Jun Kondō (japanisch 近藤 淳, Kondō Jun; * 6. Februar 1930; † 11. März 2022) war ein japanischer theoretischer Physiker.…Jun Kondō (japanisch 近藤 淳, Kondō Jun; * 6. Februar 1930; † 11. März 2022) war ein japanischer theoretischer Physiker. Nach ihm ist der von ihm erklärte Kondo-Effekt benannt.
Yūji Tsushima (jap. 津島 雄二 Tsushima Yūji; * 24. Januar 1930 in Suginami, Tōkyō als 志摩 雄二 Shima Yūji, später als 上野 雄二…Yūji Tsushima (jap. 津島 雄二 Tsushima Yūji; * 24. Januar 1930 in Suginami, Tōkyō als 志摩 雄二 Shima Yūji, später als 上野 雄二 Ueno Yūji; † 25. Oktober 2023 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und Gesundheitsminister. In seiner Partei führte er von 2005 bis zu seinem Rückzug aus der Politik 2009 die zweitgrößte Faktion an, die Tsushima-Faktion. Tsushima schloss sein Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Tokyo 1953 ab. Danach wurde er Beamter im Finanzministerium. 1955 besuchte er als Austauschstudent über das Fulbright-Programm die Syracuse University. Zwischen 1963 und 1967 arbeitete er als Botschaftssekretär in der Japanischen Botschaft in Paris. Dort heiratete er 1964 Sonoko Tsushima, die älteste Tochter des Schriftstellers Dazai Osamu, deren Familiennamen er annahm. 1974 verließ Tsushima das Finanzministerium und wurde 1976 im 1. Wahlkreis der Präfektur Aomori ins Unterhaus gewählt und seitdem elfmal wiedergewählt. 1990 und 2000 war er jeweils für kurze Zeit Gesundheitsminister in den Kabinetten Kaifu und Mori. Nachdem er seit seiner Wahl ins Parlament der heutigen Tanigaki-Faktion angehört hatte, verließ er in den 1990er Jahren für einige Zeit die LDP und schloss sich schließlich der oppositionellen Shinshintō an. Als diese aufgelöst wurde, kehrte er in die LDP zurück und schloss sich der Obuchi-Faktion an, deren Vorsitz er 2005 übernahm. Im Juli 2009 kündigte er seinen Rückzug aus dem Parlament zur Unterhauswahl 2009 an. Seinen Wahlkreis gewann im zweiten Anlauf bei der Shūgiin-Wahl 2012 sein Sohn und vorheriger Abgeordnetensekretär Jun.
Susumu Nakanishi (japanisch 中西 進 Nakanishi Susumu; geboren 21. August 1929 in der Präfektur Tōkyō) ist ein japanischer…Susumu Nakanishi (japanisch 中西 進 Nakanishi Susumu; geboren 21. August 1929 in der Präfektur Tōkyō) ist ein japanischer Literaturwissenschaftler.
Keizō Hino (japanisch 日野 啓三, Hino Keizō; * 14. Juni 1929 in Tokio; † 14. Oktober 2002) war ein japanischer…Keizō Hino (japanisch 日野 啓三, Hino Keizō; * 14. Juni 1929 in Tokio; † 14. Oktober 2002) war ein japanischer Schriftsteller. Hino Keizōs Werk lässt sich thematisch der „Umweltliteratur“ (環境文学, Kankyō Bungaku) und der „Phantastischen Literatur“ (幻想文学, Gensō Bungaku) zuordnen.
Otohiko Kaga (japanisch 加賀 乙彦, Kaga Otohiko; * 22. April 1929 in Tokio; † 12. Januar 2023) war ein japanischer…Otohiko Kaga (japanisch 加賀 乙彦, Kaga Otohiko; * 22. April 1929 in Tokio; † 12. Januar 2023) war ein japanischer Schriftsteller und Hochschullehrer.
Takeshi Muramatsu (japanisch 村松 剛 Muramatsu Takeshi; geboren 23. März 1929 in der Präfektur Tokio; gestorben 17. Mai…Takeshi Muramatsu (japanisch 村松 剛 Muramatsu Takeshi; geboren 23. März 1929 in der Präfektur Tokio; gestorben 17. Mai 1994) war ein japanischer Autor, Literaturkritiker und Kenner der französische Literatur.
Akira Satake (japanisch 佐竹 明 Satake Akira; * 1. Januar 1929; † 21. Oktober 2024) war ein japanischer evangelischer…Akira Satake (japanisch 佐竹 明 Satake Akira; * 1. Januar 1929; † 21. Oktober 2024) war ein japanischer evangelischer Theologe und Professor für neutestamentliche Wissenschaft.
Ryūtarō Komiya (japanisch 小宮 隆太郎 Komiya Ryūtarō; geboren 30. November 1928 in Kyōto; gestorben 31. Oktober 2022 in…Ryūtarō Komiya (japanisch 小宮 隆太郎 Komiya Ryūtarō; geboren 30. November 1928 in Kyōto; gestorben 31. Oktober 2022 in Nerima, Präfektur Tokio) war ein japanischer Wirtschaftswissenschaftler.
Fumihiko Maki (japanisch 槇 文彦, Maki Fumihiko; * 6. September 1928 in Tokio, Japan; † 6. Juni 2024 ebenda) war ein…Fumihiko Maki (japanisch 槇 文彦, Maki Fumihiko; * 6. September 1928 in Tokio, Japan; † 6. Juni 2024 ebenda) war ein japanischer Architekt. 1993 wurde er mit dem Pritzker-Preis für Architektur geehrt.
Hirofumi Uzawa (japanisch 宇沢 弘文, Uzawa Hirofumi, * 21. Juli 1928 in der Präfektur Tottori; † 18. September 2014 in…Hirofumi Uzawa (japanisch 宇沢 弘文, Uzawa Hirofumi, * 21. Juli 1928 in der Präfektur Tottori; † 18. September 2014 in Tokio) war ein japanischer Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer.
Nakamatsu Yoshirō (jap. 中松 義郎, Nakamatsu Yoshirō; * 26. Juni 1928 in der Präfektur Tokio), auch bekannt als Dr.…Nakamatsu Yoshirō (jap. 中松 義郎, Nakamatsu Yoshirō; * 26. Juni 1928 in der Präfektur Tokio), auch bekannt als Dr. NakaMats (ドクター・中松, dokutā Nakamatsu), ist ein japanischer Erfinder, der behauptet, der Inhaber der meisten Patente zu sein.
Ken Moroi (japanisch 諸井 虔, Moroi Ken; geboren 28. April 1928 in Tokio; gestorben 29. Dezember 2006) war ein japanischer…Ken Moroi (japanisch 諸井 虔, Moroi Ken; geboren 28. April 1928 in Tokio; gestorben 29. Dezember 2006) war ein japanischer Unternehmer.
Mikio Satō (jap. 佐藤 幹夫, Satō Mikio; * 18. April 1928 in Tokio; † 9. Januar 2023) war ein japanischer Mathematiker, der…Mikio Satō (jap. 佐藤 幹夫, Satō Mikio; * 18. April 1928 in Tokio; † 9. Januar 2023) war ein japanischer Mathematiker, der sich vor allem mit Analysis sowie mathematischer Physik beschäftigte und auch für eine zahlentheoretische Vermutung bekannt war.
Mikio Satō (jap. 佐藤 幹夫, Satō Mikio; * 18. April 1928 in Tokio; † 9. Januar 2023) war ein japanischer Mathematiker, der…Mikio Satō (jap. 佐藤 幹夫, Satō Mikio; * 18. April 1928 in Tokio; † 9. Januar 2023) war ein japanischer Mathematiker, der sich vor allem mit Analysis sowie mathematischer Physik beschäftigte und auch für eine zahlentheoretische Vermutung bekannt war.
Yoshihide Kozai (japanisch 古在 由秀, Kozai Yoshihide; * 1. April 1928 in Komagone, heute Toshima, Präfektur Tokio; † 5.…Yoshihide Kozai (japanisch 古在 由秀, Kozai Yoshihide; * 1. April 1928 in Komagone, heute Toshima, Präfektur Tokio; † 5. Februar 2018) war ein japanischer Astronom, der sich mit Himmelsmechanik befasste.
Sōji Yamamoto (jap. 山本 草二, Yamamoto Sōji; * 25. Februar 1928 in der Präfektur Nagano; † 19. September 2013) war ein…Sōji Yamamoto (jap. 山本 草二, Yamamoto Sōji; * 25. Februar 1928 in der Präfektur Nagano; † 19. September 2013) war ein japanischer Jurist und von 1996 bis 2005 Richter am Internationalen Seegerichtshof.
Tihiro Ohkawa (jap. 大河千弘, Ōkawa Chihiro; * 1928 in Kanazawa; † 27. September 2014 in La Jolla, Kalifornien) war ein…Tihiro Ohkawa (jap. 大河千弘, Ōkawa Chihiro; * 1928 in Kanazawa; † 27. September 2014 in La Jolla, Kalifornien) war ein japanischer Physiker, der sich mit Plasmaphysik und Teilchenbeschleunigern beschäftigte. Ohkawa studierte an der Universität Tokio Physik, wo er auch promoviert wurde. Noch während des Zweiten Weltkriegs war er (mit 16 Jahren) Mitglied der Gruppe von Yoshio Nishina zur Erforschung Kosmischer Höhenstrahlung. Er war Forscher am CERN und an der Midwestern State University (bzw. bei MURA), bevor er Professor an der Universität Tokio wurde. 1960 ging er zu General Atomics, wo er ein Fusionsforschungsprojekt leitete und Vizepräsident sowie später stellvertretender Vorstandsvorsitzender wurde. 1994 verließ er General Atomics, um TOYO Technologies zu gründen, deren Präsident er ist. 2004 war er mit Masano Nishikawa Mitgründer von Nano Fusion Technologies für die Entwicklung von Mikrofluidik (wie kleine elektroosmotische Pumpen). Außerdem war er Physik-Professor an der University of California, San Diego. 1955 entwickelte er unabhängig von Keith Symon das Fixed Field Alternating Gradient Synchrotron (FFAG), dessen Prototyp 1956 bei der Midwestern Universities Research Association (MURA) entwickelt wurde. Ohkawa schlug 1960 mit Donald Kerst ein Stabilisierungsverfahren für Instabilitäten in Tokamaks über die Erzeugung von Multipol-Feldern vor, was durch Experimente bestätigt wurde. 1968 schlug er vor, die Multipolfelder durch Plasmaströme selbst zu erzeugen, woraus die Plasma Current Multipole Configuration (PCM) und die Doublet-Serie entstand, die die Vorteile der Optimierung des Tokamak-Plasma-Querschnitts zeigten. Aus dem Doublet-Konzept entstand auch das D-III-D Experiment von General Atomics, das auch Einfluss auf das ITER-Konzept hatte. Er war auch an der Anwendung der Plasmaphysik in der Trennung von radioaktiven Isotopen aus nuklearem Abfall beteiligt (bei der Archimedes Technology Group in San Diego, die er mit gründete). Ohkawa hielt über 50 Patente, zum Beispiel in Teilchenbeschleunigern, Fusions-Technologie und Biotechnologie. 1968 wurde er Fellow der American Physical Society. 1979 erhielt er den James-Clerk-Maxwell-Preis für Plasmaphysik. 1984 erhielt er den Fusion Power Associates Leader Award.
Michio Kuga (jap. 久賀 道郎, Kuga Michio; * 1928; † 13. Februar 1990) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Michio Kuga (jap. 久賀 道郎, Kuga Michio; * 1928; † 13. Februar 1990) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit algebraischer Geometrie befasste. Kuga wurde 1960 bei Shokichi Iyanaga an der Universität Tokio promoviert. Er war Professor an der State University of New York at Stony Brook. Er befasste sich unter anderem mit der Ramanunjan-Petersson-Vermutung, die aus dem Beweis der Weil-Vermutungen (endgültig bewiesen 1974 von Pierre Deligne) folgen, wie Kuga mit Gorō Shimura, Mikio Satō, Yasutaka Ihara und Deligne zuvor zeigte. 1966 führte er nach ihm benannte Kuga-Faserräume ein. 1967 veröffentlichte er in Japan ein Buch über Galoistheorie von Differentialgleichungen (Fuchssche Differentialgleichungen und ihre Monodromiegruppe), hervorgegangen aus Vorlesungen an der Universität Tokio. Es war damals ungewöhnlich wegen Kugas Verwendung von Cartoons, hatte aber Erfolg bei Studenten und erschien in englischer Übersetzung 1993. Zu seinen Doktoranden gehören Allan Adler und Stephen Kudla.
Ichirō Satake (jap. 佐武 一郎, Satake Ichirō; * 1927 in der Präfektur Yamaguchi, Japan; † 10. Oktober 2014 in Tokyo) war…Ichirō Satake (jap. 佐武 一郎, Satake Ichirō; * 1927 in der Präfektur Yamaguchi, Japan; † 10. Oktober 2014 in Tokyo) war ein japanischer Mathematiker. Satake promovierte 1950 an der Universität Tokio. Er war Professor an der University of Chicago und ab etwa 1970 an der University of California, Berkeley. 1958 bis 1960 und 1967 war er am Institute for Advanced Study. Satake arbeitete über algebraische Gruppen und ihre Klassifizierung. 1957 gab er eine Kompaktifizierung des siegelschen oberen Halbraums in mehreren komplexen Dimensionen an. Nach ihm ist die Satake-Kompaktifizierung durch die Wirkung arithmetischer Gruppen definierter symmetrischer Räume benannt. Satake ist am 10. Oktober 2014 an Respiratorischer Insuffizienz verstorben.
Ogawa Kunio (japanisch 小川 国夫; * 21. Dezember 1927 in Fujieda; † 8. April 2008 in Shizuoka) war ein japanischer…Ogawa Kunio (japanisch 小川 国夫; * 21. Dezember 1927 in Fujieda; † 8. April 2008 in Shizuoka) war ein japanischer Schriftsteller.
Akihiko Hirata (jap. 平田 昭彦, Hirata Akihiko; * 26. Dezember 1927 in Keijō, Provinz Chōsen, Japanisches Kaiserreich…Akihiko Hirata (jap. 平田 昭彦, Hirata Akihiko; * 26. Dezember 1927 in Keijō, Provinz Chōsen, Japanisches Kaiserreich (heute Seoul, Südkorea) als Akihiko Onoda (小野田 昭彦, Onoda Akihiko); † 25. Juli 1984 in Tokio, Japan) war ein japanischer Schauspieler, der für seine zahlreichen Auftritte in Filmen der Tōhō-Studios bekannt war.
Yutaka Taniyama (jap. 谷山 豊, Taniyama Yutaka, eigentlich Taniyama Toyo; * 12. November 1927 in Kisai bei Tokio; † 17.…Yutaka Taniyama (jap. 谷山 豊, Taniyama Yutaka, eigentlich Taniyama Toyo; * 12. November 1927 in Kisai bei Tokio; † 17. November 1958 in Tokio) war ein japanischer Mathematiker.
Hirotsugu Akaike (jap. 赤池 弘次, Akaike Hirotsugu, auch Hirotugu nach dem Kunrei-System; * 5. November 1927 in der…Hirotsugu Akaike (jap. 赤池 弘次, Akaike Hirotsugu, auch Hirotugu nach dem Kunrei-System; * 5. November 1927 in der Präfektur Shizuoka; † 4. August 2009 in der Präfektur Ibaraki) war ein japanischer Statistiker.
Hisako Takahashi (jp. 高橋 久子 Takahashi Hisako, * 21. September 1927 in der Präfektur Fukuoka, nach anderen Angaben in…Hisako Takahashi (jp. 高橋 久子 Takahashi Hisako, * 21. September 1927 in der Präfektur Fukuoka, nach anderen Angaben in Yokohama (Kanagawa); † 21. Dezember 2013) war eine japanische Beamtin. Obwohl ohne juristische Ausbildung, war sie zwischen 1994 und 1997 als erste Frau Richterin am Obersten Gerichtshof.
Fumio Koizumi (japanisch 小泉 文夫; geboren 29. März 1927 in Tokio; gestorben 20. August 1983) war ein japanischer…Fumio Koizumi (japanisch 小泉 文夫; geboren 29. März 1927 in Tokio; gestorben 20. August 1983) war ein japanischer Musik-Ethnologe.
Seki Hiroharu (jap. 関 寛治; * 31. März 1927 in der Präfektur Tokio; † 15. Dezember 1997) war ein Professor der…Seki Hiroharu (jap. 関 寛治; * 31. März 1927 in der Präfektur Tokio; † 15. Dezember 1997) war ein Professor der Politikwissenschaften mit dem Spezialgebiet Friedensforschung an der Ritsumeikan-Universität sowie der Universität Tokio.
Seiji Tsutsumi (japanisch 堤 清二, Tsutsumi Seiji; geboren am 30. März 1927 in Tokio; gestorben am 25. November 2013…Seiji Tsutsumi (japanisch 堤 清二, Tsutsumi Seiji; geboren am 30. März 1927 in Tokio; gestorben am 25. November 2013 daselbst) war ein japanischer Unternehmer, Schriftsteller und Dichter.
Hiroo Inokuchi (japanisch 井口 洋夫, Inokuchi Hiroo; * 3. Februar 1927 in Dambara, Hiroshima; † 20. März 2014 in Tokio) war…Hiroo Inokuchi (japanisch 井口 洋夫, Inokuchi Hiroo; * 3. Februar 1927 in Dambara, Hiroshima; † 20. März 2014 in Tokio) war ein japanischer Chemiker. Er war Professor der Universität Tokio und des Instituts für Molekularwissenschaft (IMS) der japanischen Nationalen Forschungseinrichtungen für Naturwissenschaften (National Institutes of Natural Sciences).
Hiroshi Inose (japanisch 猪瀬 博, Inose Hiroshi; * 5. Januar 1927 in Tokio; † 11. Oktober 2000) war ein japanischer…Hiroshi Inose (japanisch 猪瀬 博, Inose Hiroshi; * 5. Januar 1927 in Tokio; † 11. Oktober 2000) war ein japanischer Elektroingenieur, bekannt für ein Zeitschlitz Multiplexverfahren (Time-Slot Interchange, TSI) in der digitalen Kommunikationstechnik (ISDN-Telefonie).
Hironari Miyazawa (japanisch 宮沢 弘成 Miyazawa Hironari; * 1927 in der Präfektur Tokio; † 2023) war ein japanischer…Hironari Miyazawa (japanisch 宮沢 弘成 Miyazawa Hironari; * 1927 in der Präfektur Tokio; † 2023) war ein japanischer theoretischer Elementarteilchen-Physiker. Miyazawa studierte Physik an der Universität Tokio mit dem Abschluss 1950 und der Promotion 1953. Als Post-Doktorand war er 1953 bis 1955 an der Universität Chicago bei Gregor Wentzel und Enrico Fermi. 1955/56 war er am Institute for Advanced Study (ebenso 1960/61). Danach ging er wieder an die Universität Tokio, wo er 1968 eine volle Professur erhielt. Zeitweise war er dort Direktor des Labors für Mesonenphysik. Nach der Emeritierung ging er 1988 an die Universität Kanagawa und lehrte dort bis 1998. Während seines Aufenthalts in Chicago entwickelte er mit Marvin Goldberger und Reinhard Oehme eine nach ihnen benannte Summenregel bei der Anwendung von Dispersionrelationen auf die Pion-Nukleonenstreuung. Er schrieb auch in den 1960er Jahren frühe Arbeiten, in denen eine Supersymmetrie zwischen Baryonen und Mesonen eingeführt wurde, diese wurden aber damals überwiegend ignoriert und hatten keinen Einfluss auf die eigentliche Entwicklung der Supersymmetrie in den 1970er Jahren. Er war unter anderem Gastprofessor in Chicago und an der University of Minnesota. Er war Fellow der American Physical Society.
Nagayoshi Iwahori (jap. 岩堀 長慶, Iwahori Nagayoshi; * 1926 in Japan; † 29. Mai 2011) war ein japanischer Mathematiker…Nagayoshi Iwahori (jap. 岩堀 長慶, Iwahori Nagayoshi; * 1926 in Japan; † 29. Mai 2011) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit Algebra und speziell Algebraischen Gruppen, Lie-Gruppen und Lie-Algebren befasste. Iwahori wurde 1960/61 bei Shokichi Iyanaga an der Universität Tokio promoviert (リー環の実既約表現について, Lie-kan no jitsukiyaku hōgen ni tsuite, engl. On real irreducible representations of Lie algebras). Als Post-Doktorand war er 1960 bis 1962 am Institute for Advanced Study (IAS). Er war ab 1964 Professor an der Universität Tokio. 1986 wurde er emeritiert. Er unterrichtete danach an der Sophia-Universität. Iwahori-Hecke-Algebren, auch Hecke-Algebren genannt, was allerdings mehrdeutig ist, sind nach Iwahori und Erich Hecke benannt. Sie sind einparametrige Deformationen der Gruppenalgebra von Coxeter-Gruppen und spielen eine Rolle in der Theorie Artinscher Zopfgruppen und Quantengruppen und in der Konstruktion von Knoteninvarianten durch Vaughan Jones. Außerdem sind Iwahori-Untergruppen algebraischer Gruppen über lokalen Körpern nach ihm benannt. 2007 erhielt er den Orden des Heiligen Schatzes.
Kazuhiko Nishijima (japanisch 西島 和彦 Nishijima Kazuhiko; * 4. Oktober 1926 in Tsuchiura; † 15. Februar 2009) war ein…Kazuhiko Nishijima (japanisch 西島 和彦 Nishijima Kazuhiko; * 4. Oktober 1926 in Tsuchiura; † 15. Februar 2009) war ein japanischer Teilchenphysiker. Er war emeritierter Professor an den Universitäten Tokio und Kyōto. Bekannt ist er vor allem für die in Zusammenarbeit mit Murray Gell-Mann hervorgegangene Gell-Mann-Nishijima-Formel und das Konzept der Strangeness, die er nach dem η-Meson als eta-Ladung bezeichnete.
Suzuki Michio (jap. 鈴木 通夫; * 2. Oktober 1926 in Chiba; † 31. Mai 1998 in Tokio) war ein japanischer Mathematiker, der…Suzuki Michio (jap. 鈴木 通夫; * 2. Oktober 1926 in Chiba; † 31. Mai 1998 in Tokio) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit der Theorie endlicher Gruppen beschäftigte.
Masatoshi Koshiba (japanisch 小柴 昌俊, Koshiba Masatoshi; * 19. September 1926 in Toyohashi, Aichi, Japan; † 12. November…Masatoshi Koshiba (japanisch 小柴 昌俊, Koshiba Masatoshi; * 19. September 1926 in Toyohashi, Aichi, Japan; † 12. November 2020 in Tokio) war ein japanischer Physiker, der 2002 mit dem Nobelpreis für Physik „für bahnbrechende Arbeiten in der Astrophysik, insbesondere für den Nachweis kosmischer Neutrinos“, ausgezeichnet wurde.
Shin’ichi Hoshi (星 新一, Hoshi Shin’ichi; * 6. September 1926 in Tokio; † 30. Dezember 1997 ebenda) war einer der…Shin’ichi Hoshi (星 新一, Hoshi Shin’ichi; * 6. September 1926 in Tokio; † 30. Dezember 1997 ebenda) war einer der bekanntesten japanischen Krimi- und Science-Fiction-Schriftsteller sowie Drehbuchautoren.
Tetsuji Nishikawa (jap. 西川 哲治, Nishikawa Tetsuji; * 7. Juli 1926 in Tokio; † 15. Dezember 2010) war ein japanischer…Tetsuji Nishikawa (jap. 西川 哲治, Nishikawa Tetsuji; * 7. Juli 1926 in Tokio; † 15. Dezember 2010) war ein japanischer Physiker und einer der Gründungsväter des japanischen Forschungszentrums für Hochenergiephysik KEK sowie dessen Generaldirektor von 1977 bis 1989.
Michio Kushi (jap. 久司 道夫); (* 17. Mai 1926 in Japan; † 28. Dezember 2014 in Boston, Massachusetts) war ein japanischer…Michio Kushi (jap. 久司 道夫); (* 17. Mai 1926 in Japan; † 28. Dezember 2014 in Boston, Massachusetts) war ein japanischer Ernährungswissenschaftler, wichtiger Vertreter der Makrobiotik in den Vereinigten Staaten und Autor zahlreicher Bücher.
Takashi Sugimura (japanisch 杉村 隆, Sugimura Takashi; * 20. April 1926 in der Präfektur Tokio; † 6. September 2020 in…Takashi Sugimura (japanisch 杉村 隆, Sugimura Takashi; * 20. April 1926 in der Präfektur Tokio; † 6. September 2020 in Tokio) war ein japanischer Biochemiker, bekannt für grundlegende Forschungen über den chemischen Mechanismus der Krebserzeugung durch Karzinogene. Er war Direktor des Nationalen Krebsforschungszentrums in Japan und von 1994 bis 2000 Rektor der Tōhō-Universität.
Akira Tago (jap. 多湖 輝, Tago Akira; * 1926 auf Sumatra, Niederländisch-Indien; † 6. März 2016 in Tokio, Japan) war ein…Akira Tago (jap. 多湖 輝, Tago Akira; * 1926 auf Sumatra, Niederländisch-Indien; † 6. März 2016 in Tokio, Japan) war ein japanischer Psychologe und Autor. Er war Professor an der Universität Chiba und wurde bekannt durch die Rätselbuch-Reihe Atama no Taisō sowie seinen Einfluss auf die später dadurch inspirierte Puzzle-Videospielreihe Professor Layton.
Takeuti Gaisi (jap. 竹内 外史, Takeuchi Gaishi; * 25. Januar 1926 in Kizu, Präfektur Ishikawa, Japan; † 10. Mai 2017) war…Takeuti Gaisi (jap. 竹内 外史, Takeuchi Gaishi; * 25. Januar 1926 in Kizu, Präfektur Ishikawa, Japan; † 10. Mai 2017) war ein japanischer mathematischer Logiker, bekannt für Beiträge zur Beweistheorie. Takeuti wurde 1956 an der Universität Tokio in mathematischer Logik promoviert. Er war ab 1950 zuerst Assistenzprofessor, später Professor an der Pädagogischen Universität Tokio und ab 1966 Professor an der University of Illinois at Urbana-Champaign. 1996 wurde er emeritiert. Takeutis Ziel in den 1950er Jahren war es, Widerspruchsfreiheitsbeweise für formale Systeme zu gewinnen, die die Analysis umfassen. Hierzu entwickelte er Methoden von Gerhard Gentzen weiter (unter anderem führte er ordinal diagrams ein). Takeuti gelang 1967 der Widerspruchsfreiheitsbeweis der Π 1 1 {\displaystyle \Pi _{1}^{1}} -Analysis (der Teil der Analysis, in der die Komprehension auf beliebige Formeln mit höchstens einem Mengenquantor eingeschränkt ist). Das war nach Kurt Schütte der erste Widerspruchsfreiheitsbeweis eines wesentlich imprädikativen Teils der Mathematik und Analysis. Takeutis Vermutung von 1953 besagt, dass im Logikkalkül endlicher Stufe die Schnittregel gilt (siehe Gentzenscher Hauptsatz). Sie wurde für den Kalkül 2. Stufe von William W. Tait (1966) und Dag Prawitz (1967, für höhere Ordnung 1969) und unabhängig von Takahashi Motoo (1967, auch höhere Ordnung) und Jean-Yves Girard bewiesen. Von Takeuti stammten zwei Lehrbücher und Standardwerke, eines zur Beweistheorie und eines zur axiomatischen Mengenlehre. Anfang der 1950er Jahre befasste er sich auch mit Homotopietheorie und Knotentheorie (er hielt 1952/53 ein Seminar ab, das sein Doktorand Kunio Murasagi besuchte). 1959/60, 1966 bis 1968 und 1971 bis 1972 war er am Institute for Advanced Study bei Kurt Gödel. 2003 bis 2009 war er Präsident der Kurt Gödel Society. 1998 erhielt er die tschechische Bolzano-Medaille und er erhielt den Okawa-Preis für Veröffentlichungen. 1982 erhielt er den Asahi-Preis.
Miura Shumon (japanisch 三浦 朱門; geboren 12. Januar 1926 in Tokio; gestorben 3. Februar 2017) war ein japanischer…Miura Shumon (japanisch 三浦 朱門; geboren 12. Januar 1926 in Tokio; gestorben 3. Februar 2017) war ein japanischer Schriftsteller.
Iida Momo (jap. いいだ もも, eigentlich 飯田 桃; * 1. Oktober 1926 im heutigen Minato, Tokio, Präfektur Tokio; † 31. März 2011)…Iida Momo (jap. いいだ もも, eigentlich 飯田 桃; * 1. Oktober 1926 im heutigen Minato, Tokio, Präfektur Tokio; † 31. März 2011) war ein japanischer Schriftsteller, der sich in seinen Büchern kritisch mit politischen Themen auseinandersetzte.
Mori Wataru (japanisch 森 亘; geboren 10. Januar 1926 in Tōkyō; gestorben 1. April 2012) war ein japanischer Pathologe…Mori Wataru (japanisch 森 亘; geboren 10. Januar 1926 in Tōkyō; gestorben 1. April 2012) war ein japanischer Pathologe und Wissenschaftsorganisator.
Makoto Kikuchi (jap. 菊池 誠, Kikuchi Makoto; * 6. Dezember 1925 in der Präfektur Tokio; † 6. November 2012) war ein…Makoto Kikuchi (jap. 菊池 誠, Kikuchi Makoto; * 6. Dezember 1925 in der Präfektur Tokio; † 6. November 2012) war ein japanischer Physiker, der hohe Positionen in der staatlichen Halbleiterforschung und bei Sony hatte. Kikuchi war der Sohn des Präsidenten der Städtischen Universität Yokohama. Er studierte ab 1945 Physik an der Universität Tokio. Nach dem Studium ging er 1948 an die neu gegründete Physik Abteilung des staatlichen Elektrotechnischen Labors (ETL) und widmete sich der damals nach der Erfindung des Transistors einen Aufschwung erlebenden Halbleiterforschung. 1960 war er am Elektronik Forschungslabor des Massachusetts Institute of Technology auf Einladung von Jerome Wiesner. 1974 wurde er Direktor des Forschungszentrums von Sony in Yokohama. Er trieb dort unter anderem die Entwicklung von CCD-Sensoren und Halbleiterlasern für Compact Discs voran. 1984 wurde er Geschäftsführer bei Sony, was er bis 1989 blieb, als er Professor für Elektronik an der Tokai-Universität wurde. Er blieb aber wissenschaftlicher Berater für Sony. Für sein Buch Transistor (トランジスタ, Toranshisuta) erhielt er 1959 den Mainichi-Kulturpreis in der Kategorie Naturwissenschaft.
Ishizaka Kimishige (japanisch 石坂 公成; * 3. Dezember 1925 in der Präfektur Tokio; † 6. Juli 2018 in Yamagata) war ein…Ishizaka Kimishige (japanisch 石坂 公成; * 3. Dezember 1925 in der Präfektur Tokio; † 6. Juli 2018 in Yamagata) war ein japanischer Immunologe. Er entdeckte 1966, gemeinsam mit seiner Frau Teruko, die Immunglobulin E (IgE) Antikörper, die besondere Bedeutung in der Allergie haben.