Akira Kasai (japanisch 笠井 叡 Kasai Akira; * 25. November 1943) ist ein japanischer Butohtänzer und Choreograph.
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Akira Kasai (japanisch 笠井 叡 Kasai Akira; * 25. November 1943) ist ein japanischer Butohtänzer und Choreograph.
Takaji Mori (jap. 森 孝慈, Mori Takaji; * 24. November 1943 in Fukuyama, Präfektur Hiroshima; † 17. Juli 2011 in Meguro…
Takaji Mori (jap. 森 孝慈, Mori Takaji; * 24. November 1943 in Fukuyama, Präfektur Hiroshima; † 17. Juli 2011 in Meguro, Präfektur Tokio) war ein japanischer Fußballspieler.
Akihiro Tsuchiya (jap. 土屋 昭博, Tsuchiya Akihiro; * 1943) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…
Akihiro Tsuchiya (jap. 土屋 昭博, Tsuchiya Akihiro; * 1943) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Differentialtopologie und mathematischer Physik (Konforme Feldtheorien) befasst.
Hiroshi Nakatsuji (jap. 中辻 博, Nakatsuji Hiroshi; * 21. November 1943 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer…
Hiroshi Nakatsuji (jap. 中辻 博, Nakatsuji Hiroshi; * 21. November 1943 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer theoretischer Chemiker (Quantenchemie). Nakatsuji studierte in Kyoto und war dort Schüler von Teijirō Yonezawa (1923–2008), der wiederum Schüler von Ken’ichi Fukui war. Er ist Direktor des Forschungsinstituts für Quantenchemie in Kyoto. Er entwickelte in den 2000er Jahren eine allgemeine Methode zur Lösung der Schrödingergleichung und Diracgleichung für Atome und Moleküle (das heißt mit Coulomb-Wechselwirkung). Es handelt sich um eine analytische Methode; sie beinhaltet eine iterative Komplementbildung für die Wellenfunktionen (Iterative Complement Interaction (ICI) Methode oder Free Complement (FC) Methode) und Variationsverfahren. Um die Singularität des Coulombpotentials zu behandeln führte er die inverse und skalierte Schrödingergleichung ein, beide äquivalent zur ursprünglichen Schrödingergleichung aber ohne Singularitätsproblem. Von ihm stammt auch die SAC-CI Theorie für angeregte und ionisierte Zustände von Molekülen (1978, mit K. Hirao) und das Dipped Adcluster Model (DAM, 1987) für Wechselwirkung von Oberflächen mit Molekülen (Chemisorption, Katalyse), eine Theorie der direkten Bestimmung der Dichtematrix (1976) und eine Theorie der Kräfte zwischen Molekülen aus der molekularen Geometrie (unter Verwendung des Feynman-Hellmann-Theorems, 1973). Außerdem entwickelte er eine Theorie der Chemischen Verschiebung in der NMR einschließlich relativistischer Effekte bei schweren Atomen. 2016 erhielt er als Erster die Schrödinger Medal. Er ist Mitglied der International Academy of Quantum Molecular Science. 1991 erhielt er den Preis für Physikalische Chemie der japanischen chemischen Gesellschaft und 2004 den Preis der japanischen chemischen Gesellschaft. 2009 erhielt er die Fukui Medaille und 2011 die Senior CMOA Medal.
Minami Yasuda (jap. 安田 南, Yasuda Minami; * 14. November 1943 in Sapporo) ist eine japanische Jazzsängerin. Minami…
Minami Yasuda (jap. 安田 南, Yasuda Minami; * 14. November 1943 in Sapporo) ist eine japanische Jazzsängerin. Minami Yasuda legte 1973 die Fusion- und Funk-orientierte Single Ironman vor; eine Gesangsversion der Erkennungsmelodie der amerikanischen Fernsehserie Ironside (1967–75) von Quincy Jones. In den 1970er-Jahren folgte eine Reihe von Jazz-Alben, auf denen sie zumeist Jazzstandards und Songs des Great American Songbook wie „Bei Mir Bistu Shein“, „Bye Bye Blackbird“, „I’m Beginning to See the Light“, „Fly Me to the Moon“, „Somebody Loves Me“ und „Yes Sir, That’s My Baby“ interpretierte.
Yamato Inaba (japanisch 稲葉 大和 Inaba Yamato; * 12. November 1943) ist ein japanischer Politiker der…
Yamato Inaba (japanisch 稲葉 大和 Inaba Yamato; * 12. November 1943) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (Watanabe-Faktion, später Yamasaki-Faktion) und ehemaliges Mitglied im Shūgiin (Abgeordnetenhaus), dem Unterhaus des japanischen Parlaments (Kokkai).
Yoshi Wada (jap. ワダ ヨシ, Wada Yoshi; * 11. November 1943 in Kyōto, Japan als Wada Yoshimasa (和田 義正); † 18. Mai 2021 in…
Yoshi Wada (jap. ワダ ヨシ, Wada Yoshi; * 11. November 1943 in Kyōto, Japan als Wada Yoshimasa (和田 義正); † 18. Mai 2021 in Manhattan, New York) war ein Künstler und Musiker für Klanginstallationen, der in den USA lebte. Er arbeitete mehrere Jahre in New York und San Francisco.
Ryōtarō Tanose (jap. 田野瀬 良太郎 Tanose Ryōtarō; * 31. Oktober 1943 in Gojō, Präfektur Nara) ist ein ehemaliger japanischer…
Ryōtarō Tanose (jap. 田野瀬 良太郎 Tanose Ryōtarō; * 31. Oktober 1943 in Gojō, Präfektur Nara) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Bis 2012 vertrat er den 4. Wahlkreis Nara für die Liberaldemokratische Partei (LDP) im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments. Innerparteilich hatte er der Yamasaki-Faktion angehört. Tanose, Absolvent der Technischen Universität Nagoya, begann seine politische Karriere im Alter von 30 Jahren, als er 1973 für die erste von zwei Amtsperioden in den Stadtrat von Gojō gewählt wurde. Danach eröffnete er die Takayoshi-Kindertagesstätte (Takayoshi hoikuen) in Gojō. Als LDP-Kandidat wurde er 1983 ins Präfekturparlament gewählt und 1987 bestätigt. 1986 begründete Tanose die Nishi-Yamato-Gakuen-Oberschule, deren Trägerstiftung heute von seinem Sohn geleitet wird. Der Wechsel in die nationale Politik gelang Tanose im zweiten Anlauf bei der Shūgiin-Wahl 1993: Im SNTV-Fünfmandatswahlkreis Nara erhielt er als einer von zwei LDP-Kandidaten neben Ex-Justizminister Seisuke Okuno knapp den fünfthöchsten Stimmenanteil. Seit der Wahlrechtsreform von 1994 tritt er im Einzelwahlkreis Nara 4 an, den er 1996 knapp verlor (Wiederwahl über die neu eingeführte Verhältniswahl), danach ab 2000 viermal in Folge gewann. Im Shūgiin war Tanose unter anderem Mitglied der Verkehrs- und Kultusausschüsse sowie 2001 des Sonderausschusses zur Verlegung des Parlaments. Im zweiten Kabinett Koizumi war er von 2004 bis 2005 Staatssekretär („Vizeminister“) im Finanzministerium unter Sadakazu Tanigaki. Nach der LDP-Niederlage bei der Shūgiin-Wahl 2009 berief der neue Parteivorsitzende Sadakazu Tanigaki, dessen Wahl Tanose unterstützt hatte, ihn als Vorsitzenden des Exekutivrats (sōmukai) in der engeren Kreis der Parteiführung. 2010 wurde er durch Yuriko Koike abgelöst. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 kandidierte er nicht mehr, seinen Wahlkreis übernahm für die LDP sein Sohn Taidō.
Hiroshi Minatoya (jap. 湊谷弘, Minotoya Hiroshi; * 17. Oktober 1943 in Toyama; † 15. Juni 2016) war ein japanischer…
Hiroshi Minatoya (jap. 湊谷弘, Minotoya Hiroshi; * 17. Oktober 1943 in Toyama; † 15. Juni 2016) war ein japanischer Judoka, der 1967 und 1969 Weltmeister in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm war. Hiroshi Minotoya gewann bei den Weltmeisterschaften 1965 in Rio de Janeiro die Silbermedaille hinter seinem Landsmann Hirofumi Matsuda. Zwei Jahre später traf er im Finale der Weltmeisterschaften 1967 in Salt Lake City auf den Südkoreaner Park Kil-sun und gewann seinen ersten Titel. Bei den Weltmeisterschaften 1969 in Mexiko-Stadt bestritt und gewann Minotoya sechs Kämpfe, im Finale besiegte er seinen Landsmann Yoshimitsu Kōno. Seine vierte Weltmeisterschaftsmedaille erhielt Minotoya 1971 in Ludwigshafen. Bis zum Finale gewann er sechs Kämpfe, im Finale unterlag er seinem Landsmann Hisashi Tsuzawa. 1972 unterlag er bei den japanischen Meisterschaften gegen Toyokazu Nomura, der dann auch bei den Olympischen Spielen 1972 startete und gewann.
Yōji Yamamoto (japanisch 山本 耀司, Yamamoto Yōji, laut eigener Transkription Yohji Yamamoto; * 3. Oktober 1943 in…
Yōji Yamamoto (japanisch 山本 耀司, Yamamoto Yōji, laut eigener Transkription Yohji Yamamoto; * 3. Oktober 1943 in Yokohama, Japan) ist ein japanischer Modedesigner und Gründer des nach ihm benannten Bekleidungsunternehmens.
Jin’en Nagase (jap. 長勢 甚遠 Nagase Jin’en; * 3. Oktober 1943 in Toyama) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der…
Jin’en Nagase (jap. 長勢 甚遠 Nagase Jin’en; * 3. Oktober 1943 in Toyama) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter im Shūgiin für den 1. Wahlkreis Toyama und ehemaliger Justizminister. Innerhalb der LDP gehörte er zur Machimura-Faktion. Nagase studierte Rechtswissenschaften an der Universität Tokio. Nach seinem Abschluss 1966 wurde er Beamter im Arbeitsministerium. 1988 verließ er das Ministerium und kandidierte 1990 erfolgreich für das Shūgiin. Nach mehreren Ausschusspositionen, einer kurzen Zeit als stellvertretender LDP-Generalsekretär und verschiedenen Staatssekretärsposten berief ihn Premierminister Shinzō Abe 2006 als Justizminister in sein Kabinett. In Nagases elfmonatiger Amtszeit als Justizminister wurden zehn zum Tode verurteilte gehängt, er war damit der Justizminister mit den meisten Hinrichtungen seit 20 Jahren. Das vom Kokkai verabschiedete Gesetz zur Senkung des Mindestalters für Jugendhaftstrafen auf „etwa 12“ interpretierte er als nach unten auslegungsfähig. Nagase ließ mehrere politische Flüchtlinge in öffentlich diskutierten und vor Gericht strittigen Fällen abschieben. Er setzte sich zugleich für eine grundsätzliche Reform des japanischen Gastarbeiterprogramms (外国人研修制度, wörtl. „Ausländer-Ausbildungssystem“) ein, wonach der Zugang für ausländische Arbeiter liberalisiert aber zeitlich begrenzt werden sollte; im August 2007 wurde bekannt, dass sein Büro 2006 eine Spende in Höhe von 500.000 Yen von einer Organisation erhalten hatte, die für die Anwerbung billiger ausländischer Arbeitskräfte eintritt. Bei der Kabinettsumbildung im August 2007 wurde Nagase durch Kunio Hatoyama ersetzt. Bei der Shūgiin-Wahl 2009 verlor er erstmals seinen Wahlkreis an den Demokraten Muneaki Murai und wurde nur über den Verhältniswahlblock Hokuriku-Shin’etsu wiedergewählt. Zur Shūgiin-Wahl 2012 kandidierte Nagase nicht mehr und zog sich aus der Politik zurück.
Muneji Munemura (japanisch 宗村 宗二 Munemura Muneji; * 1. Oktober 1943 in Niigata) ist ein ehemaliger japanischer Ringer.
Masushi Ōuchi (jap. 大内 仁, Ōuchi Masushi; * 28. September 1943 in Kōriyama, Präfektur Fukushima; † 6. Juni 2011) war ein…
Masushi Ōuchi (jap. 大内 仁, Ōuchi Masushi; * 28. September 1943 in Kōriyama, Präfektur Fukushima; † 6. Juni 2011) war ein japanischer Gewichtheber.
Shinobu Sekine (jap. 関根忍, Sekine Shinobu; * 20. September 1943 in Ōarai, Präfektur Ibaraki; † 18. Dezember 2018) war…
Shinobu Sekine (jap. 関根忍, Sekine Shinobu; * 20. September 1943 in Ōarai, Präfektur Ibaraki; † 18. Dezember 2018) war ein japanischer Judoka. Er wurde 1972 der zweite Judo-Olympiasieger im Mittelgewicht.
Gorō Nishida (jap. 西田 吾郎, Nishida Gorō; * 18. September 1943 in der Präfektur Osaka; † 2. Juni 2014) war ein…
Gorō Nishida (jap. 西田 吾郎, Nishida Gorō; * 18. September 1943 in der Präfektur Osaka; † 2. Juni 2014) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit Homotopietheorie befasste. Nishida studierte an der Universität Kyōto mit dem Diplom 1968 und der Promotion 1973 (The nilpotency of elements of the stable homotopy groups of spheres). Von 1968 bis 1973 war er Assistent am Research Institute for Mathematical Sciences in Kyoto und 1971/72 an der University of Manchester. Ab 1973 war er Dozent, ab 1979 Associate Professor und ab 1991 Professor für Mathematik an der Universität Kyoto. Nishida gehörte zur japanischen Schule der Homotopietheorie von Hiroshi Toda. Sein Beweis der Nilpotenz von Elementen positiven Grades im Stabilen Homotopiering von Sphären von 1973 war eines der ersten Resultate, die auf eine tiefliegende übergreifende Theorie hinwiesen, die später in den Vermutungen von Douglas Ravenel gipfelte (bewiesen durch Michael J. Hopkins, Ethan Devinatz, Jeffrey H. Smith). In den 1990er Jahren befasste er sich mit elliptischer Kohomologie (der Anwendung von Modulformen in der algebraischen Topologie). Seine erste Arbeit betraf unendlich dimensionale Schleifenräume, mit denen er sich auch später befasste. 1979 erhielt er den Iyanaga-Preis der Japanischen Mathematischen Gesellschaft. 1969 heiratete er Hiromi Goto.
Shin’ichirō Ikebe (jap. 池辺 晋一郎, Ikebe Shin’ichirō; * 15. September 1943 in Mito) ist ein japanischer Komponist.
Ken Sasaki (* 14. September 1943 in Sendai; † 10. August 1991 in Paris) war ein japanischer Pianist. Sasaki hatte seit…
Ken Sasaki (* 14. September 1943 in Sendai; † 10. August 1991 in Paris) war ein japanischer Pianist. Sasaki hatte seit seiner frühen Kindheit Klavierunterricht, studierte an der Kunsthochschule Tokio und debütierte 1966 als Pianist. Ein Stipendium des polnischen Kultusministeriums ermöglichte ihm ein Studium am Warschauer Konservatorium bei Zbigniew Drzewiecki und Danuta Lewandowska. Als Stipendiat der französischen Regierung vervollkommnete er 1969 seine Ausbildung bei Vlado Perlemuter. Als Konzertpianist trat Sasaki u. a. in Polen, Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz, Österreich und Deutschland auf. 1972 organisierte der Impresario Wilfred van Wyck sein englisches Debüt in der Londoner Wigmore Hall. 1979 unternahm er eine Konzerttournee durch die USA, die in einem Konzert in New York gipfelte. Daneben gab er regelmäßig, oft von europäischen Musikensembles begleitet, Konzerte in Japan. Im Mittelpunkt seines Repertoires standen die Klavierwerke von Franz Liszt, Maurice Ravel und Fryderyk Chopin. Sasaki hatte in den letzten beiden Jahrzehnten seines Lebens seinen Wohnsitz in Paris und ist auf dem Friedhof Père-Lachaise begraben.
Masatoshi Shima (jap. 嶋 正利, Shima Masatoshi; * 22. August 1943 in Shizuoka, Präfektur Shizuoka) ist ein japanischer…
Masatoshi Shima (jap. 嶋 正利, Shima Masatoshi; * 22. August 1943 in Shizuoka, Präfektur Shizuoka) ist ein japanischer Computer-Ingenieur. Er war wesentlich an der Entwicklung des Intel 4004 beteiligt, des ersten kommerziellen Mikroprozessors.
Tsuko Nakamura (japanisch 中村 士 Nakamura Tsuko; * 1943) ist ein japanischer Astronom und Asteroidenentdecker. Er…
Tsuko Nakamura (japanisch 中村 士 Nakamura Tsuko; * 1943) ist ein japanischer Astronom und Asteroidenentdecker. Er studierte Himmelsmechanik an der astronomischen Fakultät der Universität Tokio. Er arbeitet am Kiso-Observatorium, wo er am 5. Dezember 1988 insgesamt drei Asteroiden entdeckte. Der Asteroid (6599) Tsuko wurde nach ihm benannt.
Yoshiaki Demachi (jap. 出町 嘉明 Demachi Yoshiaki; * 18. August 1943; † 19. Januar 1978) war ein japanischer…
Yoshiaki Demachi (jap. 出町 嘉明 Demachi Yoshiaki; * 18. August 1943; † 19. Januar 1978) war ein japanischer Eisschnellläufer. Demachi nahm von 1961 bis 1968 meist an nationalen Rennen teil und wurde dabei im Jahr 1964 japanischer Juniorenmeister im Kleinen Vierkampf. International startete er nur in der Saison 1967/68. Dabei belegte bei den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble den 22. Platz über 10.000 m sowie den 21. Rang über 5000 m und holte bei der Winter-Universiade 1968 in Innsbruck die Bronzemedaille über 5000 m. Zudem kam er dort auf den fünften Platz über 3000 m. Seine beste Platzierung bei japanischen Mehrkampfmeisterschaften erreichte er im Jahr 1967 mit dem vierten Platz.
Yukio Kasaya (japanisch 笠谷幸生 Kasaya Yukio; * 17. August 1943 in Yoichi, Hokkaidō; † 23. April 2024 in Sapporo) war ein…
Yukio Kasaya (japanisch 笠谷幸生 Kasaya Yukio; * 17. August 1943 in Yoichi, Hokkaidō; † 23. April 2024 in Sapporo) war ein japanischer Skispringer. Er war 1972 der erste japanische Goldmedaillengewinner bei Olympischen Winterspielen.
Ritsuo Hosokawa (jap. 細川 律夫, Hosokawa Ritsuo; * 8. August 1943 in Gohoku (heute: Ino), Präfektur Kōchi) ist ein…
Ritsuo Hosokawa (jap. 細川 律夫, Hosokawa Ritsuo; * 8. August 1943 in Gohoku (heute: Ino), Präfektur Kōchi) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Demokratischen Partei, ehemaliger Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus, für den 3. Wahlkreis Saitama und war von September 2010 bis September 2011 Minister für Gesundheit, Arbeit und Soziales. Hosokawa schloss 1966 sein Rechtsstudium an der Meiji-Universität ab, später folgte die Anwaltsprüfung. 1974 wurde er bei der Anwaltskammer Saitama registriert. 1981 eröffnete er eine Anwaltskanzlei in Koshigaya im Osten Saitamas, für die er auch nach seinem Eintritt in die Politik aktiv war. Bei der Shūgiin-Wahl 1983 bewarb er sich im dreimandatigen Wahlkreis Saitama 4, zu dem auch Koshigaya gehörte, für die Sozialistische Partei Japans (SPJ) erstmals um ein Mandat, landete aber hinter einem Kōmeitō- und drei LDP-Kandidaten nur auf Platz fünf. Im zweiten Anlauf bei den Wahlen 1986, bei denen der Wahlkreis ein Mandat mehr erhielt, verfehlte er den vierten Platz um rund 2.000 Stimmen. Erst im dritten Versuch 1990 wurde er Abgeordneter, wobei er mit über 200.000 Stimmen Top tōsen, also die Wahl mit den meisten Stimmen unter den Wahlkreiskandidaten erreichte. Er wurde danach sechsmal in Folge wiedergewählt, nach der Wahlrechtsreform von 1994 im neuen Einzelwahlkreis Saitama 3 bzw. im Verhältniswahlblock Nord-Kantō. 1996 beteiligte sich Hosokawa an der Gründung der Demokratischen Partei, im Dezember desselben Jahres übernahm er den Vorsitz des Präfekturverbandes Saitama. Später war er unter anderem als Verantwortlicher für Nord-Kantō Mitglied des Vorstandes und gehörte mehreren Schattenkabinetten von Yukio Hatoyama und Ichirō Ozawa an, zuletzt 2009 als „der nächste Justizminister“. Im Shūgiin führte er von 1999 bis 2000 den Vorsitz im Umweltausschuss, 2005 war er Minderheitsführer im Haushaltsausschuss. Intensiv beschäftigte er sich mit der Situation ausländischer Arbeiter in Japan und arbeitete während des „verdrehten Parlaments“ 2009 mit Regierungsvertreter Yasuhisa Shiozaki (LDP) an einem Gesetzentwurf zur verschärften Bekämpfung illegaler Einwanderung. Er ist außerdem ein Befürworter des Kommunal- und Präfekturwahlrechts für Ausländer. Nach dem demokratischen Wahlsieg bei der Shūgiin-Wahl 2009, bei der Hosokawa selbst seinen Wahlkreis mit einem deutlichen Ergebnis von Hiroshi Imai (LDP) zurückgewann, wurde er in der Regierung von Yukio Hatoyama als Staatssekretär (fuku-daijin, „Vizeminister“) ins Sozialministerium berufen. Im September übernahm er im umgebildeten Kabinett von Naoto Kan den Ministerposten von Akira Nagatsuma, den er bis zum 2. September 2011 innehielt. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 wurde Hosokawa nach 22 Jahren als Abgeordneter abgewählt: Den 3. Wahlkreis Saitama verlor er an Hitoshi Kikawada (LDP) und erzielte mit seiner – gemessen am verheerenden Abschneiden von Kandidaten der Demokratischen Partei insgesamt – relativ knappen Wahlkreisniederlage den fünften Rang auf der Liste der Demokraten in Nord-Kantō. Da die Partei dort mit 15,1 % der Verhältniswahlstimmen nur drei der 20 Verhältniswahlmandate gewann (2009 waren es 42,1 % und zehn Sitze), genügte das nicht zu einer Wiederwahl über den Block. 2014 kandidierte er noch einmal erfolglos und erklärte anschließend seinen Rückzug aus der aktiven Politik.
Masato Sagawa (jap. 佐川 眞人, Sagawa Masato; * 3. August 1943 in Tokushima) ist ein japanischer Festkörperphysiker. Er ist…
Masato Sagawa (jap. 佐川 眞人, Sagawa Masato; * 3. August 1943 in Tokushima) ist ein japanischer Festkörperphysiker. Er ist bekannt für die Entwicklung des Neodym-Eisen-Bor-Dauermagnets. Sagawa studierte an der Universität Kobe mit dem Bachelor-Abschluss 1966 und dem Master-Abschluss 1968 und wurde 1972 an der Universität Tōhoku promoviert. Danach war er bis 1982 bei den Fujitsu-Laboratorien und danach bei Sumitomo Special Metals, nachdem er bei Fujitsu keine Unterstützung für die Entwicklung seines Magneten gefunden hatte. Er demonstrierte seinen Magneten 1983 und gründete 1988 die Firma Intermetallics. 1986 erhielt Sagawa den James C. McGroddy Prize for New Materials. 1990 erhielt er den Asahi-Preis und 2012 den Japan-Preis. Für 2024 wurde ihm der IUPAP Magnetism Award and Néel Medal zugesprochen. Ebenfalls 2024 wurde er mit dem Europäischen Erfinderpreis in der Kategorie "Außereuropäische Erfindung" ausgezeichnet.
Terunobu Miyazaki (jap. 宮崎 照宣, Miyazaki Terunobu; * 15. Juni 1943 in der Präfektur Saitama, Japan) ist ein japanischer…
Terunobu Miyazaki (jap. 宮崎 照宣, Miyazaki Terunobu; * 15. Juni 1943 in der Präfektur Saitama, Japan) ist ein japanischer Physiker, der sich mit Festkörperphysik beschäftigt. Miyazaki studierte Angewandte Physik an der Universität Tōhoku, wo er 1969 seinen Master-Abschluss erhielt und 1972 promoviert wurde. 1973 bis 1975 war er als Humboldt-Stipendiat an der Universität Regensburg. 1991 bis zu seiner Emeritierung 2007 war er Professor an der Universität Tōhoku. Seit 2007 ist er Professor am WPI Advanced Institute for Materials Research der Universität Tōhoku. Miyazaki entdeckte 1991, dass der (1975 entdeckte aber später fast in Vergessenheit geratene) TMR-Effekt (Magnetischer Tunnelwiderstand, Tunneling Magneto-Resistance) auch bei Zimmertemperatur realisierbar ist, und 1994 fand seine Gruppe einen Riesen-TMR-Effekt. Er befasst sich mit magnetischen Materialien, insbesondere neuen Materialien für die Spintronik. 2009 erhielt er mit Jagadeesh Moodera, Paul Tedrow und Robert Meservey (alle drei vom MIT) den Oliver E. Buckley Condensed Matter Prize für ihre Pionierarbeiten in der Spintronik. 2003 erhielt er den Preis der Magnetic Society of Japan (MSJ), 2006 den Preis für Wissenschaft und Technologie des japanischen Ministers für Erziehung, Kultur, Sport und Technologie, 2008 den Asahi-Preis, 2005 den Yamazaki-Teiichi-Preis und 2003 den Yazaki-Kunst- und Wissenschafts-Preis. 2018 wurde ihm der NIMS Award des National Institute for Materials Science verliehen. Zusammen mit Jin Hanmin veröffentlichte er 2012 das Lehrbuch The Physics of Ferromagnetism.
Masakazu Tamura (jap. 田村 正和, Masakazu Tamura; * 1. August 1943 in Kyōto; † 3. April 2021 in Tokio) war ein japanischer…
Masakazu Tamura (jap. 田村 正和, Masakazu Tamura; * 1. August 1943 in Kyōto; † 3. April 2021 in Tokio) war ein japanischer Schauspieler. Seit Beginn der 1960er Jahre war er in mehr als 60 Film- und Fernsehproduktionen zu sehen.
Sō Aono (japanisch 青野 聰, Aono Sō; * 27. Juli 1943 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Schriftsteller.
Masaru Emoto (jap. 江本 勝 Emoto Masaru; * 22. Juli 1943 in Yokohama, Japan; † 17. Oktober 2014 in Tokio) war ein…
Masaru Emoto (jap. 江本 勝 Emoto Masaru; * 22. Juli 1943 in Yokohama, Japan; † 17. Oktober 2014 in Tokio) war ein japanischer Parawissenschaftler. Er war Präsident der 1986 in Tokio von ihm gegründeten International Hado Membership (IHM), der Office Masaru Emoto, LLC und der Emoto Peace Project Foundation sowie Vorsitzender des IHM General Research Institute. Emoto war Präsident des mittlerweile aufgelösten Schweizer Instituts Wise Crystal und zeitweise Präsident der International Water for Life Foundation, einer Non-Profit-Organisation.
Masahisa Fujita (jap. 藤田 昌久, Fujita Masahisa; * 21. Juli 1943 in der Präfektur Yamaguchi, Japan) ist ein japanischer…
Masahisa Fujita (jap. 藤田 昌久, Fujita Masahisa; * 21. Juli 1943 in der Präfektur Yamaguchi, Japan) ist ein japanischer Wirtschaftswissenschaftler und Stadtplaner, der als Mitbegründer der räumlichen Volkswirtschaftslehre und Pionier der Neuen Ökonomischen Geographie gilt. Fujitas Forschungsfelder sind die Stadtökonomik, Regionalökonomik und räumliche Ökonomik. Fujita ist außerdem Professor an der Kōnan-Universität.
Kazunari Sakamoto (jap. 坂本 一成 Sakamoto Kazunari; * 13. Juli 1943 in Tokio) ist ein japanischer Architekt und…
Kazunari Sakamoto (jap. 坂本 一成 Sakamoto Kazunari; * 13. Juli 1943 in Tokio) ist ein japanischer Architekt und Universitätsprofessor.
Hisashi Yamamoto (jap. 山本 尚, Yamamoto Hisashi; * 16. Juli 1943 in Kōbe) ist ein japanischer Chemiker (Organische…
Hisashi Yamamoto (jap. 山本 尚, Yamamoto Hisashi; * 16. Juli 1943 in Kōbe) ist ein japanischer Chemiker (Organische Chemie), der Professor an der University of Chicago ist. Yamamoto studierte an der Universität Kyōto mit dem Bachelor-Abschluss 1967 und wurde 1971 an der Harvard University promoviert. 1972 bis 1977 war er Assistenzprofessor an der Universität Kyōto und 1977 bis 1980 Associate Professor an der University of Hawaii. 1983 bis 2002 war er Professor an der Universität Nagoya und war danach Professor in Chicago. Er befasste sich mit enantioselektiver Katalyse in der organischen Synthese, speziell mit Lewis-Säuren als Katalysatoren. Er leistete hier Pionierarbeit und führte eine ganze Reihe neuer Katalysatoren/Liganden ein, zum Beispiel organische Verbindungen mit Aluminium, mit Binaphthol oder basierend auf Weinsäure (CAB), Aminosäuren und Hydrochinon. 2007 erhielt er einen Humboldt-Forschungspreis, 2006 den Tetrahedron-Preis, 2011 den Ryōji-Noyori-Preis, 1993 die Prelog-Medaille und 2009 den American Chemical Society Award for Creative Work in Synthetic Organic Chemistry. Seit 2003 ist er Fellow der American Association for the Advancement of Science. 2006 erhielt er den Tetrahedron Prize und 2007 den Japan Academy Prize, 2002 den Grand Prix de la Fondation Maison de Chimie und 2009 den Großen Preis für Synthetische Organische Chemie in Japan. 2002 erhielt er in Japan die Medaille mit Purpurnem Band. 2011 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Für 2017 wurde ihm der Roger Adams Award zugesprochen.
Toshirō Mutō (jap. 武藤 敏郎, Mutō Toshirō; * 2. Juli 1943 in Urawa (heute: Urawa-ku, Saitama)) war von 2003 bis 2008…
Toshirō Mutō (jap. 武藤 敏郎, Mutō Toshirō; * 2. Juli 1943 in Urawa (heute: Urawa-ku, Saitama)) war von 2003 bis 2008 stellvertretender Gouverneur (副総裁, fuku-sōsai) der Bank of Japan (BoJ). Zuvor war er Beamter im Finanzministerium. Er ist Absolvent der Universität Tokio.
Nariaki Nakayama (jap. 中山 成彬 Nakayama Nariaki; * 7. Juni 1943 in Kobayashi, Präfektur Miyazaki) ist ein ehemaliger…
Nariaki Nakayama (jap. 中山 成彬 Nakayama Nariaki; * 7. Juni 1943 in Kobayashi, Präfektur Miyazaki) ist ein ehemaliger japanischer Politiker (LDP→Tachiagare Nippon→Ishin→Kokoro→Kibō→parteilos). Er gehörte mit mehreren Unterbrechungen zwischen 1986 und 2021 für insgesamt acht Wahlperioden dem Shūgiin an, dem Unterhaus des nationalen Parlaments. Als Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (LDP), in der er der Machimura-Faktion angehörte, war er in den 2000er Jahren Bildungs- und Verkehrsminister. Nakayama steht der als revisionistisch geltenden Nippon Kaigi nahe.
Noriko Nakayama (jap. 中山 紀子, Nakayama Noriko; * 30. Mai 1943 als Noriko Takagi, 高木 紀子, Takagi Noriko) ist eine…
Noriko Nakayama (jap. 中山 紀子, Nakayama Noriko; * 30. Mai 1943 als Noriko Takagi, 高木 紀子, Takagi Noriko) ist eine ehemalige Badmintonspielerin aus Japan.
Kanji Kubomura (japanisch 久保村 寛 Kanji Kubomura; * 11. Mai 1943 in der Präfektur Gunma) ist ein ehemaliger japanischer…
Kanji Kubomura (japanisch 久保村 寛 Kanji Kubomura; * 11. Mai 1943 in der Präfektur Gunma) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer.
Fujio Masuoka (jap. 舛岡 富士雄, Masuoka Fujio; * 8. Mai 1943 in Takasaki, Präfektur Gunma) ist ein japanischer…
Fujio Masuoka (jap. 舛岡 富士雄, Masuoka Fujio; * 8. Mai 1943 in Takasaki, Präfektur Gunma) ist ein japanischer Elektroingenieur und der Erfinder des Flash-Speichers. Masuoka studierte an der Tōhoku-Universität, wo er 1971 mit einer Dissertation über die Induktanz von Halbleitern promovierte. Im gleichen Jahr nahm er eine Stellung bei Toshiba an. Dort interessierte er sich in erster Linie für die Technik Nichtflüchtiger Datenspeicher, die es ermöglicht, gespeicherte Informationen ohne Stromversorgung zu erhalten. Im Jahr 1980 erfand er den Flash-Speicher in NOR-Technik und 1986 den in NAND-Technik. Toshibas Investitionen in diese Techniken waren jedoch anfangs zu zaghaft, was dazu führte, dass Intel in diesem Sektor das leitende Unternehmen wurde. Im Jahr 1994 verließ Masuoka Toshiba, um eine Professur an der Tohoku-Universität anzunehmen. Seit 2005 ist er der technische Direktor von Unisantis Electronics, dessen Ziel es ist, integrierte Kreise mit dreidimensionalen Transistoren zu entwickeln.
Teruo Nimura (jap. 二村 昭雄, Nimura Teruo; * 2. Mai 1943) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler. Von 1966 bis 1976…
Teruo Nimura (jap. 二村 昭雄, Nimura Teruo; * 2. Mai 1943) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler. Von 1966 bis 1976 spielte er für den traditionsreichen Fußballverein Toyo Industries. Im Jahr 1970 spielte er in der japanischen Fußballnationalmannschaft.
Kenji Yamaoka (japanisch 山岡 賢次 Yamaoka Kenji; * 25. April 1943 in der Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Politiker…
Kenji Yamaoka (japanisch 山岡 賢次 Yamaoka Kenji; * 25. April 1943 in der Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Politiker in der Liberalen Partei, ehemaliger Abgeordneter des Shūgiin für den 4. Wahlkreis Tochigi und ehemaliger Vorsitzender der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit.
Kōichi Wajima (jap. 輪島 功一, eigentlich: 輪島 公一, beide Wajima Kōichi; * 21. April 1943 in Shibetsu, Hokkaidō, Japan) ist…
Kōichi Wajima (jap. 輪島 功一, eigentlich: 輪島 公一, beide Wajima Kōichi; * 21. April 1943 in Shibetsu, Hokkaidō, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im Halbmittelgewicht und dreifacher WBA- sowie zweifacher WBC-Weltmeister.
Tadao Ōnishi (jap. 大西 忠生, Ōnishi Tadao; * 18. April 1943 in der Präfektur Kyōto; † 29. Juni 2006) war ein japanischer…
Tadao Ōnishi (jap. 大西 忠生, Ōnishi Tadao; * 18. April 1943 in der Präfektur Kyōto; † 29. Juni 2006) war ein japanischer Fußballspieler und -trainer.
Hikaru Saeki (japanisch 佐伯 光 Saeki Hikaru; geb. 3. April 1943 in der Präfektur Gunma, Japanisches Kaiserreich) ist der…
Hikaru Saeki (japanisch 佐伯 光 Saeki Hikaru; geb. 3. April 1943 in der Präfektur Gunma, Japanisches Kaiserreich) ist der erste weibliche Admiral der Japanischen Maritimen Selbstverteidigungsstreitkräfte (JMSDF) und die erste Frau in den gesamten Japanischen Selbstverteidigungsstreitkräften, die den Generalsrang bzw. Admiralsrang erreicht hat. Ursprünglich ist Saeki promovierte Gynäkologin und Geburtshelferin und trat 1989 in die JMSDF ein. Nach ihrem Dienst in verschiedenen Militärkrankenhäusern und medizinischen Räumen an Bord von Marineschiffen wurde sie 1997 als erste Frau zur Leiterin eines JSDF-Krankenhauses ernannt, 2001 zum Konteradmiral befördert und 2003 in den Ruhestand versetzt.
Sekinari Nii (jap. 二井 関成, Nii Sekinari; * 20. März 1943 in Mine, Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer Politiker und…
Sekinari Nii (jap. 二井 関成, Nii Sekinari; * 20. März 1943 in Mine, Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer Politiker und war von 1996 bis 2012 Gouverneur von Yamaguchi. Nii wurde nach Abschluss seines Studiums an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio 1966 Beamter im Ministerium für Selbstverwaltung. Ab 1982 lehrte er auch an der Shōbō-Daigakkō, der Akademie der nationalen Feuerwehrbehörde. Ab 1983 war er bei der Nihon Shōbō Kyōkai, der „japanischen Feuerwehrgesellschaft“, ab 1984 in der Präfekturverwaltung von Yamaguchi tätig, zuletzt ab 1994 als Leiter der Finanzabteilung (suitōchō), einem der „drei [wichtigen] Ämter“ einer Präfekturverwaltung. 1996 beendete Nii seine Beamtenlaufbahn und wandte sich der Politik zu. Bei der Gouverneurswahl in Yamaguchi im August 1996 trat Gouverneur Tohoru Hirai nach fünf Amtszeiten nicht wieder an. Hirai unterstützte die Kandidatur des ehemaligen nationalen Abgeordneten und Ministers Akira Fukida, obwohl dieser von den Oppositionsparteien NFP und Kōmei unterstützt wurde. Nii hatte die formale Unterstützung der LDP, de facto vor allem der Mitsuzuka-Faktion, und konnte Fukida, den ehemaligen nationalen Abgeordneten Katsuhiko Ozawa (unterstützt von der Neuen Partei Sakigake) sowie zwei Kandidaten für die Liberale Liga und die KPJ schlagen. Danach wurde er dreimal jeweils nur gegen einen KPJ-Kandidaten im Amt bestätigt. Bei der Wahl 2012 kandidierte er nicht mehr, zu Niis Nachfolger wurde mit seiner Unterstützung Shigetarō Yamamoto gewählt.
Nobuko Imai (jap. 今井 信子, Imai Nobuko; * 18. März 1943 in Tokio) ist eine japanische Bratschistin, die sowohl als…
Nobuko Imai (jap. 今井 信子, Imai Nobuko; * 18. März 1943 in Tokio) ist eine japanische Bratschistin, die sowohl als Kammermusikerin als auch als Solistin bekannt wurde. Seit 1988 spielt sie eine Andrea Guarneri von 1690.
Midori Matsuya (jap. 松谷 翠, Matsuya Midori; * 18. März 1943; † 9. Januar 1994) war ein japanischer Pianist. Er…
Midori Matsuya (jap. 松谷 翠, Matsuya Midori; * 18. März 1943; † 9. Januar 1994) war ein japanischer Pianist. Er absolvierte die Tokyo National University of Fine Arts and Music und studierte unter Kichigoro Sato, Noboru Toyomasu, Naoya Fukai und Lay Lev.
Yoshi Takahashi (jap. 高橋 義治, Takahashi Yoshiharu, * 15. März 1943 in Tokio; † 1998 in Bad Reichenhall) war ein…
Yoshi Takahashi (jap. 高橋 義治, Takahashi Yoshiharu, * 15. März 1943 in Tokio; † 1998 in Bad Reichenhall) war ein japanischer Maler und Grafiker, der ab 1966 in Deutschland und ab 1974 in Österreich lebte und arbeitete. Neben seiner Lehrtätigkeit in München, in Salzburg und im Saarland schuf er vor allem Gemälde, Aquarelle, Gouachen, Aquatinten und Radierungen sowie einige Lithographien und Linoldrucke.
Taira Hara (japanisch はら たいら, eigentlich: 原 平, Hara Taira; * 8. März 1943 in Tosa-Yamada (heute: Stadt Kami), Präfektur…
Taira Hara (japanisch はら たいら, eigentlich: 原 平, Hara Taira; * 8. März 1943 in Tosa-Yamada (heute: Stadt Kami), Präfektur Kōchi; † 10. November 2006 in Fujimi, Präfektur Saitama) war ein japanischer Manga-Zeichner. Bereits mit 14 Jahren begann er, an verschiedene Magazine Mangas zu senden. 1963, mit 19 Jahren, zog er nach Tokio und brachte seinen ersten Comic als professioneller Zeichner mit Shinjuku B·B (新宿B·B) im Manga-Magazin Manga Times heraus. Es folgten zahlreiche weitere Werke, die vor allem mit Nonsens-Humor arbeiteten. Seinen bekanntesten Manga kreierte er ab 1972 mit Monrō-chan (モンローちゃん) für das Seinen-Magazin Manga Goraku. Haras große Popularität in Japan ging vor allem auf seine Teilnahme an der Quizshow Quiz Derby (クイズダービー) des Fernsehsenders TBS zurück. An dieser nahm er von 1977 bis 1992 bei über 800 Sendungen als prominenter Fragenbeantworter teil. Wegen der Teilnahme an dieser Fernsehsendung arbeitete er fortan nicht mehr für Manga-Magazine, sondern für Zeitungen. Er veröffentlichte in den 1980er Jahren unter anderem in Sankei Shimbun, Hokkaido Shimbun, Nihon Keizai Shimbun und Chunichi Shimbun Mangas. Außerdem schrieb er Englischlehrbücher für ältere Leute und ein Buch über seine Erfahrungen mit Klimakterium virile. Hara starb im Alter von 63 Jahren an Leberversagen.
Katsuto Momii (jap. 籾井 勝人, Momii Katsuto; * 4. März 1943 in Yamada (heute: Kama), Präfektur Fukuoka) ist ein…
Katsuto Momii (jap. 籾井 勝人, Momii Katsuto; * 4. März 1943 in Yamada (heute: Kama), Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Manager und seit Januar 2014 Vorsitzender (kaichō) des öffentlich-rechtlichen Rundfunksenders NHK (engl. Japan Broadcasting Corp.). Momii arbeitete nach seinem Studium an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kyūshū ab 1965 für Mitsui Bussan (engl. Mitsui & Co., Ltd.), wo er 1997 in den Vorstand aufstieg und unter anderem die US-Tochtergesellschaft leitete und Vizepräsident war. 2005 wechselte er zu Nihon Unisys (engl. ~), das er bis 2011 als Präsident führte. Danach war er als Berater tätig und außerdem Vizepräsident der Nippon Badminton Kyōkai und bis 2013 Präsident der Badminton Asia Confederation. Im Dezember 2013 bestimmte der Leitungsausschuss (keiei iinkai) der NHK Momii zum Nachfolger von Masayuki Matsumoto, der sich nach einer dreijährigen Amtszeit von der Spitze der NHK zurückzog. Momii trat den Vorsitz am 25. Januar 2014 an. In Interviews zum Amtsantritt löste er Proteste in der nationalen und internationalen Öffentlichkeit aus, als er die politische Neutralität der NHK in Frage stellte, forderte, die NHK solle in Territorialkonflikten mit Nachbarstaaten deutlicher Stellung beziehen, das Gesetz der Regierung Abe zum Schutz von Staatsgeheimnissen verteidigte und die Zwangsprostitution für das japanische Militär im Pazifikkrieg („Trostfrauen“) als normale Praxis eines Landes im Krieg bezeichnete.
Takashi „Gon“ Mizuhashi (jap. 水橋 孝, Mizuhashi Takashi; * 2. März 1943) ist ein japanischer Jazzmusiker (Kontrabass).…
Takashi „Gon“ Mizuhashi (jap. 水橋 孝, Mizuhashi Takashi; * 2. März 1943) ist ein japanischer Jazzmusiker (Kontrabass). Takashi Mizuhashi spielte ab den späten 1960er-Jahren in der japanischen Jazzszene; erste Aufnahmen entstanden mit Chris Connor (Softly and Swingin’), die er mit Hideo Ichikawa, Shungo Sawada und George Otsuka bei einer Studiosession in Tokio begleitete. In den folgenden Jahren arbeitete er u. a. mit Kimiko Kasai, Yuji Ohno, Masaru Imada, Kohsuke Mine, Isao Suzuki, George Otsuka, George Kawaguchi, Hideo Ichikawa, Shigeko Toya, Emiko Kai, Dave Burrell (Lush Life, 1978), Shingo Okudaira, Yoshiaki Miyanoue, Hidehiko Matsumoto, Archie Shepp (Tray of Silver, 1979) und Marion Brown. Außerdem arbeitete Mizuhashi ab den frühen 1970er-Jahren mit eigenen Formationen. Mit seinem Quartett (mit Yoshio Otomo, Fumio Karashima, Hideo Sekine) nahm er zwei LPs für Three Blind Mice auf und begleitete die Sängerin Yoshiko Goto. 1977 spielte Mizuhashi mit Herbie Hancock das Album One Tuesday in New York (Denon) ein, an dem auch Teruo Nakamura und Bruno Carr mitwirkten; es war die erste Produktion des neuen Denon Jazz-Labels. An seinen Alben Early Summer in Tokyo und Gon's Delight (Denon/Nippon Columbia) waren 1978 bei einer Session in Tokio Horacee Arnold, Cecil Bridgewater, Archie Shepp und Mickey Tucker beteiligt. 1989 spielte er erneut mit Dave Burrell, mit dem er das Duoalbum Plays Ellington & Monk (Denon) einspielte. In den 90ern wirkte er noch bei Aufnahmen von Takashi Miyazawa, Eri Kayama und Hioaki Panryu mit. Im Bereich des Jazz listet der Diskograf Tom Lord seine Beteiligung zwischen 1969 und 2012 an 51 Aufnahmesessions.
Akinori Nakayama (jap. 中山 彰規 Nakayama Akinori; * 1. März 1943 in der Präfektur Aichi; † 9. März 2025) war ein…
Akinori Nakayama (jap. 中山 彰規 Nakayama Akinori; * 1. März 1943 in der Präfektur Aichi; † 9. März 2025) war ein japanischer Kunstturner. Er nahm an den Olympischen Spielen in Mexiko (1968) und München (1972) teil und gewann sechs Goldmedaillen. Am 21. Mai 2005 wurde er in die International Gymnastics Hall of Fame aufgenommen.
Ohmae Kenichi (jap. 大前 研一, Ōmae Ken’ichi; * 1943) ist ein japanischer Unternehmensberater und Autor von mehr als 140…
Ohmae Kenichi (jap. 大前 研一, Ōmae Ken’ichi; * 1943) ist ein japanischer Unternehmensberater und Autor von mehr als 140 Büchern über Management und gesellschaftspolitische Themen. Er ist ein Vertreter des Neoliberalismus.
Takashi Fujisawa (jap. 藤沢 隆, Fujisawa Takashi; * 7. Februar 1943 in Yoichi, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer…
Takashi Fujisawa (jap. 藤沢 隆, Fujisawa Takashi; * 7. Februar 1943 in Yoichi, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer und Nordischer Kombinierer.