Hiroshi Nakai (jap. 中井 洽, Nakai Hiroshi; * 10. Juni 1942 in Changchun, Republik China (heute: Volksrepublik China); †…Hiroshi Nakai (jap. 中井 洽, Nakai Hiroshi; * 10. Juni 1942 in Changchun, Republik China (heute: Volksrepublik China); † 22. April 2017 in Tokio) war ein japanischer Politiker, Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus, zuletzt für die Demokratische Partei, und Minister. Innerparteilich gehörte er den Ozawa- und Kawabata-Gruppen an.
Eitarō Itoyama (jap. 糸山英太郎, Itoyama Eitarō; * 4. Juni 1942 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Unternehmer und…Eitarō Itoyama (jap. 糸山英太郎, Itoyama Eitarō; * 4. Juni 1942 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Unternehmer und Politiker der Liberaldemokratischen Partei.
Masaaki Yamazaki (jap. 山崎 正昭, Yamazaki Masaaki; * 24. Mai 1942 in Ōno, Präfektur Fukui) ist ein japanischer Politiker…Masaaki Yamazaki (jap. 山崎 正昭, Yamazaki Masaaki; * 24. Mai 1942 in Ōno, Präfektur Fukui) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP, Hosoda-Faktion), Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des japanischen Parlaments, für die Präfektur Fukui und von 2013 bis 2016 Präsident des Sangiin. Yamazaki schloss 1965 sein Studium am politik- und wirtschaftswissenschaftlichen Institut der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Nihon Daigaku ab und arbeitete anschließend für das Bauunternehmen Yamazaki Kensetsu Kōgyō. 1975 wurde er in das Stadtparlament von Ōno gewählt, 1979 für die erste von vier Amtszeiten ins Präfekturparlament von Fukui. Von 1985 bis 1987 war er Vizepräsident des Parlaments, von 1991 bis 1992 Präsident. Den Wechsel in die nationale Politik vollzog Yamazaki bei der Sangiin-Wahl 1992, als er in Fukui (ein Mandat pro Teilwahl) für die Nachfolge des wenige Monate zuvor verstorbenen Tasaburō Kumagai (LDP) kandidierte. Mit knapp 60 % der Stimmen setzte er sich gegen zwei Kandidaten von Rengō no Kai und KPJ durch. 1998, 2004 und 2010 wurde er jeweils mit absoluter Mehrheit im Amt bestätigt. In der Regierung war Yamazaki von Januar bis November 1996 (Kabinett Hashimoto I) parlamentarischer Staatssekretär im Finanzministerium, von 2003 bis 2005 (Kabinett Koizumi II samt Umbildung) Vizechef des Kabinettssekretariats. Von 2001 bis 2002 führte er den Vorsitz im Sangiin-Geschäftsordnungsausschuss (sangiin giin un’ei iinkai). In der LDP übernahm er von 2005 bis 2009 die Führung des Präfekturverbandes Fukui; 2006 wurde er außerdem Vizevorsitzender der Machimura-Faktion. Von 2007 bis 2009 war er Generalsekretär der LDP-Sangiin-Fraktion. 2012 wurde Yamazaki zum Nachfolger von Hidehisa Otsuji als Vizepräsident des Sangiin gewählt, nach dem LDP-Sieg bei der Sangiin-Wahl 2013 zum Präsidenten der Kammer – nach sechs Jahren, in denen die Demokratische Partei stärkste Kraft im Sangiin gewesen war und den Präsidenten gestellt hatte. Wie die meisten Sangiin-Präsidenten und -Vizepräsidenten war er von 2012 bis 2016 fraktionslos. Yamazaki ist außerdem seit 1990 Präsident des Skiverbands Fukui (Fukui-ken sukī renmei) und seit 2005 Präsident des Pferdesportverbands Fukui (Fukui-ken bajutsu renmei).
Ichirō Ozawa (jap. 小沢 一郎, Ozawa Ichirō, * 24. Mai 1942 in Shitaya (heute: Taitō), Tokio) ist ein japanischer Politiker…Ichirō Ozawa (jap. 小沢 一郎, Ozawa Ichirō, * 24. Mai 1942 in Shitaya (heute: Taitō), Tokio) ist ein japanischer Politiker (LDP→JRP→NFP→LP→DPJ→LF→Mirai→Seikatsu→LP→DVP→KDP→Chūdō) und war von 1969 bis 2026 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, zuletzt für den Wahlkreis Iwate 3. In der Liberaldemokratischen Partei (LDP) einst Generalsekretär, löste er mit seinem Austritt 1993 den erstmaligen Machtverlust der LDP mit aus. In den 1990er Jahren war er danach einer der Führungspolitiker des Umbaus der Parteienlandschaft und führte zeitweise unter anderem zwei große Parteien, die die schon 1994 wiederhergestellte LDP-Regierung beenden sollten, die Neue Fortschrittspartei (NFP), die vorübergehend weite Teile der zersplitterten Opposition sammelte, und die Demokratische Partei (DPJ). Letztere konnte zwar 2009 tatsächlich die LDP in die Opposition zwingen; aber Ozawa, der kurz zuvor vom Parteivorsitz zurückgetreten war, geriet mehrfach in Konflikt mit der Parteiführung und war von Skandalen betroffen. 2012 verließ er die DPJ in Opposition zur vom Parteivorsitzenden Yoshihiko Noda betriebenen Mehrwertsteuererhöhung. Von Januar 2013 bis April 2019 war er (ab 2015: Ko-)Vorsitzender der Liberalen Partei (bis 2016 Seikatsu no Tō).
Akiko Santō (jap. 山東 昭子, Santō Akiko; * 11. Mai 1942 in Setagaya, Präfektur Tokio) ist eine japanische Politikerin der…Akiko Santō (jap. 山東 昭子, Santō Akiko; * 11. Mai 1942 in Setagaya, Präfektur Tokio) ist eine japanische Politikerin der Liberaldemokratischen Partei und war von 2019 bis 2022 Präsidentin des Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, dem sie dreimal (1974–1992, 1995–1996, 2001–2025) für insgesamt acht Wahlperioden angehörte. In der LDP führte sie von 2015 bis 2017 das Banchō Seisaku Kenkyūjo – sie war die erste Frau an der Spitze einer LDP-Faktion. Von 2007 bis 2010 war sie Vizepräsidentin des Oberhauses, von 1990 bis 1991 Wissenschaftsministerin im zweiten Kabinett Kaifu. Nach ihrem Abschluss der Bunka Gakuin, einer Kunstfachschule in Tokio, und einer Karriere in Radio, Film und Fernsehen, kandidierte sie 1974 im damaligen landesweiten Wahlkreis für die LDP. Mit über 120.000 Stimmen erreichte sie Platz 5 und war mit 32 Jahren als damals jüngste Abgeordnete erstmals gewählt. 1978 wurde sie parlamentarische Staatssekretärin in der Umweltbehörde während der Kabinette von Masayoshi Ōhira. Im Oberhaus war sie in den 1980er Jahren Vorsitzende des Auswärtigen sowie des Umweltausschusses. Seit ihrer dritten Wahl 1986 kandidiert Santō über die Verhältniswahl, die den landesweiten Wahlkreis ersetzte. 1990 wurde Santō erst als sechste Frau Ministerin in einem japanischen Kabinett, als sie Premierminister Toshiki Kaifu bei einer Kabinettsumbildung zur Leiterin der Behörde für Wissenschaft und Technologie berief. 1992 wurde sie abgewählt, kehrte aber 1995 als Nachrücker für den verstorbenen Tetsuo Tanabe ins Parlament zurück. 1996 trat sie zurück und versuchte bei der Wahl im Oktober im neu geschaffenen Einzelwahlkreis Kanagawa 6 einen Wechsel ins Unterhaus, unterlag jedoch dem Demokraten Motohisa Ikeda und dem NFP-Kandidaten Ryūshi Tsuchida. Bei der Wahl 2001 kandidierte sie wieder für das Oberhaus. Sie erhielt 147.568 der neu eingeführten Vorzugsstimmen und erzielte damit Platz 17 auf der LDP-Liste, der angesichts des LDP-Wahlerfolges (20 Verhältniswahlmandate) für eine erneute Wahl ausreichte. Als 2007 die LDP den Status als stärkste Partei und die Regierungskoalition ihre Mehrheit (Nejire Kokkai) verlor, wurde Santō für drei Jahre Vizepräsidentin des Oberhauses – als erste Frau auf dem Posten. Zuletzt wurde Santō als Abgeordnete bei der Wahl 2019 mit 133.645 Stimmen (LDP-Listenplatz 18) zum achten Mal gewählt – öfter als jeder andere Oberhausabgeordnete. Am 1. August 2019 wurde sie einstimmig zur Präsidentin des Sangiin gewählt und ist nach Chikage Ōgi die zweite Frau in diesem Amt und blieb bis zur Wahl 2022 im Amt. Bei der Oberhauswahl 2025 erreichte Santō mit 126.381 Stimmen Platz 15 auf der LDP-Liste und war damit bei zwölf Sitzen für die LDP abgewählt.
Takeo Chii (jap. 地井 武男, Chii Takeo; * 5. Mai 1942 in der Präfektur Chiba; † 29. Juni 2012 in Tokio) war ein japanischer…Takeo Chii (jap. 地井 武男, Chii Takeo; * 5. Mai 1942 in der Präfektur Chiba; † 29. Juni 2012 in Tokio) war ein japanischer Schauspieler. Zwischen 1968 und 2012 trat er in mehr als 70 Filmen auf.
Akira Tonomura (jap. 外村 彰, Tonomura Akira; * 25. April 1942 in Nishinomiya, Präfektur Hyōgo, Japan; † 2. Mai 2012) war…Akira Tonomura (jap. 外村 彰, Tonomura Akira; * 25. April 1942 in Nishinomiya, Präfektur Hyōgo, Japan; † 2. Mai 2012) war ein japanischer Physiker und Pionier der Elektronenholographie und bei der Beobachtung des Aharonov-Bohm-Effekts (1986).
Yūzō Nakamura (japanisch 中村 祐造 Nakamura Yūzō; * 24. April 1942 in Himeji; † 20. Juli 2010) war ein japanischer…Yūzō Nakamura (japanisch 中村 祐造 Nakamura Yūzō; * 24. April 1942 in Himeji; † 20. Juli 2010) war ein japanischer Volleyballspieler.
Masahiko Yamada (jap. 山田 正彦, Yamada Masahiko; * 8. April 1942 in Fukue (heute: Gotō), Präfektur Nagasaki) ist ein…Masahiko Yamada (jap. 山田 正彦, Yamada Masahiko; * 8. April 1942 in Fukue (heute: Gotō), Präfektur Nagasaki) ist ein japanischer Politiker. Zwischen 1993 und 2012 war er mit Unterbrechung für insgesamt fünf Wahlperioden Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, aus Nagasaki.
Tadamasa Kodaira (jap. 小平 忠正, Kodaira Tadamasa; * 18. März 1942 in Iwamizawa, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker.…Tadamasa Kodaira (jap. 小平 忠正, Kodaira Tadamasa; * 18. März 1942 in Iwamizawa, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker. Er war von 1990 bis 2012 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, zuletzt für den Wahlkreis Hokkaidō 10 als Mitglied der Demokratischen Partei (darin der Hatoyama- und Ex-DSP-Gruppen). Kodaira, der Sohn des langjährigen DSP-Shūgiinabgeordneten Tadashi Kodaira, wurde nach seinem Studium an der Keiō-Universität Angestellter des Handelshauses Tōmen (heute Teil von Toyota Tsūshō). 1972 verließ er das Unternehmen und gründete in Kurisawa einen Viehzuchtbetrieb. Kodairas Vater wurde bei der Shūgiin-Wahl 1986 im fünfmandatigen Wahlkreis Hokkaidō 4 (der Wahlkreis von unter anderem Yukio Hatoyama und Seiichi Ikehata) abgewählt und zog sich aus der Politik zurück. Bei der nächsten regulären Wahl 1990 trat Tadamasa Kodaira für die DSP im Wahlkreis seines Vaters an und wurde mit dem vierthöchsten Stimmenanteil erstmals gewählt. Er wurde 1993 und seit 1996 fünfmal in Folge im neuen Einzelwahlkreis Hokkaidō 10 wiedergewählt. Die Neue Fortschrittspartei, in der die DSP aufgegangen war, verließ er schon 1995 und schloss sich der Neuen Partei Sakigake seines bisherigen Wahlkreiskonkurrenten Hatoyama an. Während des ersten Kabinetts Hashimoto war er parlamentarischer Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium. Nach der Gründung der Demokratischen Partei 1996 wurde Kodaira dort der erste Vorsitzende im Präfekturverband Hokkaidō. Später war er unter anderem Vorsitzender im Kommunikationsausschuss und im Landwirtschaftsausschuss des Shūgiin, 2010 übernahm er den Vorsitz im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten. Im 3. umgebildeten Kabinett Noda wurde Kodaira 2012 Vorsitzender der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit und Minister für Verbraucher und Lebensmittelsicherheit. Nach dem Rücktritt von Keishū Tanaka als Justizminister übernahm er zusätzlich für einige Stunden kommissarisch dessen Posten. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 wurde er als einer von acht Ministern im Kabinett aus dem Parlament gewählt, seinen Wahlkreis verlor er erstmals seit der Einführung der Einmandatswahlkreise an Hisashi Inatsu von der Kōmeitō.
Masahiko Kōmura (jap. 高村 正彦, Kōmura Masahiko; * 15. März 1942 in Shūnan in der Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer…Masahiko Kōmura (jap. 高村 正彦, Kōmura Masahiko; * 15. März 1942 in Shūnan in der Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Innerhalb der Partei führte er zunächst gemeinschaftlich, dann alleine von 2000 bis 2012 die Kōmura-Faktion. Von 1980 bis 2017 war er für zwölf Wahlperioden Abgeordneter aus Yamaguchi im Unterhaus, ab den 1990er Jahren gehörte er mehrfach der Regierung an, erstmals von 1994 bis 1995 als Wirtschaftsplanungsminister im Kabinett Murayama. Von 2012 bis 2018 war er stellvertretender Parteivorsitzender.
Akira Fujishima (japanisch 藤嶋 昭, Fujishima Akira; * 10. März 1942 in der Präfektur Aichi) ist ein japanischer Chemiker…Akira Fujishima (japanisch 藤嶋 昭, Fujishima Akira; * 10. März 1942 in der Präfektur Aichi) ist ein japanischer Chemiker, emeritierter Professor an der Universität Tokio. Er gilt als Pionier auf dem Gebiet der Forschung zur Künstlichen Photosynthese. Fujishima machte 1966 seinen Bachelor-Abschluss als Ingenieur an der Staatlichen Universität Yokohama und wurde 1971 an der Universität Tokio in Chemie bei Ken’ichi Honda promoviert. Danach war er Assistenzprofessor an der Universität Kanagawa, wechselte 1975 als Assistant Professor an die Universität Tokio, wo er 1978 Associate Professor wurde und 1986 eine volle Professur erhielt und 2003 emeritierte. Als Post-Doktorand war er 1976/77 an der University of Texas at Austin. Bei der Arbeit an seiner Dissertation bei Honda entdeckte er die Photokatalytische Wasserspaltung an Titandioxid-Elektroden (Honda-Fujishima-Effekt). Obwohl sich herausstellte, dass die Anwendungen für Wasserstoffgewinnung begrenzt waren, fanden Fujishima eine andere nützliche Anwendung in der Selbstreinigung von damit beschichtetem Glas und Kacheln, wo es Wasser und Bakterien abweist. Es wird z. B. bei Straßenlampen und Autofenstern benutzt. Der Durchbruch von Fujishima mit der Entdeckung von Titandioxid als Katalysator bei der Wasseraufspaltung führte dazu, dass Titandioxid und andere Halbleiter danach im Zentrum der Forschung auf diesem Gebiet standen. 1982 erhielt Fujishima gemeinsam mit Ken’ichi Honda den Asahi-Preis. 2004 erhielt er mit Honda den Japan-Preis und 2003 erhielt er den ersten Heinz Gerischer Award der Europa-Sektion der Electrochemical Society. 2006 wurde er Präsident der japanischen chemischen Gesellschaft, 1998 der japanischen photochemischen Gesellschaft und 2003 der elektrochemischen Gesellschaft Japans. 2010 wurde er zur Person mit besonderen kulturellen Verdiensten ernannt. Seit 2009 ist er auswärtiges Mitglied der Academia Europaea. 2017 wurde er mit dem Kulturorden ausgezeichnet.
Yōji Totsuka (japanisch 戸塚 洋二, Totsuka Yōji; * 6. März 1942 in Fuji, Japan; † 10. Juli 2008 in Tokio) war ein…Yōji Totsuka (japanisch 戸塚 洋二, Totsuka Yōji; * 6. März 1942 in Fuji, Japan; † 10. Juli 2008 in Tokio) war ein japanischer Physiker.
Shōmei Yokouchi (japanisch 横内 正明, Yokouchi Shōmei; * 2. März 1942 in Nirasaki, Präfektur Yamanashi; † 21. April 2020)…Shōmei Yokouchi (japanisch 横内 正明, Yokouchi Shōmei; * 2. März 1942 in Nirasaki, Präfektur Yamanashi; † 21. April 2020) war ein japanischer Politiker. Er war von 2007 bis 2015 Gouverneur von Yamanashi. Yokouchi, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, wurde nach seinem Abschluss 1964 Beamter im Bauministerium. Dort war er ab 1984 Abteilungsleiter (kachō) in der Straßenabteilung, ab 1995 in der Stadtabteilung. 1990 wurde er stellvertretender Leiter des Ministersekretariats (daijin kambō shingikan). Zur Shūgiin-Wahl 1993 wechselte Yokouchi in die Politik und trat als Unabhängiger im fünfmandatigen Wahlkreis Yamanashi an, der die gesamte Präfektur umfasste. Mit dem vierthöchsten Stimmenanteil wurde er für die erste von insgesamt drei Wahlperioden ins Shūgiin gewählt – ab 1996 für den neuen Einzelwahlkreis Yamanashi 3 – und schloss sich der Liberaldemokratischen Partei (LDP) an. Während des zweiten Kabinetts Hashimoto war er 1997 parlamentarischer Staatssekretär im Justizministerium, von 2001 bis 2002 „Vizeminister“ für Justiz im ersten Kabinett Koizumi. 2002 legte Yokouchi sein Abgeordnetenmandat nieder, um bei der Gouverneurswahl 2003 in Yamanashi um für die Nachfolge von Ken Amano zu kandidieren, der nicht wieder antrat. In einem Feld aus vier Kandidaten unterlag er aber mit 158 zu 167 Tausend Stimmen Takahiko Yamamoto, der die Unterstützung Amanos und beider großer Parteien genoss. Danach kandidierte Yokouchi bei der Wahl im Juli 2004 über die LDP-Verhältniswahlliste für das Sangiin, erhielt aber nur knapp 114 Tausend Stimmen, erreichte damit den 19. Listenplatz und verfehlte damit einen Sitz, da die LDP nur 15 Verhältniswahlmandate gewann. Bei der nächsten Gouverneurswahl in Yamanashi 2007 kandidierte Yokouchi auf Drängen des Furusato Yamanashi o kangaeru kai („Gesellschaft, die an die Heimat Yamanashi denkt“) erneut, der ehemaligen Unterstützerorganisation von Gouverneurskandidat Yukihiko Inoue in der Wahl 2003, und konnte Yamamoto diesmal mit 235 zu 188 Tausend Stimmen schlagen. Yokouchis erste Amtszeit endete im Februar 2011, bei der Wahl am 30. Januar bewarb er sich als „ainori“-Kandidat, also mit Unterstützung aller großer Parteien mit Ausnahme der KPJ, um eine zweite Amtszeit und wurde bei 42 Prozent Wahlbeteiligung mit 83 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.
Yōsuke Yamashita (jap. 山下 洋輔, Yamashita Yōsuke; * 26. Februar 1942 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Pianist…Yōsuke Yamashita (jap. 山下 洋輔, Yamashita Yōsuke; * 26. Februar 1942 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Pianist des Creative Jazz. In Europa galt er in den 1970er Jahren als „der bekannteste Repräsentant des japanischen Free Jazz“ (Martin Kunzler). Mit zunächst totalem Einsatz von Energie und schließlich immer subtilerer Differenzierung entwickelte er eine eigenständige Musik, die zunächst häufig als „Kamikaze-Jazz“ auf Unverständnis stieß. Dagegen meinte sein Piano-Kollege Walter Norris: „Er ist weit mehr als ein ganz hervorragender Techniker, er hat die gleiche Kraft, sich auszudrücken, wie wir es bei Charlie Parker hörten. Natürlich mag es Leute geben, die diese Musik nur als eine Art Geräusch bezeichnen, aber die liegen völlig falsch. Yamashita spiegelt in seiner Musik die Gegenwart.“
Tadashi Nakamura (jap. 中村 忠, Nakamura Tadashi; * 22. Februar 1942 in Maoka, Präfektur Karafuto) ist ein japanischer…Tadashi Nakamura (jap. 中村 忠, Nakamura Tadashi; * 22. Februar 1942 in Maoka, Präfektur Karafuto) ist ein japanischer Kampfkunstexperte (9. Dan). Er begann 1953 mit dem Studium des Karate im Stil des Kyōkushin unter Kenji Kurosaki und Ōyama Masutatsu. 1966 bestritt er erfolgreich einen 100-Mann-Kampf (Hyakunin-kumite) und wurde Chairman der Kyōkushinkai-Organisation in den USA. Nakamura, Exponent des Kobudō und Begründer des Seidō Karate, unterrichtet heute im Seidō-jūku in New York City, USA. Zu seinen Schülern gehören u. a. Nobuyuki Kishi (Japan), Renzie Ron Hanham (Neuseeland) und William Oliver (USA). Als Chairman Director leitet er die 1976 von ihm gegründete Word Seidô Karate Organization (WSKO). Als Fachbuchautor schrieb er Karate Technique and Spirit.
Hiroyuki Sonoda (jap. 園田 博之, Sonoda Hiroyuki; * 19. Februar 1942 in Kawaura, Landkreis Amakusa (heute: Amakusa)…Hiroyuki Sonoda (jap. 園田 博之, Sonoda Hiroyuki; * 19. Februar 1942 in Kawaura, Landkreis Amakusa (heute: Amakusa), Präfektur Kumamoto; † 11. November 2018) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und Abgeordneter des japanischen Unterhauses für den Verhältniswahlblock Kyūshū. Sonoda, Absolvent der Nihon Daigaku, arbeitete nach seinem Studienabschluss bis 1983 für das Fischereiunternehmen Nichiro Gyogyō K.K. (heute Teil von K.K. Maruha Nichiro Holdings). Nach dem Tode seines Vaters, des Abgeordneten und ehemaligen Außen- und Sozialministers Sunao Sonoda, kandidierte er bei der Wahl 1986 in dessen Unterhauswahlkreis. Den fünfmandatigen 2. Wahlkreis Kumamoto gewann er als Unabhängiger (mit Unterstützung der Fukuda-Faktion) mit 73.252,258 Stimmen auf Platz eins – die „Bruchteilstimmen“ resultierten daraus, dass die Ehefrau seines Vaters, Tenkōkō Sonoda, die bereits 1946 einer der ersten Frauen im Parlament gewesen war, 1986 im gleichen Wahlkreis kandidierte. Sonoda schloss sich zunächst der LDP an. 1993 verließ er die Partei im Vorfeld der Unterhauswahl und beteiligte sich an der Gründung der Neuen Partei Sakigake von Masayoshi Takemura. Dort war er 1993 bis 1994 und 1996 Generalsekretär (daihyō kanji), nach dem Weggang von Naoto Kan und Yukio Hatoyama 1996 weiter für kurze Zeit Generalsekretär (nun kanjichō). In den Kabinetten von Tomiichi Murayama war er dazwischen von 1994 bis 1996 stellvertretender Chefkabinettssekretär. Seit der Wahl von 1996 tritt Sonoda im Einzelwahlkreis Kumamoto 4 an, den er nach seiner Einrichtung sieben Mal in Folge klar für sich entscheiden konnte. Nach der Auflösung (Umbenennung) der Neuen Partei Sakigake 1998 kehrte er 1999 in die LDP zurück und schloss sich der Katō-/Ozata-/Tanigaki-Faktion an. Unter dem Parteivorsitzenden Sadakazu Tanigaki war Sonoda stellvertretender Generalsekretär (kanjichō-dairi) von 2009 bis zum März 2010, als er zurücktrat, was er mit Meinungsverschiedenheiten in der Parteiführung begründete. Im April 2010 verließ Sonoda die LDP und beteiligte sich an der Gründung von Tachiagare Nippon, wo er als Generalsekretär die wichtigste Position hinter den Vorsitzenden Hiranuma und Yosano einnahm. 2012 ging die Partei in der Nippon Ishin no Kai des ehemaligen Gouverneurs von Ōsaka Tōru Hashimoto auf. Für diese konnte Sonoda bei der Unterhauswahl 2012 eines von nur zwei Direktmandaten außerhalb der Präfektur Ōsaka gewinnen. Die großen Parteien hatten keine Gegenkandidaten nominiert, nur der inzwischen parteilose ehemalige Abgeordnete Masayoshi Yagami und eine Kommunistin traten gegen Sonoda an. Im Sommer 2014 begründete Sonoda mit weiteren Abgeordneten um Shintarō Ishihara und Hiranuma die „Partei der nächsten Generation“. 2015 kehrte er ebenso wie Hiranuma in die LDP zurück. Zur Unterhauswahl 2017 verlor Kumamoto einen Unterhauswahlsitz, die LDP-Kandidatur in Kumamoto 4 übernahm Yasushi Kaneko (vorher Wahlkreis 5) und Sonoda wechselte in den Verhältniswahlblock, wo die LDP ihn vor die Doppelkandidaten alleine auf den Listenplatz 1 setzte und er sicher wiedergewählt wurde. Ab Ende 2017 war er wiederholt im Krankenhaus, im 11. November 2018 starb Sonoda an einer Lungenentzündung in einem Tokioter Krankenhaus.
Katsuaki Watanabe (jap. 渡辺 捷昭 Watanabe Katsuaki; * 13. Februar 1942 in der Präfektur Mie) ist…Katsuaki Watanabe (jap. 渡辺 捷昭 Watanabe Katsuaki; * 13. Februar 1942 in der Präfektur Mie) ist torishimariyaku-fuku-kaichō (取締役副会長, „Vorstand und stellvertretender Vorsitzender“) der Toyota Jidōsha K.K. (engl. Toyota Motor Corp.). Watanabe erhielt seinen Abschluss an der Keiō-Universität in Wirtschaft im Jahre 1964 und arbeitet seither bei Toyota. 2005 folgte er Fujio Chō als „leitender Direktor und Präsident“ (daihyō-torishimariyaku-shachō). Während seiner Karriere gewann er durch seine Kostenreduzierungen an Reputation im Unternehmen. 2009 wurde er durch Akio Toyoda abgelöst. Watanabe wurde vom TIME magazine zu den 100 einflussreichsten Personen des Jahres 2005 gezählt. Katsuaki Watanabe wurde 1942 in der Präfektur Mie geboren und lebt heute in der Stadt Toyota. Er ist verheiratet und hat drei Töchter. Der Amateurmusiker Watanabe singt außerdem in einem Männerchor und spielt gerne Golf und Tennis.
Yasuo Ichikawa (jap. 一川 保夫, Ichikawa Yasuo; * 6. Februar 1942 in Komatsu, Präfektur Ishikawa) ist ein japanischer…Yasuo Ichikawa (jap. 一川 保夫, Ichikawa Yasuo; * 6. Februar 1942 in Komatsu, Präfektur Ishikawa) ist ein japanischer Politiker. Er war Abgeordneter im Präfekturparlament Ishikawa und in beiden Kammern des nationalen Parlaments, zuletzt für die Demokratische Partei (Ozawa-Gruppe), und von 2011 bis 2012 Verteidigungsminister im Kabinett. Ichikawa, der Sohn eines Präfekturparlamentsabgeordneten, studierte an der agrarwissenschaftlichen Fakultät der Universität Mie und wurde anschließend Beamter im Landwirtschaftsministerium. 1990 beendete er seine Beamtenlaufbahn und folgte seinem Vater ins Parlament der Präfektur Ishikawa, in dem er für die Liberaldemokratische Partei (LDP) zwei Amtsperioden saß. 1993 schloss er sich der Erneuerungspartei von Ichirō Ozawa und Tsutomu Hata an. Bei der Shūgiin-Wahl 1996 kandidierte er für die Neue Fortschrittspartei im neuen Einmandatswahlkreis Ishikawa 2, dem Wahlkreis von Yoshirō Mori. Er verlor zwar, wurde aber über den Verhältniswahlblock Hokuruku-Shin’etsu gewählt, 2000 für die Liberale Partei und 2003 für die Demokratische Partei wiedergewählt. 2005 unterlag er im Wahlkreis zum vierten Mal Yoshirō Mori und verfehlte angesichts des insgesamt schlechten Abschneidens der Demokraten auch die Wiederwahl im Block. Bei der Sangiin-Wahl 2007 kandidierte Ichikawa in Ishikawa für die Nachfolge von Tetsuo Kutsukake (ehemals Liberaldemokrat, nun Demokrat), der nicht erneut kandidierte. Ichikawa gewann mit rund viertausend Stimmen Vorsprung auf den ehemaligen Präfekturparlamentsabgeordneten Tomitarō Yata (LDP) und zog damit für sechs Jahre ins Sangiin ein. Dort war er unter anderem Vorsitzender des Katastrophenausschusses. In der Demokratischen Partei führt er seit 2010 den Präfekturverband Ishikawa. Im September 2011 berief ihn der dritte Demokratische Premierminister Yoshihiko Noda als Verteidigungsminister in sein Kabinett. Zum Amtsantritt bezeichnete er sich als Amateur in sicherheitspolitischen Fragen, was ein Beleg für das Funktionieren der verfassungsmäßig festgeschriebenen zivilen Kontrolle über die Selbstverteidigungskräfte sei; die Opposition reagierte mit Rücktrittsforderungen. Im November blieb er einem Empfang des Kaiserlichen Hofes für das bhutanische Königspaar fern, um bei einer Parteiveranstaltung politische Spenden zu sammeln. Nach mehreren umstrittenen Äußerungen im November und Dezember 2011 im Zusammenhang mit der US-Militärpräsenz in Okinawa verabschiedete das Sangiin im Dezember 2012 eine rechtlich nicht zum Rücktritt zwingende „Rügeresolution“ (monseki ketsugi). Im Januar 2012 wurde er bei einer Kabinettsumbildung durch Naoki Tanaka (ebenfalls Ozawa-Gruppe) ersetzt. Kurz darauf wurde er Generalsekretär der Sangiin-Fraktion der Demokratischen Partei. Bei der Sangiin-Wahl 2013 unterlag Ichikawa deutlich dem Liberaldemokraten Shūji Yamada. 2014 kandidierte er wieder für das Shūgiin, aber nur bei der Verhältniswahl im Block Hokuriku-Shin’etsu auf dem den Doppelkandidaten nachgeordneten Platz 14 der demokratischen Liste – aussichtslos: nur zwei der Doppelkandidaten gewannen ihre Wahlkreise und bei der Verhältniswahl gewannen die Demokraten drei Sitze.
Satoko Tanaka (japanisch 田中聡子; geboren am 3. Februar 1942 in Sasebo) ist eine ehemalige japanische Schwimmerin, die…Satoko Tanaka (japanisch 田中聡子; geboren am 3. Februar 1942 in Sasebo) ist eine ehemalige japanische Schwimmerin, die eine olympische Bronzemedaille und vier Goldmedaillen bei Asienspielen gewann.
Maki Asakawa (japanisch 浅川 マキ Asakawa Maki; * 27. Januar 1942 in Mikawa, heute Hakusan, Präfektur Ishikawa; † 17.…Maki Asakawa (japanisch 浅川 マキ Asakawa Maki; * 27. Januar 1942 in Mikawa, heute Hakusan, Präfektur Ishikawa; † 17. Januar 2010 in Nagoya, Präfektur Aichi) war eine japanische Sängerin, Songwriterin und Produzentin.
Tasuku Honjo (japanisch 本庶 佑, Honjo Tasuku; * 27. Januar 1942 in Kyōto, Präfektur Kyōto) ist ein japanischer…Tasuku Honjo (japanisch 本庶 佑, Honjo Tasuku; * 27. Januar 1942 in Kyōto, Präfektur Kyōto) ist ein japanischer Immunologe, der für Forschungen über die molekularbiologischen Ursachen der Antikörper-Diversität und neue immunologische Ansätze in der Krebstherapie bekannt ist. 2018 wurde ihm zusammen mit James P. Allison der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin zuerkannt.
Ken’ichi Shinoda (jap. 篠田 建市 Shinoda Ken’ichi; * 25. Januar 1942) ist unter dem Namen Shinobu Tsukasa (司 忍) der sechste…Ken’ichi Shinoda (jap. 篠田 建市 Shinoda Ken’ichi; * 25. Januar 1942) ist unter dem Namen Shinobu Tsukasa (司 忍) der sechste und derzeitige Bandenchef (Kumichō) der größten Yakuza-Gruppe Yamaguchi-gumi.
Michihiko Kano (jap. 鹿野 道彦, Kano Michihiko; * 24. Januar 1942 in Yamagata, Präfektur Yamagata; † 21. Oktober 2021) war…Michihiko Kano (jap. 鹿野 道彦, Kano Michihiko; * 24. Januar 1942 in Yamagata, Präfektur Yamagata; † 21. Oktober 2021) war ein japanischer Politiker der Demokratischen Partei (DPJ). Er war bis 2012 Abgeordneter des Shūgiin, des Unterhauses, für den 1. Wahlkreis Yamagata und von September 2010 bis Juni 2012 Minister für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei in den Kabinetten Kan, 1. Umbildung, 2. Umbildung, Noda und 1. Umbildung.
Jun’ichirō Koizumi (japanisch 小泉 純一郎 Koizumi Jun’ichirō; * 8. Januar 1942 in Yokosuka, Japan) ist ein japanischer…Jun’ichirō Koizumi (japanisch 小泉 純一郎 Koizumi Jun’ichirō; * 8. Januar 1942 in Yokosuka, Japan) ist ein japanischer Politiker. Er war von 2001 bis 2006 Vorsitzender der Regierungspartei LDP und Premierminister Japans.
Shigetada Nakanishi (japanisch 中西 重忠, Nakanishi Shigetada; * 7. Januar 1942 in Ōgaki) ist ein japanischer Biochemiker…Shigetada Nakanishi (japanisch 中西 重忠, Nakanishi Shigetada; * 7. Januar 1942 in Ōgaki) ist ein japanischer Biochemiker und Neurowissenschaftler.
Nobuo Satō (jap. 佐藤 信夫, Satō Nobuo; * 3. Januar 1942 in Osaka, Präfektur Osaka) ist ein ehemaliger japanischer…Nobuo Satō (jap. 佐藤 信夫, Satō Nobuo; * 3. Januar 1942 in Osaka, Präfektur Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Eiskunstläufer und Eiskunstlauftrainer. Satō wurde von 1957 bis 1966 zehnmal hintereinander japanischer Meister im Eiskunstlaufen und hält damit den nationalen Titelrekord in der Herrenkonkurrenz. Er repräsentierte Japan bei den Olympischen Spielen 1960, wo er 14. wurde, und 1964, wo er Achter wurde. Sechsmal nahm er an Weltmeisterschaften teil; sein bestes Ergebnis dort war der vierte Platz bei der Weltmeisterschaft 1965. Sato ist mit der ehemaligen japanischen Eiskunstlaufmeisterin Kumiko Ōkawa verheiratet. Ihre gemeinsame Tochter Yuka Satō wurde 1994 Eiskunstlaufweltmeisterin. Zusammen mit Machiko Yamada gehört Sato zu den erfolgreichsten Trainern Japans. Schüler von ihm waren oder sind Miki Andō, Shōko Ishikawa, Hirokazu Kobayashi, Takahiko Kozuka, Yukari Nakano, Yuka Satō, Wun-Chang Shih, Fumie Suguri und Mao Asada. Im Jahr 2010 wurde Nobuo Satō in die Eiskunstlauf Hall of Fame aufgenommen.
Reijirō Tsumura (jap. 津村 禮次郎, Tsumura Reijirō; * 1942) ist ein japanischer Nō-Schauspieler. Tsumura studierte…Reijirō Tsumura (jap. 津村 禮次郎, Tsumura Reijirō; * 1942) ist ein japanischer Nō-Schauspieler. Tsumura studierte Volkswirtschaft an der Hitotsubashi-Universität und nahm daneben Schauspielunterricht bei Kimiko Tsumura. 1974 übernahm er die Leitung der Schauspielgruppe Ryokusenkai der Kanze-Nō-Schule. Seit 1979 organisiert und leitet er die jährliche Takigi-Nō-Veranstaltung in Koganei. Er trat international u. a. in Großbritannien, Belgien, Spanien, Singapur, Schweden, Norwegen, Dänemark and Indonesien auf. Neben traditionellen Nō-Schauspielen führt er auch neu Produktionen auf und arbeitet auch mit Operndarstellern und Balletttänzern zusammen. Als japanischer Kulturbotschafter bereiste er 2010 Russland und Ungarn. 2014 führte er Hakurakusei auf, ein Stück für Nō-Schauspieler, Ballett und Klavier nach einem Text von Niizawa Iwao.
Masami Uno (japanisch 宇野 正美, Uno Masami; * 1942) ist ein japanischer Schriftsteller, Prediger, Verschwörungstheoretiker…Masami Uno (japanisch 宇野 正美, Uno Masami; * 1942) ist ein japanischer Schriftsteller, Prediger, Verschwörungstheoretiker und Holocaustleugner.
Seishirō Endō (japanisch 遠藤 征四郎, Endō Seishirō; * 1942) ist ein japanischer Aikidō-Lehrer (Shihan) des Aikikai im Range…Seishirō Endō (japanisch 遠藤 征四郎, Endō Seishirō; * 1942) ist ein japanischer Aikidō-Lehrer (Shihan) des Aikikai im Range eines 8. Dan. Endō gehört zu den wenigen lebenden Personen, die unmittelbar unter Aikidō-Gründer Morihei Ueshiba studiert haben. Seishirō Endō begann 1963 mit dem Aikido an der Universität Gakushūin und benennt Kisshōmaru Ueshiba, Kisaburō Ōsawa und Seigo Yamaguchi als seine drei Väter des Aikido. Er trainierte im Aikikai Hombu Dojo gemeinsam mit anderen Lehrmeistern einschließlich Hiroshi Tada, Mitsunari Kanai und Yasuo Kobayashi. Als Endō 30 Jahre alt war, renkte er sich seine rechte Schulter aus, was der Anlass für seinen sanfteren Aikidō-Stil war. 1993 gründete er das Saku Dōjō (佐久道場) in seiner Heimatstadt Saku.
Atsumu Ōmura (jap. 大村 纂, Ōmura Atsumu; * 1942 in Bunkyō, Tokio) ist ein japanischer Klimatologe, der für seine…Atsumu Ōmura (jap. 大村 纂, Ōmura Atsumu; * 1942 in Bunkyō, Tokio) ist ein japanischer Klimatologe, der für seine Entdeckung und Beiträge zur Theorie der globalen Verdunklung bekannt wurde. Ōmura wurde 1942 im heutigen Stadtbezirk Bunkyō in Tokio geboren. 1965 schloss er sein Studium an der Universität Tokio mit einem Bachelor (B.Sc.) ab und erwarb 1969 einen Master (M.Sc.) an der McGill University. Später promovierte er an der ETH Zürich. Ōmura ist ein emeritierter Professor des Institute for Atmospheric and Climate Science (IACETH) der ETH Zürich, wo er die Klimaforschungsgruppe des Instituts geleitet hat. 1999 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Academia Europaea gewählt. Zu den Interessenschwerpunkten der Arbeitsgruppe gehört die planetarische Grenzschicht und die Kryosphäre sowie ihre Interaktion mit der Atmosphäre und den Ozeanen. Die Gruppe unterhält ein globales Zirkulationsmodell. Ōmura hat auch das Baseline Surface Radiation Network (BSRN) initiiert. Er ging im Jahr 2007 in den Ruhestand.
Yoshio Koide (japanisch 小出 義夫, Koide Yoshio; * 16. Mai 1942 in Kanazawa, Japan) ist ein japanischer Physiker, der vor…Yoshio Koide (japanisch 小出 義夫, Koide Yoshio; * 16. Mai 1942 in Kanazawa, Japan) ist ein japanischer Physiker, der vor allem für die nach ihm benannte Koide-Formel bekannt ist.
Teruo Higa (jap. 比嘉照夫 Higa Teruo; * 28. Dezember 1941 in der Präfektur Okinawa) ist ein japanischer Professor für…Teruo Higa (jap. 比嘉照夫 Higa Teruo; * 28. Dezember 1941 in der Präfektur Okinawa) ist ein japanischer Professor für Gartenbau. Higa wurde auf den Ryūkyū-Inseln geboren und wuchs dort auf. Er graduierte an der agrarwissenschaftlichen Fakultät der staatlichen University of the Ryukyus (Präfektur Okinawa) und promovierte an der landwirtschaftlichen Forschungsabteilung der staatlichen Kyūshū-Universität. 1970 wurde er Dozent und 1972 außerordentlicher Professor an der Universität Ryūkyū. 1982 übernahm er seine derzeitige Professur für Gartenbau an der agrarwissenschaftlichen Fakultät der Universität Ryūkyū. Er ist der Erfinder der sog. Effektiven Mikroorganismen (EM) und verbringt fast die Hälfte des Jahres im Ausland, um in anderen Ländern die EM-Technologie in der Landwirtschaft und auf anderen Gebieten zu verbreiten. Higa bekleidet u. a. folgende Positionen: Vorsitzender des Exekutivkomitees für die Internationale Verbreitung des natürlichen Landbaus Präsident des Asia-Pacific Natural Agriculture Netzwerks (APNAN) Leitender Direktor der Stiftung für Earth Environment Technischer Berater der Blumenvereinigung in Japan Direktor des internationalen Forschungszentrums für natürlichen Landbau
Lee Myung-bak (koreanisch 이명박, Aussprache: [i.mjʌŋ.bak̚], * 19. Dezember 1941 in Osaka, Präfektur Osaka, Japan) ist ein…Lee Myung-bak (koreanisch 이명박, Aussprache: [i.mjʌŋ.bak̚], * 19. Dezember 1941 in Osaka, Präfektur Osaka, Japan) ist ein südkoreanischer Politiker. Er amtierte vom 25. Februar 2008 bis zum 24. Februar 2013 als Präsident Südkoreas, zuvor war er Bürgermeister von Seoul. Er ist Mitglied der konservativen Saenuri-Partei. Lee sprach sich in programmatischer Hinsicht für eine stärkere Marktorientierung in der Wirtschaft und eine kompromisslosere Linie gegenüber Nordkorea aus.
Kenjirō Urata (jap. 浦田 健次郎, Urata Kenjirō; * 15. Dezember 1941 in der Präfektur Tokio, Japan; † 2023) war ein…Kenjirō Urata (jap. 浦田 健次郎, Urata Kenjirō; * 15. Dezember 1941 in der Präfektur Tokio, Japan; † 2023) war ein japanischer Komponist.
Kyū Sakamoto (jap. 坂本 九, Sakamoto Kyū, bürgerlich: 大島 九, Ōshima Hisashi; * 10. Dezember 1941 in Kawasaki, Präfektur…Kyū Sakamoto (jap. 坂本 九, Sakamoto Kyū, bürgerlich: 大島 九, Ōshima Hisashi; * 10. Dezember 1941 in Kawasaki, Präfektur Kanagawa; † 12. August 1985 in Ueno, Präfektur Gunma) war ein japanischer Sänger und Schauspieler, der insbesondere durch den 13-fachen Millionenseller und Evergreen Sukiyaki weltweit bekannt wurde.
Takehisa Katō (jap. 加藤武久 Katō Takehisa; * 8. Dezember 1941 in der Präfektur Akita) ist ein ehemaliger japanischer…Takehisa Katō (jap. 加藤武久 Katō Takehisa; * 8. Dezember 1941 in der Präfektur Akita) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer.
Itsuko Hasegawa (japanisch 長谷川 逸子 Hasegawa Itsuko; * 1941 in Shizuoka, Japan) ist eine japanische Architektin. Sie…Itsuko Hasegawa (japanisch 長谷川 逸子 Hasegawa Itsuko; * 1941 in Shizuoka, Japan) ist eine japanische Architektin. Sie gründete 1976 ein eigenes Architekturbüro, das heute Itsuko Hasegawa Atelier heißt. Sie ist Ehrenmitglied des Royal Institute of British Architects (RIBA) und Ehrendoktor des University College London (UCL).
Naoki Shimura (japanisch 志村 直紀 Shimura Naoki; * 27. November 1941 in Sapporo) ist ein ehemaliger japanischer…Naoki Shimura (japanisch 志村 直紀 Shimura Naoki; * 27. November 1941 in Sapporo) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer.
Kiyokuni Katsuo (jap. 清國 勝雄; * 20. November 1941 in Ogachi (heute: Yuzawa), Präfektur Akita als Satō Tadao (佐藤 忠雄)) ist…Kiyokuni Katsuo (jap. 清國 勝雄; * 20. November 1941 in Ogachi (heute: Yuzawa), Präfektur Akita als Satō Tadao (佐藤 忠雄)) ist ein ehemaliger japanischer Sumōringer und Sportfunktionär. Kiyokuni ist ein Onkel des Ringers Tamanoshima. Kiyokuni war bereits als Jugendlicher ein begeisterter Judoka. Durch einen Schulkameraden, der ein Neffe des früheren Yokozuna Terukuni war, welcher zu dieser Zeit Nachwuchs für seinen Ringerstall Isegahama-Beya suchte, konnte er sich diesem vorstellen und wurde nach Tokio eingeladen und dort unter Vertrag genommen. Er bestritt im September 1956 als Wakaikuni Tadao (若い國 忠雄) seinen ersten offiziellen Kampf. Im Januar 1962 nahm er den Namen Umenosato Tadao (梅ノ里 忠雄) und im Mai den Namen Kiyokuni Tadao (清國 忠雄) an. Er war ein vergleichsweise leichter Ringer – er wog in dieser Zeit unter 100 kg – und konnte erst 1963 zum Sekitori werden, d. h. die Jūryō-Division erreichen. Danach genügten ihm jedoch drei Basho, um in die Makuuchi-Division vorzustoßen. Schon im März 1964 war Kiyokuni, wenn auch nur vorübergehend, Sekiwake. Im Mai nahm er den Namen Kiyokuni Katsuo, wechselte im März 1965 zurück zu Kiyokuni Tadao und im November 1967 wieder zurück zum Namen Kiyokuni Katsuo. Er pendelte in den nächsten Jahren zwischen den unteren Sanyaku-Rängen und den oberen Maegashira-Positionen, bis er ab etwa 1968 zu seiner Form fand und im Juli 1969 sogar seinen (einzigen) Turniersieg erreichte. Darauf wurde er zum Ōzeki ernannt und konnte diesen Titel bis zu seinem Karriereende 1974 halten. Insgesamt absolvierte er 62 Turniere in der Makuuchi und gewann drei Preise für besondere Leistung (Shukun-Sho) und vier Technikerpreise (Gino-Sho). Im Anschluss an seine Ringerkarriere übernahm er 1977 seinen alten Ringerstall als Oyakata (Stallmeister) und wurde bereits 1978 in das Direktorengremium des Sumōverbands gewählt. Im September 2004 berief sich das Nachrichtenmagazin Shukan Post auf ihn, als es über angebliches Doping und abgesprochene Kämpfe berichtete. Der Verband erklärte, eine Untersuchung habe die Behauptungen der Zeitschrift nicht bestätigt. Isegahama Oyakata, der in dem Magazin die heutigen japanischen Ringer außerdem als einen „Haufen Weichlinge“ bezeichnet hatte, wurde seines Direktorenpostens enthoben.
Tōru Takahashi (jap. 高橋 徹 Takahashi Tōru; * im Januar 1941 in Utsunomiya, Japan; † 20. Dezember 2022) war ein…Tōru Takahashi (jap. 高橋 徹 Takahashi Tōru; * im Januar 1941 in Utsunomiya, Japan; † 20. Dezember 2022) war ein japanischer Internetpionier. Erst relativ spät aber umso erfolgreicher wandte sich der studierte Kunsthistoriker dem Bereich Computernetzwerke zu.
Ikuo Matsumoto (jap. 松本 育夫, Matsumoto Ikuo; * 3. November 1941 in Utsunomiya, Präfektur Tochigi) ist ein ehemaliger…Ikuo Matsumoto (jap. 松本 育夫, Matsumoto Ikuo; * 3. November 1941 in Utsunomiya, Präfektur Tochigi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Yoshikatsu Yoshida (japanisch 吉田 義勝 Yoshida Yoshikatsu; * 30. Oktober 1941 in Asahikawa) ist ein ehemaliger japanischer…Yoshikatsu Yoshida (japanisch 吉田 義勝 Yoshida Yoshikatsu; * 30. Oktober 1941 in Asahikawa) ist ein ehemaliger japanischer Ringer.
Satoshi Shinpo (jap. 新保 鋭 Shinpo Satoshi; * 26. Oktober 1941 in Sapporo; † 31. Mai 2005 ebenda) war ein japanischer…Satoshi Shinpo (jap. 新保 鋭 Shinpo Satoshi; * 26. Oktober 1941 in Sapporo; † 31. Mai 2005 ebenda) war ein japanischer Eisschnellläufer. Shinpo wurde im Jahr 1963 japanischer Meister im Großen Vierkampf und nahm in der Saison 1962/63 sowie 1963/64 an internationalen Wettbewerben teil. Dabei kam er bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1963 in Karuizawa auf den 27. Platz im Großen Vierkampf. In der Saison 1963/64 belegte er bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1964 in Helsinki den 28. Platz im Großen Vierkampf und bei den Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck den 41. Platz über 500 m, den 34. Rang über 1500 m, den 24. Platz über 10.000 m sowie den 23. Platz über 5000 m.
Peter Takeo Okada (japanisch ペトロ 岡田 武夫, Petoro Okada Takeo; * 24. Oktober 1941 in Ichikawa; † 18. Dezember 2020 in…Peter Takeo Okada (japanisch ペトロ 岡田 武夫, Petoro Okada Takeo; * 24. Oktober 1941 in Ichikawa; † 18. Dezember 2020 in Tokio) war ein japanischer römisch-katholischer Geistlicher und Erzbischof von Tokio. Er war von 2007 bis 2010 und 2013 bis 2016 Vorsitzender der japanischen Bischofskonferenz.
Masahiko Satō (jap. 佐藤 允彦, Satō Masahiko; * 6. Oktober 1941 in Tōkyō) ist ein japanischer Jazzpianist, Arrangeur und…Masahiko Satō (jap. 佐藤 允彦, Satō Masahiko; * 6. Oktober 1941 in Tōkyō) ist ein japanischer Jazzpianist, Arrangeur und Komponist.
Tadao Ishihata (jap. 石幡 忠雄 Ishihata Tadao; * 6. Oktober 1941 in Nikkō) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer.…Tadao Ishihata (jap. 石幡 忠雄 Ishihata Tadao; * 6. Oktober 1941 in Nikkō) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer. Ishihata wurde viermal japanischer Meister im Großen Vierkampf (1962, 1965, 1968, 1969) und trat international erstmals bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1963 in Karuizawa in Erscheinung, wo er den 38. Platz im Großen Vierkampf errang. In den folgenden Jahren belegte er bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1967 in Oslo den 32. Platz im Großen Vierkampf und bei den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble den 30. Platz über 1500 m sowie den 22. Rang über 5000 m. Letztmals international startete er bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1968 in Göteborg, wo er den 25. Platz im Großen Vierkampf errang.
Takeshi Noda (jap. 野田 毅 Noda Takeshi; * 3. Oktober 1941 in Tokio, Tokio (heute Suginami, Tokio) als 小立毅 Kodachi…Takeshi Noda (jap. 野田 毅 Noda Takeshi; * 3. Oktober 1941 in Tokio, Tokio (heute Suginami, Tokio) als 小立毅 Kodachi Takeshi) ist ein japanischer Politiker und war bis 2021 Mitglied des Abgeordnetenhauses für den Wahlkreis Kumamoto 2 und mehrfach Minister. Durchgehend seit den 2000er Jahren gehört er der Liberaldemokratischen Partei (LDP) an, darin zuletzt der Ishihara-Faktion; vorherige Zugehörigkeiten waren LDP→Kōshikai→„Liberaler Reformbund“→NFP→LP→KP→Konservativer Klub. Kodachi, Sohn eines 1945 verstorbenen Professors an der Nihon Daigaku, schloss 1964 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio ab und wurde anschließend Beamter im Finanzministerium. 1968 wurde er von seinem Schwiegervater adoptiert, dem Abgeordneten Takeo Noda aus Kumamoto (vor 1963 aus Kanagawa; Minseitō→Yokusan Seijikai→…→DVP→…→DPJ→LDP). Dieser starb 1972, und bei der Abgeordnetenhauswahl 1972 bewarb sich Noda im damaligen Fünfmandatswahlkreis Kumamoto 1 als einer von fünf LDP-Kandidaten erfolgreich für die Nachfolge. Er wurde danach bis einschließlich 2017 15-mal in Folge wiedergewählt, nach der Wahlrechtsreform ab 1996 im neuen Einmandatswahlkreis Kumamoto 2, 2003 und 2009 nur im Verhältniswahlblock Kyūshū. Im Juni 1989 wurde Noda Bauminister im Kabinett Uno, das aber nach der Senatswahlniederlage im Juli schon im August wieder zurücktrat. Im Kabinett Miyazawa war er 1991–92 Wirtschaftsplanungsminister. Als die LDP 1994 die Große Koalition schloss, verließ Noda mit anderen Gegnern der Zusammenarbeit mit den Sozialisten die LDP und wurde letztlich Mitglied der NFP. Bei deren Auflösung schloss er sich der Liberalen Partei an. Nach der Senatswahl 1998 ging die LP eine Regierungskoalition mit der LDP ein, und Noda wurde Anfang 1999 im Koalitionskabinett Obuchi bis Oktober 1999 Minister für Selbstverwaltung und Vorsitzender der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit. Bei der Spaltung der LP über den Verbleib in der Koalition im Jahr 2000 gehörte er zu den Befürwortern einer Fortsetzung der Regierungszusammenarbeit, den Gründern der Konservativen Partei. Dort war er zunächst Generalsekretär, ab 2001 Parteivorsitzender. Als die Konservative Partei aber 2002 weitgehend in der Neuen Konservativen Partei aufging, verließ er mit einigen anderen Mitgliedern stattdessen die Partei (übergangsweise Hoshu Club, „Konservativer Klub“) und kehrte in die LDP zurück. Dort sollte er sich zunächst nach der „Costa-Rica-Methode“ (コスタリカ方式 kosuta rika hōshiki) die Kandidatur Kumamoto 2 mit Takeshi Hayashida alternierend teilen und kandidierte 2003 und 2009 nur im Verhältniswahlblock Kyūshū. Nach der Niederlage Hayashidas 2009 wurde Noda der alleinige LDP-Kandidat in Kumamoto 2. Für die Abgeordnetenhauswahl 2017 wollte die LDP Japan eigentlich den über 30 Jahre jüngeren ehemaligen Finanzministeriumsbeamten Daisuke Nishino im Wahlkreis Kumamoto 2 nominieren, aber die LDP Kumamoto lehnte dies ab, und die Nationalpartei fügte sich letztlich dem Präfekturverband: Nishino kandidierte als Unabhängiger (34,5 %), Noda blieb mit 47,5 % der Stimmen siegreich. Bei der Wahl 2021 erhielt Nishino wieder als Unabhängiger, aber mit Unterstützung einzelner LDP-Politiker, vor allem Makoto Koga aus der Nachbarpräfektur Fukuoka, 60 % der Stimmen, Noda nur noch 33 % und war klar abgewählt.