Akie Abe (jap. 安倍 昭恵, Abe Akie; * 10. Juni 1962 in Tokio) ist die Witwe des ehemaligen japanischen Premierministers…Akie Abe (jap. 安倍 昭恵, Abe Akie; * 10. Juni 1962 in Tokio) ist die Witwe des ehemaligen japanischen Premierministers Shinzō Abe.
Masashi Tanaka (jap. 田中 政志, Tanaka Masashi; * 10. Juni 1962 in Gotsu, Shimane, Japan) ist ein japanischer…Masashi Tanaka (jap. 田中 政志, Tanaka Masashi; * 10. Juni 1962 in Gotsu, Shimane, Japan) ist ein japanischer Manga-Zeichner. Tanaka studierte an der Osaka University of Arts. Sein Debütwerk als professioneller Mangaka erschien 1983 im japanischen Manga-Magazin Morning. 1992 veröffentlichte er erstmals sein bislang berühmtestes Werk, Gon. Dort steht ein Dinosaurier, der nie ein Wort verliert und durch die ganze Tierwelt reist, im Mittelpunkt. Der Manga erschien sehr erfolgreich in vielen Ländern; in Italien werden neben Gon auch andere seiner Werke veröffentlicht. Tanakas Werke sind zwar meist sehr dialogarm, stechen jedoch durch sehr detaillierte Zeichnungen hervor, die ohne Rasterfolien erarbeitet werden. Für Gon erhielt er mehrere Auszeichnungen. So zum Beispiel 1998 den Eisner Award in der Kategorie Best U.S. Edition of Foreign Material. Im selben Jahr gewann er den zweiten Media Arts Award.
Takuya Kurosawa (jap. 黒澤 琢弥, Kurosawa Takuya; * 7. Juni 1962 in Gotemba, Präfektur Shizuoka, Japan) ist ein ehemaliger…Takuya Kurosawa (jap. 黒澤 琢弥, Kurosawa Takuya; * 7. Juni 1962 in Gotemba, Präfektur Shizuoka, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Autorennfahrer.
Hirokazu Koreeda (jap. 是枝 裕和, Koreeda Hirokazu; * 6. Juni 1962 in Kiyose, Präfektur Tokio, Japan), häufig auch Kore-eda…Hirokazu Koreeda (jap. 是枝 裕和, Koreeda Hirokazu; * 6. Juni 1962 in Kiyose, Präfektur Tokio, Japan), häufig auch Kore-eda geschrieben, ist ein japanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Filmeditor und Filmproduzent, der international zahlreiche Festivalpreise gewann.
Masayo Takahashi (jap. 高橋 政代 Takahashi Masayo; * 23. Juni 1961 in Toyonaka, Osaka, Japan) ist eine japanische…Masayo Takahashi (jap. 高橋 政代 Takahashi Masayo; * 23. Juni 1961 in Toyonaka, Osaka, Japan) ist eine japanische Augenärztin, Stammzellforscherin und Hochschullehrerin. Sie war Projektleiterin am RIKEN-Zentrum für Entwicklungsbiologie in Kōbe und forscht an der klinischen Anwendung der iPS-(induzierte pluripotente Stammzellen)-Zelltechnologie auf die Makuladegeneration.
Hiroshi Ōnishi (japanisch 大西 博, Ōnishi Hiroshi; * 18. Juni 1961 auf der Insel Shikoku in der Präfektur Tokushima; † 31.…Hiroshi Ōnishi (japanisch 大西 博, Ōnishi Hiroshi; * 18. Juni 1961 auf der Insel Shikoku in der Präfektur Tokushima; † 31. März 2011 im Biwa-See, Präfektur Shiga) war ein japanischer Maler und Hochschullehrer.
Isshin Inudō (jap. 犬童 一心, Inudō Isshin; * 24. Juni 1960 in der Präfektur Tokio, Japan) ist ein japanischer…Isshin Inudō (jap. 犬童 一心, Inudō Isshin; * 24. Juni 1960 in der Präfektur Tokio, Japan) ist ein japanischer Filmregisseur und Drehbuchautor.
Reiko Okano (jap. 岡野 玲子, Okano Reiko, verheiratete Tezuka; * 24. Juni 1960 in Koga, Präfektur Ibaraki, Japan) ist eine…Reiko Okano (jap. 岡野 玲子, Okano Reiko, verheiratete Tezuka; * 24. Juni 1960 in Koga, Präfektur Ibaraki, Japan) ist eine japanische Manga-Zeichnerin. Ihr erstes Werk veröffentlichte Okano 1982 mit Esther Please (エスタープリーズ, Esutā Purīzu) im Manga-Magazin Petit Flower. In diesem erschien von 1984 bis 1990 auch ihre Manga-Serie Fancy Dance (ファンシィダンス, Fanshi Dansu), durch die sie bekannt wurde. In diesem über 1600 Seiten umfassenden Comic, der 1989 unter der Regie von Masayuki Suo verfilmt wurde und für den sie den Shōgakukan-Manga-Preis gewann, geht es um einen Jugendlichen, der zwar den Zen-Tempel seines Vaters übernehmen soll, aber lieber ein modernes Leben in der Stadt führen möchte. Während ihre bis dahin veröffentlichten Comics sich als Shōjo-Manga an eine jugendliche, weibliche Zielgruppe richteten, kreierte sie für das Magazin Big Comic Spirits von 1989 bis 1990 mit Ryōgoku Oshare Rikishi (両国花錦闘士) einen Manga für erwachsene Männer, in dessen Handlung Sumō-Ringer im Mittelpunkt stehen. Nach Patricia A. McPhillips Roman The Forgotten Beasts of Eld entstand die Serie Calling (コーリング, Kōringu), die von 1991 bis 1993 im Magazin Comic Tom veröffentlicht wurde. Mit Onmyōji (陰陽師) zeichnete Okano für die Magazine Comic Burger und Melody von 1993 bis 2005 eine weitere Umsetzung eines Romans, diesmal nach Baku Yumemakura. Dieses Werk, das in der Heian-Zeit angesiedelt und in dem Abe no Seimei der Protagonist ist, ist mit einem Umfang von etwa 3800 Seiten ihr bislang längster Manga. Für Onmyōji wurde die Zeichnerin 2001 mit dem Osamu-Tezuka-Kulturpreis und 2006 mit dem Seiun-Preis ausgezeichnet. Die dreizehn Sammelbände des Mangas verkauften sich in Japan über fünf Millionen Mal. Yōmi Henshō Yawa (妖魅変成夜話), das ab 1995 im Panja-Magazin und von 1999 bis 2003 beim Heibonsha-Verlag herauskam, spielt in einem daoistischen Paradies. Okano ist mit dem Regisseur Makoto Tezuka, Osamu Tezukas Sohn, verheiratet. Ihr Werk wurde ins Französische und Italienische übersetzt.
Yōsuke Yamamoto (jap. 山本洋祐, Yamamoto Yōsuke; * 22. Juni 1960 in der Präfektur Kumamoto) ist ein ehemaliger japanischer…Yōsuke Yamamoto (jap. 山本洋祐, Yamamoto Yōsuke; * 22. Juni 1960 in der Präfektur Kumamoto) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war 1987 Weltmeister im Halbleichtgewicht, der Gewichtsklasse bis 65 Kilogramm.
Kazuhito Sakae (jap. 栄 和人, Sakae Kazuhito; * 19. Juni 1960 in Amami, Präfektur Kagoshima, Japan) ist ein ehemaliger…Kazuhito Sakae (jap. 栄 和人, Sakae Kazuhito; * 19. Juni 1960 in Amami, Präfektur Kagoshima, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Ringer und Trainer der japanischen Damen-Freistilringerinnen.
Akira Nagatsuma (jap. 長妻 昭 Nagatsuma Akira; * 14. Juni 1960 im Bezirk Nerima (Teil von „Tokio“), Präfektur Tokio) ist…Akira Nagatsuma (jap. 長妻 昭 Nagatsuma Akira; * 14. Juni 1960 im Bezirk Nerima (Teil von „Tokio“), Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker (Heisei Ishin no Kai→Neue Partei Sakigake→Demokratische Partei→Demokratische Fortschrittspartei→Konstitutionell-Demokratische Partei→Chūdō Kaikaku Rengō→Minshu Kaikaku no Kai), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus der Kokkai, für den Verhältniswahlblock Tokio und war von September 2009 bis September 2010 Minister für Gesundheit, Arbeit und Soziales, zuerst im Kabinett Hatoyama, dann im Kabinett Kan. Nagatsuma, Absolvent der Keiō-Universität, arbeitete nach seinem Studienabschluss zunächst für Nippon Denki, dann als Journalist für Nikkei Business, die Publikation eines Tochterunternehmens der Nihon Keizai Shimbun-sha. Bei der Wahl von 1995 zum Sangiin, dem Oberhaus, kandidierte Nagatsuma für das Heisei Ishin no Kai (平成維新の会, „Versammlung für eine Heisei-Restauration“), eine reformistische politische Gruppierung, auf dem achten Platz der Verhältniswahlliste. Das Heisei Ishin no Kai erhielt jedoch keine Sitze. Ein Jahr später trat er bei der Shūgiin-Wahl 1996 im neu geschaffenen Einzelwahlkreis Tokio 10 für die Demokratische Partei an, erhielt aber nur den dritthöchsten Stimmenanteil. 2000 wurde Nagatsuma nun im 7. Wahlkreis Tokio, wo er den ehemaligen Minister Shigeru Kasuya (LDP) schlagen konnte, erstmals ins Shūgiin gewählt. Er wurde seither bis einschließlich 2021 siebenmal als Abgeordneter bestätigt – 2005 nur über den Verhältniswahlblock Tokio. Bei der Wahl 2014 gewann Nagatsuma präfekturweit den einzigen Wahlkreis für die Demokraten und einen von nur zwei für die Opposition (der andere war Mito Kakizawa im Wahlkreis 15, damals Ishin no Tō, später unter anderem Demokratische Fortschrittspartei, heute LDP). Nagatsuma trug im Parlament maßgeblich zur Aufdeckung des Skandals um verlorengegangene Rentenaufzeichnungen bei, der den Wahlkampf zur Sangiin-Wahl 2007 bestimmte. Für seine Auseinandersetzung mit Rentenpolitik erhielt er auch den Spitznamen „Mr. Rente“ (ミスター年金, misutā nenkin). Im selben Jahr wurde er im Schattenkabinett der Demokratischen Partei als Schattenminister für Rentenfragen geführt. Nach dem Wahlsieg der Demokratischen Partei 2009 berief ihn Premierminister Yukio Hatoyama als Minister für Gesundheit, Arbeit und Soziales ins Kabinett und übertrug ihm die Zuständigkeit für Rentenreform (nenkin kaikaku). 2010 wurde er unter Premierminister Naoto Kan durch Ritsuo Hosokawa abgelöst. Von 2012 bis 2015 war Nagatsuma einer der stellvertretenden Generalsekretäre (kanjichō daikō) der Demokratischen Partei. 2015 kandidierte er bei der Wahl des Parteivorsitzenden, unterlag aber im ersten Wahlgang Gōshi Hosono und Katsuya Okada, von 2015 bis 2016 war er unter Okada einer der stellvertretenden Parteivorsitzenden der Demokratischen Partei und der 2016 gegründeten Nachfolgepartei Minshintō. Angesichts der Shūgiin-Wahl 2017 wechselte Nagatsuma in die kurz zuvor neu gegründete Konstitutionell-Demokratische Partei und war bis zu deren Neugründung 2020 [einziger & erster] stellvertretender Vorsitzender (daihyō-daikō), in der „neuen“ KDP wurde er einer von mehreren „Vizevorsitzenden“ (fuku-daihyō; den inzwischen ebenfalls mehreren daihyō-daikō nachgeordnet). Von 2022 bis 2024 führte er unter Kenta Izumi den politischen Forschungsrat der Partei, seitdem ist er einer von drei „stellvertretenden Vorsitzenden“ (daihyō-daikō). Nach der 2022 beschlossenen Neuverteilung von Mandaten, bei der Tokio fünf Sitze hinzugewann, wechselte Nagatsuma in den neuen Wahlkreis 27. Diesen gewann er bei der Wahl 2024 mit absoluter Mehrheit. 2026 unterlag er knapp Yūichi Kurosaki (LDP) und hätte eigentlich auch einen Verhältniswahlsitz verpasst; da die LDP aber zu wenig Kandidaten nominiert hatte, fielen Chūdō in Tokio zwei Verhältniswahlsitze mehr als nach dem Stimmenergebnis zu und Nagatsuma blieb Abgeordneter.
Akira Koike (jap. 小池 晃 Koike Akira; * 9. Juni 1960 in Setagaya, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker und…Akira Koike (jap. 小池 晃 Koike Akira; * 9. Juni 1960 in Setagaya, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker und Generalsekretär der Kommunistischen Partei Japans (KPJ). Er ist seit 1998 mit einer Unterbrechung (2010–2013) Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des japanischen Parlaments, für die nationale Verhältniswahl. Koike studierte an der medizinischen Fakultät der Tōhoku-Universität und war in Studentenverbänden aktiv, 1985 wurde er Vizevorsitzender von Zengakuren. Nach seinem Studienabschluss 1987 arbeitete er für das Kembun-Azusawa-Krankenhaus in Itabashi, ab 1997 für das Yoyogi-Krankenhaus der Arbeiterkrankenfürsorge Tokio (Tōkyō Rōdōsha Iryōkai). 1998 wurde er Direktor (riji) im Dachverband Min’iren (engl. Japan Federation of Democratic Medical Institutions). Bei der Sangiin-Wahl 1998 wurde Koike auf Platz 6 der KPJ-Liste im Verhältniswahlwahlkreis erstmals ins Nationalparlament gewählt. 2004 wurde er Mitglied des ZK der KPJ und übernahm den Vorsitz des Politikforschungsrats. Bei der Sangiin-Wahl im gleichen Jahr nach der Einführung der Vorzugsstimme erhielt er die zweithöchste Stimmenzahl hinter Generalsekretär Tadayoshi Ichida und war damit für sechs Jahre wiedergewählt. 2007 übernahm er auch den Vorsitz der KPJ-Fraktion im Sangiin. 2010 trat er in der Präfektur Tokio (fünf Mandate) an, erhielt aber nur 552,187 Stimmen und verlor damit den fünften Platz an Kōta Matsuda (Minna no Tō). Im Februar 2011 erklärte er seine Kandidatur bei der Gouverneurswahl in der Präfektur Tokio im April 2011. Mit rund zehn Prozent der Stimmen erreichte er den vierten Platz, er erhielt bei leicht gestiegener Wahlbeteiligung etwa die gleiche Stimmenzahl wie KPJ-Kandidat Manzō Yoshida, ehemaliger Bürgermeister von Adachi, bei der Gouverneurswahl 2007. Bei der Wahl 2013 kandidierte Koike erneut für das Sangiin, nun aber wieder bei der landesweiten Verhältniswahl. Er erhielt 134.325 Präferenzstimmen und damit Listenplatz 1 und zog für eine dritte Amtszeit ins Sangiin ein. Im April 2016 wurde er als Nachfolger von Yoshiki Yamashita zum Generalsekretär der KPJ ernannt. 2019 und 2025 wurde Koike mit jeweils über 100.000 Stimmen auf Platz 1 der Liste für weitere sechs Jahre als Abgeordneter wiedergewählt.
Takaaki Kidani (木谷 高明 Kidani Takaaki, * am 6. Juni 1960 in Kanazawa, Präfektur Ishikawa) ist ein japanischer…Takaaki Kidani (木谷 高明 Kidani Takaaki, * am 6. Juni 1960 in Kanazawa, Präfektur Ishikawa) ist ein japanischer Geschäftsmann. Er ist Gründer des Multimediakonzerns Bushiroad und war Vorsitzender von New Japan Pro-Wrestling, die seit 2012 zu Bushiroad gehört.
Seiichi Endō (japanisch 遠藤誠一 Endō Seiichi; * 5. Juni 1960 in Sapporo; † 6. Juli 2018 in Katsushika) war ein Veterinär…Seiichi Endō (japanisch 遠藤誠一 Endō Seiichi; * 5. Juni 1960 in Sapporo; † 6. Juli 2018 in Katsushika) war ein Veterinär, Sektenmitglied und Terrorist, der für seine Beteiligung am Giftgasanschlag in der Tokioter U-Bahn 1995 zum Tode verurteilt wurde. Nach seinem Beitritt zur Ōmu Shinrikyō Sekte 1987 übernahm er im Juni 1994 das sogenannte Amt des Ministers für Gesundheit und Wohlfahrt in dieser Hierarchie und war in dieser Funktion an der Entwicklung von biologischen und chemischen Waffen beteiligt.
Atsushi Uchiyama (jap. 内山 篤, Uchiyama Atsushi; * 29. Juni 1959 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger…Atsushi Uchiyama (jap. 内山 篤, Uchiyama Atsushi; * 29. Juni 1959 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Hiroyuki Mano (japanisch 間野 博行; * 1959 in der Präfektur Okayama) ist ein japanischer Mediziner und Krebsforscher. Er…Hiroyuki Mano (japanisch 間野 博行; * 1959 in der Präfektur Okayama) ist ein japanischer Mediziner und Krebsforscher. Er ist Direktor des National Cancer Center Research Institute und Präsident des National Cancer Center.
Yasuyuki Kishino (jap. 岸野 靖之, Kishino Yasuyuki; * 13. Juni 1958 in der Präfektur Wakayama) ist ein ehemaliger…Yasuyuki Kishino (jap. 岸野 靖之, Kishino Yasuyuki; * 13. Juni 1958 in der Präfektur Wakayama) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Hitomi Kamanaka (jap. 鎌仲 ひとみ, Kamanaka Hitomi; * 11. Januar 1958 in der Präfektur Toyama) ist eine japanische…Hitomi Kamanaka (jap. 鎌仲 ひとみ, Kamanaka Hitomi; * 11. Januar 1958 in der Präfektur Toyama) ist eine japanische Dokumentarfilmautorin und Regisseurin, die sich stark mit dem Thema Atomkraft in Japan auseinandersetzt.
Yū Suzuki (jap. 鈴木 裕, Suzuki Yū; * 10. Juni 1958 in Kamaishi, Präfektur Iwate, Japan) ist ein japanischer…Yū Suzuki (jap. 鈴木 裕, Suzuki Yū; * 10. Juni 1958 in Kamaishi, Präfektur Iwate, Japan) ist ein japanischer Spieleentwickler und -produzent.
Hidetoshi Nakanishi (jap. 中西英敏, Nakanishi Hidetoshi; * 3. Juni 1958; † 12. September 2026) war ein japanischer Judoka.…Hidetoshi Nakanishi (jap. 中西英敏, Nakanishi Hidetoshi; * 3. Juni 1958; † 12. September 2026) war ein japanischer Judoka. Er war 1983 Weltmeister im Leichtgewicht, der Gewichtsklasse bis 71 Kilogramm. Der 1,68 m große Nakanishi gewann 1981 und 1982 den Jigoro Kano Cup, 1982 siegte er außerdem beim Tournoi de Paris. 1982 und 1983 gewann er die japanischen Meisterschaften. Bei den Weltmeisterschaften 1983 in Moskau bezwang er im Viertelfinale Tamaz Namgalauri aus der Sowjetunion, im Halbfinale den Franzosen Richard Melillo und im Finale den Italiener Ezio Gamba. Bei den Olympischen Sommerspielen 1984 unterlag er im Viertelfinale dem Südkoreaner Ahn Byeong-keun. In der Hoffnungsrunde bezwang er den Iren Kieran Foley, verlor dann aber den Kampf um Bronze gegen den Briten Kerrith Brown.
Makiko Futaki (jap. 二木 真希子, Futaki Makiko; * 19. Juni 1958 in der Präfektur Osaka; † 13. Mai 2016 in der Stadt Koganei…Makiko Futaki (jap. 二木 真希子, Futaki Makiko; * 19. Juni 1958 in der Präfektur Osaka; † 13. Mai 2016 in der Stadt Koganei in der Präfektur Tokio) war eine bedeutende japanische Animatorin und Grafikerin, die vor allem an zahlreichen Animes aus dem Studio Ghibli, aber auch Werken wie dem Science-Fiction-Animationsfilm Akira mitwirkte.
Yasuhiro Yamashita (japanisch 山下 泰裕, Yamashita Yasuhiro; * 1. Juli 1957 in Yabe (heute: Yamato), Kamimashiki-gun…Yasuhiro Yamashita (japanisch 山下 泰裕, Yamashita Yasuhiro; * 1. Juli 1957 in Yabe (heute: Yamato), Kamimashiki-gun, Japan) ist einer der erfolgreichsten japanischen Judoka und Träger des 8. Dan.
Tomoko Akane (赤根 智子, * 28. Juni 1956) ist eine japanische Juristin, Hochschullehrerin und Präsidentin des…Tomoko Akane (赤根 智子, * 28. Juni 1956) ist eine japanische Juristin, Hochschullehrerin und Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH).
Seiji Ono (jap. 小野 誠治, Ono Seiji; * 18. Juni 1956 im Landkreis Nishiuwa, Präfektur Ehime) ist ein ehemaliger…Seiji Ono (jap. 小野 誠治, Ono Seiji; * 18. Juni 1956 im Landkreis Nishiuwa, Präfektur Ehime) ist ein ehemaliger Tischtennisspieler aus Japan. Er nahm von 1979 bis 1987 an fünf Weltmeisterschaften teil. Ono spielte ein sehr topspin-betontes Tischtennis im japanischen Penholder-Stil. Er war ein sehr athletischer Spieler, der neben dem Training der Tischtennistechnik auch viel Zeit in Krafttraining und Ausdauerläufe investierte.
Seiji Nishimura (jap. 西村 誠司, Nishimura Seiji; * 9. Juli 1956 in der Präfektur Kumamoto, Japan) ist ein japanischer…Seiji Nishimura (jap. 西村 誠司, Nishimura Seiji; * 9. Juli 1956 in der Präfektur Kumamoto, Japan) ist ein japanischer Karate-Meister. Er besitzt den 7. Dan JKF Wadōkai und gilt als einer der erfolgreichsten Nationaltrainer der Japan Karatedo Federation (JKF).
Minoru Sano (jap. 佐野 稔, Sano Minoru; * 3. Juni 1955 in der Präfektur Yamanashi) ist ein ehemaliger japanischer…Minoru Sano (jap. 佐野 稔, Sano Minoru; * 3. Juni 1955 in der Präfektur Yamanashi) ist ein ehemaliger japanischer Eiskunstläufer, der im Einzellauf startete. Er wurde von 1972 bis 1976 fünf Mal in Folge japanischer Meister und repräsentierte Japan von 1973 bis 1977 bei Weltmeisterschaften. Bei seiner letzten Weltmeisterschaft, 1977, vor heimischem Publikum in Tokio, avancierte er zum Nationalheld, als er mit dem Gewinn der Bronzemedaille die erste Weltmeisterschaftsmedaille für einen Japaner überhaupt gewann. Bis Takeshi Honda 2002 ebenfalls eine Bronzemedaille errang, war Sano der einzige japanische Mann, dem dies gelungen war. Bei den Olympischen Spielen 1976 wurde er Neunter. Sano arbeitet als TV-Kommentator und Eiskunstlauflehrer. Unter seinen Schülern waren Shizuka Arakawa und Yamato Tamura.
Chiyonofuji Mitsugu (japanisch 千代の富士 貢; * 1. Juni 1955 in Fukushima, Hokkaidō als Akimoto Mitsugu (秋元 貢); † 31. Juli…Chiyonofuji Mitsugu (japanisch 千代の富士 貢; * 1. Juni 1955 in Fukushima, Hokkaidō als Akimoto Mitsugu (秋元 貢); † 31. Juli 2016 in Tokio) war ein japanischer Sumōringer und der 58. Yokozuna in der Geschichte dieser Sportart. Wie Taihō und Kitanoumi galt auch Chiyonofuji als einer der großen Sumōringer aus Hokkaido. Der Sohn eines Fischers begann seine Karriere im Jahr 1970 und stieg rasch auf (1974 Jūryō, 1975 Makuuchi), obwohl er sich bereits zu Anfang eine langwierige Schulterverletzung zugezogen hatte, die ihm noch über Jahre zu schaffen machte, ihn aber nicht daran hinderte, seine Kämpfe oft durch Wurftechniken zu entscheiden (Uwatenage, siehe Liste der Techniken im Sumō). 1981 zahlte sich seine Hartnäckigkeit jedoch aus, als er innerhalb weniger Monate zuerst zum Ōzeki und dann endlich zum Yokozuna befördert wurde. Danach blieb er zehn Jahre lang einer der bestimmenden Athleten des Sumō, bis er 1991 in einem für aktive Sumōtori außergewöhnlich hohen Alter von 36 Jahren seinen Rücktritt bekannt gab. 1988 blieb er gar 53 Kämpfe in Folge ungeschlagen und stellte damit die seit Futabayamas 1936 beginnender Rekordfolge von 69 Siegen längste Serie auf, welche erst wieder 2010 durch Hakuhō überboten wurde. Wegen seiner zur Schau getragenen Emotionslosigkeit und seines stechenden Blicks, mit dem er seine Gegner bedachte, nannte man Chiyonofuji den „Wolf“ – ein Name, mit dem später auch der Yokozuna Asashōryū bedacht wurde. Wie dieser war auch Chiyonofuji ein herausragender Techniker, wobei er mit 127 kg Kampfgewicht bei fast gleicher Körperlänge noch sehr viel leichter war. Dennoch gewann er insgesamt 1045 Kämpfe, davon 807 in der Makuuchi-Division. Neben Kaio und Hakuhō ist Chiyonofuji der einzige Rikishi, der mehr als 1000 Kämpfe gewinnen konnte. Bereits 1989 wurde er mit der nationalen Ehrenmedaille Japans ausgezeichnet, nachdem er 986 Siege verbucht hatte. Mit 31 Turniersiegen steht er hinter Hakuhō und Taihō auf dem dritten Platz der als Turniersieger erfolgreichsten Ringer. Chiyonofuji schlug nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn das Angebot des Sumōverbands aus, eine anteilsunabhängige Mitgliedschaft zu übernehmen, und zog es vor, einen regulären Anteil zu erwerben. Danach war er als Trainer erfolgreich: Als Kokonoe Mitsugu, wie er seit 1992 als Oyakata des Stalls Kokonoe-beya hieß, bildete er erfolgreiche Schüler wie Chiyotaikai und Chiyotenzan heran. Chiyonofuji starb an Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Ichirō Aisawa (jap. 逢沢 一郎 Aisawa Ichirō; * 10. Juni 1954 in Mitsu (heute: Okayama), Präfektur Okayama) ist ein…Ichirō Aisawa (jap. 逢沢 一郎 Aisawa Ichirō; * 10. Juni 1954 in Mitsu (heute: Okayama), Präfektur Okayama) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (darin zuletzt zur Tanigaki-Gruppe), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 1. Wahlkreis seiner Heimatpräfektur. Aisawa, Absolvent der Keiō-Universität und des Matsushita Seikei Juku (松下政経塾, engl. Matsushita Institute of Government and Management), wurde ein Jahr nach dem Ende seiner Studien bei der Shūgiin-Wahl 1986 im heimatlichen SNTV-Fünfmandatswahlkreis Okayama 1 erstmals ins Parlament gewählt. Er wurde danach bis einschließlich 2026 13-mal in Folge wiedergewählt, seit 1996 im neuen Einzelwahlkreis Okayama 1. 1992 war er parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) im MITI, 2003 Staatssekretär (fuku-daijin, „Vizeminister“) im Außenministerium. Im Shūgiin saß er von 2007 bis 2008 dem Haushaltsausschuss vor sowie unter anderem dem Geschäftsordnungsausschuss (giin un’ei iinkai, wörtl. „Parlamentsgeschäftsausschuss“; 2006–07 & 2013–14) und dem Generaldebatten-/Fragestundeausschuss („Ausschuss für Grundlagen der nationalen Politik“; 2014–16). Unter dem LDP-Parteivorsitzenden Sadakazu Tanigaki (Koga-Faktion, später Tanigaki-Gruppe) löste Aisawa 2010 Jirō Kawasaki als Vorsitzender des Komitees für Parlamentsangelegenheiten (Kokkai taisaku iinkai) ab. 2011 übernahm das Amt Fumio Kishida (Koga-Faktion).
Yūji Iwasawa (japanisch 岩澤 雄司 Iwasawa Yūji; * 4. Juni 1954 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jurist, seit…Yūji Iwasawa (japanisch 岩澤 雄司 Iwasawa Yūji; * 4. Juni 1954 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jurist, seit 2018 Richter am Internationalen Gerichtshof in Den Haag und seit 3. März 2025 dessen Präsident.
Nizō Yamamoto (japanisch 山本 二三 Yamamoto Nizō; * 27. Juni 1953 in Gotō, Japan; † 19. August 2023) war ein japanischer…Nizō Yamamoto (japanisch 山本 二三 Yamamoto Nizō; * 27. Juni 1953 in Gotō, Japan; † 19. August 2023) war ein japanischer künstlerischer Leiter, Hintergrundzeichner und Regisseur, der vor allem für Studio Ghibli tätig war.
Hiroshi Kajiyama (japanisch 梶山 広司 Kajiyama Hiroshi; * 13. Juni 1953 in der Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger…Hiroshi Kajiyama (japanisch 梶山 広司 Kajiyama Hiroshi; * 13. Juni 1953 in der Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner.
Kazuyoshi Ishii (japanisch 石井 和義; auch Kanchō Ishii genannt, geb. 10. Juni 1953 in Uwajima (Präfektur Ehime), Japan)…Kazuyoshi Ishii (japanisch 石井 和義; auch Kanchō Ishii genannt, geb. 10. Juni 1953 in Uwajima (Präfektur Ehime), Japan) ist ein japanischer Karateka, Promoter und Geschäftsmann. Er ist der Gründer der Karate-Organisation Seidokaikan sowie der K-1-Veranstaltungsreihe, die zu einem Vorreiter im Bereich der Mixed Martial Arts wurde.
Mitsuo Watanabe (jap. 渡辺 三男, Watanabe Mitsuo; * 4. Juni 1953 in Nasu, Präfektur Tochigi) ist ein ehemaliger japanischer…Mitsuo Watanabe (jap. 渡辺 三男, Watanabe Mitsuo; * 4. Juni 1953 in Nasu, Präfektur Tochigi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Masakazu Sekiguchi (japanisch 関口 昌一 Sekiguchi Masakazu; * 4. Juni 1953 in Minano, Kreis Chichibu, Saitama) ist ein…Masakazu Sekiguchi (japanisch 関口 昌一 Sekiguchi Masakazu; * 4. Juni 1953 in Minano, Kreis Chichibu, Saitama) ist ein japanischer Politiker (Liberaldemokratische Partei (LDP), darin zuletzt Motegi-Faktion; seit seiner Wahl zum Präsidenten fraktionslos), seit 2003 Senator für Saitama im Nationalparlament und seit 2024 Senatspräsident. Von 2019 bis 2024 führte er die Gruppe der LDP-Senatoren (Sangiin giin-sōkai; bedeutender als und nahezu, aber nicht ganz identisch mit der Fraktion im engeren Sinn). Sekiguchi, der älteste Sohn von Keizō Sekiguchi (LDP-Senator für den Verhältniswahlwahlkreis und Präsident der Präfekturzahnärztekammer Saitama), studierte an der zahnmedizinischen Jōsai-Universität (Jōsai shika daigaku; heute Teil der Meikai-Universität) und war anschließend in der elterlichen Praxis in Minano tätig. In die aktive Politik trat er bei den einheitlichen Wahlen 1995 ein, als er für die erste von drei Wahlperioden ins Präfekturparlament Saitama gewählt wurde. Kurz nach seiner dritten Wahl wechselte er in die Nationalpolitik: Takujirō Hamada war für seine Gouverneurswahlkandidatur zurückgetreten, und Sekiguchi kandidierte für die LDP bei der resultierenden Nachwahl im Oktober 2003. Mit 42,8 % der Stimmen setzte er sich knapp gegen die Demokratin Chiyako Shimada (41,9 %) und eine Kommunistin durch. Den Sitz verteidigte er danach bei den regulären Wahlen 2004, 2010, 2016 und 2022 viermal in Folge; ab 2010 erzielte er jeweils den höchsten Stimmenanteil. Im Senat war er von 2007 bis 2008 Vorsitzender des Kultus- und Wissenschaftsausschusses sowie für das erste Kabinett Abe von 2006 bis 2007 parlamentarischer Sekretär im Außenministerium. 2013 wurde er für das zweite Kabinett Abe Vizeminister für allgemeine Angelegenheiten und im Kabinettsamt. 2017 übernahm er die Führung des Komitees für Parlamentsangelegenheiten der Senats-LDP, 2019 deren Vorsitz. Im November 2024 wurde Sekiguchi als Nachfolger des aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Hidehisa Otsuji (ebenfalls Ex-Motegi-Faktion) zum Präsidenten des Senats gewählt. Die Führung der Senats-LDP übernahm Keizō Takemi.
Kōichi Mashimo (真下 耕一, Mashimo Kōichi; * 21. Juni 1952 in Tokyo, Japan), häufig auch als Kouchi Mashimo oder Kouichi…Kōichi Mashimo (真下 耕一, Mashimo Kōichi; * 21. Juni 1952 in Tokyo, Japan), häufig auch als Kouchi Mashimo oder Kouichi Mashimo bezeichnet, ist ein bekannter japanischer Anime-Regisseur und Gründer des Animationsstudios Bee Train.
Tsutomu Satō (jap. 佐藤 勉, Satō Tsutomu; * 20. Juni 1952 in Mibu, Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Politiker der…Tsutomu Satō (jap. 佐藤 勉, Satō Tsutomu; * 20. Juni 1952 in Mibu, Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter des Shūgiin, des Unterhauses, und ehemaliger Minister. Innerhalb der LDP gehörte er ursprünglich der Koga-Faktion, später der Tanigaki-Gruppe an, war danach ab 2017 Mitglied der Asō-Faktion, als sich diese durch den Beitritt der Santō-Faktion vergrößerte und er und einige weitere Abgeordnete aus der Tanigaki-Gruppe sich der Fusion anschlossen, und ist seit 2022 ohne Faktion.
Rafael Masahiro Umemura (jap. ラファエル 梅村 昌弘, Rafaeru Umemura Masahiro; * 14. Juni 1952 in Yokohama) ist Bischof von…Rafael Masahiro Umemura (jap. ラファエル 梅村 昌弘, Rafaeru Umemura Masahiro; * 14. Juni 1952 in Yokohama) ist Bischof von Yokohama.
Yukihiro Takahashi (japanisch 高橋 幸宏, Takahashi Yukihiro, * 6. Juni 1952 in Meguro, Tokyo; † 11. Januar 2023 in…Yukihiro Takahashi (japanisch 高橋 幸宏, Takahashi Yukihiro, * 6. Juni 1952 in Meguro, Tokyo; † 11. Januar 2023 in Karuizawa) war ein japanischer Musiker, Schlagzeuger, Sänger, Musikproduzent und Schauspieler, der international vor allem als Schlagzeuger und Leadsänger des Yellow Magic Orchestra und als Schlagzeuger der Sadistic Mika Band bekannt wurde. Ab 2014 war er Mitglied der Band Metafive.
Yaichi Numata (japanisch 沼田 弥一, Numata Yaichi; * 29. Juni 1951 in Fukushima) ist ein ehemaliger japanischer…Yaichi Numata (japanisch 沼田 弥一, Numata Yaichi; * 29. Juni 1951 in Fukushima) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer und nationaler Meister im Radsport.
Fusae Ōta (jap. 太田 房江, Ōta Fusae, gelegentlich von ihr selbst als Ohta romanisiert; eigentlich verheiratet 齊藤 房江, Saitō…Fusae Ōta (jap. 太田 房江, Ōta Fusae, gelegentlich von ihr selbst als Ohta romanisiert; eigentlich verheiratet 齊藤 房江, Saitō Fusae; * 2. Juni 1951 in Kure, Präfektur Hiroshima) ist eine japanische Politikerin, Abgeordnete im japanischen Oberhaus für die Präfektur Osaka und ehemalige Gouverneurin von Osaka. Sie war landesweit die erste Frau im Gouverneursamt. Ōta studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Tokio. Nach ihrem Abschluss 1976 wurde sie Beamtin im MITI. 1997 verließ sie das Ministerium und wurde stellvertretende Gouverneurin von Okayama. Nach zwei Jahren kehrte sie als Sekretärin des Ministers (大臣官房, daijin kambō) ins MITI zurück. Nachdem der Gouverneur von Osaka, Knock Yokoyama, 1999 wegen sexueller Belästigung zurücktreten musste, kündigte Ōta ihre Kandidatur an, die von nationaler LDP, DPJ, Kōmeitō und Liberaler Partei unterstützt wurde. Die Wahlen am 6. Februar 2000 gewann sie mit rund 1,4 Millionen Stimmen (45,98 %) gegen Makoto Ajisaka (KPJ-gestützt, 33,99 %), Tatsuo Hiraoka (mit Unterstützung der LDP Osaka, 19,14 %) und Seizō Hideyoshi Hashiba (0,89 %), wobei die Wahlbeteiligung mit 44,5 % ein historisches Tief erreichte. 2004 wurde sie mit zusätzlicher Unterstützung der SDP und 56,18 % der Stimmen wiedergewählt. Nach einem Finanzskandal um die Fleischfirma Hannan Corp. und Kritik der LDP an gemeinsamen Wahlkampfauftritten mit Oppositionspolitikern der DPJ bei der Bürgermeisterwahl in Osaka verlor Ōta 2007 die Unterstützung von Parteien und Wirtschaftsverbänden. Im Dezember kündigte sie an, 2008 nicht wieder zu kandidieren. Bei der Oberhauswahl 2013 kandidierte Ōta für die LDP bei der landesweiten Verhältniswahl. Sie erhielt 77.173 Präferenzstimmen und landete damit auf dem 18. LDP-Listenplatz, dem letzten, der für eine Wahl ausreichte. Von 2015 bis 2016 war Ōta für das umgebildete dritte Kabinett Abe Staatssekretärin (daijin seimukan) im Sozial- und Arbeitsministerium. Für die Oberhauswahl 2019 wechselte sie in den Präfekturwahlkreis Osaka, nachdem dort der LDP-Abgeordnete Takuji Yanagimoto 2018 seinen Rückzug zur nächsten Wahl erklärt hatte. Mit 16 % der Stimmen hinter drei Kandidaten von Nippon Ishin no Kai und Kōmeitō, aber rund fünf Prozentpunkten Vorsprung auf die Kandidaten der Mitte-links-Opposition gewann sie den vierten der vier Sitze Osakas. Für die Oberhauswahl 2025 wollte die LDP sie zunächst trotz interner Meinungsverschiedenheiten in/mit der LDP Osaka wieder nominieren, aber sie erklärte kurz vor der Wahl ihren Rückzug.
Emiko Okuyama (jap. 奥山 恵美子, Okuyama Emiko; * 23. Juni 1951 in Akita, Präfektur Akita) ist eine japanische Politikerin…Emiko Okuyama (jap. 奥山 恵美子, Okuyama Emiko; * 23. Juni 1951 in Akita, Präfektur Akita) ist eine japanische Politikerin und war von 2009 bis 2017 Bürgermeisterin der Stadt Sendai. Okuyama, Absolventin der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tōhoku, arbeitete nach ihrem Abschluss 1975 in der Stadtverwaltung von Sendai. 2005 wurde sie Schulrätin (kyōiku-chō) im Bildungsausschuss der Stadt, 2007 Vizebürgermeisterin (fuku-shichō). 2009 verließ sie die Stadtverwaltung, um sich für die Nachfolge von Katsuhiko Umehara zu bewerben, der nicht für eine zweite Amtszeit kandidierte. Die Bürgermeisterwahl am 26. Juli 2009 gewann Okuyama mit Unterstützung von Demokratischer und Sozialdemokratischer Partei und zahlreicher Mitglieder des Stadtrates mit 161.546 Stimmen (45,1 %) gegen fünf weitere Kandidaten, die alle Stimmenanteile unter 20 Prozent erhielten. Sie trat ihr Amt im August 2009 an und wurde damit landesweit die erste Frau als Bürgermeisterin einer seirei shitei toshi, also einer „regierungsdesignierten Großstadt“, oder einer Präfekturhauptstadt. 2011 wurde Sendai schwer vom Tōhoku-Erdbeben und dem resultierenden Tsunami getroffen, und die Bewältigung der Folgen bestimmten weitgehend den Rest ihrer Amtszeit. 2013 wurde sie gegen den kommunistischen Herausforderer Tatsuya Kadono mit Zweidrittelmehrheit im Amt bestätigt, die Wahlbeteiligung erreichte ein Rekordtief. 2017 trat sie nicht mehr an.
Shigeo Maruyama (jap. 丸山 繁雄, Maruyama Shigeo; * 22. Juni 1951 in der Präfektur Niigata) ist ein japanischer Jazzsänger…Shigeo Maruyama (jap. 丸山 繁雄, Maruyama Shigeo; * 22. Juni 1951 in der Präfektur Niigata) ist ein japanischer Jazzsänger und Bigbandleader.
Nobutaka Taguchi (jap. 田口 信教, Taguchi Nobutaka; * 18. Juni 1951 in Saijō) ist ein ehemaliger japanischer Schwimmer. Bei…Nobutaka Taguchi (jap. 田口 信教, Taguchi Nobutaka; * 18. Juni 1951 in Saijō) ist ein ehemaliger japanischer Schwimmer. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München gewann er für Japan die erste Goldmedaille im Schwimmen seit 1956. Er wurde Olympiasieger über 100 m Brust und verwies damit drei US-Amerikaner auf die folgenden Plätze. Nach den Olympischen Spielen 1976 in Montreal beendete er seine Laufbahn. Im Jahr 1987 wurde er in die Ruhmeshalle des internationalen Schwimmsports aufgenommen.