Kiyomi Tsujimoto (jap. 辻元 清美 Tsujimoto Kiyomi; * 28. April 1960 in Ōyodo, Präfektur Nara) ist eine japanische…Kiyomi Tsujimoto (jap. 辻元 清美 Tsujimoto Kiyomi; * 28. April 1960 in Ōyodo, Präfektur Nara) ist eine japanische Politikerin (SDP→parteilos→SDP→parteilos→DPJ→DFP→KDP) und seit 2022 Verhältniswahlabgeordnete im Sangiin, dem Oberhaus der Kokkai. Davor war sie mit Unterbrechung von 1996 bis 2021 Mitglied im Shūgiin, dem Unterhaus, aus Osaka.
Hajime Mizoguchi (jap. 溝口 肇, Mizoguchi Hajime; * 23. April 1960 in Tokio) ist ein japanischer Cellist und Komponist. Er…Hajime Mizoguchi (jap. 溝口 肇, Mizoguchi Hajime; * 23. April 1960 in Tokio) ist ein japanischer Cellist und Komponist. Er war mit Yōko Kanno verheiratet.
Gō Koyama (jap. 小山 剛, Koyama Gō; * 18. April 1960 in Tokio) ist ein japanischer Rechtswissenschaftler und Professor für…Gō Koyama (jap. 小山 剛, Koyama Gō; * 18. April 1960 in Tokio) ist ein japanischer Rechtswissenschaftler und Professor für Verfassungsrecht an der Keiō-Universität (Tokio).
Hiromi Taniguchi (jap. 谷口 浩美 Taniguchi Hiromi; * 5. April 1960 in Nangō, Präfektur Miyazaki) ist ein ehemaliger…Hiromi Taniguchi (jap. 谷口 浩美 Taniguchi Hiromi; * 5. April 1960 in Nangō, Präfektur Miyazaki) ist ein ehemaliger japanischer Langstreckenläufer. In seinem Heimatland konnte er bei den Weltmeisterschaften 1991 in Tokio den Titel im Marathon erringen, wobei sich die Extrembedingungen (Hitze und 73 % Luftfeuchtigkeit) in der Siegerzeit (2:14:57 h) niederschlugen. Dies ist der bislang einzige Titel, den männliche japanische Marathonläufer bei Weltmeisterschaften gewinnen konnten (Stand 2007), bei Olympischen Spielen siegte nur der koreastämmige Japaner Son Kitei 1936 für Japan. Weitere Erfolge Taniguchis bei internationalen Meisterschaften waren ein zweiter Platz bei den Asienspielen 1986 und ein achter Platz bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona. Außerdem siegte er 1987 beim London-Marathon, zweimal beim Tokyo International Men’s Marathon (1987 und 1989) und 1990 beim Rotterdam-Marathon. Seine Bestzeit (2:07:40 h) stellte er 1988 beim Peking-Marathon auf.
Norio Tsukitate (jap. 築舘 範男, Tsukitate Norio; * 2. April 1960 in der Präfektur Aichi, Japan) ist ein ehemaliger…Norio Tsukitate (jap. 築舘 範男, Tsukitate Norio; * 2. April 1960 in der Präfektur Aichi, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und derzeitiger -trainer. Er war Nationaltrainer der Fußballnationalmannschaften von Guam, Bhutan und bis 2019 von Osttimor, sowie Trainer der Frauen-Nationalmannschaft von Bangladesch.
Yōko Tawada (jap. 多和田 葉子, Tawada Yōko; * 23. März 1960 in Nakano, Tokio) ist eine japanische Schriftstellerin, die in…Yōko Tawada (jap. 多和田 葉子, Tawada Yōko; * 23. März 1960 in Nakano, Tokio) ist eine japanische Schriftstellerin, die in Berlin lebt und in japanischer sowie deutscher Sprache schreibt.
Paul Toshihiro Sakai (* 23. März 1960 in Ashiya, Präfektur Hyōgo, Japan) ist ein japanischer Geistlicher und…Paul Toshihiro Sakai (* 23. März 1960 in Ashiya, Präfektur Hyōgo, Japan) ist ein japanischer Geistlicher und römisch-katholischer Weihbischof in Osaka-Takamatsu.
Hiroshi Masuoka (* 13. März 1960) ist ein japanischer Marathonrallye-Fahrer, der besonders für seine Siege bei der…Hiroshi Masuoka (* 13. März 1960) ist ein japanischer Marathonrallye-Fahrer, der besonders für seine Siege bei der Rallye Dakar bekannt ist. Masuoka nahm 1979 an seiner ersten Offroad-Rallye teil. 1987 folgte seine erste Teilnahme an der Rallye Dakar. 1990 siegte er in der Klasse T2 der seriennahen Fahrzeuge. 1994 wurde er Fahrer des Mitsubishi-Werksteams und erzielte Platz vier in der Gesamtwertung der Rallye Dakar. Im Laufe des Jahres begann Masuoka seine Zusammenarbeit mit dem Copiloten Andreas Schulz, der bis 1999 sein Beifahrer blieb. Sie schafften es ein Jahr darauf bei der Rallye Dakar auf den zehnten Platz und schlossen auch die UAE Desert Challenge mit dem vierten Platz sehr gut ab. 1997 setzte Masuoka mit dem zweiten Platz einen Höhepunkt seiner Karriere. Im Jahr darauf war er auch wieder weit vorne mit dabei und beendete die Rallye Dakar auf dem vierten Platz. 2001 wurde Masuoka wieder Zweiter. Masuokas größter Moment folgte 2002, als er im Mitsubishi Pajero die Rallye Dakar für sich entscheiden konnte. Er war nach Kenjirō Shinozuka erst der Zweite Japaner, dem dieser Erfolg gelang. 2003 konnte Masuoka seinen Titel verteidigen, diesmal im neuen Pajero Evolution. Er gewann außerdem die Baja Italien. 2004 wurde er bei der Rallye Dakar hinter seinem Teamkollegen Stéphane Peterhansel Zweiter. Danach trat er vorläufig zurück. Wenige Monate später kehrte Masuoka im Oktober 2004 zurück ins Cockpit und gewann bei seiner sechsten Teilnahme die UAE Desert Challenge. Die Rallye Dakar 2005 musste er aufgrund von Motorproblemen aufgeben. Bei der zweiten Veranstaltung der Saison 2005, der Rallye Tunesien, schaffte es Masuoka mit dem dritten Platz auf das Podest. 2006 verlor er nach einem Unfall in Marokko seine Chance auf einen dritten Gesamtsieg bei der Rallye Dakar. Bei der Rallye Dakar 2007 wurde Masuoka nur Sechster, da er die Kupplung austauschen musste, und infolgedessen viel Zeit verlor. Die Rallye Dakar 2009 musste er bereits auf der ersten Etappe vorzeitig beenden.
Hideaki Ōmura (jap. 大村 秀章 Ōmura Hideaki; * 9. März 1960 in Hekinan, Präfektur Aichi) ist ein parteiloser japanischer…Hideaki Ōmura (jap. 大村 秀章 Ōmura Hideaki; * 9. März 1960 in Hekinan, Präfektur Aichi) ist ein parteiloser japanischer Politiker, Gouverneur von Aichi und ehemaliger Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Verhältniswahlblock Tōkai. Bis 2010 war er Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (LDP), darin der Nukaga-Faktion. Ōmura studierte Rechtswissenschaft an der Universität Tokio und wurde nach seinem Abschluss 1982 Beamter im Ministerium für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei. 1995 wechselte er in die Politik und übernahm den Vorsitz des LDP-Büros für den 13. Wahlkreis Aichi, den er bei der Shūgiin-Wahl 1996 zwar an Satoshi Shima verlor, aber über den Verhältniswahlblock Tōkai gewählt wurde. Den Wahlkreis konnte er bei den drei folgenden Wahlen gewinnen (im Jahr 2000 um weniger als 400 Stimmen), 2009 unterlag er dem Demokraten Kensuke Ōnishi, wurde aber wieder über den Block als Abgeordneter bestätigt und war danach der einzige LDP-Abgeordnete aus Aichi. 2001 wurde er nach dem Amtsantritt des ersten Kabinetts Koizumi parlamentarischer Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, ein Jahr später Vizeminister im Kabinettsbüro, eine Position, die er 2006 im Kabinett Abe erneut erhielt, als er den zum Staatsminister berufenen Yoshimi Watanabe ersetzte. Von 2009 bis 2010 war er Vizeminister im Arbeits- und Sozialministerium. In der LDP war er unter anderem stellvertretender Vorsitzender des Komitees für Parlamentsangelegenheiten (2008, 2010) und Vorsitzender des Präfekturverbands Aichi. Im Dezember 2010 verließ er die LDP und legte im Januar 2011 sein Abgeordnetenmandat nieder, um als Unabhängiger bei der Gouverneurswahl in Aichi im Februar 2011 um die Nachfolge von Masaaki Kanda zu kandidieren. Im Wahlkampf setzte sich Ōmura insbesondere für eine Senkung der präfekturalen „Bürgersteuer“ (kenmin-zei) um zehn Prozent ein. Die Wahl am 6. Februar 2011 gewann er mit Unterstützung durch die Kōmeitō und die Regionalpartei Genzei Nippon von Takashi Kawamura, der am gleichen Tag die Bürgermeisterwahl in Nagoya gewann und beim Recall-Referendum die Auflösung des Stadtrates erreichte, gegen zwei Kandidaten, die durch die beiden großen Parteien LDP und DPJ gestützt wurden, und zwei weitere Bewerber. Für die Gouverneurswahl hatte Ōmura eine eigene Partei gegründet, die Nihon-ichi Aichi no Kai (日本一愛知の会, engl. ATJ), die ihn bei der Gouverneurswahl unterstützte und bei der Parlamentswahl in Aichi im April 2011 mit der Genzei Nippon kooperierte, fünf Mandate gewann und anschließend eine gemeinsame Fraktion mit der Genzei Nippon bildete. Im Sommer 2012 gründete Ōmura das Chūkyō Ishin no Kai (中京維新の会), mit dem er ursprünglich durch Kandidatennominierungen bei der vor Herbst 2013 fälligen nächsten Shūgiin-Wahl in die nationale Politik vorstoßen wollte. 2015, 2019 und 2023 wurde Ōmura jeweils mit Zweidrittelmehrheiten wiedergewählt.
Chachamaru (* 3. März 1960 in der Präfektur Kyōto, Japan als Yukihiro Fujimura (jap. 藤村幸宏, Fujimura Yukihiro)) ist ein…Chachamaru (* 3. März 1960 in der Präfektur Kyōto, Japan als Yukihiro Fujimura (jap. 藤村幸宏, Fujimura Yukihiro)) ist ein japanischer Gitarrist im GacktJOB.
Jun Tanaka (* 27. Februar 1960 in Miyagi) ist ein japanischer Kunsthistoriker an der Universität Tokio in der Abteilung…Jun Tanaka (* 27. Februar 1960 in Miyagi) ist ein japanischer Kunsthistoriker an der Universität Tokio in der Abteilung für interdisziplinäre Kulturstudien. Er vertritt auch die Ideengeschichte. Tanaka promovierte in Kunstgeschichte an der Universität Tokio. Seine Interessen richteten sich auf die deutsche Avantgarde der Zwischenkriegszeit (Kurt Schwitters, Gilbert Clavel), die moderne Architektur (Ludwig Mies van der Rohe, Adolf Loos), Theorie und Praxis urbaner Imagination (Großstadtlyrik, Passagenwerk von Walter Benjamin, Aldo Rossi, W.G. Sebald), eine vergleichende Geschichte der politischen Ästhetik (Hans Jürgen Syberberg, Carl Schmitt, Yukio Mishima, Bunso Hashikawa, Otto Höfler, Georges Dumézil, Giuseppe Terragni), vor allem aber zu Aby Warburg und seinem Bildatlas Mnemosyne. Er erhielt 2010 den Philipp Franz von Siebold-Preis.
Kaiser Naruhito [naɺ̠ɯçito] (japanisch 徳仁; * 23. Februar 1960 in Tokio, Japan) ist der Kaiser von Japan (Tennō). Er…Kaiser Naruhito [naɺ̠ɯçito] (japanisch 徳仁; * 23. Februar 1960 in Tokio, Japan) ist der Kaiser von Japan (Tennō). Er bestieg am 1. Mai 2019 den Chrysanthementhron und wurde am 22. Oktober 2019 offiziell zum 126. Tennō ausgerufen. Naruhito ist der älteste Sohn seines Vorgängers Akihito und Michiko. Seine Regierungsdevise trägt den Namen Reiwa (令和, „schöne Harmonie“).
Hisayo Fukumitsu (jap. 福光 久代, Fukumitsu Hisayo; * 19. Februar 1960 in Yoshinogari, Präfektur Saga) ist eine ehemalige…Hisayo Fukumitsu (jap. 福光 久代, Fukumitsu Hisayo; * 19. Februar 1960 in Yoshinogari, Präfektur Saga) ist eine ehemalige japanische Hochspringerin. Bei den Asienmeisterschaften 1979 in Tokio gewann sie Bronze. 1981 siegte sie bei den Pacific Conference Games in Christchurch und bei den Asienmeisterschaften in Tokio mit ihrer persönlichen Bestleistung von 1,93 m. Beim Weltcup in Rom wurde sie Siebte. 1982 holte sie Silber bei den Asienspielen in Neu-Delhi. Bei den Weltmeisterschaften 1983 in Helsinki und den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles schied sie in der Qualifikation aus. 1980, 1982 und 1984 wurde sie Japanische Meisterin.
Isao Miyoshi (jap. 三好 功郎, Miyoshi Isao; * 16. Februar 1960) ist ein japanischer Jazzgitarrist. Isao Miyoshi spielte ab…Isao Miyoshi (jap. 三好 功郎, Miyoshi Isao; * 16. Februar 1960) ist ein japanischer Jazzgitarrist. Isao Miyoshi spielte ab den späten 1980er-Jahren in der japanischen Jazzszene; erste Aufnahmen entstanden 1990 mit Hiroshi Itaya & Guilty Physic, einem Mitschnitt aus dem Tokioter Jazzclub Pit Inn (Shake You Up). In den folgenden Jahren arbeitete er u. a. mit Shin’ichi Katō, Kurumi Shimizu und mit Kōichi Matsukaze (Album Mangekyō (万華鏡, dt. „Kaleidoskop“)). Für das Label Paddle Wheel nahm er 1995 mit Benisuke Sakai und Shuichi Murakami sein Debütalbum Sankichi-ism auf, 1998 folgte das Album Your Smile, auf dem er in Quartettbesetzung mit Toots Thielemans, Daryl Hall und Akira Tana spielte. In dieser Zeit wirkte er auch bei Aufnahmen von Kazutoki Umezu und Masahiko Osaka (Black Box) mit; im Bereich des Jazz listet ihn Tom Lord zwischen 1990 und 1997 bei neun Aufnahmesessions. 2003 legte er das Album Suprise vor, zuletzt My Holiday.
Mitsuko Miyagawa (japanisch 宮川 美津子 Miyagawa Mitsuko; * 13. Februar 1960 in Toyohashi) ist eine japanische Juristin. Sie…Mitsuko Miyagawa (japanisch 宮川 美津子 Miyagawa Mitsuko; * 13. Februar 1960 in Toyohashi) ist eine japanische Juristin. Sie ist seit 2023 Richterin am Obersten Gerichtshof Japans.
Noboru Shinoda (jap. 篠田 昇, Shinoda Noboru; * 21. Februar 1952 in Misato, Saitama, Japan; † 22. Juni 2004 in Tokio…Noboru Shinoda (jap. 篠田 昇, Shinoda Noboru; * 21. Februar 1952 in Misato, Saitama, Japan; † 22. Juni 2004 in Tokio, Japan) war ein japanischer Kameramann. Er studierte Kunstwissenschaft an der Nihon-Universität in Tokio. Ab Anfang der 1970er-Jahre arbeitete er als Kameramann für verschiedene Filme. Erstmals für die Kamera eines Kinofilms war er 1985 bei Shinji Sōmais Love Hotel zuständig. Für diesen Film wurde er auf dem Yokohama Film Festival als Bester Kameramann ausgezeichnet. In den folgenden Jahren arbeitete er unter anderem für Regisseure wie Sōgo Ishii, Katsuhiro Otomo und Kazuyuki Izutsu. 1994 begann er, mit dem Regisseur Shunji Iwai zusammenzuarbeiten. Für dessen Film Love Letter wurde er 1996 auf dem Yokohama Film Festival ausgezeichnet. Für das Kriminaldrama Yentown – Swallowtail Butterfly mit Chara und Ayumi Ito in den Hauptrollen war er 1997 für den Japanese Academy Award in der Kategorie Beste Kamera nominiert. 2004 arbeitete er als Kameramann neben Shunji Iwais Jugendfilm Hana to Alice auch bei Isao Yukisadas kommerziell erfolgreichem Romantikdrama Sekai no chūshin de, ai o sakebu nach einem Bestseller von Kyōichi Katayama, in dem Takao Ōsawa und Masami Nagasawa die Hauptrollen spielten. Er litt an Leberinsuffizienz und starb 2004, im Alter von 52 Jahren, an der Krankheit. Den Japanese Academy Award für die Beste Kamera erhielt er postum, im Februar 2005, für Sekai no chūshin de, ai o sakebu.
Maki Kawai (japanisch 川合 眞紀; geb. 1956) ist eine japanische Chemikerin und Hochschullehrerin. Sie wurde 2018 die erste…Maki Kawai (japanisch 川合 眞紀; geb. 1956) ist eine japanische Chemikerin und Hochschullehrerin. Sie wurde 2018 die erste weibliche Präsidentin der Japanischen Gesellschaft für Chemie seit deren Gründung im Jahr 1878.
Ryūichi Sakamoto (japanisch 坂本 龍一, Sakamoto Ryūichi; * 17. Januar 1952 in Nakano, Präfektur Tokio; † 28. März 2023 in…Ryūichi Sakamoto (japanisch 坂本 龍一, Sakamoto Ryūichi; * 17. Januar 1952 in Nakano, Präfektur Tokio; † 28. März 2023 in Tokio) war ein japanischer Komponist, Pianist, Produzent und Schauspieler. Er bewegte sich in verschiedenen musikalischen Genres wie Jazz, Neo-Klassik oder (Avantgarde-)Pop und komponierte zahlreiche Filmmusiken.
Minoru Kawawada (* 16. Januar 1952 in der Präfektur Ibaraki, Japan) ist ein Karateka (7. Dan) und arbeitet als Vice…Minoru Kawawada (* 16. Januar 1952 in der Präfektur Ibaraki, Japan) ist ein Karateka (7. Dan) und arbeitet als Vice General Manager der Technical Division der Japan Karate Association (JKA). Kawawada arbeitet als Vollzeit-Instructor im Hauptquartier der JKA in Tokio und Leiter des Hoitsugan und war lange Zeit ein erfolgreicher Wettkämpfer. 1985 wurde er Weltmeister beim 1st Shoto World Cup in Kata und Kumite.
Tatsuhiko Seta (jap. 瀬田 龍彦, Seta Tatsuhiko; * 15. Januar 1952 in der Präfektur Iwate) ist ein ehemaliger japanischer…Tatsuhiko Seta (jap. 瀬田 龍彦, Seta Tatsuhiko; * 15. Januar 1952 in der Präfektur Iwate) ist ein ehemaliger japanischer Fußballtorhüter.
Keizō Hamada (jap. 浜田 恵造, Hamada Keizō; * 10. Januar 1952 in Kan’onji, Präfektur Kagawa) ist ein japanischer Politiker.…Keizō Hamada (jap. 浜田 恵造, Hamada Keizō; * 10. Januar 1952 in Kan’onji, Präfektur Kagawa) ist ein japanischer Politiker. Von 2010 bis 2022 war er für drei Amtszeiten Gouverneur von Kagawa. Hamada ist Absolvent der Universität Tokio und wurde nach seinem Studienabschluss 1975 Beamter im Finanzministerium. Von 1990 bis 1996 leitete er die Abteilung für allgemeine Angelegenheiten (sōmu-kyoku) in der Präfekturverwaltung von Yamagata, ab 2002 die regionale Außenstelle Tōkai des Finanzministeriums (Tōkai zaimu-kyoku) und von 2007 bis 2008 die Tokioter Zollbehörde (Tōkyō zeikan) mit Zuständigkeit für sieben ostjapanische Präfekturen. 2009 beendete er seine Beamtenlaufbahn. 2010 kandidierte Hamada als Unabhängiger bei der Gouverneurswahl in Kagawa um die Nachfolge von Takeki Manabe, der nach drei Amtszeiten nicht mehr antrat. Seine Kandidatur wurde formal von keiner Partei getragen, erhielt aber Unterstützung aus den vier wichtigsten Fraktionen im Präfekturparlament (LDP, DP, Kōmeitō, SDP) sowie dem Gewerkschaftsbund Rengō Kagawa. Hauptthema im Wahlkampf waren die Wirtschafts- und Beschäftigungssituation in Kagawa. Die Wahl am 29. August 2010 entschied Hamada bei niedriger Wahlbeteiligung von knapp 37 % gegen die Unabhängige Satoko Watanabe, eine ehemalige Präfekturparlamentsabgeordnete, und einen KPJ-gestützten Kandidaten mit rund 46 % der Stimmen für sich. 2014 und 2018 wurde Hamada jeweils gegen nur einen, kommunistischen Herausforderer klar im Amt bestätigt. Zur Wahl 2022 trat er nicht mehr an.
Jiichirō Date (jap. 伊達 治一郎, Date Jiichirō; * 6. Januar 1952 in der Präfektur Ōita, Japan; † 20. Februar 2018) war ein…Jiichirō Date (jap. 伊達 治一郎, Date Jiichirō; * 6. Januar 1952 in der Präfektur Ōita, Japan; † 20. Februar 2018) war ein japanischer Ringer. Er war Olympiasieger 1976 im freien Stil im Weltergewicht.
Hiroya Masuda (jap. 増田 寛也, Masuda Hiroya; * 20. Dezember 1951 in Setagaya, Tokio) ist ein parteiloser japanischer…Hiroya Masuda (jap. 増田 寛也, Masuda Hiroya; * 20. Dezember 1951 in Setagaya, Tokio) ist ein parteiloser japanischer Politiker und war zwischen August 2007 und September 2008 Minister für Innere Angelegenheiten und Kommunikation. Anders als die meisten Minister gehörte er nicht dem Parlament an. Masuda ist Absolvent der Universität Tokio und war anschließend Beamter im Bauministerium. Von 1995 bis 2007 war er Gouverneur der Präfektur Iwate. Premierminister Shinzō Abe ernannte ihn kurz vor seinem Rücktritt zum Innenminister. Unmittelbar darauf musste Masuda zugeben, während seines Wahlkampfs als Gouverneur 2003 eine Spende nicht korrekt verbucht zu haben. Sein Ministerium ist auch für die Umsetzung des Gesetzes zur Parteifinanzierung zuständig. Im September 2008 übernahm ihn Premierminister Tarō Asō nicht in sein Kabinett, sein Nachfolger wurde Kunio Hatoyama.
Mitsuo Sawamoto (jap. 澤本 光男, Sawamoto Mitsuo; * 1951 in Kyōto) ist ein japanischer Polymerchemiker an der Universität…Mitsuo Sawamoto (jap. 澤本 光男, Sawamoto Mitsuo; * 1951 in Kyōto) ist ein japanischer Polymerchemiker an der Universität Kyōto.
Michio Jimbō (jap. 神保 道夫, Jimbō Michio; * 1951) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit mathematischer Physik…Michio Jimbō (jap. 神保 道夫, Jimbō Michio; * 1951) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit mathematischer Physik beschäftigt.
Aiji Tanaka (* 1951 in Tokio) ist ein japanischer Politikwissenschaftler. Er ist Professor und Direktor des Global…Aiji Tanaka (* 1951 in Tokio) ist ein japanischer Politikwissenschaftler. Er ist Professor und Direktor des Global Education Center der Waseda-Universität. Von 2014 bis 2016 amtierte er als Präsident International Political Science Association (IPSA). Tanaka machte 1975 das Bachelor-Examen in Politikwissenschaft an der Waseda-Universität und wurde 1985 an der US-amerikanischen Ohio State University zum Ph.D. promoviert. Danach kehrte er nach Japan zurück und war nacheinander Dozent an der Dohto-Universität, der Toyo Eiwa Universität und der Aoyama-Gakuin-Universität. Seit 1998 ist er wieder an der Waseda-Universität tätig. Seine wissenschaftlichen Hauptinteressen liegen bei der Wahlforschung und der Analyse der öffentlichen Meinung. Er fungierte als Präsident der Japanese Electoral Studies Association und war Mitglied im Vorstand der Japanese Political Science Association, bevor er zum IPSA-Präsidenten gewählt wurde.
Hitoshi Nagai (jap. 永井 均, Nagai Hitoshi; * 10. November 1951) ist ein japanischer Philosoph, der an der…Hitoshi Nagai (jap. 永井 均, Nagai Hitoshi; * 10. November 1951) ist ein japanischer Philosoph, der an der Nihon-Universität lehrte. Seine Hauptforschungsgebiete sind Metaphysik und Metaethik.
Keizō Takemi (japanisch 武見 敬三 Takemi Keizō; * 5. November 1951 im Bezirk Minato der Präfektur Tokio) ist ein…Keizō Takemi (japanisch 武見 敬三 Takemi Keizō; * 5. November 1951 im Bezirk Minato der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker (Liberaldemokratische Partei (Japan), Asō-Faktion), und war mit Unterbrechung (2007–2012) von 1995 bis 2025 Mitglied des Rätehauses, des Oberhauses des Nationalparlaments, zuletzt ab 2013 für seine Heimatpräfektur Tokio und war von 2023 bis 2024 Sozial- und Arbeitsminister im umgebildeten zweiten Kabinett Kishida.
Yasuko Agawa (jap. 阿川 泰子, Agawa Yasuko; * 16. Oktober 1951 in Kamakura, Präfektur Kanagawa) ist eine japanische J-Pop-…Yasuko Agawa (jap. 阿川 泰子, Agawa Yasuko; * 16. Oktober 1951 in Kamakura, Präfektur Kanagawa) ist eine japanische J-Pop-, Funk- und Jazzsängerin, die ihre größten Erfolge in den 1970er- und 80er-Jahren hatte. Agawa begann als Filmschauspielerin und spielte Nebenrollen in den Produktionen Chi o suu bara (1974), Weltkatastrophe 1999? (1974) und Die Brut des Teufels (1975). 1978 legte sie ihr Debütalbum Love-Bird vor, auf dem sie Standards wie „Blue Moon“, „Someone to Watch Over Me“ oder „What a Difference a Day Makes“ interpretierte. Es folgten bis 2007 eine Reihe von Alben, bei denen sie u. a. von Kunimitsu Inaba, Shuichi Murakami, Takeru Muraoka, Seiichi Nakamura, Soichi Noriki und Tsuyoshi Yamamoto, bei Sessions in den Vereinigten Staaten u. a. von Richard Evans, Wilton Felder, Victor Feldman, Alan Kaplan, Bobby Lyle und Joe Sample begleitet wurde. Das Album All Right With Me spielte sie 1984 mit Nobuo Kato, Tommy Flanagan, George Mraz und Art Taylor ein; im folgenden Jahr nahm sie mit Konosuke Saito, Takeru Muraoka, Sir Roland Hanna, Sadanori Nakamure, Ron Carter, Lewis Nash und Kenyatta Abdul-Rahman das Album Melodies auf. Sérgio Mendes war Co-Produzent ihres Bossa-Nova-Albums Ouro do Manaus (1988). In Los Angeles entstand das Ellington-Album My Duke; in der Begleitband spielten u. a. Snooky Young, Chuck Findley, Warren Luening, Chauncey Welsch, Gary Foster, Pete Christlieb, Jack Nimitz, Ron Eschete, Chuck Berghofer und Harvey Mason. 1989 wurde sie in der Fernsehshow Osharé 30/30 herausgestellt; Mitte der 1990er Jahre trat sie in der Musik- und Talkshow BS Jazz Kissa auf. Im Bereich des Jazz war sie zwischen 1977 und 2001 an 29 Aufnahmesessions beteiligt.
Natsuo Kirino (jap. 桐野 夏生 Kirino Natsuo; * 7. Oktober 1951 in Kanazawa, Präfektur Ishikawa als Mariko Hashioka (橋岡 まり子…Natsuo Kirino (jap. 桐野 夏生 Kirino Natsuo; * 7. Oktober 1951 in Kanazawa, Präfektur Ishikawa als Mariko Hashioka (橋岡 まり子, Hashioka Mariko)) ist eine japanische Schriftstellerin; seit Mai 2021 ist sie die 18. Präsidentin des japanischen P.E.N Clubs und zugleich seine erste weibliche Vorsitzende. Ihre allgemeine Agenda gibt sie unter anderem in einem Interview von 2005 bekannt, ihr Anliegen als Präsidentin des Schriftstellerverbandes stellt sie in einem Interview mit The Bookseller vor.
Masaaki Kanda (jap. 神田 真秋, Kanda Masaaki; * 1. Oktober 1951 in Ichinomiya, Präfektur Aichi) ist ein japanischer…Masaaki Kanda (jap. 神田 真秋, Kanda Masaaki; * 1. Oktober 1951 in Ichinomiya, Präfektur Aichi) ist ein japanischer Politiker und war von 1999 bis 2011 Gouverneur der Präfektur Aichi. Kanda studierte Rechtswissenschaften an der Chūō-Universität. Ab 1976 arbeitete er als Anwalt in Nagoya. Von 1991 bis 1998 war er Bürgermeister seiner Heimatstadt Ichinomiya. 1999 gewann er die Gouverneurswahlen mit Unterstützung aller großen Parteien mit Ausnahme der KPJ im ersten Anlauf, nachdem Reiji Suzuki nach 16 Jahren Amtszeit nicht mehr antrat, um sich der Vorbereitung der Expo 2005 zu widmen. Bei seiner dritten Wiederwahl 2007 setzte Kanda sich mit der Unterstützung von LDP und Kōmeitō gegen den von DPJ, SDP und Neuer Partei Japan gestützten Yoshihiro Ishida (Bürgermeister von Inuyama) durch. 2011 trat Kanda nicht wieder an, zu seinem Nachfolger wurde der ehemalige LDP-Shūgiin-Abgeordnete Hideaki Ōmura gewählt. Von 1999 bis zur Einstellung des Betriebs 2006 war Kanda Vorstandsvorsitzender von Tōkadai Shin-Kōtsū K.K., der Betreibergesellschaft des Peoplemovers Peachliner, die zu 46 % im Besitz der Präfektur Aichi war.
Carlos Holmes Trujillo García (* 23. September 1951 in Cartago; † 26. Januar 2021 in Bogotá) war ein kolumbianischer…Carlos Holmes Trujillo García (* 23. September 1951 in Cartago; † 26. Januar 2021 in Bogotá) war ein kolumbianischer Politiker (PLC, Centro Democrático). Er bekleidete mehrere Ministerämter, unter anderem war er Außen- und Verteidigungsminister der Landes.
Katsuhiko Kashiwazaki (jap. 柏崎克彦, Kashiwazaki Katsuhiko; * 16. September 1951) ist ein ehemaliger japanischer Judoka.…Katsuhiko Kashiwazaki (jap. 柏崎克彦, Kashiwazaki Katsuhiko; * 16. September 1951) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war 1981 Weltmeister im Halbleichtgewicht, der Gewichtsklasse bis 65 Kilogramm. Bei den Weltmeisterschaften 1975 in Wien trat Kashiwazaki in der damals leichtesten Gewichtsklasse an, dem Leichtgewicht bis 63 Kilogramm. Er bezwang im Viertelfinale Torsten Reißmann aus der DDR und im Halbfinale Schengeli Pizchelauri aus der Sowjetunion. Im Finale unterlag er seinem Landsmann Yoshiharu Minami. Kashiwazaki gewann bei den japanischen Meisterschaften 1975 den Titel im Leichtgewicht. Nach der Umstellung der Gewichtsklassen siegte er 1978, 1979 und 1980 im Halbleichtgewicht. Bei den Weltmeisterschaften 1981 in Maastricht bezwang er im Viertelfinale Torsten Reißmann und im Halbfinale den Südkoreaner Hwang Jung-oh, nach seinem Finalsieg über den Rumänen Constantin Niculae war Kashiwazaki Weltmeister. Im Jahr darauf siegte er zum Abschluss seiner Karriere beim Jigoro Kano Cup.
Yoshiharu Minami (jap. 南喜陽, Minami Yoshiharu; * 10. September 1951 in der Präfektur Hiroshima; † 29. Dezember 2024 in…Yoshiharu Minami (jap. 南喜陽, Minami Yoshiharu; * 10. September 1951 in der Präfektur Hiroshima; † 29. Dezember 2024 in Himeji) war ein japanischer Judoka. Er war 1973 und 1975 Weltmeister im Leichtgewicht, der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm.
Masashi Kudō (jap. 工藤 政志 Kudō Masashi; * 24. August 1951 in Akita, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer und…Masashi Kudō (jap. 工藤 政志 Kudō Masashi; * 24. August 1951 in Akita, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer und WBA-Weltmeister.
Kōji Kuramoto (jap. 蔵本孝二, Kuramoto Koji; * 14. August 1951 in Hita) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war 1976…Kōji Kuramoto (jap. 蔵本孝二, Kuramoto Koji; * 14. August 1951 in Hita) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war 1976 Olympiazweiter im Halbmittelgewicht, der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm.
Hiroaki Terao (jap. 寺尾 宏明, Terao Hiroaki; * 13. August 1951 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Mathematiker…Hiroaki Terao (jap. 寺尾 宏明, Terao Hiroaki; * 13. August 1951 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Mathematiker auf dem Fachgebiet Algebra.
Hideki Matsutake (japanisch 松武 秀樹 Matsutake Hideki; * 12. August 1951) gründete Anfang der 1980er Jahre das…Hideki Matsutake (japanisch 松武 秀樹 Matsutake Hideki; * 12. August 1951) gründete Anfang der 1980er Jahre das Synthesizer-Projekt „Logic System“.
Mamoru Oshii (japanisch 押井 守, Oshii Mamoru; * 8. August 1951 in Ōta, Tokio, Japan) ist ein japanischer Regisseur und…Mamoru Oshii (japanisch 押井 守, Oshii Mamoru; * 8. August 1951 in Ōta, Tokio, Japan) ist ein japanischer Regisseur und Schriftsteller. Internationale Bekanntheit erlangte er vor allem durch den Anime Ghost in the Shell. Aber auch Realfilme wie Avalon – Spiel um dein Leben, The Red Spectacles und der Manga Kerberos Panzer Cops stammen aus seiner Feder.
Yoshihiro Katayama (jap. 片山 善博, Katayama Yoshihiro; * 29. Juli 1951 in Seto (heute: Okayama), Präfektur Okayama) ist…Yoshihiro Katayama (jap. 片山 善博, Katayama Yoshihiro; * 29. Juli 1951 in Seto (heute: Okayama), Präfektur Okayama) ist ein parteiloser japanischer Politiker. Von 1999 bis 2007 war er Gouverneur von Tottori, von September 2010 bis September 2011 Minister für Innere Angelegenheiten und Kommunikation. Katayama wurde 1974 nach seinem Rechtsstudium an der Universität Tokio Beamter im „Ministerium für Selbstverwaltung“, für das er erstmals 1980 in der Präfekturverwaltung von Tottori tätig war und vorübergehend unter anderem im nationalen Finanzamt und der Behörde für Staatsland arbeitete. 1998 verließ er das Ministerium und wechselte in die Politik. Bei der Gouverneurswahl in Tottori 1999 bewarb sich Katayama um die Nachfolge von Yūji Nishio. Er gewann die Wahl und setzte Reformen wie die Veröffentlichung von Dokumenten über bisher geheime Fonds der Präfekturpolizei durch, setzte sich für die Reduzierung von durch die Zentralregierung finanzierte Großprojekte ein und forderte das Kommunalwahlrecht für Ausländer. In seine erste Amtszeit fiel außerdem das „West-Tottori-Erdbeben“ (Tottori-ken-seibu-jishin), in dessen Folge er einen Unterstützungsfonds für ältere Obdachlose einrichtete und sich für zentralstaatlich finanzierten Wiederaufbau von Wohnungen einsetzte. Ähnlich wie Yasuo Tanaka, von 2000 bis 2006 Gouverneur von Nagano, wurde Katayama für seine Reformagenda gelobt, aber auch für seinen tendenziell autokratischen Führungsstil kritisiert. Nach zwei Amtszeiten – 2003 wurde er mangels Gegenkandidat ohne Abstimmung bestätigt – kandidierte er bei der Wahl 2007 nicht mehr, sein Nachfolger wurde Shinji Hirai, von 2001 bis 2005 Vizegouverneur unter Katayama. 2007 wurde Katayama Professor an der Keiō-Universität, außerdem war er außerordentlicher Professor an der Universität Tottori. Nach der Regierungsübernahme der Demokratischen Partei in Tokio 2009 wurde er Mitglied der neu geschaffenen „Konferenz zur Erneuerung der Verwaltung“ (gyōsei sasshin kaigi; engl. Government Revitalization Unit), die einzelne Haushaltsposten der Zentralregierung einer öffentlichen Überprüfung unterzieht. Im September 2010 berief ihn Premierminister Naoto Kan als Minister für Innere Angelegenheiten und Kommunikation und Staatsminister für die „Beförderung der Souveränität der Regionen“ (chiiki shuken suishin) in sein umgebildetes Kabinett. Nach der Ablösung Kans durch Yoshihiko Noda fand keine Berücksichtigung für dessen Kabinett vom 2. September 2011.
Kazuo Saitō (jap. 斉藤 和夫, Saitō Kazuo; * 27. Juli 1951 in der Präfektur Saitama) ist ein ehemaliger japanischer…Kazuo Saitō (jap. 斉藤 和夫, Saitō Kazuo; * 27. Juli 1951 in der Präfektur Saitama) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Ken Sakamura (jap. 坂村 健, Sakamura Ken; * 25. Juli 1951 in Tokio, Japan) ist ein japanischer Informatik-Professor an der…Ken Sakamura (jap. 坂村 健, Sakamura Ken; * 25. Juli 1951 in Tokio, Japan) ist ein japanischer Informatik-Professor an der Universität Tokio. Er ist Begründer der Echtzeit-Betriebssystem-Architektur TRON. Er studierte Elektrotechnik an der Universität Keio, wo er 1979 promoviert wurde. Danach war er Assistent in der Fakultät für Informatik der Universität Tokio und wurde kurz darauf von der Japan Electronic Industrial Development Association (JEIDA) gebeten, ein Expertenkomitee für Anwendung von Software für Mikrocomputer zu leiten. Sakamura nutzte das Komitee zur Entwicklung und Propagierung der von ihm 1984 eingeführten TRON Architektur, woraus insbesondere ITRON als quasi-Industriestandard hervorging, der in Japan in zahlreichen marktgängigen Elektronik-Produkten genutzt wird. Er leitet das T-Engine Forum zur Weiterentwicklung von Tron und ähnlicher Technologien und das Ubiquitous Networking Laboratory (UNL) in Gotanda bei Tokio, wo er abgespeckte TRON Versionen mit RFID kombiniert mit dem Ziel Ubiquitous Computing voranzutreiben. Im Gegensatz zu TRON, das vor allem in Japan verbreitet ist, bemüht er sich hierbei um internationale Kooperation, insbesondere mit China und Korea. Seit der Gründung des T-Engine-Forums arbeitet Sakamura daran, japanische Technologie für die Welt zu öffnen. Seine frühere Erfindung, TRON, das universelle RTOS, das in der japanischen Unterhaltungselektronik verwendet wird, wurde in anderen Ländern nur begrenzt angenommen. Sakamura hat Verträge mit chinesischen und koreanischen Universitäten geschlossen, um gemeinsam an Ubiquitous Networking zu arbeiten. Er hat auch mit dem französischen Softwarekomponenten-Hersteller NexWave Solutions, Inc. zusammengearbeitet. Er ist ein externes Vorstandsmitglied für NTT Japan. Im Jahre 2001 teilte er sich den Takeda-Preis für Soziales/Ökonomie mit Richard Stallman und Linus Torvalds. 2006 erhielt Sakamura den Preis der Japan Academy. Für 2023 wurde ihm der IEEE Masaru Ibuka Consumer Electronics Award zugesprochen.
Shōji Oguma (jap. 大熊 正二, Oguma Shōji; * 22. Juli 1951 in Kōriyama) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im…Shōji Oguma (jap. 大熊 正二, Oguma Shōji; * 22. Juli 1951 in Kōriyama) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im Fliegengewicht.
Akira Satō (jap. 左藤 章 Satō Akira; * 12. Juli 1951 in der Präfektur Fukui) ist ein japanischer Politiker der…Akira Satō (jap. 左藤 章 Satō Akira; * 12. Juli 1951 in der Präfektur Fukui) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (Kishida-Faktion) und ehemaliger Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 2. Wahlkreis Osaka. Satō arbeitete nach seinem Studium an der Universität Fukui für das Textilunternehmen Seiren. 1979 wurde er Sekretär für seinen Schwiegervater, den Shūgiinabgeordneten Megumu Satō. Dieser verließ 1993 die LDP und folgte Ichirō Ozawa in die Erneuerungspartei und die Neue Fortschrittspartei (NFP). Nach der Wahlrechtsreform kandidierte Akira Satō selbst bei der Shūgiin-Wahl 1996 für die NFP im Block Kinki bei der neu eingeführten Verhältniswahl, konnte aber keinen Sitz gewinnen. Sein Schwiegervater gewann unterdessen den neuen Einmandatswahlkreis Ōsaka 2 für die NFP; er wurde nach der Auflösung der NFP Mitglied der Minseitō, kehrte dann aber in die LDP zurück. Zur Shūgiin-Wahl 2000 zog er sich aus der Politik zurück, Akira Satō übernahm die Wahlkreiskandidatur und setzte sich durch. 2003 wurde er wiedergewählt. Bei der „Postprivatisierungswahl“ 2005 gehörte Satō zu den „Rebellen“, den Gegnern der vom Parteivorsitzenden Jun’ichirō Koizumi betriebenen Postprivatisierung, und musste ohne LDP-Unterstützung kandidieren. Er verlor seinen Sitz knapp an die LDP-„Attentäter“-Kandidatin Shika Kawajō. 2009 kandidierte er erneut als Parteiloser, unterlag aber erneut, nun dem Demokraten Hitoshi Hagihara. Erst bei der Shūgiin-Wahl 2012 konnte Satō – nun wieder als LDP-Kandidat – den Wahlkreis gewinnen und erneut ins Shūgiin einziehen; er war einer von nur drei LDP-Abgeordneten aus den 19 Wahlkreisen der Präfektur. Anschließend war er bis September 2013 für das zweite Kabinett Abe parlamentarischer Staatssekretär (daijin seimukan) im Verteidigungsministerium. Er übernahm im Oktober 2013 die Führung der verteidigungspolitischen Abteilung der LDP. Von September 2014 bis Oktober 2015 (umgebildetes zweites und drittes Kabinett Abe) war er Vizeminister (fukudaijin) im Verteidigungsministerium. 2014 wurde mit 46,5 % der Stimmen als Abgeordneter für Ōsaka 2 wiedergewählt. Bei der Shūgiin-Wahl 2021 unterlag Satō in Osaka 2 mit 32,5 % der Stimmen klar Tadashi Morishima (48,5 %; Nippon Ishin no Kai) und erreichte mit diesem Mehrheitswahlergebnis auch nur den 12. Platz auf der LDP-Verhältniswahlliste im Block Kinki, die acht Sitze gewann. 2024 kandidierte er erneut und unterlag Morishima (44 %) wieder mit rund 30 % der Stimmen.