Ushijima Mitsuru (jap. 牛島 満; * 31. Juli 1887 in Kagoshima; † 22. Juni 1945 auf Okinawa) war ein General der Kaiserlich…Ushijima Mitsuru (jap. 牛島 満; * 31. Juli 1887 in Kagoshima; † 22. Juni 1945 auf Okinawa) war ein General der Kaiserlich Japanischen Armee im Zweiten Sino-Japanischen Krieg und im Pazifikkrieg. Er kommandierte die 32. Armee in der Schlacht von Okinawa. Er beging Seppuku und wurde posthum zum General befördert.
Shigemitsu Mamoru (japanisch 重光 葵; geboren 29. Juli 1887 in der Präfektur Ōita; gestorben 27. Juni 1957 in Yugawara)…Shigemitsu Mamoru (japanisch 重光 葵; geboren 29. Juli 1887 in der Präfektur Ōita; gestorben 27. Juni 1957 in Yugawara) war im Zweiten Weltkrieg Außenminister Japans.
Katayama Tetsu (japanisch 片山 哲; * 28. Juli 1887 in Tanabe, Präfektur Wakayama; † 30. Mai 1978 in Fujisawa, Präfektur…Katayama Tetsu (japanisch 片山 哲; * 28. Juli 1887 in Tanabe, Präfektur Wakayama; † 30. Mai 1978 in Fujisawa, Präfektur Kanagawa) war ein japanischer sozialistischer Politiker und von 1947 bis 1948 der Premierminister Japans.
Yamamoto Yūzō (japanisch 山本 有三, wirklicher Name: 山本 勇造 bei gleicher Lesung; * 27. Juli 1887 in Tochigi; † 11. Januar…Yamamoto Yūzō (japanisch 山本 有三, wirklicher Name: 山本 勇造 bei gleicher Lesung; * 27. Juli 1887 in Tochigi; † 11. Januar 1974 in Atami) war ein japanischer Schriftsteller und Politiker.
Zen Keinosuke (japanisch 膳 桂之助; geboren 21. Juli 1887 in Isesaki (Stadt), Gunma (Präfektur); gestorben 23. November…Zen Keinosuke (japanisch 膳 桂之助; geboren 21. Juli 1887 in Isesaki (Stadt), Gunma (Präfektur); gestorben 23. November 1951) war ein japanischer Politiker und Unternehmer.
Koito Gentarō (japanisch 小絲 源太郎; geb. 13. Juli 1887 in Tokio; gest. 6. Februar 1978) war ein japanischer Maler und…Koito Gentarō (japanisch 小絲 源太郎; geb. 13. Juli 1887 in Tokio; gest. 6. Februar 1978) war ein japanischer Maler und Holzschnitt-Künstler im westlichen Yōga-Stil der späten Meiji-, der Taishō- und Shōwa-Zeit.
Shikazo Iguchi (* 8. Juli 1889 in Shizuoka; † 13. März 1956 in Muroran) war ein japanischer Bauingenieur, bekannt für…Shikazo Iguchi (* 8. Juli 1889 in Shizuoka; † 13. März 1956 in Muroran) war ein japanischer Bauingenieur, bekannt für Beiträge zur Plattentheorie.
Nakamura Tsune (japanisch 中村 彝; geb. 3. Juli 1887 in Mito; gest. 24. Dezember 1924) war ein japanischer Maler der…Nakamura Tsune (japanisch 中村 彝; geb. 3. Juli 1887 in Mito; gest. 24. Dezember 1924) war ein japanischer Maler der Yōga-Richtung.
Toshio Shiratori (jap. 白鳥 敏夫 Shiratori Toshio; * 8. Juni 1887 in der Präfektur Chiba; † 3. Juni 1949 im…Toshio Shiratori (jap. 白鳥 敏夫 Shiratori Toshio; * 8. Juni 1887 in der Präfektur Chiba; † 3. Juni 1949 im Sugamo-Gefängnis, Tokio) war von 1938 bis 1940 japanischer Botschafter in Italien, Berater des japanischen Außenministers im Jahr 1940 und einer der 14 Kriegsverbrecher der Klasse A (d. h. Verurteilte aufgrund des Tatbestandes von Verbrechen der Aggression), die im Yasukuni-Schrein verehrt werden.
Ishii Tsuruzō (japanisch 石井 鶴三; geb. 5. Juni 1887 in Tokio; gest. 17. März 1973) war ein japanischer Bildhauer, Maler…Ishii Tsuruzō (japanisch 石井 鶴三; geb. 5. Juni 1887 in Tokio; gest. 17. März 1973) war ein japanischer Bildhauer, Maler und Holzschnittkünstler der Taishō- und Shōwa-Zeit. Er war der jüngere Bruder von Ishii Hakutei.
Takayanagi Kenzō (japanisch 高柳 賢三; geboren 11. Mai 1887 in der Präfektur Saitama; gestorben 11. Juni 1967 in Hongkong)…Takayanagi Kenzō (japanisch 高柳 賢三; geboren 11. Mai 1887 in der Präfektur Saitama; gestorben 11. Juni 1967 in Hongkong) war ein japanischer Jurist und Verfassungsrechtler.
Saimura Gorō (jap. 斎村 五郎; * 4. Mai 1887 Präfektur Fukuoka; † 13. März 1969) war ein japanischer Kendōka. Saimura war…Saimura Gorō (jap. 斎村 五郎; * 4. Mai 1887 Präfektur Fukuoka; † 13. März 1969) war ein japanischer Kendōka. Saimura war Kendōlehrer an der Miyazaki Mittelschule auf Kyūshū. Ab 1916 lehrte er dann an der Waseda- und der Kokushikan-Universität sowie bei der Stadtpolizei Tokyo. Er hatte großen Einfluss auf die Entwicklung des modernen Kendō. Er gehört zu den nur fünf Trägern des 10. Dan im Kendō. Bekannt ist er auch durch die Filmaufnahmen von 1953. Es wurden die zehn Formen der Kendōkata, wie sie vor dem Krieg üblich waren, gezeigt. Sein Partner war Mochida Moriji.
Obara Kuniyoshi (japanisch 小原 國芳; geboren 8. April 1887 in der Präfektur Kagoshima; gestorben 13. Dezember 1977 in…Obara Kuniyoshi (japanisch 小原 國芳; geboren 8. April 1887 in der Präfektur Kagoshima; gestorben 13. Dezember 1977 in Tokio) war ein japanischer Reformpädagoge.
Sawada Shigeru (japanisch 沢田 茂; * 29. März 1887 in Kōchi; † 1. Dezember 1980 in Yokosuka) war ein japanischer Offizier…Sawada Shigeru (japanisch 沢田 茂; * 29. März 1887 in Kōchi; † 1. Dezember 1980 in Yokosuka) war ein japanischer Offizier, der als Generalleutnant von 1938 bis 1939 Kommandeur der 4. Division sowie im Zweiten Weltkrieg zwischen 1939 und 1940 stellvertretender Chef des Generalstabes und daraufhin von 1940 bis 1942 Kommandeur der 13. Armee war. Er wurde wegen vermeintlicher Kriegsverbrechen beim Kriegsverbrecherprozesse in Shanghai im Rahmen des „Doolittle Airmen Trial“ zu einer Haftstrafe von fünf Jahren verurteilt. Ein Wiederaufnahmeverfahren vor dem US Supreme Court führte dazu, dass er 1950 freigelassen werden musste, da keine Kriegsverbrechen im eigentlichen Sinne vorgelegen hatten.
Nagumo Chūichi (japanisch 南雲 忠一; * 25. März 1887 in Yonezawa; † 6. Juli 1944 auf Saipan, Nördliche Marianen) war ein…Nagumo Chūichi (japanisch 南雲 忠一; * 25. März 1887 in Yonezawa; † 6. Juli 1944 auf Saipan, Nördliche Marianen) war ein Vizeadmiral der Kaiserlich Japanischen Marine. Posthum wurde ihm vom japanischen Kaiser der Admiralsrang verliehen und er wurde mit dem zweithöchsten japanischen Militärorden, dem Orden des Goldenen Drachens ausgezeichnet. Er war Befehlshaber der Flugzeugträgerkampfgruppe Kidō Butai von April 1941 bis Juli 1942 während des Angriffs auf Pearl Harbor, der Attacke im Indischen Ozean, beim Luftangriff auf Darwin, der Schlacht im Korallenmeer und in der Schlacht um Midway. Danach von Juli 1942 bis November 1942 Befehlshaber der 3. Flotte bei der Schlacht bei den Ost-Salomonen und der Schlacht bei den Santa-Cruz-Inseln. Bei der Schlacht um Saipan beging er Suizid.
Akagi Masao (japanisch 赤木 正雄; geboren 24. März 1887 in Toyooka, Präfektur Hyōgo; gestorben 24. September 1972) war ein…Akagi Masao (japanisch 赤木 正雄; geboren 24. März 1887 in Toyooka, Präfektur Hyōgo; gestorben 24. September 1972) war ein japanischer Ingenieur und Erosions-Fachmann.
Yoshimoto Teiichi (japanisch: 吉本貞一; * 23. März 1887 in der Präfektur Tokushima; † durch Suizid am 14. September 1945 in…Yoshimoto Teiichi (japanisch: 吉本貞一; * 23. März 1887 in der Präfektur Tokushima; † durch Suizid am 14. September 1945 in Tokio) war ein japanischer Offizier und zuletzt General der Kaiserlichen Armee, der während des Zweiten Weltkrieges im Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg von 1942 bis 1944 Oberbefehlshaber der in der Republik China eingesetzten 1. Armee war. 1945 war er Oberbefehlshaber des Nordöstlichen Armeebezirks sowie zuletzt 1945 Oberbefehlshaber der 11. Regionalarmee.
Komura Settai (japanisch 小村 雪岱; * 1887 in Kawagoe; † 1940) war ein japanischer Maler, Grafiker, Illustrator und…Komura Settai (japanisch 小村 雪岱; * 1887 in Kawagoe; † 1940) war ein japanischer Maler, Grafiker, Illustrator und Buchbinder aus der Taishō- und frühen Shōwa-Zeit. Sein Werk umfasst Illustration, Buchgestaltung, Bühnenbilder für Theater und Film sowie kommerzielles Design.
Nakayama Shimpei (japanisch 中山 晋平; geboren 22. März 1887 im Dorf Shinno, Kreis Shimo-Takai (heute Stadt Nakano)…Nakayama Shimpei (japanisch 中山 晋平; geboren 22. März 1887 im Dorf Shinno, Kreis Shimo-Takai (heute Stadt Nakano), Präfektur Nagano; gestorben 30. Dezember 1952 in Atami, Präfektur Shizuoka) war ein japanischer Liederkomponist.
Takahata Seiichi (japanisch 高畑 誠一; geboren 21. März 1887 in der Präfektur Ehime; gestorben 19. September 1978) war ein…Takahata Seiichi (japanisch 高畑 誠一; geboren 21. März 1887 in der Präfektur Ehime; gestorben 19. September 1978) war ein japanischer Unternehmer.
Hata Teruo (japanisch 秦 テルヲ, Nachname auch Hada gelesen, Vorname bei gleicher Lesung eigentlich 輝男 geschrieben; geb.…Hata Teruo (japanisch 秦 テルヲ, Nachname auch Hada gelesen, Vorname bei gleicher Lesung eigentlich 輝男 geschrieben; geb. 20. März 1887 in Hiroshima; gest. 25. Dezember 1945 in Kioto) war ein japanischer Maler der Kyōto-Schule der Taishō- und Shōwa-Zeit.
Takeshita Shizunojo (jap. 竹下 しづの女; * 19. März 1887 in Yukuhashi; † 3. August 1951 in Fukuoka), eigentlich Takeshita…Takeshita Shizunojo (jap. 竹下 しづの女; * 19. März 1887 in Yukuhashi; † 3. August 1951 in Fukuoka), eigentlich Takeshita Shizuno (竹下 静廼), war eine japanische Haiku-Dichterin der Vorkriegszeit.
Toda Teizō (japanisch 戸田 貞三; geboren 6. März 1887 in der Präfektur Hyōgo; gestorben 31. Juli 1955 in der Präfektur…Toda Teizō (japanisch 戸田 貞三; geboren 6. März 1887 in der Präfektur Hyōgo; gestorben 31. Juli 1955 in der Präfektur Tokio) war ein japanischer Soziologe.
Anami Korechika (jap. 阿南 惟幾; * 21. Februar 1887 in Taketa, Präfektur Ōita; † 15. August 1945 in Tokio) war ein…Anami Korechika (jap. 阿南 惟幾; * 21. Februar 1887 in Taketa, Präfektur Ōita; † 15. August 1945 in Tokio) war ein japanischer General und Heeresminister im Zweiten Weltkrieg.
Orikuchi Shinobu (japanisch 折口 信夫; fälschlich auch Origuchi Nobuo gelesen; * 11. Februar 1887 in Kizu, Nishinari-gun…Orikuchi Shinobu (japanisch 折口 信夫; fälschlich auch Origuchi Nobuo gelesen; * 11. Februar 1887 in Kizu, Nishinari-gun (heute: Osaka); † 3. Mai 1953) war ein japanischer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler.
Tsuchida Bakusen (japanisch 土田 麦僊; geb. 9. Februar 1887 auf der Insel Sado, Präfektur Niigata; gest. 10. Juni 1936…Tsuchida Bakusen (japanisch 土田 麦僊; geb. 9. Februar 1887 auf der Insel Sado, Präfektur Niigata; gest. 10. Juni 1936; eigentlicher Name Kinji (金二)) war ein japanischer Maler der Nihonga-Richtung der Taishō- und frühen Shōwa-Zeit.
Shimanaka Yūsaku (japanisch 嶋中 雄作; geboren 2. Februar 1887 in der Präfektur Nara; gestorben 17. Januar 1949 in Atami)…Shimanaka Yūsaku (japanisch 嶋中 雄作; geboren 2. Februar 1887 in der Präfektur Nara; gestorben 17. Januar 1949 in Atami) war ein japanischer Verleger.
Nakano Tomonori (japanisch 中野 友禮, der Vorname wird auch „Yurei“ gelesen; geboren 1. Februar 1887 in der Präfektur…Nakano Tomonori (japanisch 中野 友禮, der Vorname wird auch „Yurei“ gelesen; geboren 1. Februar 1887 in der Präfektur Fukushima; gestorben 10. Dezember 1965) war ein japanischer Unternehmer und Gründer des Nisso-Konzerns.
Arata Osada (japanisch 長田新; geb. 1887; gest. 1961) war ein japanischer Pädagoge, Pestalozzi-Verehrer und Übersetzer und…Arata Osada (japanisch 長田新; geb. 1887; gest. 1961) war ein japanischer Pädagoge, Pestalozzi-Verehrer und Übersetzer und Herausgeber von dessen Schriften ins Japanische. Er gilt als Begründer der japanischen Pestalozzi-Bewegung.
Sakaguchi Shizuo (jap. 坂口 静夫; * 17. Januar 1887 in der Präfektur Kumamoto, Japan; † 23. März 1947) war ein…Sakaguchi Shizuo (jap. 坂口 静夫; * 17. Januar 1887 in der Präfektur Kumamoto, Japan; † 23. März 1947) war ein Generalleutnant der Kaiserlich Japanischen Armee. Nach dem Besuch der Mittelschule trat Sakaguchi in die Kaiserlich Japanische Heeresakademie ein (Jahrgang 22), die er im Mai 1910 abschloss. Im Dezember desselben Jahres wurde er zum Leutnant der Infanterie befördert. Im August 1920 wurde er Kompaniekommandant im 48. Infanterieregiment. Ab April 1921 diente er im Hauptarsenal der Armee. Im April 1925 wurde er zum 3. Gardeinfanterieregiment versetzt. Es folgten Verwendungen im 27. Infanterieregiment und im Hauptquartier der 1. Division. Im August 1928 wurde er dem Hauptquartier der 7. Division zugeteilt. Zwei Jahre später wurde er Adjutant der 7. Division und im August 1932 erfolgte die Zuteilung zum 24. Infanterieregiment. Zu diesem Zeitpunkt erhielt Sakaguchi auch die Beförderung zum Oberstleutnant. Ab August 1935 führte er das 9. selbstständige Garnisonsbataillon. Im August 1937 erfolgte die Beförderung zum Oberst, und im November 1937 versetzte die Armeeführung Sakaguchi in das Hauptquartier der 16. Division. Nach der Funktion als Kommandeur des 109. Infanterieregimentes beförderte man ihn im August 1939 zum Generalmajor. Im September des Folgejahres wurde er Kommandeur der 12. Infanteriebrigade. Ab August 1940 bekleidete Sakaguchi den Rang des kommandierenden Generals der Infanteriebrigadegruppe in der 56. Infanteriedivision (Kurume Division). Ab November 1941 führte Sakaguchi die gemischte 56. Infanteriebrigade an, einen im Kern aus dem 146. Infanterieregiment und dem 1. Bataillon des 56. Feldartillerieregimentes bestehenden Verband (Kampfgruppe Sakaguchi), mit dem er an der Invasion der Philippinen und der Invasion Javas, das zu diesem Zeitpunkt zu Niederländisch-Ostindiens gehörte, teilnahm. Von der Angriffsbasis Palau liefen die Truppentransporter Mitte Dezember 1941 nach Mindanao in den Südphilippinen, wo die Einheit am 20. Dezember Davao einnahm. Von dort aus setzte sie nach Jolo im Sulu-Archipel über, das am 24. Dezember in ihre Hände fiel. Sakaguchi führte seine Kampfgruppe in der Folge am 11. Januar nach Tarakan (→ Schlacht um Tarakan) und am 24. Januar nach Balikpapan. Von dort aus setzte sie nach Java über und landete am 1. März bei Kragan, mit dem Ziel der Einnahme von Tjilatjap, das am 8. März fiel. Am nächsten Tag ergaben sich die KNIL-Truppen unter Generalmajor Pierre Antoine Cox. Nach seiner Beförderung zum Generalleutnant im Juni 1943 kommandierte Sakaguchi die 55. Division (Zentsūji Division) und ab August 1944 war er Kommandeur der 65. Infanteriedivision. Im März 1945 wurde er dem Armeekommando West zugeteilt. Sakaguchi Shizuo stand ab April 1945 auf der Reserveliste der Armee.
Kasai Zenzō (japanisch 葛西 善蔵; * 16. Januar 1887 in Hirosaki (Präfektur Aomori); † 23. Juli 1928) war ein japanischer…Kasai Zenzō (japanisch 葛西 善蔵; * 16. Januar 1887 in Hirosaki (Präfektur Aomori); † 23. Juli 1928) war ein japanischer Schriftsteller und Journalist.
Ōasa Yūji (japanisch 大麻 勇次; * 16. oder 20. Januar 1887 in Anrakuji, Tamana, Präfektur Kumamoto, Japan; † 22. Februar…Ōasa Yūji (japanisch 大麻 勇次; * 16. oder 20. Januar 1887 in Anrakuji, Tamana, Präfektur Kumamoto, Japan; † 22. Februar 1974) war ein japanischer Kendōka und 10. Dan Hanshi. Er gründete 1930 das Reido-Dojo in Matsubara-machi, Saga, Kyūshū. Er wurde im Mai 1936 zum Hanshi (heute etwa 8. Dan) und 1957 zum 10. Dan graduiert. Vom 8. September 1963 an war er zusammen mit vier weiteren Kendōlehrern auf einer Demonstrationsreise durch Nord- und Südamerika. Ōasa war Komiteemitglied der Alljapanischen Kendōföderation und Präsident des Kendōverbandes der Präfektur Saga. Beruflich war er Berater einer der größten Kosmetikfirmen Japans. 1963 erhielt er den Verdienstorden am purpurnen Band, 1965 den Orden der Aufgehenden Sonne 4. Klasse und 1969 den Kulturpreis der Zeitung Saga Shimbun.
Shimizu Toshi (japanisch 清水 登之; geb. 1. Januar 1887 in der Präfektur Tochigi; gest. 7. Dezember 1945) war ein…Shimizu Toshi (japanisch 清水 登之; geb. 1. Januar 1887 in der Präfektur Tochigi; gest. 7. Dezember 1945) war ein japanischer Maler der Yōga-Richtung während der Shōwa-Zeit.
Tsuzumi Tsuneyoshi (japanisch 鼓 常良, selbst benutzte Transliteration Tsudzumi Tsuneyoshi; geboren 27. Juli 1887 in der…Tsuzumi Tsuneyoshi (japanisch 鼓 常良, selbst benutzte Transliteration Tsudzumi Tsuneyoshi; geboren 27. Juli 1887 in der Präfektur Hiroshima; gestorben 7. Februar 1981) war ein japanischer Germanist und Übersetzer während der Shōwa-Zeit.
Ishii Baku (japanisch 石井 漠; * 25. Dezember 1886; † 7. Januar 1962) war ein japanischer Tänzer und Choreograph. Ishii…Ishii Baku (japanisch 石井 漠; * 25. Dezember 1886; † 7. Januar 1962) war ein japanischer Tänzer und Choreograph. Ishii absolvierte eine Ausbildung als Tänzer am Kaiserlichen Theater in Tokio. Er wandte sich dann dem Konzept eines freien und natürlichen Tanzes von Isadora Duncan und der rhythmischen Gymnastik von Émile Jaques-Dalcroze zu. Von 1922 bis 1925 tourte er mit seiner Partnerin Ishii Konami durch die USA und Europa. Hier empfing er nachhaltige Einflüsse durch Mary Wigman. Nach seiner Rückkehr nach Japan eröffnete er eine Tanzschule. Neben Eguchi Takaya und Itō Michio zählt er zu den Pionieren des modernen Tanzes in Japan. Auch seine Tochter Ishii Midori wurde als Tänzerin bekannt. Seine Söhne Ishii Kan und Ishii Maki waren Komponisten.
Kita Seiichi (japanisch 喜多 誠一; * 20. Dezember 1886 in der Präfektur Kōchi; † 7. Juni 1952 (nach anderen Angaben: 7.…Kita Seiichi (japanisch 喜多 誠一; * 20. Dezember 1886 in der Präfektur Kōchi; † 7. Juni 1952 (nach anderen Angaben: 7. August 1947) bei Chabarowsk, Sowjetunion) war ein japanischer Offizier, der als Generalleutnant im Zweiten Weltkrieg unter anderem von 1940 bis 1941 Kommandeur der 14. Division, zwischen 1941 und 1943 Kommandeur der 6. Armee, von 1943 bis 1944 Kommandeur der 12. Armee sowie zwischen 1944 und 1945 Oberbefehlshaber der 1. Regionalarmee war. Er wurde zuletzt 1945 noch zum General befördert und geriet zum Zeitpunkt der Kapitulation Japans am 2. September 1945 in sowjetische Kriegsgefangenschaft, in der er verstarb.
Ōkawa Shūmei (japanisch 大川 周明; * 6. Dezember 1886 in Sakata, Präfektur Yamagata, Japanisches Kaiserreich; † 24.…Ōkawa Shūmei (japanisch 大川 周明; * 6. Dezember 1886 in Sakata, Präfektur Yamagata, Japanisches Kaiserreich; † 24. Dezember 1957 in Kanagawa) war ein nationalistischer japanischer Schriftsteller und politischer Philosoph sowie Verfechter der Panasienbewegung. Seine Schriften inspirierten viele rechtsextremistische japanische Gruppen in den 1930ern.
Kawabe Masakazu (jap. 河辺 正三; * 5. Dezember 1886 in der Präfektur Toyama, Japanisches Kaiserreich; † 2. März 1965) war…Kawabe Masakazu (jap. 河辺 正三; * 5. Dezember 1886 in der Präfektur Toyama, Japanisches Kaiserreich; † 2. März 1965) war ein General des Kaiserlich Japanischen Heeres. Er war der ältere Bruder von Kawabe Torashirō, einem weiteren General des japanischen Heeres.
Kuroda Genji (jap. 黒田 源次; * 4. Dezember 1886 in der Präfektur Kumamoto; † 13. Januar 1957) war ein japanischer…Kuroda Genji (jap. 黒田 源次; * 4. Dezember 1886 in der Präfektur Kumamoto; † 13. Januar 1957) war ein japanischer Psychologe. Kuroda wurde in der Präfektur Kumamoto geboren. Nachdem er im Jahre 1908 an der Daigo Kōtō Gakkō (第五高等学校) in Kumamoto seinen Abschluss gemacht hatte, studierte er Psychologie an der Universität Kyōto und promovierte 1922. Daraufhin begab er sich zu einem Auslandsstudium nach Deutschland, wo er Universitäten in Leipzig und Berlin besuchte. 1926 bekam er einen Lehrstuhl an der Medizinischen Universität Mandschurei (満州医科大学). Im Jahre 1931 begab er sich wieder nach Europa und wurde gegen Ende des Jahres japanischer Leiter des 1926 gegründeten Japaninstitutes in Berlin. Kuroda gab die Briefe Philipp Franz von Siebolds heraus in Zusammenarbeit mit Herta von Schulz. Zudem bearbeitete er auch das in der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften archivierte Material, das von Albert von Le Coq und Albert Grünwedel gesammelt worden war. 1934 gab er seinen Posten als Direktor des Japaninstitutes ab und ging zurück nach Mandschukuo, das er nach der japanischen Niederlage im Zweiten Weltkrieg wieder verließ. Später arbeitete er am Nationalmuseum Nara. Genji Kuroda war vielseitig und interdisziplinär interessiert und beschäftigte sich neben Psychologie und Medizin auch mit Sinologie, Kunstgeschichte und japanischer Geschichte, die ihm auch heute noch gültige Werke verdanken.
Takahashi Satomi (japanisch 高橋 里美; geboren 28. November 1886 in Kamigō (上郷村), Landkreis Higashi-okitama (東置賜)…Takahashi Satomi (japanisch 高橋 里美; geboren 28. November 1886 in Kamigō (上郷村), Landkreis Higashi-okitama (東置賜), Präfektur Yamagata; gestorben 6. Mai 1964) war ein japanischer Philosoph.
Tsuguharu-Léonard Foujita (jap. 藤田 嗣治, Fujita Tsuguharu; * 27. November 1886 in Tokio; † 29. Januar 1968 in Zürich) war…Tsuguharu-Léonard Foujita (jap. 藤田 嗣治, Fujita Tsuguharu; * 27. November 1886 in Tokio; † 29. Januar 1968 in Zürich) war ein japanisch-französischer Maler und Grafiker.
Kōzuki Yoshio (japanisch 上月良夫; * 7. November 1886 in der Präfektur Kumamoto; † 3. April 1971 in der Präfektur Tokio)…Kōzuki Yoshio (japanisch 上月良夫; * 7. November 1886 in der Präfektur Kumamoto; † 3. April 1971 in der Präfektur Tokio) war ein japanischer Offizier und zuletzt Generalleutnant der Kaiserlichen Armee, der während des Zweiten Weltkrieges unter anderem zwischen 1942 und 1943 Oberbefehlshaber der 2. Armee (Dai-ni-gun), von 1944 bis 1945 Oberbefehlshaber der 11. Armee (Dai-jūichi-gun) sowie zuletzt 1945 bis zur Kapitulation Japans am 2. September 1945 Oberbefehlshaber der aus der Chōsen-Armee hervorgegangenen 17. Regionalarmee in Korea war.
Inoue Sadae (jap. 井上 貞衛; * 5. November 1886 in der Präfektur Kumamoto, Japan; † 26. Oktober 1961) war ein…Inoue Sadae (jap. 井上 貞衛; * 5. November 1886 in der Präfektur Kumamoto, Japan; † 26. Oktober 1961) war ein Generalleutnant der Kaiserlich Japanischen Armee.
Hagiwara Sakutarō (japanisch 萩原 朔太郎; * 1. November 1886 in Maebashi; † 11. Mai 1942 in Tokio) war ein japanischer…Hagiwara Sakutarō (japanisch 萩原 朔太郎; * 1. November 1886 in Maebashi; † 11. Mai 1942 in Tokio) war ein japanischer Lyriker und Literaturkritiker.
Graf Yoshii Isamu (japanisch 吉井 勇; * 8. Oktober 1886 im Stadtteil Shiba (heute Teil von Minato), Präfektur Tokio; † 19.…Graf Yoshii Isamu (japanisch 吉井 勇; * 8. Oktober 1886 im Stadtteil Shiba (heute Teil von Minato), Präfektur Tokio; † 19. November 1960 in Kyōto, Präfektur Kyōto) war ein japanischer Lyriker und Dramatiker. Yoshii Isamu studierte an der Waseda-Universität und wurde Mitarbeiter des Magazins Myōjō der Tōkyō Shinshisha („Gesellschaft für neue Literatur Tokio“), der u. a. Mori Ōgai, Ueda Bin und Kitahara Hakushū angehörten. Später verließ er die Gesellschaft und gründete mit Kitahara die Gruppe Pan no kai. 1909 gründete er mit Mori das Literaturjournal Subaru. In den folgenden Jahren veröffentlichte Yoshii mehrere Gedichtsammlungen, mit denen er sich als Tanka-Dichter etablierte, darunter Sakehogai (酒ほがひ; 1910), Gion kashū (祇園歌集; 1915) und Tōkyō kōtō shū (東京紅燈集; 1916). In den 1920er Jahren veröffentlichte er in der Zeitschrift Subaru Theaterstücke für die Shingeki (neues Theater)-Bewegung. Ab Mitte der 1920er Jahre schrieb er auch Dramen für den Rundfunk wie Saigo no Seppun (最後の接吻), Gekijō Iriguchi no Hanjikan (劇場入口の半時間), Kamome no Shigai (鴎の死骸) und Ame no Yobanashi (雨の夜話). Isamu starb 1960 in Kyōto an Lungenkrebs. Sein Grab befindet sich jedoch auf dem Friedhof Aoyama in Tokio. Die Büchersammlung und der Nachlass des Lyrikers werden im Verbundarchiv der Präfektur Kyōto aufbewahrt.
Kizen Sasaki (japanisch 佐々木喜善, Sasaki Kizen), manchmal auch Sun-Hee Sasaki oder Kyōseki Sasaki (5. Oktober 1886 – 29.…Kizen Sasaki (japanisch 佐々木喜善, Sasaki Kizen), manchmal auch Sun-Hee Sasaki oder Kyōseki Sasaki (5. Oktober 1886 – 29. September 1933), war ein japanischer Folklorist und Autor, dem manchmal der Beiname „Japanischer Grimm“ gegeben wurde. Erzählte er zunächst als Gewährsperson für Kunio Yanagita, sammelte er später selbst verschiedene Volkserzählungen. 100 Jahre nach dem ersten Erscheinen der „Kinder- und Hausmärchen“ startete er in Japan das Bestreben, die mündliche Erzähltradition systematisch zu sammeln und zu erhalten. Er prägte nicht nur den japanischen Begriff des Märchens, »mukashi banashi«, sondern gab wichtige Impulse für die Entwicklung der wissenschaftlichen Volkskunde und Märchenforschung.
Nakamura Murao (jap. 中村 武羅夫, Nakamura Murao; * 4. Oktober 1886; † 13. Mai 1949) war ein japanischer…Nakamura Murao (jap. 中村 武羅夫, Nakamura Murao; * 4. Oktober 1886; † 13. Mai 1949) war ein japanischer Literaturtheoretiker und -kritiker. Nakamura stieß mit dem Artikel Honkaku shōsetsu to shinkyō shōsetsu to, den er Anfang 1924 in der Literaturzeitschrift Shin shōsetsu veröffentlichte, die Debatte um den „Ich-Roman“ und den „Authentischen Roman“ (honkaku shōsetsu) an. Hierbei stellt er dem japanisch geprägten Ich-Roman, der, aus der persönlichen Perspektive des Erzählers verfasst, in den Vordergrund stellt, wer einen Text geschrieben hat, den in der Er-Form geschriebenen europäischen Roman gegenüber, bei dem im Vordergrund steht, was in einem Text geschrieben ist. Zugleich aber sah er im Ich-Roman die authentischere Literaturform, da dem „Authentischen Roman“, der nicht nur auf der eigenen Erfahrung des Autors basiere, zwangsläufig Fiktionen beigemischt seien. Die Thematik wurde von Kritikern wie Kume Masao und anderen in den folgenden Jahren aufgenommen und diskutiert.
Ozawa Jisaburō (japanisch 小沢 治三郎; * 2. Oktober 1886 im Koyu-gun, Präfektur Miyazaki; † 9. November 1966) war ein…Ozawa Jisaburō (japanisch 小沢 治三郎; * 2. Oktober 1886 im Koyu-gun, Präfektur Miyazaki; † 9. November 1966) war ein japanischer Vizeadmiral und im Zweiten Weltkrieg letzter Oberbefehlshaber der Kaiserlich Japanischen Marine auf dem Kriegsschauplatz Pazifik. Ozawa graduierte 1909 von der Marineakademie und 1919 von der Marinehochschule. 1934 wurde er Kommandant des Schweren Kreuzers Maya und im Folgejahr des Schlachtschiffs Haruna. 1936 wurde er zum Konteradmiral befördert. 1937 war er Chef des Stabes der Kombinierten Flotte und wurde Ende 1940 Vizeadmiral. Im Oktober 1941 wurde er Befehlshaber der Südlichen Expeditionsflotte, mit der er an den Invasionen der Malaiischen Halbinsel sowie Javas und Sumatras beteiligt war. Im November 1942, während der Schlacht um Guadalcanal, löste er Nagumo Chūichi als Befehlshaber der 3. Flotte ab, in der die japanischen Trägerkräfte konzentriert waren. Er spielte eine wichtige Rolle bei der Schlacht in der Philippinensee im Mai 1944, in der die ihm unterstellte 1. Mobile Flotte schwere Verluste an Schiffen und Flugzeugen erlitt. Während der See- und Luftschlacht im Golf von Leyte Ende Oktober 1944 gelang es ihm nicht, die erneute verheerende japanische Niederlage abzuwenden. Nach dieser Schlacht bot er seinen Rücktritt an und wurde im November auf den Posten des Vizechefs des Admiralstabs der Kaiserlich Japanischen Marine versetzt, zeitgleich war er Direktor der Marinehochschule. Ende Mai 1945 wurde er als Nachfolger von Toyoda Soemu in Personalunion letzter Oberbefehlshaber der Marine und der Kombierten Flotte. Eine Beförderung zum Admiral lehnte er ab. Ozawa, der mit 2 Metern ungewöhnlich groß war und den Spitznamen Onigawara (japanische Form eines Dachornaments, das meist eine Koboldfratze darstellte) trug, hatte bei seinen Männern den Ruf, ein mutiger und mitfühlender Vorgesetzter zu sein. Er starb 1966 im Alter von 80 Jahren.
Kondō Nobutake (jap. 近藤 信竹; * 25. September 1886 in Osaka; † 19. Februar 1953 in Setagaya, Tokio) war ein japanischer…Kondō Nobutake (jap. 近藤 信竹; * 25. September 1886 in Osaka; † 19. Februar 1953 in Setagaya, Tokio) war ein japanischer Admiral. Er graduierte 1907 als Jahrgangsbester an der japanischen Marineakademie. Von 1912 bis 1913 diente er als Marineattaché in Großbritannien. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs besuchte er die Marinehochschule und wurde im Dezember 1919 Korvettenkapitän. Von 1920 bis 1923 war er als Mitglied der Naval Interallied Commission of Control in Deutschland tätig. 1929 wurde er Kommandant des Schweren Kreuzers Kako und 1932 des Schlachtschiffs Kongō. Im November 1933 wurde er zum Konteradmiral befördert. 1935 wurde er Chef des Stabes der Kombinierten Flotte und wurde 1937 zum Vizeadmiral befördert. Nach Ausbruch des Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges befehligte er die 5. Flotte bei der Invasion von Hainan und der Blockade von Swatow. Zu Beginn des Pazifikkriegs kommandierte er die 2. Flotte. Er nahm an den japanischen Invasionen der Malaiischen Halbinsel, der Philippinen und Niederländisch-Indiens teil. Er führte das Kommando der 2. Flotte bei der Attacke im Indischen Ozean. Bei der Schlacht um Midway befehligte Kondo die Landungs- und Deckungsgruppe mit dem Flugzeugträger Zuihō, den Schlachtschiffen Kongō und Hiei, vier Schweren Kreuzern, acht Zerstörern. Doch hier musste er die erste Niederlage seiner Laufbahn verkraften, da seine Truppen auf halbem Weg den Rückzug antreten mussten. Bei der Schlacht um Guadalcanal führte er in drei Seeschlachten Kampfverbände. Während der Schlacht bei den Ost-Salomonen im August 1942 kommandierte er die Deckungsgruppe, bestehend aus dem Schlachtschiff Mutsu und drei Zerstörern, welche nicht in die Schlacht eingreifen konnten. Bei der Schlacht bei den Santa-Cruz-Inseln im Oktober 1942 war er Gesamtbefehlshaber der Operation und führte eine Kampfgruppe mit dem Träger Jun’yō, vier Schweren Kreuzern, einem Leichten Kreuzer und fünf Zerstörern. Auch bei dieser Seeschlacht waren seine Schiffe nicht direkt am Kampf beteiligt. Am 14./15. November 1942 bei der Seeschlacht von Guadalcanal kommandierte Kondō einen Kampfverband mit dem Schlachtschiff Kirishima zusammen mit den Kreuzern Atago, Nagara, Sendai und Takao. Er sollte die Bedrohung japanischer Truppen durch den Flugplatz Henderson Field durch massiven nächtlichen Beschuss ausschalten. Stattdessen musste Kondō mit einem amerikanischen Kampfverband mit den Schlachtschiffen Washington und South Dakota kämpfen und musste sich geschlagen geben. Bei der Seeschlacht verlor er die Kirishima. Diese Niederlage markierte einen Wendepunkt im gesamten Guadalcanal-Feldzug der Japaner. Kondō wurde ins japanische Marineministerium nach Tokio abberufen. Er erhielt als Oberkommandierender der China-Regionalflotte noch einen letzten Fronteinsatz. Bei Kriegsende war er wieder im Marineministerium. Da er zu der Zeit keinen hohen Posten innehatte, wurde er bei den Tokioter Prozessen nicht angeklagt. Er starb 1953.