Hayashi Yoshihide (japanisch 林 義秀; * 25. August 1891 in der Präfektur Wakayama, Japan; † 5. Februar 1978) war ein…Hayashi Yoshihide (japanisch 林 義秀; * 25. August 1891 in der Präfektur Wakayama, Japan; † 5. Februar 1978) war ein Generalleutnant der Kaiserlich Japanischen Armee.
Kanaguri Shisō (jap. 金栗 四三; auch Kanakuri Shizō; * 20. August 1891 in Harutomi (heute: Nagomi), Präfektur Kumamoto; †…Kanaguri Shisō (jap. 金栗 四三; auch Kanakuri Shizō; * 20. August 1891 in Harutomi (heute: Nagomi), Präfektur Kumamoto; † 13. November 1983) war ein japanischer Marathonläufer und zusammen mit dem Sprinter Mishima Yahiko der erste japanische Athlet, der an den Olympischen Spielen teilnahm. Bekannt wurde er durch einen kuriosen Vorfall bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm. Kanaguri wuchs im Süden Japans auf. Er studierte in Tokio, wo Kanō Jigorō sein Talent für das Laufen entdeckte. Er qualifizierte sich als einer von zwei Athleten, die Japan zum ersten Mal bei Olympischen Spielen vertreten sollten. Seine Kommilitonen sammelten Geld, damit er die weite Fahrt antreten konnte. Um Stockholm zu erreichen, musste er 18 Tage lang reisen, zunächst mit dem Schiff nach Wladiwostok, dann mit der Transsibirischen Eisenbahn per Zug quer durch Russland und über Finnland nach Schweden. Völlig erschöpft brauchte er fünf Tage, bis er wieder das Training aufnehmen konnte. Der Marathon fand am letzten Tag der Olympischen Spiele statt. Die ungewöhnliche Hitze von 30 °C machte allen Athleten zu schaffen – der Portugiese Francisco Lázaro brach sogar zusammen und verstarb am darauffolgenden Tag. Auch Kanaguri machte keine Ausnahme. Als er bei Kilometer 26,7 durch den Stockholmer Vorort Sollentuna lief, verlor er kurzzeitig das Bewusstsein und wurde von einer Familie, die gerade in ihrem Garten saß, mit Getränken und der Möglichkeit, sich auszuruhen, versorgt. Nachdem er seinen Durst gestillt und sich hingelegt hatte, verfiel er augenblicklich in Schlaf und wachte erst am nächsten Morgen auf, als man schon die Polizei beauftragt hatte, den vermissten Läufer zu suchen. Angeblich schämte sich Kanaguri so sehr, dass er sich zunächst weigerte, nach Japan zurückzufahren. In den darauffolgenden drei Jahren gewann Kanaguri dann die nationalen Meisterschaften im Marathon. Bei den Olympischen Sommerspielen 1920 belegte er Platz 16, bei den Olympischen Spielen 1924 musste er aufgeben, nachdem er im selben Jahr mit 2:36:10 h einen Asienrekord aufgestellt hatte. 1957 wurde er mit dem Asahi-Preis ausgezeichnet. Im April 1967 reiste er dann, 75 Jahre alt und Universitätsprofessor, wieder nach Stockholm, setzte seinen Lauf von der Stelle fort, an der er damals die Ruhepause eingelegt hatte, und beendete 54 Jahre, 8 Monate, 6 Tage, 3 Stunden, 32 Minuten und 20,3 Sekunden nach dem Start den langsamsten Marathon aller Zeiten.
Fujimori Shizuo (japanisch 藤森 静雄; * 1. August 1891 in Kurume, Präfektur Fukuoka; † 28. Mai 1943) war ein japanischer…Fujimori Shizuo (japanisch 藤森 静雄; * 1. August 1891 in Kurume, Präfektur Fukuoka; † 28. Mai 1943) war ein japanischer Holzschnitt-Künstler der Sōsaku-hanga-Richtung.
Uno Kōji (japanisch 宇野 浩二, eigentlich: Uno Kakujirō (宇野 格次郎); * 26. Juli 1891 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka; † 21.…Uno Kōji (japanisch 宇野 浩二, eigentlich: Uno Kakujirō (宇野 格次郎); * 26. Juli 1891 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka; † 21. September 1961) war ein japanischer Schriftsteller.
Hasegawa Toshiyuki (japanisch 長谷川 利行; geb. 9. Juli 1891; gest. 12. Oktober 1940) war ein japanischer Dichter und Maler…Hasegawa Toshiyuki (japanisch 長谷川 利行; geb. 9. Juli 1891; gest. 12. Oktober 1940) war ein japanischer Dichter und Maler der Taishō- und Shōwa-Zeit.
Kuribayashi Tadamichi (japanisch 栗林忠道; * 7. Juli 1891 im Landkreis Hanishina, Präfektur Nagano; † um den 23. März 1945…Kuribayashi Tadamichi (japanisch 栗林忠道; * 7. Juli 1891 im Landkreis Hanishina, Präfektur Nagano; † um den 23. März 1945 auf Iwojima) war ein General des Kaiserlich Japanischen Heeres und Kommandeur der japanischen Truppen auf Iwojima während der Schlacht um die Insel.
Onchi Kōshirō (japanisch 恩地 孝四郎; geb. 2. Juli 1891; gest. 3. Juni 1955) war ein japanischer Holzschnittkünstler und…Onchi Kōshirō (japanisch 恩地 孝四郎; geb. 2. Juli 1891; gest. 3. Juni 1955) war ein japanischer Holzschnittkünstler und Bucheinband-Gestalter. Er war der erste Japaner, der sich mit abstrakter Kunst beschäftigte, war Mitbegründer und zentrale Figur der Sōsaku-hanga-Bewegung.
Fusen Tetsu (japanisch 不染 鉄, geboren 16. Juni 1891 in Tokio, gestorben 28. Februar 1976) war ein japanischer Maler der…Fusen Tetsu (japanisch 不染 鉄, geboren 16. Juni 1891 in Tokio, gestorben 28. Februar 1976) war ein japanischer Maler der Nihonga-Richtung während der Taishō- und Shōwa-Zeit.
Furuhata Tanemoto (japanisch 古畑 種基; geboren 15. Juni 1891 in der Präfektur Mie; gestorben 6. Mai 1975 in Tōkyō) war ein…Furuhata Tanemoto (japanisch 古畑 種基; geboren 15. Juni 1891 in der Präfektur Mie; gestorben 6. Mai 1975 in Tōkyō) war ein japanischer Rechtsmediziner.
Suda Kunitarō (japanisch 須田 国太郎; geb. 6. Juni 1891 in Kyoto; gest. 16. Dezember 1961) war ein japanischer Maler im…Suda Kunitarō (japanisch 須田 国太郎; geb. 6. Juni 1891 in Kyoto; gest. 16. Dezember 1961) war ein japanischer Maler im westlichen Yōga-Stil der Shōwa-Zeit.
Asō Hisashi (japanisch 麻生 久; geboren 24. Mai 1891 in Higashi-Iida, Bezirk Kusu (玖珠郡東飯田村) in der Präfektur Ōita…Asō Hisashi (japanisch 麻生 久; geboren 24. Mai 1891 in Higashi-Iida, Bezirk Kusu (玖珠郡東飯田村) in der Präfektur Ōita; gestorben 6. September 1940 in Tōkyō) war ein japanischer Politiker.
Murano Tōgo (japanisch 村野 藤吾; geboren am 15. Mai 1891 in der Präfektur Saga; gestorben am 26. November 1984) war ein…Murano Tōgo (japanisch 村野 藤吾; geboren am 15. Mai 1891 in der Präfektur Saga; gestorben am 26. November 1984) war ein japanischer Architekt der Taishō- und Shōwa-Zeit.
Ōkido Sanji (jap. 大城戸 三治; * 1891; † 1976 in der Präfektur Tokio) war ein Generalleutnant des Kaiserlich Japanischen…Ōkido Sanji (jap. 大城戸 三治; * 1891; † 1976 in der Präfektur Tokio) war ein Generalleutnant des Kaiserlich Japanischen Heeres im Zweiten Weltkrieg.
Ōta Minoru (jap. 大田 実; * 7. April 1891 in Nagara, Chiba; † 13. Juni 1945 auf Okinawa) war ein Admiral der Kaiserlich…Ōta Minoru (jap. 大田 実; * 7. April 1891 in Nagara, Chiba; † 13. Juni 1945 auf Okinawa) war ein Admiral der Kaiserlich Japanischen Marine, der die Marinebodentruppen bei der Schlacht von Okinawa kommandierte. Er beging in seinem Befehlsbunker Suizid und wurde posthum zum Kaigun-Chūjhō (deutsch Vizeadmiral) befördert.
Saitō Yuri (japanisch 斎藤 百合, Kyujitai: 齋藤 百合, wirklicher Name: Noguchi Kotsuru (野口 小つる); geboren 31. März 1891 in…Saitō Yuri (japanisch 斎藤 百合, Kyujitai: 齋藤 百合, wirklicher Name: Noguchi Kotsuru (野口 小つる); geboren 31. März 1891 in Ishimaki (heute: Toyohashi, Präfektur Aichi); gestorben 17. Januar 1947 in der Präfektur Tokio) war eine blinde japanische Lehrerin und Aktivistin der Meiji- und der Shōwa-Zeit, die Bildungs- und Wohlfahrtseinrichtungen für blinde Frauen gründete und die sich für die Verbesserung der sozialen Stellung blinder Frauen einsetzte.
Shimizu Zenzō (japanisch 清水 善造; * 25. März 1891 in Misato, Präfektur Gunma; † 12. April oder 12. August 1977 in Ōsaka…Shimizu Zenzō (japanisch 清水 善造; * 25. März 1891 in Misato, Präfektur Gunma; † 12. April oder 12. August 1977 in Ōsaka oder Amagasaki) war ein japanischer Tennisspieler.
Setō Shōji (japanisch 瀬藤 象二; geboren 18. März 1891 in Toyajiō (鳥屋城村) im Landkreis Arida (有田郡) der Präfektur Wakayama…Setō Shōji (japanisch 瀬藤 象二; geboren 18. März 1891 in Toyajiō (鳥屋城村) im Landkreis Arida (有田郡) der Präfektur Wakayama; gestorben 20. Oktober 1977) war ein japanischer Elektroingenieur.
Teraoka Kinpei (japanisch 寺岡 謹平; * 13. März 1891 in Tsuruoka; † 2. Mai 1984) war ein Vizeadmiral der Kaiserlich…Teraoka Kinpei (japanisch 寺岡 謹平; * 13. März 1891 in Tsuruoka; † 2. Mai 1984) war ein Vizeadmiral der Kaiserlich Japanischen Marine während des Zweiten Weltkrieges im Pazifikraum. Obwohl er wusste, dass der Krieg eigentlich schon beendet war, befahl er am Morgen des 15. August, dem Tag, an dem der Tennō Hirohito den „Kaiserlichen Erlass über das Kriegsende“ (終戦の詔書, shūsen no shōsho) im Radio hatte verlesen lassen, einen Kamikaze Einsatz. Obwohl er den Piloten versprach, ebenfalls einen Kamikazeangriff zu fliegen, tat er es, im Gegensatz zu Admiral Ugaki Matome, nicht und überlebte das Kriegsende.
Takikawa Yukitoki (japanisch 滝川幸辰, der Vorname wird auch Kōshin gelesen; geboren 24. Februar 1891 in Okayama (Präfektur…Takikawa Yukitoki (japanisch 滝川幸辰, der Vorname wird auch Kōshin gelesen; geboren 24. Februar 1891 in Okayama (Präfektur Okayama); gestorben 16. November 1962 in Kyōto) war ein japanischer Jurist, bekannt für seine Arbeiten zum Strafrecht.
Kurata Hyakuzō (japanisch 倉田 百三; * 23. Februar 1891 in Shōbara, Präfektur Hiroshima; † 12. Februar 1943 in Kamakura…Kurata Hyakuzō (japanisch 倉田 百三; * 23. Februar 1891 in Shōbara, Präfektur Hiroshima; † 12. Februar 1943 in Kamakura, Präfektur Kanagawa) war ein japanischer Schriftsteller und Literaturkritiker.
Kawai Eijirō (japanisch 河合 栄治郎; geboren 13. Februar 1891 in Tōkyō; gestorben 15. Februar 1944 daselbst) war ein…Kawai Eijirō (japanisch 河合 栄治郎; geboren 13. Februar 1891 in Tōkyō; gestorben 15. Februar 1944 daselbst) war ein japanischer Verfechter einer sozialliberalen Gesellschaftsordnung.
Amakasu Masahiko (japanisch 甘粕 正彦; * 26. Januar 1891 in der Präfektur Yamagata; † 20. August 1945) war ein japanischer…Amakasu Masahiko (japanisch 甘粕 正彦; * 26. Januar 1891 in der Präfektur Yamagata; † 20. August 1945) war ein japanischer Leutnant. Zur Zeit des großen Erdbebens von Kantō leitete Amakasu eine Abteilung der Militärpolizei. Am 16. September 1923 wurden 10 Sozialisten sowie die bekannten Anarchisten Itō Noe und Ōsugi Sakae sowie dessen sechsjähriger Neffe als Ergebnis irrationaler Verfolgungsgefühle und der Angst der Regierung, dass sie durch die Gelegenheit der chaotischen Zustände gestürzt würde, von Amakasus Abteilung ermordet. Der „Amakasu-Zwischenfall“ wurde später breit in den japanischen Medien rezipiert. Vom Militärgericht wurde Amakasu zu 10 Jahren Haft im Chiba-Gefängnis verurteilt. Wegen guter Führung wurde er nach drei Jahren entlassen. Amakasu ging dann nach Frankreich, war 1931 an der Vorbereitung des Mukden-Zwischenfalls und in China für die Kwantung-Armee maßgeblich an der Errichtung des Marionettenstaates Mandschukuo beteiligt. 1939 wurde er der Leiter der „Mandschurischen Filmgesellschaft“ (満洲映画協会, manchū eiga kyōkai), wo er zum Kopf der kulturellen Invasion des chinesischen Films wurde. Er handelte auch mit UFA-Filmen und vermittelte diese nach Japan weiter. Kurz bevor im August 1945 die Rote Armee die Hauptstadt Mandschukuos Shinkyō eroberte, tötete er sich durch die Einnahme von Kaliumcyanid. Amakasu ist eine Hauptfigur des Films Der letzte Kaiser, in dem geschildert wird, dass er sich erschießt. Er ist zudem einer der Protagonisten des 2016 erschienenen Romans Die Toten des Schweizer Schriftstellers Christian Kracht.
Nakayama Masa (jap. 中山 マサ; * 19. Januar 1891 in Nagasaki; † 11. Oktober 1976) war eine japanische Politikerin der…Nakayama Masa (jap. 中山 マサ; * 19. Januar 1891 in Nagasaki; † 11. Oktober 1976) war eine japanische Politikerin der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und die erste Frau, die als Ministerin einem japanischen Kabinett angehörte. Nakayama studierte an der Ohio Wesleyan University und arbeitete nach ihrer Rückkehr nach Japan als Englischlehrerin. Sie heiratete den Rikken-Minseitō-Politiker Nakayama Fukuzō (中山 福蔵). Nach dem Krieg wurde ihr Mann Abgeordneter des Sangiin, und Nakyama selbst kandidierte bei der Wahl von 1947 erfolgreich im 2. Wahlkreis Ōsaka für das Shūgiin, wo sie danach achtmal wiedergewählt wurde. Vor der Konservativen Fusion gehörte Nakayama zuerst zur Demokratischen Partei, dann zur Demokratisch-Liberalen Partei; danach gehörte sie innerhalb der LDP zur Ōno-Faktion. Am 19. Juli 1960 wurde Nakayama von Premierminister Ikeda Hayato als Ministerin für Gesundheit und Soziales in sein Kabinett berufen. Ihr ältester Sohn Tarō und ihr vierter Sohn Masaaki wurden ebenfalls Shūgiin-Abgeordnete der LDP.
Ono Seiichirō (japanisch 小野清一郎; geboren 10. Januar 1891 in Morioka (Präfektur Iwate); gestorben 9. März 1986 in Tōkyō)…Ono Seiichirō (japanisch 小野清一郎; geboren 10. Januar 1891 in Morioka (Präfektur Iwate); gestorben 9. März 1986 in Tōkyō) war ein japanischer Gelehrter des Strafrechts.
Kawakami Santarō (japanisch 川上 三太郎, wirklicher Name: Kawakami Ikujirō (川上 幾次郎); * 3. Januar 1891 in der Präfektur…Kawakami Santarō (japanisch 川上 三太郎, wirklicher Name: Kawakami Ikujirō (川上 幾次郎); * 3. Januar 1891 in der Präfektur Tokio; † 26. Dezember 1968) war ein japanischer Lyriker und einer der sechs großen Senryū-Dichter (japanisch 六大家 rokudaika). Kawakami studierte bis zu seinem Abschluss 1910 an der Ōkura-Handelsschule, einem Vorläufer der Wirtschaftsuniversität Tōkyō. Nach seinem Abschluss arbeitete Kawakami in einem Handelsunternehmen in Tianjin. Er war Schüler von Inoue Kenkabō (井上剣花坊). Er schrieb seit dem vierzehnten Lebensjahr Gedichte, verfasste ab 1929 eine Kolumne über Senryū für die Zeitschrift Kokumin Shinbun (国民新聞) und gründete den Club Kokumin Shinbunkai. Außerdem gründete er eine eigene Zeitschrift für Senryū-Dichtung. Später war er Redakteur bei der Zeitung Yomiuri Shimbun. Für seinen Beitrag zur künstlerischen Entwicklung des Landes erhielt er als erster Senryū-Dichter in der Geschichte Japans 1966 eine staatliche Auszeichnung, die Medaille mit lila Band des Kaisers von Japan. Kawakami veröffentlichte mehrere Gedichtbände. Die Sammlung Senryū 200-nen erschien in sechs Auflagen.
Makino Torao (japanisch 牧野 虎雄; * 15. Dezember 1890 in Takada, heute Teil von Jōetsu, Präfektur Niigata; † 18. Oktober…Makino Torao (japanisch 牧野 虎雄; * 15. Dezember 1890 in Takada, heute Teil von Jōetsu, Präfektur Niigata; † 18. Oktober 1946 in Shinjuku, Tōkyō) war ein japanischer Maler der Taishō- und Shōwa-Periode, der vor allem für seine Werke des Realismus bekannt ist. Er hatte eine bedeutende Rolle in der japanischen Kunstszene und war ein Mitglied der Kaijusha-Gruppe, die der Kunstwelt Japans neue Impulse gab. Makino starb im Alter von 55 Jahren und hinterließ ein reiches Erbe an Werken, die heute in verschiedenen Kunstmuseen ausgestellt sind.
Yoshio Nishina (jap. 仁科 芳雄, Nishina Yoshio; * 6. Dezember 1890 in Satoshō, Präfektur Okayama; † 10. Januar 1951) war…Yoshio Nishina (jap. 仁科 芳雄, Nishina Yoshio; * 6. Dezember 1890 in Satoshō, Präfektur Okayama; † 10. Januar 1951) war ein japanischer Physiker und Wissenschaftsorganisator. Nishina studierte Elektrotechnik an der Kaiserlichen Universität Tokio, wo er 1918 seinen Abschluss machte und eigentlich Elektrotechniker werden wollte. Als Mitglied der privaten Forschungsorganisation RIKEN (Institut für chemische und physikalische Forschung, 1917 gegründet) in Tokio wandte er sich aber der Physik zu. 1921 wurde er nach Europa geschickt, wo er bis 1928 blieb. Er war dort am Cavendish Laboratory in Cambridge bei Ernest Rutherford, an der Universität Göttingen und in Kopenhagen bei Niels Bohr, mit dem er sich anfreundete. Dort entstand auch seine Arbeit mit Oskar Klein 1928 über die Streuung harter Röntgen- bzw. Gammastrahlung an freien Elektronen, die zur Klein-Nishina-Formel führte. Danach kehrte er nach Japan zurück, wo er sich mit Elementarteilchenphysik aus kosmischer Strahlung und Teilchenbeschleunigern in einem eigenen Labor am RIKEN beschäftigte, dem 1931 gegründeten Nishina Labor. Er machte die neue Quantenmechanik in Japan bekannt (nachdem die moderne Physik schon durch einen zweimonatigen Besuch von Albert Einstein 1922 in Japan Auftrieb erhalten hatte) und lud Wissenschaftler wie Paul Dirac, Heisenberg und Bohr nach Japan ein. Zu seinen Schülern zählten die späteren Nobelpreisträger Shin’ichirō Tomonaga und Hideki Yukawa. In den 1930er Jahren beschäftigte er sich auch mit der damals sehr aktuellen Kernphysik und leitete den Bau von zwei 1935 fertiggestellten Zyklotronen am neu gegründeten Institut für Kernphysik am RIKEN. Im Zweiten Weltkrieg leitete er das Kernenergie- bzw. Kernwaffen-Programm in Japan und nach dem Zweiten Weltkrieg war er Präsident von RIKEN. 1944 erhielt er den Asahi-Preis, 1946 den Kaiserlichen Kulturorden. 1948 wurde er Mitglied der Japanischen Akademie der Wissenschaften. Der Mondkrater Nishina ist nach ihm benannt und der seit 1955 für außerordentliche Leistungen in der Atomphysik und deren Anwendung vergebene Nishina-Preis.
Tashiro Shigeki (japanisch 田代 茂樹; geboren 5. Dezember 1890 im Landkreis Onga (Präfektur Fukuoka); gestorben 8. August…Tashiro Shigeki (japanisch 田代 茂樹; geboren 5. Dezember 1890 im Landkreis Onga (Präfektur Fukuoka); gestorben 8. August 1981) war ein japanischer Unternehmer, der das Unternehmen Toray groß machte.
Toyoshima Yoshio (jap. 豊島 与志雄; * 27. November 1890 in der Präfektur Fukuoka; † 8. Juni 1955) war ein japanischer…Toyoshima Yoshio (jap. 豊島 与志雄; * 27. November 1890 in der Präfektur Fukuoka; † 8. Juni 1955) war ein japanischer Schriftsteller und Übersetzer.
Ōkubo Sakujirō (japanisch 大久保 作次郎; geboren 24. November 1890 in Osaka; gestorben 28. Februar 1973) war ein japanischer…Ōkubo Sakujirō (japanisch 大久保 作次郎; geboren 24. November 1890 in Osaka; gestorben 28. Februar 1973) war ein japanischer Maler im Yōga-Stil.
Yamakawa Kikue (japanisch 山川 菊栄; geboren 3. November 1890 in Tōkyō; gestorben 2. November 1980 ebenda) war eine…Yamakawa Kikue (japanisch 山川 菊栄; geboren 3. November 1890 in Tōkyō; gestorben 2. November 1980 ebenda) war eine japanische Feministin und Sozialistin.
Nishinoumi Kajirō III. (jap. 西ノ海 嘉治郎(三代目), eig. Matsuyama Isesuke (松山 伊勢助); * 2. November 1890 in Kagoshima; † 1933)…Nishinoumi Kajirō III. (jap. 西ノ海 嘉治郎(三代目), eig. Matsuyama Isesuke (松山 伊勢助); * 2. November 1890 in Kagoshima; † 1933) war ein japanischer Sumōkämpfer und der 30. Yokozuna, gleichzeitig der dritte Yokozuna dieses Namens. Nishinoumi, ein Rikishi des Stalles Izutsu-beya, begann seine Karriere im Alter von 20 Jahren und war zuerst unter dem Ringnamen Genjiyama bekannt. Beim Hatsu-Basho im Januar 1915 schaffte er den Aufstieg in die Sekitori-Ränge, ein Jahr später rückte er bis in die Makuuchi-Division vor. 1923 wurde Nishinoumi, der seinen Namen zu Ehren zweier früherer Großmeister übertragen bekam, zum Yokozuna befördert. Nishinoumi konnte dennoch in seiner gesamten Karriere nur einen einzigen Turniersieg verbuchen. Im Oktober 1928 trat er von seinem Amt zurück.
Shōji Toshishige (jap. 東海林 俊成; * 27. Oktober 1890 in Sendai; † 10. Dezember 1974) war ein Generalmajor der Kaiserlich…Shōji Toshishige (jap. 東海林 俊成; * 27. Oktober 1890 in Sendai; † 10. Dezember 1974) war ein Generalmajor der Kaiserlich Japanischen Armee. Shōji graduierte 1912 auf der Militärakademie und beendete 1939 seine Studien an der Universität Tōhoku als Offizier. Nachdem Shoji 1939 der 2. Nachschubdivision zugeteilt wurde, bekam er am 1. August die Beförderung zum Oberst. Gegen Ende des Jahres übernahm er den Sendaier Regimentsdistrikt. Nach Beginn der japanischen Vorbereitungen für die Offensiven in Richtung Südostasien wurde Shoji am 1. April 1941 dem 230. Infanterieregiment als kommandierender Offizier überstellt. Das Regiment landete unter seiner Führung am 1. März des Folgejahres auf Java. Oberst Shōji konnte am 8. März die Kapitulation der niederländischen KNIL-Truppen in Bandung entgegennehmen. Shōji verließ 1943 wieder das Regiment und diente wieder im Hauptquartier der 2. Nachschubdivision, bevor er noch im selben Jahr als Oberkommandierender der 30. Sicherheits-Einheit zugewiesen wurde. 1944 erfolgte am 1. März seine Beförderung zum Generalmajor und die Versetzung als Verwaltungschef im Rekrutierungsbüro der 5. Regionalarmee. Am 31. März 1945 übernahm Shōji Toshishige als kommandierender Offizier zum wiederholten Mal Aufgaben im Sendaier Distrikt, der mittlerweile zum Sendai Regionalkommando umbenannt worden war. Zwei Jahre später eröffnete die kanadische Armee in Hongkong einen Kriegsverbrecherprozess gegen Shōji Toshishige.
Tanaka Kōtarō (japanisch 田中 耕太郎; * 25. Oktober 1890 in Kagoshima, Japan; † 1. März 1974 in Tokio, Japan) war ein…Tanaka Kōtarō (japanisch 田中 耕太郎; * 25. Oktober 1890 in Kagoshima, Japan; † 1. März 1974 in Tokio, Japan) war ein japanischer Jurist. Er wirkte ab 1923 als Professor an der Universität Tokio und war von 1950 bis 1960 Präsident des Obersten Gerichtshofs Japans sowie von 1961 bis 1970 Richter am Internationalen Gerichtshof.
Kawabe Torashirō (japanisch: 河辺虎四郎; * 25. September 1890 in der Präfektur Toyama; † 25. Juni 1960) war ein…Kawabe Torashirō (japanisch: 河辺虎四郎; * 25. September 1890 in der Präfektur Toyama; † 25. Juni 1960) war ein Generalleutnant der Kaiserlich Japanischen Armee sowie der Kaiserlich Japanischen Heeresluftstreitkräfte, der unter anderem 1941 Chef des Stabes des Zentralen Verteidigungskommandos sowie 1945 Vize-Chef des Generalstabes der Kaiserlich Japanischen Armee war.
Kakuta Kakuji (jap. 角田 覚治; * 23. September 1890 in der Präfektur Niigata; † um den 2. August 1944 auf Tinian) war ein…Kakuta Kakuji (jap. 角田 覚治; * 23. September 1890 in der Präfektur Niigata; † um den 2. August 1944 auf Tinian) war ein Vizeadmiral der Kaiserlich Japanischen Marine. Er kommandierte in der ersten Hälfte des Pazifikkrieges eine Flugzeugträger-Division und war später Kommandeur der 1. Marineluftflotte im Pazifik.
Ōno Banboku (japanisch 大野 伴睦, alternative Romanisierung Bamboku, eigentliche Lesung Ōno Tomochika; geboren 20.…Ōno Banboku (japanisch 大野 伴睦, alternative Romanisierung Bamboku, eigentliche Lesung Ōno Tomochika; geboren 20. September 1890 in Taniai, seit 2003 Yamagata, Gifu; gestorben 29. Mai 1964 in Shinjuku, Tokio) war ein japanischer Politiker, vor und nach dem Zweiten Weltkrieg Mitglied des Repräsentantenhauses aus Gifu und als Führungsmitglied der Liberalen Partei 1955 wesentlich an der Gründung der Liberaldemokratischen Partei (LDP) beteiligt, in der er danach die Ōno-Faktion führte.
Tsuchiya Bunmei (japanisch 土屋 文明; * 18. September 1890 Präfektur Gunma; † 10. Dezember 1990) war ein japanischer…Tsuchiya Bunmei (japanisch 土屋 文明; * 18. September 1890 Präfektur Gunma; † 10. Dezember 1990) war ein japanischer Lyriker. Tsuchiya studierte Philosophie an der Universität Tokio. Er war Schüler des Dichters Itō Sachio, der die Tanka-Zeitschrift Araragi gegründet hatte. Nach dem Tod seines Lehrers übernahm er mit Saitō Mokichi die Leitung dieser Zeitschrift. Für den Lyrikband Seinanshū (青南集) erhielt er 1967 den Yomiuri-Literaturpreis. Neben Gedichtbänden (u. a. Fuyukusa (ふゆくさ), 1925, Ōkanshū (往還集), 1930, Sankokushū (山谷集), 1935) veröffentlichte er mehrere Bücher über die Gedichtanthologie Man’yōshū, die zwischen 1949 und 1956 in der 20-bändigen Ausgabe Man’yōshū shichū (万葉集私注) zusammengefasst wurden. 1984 wurde Tsuchiya als Person mit besonderen kulturellen Verdiensten geehrt und 1986 mit dem Kulturorden ausgezeichnet.
Kumagai Ichiya (japanisch 熊谷 一弥 Kumagai Ichiya; * 10. September 1890 in Ōmuta, Präfektur Fukuoka; † 16. August 1968…Kumagai Ichiya (japanisch 熊谷 一弥 Kumagai Ichiya; * 10. September 1890 in Ōmuta, Präfektur Fukuoka; † 16. August 1968 ebenda) war ein japanischer Tennisspieler. Als erster Japaner von internationaler Bekanntheit im Tennis gewann er 1920 im Einzel und Doppel die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen und gleichzeitig die erste Medaille für Japan überhaupt.
Yano Kyōson (japanisch 矢野 橋村; geboren 8. September 1890 in dem Landkreis Ochi (Präfektur Ehime); gestorben 17. April…Yano Kyōson (japanisch 矢野 橋村; geboren 8. September 1890 in dem Landkreis Ochi (Präfektur Ehime); gestorben 17. April 1965 in Toyonaka) war ein japanischer Maler der Nihonga-Richtung auf der Grundlage der Nanga-Malerei.
Uemura Tamaki (japanisch 植村 環; geboren 24. August 1890 in Tokio; gestorben 26. Mai 1982 ebenda) war eine japanische…Uemura Tamaki (japanisch 植村 環; geboren 24. August 1890 in Tokio; gestorben 26. Mai 1982 ebenda) war eine japanische christliche Aktivistin.
Kawai Kanjirō (jap. 河井 寛次郎, mitunter auch 河井 寬次郎, in Yasugi, Landkreis Nogi, Präfektur Shimane; * 24. August 1890; †…Kawai Kanjirō (jap. 河井 寛次郎, mitunter auch 河井 寬次郎, in Yasugi, Landkreis Nogi, Präfektur Shimane; * 24. August 1890; † 18. November 1966) war ein japanischer Töpfer der Shōwa-Zeit.
Mutai Risaku (japanisch 務台 理作; geboren 8. August 1890 in der Präfektur Nagano; gestorben 5. Juli 1974) war ein…Mutai Risaku (japanisch 務台 理作; geboren 8. August 1890 in der Präfektur Nagano; gestorben 5. Juli 1974) war ein japanischer Philosoph.
Takashima Yajūrō (japanisch 高島 野十郎; * 1890 in der ehemaligen Gemeinde Aikawa, heute Kurume, Präfektur Fukuoka; † 1975…Takashima Yajūrō (japanisch 高島 野十郎; * 1890 in der ehemaligen Gemeinde Aikawa, heute Kurume, Präfektur Fukuoka; † 1975 in Noda, Präfektur Chiba) war ein japanischer Maler, bekannt für seine realistischen Gemälde, die sich häufig mit Natur- und Stilllebenmotiven befassten. Sein Geburtsname war Takashima Yaju (髙嶋彌壽).
Ueda Shunkichi (jap. 殖田 俊吉; geboren 4. August 1890 in der zukünftigen Stadt Usa (damals Landkreis Usa), Präfektur Ōita…Ueda Shunkichi (jap. 殖田 俊吉; geboren 4. August 1890 in der zukünftigen Stadt Usa (damals Landkreis Usa), Präfektur Ōita; gestorben 23. Mai 1960) war ein japanischer Politiker.
Itō Seiichi (jap. 伊藤 整一; * 26. Juli 1890 in Miyama; † 7. April 1945 vor Okinawa) war ein japanischer Admiral und…Itō Seiichi (jap. 伊藤 整一; * 26. Juli 1890 in Miyama; † 7. April 1945 vor Okinawa) war ein japanischer Admiral und Oberbefehlshaber des letzten großen japanischen Kriegseinsatzes der schweren Großkampfschiffe im Zweiten Weltkrieg.
Kawashima Shōjirō (japanisch 川島 正次郎; * 10. Juli 1890 in der Präfektur Chiba, Kaiserreich Japan; † 9. November 1970 in…Kawashima Shōjirō (japanisch 川島 正次郎; * 10. Juli 1890 in der Präfektur Chiba, Kaiserreich Japan; † 9. November 1970 in Ōta, Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), der unter anderem Mitglied des Shūgiin sowie mehrmals Minister war. Im Parteivorstand der Liberaldemokratischen Partei war er zwischen Juli 1957 und Januar 1959 sowie erneut von Juni 1959 bis Juli 1960 Generalsekretär sowie zwischen Juli 1964 und Dezember 1966 sowie abermals von November 1967 bis November 1970 Vizevorsitzender der LDP.