Akira Toriyama (jap. 鳥山 明, Toriyama Akira; * 5. April 1955 in Nagoya in der Präfektur Aichi; † 1. März 2024) war ein…Akira Toriyama (jap. 鳥山 明, Toriyama Akira; * 5. April 1955 in Nagoya in der Präfektur Aichi; † 1. März 2024) war ein japanischer Mangaka, Charakterdesigner und Drehbuchautor. Weltweit bekannt wurde er vor allem als Autor der Manga-Reihe Dragon Ball.
Takayoshi Yamano (jap. 山野 孝義, Yamano Takayoshi; * 5. April 1955 in der Präfektur Osaka) ist ein ehemaliger japanischer…Takayoshi Yamano (jap. 山野 孝義, Yamano Takayoshi; * 5. April 1955 in der Präfektur Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Hiroshi Aoshima (jap. 青島 広志, Aoshima Hiroshi; * 1955) ist ein japanischer Komponist und Dirigent. Er absolvierte sein…Hiroshi Aoshima (jap. 青島 広志, Aoshima Hiroshi; * 1955) ist ein japanischer Komponist und Dirigent. Er absolvierte sein Kompositions-Studium an der Tokyo National University of Fine Arts and Music und graduierte 1980 in seinem Fach Komposition. Er schrieb eine Reihe von Opern, Chorwerken, für Blasorchester und diverse Blasinstrumente. Nunmehr ist er Professor am Tokyo National University of Fine Arts and Music und an der Universität Tsuru. Er ist ebenso Dirigent des Kanagawa Philharmonic Orchestra.
Tadashi Mihara (jap. 三原 正, Mihara Tadashi; * 30. März 1955 in Gunma, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer. Gegen…Tadashi Mihara (jap. 三原 正, Mihara Tadashi; * 30. März 1955 in Gunma, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer. Gegen den bis dahin ungeschlagenen US-Amerikaner Rocky Fratto (24-0-0) trat er 1981 um die vakante Weltmeisterschaft der WBA im Halbmittelgewicht an und siegte durch Mehrheitsentscheidung.
Jun Murai (japanisch 村井 純 Murai Jun; * 29. März 1955 in Tokio) ist ein japanischer Mathematiker, Informatiker und…Jun Murai (japanisch 村井 純 Murai Jun; * 29. März 1955 in Tokio) ist ein japanischer Mathematiker, Informatiker und Hochschullehrer. Er ist als „Vater des Internets in Japan“ und „Internet-Samurai“ bekannt. 2013 wurde er von der Internet Society in die Internet Hall of Fame aufgenommen und 2019 nahm er den Ritter der Ehrenlegion von der französischen Regierung entgegen.
Hiroshi Nishihara (jap. 西原 寛, Nishihara Hiroshi; geb. 21. März 1955) ist ein japanischer Chemiker und Professor für…Hiroshi Nishihara (jap. 西原 寛, Nishihara Hiroshi; geb. 21. März 1955) ist ein japanischer Chemiker und Professor für Chemie an der Universität Tokio. Er ist Leiter des Labors für anorganische Chemie und ist bekannt für seine Forschung zur Synthese und Elektrochemie von leitenden Koordinationspolymeren. Er beschäftigt sich mit der Entwicklung neuer elektro- und fotofunktionaler Materialien auf Basis von Übergangsmetallen und kettenartigen π-Systemen sowie mit Elektronentransfersystemen unter Ausnutzung molekularer Grenzflächen. Seine Forschungsgebiete umfassen Koordinationschemie, Organometallchemie, Elektrochemie, Photochemie und Nanomaterialien. Nishihara ist zurzeit der Vizepräsident der Electrochemical Society of Japan und der japanische Vertreter der International Society of Electrochemistry (ISE).
Mariya Takeuchi (japanisch 竹内 まりや, Takeuchi Mariya; geboren am 20. März 1955 in Izumo (Shimane)) ist eine japanische…Mariya Takeuchi (japanisch 竹内 まりや, Takeuchi Mariya; geboren am 20. März 1955 in Izumo (Shimane)) ist eine japanische J-Pop-Sängerin und -Komponistin.
Mikiyasu Tanaka (jap. 田中 幹保, Tanaka Mikiyasu; * 18. März 1955 in Yumesaki, Kreis Shikama (heute: Himeji), Präfektur…Mikiyasu Tanaka (jap. 田中 幹保, Tanaka Mikiyasu; * 18. März 1955 in Yumesaki, Kreis Shikama (heute: Himeji), Präfektur Hyōgo) ist ein ehemaliger japanischer Volleyballspieler. Tanaka gehörte dem Nippon Steel Club an. Von 1973 bis 1986 spielte er in der japanischen Nationalmannschaft. 1976 nahm er an den Olympischen Spielen in Montreal teil und erreichte mit Japan den vierten Platz. Beim World Cup 1977 gewann Tanaka mit der Nationalmannschaft die Silbermedaille. 1982 wurden die Japaner bei der Weltmeisterschaft Vierte. Bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles, bei denen Japan den siebten Platz erreichte, wurde Tanaka in allen sechs Spielen eingesetzt. Allerdings wurde er bei einer Dopingkontrolle positiv auf Ephedrin getestet und disqualifiziert. Von 2001 bis 2004 war Tanaka Trainer der japanischen Nationalmannschaft.
Jirō Watanabe (jap. 渡辺 二郎, Watanabe Jirō; * 16. März 1955 in Yakage, Japan) ist ein Mitglied der Yakuza-Bande…Jirō Watanabe (jap. 渡辺 二郎, Watanabe Jirō; * 16. März 1955 in Yakage, Japan) ist ein Mitglied der Yakuza-Bande Yamaguchi-gumi und ehemaliger japanischer Boxer im Superfliegengewicht.
Tsuneo Niijima (jap. 新島 恒男, Niijima Tsuneo; * 1955) ist ein japanischer Amateurastronom und Asteroidenentdecker. Er…Tsuneo Niijima (jap. 新島 恒男, Niijima Tsuneo; * 1955) ist ein japanischer Amateurastronom und Asteroidenentdecker. Er entdeckte von 1986 bis 1995 insgesamt 32 Asteroiden, den überwiegenden Teil davon zusammen mit Takeshi Urata. Zusammen mit diesem entdeckte er am 30. Oktober 1986 auch den periodischen Kometen 112P/Urata-Niijima Der Asteroid (5507) Niijima wurde nach ihm benannt.
Yanji I (jap. 李 良枝, Yangji Lee, Yoshie Tanaka; I Yanji, 田中 淑枝, Tanaka Yoshie; * 15. März 1955; † 22. Mai 1992) war eine…Yanji I (jap. 李 良枝, Yangji Lee, Yoshie Tanaka; I Yanji, 田中 淑枝, Tanaka Yoshie; * 15. März 1955; † 22. Mai 1992) war eine japanische Schriftstellerin. I war Tochter koreanischer Einwanderer in Japan. 1964 erhielt die Familie die japanische Staatsbürgerschaft und den Nachnamen Tanaka; Yanji Is offizieller japanischer Name wurde Yoshie Tanaka. Ab 1980 besuchte sie mehrfach Korea und begann – beeindruckt von der koreanischen Kultur – 1982 ein Literaturstudium an der Seoul National University. Während ihrer Studienzeit verfasste sie den autobiographischen Roman Nabi Taryong, der in der Literaturzeitschrift Gunzō erschien und für den Akutagawa-Preis nominiert wurde. Diesen erhielt sie 1988 für den Roman Yūhi. 1992 verstarb sie 37-jährig an einer akuten Myokarditis.
Shōkō Asahara (jap. 麻原 彰晃 Asahara Shōkō), bürgerlicher Name Chizuo Matsumoto (jap. 松本 智津夫 Matsumoto Chizuo; * 2. März…Shōkō Asahara (jap. 麻原 彰晃 Asahara Shōkō), bürgerlicher Name Chizuo Matsumoto (jap. 松本 智津夫 Matsumoto Chizuo; * 2. März 1955 auf Kyūshū; † 6. Juli 2018 in Tokio), war Gründer und Führer der japanischen Sekte Ōmu Shinrikyō (Aum-Sekte). Für seine Rolle bei den Giftgasanschlägen in der Tokioter U-Bahn am 20. März 1995 wurde er 2004 zum Tode verurteilt und das Urteil im September 2006 vom Obersten Gerichtshof Japans in letzter Instanz bestätigt. Die Hinrichtung fand am 6. Juli 2018 statt.
Masao Yoshida (japanisch 吉田 昌郎, Yoshida Masao; * 17. Februar 1955 in der Präfektur Osaka; † 9. Juli 2013 in Tokio) war…Masao Yoshida (japanisch 吉田 昌郎, Yoshida Masao; * 17. Februar 1955 in der Präfektur Osaka; † 9. Juli 2013 in Tokio) war ein japanischer Nuklearingenieur und der zuständige Betriebsleiter der Atomkraftwerke während der Nuklearkatastrophe von Fukushima 2011.
Akiko Yano (japanisch 矢野 顕子, Yano Akiko; * 13. Februar 1955 in Tokio, Präfektur Tokio als Suzuki Akiko, japanisch 鈴木…Akiko Yano (japanisch 矢野 顕子, Yano Akiko; * 13. Februar 1955 in Tokio, Präfektur Tokio als Suzuki Akiko, japanisch 鈴木 顕子) ist eine japanische Komponistin, Sängerin, Pianistin und Produzentin. Sie ist sowohl im Jazz- als auch im Popbereich tätig.
Takashi Kako (japanisch 加古 隆, Kako Takashi; * 31. Januar 1947 in Toyonaka, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Pianist…Takashi Kako (japanisch 加古 隆, Kako Takashi; * 31. Januar 1947 in Toyonaka, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Pianist und Komponist, der in Japan wegen seiner Sounds am Klavier als „Maler des Pianos“ und als Filmkomponist bekannt ist. Sein Sohn ist der Schauspieler und Seiyū Kako Rion.
Ikuo Kabashima (jap. 蒲島 郁夫 Kabashima Ikuo; * 28. Januar 1947 im Kreis Kamoto (heute Stadt Yamaga), Präfektur Kumamoto)…Ikuo Kabashima (jap. 蒲島 郁夫 Kabashima Ikuo; * 28. Januar 1947 im Kreis Kamoto (heute Stadt Yamaga), Präfektur Kumamoto) ist ein japanischer Politologe, Politiker und war von 2008 bis 2024 parteiloser Gouverneur von Kumamoto.
Shōzō Saijō (jap. 西城 正三 Saijō Shōzō; * 28. Januar 1947 in Saitama, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im…Shōzō Saijō (jap. 西城 正三 Saijō Shōzō; * 28. Januar 1947 in Saitama, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im Federgewicht. Er wurde von Masaki Kanehira sowie von Ben Adachi gemanagt.
Masakatsu Shibasaki (jap. 柴崎 正勝, Shibasaki Masakatsu; * 25. Januar 1947 in der Präfektur Saitama, Japan) ist ein…Masakatsu Shibasaki (jap. 柴崎 正勝, Shibasaki Masakatsu; * 25. Januar 1947 in der Präfektur Saitama, Japan) ist ein japanischer Chemiker.
Masashi „Jumbo“ Ozaki (japanisch 尾崎 将司, Ozaki Masashi; * 24. Januar 1947 in Shishikui (heute: Kaiyō), Präfektur…Masashi „Jumbo“ Ozaki (japanisch 尾崎 将司, Ozaki Masashi; * 24. Januar 1947 in Shishikui (heute: Kaiyō), Präfektur Tokushima, Japan; † 23. Dezember 2025) war der erfolgreichste Profigolfer der Japan Golf Tour. Er ist besser bekannt als Jumbo Ozaki, wegen seiner Körpergröße (1,81 Meter/90 kg) und seines langen Abschlages.
Ikuo Hayashi (* 23. Januar 1947) ist ein ehemaliger Herzchirurg, Sektenmitglied und Terrorist, der für seine…Ikuo Hayashi (* 23. Januar 1947) ist ein ehemaliger Herzchirurg, Sektenmitglied und Terrorist, der für seine Beteiligung am Giftgasanschlag in der Tokioter U-Bahn 1995 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Nach seinem Beitritt zur Ōmu Shinrikyō Sekte 1990 übernahm er das Amt des Ministers für Gesundheit in dieser Hierarchie und war in dieser Funktion u. a. am Mentizid verschiedener Mitglieder beteiligt.
Sen’ichi Hoshino (jap. 星野 仙一, Hoshino Sen’ichi; * 22. Januar 1947 in Kurashiki, Präfektur Okayama; † 4. Januar 2018)…Sen’ichi Hoshino (jap. 星野 仙一, Hoshino Sen’ichi; * 22. Januar 1947 in Kurashiki, Präfektur Okayama; † 4. Januar 2018) war ein japanischer Baseballmanager und ehemaliger Pitcher. Für die Olympischen Sommerspiele 2008 trainiert er die japanische Baseballnationalmannschaft. Als Spieler gewann er 1974 den Sawamura Award für den besten Pitcher der Liga.
Sachio Kinugasa (japanisch 衣笠 祥雄, Kinugasa Sachio; geboren 18. Januar 1947 in Kyōto; gestorben 23. April 2018) war ein…Sachio Kinugasa (japanisch 衣笠 祥雄, Kinugasa Sachio; geboren 18. Januar 1947 in Kyōto; gestorben 23. April 2018) war ein japanischer Baseballspieler.
Keiji Kokuta (japanisch 穀田 恵二 Kokuta Keiji; * 11. Januar 1947 in Mizusawa (heute Stadt Ōshū), Iwate (historisch Ōshū))…Keiji Kokuta (japanisch 穀田 恵二 Kokuta Keiji; * 11. Januar 1947 in Mizusawa (heute Stadt Ōshū), Iwate (historisch Ōshū)) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Kommunistischen Partei Japans (KPJ). Von 1993 bis 2024 war er Mitglied im Abgeordnetenhaus, dem Unterhaus des Nationalparlaments, für die meiste Zeit für den Verhältniswahlblock Kinki. Kokuta studierte japanische Literatur an der Ritsumeikan-Universität und wurde nach seinem Abschluss 1969 Mitarbeiter von deren Träger, der Ritsumeikan-Bildungskörperschaft (学校法人立命館 gakkō hōjin Ritsumeikan). 1972 wurde er Mitarbeiter des „KPJ-Komitees Gebiet Nord“ (Kita-chiku iinkai), das für die Bezirke Nord und Kamigyō der Stadt Kyōto zuständig ist, der traditionell wichtigsten Hochburg der KPJ. In die aktive Politik stieg Kokuta bei den einheitlichen Wahlen 1987 ein, als er im Wahlkreis Bezirk Nord für eine Wahlperiode in das Stadtparlament Kyōto gewählt wurde. In die Nationalpolitik wechselte Kokuta zur Abgeordnetenhauswahl 1993, als er im damaligen SNTV-Fünfmandatswahlkreis 1 der Präfektur Kyōto kandidierte. Kyōto 1 war einer der wenigen Wahlkreise im Land, in denen die KPJ regelmäßig zwei Kandidaten nominiert hatte, aber bei der Wahl 1990 waren die beiden KPJ-Kandidaten auf den Plätzen sechs und sieben gelandet, und 1993 war Kokuta der einzige kommunistische Kandidat. Mit über 20 % der Stimmen erzielte er den mit Abstand höchsten Stimmenanteil vor Seiji Maehara (NJP, 17 %) und Bunmei Ibuki (LDP, 12,8 %). Nach der Wahlrechtsreform wechselte Kokuta in den neuen FPTP-Einmandatswahlkreis Kyōto 1, der Teile der Stadt Kyōto umfasst. Dort unterlag er bei der Wahl 1996 mit 30,0 % der Stimmen nur knapp Bunmei Ibuki (31,3 %), blieb aber über die neu eingeführte Verhältniswahl im Block Kinki Abgeordneter. Bei den folgenden Wahlen vergrößerte sich Kokutas Rückstand auf Ibuki, aber er gewann durchgehend einen der meist zwei oder drei KPJ-Sitze bei der Verhältniswahl in Kinki. Im Abgeordnetenhaus war er unter anderem riji (wörtl. „Direktor“; ≈Vizevorsitzende) im Haushaltsausschuss. In der KPJ führte er von 1997 das Komitee für Parlamentsangelegenheiten. Zeitweise war er auch Vorsitzender der Gruppe der KPJ-Abgeordnetenhausmitglieder (≈Fraktionsvorsitzender, aber eigentlich nicht identisch mit der Fraktion im engeren Sinne). Im Juni 2023 kündigte Kokuta seinen Rückzug aus der Politik zur nächsten allgemeinen Abgeordnetenhauswahl an und schied mit der Auflösung der Kammer vor der Wahl 2024 aus dem Parlament aus.
Takashi Tanihata (jap. 谷畑 孝, Tanihata Takashi; * 10. Januar 1947 in der Stadt Ikeda, Präfektur Osaka; † 23. Dezember…Takashi Tanihata (jap. 谷畑 孝, Tanihata Takashi; * 10. Januar 1947 in der Stadt Ikeda, Präfektur Osaka; † 23. Dezember 2025) war ein japanischer Politiker (SPJ (Sozialistische Partei Japans)→LDP (Liberaldemokratische Partei)→ Ishin (Nippon Ishin no Kai→Ishin no Tō→Ōsaka Ishin no Kai→Nippon Ishin no Kai)) und von 1996 bis 2020 Mitglied des Abgeordnetenhauses für den Verhältniswahlwahlkreis Kinki.
Motoo Hayashi (jap. 林 幹雄 Hayashi Motoo; * 3. Januar 1947 in Tōnoshō, Landkreis Katori, Präfektur Chiba) ist ein…Motoo Hayashi (jap. 林 幹雄 Hayashi Motoo; * 3. Januar 1947 in Tōnoshō, Landkreis Katori, Präfektur Chiba) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Durchgehend von 1993 bis 2024 war er Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus der Kokkai, und mehrfach Minister. In der LDP gehörte er bis 2012 der Ishihara-Faktion, danach der Nikai-Faktion an.
Eiji Kusuhara (japanisch 楠原 映二 Kusuhara Eiji; * 2. Januar 1947 in Tokio, Japan; † 23. April 2010 in London, England)…Eiji Kusuhara (japanisch 楠原 映二 Kusuhara Eiji; * 2. Januar 1947 in Tokio, Japan; † 23. April 2010 in London, England) war ein japanischer Schauspieler.
Hideaki Yanagida (jap. 柳田 英明, Yanagida Hideaki; * 1. Januar 1947 in Hachirōgata, Präfektur Akita) ist ein ehemaliger…Hideaki Yanagida (jap. 柳田 英明, Yanagida Hideaki; * 1. Januar 1947 in Hachirōgata, Präfektur Akita) ist ein ehemaliger japanischer Ringer. Er wurde im Jahre 1972 Olympiasieger und in den Jahren 1970 und 1971 Weltmeister im freien Stil im Bantamgewicht.
Kōriki Jōjima (japanisch 城島 光力 Jōjima Kōriki, eigentlich und bis 2005 auch bei Wahlen 城島 正光 Jōjima Masamitsu; * 1.…Kōriki Jōjima (japanisch 城島 光力 Jōjima Kōriki, eigentlich und bis 2005 auch bei Wahlen 城島 正光 Jōjima Masamitsu; * 1. Januar 1947 in Yanagawa, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Politiker der Demokratischen Partei (DPJ). Er war von 1996 bis 2012 Mitglied des Shūgiin, zuletzt für den Wahlkreis Kanagawa 10, und von Oktober bis Dezember 2012 Finanzminister im Kabinett Noda. Jōjima, Absolvent der La-Salle-Oberschule in Kagoshima und der agrarwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, arbeitete nach seinem Studienabschluss 1970 für Ajinomoto, wo er 25 Jahre lang blieb. Dort übernahm er später auch Führungspositionen in der Ajinomoto-Unternehmensgewerkschaft. Bei der Shūgiin-Wahl 1996 wechselte Jōjima in die Politik: Für Ichirō Ozawas Neue Fortschrittspartei (NFP) kandidierte er im Verhältniswahlblock Tokio auf Listenplatz 1 und war sicher gewählt. Nach der Auflösung der NFP kam er 1998 über Kansei Nakanos Shintō Yūai zur „neuen“ DPJ. Für diese übernahm er bei den Wahlen 2000, 2003 und 2005 die Kandidatur im Wahlkreis Tokio 13 gegen Ichirō Kamoshita (LDP), konnte sich aber nur 2003 durchsetzen. 2000 wurde er über den Verhältniswahlblock wiedergewählt, 2005 verlor er sein Mandat. Für die Wahl 2009 übernahm er den Wahlkreis Kanagawa 10, der Teile der Stadt Kawasaki umfasst, und zog gegen Kazunori Tanaka (LDP) erneut ins Parlament ein. Jōjima war 2002 Mitglied des „nächsten Kabinetts“, des DPJ-Schattenkabinetts von Naoto Kan. Höhere Vorstandspositionen in der Nationalpartei übernahm er nach dem Regierungswechsel 2009: 2010 wurde er unter Naoto Kan stellvertretender Vorsitzender im politischen Planungsausschuss, 2011 unter Yoshihiko Noda stellvertretender Generalsekretär. Im Januar 2012 berief ihn Noda bei einer Umbildung von Parteiführung und Kabinett zum Vorsitzenden des Komitees für Parlamentsangelegenheiten. Er ist seit 2011 außerdem Vorsitzender des DPJ-Präfekturverbandes Kanagawa. Bei einer Partei- und Kabinettsumbildung im Oktober 2012 ersetzte er Finanzminister Jun Azumi, der in die Parteiführung wechselte. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 erhielt Jōjima im 10. Wahlkreis Kanagawa nur 21,9 % der Stimmen und unterlag damit Kazunori Tanaka (LDP, 37,5 %). Eine Wiederwahl über den Verhältniswahlblock verfehlte er damit ebenfalls und wurde wie sieben weitere amtierende Minister im Kabinett Noda abgewählt. 2014 erhielt er zwar wieder mehr Stimmen, unterlag Tanaka aber noch klarer, der eine absolute Mehrheit der Stimmen gewann. 2015 kündigte er seinen Rückzug aus der aktiven Nationalpolitik an.
Yūsuke Ōmi (jap. 近江 友介, Ōmi Yūsuke; * 26. Dezember 1946 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer…Yūsuke Ōmi (jap. 近江 友介, Ōmi Yūsuke; * 26. Dezember 1946 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Masashi Miura (japanisch 三浦 雅士; geboren 17. Dezember 1946 in Hirosaki, Präfektur Aomori) ist ein japanischer…Masashi Miura (japanisch 三浦 雅士; geboren 17. Dezember 1946 in Hirosaki, Präfektur Aomori) ist ein japanischer Herausgeber, Literaturkritiker, Essayist und Tanzexperte. Von 1978 bis 1980 benutzte er das Pseudonym Imai Hiroyasu (今井 裕康).
Ken’ichi Nomoto (japanisch 野本 憲一, Nomoto Ken’ichi; * 1. Dezember 1946) ist ein japanischer Astrophysiker und Astronom.…Ken’ichi Nomoto (japanisch 野本 憲一, Nomoto Ken’ichi; * 1. Dezember 1946) ist ein japanischer Astrophysiker und Astronom. Nomoto wurde 1974 an der Universität Tokio in Astronomie promoviert und war danach Forschungsstipendiat der Japan Society for the Promotion of Science. 1976 wurde er Assistant Professor an der Universität Ibaraki und 1982 Assistant Professor an der Universität Tokio, an der er 1985 Associate Professor und 1993 Professor wurde. Er ist am Kavli-Institut für Mathematik und Physik des Universums (IPMU) in Tokio als Projekt-Professor und leitender Wissenschaftler. Nomoto befasst sich mit Supernova Explosionen und der Anreicherung des Universums mit schweren chemischen Elementen durch diese. 2008 fand er mit Keiichi Maeda und Masaomi Tanaka am Subaru-Teleskop heraus, dass die meisten Kernkollaps-Supernovae nicht kugelsymmetrisch, sondern eher länglicher Gestalt sind. Mit Maeda und anderen konnte er aus der asymmetrischen Struktur von Supernova-Explosionen auch Abweichungen im Erscheinungsbild von Typ Ia Supernovae erklären, die vorher Zweifel an der Verwendung als Standardkerzen für Entfernungsbestimmung genährt hatten. Ebenfalls 2008 konnte er mit Kollegen Lichtechos der Supernova SN 1572 von Tycho Brahe (1572) untersuchen, das heißt Licht der Supernovaexplosion, dass in der Umgebung reflektiert wurde und erst in der Gegenwart die Erde erreichte. Die Beobachtung bestätigte, dass es sich um eine Typ Ia Supernova handelte. 2009 entdeckte er mit Kollegen eine besonders helle Typ Ia Supernova, deren Vorgängerstern aufgrund schneller Rotation eine Masse hatte, die etwas über der Chandrasekhar-Grenze von 1,44 Sonnenmassen lag. Die Entdeckung hat Auswirkungen auf die gängige Verwendung von Supernovae vom Typ Ia als Standardkerzen für die Entfernungsmessung im Universum. 2010 gelang ihm mit Kollegen der Nachweis einer Supernova (SN 2005cz), die mit zehn Sonnenmassen des Vorgängersterns an der Grenze dafür liegt, dass Supernovae überhaupt auftreten. 2012 erklärte er die Tatsache, dass häufig kein Begleitstern in Typ Ia Supernovae gefunden wurde damit, dass der Begleitstern des Doppelsternsystems sich vor der Supernova-Explosion zu einem Helium-reichen weißen Zwerg entwickelte, der schwer zu beobachten ist. Das war vorher ein Problem für SD-Szenarien der Entstehung von Typ 1 Supernovae, in denen ein weißer Zwerg von seinem Begleitstern (etwa einem roten Riesen) Masse abzieht und dann in einer Supernova explodiert. 1989 erhielt er den Nishina Memorial Prize, 1995 die Japan Academy Medal und 2010 die Medaille des Instituts für Astrophysik in Paris. 2015 erhielt er den Marcel Grossmann Award für Pionierarbeiten zur Rolle von Doppelsternsystemen in der Entwicklung massiver Sterne. Er zeigte, dass Doppelsternsysteme verschiedene Wege in der Evolution massiver Sterne eröffnen, mit verschiedenen Arten von Supernovae, Hypernovae, Gammablitzen und Neutronensternen und schwarzen Löchern als Endstationen. Er stellte dazu sowohl theoretische Untersuchungen an als auch solche in der beobachtenden Astronomie. Für 2019 wurde ihm der Hans-A.-Bethe-Preis der American Physical Society zugesprochen, für 2026 der Gruber-Preis für Kosmologie. Ebenfalls 2026 wurde er mit dem Shaw Prize für Astronomie ausgezeichnet.
Kazuhiro Ninomiya (jap. 二宮和弘, Ninomiya Kazuhiro; * 28. November 1946 in Fukuoka; † 4. Mai 2026 ebenda) war ein…Kazuhiro Ninomiya (jap. 二宮和弘, Ninomiya Kazuhiro; * 28. November 1946 in Fukuoka; † 4. Mai 2026 ebenda) war ein japanischer Judoka. Er gewann eine olympische Goldmedaille und einen Weltmeistertitel. Der 1,90 m große Ninomiya kämpfte in großen Turnieren meist in der offenen Klasse. Bei der Universiade 1967 in Tokio siegte er in der Klasse bis 93 kg. Drei Jahre später wurde Ninomiya Asienmeister im Schwergewicht. Bei den Weltmeisterschaften 1973 in Lausanne gewann er den Titel in der offenen Klasse durch einen Finalsieg über seinen Landsmann Haruki Uemura. Zwei Jahre später standen sich die beiden im Finale der Weltmeisterschaften 1975 in Wien erneut gegenüber, diesmal gewann Uemura. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal trat Uemura in der offenen Klasse an, Kazuhiro Ninomiya startete in der Klasse bis 93 kg. Für seine ersten beiden Kämpfe gegen Fahed Salem aus Kuwait und An Ung-nam aus Nordkorea benötigte Ninomiya zusammen 1:42 Minuten. Das Viertelfinale gegen Dietmar Lorenz aus der DDR ging über die volle Distanz, Ninomiya gewann mit waza-ari. Im Halbfinale besiegte der Japaner Jürg Röthlisberger aus der Schweiz nach 57 Sekunden. Das Finale zwischen Ninomiya und Ramas Charschiladse aus der Sowjetunion ging über die volle Kampfzeit, Ninomiya gewann durch waza-ari. Ninomiyas letztes großes Turnier war 1978 der Jigoro Kano Cup in Tokio. Ninomiya unterlag Dietmar Lorenz im Halbschwergewichtsfinale, in allen anderen Gewichtsklassen siegten vor einheimischem Publikum japanische Judokas.
Minoru Kobata (jap. 小畑 穣, Kobata Minoru; * 24. November 1946 in Urawa (heute: Saitama)) ist ein ehemaliger japanischer…Minoru Kobata (jap. 小畑 穣, Kobata Minoru; * 24. November 1946 in Urawa (heute: Saitama)) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Terunobu Fujimori (藤森 照信 Fujimori Terunobu; * 21. November 1946 in Miyagawa-mura, Suwa-gun (heute Chino-shi), Nagano)…Terunobu Fujimori (藤森 照信 Fujimori Terunobu; * 21. November 1946 in Miyagawa-mura, Suwa-gun (heute Chino-shi), Nagano) ist ein japanischer Architekt und Architekturtheoretiker. Seine Bauten sind oftmals aus natürlichen Materialien und unter Zuhilfenahme traditioneller Techniken gefertigt. Er benutzt eine eigensinnige Formensprache. Die Gebäudeentwürfe reagieren auf die umgebende Landschaft. Bekannt ist er in Europa vor allem für seine Teehäuser.
Naoki Inose (jap. 猪瀬 直樹 Inose Naoki; * 20. November 1946 in Iiyama, Präfektur Nagano) ist ein japanischer Publizist und…Naoki Inose (jap. 猪瀬 直樹 Inose Naoki; * 20. November 1946 in Iiyama, Präfektur Nagano) ist ein japanischer Publizist und Politiker (parteilos→Nippon Ishin no Kai) und Verhältniswahlabgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des Nationalparlaments. Von 2012 bis 2013 war er Gouverneur der Präfektur Tokio. Inose absolvierte ein Studium an der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Shinshū-Universität in Matsumoto. Als Student kam er in der Studentenbewegung der 1960er Jahre mit der „Neuen Linken“ (shin-sayoku) in Berührung und führte 1969 die lokale Sektion der Zenkyōtō (全共闘), die ein Hauptakteur des studentischen Protests der ausgehenden 1960er Jahre war – nach der Organisation manchmal auch als Zenkyōtō-Aufstand, Generation Zenkyōtō u. ä. bezeichnet. Nach seinem Abschluss zog er in die Hauptstadt, heiratete, arbeitete für einen Verlag und absolvierte das Graduiertenkolleg der Meiji-Universität. In den 1980er Jahren begann er zu schreiben, auf sein Debüt 1983 folgten zahlreiche Veröffentlichungen, vor allem zur modernen Gesellschaft und jüngeren Geschichte Japans. In direkten Kontakt mit der Politik kam er 2001, als er Mitglied eines Beratungsgremiums des Kabinetts Koizumi zur Verwaltungsreform wurde, 2002 eines Ausschusses zur Förderung der Privatisierung der vier öffentlichen Straßenbetreiber (dōro kankei yon-kōdan), dem er bis 2005 angehörte. Gleichzeitig lehrte er als Gastprofessor an der Universität Tokio, ab 2006 als außerordentlicher Professor an der Tōkyō Kōgyō Daigaku. 2007 wurde er Mitglied einer Kommission, die den Premierminister zu Reformen zur Dezentralisierung berät. Im Juni 2007 berief ihn Tokios Gouverneur Shintarō Ishihara kurz nach seiner Wiederwahl im April als einen der vier Vizegouverneure Tokios. Als Ishihara im Oktober 2012 zurücktrat, wurde Inose geschäftsführender Gouverneur, bis er selbst seine Kandidatur bei der bevorstehenden Neuwahl im Dezember 2012 erklärte. Seine Kandidatur wurde von Ishihara und den Mitte-rechts-Parteien unterstützt; gegen den Links-gestützten Kenji Utsunomiya und sieben weitere Konkurrenten setzte sich Inose mit Zweidrittelmehrheit und einem absoluten Stimmenrekord von über 4,3 Millionen Stimmen durch. Er trat das Amt sofort an. Im Dezember 2013 kündigte Inose im Spendenskandal um die Krankenhausgruppe Tokushūkai der Familie des Shūgiin-Abgeordneten Takeshi Tokuda seinen Rücktritt an. Im Zuge des Skandals wurden wegen Verstoß gegen das Wahlgesetz zu öffentlichen Ämtern seine Bürgerrechte für fünf Jahre eingeschränkt. Von 2015 bis 2022 war Inose als „Sonderberater“ (tokubetsu komon) für Präfektur und Stadt Osaka tätig, die beide von der Ishin no Kai regiert werden. Für die Nippon Ishin no Kai trat Inose bei der Sangiin-Wahl 2022 im landesweiten Verhältniswahlwahlkreis an, erhielt 44.211 Stimmen und damit den fünften Platz auf der Liste, was bei acht Ishin-Sitzen insgesamt den Einzug ins Nationalparlament bedeutete.
Tetsurō Yano (jap. 矢野 哲朗, Yano Tetsurō; * 6. November 1946 in Utsunomiya, Präfektur Tochigi) ist ein japanischer…Tetsurō Yano (jap. 矢野 哲朗, Yano Tetsurō; * 6. November 1946 in Utsunomiya, Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Politiker der Shintō Kaikaku, ehemaliger Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus, für Tochigi und ehemaliger Staatssekretär. Yano schloss 1970 sein Studium der Politikwissenschaften an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Keiō-Universität ab. Anschließend wurde er Angestellter bei Sankyō Bussan 1983 wurde er für die erste von drei Legislaturperioden ins Präfekturparlament Tochigi gewählt. Bei der Sangiin-Wahl 1992 wechselte Yano in die nationale Politik und erhielt als Kandidat der Liberaldemokratischen Partei (LDP) in Tochigi (bis 2004: zwei Mandate) den zweithöchsten Stimmenanteil. Er wurde 1998 und 2004 wiedergewählt. In der LDP gehörte er zuletzt zur Ibuki-Faktion. In den 1990er Jahren war Yano unter anderem parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) in der Verteidigungsbehörde und im Landwirtschaftsministerium. 1999 übernahm er im Sangiin den Vorsitz des Auswärtigen und Verteidigungsausschuss. 2002 wurde er im Kabinett Koizumi Staatssekretär (fuku-daijin, „Vizeminister“) im Außenministerium. Im April 2010 verließ Yano gleichzeitig mit dem ehemaligen Sozialminister Yōichi Masuzoe die LDP. Gemeinsam mit Mitgliedern des Kaikaku Club gründeten sie für die Sangiin-Wahl 2010, bei der Yano selbst nicht als Kandidat antrat, die Shintō Kaikaku unter Masuzoes Vorsitz. Yano ist stellvertretender Vorsitzender der Partei.
Isamu Sonoda (jap. 園田勇, Sonoda, Isamu; * 4. November 1946 in Yanagawa; † 16. Juli 2026) war ein japanischer Judoka. Er…Isamu Sonoda (jap. 園田勇, Sonoda, Isamu; * 4. November 1946 in Yanagawa; † 16. Juli 2026) war ein japanischer Judoka. Er war der dritte Judo-Olympiasieger im Mittelgewicht.
Wataru Takeshita (jap. 竹下 亘, Takeshita Wataru; * 3. November 1946 in Kakeya (heute: Unnan), Präfektur Shimane; † 17.…Wataru Takeshita (jap. 竹下 亘, Takeshita Wataru; * 3. November 1946 in Kakeya (heute: Unnan), Präfektur Shimane; † 17. September 2021) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Shimane 2 und Wiederaufbauminister. Innerhalb der LDP führte er die Takeshita-Faktion.
Yūko Shimizu (jap. 清水 侑子, Shimizu Yūko; * 1. November 1946 in der Präfektur Chiba) ist eine japanische Designerin und…Yūko Shimizu (jap. 清水 侑子, Shimizu Yūko; * 1. November 1946 in der Präfektur Chiba) ist eine japanische Designerin und Schöpferin von Hello Kitty. Shimizu, die ursprünglich Lehrerin werden wollte, ging nach dem Abschluss an der renommierten Musashino Art University zu Sanrio und entwarf zunächst eine Zeitlang verschiedene Früchte. Als Firmenchef Shintarō Tsuji seinen Designern den Auftrag gab, Tierfiguren zu entwickeln, entschied sie sich für eine Katze, besonders inspiriert von den Katzen in Alice hinter den Spiegeln und Alice im Wunderland von Lewis Carroll. Shimizu experimentierte mit ihren Entwürfen, drehte die Katze zunächst auf die Seite, um ihr Profil zu zeigen, dann wieder in die Frontalansicht. Nach einiger Zeit des Rumbastelns war Hello Kitty fertig: ein weißer Kopf doppelt so groß wie der Körper, kein Mund, gelbe Nase, sechs Schnurrhaare, zwei Pünktchen als Augen, die den Betrachter frontal anstarren, dazu ein blauer Overall und ein leicht schief sitzendes rotes Schleifchen auf dem Kopf. Tsuji fand den Entwurf „nicht schlecht“, hätte sich aber nie träumen lassen, dass diese Katze einst Sanrios wichtigste Figur werden würde. Shimizu wollte eine Geschichte rund um Hello Kitty entwickeln, um der Figur eine persönliche Note zu geben, und gab ihr mit Kitty White einen „persönlichen“ Namen. Der Name „Kitty“ kommt von einem Kätzchen in Carrolls Alice hinter den Spiegeln, mit dem Alice Anfang des Buches spielt. Bei Sanrio schuf Shimizu auch Happiness Balloon, Koro-chan und Honey-chan. 1976 verließ sie Sanrio und arbeitet seitdem freischaffend. Sie erschuf danach unter anderem auch die Figuren Angel Cat Sugar und Rebecca Bonbon, veröffentlichte aber auch einige Bilderbücher.
Hirotaka Takeuchi (jap. 竹内 弘高, Takeuchi Hirotaka, * 16. Oktober 1946) ist Professor an der Hitotsubashi-Universität…Hirotaka Takeuchi (jap. 竹内 弘高, Takeuchi Hirotaka, * 16. Oktober 1946) ist Professor an der Hitotsubashi-Universität (jap. 一橋大学) in Japan. Er gilt zusammen mit Ikujiro Nonaka als ein bedeutender Wissenschaftler des Wissensmanagements. Sein bedeutendstes Buch ist „The Knowledge-Creating Company“ (jap. 「知識創造企業」, 1991). Eines der bedeutendsten von ihm mitentwickelten Modelle ist die sog. Wissensspirale, auch SECI-Modell genannt, die er gemeinsam mit Ikujirō Nonaka entwickelte und die einen wesentlichen Teil zur Entwicklung des Wissensmanagement beitrug. Hirotaka Takeuchi studierte an der International Christian University in Tokyo und der University of California, Berkeley. Von 1976 bis 1983 arbeitete er an der Harvard Business School und anschließend an der Hitotsubashi University in Tokyo, wo er 1987 habilitierte.
Sawao Katō (japanisch 加藤 澤男, Katō Sawao; * 11. Oktober 1946 in Präfektur Niigata oder Suwadaira) ist ein ehemaliger…Sawao Katō (japanisch 加藤 澤男, Katō Sawao; * 11. Oktober 1946 in Präfektur Niigata oder Suwadaira) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner und Hochschullehrer. Katō nahm zwischen 1968 und 1976 an drei Olympischen Spielen teil, bei denen er insgesamt 12 Medaillen gewann, davon 8 goldene. Damit ist er einer der erfolgreichsten Turner bei Olympischen Spielen und der erfolgreichste Olympiateilnehmer Japans. Neben dem Italiener Alberto Braglia (1908 und 1912), dem sowjetischen Turner Wiktor Tschukarin (1952 und 1956) und seinem Landsmann Kōhei Uchimura (2012 und 2016) gehört Katō zu den vier Athleten, die ihren Mehrkampfsieg bei Olympischen Spielen wiederholen konnten. Später arbeitete Katō, bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2010, als Professor für Gesundheit und Sportwissenschaften an der Universität Tsukuba. 2020 wurde Katō als Person mit besonderen kulturellen Verdiensten geehrt, 2021 wurde ein Asteroid nach ihm benannt: (43212) Katosawao.
Naoto Kan (japanisch 菅 直人, Kan Naoto; * 10. Oktober 1946 in Ube, Präfektur Yamaguchi) ist ein ehemaliger japanischer…Naoto Kan (japanisch 菅 直人, Kan Naoto; * 10. Oktober 1946 in Ube, Präfektur Yamaguchi) ist ein ehemaliger japanischer Politiker, zuletzt als Mitglied der Konstitutionell-Demokratischen Partei. Durchgehend von 1980 bis 2024 war er Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des Nationalparlaments. Er war Mitgründer und mehrfach Vorsitzender der Demokratischen Partei (DPJ), vom 8. Juni 2010 bis zum 2. September 2011 gleichzeitig Premierminister von Japan. Innerparteilich führte er eine eigene Faktion, die Kan-Gruppe (offiziell 国のかたち研究会 kuni no katachi kenkyūkai, „Forschungsrat für den Zustand des Landes“).
Masatoshi Shinomaki (jap. 篠巻政利, Shinomaki Masatoshi; * 6. Oktober 1946) ist ein ehemaliger japanischer Judoka, der 1969…Masatoshi Shinomaki (jap. 篠巻政利, Shinomaki Masatoshi; * 6. Oktober 1946) ist ein ehemaliger japanischer Judoka, der 1969 und 1971 Weltmeister in der offenen Klasse war.
Yukiko Kobayashi (jap. 小林 夕岐子, Kobayashi Yukiko; * 6. Oktober 1946 in der Präfektur Tokio, Japan) ist eine japanische…Yukiko Kobayashi (jap. 小林 夕岐子, Kobayashi Yukiko; * 6. Oktober 1946 in der Präfektur Tokio, Japan) ist eine japanische Schauspielerin. Sie spielte in Monsterfilmen wie Frankenstein und die Monster aus dem All (1968) oder Monster des Grauens greifen an (1970) mit.
Oh Seung-lip (* 6. Oktober 1946) ist ein ehemaliger südkoreanischer Judoka. Der 1,75 m große Oh Seung-lip kämpfte im…Oh Seung-lip (* 6. Oktober 1946) ist ein ehemaliger südkoreanischer Judoka. Der 1,75 m große Oh Seung-lip kämpfte im Mittelgewicht, der Gewichtsklasse bis 80 Kilogramm. Bei der Universiade 1967 in Tokio erreichte er das Finale und unterlag dem Japaner Isamu Sonoda. Zwei Jahre später unterlag der Südkoreaner bei den Weltmeisterschaften 1969 in Mexiko-Stadt erneut Isamu Sonoda. Nach einem Sieg in der Hoffnungsrunde über den Niederländer Jan Snijders verlor er gegen den zweiten Japaner Katsuya Hirao und erhielt eine Bronzemedaille. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München besiegte Oh zunächst den Thailänder Cherdpong Pusoni und danach Peter Jäkl aus der Tschechoslowakei jeweils vorzeitig durch Ippon, wobei er in beiden Fällen durch die gleiche Fußfegertechnik (Harai tsuri komi ashi) gewann. Auch seinen dritten Kampf gegen den Österreicher Lutz Lischka gewann Oh vorzeitig. Das Poolfinale gegen den Japaner Shinobu Sekine wurde durch Schiedsrichterentscheid (yusei-gachi) zugunsten von Oh gewertet. Das Halbfinale gegen den Franzosen Jean-Paul Coche gewann Oh durch eine kleine Wertung. Im Finale traf er wieder auf Shinobu Sekine, diesmal gewann Sekine durch 2:1-Schiedsrichterentscheid und Oh erhielt die Silbermedaille.