Ikue Mori (japanisch 森 郁恵 Mori Ikue; geb. 8. Juli 1957 in Tokio, Japan) ist eine japanische Wissenschaftlerin. Sie ist…Ikue Mori (japanisch 森 郁恵 Mori Ikue; geb. 8. Juli 1957 in Tokio, Japan) ist eine japanische Wissenschaftlerin. Sie ist bekannt für ihre Arbeit über molekulare, zelluläre und neuronale Schaltkreisanalysen des Thermotaxisverhaltens von C. elegans. Sie ist Direktorin des Neurowissenschaftlichen Instituts und Professorin für Molekulare Neurobiologie an der Graduate School of Science der Universität Nagoya, Japan. Im Jahr 2013 wurde sie als erste Frau mit dem Tokizane Award, dem renommiertesten neurowissenschaftlichen Preis Japans, ausgezeichnet und 2017 erhielt sie die Ehrenmedaille mit Purpurband.
Kenji Isezaki (jap. 伊勢﨑 賢治, Isezaki Kenji; * 6. Juli 1957) ist ein japanischer Hochschullehrer und Politiker…Kenji Isezaki (jap. 伊勢﨑 賢治, Isezaki Kenji; * 6. Juli 1957) ist ein japanischer Hochschullehrer und Politiker, ehemaliger Entwicklungshelfer und Mitarbeiter Vereinten Nationen. Seit 2025 gehört er für die Verhältniswahlliste der Inochi no Tō (vormals Reiwa Shinsengumi) dem Senat an, dem Oberhaus der japanischen Nationalversammlung.
Makiko Futaki (jap. 二木 真希子, Futaki Makiko; * 19. Juni 1958 in der Präfektur Osaka; † 13. Mai 2016 in der Stadt Koganei…Makiko Futaki (jap. 二木 真希子, Futaki Makiko; * 19. Juni 1958 in der Präfektur Osaka; † 13. Mai 2016 in der Stadt Koganei in der Präfektur Tokio) war eine bedeutende japanische Animatorin und Grafikerin, die vor allem an zahlreichen Animes aus dem Studio Ghibli, aber auch Werken wie dem Science-Fiction-Animationsfilm Akira mitwirkte.
Yasuhiro Yamashita (japanisch 山下 泰裕, Yamashita Yasuhiro; * 1. Juli 1957 in Yabe (heute: Yamato), Kamimashiki-gun…Yasuhiro Yamashita (japanisch 山下 泰裕, Yamashita Yasuhiro; * 1. Juli 1957 in Yabe (heute: Yamato), Kamimashiki-gun, Japan) ist einer der erfolgreichsten japanischen Judoka und Träger des 8. Dan.
Yoshihiko Noda (jap. 野田 佳彦 Noda Yoshihiko; * 20. Mai 1957 in Funabashi, Präfektur Chiba) ist ein japanischer Politiker…Yoshihiko Noda (jap. 野田 佳彦 Noda Yoshihiko; * 20. Mai 1957 in Funabashi, Präfektur Chiba) ist ein japanischer Politiker (parteilos→NJP→NFP→DPJ→DFP→parteilos→KDP→Chūdō→Minshu Kaikaku no Kai), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 14. Wahlkreis Chiba, und war von 2024 bis 2026 KDP-Vorsitzender, 2026 Chūdō-Kovorsitzender. Von September 2011 bis Dezember 2012 war er Vorsitzender der Demokratischen Partei und in US-Zählung der 62./in Japan der 95. Premierminister von Japan. Von 2016 bis 2017 war er Generalsekretär der Demokratischen Fortschrittspartei und von Januar bis September 2019 war er Fraktionsvorsitzender des Shakaihoshō o tatenaosu kokumin kaigi, einer Fraktion, die 2017 um erfahrene Mitglieder der Demokratischen Fortschrittspartei gegründet wurde, denen der Beitritt zur Partei der Hoffnung verwehrt blieb.
Kōji Suzuki (jap. 鈴木 光司 Suzuki Kōji; * 13. Mai 1957 in Hamamatsu; † 8. Mai 2026 in Tokio) war ein japanischer…Kōji Suzuki (jap. 鈴木 光司 Suzuki Kōji; * 13. Mai 1957 in Hamamatsu; † 8. Mai 2026 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller, der im Westen vor allem durch seine mehrfach verfilmte The-Ring-Trilogie bekannt wurde. Er graduierte an der Keiō-Universität und lebte mit seiner Frau und zwei Kindern in Tokio. Für sein Romandebüt Rakuen (Paradise) wurde er 1990 mit dem Fantasy Novel Grand Prize ausgezeichnet. Kōji Suzuki starb im Alter von 68 Jahren in einem Krankenhaus in Tokio.
Kenji Kawai (jap. 川井 憲次, Kawai Kenji; * 23. April 1957 in Shinagawa, Tokio, Japan) ist ein japanischer Komponist, der…Kenji Kawai (jap. 川井 憲次, Kawai Kenji; * 23. April 1957 in Shinagawa, Tokio, Japan) ist ein japanischer Komponist, der Musik für Kinofilme, Computerspiele, Anime- und Fernsehproduktionen komponiert. Unter anderem steuerte er die Musik zu Mamoru Oshiis Filmen Ghost in the Shell und Avalon – Spiel um dein Leben sowie Hideo Nakatas Ringu und Ip Man bei. Am 9. Januar 2020 wurde ein Asteroid nach ihm benannt: (117582) Kenjikawai.
Nobuteru Ishihara (japanisch 石原 伸晃 Ishihara Nobuteru; * 19. April 1957 in Zushi, Präfektur Kanagawa) ist ein…Nobuteru Ishihara (japanisch 石原 伸晃 Ishihara Nobuteru; * 19. April 1957 in Zushi, Präfektur Kanagawa) ist ein japanischer Politiker, ehemaliger Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, aus der Präfektur Tokio für die Liberaldemokratische Partei, in der er von 2012 bis 2021 die Ishihara-Faktion führte, und ehemaliger Deregulierungs-, Verkehrs- und Umweltminister.
Haruhisa Hasegawa (jap. 長谷川 治久, Hasegawa Haruhisa; * 14. April 1957 in Kobe, Präfektur Hyōgo) ist ein ehemaliger…Haruhisa Hasegawa (jap. 長谷川 治久, Hasegawa Haruhisa; * 14. April 1957 in Kobe, Präfektur Hyōgo) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Takahiro Nishida (jap. 西田孝宏, Nishida Takahiro; * 14. April 1957) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war 1981…Takahiro Nishida (jap. 西田孝宏, Nishida Takahiro; * 14. April 1957) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war 1981 Asienmeister im Leichtgewicht, der Gewichtsklasse bis 71 Kilogramm.
Toshiyuki Honda (jap. 本多 俊之, Honda Toshiyuki; * 9. April 1957 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazz- und…Toshiyuki Honda (jap. 本多 俊之, Honda Toshiyuki; * 9. April 1957 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazz- und Fusionmusiker (Altsaxophon, Sopransaxophon, auch Flöte). Toshiyuki Honda arbeitete in der japanischen Jazz- und Fusionszene ab den späten 1970er-Jahren u. a. mit Ryōjirō Furusawa, mit dem 1978 erste Aufnahmen entstanden (Spicy Island). Im selben Jahr legte er sein Debütalbum Burnin’ Waves (Electric Bird) vor, das er mit seiner gleichnamigen Band und Musikern wie Eiji Arai, Jerry Hey, Gary Herbig, Larry Williams, Ken Wild und Bob Wilson eingespielt hatte. In den folgenden Jahren spielte er außerdem mit Red Mitchell (Scairport Blues), Shingo Okudaira, Kazumi Watanabe, Masao Nakajima, Kyoko Shishido, Atsumasa Nakabayashi, Ryuichi Sakamoto, Isao Suzuki, George Kawagushi, Fumio Itabashi, Tatsuya Takahashi und Maki Asakawa. Ab 1979 legte er zudem mehrere Alben mit der Fusionband Native Son, deren Mitglied er war, vor. 1983 nahm Honda in Tokio mit Chick Corea, Miroslav Vitouš und Roy Haynes das Album Dream auf. 1986 folgte sein Album Super Quartet mit Takehiro Honda, Mitsuaki Furuno und Motohiko Hino. Außerdem leitete er die Band Toshiyuki Honda Radio Club, mit der er zwei Alben vorlegte. Ab den späten 1980er-Jahren wandte er sich vermehrt der Filmmusik zu; so produzierte er den Soundtrack zu Die Steuerfahnderin (1987, Regie Jūzō Itami), Robotic Angel (Metoroporisu, 2001, Regie Rintaro), Gunhed und der Fernsehserie Kaze no Haruka (2005–2007). Im Bereich des Jazz listet ihn Tom Lord zwischen 1978 und 2002 bei 79 Aufnahmesessions.
Mitsuru Matsumura (jap. 松村 充, Matsumura Mitsuru; * 9. April 1957 in Yokohama) ist ein ehemaliger japanischer…Mitsuru Matsumura (jap. 松村 充, Matsumura Mitsuru; * 9. April 1957 in Yokohama) ist ein ehemaliger japanischer Eiskunstläufer, der im Einzellauf startete. Der japanische Meister von 1979 nahm im Zeitraum von 1974 bis 1982 an sieben Weltmeisterschaften teil. Sein bestes Ergebnis war der sechste Platz bei der Weltmeisterschaft 1980 in Dortmund. Igarashi vertrat Japan bei zwei Olympischen Winterspielen. 1976 in Innsbruck wurde er Elfter und 1980 in Lake Placid Achter.
Takahiro Kimura (japanisch 木村 孝洋 Kimura Takahiro; * 4. April 1957 in der Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger…Takahiro Kimura (japanisch 木村 孝洋 Kimura Takahiro; * 4. April 1957 in der Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Kiyoshi Ejima (jap. 江島 潔, Ejima Kiyoshi; * 2. April 1957 in Shimonoseki, Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer…Kiyoshi Ejima (jap. 江島 潔, Ejima Kiyoshi; * 2. April 1957 in Shimonoseki, Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Seit einer Nachwahl im April 2013 vertritt er die Präfektur Yamaguchi im Sangiin, dem Oberhaus der Nationalversammlung. Von 1995 bis 2009 war er Bürgermeister von Shimonoseki, der größten Stadt in Yamaguchi. Ejima, der Sohn des Sangiinabgeordneten für Yamaguchi Atsushi Ejima, besuchte die städtische Lafayette-Grundschule in San Francisco, die bezirksbetriebene („städtische“) 1. Mittelschule von Meguro und die von der Präfektur Tokio betriebene Koyama-Oberschule in Shinjuku. Anschließend studierte er an der ingenieurwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio Chemie und danach am Graduiertenkolleg derselben Universität Chemie- und Energie-Ingenieurwesen (kagaku Energie kōgaku). Er arbeitete danach für das Nikkei225-notierte Bauunternehmen Chiyoda Kakō Kensetsu (engl. Chiyoda) K.K./Corp., ab 1990 war er befristet lehrbeauftragt (als 非常勤講師, hijōkin kōshi) an der Tōa Daigaku („Ostasien-Universität“) in Shimonoseki. Ejimas aktive politische Karriere begann 1991, als er bei der Bürgermeisterwahl in Shimonoseki kandidierte, aber Hiroshi Kameda unterlag, einem ehemaligen Beamten des Selbstverwaltungsministeriums und Vizegouverneur von Tokushima. Bei der Wahl 1993 zum Shūgiin, dem Unterhaus der Nationalversammlung, kandidierte er für die Neue Japan-Partei im viermandatigen 1. Wahlkreis Yamaguchi, unterlag aber den drei Liberaldemokraten Shinzō Abe, Yoshirō Hayashi, Takeo Kawamura und dem ehemaligen Liberaldemokraten Takaaki Koga (1993: Erneuerungspartei): Mit knapp 3.000 Stimmen Rückstand auf Koga landete Ejima auf dem fünften Platz. 1995 kandidierte Ejima gegen Amtsinhaber Kameda erneut bei der Bürgermeisterwahl in Shimonoseki. Er konnte sich diesmal durchsetzen und wurde danach für insgesamt drei weitere Amtszeiten wiedergewählt – wegen der formalen Neugründung der Stadt Shimonoseki durch die Fusion des alten Shimonoseki mit Nachbargemeinden, eine shinsetsu gappei („Neugründungsfusion“ im Gegensatz zur Eingemeindung im engeren Sinne, hennyū gappei), begann 2005 nach Neuwahl eine neue Amtszeit Ejimas. 2009 kandidierte er nicht mehr für eine weitere Amtszeit und zog sich aus dem Bürgermeisteramt zurück. Danach lehrte er an der Fakultät für Biowissenschaft (seimeikagaku-bu) der Kurashiki Geijutsu Kagaku Daigaku („Universität für Wissenschaft und Künste Kurashiki“) in der Stadt Kurashiki (Präfektur Okayama). Im April 2013 trat Ejima als LDP-Kandidat mit Kōmeitō-Wahlempfehlung bei der Nachwahl für den Sitz des 2012 zurückgetretenen Nobuo Kishi (LDP) im Sangiin an. Gegen den parteilosen ehemaligen Demokraten und Justizminister Hideo Hiraoka und zwei weitere Kandidaten von KPJ und „Glücksrealisierungspartei“ setzte er sich bei niedriger Wahlbeteiligung von rund 39 % klar durch: Ejima erhielt 287.604 Stimmen (63,4 %), Hiraoka 129.784 (28,6 %). Bei den regulären Wahlen 2016 und 2022 wurde er jeweils mit über 60 % der Stimmen wiedergewählt. Von 2019 bis 2020 saß er dem Landwirtschaftsausschuss vor.
Kazuko Kōri (jap. 郡 和子 Kōri Kazuko; * 31. März 1957 in Sendai, Präfektur Miyagi) ist eine japanische Politikerin und…Kazuko Kōri (jap. 郡 和子 Kōri Kazuko; * 31. März 1957 in Sendai, Präfektur Miyagi) ist eine japanische Politikerin und seit 2017 Bürgermeisterin von Sendai, der Präfekturhauptstadt von Miyagi. Von 2005 bis 2017 war sie Abgeordnete im nationalen Abgeordnetenhaus für den Wahlkreis Miyagi 1 und den Verhältniswahlblock Tōhoku, zuletzt als Mitglied der Demokratischen Fortschrittspartei. Kōri studierte an der Tōhoku-Gakuin-Universität und wurde anschließend Mitarbeiterin von Tōhoku Hōsō (TBC), wo sie in der Nachrichtenredaktion tätig war. 2005 verließ sie das Unternehmen für den Wechsel in die Politik. Sie kandidierte bei der nationalen Abgeordnetenhauswahl 2005 für die Demokratische Partei im vakanten Wahlkreis Miyagi 1, der Teile der Stadt Sendai umfasst. Dort war der vorherige Abgeordnete, der Demokrat Azuma Konno, im April wegen Wahlgesetzverstößen zurückgetreten. Kōri unterlag um rund 2000 Stimmen dem ehemaligen Präfekturparlamentsabgeordneten Tōru Doi (LDP), gewann mit ihrer knappen Mehrheitswahlniederlage aber den ersten der fünf Verhältniswahlsitze der Demokraten in Tōhoku. 2009 setzte sie sich klar gegen Doi bei der Mehrheitswahl durch, 2012 und 2014 unterlag sie, blieb aber jeweils über die Verhältniswahl Abgeordnete. Während der Regierungszeit der Demokraten war sie von 2011 bis 2012 politische Sekretärin (daijin seimukan) im Kabinettsamt, später in der Wiederaufbaubehörde. 2016 beteiligte sie sich an der Fusion der Demokratischen Partei mit der Ishin no Tō zur Demokratischen Fortschrittspartei. Im Juli 2017 verließ Kōri die Partei und das Abgeordnetenhaus für eine Kandidatur bei der bevorstehenden Bürgermeisterwahl in der Stadt Sendai. Amtsinhaberin Emiko Okuyama hatte im Frühjahr angekündigt, nach zwei Amtszeiten nicht mehr zu kandidieren, und unterstützte nun gemeinsam mit Mitte-rechts-Parteien (LDP, Kōmeitō, Kokoro) die Kandidatur des Unternehmers Hironori Sugawara; Kōris Bewerbung wurde aus Mitte-links-Parteien (DFP, KPJ, LP, SDP) unterstützt, daneben kandidierten ohne Parteiunterstützung die ehemaligen Nationalabgeordneten Hiroki Hayashi (ehemals Minna→Yui→Ishin→DFP) und Miyo Ōkubo (ex-LDP). Kōri setzte sich mit 43,0 % der Stimmen gegen Sugawara (38,7 %) und die beiden anderen Kandidaten (Hayashi 16,0 %; Ōkubo 2,3 %) durch. 2021 wurde sie gegen Miyo Ōkubo, die inzwischen wieder ihren Geburtsnamen Kanō angenommen hatte, als einzige Herausforderin mit über 84 % der Stimmen ungefährdet für eine zweite Amtszeit wiedergewählt.
Akira Asada (jap. 浅田 彰, Asada Akira, * 23. März 1957 in Kōbe) ist ein japanischer Ökonom, Philosoph und Kulturkritiker.…Akira Asada (jap. 浅田 彰, Asada Akira, * 23. März 1957 in Kōbe) ist ein japanischer Ökonom, Philosoph und Kulturkritiker. Asada studierte an der Universität Kyōto, wo er nach Abschluss des Studiums am Institut für Wirtschaftsforschung unterrichtete. Später leitete er die Graduate School der Kyōto University of Art and Design. Er gilt als prominenter Vertreter der japanischen postmodernen Philosophie der 1980er Jahre. Er debütierte 1983 mit der Schrift Kōzō to chikara: Kigōron o koete (構造と力 記号論を超えて, „Struktur und Leistung. Über die Semiotik hinaus“). 1984 folgte sein bekanntestes Werk Tōsōron: Sukizo kizzu no bōken (逃走論 スキゾ・キッズの冒険, „Erörterungen zum Prinzip der Flucht. Die Abenteuer der Schizo-Kids“). 1994 erschien Rekishi no owari (歴史の終わり, „Ende der Geschichte“) und 1999 der Nachfolger „Rekishi no owari“ o koete (「歴史の終わり」を超えて, „Nach dem ‚Ende der Geschichte‘“), im Folgejahr Eiga no seikimatsu (映画の世紀末, „Das Ende des Jahrhunderts des Kinos“). Mit Karatani Kōjin gab er bis 2002 das Journal Hihyōkūkan heraus.
Yoshiyuki Matsuoka (jap. 松岡義之, Matsuoka Yoshiyuki; * 6. März 1957 in der Präfektur Hyōgo) ist ein ehemaliger…Yoshiyuki Matsuoka (jap. 松岡義之, Matsuoka Yoshiyuki; * 6. März 1957 in der Präfektur Hyōgo) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. 1984 war er Olympiasieger im Halbleichtgewicht, der Gewichtsklasse bis 65 Kilogramm.
Kōichirō Nishikawa (jap. 西川 公一郎, Nishikawa Kōichirō; * 1949; † November 2018) war ein japanischer…Kōichirō Nishikawa (jap. 西川 公一郎, Nishikawa Kōichirō; * 1949; † November 2018) war ein japanischer Elementarteilchenphysiker, bekannt für Beiträge zur Neutrinophysik. Er war Professor an der Universität Kyōto. Für 2016 erhielten er und das K2K- und T2K-Team den Breakthrough Prize in Fundamental Physics mit Experimenten, welche das Verhalten von Neutrinos nachweisen konnten. 2005 erhielt er den Nishina-Preis, 2016 den Bruno-Pontecorvo-Preis. Er war Sprecher des K2K-Experiments eines Neutrinostrahls vom Protonsynchrotron des KEK zum Super-Kamiokande-Detektor in Kamioka (1999 bis 2005). Das K2K-Team bestätigte mit größerer Genauigkeit am KEK die schon von Kamiokande II bei atmosphärischen Neutrinos beobachteten Neutrinooszillationen. Am Nachfolger T2K (Neutrinostrahlen vom J-PARC-Beschleuniger zum Super-Kamiokande-Detektor; ab 2010 in Betrieb) wurden Neutrinooszillationen mit festgelegtem Anfangs- und End-Flavor der Neutrinos beobachtet und 3-Generationen-Neutrinos gemäß dem Standardmodell bestätigt.
Hiro Fujikake (jap. 藤掛 廣幸, Fujikake Hiroyuki; * 31. Januar 1949) ist ein japanischer Komponist. Hiro Fujikake ist das…Hiro Fujikake (jap. 藤掛 廣幸, Fujikake Hiroyuki; * 31. Januar 1949) ist ein japanischer Komponist. Hiro Fujikake ist das Pseudonym von Hiroyuki Fujikake.
Ichirō Kamoshita (jap. 鴨下 一郎 Kamoshita Ichirō; * 16. Januar 1949 im Bezirk Adachi (Tokio), Präfektur Tokio) ist ein…Ichirō Kamoshita (jap. 鴨下 一郎 Kamoshita Ichirō; * 16. Januar 1949 im Bezirk Adachi (Tokio), Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Politiker, Nationalabgeordneter und Umweltminister der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Kamoshita studierte Medizin an der Nihon Daigaku. 1993 wurde er als Kandidat der Neuen Japan-Partei für den 10. Wahlkreis der Präfektur Tokio ins Shūgiin gewählt, ab 1996 im neuen Einmandatswahlkreis Tokio 13 oder im Verhältniswahlblock Tokio (2003, 2009) wiedergewählt. Unter Premierminister Tsutomu Hata war Kamoshita für einen Monat parlamentarischer Staatssekretär im Umweltministerium. Nach dem Sturz der Anti-LDP-Koalitionsregierung schloss er sich mit der Mehrheit der Oppositionskräfte der Neuen Fortschrittspartei an, für die er 1996 wiedergewählt wurde. Bevor diese sich auflöste, verließ Kamoshita im Juli 1997 die Partei und trat im Dezember desselben Jahres der LDP bei. Nach Tätigkeiten in verschiedenen Ausschüssen engagierte sich Kamoshita seit 2000 vor allem im Ausschuss für Gesundheit, Arbeit und Soziales; von 2002 bis 2003 war er Staatssekretär im zuständigen Ministerium. 2003 verlor er seinen Wahlkreis an den demokratischen Herausforderer Masamitsu Jōjima, wurde aber über die Verhältniswahlliste gewählt. 2005 gewann er seinen Wahlkreis zurück. Innerhalb der LDP gehört Kamoshita der Tsushima-Faktion an. Premierminister Shinzō Abe berief Kamoshita bei der Kabinettsumbildung kurz vor seinem Rücktritt 2007 zum Umweltminister. Kurz nach Amtsantritt wurde Kamoshita mit Anschuldigungen konfrontiert, er habe falsche Berichte über politische Ausgaben abgegeben. Abe hatte bereits mehrere Minister wegen ähnlicher Vorwürfe verloren. Dennoch übernahm Premierminister Yasuo Fukuda Kamoshita im September 2007 in sein Kabinett. Bei der Kabinettsumbildung im August 2008 wurde er durch Tetsuo Saitō (Kōmeitō) ersetzt. Zur Shūgiin-Wahl 2021 zog sich Kamoshita aus der Politik zurück.
Kentarō Haneda, genannt Haneken, (jap. 羽田 健太郎, Haneda Kentarō; * 12. Januar 1949 in Tokio; † 2. Juni 2007 in Shinjuku…Kentarō Haneda, genannt Haneken, (jap. 羽田 健太郎, Haneda Kentarō; * 12. Januar 1949 in Tokio; † 2. Juni 2007 in Shinjuku, Tokio) war ein japanischer Komponist und Klavierspieler, der vor allem wegen seiner Anime-, Film- und Videospielmusik bekannt ist. Im Jahr 1981 wurde er für einen Japanese Academy Award in der Kategorie Beste Musik für die Filmmusik des Spielfilms Fukkatsu no Hi (deutscher Titel: Overkill – Durch die Hölle zur Ewigkeit) von 1980 nominiert. Er komponierte unter anderem auch die Filmmusik für die Animeserie Die Schatzinsel (1978) und für beide Anime-Adaptionen von Barfuß durch Hiroshima (1982, 1986). Er starb am 2. Juni 2007 an einem Leberzellkarzinom im Alter von 58 Jahren.
Haruki Murakami (japanisch 村上 春樹 Murakami Haruki; * 12. Januar 1949 in Kyōto) ist ein japanischer Autor von Romanen…Haruki Murakami (japanisch 村上 春樹 Murakami Haruki; * 12. Januar 1949 in Kyōto) ist ein japanischer Autor von Romanen, Erzählungen und Sachbüchern. Sein Stil zeichnet sich durch surrealistische Elemente und Anspielungen auf die Popkultur aus. Obgleich seine Erzählungen in Japan spielen, sind sie durch Vorbilder westlicher Literatur geprägt. Von Rezensenten wurde Murakami wiederholt zu den populärsten und einflussreichsten japanischen Autoren seiner Generation gezählt. Seine Bücher erhielten zahlreiche Literaturpreise, wurden in rund 50 Sprachen übersetzt und zum Teil zu Filmen oder Bühnenstücken adaptiert. Der Autor führte darüber hinaus eine Jazzbar in Tokio, betätigte sich als Übersetzer amerikanischer Literatur und hatte vier Jahre lang Gastprofessuren an US-amerikanischen Universitäten inne.
Toshio Ōshima (jap. 大島 利雄, Ōshima Toshio; * 1948 in Maebashi) ist ein japanischer Mathematiker, die sich mit…Toshio Ōshima (jap. 大島 利雄, Ōshima Toshio; * 1948 in Maebashi) ist ein japanischer Mathematiker, die sich mit Differentialgleichungen, harmonischer Analysis auf symmetrischen Räumen, Darstellungstheorie von Liegruppen und Speziellen Funktionen befasst.
Toshinori Kondō (jap. 近藤 等則, Kondō Toshinori; * 15. Dezember 1948 in Imabari, Präfektur Ehime, Japan; † 17. Oktober…Toshinori Kondō (jap. 近藤 等則, Kondō Toshinori; * 15. Dezember 1948 in Imabari, Präfektur Ehime, Japan; † 17. Oktober 2020 in Kawasaki (Kanagawa)) war ein Trompeter der Jazzavantgarde und der Fusionsmusik. Kondōs erste Einflüsse im Jazz waren Charlie Parker, Dizzy Gillespie und Miles Davis. In den 1970er-Jahren kam er von Japan nach New York, wo er mit den Mitgliedern der Downtown-Szene zusammenarbeitete, so mit Bill Laswell und John Zorn. 1978 spielte er mit Derek Bailey. Sein erstes Soloalbum entstand 1979. Im gleichen Jahr trat er mit Eugene Chadbourne auf dem Total Music Meeting auf. 1981 war er erstmals Mitglied in einem Projekt von Peter Brötzmann. 1982 trat er mit Paul Lovens und mit dem Globe Unity Orchestra auf. In den 1980er-Jahren kehrte er nach Japan zurück und gründete die Gruppe IMA, mit der er recht erfolgreich war. Daneben spielte er im Jam Rice Sextet (mit Yōsuke Yamashita, Akira Sakata, Gerald Ohshita, Hideaki Mochizuki und Shōta Koyama), das 1986 das Album Jam Rice Relaxin’ live einspielte. Seit 1992 gehörte er zum Die Like a Dog-Quartett Brötzmanns und später auch zu dessen Chicago-Tentett. Er spielte mit Tristan Honsinger und ließ sich schließlich in Amsterdam nieder, wo er weiterhin lebte. 2002 organisierte er in Hiroshima ein großes Friedensfestival für den Dalai Lama. Bekannt wurde Kondō vor allem für seine Fusion von Free-Jazz-, Noise- und elektronischer Musik. Hier arbeitete er mit Musikern wie DJ Krush und Tom Cora zusammen. Er wurde zu Aufnahmen der United Future Organization, aber auch der Jazzkantine herangezogen. Daneben hat er auch Musik für japanische Kriminalfilme komponiert. 2017 spielte er mit Peter Brötzmann und der amerikanischen Pedal-Steel-Gitarristin Heather Leigh in einem Trio, außerdem mit Brötzmann und Sabu Toyozumi (Complete Link). 2022 legte Kondo mit Massimo Pupillo und Tony Buck das Album Eternal Triangle (i dischi di angelica) vor.
Yōko Morishita (japanisch 森下 洋子 Morishita Yōko, wirklicher Name Yōko Shimizu; * 7. Dezember 1948 in Hiroshima…Yōko Morishita (japanisch 森下 洋子 Morishita Yōko, wirklicher Name Yōko Shimizu; * 7. Dezember 1948 in Hiroshima, Präfektur Hiroshima) ist eine japanische Ballerina der Matsuyama Ballet Company. Sie gewann mehrere Preise und war als Prima Ballerina eine Kultur-Repräsentantin Japans.
Yoshihide Suga (; jap. 菅 義偉 Suga Yoshihide; * 6. Dezember 1948 in Akinomiya, heute zu Yuzawa, Präfektur Akita) ist ein…Yoshihide Suga (; jap. 菅 義偉 Suga Yoshihide; * 6. Dezember 1948 in Akinomiya, heute zu Yuzawa, Präfektur Akita) ist ein japanischer Politiker. Er war als Vorsitzender der Liberaldemokratischen Partei (LDP) vom 16. September 2020 bis zum 4. Oktober 2021 der nach US-Zählung 63., in Japan 99. Premierminister von Japan. Suga war von 1996 bis 2026 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 2. Wahlkreis Kanagawa. Innerhalb der LDP war er bis 2009 Mitglied der Koga-Faktion und gehörte danach keiner Faktion mehr an; die 2015 gegründete informellere Suga-Gruppe (Ganesha no kai) seiner Anhänger kündigte im Skandal um schwarze Kassen anderer vollwertiger, als „politische Gruppierungen“ registrierter LDP-Faktionen 2024 die Einstellung ihrer Aktivitäten an, löste sich aber auch nicht auf. Von 2006 bis 2007 war er Innenminister und von August bis September 2007 Vorsitzender der Wahlstrategiekommission der LDP.
Yōichi Masuzoe (jap. 舛添 要一 Masuzoe Yōichi; * 29. November 1947 in Yahata (heute: Kitakyūshū)) ist ein japanischer…Yōichi Masuzoe (jap. 舛添 要一 Masuzoe Yōichi; * 29. November 1947 in Yahata (heute: Kitakyūshū)) ist ein japanischer Politiker und ehemaliger Gouverneur der Präfektur Tokio. Von 2001 bis 2013 war er Oberhausabgeordneter und von September 2007 bis 2009 Minister für Gesundheit und Arbeit im Kabinett. Masuzoe ist Absolvent der Universität Tōkyō. Nach Forschungsaufenthalten in Paris und Genf lehrte er von 1979 bis 1994 Politikwissenschaften an der Universität Tōkyō. In den 90er Jahren unternahm er erste Schritte in der Politik; unter anderem kandidierte er 1999 für den Gouverneursposten in der Hauptstadtpräfektur Tōkyō, erreichte aber nur den dritthöchsten Stimmenanteil hinter Shintarō Ishihara (parteilos) und Kunio Hatoyama (damals DPJ). Im Jahr 2001 wurde Masuzoe über die Verhältniswahlliste der Liberaldemokratischen Partei (LDP) ins Oberhaus gewählt. Er gehörte zu den LDP-Abgeordneten, die nicht faktionsgebunden sind. Während des Skandals um verlorengegangene und undokumentierte Rentenansprüche im Oberhauswahlkampf 2007 kritisierte er die Regierung Shinzō Abe für die schleppende Aufarbeitung und wurde trotz der massiven Verluste der LDP wiedergewählt. Bei der Regierungsumbildung im August ernannte ihn Abe überraschend zum Minister für Gesundheit und Arbeit und übertrug ihm somit die Verantwortung für die Bewältigung des Rentenskandals. Masuzoe kündigte an, sein politisches Überleben an dieses Vorhaben zu knüpfen. Abes Nachfolger Fukuda und Asō beließen Masuzoe auf seinem Posten, den er bis zum Regierungswechsel 2009 behielt. Im April 2010 verließ Masuzoe die LDP und gründete zusammen mit drei Mitgliedern des Kaikaku Club und den ebenfalls aus der LDP ausgetretenen Abgeordneten Tetsurō Yano und Masakatsu Koike eine neue Partei, die Shintō Kaikaku, deren erster Vorsitzender er wurde. Bei der Oberhauswahl im Juli 2013 kandidierte er nicht mehr für eine Wiederwahl und trat anschließend vom Parteivorsitz zurück. Bei der Gouverneurswahl in Tokio 2014 kandidierte Masuzoe mit Unterstützung aus Mitte-rechts-Parteien und Gewerkschaften. Er setzte sich mit rund 43 % der Stimmen klar gegen Kenji Utsunomiya, Morihiro Hosokawa und 13 weitere Kandidaten durch. Am 15. Juni 2016 gab Masuzoe bekannt, aufgrund eines Finanzskandals mit Wirkung zum 21. Juni zurückzutreten, nachdem bekannt wurde, dass er mit Steuergeldern luxuriöse Auslandsreisen und Ausflüge finanzierte. Die Neuwahlen sollen zusammen mit mehreren Nachwahlen zum Präfekturparlament am 31. Juli stattfinden.
Jun Ichikawa (jap. 市川 準, Ichikawa Jun; * 25. November 1948 in Fuchū, Präfektur Tokio; † 19. September 2008 ebenda) war…Jun Ichikawa (jap. 市川 準, Ichikawa Jun; * 25. November 1948 in Fuchū, Präfektur Tokio; † 19. September 2008 ebenda) war ein japanischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Ichikawa kündigte 1981 seine Arbeit und begann sehr erfolgreich als Regisseur für Werbespots. Mit Die Geishaschülerin konnte er 1987 seine erste Regiearbeit im Filmbereich vorlegen und wurde von Kritikern dafür gelobt. In den folgenden Jahren etablierte er sich in der japanischen Filmszene als unkonventioneller Regisseur und wurde mit einigen Preisen ausgezeichnet. So gewann er 1991 für den Film Tsugumi, eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Banana Yoshimoto, den Regiepreis beim Mainichi-Filmwettbewerb. Dieselbe Auszeichnung erhielt er 1994 erneut, diesmal für den Film Byōin de Shinu to Iukoto. Seine Filmdramen ab den 1990er Jahren wurden mit den Werken Yasujirō Ozus verglichen, der Ichikawa stark beeinflusste. Mit Tōkyō Kyōdai drehte er 1995 eine Hommage an Ozu. Sein Film Tokiwa-sō no Seishun handelt vom Alltag einiger Manga-Zeichner (darunter Fujio Akatsuka und Shōtarō Ishinomori) in der berühmten Tokiwa-sō-Wohnung. Zu seinen wichtigsten Werken gehört auch das international vielbeachtete Tony Takitani nach einem Drehbuch von Haruki Murakami. Für diesen Film gewann Ichikawa 2004 den FIPRESCI-Preis und den Spezialpreis der Jury bei dem Internationalen Filmfestival von Locarno.
Kenjirō Shinozuka (jap. 篠塚 建次郎, Shinozuka Kenjirō; * 20. November 1948 in Ōta, Tokio; † 18. März 2024) war ein…Kenjirō Shinozuka (jap. 篠塚 建次郎, Shinozuka Kenjirō; * 20. November 1948 in Ōta, Tokio; † 18. März 2024) war ein japanischer Rallyefahrer.
Hiroe Yuki (jap. 湯木 博恵, Yuki Hiroe; * 15. November 1948 in Aki, Präfektur Hiroshima; † 7. September 2011 in Ōta…Hiroe Yuki (jap. 湯木 博恵, Yuki Hiroe; * 15. November 1948 in Aki, Präfektur Hiroshima; † 7. September 2011 in Ōta, Präfektur Tokio, verheiratete Hiroe Niinuma, jap. 新沼 博恵, Niinuma Hiroe) war eine Badmintonspielerin aus Japan. Ihr Ehemann war der Enka-Sänger Kenji Niinuma.
Kunio Hiramatsu (japanisch 平松 邦夫, Hiramatsu Kunio; * 15. November 1948 in Amagasaki, Präfektur Hyōgo) ist ein…Kunio Hiramatsu (japanisch 平松 邦夫, Hiramatsu Kunio; * 15. November 1948 in Amagasaki, Präfektur Hyōgo) ist ein parteiloser japanischer Politiker und ehemaliger Bürgermeister von Osaka. Hiramatsu, ein früherer Nachrichtensprecher bei MBS, wurde am 18. Oktober 2007 gegen den Amtsinhaber Jun’ichi Seki zum Bürgermeister gewählt. Da es sich um die erste größere Kommunalwahl seit dem Amtsantritt von Premierminister Yasuo Fukuda handelte, fand die Wahl auch landesweit Beachtung. Während Seki von den Regierungsparteien LDP und Kōmeitō unterstützt wurde, sprach sich die oppositionelle Demokratische Partei für Hiramatsu aus. Hiramatsu trat sein Amt am 19. Dezember 2007 an. Er war der erste Bürgermeister von Ōsaka in über 50 Jahren, der nicht zuvor stellvertretender Bürgermeister gewesen war. 2011 verlor er trotz der Unterstützung beider Parteien die Bürgermeisterwahl an Tōru Hashimoto vom Ōsaka Ishin no Kai.
Shigetarō Yamamoto (jap. 山本 繁太郎, Yamamoto Shigetarō; * 14. November 1948 in Yanai, Präfektur Yamaguchi; † 15. März 2014…Shigetarō Yamamoto (jap. 山本 繁太郎, Yamamoto Shigetarō; * 14. November 1948 in Yanai, Präfektur Yamaguchi; † 15. März 2014 in Ube, Präfektur Yamaguchi) war ein japanischer Politiker und von 2012 bis 2014 Gouverneur von Yamaguchi. Yamamoto, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, wurde nach seinem Abschluss 1972 Beamter im damaligen Bauministerium, das 2001 Teil des MLIT wurde. Zuletzt leitete er dort ab 2004 die Wohnungsabteilung (jūtaku-kyoku) und war ab 2006 shingikan, eine Position unterhalb der Staatssekretäre. 2007 übernahm er die Leitung einer Abteilung für chiiki kasseika, „Belebung der Regionen“, beim Kabinettssekretariat, die stadt- und regionalplanerische Aufgaben in der Zentralregierung als Querschnittsaufgabe koordinieren soll. Den Wechsel in die Politik versuchte Yamamoto 2008 bei einer Nachwahl zum Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, im 2. Wahlkreis Yamaguchi. Für die Liberaldemokratische Partei (LDP) bewarb er sich um die Nachfolge von Yoshihiko Fukuda (LDP), der für seine (erfolgreiche) Kandidatur zum Bürgermeister der Stadt Iwakuni zurückgetreten war. Allerdings unterlag Yamamoto dem Demokraten Hideo Hiraoka. Bei der regulären Wahl 2009 konnte Yamamoto den Stimmenrückstand auf Hiraoka von über 20 auf rund 12 Tausend Stimmen verkürzen, unterlag aber erneut und verfehlte angesichts des insgesamt schlechten Abschneidens der LDP trotz seines relativ guten Wahlkreisergebnisses (sekihairitsu, „Verlustquote“, 90,1 %) auch ein Verhältniswahlmandat. Nachdem Gouverneur Sekinari Nii angekündigt hatte, sich zur Gouverneurswahl im Juli 2012 zurückziehen zu wollen, erklärte Yamamoto im März 2012 seine Kandidatur für die Nachfolge. Er kandidierte mit Unterstützung Niis und der Präfekturverbände von LDP und Kōmeitō. Wichtigster der drei Gegenkandidaten war der von der Midori no Mirai unterstützte Energieforscher Tetsunari Iida, der seinen Wahlkampf auf die nationale energiepolitische Debatte über die Zukunft der Kernkraft konzentrierte – in der Stadt Kaminoseki im Landkreis Kumage im Südosten der Präfektur plant Chūgoku Denryoku ein neues Kernkraftwerk mit zwei Reaktoren, das schon seit Jahrzehnten heftig umstritten war; dennoch wurde 2009 mit Landgewinnungs- und anderen vorbereitenden Maßnahmen für den Bau begonnen. Im Wahlkampf änderte Yamamoto seine Position zum Kraftwerk Kaminoseki: Hatte er vorher für eine Fortsetzung der nach dem Großen Ostjapanischen Erdbeben unterbrochenen Arbeiten plädiert, schlug er nun ein „Einfrieren“ vor, bis die Zentralregierung eine neue Energiepolitik formuliert habe. Gouverneur Nii hatte bereits angekündigt, die im Oktober 2012 auslaufende Genehmigung zunächst nicht zu verlängern. Ein weiteres Wahlkampfthema war die vom Pentagon beschlossene Stationierung von „Osprey“-Kipprotorflugzeugen in Iwakuni, die wegen Sicherheitsbedenken umstritten ist. Yamamoto sprach sich im Wahlkampf gegen einen Einsatz der Maschinen aus, solange die Sicherheitsbedenken nicht ausgeräumt sind. Bei deutlich gestiegener Wahlbeteiligung setzte sich Yamamoto mit rund 48 % der Stimmen gegenüber 35 % für Iida durch. Er trat das Gouverneursamt am 22. August 2012 an. Im Oktober 2013 wurde Yamamoto ins Krankenhaus eingeliefert und reichte am 9. Januar 2014 im Krankenhaus seinen Rücktritt bei Präfekturparlamentspräsident Shungaku Yanai ein. Der Rücktritt wurde mit der Annahme durch das Präfekturparlament am 14. Januar 2014 wirksam. Yamamoto verstarb am 15. März 2014 an Lungenkrebs.
Mizuko Masuda (japanisch 増田 みず子, Masuda Mizuko; * 13. November 1948 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische…Mizuko Masuda (japanisch 増田 みず子, Masuda Mizuko; * 13. November 1948 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische Schriftstellerin. Masuda studierte an der Universität für Landwirtschaft und Technologie Tokio (Tōkyō nōkō daigaku), wo sie 1973 einen Abschluss auf dem Gebiet der Pflanzenimmunologie erhielt. Bis 1980 unterrichtete sie im Fachbereich Biochemie der Medizinischen Fakultät an der Nihon-Universität. Bereits ihre erste Erzählung Shigo no kankei (死後の関係, 1977) wurde für den Preis für neue Autoren der Zeitschrift Shinchō nominiert. Bis 1983 erhielt sie sechs Nominierungen für den Akutagawa-Preis. Sie wurde mit dem Noma-Literaturpreis für Jiyū jikan (1985), dem Izumi-Kyōka-Literaturpreis für Single Cell (1986) und dem Itō-Sei-Literaturpreis für Tsukuyomi (2001) ausgezeichnet.
Hideo Tanaka (japanisch 田中 秀男, Tanaka Hideo; * 12. November 1948 in Ōmi, Präfektur Niigata; † 25. April 2019), bekannt…Hideo Tanaka (japanisch 田中 秀男, Tanaka Hideo; * 12. November 1948 in Ōmi, Präfektur Niigata; † 25. April 2019), bekannt unter seinem Ringnamen Kurohimeyama Hideo (黒姫山 秀男), war ein japanischer Sumōringer. Er machte sein professionelles Debüt im März 1964 und erreichte im Juli 1969 erstmals die oberste Spitzenklasse. Nachdem er im November 1969 in die oberste Liga befördert worden war, kämpfte er dort für 71 aufeinanderfolgende Turniere und 1065 Spiele, ohne einen einzigen Kampf zu verpassen. Sein höchster Rang war Sekiwake. Er machte 18 Auftritte in den unteren Sanyaku-Rängen (Sekiwake oder Komusubi), aber ungewöhnlich für jemanden mit diesem Erfolg, der niemals eine Turniermeisterschaft (Yusho) in irgendeiner Division gewann. Er ging im Januar 1982 in den Ruhestand und wurde Ältester (Toshiyori) in dem Japanischen Sumōverband. Er erreichte das obligatorische Rentenalter von 65 Jahren und verließ den Sumōverband im November 2013. Sein Enkel Toranosuke trat im Mai 2018 in den Sakaigawa-Stall ein und kämpft als Tanakayama. Hideo starb am 25. April 2019 im Alter von 70 Jahren an einer Lungenentzündung.
Shigesato Itoi (japanisch 糸井 重里 Itoi Shigesato; * 10. November 1948 in Maebashi) ist ein japanischer Texter, Essayist…Shigesato Itoi (japanisch 糸井 重里 Itoi Shigesato; * 10. November 1948 in Maebashi) ist ein japanischer Texter, Essayist, Lyriker, Spieleentwickler und Schauspieler. Itoi ist Chefredakteur seiner Website und seines Unternehmens Hobo Nikkan Itoi Shinbun („Almost Daily Itoi Newspaper“). Außerhalb Japans ist er vor allem für seine Arbeit an der Mother/EarthBound-Reihe von Nintendo sowie für sein selbstbetiteltes Bass-Fishing-Videospiel bekannt.
Kōichi Hirata (jap. 平田 耕一 Hirata Kōichi; * 9. November 1948) ist ein ehemaliger japanischer Politiker und war Mitglied…Kōichi Hirata (jap. 平田 耕一 Hirata Kōichi; * 9. November 1948) ist ein ehemaliger japanischer Politiker und war Mitglied beider Kammern der Nationalversammlung, zuletzt als Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (Tsushima-Faktion). Von 2003 bis 2009 war er Mitglied des Shūgiin (Abgeordnetenhaus), dem Unterhaus der nationalen Legislative. Der in Yokkaichi, Präfektur Mie, geborene Absolvent der Keio-Universität wurde 1995 in Mie zum ersten Mal als Unabhängiger in das Sangiin (Rätehaus)gewählt, das Oberhaus der Nationalversammlung. Nachdem im Jahr 2000 für einen geplanten Kammerwechsel zurückgetreten war, unterlag er bei der Unterhauswahl 2000 als LDP-Kandidat aber im 3. Wahlkreis der Präfektur Mie dem Demokraten Katsuya Okada. Den Wahlkreis verlor er auch bei den Wahlen 2003, 2005 und 2009 klar an Okada, gewann aber 2003 und 2005 einen LDP-Sitz im Verhältniswahlblock Tōkai und blieb bis 2009 Abgeordneter. Von 2004 bis 2005 (umgebildetes 2. und 3. Kabinett Koizumi) war Hirata „parlamentarischer Sekretär“ (daijin-seimukan) im Ministerium für Wirtschaft & Industrie, von 2008 bis 2009 (Kabinett Asō) „Vizeminister“ (fuku-daijin) im Finanzministerium. Bei der Rätehauswahl 2010 kandidierte Hirata für die LDP im landesweiten Verhältniswahlwahlkreis (hirei-ku), verpasste aber mit weniger als 48.000 Stimmen einen Sitz deutlich (Der letzte gewählte LDP-Kandidat Kiyomi Akaishi erhielt über 108.000 Stimmen). Er erklärte anschließend seinen Rückzug aus der Politik.
Akira Emoto (japanisch 柄本 明 Emoto Akira; geboren am 3. November 1948 in Chūō (ugs. Tokio), Tokio) ist ein japanischer…Akira Emoto (japanisch 柄本 明 Emoto Akira; geboren am 3. November 1948 in Chūō (ugs. Tokio), Tokio) ist ein japanischer Schauspieler, der auf eine lange Fernseh- und Filmkarriere zurückblicken kann und in zahlreichen japanischen und auch international bekannten Filmen mitspielte.
Chōnosuke Takagi (jap. 高木長之助, Takagi Chōnosuke; * 26. Oktober 1948; † 6. Dezember 2016) war ein japanischer Judoka, der…Chōnosuke Takagi (jap. 高木長之助, Takagi Chōnosuke; * 26. Oktober 1948; † 6. Dezember 2016) war ein japanischer Judoka, der 1973 Weltmeister und 1975 Weltmeisterschaftsdritter im Schwergewicht war. Chōnosuke Takagi siegte 1970 bei den japanischen Meisterschaften im Schwergewicht. 1972 und 1976 war er Zweiter im Schwergewicht. In den Jahren 1973, 1975 und 1978 belegte er den zweiten Platz bei den Meisterschaften in der offenen Klasse. Bei den Weltmeisterschaften 1973 in Lausanne traf er zweimal auf Dschibilo Nischaradse aus der Sowjetunion. Im Poolfinale unterlag der Japaner, konnte sich mit einem Sieg in der Hoffnungsrunde gegen den Iren Matthew Folan für das Halbfinale qualifizieren. Im Halbfinale bezwang er den zweiten Vertreter der Sowjetunion Sergei Nowikow. Im Finale gewann Takagi gegen Nischaradse. Zwei Jahre später bei den Weltmeisterschaften 1975 in Wien unterlag er im Viertelfinale Sergei Nowikow. Im Kampf um eine Bronzemedaille gewann er gegen den Jugoslawen Radomir Kovačević. Bei der ersten Austragung des Jigoro Kano Cups belegte Chōnosuke Takagi 1978 einen dritten Platz im Schwergewicht.
Yōko Komiyama (jap. 小宮山 洋子, Komiyama Yōko; * 17. September 1948 in der Präfektur Tokio, Japan) ist eine japanische…Yōko Komiyama (jap. 小宮山 洋子, Komiyama Yōko; * 17. September 1948 in der Präfektur Tokio, Japan) ist eine japanische Politikerin der Demokratischen Partei (Minshutō). Innerparteilich gehört sie zur Maehara-Gruppe. Sie war von 1998 bis 2012 Abgeordnete im nationalen Parlament, zunächst im Sangiin, dem Oberhaus, dann im Shūgiin, dem Unterhaus, und von 2011 bis 2012 Ministerin für Gesundheit, Arbeit und Soziales. Komiyama ist die Tochter von Ichirō Katō, Jurist und Rektor der Universität Tokio, und Enkelin des Abgeordneten und Großostasienministers Kazuo Aoki. Sie absolvierte 1972 ihr Studium an der Fakultät für Literaturwissenschaft der Seijō-Universität und arbeitete anschließend für den öffentlich-rechtlichen Rundfunksender NHK, für den sie unter anderem die Nachrichtensendung NHK News Wide moderierte. 1998 verließ sie den Sender und wechselte in die Politik. Bei der Wahl von 1998 wurde Komiyama über die Verhältniswahlliste der Demokratischen Partei ins Sangiin, das Oberhaus, gewählt. Dort war sie unter anderem Vorsitzende des Umweltausschusses. 2003 gab sie ihren Sitz auf, um bei der Nachwahl für den Shūgiin-Sitz des erstochenen Kōki Ishii im 6. Wahlkreis Tokio zu kandidieren. Sie gewann klar mit 53 % der Stimmen und konnte den Sitz bei den regulären Wahlen im selben Jahr verteidigen. 2005 unterlag sie knapp Takao Ochi (LDP) und wurde nur über den Verhältniswahlblock Tokio wiedergewählt. 2009 gewann sie deutlich gegen Ochi im Wahlkreis. Yoshihiko Noda berief sie zum 2. September 2011 als Ministerin für Gesundheit, Arbeit und Soziales in sein Kabinett. Diesen Posten verlor sie bei der dritten Kabinettsumbildung am 1. Oktober 2012. Im Dezember verlor sie bei der Shūgiin-Wahl 2012 ihren Wahlkreis erneut an Takao Ochi und verfehlte auch eine Wiederwahl im Verhältniswahlblock.
Tamami Koyake (jap. 小宅 珠実, Koyake Tamami; * 14. September 1948 in Yokohama) ist eine japanische Jazzmusikerin (Flöte).…Tamami Koyake (jap. 小宅 珠実, Koyake Tamami; * 14. September 1948 in Yokohama) ist eine japanische Jazzmusikerin (Flöte). Koyake begann neunjährig mit dem Flötenspiel. Sie absolvierte ein klassisches Studium an der Kunitachi-Musikhochschule in Tokyo, um sich dann dem Jazz zuzuwenden. Seit 1974 leitete seine eigene Band. 1978 entstanden erste Aufnahmen für ihr Debütalbum Koyake First (Paddle Wheel). Eingespielt hatte sie es mit Isao Suzuki, von dem auch die Kompositionen und Arrangements stammten, sowie mit Shigeo Hirayama, Shinji Ohshima, Masayoshi Yoneda, Shuji Miyake und Takayuki Katō. 1979 wirkte sie auch in der Gruppe von Isao Suzuki; von 1982 bis 1986 trat sie zudem mit der Samba-Band Spick and Span auf. Weiterhin arbeitete sie mit Larry Coryell, Shigeharu Mukai und Hank Jones. Bei einem New-York-Aufenthalt entstand 1991 die Produktion First New York Session (Paddle Wheel), bei der Koyake mit Kenny Barron, Ron McClure und Mike Reznikoff spielte. Im Bereich des Jazz listet sie Tom Lord zwischen 1979 und 1992 bei neun Aufnahmesessions. 2002 legte sie noch das Album High Fly (3D) vor.
Kunio Hatoyama (jap. 鳩山 邦夫 Hatoyama Kunio; * 13. September 1948 in der Präfektur Tokio; † 21. Juni 2016 ebenda) war ein…Kunio Hatoyama (jap. 鳩山 邦夫 Hatoyama Kunio; * 13. September 1948 in der Präfektur Tokio; † 21. Juni 2016 ebenda) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, und ehemaliger Minister.