Takada Toshiko (jap. 高田 敏子; * 16. September 1914 in der Präfektur Tokio; † 28. Mai 1989) war eine japanische Lyrikerin.…Takada Toshiko (jap. 高田 敏子; * 16. September 1914 in der Präfektur Tokio; † 28. Mai 1989) war eine japanische Lyrikerin. Takada besuchte die Atomi-Mädchenoberschule (跡見女学校, Atomi Jogakkō) in Koishikawa (heute Bunkyō). Sie heiratete 1935 und lebte mit ihrem Mann ab 1935 in Harbin. 1946 kehrte sie mit ihrer Familie nach Japan zurück. Sie veröffentlichte Gedichte in verschiedenen Literaturzeitschriften sowie mehrere Gedichtbände. 1967 wurde sie mit dem Murō-Saisei-Lyrikpreis ausgezeichnet.
Takahashi Setsurō (japanisch 髙橋 節郎; geboren 14. September 1914 in Kita-hotaka (北穂高村), Landkreis Minami-azumi (南安曇郡) in…Takahashi Setsurō (japanisch 髙橋 節郎; geboren 14. September 1914 in Kita-hotaka (北穂高村), Landkreis Minami-azumi (南安曇郡) in der Präfektur Nagano; gestorben 19. April 2007 in Tōkyō) war ein japanischer Lackkünstler.
Sasamoto Tsuneko (japanisch 笹本 恒子; * 1. September 1914 in Tokio, Japan; † 15. August 2022 in Kamakura, Japan) war eine…Sasamoto Tsuneko (japanisch 笹本 恒子; * 1. September 1914 in Tokio, Japan; † 15. August 2022 in Kamakura, Japan) war eine japanische Fotografin. Sie war Japans erste Fotojournalistin und starb 2022 kurz vor ihrem 108. Geburtstag.
Hiraiwa Gaishi (japanisch 平岩 外四; geboren 31. August 1914 in Tokoname (Präfektur Aichi); gestorben 22. Mai 2007 in…Hiraiwa Gaishi (japanisch 平岩 外四; geboren 31. August 1914 in Tokoname (Präfektur Aichi); gestorben 22. Mai 2007 in Tokio) war ein japanischer Finanzmanager und Unternehmer.
Fumio Hayasaka (japanisch 早坂 文雄; geboren 19. August 1914 in Sendai (Präfektur Miyagi); gestorben 15. Oktober 1955) war…Fumio Hayasaka (japanisch 早坂 文雄; geboren 19. August 1914 in Sendai (Präfektur Miyagi); gestorben 15. Oktober 1955) war ein japanischer Komponist und Dirigent.
Akira Nozawa (jap. 野澤 晁, Nozawa Akira; * 5. August 1914 in der Präfektur Hiroshima; † 13. Mai 2000) war ein japanischer…Akira Nozawa (jap. 野澤 晁, Nozawa Akira; * 5. August 1914 in der Präfektur Hiroshima; † 13. Mai 2000) war ein japanischer Fußballspieler. Er war der Bruder von Masao Nozawa.
Ōe Sueo (japanisch 大江 季雄; * 2. August 1914 in Maizuru; † 24. Dezember 1941 vor Luzon) war ein japanischer Leichtathlet…Ōe Sueo (japanisch 大江 季雄; * 2. August 1914 in Maizuru; † 24. Dezember 1941 vor Luzon) war ein japanischer Leichtathlet koreanischer Abstammung, der um die Mitte der 1930er-Jahre als Stabhochspringer erfolgreich war. Da Korea damals als Provinz Chōsen dem japanischen Generalgouvernement unterstellt war, musste er für Japan starten und die japanische Schreibweise seines Namens benutzen.
Kinoshita Junji (japanisch 木下 順二; * 2. August 1914 in Tokio; † 30. Oktober 2006 ebenda) war ein japanischer Dramatiker…Kinoshita Junji (japanisch 木下 順二; * 2. August 1914 in Tokio; † 30. Oktober 2006 ebenda) war ein japanischer Dramatiker und Übersetzer.
Dogura Asa (jap. 土倉 麻; * 11. Juni 1914; † 20. April 2008) war eine japanische Sprinterin. Bei den Olympischen Spielen…Dogura Asa (jap. 土倉 麻; * 11. Juni 1914; † 20. April 2008) war eine japanische Sprinterin. Bei den Olympischen Spielen 1932 wurde sie Fünfte in der 4-mal-100-Meter-Staffel und schied über 100 m im Vorlauf aus. Ihre persönliche Bestzeit über 100 m von 12,5 s stellte sie 1932 auf. Sie starb 2008 in Kamakura.
Ifukube Akira (japanisch 伊福部 昭; * 31. Mai 1914 in Kushiro, Hokkaidō, Japan; † 8. Februar 2006 in Tokio), auch als Akira…Ifukube Akira (japanisch 伊福部 昭; * 31. Mai 1914 in Kushiro, Hokkaidō, Japan; † 8. Februar 2006 in Tokio), auch als Akira Ifukube geführt, war ein japanischer Komponist. International ist er vor allem durch seine Kompositionen zu Kaijū-Filmen bekannt geworden.
Mitsuda Hisateru (japanisch 満田 久輝; geboren 27. Mai 1914 in Osaka; gestorben 10. März 2006 in Kyōto) war ein japanischer…Mitsuda Hisateru (japanisch 満田 久輝; geboren 27. Mai 1914 in Osaka; gestorben 10. März 2006 in Kyōto) war ein japanischer Agrarwissenschaftler.
Hideko Maehata (japanisch 前畑 秀子, Maehata Hideko; * 20. Mai 1914 in Hashimoto, Präfektur Wakayama; † 24. Februar 1995)…Hideko Maehata (japanisch 前畑 秀子, Maehata Hideko; * 20. Mai 1914 in Hashimoto, Präfektur Wakayama; † 24. Februar 1995) war eine japanische Schwimmerin. Sie war die erste japanische Frau, die bei Olympischen Spielen eine Medaille gewann. Bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles gewann sie über 200 m Brust die Silbermedaille hinter der Australierin Clare Dennis. Bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin wurde sie in Abwesenheit der Titelverteidigerin überlegen Olympiasiegerin über diese Strecke und wurde damit die erste Japanerin, die Olympiasiegerin wurde. Es sollte bis zu den Olympischen Spielen 1972 in München dauern, bis mit Mayumi Aoki wieder eine Japanerin Olympiasiegerin im Schwimmen werden sollte. Im Jahr 1979 wurde sie in die Ruhmeshalle des internationalen Schwimmsports aufgenommen und 1990 zur Bunka Kōrōsha, zur Person mit besonderen kulturellen Verdiensten, ernannt.
Shibaki Yoshiko (japanisch 芝木 好子, bürgerlich 大島 好子 Ōshima Yoshiko; * 7. Mai 1914 in der Präfektur Tokio; † 25. August…Shibaki Yoshiko (japanisch 芝木 好子, bürgerlich 大島 好子 Ōshima Yoshiko; * 7. Mai 1914 in der Präfektur Tokio; † 25. August 1991) war eine japanische Schriftstellerin. Die aus eine Kaufmannsfamilie stammende Shibaki besuchte die Daiichi-Mädchenschule und studierte Englisch an der Surugadai YWCA Womans's Academy. Nach dem Tod des Vaters arbeitete sie 1939–40 beim Mitsubishi Center for Economic Studies. Im Folgejahr heiratete sie den Ökonomieprofessor Ōshima Kiyoshi. Sie schrieb seit Mitte der 1930er Jahre für Zeitschriften wie Reijokai (令女界) und Wakakusa und erhielt 1936 den Hayashi-Fumiko-Preis. Für die Erzählung Seika no ichi (青果の市) erhielt sie 1941 den Akutagawa-Preis. Nach dem Krieg veröffentlichte sie Romane wie Nagareru hi (流れる日, 1946), Onna hitori (女一人 bzw. 女ひとり, 1956) und Ruri no uta (流離の唄, 1948) und fand Beachtung mit Romanen, die im Prostituiertenmilieu spielten wie Susaki paradaisu (洲崎パラダイス, 1954) und Yakō no onna (夜光の女, 1955). Anfang der 1960er Jahre veröffentlichte sie eine autobiographische Romantrilogie, für deren ersten Teil, Yuba (湯葉, 1961) sie den Frauenliteraturpreis erhielt. Ein zweites Mal wurde sie mit dem Preis 1972 für Seiji kinuta (青磁砧) ausgezeichnet. 1981 erhielt Shibaki den Preis der Japanischen Kunstakademie, deren Mitglied sie im Folgejahr wurde. 1984 wurde sie für Sumida-gawa boshoku (隅田川暮色) mit dem Großen Preis für japanische Literatur ausgezeichnet, drei Jahre später folgte der Mainichi-Kunstpreis für Yuki mai (雪舞い) und 1989 die Ehrung als Person mit besonderen kulturellen Verdiensten.
Toshihiko Izutsu (jap. 井筒 俊彦, Izutsu Toshihiko; * 4. Mai 1914 in der alten Präfektur Tokio; † 1. Juli 1993 in Kanagawa)…Toshihiko Izutsu (jap. 井筒 俊彦, Izutsu Toshihiko; * 4. Mai 1914 in der alten Präfektur Tokio; † 1. Juli 1993 in Kanagawa) war ein japanischer Islamwissenschaftler und Philosoph, der ein ungewöhnliches Talent für Sprachen hatte.
Ishizu Mitsue (jap. 石津 光恵; * 16. April 1914 in der Präfektur Hiroshima; Todesdatum unbekannt) war eine japanische…Ishizu Mitsue (jap. 石津 光恵; * 16. April 1914 in der Präfektur Hiroshima; Todesdatum unbekannt) war eine japanische Diskus- und Speerwerferin. Bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles wurde sie Siebte im Diskus- und Achte im Speerwurf. Ihre persönliche Bestleistung im Diskuswurf von 39,64 m stellte sie am 23. Oktober 1935 in Tokio auf.
Oita Kōichi (jap. 種田 孝一; * 9. April 1914 in der Präfektur Tokio; † 11. September 1996) war ein japanischer…Oita Kōichi (jap. 種田 孝一; * 9. April 1914 in der Präfektur Tokio; † 11. September 1996) war ein japanischer Fußballspieler.
Kansuke Yamamoto (japanisch 山本 悍右; * 30. März 1914 in Nagoya; † 2. April 1987 ebenda) war ein japanischer Fotograf…Kansuke Yamamoto (japanisch 山本 悍右; * 30. März 1914 in Nagoya; † 2. April 1987 ebenda) war ein japanischer Fotograf, Lyriker und Herausgeber, der seit Beginn der 1930er Jahre in Nagoya im Umfeld des Surrealismus und der fotografischen Avantgarde arbeitete. Die Kunsthistorikerin Jelena Stojković beschreibt Yamamoto bereits in seinen Zwanzigern als einen Bezugspunkt für das Verhältnis von Surrealismus und Fotografie und ordnet sein Werk als wesentlichen Bestandteil der Netzwerke des surrealistischen Austauschs und der Zusammenarbeit in den 1930er Jahren ein. In der ab 1938 von Yamamoto herausgegebenen Zeitschrift Yoru no Funsui erschienen seine Gedichte und Fotografien neben Beiträgen japanischer und europäischer Surrealisten; über Chirū Yamanaka gelangte die Zeitschrift auch zu Paul Éluard in Frankreich. 1939 wurde Yamamoto wegen der Herausgabe von Yoru no Funsui von der Tokkō verhört und unter der Bedingung freigelassen, die Zeitschrift einzustellen; die vierte Ausgabe blieb die letzte. Im Dezember 1956 wurden Arbeiten Yamamotos in Japan in einer von Otto Steinert kuratierten internationalen Ausstellung zur subjektiven Fotografie neben Werken einer jüngeren Fotografengeneration gezeigt. Der Fotohistoriker Ryūichi Kaneko wendet sich gegen eine Einordnung von Yamamotos Werk nach der üblichen Trennung in Vor- und Nachkriegszeit und plädiert dafür, die Geschichte der modernen japanischen Fotografie trotz der Zäsur des Krieges als kontinuierlich und miteinander verflochten neu zu bewerten.
Toru Kumon (japanisch 公文 公 Kumon Tōru; * 26. März 1914 in der Präfektur Kōchi; † 25. Juli 1995 in Osaka) war ein…Toru Kumon (japanisch 公文 公 Kumon Tōru; * 26. März 1914 in der Präfektur Kōchi; † 25. Juli 1995 in Osaka) war ein japanischer Mathematiklehrer und Erfinder der Kumon-Methode. Er besuchte die Universität Osaka und studierte dort Mathematik. Nach seinem Abschluss arbeitete er dann als Mathematiklehrer in Osaka. Dort heiratete er Teiko, mit der er zwei Söhne hatte. Im Jahr 1954 war sein damals 8-jähriger Sohn Takeshi im zweiten Jahr und kam mit schlechten Mathematik Noten nach Hause. Darauf forderte ihn seine Frau auf sich darum zu kümmern. Er sah sich dessen Bücher an und sah das diese wenig Möglichkeit gaben zu üben und dort wirklich gut zu werden. Daher begann er Übungsblätter für seinen Sohn zu entwickeln. Das Erfolg war verblüffend; als sein Sohn im 6. Jahr war, konnte er bereits Integrale lösen die man sonst erst auf der höheren Schule lernt. Das war der Beginn der nach ihm benannten Kumon-Methode. Durch den Erfolg von Takeshi wurde auch andere Eltern aufmerksam. Bereits 1956 wurde in Osaka das Kumon Center eröffnet. Im Jahr 1958 gründete er dann das Kumon Institute of Education, dass die Standards für die Kumon Center setzen sollte. Die Methode setzt auf kleine Schritte und individuelle Arbeitsbögen, die Grundlagen der Mathematik und Sprache vermitteln. Außerdem sollen die Studenten unabhängig lernen und auch Fähigkeiten jenseits der Lernziele der Schulen. Das „meistern“ eines Zieles definierte Kumon als die Fähigkeit, gute Ergebnisse in gegebener Zeit zu erzielen. Daher wird Genauigkeit und Geschwindigkeit gefördert. In späteren Jahren gab Kumon viele Vorträge zu seiner Methode. Er betonte die Notwendigkeit das Lehrmaterial auf die Fähigkeit des Schülers abzustimmen und nicht auf dessen Alter; dadurch können die Schüler mehr als nur die Schulziele erreichen und haben eine positive Einstellung zur Mathematik. Toru Kumon starb am 25. Juli 1995 an einer Lungenentzündung. In Osaka findet man das Kumon Museum und feiert am 20. Oktober den Kumon Foundation Tag. Außerdem ist der Asteroid (3569) Kumon nach ihm benannt.
Maruyama Masao (japanisch 丸山 眞男; * 22. März 1914; † 15. August 1996) war ein japanischer Politikwissenschaftler und…Maruyama Masao (japanisch 丸山 眞男; * 22. März 1914; † 15. August 1996) war ein japanischer Politikwissenschaftler und Historiker.
Ōba Sakae (jap. 大場 栄; * 21. März 1914; † 8. Juni 1992 in Gamagōri) war ein Offizier in der Kaiserlich Japanischen…Ōba Sakae (jap. 大場 栄; * 21. März 1914; † 8. Juni 1992 in Gamagōri) war ein Offizier in der Kaiserlich Japanischen Armee. Er diente im Zweiten Weltkrieg sowohl in China als auch im Pazifikkrieg. Nachdem die japanischen Streitkräfte in der Schlacht um Saipan geschlagen worden waren, zog er sich mit einer Gruppe von Soldaten und Zivilisten tief in den Dschungel zurück, um sich der Gefangennahme durch die Alliierten zu entziehen. Unter Ōbas Führung überlebte die Gruppe über ein Jahr nach der Schlacht und ergab sich schließlich im Dezember 1945, drei Monate nachdem der Krieg vorbei war (siehe auch Holdout). Nach seiner Rückkehr nach Japan wurde er ein erfolgreicher Geschäftsmann und Mitglied im Stadtrat von Gamagōri.
Aida Tsunao (jap. 会田 綱雄; * 17. März 1914 in der Präfektur Tokio; † 22. Februar 1990) war ein japanischer Dichter. Aida…Aida Tsunao (jap. 会田 綱雄; * 17. März 1914 in der Präfektur Tokio; † 22. Februar 1990) war ein japanischer Dichter. Aida kam 1940 als Freiwilliger des Militärnachrichtendienstes nach Nanking und arbeitete dann für einen Verlag in Shanghai. Hier lernte er junge Dichter wie Shimpei Kusano kennen, die nach dem Krieg bekannt wurden. 1945 kehrte er nach Japan zurück. 1957 veröffentlichte er den Gedichtband Kanko, für den er den Takamura-Kōtarō-Preis erhielt. Für den Gedichtband Yuigon wurde er 1977 mit dem Yomiuri-Literaturpreis ausgezeichnet.
Saga Hiro (jap. 嵯峨 浩; * 16. April 1914 in Tokio; † 20. Juni 1987 in Peking) war die Ehefrau des Thronfolgers von…Saga Hiro (jap. 嵯峨 浩; * 16. April 1914 in Tokio; † 20. Juni 1987 in Peking) war die Ehefrau des Thronfolgers von Mandschukuo, Aisin Gioro Pujie, des Bruders von Kaiser Puyi. Nach ihrer Hochzeit nannte sie sich Mandschurisch Aisin Gioro Hiro bzw. mit chinesischer Lesung ihres Vornamens Aisin Gioro Hao (chinesisch 愛新覺羅•浩).
Fukushima Tetsuji (jap. 福島 鉄次; * 19. Februar 1914 in der Präfektur Fukushima, Japan; † 1992) war ein japanischer…Fukushima Tetsuji (jap. 福島 鉄次; * 19. Februar 1914 in der Präfektur Fukushima, Japan; † 1992) war ein japanischer Manga-Zeichner. Von Januar 1949 bis Februar 1956 erschien seine Science-Fiction-Comicserie Sabaku no Maō (砂漠の魔王, dt. „Der Teufel der Wüste“) im Shōnen Shōjo Bōkenō (少年少女冒険王), einem Manga-Magazin für Jungen und Mädchen, das als Schwestermagazin zum Bōkenō-Magazin beim Verlag Akita Shoten veröffentlicht wurde. Zu diesem Manga inspirierte ihn das orientalische Märchen um Aladin und die Wunderlampe. Sabaku no Maō wurde nach der Magazinveröffentlichung auch in neun Sammelbänden herausgegeben. Der Zeichenstil des Mangas zeigt den Einfluss nordamerikanischer Comics. Hayao Miyazaki nannte eine Episode in Sabaku no Maō eine große Inspiration für seinen Film Das Schloss im Himmel: „Als Schüler habe ich ihn [Sabaku no Maō] immer wieder mit klopfendem Herzen gelesen. Es gab da eine Episode um einen Edelstein, der einem die Macht zu fliegen verlieh. Ich war davon so berührt, dass ich einen Film über einen magischen Stein machen wollte.“ Zu Fukushimas weiteren Werken zählen Inazuma Dōji (いなずま童子; 1954), Kaijin Z (怪人Z) und Shippū Kenshi (疾風剣士; 1956–1957).
Tadano Hiroshi (japanisch 但野 寛; * 29. Januar 1914 in Asahikawa; † 6. September 1986) war ein japanischer Skilangläufer…Tadano Hiroshi (japanisch 但野 寛; * 29. Januar 1914 in Asahikawa; † 6. September 1986) war ein japanischer Skilangläufer und Skirennläufer. Tadano, der bei der Eisenbahnbehörde Sapporo arbeitete, wurde im Jahr 1935 bei den japanischen Meisterschaften Dritter über 56 km und belegte bei seiner einzigen Teilnahme an Olympischen Winterspielen im Februar 1936 in Garmisch-Partenkirchen den 59. Platz über 18 km, den 28. Rang über 50 km und den 12. Platz zusammen mit Yamada Ginzō, Sekido Tsutomu und Yamada Shinzō in der Staffel. Zudem nahm er an der Alpinen Kombination teil, die er aber nicht beendete. In den Jahren 1937 und 1938 wurde er japanischer Meister über 50 km.
Fukazawa Shichirō (japanisch 深沢 七郎; * 29. Januar 1914 in Isawa, Präfektur Yamanashi; † 18. August 1987) war ein…Fukazawa Shichirō (japanisch 深沢 七郎; * 29. Januar 1914 in Isawa, Präfektur Yamanashi; † 18. August 1987) war ein japanischer Schriftsteller und Musiker.
Fukuda Hiroichi (jap. 福田 宏一; * 23. Januar 1914 in Gunma, Landkreis Gunma (heute: Takasaki), Präfektur Gunma; † 18. März…Fukuda Hiroichi (jap. 福田 宏一; * 23. Januar 1914 in Gunma, Landkreis Gunma (heute: Takasaki), Präfektur Gunma; † 18. März 1999) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus, für die Präfektur Gunma. Fukuda wurde 1980 und erneut 1986 als Kandidat der LDP ins Sangiin gewählt. Dort war er unter anderem parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) im Landwirtschaftsministerium und Vorsitzender des Sonderausschusses für Okinawa und die Nördlichen Territorien. Innerhalb der LDP gehörte er zur Fukuda→Abe-Faktion. 1992 zog er sich aus der Politik zurück.
Yamada Shinzō (jap. 山田 伸三; * 17. Januar 1914 in Ōwani, Präfektur Aomori; † 20. März 2000) war ein japanischer…Yamada Shinzō (jap. 山田 伸三; * 17. Januar 1914 in Ōwani, Präfektur Aomori; † 20. März 2000) war ein japanischer Skilangläufer und Nordischer Kombinierer. Er nahm an den Olympischen Winterspielen 1936 teil und gewann auf nationaler Ebene mehrere Meistertitel.
Kawamoto Taizō (jap. 川本 泰三; * 17. Januar 1914 in Seto; † 20. September 1985) war ein japanischer Fußballspieler.…Kawamoto Taizō (jap. 川本 泰三; * 17. Januar 1914 in Seto; † 20. September 1985) war ein japanischer Fußballspieler. Kawamoto debütierte 1934 bei den Fernostspielen. Gleich im ersten Spiel gelang ihm ein Treffer. Es folgten zwei weitere Spiele. Außerdem nahm er an den Olympischen Spielen 1936 teil, bei denen er zum Sieg gegen die Auswahl Schwedens einen Treffer beisteuerte. 1940 absolvierte er in einem Freundschaftsturnier ein weiteres Länderspiel. Im Alter von vierzig Jahren wurde er nochmals berufen und absolvierte drei weitere Spiele, darunter eines in einem WM-Qualifikationsspiel gegen die Auswahl Südkoreas.
Koyama Kiyoshige (jap. 小山 清茂; * 15. Januar 1914 in Yawata, Landkreis Sarashina (heute: Nagano), Präfektur Nagano…Koyama Kiyoshige (jap. 小山 清茂; * 15. Januar 1914 in Yawata, Landkreis Sarashina (heute: Nagano), Präfektur Nagano, Japan; † 6. Juni 2009) war ein japanischer Komponist und Musikpädagoge. Er absolvierte 1933 die Nagano shihan gakkō („Normalschule Nagano“). Danach folgte eine 22 Jahre andauernde Tätigkeit als Lehrer an verschiedenen Schulen. 1955 konzentrierte er sich ausschließlich auf die Komposition. Komposition hatte er unter anderem bei Abe Kōmei sowie Ikenouchi Tomojirō (1906–1991) studiert. Seine erste Komposition nahm am Kompositionswettbewerb 1946 in der Composition division of the Music Competition of Japan teil. 1957, 1959 und 1962 bekam er für seine eingereichten Werke Auszeichnungen und Preise. Neben seiner Tätigkeit als Komponist war er auch – bis zu seiner Pensionierung – Professor an der Kōbe Yamate joshi tanki daigaku („Frauen-Kurzhochschule Kōbe-Yamate“; engl. Kobe Yamate Women's Junior College).
Asakuma Yoshirō (jap. 朝隈 善郎; * 7. Januar 1914 in Fuchū, Präfektur Hiroshima; † 22. Dezember 2008) war ein japanischer…Asakuma Yoshirō (jap. 朝隈 善郎; * 7. Januar 1914 in Fuchū, Präfektur Hiroshima; † 22. Dezember 2008) war ein japanischer Hochspringer. 1935 siegte er bei den Internationalen Universitätsspielen, und 1936 wurde er bei den Olympischen Spielen in Berlin Sechster. Seine persönliche Bestleistung von 2,01 m stellte er am 20. Juni 1935 in Tokio auf.
Kim Jeong-yeon (* 7. Januar 1914 in Kangsŏ-gun; † 16. Juli 1992) war ein südkoreanischer Eisschnellläufer, der während…Kim Jeong-yeon (* 7. Januar 1914 in Kangsŏ-gun; † 16. Juli 1992) war ein südkoreanischer Eisschnellläufer, der während der Besatzung Koreas unter dem Namen Seien Kin (jap. 金 正淵 Kin Seien) für Japan startete.
Hatanaka Takeo (jap. 畑中 武夫, * 1. Januar 1914 in Tanabe (Wakayama); † 10. November 1963 in Tokio) war ein japanischer…Hatanaka Takeo (jap. 畑中 武夫, * 1. Januar 1914 in Tanabe (Wakayama); † 10. November 1963 in Tokio) war ein japanischer Astronom.
Saji Tadashi (japanisch 佐治 賢使, Vorname bei gleicher Aussprach eigentlich 正; geboren 1. Januar 1914 in Tajimi (Präfektur…Saji Tadashi (japanisch 佐治 賢使, Vorname bei gleicher Aussprach eigentlich 正; geboren 1. Januar 1914 in Tajimi (Präfektur Gifu); gestorben 14. Juni 1999) war ein japanischer Lackkünstler.
Sekiji Sasano (jap. 笹野 積次, Sasano Sekiji; * 16. Dezember 1914 in der Präfektur Shizuoka; † 26. März 2004 in Kawasaki…Sekiji Sasano (jap. 笹野 積次, Sasano Sekiji; * 16. Dezember 1914 in der Präfektur Shizuoka; † 26. März 2004 in Kawasaki, Präfektur Kanagawa) war ein japanischer Fußballspieler.
Yokoyama Takashi (jap. 横山 隆志; * 24. Dezember 1913 in Kōchi, Präfektur Kōchi; † 14. April 1945) war ein japanischer…Yokoyama Takashi (jap. 横山 隆志; * 24. Dezember 1913 in Kōchi, Präfektur Kōchi; † 14. April 1945) war ein japanischer Schwimmer. Zusammen mit Toyoda Hisakichi, Yusa Masanori und Miyazaki Yasuji wurde er bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles Olympiasieger mit der 4 × 200-m-Freistilstaffel.
Inoue Kiyoshi (japanisch 井上 清; * 19. Dezember 1913 in der Präfektur Kōchi; † 23. November 2001 in Kyōto) war ein…Inoue Kiyoshi (japanisch 井上 清; * 19. Dezember 1913 in der Präfektur Kōchi; † 23. November 2001 in Kyōto) war ein japanischer Historiker, Sozialwissenschaftler und Hochschullehrer, der marxistisch orientiert, aber auch beeinflusst von Max Webers Religionssoziologie und dem europäischen Humanismus, die Erscheinungen der japanischen Gesellschaft im Laufe ihrer Geschichte erforscht und beschrieben hat. Übersetzungen seines umfangreichen Werkes über die Geschichte Japans haben ihn auch in der westlichen Welt bekannt gemacht; in Deutschland ist es zum ersten Mal im Jahr 1993 veröffentlicht worden.
Itō Masayoshi (jap. 伊東 正義; * 15. Dezember 1913 im heutigen Aizu-Wakamatsu, Präfektur Fukushima; † 20. Mai 1994 in…Itō Masayoshi (jap. 伊東 正義; * 15. Dezember 1913 im heutigen Aizu-Wakamatsu, Präfektur Fukushima; † 20. Mai 1994 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (Jiyūminshutō), der unter anderem zwischen Juni und Juli 1980 kurzzeitig kommissarischer Premierminister Japans war.
Sonoda Sunao (jap. 園田 直; * 11. Dezember 1913 in Amakusa, Präfektur Kumamoto; † 2. April 1984 in Tokio) war ein…Sonoda Sunao (jap. 園田 直; * 11. Dezember 1913 in Amakusa, Präfektur Kumamoto; † 2. April 1984 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (Jiyūminshutō), der unter anderem von 1977 bis 1979 sowie erneut 1981 Außenminister war. Er trug als solcher durch den Abschluss eines Friedensvertrages zwischen Japan und der Volksrepublik China am 12. August 1978 maßgeblich zu einer Normalisierung der diplomatischen Beziehungen beider Länder bei. Aufgrund seiner zahlreichen Auslandsreisen wurde er der „fliegende Außenminister“ genannt.
Kineo Kuwabara (japanisch 桑原 甲子雄; geb. 9. Dezember 1913 in Tokio; gest. 10. Dezember 2007) war ein japanischer Fotograf…Kineo Kuwabara (japanisch 桑原 甲子雄; geb. 9. Dezember 1913 in Tokio; gest. 10. Dezember 2007) war ein japanischer Fotograf und Publizist. Er wurde bekannt durch Fotografien des Alltagslebens in Tokio in den 1930er Jahren. Geboren in Tokio, besuchte Kuwabara, Sohn eines Pfandleihers, zunächst von 1927 bis 1931 die Tokyo Municipal Dai-Ni High School. Während dieser Zeit begann er bereits, sich die Fotografie selbst beizubringen und nutzte dabei eine Leica-Kamera. 1940 war er im Auftrag des Militärs Fotograf in der Mandschukuo-Region. Von 1948 bis 1953 war er Chefredakteur von Ars Camera (japanisch Arsカメラ), einer japanischen Fachzeitschrift für Kameras. Es folgten weitere Stationen bei Foto- und Kameramagazinen wie Sankei Camera, Camera Geijutsu und Shyashin Hihyo, bevor er 1965 Professor an der Tama Art School wurde. Diese Position hatte er bis 1970 inne und war anschließend ab 1972 Professor am Tokyo College of Photography (japanisch 東京綜合写真専門学校). Von 1954 bis 1965 war Kuwabara Präsident der Japan Photo Critics’ Association und Direktor der Japan Photographic Association. Letztes Amt hatte er erneut ab 1979 inne. 1973 wurde Kuwabara einer breiten Öffentlichkeit erst durch seine Ausstellung Tokyo 1936 bekannt. Diese zeigte im Tokioter Stadtteil Ginza Bilder, die der Fotograf bereits 1936 bis 1938 in Tokio gemacht hatte. Es handelte sich um die erste öffentliche Präsentation von Fotos aus den 1930er Jahren in Japan. Parallel zur Ausstellung erschien ein Buch. Heute gilt Kuwabara als einer der bedeutendsten Straßenfotografen Japans, der vor allem Alltagsszenen zeigte. Er stellte oft eine gewisse Nähe zwischen den abgebildeten Personen und sich selbst und damit dem Betrachter her. Er selbst beschrieb dies einmal so: Auch während der politisch angespannten 1930er Jahre („2-26-Zwischenfall“) zeugten seine Fotos von einer gewissen Unbekümmertheit und Leichtigkeit. Insbesondere Kuwubaras spätere Fotografien waren Farbfotos, die meisten seiner Werke sind in Schwarzweiß gehalten. Kuwabara starb am 10. Dezember 2007 an Altersschwäche. Sein Tod wurde allerdings erst im Februar 2008 bekannt.
Sugihara Sōsuke (japanisch 杉原 壮介; geboren 6. Dezember 1913 in Tokio; gestorben 1. September 1983 in Ichikawa (Präfektur…Sugihara Sōsuke (japanisch 杉原 壮介; geboren 6. Dezember 1913 in Tokio; gestorben 1. September 1983 in Ichikawa (Präfektur Chiba)) war ein japanischer Archäologe.
Tomie Ohtake (japanisch 大竹 富江 Ōtake Tomie; * 21. November 1913 in Kyoto Japan; † 12. Februar 2015 in São Paulo) war…Tomie Ohtake (japanisch 大竹 富江 Ōtake Tomie; * 21. November 1913 in Kyoto Japan; † 12. Februar 2015 in São Paulo) war eine japanisch-brasilianische Malerin und Bildhauerin.
Seiji Miyaguchi (jap. 宮口 精二, Miyaguchi Seiji; * 15. November 1913 in Tokio, Japan; † 12. April 1985) war ein…Seiji Miyaguchi (jap. 宮口 精二, Miyaguchi Seiji; * 15. November 1913 in Tokio, Japan; † 12. April 1985) war ein japanischer Schauspieler.
Dandō Shigemitsu (japanisch 団藤 重光; * 8. November 1913 in Yamaguchi, Präfektur Yamaguchi; † 25. Juni 2012) war ein…Dandō Shigemitsu (japanisch 団藤 重光; * 8. November 1913 in Yamaguchi, Präfektur Yamaguchi; † 25. Juni 2012) war ein japanischer Jurist, der bis zu seiner Emeritierung als Hochschullehrer an der Universität Tokio sowie mehrere Jahre als Richter am Obersten Gerichtshof tätig war.
Oda Sakunosuke (japanisch 織田 作之助; * 26. Oktober 1913 in Ōsaka; † 10. Januar 1947 in Tokio) war ein japanischer…Oda Sakunosuke (japanisch 織田 作之助; * 26. Oktober 1913 in Ōsaka; † 10. Januar 1947 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller. Oda Sakunosuke begann ein Studium an der Universität Kyōto. Ein Blutsturz zwang ihn zum Abbruch des Studiums und einem zweijährigen Landaufenthalt. Auch danach war er nicht in der Lage, sein Studium fortzusetzen und wandte sich der Literatur zu. Er verfasste an Stendhal orientierte Romane und wurde für seine Debütwerke Ame (雨; 1938) und Zokushū (俗臭; 1939) für den Akutagawa-Preis nominiert. 1940 folgte Meoto zenzai (夫婦善哉). Einige seiner Werke waren während des Zweiten Weltkrieges in Japan verboten. Oda starb 1947 in Tokio an den Folgen eines erneuten Blutsturzes. 1983 wurde zu seinem Gedenken der Oda-Sakunosuke-Preis gestiftet. Neben Dazai Osamu, Sakaguchi Ango und Ishikawa Jun wird Oda zur Schriftstellergruppe Buraiha gezählt.
Katsura Yuki (japanisch 桂 ゆき, Vorname bei gleicher Lesung eigentlich 雪 geschrieben; geb. 10. Oktober 1913 in Tokio…Katsura Yuki (japanisch 桂 ゆき, Vorname bei gleicher Lesung eigentlich 雪 geschrieben; geb. 10. Oktober 1913 in Tokio; gest. 5. Februar 1991 in Tokio) war eine japanische Malerin während der Shōwa-Zeit. Ihr Bruder ist der Schriftsteller Katsura Hidezumi.
Saeki Kiichi (japanisch 佐伯喜一; geboren 10. Oktober 1913 in Taipeh (Taiwan); gestorben 14. Januar 1998) war ein…Saeki Kiichi (japanisch 佐伯喜一; geboren 10. Oktober 1913 in Taipeh (Taiwan); gestorben 14. Januar 1998) war ein japanischer Beamter und Wirtschaftsfachmann.
Mizuno Kenjirō (jap. 水野 健次郎; * ca. 1914; † 15. April 1999) war ein japanischer Unternehmer. Er war langjähriger…Mizuno Kenjirō (jap. 水野 健次郎; * ca. 1914; † 15. April 1999) war ein japanischer Unternehmer. Er war langjähriger Präsident des Sportartikelherstellers Mizuno. Mizuno setzte sich nachhaltig für die Förderung der olympischen Bewegung ein. Seine Firma war seit den Olympischen Sommerspielen 1964 Sponsor. Für seine Verdienste wurde er 1984 mit dem Olympischen Orden in Silber ausgezeichnet.