Mikio Ōyama (jap. 大山 三喜雄 Ōyama Mikio; * 29. Oktober 1955) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer.
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Mikio Ōyama (jap. 大山 三喜雄 Ōyama Mikio; * 29. Oktober 1955) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer.
Kaoru Fukuda (japanisch 福田 薫, Fukuda Kaoru; * 4. Oktober 1955) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer. Fukuda…
Kaoru Fukuda (japanisch 福田 薫, Fukuda Kaoru; * 4. Oktober 1955) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer. Fukuda nahm von 1973 bis 1981 an nationalen Wettbewerben teil und erreichte im Jahr 1977 mit dem zweiten Platz im Sprint-Mehrkampf seine beste Platzierung bei japanischen Meisterschaften. International kam er in der Saison 1979/80 bei der 3-Bahnen-Tournee in Innsbruck auf den zweiten Platz über 500 m und bei der Sprintweltmeisterschaft 1980 in West Allis auf den 20. Rang. Bei seiner einzigen Teilnahme an Olympischen Winterspielen im Februar 1980 in Lake Placid belegte er den 19. Platz über 1000 m und den 14. Rang über 500 m.
Chiyonofuji Mitsugu (japanisch 千代の富士 貢; * 1. Juni 1955 in Fukushima, Hokkaidō als Akimoto Mitsugu (秋元 貢); † 31. Juli…
Chiyonofuji Mitsugu (japanisch 千代の富士 貢; * 1. Juni 1955 in Fukushima, Hokkaidō als Akimoto Mitsugu (秋元 貢); † 31. Juli 2016 in Tokio) war ein japanischer Sumōringer und der 58. Yokozuna in der Geschichte dieser Sportart. Wie Taihō und Kitanoumi galt auch Chiyonofuji als einer der großen Sumōringer aus Hokkaido. Der Sohn eines Fischers begann seine Karriere im Jahr 1970 und stieg rasch auf (1974 Jūryō, 1975 Makuuchi), obwohl er sich bereits zu Anfang eine langwierige Schulterverletzung zugezogen hatte, die ihm noch über Jahre zu schaffen machte, ihn aber nicht daran hinderte, seine Kämpfe oft durch Wurftechniken zu entscheiden (Uwatenage, siehe Liste der Techniken im Sumō). 1981 zahlte sich seine Hartnäckigkeit jedoch aus, als er innerhalb weniger Monate zuerst zum Ōzeki und dann endlich zum Yokozuna befördert wurde. Danach blieb er zehn Jahre lang einer der bestimmenden Athleten des Sumō, bis er 1991 in einem für aktive Sumōtori außergewöhnlich hohen Alter von 36 Jahren seinen Rücktritt bekannt gab. 1988 blieb er gar 53 Kämpfe in Folge ungeschlagen und stellte damit die seit Futabayamas 1936 beginnender Rekordfolge von 69 Siegen längste Serie auf, welche erst wieder 2010 durch Hakuhō überboten wurde. Wegen seiner zur Schau getragenen Emotionslosigkeit und seines stechenden Blicks, mit dem er seine Gegner bedachte, nannte man Chiyonofuji den „Wolf“ – ein Name, mit dem später auch der Yokozuna Asashōryū bedacht wurde. Wie dieser war auch Chiyonofuji ein herausragender Techniker, wobei er mit 127 kg Kampfgewicht bei fast gleicher Körperlänge noch sehr viel leichter war. Dennoch gewann er insgesamt 1045 Kämpfe, davon 807 in der Makuuchi-Division. Neben Kaio und Hakuhō ist Chiyonofuji der einzige Rikishi, der mehr als 1000 Kämpfe gewinnen konnte. Bereits 1989 wurde er mit der nationalen Ehrenmedaille Japans ausgezeichnet, nachdem er 986 Siege verbucht hatte. Mit 31 Turniersiegen steht er hinter Hakuhō und Taihō auf dem dritten Platz der als Turniersieger erfolgreichsten Ringer. Chiyonofuji schlug nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn das Angebot des Sumōverbands aus, eine anteilsunabhängige Mitgliedschaft zu übernehmen, und zog es vor, einen regulären Anteil zu erwerben. Danach war er als Trainer erfolgreich: Als Kokonoe Mitsugu, wie er seit 1992 als Oyakata des Stalls Kokonoe-beya hieß, bildete er erfolgreiche Schüler wie Chiyotaikai und Chiyotenzan heran. Chiyonofuji starb an Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Kazurō Watanabe (jap. 渡辺 和郎, Watanabe Kazurō; * 1. Mai 1955 in Kushiro, Hokkaidō) ist ein japanischer Amateurastronom…
Kazurō Watanabe (jap. 渡辺 和郎, Watanabe Kazurō; * 1. Mai 1955 in Kushiro, Hokkaidō) ist ein japanischer Amateurastronom und Mitglied der Japanischen Astronomischen Gesellschaft. Watanabe ist zusammen mit Kin Endate Entdecker von mehr als 500 Asteroiden. Er ist Autor bzw. Co-Autor der japanischen Publikationen Shōwakusei Hunter (小惑星ハンター, shōwakusei hantā, dt. „Asteroidenjäger“), Tentai Shashin Manual (天体写真マニュアル, tentai shashin manyuaru, dt. „Himmelskörperfotografiehandbuch“), Bokura no Yume no Hoshizora (僕らの夢の星空, dt. „Der Sternenhimmel unserer Träume“) und anderen. Ferner schreibt er häufig Artikel in der monatlich erscheinenden japanischen Zeitschrift Gekkan Tenmon Guide (月刊天文ガイド, gekkan tenmon gaido, dt. „Monatlicher Astronomieführer“). Der Asteroid (4155) Watanabe ist nach ihm benannt.
Kōki Ishii (jap. 石井 幸喜, Ishii Kōki; * 3. August 1954 in Sapporo) ist ein ehemaliger japanischer Boxer. 1977 gewann…
Kōki Ishii (jap. 石井 幸喜, Ishii Kōki; * 3. August 1954 in Sapporo) ist ein ehemaliger japanischer Boxer. 1977 gewann Ishii in Jakarta die asiatischen Meisterschaften im Fliegengewicht (bis 51 kg). Im Jahr darauf nahm er an den Weltmeisterschaften in Belgrad teil und erreichte das Halbfinale. Hier traf er auf den Kubaner Héctor Ramírez, dem er mit 5:0 Punktrichterstimmen unterlag und damit die Bronzemedaille errang. Noch im selben Jahr gewann er außerdem die Asienspiele in Bangkok. 1979 wurde Ishii Profi, hatte aber nur geringen Erfolg. 1982 kämpfte er erfolglos gegen Chul-ho Kim um den Weltmeistertitel im Bantamgewicht. Nach einer weiteren Niederlage 1983 beendete er seine Karriere.
Takafumi Kawabata (jap. 川端 隆普実, Kawabata Takafumi; * 26. Juni 1954) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer.
Yūji Kishioku (jap. 岸奥 裕二, Kishioku Yūji; * 2. April 1954 in Muroran, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer…
Yūji Kishioku (jap. 岸奥 裕二, Kishioku Yūji; * 2. April 1954 in Muroran, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Yukinobu Hoshino (jap. 星野 之宣, Hoshino Yukinobu; * 29. Januar 1954 in Kushiro, Hokkaidō, Japan) ist ein japanischer…
Yukinobu Hoshino (jap. 星野 之宣, Hoshino Yukinobu; * 29. Januar 1954 in Kushiro, Hokkaidō, Japan) ist ein japanischer Manga-Zeichner.
Jūgi Hisama (jap. 久間 十義, Hisama Jūgi; * 27. November 1953 in Niikappu, Präfektur Hokkaidō) ist ein japanischer…
Jūgi Hisama (jap. 久間 十義, Hisama Jūgi; * 27. November 1953 in Niikappu, Präfektur Hokkaidō) ist ein japanischer Schriftsteller.
Tadashi Kawamata (jap. 川俣 正, Kawamata Tadashi; * 1953 in Mikasa, Hokkaidō) ist ein japanischer Bildhauer, der in Tokio…
Tadashi Kawamata (jap. 川俣 正, Kawamata Tadashi; * 1953 in Mikasa, Hokkaidō) ist ein japanischer Bildhauer, der in Tokio und Paris lebt und arbeitet.
Takao Itō (jap. 伊藤 高男, Itō Takao; * 5. November 1952) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer. Itō bestritt mit der…
Takao Itō (jap. 伊藤 高男, Itō Takao; * 5. November 1952) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer. Itō bestritt mit der Vierschanzentournee 1973/74 sein erstes internationales Turnier. Dabei blieb er jedoch wie auch 1974/75 und 1976/77 erfolglos. Großes Aufsehen erregte er bei der Skiflug-Weltmeisterschaft 1973 in Oberstdorf, als er auf 176 Meter flog und schwer stürzte. Diese Weite hätte einen Skiflugweltrekord dargestellt und die tags zuvor erzielte Bestmarke von Heinz Wosipiwo um sieben Meter übertroffen. Itō konnte danach am weiteren Verlauf der WM nicht mehr teilnehmen und belegte Platz 51. Er startete auch bei der Skiflug-Weltmeisterschaft 1975 und erreichte dort seine persönliche Bestweite von 114 m. Itō nahm am 13. Januar 1980 an seinem ersten und einzigen Springen im Skisprung-Weltcup teil. In seiner Heimat Sapporo erreichte er dabei mit dem 9. Platz sieben Weltcup-Punkte. Dadurch belegte er am Ende der Weltcup-Saison 1979/80 gemeinsam mit Paul Egloff und Jan Holmlund sowie seinen Landsleuten Shin’ichi Tanaka und Toshihiro Hanada den 79. Platz in der Weltcup-Gesamtwertung.
Jun Mihara (jap. 三原 順, Mihara Jun; eigentlich: 鈴木 順子, Suzuki Junko; * 7. Oktober 1952 in Sapporo, Hokkaidō, Japan; †…
Jun Mihara (jap. 三原 順, Mihara Jun; eigentlich: 鈴木 順子, Suzuki Junko; * 7. Oktober 1952 in Sapporo, Hokkaidō, Japan; † 20. März 1995) war eine japanische Mangaka. Sie zeichnete Shōjo-Manga für jugendliche Mädchen.
Hideki Nakano (jap. 中野 秀樹, Nakano Hideki; * 29. Juli 1952 in der Präfektur Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer…
Hideki Nakano (jap. 中野 秀樹, Nakano Hideki; * 29. Juli 1952 in der Präfektur Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Nordischer Kombinierer.
Kōji Kakuta (jap. 角田 幸司, Kakuta Kōji; * 11. Oktober 1951) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer.
Minato Kawamura (jap. 川村 湊, Kawamura Minato; * 23. Februar 1951) ist ein japanischer Literatur- und…
Minato Kawamura (jap. 川村 湊, Kawamura Minato; * 23. Februar 1951) ist ein japanischer Literatur- und Kulturwissenschaftler. Kawamura ist Professor für Internationale Kultur an der Hōsei-Universität. Er wurde 1980 mit dem Gunzō-Nachwuchspreis ausgezeichnet. Für das Buch Nanyō karafuku Nihon bungaku erhielt er 1995 den Hirabayashi-Taiko-Literaturpreis.
Yumiko Igarashi (jap. いがらし ゆみこ, auch: 五十嵐 優美子, beides Igarashi Yumiko; * 26. August 1950 in Asahikawa, Hokkaidō) ist…
Yumiko Igarashi (jap. いがらし ゆみこ, auch: 五十嵐 優美子, beides Igarashi Yumiko; * 26. August 1950 in Asahikawa, Hokkaidō) ist eine japanische Manga-Zeichnerin.
Yūji Katsuro (jap. 勝呂 裕司, Katsuro Yūji, * 7. Oktober 1949) ist ein ehemaliger japanischer Skisportler, der im…
Yūji Katsuro (jap. 勝呂 裕司, Katsuro Yūji, * 7. Oktober 1949) ist ein ehemaliger japanischer Skisportler, der im Skispringen und in der Nordischen Kombination aktiv war.
Fumiko Okada (jap. 岡田 史子, Okada Fumiko; * 23. Juli 1949 in Shizunai (heute: Shinhidaka), Hokkaidō, Japan als Fumiko…
Fumiko Okada (jap. 岡田 史子, Okada Fumiko; * 23. Juli 1949 in Shizunai (heute: Shinhidaka), Hokkaidō, Japan als Fumiko Takada (高田 富美子); † 3. April 2005) war eine japanische Manga-Zeichnerin. Ihren ersten Comic veröffentlichte sie 1967 als Oberschülerin mit Taiyō to Gaikotsu no yō na Shōnen (太陽と骸骨のような少年) im COM, einem alternativen Manga-Magazin unter Herausgabe Osamu Tezukas. 1968 gewann sie mit der Kurzgeschichte Garasu-dama (ガラス玉) den Nachwuchspreis desselben Magazins. Bis 1970 schuf sie mehrere weitere kurze Comics für COM und dessen Schwestermagazin Funny (ファニー, Fanī). Danach zog sie sich zurück, um kurzzeitig an Animes mitzuarbeiten. Als der Verlag Asahi Sonorama 1976 und 1978 zwei Sammelbände ihrer Kurzgeschichten für COM herausbrachte – Garasu-dama und Hon no sukoshi no mizu (ほんのすこしの水) –, stieg das Interesse für die Zeichnerin. 1978 brachte sie mit Dance Party (ダンス・パーティ, Dansu Pāti) in einer Sonderausgabe des Magazins Shōjo Comic wieder einen Comic heraus. Bis 1979 folgten weitere für das Magazin Manga Shōnen und Asahi Sonorama veröffentlichte den dritten Sammelband Dance Party. Die nächste und letzte Veröffentlichung sollte erst 1990 mit Erimu (エリム) erfolgen. In den 1990er und 2000er Jahren erschienen mehrere Neuauflagen ihrer Werke. 2005 starb Okada an Herzversagen.
Norio Nagayama (japanisch 永山 則夫 Nagayama Norio; * 27. Juni 1949 in Abashiri; † 1. August 1997 in Tokio) war ein…
Norio Nagayama (japanisch 永山 則夫 Nagayama Norio; * 27. Juni 1949 in Abashiri; † 1. August 1997 in Tokio) war ein japanischer Mörder und Schriftsteller.
Shizuko Tōdō (japanisch 藤堂 志津子; * 14. März 1949 in Sapporo) ist eine japanische Schriftstellerin und Essayistin. Sie…
Shizuko Tōdō (japanisch 藤堂 志津子; * 14. März 1949 in Sapporo) ist eine japanische Schriftstellerin und Essayistin. Sie wurde durch Liebesromane bekannt, insbesondere durch die Erzählung Urete yuku natsu (熟れてゆく夏, Der reifende Sommer), für die sie 1988 mit dem Naoki-Preis ausgezeichnet wurde. Ihr bürgerlicher Name ist Kumagai Masae (熊谷 政江).
Takahiro Sasaki (jap. 佐々木 隆博, Sasaki Takahiro; * 10. März 1949 in Shibetsu, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker…
Takahiro Sasaki (jap. 佐々木 隆博, Sasaki Takahiro; * 10. März 1949 in Shibetsu, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker (SPJ→SDP→DPJ→DFP→KDP), ehemaliger Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Hokkaidō 6 und ehemaliger Vizeminister im Ministerium für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei.
Norio Hirate (jap. 平手 則男 Hirate Norio; * 8. Dezember 1948 in Honbetsu) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer.
Ryo Fukui (jap. 福居良 Fukui Ryō; * 1. Juni 1948 in Biratori, Hokkaido; † 15. März 2016 in Sapporo) war ein japanischer…
Ryo Fukui (jap. 福居良 Fukui Ryō; * 1. Juni 1948 in Biratori, Hokkaido; † 15. März 2016 in Sapporo) war ein japanischer Jazz-Pianist. Er spielte regelmäßig im Jazzclub "Slowboat" in Sapporo, welcher ihm und seiner Frau Yasuko gehörte. Fukui war bis zu seinem Tod 2016 weltweit als Lehrer sowie Pianist unterwegs. Seine Werke erhielten erneut große Aufmerksamkeit ab Mai 2016 durch ihre Verfügbarkeit für YouTube-Streams und der Aufstieg des Lo-Fi Genres. Fukui begann mit Akkordeon und lernte mit 22 Jahren Klavierspiel. Er brachte sich das Jazzpiano-Spiel selbst Anfang der 1970er Jahre bei und fand in Japan Aufmerksamkeit mit seinem Debütalbum Scenery (Trio Records) von 1976, auf dem er untypisch für die Zeit an Strömungen des Modern Jazz der 1950er und 1960er Jahre anknüpfte (insbesondere Modaler Jazz, Bop). 1982 zog er nach Tokio, wo er ein Trio hatte, trat in Jazzclubs in Nagoya auf, kehrte aber 1986 nach Hokkaido zurück und wohnte in Sapporo, wo er einen eigenen Jazzclub hatte. 1977 folgte sein zweites Album (Mellow Dream) und 1995 sein drittes Album (My Favorite Tune). Wie die anderen Alben wurde es erst später wiederentdeckt (wobei die Verbreitung durch Fans über YouTube ab etwa 2017 eine nicht unbedeutende Rolle spielte). 1999 folgte noch eine Trio-Aufnahme (Ryo Fukui in New York, Sapporo Jazz Create, mit Lisle Atkinson am Bass, Leroy Williams am Schlagzeug) und 2015 eine Live-Aufnahme (A Letter from Slowboat) aus dem Jazzclub Slowboat in Sapporo, den Fukui mit seiner Frau Yasuko seit 1995 betrieb. In New York hatte er Kontakte zu Barry Harris, den er als Mentor betrachtete.
Waki Yamato (japanisch 大和 和紀 Yamato Waki; * 13. März 1948 in Sapporo) ist eine japanische Mangaka. Im Deutschen…
Waki Yamato (japanisch 大和 和紀 Yamato Waki; * 13. März 1948 in Sapporo) ist eine japanische Mangaka. Im Deutschen erschien ihre Manga-Adaption der klassischen japanischen Erzählung Genji Monogatari.
Kiyomi Katō (jap. 加藤 喜代美, Katō Kiyomi; * 8. März 1948 in Asahikawa, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Ringer. Er…
Kiyomi Katō (jap. 加藤 喜代美, Katō Kiyomi; * 8. März 1948 in Asahikawa, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Ringer. Er war Olympiasieger 1972 im freien Stil im Fliegengewicht.
Mamoru Mōri (jap. 毛利 衛, Mōri Mamoru; * 29. Januar 1948 in Yoichi, Hokkaidō, Japan; in den USA bekannt als Mamoru „Mark“…
Mamoru Mōri (jap. 毛利 衛, Mōri Mamoru; * 29. Januar 1948 in Yoichi, Hokkaidō, Japan; in den USA bekannt als Mamoru „Mark“ Mohri) ist ein ehemaliger japanischer Astronaut. Er war Teilnehmer zweier Space-Shuttle-Missionen der NASA. Mōri wurde auf Japans Nordinsel Hokkaidō geboren, ist mit der von der gleichen Insel stammenden Akiko Naka verheiratet und hat drei Kinder. Mōri studierte an der Universität Hokkaidō Chemie und erwarb 1970 einen Bachelor sowie zwei Jahre später einen Master. Danach ging er nach Australien und absolvierte bis 1976 ein Doktorat in Chemie an der Flinders University in Adelaide. Bis 1985 arbeitete er ein Jahrzehnt lang wieder an der Universität Hokkaidō: er forschte und lehrte an der Kerntechnischen Fakultät, brachte es bis zum außerordentlichen Professor und arbeitete auf den Gebieten Oberflächenchemie, Hochenergiephysik und der Halbleiterentwicklung. Mōri wurde im August 1985 von der damaligen japanischen Raumfahrtagentur NASDA als Nutzlastspezialist ausgewählt. Zusammen mit Takao Doi und Chiaki Mukai bereitete er sich für den ersten Spacelab-Flug unter japanischer Federführung vor. Die Spacelab-J-Mission sollte ganz im Zeichen der Werkstoffforschung stehen und trug deshalb auch die Bezeichnung „First Materials Processing Test“ (FMPT). Mōri wurde 1990 zum Teilnehmer der Mission STS-47 berufen, mit der er 1992 erstmals ins All flog. Durch seine Auftritte als Lehrer im „Weltraumklassenzimmer“ während der Mission kam er zu großer nationaler Bekanntheit. 2000 nahm Mōri als leitender Nutzlastspezialist an der Mission STS-99 teil. Derzeit ist Mōri Leiter des Zukunftsmuseums Miraikan in Tokio.
Yoshio Hachiro (jap. 鉢呂 吉雄, Hachiro Yoshio; * 25. Januar 1948 in Shintotsukawa, Kabato-gun, Hokkaidō) ist ein…
Yoshio Hachiro (jap. 鉢呂 吉雄, Hachiro Yoshio; * 25. Januar 1948 in Shintotsukawa, Kabato-gun, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker (parteilos→SPJ→SDP→DPJ→DFP→KDP) war von 2016 bis 2022 Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, für Hokkaidō. Bis 2012 war er Shūgiin-Abgeordneter, 2011 kurzzeitig Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie. Innerhalb der Partei gehört er zur Akamatsu-Gruppe.
Hisayoshi Sawada (jap. 沢田 久喜, Sawada Hisayoshi; * 2. Dezember 1947) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer.
Hirofumi Ōtsuka (jap. 大塚 博文 Ōtsuka Hirofumi; * 8. Oktober 1947) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer.…
Hirofumi Ōtsuka (jap. 大塚 博文 Ōtsuka Hirofumi; * 8. Oktober 1947) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer. Ōtsuka, der an der Senshū-Universität studierte, nahm von 1966 bis 1972 meist an nationalen Rennen teil und wurde dabei im Jahr 1970 japanischer Meister im Großen Vierkampf. International startete er nur in der Saison 1967/68. Dabei belegte bei den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble den 28. Platz über 10.000 m und bei der Winter-Universiade 1968 in Innsbruck den neunten Platz über 1500 m, den siebten Rang über 3000 m sowie den vierten Platz über 5000 m.
Ryōko Yamagishi (jap. 山岸 凉子, Yamagishi Ryōko; * 24. September 1947 in Kamisunagawa, Hokkaidō, Japan) ist eine…
Ryōko Yamagishi (jap. 山岸 凉子, Yamagishi Ryōko; * 24. September 1947 in Kamisunagawa, Hokkaidō, Japan) ist eine japanische Manga-Zeichnerin, deren Werke sich vorwiegend an ein weibliches Publikum richten und dem Shōjo- oder dem Josei-Genre zuzuordnen sind. Sie wird wie auch Riyoko Ikeda und Moto Hagio zu den 24ern gezählt.
Jungo Morita (japanisch 森田 淳悟 Morita Jungo; * 9. August 1947 in Kitami) ist ein ehemaliger japanischer…
Jungo Morita (japanisch 森田 淳悟 Morita Jungo; * 9. August 1947 in Kitami) ist ein ehemaliger japanischer Volleyballspieler.
Tamio Kawabata (jap. 川端 民生, Kawabata Tamio; * 10. Juli 1947 in Hokkaido; † 26. Juli 2000) war ein japanischer…
Tamio Kawabata (jap. 川端 民生, Kawabata Tamio; * 10. Juli 1947 in Hokkaido; † 26. Juli 2000) war ein japanischer Jazzmusiker (E-Bass, Kontrabass). Tamio Kawabata arbeitete ab den 1970er-Jahren in der japanischen Jazzszene u. a. mit Kenji Mori und Hideo Ichikawa, mit denen 1974 erste Aufnahmen entstanden, außerdem mit Takeshi Shibuya, Shun Sakai, Shigeharu Mukai, Junichiro Ohguchi, Kazunori Takeda, Kōichi Matsukaze, Maki Asakawa und in der Band Native Son, in den frühen 1980er-Jahren gehörte er den Bands von Yosuke Yamashita und Akira Sakata (EP Trauma, 1982) an; außerdem war er in den 1980er- und 1990er-Jahren an Aufnahmen von Tomoki Takahashi (Another Soil, 1980, mit Elvin Jones), Hitoshi Okano, Keizo Inoue, Akira Sakata, Eiichi Hayashi und Ryōjirō Furusawa beteiligt. Der Diskograf Tom Lord listet seine Beteiligung im Bereich des Jazz zwischen 1974 und 1992 bei 45 Aufnahmesessions.
Mutsuhiko Maeda (jap. 前田 睦彦 Maeda Mutsuhiko; * 7. Mai 1947 in Ikeda) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer.
Kumiko Aihara (jap. 相原 久美子 Aihara Kumiko; * 14. März 1947) ist eine japanische Politikerin der…
Kumiko Aihara (jap. 相原 久美子 Aihara Kumiko; * 14. März 1947) ist eine japanische Politikerin der Konstitutionell-Demokratische Partei Japans und Mitglied im Oberhaus (Sangiin) der Kokkai. Die ursprünglich aus Hokkaidō stammende Absolventin graduierte an der Hokkai-Gakuen-Universität und wurde 2007 zum ersten Mal gewählt.
Sachiko Saitō (japanisch 斎藤 幸子 Saitō Sachiko; * 15. Januar 1947) ist eine ehemalige japanische Eisschnellläuferin.
Eiji Kusuhara (japanisch 楠原 映二 Kusuhara Eiji; * 2. Januar 1947 in Tokio, Japan; † 23. April 2010 in London, England)…
Eiji Kusuhara (japanisch 楠原 映二 Kusuhara Eiji; * 2. Januar 1947 in Tokio, Japan; † 23. April 2010 in London, England) war ein japanischer Schauspieler.
Satoshi Arai (jap. 荒井 聰 Arai Satoshi; * 27. Mai 1946 in Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Politiker, zuletzt der…
Satoshi Arai (jap. 荒井 聰 Arai Satoshi; * 27. Mai 1946 in Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Politiker, zuletzt der Konstitutionell-Demokratischen Partei (KDP). Er war mit zwei Unterbrechungen zwischen 1993 und 2021 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus der Kokkai, und von 2009 bis 2010 Minister in den Kabinetten Hatoyama und Kan. Arai wurde nach seinem Studium an der Universität Tokio Beamter im Landwirtschaftsministerium. 1980 war er während seiner vorübergehenden Entsendung ins Außenministerium in der japanischen Botschaft in Sri Lanka tätig. 1993 beendete er seine Beamtenlaufbahn, trat der Neuen Japan-Partei bei und wurde bei der Shūgiin-Wahl 1993 im damaligen 1. Wahlkreis Hokkaidō (6 Mandate), dem Wahlkreis von Nobutaka Machimura, erstmals Abgeordneter im nationalen Parlament. Er gehörte danach der Neuen Partei Sakigake, der Demokratischen Partei und ab 2016 der Demokratischen Fortschrittspartei an. Nach der Wahlrechtsreform trat Arai 1996 im neuen Einzelwahlkreis Hokkaidō 3 für eine Wiederwahl an und unterlag Gaku Ishizaki (LDP). 2000 kehrte Arai ins Shūgiin zurück, seinen Wahlkreis konnte er danach 2003 erneut gewinnen, 2005 wurde er nur über den Verhältniswahlblock Hokkaidō wiedergewählt. Für die Demokratische Partei, in der er sich der Kan-Gruppe anschloss, gehörte Arai zwei Schattenkabinetten an, 2003 als Schattenstaatssekretär, 2006 als „nächster Umweltminister“. 2007 legte er sein Abgeordnetenmandat nieder, um bei der Gouverneurswahl in Hokkaidō gegen die Amtsinhaberin Harumi Takahashi anzutreten, die von den damals auf nationaler Ebene regierenden Parteien LDP und Kōmeitō unterstützt wurde. Arai, der im Wahlkampf von Demokraten, Sozialdemokraten und Neuer Partei Daichi getragen wurde, erhielt weniger als eine Million Stimmen und unterlag deutlich. Bei der Shūgiin-Wahl 2009 gewann Arai seinen Wahlkreis zurück und wurde im Oktober 2009 Sonderberater von Premierminister Yukio Hatoyama für „Nationale Strategie“ (kokka senryaku). Nach Hatoyamas Rücktritt im Juni 2010 berief dessen Nachfolger Naoto Kan Arai als Staatsminister für „Nationale Strategie“, Wirtschafts- und Finanzpolitik, Verbraucher und Lebensmittelsicherheit in sein Kabinett. Kurz nach Amtsantritt wurden aus der Opposition Rücktrittsforderungen gegen Arai laut, da er ein Wohnhaus eines Bekannten als Hauptbüro seiner Wahlkampforganisation registriert und dafür rund zehn Millionen Yen als Büroausgaben in seinem politischen Spendenbericht 2007 verbucht hatte. Insgesamt hatte er über 40 Millionen Yen (ca. 360.000 Euro) über einen Zeitraum von sechs Jahren als Ausgaben für das Büro geltend gemacht. Arai gab an, das Haus sei hauptsächlich zum Empfang von Post verwendet worden, die verbuchten Ausgaben seien normale Büroausgaben und an den Bekannten sei keine Miete geflossen. Arai bat die Partei um eine Untersuchung seiner Spendenberichte; diese behauptet, es habe sich um normale Büroausgaben gehandelt. Arai blieb bis zu einer Kabinettsumbildung im September 2010 Minister. Von 2010 bis 2012 war er Vorsitzender des Kabinettsausschusses im Shūgiin, dann Vorsitzender des Katastrophenschutzausschusses. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 verlor Arai seinen Wahlkreis mit mehr als 20.000 Stimmen Rückstand an einen liberaldemokratischen Newcomer, den ehemaligen Präfekturparlamentsabgeordneten Hirohisa Takagi, konnte aber eines der beiden Verhältniswahlmandate der Demokraten in Hokkaidō gewinnen. Anschließend übernahm er bis 2013 den Vorsitz im Shūgiin-Sonderausschuss für Okinawa und die „Nördlichen Territorien“, den er bereits von 2004 bis 2005 geführt hatte. Bei der Wahl 2014 verkürzte Arai den Rückstand auf Takagi auf rund 7.000 Stimmen und gewann erneut einen der beiden demokratischen Verhältniswahlsitze in Hokkaidō. Für die Wahl 2017 schloss sich Arai der Konstitutionell-Demokratischen Partei an und gewann den Wahlkreis 3 mit rund 23.000 Stimmen/neun Prozentpunkten Vorsprung auf Takagi – deutlich genug, dass Takagi auch einen LDP-Verhältniswahlsitz verpasste. Zur Shūgiin-Wahl 2021 zog sich Arai aus der Politik zurück. Den 3. Wahlkreis Hokkaidō sollte für die KDP sein Sohn Yutaka übernehmen, der aber um knapp zwei Prozentpunkte Hirohisa Takagi unterlag, mit dieser knappen Niederlage aber einen Verhältniswahlsitz in Hokkaidō gewann.
Shigeo Nakata (japanisch 中田 茂男 Nakata Shigeo; * 16. Oktober 1945 in Asahikawa) ist ein ehemaliger japanischer Ringer.
Natsuki Ikezawa (jap. 池澤 夏樹, Ikezawa Natsuki; * 7. Juli 1945 in Obihiro) ist ein japanischer Schriftsteller. Der Sohn…
Natsuki Ikezawa (jap. 池澤 夏樹, Ikezawa Natsuki; * 7. Juli 1945 in Obihiro) ist ein japanischer Schriftsteller. Der Sohn von Takehiko Fukunaga und Akiko Harajō begann ein Physikstudium, das er Ende der 1960er Jahre abbrach. Von 1972 bis 1975 lebte er in Griechenland und übersetzte dort Werke zeitgenössischer griechischer Lyriker. Nach seiner Rückkehr nach Japan erschien 1978 sein Gedichtband Shio no michi. Seit den 1980er Jahren betätigte sich Ikezawa hauptsächlich als Prosaautor. Für die Erzählung Das reglose Leben wurde er mit dem Chūōkōron-Nachwuchspreis und Akutagawa-Preis ausgezeichnet, für den Essayband Ende mit Freuden mit dem Yomiuri-Literaturpreis. 2010 erhielt er den Asahi-Preis. In den 1990er Jahren lebte Ikezawa in Frankreich. In der Zeitschrift Asahi shinbun erschien Shizukana daichi (Die stille Landschaft) als Fortsetzungsroman. Ikezawas Tochter Haruna Ikezawa wurde als Synchronsprecherin bekannt.
Hiroshi Itagaki (jap. 板垣 宏志, Itagaki Hiroshi; * 27. April 1945) ist ein ehemaliger japanischer Skisportler, der im…
Hiroshi Itagaki (jap. 板垣 宏志, Itagaki Hiroshi; * 27. April 1945) ist ein ehemaliger japanischer Skisportler, der im Skispringen sowie in der Nordischen Kombination aktiv war.
Nobuko Miyamoto (jap. 宮本 信子, Miyamoto Nobuko; * 27. März 1945 in Otaru, Hokkaidō) ist eine japanische Schauspielerin…
Nobuko Miyamoto (jap. 宮本 信子, Miyamoto Nobuko; * 27. März 1945 in Otaru, Hokkaidō) ist eine japanische Schauspielerin und Sängerin.
Masaki Suzuki (jap. 鈴木 正樹 Suzuki Masaki; * 2. Januar 1945) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer.
Tadashi Watanabe (jap. 渡辺 貞, Watanabe Tadashi; * Oktober 1944) ist ein japanischer Computerarchitekt und Leiter des…
Tadashi Watanabe (jap. 渡辺 貞, Watanabe Tadashi; * Oktober 1944) ist ein japanischer Computerarchitekt und Leiter des Next Generation Supercomputer Forschungszentrums des RIKEN (2012). Watanabe wurde an der Universität Tōhoku in Informatik promoviert und war von 1968 bis 2005 bei NEC, wo er es bis zum Vizepräsidenten brachte. Er war Hauptarchitekt der NEC SX-2 Supercomputer, der 1985 auf den Markt kam und der erste Supercomputer von NEC war und damals zeitweise schnellster Rechner der Welt (er brach als Erster die 1 Gflop Marke), und des auf der SX Architektur basierenden Earth Simulator, der 2002 bis 2004 schnellster Rechner der Welt war. Der SX wurde von Watanabe von Grund auf neu entworfen, mit skalierbarer RISC-Architektur und mehreren parallelen Vektor-Pipelines. 2006 erhielt er den Seymour Cray Award und er erhielt 1998 den Eckert-Mauchly Award. 2005 wurde er IEEE Fellow. Er war Mitglied im Rat der Research Organization for Information Science and Technology in Japan (RIST) und war stellvertretender Direktor der Japan Society of Computational Engineering and Science (JSCES).
Akitsugu Konno (jap. 金野 昭次, Konno Akitsugu; * 1. September 1944 in Sapporo, Hokkaidō; † 5. September 2019) war ein…
Akitsugu Konno (jap. 金野 昭次, Konno Akitsugu; * 1. September 1944 in Sapporo, Hokkaidō; † 5. September 2019) war ein japanischer Skispringer, der Anfang der 1970er Jahre aktiv war. Konnos größter Erfolg war der Gewinn der Silbermedaille hinter seinem Landsmann Yukio Kasaya bei den Olympischen Winterspielen 1972 in Sapporo, die gleichzeitig auch als Weltmeisterschaft im Skispringen ausgetragen wurde. Wenige Wochen später erreichte er als Dritter beim Holmenkollen-Skifestival in Oslo erneut das Podest. Konno gehörte auch zur japanischen Auswahl für die Skiflug-Weltmeisterschaft 1972, wo er als 18. drei Plätze vor Kasaya landete. Außerdem nahm Konno 1973/74 an der Vierschanzentournee teil. Sein bestes Einzelresultat war dabei der dreizehnte Platz von der Bergiselschanze in Innsbruck. Nach seiner aktiven Laufbahn arbeitete Konno als Betreuer der Sprungwettbewerbe in Sapporo. Bei der Eröffnung der Olympischen Winterspiele 1998 trat er zusammen mit anderen ehemaligen Athleten als Träger der Olympischen Fahne auf.
Takayuki Hida (jap. 肥田 隆行 Hida Takayuki; * 4. Mai 1944) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer.
Nobuyuki Satō (jap. 佐藤宣践, Satō Nobuyuki; * 12. Januar 1944) ist ein ehemaliger japanischer Judoka, der 1967 und 1973…
Nobuyuki Satō (jap. 佐藤宣践, Satō Nobuyuki; * 12. Januar 1944) ist ein ehemaliger japanischer Judoka, der 1967 und 1973 Weltmeister im Halbschwergewicht war, der Gewichtsklasse bis 93 Kilogramm. Nobuyuki Satō belegte bei den japanischen Meisterschaften 1967 den zweiten Platz hinter Isao Okano. Bei den Weltmeisterschaften 1967 in Salt Lake City bezwang er im Finale seinen Landsmann Osamu Satō und gewann den Titel. 1968 erreichte Nobuyuki Satō den dritten Platz bei den japanischen Meisterschaften. 1969 trat er bei den Weltmeisterschaften 1969 in Mexiko-Stadt in der offenen Klasse an und verlor nur gegen den Niederländer Willem Ruska, durch seinen Sieg über den Franzosen Jean-Luc Rougé gewann er eine Bronzemedaille. 1971 belegte Nobuyuki Satō hinter Kaneo Iwatsuri den zweiten Platz bei den japanischen Meisterschaften. Bei den Weltmeisterschaften 1971 in Ludwigshafen bezwang er im Halbschwergewicht sowohl Helmut Howiller aus der DDR als auch Paul Barth aus der BRD, im Finale unterlag er seinem Landsmann Fumio Sasahara. 1972 belegte er bei den japanischen Meisterschaften den dritten Platz. 1973 bei den Weltmeisterschaften 1973 in Lausanne schlug er für den Finaleinzug den Briten David Starbrook und den Brasilianer Chiaki Ishii, den Titel gewann er durch den Finalsieg über seinen Landsmann Takafumi Ueguchi. 1974 siegte Satō bei den japanischen Meisterschaften. Neben den bereits beschriebenen Ergebnissen bei den japanischen Meisterschaften in der offenen Klasse gewann Nobuyuki Satō 1968 den Meistertitel im Halbschwergewicht und 1971 den Titel im Schwergewicht.
Minami Yasuda (jap. 安田 南, Yasuda Minami; * 14. November 1943 in Sapporo) ist eine japanische Jazzsängerin. Minami…
Minami Yasuda (jap. 安田 南, Yasuda Minami; * 14. November 1943 in Sapporo) ist eine japanische Jazzsängerin. Minami Yasuda legte 1973 die Fusion- und Funk-orientierte Single Ironman vor; eine Gesangsversion der Erkennungsmelodie der amerikanischen Fernsehserie Ironside (1967–75) von Quincy Jones. In den 1970er-Jahren folgte eine Reihe von Jazz-Alben, auf denen sie zumeist Jazzstandards und Songs des Great American Songbook wie „Bei Mir Bistu Shein“, „Bye Bye Blackbird“, „I’m Beginning to See the Light“, „Fly Me to the Moon“, „Somebody Loves Me“ und „Yes Sir, That’s My Baby“ interpretierte.
Yukio Kasaya (japanisch 笠谷幸生 Kasaya Yukio; * 17. August 1943 in Yoichi, Hokkaidō; † 23. April 2024 in Sapporo) war ein…
Yukio Kasaya (japanisch 笠谷幸生 Kasaya Yukio; * 17. August 1943 in Yoichi, Hokkaidō; † 23. April 2024 in Sapporo) war ein japanischer Skispringer. Er war 1972 der erste japanische Goldmedaillengewinner bei Olympischen Winterspielen.
Kōichi Wajima (jap. 輪島 功一, eigentlich: 輪島 公一, beide Wajima Kōichi; * 21. April 1943 in Shibetsu, Hokkaidō, Japan) ist…
Kōichi Wajima (jap. 輪島 功一, eigentlich: 輪島 公一, beide Wajima Kōichi; * 21. April 1943 in Shibetsu, Hokkaidō, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im Halbmittelgewicht und dreifacher WBA- sowie zweifacher WBC-Weltmeister.
Takashi „Gon“ Mizuhashi (jap. 水橋 孝, Mizuhashi Takashi; * 2. März 1943) ist ein japanischer Jazzmusiker (Kontrabass).…
Takashi „Gon“ Mizuhashi (jap. 水橋 孝, Mizuhashi Takashi; * 2. März 1943) ist ein japanischer Jazzmusiker (Kontrabass). Takashi Mizuhashi spielte ab den späten 1960er-Jahren in der japanischen Jazzszene; erste Aufnahmen entstanden mit Chris Connor (Softly and Swingin’), die er mit Hideo Ichikawa, Shungo Sawada und George Otsuka bei einer Studiosession in Tokio begleitete. In den folgenden Jahren arbeitete er u. a. mit Kimiko Kasai, Yuji Ohno, Masaru Imada, Kohsuke Mine, Isao Suzuki, George Otsuka, George Kawaguchi, Hideo Ichikawa, Shigeko Toya, Emiko Kai, Dave Burrell (Lush Life, 1978), Shingo Okudaira, Yoshiaki Miyanoue, Hidehiko Matsumoto, Archie Shepp (Tray of Silver, 1979) und Marion Brown. Außerdem arbeitete Mizuhashi ab den frühen 1970er-Jahren mit eigenen Formationen. Mit seinem Quartett (mit Yoshio Otomo, Fumio Karashima, Hideo Sekine) nahm er zwei LPs für Three Blind Mice auf und begleitete die Sängerin Yoshiko Goto. 1977 spielte Mizuhashi mit Herbie Hancock das Album One Tuesday in New York (Denon) ein, an dem auch Teruo Nakamura und Bruno Carr mitwirkten; es war die erste Produktion des neuen Denon Jazz-Labels. An seinen Alben Early Summer in Tokyo und Gon's Delight (Denon/Nippon Columbia) waren 1978 bei einer Session in Tokio Horacee Arnold, Cecil Bridgewater, Archie Shepp und Mickey Tucker beteiligt. 1989 spielte er erneut mit Dave Burrell, mit dem er das Duoalbum Plays Ellington & Monk (Denon) einspielte. In den 90ern wirkte er noch bei Aufnahmen von Takashi Miyazawa, Eri Kayama und Hioaki Panryu mit. Im Bereich des Jazz listet der Diskograf Tom Lord seine Beteiligung zwischen 1969 und 2012 an 51 Aufnahmesessions.