Tadashi Yanai (jap. 柳井 正, Yanai Tadashi; * 7. Februar 1949) ist ein japanischer Unternehmer.
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Tadashi Yanai (jap. 柳井 正, Yanai Tadashi; * 7. Februar 1949) ist ein japanischer Unternehmer.
Yasuko Namba (jap. 難波 康子, Namba Yasuko; * 2. Februar 1949; † 10. Mai 1996 am Mount Everest) war eine japanische…
Yasuko Namba (jap. 難波 康子, Namba Yasuko; * 2. Februar 1949; † 10. Mai 1996 am Mount Everest) war eine japanische Bergsteigerin. Sie erlangte internationale Bekanntheit als eines der Opfer des Unglücks am Mount Everest im Mai 1996.
Kōichirō Nishikawa (jap. 西川 公一郎, Nishikawa Kōichirō; * 1949; † November 2018) war ein japanischer…
Kōichirō Nishikawa (jap. 西川 公一郎, Nishikawa Kōichirō; * 1949; † November 2018) war ein japanischer Elementarteilchenphysiker, bekannt für Beiträge zur Neutrinophysik. Er war Professor an der Universität Kyōto. Für 2016 erhielten er und das K2K- und T2K-Team den Breakthrough Prize in Fundamental Physics mit Experimenten, welche das Verhalten von Neutrinos nachweisen konnten. 2005 erhielt er den Nishina-Preis, 2016 den Bruno-Pontecorvo-Preis. Er war Sprecher des K2K-Experiments eines Neutrinostrahls vom Protonsynchrotron des KEK zum Super-Kamiokande-Detektor in Kamioka (1999 bis 2005). Das K2K-Team bestätigte mit größerer Genauigkeit am KEK die schon von Kamiokande II bei atmosphärischen Neutrinos beobachteten Neutrinooszillationen. Am Nachfolger T2K (Neutrinostrahlen vom J-PARC-Beschleuniger zum Super-Kamiokande-Detektor; ab 2010 in Betrieb) wurden Neutrinooszillationen mit festgelegtem Anfangs- und End-Flavor der Neutrinos beobachtet und 3-Generationen-Neutrinos gemäß dem Standardmodell bestätigt.
Hiro Fujikake (jap. 藤掛 廣幸, Fujikake Hiroyuki; * 31. Januar 1949) ist ein japanischer Komponist. Hiro Fujikake ist das…
Hiro Fujikake (jap. 藤掛 廣幸, Fujikake Hiroyuki; * 31. Januar 1949) ist ein japanischer Komponist. Hiro Fujikake ist das Pseudonym von Hiroyuki Fujikake.
Shigeharu Mukai (jap. 向井 滋春, Mukai Shigeharu; * 21. Januar 1949 in Nagoya) ist ein japanischer Jazz-Posaunist.
Ichirō Kamoshita (jap. 鴨下 一郎 Kamoshita Ichirō; * 16. Januar 1949 im Bezirk Adachi (Tokio), Präfektur Tokio) ist ein…
Ichirō Kamoshita (jap. 鴨下 一郎 Kamoshita Ichirō; * 16. Januar 1949 im Bezirk Adachi (Tokio), Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Politiker, Nationalabgeordneter und Umweltminister der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Kamoshita studierte Medizin an der Nihon Daigaku. 1993 wurde er als Kandidat der Neuen Japan-Partei für den 10. Wahlkreis der Präfektur Tokio ins Shūgiin gewählt, ab 1996 im neuen Einmandatswahlkreis Tokio 13 oder im Verhältniswahlblock Tokio (2003, 2009) wiedergewählt. Unter Premierminister Tsutomu Hata war Kamoshita für einen Monat parlamentarischer Staatssekretär im Umweltministerium. Nach dem Sturz der Anti-LDP-Koalitionsregierung schloss er sich mit der Mehrheit der Oppositionskräfte der Neuen Fortschrittspartei an, für die er 1996 wiedergewählt wurde. Bevor diese sich auflöste, verließ Kamoshita im Juli 1997 die Partei und trat im Dezember desselben Jahres der LDP bei. Nach Tätigkeiten in verschiedenen Ausschüssen engagierte sich Kamoshita seit 2000 vor allem im Ausschuss für Gesundheit, Arbeit und Soziales; von 2002 bis 2003 war er Staatssekretär im zuständigen Ministerium. 2003 verlor er seinen Wahlkreis an den demokratischen Herausforderer Masamitsu Jōjima, wurde aber über die Verhältniswahlliste gewählt. 2005 gewann er seinen Wahlkreis zurück. Innerhalb der LDP gehört Kamoshita der Tsushima-Faktion an. Premierminister Shinzō Abe berief Kamoshita bei der Kabinettsumbildung kurz vor seinem Rücktritt 2007 zum Umweltminister. Kurz nach Amtsantritt wurde Kamoshita mit Anschuldigungen konfrontiert, er habe falsche Berichte über politische Ausgaben abgegeben. Abe hatte bereits mehrere Minister wegen ähnlicher Vorwürfe verloren. Dennoch übernahm Premierminister Yasuo Fukuda Kamoshita im September 2007 in sein Kabinett. Bei der Kabinettsumbildung im August 2008 wurde er durch Tetsuo Saitō (Kōmeitō) ersetzt. Zur Shūgiin-Wahl 2021 zog sich Kamoshita aus der Politik zurück.
Kentarō Haneda, genannt Haneken, (jap. 羽田 健太郎, Haneda Kentarō; * 12. Januar 1949 in Tokio; † 2. Juni 2007 in Shinjuku…
Kentarō Haneda, genannt Haneken, (jap. 羽田 健太郎, Haneda Kentarō; * 12. Januar 1949 in Tokio; † 2. Juni 2007 in Shinjuku, Tokio) war ein japanischer Komponist und Klavierspieler, der vor allem wegen seiner Anime-, Film- und Videospielmusik bekannt ist. Im Jahr 1981 wurde er für einen Japanese Academy Award in der Kategorie Beste Musik für die Filmmusik des Spielfilms Fukkatsu no Hi (deutscher Titel: Overkill – Durch die Hölle zur Ewigkeit) von 1980 nominiert. Er komponierte unter anderem auch die Filmmusik für die Animeserie Die Schatzinsel (1978) und für beide Anime-Adaptionen von Barfuß durch Hiroshima (1982, 1986). Er starb am 2. Juni 2007 an einem Leberzellkarzinom im Alter von 58 Jahren.
Haruki Murakami (japanisch 村上 春樹 Murakami Haruki; * 12. Januar 1949 in Kyōto) ist ein japanischer Autor von Romanen…
Haruki Murakami (japanisch 村上 春樹 Murakami Haruki; * 12. Januar 1949 in Kyōto) ist ein japanischer Autor von Romanen, Erzählungen und Sachbüchern. Sein Stil zeichnet sich durch surrealistische Elemente und Anspielungen auf die Popkultur aus. Obgleich seine Erzählungen in Japan spielen, sind sie durch Vorbilder westlicher Literatur geprägt. Von Rezensenten wurde Murakami wiederholt zu den populärsten und einflussreichsten japanischen Autoren seiner Generation gezählt. Seine Bücher erhielten zahlreiche Literaturpreise, wurden in rund 50 Sprachen übersetzt und zum Teil zu Filmen oder Bühnenstücken adaptiert. Der Autor führte darüber hinaus eine Jazzbar in Tokio, betätigte sich als Übersetzer amerikanischer Literatur und hatte vier Jahre lang Gastprofessuren an US-amerikanischen Universitäten inne.
Yōichirō Suzuki (jap. 鈴木 洋一郎, Suzuki Yōichirō; * um 1952) ist ein japanischer Physiker, der sich mit Neutrinophysik…
Yōichirō Suzuki (jap. 鈴木 洋一郎, Suzuki Yōichirō; * um 1952) ist ein japanischer Physiker, der sich mit Neutrinophysik befasst. Er ist Direktor des Instituts für Kosmische Strahlungs-Forschung (Institute for Cosmic Ray Research) der Universität Tokio und des dortigen Kamioka Observatoriums und Sprecher der Super-Kamiokande-Kollaboration. Suzuki wies mit der Super-Kamiokande Kollaboration solare Neutrinooszillationen nach. Er ist stellvertretender Direktor des Kavli Institute for the Physics and Mathematics of the Universe (IPMU). Suzuki studierte Physik an der Universität Kyōto mit dem Bachelorabschluss 1974 und dem Masterabschluss 1976 und wurde dort 1979 promoviert. Als Post-Doktorand war er an der Brown University, wo er 1981 Assistant Professor wurde. 1981 bis 1989 forschte er an der Universität Ōsaka und ab 1989 war er Assistenzprofessor und ab 1996 Professor am Institute for Cosmic Ray Research der Universität Tokio. Ab 2002 war er dort Direktor des Kamioka-Observatoriums und ab 2004 Direktor des Instituts. 2003 bis 2004 war er Berater des Universitätspräsidenten. 1999 erhielt er den Asahi-Preis (mit der und für die Super-Kamiokande Kollaboration), 2001 den Nishina-Preis und 2010 den Bruno-Pontecorvo-Preis. 2016 wurde er mit dem Breakthrough Prize in Fundamental Physics ausgezeichnet.
Nobuyuki Ōura (japanisch 大浦 信行 Ōura Nobuyuki; geb. 1949, Toyama) ist ein japanischer Künstler, Filmregisseur…
Nobuyuki Ōura (japanisch 大浦 信行 Ōura Nobuyuki; geb. 1949, Toyama) ist ein japanischer Künstler, Filmregisseur (vorwiegend Dokumentarfilme) und Aktivist, der in seinen Arbeiten an landeseigenen Tabus rührt. Ōura Beiträge stehen bis heute im Kontext von Debatten um die Freiheit der Kunst, Zensur und Meinungsfreiheit in Japan. Ōura hatte zunächst an der Kokugakuin-Universität in Tôkyô Wirtschaft studiert, begann dort in den späten 1960ern aber mit der Malerei. Im Jahr 1975 reiste er in die USA und lebte zehn Jahre in New York, wo er 1977 den Künstler und Architekten Shûsaku Arakawa 荒川修作 (1936–2010), der seit 1961 in der amerikanischen Metropole arbeitete, kennenlernte. Bald wurde er sein Studioassistent, um dann bis 1984 ganz in seine Dienste zu treten. Arakawas Einfluss war prägend für den jungen Ōura.
Ken’ichi Miura (jap. 三浦 謙一, Miura Ken’ichi; * 1949) ist ein japanischer Computeringenieur.
Yōichi Miyaoka (jap. 宮岡 洋一, Miyaoka Yōichi; * 1949 in Japan) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…
Yōichi Miyaoka (jap. 宮岡 洋一, Miyaoka Yōichi; * 1949 in Japan) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Algebraischer Geometrie befasst.
Osamu Muramatsu (jap. 村松 修, Muramatsu Osamu; * 1949) ist ein japanischer Astronom, der am Planetarium von Sibuya tätig…
Osamu Muramatsu (jap. 村松 修, Muramatsu Osamu; * 1949) ist ein japanischer Astronom, der am Planetarium von Sibuya tätig ist. Er ist ein profilierter Asteroidenentdecker und Mitentdecker des Kometen 147P/Kushida-Muramatsu. Der Asteroid (5606) Muramatsu wurde am 28. Juli 1999 nach ihm benannt.
Takao Hayashi (jap. 林 隆夫, Hayashi Takao; * 1. September 1949 in Shiozawa (heute: Minami-Uonuma)) ist ein japanischer…
Takao Hayashi (jap. 林 隆夫, Hayashi Takao; * 1. September 1949 in Shiozawa (heute: Minami-Uonuma)) ist ein japanischer Mathematikerhistoriker und Indologe. Er befasste sich vor allem mit indischer Mathematikgeschichte und speziell dem Bakhshali-Manuskript, dem ältesten erhaltenen indischen Text zur Mathematik.
Sōichi Konagaya (jap. 小長谷 宗一, Konagaya Sōichi; * 16. März 1949 in Kamakura, Präfektur Kanagawa) ist ein japanischer…
Sōichi Konagaya (jap. 小長谷 宗一, Konagaya Sōichi; * 16. März 1949 in Kamakura, Präfektur Kanagawa) ist ein japanischer Komponist. Er absolvierte sein Studium an der Tokyo National University of Fine Arts and Music und graduierte 1973 im Hauptfach Perkussion-Instrumente. Dort war er Schüler von Yusuke Koyake und Seimon Ariga. Bereits während seiner Studienzeit begann er zu komponieren. Nach dem Studium war er Arrangeur bei CBS SONY Studio. Danach entwickelte er besondere Aktivitäten in der Komposition von Werken für Blasorchester und seine Werke fanden sehr schnell große Beachtung. Er wurde ständiger Dirigent der Asia University Band. Zugleich baute er Kontakte zur Tokyo Ballet Company auf und schuf Werke mit verschiedenen Tänzen für diese Compagnie. 1998 wurde er mit dem Preis der Bandmasters Academic Society of Japan (nunmehr: Academic Society of Japan for Winds Percussion and Bands) ausgezeichnet. Gegenwärtig ist er Berater und Direktor für Workshops und Band-Clinics der Academic Society of Japan for Winds Percussion and Bands und Vorstandsmitglied des „Kyo-En“ 21st Century Wind Music. Der Ageo Citizen’s Wind Band steht er als Dirigent vor. Ferner ist er ein gefragter Dirigent und Dozent für Workshops und Clinics.
Yukio Imanaka (jap. 今仲 幸雄, Imanaka Yukio; * 1949 in Narita, Präfektur Chiba) ist ein Sänger klassischer geistlicher…
Yukio Imanaka (jap. 今仲 幸雄, Imanaka Yukio; * 1949 in Narita, Präfektur Chiba) ist ein Sänger klassischer geistlicher Musik sowie von Evangeliumsliedern und Neuen Geistlichen Liedern in der Stimmlage Bariton.
Yasumasa Kanada (jap. 金田 康正, Kanada Yasumasa; * 1949; † 11. Februar 2020) war ein japanischer Informatiker und…
Yasumasa Kanada (jap. 金田 康正, Kanada Yasumasa; * 1949; † 11. Februar 2020) war ein japanischer Informatiker und theoretischer Physiker, der 2002 mit der Berechnung von Nachkommastellen von Pi berühmt wurde.
Anli Sugano (jap. アンリ菅野, Anri Sugano, eigentlich: Shizuko Umeyama (梅山 静子, Umeyama Shizuko), * 7. August 1948 in…
Anli Sugano (jap. アンリ菅野, Anri Sugano, eigentlich: Shizuko Umeyama (梅山 静子, Umeyama Shizuko), * 7. August 1948 in Toshima, Tokio; † 30. Juni 2000 in Tokyo) war eine japanische Jazzsängerin des Mainstream Jazz. Ihr Vater war der Jazzvokalist Tsutomu Umeyama (梅山 勤, Umeyama Tsutomu), ihre Mutter Pianistin, so dass sie bereits mit fünf Jahren Klavier- und Ballettunterricht erhielt. Allerdings begann sie erst ein Studium in Ölmalerei an der Kunsthochschule Musashino. Beim Besuch eines Modern-Jazz-Seminars entschied sie sich dann, Jazzsängerin zu werden. Nach ihrem Abschluss ging sie nach New York, wo sie in Unterricht in modernem Ballet, Jazz und Tanz erhielt. Drei Jahre später kehrte sie zurück und gründete die Rockband Anli & Moses mit ihr als Leadsängerin. Anli Sugano war ab den 1970er-Jahren in der Jazzszene von Tokio aktiv; ihr Debütalbum als Jazzsängerin Anli Ichi (あんりいち, dt. „Anli 1“) legte sie 1978 vor, gefolgt von Shining Wave (Far East, 1979), auf dem sie bekannte Pop- und Jazzstandards wie „The Girl from Ipanema“ oder „We’ll Be Together Again“ sang. 1979/1980 trat sie in Tokio mit den Concord Jazz All Stars auf, zu denen auch Scott Hamilton, Warren Vaché, Dave McKenna, Cal Collins und Jake Hanna gehörten. In den 1980er-Jahren legte Sugano eine Reihe von Alben bei Eastworld, Concord und Philips vor; außerdem trat sie mit dem Benny Carter Jazz All Stars Orchestra auf. Bei einem New-York-Aufenthalt entstand 1987 ihr letztes Album In Manhattan, bei dem Sugano von Ruby Braff, John Campbell, Howard Alden, Jack Lesberg und Ronnie Zito begleitet wurde. Im Bereich des Jazz listet sie Tom Lord zwischen 1979 und 1987 bei sieben Aufnahmesessions. 1998 wurde ein unheilbares Adenokarzinom diagnostiziert. Über ihre Erfahrungen mit der Erkrankung verfasste sie 1999 ein Buch Onna Hitori Gan to Tatakau (女ひとりがんと闘う, „Kampf einer Frau allein mit dem Krebs“, Seishun Shuppansha). Ein Jahr später erlag sie dem Krebs.
Mitsuo Kamata (jap. 鎌田 光夫, Kamata Mitsuo; * 16. Dezember 1937 in Hitachi, Präfektur Ibaraki) ist ein ehemaliger…
Mitsuo Kamata (jap. 鎌田 光夫, Kamata Mitsuo; * 16. Dezember 1937 in Hitachi, Präfektur Ibaraki) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Mutsuo Takahashi (japanisch 高橋 睦郎, Takahashi Mutsuo; geboren 15. Dezember 1937 in Yahata in der Präfektur Fukuoka) ist…
Mutsuo Takahashi (japanisch 高橋 睦郎, Takahashi Mutsuo; geboren 15. Dezember 1937 in Yahata in der Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Dichter.
Augustinus Jun’ichi Nomura (jap. アウグスチノ 野村 純一, Augusuchino Nomura Jun’ichi; * 20. November 1937 in Kōchi, Präfektur…
Augustinus Jun’ichi Nomura (jap. アウグスチノ 野村 純一, Augusuchino Nomura Jun’ichi; * 20. November 1937 in Kōchi, Präfektur Kōchi) ist ein japanischer römisch-katholischer Geistlicher und emeritierter Bischof von Nagoya.
Yoshikichi Furui (japanisch 古井 由吉; Furui Yoshikichi; * 19. November 1937 in Tokio; † 18. Februar 2020 ebenda) war ein…
Yoshikichi Furui (japanisch 古井 由吉; Furui Yoshikichi; * 19. November 1937 in Tokio; † 18. Februar 2020 ebenda) war ein japanischer Schriftsteller und Germanist.
Takeshi Maeda (jap. 前田 武志, Maeda Takeshi; * 22. Oktober 1937 in Totsukawa, Landkreis Yoshino, Präfektur Nara) ist ein…
Takeshi Maeda (jap. 前田 武志, Maeda Takeshi; * 22. Oktober 1937 in Totsukawa, Landkreis Yoshino, Präfektur Nara) ist ein japanischer Politiker (Liberaldemokratische Partei→Shinseitō→Shinshintō→Taiyōtō→Minseitō→Demokratische Partei→Minshintō), ehemaliger Abgeordneter in beiden Kammern des Nationalparlaments und ehemaliger Minister für Land, Infrastruktur und Verkehr im Kabinett Noda. Maeda, der Neffe von Ex-Wissenschafts- und Technologieminister Masao Maeda (LDP, Tanaka-Faktion), studierte an der ingenieurswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kyōto. Dort schloss er ein Graduiertenstudium an und wurde danach Beamter im Bauministerium. Als sich sein Onkel zur Shūgiin-Wahl 1983 aus der Politik zurückzog, verließ Maeda das Ministerium und bewarb sich in dessen Wahlkreis Nara, der bei fünf Abgeordneten die gesamte Präfektur umfasste, mit Unterstützung der Tanaka-Faktion um die Nachfolge. Maeda landete aber als einer von vier konservativen Kandidaten (neben Maeda Seisuke Okuno (ohne Faktion), Chōzaburō Kakita (parteilos) und Yasushi Hattori (Suzuki-Faktion)) auf dem achten und damit letzten Platz. Bei der Wahl 1986 gelang ihm im zweiten Anlauf mit dem zweithöchsten Stimmenanteil hinter Okuno der Einzug ins Shūgiin. Unter dem Kabinett Miyazawa wurde er 1991 Staatssekretär (seimujikan) in der Staatslandbehörde. Im Wahlkreis Nara wurde Maeda bis zur Einführung der Einzelwahlkreise zweimal wiedergewählt, danach 1996 einmal im Wahlkreis Nara 4, den er aber im Jahr 2000 an Ryōtarō Tanose (LDP) verlor. Er hatte sich 1992 der Hata-Ozawa-Faktion angeschlossen und sich 1993 an der Gründung der Erneuerungspartei beteiligt. In den Parteiumbildungen der folgenden Jahre gehörte er der Neuen Fortschrittspartei, der Taiyōtō („Sonnenpartei“), der Minseitō und damit seit 1998 der Demokratischen Partei an. Nach seiner Abwahl im Jahr 2000 versuchte Maeda bei der Sangiin-Wahl 2001 als Kandidat der Demokratischen Partei in der Präfektur Nara den Wechsel in die zweite Kammer, unterlag aber um rund 30 Tausend Stimmen Shōgo Arai (LDP). 2003 kandidierte er bei der Gouverneurswahl in Nara, konnte aber bei hoher Wahlbeteiligung Amtsinhaber Yoshiya Kakimoto nicht bezwingen. 2004 kandidierte er über die landesweite Verhältniswahl erneut für das Sangiin und gewann mit 110.043 Stimmen den 18. von 19 Verhältniswahlsitzen der Demokraten. 2010 wurde er mit 118.248,469 Präferenzstimmen (Platz 13) für weitere sechs Jahre wiedergewählt. Neben mehreren Parteiämtern führte Maeda seit den späten 1990er Jahren mehrfach den Vorsitz in Parlamentsausschüssen (1998 im Shūgiin-Ausschuss für Okinawa und die Nördlichen Territorien, 1999–2000 im Shūgiin-Kommunikationsausschuss, 2006–2007 im Sangiin-Ausschuss für „grundlegende nationale Politik“ und ab 2010 im Sangiin-Haushaltsausschuss). Im September 2011 wurde er als Nachfolger von Verkehrsminister Akihiro Ōhata ins Kabinett Noda berufen. Bei einer Kabinettsumbildung im Juni 2012 wurde er durch Yūichirō Hata ersetzt. Bei der Sangiin-Wahl 2016 erhielt Maeda noch 59.853 Stimmen, erreichte damit nur den 19. Platz auf der Liste der Demokratischen Fortschrittspartei, die im nationalen Verhältniswahlkreis nur elf Sitze gewann, und war somit abgewählt.
Yoshio Taniguchi (jap. 谷口 吉生, Taniguchi Yoshio; * 17. Oktober 1937 in Tokio; † 16. Dezember 2024) war ein japanischer…
Yoshio Taniguchi (jap. 谷口 吉生, Taniguchi Yoshio; * 17. Oktober 1937 in Tokio; † 16. Dezember 2024) war ein japanischer Architekt.
Hōzan Yamamoto (jap. 山本 邦山, Yamamoto Hōzan; * 6. Oktober 1937 in Ōtsu, Präfektur Shiga; † 10. Februar 2014, Präfektur…
Hōzan Yamamoto (jap. 山本 邦山, Yamamoto Hōzan; * 6. Oktober 1937 in Ōtsu, Präfektur Shiga; † 10. Februar 2014, Präfektur Tokio) war ein japanischer Shakuhachispieler, Komponist und Hochschullehrer.
Kōichirō Matsuura (jap. 松浦 晃一郎, Matsuura Kōichirō; * 29. September 1937 in Tokio) ist ein japanischer Diplomat. Er war…
Kōichirō Matsuura (jap. 松浦 晃一郎, Matsuura Kōichirō; * 29. September 1937 in Tokio) ist ein japanischer Diplomat. Er war von 1999 bis 2009 Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO). Er studierte von 1956 bis 1959 Rechtswissenschaften an der Universität Tokio und von 1959 bis 1961 Wirtschaftswissenschaften am Haverford College (Pennsylvania). Er ist seit 1959 Diplomat in japanischen Diensten. Von 1994 bis 1999 war er japanischer Botschafter in Frankreich sowie (zugleich) Andorra und Dschibuti. Von 1998 bis 1999 war er Vorsitzender des Komitees für das Erbe der Welt (World Heritage Committee). Seit 1990 verfasste er mehrere Werke zum Thema Diplomatie, Umweltschutz und Politik. Von 2000 bis 2008 gehörte er der Jury des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises an.
Tanaka Noboru (japanisch 田中 登; * 15. August 1937 in Hakuba, Nagano in Japan; † 4. Oktober 2006 in Tokio) war ein…
Tanaka Noboru (japanisch 田中 登; * 15. August 1937 in Hakuba, Nagano in Japan; † 4. Oktober 2006 in Tokio) war ein japanischer Filmregisseur, der für seine Nikkatsu-Roman porno-Filme bekannt war, darunter drei von der Kritik anerkannte Filme, die als Shōwa-Trilogie bekannt sind: Die Geschichte der Abe Sada (実録阿部定, Jitsuroku Abe Sada) (1975), Watcher in the Attic (江戸川乱歩猟奇館 屋根裏の散歩者, Edogawa Rampo ryōkikan: yaneura no sanposha) (1976) und Beauty's Exotic Dance: Torture! (発禁本「美人乱舞」より責める!, Hakkimbon "Bijin ranbu" yori: Semeru!) (1977), alle drei mit der Nikkatsu Roman porno Königin Junko Miyashita in der Hauptrolle. Der erste Film dieser Trilogie erzählte die Geschichte von Sada Abe ein Jahr vor Nagisa Ōshimas internationalem Film Im Reich der Sinne (愛のコリーダ, Ai no korīda) (1976), der die gleiche Geschichte erzählte. Obwohl seine Karriere zu seiner Zeit im Schatten von Regisseuren wie Tatsumi Kumashiro und Chūsei Sone stand, wird Tanaka heute von vielen Kritikern als der beste von Nikkatsus Roman porno-Regisseuren betrachtet.
Shigeko Kubota (jap. 久保田 成子, Kubota Shigeko; * 2. August 1937 in der Präfektur Niigata, Japan; † 23. Juli 2015 in…
Shigeko Kubota (jap. 久保田 成子, Kubota Shigeko; * 2. August 1937 in der Präfektur Niigata, Japan; † 23. Juli 2015 in Manhattan, New York) war eine japanisch-amerikanische Videokünstlerin.
Shin’ya Izumi (jap. 泉 信也, Izumi Shin’ya; * 1. August 1937 in Yoshii (heute: Ukiha), Präfektur Fukuoka) ist ein…
Shin’ya Izumi (jap. 泉 信也, Izumi Shin’ya; * 1. August 1937 in Yoshii (heute: Ukiha), Präfektur Fukuoka) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und Minister. Er war bis 2010 Abgeordneter des Sangiin, des japanischen Oberhauses, und gehörte innerparteilich der Nikai-Gruppe an. Izumi studierte bis 1962 Bauingenieurwesen an der Kyūshū-Universität, anschließend war er Beamter im Verkehrsministerium. Bei der Sangiin-Wahl 1992 wurde Izumi erstmals für die LDP ins Parlament gewählt. 1993 wechselte er zur Erneuerungspartei, anschließend in die Neue Fortschrittspartei. Nach deren Auflösung gehörte er ab 1998 der Liberalen Partei, ab 2000 der Konservativen Partei an, bevor er schließlich 2003 mit den verbleibenden Abgeordneten seiner Partei in die LDP zurückkehrte. Izumi war mehrfach Staatssekretär, bevor ihn Premierminister Shinzō Abe im August 2007 bei seiner Kabinettsumbildung zum Vorsitzenden der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit und Staatsminister für Katastrophenschutz und Lebensmittelsicherheit berief. Yasuo Fukuda übernahm ihn einen Monat später in sein Kabinett, ersetzte ihn aber bei der Kabinettsumbildung im August 2008 durch Motoo Hayashi. Bei der Sangiin-Wahl 2010 trat Izumi nicht mehr an.
Ryūtarō Hashimoto (jap. 橋本 龍太郎, Hashimoto Ryūtarō; * 29. Juli 1937 in Shibuya, Tokio; † 1. Juli 2006 in Tokio) war ein…
Ryūtarō Hashimoto (jap. 橋本 龍太郎, Hashimoto Ryūtarō; * 29. Juli 1937 in Shibuya, Tokio; † 1. Juli 2006 in Tokio) war ein japanischer Politiker und der 53. Premierminister seines Landes. Hashimotos Vater war der ehemalige Bildungsminister und LDP-Abgeordnete Hashimoto Ryōgo. Nach dem Studium an der Keiō-Universität arbeitete Hashimoto zunächst für eine Textilfirma. 1963 wurde er erstmals für die Liberaldemokratische Partei (LDP) im zweiten Wahlkreis von Okayama, dem Wahlkreis seines gerade verstorbenen Vaters, ins japanische Unterhaus gewählt. Er diente in zwei Amtszeiten (11. Januar bis 7. November 1996 und 7. November 1996 bis 30. Juli 1998) als Premierminister. Dabei führte er Finanzreformen durch, um den Staatshaushalt zu konsolidieren, schwächte damit jedoch den ohnehin zurückgehenden Konsum der Japaner zusätzlich. Insbesondere die Erhöhung der Mehrwertsteuer im April 1997 bescherte der LDP einen Stimmenrückgang bei der folgenden Oberhauswahl 1998. Hashimoto nahm das Ergebnis zum Anlass, als Regierungschef zurückzutreten. Er leitete danach die damals größte Faktion innerhalb der regierenden Liberaldemokratischen Partei, das Heisei Kenkyūkai. 2001 unterlag er dem späteren Premierminister Jun’ichirō Koizumi in den Wahlen um den Vorsitz der LDP. Im Juli 2005 trat er nach einem Spendenskandal auch als Fraktionsvorsitzender zurück. Im September 2005 zog er sich dann aus gesundheitlichen Gründen fast ganz aus der Politik zurück. Hashimoto leitete von 2004 bis zu seinem Tod ein Beratungsgremium für den Generalsekretär der Vereinten Nationen zu Wasser- und Abwasserfragen (United Nations Secretary General’s Advisory Board on Water and Sanitation, UNSGAB). Hashimotos Sohn Gaku Hashimoto ist ebenfalls LDP-Politiker der Tsushima-Faktion und Unterhausabgeordneter. Hashimoto betrieb den Kampfsport Kendo und erreichte den 6. Dan. 1998 stiftete er aus Anerkennung der Arbeit nordamerikanischer Kampfsportler zwei Trophäen für das alljährlich an der Harvard University stattfindende Shoryuhai.
Aichi Kazuo (japanisch 愛知 和男; Geburtsname: Nakada Kazuo; * 20. Juli 1937 in Tokio; † 3. Mai 2024 ebenda) war ein…
Aichi Kazuo (japanisch 愛知 和男; Geburtsname: Nakada Kazuo; * 20. Juli 1937 in Tokio; † 3. Mai 2024 ebenda) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), der unter anderem zwischen 1990 und 1991 Generaldirektor der Umweltbehörde sowie von 1993 bis 1994 Generaldirektor der Verteidigungsbehörde war.
Ken Ogata (japanisch 緒形 拳, Ogata Ken, eigentlich: Akinobu Ogata 緒形 明伸, Ogata Akinobu); (* 20. Juli 1937 in Ushigome…
Ken Ogata (japanisch 緒形 拳, Ogata Ken, eigentlich: Akinobu Ogata 緒形 明伸, Ogata Akinobu); (* 20. Juli 1937 in Ushigome Stadt Tokio (heute: Shinjuku, Tokio); † 5. Oktober 2008 in Yokohama) war ein japanischer Schauspieler. Er wirkte in 97 Filmen mit und erhielt dafür 13 unterschiedliche Auszeichnungen.
Yoshirō Mori (japanisch 森 喜朗, Mori Yoshirō; * 14. Juli 1937 in Neagari (heute Nomi)) ist ein japanischer Politiker und…
Yoshirō Mori (japanisch 森 喜朗, Mori Yoshirō; * 14. Juli 1937 in Neagari (heute Nomi)) ist ein japanischer Politiker und war von 1969 bis 2012 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des Parlaments, für die Liberaldemokratische Partei (LDP). Vom 5. April 2000 bis 26. April 2001 amtierte er als 55. Premierminister Japans. 2014 wurde er Präsident des Komitees für die Olympischen Sommerspiele 2020, die wegen der COVID-19-Pandemie verschoben wurden. Aufgrund eines Sexismus-Skandals um seine Person trat er von diesem Posten am 12. Februar 2021 zurück.
Shinji Nagashima (jap. 永島 慎二, Nagashima Shinji, eigentlich: Shin’ichi Nagashima (永島 真一, Nagashima Shin’ichi); * 8. Juli…
Shinji Nagashima (jap. 永島 慎二, Nagashima Shinji, eigentlich: Shin’ichi Nagashima (永島 真一, Nagashima Shin’ichi); * 8. Juli 1937 in der Präfektur Tokio; † 10. Juni 2005 ebenda) war ein japanischer Mangaka (Comiczeichner).
Takehiko Noguchi (japanisch 野口 武彦, Noguchi Takehiko; geboren 28. Juni 1937 in Tokio; gestorben 9. Juni 2024) war ein…
Takehiko Noguchi (japanisch 野口 武彦, Noguchi Takehiko; geboren 28. Juni 1937 in Tokio; gestorben 9. Juni 2024) war ein japanischer Schriftsteller und Literaturkritiker.
Keizō Obuchi (jap. 小渕 恵三, Obuchi Keizō; * 25. Juni 1937 in Nakanojo, Gunma; † 14. Mai 2000 in Bunkyō, Tokio) war ein…
Keizō Obuchi (jap. 小渕 恵三, Obuchi Keizō; * 25. Juni 1937 in Nakanojo, Gunma; † 14. Mai 2000 in Bunkyō, Tokio) war ein japanischer Politiker, der von 1998 bis 2000 Vorsitzender der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und vom 30. Juli 1998 bis zum 5. April 2000 der 54. Premierminister Japans war.
Theodor „Ted“ Holm Nelson (* 17. Juni 1937 in Chicago) ist ein US-amerikanischer Philosoph und…
Theodor „Ted“ Holm Nelson (* 17. Juni 1937 in Chicago) ist ein US-amerikanischer Philosoph und Informationstechnikpionier. Er ist der Sohn des Regisseurs Ralph Nelson (1916–1987) und der Schauspielerin Celeste Holm (1917–2012). Nelson prägte 1965 die Begriffe Hypertext und Hypermedia. Außerdem wird ihm der erste Gebrauch der Wörter transclusion, virtuality im Kontext des Software-Designs, intertwingularity (Verzweigtheit) und teledildonics (computergesteuerte Sexspielzeuge zur Verwendung in Cybersex) angerechnet. Die Hauptrichtung seiner Arbeit war bislang, Computer für normale Menschen leicht zugänglich zu machen. Seine Devise ist: Nelson vertritt die vier Grundsätze „Die meisten Menschen sind Idioten, Autorität ist meist heimtückisch, Gott existiert nicht, und alles ist falsch“.
Yoshihisa Taira (jap. 平 義久, Taira Yoshihisa; * 3. Juni 1937 in der Präfektur Tokio; † 13. März 2005 in Paris) war ein…
Yoshihisa Taira (jap. 平 義久, Taira Yoshihisa; * 3. Juni 1937 in der Präfektur Tokio; † 13. März 2005 in Paris) war ein in Frankreich lebender japanischer Komponist.
Eiji Gō (jap. 郷 鍈治, Gō Eiji, bürgerlich: Eiji Segawa (瀬川 鍈治); * 29. Mai 1937 in Osaka, Präfektur Osaka als Eiji…
Eiji Gō (jap. 郷 鍈治, Gō Eiji, bürgerlich: Eiji Segawa (瀬川 鍈治); * 29. Mai 1937 in Osaka, Präfektur Osaka als Eiji Shishido (宍戸 鍈治); † 11. September 1992 in Tokio) war ein japanischer Schauspieler. Er ist der jüngere Bruder des Schauspielers Jō „Joe“ Shishido. 1960 hatte er sein Debüt mit Kyōnetsu no Kisetsu (狂熱の季節). Spielte er anfangs noch in Filmen des Studios Nikkatsu mit, bekam er ab den 1970er Jahren immer mehr Angebote der Filmstudios Tōei und Tōhō. Er wurde aufgrund seiner markanten Gesichtszüge, seiner tiefen Stimme sowie seiner physischen Präsenz meist als Bösewicht oder Krimineller besetzt. 1978 heiratete er die Sängerin Naomi Chiaki (bürgerlich: Mieko Segawa) und nahm ihren Nachnamen Segawa an. Eiji Gō zog sich 1982 vollständig von der Schauspielerei zurück, um sich vollends der Unterstützung der Karriere seiner Ehefrau zu widmen. Dafür gründeten die Eheleute eine eigene Künstleragentur (Segawa Jimusho/セガワ事務所) die exklusiv nur Naomi Chiaki vertrat. Dort war Gō gleichzeitig Geschäftsführer, Manager und Produzent seiner Frau. Um finanziell unabhängig zu sein, eröffneten beide im Erdgeschoss der Agentur zusätzlich das Künstlercafé COREDO (コレド) im Tokioter Stadtteil Hiroo, wo sie auch ganz in der Nähe zurückgezogen lebten. Gō starb 1992 im Alter von 55 Jahren an Lungenkrebs. Seine Frau beendete daraufhin abrupt ihre Karriere und gab das gemeinsame Café sowie die Agentur komplett auf. Sie zog sich aufgrund des Schocks und der Trauer vollständig aus der Öffentlichkeit zurück und trat nie wieder auf.
Hibari Misora (japanisch 美空 ひばり, Misora Hibari, eigentlich Katō Kazue (加藤 和枝); geboren 29. Mai 1937 in Yokohama…
Hibari Misora (japanisch 美空 ひばり, Misora Hibari, eigentlich Katō Kazue (加藤 和枝); geboren 29. Mai 1937 in Yokohama (Präfektur Kanagawa); gestorben 24. Juni 1989) war eine japanische Sängerin und Schauspielerin.
Monkey Punch (jap. モンキー・パンチ, Monkī Panchi) ist das Pseudonym des japanischen Comiczeichners (Mangaka) Kazuhiko Katō (加藤…
Monkey Punch (jap. モンキー・パンチ, Monkī Panchi) ist das Pseudonym des japanischen Comiczeichners (Mangaka) Kazuhiko Katō (加藤 一彦, Katō Kazuhiko; * 26. Mai 1937 in Hamanaka, Hokkaidō; † 11. April 2019). Sein bekanntestes Werk ist die Mangaserie Lupin III, welche auch als Anime umgesetzt wurde. Inspiriert durch die Comics des MAD-Magazins begann Monkey Punch seine Karriere als Cartoonzeichner bei einem auf Leihbücher und Magazine spezialisierten Verlag. Hier arbeitete er zuerst unter seinem Pseudonym 加東 一彦, was ebenfalls Katō Kazuhiko bedeutet, aber mit anderen Kanji geschrieben wird. 1965 veröffentlichte er Playboy Nyūmon (プレーボーイ入門) unter dem neuen Pseudonym Eiji Gamuta (がむた 永二, Gamuta Eiji). Ein Jahr später änderte er seinen Künstlernamen in „Monkey Punch“, welchen er eigentlich nur vorübergehend benutzen wollte. Monkey Punch hat in den Jahren von 1962 bis 1997 insgesamt über 60 verschiedene Mangas, Anime und dazugehörige Spin-offs gezeichnet. Seinen größten Erfolg erzielte er mit Manga und Anime Lupin III, welches ab 1967 im japanischen Manga-Magazin Weekly Manga Action erschien. Daneben zählen das 1980 erschienene Anime Cinderella Boy und Musashi Gundoh (MUSASHI -GUN道-) von 1997 zu seinen bekannteren Werken.
Yukihiko Ikeda (jap. 池田 行彦, Ikeda Yukihiko, geb. Awane, 粟根; * 13. Mai 1937 in Kōbe; † 28. Januar 2004 in Tokio) war ein…
Yukihiko Ikeda (jap. 池田 行彦, Ikeda Yukihiko, geb. Awane, 粟根; * 13. Mai 1937 in Kōbe; † 28. Januar 2004 in Tokio) war ein japanischer Politiker. Er gehörte als Abgeordneter der Liberaldemokratischen Partei (LDP) über 25 Jahre lang dem Shūgiin an und war unter anderem Außen- und Verteidigungsminister seines Landes. Ikeda wuchs in Kōbe, Hiroshima und Tokio auf, 1945 erlebte er den Atombombenabwurf und das Kriegsende in einem abgelegenen Bergdorf außerhalb von Hiroshima, wohin er im Juli 1945 mit seiner Mutter geflohen war. Er absolvierte 1961 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio und wurde anschließend Beamter im Finanzministerium. 1964 wurde er ins Außenministerium entsandt, für das er ein Jahr später als Vizekonsul in New York City tätig war. 1969 heiratete er Noriko Ikeda, die Tochter des ehemaligen Premierministers Ikeda Hayato, und nahm dessen Namen an. Zurück im Finanzministerium arbeitete Ikeda unter anderem am Aufbau der Japan Foundation mit und wurde schließlich 1974 Sekretär von Finanzminister Ōhira Masayoshi. Ikeda verließ 1975 das Ministerium, um bei der Shūgiin-Wahl 1976 zu kandidieren. Im 2. Wahlkreis Hiroshima wurde er für die LDP gewählt und später zehnmal wiedergewählt. Innerparteilich schloss er sich der Ōhira-Faktion an. 1981 wurde er für ein Jahr stellvertretender Kabinettssekretär, von 1986 saß er dem Finanzausschuss des Shūgiin vor. 1989 wurde er als Leiter der Behörde für Management und Koordination erstmals Minister im kurzlebigen Kabinett Uno, ein Jahr später wurde er stellvertretender Generalsekretär der LDP und im Dezember 1990 dann Leiter der Verteidigungsbehörde im 2. Kabinett Kaifu. 1996 ernannte ihn Premierminister Ryūtarō Hashimoto zum Außenminister. In dieser Funktion machte er unter anderem Schlagzeilen, als er kurz nach Amtsantritt im Februar 1996 die japanischen Ansprüche auf den umstrittenen Liancourt-Felsen bekräftigte. In seine Amtszeit fiel auch das Geiseldrama in der japanischen Botschaft in Lima. Bei der Kabinettsumbildung im September 1997 wurde Ikeda durch Keizō Obuchi abgelöst, der ein Jahr später Premierminister wurde. Unter dessen Parteivorsitz erhielt er eines der drei wichtigsten Parteiämter der LDP, zuerst den Vorsitz des Politikforschungsrates (PARC), dann den Vorsitz des Exekutivrates. Als der Vorsitzende seiner Faktion, Katō Kōichi, 2000 versuchte, die Parteiführung zu stürzen, gehörte Ikeda zu seinen einflussreichsten Gegnern in der Faktion und half Yoshirō Mori, der den verstorbenen Obuchi ersetzt hatte, die sogenannte „Katō-Rebellion“ niederzuschlagen. 2004 starb Ikeda im Alter von 66 Jahren an Darmkrebs. Seinen Parlamentssitz gewann der Mann seiner Nichte, Minoru Terada (LDP, Koga-Faktion), bei einer Nachwahl.
Hiromi Akiyama (jap. 秋山 礼巳, Akiyama Hiromi; * 29. April 1937 in Hiroshima; † 14. Februar 2012 in Rheinzabern) war ein…
Hiromi Akiyama (jap. 秋山 礼巳, Akiyama Hiromi; * 29. April 1937 in Hiroshima; † 14. Februar 2012 in Rheinzabern) war ein japanischer Bildhauer.
Kaoru Shōji (jap. 庄司 薫, Shōji Kaoru; eigentlich: Shōji Fukuda (福田 章二, Fukuda Shōji); * 19. April 1937 in Tokio; † 5.…
Kaoru Shōji (jap. 庄司 薫, Shōji Kaoru; eigentlich: Shōji Fukuda (福田 章二, Fukuda Shōji); * 19. April 1937 in Tokio; † 5. April 2026) war ein japanischer Schriftsteller.
Keiko Abe (jap. 安部 圭子, Abe Keiko; * 18. April 1937) ist eine japanische Komponistin und Marimbaphonspielerin.
Ryūzō Saki (jap. 佐木 隆三, Saki Ryūzō; * 14. April 1937 in Kankyō-Hokudō, Chōsen, Kaiserreich Japan (heute…
Ryūzō Saki (jap. 佐木 隆三, Saki Ryūzō; * 14. April 1937 in Kankyō-Hokudō, Chōsen, Kaiserreich Japan (heute: Hamgyŏng-pukto, Nordkorea); † 31. Oktober 2015 in Kitakyūshū) war ein japanischer Schriftsteller. Nachdem Saki 1956 die Yahata Chūō Oberschule der Präfektur Fukuoka abgeschlossen hatte, arbeitete er zunächst bei Yahata Seitetsu (heute: Nippon Steel). Er verfasste Rezensionen und Biographien, Erzählungen und Romane, von denen einige verfilmt wurden. 1975 erhielt er für Fukushū suru wa ware ni ari (1979 verfilmt von Shōhei Imamura) den Naoki-Preis, 1991 wurde er mit dem Itō-Sei-Literaturpreis für Shinbunchō ausgezeichnet.
Yoshito Kishi (* 13. April 1937 in Nagoya, Japan; † 9. Januar 2023) war ein japanischer Chemiker und…
Yoshito Kishi (* 13. April 1937 in Nagoya, Japan; † 9. Januar 2023) war ein japanischer Chemiker und Morris-Loeb-Professor für Chemie an der Harvard University. Er ist bekannt für seine Arbeiten auf dem Gebiet der organischen Synthese und der Totalsynthese von Naturstoffen. Kishi studierte Chemie an der Universität Nagoya, an der er auch seinen BS und Ph.D. erwarb, sowie eine Assistenzprofessur innehatte. Es folgte ein Postdoc-Aufenthalt an der Harvard University bei Robert B. Woodward. Im Jahr 1974 wurde er Professor für Chemie an der Harvard University; eine Position, die er bis zu seiner Emeritierung 2009 innehatte. 1985 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences aufgenommen. Die Forschungsinteressen von Kishi waren die Synthese von komplexen Naturstoffen. In seiner Arbeitsgruppe wurden unter anderem Synthesen von Palytoxin, Mycoactonen, Halichondrinen, Saxitoxin und Tetrodotoxin entwickelt. Besondere Aufmerksamkeit erhielt er für die Synthese von Palytoxin, die aufgrund der Komplexität des Moleküls mit seinen 64 stereogenen Zentren als eine der größten Leistungen in der chemischen Synthese gilt. Kishi entwickelte die von Hitoshi Nozaki und Tamejiro Hiyama eingeführte neue metallorganische Kupplungsreaktion, die Nozaki-Hiyama-Kishi-Reaktion, mit diesen zur Anwendungsreife. Kishi wollte die Reaktion in der Synthese von Palytoxin anwenden, sie war aber unzuverlässig, da sie stark von der Art der verwendeten Chrompräparate abhing. Schließlich konnte Kishi das darauf zurückführen, dass kleine Mengen Nickel notwendig waren (reine Chrompräparate erzielten deshalb schlechte Ergebnisse). 1979 gelang ihm die erste Totalsynthese von Monensin. 1980 erhielt er den American Chemical Society Award for Creative Work in Synthetic Organic Chemistry, 1995 die Prelog-Medaille, 2001 den Tetrahedron-Preis und den Ernest Guenther Award, 2018 den Ryōji-Noyori-Preis. Kishi starb am 9. Januar 2023 im Alter von 85 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls.
Minoru Betsuyaku (japanisch 別役 実, Betsuyaku Minoru, auch Betchaku Minoru; * 4. Juni 1937 in der Mandschurei; † 3. März…
Minoru Betsuyaku (japanisch 別役 実, Betsuyaku Minoru, auch Betchaku Minoru; * 4. Juni 1937 in der Mandschurei; † 3. März 2020) war ein japanischer Dramatiker, Essayist und Literaturkritiker. Er war mit der japanischen Schauspielerin und Seiyū Kusunoki Yūko verheiratet.
Jin Murai (jap. 村井 仁, Murai Jin; * 28. März 1937 in Kiso-Fukushima (heute: Kiso), Präfektur Nagano) ist ein japanischer…
Jin Murai (jap. 村井 仁, Murai Jin; * 28. März 1937 in Kiso-Fukushima (heute: Kiso), Präfektur Nagano) ist ein japanischer Politiker und von 2006 bis 2010 parteiloser Gouverneur der Präfektur Nagano. Zuvor war er Shūgiin-Abgeordneter der Liberaldemokratischen Partei und als Vorsitzender der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit Minister im Kabinett Koizumi. Murai schloss 1959 sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Tokio ab und wurde anschließend Beamter im MITI. Zwischenzeitlich war er für die japanischen Botschaften in Lagos und Canberra tätig. Bei der Shūgiin-Wahl 1986 kandidierte er erfolgreich für die LDP im 4. Wahlkreis Nagano für das Shūgiin und wurde danach fünfmal wiedergewählt. Von 1991 bis 1992 war er parlamentarischer Staatssekretär im Finanzministerium. 1993 wechselte er zur Erneuerungspartei, später zur Neuen Fortschrittspartei. Nach deren Auflösung kehrte er in die LDP zurück. Premierminister Jun’ichirō Koizumi ernannte ihn 2001 zum Vorsitzenden der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit und Staatsminister für Katastrophenschutz. Bei der Shūgiin-Wahl 2005 trat Murai nicht mehr an, um 2006 als Parteiloser bei der Gouverneurswahl in Nagano anzutreten. Seine Kandidatur gegen den Amtsinhaber Yasuo Tanaka wurde von den damaligen Regierungsparteien LDP und Kōmeitō unterstützt. Er gewann die Wahl mit 612.725 zu 534.229 Stimmen. Eine umstrittene Maßnahme seiner Amtszeit war die Aufhebung eines Moratoriums auf Dammbauten, das Tanaka erlassen hatte. Auch schaffte er das demonstrativ eingerichtete gläserne Büro seines Vorgängers ab.
Genpei Akasegawa (japanisch 赤瀬川 原平, Akasegawa Genpei, eigentlich: Katsuhiko Akasegawa, 赤瀬川 克彦, Akasegawa Katsuhiko…
Genpei Akasegawa (japanisch 赤瀬川 原平, Akasegawa Genpei, eigentlich: Katsuhiko Akasegawa, 赤瀬川 克彦, Akasegawa Katsuhiko, Künstlername Otsuji Katsuhiko; * 27. März 1937 in Yokohama; † 26. Oktober 2014 in der Stadt Machida, Tokio) war ein japanischer avantgardistischer Künstler und Schriftsteller.