Ikeda Kikunae (japanisch 池田 菊苗; * 8. Oktober 1864 (Genji 1/9/8) in Kyōto; † 3. Mai 1936 in Tokio) war ein japanischer…Ikeda Kikunae (japanisch 池田 菊苗; * 8. Oktober 1864 (Genji 1/9/8) in Kyōto; † 3. Mai 1936 in Tokio) war ein japanischer Chemiker. Er entdeckte das Mononatriumglutamat.
Itō Sachio (japanisch 伊藤 左千夫; * 18. September 1864 in Tonodai, Landkreis Musha, Provinz Kazusa (heute: Sammu, Präfektur…Itō Sachio (japanisch 伊藤 左千夫; * 18. September 1864 in Tonodai, Landkreis Musha, Provinz Kazusa (heute: Sammu, Präfektur Chiba); † 30. Juli 1913), eigentlich Itō Kōjirō (伊藤 幸次郎), war ein japanischer Dichter und Schriftsteller der Meiji-Zeit. Als Nachfolger Masaoka Shikis schuf er hochwertige Tanka und Abhandlungen über Tanka. Er verfasste auch Prosawerke wie Nogiku no haka.
Soyeda Juichi (jap. 添田 壽一; * 15. September 1864 (traditionell: Genji 1/8/15) in der Präfektur Fukuoka; † 4. Juli 1929)…Soyeda Juichi (jap. 添田 壽一; * 15. September 1864 (traditionell: Genji 1/8/15) in der Präfektur Fukuoka; † 4. Juli 1929), reformiert auch Soeda, war ein japanischer Volkswirtschaftler, ministerieller Finanzbeamter und Staatsbanker der späten Meiji- und Taishō-Zeit.
Ichimura Sanjirō (japanisch 市村 瓚次郎, Go: Tsukuba Sanjin (筑波山人); geboren 9. September 1864 in Hōjō (Provinz Hitachi)…Ichimura Sanjirō (japanisch 市村 瓚次郎, Go: Tsukuba Sanjin (筑波山人); geboren 9. September 1864 in Hōjō (Provinz Hitachi); gestorben 23. Februar 1947) war ein japanischer Gelehrter auf dem Gebiet der Asienwissenschaft.
Ōnishi Hajime (japanisch 大西 祝; geboren 7. August 1864 in Nishida, Provinz Bizen; gestorben 2. November 1900) war der…Ōnishi Hajime (japanisch 大西 祝; geboren 7. August 1864 in Nishida, Provinz Bizen; gestorben 2. November 1900) war der erste bedeutende japanische Philosoph der Meiji-Zeit. Er wird daher auch „Vater der japanischen Philosophie“ oder „Der Kant Japans“ genannt.
Baron Akashi Motojirō (jap. 明石 元二郎; * 1. September 1864 (traditionell: Genji 1/8/1) in Fukuoka; † 26. Oktober 1919…Baron Akashi Motojirō (jap. 明石 元二郎; * 1. September 1864 (traditionell: Genji 1/8/1) in Fukuoka; † 26. Oktober 1919 ebenda) war ein General der Kaiserlich Japanischen Armee und vom 6. Juni 1918 bis zu seinem Tod 7. Generalgouverneur von Taiwan.
Danshaku Tanaka Giichi (jap. 田中 義一; * 22. Juni 1863 in Hagi, Landkreis Abu, Provinz Nagato (heute: Präfektur…Danshaku Tanaka Giichi (jap. 田中 義一; * 22. Juni 1863 in Hagi, Landkreis Abu, Provinz Nagato (heute: Präfektur Yamaguchi); † 29. September 1929 in Kōjimachi, Tokio) war ein japanischer General, Politiker und 26. Premierminister Japans.
Danshaku Ijūin Hikokichi (jap. 伊集院 彦吉; * Juni 1864 in Kagoshima; † 26. April 1924 in Tokio) war ein japanischer…Danshaku Ijūin Hikokichi (jap. 伊集院 彦吉; * Juni 1864 in Kagoshima; † 26. April 1924 in Tokio) war ein japanischer Diplomat und Politiker.
Yoshida Tōgo (japanisch 吉田 東伍; geboren 19. Mai 1864 im Landkreis Kanbara (Provinz Echigo); gestorben 22. Januar 1918 in…Yoshida Tōgo (japanisch 吉田 東伍; geboren 19. Mai 1864 im Landkreis Kanbara (Provinz Echigo); gestorben 22. Januar 1918 in Tokio) war ein bahnbrechender japanischer Historiker und historischer Geograph in der Meiji- und Taishō-Zeit.
Miura Kinnosuke (japanisch 三浦 謹之助; geboren 26. April 1864 in Takanarita (高成田村), Landkreis Date (伊達郡) in der Provinz…Miura Kinnosuke (japanisch 三浦 謹之助; geboren 26. April 1864 in Takanarita (高成田村), Landkreis Date (伊達郡) in der Provinz Mutsu; gestorben 11. Oktober 1950) war ein japanischer Internist.
Wakamatsu Shizuko (jap. 若松 賤子; * 6. März 1864 im Aizu-han als Matsukawa Kashi (松川 甲子); † 10. Februar 1896) war eine…Wakamatsu Shizuko (jap. 若松 賤子; * 6. März 1864 im Aizu-han als Matsukawa Kashi (松川 甲子); † 10. Februar 1896) war eine japanische Übersetzerin, Lehrerin und Schriftstellerin, bekannt für ihre Übersetzung des Romans Der kleine Lord ins Japanische.
Futabatei Shimei (jap. 二葉亭 四迷; * 4. April 1864 in Edo; † 10. Mai 1909 am Golf von Bengalen), eigentlich Hasegawa…Futabatei Shimei (jap. 二葉亭 四迷; * 4. April 1864 in Edo; † 10. Mai 1909 am Golf von Bengalen), eigentlich Hasegawa Tatsunosuke (jap. 長谷川 辰之助), war Schriftsteller und der erste künstlerische Übersetzer russischer Literatur ins Japanische.
Kobori Tomoto (japanisch 小堀 鞆音; geboren 26. März 1864 in der Provinz Shimotsuke; gestorben 1. Oktober 1931) war ein…Kobori Tomoto (japanisch 小堀 鞆音; geboren 26. März 1864 in der Provinz Shimotsuke; gestorben 1. Oktober 1931) war ein japanischer Maler des Nihonga-Stils.
Ikebe Sanzan (japanisch 池辺 三山; geboren 12. März 1864 in Kumamoto (Provinz Higo); gestorben 28. Februar 1912) war ein…Ikebe Sanzan (japanisch 池辺 三山; geboren 12. März 1864 in Kumamoto (Provinz Higo); gestorben 28. Februar 1912) war ein bedeutender japanischer Journalist der Meiji-Zeit.
Shiga Shigetaka (japanisch 志賀 重昂; geboren 25. Dezember 1863 in Okazaki (Provinz Mikawa); gestorben 6. April 1927) war…Shiga Shigetaka (japanisch 志賀 重昂; geboren 25. Dezember 1863 in Okazaki (Provinz Mikawa); gestorben 6. April 1927) war ein japanischer Geograph, Politiker und Verfechter der Aufklärung.
Fujiyama Raita (japanisch 藤山 雷太; geboren 13. September 1863 in Ōzato Provinz Hizen; gestorben 19. Dezember 1938 in…Fujiyama Raita (japanisch 藤山 雷太; geboren 13. September 1863 in Ōzato Provinz Hizen; gestorben 19. Dezember 1938 in Tokio) war ein japanischer Unternehmer und Begründer des Firmen-Konglomerats „Fuji Consulting“.
Danshaku Yamashita Gentarō (japanisch 山下 源太郎; * 30. Juli 1863 in Yonezawa, Provinz Dewa (heute: Präfektur Yamagata); †…Danshaku Yamashita Gentarō (japanisch 山下 源太郎; * 30. Juli 1863 in Yonezawa, Provinz Dewa (heute: Präfektur Yamagata); † 18. Februar 1931 in Yotsuya, Tokio) war ein japanischer Seeoffizier und zuletzt Admiral der Kaiserlich Japanischen Marine (Dai-Nippon Teikoku Kaigun), der unter anderem zwischen 1917 und 1919 Oberbefehlshaber der 1. Flotte (Dai-ichi Kantai) sowie in dieser Zeit auch zwei Mal Oberbefehlshaber der Kombinierten Flotte (Rengō Kantai) war. Er war zudem zwischen 1920 und 1925 Chef des Admiralstabes (Kaigun Gunrei Bucho) und wurde 1928 als Baron (Danshaku) in den Adelsstand (Kazoku) erhoben.
Kiyozawa Manshi (japanisch 清澤 満之; geboren 10. August 1863 in Nagoya (Präfektur Aichi); gestorben 6. Juni 1903) war ein…Kiyozawa Manshi (japanisch 清澤 満之; geboren 10. August 1863 in Nagoya (Präfektur Aichi); gestorben 6. Juni 1903) war ein japanischer buddhistischer Priester und Philosoph.
Shirai Mitsutarō (jap. 白井 光太郎, * 17. Juli 1863 in Edo (heute: Tokio); † 30. Mai 1932 daselbst) war ein japanischer…Shirai Mitsutarō (jap. 白井 光太郎, * 17. Juli 1863 in Edo (heute: Tokio); † 30. Mai 1932 daselbst) war ein japanischer Phytopathologe, Professor an der Universität Tokio und erster Präsident der Japanischen Gesellschaft für Phytopathologie. Bleibende Verdienste erwarb er sich auch um die Erforschung der Geschichte der Naturkunde seines Landes. Sein botanisch-mykologisches Autorenkürzel lautet „Shirai“.
Yamagiwa Katsusaburō (japanisch 山極 勝三郎; geboren 10. April 1863 in Ueda (Provinz Shinano); gestorben 2. März 1930) war…Yamagiwa Katsusaburō (japanisch 山極 勝三郎; geboren 10. April 1863 in Ueda (Provinz Shinano); gestorben 2. März 1930) war ein japanischer Pathologe, weltweit der erste, dem es gelang, künstlich Hautkrebs zu erzeugen.
Tsuboi Shōgorō (japanisch 坪井 正五郎; geboren 22. Februar 1863 in Edo (Provinz Musashi); gestorben 26. Mai 1913 in Sankt…Tsuboi Shōgorō (japanisch 坪井 正五郎; geboren 22. Februar 1863 in Edo (Provinz Musashi); gestorben 26. Mai 1913 in Sankt Petersburg) war Archäologe und Begründer der japanischen Ethnologie.
Okakura Kakuzō (jap. 岡倉 覚三, alias Okakura Tenshin 岡倉 天心; * 14. Februar 1862 in Yokohama; † 2. September 1913) war ein…Okakura Kakuzō (jap. 岡倉 覚三, alias Okakura Tenshin 岡倉 天心; * 14. Februar 1862 in Yokohama; † 2. September 1913) war ein japanischer Kunstwissenschaftler und -förderer. Außerhalb Japans ist er durch sein Buch vom Tee bekannt geworden.
Murakami Kakuichi (jap. 村上 格一; * 21. Dezember 1862 in Saga; † 15. November 1927 in Zushi, Präfektur Kanagawa) war ein…Murakami Kakuichi (jap. 村上 格一; * 21. Dezember 1862 in Saga; † 15. November 1927 in Zushi, Präfektur Kanagawa) war ein japanischer Admiral der Kaiserlichen Marine, der unter anderem von Januar bis Juni 1924 Marineminister war.
Kuroiwa Ruikō (japanisch 黒岩 涙香, eigentlich Kuroiwa Shūroku; geboren 20. November 1862 in Kreis Aki, Provinz Tosa (heute…Kuroiwa Ruikō (japanisch 黒岩 涙香, eigentlich Kuroiwa Shūroku; geboren 20. November 1862 in Kreis Aki, Provinz Tosa (heute Stadt Aki, Präfektur Kōchi); gestorben 6. Oktober 1920) war ein japanischer Schriftsteller, Übersetzer und Journalist.
Takano Sasaburō (jap. 高野 佐三郎; * 28. Juni 1862; † 31. Dezember 1950) war ein japanischer Kendōka. Er war ein bekannter…Takano Sasaburō (jap. 高野 佐三郎; * 28. Juni 1862; † 31. Dezember 1950) war ein japanischer Kendōka. Er war ein bekannter Vertreter der Nakanishi-ha Ittō-ryū sowie der Hokushin Ittō-ryū und wurde im April 1913 zum Hanshi ernannt. Diese Graduierung entsprach im Graduierungssystem vor 1956 im Kendo dem heutigen 9. oder 10. Dan. Er unterrichtete Kendō an der Höheren Normalschule Tokio (später Pädagogische Universität Tokio), an der Waseda-Universität und bei der Tokioter Stadtpolizei. Er gehörte zu den fünf Vorsitzenden des Ausschusses, der die Dai-Nihon-Teikoku-Kata (Kendo Kata des Großjapanischen Kaiserreiches) erarbeitete und 1915 veröffentlichte.
Mitsukuri Gempachi (japanisch 箕作 元八; geboren 26. Juni 1862 in Tsuyama (Provinz Mimasaka); gestorben 9. August 1919 in…Mitsukuri Gempachi (japanisch 箕作 元八; geboren 26. Juni 1862 in Tsuyama (Provinz Mimasaka); gestorben 9. August 1919 in Tokio) war ein japanischer Historiker.
Tanaka Shōhei (japanisch 田中 正平; * 15. Mai 1862; † 16. Oktober 1945) war ein japanischer Physiker, Musiktheoretiker und…Tanaka Shōhei (japanisch 田中 正平; * 15. Mai 1862; † 16. Oktober 1945) war ein japanischer Physiker, Musiktheoretiker und Erfinder.
Ono Gadō (japanisch 小野 鵞堂; geboren 11. März 1862 in Fujieda (Provinz Suruga); gestorben 6. Dezember 1922 in Tokio) war…Ono Gadō (japanisch 小野 鵞堂; geboren 11. März 1862 in Fujieda (Provinz Suruga); gestorben 6. Dezember 1922 in Tokio) war ein japanischer Kalligraf.
Mori Ōgai (japanisch 森 鷗外; * als Mori Rintarō am 17. Februar 1862 in Tsuwano; † 9. Juli 1922 in Tokio) war ein…Mori Ōgai (japanisch 森 鷗外; * als Mori Rintarō am 17. Februar 1862 in Tsuwano; † 9. Juli 1922 in Tokio) war ein japanischer Militärarzt, Dichter und Übersetzer. Ōgai („Möwenfern“) ist sein Schriftstellername, den er mit Unterbrechungen von 1885 bis 1913 verwendete. Sein Familienname ist Mori, sein bürgerlicher Vorname Rintarō (林太郎).
Shimamura Shun’ichi (japanisch 島邨 俊一; geboren 24. Januar 1862 in Tōkyō; gestorben 11. März 1923) war ein japanischer…Shimamura Shun’ichi (japanisch 島邨 俊一; geboren 24. Januar 1862 in Tōkyō; gestorben 11. März 1923) war ein japanischer Neurologe während der Meiji- und Taishō-Zeit. Da er Tagebuch geführt hat, wissen wir über sein Leben ziemlich gut Bescheid.
Miyoshi Manabu (japanisch 三好 学; geboren 4. Januar 1862 in Iwamura, Provinz Mino; gestorben 11. Mai 1939 in Tokio) war…Miyoshi Manabu (japanisch 三好 学; geboren 4. Januar 1862 in Iwamura, Provinz Mino; gestorben 11. Mai 1939 in Tokio) war ein japanischer Botaniker.
Hioki Eki (japanisch 日置 益; * 21. Dezember 1861 (traditionell: Bunkyū 1/11/20) in der Provinz Ise (heute: Präfektur…Hioki Eki (japanisch 日置 益; * 21. Dezember 1861 (traditionell: Bunkyū 1/11/20) in der Provinz Ise (heute: Präfektur Mie); † 22. Oktober 1926) war ein japanischer Diplomat.
Ochiai Naobumi (jap. 落合 直文; eigentl.: Ayukai Morimitsu (鮎貝 盛光); * 22. Dezember 1861; † 16. Dezember 1903) war ein…Ochiai Naobumi (jap. 落合 直文; eigentl.: Ayukai Morimitsu (鮎貝 盛光); * 22. Dezember 1861; † 16. Dezember 1903) war ein japanischer Lyriker und Literaturwissenschaftler. Ochiai Naobumi wurde 1878 von der Familie Ochiai adoptiert, während er an deren Shintō-Schule studierte. 1881 ging er nach Tokio und setzte dort seine Ausbildung an der Universität Tokio fort, wo er zeitweise auch unterrichtete. Als Lyriker strebte er an, die traditionellen lyrischen Formen (Waka) mit neuer Sensibilität zu füllen. Bekannt wurde Kōjo Shiragiku no Uta (1888), eine Übertragung eines chinesischen Gedichtes von Inoue Tetsujirō. Verdienste erwarb er sich als Förderer junger Begabungen wie Yosano Akiko, deren Werke er in seinem Verlagshaus veröffentlichte. Als Literaturwissenschaftler trat er u. a. als Koautor des ersten großen Gesamtkommentars zum Ōkagami (mit Konakamura Yoshizō) hervor.
Hakushaku Makino Nobuaki (jap. 牧野 伸顕; * 24. November 1861 in Kagoshima; † 25. Januar 1949 in Tanaka-mura (heute…Hakushaku Makino Nobuaki (jap. 牧野 伸顕; * 24. November 1861 in Kagoshima; † 25. Januar 1949 in Tanaka-mura (heute: Kashiwa, Präfektur Chiba)) war ein japanischer Diplomat und Politiker während der Meiji-, Taishō- und frühen Shōwa-Zeit. – 1907 wurde er zum Baron (Danshaku), 1920 zum Vizegraf (Shishaku) und 1925 zum Graf (Hakushaku) ernannt.
Fujisawa Rikitarō (jap. 藤沢 利喜太郎; * 12. Oktober 1861 (traditionell: Bunkyū 1/9/9) in der Provinz Sado (heute: Präfektur…Fujisawa Rikitarō (jap. 藤沢 利喜太郎; * 12. Oktober 1861 (traditionell: Bunkyū 1/9/9) in der Provinz Sado (heute: Präfektur Niigata); † 23. Dezember 1933) war ein japanischer Mathematiker.
Shirase Nobu (jap. 白瀬 矗; * 20. Juli 1861 (traditionell: Bunkyū 1/6/13) in Konoura, Yuri-gun (heute: Nikaho), Präfektur…Shirase Nobu (jap. 白瀬 矗; * 20. Juli 1861 (traditionell: Bunkyū 1/6/13) in Konoura, Yuri-gun (heute: Nikaho), Präfektur Akita; † 4. September 1946 in Koromo, Nishikamo-gun (heute: Toyota), Präfektur Aichi) war ein japanischer Armeeoffizier, der die Japanische Antarktisexpedition 1910–1912 leitete und dabei die Mannschaft von Amundsen traf. Shirase und seine Leute betraten zum ersten Mal die Edward-VII-Halbinsel und wurden nach ihrer Rückkehr in Japan als Helden gefeiert. Shirase Nobus erste Expedition führte ihn im Jahre 1893 auf die Inseln der Kurilen, die nördlich von Japan liegen. Als unbekannter Leutnant der Armee bewarb er sich um die Durchführung der Japanischen Antarktisexpedition, wobei er vom früheren Ministerpräsidenten Japans Ōkuma Shigenobu unterstützt wurde. Die Antarktisexpedition stach am 1. Dezember 1910 in Tokio mit der Kainan Maru (開南丸) in See, einem kleinen, nur 100 Fuß (30 Meter) langen Segelschiff. Zum Abschied versammelten sich lediglich einige Studenten an der Ablegestelle. Sie erreichten Wellington auf Neuseeland am 7. Februar 1911 und starteten vier Tage später Richtung Antarktis. Aufgrund des schlechten Wetters mit Sturm, starkem Schneefall und Packeisbildung kehrte Shirase nach Australien um, wo er in Sydney am 1. Mai 1911 landete. Dort hatten die Japaner keine finanziellen Mittel und wenig Verpflegung, lebten in ärmlichen Verhältnissen, kampierten in einer Hütte und zogen sich spöttische Kommentare der Presse zu. Ein Teil der Mannschaft samt Kapitän kehrte nach Japan zurück, um Gelder zu beschaffen. Professor Edgeworth David von der Universität Sydney, ein früheres Mitglied der Nimrod-Expedition von Ernest Shackleton im Jahre 1907–1909, half nicht nur Shirase und seiner Mannschaft, sondern trat auch in der australischen Öffentlichkeit für die Japaner ein. Shirase war sich darüber im Klaren, dass er den Südpol nicht vor Roald Amundsen und Robert Scott erreichen konnte. Dennoch startete er am 19. November 1911 erneut von Sydney aus Richtung Süden und erreichte am 16. Januar 1912 das Ross-Schelfeis. An der von ihm benannten Kainan Bay trafen sie auf die Fram, Amundsens Schiff, das auf dessen Rückkehr wartete. Aufgrund sprachlicher Probleme konnten sie sich kaum verständigen. Später landete die Expedition in der Bucht der Wale an einem der riesigen Eisfelder, und eine Gruppe von sieben Männern wurde ausgesandt, wovon zwei am Ende des Eisfeldes ein Basislager errichteten. Die anderen fünf stellten weitere Erkundigungen an. Nach 160 Meilen gaben sie aufgrund eines Blizzards und schwindender Kräfte von Mannschaft und Schlittenhunden auf, steckten am 29. Januar eine japanische Flagge ins Eis und kehrten zum Schiff zurück. Dieses Gebiet bei nannten sie Yamato-Schneefeld (大和雪原, Yamato yukihara). Während Shirase mit der Gruppe unterwegs war, verließ die Kainan Maru die Bucht der Wale Richtung Biscoe Bay, um die Edward-VII-Halbinsel näher zu erkunden. Sie nahm die Gruppe erst am 2. Februar wieder auf, und die Mannschaft kehrte über Wellington am 20. Juni 1912 nach Yokohama zurück. Sie hatten alle Ziele erreicht, außer den Südpol. Als sie in Japan ankamen, wurden sie als Helden gefeiert. Die Gesamtkosten für Shirase betrugen etwa 120.000–125.000 Yen, und trotz Spenden verschuldete er sich mit 40.000 Yen (heute: 200 Mio. Yen). Diese bezahlte er ab, indem er in ganz Japan Vorträge hielt. Er starb am 4. September 1946 in Koromo (heute Toyota) an Darmverschluss. Ihm zu Ehren sind in der Antarktis der Shirase-Gletscher, die Shirase-Küste und die der Küste vorgelagerte Shirase-Bank benannt.
Suzuki Masaya (japanisch 鈴木馬左也; geboren 3. April 1861 in Takanabe (Präfektur Miyazaki); gestorben 25. Dezember 1922 in…Suzuki Masaya (japanisch 鈴木馬左也; geboren 3. April 1861 in Takanabe (Präfektur Miyazaki); gestorben 25. Dezember 1922 in Osaka) war ein japanischer Geschäftsmann, 3. Präsident von Sumitomo.
Katō Tomosaburō (jap. 加藤 友三郎; * 1. April 1861 (traditionell: Bunkyū 1/2/22) in Hiroshima; † 24. August 1923 in Tokio)…Katō Tomosaburō (jap. 加藤 友三郎; * 1. April 1861 (traditionell: Bunkyū 1/2/22) in Hiroshima; † 24. August 1923 in Tokio) war ein japanischer Politiker und der 21. Premierminister von Japan vom 12. Juni 1922 bis zum 24. August 1923. – 1920 Baron, 1923 Vizegraf. Er besuchte die Marinehochschule und machte seinen Abschluss im siebten Jahrgang. Im Russisch-Japanischen Krieg diente er als Stabschef der Vereinigten Flotte neben Admiral Tōgō Heihachirō auf dem Schlachtschiff Mikasa und half mit, Japan zum Sieg über die Russen in der Seeschlacht bei Tsushima zu führen. Im Jahr 1915 wurde er zum Admiral ernannt und diente als Marineminister im Kabinett von Ōkuma Shigenobu, Terauchi Masatake, Hara Takashi, und Takahashi Korekiyo. Unter Hara und Takahashi war er als Vertreter Japans bei der Washingtoner Flottenkonferenz. Als er nach Japan zurückkehrte, wurde er in Anerkennung seiner Leistung bei der Konferenz zum Premierminister ernannt. Kurze Zeit später erkrankte er an Darmkrebs und starb nach einem Jahr an dessen Folgen. Einen Tag vor seinem Tod wurde er zum Großadmiral (gensui kaigun taishō) und postum zum Vizegraf (shishaku) ernannt. Postum erhielt er ebenfalls den Chrysanthemenorden.
Uchimura Kanzō (jap. 内村 鑑三; * 23. März 1861 in Edo; † 28. März 1930) war ein japanischer protestantischer Christ…Uchimura Kanzō (jap. 内村 鑑三; * 23. März 1861 in Edo; † 28. März 1930) war ein japanischer protestantischer Christ, Kolumnist und Pazifist. Er war Begründer der christlichen Mukyokai-Bewegung. Als Kolumnist war er ein scharfer Kritiker des ersten Sino-Japanischen und Russisch-Japanischen Krieges.
Amano Tameyuki (japanisch 天野 為之; geboren 6. Februar 1861 in Edo, heute Tokio, (Provinz Musashi); gestorben 26. März…Amano Tameyuki (japanisch 天野 為之; geboren 6. Februar 1861 in Edo, heute Tokio, (Provinz Musashi); gestorben 26. März 1938) war ein japanischer Ökonom und Pädagoge.
Nakarai Tōsui (jap. 半井 桃水; * 12. Januar 1861 in Tsushima; † 20. November 1926 in Tsuruga) war ein japanischer…Nakarai Tōsui (jap. 半井 桃水; * 12. Januar 1861 in Tsushima; † 20. November 1926 in Tsuruga) war ein japanischer Romanautor. Sein Name in der Kindheit war Sentarō (泉太郎). Später nahm er den Namen Kiyoshi, Nebenform Retsu, (beides geschrieben: 冽) an.
Ukita Kazutami (japanisch 浮田 和民; geboren 20. Januar 1860 in Kumamoto-Takebe-Kyūhonji-Higashiyokomachi (Provinz Higo)…Ukita Kazutami (japanisch 浮田 和民; geboren 20. Januar 1860 in Kumamoto-Takebe-Kyūhonji-Higashiyokomachi (Provinz Higo); gestorben 28. Oktober 1946) war ein japanischer politischer Wissenschaftler und Erzieher.
Aruga Nagao bzw. Ariga Nagao (jap. 有賀 長雄; * 13. November 1860 (traditionell: Man’en 1/10/1); † 17. Juni 1921) war ein…Aruga Nagao bzw. Ariga Nagao (jap. 有賀 長雄; * 13. November 1860 (traditionell: Man’en 1/10/1); † 17. Juni 1921) war ein japanischer Rechtswissenschaftler und Soziologe. Aruga Nagao wurde als ältester Sohn von Aruga Akinaga (有賀 長隣) geboren. Er lernte an der Englischschule Osaka (大阪英語学校, Ōsaka eigo gakkō), dann die Kaisei-Schule (開成学校, Kaisei gakkō) und dann die Universität Tokio, an der er 1882 seinen Abschluss in Geisteswissenschaften machte. Anschließend kompilierte er dort als außerordentlicher Professor (準助教授, junjo kyōju) die japanische Sozialgeschichte. Diese veröffentlichte er schließlich 1883 als dreibändiges Werk mit dem Titel Shakaigaku (Kyūjitai: 社會學, Shinjitai: 社会学, dt. „Soziologie“) und gilt damit als einer der Begründer der japanischen Soziologie. Seine Lehre basiert in Anlehnung an Herbert Spencer auf der Theorie der sozialen Evolution. 1884 wurde er Sekretär (書記官, shokikan) im japanischen Senat (Genrōin). Anschließend war er Sekretär im Geheimen Staatsrat (Sūmitsu-in), Sekretär (秘書官, hishokan) des Premierministers, hatte aber weitere hohe Ämter z. B. im Landwirtschafts- und im Handelsministerium inne. 1886 hatte er ein einjähriges Auslandsstudium in Europa. An der Universität Berlin lehrte er japanische Sozialgeschichte und lernte autodidaktisch europäische Geschichte und Psychologie. Einen Monat vor Verkündigung der Meiji-Verfassung veröffentlichte er Kokkagaku (国家学, dt. „Staatslehre“). 1897 erhielt er den Doktorgrad in Rechtswissenschaften und 1911 in Geisteswissenschaften. An der Waseda-Universität wurde er ordentlicher Professor und Ratsmitglied (評議員, hyōgiin). Zusätzlich war er Direktor der Teishitsu-seido-chōsa-kyoku (帝室制度調査局, dt. „Untersuchungsbehörde der Institution der kaiserlichen Familie“). Er lehrte auch an der Heereshochschule. Während des Russisch-Japanischen Kriegs 1904/1905 war er Ratgeber für die japanische Armee in Sachen Völkerrecht. Nach dem Krieg ging er noch dreimal zum Studium nach Europa und schrieb Nichi-Ro-sen’eki Kokusaihōron (日露戦役国際法論, dt. „Über das Völkerrecht im Russischen-Japanischen Krieg“). Er war mehrmals für das japanische Rote Kreuz bei der internationalen Rotkreuz-Konferenzen anwesend, und 3 Mal bei den Haager Friedenskonferenzen. 1913 folgte er einer Einladung Yuan Shikais – des Präsidenten der Republik China – und wurde dessen Rechtsberater.
Takayasu Mikito (jap. 高安 右人; * Juli 1859 oder 1860 oder 4. September 1860 (traditionell Man’en 1/7/19) im Landkreis…Takayasu Mikito (jap. 高安 右人; * Juli 1859 oder 1860 oder 4. September 1860 (traditionell Man’en 1/7/19) im Landkreis Ogi, Provinz Hizen (heute: Präfektur Saga); † 20. November 1938) war ein japanischer Augenarzt. Er ist einer der Erstbeschreiber der nach ihm benannten Takayasu-Arteriitis.
Hibi Ōsuke (japanisch 日比 翁助; geboren 12. August 1860 in der Provinz Chikugo; gestorben 22. Februar 1931) war ein…Hibi Ōsuke (japanisch 日比 翁助; geboren 12. August 1860 in der Provinz Chikugo; gestorben 22. Februar 1931) war ein japanischer Geschäftsmann, Entwickler des Kaufhauses Mitsukoshi.
Ume Kenjirō (japanisch 梅 謙次郎; * 7. Juni 1860 in Matsue; † 26. August 1910 in Seoul) war ein japanischer Rechtsgelehrter…Ume Kenjirō (japanisch 梅 謙次郎; * 7. Juni 1860 in Matsue; † 26. August 1910 in Seoul) war ein japanischer Rechtsgelehrter der Meiji-Ära, Mitgründer der Hōsei-Universität und Mitverfasser des japanischen BGB.
Miyake Setsurei (japanisch 三宅 雪嶺, eigentlicher Name: Miyake Yūjirō (三宅 雄二郎); geb. 7. Juli 1860 in Kanazawa; gest. 29.…Miyake Setsurei (japanisch 三宅 雪嶺, eigentlicher Name: Miyake Yūjirō (三宅 雄二郎); geb. 7. Juli 1860 in Kanazawa; gest. 29. November 1945) war ein japanischer Journalist und politischer Denker während der Meiji-, Taishō- und Shōwa-Zeit.
Yokoyama Matajirō (japanisch 横山 又次郎; geboren 14. Juni 1860 in Nagasaki, damals Provinz Hizen; gestorben 20. Januar 1942…Yokoyama Matajirō (japanisch 横山 又次郎; geboren 14. Juni 1860 in Nagasaki, damals Provinz Hizen; gestorben 20. Januar 1942 in Tokio) war ein japanischer Paläontologe.