Tetsuo Sakurai (jap. 櫻井(桜井) 哲夫, Sakurai Tetsuo; * 13. November 1957 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Bassist.
November: 871 Personen
Tetsuo Sakurai (jap. 櫻井(桜井) 哲夫, Sakurai Tetsuo; * 13. November 1957 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Bassist.
Fumiko Takano (jap. 高野 文子, Takano Fumiko; * 12. November 1957 in Niitsu, Präfektur Niigata) ist eine japanische…
Fumiko Takano (jap. 高野 文子, Takano Fumiko; * 12. November 1957 in Niitsu, Präfektur Niigata) ist eine japanische Manga-Zeichnerin.
Eiichi Kido (jap. 木戸 衛一, Kido Eiichi; * 1957 in Kashiwa, Präfektur Chiba) ist ein japanischer Politikwissenschaftler…
Eiichi Kido (jap. 木戸 衛一, Kido Eiichi; * 1957 in Kashiwa, Präfektur Chiba) ist ein japanischer Politikwissenschaftler und Professor am Kokusai kōkyō seisaku kenkyūka (国際公共政策研究科, engl. Osaka School of International Public Policy) der staatlichen Universität Osaka. Er ist Friedensaktivist und engagiert sich gegen die Remilitarisierung Japans.
Yoshinori Ishigami (jap. 石神 良訓, Ishigami Yoshinori; * 4. November 1957 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger…
Yoshinori Ishigami (jap. 石神 良訓, Ishigami Yoshinori; * 4. November 1957 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Mitsugu Nomura (jap. 野村 貢, Nomura Mitsugu; * 21. November 1956 in Muroran, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer…
Mitsugu Nomura (jap. 野村 貢, Nomura Mitsugu; * 21. November 1956 in Muroran, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Kōji Gushiken (jap. 具志堅 幸司, Gushiken Kōji; * 12. November 1956 in der Präfektur Osaka) ist ein ehemaliger japanischer…
Kōji Gushiken (jap. 具志堅 幸司, Gushiken Kōji; * 12. November 1956 in der Präfektur Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Turner und zweifacher Olympiasieger. Er nahm an den Olympischen Sommerspielen 1984 in Los Angeles teil und konnte insgesamt fünf Medaillen gewinnen. Er siegte im Einzelmehrkampf und an den Ringen und gewann die Silbermedaille im Pferdsprung. Im Reck und im Mannschaftsmehrkampf holte er Bronze. Bei Turn-Weltmeisterschaften konnte er insgesamt neun Medaillen holen. 1981 wurde er in Moskau Weltmeister auf dem Barren. 1985 brach er sein Sprunggelenk und konnte drei Monate lang nicht trainieren. Dies verhinderte seinen Auftritt an den Turn-Weltmeisterschaften 1985. Nach dem Chunichi Cup 1985 gab er seinen Rücktritt bekannt.
Anna Ogino (japanisch 荻野 アンナ, Ogino Anna, wirklicher Name: Anna Gaillard; * 7. November 1956 in Yokohama, Präfektur…
Anna Ogino (japanisch 荻野 アンナ, Ogino Anna, wirklicher Name: Anna Gaillard; * 7. November 1956 in Yokohama, Präfektur Kanagawa) ist eine japanische Schriftstellerin. Ogino studierte an der Universität Paris-Sorbonne und absolvierte ein Dissertationsstudium über französische Renaissanceliteratur François Rabelais in der Keiō-Universität, wo sie als Assistentin beschäftigt ist. Nach mehreren Nominierungen erhielt Ogino 1991 für Seoi mizu den Akutagawa-Preis. Im gleichen Jahr entstand der von den Gemälden Hieronymus Boschs und Pieter Brueghels inspirierte Roman Buruyūgeru tonda. In dem Essay-Roman Watakushi no aidokusho (1991) setzte sich Ogino mit den Werken berühmter Autoren wie Akutagawa Ryūnosuke, Shiga Naoya, Kawabata Yasunari, Yokomitsu Riichi und Dazai Osamu auseinander. Er wurde 1998 mit dem Itō-Sei-Literaturpreis ausgezeichnet. 2001 erhielt Ogino für Horafuki-Anri no bōken den Yomiuri-Literaturpreis.
Nobuto Hosaka (jap. 保坂 展人, Hosaka Nobuto; * 26. November 1955 in Sendai, Präfektur Miyagi) ist ein japanischer…
Nobuto Hosaka (jap. 保坂 展人, Hosaka Nobuto; * 26. November 1955 in Sendai, Präfektur Miyagi) ist ein japanischer Politiker und gehörte für die Sozialdemokratische Partei (SDP) von 1996 bis 2003 und von 2005 bis 2009 dem Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments an. Hosaka war bereits in seiner Schulzeit in nationalen linken Schülerverbänden aktiv, die Shinjuku-Oberschule der Präfektur Tokio (Tōkyō-to-ritsu Shinjuku kōtō-gakkō) verließ er ohne Abschluss. In den 1980er Jahren war er als Bildungsjournalist tätig und setzte sich für antiautoritäre Bildungsformen ein. Bei der Shūgiin-Wahl 1996 kandidierte Hosaka gleichzeitig im Einzelwahlkreis Tokio 22, den er abgeschlagen auf Platz fünf verlor, und über die neu geschaffene Verhältniswahl für die SDP im Block Tokio. Da er alleine auf Listenplatz eins gesetzt war, erhielt er den einzigen Sitz, den die Sozialdemokraten im Block Tokio gewannen. Dort wurde er 2000, als er den Wahlkreis Tokio 6 verlor, sowie noch einmal 2005 wiedergewählt, als die SDP eigentlich kein Mandat im Block Tokio erhalten hätte, aber einen Sitz gewann, weil die Liberaldemokratische Partei zu wenige Kandidaten nominiert hatte. Bei der Shūgiin-Wahl 2009 wechselte er erneut den Wahlkreis und trat im 8. Wahlkreis gegen Nobuteru Ishihara, den Sohn des Gouverneurs von Tokio, an, unterlag um rund 30.000 Stimmen. Da die SDP ohne Verhältniswahlmandat blieb, schied er aus dem Parlament aus. In seiner Zeit als Abgeordneter war er unter anderem Mitglied des Justizausschusses und Generalsekretär der Parlamentariergruppe für die Abschaffung der Todesstrafe von Shizuka Kamei. Bei der Sangiin-Wahl 2010 versuchte Hosaka über die landesweite Verhältniswahl den Wechsel ins nationale Oberhaus, erhielt knapp 70.000 Präferenzstimmen und erreichte damit den Listenplatz 3 – die SDP gewann aber nur zwei Verhältniswahlmandate. Bei den einheitlichen Regionalwahlen im April 2011 wurde er aus einem Feld von fünf Kandidaten zum Bürgermeister von Setagaya, der bevölkerungsreichsten Gemeinde der Präfektur Tokio, gewählt. Bei den Wahlen 2015, 2019 und 2023 wurde er in dieser Position bestätigt.
Katsunobu Katō (jap. 加藤 勝信 Katō Katsunobu; * 22. November 1955 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker…
Katsunobu Katō (jap. 加藤 勝信 Katō Katsunobu; * 22. November 1955 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker (LDP, bis zur Auflösung Motegi-Faktion), Abgeordneter im Nationalparlament (Abgeordnetenhauswahlkreis Okayama 3) und ehemaliger Leiter des Kabinettssekretariats, Finanz- und mehrfacher Sozialminister.
Kazuhiko Takemoto (japanisch 竹本 一彦 Takemoto Kazuhiko; * 22. November 1955 in der Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger…
Kazuhiko Takemoto (japanisch 竹本 一彦 Takemoto Kazuhiko; * 22. November 1955 in der Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Toshio Matsuura (jap. 松浦 敏夫, Matsuura Toshio; * 20. November 1955 in Yokohama, Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger…
Toshio Matsuura (jap. 松浦 敏夫, Matsuura Toshio; * 20. November 1955 in Yokohama, Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Jun Kunimura (japanisch 國村 隼 Kunimura Jun; eigentlich Yoshihiro Yonemura (japanisch 米村 喜洋 Yonemura Yoshihiro); * 16.…
Jun Kunimura (japanisch 國村 隼 Kunimura Jun; eigentlich Yoshihiro Yonemura (japanisch 米村 喜洋 Yonemura Yoshihiro); * 16. November 1955 in der Präfektur Kumamoto) ist ein japanischer Schauspieler. Er wirkt vor allem in Produktionen aus Japan, Hongkong und Südkorea mit, war aber auch in Hollywood-Filmen wie Quentin Tarantinos Kill Bill – Volume 1 zu sehen.
Hiroshi Hayano (jap. 早野 宏史, Hayano Hiroshi; * 14. November 1955 in der Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger…
Hiroshi Hayano (jap. 早野 宏史, Hayano Hiroshi; * 14. November 1955 in der Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Yoshihiro Kawaoka (jap. 河岡 義裕, Kawaoka Yoshihiro; * 1955) ist ein japanischer Virologe, bekannt für Forschungen zu…
Yoshihiro Kawaoka (jap. 河岡 義裕, Kawaoka Yoshihiro; * 1955) ist ein japanischer Virologe, bekannt für Forschungen zu Grippeviren.
Kōichi Nakano (jap. 中野 浩一, Nakano Kōichi; * 14. November 1955 in Kurume, Präfektur Fukuoka) ist ein ehemaliger…
Kōichi Nakano (jap. 中野 浩一, Nakano Kōichi; * 14. November 1955 in Kurume, Präfektur Fukuoka) ist ein ehemaliger japanischer Bahnradsportler und zehnfacher Weltmeister. Kōichi Nakano begann in Japan als professioneller Keirin-Fahrer, wo er schon als erfolgreichster Fahrer in dieser Sportart galt: Bei rund 1200 Starts konnte er 600 Siege erringen. Dabei soll er rund zehn Millionen Dollar verdient haben.* Im Sprint suchte Nakano eine neue Herausforderung auf internationaler Bühne. 1977 gewann er erstmals die Weltmeisterschaft im Sprint der Profis Disziplin. Diesen Titel konnte er bis 1986 neunmal in Folge verteidigen und gilt damit als bisher erfolgreichster Sprinter. 1981 siegte er im Grand Prix Kopenhagen. Durch Nakano wurde Keirin international bekannt, 1980 als Weltmeisterschaftsdisziplin eingeführt und wird seit 2000 auch bei Olympischen Spielen ausgetragen. Er selbst startete 1990 vor heimischem Publikum bei einer UCI-Weltmeisterschaft im Keirin sowie 1991, konnte aber keine Medaille erringen. Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney, wo Keirin erstmals Teil des olympischen Programms war, fungierte er als Schrittmacher. Nach dem Ende seiner aktiven Radsportlaufbahn arbeitete Nakano als Sportkommentator für das japanische Fernsehen.
Kōji Tanaka (jap. 田中 孝司, Tanaka Kōji; * 2. November 1955 in Urawa (heute: Saitama); † 26. Mai 2026) war ein japanischer…
Kōji Tanaka (jap. 田中 孝司, Tanaka Kōji; * 2. November 1955 in Urawa (heute: Saitama); † 26. Mai 2026) war ein japanischer Fußballspieler und -trainer.
Hitoshi Yazaki (japanisch 矢崎 仁司, Yazaki Hitoshi; * 20. November 1956 in der Präfektur Yamanashi) ist ein japanischer…
Hitoshi Yazaki (japanisch 矢崎 仁司, Yazaki Hitoshi; * 20. November 1956 in der Präfektur Yamanashi) ist ein japanischer Filmregisseur. 1975 begann Yazaki ein Filmstudium an der Fakultät für Künste der Nihon-Universität. Noch im selben Jahr drehte er seinen ersten Kurzfilm, Uramado. Vor seinem ersten eigenen Langfilm arbeitete er als Assistent bei den Regisseuren Shunichi Nagasaki und Sōgo Ishii. Sein Debüt in Spielfilmlänge, Fuyu no hikari, drehte Yazaki 1977 noch auf 8-mm-Film. 1980 folgte sein erster 16-mm-Film Kazetachi no gogo. Dieser Schwarzweißfilm, der unter Mitwirkung Shunichi Nagasakis entstand, basiert auf einer wahren Begebenheit und erzählt die Geschichte einer unglücklichen lesbischen Liebe. Erst zehn Jahre nach Kazetachi no gogo drehte Yazaki den Farbfilm Der März kommt wie ein Löwe, der 1991 auf der Berlinale uraufgeführt wurde. Nach abermals zehn Jahren meldete sich Yazaki im Jahr 2000 mit dem über dreistündigen Hana o tsumu shōjo to mushi o korosu shōjo zurück, der in London spielt und mit englischen und japanischen Schauspielern gedreht wurde. Die weiteren Filme Yazakis erschienen in kürzeren Abständen: 2006 adaptierte er mit Strawberry Shortcakes den gleichnamigen Manga von Kiriko Nananan. 2010 folgte Sweet Little Lies, der auf einem Roman von Kaori Ekuni basiert. Furin jun’ai von 2011 ist eine weitere Literaturadaption, diesmal von einem Roman Fuyuki Shindos. Im folgenden Jahr erschien mit 1+1=11 wieder ein Film mit Originaldrehbuch von Yazaki selbst. Der 2014 erschienene Taiyō no suwaru basho basiert abermals auf einem Roman, in diesem Fall von Mizuki Tsujimura. Die jüngsten Filme Yazakis sind die Komödie XXX – Kiss Kiss Kiss von 2015 und Mubansō von 2016. Letzterer spielt im Jahr 1969 und thematisiert die japanischen Studentenunruhen.
Sir Kazuo Ishiguro CH OBE (jap. 石黒一雄 Ishiguro Kazuo; * 8. November 1954 in Nagasaki, Japan) ist ein britischer…
Sir Kazuo Ishiguro CH OBE (jap. 石黒一雄 Ishiguro Kazuo; * 8. November 1954 in Nagasaki, Japan) ist ein britischer Schriftsteller japanischer Herkunft. Sein dritter und berühmtester Roman, Was vom Tage übrigblieb, wurde 1989 mit dem Booker Prize ausgezeichnet. Er wurde ebenso verfilmt wie der 2005 erschienene Roman Alles, was wir geben mussten. Im Jahr 2017 erhielt Ishiguro den Nobelpreis für Literatur. Die Schwedische Akademie würdigte ihn als einen Schriftsteller, „der in Romanen von starker emotionaler Wirkung den Abgrund in unserer vermeintlichen Verbundenheit mit der Welt aufgedeckt hat“.
Minoru Yanagida (jap. 柳田 稔 Yanagida Minoru; * 6. November 1954 in Kagoshima, Präfektur Kagoshima, gemeldet in Fukuyama…
Minoru Yanagida (jap. 柳田 稔 Yanagida Minoru; * 6. November 1954 in Kagoshima, Präfektur Kagoshima, gemeldet in Fukuyama, Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Politiker (DSP→NFP→parteilos→DP→DFP→„alte“ DVP→parteiloses Mitglied der DVP-Sangiin-Fraktion), langjähriger Abgeordneter aus Hiroshima in beiden Kammern des Nationalparlaments und 2010 für kurze Zeit Justizminister.
Hidehiko Shimizu (jap. 清水 秀彦, Shimizu Hidehiko; * 4. November 1954 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger…
Hidehiko Shimizu (jap. 清水 秀彦, Shimizu Hidehiko; * 4. November 1954 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Ken Matsudaira (松平 健, Matsudaira Ken, oft schlicht Matsuken abgekürzt, * 28. November 1953 in Toyohashi, Präfektur…
Ken Matsudaira (松平 健, Matsudaira Ken, oft schlicht Matsuken abgekürzt, * 28. November 1953 in Toyohashi, Präfektur Aichi) ist ein japanischer Schauspieler. Sein eigentlicher Name lautet Sueshichi Suzuki (鈴木 末七, Suzuki Sueshichi).
Taeko Onuki (japanisch 大貫妙子 Õnuki Taeko, * 28. November 1953 in Suginami, Tokio), auch Ta-bo (japanisch ター坊 Tābō)…
Taeko Onuki (japanisch 大貫妙子 Õnuki Taeko, * 28. November 1953 in Suginami, Tokio), auch Ta-bo (japanisch ター坊 Tābō) genannt, ist eine japanische Singer-Songwriterin, Komponistin, Pianistin, Gitarristin und Schriftstellerin. Außerdem war sie von 1973 bis zur Auflösung 1976 Komponistin und Sängerin der Band SUGAR BABE. Sie bewegt sich in verschiedensten musikalischen Genres wie Jazz, New Wave, City-Pop oder Weltmusik.
Jūgi Hisama (jap. 久間 十義, Hisama Jūgi; * 27. November 1953 in Niikappu, Präfektur Hokkaidō) ist ein japanischer…
Jūgi Hisama (jap. 久間 十義, Hisama Jūgi; * 27. November 1953 in Niikappu, Präfektur Hokkaidō) ist ein japanischer Schriftsteller.
Masahiro Sayama (jap. 佐山 雅弘, Sayama Masahiro; * 26. November 1953 in Amagasaki, Präfektur Hyōgo; † 14. November 2018)…
Masahiro Sayama (jap. 佐山 雅弘, Sayama Masahiro; * 26. November 1953 in Amagasaki, Präfektur Hyōgo; † 14. November 2018) war ein japanischer Jazzmusiker (Piano, Keyboards), der sich auch als Filmkomponist betätigte.
Hajime Funada (japanisch 船田 元 Funada Hajime; * 22. November 1953 in Utsunomiya, Tochigi) ist ein japanischer Politiker…
Hajime Funada (japanisch 船田 元 Funada Hajime; * 22. November 1953 in Utsunomiya, Tochigi) ist ein japanischer Politiker (Liberaldemokratische Partei (LDP, Funada-Faktion → Tanaka-Faktion → Takeshita-Faktion) → Erneuerungspartei → Neue Fortschrittspartei → parteilos → LDP (Yamasaki-Faktion → Motegi-Faktion → faktionslos)), mit Unterbrechungen (2000–2003, 2009–2012) seit 1979 Mitglied des Abgeordnetenhauses, dem Unterhaus des Nationalparlaments, durchgehend seit 2012 für den 1. Wahlkreis Tochigi, und ehemaliger Chef der Wirtschaftsplanungsbehörde im umgebildeten Kabinett Miyazawa. Funada ist der Sohn des Gouverneurs von und Senators für Tochigi Yuzuru Funada und damit Enkel des Abgeordneten Naka Funada, Chef der Funada-Faktion der LDP und unter anderem LDP-Vizepräsident, Verteidigungsminister und Präsident des Abgeordnetenhauses. Er studierte an der Keiō-Universität. Nachdem Naka Funada wenige Monate vor der Abgeordnetenhauswahl 1979 gestorben war, kandidierte Hajime im damaligen SNTV-Fünfmandatswahlkreis Tochigi 1 für die Nachfolge. Hinter Michio Watanabe (LDP, Nakasone-Faktion, 27,8 %) und noch vor Kinji Moriyama (LDP, Miki-Faktion, 16,1 %) und zwei SPJ-Kandidaten gewann er mit 18,9 % der Stimmen den zweiten Sitz. Nachdem sich die Faktion seines Großvaters aufgelöst hatte, schloss er sich zunächst der Tanaka-Faktion an, nach deren Spaltung/Auflösung der Takeshita-Faktion und wechselte schließlich im Machtkampf 1992 in die abgespaltene Hata-Ozawa-Faktion, für die er einen von zwei Ministerposten im umgebildeten Kabinett Miyazawa besetzte. Mit der Faktion stimmte er 1993 für das Misstrauensvotum gegen das Kabinett Miyazawa, trat als Minister zurück und kandidierte bei der resultierenden Abgeordnetenhauswahl 1993 erfolgreich für die Erneuerungspartei. Nach dem Scheitern der Anti-LDP-Regierungen schloss sich Funada zunächst der Neuen Fortschrittspartei an, die die Opposition gegen die Große Koalition für die neuen Westminster-Einmandatswahlkreise bündeln sollte, verließ die Partei aber 1996. Er kandidierte bei der Abgeordnetenhauswahl 1996 ohne Parteinominierung im neuen Einmandatswahlkreis Tochigi 1 und setzte sich souverän gegen den Demokraten Susumu Yanase und zwei weitere Kandidaten durch. Den neuen Wahlkreis verlor er bei den Wahlen 2000 und 2009, gewann ihn sonst bis einschließlich 2026 neunmal. 1997 kehrte er in die LDP zurück, wo er zunächst der Yamasaki-Faktion beitrat, später aber in die ehemalige Takeshita-Faktion zurückkehrte, in der er ab 2021 unter Toshimitsu Motegi zum Vorstand gehörte. Während des LDP-Skandals um schwarze Faktionskassen reichte er im Januar 2024 zusammen mit weiteren Mitgliedern seinen Rücktritt aus der Motegi-Faktion ein, nachdem Motegi zunächst angekündigt hatte die Faktion trotz des Skandals fortführen zu wollen.
Sawako Agawa (japanisch 阿川 佐和子; * 1. November 1953 in Tōkyō) ist eine japanische Schriftstellerin, Essayistin und…
Sawako Agawa (japanisch 阿川 佐和子; * 1. November 1953 in Tōkyō) ist eine japanische Schriftstellerin, Essayistin und Moderatorin. Sie ist vor allem bekannt für ihre Romane und Essays sowie ihre Tätigkeit als Moderatorin in verschiedenen Fernsehprogrammen. Ihr bekanntestes Werk ist der Essayband Kiku chikara (聞く力, Die Fähigkeit des Zuhörens), der sich mit der Kunst des Zuhörens beschäftigt.
Yasuhiko Arakawa (Japanese 荒川 泰彦, Arakawa Yasuhiko; * 6. November 1952 in der Präfektur Aichi) ist ein japanischer…
Yasuhiko Arakawa (Japanese 荒川 泰彦, Arakawa Yasuhiko; * 6. November 1952 in der Präfektur Aichi) ist ein japanischer Physiker. Arakawa erhielt den Bachelor of Science (1975), den Master of Science (1977) und den Ph.D. (1980) in Elektrotechnik an der University of Tokyo. Ab 1980 war er Assistenzprofessor an der University of Tokyo und seit 1993 ist er Professor, derzeit im Research Center for Advanced Science and technology. Er ist ferner Direktor des Nanoelectronics Research Center am Institute of Industrial Science der University of Tokyo und Research Professor bei Nippon Telegraph and Telephone. Die Forschungsschwerpunkte sind Wachstum und Physik von Halbleiter-Nanostrukturen, insbesondere für optoelektronische Geräte wie z. B. Laser.
Shigeru Miyamoto (jap. 宮本 茂, Miyamoto Shigeru, * 16. November 1952 in Sonobe (heute: Nantan), Präfektur Kyōto, Japan)…
Shigeru Miyamoto (jap. 宮本 茂, Miyamoto Shigeru, * 16. November 1952 in Sonobe (heute: Nantan), Präfektur Kyōto, Japan) ist ein japanischer Entwickler, Designer und Kreativdirektor. Weltweit bekannte Spielreihen wie Super Mario, Donkey Kong, The Legend of Zelda, Star Fox und Pikmin entstammen seiner Schöpfung und prägten die Identität des Nintendo-Konzerns, für den er seit 1977 bis heute tätig ist. Miyamoto begann sein Werk mit der Herstellung von Automatenspielen für amerikanische Spielhallen, bis Nintendo mit seinem Famicom (im Westen als Nintendo Entertainment System vermarktet) in den Konsolenmarkt einstieg. Im Verlauf des Aufstiegs Nintendos zum Weltkonzern wurde Miyamoto für den Konzern einer der wichtigsten kreativen Mitarbeiter und leitenden Entwickler. Die Schöpfungen Miyamotos zeichnen sich durch ihre Einflüsse aus Miyamotos Jugenderfahrungen sowie Naturbeobachtungen aus. Sie referenzieren Themen sowohl aus klassischen Heldendramen, europäischer und fernöstlicher Mystik als auch der Popkultur und interpretieren naturwissenschaftliche Beobachtungen für familienfreundliche Unterhaltungsprodukte. Für sein Werk erhielt Miyamoto mehrere Auszeichnungen. Bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2015 war Miyamoto General Manager von Nintendos Hauptentwicklungsabteilung Nintendo Entertainment Analysis & Development. In dieser Position überwachte er den Großteil der internen Spieleentwicklung. Darüber hinaus war er bei vielen Nintendo-Spielen als Produzent oder in beratender Funktion tätig. Nach Satoru Iwatas Tod war er vom 11. Juli 2015 bis zum 16. September 2015 gemeinsam mit Gen’yō Takeda übergangsweise Geschäftsführer von Nintendo. Am 16. September 2015 wurde er offizieller Creative Fellow von Nintendo; eine Rolle, die der Konzern für ihn geschaffen hat. Miyamoto lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in seiner Geburtsstadt Nantan, wie schon seine Familie seit fünf Generationen zuvor.
Jun-ichi Yoshida (jap. 吉田潤一, * 13. November 1954 in Osaka; † 14. September 2019 ebenda) war ein japanischer Chemiker.…
Jun-ichi Yoshida (jap. 吉田潤一, * 13. November 1954 in Osaka; † 14. September 2019 ebenda) war ein japanischer Chemiker. Er lieferte wichtige Beiträge zur Organischen Elektrochemie, Flow-Chemie und Mikroreaktor-Technologie. Yoshida gilt als Begründer der Kationen-Pool-Methode, Kationen-Flow-Methode und der Flash-Chemie.
Takao Itō (jap. 伊藤 高男, Itō Takao; * 5. November 1952) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer. Itō bestritt mit der…
Takao Itō (jap. 伊藤 高男, Itō Takao; * 5. November 1952) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer. Itō bestritt mit der Vierschanzentournee 1973/74 sein erstes internationales Turnier. Dabei blieb er jedoch wie auch 1974/75 und 1976/77 erfolglos. Großes Aufsehen erregte er bei der Skiflug-Weltmeisterschaft 1973 in Oberstdorf, als er auf 176 Meter flog und schwer stürzte. Diese Weite hätte einen Skiflugweltrekord dargestellt und die tags zuvor erzielte Bestmarke von Heinz Wosipiwo um sieben Meter übertroffen. Itō konnte danach am weiteren Verlauf der WM nicht mehr teilnehmen und belegte Platz 51. Er startete auch bei der Skiflug-Weltmeisterschaft 1975 und erreichte dort seine persönliche Bestweite von 114 m. Itō nahm am 13. Januar 1980 an seinem ersten und einzigen Springen im Skisprung-Weltcup teil. In seiner Heimat Sapporo erreichte er dabei mit dem 9. Platz sieben Weltcup-Punkte. Dadurch belegte er am Ende der Weltcup-Saison 1979/80 gemeinsam mit Paul Egloff und Jan Holmlund sowie seinen Landsleuten Shin’ichi Tanaka und Toshihiro Hanada den 79. Platz in der Weltcup-Gesamtwertung.
Keiji Furuya (jap. 古屋 圭司 Furuya Keiji; * 1. November 1952 in Chiyoda, Präfektur Tokio als Matsumoto Keiji (松本 圭司)) ist…
Keiji Furuya (jap. 古屋 圭司 Furuya Keiji; * 1. November 1952 in Chiyoda, Präfektur Tokio als Matsumoto Keiji (松本 圭司)) ist ein japanischer Politiker (Liberaldemokratische Partei (LDP)→parteilos→LDP), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 5. Wahlkreis der Präfektur Gifu und ehemaliger Minister (Polizei, Katastrophenschutz). Furuya, der Neffe von Tōru Furuya (Shūgiinabgeordneter, Minister) und Großneffe von Yoshitaka Furuya (Präfekturparlamentsabgeordneter in Gifu, Shūgiinabgeordneter), wurde in Tokio geboren, aber in der Stadt Ena im heimatlichen Gifu ins Familienregister eingetragen. Nach dem Besuch der angeschlossenen Oberschule studierte er an der Seikei-Universität in Musashino, wo er 1976 seinen Abschluss an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät erwarb. Anschließend wurde er Angestellter des Versicherungsunternehmens Taishō Kaijō Kasai Hoken (heute: Mitsui Sumitomo Kaijō Kasai Hoken, englisch Mitsui Sumitomo Insurance). 1984 verließ er das Unternehmen und wurde Sekretär von Shintarō Abe, Shūgiinabgeordneter aus Yamaguchi und damals Außenminister. 1985 wurde er Sekretär seines Onkels und Adoptivvaters, Tōru Furuya, damals Selbstverwaltungsminister und Vorsitzender der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit. Zur Shūgiin-Wahl 1990 zog sich Tōru Furuya aus der Politik zurück, Keiji bewarb sich als LDP-Kandidat im damaligen viermandatigen Wahlkreis Gifu 2 um seine Nachfolge: Mit dem dritthöchsten Stimmenanteil hinter zwei Liberaldemokraten und vor zwei Sozialisten zog er erstmals ins Parlament ein. In der LDP schloss er sich der Abe-Faktion seines früheren Arbeitgebers an, der er danach bis zur Wahl des Parteivorsitzenden 1998 angehörte (danach: Kamei-Faktion, heute: ohne Faktion). Bei der Shūgiin-Wahl 1993 wurde er mit dem vierthöchsten Stimmenanteil und rund 6.000 Stimmen Vorsprung auf einen Herausforderer aus der Neuen Japan-Partei wiedergewählt. Seit der Wahlrechtsreform kandidiert Furuya im neuen Einmandatswahlkreis Gifu 5, den er zunächst dreimal klar für die LDP gewann. 2005 stimmte er im Shūgiin gegen die von Premierminister Jun’ichirō Koizumi angestrebte Postprivatisierung und musste bei der resultierenden Neuwahl ohne LDP-Unterstützung antreten, die Partei stellte als „Attentäter“-Kandidaten den damals 30-jährigen Parteifunktionär Takaaki Wani auf. Aber Furuya verteidigte sein Mandat mit mehr als 30.000 Vorsprung auf Wani und zwei weitere Kandidaten. Ende 2006 kehrte Furuya in die LDP zurück. Bei der Shūgiin-Wahl 2009 gehörte der Wahlkreis Gifu 5 zu den Wahlkreisen, in denen die Kommunistische Partei auf eine Nominierung verzichtete: In einem Zwei-Kandidaten-Rennen gegen den Demokraten Yoshinobu Achiha unterlag Furuya um rund 14.000 Stimmen, gewann mit dieser vergleichsweise knappen Wahlkreisniederlage aber ein Verhältniswahlmandat im Block Tōkai. 2012 gewann er seinen Wahlkreis souverän zurück und verteidigte ihn durchgehend bis einschließlich 2026. Während der großen Koalition war Furuya von 1995 bis 1996 (umgebildetes Kabinett Murayama) parlamentarischer Staatssekretär im Justizministerium. Häufiger in Führungsfunktionen in Partei, Parlament und Regierung wurde er in den 2000er berufen: 2000 war er Vorsitzender im Shūgiin-Ausschuss für Handel und Industrie (shōkō iinkai), 2002 bis 2003 Vorsitzender im Kultur- und Wissenschaftsausschuss. Dazwischen war er von 2001 bis 2002 (Kabinett Koizumi I) Vizeminister im neu geschaffenen Wirtschafts- und Industrieministerium. In der LDP war er unter anderem Vizevorsitzender des PARC (2000–2001 und 2007–2008) und Vizegeneralsekretär (2003–2004). Im Dezember 2012 berief ihn Shinzō Abe als Vorsitzender der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit und Minister für besondere Aufgaben beim Kabinettsamt (Katastrophenschutz) in sein zweites Kabinett, er ist außerdem für die Entführungsproblematik zuständig und übernahm die neue Zuständigkeit für kokudo kyōjinka (国土強靱化, etwa „Stärkung der Zähigkeit des Landes“), mit der die Infrastrukturmaßnahmen zum Katastrophenschutz nach dem gleichnamigen Gesetz koordiniert werden sollen. Bei einer Kabinettsumbildung im September 2014 wurde er durch Eriko Yamatani abgelöst. Von 2017 bis 2018 führte Furuya den Shūgiin-Geschäftsordnungsausschuss. Seit 2026 ist er Vorsitzender des Shūgiin-„Verfassungsprüfungsausschusses“ (kenpō shinsakai). Seit 2017 ist Furuya als Nachfolger von Takeo Hiranuma Vorsitzender der Nippon Kaigi Kokkai giin kondankai, der Nationalparlamentsabgeordneten-Parlamentariergruppe der gesellschafts- und verfassungspolitisch ultrakonservativen Nippon Kaigi.
Michio Jimbō (jap. 神保 道夫, Jimbō Michio; * 1951) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit mathematischer Physik…
Michio Jimbō (jap. 神保 道夫, Jimbō Michio; * 1951) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit mathematischer Physik beschäftigt.
Aiji Tanaka (* 1951 in Tokio) ist ein japanischer Politikwissenschaftler. Er ist Professor und Direktor des Global…
Aiji Tanaka (* 1951 in Tokio) ist ein japanischer Politikwissenschaftler. Er ist Professor und Direktor des Global Education Center der Waseda-Universität. Von 2014 bis 2016 amtierte er als Präsident International Political Science Association (IPSA). Tanaka machte 1975 das Bachelor-Examen in Politikwissenschaft an der Waseda-Universität und wurde 1985 an der US-amerikanischen Ohio State University zum Ph.D. promoviert. Danach kehrte er nach Japan zurück und war nacheinander Dozent an der Dohto-Universität, der Toyo Eiwa Universität und der Aoyama-Gakuin-Universität. Seit 1998 ist er wieder an der Waseda-Universität tätig. Seine wissenschaftlichen Hauptinteressen liegen bei der Wahlforschung und der Analyse der öffentlichen Meinung. Er fungierte als Präsident der Japanese Electoral Studies Association und war Mitglied im Vorstand der Japanese Political Science Association, bevor er zum IPSA-Präsidenten gewählt wurde.
Hitoshi Nagai (jap. 永井 均, Nagai Hitoshi; * 10. November 1951) ist ein japanischer Philosoph, der an der…
Hitoshi Nagai (jap. 永井 均, Nagai Hitoshi; * 10. November 1951) ist ein japanischer Philosoph, der an der Nihon-Universität lehrte. Seine Hauptforschungsgebiete sind Metaphysik und Metaethik.
Keizō Takemi (japanisch 武見 敬三 Takemi Keizō; * 5. November 1951 im Bezirk Minato der Präfektur Tokio) ist ein…
Keizō Takemi (japanisch 武見 敬三 Takemi Keizō; * 5. November 1951 im Bezirk Minato der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker (Liberaldemokratische Partei (Japan), Asō-Faktion), und war mit Unterbrechung (2007–2012) von 1995 bis 2025 Mitglied des Rätehauses, des Oberhauses des Nationalparlaments, zuletzt ab 2013 für seine Heimatpräfektur Tokio und war von 2023 bis 2024 Sozial- und Arbeitsminister im umgebildeten zweiten Kabinett Kishida.
Hōdō Nakamura (jap. 中村 法道 Nakamura Hōdō; * 29. November 1950 in Arie (heute: Minami-Shimabara), Präfektur Nagasaki) ist…
Hōdō Nakamura (jap. 中村 法道 Nakamura Hōdō; * 29. November 1950 in Arie (heute: Minami-Shimabara), Präfektur Nagasaki) ist ein japanischer Politiker und war von 2010 bis 2022 Gouverneur von Nagasaki.
Kazunori Kataoka (japanisch 片岡 一則 Kataoka Kazunori; * 27. November 1950) ist ein japanischer Chemiker am Kawasaki…
Kazunori Kataoka (japanisch 片岡 一則 Kataoka Kazunori; * 27. November 1950) ist ein japanischer Chemiker am Kawasaki Institute of Industrial Promotion und emeritierter Professor der Universität Tokio. Er ist bekannt für seine Beiträge zur gezielten Freisetzung von Medikamenten-Wirkstoffen zur Chemotherapie oder Gentherapie mittels Mizellen aus Polymeren.
Daisaku Kadokawa (jap. 門川 大作, Kadokawa Daisaku; * 23. November 1950 in Kyōto, Präfektur Kyōto) ist ein japanischer…
Daisaku Kadokawa (jap. 門川 大作, Kadokawa Daisaku; * 23. November 1950 in Kyōto, Präfektur Kyōto) ist ein japanischer Kommunalpolitiker und der 26. Bürgermeister der Stadt Kyōto. Kadokawa war nach Abschluss der Städtischen Horikawa-Oberschule für den Bildungsausschuss der Stadt Kyōto tätig. Bereits berufstätig absolvierte er ein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Ritsumeikan-Universität. Er war danach weiter für den Bildungsausschuss tätig, ab 2001 als Vorsitzender. Ab 2006 war er auch in der kyōiku saisei kaigi aktiv, einem bildungspolitischen Beratungsgremium des nationalen Kabinetts Abe. 2007 verließ er den Bildungsausschuss und bewarb sich bei der Bürgermeisterwahl 2008 mit Unterstützung der großen Parteien (DP, LDP, Kōmeitō) um die Nachfolge von Yorikane Masumoto, der nach drei Amtszeiten nicht mehr antrat. Kadokawas wichtigster Gegenkandidat war der KPJ-gestützte Anwalt Kazuo Nakamura; Kadokawa setzte sich knapp mit weniger als Tausend Stimmen Vorsprung auf Nakamura durch. 2012 wurde er gegen Nakamura als einzigem Gegenkandidaten für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Ein Hauptthema seines zweiten Wahlkampfes war die Atomkraft: Vor allem in der nahen Präfektur Fukui stehen zahlreiche Kernkraftwerke, die den Großraum Kansai versorgen; während Nakamura einen Atomausstieg zu einem Hauptwahlkampfthema machte, tritt Kadokawa zwar für einen graduellen Ausbau erneuerbarer Energien ein, konzentrierte sich im Wahlkampf aber auf andere Maßnahmen seiner ersten Amtszeit wie den Ausbau der städtischen U-Bahn und die Tourismusförderung.
Takashi Hiraide (japanisch 平出 隆, Hiraide Takashi; * 21. November 1950 in Moji, jetzt Stadtteil von Kitakyūshū…
Takashi Hiraide (japanisch 平出 隆, Hiraide Takashi; * 21. November 1950 in Moji, jetzt Stadtteil von Kitakyūshū, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Lyriker und Schriftsteller.
Keizō Imai (jap. 今井 敬三, Imai Keizō; * 19. November 1950 im Stadtbezirk Sakyō-ku, in Kyōto) ist ein ehemaliger…
Keizō Imai (jap. 今井 敬三, Imai Keizō; * 19. November 1950 im Stadtbezirk Sakyō-ku, in Kyōto) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Yoshiaki Kawajiri (jap. 川尻 善昭, Kawajiri Yoshiaki; * 18. November 1950 in Yokohama, Japan) ist ein japanischer…
Yoshiaki Kawajiri (jap. 川尻 善昭, Kawajiri Yoshiaki; * 18. November 1950 in Yokohama, Japan) ist ein japanischer Anime-Regisseur.
Yasuhisa Shiozaki (jap. 塩崎 恭久 Shiozaki Yasuhisa; * 7. November 1950 in Matsuyama, Präfektur Ehime) ist ein japanischer…
Yasuhisa Shiozaki (jap. 塩崎 恭久 Shiozaki Yasuhisa; * 7. November 1950 in Matsuyama, Präfektur Ehime) ist ein japanischer Politiker der LDP. Er war von 1993 bis 1995 und von 2000 bis 2021 Abgeordneter im Shūgiin für den Wahlkreis Ehime 1 und in der Regierung 2006–07 Chefkabinettssekretär und 2014–17 Sozial- und Arbeitsminister. Innerhalb der LDP gehörte Shiozaki der Kishida-Faktion an.
Tarisa Watanagase; Thai: ธาริษา วัฒนเกส, Aussprache: tʰāːrísǎː wáttʰánákèːt; (* 30. November 1949) ist eine…
Tarisa Watanagase; Thai: ธาริษา วัฒนเกส, Aussprache: tʰāːrísǎː wáttʰánákèːt; (* 30. November 1949) ist eine thailändische Volkswirtin.
Masanori Sekiya (jap. 関谷 正徳, Sekiya Masanori; * 27. November 1949) ist ein ehemaliger japanischer Automobilrennfahrer.
Yoshihiro Naruse (jap. 鳴瀬 喜博, Naruse Yoshihiro; * 13. November 1949 in Tokio) ist ein japanischer Bassist. Sein…
Yoshihiro Naruse (jap. 鳴瀬 喜博, Naruse Yoshihiro; * 13. November 1949 in Tokio) ist ein japanischer Bassist. Sein Spitzname ist Narucho (ナルチョ). Er ist nebenbei auch als Bass-Lehrer tätig.
Michio Yasuda (jap. 保田 道夫, Yasuda Michio; * 10. November 1949) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Osamu Fujimura (jap. 藤村 修, Fujimura Osamu; * 3. November 1949 in Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der…
Osamu Fujimura (jap. 藤村 修, Fujimura Osamu; * 3. November 1949 in Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Demokratischen Partei (Noda-Gruppe). Er war bis 2012 Leiter des Kabinettssekretariats im Kabinett Noda und Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 7. Wahlkreis der Präfektur Osaka.
Toshiaki Kobayashi (jap. 小林 敏明, Kobayashi Toshiaki, Pseudonym: Kobayashi Binmei bei gleicher Schreibung; * 29. November…
Toshiaki Kobayashi (jap. 小林 敏明, Kobayashi Toshiaki, Pseudonym: Kobayashi Binmei bei gleicher Schreibung; * 29. November 1948, Präfektur Gifu) ist ein japanischer Philosoph. Seine Schwerpunkte sind Philosophie, Psychopathologie und Ideengeschichte.
Yōichi Masuzoe (jap. 舛添 要一 Masuzoe Yōichi; * 29. November 1947 in Yahata (heute: Kitakyūshū)) ist ein japanischer…
Yōichi Masuzoe (jap. 舛添 要一 Masuzoe Yōichi; * 29. November 1947 in Yahata (heute: Kitakyūshū)) ist ein japanischer Politiker und ehemaliger Gouverneur der Präfektur Tokio. Von 2001 bis 2013 war er Oberhausabgeordneter und von September 2007 bis 2009 Minister für Gesundheit und Arbeit im Kabinett. Masuzoe ist Absolvent der Universität Tōkyō. Nach Forschungsaufenthalten in Paris und Genf lehrte er von 1979 bis 1994 Politikwissenschaften an der Universität Tōkyō. In den 90er Jahren unternahm er erste Schritte in der Politik; unter anderem kandidierte er 1999 für den Gouverneursposten in der Hauptstadtpräfektur Tōkyō, erreichte aber nur den dritthöchsten Stimmenanteil hinter Shintarō Ishihara (parteilos) und Kunio Hatoyama (damals DPJ). Im Jahr 2001 wurde Masuzoe über die Verhältniswahlliste der Liberaldemokratischen Partei (LDP) ins Oberhaus gewählt. Er gehörte zu den LDP-Abgeordneten, die nicht faktionsgebunden sind. Während des Skandals um verlorengegangene und undokumentierte Rentenansprüche im Oberhauswahlkampf 2007 kritisierte er die Regierung Shinzō Abe für die schleppende Aufarbeitung und wurde trotz der massiven Verluste der LDP wiedergewählt. Bei der Regierungsumbildung im August ernannte ihn Abe überraschend zum Minister für Gesundheit und Arbeit und übertrug ihm somit die Verantwortung für die Bewältigung des Rentenskandals. Masuzoe kündigte an, sein politisches Überleben an dieses Vorhaben zu knüpfen. Abes Nachfolger Fukuda und Asō beließen Masuzoe auf seinem Posten, den er bis zum Regierungswechsel 2009 behielt. Im April 2010 verließ Masuzoe die LDP und gründete zusammen mit drei Mitgliedern des Kaikaku Club und den ebenfalls aus der LDP ausgetretenen Abgeordneten Tetsurō Yano und Masakatsu Koike eine neue Partei, die Shintō Kaikaku, deren erster Vorsitzender er wurde. Bei der Oberhauswahl im Juli 2013 kandidierte er nicht mehr für eine Wiederwahl und trat anschließend vom Parteivorsitz zurück. Bei der Gouverneurswahl in Tokio 2014 kandidierte Masuzoe mit Unterstützung aus Mitte-rechts-Parteien und Gewerkschaften. Er setzte sich mit rund 43 % der Stimmen klar gegen Kenji Utsunomiya, Morihiro Hosokawa und 13 weitere Kandidaten durch. Am 15. Juni 2016 gab Masuzoe bekannt, aufgrund eines Finanzskandals mit Wirkung zum 21. Juni zurückzutreten, nachdem bekannt wurde, dass er mit Steuergeldern luxuriöse Auslandsreisen und Ausflüge finanzierte. Die Neuwahlen sollen zusammen mit mehreren Nachwahlen zum Präfekturparlament am 31. Juli stattfinden.
Jun Ichikawa (jap. 市川 準, Ichikawa Jun; * 25. November 1948 in Fuchū, Präfektur Tokio; † 19. September 2008 ebenda) war…
Jun Ichikawa (jap. 市川 準, Ichikawa Jun; * 25. November 1948 in Fuchū, Präfektur Tokio; † 19. September 2008 ebenda) war ein japanischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Ichikawa kündigte 1981 seine Arbeit und begann sehr erfolgreich als Regisseur für Werbespots. Mit Die Geishaschülerin konnte er 1987 seine erste Regiearbeit im Filmbereich vorlegen und wurde von Kritikern dafür gelobt. In den folgenden Jahren etablierte er sich in der japanischen Filmszene als unkonventioneller Regisseur und wurde mit einigen Preisen ausgezeichnet. So gewann er 1991 für den Film Tsugumi, eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Banana Yoshimoto, den Regiepreis beim Mainichi-Filmwettbewerb. Dieselbe Auszeichnung erhielt er 1994 erneut, diesmal für den Film Byōin de Shinu to Iukoto. Seine Filmdramen ab den 1990er Jahren wurden mit den Werken Yasujirō Ozus verglichen, der Ichikawa stark beeinflusste. Mit Tōkyō Kyōdai drehte er 1995 eine Hommage an Ozu. Sein Film Tokiwa-sō no Seishun handelt vom Alltag einiger Manga-Zeichner (darunter Fujio Akatsuka und Shōtarō Ishinomori) in der berühmten Tokiwa-sō-Wohnung. Zu seinen wichtigsten Werken gehört auch das international vielbeachtete Tony Takitani nach einem Drehbuch von Haruki Murakami. Für diesen Film gewann Ichikawa 2004 den FIPRESCI-Preis und den Spezialpreis der Jury bei dem Internationalen Filmfestival von Locarno.