Futahaguro Kōji (jap. 双羽黒 光司; * 12. August 1963 in Tsu, Präfektur Mie als Kitao Kōji (北尾 光司); † 10. Februar 2019) war…Futahaguro Kōji (jap. 双羽黒 光司; * 12. August 1963 in Tsu, Präfektur Mie als Kitao Kōji (北尾 光司); † 10. Februar 2019) war ein japanischer Sumōringer und der 60. Yokozuna. Futahaguro, der anfangs noch unter seinem bürgerlichen Namen antrat, war ein Kämpfer des Stalls Tatsunami-beya und mit 1,99 m Körpergröße ein Riese. Bereits im Alter von 15 Jahren begann er seine Karriere in der untersten Division des japanischen Profisumō, der Jonokuchi. Sein Kampfname oder Shikona, den er erst als Yokozuna annahm, ist eine Kombination aus den Namen der Yokozuna Futabayama und Haguroyama. Nach einem Erfolg im Kyushu-Basho 1985, bei dem er seinen zwölften Sieg gegen den späteren Yokozuna Hokutoumi erstritt, wurde Futahaguro zum Ōzeki befördert. Bereits im folgenden Juli wurde er trotz einer Niederlage im Entscheidungskampf gegen Chiyonofuji für würdig befunden, den Titel eines Yokozuna zu tragen – obwohl er bis zu diesem Zeitpunkt und auch später keinen Turniersieg in der Makuuchi-Division verbuchen konnte. Bereits im Dezember 1987 und im Alter von nur 24 Jahren trat Futahaguro wieder zurück und kehrte nicht nur dem aktiven Sumō, sondern auch dem Sumōverband den Rücken. Dies geschah allerdings unter Druck des Verbands selbst, nachdem bekannt geworden war, dass Futahaguro die Ehefrau seines Oyakata angegriffen hatte. Nach seinem erzwungenen Abschied aus der Sumōwelt legte Futahaguro seinen Kampfnamen ab und versuchte ab 1990 als dritter Yokozuna nach Azumafuji und Wajima sein Glück im Wrestling. 1998 nahm er seinen Abschied aus dem aktiven Sport. 2003 lud der damalige Tatsunami-oyakata Futahaguro zur Zusammenarbeit ein. Dies ist aber in erster Linie als Affront gegen seinen Vorgänger zu verstehen, mit dem er in diversen Streitigkeiten lag.
Masahiko Kageyama (jap. 影山 正彦, Kageyama Masahiko; * 8. August 1963 in Fujisawa) ist ein ehemaliger japanischer…Masahiko Kageyama (jap. 影山 正彦, Kageyama Masahiko; * 8. August 1963 in Fujisawa) ist ein ehemaliger japanischer Autorennfahrer.
Takeshi Ono (japanisch 小野 剛 Ono Takeshi; * 17. August 1962 in der Präfektur Chiba) ist ein ehemaliger japanischer…Takeshi Ono (japanisch 小野 剛 Ono Takeshi; * 17. August 1962 in der Präfektur Chiba) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Ukaji Takashi (jap. 宇梶 剛士; * 15. August 1962 in Tokio) ist ein japanischer Schauspieler und Autor von Theaterstücken…Ukaji Takashi (jap. 宇梶 剛士; * 15. August 1962 in Tokio) ist ein japanischer Schauspieler und Autor von Theaterstücken, der der ethnischen Gruppe der Ainu angehört.
Shigetatsu Matsunaga (japanisch 松永 成立, Matsunaga Shigetatsu; * 12. August 1962 in Hamamatsu) ist ein ehemaliger…Shigetatsu Matsunaga (japanisch 松永 成立, Matsunaga Shigetatsu; * 12. August 1962 in Hamamatsu) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Kenji Watanabe (* um 1962) ist ein japanischer experimenteller Festkörperphysiker, Spektroskopiker und…Kenji Watanabe (* um 1962) ist ein japanischer experimenteller Festkörperphysiker, Spektroskopiker und Materialwissenschaftler.
Masaru Nagaoka (jap. 長岡 勝, Nagaoka Masaru; * 6. August 1962 in Otaru, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer…Masaru Nagaoka (jap. 長岡 勝, Nagaoka Masaru; * 6. August 1962 in Otaru, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer. Nagaoka gab am 30. Dezember 1979 in Oberstdorf sein Debüt im Skisprung-Weltcup. Von der Normalschanze erreichte er den 38. Platz. Trotz mangelnder Erfolge auch in den Folgejahren gehörte Nagaoka zum Aufgebot für die Olympischen Winterspiele 1984 in Sarajevo. Im Springen von der Normalschanze erreichte er dabei punktgleich mit dem Deutschen Georg Waldvogel den 22. Platz. Von der Großschanze sprang er auf den 43. Platz. Am 24. Januar 1987 gelang ihm in Sapporo erstmals der Sprung unter die besten zehn und damit zugleich erstmals der Gewinn von Weltcup-Punkten. Zudem war dies das höchste Ergebnis seiner Karriere. Nachdem er auch in Lahti und Oslo Weltcup-Punkte gewonnen hatte, beendete er die Saison 1986/87 auf dem 37. Platz in der Weltcup-Gesamtwertung. Seine aktive Skisprungkarriere beendete Nagaoka mit dem Start bei den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary. Dort erreichte er von der Normalschanze den 25. und von der Großschanze den 48. Platz. Im Teamspringen erreichte er gemeinsam mit Katsushi Tao, Shin’ichi Tanaka und Akira Satō den 11. Platz.
Yoshihiro Kitazawa (jap. 北沢 欣浩, Kitazawa Yoshihiro; * 4. August 1962 in Kushiro, Hokkaidō) ist ein ehemaliger…Yoshihiro Kitazawa (jap. 北沢 欣浩, Kitazawa Yoshihiro; * 4. August 1962 in Kushiro, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer. Kitazawa belegte bei der nationalen Sprintmeisterschaft 1984 den dritten Platz und qualifizierte sich damit für das Nationalteam. Bei den Olympischen Winterspielen 1984 in Sarajevo erreichte er den zweiten Platz über 500 Meter und gewann damit die erste Medaille für Japan im Eisschnelllauf überhaupt. Im Wettkampf über 1000 Meter belegte er den 31. Platz. Die Sprintweltmeisterschaft im gleichen Jahr beendete er auf Rang 22. Bei den Winter-Asienspielen 1986 in Sapporo konnte er nochmals den fünften Platz über 500 Meter erreichen. Kitazawa beendete seine aktive Karriere 1988.
Tsutomu Sakamoto (japanisch 坂本勉; * 3. August 1962 in Nanbu, Aomori) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer und…Tsutomu Sakamoto (japanisch 坂本勉; * 3. August 1962 in Nanbu, Aomori) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer und nationaler Meister im Radsport.
Eiko Kawashima (川島 栄子, Kawashima Eiko, geboren am 31. August 1961), bekannt als Anri (杏里), ist eine japanische…Eiko Kawashima (川島 栄子, Kawashima Eiko, geboren am 31. August 1961), bekannt als Anri (杏里), ist eine japanische Popsängerin aus Yamato, Präfektur Kanagawa.
Yutaka Ikeuchi (jap. 池内 豊, Ikeuchi Yutaka; * 25. August 1961 in der Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger japanischer…Yutaka Ikeuchi (jap. 池内 豊, Ikeuchi Yutaka; * 25. August 1961 in der Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Jun Suzuki (jap. 鈴木 淳, Suzuki Jun; * 4. Oktober 1967 in Watari, Präfektur Miyagi) ist ein japanischer Fußballtrainer…Jun Suzuki (jap. 鈴木 淳, Suzuki Jun; * 4. Oktober 1967 in Watari, Präfektur Miyagi) ist ein japanischer Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler.
Satoshi Tsunami (jap. 都並 敏史, Tsunami Satoshi; * 14. August 1961 in Setagaya) ist ein ehemaliger japanischer…Satoshi Tsunami (jap. 都並 敏史, Tsunami Satoshi; * 14. August 1961 in Setagaya) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und heutiger Fußballtrainer.
Mikio Shimoji (jap. 下地 幹郎 Shimoji Mikio; * 14. August 1961 in Hirara (heute: Miyakojima), Präfektur Okinawa) ist ein…Mikio Shimoji (jap. 下地 幹郎 Shimoji Mikio; * 14. August 1961 in Hirara (heute: Miyakojima), Präfektur Okinawa) ist ein japanischer Politiker (Liberaldemokratische Partei (Hashimoto-Faktion)→parteilos→Sōzō→Neue Volkspartei→Ishin no Tō→Ōsaka Ishin no Kai→Nippon Ishin no Kai→parteilos/subnational durchgehend Sōzō) und ehemaliges Mitglied (1996–2003, 2005–2012, 2014–2021) des Abgeordnetenhauses, des Unterhauses des nationalen Parlaments, für den Verhältniswahlblock Kyūshū, von 2005 bis 2012 für den Mehrheitswahl-Einmandatswahlkreis Okinawa 1. 2012 war er Minister für Katastrophenschutz im Kabinett Noda. Shimoji schloss 1984 sein Studium an der betriebswirtschaftlichen Fakultät der Chūō Gakuin Daigaku ab und arbeitete anschließend in der Privatwirtschaft. Im Dezember 1995, ein Jahr nach der Einführung der Einmandatswahlkreise wurde er Vorsitzender des LDP-Wahlkreisverbands Okinawa 1. Er unterlag bei der Unterhauswahl 1996 zwar im Wahlkreis Taiichi Shiraho (Neue Fortschrittspartei, Ex-Kōmeitō) und Saneyoshi Furuken (KPJ), zog aber über die neu eingeführte Verhältniswahl im Block Kyūshū ins Parlament ein. Bei der Wahl 2000 verzichtete er auf eine Wahlkreiskandidatur gegen Shiraho – die Kōmeitō war nach der Auflösung der NFP wiedergegründet worden und regierte nun in Koalition mit der LDP –, kandidierte nur über die Verhältniswahl und wurde wiedergewählt. Für die LDP war er parlamentarischer Staatssekretär (Seimujikan/Daijinseimukan) in der Behörde für die Entwicklung Okinawas (1998–1999) und im Wirtschaftsministerium (2002). Shimoji trat bei der Wahl 2003 als Unabhängiger in seinem Wahlkreis an, ohne seine Parteizugehörigkeit aufzugeben, aber auch ohne die formale Unterstützung seiner Partei. Er unterlag Shiraho und schied aus dem Parlament aus. 2005 verließ er die LDP ganz und kandidierte bei der Wahl 2005 erneut als Unabhängiger, nun aber mit Unterstützung der Oppositionsparteien DPJ und Shadaitō. Mit knapp 5.000 Stimmen Vorsprung auf Shiraho konnte Shimoji erstmals seinen Wahlkreis gewinnen. Im gleichen Jahr gründete er mit Präfektur- und Kommunalpolitikern aus Okinawa die Partei Sōzō – im rechtlichen Sinne eine „politische Vereinigung“ (seiji dantai), keine Partei (siehe Politische Parteien in Japan#Gesetzliche Regelungen); eine Doppelmitgliedschaft ist daher problemlos. Im nationalen Parlament schloss er sich der Fraktion der Neuen Volkspartei an, die 2005 von aus der LDP vertriebenen Postprivatisierungsgegnern gegründet worden war. 2008 verließ er die Sōzō und trat der Neuen Volkspartei bei, in der er als Vorsitzender des politischen Ausschusses (2009–2010), parlamentarischer Geschäftsführer (seit 2009), Wahlkampfchef (ab 2010) und Generalsekretär (seit 2010) Führungsfunktionen im Parteivorstand übernahm. Bei der Wahl 2009 wurde er als Abgeordneter für die Neue Volkspartei mit DPJ-Unterstützung klar im Wahlkreis wiedergewählt. Im Oktober 2012 berief ihn Premierminister Yoshihiko Noda bei seiner dritten Kabinettsumbildung zum Minister beim Kabinettsbüro für besondere Aufgaben (Katastrophenschutz) und übertrug ihm auch die Zuständigkeit für die Postprivatisierung. Der bisherige Vertreter der Neuen Volkspartei im Kabinett, Tadahiro Matsushita, hatte sich im September 2012 erhängt. 2012 fusionierte der Präfekturverband Okinawa der Neuen Volkspartei mit der Sōzō, und Shimoji übernahm wieder den Parteivorsitz von Sōzō. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 verlor Shimoji den Wahlkreis Okinawa 1 an den ehemaligen Präfekturparlamentsabgeordneten Kōnosuke Kokuba (LDP) und schied erneut aus dem Parlament aus. Er kandidierte erfolglos bei der Gouverneurswahl in Okinawa im November 2014. Im Dezember 2014 bewarb er sich für die Ishin no Tō wieder im Wahlkreis Okinawa 1 für das Abgeordnetenhaus und landete zwar auf dem dritten Platz hinter Kandidaten von KPJ und LDP, gewann aber als drittbester Wahlkreisverlierer unter fünf Doppelkandidaten auf dem Listenplatz 1 den letzten Sitz der Ishin no Tō bei der Verhältniswahl im Block Kyūshū. Bei der Abgeordnetenhauswahl 2017 verlor er für die Nippon Ishin no Kai wieder Okinawa 1, gewann aber als bester Verlierer unter vier Kandidaten auf dem Ishin-Listenplatz 1 den einzigen Sitz der Partei im Block Kyūshū. Wie Shimoji 2020 zugab, hatte er 2017 vor der Verabschiedung des „Casino-“/Integrated-Resort (IR)-Gesetzes von 2018, das nicht-staatliches Glücksspiel an ausgewählten Casinostandorten erlaubt, Gelder von einem chinesischen Casinobetreiber erhalten. Die Ishin no Kai beantwortete sein Austrittsgesuch mit Ausschluss, und er wollte später in die LDP zurückzukehren; aber die LDP Okinawa lehnte dies letztlich ab. Bei der Wahl des Premierministers im Oktober 2021 stimmte er für den LDP-Parteivorsitzenden Fumio Kishida. Bei der Shūgiin-Wahl 2021 musste er aber als Unabhängiger kandidieren und unterlag in Okinawa 1 auf dem dritten Platz Seiken Akamine (KPJ) und Kōnosuke Kokuba (LDP). Auch 2024 unterlag er in gleicher Konstellation.
Kōji Kondō (jap. 近藤 浩治, Kondō Kōji; * 13. August 1961 in Nagoya) ist ein japanischer Komponist. Er ist bekannt für…Kōji Kondō (jap. 近藤 浩治, Kondō Kōji; * 13. August 1961 in Nagoya) ist ein japanischer Komponist. Er ist bekannt für seine Arbeit an vielen Videospielen der Firma Nintendo. Kondō leitete die aus Komponisten, Soundkünstlern sowie -programmierern bestehende Soundgruppe von Nintendos Entwicklungsabteilung Nintendo Entertainment Analysis & Development, seit September 2015 Nintendo Entertainment Planning & Development.
Sugao Kambe (jap. 神戸 清雄, Kambe Sugao; * 2. August 1961 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer…Sugao Kambe (jap. 神戸 清雄, Kambe Sugao; * 2. August 1961 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und heutiger -trainer.
Takashi Miike (jap. 三池 崇史 Miike Takashi; * 24. August 1960 in Yao, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Regisseur…Takashi Miike (jap. 三池 崇史 Miike Takashi; * 24. August 1960 in Yao, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Regisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor und Schauspieler. Seit seinem Debüt 1991 führte Miike bei über 100 Kino-, Video- und TV-Produktionen Regie. Sein Werk umfasst ein breites Spektrum an Genres, von familienfreundlichen Komödien bis hin zu Yakuza- und Horrorfilmen mit exzessiven Gewaltszenen. Gerade durch diese teils zeichentrickartig überzeichneten Gewaltdarstellungen in Filmen wie Audition (1999), Dead or Alive (1999) und Ichi the Killer (2001) erlangte Miike um die Jahrtausendwende internationale Bekanntheit.
Shinji Kobayashi (japanisch 小林 伸二 Kobayashi Shinji; * 24. August 1960 in der Präfektur Nagasaki) ist ein ehemaliger…Shinji Kobayashi (japanisch 小林 伸二 Kobayashi Shinji; * 24. August 1960 in der Präfektur Nagasaki) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Sumio Mabuchi (jap. 馬淵 澄夫 Mabuchi Sumio; * 23. August 1960 in Nara, Präfektur Nara) ist ein japanischer Politiker…Sumio Mabuchi (jap. 馬淵 澄夫 Mabuchi Sumio; * 23. August 1960 in Nara, Präfektur Nara) ist ein japanischer Politiker (DPJ→DFP→Kibō→parteilos→DVP→KDP→Chūdō), war von 2003 bis 2017 und von 2019 bis 2026 Abgeordneter im Shūgiin (Abgeordnetenhaus), dem Unterhaus des Kokkai (Nationalparlament), zuletzt für den 1. Wahlkreis seiner Heimatpräfektur und ehemaliger Transportminister.
Yoshihiro Murai (japanisch 村井 嘉浩, Murai Yoshihiro; * 20. August 1960 in Toyonaka, Präfektur Osaka) ist ein japanischer…Yoshihiro Murai (japanisch 村井 嘉浩, Murai Yoshihiro; * 20. August 1960 in Toyonaka, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Politiker und seit 2005 Gouverneur der Präfektur Miyagi. Murai ist ein ehemaliger Angehöriger der Bodenselbstverteidigungsstreitkräfte. Nach seinem Studienabschluss 1984 an der Bōei Daigakkō („Nationale Verteidigungsakademie“) wurde er Hubschrauberpilot bei der „Heeresfliegergruppe Nordost“ (Tōhoku-hōmen kōkūtai). 1992 verließ er die Selbstverteidigungsstreitkräfte im Rang eines Hauptmanns (1等陸尉, ittō rikui) und besuchte anschließend das Matsushita Seikei Juku (松下政経塾, engl. Matsushita Institute of Government and Management). 1995 wurde Murai im Wahlkreis Miyagino (vier Mandate) für die Liberaldemokratische Partei (LDP) erstmals ins Präfekturparlament von Miyagi gewählt und danach 1999 und 2003 im Amt bestätigt. Von 2002 bis 2005 war er außerdem Generalsekretär der LDP Miyagi. 2005 legte er sein Abgeordnetenmandat und seine Parteizugehörigkeit nieder, um als Unabhängiger bei der Gouverneurswahl für die Nachfolge von Shirō Asano zu kandidieren. Er wurde im Wahlkampf von der LDP unterstützt. Bei der Wahl am 23. Oktober 2005 erhielt Murai rund 363 Tausend Stimmen und lag damit über 50 Tausend Stimmen vor Masuyuki Maeba und deutlich vor dem KPJ-Kandidaten Hidetaka Deura. Eines der Wahlkampfthemen war ein Fonds der Polizei von Miyagi, der dazu dienen sollte, Informanten zu bezahlen, aber von Gouverneur Asano nach Missbrauchsvorwürfen gesperrt worden war. An seinem ersten Tag im Amt reaktivierte Murai den Fonds unter Aufsicht der Rechnungskommission von Miyagi. Weitere Aufgaben seiner ersten Amtszeit als Gouverneur waren eine Reform der Präfekturfinanzen, die geplante Ansiedlung einiger Großbetriebe der Automobilindustrie, die Katastrophenhilfe nach dem Iwate-Miyagi-Nairiku-Erdbeben 2008 und die Sicherheit im Kernkraftwerk Onagawa der Tōhoku Denryoku, nachdem 2007 die Vertuschung eines Zwischenfalls aus dem Jahr 1998 öffentlich geworden war. Bei der Gouverneurswahl am 25. Oktober 2009 wurde Murai gegen den von der Demokratischen Partei unterstützten Yasuo Endō wiedergewählt, ebenso 2013 und 2017. Nach dem großen Beben am 11. März und dem nachfolgenden Tsunami, der verheerende Schäden an der Küste verursachte, tat er sich im Bereich der Planung des Wiederaufbaus besonders hervor mit dem Vorschlag zur Einrichtung von „Fischereilichen Sonderzonen für den Wiederaufbau“ (水産業復興特区, Suisan-gyō fukkō tokku), die kontrovers diskutiert werden.
Masaaki Kanno (japanisch 菅野 将晃 Kanno Masaaki; * 15. August 1960 in der Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger…Masaaki Kanno (japanisch 菅野 将晃 Kanno Masaaki; * 15. August 1960 in der Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Yasushi Yoshida (jap. 吉田 靖, Yoshida Yasushi; * 9. August 1960 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer…Yasushi Yoshida (jap. 吉田 靖, Yoshida Yasushi; * 9. August 1960 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler.
Emi Watanabe (jap. 渡部 絵美, Watanabe Emi; * 27. August 1959 in Tokio) ist eine ehemalige japanische Eiskunstläuferin, die…Emi Watanabe (jap. 渡部 絵美, Watanabe Emi; * 27. August 1959 in Tokio) ist eine ehemalige japanische Eiskunstläuferin, die im Einzellauf startete. Watanabe ist die Tochter eines japanischen Vaters und einer philippinischen Mutter. Sie wurde von 1973 bis 1980 japanische Meisterin im Eiskunstlauf der Damen. In diesem Zeitraum nahm sie auch an Weltmeisterschaften teil. Ihren größten Erfolg feierte sie bei der Weltmeisterschaft 1979 in Wien, wo sie die Bronzemedaille hinter der US-Amerikanerin Linda Fratianne und Anett Pötzsch aus der DDR gewann. Es war die erste Weltmeisterschaftsmedaille für Japan in der Damenkonkurrenz. Watanabe repräsentierte Japan bei zwei Olympischen Winterspielen. 1976 in Innsbruck wurde sie 13. und 1980 in Lake Placid belegte sie den sechsten Platz.
Hiroko Kokubu (jap. 国府 弘子, Kokubu Hiroko; * 26. August 1959 in Shibuya, Präfektur Tokio) ist eine japanische…Hiroko Kokubu (jap. 国府 弘子, Kokubu Hiroko; * 26. August 1959 in Shibuya, Präfektur Tokio) ist eine japanische Jazzmusikerin (Piano, Komposition) und Fernseh- und Hörfunkmoderatorin. Kokubu absolvierte zunächst eine klassische Klavierausbildung am Kunitachi College of Music, wo sie sich auf die Interpretation von Chopin und Ravel spezialisierte, bevor sie sich dem Jazz zuwendete. Mitte der 1980er Jahre weilte sie in den USA, um 1988 und 1989 als Nachrichtensprecherin für CNN und dann in Japan als Radio- und Fernsehmoderatorin zu arbeiten. 1984 trat sie beim New York Women's Jazz Festival mit dem Quartett von Carol Sudhalter auf, 1990 beim Jakarta Jazz Festival mit eigenem Quintett. Ihr Debütalbum veröffentlichte sie 1987. Weitere Alben folgten, häufig mit ihrem Trio, zwei im Duo mit dem Gitarristen Kiyotsugu Amano. 2015 trat sie mit Lee Ritenour, Ivan Lins und Nathan East beim Kawasaki Jazz auf.
Keita Amemiya (jap. 雨宮 慶太, Amemiya Keita; * 24. August 1959 in Urayasu, Präfektur Chiba, Japan) ist ein japanischer…Keita Amemiya (jap. 雨宮 慶太, Amemiya Keita; * 24. August 1959 in Urayasu, Präfektur Chiba, Japan) ist ein japanischer Game-Character-Designer und Filmregisseur. Keita Amemiya inszeniert seit 1983 Fernsehserien und Spielfilme wie den 1991 entstandenen Zeiram, in dem die gleichnamige außerirdische Kreatur gegen die Kopfgeldjägerin Iria kämpft. Weitere bekannte Filme sind u. a. Kamen Rider und Unholy Women – Das Klappern. Er hatte die Idee zur Anime-Fernsehserie Mahō Shōjo Tai Arusu (Teeny Witches) die von 2004 bis 2005 erstausgestrahlt wurde. Er ist seit 1986 mit der japanischen Filmregisseurin Yumiko Awaya verheiratet.
Hisayasu Satō (佐藤 寿保 Satō Hisayasu, * 15. August 1959 in Shizuoka, Japan) ist ein japanischer Regisseur. Bekannt ist er…Hisayasu Satō (佐藤 寿保 Satō Hisayasu, * 15. August 1959 in Shizuoka, Japan) ist ein japanischer Regisseur. Bekannt ist er vor allem als Regisseur von Pink-Filmen mit einem Schwerpunkt auf dem Thema Body Horror. Zu seinen bekanntesten Werken gehören The Bedroom (1992), Love - Zero = Infinity (1994), Naked Blood (1996) und Rampo Noir (2005). Zu seinen Markenzeichen gehören die sogenannte „Sledgehammer-Filmtechnik“, bei der er unwissende Passanten mit in die Szene einbezieht, und seine – für Pink-Filme ungewöhnlich – oft ernsthaften und existenziellen Themen. Zusammen mit Kazuhiro Sano, Toshiki Satō und Takahisa Zeze ist er als einer der "Vier himmlischen Könige des Pink" (ピンク四天王 pinku shitenno) bekannt. Insbesondere für Naked Blood wurde Satō mit dem kanadischen Regisseur David Cronenberg verglichen.
Shungiku Uchida (jap. 内田 滋子; * 7. August 1959 in Nagasaki, Präfektur Nagasaki, Japan) ist eine japanische…Shungiku Uchida (jap. 内田 滋子; * 7. August 1959 in Nagasaki, Präfektur Nagasaki, Japan) ist eine japanische Manga-Zeichnerin, Autorin japanischer Gegenwartsliteratur, Drehbuchautorin, Schauspielerin und Sängerin. Thematisch widmet Uchida sich dabei den Randbereichen und Schattenseiten der Wohlstandsgesellschaft, die schonungslos von ihr in Szene gesetzt werden. Zu ihren bekanntesten Publikationen zählt ihr preisgekrönter, autobiografischer Roman Wenn der Morgen kommt, werde ich traurig, der in Japan für einen Skandal sorgte, da hier unter anderem sexueller Missbrauch, Teenagerschwangerschaft und Abtreibung zur Sprache kommen.
Shinji Tarutoko (jap. 樽床 伸二, Tarutoko Shinji; * 6. August 1959 in der Präfektur Shimane) ist ein parteiloser…Shinji Tarutoko (jap. 樽床 伸二, Tarutoko Shinji; * 6. August 1959 in der Präfektur Shimane) ist ein parteiloser japanischer Politiker und ehemaliger Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des Nationalparlaments. 2012 war für mehrere Monate Minister für Innere Angelegenheiten und Kommunikation. Tarutoko, Absolvent der Universität Osaka und des Matsushita Seikei Juku (engl. Matsushita Institute of Government and Management), kandidierte erstmals als Unabhängiger bei der Wahl von 1990 für das Shūgiin, erhielt aber im 7. Wahlkreis Osaka (3 Mandate) nur rund 35 Tausend Stimmen. Bei der Shūgiin-Wahl 1993 landete er als Kandidat der Neuen Japan-Partei auf Platz drei und war somit erstmals gewählt. Seit der Wahlrechtsreform von 1994 tritt er im 12. Wahlkreis Osaka an, den er viermal gewann. Lediglich 2005 unterlag er Tomokatsu Kitagawa (LDP) und verfehlte mit einem schlechten Wahlkreisergebnis auch die Wiederwahl im Verhältniswahlblock Kinki. Nach dem Scheitern der Anti-LDP-Koalition 1994 gehörte Tarutoko zunächst zur Neuen Fortschrittspartei, dann zur From Five von Morihiro Hosokawa und schließlich zur Demokratischen Partei, wo er unter anderem Vorsitzender des Mobilisierungsausschusses und stellvertretender Generalsekretär war. Innerparteilich gehörte er zur Noda-Gruppe. 2001 war er Mitglied als Schattenminister für das MLIT Mitglied des „Next Cabinet“ des Parteivorsitzenden Yukio Hatoyama. Im Shūgiin gehörte er unter anderem dem Ausschuss für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie an. 2009 gewann die Demokratische Partei die Shūgiin-Wahl mit einem Erdrutsch, und Tarutoko kehrte ins Parlament zurück. Er wurde anschließend Vorsitzender des Umweltausschusses des Shūgiin. 2010 kandidierte er bei der Wahl des Parteivorsitzenden gegen Naoto Kan um die Nachfolge des zurückgetretenen Yukio Hatoyama. Er wurde dabei von Teilen der Ozawa-Gruppe des scheidenden Generalsekretärs Ichirō Ozawa unterstützt, unterlag jedoch bei der Abstimmung unter den DPJ-Abgeordneten beider Kammern. Bei der dritten Kabinettsumbildung vom Premierminister Yoshihiko Noda wurde er am 1. Oktober 2012 Minister für Innere Angelegenheiten und Kommunikation. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 wurde Tarutoko im Wahlkreis Osaka 12 mit 25,5 % der Stimmen nur Dritter hinter Tomokatsu Kitagawa (LDP) und Ryōma Ishii (Minna no Tō); auf der DPJ-Verhältniswahlliste in Kinki (die nur aus Wahlkreiskandidaten bestand, alle auf dem Listenplatz 1) wurde er damit Elfter und verfehlte somit auch die Wiederwahl im Verhältniswahlblock klar. 2014 unterlag er mit 25,2 % der Stimmen erneut Kitagawa (40,0 %). 2016, als die Demokratische Partei in der Demokratischen Fortschrittspartei aufging, verließ er die Partei. Tarutoko hatte ursprünglich für die nächste Wahl zum Shūgiin eine Wahlkreiskandidatur als Unabhängiger geplant. Zur Shūgiin-Wahl 2017 schloss er sich aber der Kibō no Tō, der „Partei der Hoffnung“, um Tokios Gouverneurin Yuriko Koike an. Tarutoko kandidierte nur bei der Verhältniswahl in Kinki und wurde aber, alleine vor die Doppelkandidaten auf den Listenplatz 1 gesetzt, sicher gewählt, obwohl die Partei dort nur rund elf Prozent der Stimmen und drei Sitze gewann. An der Fusion des Großteils der Kibō no Tō mit der Demokratischen Fortschrittspartei beteiligte er sich nicht und wurde parteilos. Im Januar 2019 trat er als Abgeordneter zurück, um bei der durch Kitagawas Tod nötigen Nachwahl im April 2019 wieder für den Mehrheitswahlsitz Osaka 12 zu kandidieren.
Kōichi Tanaka (japanisch 田中 耕一, Tanaka Kōichi; * 3. August 1959 in Toyama, Präfektur Toyama) ist ein japanischer…Kōichi Tanaka (japanisch 田中 耕一, Tanaka Kōichi; * 3. August 1959 in Toyama, Präfektur Toyama) ist ein japanischer Elektroingenieur. Er verbesserte die Technik für Massenspektrometer und ermöglichte deren Anwendung auf große Moleküle wie Proteine.
Satoshi Yamaguchi (jap. 山口 悟, Yamaguchi Satoshi; * 1. August 1959 in der Präfektur Ōita) ist ein ehemaliger japanischer…Satoshi Yamaguchi (jap. 山口 悟, Yamaguchi Satoshi; * 1. August 1959 in der Präfektur Ōita) ist ein ehemaliger japanischer Fußballtorhüter.
Minoru Kawasaki (jap. 河崎 実, Kawasaki Minoru; * 15. August 1958 in Setagaya, Tokio) ist ein japanischer Regisseur…Minoru Kawasaki (jap. 河崎 実, Kawasaki Minoru; * 15. August 1958 in Setagaya, Tokio) ist ein japanischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent.
Akihiro Nishimura (jap. 西村 昭宏, Nishimura Akihiro; * 8. August 1958 in der Präfektur Osaka) ist ein ehemaliger…Akihiro Nishimura (jap. 西村 昭宏, Nishimura Akihiro; * 8. August 1958 in der Präfektur Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Yukio Kitahara (jap. 北原 幸男, Kitahara Yukio; * 1957) ist ein japanischer Dirigent und ehemaliger Generalmusikdirektor in…Yukio Kitahara (jap. 北原 幸男, Kitahara Yukio; * 1957) ist ein japanischer Dirigent und ehemaliger Generalmusikdirektor in Aachen.
Kōji Kobayashi (jap. 小林 光二, Kobayashi Kōji; * 27. August 1957 in Katsushika, Japan) ist ein ehemaliger japanischer…Kōji Kobayashi (jap. 小林 光二, Kobayashi Kōji; * 27. August 1957 in Katsushika, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im Fliegengewicht.
Kenji Nagai (jap. 長井 健司, Nagai Kenji; * 27. August 1957 in Imabari, Präfektur Ehime, Japan; † 27. September 2007 in…Kenji Nagai (jap. 長井 健司, Nagai Kenji; * 27. August 1957 in Imabari, Präfektur Ehime, Japan; † 27. September 2007 in Rangun, Burma) war ein japanischer Fotojournalist, der während Demonstrationen in Burma 2007 erschossen wurde.
Kazuaki Ichimura (japanisch 市村 和昭, Ichimura Kazuaki; * 11. August 1957 in Karuizawa) ist ein ehemaliger japanischer…Kazuaki Ichimura (japanisch 市村 和昭, Ichimura Kazuaki; * 11. August 1957 in Karuizawa) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer.
Masayoshi Son (jap. 孫正義 Son Masayoshi, kor. 손정의 Son Jeong-ui; * 11. August 1957 in Tosu, Präfektur Saga) ist ein…Masayoshi Son (jap. 孫正義 Son Masayoshi, kor. 손정의 Son Jeong-ui; * 11. August 1957 in Tosu, Präfektur Saga) ist ein japanischer Unternehmer. Seine Eltern sind koreanischer Abstammung. Er ist Gründer und CEO der SoftBank Group sowie CEO von SoftBank Mobile. Nach der Forbes-Liste von 2022 ist er mit einem Gesamtvermögen von geschätzten 21,3 Mrd. US-Dollar der reichste Mann Japans.
Shigeru Ban (jap. 坂 茂 Ban Shigeru; * 5. August 1957 in der Präfektur Tokio, Japan) ist ein zeitgenössischer japanischer…Shigeru Ban (jap. 坂 茂 Ban Shigeru; * 5. August 1957 in der Präfektur Tokio, Japan) ist ein zeitgenössischer japanischer Architekt.
Yoshio Katō (jap. 加藤 好男, Katō Yoshio; * 1. August 1957 in der Präfektur Saitama) ist ein ehemaliger japanischer…Yoshio Katō (jap. 加藤 好男, Katō Yoshio; * 1. August 1957 in der Präfektur Saitama) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Takeshi Okada (jap. 岡田 武史, Okada Takeshi; * 25. August 1956 in Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und…Takeshi Okada (jap. 岡田 武史, Okada Takeshi; * 25. August 1956 in Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und heutiger -trainer.
Kumiko Okae (* 23. August 1956; † 23. April 2020 in Tokio) war eine japanische Schauspielerin und Synchronsprecherin.…Kumiko Okae (* 23. August 1956; † 23. April 2020 in Tokio) war eine japanische Schauspielerin und Synchronsprecherin. 1975 debütierte sie als Schauspielerin in der Hauptrolle der TBS-Serie Omitsu. Es folgten zahlreiche Live-Action-Serien, wie zum Beispiel Ten Made Todoke. Als Co-Moderatorin arbeitete sie bei der Informationssendung Hanamaru Market und als Synchronsprecherin bei verschiedenen Anime. Bei „Der Hund aus Flandern“ (Furandāsu no inu) sprach sie die Elina, in der Ghibli-Produktion „Das Königreich der Katzen“ die Mutter der Hauptfigur Haru und im Pokémonfilm „Lucario und das Geheimnis von Mew“ die Polizistin Junsā (Officer Rocky). Okae starb am 23. April 2020 durch eine Lungenentzündung, ausgelöst durch eine SARS-CoV-2-Infektion. Sie war bereits im Januar und Februar einer Strahlentherapie unterzogen worden, nachdem man bei ihr Brustkrebs diagnostiziert hatte. Am 3. April bekam sie Fieber und wurde am 6. April in ein Krankenhaus gebracht, wo sie starb.
Akimi Yoshida (jap. 吉田 秋生, Yoshida Akimi; * 12. August 1956 in der Präfektur Tokio, Japan) ist eine japanische…Akimi Yoshida (jap. 吉田 秋生, Yoshida Akimi; * 12. August 1956 in der Präfektur Tokio, Japan) ist eine japanische Manga-Zeichnerin. Ihre Werke, die in Japan fast alle beim Shōgakukan-Verlag erscheinen, richten sich vorwiegend an ein weibliches Publikum.
Chiaki Takahashi (jap. 高橋 千秋, Takahashi Chiaki; * 2. August 1956 in Anō (heute: Tsu), Präfektur Mie) ist ein…Chiaki Takahashi (jap. 高橋 千秋, Takahashi Chiaki; * 2. August 1956 in Anō (heute: Tsu), Präfektur Mie) ist ein japanischer Politiker und war von 2000 bis 2013 Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des japanischen Parlaments, für Mie, zuletzt als Mitglied der Demokratischen Partei. Takahashi, Absolvent der Meiji-Universität, arbeitete nach seinem Abschluss 1980 für den Genossenschaftsverband Mie (JA Group). Ab 1990 war er als Sekretär für den Sangiinabgeordneten Tetsuo Inoue tätig, danach arbeitete er ab 1993 für die Werbeagentur Shintō Tsūshin. Für die Sangiin-Wahl 1998 verließ er das Unternehmen und kandidierte in der Präfektur Mie (ein Mandat pro Wahl) als Unabhängiger mit Unterstützung des Gewerkschaftsbundes Rengō, unterlag aber um 100.000 Stimmen Jūrō Saitō (LDP). Als der andere Sangiinabgeordnete für Mie, Kōichi Hirata, im Jahr 2000 für die Unterhauswahl zurücktrat, kandidierte Takahashi bei der Nachwahl am 25. Juni erneut und konnte die LDP-Kandidatin Takako Hashizume um rund 30.000 Stimmen schlagen, bei der regulären Wahl 2001 wurde er mit 25.000 Vorsprung vor Kazumi Fujioka (LDP) wieder als Unabhängiger im Amt bestätigt. 2004 trat er der Demokratischen Partei bei, in der er von 2006 bis 2010 den Präfekturverband Mie führte. Beim demokratischen Wahlsieg 2007 erhielt er über eine halbe Million Stimmen und wurde souverän für weitere sechs Jahre als Abgeordneter bestätigt. Nach der Regierungsübernahme durch die Demokraten 2009 wurde Takahashi zunächst parlamentarischer Staatssekretär im Wirtschaftsministerium unter Minister Masayuki Naoshima. Bei der Kabinettsumbildung im September 2010 wechselte er als Vizevorsitzender des politischen Forschungsrates in die Parteiführung, bevor er im März 2011 in Naoto Kans erneut umgebildeten Kabinett Nachfolger von Takeaki Matsumoto als „Vizeminister“ im Außenministerium wurde. Für die Gouverneurswahl in Mie 2011 galt er anfangs als möglicher Kandidat, lehnte entsprechende Forderungen aber im Februar 2011 ab. Bei der Sangiin-Wahl 2013 verlor Takahashi seinen Sitz an die Liberaldemokratin Yūmi Yoshikawa.
Hideo Fukuyama (* jap. 福山英夫, Fukuyama Hideo; 13. August 1955 in der Präfektur Mie) ist ein ehemaliger japanischer…Hideo Fukuyama (* jap. 福山英夫, Fukuyama Hideo; 13. August 1955 in der Präfektur Mie) ist ein ehemaliger japanischer Autorennfahrer.
Takashi Ishii (jap. 石井 隆士, Ishii Takashi; * 27. August 1954) ist ein ehemaliger japanischer Mittelstreckenläufer. Bei…Takashi Ishii (jap. 石井 隆士, Ishii Takashi; * 27. August 1954) ist ein ehemaliger japanischer Mittelstreckenläufer. Bei den Asienmeisterschaften 1975 in Seoul siegte er über 1500 Meter und gewann Bronze über 800 Meter. 1977 wurde er beim Weltcup in Düsseldorf über 1500 Meter Fünfter mit dem Asienrekord von 3:38,24 min. Bei den Pacific Conference Games holte er Gold über 1500 Meter und Bronze über 800 Meter. Ebenfalls Gold über 1500 Meter und Bronze über 800 Meter gab es für ihn bei den Asienspielen 1978 in Bangkok. Über 1500 Meter gewann er bei den Asienmeisterschaften 1979 Silber. 1981 siegte er über diese Distanz bei den Asienmeisterschaften und wurde Neunter beim Weltcup in Rom. Fünfmal wurde er Japanischer Meister über 800 Meter (1974–1978) und viermal über 1500 Meter (1976, 1977, 1979 und 1980).
Yasuaki Shimizu (jap. 清水 靖晃, Shimizu Yasuaki; * um 1950) ist ein japanischer Jazzmusiker (Tenor- und Sopransaxophon…Yasuaki Shimizu (jap. 清水 靖晃, Shimizu Yasuaki; * um 1950) ist ein japanischer Jazzmusiker (Tenor- und Sopransaxophon, Arrangement). Yasuaki Shimizu arbeitete ab den 1970er-Jahren in der japanischen Jazzszene und nahm u. a. mit dem Motohiko Hino Quartett (Ryuhyo – Sailing Ice, 1976), Naoya Matsuoka, Izumi Kobayashi & Flying Mimi Band und Kazumi Watanabe auf. Weiterhin leitete er die Formation The Saxophonettes, die aus einem Soloprojekt hervorging. Außerdem war er als Arrangeur für das Gitarrenduo Gontiti (Gonzalez Mikami/Titi Matsumura) tätig. 2003 legte er das Album Kakashi (Pony Canyon) vor. Im Bereich des Jazz listet ihn Tom Lord zwischen 1976 und 1985 bei 43 Aufnahmesessions.