zu den Rekordhalterinnen unter allen weiblichen Olympioniken, was die Anzahl der Teilnahmen betrifft. Seit 1995 sitzt Hashimoto für den landesweiten Verhältniswahlwahlkreis im Senat. Von 2019 bis 2021 war sie Ministerin im zum zweiten Mal umgebildeten vierten Kabinett Abe sowie Kabinett Suga und im Rahmen dessen vor allem als Beauftragte für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio zuständig („Olympia-Ministerin“). Nach dem Rücktritt von Yoshirō Mori als Chef des Organisationskomitees der Olympischen Spiele wurde Hashimoto im Februar 2021 die Nachfolgerin und reichte anschließend entgegen vorherigen Ankündigungen nach Kritik der Opposition ihren Parteiaustritt ein, um in dieser Position unparteilich agieren zu können; sie bleibt weiter Senatorin. 2022 kehrte sie in die LDP zurück.
Akinori Eto (jap. 江渡 聡徳 Eto Akinori; * 12. Oktober 1955 in Sanbongi, Präfektur Aomori) ist ein japanischer Politiker…Akinori Eto (jap. 江渡 聡徳 Eto Akinori; * 12. Oktober 1955 in Sanbongi, Präfektur Aomori) ist ein japanischer Politiker (LDP, Asō-Faktion), Abgeordneter im Shūgiin für den Verhältniswahlblock Tōhoku und war von September bis Dezember 2014 Verteidigungsminister im umgebildeten zweiten Kabinett Abe. Eto, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Nihon Daigaku (1979) und der dortigen Graduiertenabteilung (1981), wurde 1984 Dozent an der privaten Kōsei Gakuin Hachinohe Tanki Daigaku (heute nur noch Hachinohe Tanki Daigaku, „Kurzhochschule Hachinohe“), außerdem war er Mitarbeiter und ab 1988 Vorstandsmitglied bei einer Trägerstiftung für soziale Einrichtungen (shakai fukushi hōjin), der Shiseikai (至誠会). 1996 wechselte er in die aktive Politik. Bei der Shūgiin-Wahl 1996 bewarb sich Eto für die LDP im neuen Einmandatswahlkreis Aomori 2 und setzte sich knapp mit weniger als 800 Stimmen Vorsprung auf Shingo Mimura (NFP) durch. Bei der Wahl 2000 unterlag er Mimura (nun Mushozoku no Kai) um mehr als 6.000 Stimmen. Er wurde 2002 für zwei Jahre Direktor bei der Shiseikai. Bei der Shūgiin-Wahl 2003 – Mimura war einige Monate vorher für die Gouverneurswahl zurückgetreten – setzte sich Eto im 2. Wahlkreis Aomori gegen nur zwei Kandidaten der linken Parteien SDP und KPJ mit über 75 % der Stimmen klar durch und wurde danach bei vier Wahlen, bei denen auch die bürgerlichen Oppositionsparteien wieder Gegenkandidaten nominierten, mit absoluten Mehrheiten wiedergewählt. Zur Wahl 2017 verlor die Präfektur einen Wahlkreis und Eto soll sich fortan die LDP-Kandidatur im neuen Wahlkreis Aomori 1 nach der „Costa-Rica-Methode“ mit Jun Tsushima teilen; 2017 und 2024 kandidierte Eto nur im Verhältniswahlblock Tōhoku, wo er jeweils vor die Doppelkandidaten alleine auf den Listenplatz 1 gesetzt wurde und sicher wiedergewählt war. 2021 gewann er den Mehrheitswahlwahlkreis mit absoluter Mehrheit. Von 2004 bis 2005 war Eto für das Kabinett Koizumi parlamentarischer Sekretär im Kabinettsamt, von 2007 bis 2008 (Kabinette Abe/Fukuda) Vizeminister im Verteidigungsministerium. Dazwischen und ab 2008 übernahm er einige nachgeordnete Positionen im engeren LDP-Vorstand (Vizevorsitzender im Komitee für Parlamentsangelegenheiten, Vizegeneralsekretär). 2012 wurde er für das zweite Kabinett Abe zunächst erneut Vizeminister im Verteidigungsministerium, 2013 übernahm er den Vorsitz des Sicherheitsausschusses (anzen hoshō iinkai) im Shūgiin, bei der Kabinettsumbildung im September 2014 berief ihn Abe zum Verteidigungsminister. Eto ist, wie Premier Abe und weitere Kabinett- und LDP-Parteimitglieder, Mitglied der als revisionistisch geltenden Nippon Kaigi.
Jirō Aichi (jap. 愛知 治郎 Aichi Jirō; * 23. Juni 1969 in New York City) ist ein japanischer Politiker und war von 2001 bis…Jirō Aichi (jap. 愛知 治郎 Aichi Jirō; * 23. Juni 1969 in New York City) ist ein japanischer Politiker und war von 2001 bis 2019 Mitglied im Sangiin, dem Oberhaus des Nationalparlaments, für Miyagi. Er gehört seit seiner ersten Wahl der Liberaldemokratischen Partei (LDP) an. Aichi ist der Sohn von Kazuo Aichi (LDP→Shinseitō→NFP→LDP) und Enkel von Kiichi Aichi (LP→LDP), beide Shūgiin-Abgeordnete aus Miyagi. Er studierte Politikwissenschaft an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Chūō-Universität. Nach seinem Abschluss 1995 arbeitete er in einer Anwaltskanzlei und als Abgeordnetensekretär seines Vaters. Bei der Sangiin-Wahl 2001 kandidierte Aichi ohne Parteinominierung mit Unterstützung von LDP, Kōmeitō und Konservativer Partei in Miyagi (damals zwei Sitze pro Teilwahl). Hinter der Demokratin Tomiko Okazaki (37,2 %) erhielt er rund 27,5 % der Stimmen und verdrängte LDP-Amtsinhaber Hiroaki Kameya (25,9 %) auf den dritten Platz. Bei der Wahl 2007 wurde er mit noch größerem Rückstand auf Okazaki, aber ungefährdet wiedergewählt: Die einzigen anderen Konkurrenten waren zwei abgeschlagene linke Kandidaten von SDP und KPJ. 2013 wurde er mit der klar höchsten Stimmenzahl vor Masamune Wada (Minna no Tō, inzwischen LDP) und der knapp abgewählten Tomiko Okazaki bestätigt. Von 2005 bis 2006 (Kabinett Koizumi III (Umbildung)) war Aichi parlamentarischer Staatssekretär (chōkan seimukan) im Verteidigungsamt, von 2013 bis 2014 (Kabinett Shinzō Abe II) „Vizeminister“ (fuku-daijin) im Finanzministerium. Im Sangiin übernahm er von 2008 bis 2009 den Vorsitz im Kabinettsausschuss, von 2012 bis 2013 den Vorsitz im Ausschuss für Verwaltungsaufsicht. In der Sangiin-LDP war er von 2016 bis 2017 PARC-Vorsitzender. Bei der Sangiin-Wahl 2019 unterlag er mit 47,7 % der Stimmen der Oppositionskandidatin Noriko Ishigaki (KDP, 48,6 %).
Ikuo Yamahana (jap. 山花 郁夫 Yamahana Ikuo; * 18. Januar 1967 in der Stadt Chōfu, Präfektur Tokio) ist ein japanischer…Ikuo Yamahana (jap. 山花 郁夫 Yamahana Ikuo; * 18. Januar 1967 in der Stadt Chōfu, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker, Abgeordneter im japanischen Unterhaus für den Wahlkreis Tokio 22 und ehemaliger Staatssekretär. Seit 2017 gehört er zur Konstitutionell-Demokratischen Partei. Ikuo Yamahana, der Enkel des SPJ-Abgeordneten Hideo Yamahana und Sohn des SPJ-Abgeordneten, -Parteivorsitzenden und Ministers Sadao Yamahana (zuletzt zur Demokratischen Partei), studierte an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Ritsumeikan-Universität. Bis 1999 arbeitete er für das Rechtsschulungsunternehmen LEC Tōkyō Legal Mind. Nach dem Tod seines Vaters 1999 wechselte er in die aktive Politik. Bei der Unterhauswahl 2000 kandidierte Yamahana für die Demokratische Partei im 22. Wahlkreis Tokio, zu dem Chōfu gehört. Sein Vater hatte den Wahlkreis als Demokrat 1996 knapp an Tatsuya Itō (NFP) verloren, aber bei der neuen Verhältniswahl einen Sitz behalten. Ikuo Yamahana gewann 2000 gegen fünf Kandidaten, 2003 wurde er wiedergewählt. Bei der „Postprivatisierungswahl“ 2005 unterlag Yamahana deutlich Tatsuya Itō, der sich 1998 der LDP angeschlossen hatte. 2009 gewann er den Wahlkreis wieder zurück. In der folgenden Regierungszeit der Demokraten war er von 2010 bis 2011 für das umgebildete Kabinett Kan parlamentarischer Sekretär im Außenministerium, 2012 für die letzte Umbildung des Kabinetts Noda Vizeminister im Justizministerium. Bei den folgenden Wahlen 2012 und 2014 unterlag er Itō im Wahlkreis 22 klar. Mit der Demokratischen Partei kam er 2016 zur Demokratischen Fortschrittspartei. Vor der Unterhauswahl 2017 schloss er sich der abgespaltenen Konstitutionell-Demokratischen Partei an. Für diese unterlag er im Wahlkreis 22 abermals Itō, aber knapper als bei den vorangegangenen Wahlen, und gewann mit seinem Wahlkreisergebnis den vierten und letzten Verhältniswahlsitz der KDP im Block Tokio. Bei der Wahl 2021, als zwar die KPJ erstmals auf eine Nominierung im Wahlkreis 22 verzichtete, aber die linke Reiwa Shinsengumi eine Kandidatin aufstellte, unterlag er Itō um fast sieben Prozentpunkte und landete damit bei der Verhältniswahl nur auf dem KDP-Listenplatz 5 bei vier Verhältniswahlsitzen für die KDP. Bei der Unterhauswahl 2024 setzte sich Yamahana erneut knapp gegen Itō durch.
Tsutomu Hata (japanisch 羽田 孜 Hata Tsutomu; * 24. August 1935 in Ōta, Präfektur Tokio; † 28. August 2017 ebenda) war ein…Tsutomu Hata (japanisch 羽田 孜 Hata Tsutomu; * 24. August 1935 in Ōta, Präfektur Tokio; † 28. August 2017 ebenda) war ein japanischer Politiker (Liberaldemokratische Partei: Tanaka-Faktion → Takeshita-Faktion → Hata-Ozawa-Faktion, Erneuerungspartei, Neue Fortschrittspartei, Taiyōtō, Minseitō, Demokratische Partei, Demokratische Fortschrittspartei). Von 1969 bis 2012 war er Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus, zuletzt für die Demokratische Partei, in der er mit der Hata-Gruppe eine eigene Faktion anführte. Vom 28. April 1994 bis zum 30. Juni 1994 amtierte er als 51. Premierminister Japans. In den 1980er Jahren war er zu einem Führungspolitiker der LDP aufgestiegen und löste mit seinem Parteiaustritt 1993 deren erstmaligen Machtverlust mit aus.
Genki Sudō (jap. 須藤 元気 Sudō Genki; * 8. März 1978 in Kōtō, Tokio) ist ein ehemaliger japanischer K-1- und MMA-Kämpfer…Genki Sudō (jap. 須藤 元気 Sudō Genki; * 8. März 1978 in Kōtō, Tokio) ist ein ehemaliger japanischer K-1- und MMA-Kämpfer, Autor und Musiker. Als Politiker war er von 2019 bis 2024 Senator für den landesweiten Verhältniswahlkreis über die Liste der Konstitutionell-Demokratischen Partei (KDP), auf der er bei der Wahl 2019 mit 73.787 Stimmen den achten und letzten für eine Wahl ausreichenden Platz gewann. Im Juni 2020 reichte er bei der KDP aufgrund von Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Mehrwertsteuer ein Parteiaustrittsgesuch ein, das jedoch wegen seiner Wahl über die Parteiliste nicht genehmigt wurde. Sudō hatte im Wahlkampf für die Gouverneurswahl in Tokio im Juli 2020 entgegen der Linie seiner Partei den Kandidaten Tarō Yamamoto unterstützt und eine Abschaffung der Mehrwertsteuer gefordert. An der Neugründung der KDP im September 2020, die durch einen Teilzusammenschluss mit der Demokratischen Volkspartei (DVP) zustande kam, beteiligte sich Sudō nicht und wurde parteilos. Seinen Senatssitz verlor Sudō automatisch, als er im April 2024 parteiloser Kandidat bei der Nachwahl zum Repräsentantenhaus im 15. Wahlkreis von Tokio wurde; mit rund 17 % der Stimmen unterlag er Natsumi Sakai (29 %; KDP). Bei der allgemeinen Repräsentantenhauswahl im Oktober 2024 kandidierte er erneut und unterlag knapp. Auch bei der Senatswahl 2025 kandidierte er für die DVP im Verhältniswahlwahlkreis und erhielt 61.416 Stimmen, womit er auf Platz 8 der DVP-Liste bei sieben Sitzen für die Partei knapp verpasste. Er bestritt seinen letzten Kampf am 31. Dezember 2006. Im Interview nach diesem Kampf gab er bekannt, dass er nicht mehr professionell kämpfen wird. Er kämpfte vor allem in den Mixed-Martial-Arts-Organisationen K-1, HERO’s und Pancrase in Japan und Ultimate Fighting Championship in den USA. Zum Publikumsmagneten wurde er in Japan vor allem wegen seiner aufwendigen Shows vor Kampfbeginn, seiner Tanzeinlagen während des Kampfs und seines unberechenbaren, aber hoch technischen Jiu-Jitsu-Kampfstils. Seine Markenzeichen waren der eingesprungene Triangle Choke und die Spinning Back-Fist. Seit 2005 betätigt er sich als Essayist. Zudem ist er seit 2009 als Komponist, Texter, Sänger und Choreograph für die Gruppe World Order tätig.