Hiroshi Moriyama (jap. korrekt 森山 𥙿 Moriyama Hiroshi, elektronisch wird die Schreibung von Hiroshi oft als 裕…Hiroshi Moriyama (jap. korrekt 森山 𥙿 Moriyama Hiroshi, elektronisch wird die Schreibung von Hiroshi oft als 裕 wiedergegeben; * 8. April 1945 in Kanoya, Präfektur Kagoshima) ist ein japanischer Politiker, Abgeordneter im Shūgiin (Abgeordnetenhaus), dem Unterhaus der Kokkai (Nationalversammlung), für den 4. Wahlkreis (vor einer Neuordnung 2017: 5. Wahlkreis) der Präfektur Kagoshima und war von 2015 bis 2016 Landwirtschaftsminister im umgebildeten dritten Kabinett von Shinzō Abe. Moriyama gehört derzeit der Liberaldemokratischen Partei (LDP) an, darin führte er von 2021 bis zur formalen Auflösung 2024 seine kleine, eigene Faktion. Von 2024 bis 2025 war er LDP-Generalsekretär. Moriyama, Absolvent der Nisshin-Oberschule der Präfektur Kagoshima in Abendkursen, wurde bei einer Nachwahl 1975 ins Parlament der Stadt Kagoshima gewählt, für das er danach sechsmal in Folge wiedergewählt wurde. Ab 1982 war er Parlamentspräsident, 1997 auch Vorsitzender der Stadtparlamentspräsidentenkonferenz Kyūshū (Kyūshū shigikai gichōkai). 1998 wechselte er in die nationale Politik und kandidierte bei der Wahl im Juli in der Präfektur Kagoshima (damals zwei Sitze pro Teilwahl) für das Sangiin (Rätehaus), das Oberhaus des Nationalparlaments, neben dem erfahrenen Kichio Inoue als einer von zwei LDP-Kandidaten. Bei günstiger Stimmenverteilung (Moriyama 27,9 % der Stimmen, Inoue 27,0 %) gelang es der LDP 1998 erstmals seit 1986, beide Sitze Kagoshimas zu gewinnen und den parteilosen (ex-SPJ) Amtsinhaber Kazuto Kamiyama (26,1 %) auf Platz drei zu verdrängen. Von 2003 bis 2004 war Moriyama für das umgebildete erste Kabinett Koizumi parlamentarischer Sekretär (daijin seimukan) im Finanzministerium. Als 2004 Sadanori Yamanaka starb, der langjährige Abgeordnete für den 5. Shūgiin-Wahlkreis der Präfektur Kagoshima, bewarb sich Moriyama bei der resultierenden Nachwahl am 25. April und wurde gegen Kandidaten von DPJ und KPJ mit Vierfünftelmehrheit gewählt. Im Postparlament von 2005, als Teile der LDP gegen die vom Vorsitzenden Jun’ichirō Koizumi verfolgte Privatisierung der Staatspost rebellierten, stimmte Moriyama gegen das Privatisierungsgesetz und musste bei der resultierenden Shūgiin-Wahl 2005 ohne LDP-Nominierung antreten, konnte seinen Sitz aber mit über 60 % der Stimmen gegen einen LDP-„Attentäter“-Kandidaten und einen Kommunisten halten. Er kehrte 2006 in die LDP zurück, für die er seitdem viermal wiedergewählt wurde: 2009 – gegen den landesweiten Erdrutsch für die Demokraten und trotz Nominierungsverzichts der Kommunisten – deutlich (61,1 %) gegen den Demokraten Shinsuke Amiya (37,6 %), 2012 und 2014 jeweils ohne Gegenkandidat der bürgerlichen Parteien gegen nur einen, kommunistischen Kandidaten. Zur Wahl 2017 verlor Kagoshima einen Sitz, Moriyama kandidiert nun im neuen Wahlkreis 4, der sich nur wenig vom alten Wahlkreis 5 unterscheidet. Mit über 70 % der Stimmen setzte er sich gegen den Sozialdemokraten Masakazu Noro durch. Auch 2021 und 2024 gewann er mit Zweidrittelmehrheiten ohne Gegenkandidat der Hauptoppositionsparteien, 2026 mit über 62 % der Stimmen gegen Kandidaten von DVP, Sanseitō und SDP. Von 2007 bis 2008 war Moriyama während der Kabinette Abe und Fukuda Vizeminister (fuku-daijin) im Finanzministerium. Von 2012 bis 2013 saß er dem Shūgiin-Ausschuss für Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft vor. Im Oktober 2015 berief ihn Abe an die Spitze des zugehörigen Ministeriums. 2016 löste ihn bei einer erneuten Kabinettsumbildung Yūji Yamamoto ab. Vom 3. August 2017 bis Oktober 2021 war er der Vorsitzende des Ausschusses für Parlamentsangelegenheiten der LDP (自由民主党国会対策委員長 Jiyūminshutō kokkai taisaku iin-chō). Nach der Abwahl Nobuteru Ishiharas bei der Abgeordnetenhauswahl 2021 übernahm Moriyama im Dezember die Führung der bisherigen Ishihara-Faktion. Wie die meisten LDP-Faktionen löste sich die Moriyama-Faktion im Zuge des Kickback-Skandals um schwarze Kassen aus Faktionsfundraisingparties 2024 zumindest als [zu eigenen politischen Spendeneinnahmen berechtigte] „politische Gruppierung“ (seiji dantai) formal auf. Nach einer Umbildung von Kabinett und Parteiführung im September 2023 besetzte Moriyama unter dem Parteivorsitzenden Fumio Kishida als Vorsitzender des sōmukai (wörtl. „Rat für allgemeine Angelegenheiten“; auch Exekutivrat etc.) eines der „drei Parteiämter“. Unter Kishidas Nachfolger Shigeru Ishiba war er von 2024 bis 2025 Generalsekretär.
Nobuko Miyamoto (jap. 宮本 信子, Miyamoto Nobuko; * 27. März 1945 in Otaru, Hokkaidō) ist eine japanische Schauspielerin…Nobuko Miyamoto (jap. 宮本 信子, Miyamoto Nobuko; * 27. März 1945 in Otaru, Hokkaidō) ist eine japanische Schauspielerin und Sängerin.
Komaki Kurihara (jap. 栗原 小巻, Kurihara Komaki; * 14. März 1945 in Tokio) ist eine japanische Schauspielerin. Berühmt…Komaki Kurihara (jap. 栗原 小巻, Kurihara Komaki; * 14. März 1945 in Tokio) ist eine japanische Schauspielerin. Berühmt wird sie Anfang der 1970er Jahre mit Kei Kumais Filmen The Long Darkness und Sandakan, Haus Nr. 8 (Sandakan hachiban shōkan bōkyō, 1974). Ein weiterer Erfolg wird der Thriller Drei Briefe, die nicht abgeschickt wurden. In der UdSSR spielt sie die Hauptrollen in Moskau, meine Liebe, Melodien einer weißen Nacht, Die Besatzung und Tote Kinder lachen nicht.
Sayuri Yoshinaga (japanisch 吉永 小百合; geboren 13. März 1945 in Tokio) ist eine japanische Filmschauspielerin, die früh…Sayuri Yoshinaga (japanisch 吉永 小百合; geboren 13. März 1945 in Tokio) ist eine japanische Filmschauspielerin, die früh mit Rollen fröhlicher Jugendlichen begann, aber bis ins höhere Alter aktiv war und Preise gewann.
Sadakazu Tanigaki (jap. 谷垣 禎一, Tanigaki Sadakazu; * 7. März 1945 in Fukuchiyama, Präfektur Kyōto) ist ein ehemaliger…Sadakazu Tanigaki (jap. 谷垣 禎一, Tanigaki Sadakazu; * 7. März 1945 in Fukuchiyama, Präfektur Kyōto) ist ein ehemaliger japanischer Politiker und war 12 Amtszeiten lang Abgeordneter im Unterhaus des nationalen Parlaments. Von 2009 bis 2012 war er Vorsitzender der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und führte innerhalb der Partei von 2005 bis 2008 die Tanigaki-Faktion, den kleineren Teil des 2000 gespaltenen Kōchikai, bevor die beiden Gruppen sich im Mai 2008 wieder zusammenschlossen. Er war unter anderem Justiz-, Finanz- und Verkehrsminister seines Landes. Von 2014 bis 2016 war er zudem Generalsekretär der LDP.
Akiyoshi Matsuoka (jap. 松岡 昭義 Matsuoka Akiyoshi; * 3. März 1945; † 4. September 2017) war ein japanischer…Akiyoshi Matsuoka (jap. 松岡 昭義 Matsuoka Akiyoshi; * 3. März 1945; † 4. September 2017) war ein japanischer Skilangläufer. Matsuoka, der an der Waseda-Universität studierte, gewann bei der Winter-Universiade 1964 in Špindlerův Mlýn die Silbermedaille mit der Staffel und wurde bei der Winter-Universiade 1966 in Sestriere Achter über 15 km. In der Saison 1967/68 holte er bei der Winter-Universiade 1968 in Innsbruck erneut die Silbermedaille mit der Staffel und belegte bei den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble den 53. Platz über 15 km sowie zusammen mit Tokio Satō, Sotoo Okushiba und Kazuo Satō den zehnten Platz in der Staffel. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1970 in Štrbské Pleso lief er auf den 38. Platz über 15 km, auf den 36. Rang über 30 km sowie auf den 12. Rang mit der Staffel und bei den Olympischen Winterspielen 1972 in Sapporo auf den 43. Platz über 15 km und zusammen mit Hideo Tanifuji, Kunio Shibata und Tomio Okamura erneut auf den zehnten Platz in der Staffel. Bei japanischen Meisterschaften siegte er zweimal über 30 km (1971, 1972) und einmal über 50 km (1972).
Katsuhiko Mikoshiba (japanisch 御子柴 克彦 Mikoshiba Katsuhiko; * 1945 in Nagano, Japan) ist ein japanischer…Katsuhiko Mikoshiba (japanisch 御子柴 克彦 Mikoshiba Katsuhiko; * 1945 in Nagano, Japan) ist ein japanischer Neurowissenschaftler.
Toshikatsu Matsuoka (jap. 松岡 利勝, Matsuoka Toshikatsu; * 25. Februar 1945 in Aso, Präfektur Kumamoto; † 28. Mai 2007 in…Toshikatsu Matsuoka (jap. 松岡 利勝, Matsuoka Toshikatsu; * 25. Februar 1945 in Aso, Präfektur Kumamoto; † 28. Mai 2007 in Tokio) war ein japanischer Politiker.
Akira Sakata (jap. 坂田 明, Sakata Akira; * 21. Februar 1945 in Kure, Präfektur Hiroshima) ist ein japanischer…Akira Sakata (jap. 坂田 明, Sakata Akira; * 21. Februar 1945 in Kure, Präfektur Hiroshima) ist ein japanischer Free-Jazz-Musiker (Bassklarinette, Altsaxophon, Piano).
Takahiro Kawai (jap. 河合 隆裕, Kawai Takahiro; * 1945 in Tsushima) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Takahiro Kawai (jap. 河合 隆裕, Kawai Takahiro; * 1945 in Tsushima) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Mikrolokaler Analysis befasst. Er ist Professor am Research Institute for Mathematical Sciences (RIMS) an der Universität Kyōto.
Seizō Watase (jap. わたせ せいぞう, eigentlich: 渡瀬 政造, Watase Seizō; * 15. Februar 1945 in Kōbe, Japan) ist ein japanischer…Seizō Watase (jap. わたせ せいぞう, eigentlich: 渡瀬 政造, Watase Seizō; * 15. Februar 1945 in Kōbe, Japan) ist ein japanischer Mangaka und Illustrator.
Yoshinori Ōsumi (japanisch 大隅 良典, Ōsumi Yoshinori; * 9. Februar 1945 in Fukuoka) ist ein japanischer Zellbiologe. Er…Yoshinori Ōsumi (japanisch 大隅 良典, Ōsumi Yoshinori; * 9. Februar 1945 in Fukuoka) ist ein japanischer Zellbiologe. Er ist bekannt für Forschungen und Entdeckungen zur Autophagozytose (Autophagie). 2016 erhielt er dafür den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin.
Hiroko Nakayama (jap. 中山 弘子, Nakayama Hiroko; * 6. Februar 1945 in Luodong (Ratō), Landkreis Yilan (Giran-ken), Taiwan…Hiroko Nakayama (jap. 中山 弘子, Nakayama Hiroko; * 6. Februar 1945 in Luodong (Ratō), Landkreis Yilan (Giran-ken), Taiwan, Japanisches Kaiserreich) ist eine japanische Politikerin. Sie war von 2002 bis 2014 für drei Amtszeiten Bürgermeisterin von Shinjuku, ein „Sonderbezirk“ (tokubetsu-ku, engl. "city") und der Verwaltungssitz der Präfektur Tokio. Nakayama wurde im letzten Kriegsjahr in der japanischen Kolonie Taiwan geboren. Nach Kriegsende wuchs sie in der Heimat ihres Vaters in der Präfektur Gunma auf. Sie absolvierte die präfekturbetriebene Numata-Mädchenoberschule (Gunma kenritsu Numata joshi kōtō gakkō) und studierte anschließend an der Nihon Joshi Daigaku. Nach ihrem Abschluss wurde sie 1967 Beamtin in der Präfekturverwaltung Tokio, wo sie unter anderem zur Büroleiterin (kyokuchō) der Sekretariate der Revisoren und der Personalkommission aufstieg. 2002 verließ sie die Präfekturverwaltung für ihren Wechsel in die Politik. Bei der rücktrittsbedingt vorgezogenen Bürgermeisterwahl in Shinjuku im November 2002 kandidierte Nakayama mit Unterstützung von LDP, DPJ und Kōmeitō und setzte sich bei historisch niedriger Wahlbeteiligung von 25 % gegen zwei Kandidaten durch. Sie war die erste Frau als Bürgermeister eines Tokioter Sonderbezirks, die dritte unter allen Städten in Tokio und damals eine von nur sechs Bürgermeisterinnen von kreisfreien Städten oder Sonderbezirken landesweit. 2006 und zuletzt 2010 mit Unterstützung von LDP, Kōmeitō und Tachiagare Nippon wurde sie wiedergewählt. 2014 kandidierte sie nicht für eine Wiederwahl und wurde im Dezember 2014 von Ken’ichi Yoshizumi abgelöst.
Takeo Moriyama (jap. 森山 威男, Moriyama Takeo; * 27. Januar 1945 in Katsunuma, Präfektur Yamanashi) ist ein japanischer…Takeo Moriyama (jap. 森山 威男, Moriyama Takeo; * 27. Januar 1945 in Katsunuma, Präfektur Yamanashi) ist ein japanischer Jazzmusiker (Schlagzeug, Komposition).
Tatsuo Kawabata (jap. 川端 達夫, Kawabata Tatsuo; * 24. Januar 1945 im Landkreis Gamou (heute: Ōmihachiman), Präfektur…Tatsuo Kawabata (jap. 川端 達夫, Kawabata Tatsuo; * 24. Januar 1945 im Landkreis Gamou (heute: Ōmihachiman), Präfektur Shiga) ist ein ehemaliger japanischer Politiker (Demokratisch-Sozialistische Partei (DSP)→Neue Fortschrittspartei (NFP)→parteilos→NFP→Shintō Yūai→Demokratische Partei (engl. DPJ)→Demokratische Fortschrittspartei (engl. DP)). Er gehörte für den Block Kinki von 1986 bis 2017 mit einer Unterbrechung (2012–2014) dem Shūgiin, dem Unterhaus, an und war von 2009 bis 2010 Minister für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie, Staatsminister für Wissenschafts- und Technologiepolitik, zuerst im Kabinett Yukio Hatoyama, dann im Kabinett Kan, sowie von 2011 bis 2012 Minister für Innere Angelegenheiten und Kommunikation im Kabinett Noda. In der DPJ war er Namensgeber einer eigenen Faktion, der Kawabata-Gruppe (offiziell: 民社協会, Minsha Kyōkai, „Demokratisch-Sozialistische Gesellschaft“; später und heute in der DP Takaki-Gruppe) aus ehemaligen Mitgliedern der Demokratisch-Sozialistischen Partei. Kawabata, Absolvent der Universität Kyōto, wurde erstmals bei der Shūgiin-Wahl 1986 für die Demokratisch-Sozialistische Partei im Wahlkreis Shiga ins Parlament gewählt und danach achtmal wiedergewählt – seit 1996 im Einzelwahlkreis Shiga 1 bzw. 2005, als Nachrücker 2014 und 2014 im Verhältniswahlblock Kinki. 1994 schloss er sich wie die übrigen Abgeordneten seiner Partei der NFP an, die er 1995 vorübergehend wieder verließ. Nach der Auflösung der Shinshintō zum Jahresende 1997 gehörte er zunächst der „Neuen Partei Brüderlichkeit“ (Shintō Yūāi) an, mit der er 1998 der Demokratischen Partei beitrat. Von 1999 bis 2000 und erneut 2004 war Kawabata Vorsitzender des Komitees für Parlamentsangelegenheiten (kokkai taisaku iinkai) der DPJ. 2004 wurde er unter dem Parteivorsitzenden Katsuya Okada Generalsekretär. Nach der Shūgiin-Wahl 2005, bei der er selbst seinen Wahlkreis verlor und nur über den Verhältniswahlblock Kinki wiedergewählt wurde, trat er ebenso wie Okada zurück. Ab 2006 war er einer der stellvertretenden Parteivorsitzenden. Im September 2009 berief ihn Premierminister Yukio Hatoyama als Minister für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie in sein Kabinett. Die Zuständigkeit für Wissenschafts- und Technologiepolitik übernahm er am 7. Januar 2010 von Naoto Kan. Unter Premierminister Naoto Kan behielt er die Position bis zur Kabinettsumbildung im September 2010, als er durch Yoshiaki Takaki (Kawabata-Gruppe) abgelöst wurde. 2010 übernahm er den Vorsitz im Geschäftsordnungsausschuss des Shūgiin (giin-un’ei-iinkai). Nach der Ablösung Kans durch Yoshihiko Noda wurde er am 2. September 2011 Minister für Innere Angelegenheiten und Kommunikation in dessen Kabinett, verlor diesen aber bei der dritten Kabinettsumbildung am 1. Oktober 2012. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 unterlag er im Wahlkreis Shiga 1 um rund 6.000 Stimmen dem Liberaldemokraten Toshitaka Ōoka und verfehlte auch ein Verhältniswahlmandat knapp, war aber der erste potentielle Nachrücker der Demokraten im Block Kinki. Im Mai 2014 rückte Kawabata für Taizō Mikazuki nach, der für seine Kandidatur bei der Gouverneurswahl in Shiga zurückgetreten war. Bei der Neuwahl im Dezember 2014 unterlag er Ōoka erneut, gewann aber gleich den zweiten (von vier) Verhältniswahlsitzen der Demokraten in Kinki. Anschließend wurde er als Nachfolger von Hirotaka Akamatsu zum Vizepräsidenten des Shūgiin gewählt und war als solcher seitdem fraktionslos. Im September 2017 gab er bekannt, seine politische Karriere zu beenden und nicht bei der Shūgiin-Wahl 2017 für eine weitere Amtszeit als Abgeordneter zu kandidieren. Akamatsu wurde anschließend erneut zum Vizepräsidenten gewählt.
Shigeo Itō (jap. 伊藤 繁雄 Itō Shigeo; * 21. Januar 1945 in Shūnan, Yamaguchi) ist ein ehemaliger japanischer…Shigeo Itō (jap. 伊藤 繁雄 Itō Shigeo; * 21. Januar 1945 in Shūnan, Yamaguchi) ist ein ehemaliger japanischer Tischtennisspieler und gehörte in den 1960er und 1970er Jahren zu den besten Tischtennisspielern der Welt. Itō spielte zunächst linkshändig, stellte aber sein Spiel auf die rechte Hand um. Er hielt den Schläger im japanischen Penholder-Stil und spielte ein spinbetontes, temporeduziertes Offensivspiel. Shigeo Itō wurde 1969 in München 2-facher Weltmeister im Herreneinzel (als er nach 0:2 Satzrückstand noch mit 3:2 Sätzen gegen Eberhard Schöler gewann) und mit der Herrenmannschaft (in der er zusammen mit Nobuhiko Hasegawa und Mitsuru Kōno gegen das deutsche Team (Eberhard Schöler, Bernt Jansen, Wilfried Lieck) mit 5:3 siegte). 1971 in Nagoya wurde er noch einmal Vizeweltmeister, als er als Titelverteidiger im Finale überraschend gegen den 18-jährigen Stellan Bengtsson verlor. Besonders bemerkenswert an Shigeo Itō ist, dass er seine Erfolge ohne Trainer erzielte. Seine Technik erarbeitete er sich allein durch die Beobachtung anderer Spieler und eigene Experimente. Seinen Weltmeistertitel 1969 verdankte er nicht zuletzt auch Hikosuke Tamasu, der ihn in der Pause nach dem 3. Satz (bei 1:2 Satzrückstand) zu einem Taktikwechsel überredete, um den unangenehmen Schnittwechseln Schölers aus dem Wege zu gehen.
Shōgo Arai (jap. 荒井 正吾, Arai Shōgo; * 18. Januar 1945 in Yao, Präfektur Osaka) ist ein parteiloser japanischer…Shōgo Arai (jap. 荒井 正吾, Arai Shōgo; * 18. Januar 1945 in Yao, Präfektur Osaka) ist ein parteiloser japanischer Politiker, ehemaliger Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, für die Präfektur Nara und von 2007 bis 2023 Gouverneur von Nara. Arai schloss 1968 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio ab und wurde Beamter im Verkehrsministerium. 1972 absolvierte er ein Graduiertenstudium an der Maxwell School of Citizenship and Public Affairs der Syracuse University, in den 1990er Jahren stieg er im Ministerium zu Abteilungsleiterpositionen auf. 1999 wurde er Leiter der Kaijō Hoan-chō, der damals dem Verkehrsministerium unterstellten Behörde der japanischen Küstenwache. 2001 trat er zurück, beendete seine Beamtenlaufbahn und wandte sich der Politik zu. Bei der Sangiin-Wahl 2001 bewarb sich Arai als Kandidat der Liberaldemokratischen Partei (LDP) für das einzige Mandat in der Präfektur Nara und konnte den Demokraten Takeshi Maeda um rund 30.000 Stimmen schlagen. 2003 war er unter dem zweiten Kabinett Koizumi parlamentarischer Staatssekretär im Außenministerium. Im Sangiin war er ab 2006 Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie. Im März 2007 legte er sein Abgeordnetenmandat nieder, um sich bei den einheitlichen Regionalwahlen im April um die Nachfolge von Naras Gouverneur Yoshiya Kakimoto zu bewerben, der sich nach vier Amtszeiten zurückzog. Mit formaler Unterstützung von LDP und Kōmeitō, aber nur gegen eine kommunistische Gegenkandidatin erhielt er zwei Drittel der Stimmen. Ein Thema seiner Amtszeit ist die von Osakas Gouverneur Tōru Hashimoto vorangetriebene Schaffung eines „Zweckverbands Kansai“, an dessen Gründung sich Nara unter Gouverneur Arai anders als die anderen Präfekturen der Region zunächst nicht beteiligte (Beitritt erst im Dezember 2015). Er begründete dies mit der geringeren Wirtschafts- und Finanzkraft seiner Präfektur, hatte aber auch Zweifel am Nutzen der neuen Verwaltungsstruktur. Der Zweckverband Kansai, der nach dem Tōhoku-Erdbeben 2011 eine gemeinsame Reaktion der Präfekturen Kansais, z. B. bei der Aufnahme der Evakuierten aus dem Katastrophengebiet erlaubte, war auch ein Thema von Arais Wiederwahlkampf bei der Gouverneurswahl 2011. Bei der Wahl wurde er – diesmal gegen zwei Kandidaten, darunter ein von Hashimoto unterstützter Unabhängiger – mit rund 50 % der Stimmen für weitere vier Jahre wiedergewählt. Auch 2015 gegen Makoto Yamashita und 2019 gegen den Ex-Nationalabgeordneten Kiyoshige Maekawa wurde er wiedergewählt. Bei der Gouverneurswahl 2023 (immer noch Teil der einheitlichen Wahlen im April) landete Arai mit Unterstützung aus der DVP mit 16 % der Stimmen nur noch auf dem dritten Platz hinter dem nun von der Nippon Ishin no Kai nominierten Makoto Yamashita und dem von den beiden großen etablierten Nationalparteien LDP und KDP unterstützten Shō Hiraki und war damit nach vier Amtszeiten abgewählt.
Miyoko Watai (jap. 渡井 美代子, Watai Miyoko; * 8. Januar 1945 in der Präfektur Saitama) ist eine japanische Schachspielerin…Miyoko Watai (jap. 渡井 美代子, Watai Miyoko; * 8. Januar 1945 in der Präfektur Saitama) ist eine japanische Schachspielerin und -funktionärin. Sie trägt den Titel einer Internationalen Meisterin (WIM) und ist Generalsekretärin des japanischen Schachverbandes.
Martin Tetsuo Hiraga (jap. マルチノ 平賀 徹夫, Maruchino Hiraga Tetsuo; * 20. Januar 1945 in Hanamaki, Präfektur Iwate) ist ein…Martin Tetsuo Hiraga (jap. マルチノ 平賀 徹夫, Maruchino Hiraga Tetsuo; * 20. Januar 1945 in Hanamaki, Präfektur Iwate) ist ein japanischer Geistlicher und emeritierter römisch-katholischer Bischof von Sendai.
Issei Nishikawa (jap. 西川 一誠 Nishikawa Issei, eigentlich Nishikawa Kazumi; * 2. Januar 1945 in Asahi (heute: Echizen)…Issei Nishikawa (jap. 西川 一誠 Nishikawa Issei, eigentlich Nishikawa Kazumi; * 2. Januar 1945 in Asahi (heute: Echizen), Präfektur Fukui) ist ein japanischer Politiker und war von 2003 bis 2019 für vier Amtszeiten Gouverneur von Fukui. Nishikawa absolvierte 1968 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kyōto und wurde anschließend Beamter im Ministerium für Selbstverwaltung, wo er Ende der 1980er Jahre in Leitungspositionen aufstieg. Zuletzt war er ab 1992 Leiter der Planungsabteilung (kikaku-ka), ab 1994 stellvertretender Leiter des Sekretariats des Ministers für Staatsland. 1995 wurde er unter Yukio Kurita Vizegouverneur der Präfektur Fukui. Als Kurita sich 2003 nach vier Amtszeiten zurückzog, bewarb sich Nishikawa bei den einheitlichen Regionalwahlen im April um die Nachfolge, erhielt rund 53 % der Stimmen und konnte den ehemaligen Diplomaten Bundō Takagi und den Kommunisten Tomoichirō Yamakawa schlagen. 2007 und 2011 wurde er als De-facto-Allparteienkandidat jeweils nur gegen einen kommunistischen Gegenkandidaten klar für vier weitere Jahre im Amt bestätigt. Wie bereits unter Vorgänger Kurita z. B. nach dem Zwischenfall im schnellen Brüter Monju ist die Nuklearsicherheit besonders nach Unfällen ein wiederkehrendes Thema seiner Wahlkämpfe, da Fukui die Präfektur mit den meisten Kernreaktoren (15) im Land ist. Bei der Gouverneurswahl 2019 unterlag Nishikawa dem von der nationalen LDP unterstützten Tatsuji Sugimoto, von 2013 bis 2016 Vizegouverneur unter Nishikawa.
Tatsuya Nakamura (jap. 中村 達也, Nakamura Tatsuya; * 2. Januar 1945 in der Präfektur Tochigi) ist ein japanischer…Tatsuya Nakamura (jap. 中村 達也, Nakamura Tatsuya; * 2. Januar 1945 in der Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Jazzmusiker (Schlagzeug, Komposition).
Sadatoshi Kumagai (japanisch 熊谷 貞俊 Kumagai Sadatoshi; * 1. Januar 1945) ist ein japanischer Wissenschaftler und…Sadatoshi Kumagai (japanisch 熊谷 貞俊 Kumagai Sadatoshi; * 1. Januar 1945) ist ein japanischer Wissenschaftler und Politiker. Er kandidierte 2008 für den Gouverneursposten der Präfektur Osaka und war von 2009 bis 2012 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus, für die Parteien von Ichirō Ozawa (Demokratische Partei, Kokumin no Seikatsu ga Daiichi, Nippon Mirai no Tō). Bis Dezember 2007 war Kumagai Professor für Systems und Electric Power Engineering an der Universität Osaka. Er verließ die Universität, um als Parteiloser bei der Gouverneurswahl am 27. Januar 2008 anzutreten. Er wurde von der Demokratischen Partei, der Sozialdemokratischen Partei und der Neuen Partei Japan unterstützt. Seine Hauptkonkurrenten im Wahlkampf waren der Staranwalt Tōru Hashimoto, der von der Regierungspartei LDP unterstützt wurde, und der KPJ-gestützte Professor Shōji Umeda, nachdem die amtierende Gouverneurin Fusae Ōta angekündigt hatte, nicht wieder anzutreten. Im Oktober 2007 hatte bereits ein LDP-Kandidat die Bürgermeisterwahl von Osaka an den oppositionsgestützten Kunio Hiramatsu verloren. Bei der landesweit beachteten Wahl unterlag er aber deutlich Hashimoto, der fast doppelt so viele Stimmen erhielt wie er (Hashimoto 1.832.857, Kumagai 999.082, Umeda 518.563). Bei der Wahl am 30. August 2009 wurde Kumagai über die Liste der Demokratischen Partei im Verhältniswahlblock Kinki ins Shūgiin gewählt. Im Februar 2011 gehörte Kumagai zur Minshutō Seiken Kōtai ni Sekinin o motsu Kai, einer Gruppe von 16 demokratischen Abgeordneten, die wegen des innerparteilichen Disziplinarverfahrens gegen Ichirō Ozawa drohten, gegen die Haushaltsgesetze der eigenen Regierung zu stimmen. 2012 folgte er Ozawa zusammen mit weiteren Gegnern der von der Parteiführung verfolgten Verdopplung der Mehrwertsteuer aus der Demokratischen Partei in die Kokumin no Seikatsu ga Daiichi, dann die Nippon Mirai no Tō. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 trat er erneut nur über den Verhältniswahlblock an: Hinter zwölf Wahlkreiskandidaten, die sich den Listenplatz 1 teilten, kandidierte er auf Platz 13; die Mirai no Tō gewann nur ein Verhältniswahlmandat in Kinki.
Mutsuo Naganuma (jap. 長沼六男 Naganuma Mutsuo; * 1945 in der Präfektur Nagano, Japan) ist ein japanischer Kameramann. 1968…Mutsuo Naganuma (jap. 長沼六男 Naganuma Mutsuo; * 1945 in der Präfektur Nagano, Japan) ist ein japanischer Kameramann. 1968 trat er dem Produktionsstudio Shōchiku bei und arbeitete dort als Kameraassistent. Der 1978 erschienene Film Shin Ningen Shikkaku war sein erstes unabhängiges Werk als Kameramann. In den 1980er Jahren arbeitete er unter anderem mit dem Regisseur Shinji Sōmai zusammen an dessen preisgekrönten Arbeiten Gyoei no mure und Hikaru onna. 1985 erschien Genji Nakamuras Go for Break. Bei dem Actionfilm über eine Gruppe von Oberschülern, die eine andere Oberschule bewaffnet überfällt, um Geld zu erpressen, war Naganuma für die Kamera ebenso zuständig wie bei dem 26. Zatōichi-Film von Regisseur, Hauptdarsteller, Produzent und Drehbuchautor Shintarō Katsu. Anerkennung wurde ihm durch seine Mitarbeit an Junya Satos Drama O-Roshiya-koku suimu-dan zuteil, für das er bei der Verleihung der Japanese Academy Awards 1993 seine erste Nominierung und gleichzeitig seinen ersten Sieg in der Kategorie Beste Kamera erhielt. Für Tamasaburo Bandos Sehnsucht und für Yōji Yamadas Gakko war er im darauffolgenden Jahr erneut nominiert, wurde aber nicht ausgezeichnet. Gakko markierte die erste Zusammenarbeit zwischen ihm und Yōji Yamada. Neben den drei Fortsetzungen von Gakko, für die er zwei weitere Male bei den Japanese Academy Awards nominiert war, entstand unter Yamadas Regie auch das Samurai-Drama Samurai der Dämmerung (2002). Für die Kamera bei Samurai der Dämmerung, die laut einem Kritiker „[…] meist aus der typisch japanischen Tiefebene, aber einfach so, ohne formalen Ehrgeiz [beobachtet]“, erhielt er 2003 den Japanese Academy Award und den Kamerapreis beim Mainichi-Filmwettbewerb. 2005 war er erneut für den Japanese Academy Award nominiert, für einen weiteren Historienfilm Yamadas, The Hidden Blade, und Kiyoshi Sasabes Mysteryfilm Hanochi. 2006 übernahm er die Kamera bei Yōji Yamadas Drama Love and Honor – Bushi no ichibun über die Beziehung eines blinden Samurais zu seiner Ehefrau. Bei den Japanese Academy Awards 2007 konnte er sich mit Bushi no ichibun unter anderem gegen Hideo Yamamoto durchsetzen und gewann seinen dritten Japanese Academy Award.
Fujiko Fujio (jap. 藤子 不二雄, Fujiko Fujio) war der Name eines Mangaka-Duos, das mit dem Manga Doraemon international…Fujiko Fujio (jap. 藤子 不二雄, Fujiko Fujio) war der Name eines Mangaka-Duos, das mit dem Manga Doraemon international bekannt wurde. Es bestand aus den Zeichnern Hiroshi Fujimoto (藤本 弘, Fujimoto Hiroshi; * 1. Dezember 1933 in der Präfektur Toyama; † 23. September 1996) und Motoo Abiko (安孫子 素雄, Abiko Motoo; * 10. März 1934 in der Präfektur Toyama; † 7. April 2022).
Thomas T. Sekine (* 22. November 1933 in Tokio; † 16. Januar 2022) war ein japanischer Ökonom und gilt als einer der…Thomas T. Sekine (* 22. November 1933 in Tokio; † 16. Januar 2022) war ein japanischer Ökonom und gilt als einer der bedeutendsten Theoretiker auf dem Gebiet der marxschen Werttheorie. Sein Hauptwerk The Dialectic of Capital erschien 1986. Er war ein Schüler von Kozo Uno.
Isao Iwabuchi (jap. 岩淵 功, Iwabuchi Isao; * 17. November 1933 in der Präfektur Tochigi; † 16. April 2003 in Tokio) war…Isao Iwabuchi (jap. 岩淵 功, Iwabuchi Isao; * 17. November 1933 in der Präfektur Tochigi; † 16. April 2003 in Tokio) war ein japanischer Fußballnationalspieler. Er ist der Schwiegervater des Baseball-Profispielers Yoshimura Sadaaki. Iwabuchi debütierte am 11. Januar 1955 gegen die Auswahl Myanmars. Dabei gelang ihm gleich ein Treffer. Außerdem stand er im Nationalteam, das bei den Olympischen Spielen 1956 dabei war. Das Spiel gegen die Auswahl Australiens ging aber mit 0:2 verloren und so schied Japan in der ersten Runde aus.
Akira Endō (jap. 遠藤 章, Endō Akira; * 14. November 1933 in Higashiyuri (heute: Yurihonjō), Präfektur Akita; † 5. Juni…Akira Endō (jap. 遠藤 章, Endō Akira; * 14. November 1933 in Higashiyuri (heute: Yurihonjō), Präfektur Akita; † 5. Juni 2024 in Tokio) war ein japanischer Biochemiker, Professor an der Tokyo University of Agriculture and Technology (engl. für Tōkyō Nōkō Daigaku) und Direktor des Unternehmens Biopharm Research Laboratories (engl. für 株式会社バイオファーム研究所, K.K. Biopharm Kenkyūjo).
Jusaburō Tsujimura (japanisch 辻村 寿三郎, ursprünglich 辻村ジュサブロー geschrieben, Tsujimura Jusaburō; * 11. November 1933 in der…Jusaburō Tsujimura (japanisch 辻村 寿三郎, ursprünglich 辻村ジュサブロー geschrieben, Tsujimura Jusaburō; * 11. November 1933 in der Provinz Jinzhou (Mandschukuo); † 5. Februar 2023 in Miyoshi, Präfektur Hiroshima) war ein japanischer Autor von Puppenspielen, Puppenspieler und Puppenhersteller.
Hyōzō Kashiwabara (japanisch 柏原 兵三, Kashiwabara Hyōzō; * 10. November 1933 in Chiba (Präfektur Chiba); † 13. Februar…Hyōzō Kashiwabara (japanisch 柏原 兵三, Kashiwabara Hyōzō; * 10. November 1933 in Chiba (Präfektur Chiba); † 13. Februar 1972 in Tokio) war ein japanischer Germanist und Autor.
Ayako Wakao (japanisch 若尾 文子, Wakao Ayako; * 8. November 1933 in Tokio) ist eine japanische Schauspielerin, die seit…Ayako Wakao (japanisch 若尾 文子, Wakao Ayako; * 8. November 1933 in Tokio) ist eine japanische Schauspielerin, die seit 1952 in 130 Filmen und Fernsehproduktionen zu sehen war.
Isawa Taka (jap. 石和 鷹, eigentl.: 水城 顕, Mizuki Ken; * 6. November 1933; † 22. April 1997) war ein japanischer…Isawa Taka (jap. 石和 鷹, eigentl.: 水城 顕, Mizuki Ken; * 6. November 1933; † 22. April 1997) war ein japanischer Schriftsteller. Isawa wurde als Romanautor bekannt. Er bekam 1989 den Izumi-Kyōka-Literaturpreis für Nowaki sakaba und 1997 den Itō-Sei-Literaturpreis für seinen letzten Roman Jigoku wa ittei sumikazokashi (Die Hölle ist mein eigenes Heim). Er starb im gleichen Jahr an Kehlkopfkrebs. In deutscher Übersetzung erschien Isawas Erzählung Das Restaurant Applaus (Resutoran kassai-tei) in der von Hannelore Eisenhofer-Halim und Peter Pörtner herausgegebenen Anthologie Verführerischer Adlerfarn (1999). Sie handelt von dem Schicksal zweier Boxer, die durch den Sport gesundheitliche Schäden davontragen.
Ikuo Kamei (japanisch 亀井 郁夫, Kamei Ikuo; * 1. November 1933 in Shōbara, Präfektur Hiroshima; † 15. Mai 2019) war ein…Ikuo Kamei (japanisch 亀井 郁夫, Kamei Ikuo; * 1. November 1933 in Shōbara, Präfektur Hiroshima; † 15. Mai 2019) war ein japanischer Politiker. Für zwei Amtsperioden repräsentierte er die Präfektur Hiroshima im Sangiin, zunächst für die Liberaldemokratische Partei (LDP), ab 2005 für die Neue Volkspartei. Kamei studierte Rechtswissenschaft an der Universität Tokio und wurde nach seinem Abschluss 1957 Angestellter von Asahi Kasei. Dort war er von 1983 bis 1986 einer der Direktoren (torishimariyaku), bevor er das Unternehmen verließ und in die Politik wechselte. 1987 wurde er für den Landkreis Hiba ins Präfekturparlament Hiroshima gewählt, 1991 im Amt bestätigt. 1993 legte er sein Mandat nieder, um bei der Gouverneurswahl für die Nachfolge von Toranosuke Takeshita zu kandidieren, unterlag jedoch Yūzan Fujita. 1998 wechselte er in die nationale Politik, als er sich bei der Sangiin-Wahl erfolgreich um eines der beiden Mandate der Präfektur Hiroshima bewarb. 2002 war er im ersten Kabinett Koizumi parlamentarischer Staatssekretär (daijin-seimukan) im Kabinettsbüro. 2004 wurde er als Abgeordneter wiedergewählt. Als Gegner der Privatisierung der öffentlichen Post, die von Premierminister Jun’ichirō Koizumi betrieben wurde, unterstützte er 2005 den stellvertretenden Parteivorsitzenden der Neuen Volkspartei, seinen Bruder Shizuka, im Wahlkampf für die Shūgiin-Neuwahlen gegen den von Koizumi nominierten „Attentäter“-Kandidaten Takafumi Horie. Bei der erneuten Abstimmung über das Postprivatisierungsgesetz im Sangiin enthielt er sich durch Abwesenheit. Sein Parteiausschlussverfahren wegen der Unterstützung für die Postprivatisierungsrebellen verzögerte sich aber durch einen Einspruch, weil es sein eigener Bruder gewesen war, den er unterstützt hatte. Der LDP-Exekutivrat bestätigte jedoch im Dezember 2005 den Parteiausschluss, Kamei trat danach der Neuen Volkspartei bei. Er wurde in der neuen Partei Vizevorsitzender, später führte er auch die Sangiin-Fraktion. Zur Wahl 2010 trat er nicht mehr an und zog sich aus der Politik zurück.
Jun’ichi Watanabe (jap. 渡辺 淳一, Watanabe Jun’ichi; * 24. Oktober 1933 in Kamisunagawa, Hokkaidō; † 30. April 2014 in…Jun’ichi Watanabe (jap. 渡辺 淳一, Watanabe Jun’ichi; * 24. Oktober 1933 in Kamisunagawa, Hokkaidō; † 30. April 2014 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller. Watanabe studierte an der Medizinischen Hochschule Sapporo und arbeitete danach als orthopädischer Chirurg. Seit 1969 lebte er als Schriftsteller in Tokio. Bekannt wurde er mit Werken wie dem erotischen Roman Shitsurakuen (失楽園, „Ein verlorenes Paradies“), Romanen mit medizinischen Themen und biographischen Werken. Viele seiner Bücher, neben dem erwähnten Roman u. a. auch Toki rakujitsu (遠き落日, 1992) und Wakarenu riyū (別れぬ理由, 1987), wurden verfilmt. 1970 wurde er für Hikari to Kage (光と影) mit dem Naoki-Preis ausgezeichnet. Jun’ichi Watanabe verstarb am 30. April 2014 im Alter von 80 Jahren in seiner Wohnung in Tokio an Prostatakrebs.
Mitsuko Kusabue (japanisch 草笛 光子 Kusabue Mitsuko; * 22. Oktober 1933 in Yokohama) ist eine japanische Schauspielerin…Mitsuko Kusabue (japanisch 草笛 光子 Kusabue Mitsuko; * 22. Oktober 1933 in Yokohama) ist eine japanische Schauspielerin und Synchronsprecherin.
Ishii Shigeo (japanisch 石井 茂雄; geb. 1933 in Tōkyō; gest. 8. August 1962) war ein japanischer Maler der Yōga-Richtung…Ishii Shigeo (japanisch 石井 茂雄; geb. 1933 in Tōkyō; gest. 8. August 1962) war ein japanischer Maler der Yōga-Richtung während der Shōwa-Zeit.
Seiko Kanno (japanisch 菅野 聖子 Kanno Seiko; * 1933 in Sendai, Präfektur Miyagi als Seiko Aizawa; † 1988 in Nagaokakyō…Seiko Kanno (japanisch 菅野 聖子 Kanno Seiko; * 1933 in Sendai, Präfektur Miyagi als Seiko Aizawa; † 1988 in Nagaokakyō, Kyōto) war eine japanische Malerin und Lyrikerin und gehörte ab Mitte der 1960er Jahre zur dritten Generation der Gutai Art Association.
Mitsuo Hama (japanisch 浜 光雄, Hama Mitsuo, auch in der Schreibung: はまみつを; * 20. September 1933 in Shiojiri, Präfektur…Mitsuo Hama (japanisch 浜 光雄, Hama Mitsuo, auch in der Schreibung: はまみつを; * 20. September 1933 in Shiojiri, Präfektur Nagano; † 22. Februar 2011 in Matsumoto, Präfektur Nagano) war ein japanischer Schriftsteller und Jugendbuchautor.
Hiroshi Suzuki (jap. 鈴木 弘 Suzuki Hiroshi; * 18. September 1933 in der Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger japanischer…Hiroshi Suzuki (jap. 鈴木 弘 Suzuki Hiroshi; * 18. September 1933 in der Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger japanischer Schwimmer. Suzuki nahm erstmals 1952 an den Olympischen Spielen in Helsinki teil. Dort gewann er über 100 m Freistil und mit der Staffel über 4 × 200 m Freistil Silber. Im Finale über die Einzeldistanz schwamm er dieselbe Zeit wie der Goldmedaillengewinner Clarke Scholes – die Kampfrichter entschieden aber zugunsten des US-Amerikaners. In den selbigen Disziplinen errang der Japaner bei den Asienspielen 1954 in Manila Gold. 1956 trat er erneut bei den Olympischen Spielen an. In Melbourne wurde er mit der Staffel über 4 × 200 m Freistil Vierter, im Einzelwettbewerb über 100 m Freistil erreichte er das Halbfinale.
Kōji Fujika (jap. 藤家 虹二, eigentlich: 藤家 光嗣, beides Fujika Kōji; * 2. September 1933; † 24. Oktober 2011) war ein…Kōji Fujika (jap. 藤家 虹二, eigentlich: 藤家 光嗣, beides Fujika Kōji; * 2. September 1933; † 24. Oktober 2011) war ein japanischer Jazzmusiker (Klarinette), der als „Mr Clarinet“ im Bereich des Swing und Mainstream Jazz aktiv war. Kohji Fujika arbeitete ab den 1950er-Jahren in der japanischen Jazzszene; 1959 entstanden erste Plattenaufnahmen. 1976 begleitete er den Sänger Toshio Oida (It Was a Very Good Year); im selben Jahr trat er mit der Band von Jimmy Takeuchi im Tokioter Jazzclub Birdland auf. Unter eigenem Namen entstanden 1978/79 die Livemitschnitte Happy Session (ハッピー・セッション, Vols. 1 & 2), an denen Musiker wie Akio Mitsui, Satoru Oda, Nobuhiko Arichika, Yoshitaka Akimitsu, Ikuo Shiozaki, Tsuneo Shibata und Jimmy Takeuchi mitwirkten. In den 1980er-Jahren spielte er bei Nobuo Hara; 1987 nahm er ein Tributalbum auf Benny Goodman auf (Tribute to „King of Swing“ Benny Goodman, mit Shin Kazuhara, Satoru Oda, Naoki Nishi, Ikuo Shiozaki, Susumu Takahashi, Harada, Mari Nakamoto, Sakae Mori und dem Tokyo Union Orchestra unter Leitung von Tatsuya Takahashi). Im Bereich des Jazz listet ihn Tom Lord zwischen 1976 und 1987 bei sieben Aufnahmesessions. Er trat noch bis Mitte der 2000er-Jahre auf.
Bunta Sugawara (japanisch 菅原 文太 Sugawara Bunta; * 16. August 1933 in Sendai, Präfektur Miyagi; † 28. November 2014 in…Bunta Sugawara (japanisch 菅原 文太 Sugawara Bunta; * 16. August 1933 in Sendai, Präfektur Miyagi; † 28. November 2014 in Tokio) war ein japanischer Schauspieler und Synchronsprecher, der in fast 200 Spielfilmen auftrat. Er spielte überwiegend in Yakuza- und Gangsterfilmen mit. Sein ältester Sohn Sugawara Kaoru war ebenfalls Schauspieler; Kaoru starb im Oktober 2001 bei einem Eisenbahnunfall.
Tetsuko Kuroyanagi (japanisch 黒柳 徹子, Kuroyanagi Tetsuko; * 9. August 1933 in Nogizaka, Akasaka, Tokio (heute: Nogizaka…Tetsuko Kuroyanagi (japanisch 黒柳 徹子, Kuroyanagi Tetsuko; * 9. August 1933 in Nogizaka, Akasaka, Tokio (heute: Nogizaka, Minato, Tokio)) ist eine japanische Schauspielerin und Schriftstellerin.