Sayuki (jap. 紗幸; * 16. September 1961 in Melbourne als Fiona Graham; † 26. Januar 2023) war eine australische…Sayuki (jap. 紗幸; * 16. September 1961 in Melbourne als Fiona Graham; † 26. Januar 2023) war eine australische Anthropologin und Geisha, die in Tokio arbeitete. Im Dezember 2007, nach einem Jahr der Vorbereitung und des Trainings (was die normale Trainingszeit für Geisha in Tokyo darstellt), debütierte Sayuki offiziell als Geisha im Bezirk Asakusa in Tokio. Sayuki gilt als die erste westliche Geisha in der japanischen Geschichte. Sayuki hatte Unterricht in verschiedenen Künsten, aber ihre Hauptkunst war yokobue (japanische Bambusflöte). Sie arbeitete als Geisha im traditionellen Bezirk Fukagawa in der Präfektur Tokio.
Akira Kuroiwa (jap. 黒岩 彰, Kuroiwa Akira; * 6. September 1961 in Tsumagoi, Gunma) ist ein ehemaliger japanischer…Akira Kuroiwa (jap. 黒岩 彰, Kuroiwa Akira; * 6. September 1961 in Tsumagoi, Gunma) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer. Kuroiwa war 1983 der erste, und bis 2009 der einzige, Japaner, welcher die Sprint-WM gewinnen konnte. Nachdem er 1986 Bronze erreicht hatte, wurde er 1987 erneut Weltmeister im Sprintmehrkampf. Des Weiteren nahm Kuroiwa 1984 an den Olympischen Winterspielen in Sarajevo teil. Dort belegte er die Plätze zehn und neun über 500 bzw. 1000 Meter. Bei seinen zweiten Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary gewann er über 500 Meter die Bronzemedaille. Den Wettkampf über 1000 Meter beendete er auf Rang 20. Bei den Winter-Asienspielen 1986 gewann Kuroiwa ebenfalls das Rennen über 500 Meter. Im Laufe seiner Karriere siegte er in sechs Weltcuprennen und erreichte vier nationale Meistertitel im Sprint. Nach den Winterspielen 1988 trat Kuroiwa vom aktiven Sport zurück und war anschließend als Trainer aktiv. Sein Bruder Munehisa Kuroiwa war ebenfalls als Eisschnellläufer aktiv.
Toshinobu Katsuya (jap. 勝矢 寿延, Katsuya Toshinobu; * 2. September 1961 in der Präfektur Nagasaki) ist ein ehemaliger…Toshinobu Katsuya (jap. 勝矢 寿延, Katsuya Toshinobu; * 2. September 1961 in der Präfektur Nagasaki) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Tetsuo Hara (jap. 原 哲夫, Hara Tetsuo; * 2. September 1961 in Shibuya, Tokio) ist ein japanischer Manga-Zeichner, der vor…Tetsuo Hara (jap. 原 哲夫, Hara Tetsuo; * 2. September 1961 in Shibuya, Tokio) ist ein japanischer Manga-Zeichner, der vor allem für Fist of the North Star bekannt ist. Er begann seine Karriere als Assistent von Yoshihiro Takahashi (Ginga: Nagareboshi Gin). Zugleich nahm er Unterricht an der Manga-Schule Kazuo Koikes. 1982 wurde ihm für seine eigene Manga-Kurzgeschichte Super Challenger ein Nachwuchspreis, der 33. Fresh Jump Award des Verlags Shūeisha, verliehen. Es folgte mit Tetsu no Don Quijote (dt. „Der eiserne Don Quijote“) eine Manga-Serie in Shūkan Shōnen Jump zum Thema Motocross, die allerdings nach nur 10 Wochen wieder abgesetzt wurde. Danach schuf Hara, auf Grundlage einer Idee seines Redakteurs Nobuhiko Horie, den Action-Manga Fist of the North Star. Geschrieben von Buronson alias Shō Fumimura erschien Fist of the North Star von 1983 bis 1988 in Shūkan Shōnen Jump. Die Beliebtheit von Fist of the North Star trug entscheidend dazu bei, die Auflage von Shūkan Shōnen Jump erheblich zu steigern. Nach Fist of the North Star schuf Hara zahlreiche weitere Manga, die jedoch bei Weitem nicht dasselbe Ausmaß an Popularität erreichten. Unter diesen ist Hana no Keiji, das in der Sengoku-Zeit spielt und auf der Lebensgeschichte der historischen Persönlichkeit des Samurai Maeda Toshimasu basiert, mit 18 Sammelbänden der umfangreichste. Diese Werke erschienen noch in Shūkan Shōnen Jump, doch im Jahr 2000 gründete Hara mit u. a. Horie, der ebenfalls seine Tätigkeit für Shūeisha beendete, seine eigene Firma Coamix. Mit Coamix startete Hara ein neues Manga-Magazin, Shūkan Comic Bunch. In diesem veröffentlichte er Sōten no Ken (Fist of the Blue Sky), eine Fortsetzung von Fist of the North Star. Hara leidet unter der Augenkrankheit Keratokonus, welche seine Zeichnertätigkeit zunehmend beeinträchtigt, so dass er bei dieser auf die Mitarbeit von Assistenten angewiesen ist und nicht mehr so viele Manga-Seiten pro Tag fertigstellen kann wie zu Beginn seiner Karriere.
Kaoru Tada (jap. 多田 かおる, Tada Kaoru; * 25. September 1960 in Neyagawa, Präfektur Osaka, Japan; † 11. März 1999) war…Kaoru Tada (jap. 多田 かおる, Tada Kaoru; * 25. September 1960 in Neyagawa, Präfektur Osaka, Japan; † 11. März 1999) war eine japanische Manga-Zeichnerin. Ihr kommerzielles Debütwerk brachte Tada 1977 mit der Kurzgeschichte Kiss no Daishō!? im Manga-Magazin Bessatsu Margaret des Shūeisha-Verlages heraus, nachdem sie bereits einen Nachwuchspreis desselben Magazins gewonnen hatte. Von 1981 bis 1983 schuf sie die etwa 1300-seitige Manga-Serie Aishite Night für dieses Magazin. Aishite Night, in dem sich ein Rockmusiker in die Protagonistin verliebt, wurde als Anime-Fernsehserie umgesetzt. Ein noch größerer Erfolg gelang der Autorin mit Itazura na Kiss, das 1990 im Bessatsu Margaret startete. Die 23 Sammelbände des Mangas verkauften sich in Japan über 27 Millionen Mal, 1996 wurde eine Realfernsehserie auf seiner Basis ausgestrahlt, 2008 eine Anime-Fernsehserie. Nach circa 3700 Seiten und mit offenem Schluss fand Itazura na Kiss 1999 ein Ende, weil die Zeichnerin bei einem Unfall während ihres Umzugs in ein anderes Haus ums Leben kam. Tadas Werke sind Shōjo-Manga und sind Liebesgeschichten aus dem Blickwinkel jugendlicher Mädchen. Ihr Werk wurde ins Italienische übersetzt, die Anime-Umsetzung von Aishite Night war im deutschen Fernsehen unter dem Titel Rock 'n' Roll Kids zu sehen.
Toshiyuki Kamioka (jap. 上岡 敏之 Kamioka Toshiyuki; * 20. September 1960 in Tokio) ist ein japanischer Dirigent und…Toshiyuki Kamioka (jap. 上岡 敏之 Kamioka Toshiyuki; * 20. September 1960 in Tokio) ist ein japanischer Dirigent und Pianist, der von 1984 bis 2016 vorwiegend in Deutschland lebte und arbeitete.
Yorihisa Matsuno (jap. 松野 頼久 Matsuno Yorihisa; * 19. September 1960) ist ein japanischer Politiker (Neue…Yorihisa Matsuno (jap. 松野 頼久 Matsuno Yorihisa; * 19. September 1960) ist ein japanischer Politiker (Neue Japan-Partei→Neue Fortschrittspartei→From Five→Demokratische Partei→Nippon Ishin no Kai→Ishin no Tō→Demokratische Fortschrittspartei→Partei der Hoffnung) und war von 2000 bis 2017 Abgeordneter im Nationalparlament (Abgeordnetenhaus, Wahlkreis 1 der Präfektur Kumamoto bzw. Verhältniswahlblock Kyūshū). Von 2015 bis 2016 war er Parteivorsitzender der Ishin no Tō. Matsuno, der Sohn von LDP-Verteidigungs- und Arbeitsminister Raizō Matsuno (Abgeordnetenhaus, Kumamoto) und Enkel von Eisenbahnminister Tsuruhei Matsuno (Seiyūkai, Abgeordnetenhaus, Kumamoto, nach dem Krieg LPJ→LDP-Senator aus Kumamoto), studierte an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Keiō-Universität, wo er 1987 seinen Abschluss in Politikwissenschaft erwarb. 1990 wurde sein Vater bei der Abgeordnetenhauswahl abgewählt. Im gleichen Wahlkreis gewann Ex-Gouverneur Morihiro Hosokawa 1993 einen Sitz, der mit seiner Neuen Japan-Partei landesweit das LDP-Monopol auf konservative Wahlerfolge in Frage gestellt hatte. Nach der Wahlrechtsreform übernahm Hosokawa erfolgreich den neuen Einmandatswahlkreis Kumamoto 1. Und als er, inzwischen Demokrat, 1998 zurücktrat, sollte Yorihisa Matsuno bei der Nachwahl sein Nachfolger werden, unterlag aber dem Liberaldemokraten Eiichi Iwashita. Erst bei der allgemeinen Abgeordnetenhauswahl 2000 konnte er den Sitz gewinnen und danach dreimal in Folge verteidigen. 2009, nach der Regierungsübernahme der Demokraten, wurde er für das Kabinett Hatoyama stellvertretender Leiter des Kabinettssekretariats. Im innerparteilichen Machtkampf nach Hatoyamas Rücktritt und dem Mehrheitsverlust im Senat 2010 unterstützte Matsuno Ichirō Ozawa gegen Naoto Kan. 2012 verließ Matsuno die Demokratische Partei und beteiligte sich an der Gründung der Nippon Ishin no Kai. Für diese verlor er bei der Wahl im Dezember 2012 den Wahlkreis Kumamoto 1 an Minoru Kihara, gewann aber – vor alle anderen Doppelkandidaten alleine auf den ersten Listenplatz gesetzt – einen Sitz bei der Wahl im Block Kyūshū. 2014 schloss er sich der Ishin no Tō an, diese platzierte ihn bei der Wahl 2014 nicht mehr bevorzugt bei der Wahl im Block und Matsuno teilte sich mit den anderen Doppelkandidaten den Platz 1, führte aber mit einer knappen Niederlage im Wahlkreis dennoch die Ishin-Liste an und war sicher wiedergewählt. Nach dem Rücktritt der Parteigründer Tōru Hashimoto und Ichirō Matsui von der Parteiführung wurde er unter Kenji Eda Generalsekretär. Als Eda im Mai 2015 nach dem gescheiterten Referendum über die Abschaffung der Stadt Ōsaka zurücktrat – der to-Plan, die von Hashimoto angestrebte Umwandlung der Präfekturhauptstadt in Sonderbezirke der Präfektur Ōsaka ähnlich wie in Tokio, gehörte zu den zentralen Zielen der Partei –, wurde Matsuno Edas Nachfolger. Unter seiner Führung kam es über die Frage einer engeren Zusammenarbeit mit den anderen großen Oppositionsparteien anlässlich der Bürgermeisterwahl in der Stadt Yamagata zum endgültigen Bruch mit den Abgeordneten aus Ōsaka um Hashimoto und Matsui; diese verließen im Herbst 2015 die Ishin no Tō, die damit die Position als zweitgrößte Oppositionspartei an die Kommunisten verlor. Danach führte er die Partei in den [für die ehemaligen Demokraten in der Ishin no Tō: Wieder-]Zusammenschluss mit der Demokratischen Partei zur Minshintō („Demokratische Fortschrittspartei“, englisch für einige Tage provisorisch „Demokratische Innovationspartei“, dann „Demokratische Partei“). Dort war er zunächst ohne Position im Parteivorstand; 2017 übernahm er unter Seiji Maehara den Vorsitz im Komitee für Parlamentsangelegenheiten. Für die Abgeordnetenhauswahl 2017 schloss sich Matsuno der Kibō no Tō an. Für diese unterlag er mit 44 % der Stimmen Minoru Kihara (56 %) und erreichte mit diesem Wahlkreisergebnis nur den neunten Platz auf der Kibō-Liste bei der Verhältniswahl in Kyūshū, bei der die Partei nur vier Sitze gewann.
Katsuyoshi Shintō (jap. 信藤 健仁, Shintō Katsuyoshi; * 15. September 1960 in Hiroshima, Präfektur Hiroshima) ist ein…Katsuyoshi Shintō (jap. 信藤 健仁, Shintō Katsuyoshi; * 15. September 1960 in Hiroshima, Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Hiroshi Amano (japanisch 天野 浩, Amano Hiroshi; * 11. September 1960 in Hamamatsu) ist ein japanischer Physiker, der im…Hiroshi Amano (japanisch 天野 浩, Amano Hiroshi; * 11. September 1960 in Hamamatsu) ist ein japanischer Physiker, der im Jahr 1989 erstmals blaue Leuchtdioden, basierend auf dem p-n-Übergang mit dem Halbleitermaterial Galliumnitrid (GaN), herstellte. Im Jahr 2014 wurde er hierfür gemeinsam mit Isamu Akasaki und Shuji Nakamura mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.
Tsunematsu Matsui (japanisch 松井 常松; eigentlich Koji Matsui, japanisch 松井 恒二; * 8. September 1960 in Takasaki) ist ein…Tsunematsu Matsui (japanisch 松井 常松; eigentlich Koji Matsui, japanisch 松井 恒二; * 8. September 1960 in Takasaki) ist ein japanischer Musiker.
Aguri Suzuki (jap. 鈴木 亜久里, Suzuki Aguri; * 8. September 1960 in Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Rennfahrer. Er…Aguri Suzuki (jap. 鈴木 亜久里, Suzuki Aguri; * 8. September 1960 in Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Rennfahrer. Er fuhr zwischen 1988 und 1995 in der Formel 1. Bis zum 6. Mai 2008 führte Suzuki ein eigenes F1-Team unter seinem Namen.
Misako Konno (紺野 美沙子 Konno Misako; geboren am 8. September 1960 in Komae (Präfektur Tokio)) ist eine japanische…Misako Konno (紺野 美沙子 Konno Misako; geboren am 8. September 1960 in Komae (Präfektur Tokio)) ist eine japanische Schauspielerin. Sie ist seit 1998 UN-Goodwill-Botschafterin des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP).
Seiko Noda (jap. 野田 聖子 Noda Seiko; * 3. September 1960 in Kitakyūshū, Präfektur Fukuoka als Seiko Shima (島 聖子 Shima…Seiko Noda (jap. 野田 聖子 Noda Seiko; * 3. September 1960 in Kitakyūshū, Präfektur Fukuoka als Seiko Shima (島 聖子 Shima Seiko)) ist eine japanische Politikerin der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordnete im Shūgiin, des Unterhauses der Kokkai, für den 1. Wahlkreis Gifu, Ministerin für Geburtenrückgang & Geschlechtergleichstellung und für Regionalbelebung (siehe Abenomics) im Kabinett Kishida und unter anderem ehemalige Post- und Innenministerin. Sie gehört innerparteilich schon seit ihrem Parteiwiedereintritt keiner Faktion an.
Hiroshi Matsuda (jap. 松田 浩, Matsuda Hiroshi; * 2. September 1960 in der Präfektur Nagasaki) ist ein ehemaliger…Hiroshi Matsuda (jap. 松田 浩, Matsuda Hiroshi; * 2. September 1960 in der Präfektur Nagasaki) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Hisashi Kaneko (jap. 金子 久, Kaneko Hisashi; * 12. September 1959 in Saitama, Präfektur Saitama) ist ein ehemaliger…Hisashi Kaneko (jap. 金子 久, Kaneko Hisashi; * 12. September 1959 in Saitama, Präfektur Saitama) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Toshihiko Okimune (jap. 沖宗 敏彦, Okimune Toshihiko; * 7. September 1959 in der Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger…Toshihiko Okimune (jap. 沖宗 敏彦, Okimune Toshihiko; * 7. September 1959 in der Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Tetsuya Nakashima (jap. 中島 哲也, Nakashima Tetsuya; * 2. September 1959 in der Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer…Tetsuya Nakashima (jap. 中島 哲也, Nakashima Tetsuya; * 2. September 1959 in der Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Regisseur. Er ist international vor allem bekannt für seine Filme Kamikaze Girls (2004) und Geständnisse (2010). Außerdem drehte er Musikvideos für Takako Matsu, SMAP und AKB48.
Masahiro Morioka (japanisch 森岡 正博, Morioka Masahiro; * 25. September 1958) ist ein japanischer Philosoph. Er hat…Masahiro Morioka (japanisch 森岡 正博, Morioka Masahiro; * 25. September 1958) ist ein japanischer Philosoph. Er hat Beiträge zur Lebensphilosophie, Bioethik, Geschlechterforschung, Medientheorie und Zivilisationsforschung geleistet. Er ist Professor für Philosophie und Ethik an der Waseda-Universität in Japan. Er prägte den Begriff „Lebensstudien“ für einen integrierten Zugang zu Fragen von Leben, Tod und Natur in der gegenwärtigen Gesellschaft. Seit 2006 schlägt er eine neue philosophische Disziplin vor, die er „Philosophie des Lebens“ nennt. Er hat zahlreiche wissenschaftliche Bücher und Aufsätze veröffentlicht, hauptsächlich auf Japanisch, und regelmäßig Kommentare und Buchrezensionen für große japanische Zeitungen und Zeitschriften verfasst. Zu seinen Büchern zählen Schmerzfreie Zivilisation, das die unablässigen Versuche der modernen Zivilisation kritisiert, Schmerz und Leiden zu entkommen, Bekenntnisse eines frigiden Mannes: Die Reise eines Philosophen in die verborgenen Schichten männlicher Sexualität, das dunklere Seiten männlicher Sexualität wie den „Lolita-Komplex“ und männliche Frigidität beleuchtet, sowie Liebeslektionen für Pflanzenfresser-Männer, eines der Bücher, die zur Popularisierung des Begriffs „Pflanzenfresser-Männer“ beitrugen. Er ist Chefredakteur des Journal of Philosophy of Life, Mitherausgeber des Eubios Journal of Asian and International Bioethics und Mitglied des Lenkungsausschusses der International Conference on Philosophy and Meaning in Life.
Mitsutoshi Tanaka (japanisch: 田中光敏, deutsch: Mitsutoschi Tanaka, * 24. September 1958 in Urakawa, Hokkaido) ist ein…Mitsutoshi Tanaka (japanisch: 田中光敏, deutsch: Mitsutoschi Tanaka, * 24. September 1958 in Urakawa, Hokkaido) ist ein japanischer Film- und Werberegisseur. Er ist Präsident und CEO der in Osaka ansässigen Filmproduktionsfirma Creators’ Union und bekannt für preisgekrönte Spielfilme wie Godai – Das Wunderkind (2020), Kainan 1890 (2015), Sakura Saku (2014) und Rikyu Ni Tazuneyo (2013). Er wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem Kinema Junpo Best Ten Leserpreis als Bester Japanischer Regisseur für seinen Historienfilm Godai – Das Wunderkind sowie dem Japan Academy Filmpreis für Herausragende Regie für die japanisch-türkische Koproduktion Kainan 1890.
Hiromi Okada (japanisch 岡田 博美; * 24. September 1958 in Obihiro/Präfektur Hokkaidō) ist ein japanischer Pianist und…Hiromi Okada (japanisch 岡田 博美; * 24. September 1958 in Obihiro/Präfektur Hokkaidō) ist ein japanischer Pianist und Musikpädagoge.
Tatsuyuki „Tatsu“ Aoki (jap. 青木 達幸, Aoki Tatsuyuki bzw. タツ・青木, Tatsu Aoki; * 19. September 1957 in der Präfektur Tokio)…Tatsuyuki „Tatsu“ Aoki (jap. 青木 達幸, Aoki Tatsuyuki bzw. タツ・青木, Tatsu Aoki; * 19. September 1957 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazzmusiker (Kontrabass, auch Taiko, Shamisen) und Filmschaffender, der seit den späten 1970er Jahren in Chicago arbeitet.
Satoshi Tezuka (jap. 手塚 聡, Tezuka Satoshi; * 4. September 1958 in der Präfektur Tochigi) ist ein ehemaliger japanischer…Satoshi Tezuka (jap. 手塚 聡, Tezuka Satoshi; * 4. September 1958 in der Präfektur Tochigi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Makoto Fujita (* 1957) ist ein japanischer Chemiker und Ingenieur an der Universität Tokio. Er gilt als Pionier der…Makoto Fujita (* 1957) ist ein japanischer Chemiker und Ingenieur an der Universität Tokio. Er gilt als Pionier der Supramolekularen Chemie. Fujita erwarb 1980 an der Universität Chiba einen Bachelor und 1982 ebendort einen Master in Ingenieurwesen. 1987 erhielt er bei Tamejiro Hiyama am Tōkyō Kōgyō Daigaku (Tokyo Institute of Technology) einen Ph.D., die zugehörigen Forschungsleistungen hat er am Sagami Chemical Research Center erbracht. 1988 erhielt Fujita an der Universität Chiba eine erste Professur (Assistant Professor) für Ingenieurwesen. 1994 wurde er Associate Professor, 1997 wechselte er an das Institut für Molecular Science. Von 1999 bis 2002 war er Professor für Ingenieurwesen an der Universität Nagoya, bevor er 2002 an die Universität Tokio wechselte. Fujita befasst sich vor allem mit schwachen chemischen Bindungen, die bei der spontanen Anordnung biologischer Strukturen eine Rolle spielen. Es gelang ihm ein System molekularer Selbstassemblierung zu etablieren, mit dem sich sehr große Molekülkomplexe bilden lassen, darunter insbesondere solche mit einem Hohlraum. Außerdem entwickelte Fujita ein Metal Organic Framework (MOF), in dessen Poren sich bestimmte Moleküle so regelhaft anordnen, dass sie der Röntgenstrukturanalyse zugänglich sind, auch wenn sie selbst nicht in Kristallform gebracht werden können. 2018 erhielt Fujita für seine wissenschaftlichen Leistungen den Wolf-Preis für Chemie (gemeinsam mit Omar Yaghi). 2019 hielt er die Paul-Karrer-Vorlesung. 2025 wurde Fujita zum Mitglied der American Academy of Arts and Sciences gewählt. Seit 2020 zählt ihn der Medienkonzern Clarivate zu den Favoriten auf einen Nobelpreis (Clarivate Citation Laureates).
Hideo Higashikokubaru (jap. 東国原 英夫 Higashikokubaru Hideo; * 16. September 1957 in Miyakonojō, Präfektur Miyazaki) ist…Hideo Higashikokubaru (jap. 東国原 英夫 Higashikokubaru Hideo; * 16. September 1957 in Miyakonojō, Präfektur Miyazaki) ist ein japanischer Politiker und ehemaliger Fernsehunterhalter. Zuletzt saß Higashikokubaru für die Nippon Ishin no Kai von 2012 bis 2013 über den Verhältniswahlblock Kinki im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments. Von 2007 bis 2011 war er Gouverneur von Miyazaki, 2011 war er Kandidat bei der Gouverneurswahl in Tokio. Aus seiner Zeit als Komiker ist er auch als Sonomamma Higashi (そのまんま東, dt. etwa „einfach nur Higashi“) und Hideo Higashi (東英夫, Higashi Hideo) bekannt. Higashikokubaru, Absolvent der Senshū-Universität, wurde in den 1980er und 1990er Jahren vor allem mit Takeshi Beat (Takeshi Kitano) unter anderem durch seine Teilnahme an Takeshi’s Castle beim Fernsehpublikum bekannt. Von 2000 bis 2004 absolvierte er ein Studium an der Waseda-Universität, ein anschließendes Studium an der dortigen Fakultät für Wirtschafts- und Politikwissenschaften beendete er 2006 vorzeitig. Im gleichen Jahr kündigte er seinen Vertrag mit der Produktionsfirma K.K. Office Kitano und damit seine Film- und Fernsehkarriere. Im Januar 2007 kandidierte er in seiner Heimatpräfektur Miyazaki um die Nachfolge des im Dezember 2006 für Korruption bei der Vergabe öffentlicher Aufträge verhafteten Gouverneurs Tadahiro Andō, der kurz zuvor nach einem Misstrauensvotum des Präfekturparlaments zurückgetreten war. Ohne die offizielle Unterstützung politischer Parteien erhielt Higashikokubaru 44,4 % der Stimmen und konnte bei relativ hoher Wahlbeteiligung von 64 % die wichtigsten Gegenkandidaten, den Unabhängigen Hidesaburō Kawamura und Tetsuji Mochinaga (LDP-Kōmeitō-gestützt), distanzieren. Im Vorfeld der Unterhauswahl 2009 zog Higashikokubaru in Betracht, für die LDP zu kandidieren. Nach einem konkreten Angebot eines Listenplatzes in einem Verhältniswahlblock vom Vorsitzenden des LDP-Wahlkampfstrategieausschusses Makoto Koga stellte Higashikokubaru allerdings die Bedingung, dass er auch als Kandidat bei der Wahl des Parteivorsitzenden, an den in der Regel das Amt des Premierministers geknüpft war, antreten dürfe. Die öffentliche Diskussion, die während des Wahlkampfes zum Präfekturparlament Tokio stattfand, beschädigte den Parteivorsitzenden-Premierminister Tarō Asō. Higashikokubaru zog sein Angebot zurück und äußerte sein Bedauern. Zugleich sagte er, dass Japan nach 60 Jahren fast ununterbrochener LDP-Regierung ein Zweiparteiensystem benötige. In Higashikokubarus Amtszeit als Gouverneur fiel der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) in mehreren Gemeinden in Miyazaki im April 2010, der auch die Produktion des bekannten Miyazaki-Rindfleischs bedrohte. Am 18. Mai 2010 erklärte er einen Ausnahmezustand (ohne rechtliche Implikationen) in der Präfektur. Bis August 2010, als Higashikokubaru die MKS-Epidemie für beendet erklärte, waren mehr als 1.200 Betriebe betroffen und über 280 Tausend Tiere getötet worden. Im Herbst 2010 kündigte Higashikokubaru an, bei den Wahlen im Dezember 2010 nicht für eine zweite Amtszeit kandidieren zu wollen. Zu seinem Nachfolger wurde am 26. Dezember 2010 sein ehemaliger Vizegouverneur Shunji Kōno gewählt, der ihn am 21. Januar 2011 ablöste. Im März 2011 erklärte er, bei den Regionalwahlen im April in der Präfektur Tokio gegen Gouverneur Shintarō Ishihara anzutreten. Er ist gegen die von Ishihara geplante (erneute) Bewerbung Tokios für die Olympischen Sommerspiele, eine klare Position zum umstrittenen Umzug des Marktes Tsukiji hat er zum Wahlkampfauftakt nicht bezogen. 2012 zog Higashikokubaru eine erneute Kandidatur bei der Gouverneurswahl in Tokio im Dezember 2012 in Betracht, die durch den Rücktritt Ishiharas nötig wurde. Er verwarf diese Pläne und kandidierte stattdessen für Ishiharas neue Partei bei der Shūgiin-Wahl. Als einziger Kandidat vor die Wahlkreiskandidaten auf Listenplatz 1 in Kinki gesetzt, wurde er sicher gewählt. Im Dezember 2013 trat Higashikokubaru als Abgeordneter zurück und verließ die Partei und galt erneut als möglicher Gouverneurskandidat. Bei der Gouverneurswahl in Miyazaki 2022 trat Higashikokubaru gegen seinen Nachfolger Shunji Kōno an, unterlag aber mit 46,9 % der Stimmen gegenüber 51,5 % für Kōno, der von den großen Parteien unterstützt wurde.
Chie Ayado (jap. 綾戸 智恵 bzw. als Künstlername 綾戸 智絵, beides Ayado Chie; * 10. September 1957 in Ōsaka) ist eine…Chie Ayado (jap. 綾戸 智恵 bzw. als Künstlername 綾戸 智絵, beides Ayado Chie; * 10. September 1957 in Ōsaka) ist eine japanische Jazzsängerin und -Pianistin.
Masahiro Akimoto (jap. 秋元 正博, Akimoto Masahiro; * 3. September 1956 in Sapporo) ist ein ehemaliger japanischer…Masahiro Akimoto (jap. 秋元 正博, Akimoto Masahiro; * 3. September 1956 in Sapporo) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer.
Hiromi Itō (jap. 伊藤 比呂美, Itō Hiromi; * 13. September 1955 in der Itabashi, Tokio) ist eine japanische Lyrikerin und…Hiromi Itō (jap. 伊藤 比呂美, Itō Hiromi; * 13. September 1955 in der Itabashi, Tokio) ist eine japanische Lyrikerin und Schriftstellerin. Sie wurde mit einer Vielzahl von Literaturpreisen, wie dem Gendaishi-Techō-Preis (1978), ausgezeichnet.
Matsuyoshi Takahashi (japanisch 高橋 松吉; * 3. September 1955 in Akita) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer und…Matsuyoshi Takahashi (japanisch 高橋 松吉; * 3. September 1955 in Akita) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer und nationaler Meister im Radsport.
Yūji Kuroiwa (jap. 黒岩 祐治 Kuroiwa Yūji; * 26. September 1954 in Kōbe, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker…Yūji Kuroiwa (jap. 黒岩 祐治 Kuroiwa Yūji; * 26. September 1954 in Kōbe, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker, ehemaliger Journalist und seit 2011 Gouverneur der Präfektur Kanagawa. Kuroiwa arbeitete nach seinem Studienabschluss 1980 an der Waseda-Universität für Fuji Television, wo er Ende der 1980er Jahre die Nachrichtensendung FNN Supertime, ab 1992 dann die sonntägliche politische Talksendung Hōdō 2001 moderierte. 1997 wurde er Korrespondent in Washington, D.C., bevor er von 1999 bis zur Einstellung 2008 wieder die Leitung von Hōdō 2001 übernahm. 2009 verließ er Fuji TV und wurde Professor an der „Internationalen Universität für Medizin und Sozialwesen“ (Kokusai Iryō Fukushi Daigaku) in der Präfektur Tochigi. Als im März 2011 der Gouverneur von Kanagawa, Shigefumi Matsuzawa, ankündigte, bei der Gouverneurswahl im April nicht erneut zu kandidieren, verließ Kuroiwa die Universität und erklärte seine Kandidatur, die von den drei größten Parteien LDP, DP und Kōmeitō unterstützt wurde. Er gewann mit rund 55 % der Stimmen gegen drei Kandidaten und trat noch im April 2011 Matsuzawas Nachfolge an. Bei den Gouverneurswahlen 2015, 2019 und 2023 wurde Kuroiwa mit Zweidrittelmehrheiten wiedergewählt.
Kyoto Katsuki oder Kiyoto Katsuki (jap. 香月清人, Katsuki Kyoto; * 25. September 1954) ist ein ehemaliger japanischer…Kyoto Katsuki oder Kiyoto Katsuki (jap. 香月清人, Katsuki Kyoto; * 25. September 1954) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war 1979 Weltmeister im Leichtgewicht, der Gewichtsklasse bis 71 Kilogramm. Katsuki gewann 1978 das Tournoi de Paris und belegte den dritten Platz beim Jigoro Kano Cup. 1979 siegte er beim Kodokan Cup. Bei den Weltmeisterschaften 1979 in Paris bezwang er im Halbfinale Tamas Namgalauri aus der Sowjetunion und im Finale den Italiener Ezio Gamba. 1980 belegte er den zweiten Platz beim Kodokan Cup. 1981 gewann er bei den japanischen Meisterschaften. Bei den Weltmeisterschaften 1981 in Maastricht schied er in der Runde der letzten 32 gegen den Ungarn Sándor Nagysolymosi aus. Ende 1981 war er noch einmal Dritter beim Jigoro Kano Cup.
Shinzō Abe (japanisch Abe Shinzō [abe ɕinzoː]; * 21. September 1954 in Shinjuku, Präfektur Tokio; † 8. Juli 2022 in…Shinzō Abe (japanisch Abe Shinzō [abe ɕinzoː]; * 21. September 1954 in Shinjuku, Präfektur Tokio; † 8. Juli 2022 in Kashihara, Präfektur Nara) war ein japanischer Politiker. Abe war vom 26. September 2006 bis 26. September 2007 sowie vom 26. Dezember 2012 bis 16. September 2020 der 57. Premierminister Japans. Abe war zudem Vorsitzender der Liberaldemokratischen Partei, deren Vorsitz er von 2006 bis 2007 innehatte und von 2012 bis 2020 erneut einnahm. Die Zeitschrift Time wählte Abe 2014 und 2018 zu einem der hundert einflussreichsten Menschen weltweit. Abe war der am längsten amtierende Premierminister der japanischen Geschichte und seit dem 24. August 2020 (vor seinem Großonkel Satō Eisaku) auch der Premierminister mit der längsten ununterbrochenen Amtszeit. Seit 2021 führte Abe in der LDP seine eigene Faktion, die in den letzten Jahrzehnten größte der Partei. Am 8. Juli 2022 wurde Abe während einer Wahlkampfveranstaltung in der Stadt Nara zwei Tage vor der Oberhauswahl auf offener Straße angeschossen und dabei tödlich verletzt.
Takao Doi (jap. 土井 隆雄, Doi Takao; * 18. September 1954 in Landkreis Süd-Tama (heute Stadt Machida), Präfektur Tokio)…Takao Doi (jap. 土井 隆雄, Doi Takao; * 18. September 1954 in Landkreis Süd-Tama (heute Stadt Machida), Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Astronaut. Er war der erste Japaner, der einen Außenbordeinsatz unternahm. Takao Doi erhielt 1978 von der Universität Tokio einen Bachelor in Luftfahrttechnik, 1980 einen Master in Ingenieurwesen und promovierte 1983 in Luft- und Raumfahrttechnik. Außerdem promovierte er 2004 an der Rice University über Astronomie. Von Doi stammen über 40 Veröffentlichungen aus den Bereichen chemische und elektrische Antriebssysteme, Flüssigkeitsdynamik, Schwerelosigkeitswissenschaften sowie Astronomie. Takao Doi studierte Raumfahrt-Antriebssysteme als Forschungsstudent im Institute of Space and Astronautical Science in Japan von 1983 bis 1985. Er arbeitete 1985 für das Lewis Research Center der NASA als Forschungsmitglied des National Research Council. Doi trat 1985 der japanischen Raumfahrtagentur NASDA (National Space Development Agency) bei und hat seitdem im japanischen bemannten Raumfahrtprogramm gearbeitet. Von 1987 bis 1988 betrieb er Forschungen im Bereich der Flüssigkeitsdynamik in Schwerelosigkeit an der University of Colorado und 1989 als Gast-Wissenschaftler am National Aerospace Laboratory in Japan.
Shigeharu Ueki (jap. 植木 繁晴, Ueki Shigeharu; * 13. September 1954 in Kawasaki; † 11. April 2024) war ein japanischer…Shigeharu Ueki (jap. 植木 繁晴, Ueki Shigeharu; * 13. September 1954 in Kawasaki; † 11. April 2024) war ein japanischer Fußballspieler.
Eiji Miyoshi (jap. 三善 英史, Miyoshi Eiji; * 2. September 1954 in Shibuya, Tokio als Teruhiko Tamura (田村 照彦, Tamura…Eiji Miyoshi (jap. 三善 英史, Miyoshi Eiji; * 2. September 1954 in Shibuya, Tokio als Teruhiko Tamura (田村 照彦, Tamura Teruhiko)) ist ein japanischer Enka-Sänger.
Cheng Yonghua (chinesisch: 程永华; * September 1954 in Changchun, Jilin) ist ein ehemaliger Diplomat der Volksrepublik…Cheng Yonghua (chinesisch: 程永华; * September 1954 in Changchun, Jilin) ist ein ehemaliger Diplomat der Volksrepublik China, der unter anderem von 2006 bis 2008 Botschafter in Malaysia und Singapur, von 2008 bis 2010 Botschafter in Südkorea sowie zuletzt zwischen 2010 und 2019 Botschafter in Japan war.
Kazunari Dōmen (japanisch 堂免 一成 Dōmen Kazunari; * 24. September 1953) ist ein japanischer Chemiker an der Universität…Kazunari Dōmen (japanisch 堂免 一成 Dōmen Kazunari; * 24. September 1953) ist ein japanischer Chemiker an der Universität Tokio. Er ist für seine Arbeit zur quantitativen Synthese (in großem Stil) von Wasserstoff durch photokatalytische Wasserspaltung bekannt. Dōmen erwarb an der Universität Tokio 1976 einen Bachelor, 1979 einen Master und 1982 mit der Arbeit Photocatalytic Reaction on Some Semiconductor Powders einen Ph.D. in Chemie. Im selben Jahr erhielt er eine erste Professur (Assistant Professor) an der Tōkyō Kōgyō Daigaku (Tokyo Institute of Technology, TIT), arbeitete aber noch 1985/86 als Postdoktorand am IBM Almaden Research Center in San José, Kalifornien. Er stieg am TIT 1990 zum Associate Professor auf und erhielt 1996 eine ordentliche Professur. Seit 2004 ist Dōmen Professor an der Universität Tokio. Gemeinsam mit Takashi Hisatomi betreibt er seit 2017 zusätzlich ein Forschungslabor an der Shinshū-Universität. Laut Datenbank Scopus hat Dōmen (Stand September 2026) einen h-Index von 163. Seit 2024 zählt der Medienkonzern Clarivate Analytics ihn aufgrund der Zahl der Zitationen zu den Favoriten auf einen Nobelpreis für Chemie (Clarivate Citation Laureates).
Tsutomu Miyasaka (jap. 宮坂 力, Miyasaka Tsutomu; * 10. September 1953 in Kamakura) ist ein japanischer Ingenieur für…Tsutomu Miyasaka (jap. 宮坂 力, Miyasaka Tsutomu; * 10. September 1953 in Kamakura) ist ein japanischer Ingenieur für Elektrochemie, der sich mit Materialien und Entwicklungen auf Basis von Elektrochemie und Photochemie befasst. Er ist Professor an der Tōin-Universität Yokohama. Miyasaka wurde 1981 an der Universität Tokio zum Dr. Ing. promoviert (Master-Abschluss 1978). Danach war er bei Fuji Photo Film (Ashigara Research Laboratories) und forschte über hochsensitive photographische Materialien, Lithium-Ionen-Batterien und die Entwicklung eines künstlichen Photorezeptors basierend auf Bakterien-Rhodopsin. Ab 1992 war er dort im Management. Ab 2001 war er Professor an der Toin-Universität Yokohama (einer 1988 gegründeten Privatuniversität), an der er 2006 bis 2009 Dekan des Graduiertenkollegs war und seit 2009 Direktor der Abteilung Forschungsförderung der Universität. 2005 bis 2010 war er Gastprofessor an der Universität Tokio und danach Dozent. Er befasst sich mit leichten flexiblen Materialien für die Photovoltaik und seit der Entdeckung von metallorganischen Perowskiten mit Schichtstrukturen für die Photovoltaik forscht er besonders an Blei-Halid-Perowskit-Solarzellen. 2004 war er Gründer und CEO der Firma Peccel Technologies, ab 2009 war er dort Berater. 2008 bis 2010 war er Direktor der japanischen elektrochemischen Gesellschaft (ECSJ) und leitete 2009 bis 2012 deren Sektion Photoelektrochemie. 2017 gehörte er mit Nam-Gyu Park und Henry J. Snaith zu den Clarivate Citation Laureates, die als Nobelpreiskandidaten für Beiträge zu Perowskiten als Solarzellen-Material gehandelt wurden insbesondere aufgrund oft zitierter Arbeiten. 2023 erhielt er für diese Arbeiten den Asahi-Preis. 2026 wurde er mit dem Kyoto-Preis in der Kategorie "Elektronik" ausgezeichnet.
Akira Nishimura (jap. 西村 朗 Nishimura Akira; * 8. September 1953 in Osaka; † 7. September 2023 in Tokio) war ein…Akira Nishimura (jap. 西村 朗 Nishimura Akira; * 8. September 1953 in Osaka; † 7. September 2023 in Tokio) war ein japanischer Komponist.
Hideo Hosono (jap. 細野 秀雄 Hosono Hideo; * 7. September 1953 in Kawagoe, Präfektur Saitama) ist ein japanischer Physiker…Hideo Hosono (jap. 細野 秀雄 Hosono Hideo; * 7. September 1953 in Kawagoe, Präfektur Saitama) ist ein japanischer Physiker und 2008 Ko-Entdecker einer neuen Klasse von Hochtemperatur-Supraleitern, den Eisenhaltigen Hochtemperatursupraleitern.
Yūjirō Kawamata (jap. 川又雄二郎, Kawamata Yūjirō; * 29. September 1952) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Yūjirō Kawamata (jap. 川又雄二郎, Kawamata Yūjirō; * 29. September 1952) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit algebraischer Geometrie befasst und speziell mit der birationalen Geometrie höherdimensionaler algebraischer Varietäten. Kawamata machte 1977 seinen Master-Abschluss in Mathematik an der Universität Tokio, war danach Assistent an der Universität Mannheim und wurde 1980 in Tokio bei Shigeru Iitaka promoviert (Characterization of abelian varieties). Als Post-Doktorand war er bis 1983 Miller Fellow an der University of California, Berkeley. Er ist Professor an der Universität Tokio. Kawamata war in den 1980er Jahren eine der treibenden Kräfte im Programm Minimaler Modelle in der höherdimensionalen algebraischen Geometrie (mit Shigefumi Mori, János Kollár, Miles Reid, Yōichi Miyaoka und anderen). Nach ihm und Eckart Viehweg ist der Kawamata-Viehweg-Verschwindungssatz benannt, eine Verschärfung des Verschwindungssatzes von Kodaira, und der Rationalitätssatz von Kawamata. Er klassifizierte 1988 zweidimensionale kanonische log-Singularitäten im Minimal Model Program. 1990 erhielt er den Preis der Japanischen Akademie der Wissenschaften und 1988 den Herbstpreis der Japanischen Mathematischen Gesellschaft. Er war Eingeladener Sprecher auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Kyoto 1990 (Canonical and minimal models of algebraic varieties).
Hideki Kita (jap. 喜多 秀喜, Kita Hideki; * 28. September 1952 in der Präfektur Saga) ist ein ehemaliger japanischer…Hideki Kita (jap. 喜多 秀喜, Kita Hideki; * 28. September 1952 in der Präfektur Saga) ist ein ehemaliger japanischer Langstreckenläufer. Auf der Bahn wurde er 1977 und 1978 japanischer Meister sowohl über 5000 wie über 10.000 Meter. 1979 wurde er Asienmeister über 5000 Meter. 1978 wurde er Fünfter beim Beppu und Zweiter beim Fukuoka-Marathon. 1979 siegte er in Beppu und 1981 beim Tokyo International Men’s Marathon. 1982 wurde er Zweiter und 1983 Siebter in Fukuoka. Beim Marathon der Weltmeisterschaften 1983 in Helsinki kam er auf den 42. Platz. 1984 gewann er den Peking-Marathon und 1987 den Ōme-Marathon über 30 Kilometer. Mit jeweils einem fünften Platz in Peking 1987 und in Fukuoka 1988 fand seine Karriere ihren Abschluss.
Michael Gorō Matsuura (jap. ミカエル 松浦 悟郎, Mikaeru Matsuura Gorō; * 28. September 1952 in Nagoya, Präfektur Aichi) ist ein…Michael Gorō Matsuura (jap. ミカエル 松浦 悟郎, Mikaeru Matsuura Gorō; * 28. September 1952 in Nagoya, Präfektur Aichi) ist ein japanischer Geistlicher und römisch-katholischer Bischof von Nagoya.
Michio Hoshino (japanisch 星野 道夫, Hoshino Michio; * 27. September 1952 in Ichikawa; † 8. August 1996 am Kurilensee…Michio Hoshino (japanisch 星野 道夫, Hoshino Michio; * 27. September 1952 in Ichikawa; † 8. August 1996 am Kurilensee, Kamtschatka) war ein bekannter Naturfotograf japanischer Herkunft, der seit 1978 in Fairbanks, Alaska, USA, gelebt hat.
Ryūji Koizumi (japanisch 小泉 龍司 Koizumi Ryūji; * 17. September 1952 in Tokio, familienregistriert in Chichibu, Saitama)…Ryūji Koizumi (japanisch 小泉 龍司 Koizumi Ryūji; * 17. September 1952 in Tokio, familienregistriert in Chichibu, Saitama) ist ein japanischer Politiker (parteilos→Liberaldemokratische Partei (LDP)→parteilos/Hiranuma-Gruppe→partei- und fraktionslos, Nikai-Faktion→LDP, bis zur Auflösung Nikai-Faktion), mit Unterbrechung seit dem Jahr 2000 Mitglied des Repräsentantenhauses (Unterhaus der Nationalversammlung) für den 11. Wahlkreis Saitama und ehemaliger Justizminister. Koizumi wurde nach seinem Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio Beamter im Finanzministerium. In seiner Zeit als Beamter absolvierte er auch ein Graduiertenstudium an der Columbia-Universität. 1996 beendete er seine Beamtenkarriere für den Wechsel in die Politik. Bei der Repräsentantenhauswahl 1996, der ersten nach der Wahlrechtsreform, kandidierte Koizumi ohne Parteinominierung im neuen FPTP-Wahlkreis Saitama 11, landete aber hinter Takuji Katō (LDP) und Taneaki Tanami (parteilos mit NFP-DP-Unterstützung) nur auf dem dritten Platz. Im zweiten Anlauf konnte er sich bei der Wahl 2000 gegen Katō durchsetzen und trat einige Monate später der LDP bei, für die er 2003 souverän wiedergewählt wurde. Im „Post-Parlament“ 2005 stimmte Koizumi gegen das Postprivatisierungsgesetz der Regierung von Jun’ichirō Koizumi und musste bei der resultierenden Repräsentantenhauswahl ohne Parteinominierung antreten. Die LDP stellte als „Attentäter-Kandidaten“ Etsuji Arai auf, der Koizumi um rund zwei Prozentpunkte schlug. Bei der LDP-Erdrutschniederlage 2009 kandidierte Koizumi mit Unterstützung von Takeo Hiranuma und aus dem Gewerkschaftsbund Rengō Saitama, während die Mitte-links-Opposition auf eine Nominierung in Saitama 11 verzichtete, und Koizumi gewann den Sitz mit Zweidrittelmehrheit zurück. Anschließend schloss er sich der um Hiranuma formierten Fraktion kokueki to kokumin no seikatsu o mamoru kai (informell Hiranuma-Gruppe) an und übernahm nach Hiranumas Austritt 2010 deren Vorsitz. 2011 kehrte er in die LDP-Fraktion zurück, blieb aber zunächst weiter parteilos und gewann Saitama 11 bei den Wahlen 2012, 2014 und 2017 klar gegen Tomohiro Konno (zweimal LDP-nominiert, 2017 unabhängig mit LDP-Wahlempfehlung). Ab 2014 nahm er bereits als „Sondermitglied“ (tokubetsu kaiin) an Sitzungen der Nikai-Faktion teil. Nach der Wahl 2017 wurde er schließlich von der LDP nachnominiert und kehrte in die Partei zurück. Bei den Repräsentantenhauswahlen 2021, 2024 und 2026 wurde er für die LDP wiedergewählt. Bei der zweiten Umbildung des zweiten Kabinetts Kishida im September 2023 wurde Koizumi zum Justizminister ernannt und blieb bis zum Ende von Kishidas Amtszeit im Oktober 2024 im Amt.