Zembē Mizoguchi (jap. 溝口 善兵衛, Mizoguchi Zembē; * 20. Januar 1946 in Masuda, Präfektur Shimane; † 20. August 2024) war…Zembē Mizoguchi (jap. 溝口 善兵衛, Mizoguchi Zembē; * 20. Januar 1946 in Masuda, Präfektur Shimane; † 20. August 2024) war ein japanischer Politiker und von 2007 bis April 2019 Gouverneur von Shimane. Mizoguchi, Absolvent der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, wurde nach seinem Abschluss 1968 Beamter im Finanzministerium, wo er 1998 die Leitung des Ministersekretariats (daijin-kambō) und 1999 die Leitung der Internationalen Abteilung (kokusai-kyoku) übernahm. 1985 wurde er vorübergehend in die Weltbank entsandt. 2003 wurde er zaimukan (früher sanjikan, im Finanzministerium eine Position unterhalb der beamteten Staatssekretäre), 2004 übernahm er die Leitung des Kokusai Kin’yū Jōhō Centre („Berichtszentrum für internationale Finanzen“, englisch Japan Center for International Finance), einer vom Finanzministerium eingerichteten Stiftung. 2007 bewarb sich Mizoguchi bei den einheitlichen Regionalwahlen im April in seiner Heimatpräfektur Shimane um die Nachfolge von Gouverneur Nobuyoshi Sumita. Mit formaler Unterstützung von LDP und Kōmeitō, aber gegen nur einen KPJ-Gegenkandidaten gewann er die Wahl mit rund 80 Prozent der Stimmen. Bei der Wahl 2011 wurde er in der gleichen Kandidatenkonstellation für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Wie sein Vorgänger unterstützte er die japanischen Ansprüche auf Takeshima/Dokdo – seit 2006 begeht die Präfekturverwaltung jedes Jahr einen „Takeshima-Tag“, um dies zu bekräftigen. 2010 genehmigte er gegen die Proteste einzelner Anwohnergruppen den Betrieb des Kernkraftwerks Shimane in Matsue, das wegen Sicherheitsmängeln für Monate abgeschaltet worden war. Nach drei Amtsperioden als Gouverneur ging er im April 2024 in den Ruhestand. Mizoguchi starb am 20. August 2024 im Alter von 78 Jahren.
Seizō Watase (jap. わたせ せいぞう, eigentlich: 渡瀬 政造, Watase Seizō; * 15. Februar 1945 in Kōbe, Japan) ist ein japanischer…Seizō Watase (jap. わたせ せいぞう, eigentlich: 渡瀬 政造, Watase Seizō; * 15. Februar 1945 in Kōbe, Japan) ist ein japanischer Mangaka und Illustrator.
Yoshinori Ōsumi (japanisch 大隅 良典, Ōsumi Yoshinori; * 9. Februar 1945 in Fukuoka) ist ein japanischer Zellbiologe. Er…Yoshinori Ōsumi (japanisch 大隅 良典, Ōsumi Yoshinori; * 9. Februar 1945 in Fukuoka) ist ein japanischer Zellbiologe. Er ist bekannt für Forschungen und Entdeckungen zur Autophagozytose (Autophagie). 2016 erhielt er dafür den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin.
Hiroko Nakayama (jap. 中山 弘子, Nakayama Hiroko; * 6. Februar 1945 in Luodong (Ratō), Landkreis Yilan (Giran-ken), Taiwan…Hiroko Nakayama (jap. 中山 弘子, Nakayama Hiroko; * 6. Februar 1945 in Luodong (Ratō), Landkreis Yilan (Giran-ken), Taiwan, Japanisches Kaiserreich) ist eine japanische Politikerin. Sie war von 2002 bis 2014 für drei Amtszeiten Bürgermeisterin von Shinjuku, ein „Sonderbezirk“ (tokubetsu-ku, engl. "city") und der Verwaltungssitz der Präfektur Tokio. Nakayama wurde im letzten Kriegsjahr in der japanischen Kolonie Taiwan geboren. Nach Kriegsende wuchs sie in der Heimat ihres Vaters in der Präfektur Gunma auf. Sie absolvierte die präfekturbetriebene Numata-Mädchenoberschule (Gunma kenritsu Numata joshi kōtō gakkō) und studierte anschließend an der Nihon Joshi Daigaku. Nach ihrem Abschluss wurde sie 1967 Beamtin in der Präfekturverwaltung Tokio, wo sie unter anderem zur Büroleiterin (kyokuchō) der Sekretariate der Revisoren und der Personalkommission aufstieg. 2002 verließ sie die Präfekturverwaltung für ihren Wechsel in die Politik. Bei der rücktrittsbedingt vorgezogenen Bürgermeisterwahl in Shinjuku im November 2002 kandidierte Nakayama mit Unterstützung von LDP, DPJ und Kōmeitō und setzte sich bei historisch niedriger Wahlbeteiligung von 25 % gegen zwei Kandidaten durch. Sie war die erste Frau als Bürgermeister eines Tokioter Sonderbezirks, die dritte unter allen Städten in Tokio und damals eine von nur sechs Bürgermeisterinnen von kreisfreien Städten oder Sonderbezirken landesweit. 2006 und zuletzt 2010 mit Unterstützung von LDP, Kōmeitō und Tachiagare Nippon wurde sie wiedergewählt. 2014 kandidierte sie nicht für eine Wiederwahl und wurde im Dezember 2014 von Ken’ichi Yoshizumi abgelöst.
Takeo Moriyama (jap. 森山 威男, Moriyama Takeo; * 27. Januar 1945 in Katsunuma, Präfektur Yamanashi) ist ein japanischer…Takeo Moriyama (jap. 森山 威男, Moriyama Takeo; * 27. Januar 1945 in Katsunuma, Präfektur Yamanashi) ist ein japanischer Jazzmusiker (Schlagzeug, Komposition).
Tatsuo Kawabata (jap. 川端 達夫, Kawabata Tatsuo; * 24. Januar 1945 im Landkreis Gamou (heute: Ōmihachiman), Präfektur…Tatsuo Kawabata (jap. 川端 達夫, Kawabata Tatsuo; * 24. Januar 1945 im Landkreis Gamou (heute: Ōmihachiman), Präfektur Shiga) ist ein ehemaliger japanischer Politiker (Demokratisch-Sozialistische Partei (DSP)→Neue Fortschrittspartei (NFP)→parteilos→NFP→Shintō Yūai→Demokratische Partei (engl. DPJ)→Demokratische Fortschrittspartei (engl. DP)). Er gehörte für den Block Kinki von 1986 bis 2017 mit einer Unterbrechung (2012–2014) dem Shūgiin, dem Unterhaus, an und war von 2009 bis 2010 Minister für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie, Staatsminister für Wissenschafts- und Technologiepolitik, zuerst im Kabinett Yukio Hatoyama, dann im Kabinett Kan, sowie von 2011 bis 2012 Minister für Innere Angelegenheiten und Kommunikation im Kabinett Noda. In der DPJ war er Namensgeber einer eigenen Faktion, der Kawabata-Gruppe (offiziell: 民社協会, Minsha Kyōkai, „Demokratisch-Sozialistische Gesellschaft“; später und heute in der DP Takaki-Gruppe) aus ehemaligen Mitgliedern der Demokratisch-Sozialistischen Partei. Kawabata, Absolvent der Universität Kyōto, wurde erstmals bei der Shūgiin-Wahl 1986 für die Demokratisch-Sozialistische Partei im Wahlkreis Shiga ins Parlament gewählt und danach achtmal wiedergewählt – seit 1996 im Einzelwahlkreis Shiga 1 bzw. 2005, als Nachrücker 2014 und 2014 im Verhältniswahlblock Kinki. 1994 schloss er sich wie die übrigen Abgeordneten seiner Partei der NFP an, die er 1995 vorübergehend wieder verließ. Nach der Auflösung der Shinshintō zum Jahresende 1997 gehörte er zunächst der „Neuen Partei Brüderlichkeit“ (Shintō Yūāi) an, mit der er 1998 der Demokratischen Partei beitrat. Von 1999 bis 2000 und erneut 2004 war Kawabata Vorsitzender des Komitees für Parlamentsangelegenheiten (kokkai taisaku iinkai) der DPJ. 2004 wurde er unter dem Parteivorsitzenden Katsuya Okada Generalsekretär. Nach der Shūgiin-Wahl 2005, bei der er selbst seinen Wahlkreis verlor und nur über den Verhältniswahlblock Kinki wiedergewählt wurde, trat er ebenso wie Okada zurück. Ab 2006 war er einer der stellvertretenden Parteivorsitzenden. Im September 2009 berief ihn Premierminister Yukio Hatoyama als Minister für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie in sein Kabinett. Die Zuständigkeit für Wissenschafts- und Technologiepolitik übernahm er am 7. Januar 2010 von Naoto Kan. Unter Premierminister Naoto Kan behielt er die Position bis zur Kabinettsumbildung im September 2010, als er durch Yoshiaki Takaki (Kawabata-Gruppe) abgelöst wurde. 2010 übernahm er den Vorsitz im Geschäftsordnungsausschuss des Shūgiin (giin-un’ei-iinkai). Nach der Ablösung Kans durch Yoshihiko Noda wurde er am 2. September 2011 Minister für Innere Angelegenheiten und Kommunikation in dessen Kabinett, verlor diesen aber bei der dritten Kabinettsumbildung am 1. Oktober 2012. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 unterlag er im Wahlkreis Shiga 1 um rund 6.000 Stimmen dem Liberaldemokraten Toshitaka Ōoka und verfehlte auch ein Verhältniswahlmandat knapp, war aber der erste potentielle Nachrücker der Demokraten im Block Kinki. Im Mai 2014 rückte Kawabata für Taizō Mikazuki nach, der für seine Kandidatur bei der Gouverneurswahl in Shiga zurückgetreten war. Bei der Neuwahl im Dezember 2014 unterlag er Ōoka erneut, gewann aber gleich den zweiten (von vier) Verhältniswahlsitzen der Demokraten in Kinki. Anschließend wurde er als Nachfolger von Hirotaka Akamatsu zum Vizepräsidenten des Shūgiin gewählt und war als solcher seitdem fraktionslos. Im September 2017 gab er bekannt, seine politische Karriere zu beenden und nicht bei der Shūgiin-Wahl 2017 für eine weitere Amtszeit als Abgeordneter zu kandidieren. Akamatsu wurde anschließend erneut zum Vizepräsidenten gewählt.
Shigeo Itō (jap. 伊藤 繁雄 Itō Shigeo; * 21. Januar 1945 in Shūnan, Yamaguchi) ist ein ehemaliger japanischer…Shigeo Itō (jap. 伊藤 繁雄 Itō Shigeo; * 21. Januar 1945 in Shūnan, Yamaguchi) ist ein ehemaliger japanischer Tischtennisspieler und gehörte in den 1960er und 1970er Jahren zu den besten Tischtennisspielern der Welt. Itō spielte zunächst linkshändig, stellte aber sein Spiel auf die rechte Hand um. Er hielt den Schläger im japanischen Penholder-Stil und spielte ein spinbetontes, temporeduziertes Offensivspiel. Shigeo Itō wurde 1969 in München 2-facher Weltmeister im Herreneinzel (als er nach 0:2 Satzrückstand noch mit 3:2 Sätzen gegen Eberhard Schöler gewann) und mit der Herrenmannschaft (in der er zusammen mit Nobuhiko Hasegawa und Mitsuru Kōno gegen das deutsche Team (Eberhard Schöler, Bernt Jansen, Wilfried Lieck) mit 5:3 siegte). 1971 in Nagoya wurde er noch einmal Vizeweltmeister, als er als Titelverteidiger im Finale überraschend gegen den 18-jährigen Stellan Bengtsson verlor. Besonders bemerkenswert an Shigeo Itō ist, dass er seine Erfolge ohne Trainer erzielte. Seine Technik erarbeitete er sich allein durch die Beobachtung anderer Spieler und eigene Experimente. Seinen Weltmeistertitel 1969 verdankte er nicht zuletzt auch Hikosuke Tamasu, der ihn in der Pause nach dem 3. Satz (bei 1:2 Satzrückstand) zu einem Taktikwechsel überredete, um den unangenehmen Schnittwechseln Schölers aus dem Wege zu gehen.
Tomiko Okazaki (jap. 岡崎 トミ子, Okazaki Tomiko; * 16. Februar 1944 in Fukushima, Präfektur Fukushima; † 19. März 2017 in…Tomiko Okazaki (jap. 岡崎 トミ子, Okazaki Tomiko; * 16. Februar 1944 in Fukushima, Präfektur Fukushima; † 19. März 2017 in Sendai, Präfektur Miyagi) war eine japanische Politikerin der Demokratischen Partei. Sie war zwischen 1990 und 2013 mit einer Unterbrechung Abgeordnete in beiden Kammern des Parlaments, von 2010 bis 2011 Ministerin im Kabinett Kan.
Kansai Yamamoto (japanisch 山本 寛斎; geb. 8. Februar 1944 in Yokohama; gest. 21. Juli 2020) war ein japanischer…Kansai Yamamoto (japanisch 山本 寛斎; geb. 8. Februar 1944 in Yokohama; gest. 21. Juli 2020) war ein japanischer Modedesigner und Veranstaltungsmacher.
Ryōsuke Ōhashi (jap. 大橋 良介, Ōhashi Ryōsuke; * 8. Februar 1944 in Kyōto) ist ein japanischer Gegenwartsphilosoph mit…Ryōsuke Ōhashi (jap. 大橋 良介, Ōhashi Ryōsuke; * 8. Februar 1944 in Kyōto) ist ein japanischer Gegenwartsphilosoph mit Beiträgen in den Bereichen Phänomenologie, Ästhetik, Kulturphilosophie, Religionsphilosophie, Deutscher Idealismus, Heidegger, japanische durch den Buddhismus orientierte Philosophie.
Tamanoumi Masahiro (auch Tamanoshima Masao; jap. 玉の海 正洋, * 5. Februar 1944 im Gamagōri, Präfektur Aichi; † 11. Oktober…Tamanoumi Masahiro (auch Tamanoshima Masao; jap. 玉の海 正洋, * 5. Februar 1944 im Gamagōri, Präfektur Aichi; † 11. Oktober 1971) war ein japanischer Sumōringer und der 51. Yokozuna. Tamanoumi begann mit dem Sumō unter dem Namen Tamanoshima. Im März 1964 kämpfte er zum ersten Mal in der Makuuchi-Division. Er stieg in fünf Turnieren zum Komusubi auf, hatte danach aber fast zwei Jahre lang Schwierigkeiten, einen Platz unter den Sanyaku zu halten. Erst 1966 überzeugte er mit einer Serie guter Ergebnisse und wurde zum Ōzeki befördert. Im Mai 1968 gewann er sein erstes Yusho, aber erst nach dem Rücktritt der Yokozuna Sadanoyama und Kashiwado konnte sein Talent entfalten und das Septemberturnier 1969 gewinnen. Den Sieg im nächsten Basho wurde ihm zwar im Ausscheidungskampf von seinem langjähriger Freund und Rivalen Kitanofuji abgerungen, doch reichte die Leistung, um beide in den Rang des Yokozuna zu erheben. Erst jetzt nahm Tamanoumi seinen endgültigen Kampfnamen an. Frühere Träger dieses Shikona waren Tamanoumi Umekichi (1912–1988) und der für seine Trink- und Rauflust berüchtigte Sekiwake Tamanoumi Daitaro (1923–1987). Die beiden Jahre 1970 und 1971 wurden weitgehend von den beiden neuen Großmeistern beherrscht. Tamanoumi selbst gewann vier weitere Meistertitel. Der alte Yokozuna Taihō, der auf sein Karriereende zuging, konnte kaum noch ein Turnier für sich entscheiden. Das Ende dieser Ära kam jedoch rasch: Im Oktober 1971 erlag Tamanoumi im Alter von 27 Jahren einem Herzinfarkt nach einer Blinddarmoperation. Tamanoshima war weder ein besonders großer noch ein besonders schwerer Ringer (1,77 m, 135 kg), besaß aber ausgezeichnete Körperkraft und Beweglichkeit, die ihm besonders bei Wurf- und Hebetechniken zugutekamen.
Shirō Yadama (jap. 矢玉 四郎, Yadama Shirō; * 3. Februar 1944 in Beppu, Präfektur Ōita; † 14. Juli 2024) war ein…Shirō Yadama (jap. 矢玉 四郎, Yadama Shirō; * 3. Februar 1944 in Beppu, Präfektur Ōita; † 14. Juli 2024) war ein japanischer Kinderbuchautor und -illustrator.
Hidenao Nakagawa (jap. 中川 秀直, Nakagawa Hidenao; * 2. Februar 1944 in Shinjuku, Präfektur Tokio als Hidenao Satō (佐藤 秀直…Hidenao Nakagawa (jap. 中川 秀直, Nakagawa Hidenao; * 2. Februar 1944 in Shinjuku, Präfektur Tokio als Hidenao Satō (佐藤 秀直, Satō Hidenao)) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und Abgeordneter des Shūgiin, dem Unterhaus. Er war unter anderem Co-Vorsitzender der Machimura-Faktion, Minister und LDP-Generalsekretär.
Katsutoshi Nekoda (jap. 猫田 勝敏 Nekoda Katsutoshi; * 1. Februar 1944 in Yasufuruichi, Landkreis Asa, Präfektur Hiroshima…Katsutoshi Nekoda (jap. 猫田 勝敏 Nekoda Katsutoshi; * 1. Februar 1944 in Yasufuruichi, Landkreis Asa, Präfektur Hiroshima, heute Bezirk Asa-Süd, Stadt Hiroshima; † 4. September 1983) war ein japanischer Volleyballspieler und vierfacher Olympiateilnehmer. Nekoda führte die japanische Volleyballnationalmannschaft als Zuspieler zu einer Bronzemedaille bei den Olympischen Sommerspielen 1964, einer Silbermedaille bei den Olympischen Sommerspielen 1968 und einer Goldmedaille bei den Olympischen Sommerspielen 1972. Er war der Fahnenträger Japans bei den Olympischen Sommerspielen 1976 und erreichte Platz vier. Nekoda beendete 1980 seine aktive Laufbahn und starb 1983 an Magenkrebs. Im Jahr 2023 wurde er posthum in die „Volleyball Hall of Fame“ aufgenommen.
Isao Okano (jap. 岡野 功, Okano, Isao; * 20. Januar 1944 in Ryūgasaki) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war der…Isao Okano (jap. 岡野 功, Okano, Isao; * 20. Januar 1944 in Ryūgasaki) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war der zweite Judoolympiasieger.
Takashi Fujisawa (jap. 藤沢 隆, Fujisawa Takashi; * 7. Februar 1943 in Yoichi, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer…Takashi Fujisawa (jap. 藤沢 隆, Fujisawa Takashi; * 7. Februar 1943 in Yoichi, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer und Nordischer Kombinierer.
Takurō Shintani (jap. 新谷 卓郎, Shintani Takurō; * 4. Februar 1943 in Kitakyūshū; † 14. November 1980 in Tokio) war ein…Takurō Shintani (jap. 新谷 卓郎, Shintani Takurō; * 4. Februar 1943 in Kitakyūshū; † 14. November 1980 in Tokio) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit Algebraischer Zahlentheorie befasste.
Sōshichi Uchii (jap. 内井 惣七, Uchii Sōshichi; * 3. Februar 1943 in Takamatsu) ist ein japanischer Wissenschaftsphilosoph.…Sōshichi Uchii (jap. 内井 惣七, Uchii Sōshichi; * 3. Februar 1943 in Takamatsu) ist ein japanischer Wissenschaftsphilosoph. Er begann sein Studium 1961 an der Fakultät für Ingenieurwesen der Universität Kyōto und schloss dort sein Studium 1965 mit einem Diplom ab. Ab 1965 studierte er an der Fakultät für Philosophie der gleichen Alma Mater, wo er 1967 sein Studium absolvierte. Danach war er Lehrbeauftragter am Institute for Research in Humanities an derselben Universität. Von 1968 bis 1971 war er Fulbright-Stipendiat und Student an der Universität Michigan, wo er 1971 seine Doktorprüfung ablegte. Danach war er Lektor an der Fakultät für Philosophie an der Städtischen Universität Osaka, ab 1981 assoziierter Professor und ab 1990 Professor für Ethik an der Universität Kyōto. Er war 1991 Visiting Fellow am Center for Philosophy of Science an der Universität Pittsburgh und 1993 Professor für Wissenschaftsphilosophie an der Universität Kyōto. Seit April 2006 ist er emeritiert. Er war mit verschiedenen Aufgaben bei philosophischen Zeitschriften und Organisationen betraut. Sein Schwerpunkt innerhalb der Wissenschaftsphilosophie sind die Evolutions- und Relativitätstheorie sowie die Wissenschaftsethik.
Akio Chiba (jap. ちば あきお, Chiba Akio; * 29. Januar 1943 in Shenyang, Mandschurei; † 13. September 1984) war ein…Akio Chiba (jap. ちば あきお, Chiba Akio; * 29. Januar 1943 in Shenyang, Mandschurei; † 13. September 1984) war ein japanischer Manga-Zeichner. Chiba wurde 1943 in der Mandschurei geboren, die damals von Japan besetzt war. Nach dem Kriegsende ging seine Familie nach Japan zurück. Nachdem er als Assistent für seinen älteren Bruder Tetsuya gearbeitet hatte, der bereits ein etablierter Mangaka war, startete er 1967 seine eigene Karriere als Comiczeichner. Seine erste Veröffentlichung erfolgte mit Sabu to Chibi (サブとチビ) im Shōjo-Manga-Magazin Nakayoshi. Bekannt wurde er jedoch in den 1970er Jahren mit seinen Sport-Manga für Jungen (Shōnen). Sein bekanntestes Werk ist die Baseball-Serie Captain (キャプテン, Kyaputen), das er von 1972 bis 1979 im Gekkan Shōnen Jump herausbrachte. Captain erschien auch in 26 Sammelbänden, die sich in Japan über 19 Millionen Mal verkauften, und wurde 1980 als Anime-Fernsehserie umgesetzt. Etwa zur selben Zeit, von 1973 bis 1978, schuf Chiba außerdem die Manga-Serie Play Ball (プレイボール, Pureibōru) für das wöchentliche, auflagenstärkere Schwestermagazin des Gekkan Shōnen Jump, Shōnen Jump. Dieser Manga, der auch in 22 Sammelbänden erschien und American Football behandelt, wurde erst 2005 als Anime verfilmt. Für Play Ball und Captain gewann Chiba 1977 den Shōgakukan-Manga-Preis. Nach dem Ende von Captain 1979 veröffentlichte er eine Zeit lang nichts. Ab 1982 zeichnete er mit dem Szenaristen Tarō Nami gemeinsam weitere Mangas für Shōnen Jump, die jedoch nicht an den Erfolg von Captain und Play Ball anknüpfen konnten. 1984 beging der Zeichner im Alter von 41 Jahren Suizid; sein Tod soll im Zusammenhang mit einer bipolaren Störung gestanden haben.
Agata Hikari (japanisch 干刈 あがた, Hikari Agata, bürgerlich Asai Kazue (浅井 和枝), geb. Yanagi Kazue (柳 和枝); * 25. Januar…Agata Hikari (japanisch 干刈 あがた, Hikari Agata, bürgerlich Asai Kazue (浅井 和枝), geb. Yanagi Kazue (柳 和枝); * 25. Januar 1943 in Ōme, damals Landkreis Nishitama, Präfektur Tokio; † 6. September 1992) war eine japanische Schriftstellerin. Hikari begann ein Studium an der Waseda-Universität, das sie nach einem Jahr abbrach, um als freischaffende Autorin zu leben. Zunächst betätigte sie sich als Werbetexterin und verfasste Beiträge für Zeitschriften. Ihr Debütroman Juka no kazoku (樹下の家族, 1982) wurde mit einem Förderpreis für neue Autoren ausgezeichnet. Ihre Romane Uhohho tankentai (ウホッホ探険隊, 1983) und Yukkuri Tōkyō joshi marason (ゆっくり東京女子マラソン, 1984) wurden für den Akutagawa-Preis nominiert. Für Shizuka ni watasu kogane no yubiwa (しずかにわたすこがねのゆびわ) erhielt sie 1986 den Noma-Literaturpreis für Debütanten. Insgesamt verfasste Hikari achtzehn Romane, dazu Essays und Übersetzungen. Einige ihrer Romane wurden verfilmt. 1992 starb Hikari an Magenkrebs.
Kōji Kinutani (japanisch 絹谷 幸二 Kinutani Kōji; geboren 24. Januar 1943 in Nara; † 1. August 2025 in Tokio) war ein…Kōji Kinutani (japanisch 絹谷 幸二 Kinutani Kōji; geboren 24. Januar 1943 in Nara; † 1. August 2025 in Tokio) war ein japanischer Maler der Yōga-Richtung.
Katsuaki Watanabe (jap. 渡辺 捷昭 Watanabe Katsuaki; * 13. Februar 1942 in der Präfektur Mie) ist…Katsuaki Watanabe (jap. 渡辺 捷昭 Watanabe Katsuaki; * 13. Februar 1942 in der Präfektur Mie) ist torishimariyaku-fuku-kaichō (取締役副会長, „Vorstand und stellvertretender Vorsitzender“) der Toyota Jidōsha K.K. (engl. Toyota Motor Corp.). Watanabe erhielt seinen Abschluss an der Keiō-Universität in Wirtschaft im Jahre 1964 und arbeitet seither bei Toyota. 2005 folgte er Fujio Chō als „leitender Direktor und Präsident“ (daihyō-torishimariyaku-shachō). Während seiner Karriere gewann er durch seine Kostenreduzierungen an Reputation im Unternehmen. 2009 wurde er durch Akio Toyoda abgelöst. Watanabe wurde vom TIME magazine zu den 100 einflussreichsten Personen des Jahres 2005 gezählt. Katsuaki Watanabe wurde 1942 in der Präfektur Mie geboren und lebt heute in der Stadt Toyota. Er ist verheiratet und hat drei Töchter. Der Amateurmusiker Watanabe singt außerdem in einem Männerchor und spielt gerne Golf und Tennis.
Yasuo Ichikawa (jap. 一川 保夫, Ichikawa Yasuo; * 6. Februar 1942 in Komatsu, Präfektur Ishikawa) ist ein japanischer…Yasuo Ichikawa (jap. 一川 保夫, Ichikawa Yasuo; * 6. Februar 1942 in Komatsu, Präfektur Ishikawa) ist ein japanischer Politiker. Er war Abgeordneter im Präfekturparlament Ishikawa und in beiden Kammern des nationalen Parlaments, zuletzt für die Demokratische Partei (Ozawa-Gruppe), und von 2011 bis 2012 Verteidigungsminister im Kabinett. Ichikawa, der Sohn eines Präfekturparlamentsabgeordneten, studierte an der agrarwissenschaftlichen Fakultät der Universität Mie und wurde anschließend Beamter im Landwirtschaftsministerium. 1990 beendete er seine Beamtenlaufbahn und folgte seinem Vater ins Parlament der Präfektur Ishikawa, in dem er für die Liberaldemokratische Partei (LDP) zwei Amtsperioden saß. 1993 schloss er sich der Erneuerungspartei von Ichirō Ozawa und Tsutomu Hata an. Bei der Shūgiin-Wahl 1996 kandidierte er für die Neue Fortschrittspartei im neuen Einmandatswahlkreis Ishikawa 2, dem Wahlkreis von Yoshirō Mori. Er verlor zwar, wurde aber über den Verhältniswahlblock Hokuruku-Shin’etsu gewählt, 2000 für die Liberale Partei und 2003 für die Demokratische Partei wiedergewählt. 2005 unterlag er im Wahlkreis zum vierten Mal Yoshirō Mori und verfehlte angesichts des insgesamt schlechten Abschneidens der Demokraten auch die Wiederwahl im Block. Bei der Sangiin-Wahl 2007 kandidierte Ichikawa in Ishikawa für die Nachfolge von Tetsuo Kutsukake (ehemals Liberaldemokrat, nun Demokrat), der nicht erneut kandidierte. Ichikawa gewann mit rund viertausend Stimmen Vorsprung auf den ehemaligen Präfekturparlamentsabgeordneten Tomitarō Yata (LDP) und zog damit für sechs Jahre ins Sangiin ein. Dort war er unter anderem Vorsitzender des Katastrophenausschusses. In der Demokratischen Partei führt er seit 2010 den Präfekturverband Ishikawa. Im September 2011 berief ihn der dritte Demokratische Premierminister Yoshihiko Noda als Verteidigungsminister in sein Kabinett. Zum Amtsantritt bezeichnete er sich als Amateur in sicherheitspolitischen Fragen, was ein Beleg für das Funktionieren der verfassungsmäßig festgeschriebenen zivilen Kontrolle über die Selbstverteidigungskräfte sei; die Opposition reagierte mit Rücktrittsforderungen. Im November blieb er einem Empfang des Kaiserlichen Hofes für das bhutanische Königspaar fern, um bei einer Parteiveranstaltung politische Spenden zu sammeln. Nach mehreren umstrittenen Äußerungen im November und Dezember 2011 im Zusammenhang mit der US-Militärpräsenz in Okinawa verabschiedete das Sangiin im Dezember 2012 eine rechtlich nicht zum Rücktritt zwingende „Rügeresolution“ (monseki ketsugi). Im Januar 2012 wurde er bei einer Kabinettsumbildung durch Naoki Tanaka (ebenfalls Ozawa-Gruppe) ersetzt. Kurz darauf wurde er Generalsekretär der Sangiin-Fraktion der Demokratischen Partei. Bei der Sangiin-Wahl 2013 unterlag Ichikawa deutlich dem Liberaldemokraten Shūji Yamada. 2014 kandidierte er wieder für das Shūgiin, aber nur bei der Verhältniswahl im Block Hokuriku-Shin’etsu auf dem den Doppelkandidaten nachgeordneten Platz 14 der demokratischen Liste – aussichtslos: nur zwei der Doppelkandidaten gewannen ihre Wahlkreise und bei der Verhältniswahl gewannen die Demokraten drei Sitze.
Satoko Tanaka (japanisch 田中聡子; geboren am 3. Februar 1942 in Sasebo) ist eine ehemalige japanische Schwimmerin, die…Satoko Tanaka (japanisch 田中聡子; geboren am 3. Februar 1942 in Sasebo) ist eine ehemalige japanische Schwimmerin, die eine olympische Bronzemedaille und vier Goldmedaillen bei Asienspielen gewann.
Maki Asakawa (japanisch 浅川 マキ Asakawa Maki; * 27. Januar 1942 in Mikawa, heute Hakusan, Präfektur Ishikawa; † 17.…Maki Asakawa (japanisch 浅川 マキ Asakawa Maki; * 27. Januar 1942 in Mikawa, heute Hakusan, Präfektur Ishikawa; † 17. Januar 2010 in Nagoya, Präfektur Aichi) war eine japanische Sängerin, Songwriterin und Produzentin.
Tasuku Honjo (japanisch 本庶 佑, Honjo Tasuku; * 27. Januar 1942 in Kyōto, Präfektur Kyōto) ist ein japanischer…Tasuku Honjo (japanisch 本庶 佑, Honjo Tasuku; * 27. Januar 1942 in Kyōto, Präfektur Kyōto) ist ein japanischer Immunologe, der für Forschungen über die molekularbiologischen Ursachen der Antikörper-Diversität und neue immunologische Ansätze in der Krebstherapie bekannt ist. 2018 wurde ihm zusammen mit James P. Allison der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin zuerkannt.
Ken’ichi Shinoda (jap. 篠田 建市 Shinoda Ken’ichi; * 25. Januar 1942) ist unter dem Namen Shinobu Tsukasa (司 忍) der sechste…Ken’ichi Shinoda (jap. 篠田 建市 Shinoda Ken’ichi; * 25. Januar 1942) ist unter dem Namen Shinobu Tsukasa (司 忍) der sechste und derzeitige Bandenchef (Kumichō) der größten Yakuza-Gruppe Yamaguchi-gumi.
Michihiko Kano (jap. 鹿野 道彦, Kano Michihiko; * 24. Januar 1942 in Yamagata, Präfektur Yamagata; † 21. Oktober 2021) war…Michihiko Kano (jap. 鹿野 道彦, Kano Michihiko; * 24. Januar 1942 in Yamagata, Präfektur Yamagata; † 21. Oktober 2021) war ein japanischer Politiker der Demokratischen Partei (DPJ). Er war bis 2012 Abgeordneter des Shūgiin, des Unterhauses, für den 1. Wahlkreis Yamagata und von September 2010 bis Juni 2012 Minister für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei in den Kabinetten Kan, 1. Umbildung, 2. Umbildung, Noda und 1. Umbildung.
Naomi Uemura (japanisch 植村 直己, Uemura Naomi; * 12. Februar 1941 in Hidaka (heute: Toyooka), Präfektur Hyōgo; †…Naomi Uemura (japanisch 植村 直己, Uemura Naomi; * 12. Februar 1941 in Hidaka (heute: Toyooka), Präfektur Hyōgo; † verschollen am 13. Februar 1984 am Mount McKinley, Alaska) war ein japanischer Abenteurer und Bergsteiger. Viele seiner Unternehmungen realisierte er im Alleingang; im Jahr 1970 gelang ihm die erste Solobesteigung des Mount McKinley.
Tsuneo Suzuki (jap. 鈴木 恒夫, Suzuki Tsuneo; * 10. Februar 1941 in Yokohama) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Für…Tsuneo Suzuki (jap. 鈴木 恒夫, Suzuki Tsuneo; * 10. Februar 1941 in Yokohama) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Für die Liberaldemokratische Partei (LDP) war er von 1986 bis 2009 mit Unterbrechung Abgeordneter des Shūgiin, des Unterhauses, und 2008 Minister für Bildung, Sport, Wissenschaft und Technologie. Innerhalb der LDP gehörte er zur Asō-Faktion.
Yorikane Masumoto (jap. 桝本 賴兼, Masumoto Yorikane; * 29. Januar 1941 in Mandschukuo) ist ein japanischer Politiker und…Yorikane Masumoto (jap. 桝本 賴兼, Masumoto Yorikane; * 29. Januar 1941 in Mandschukuo) ist ein japanischer Politiker und war von Februar 1996 bis Februar 2008 der 25. Bürgermeister von Kyōto. Masumoto wurde 1941 in der Mandschurei geboren. Im Alter von vier Jahren kehrten er und seine Eltern nach Japan zurück und ließen sich in der Präfektur Kyōto nieder. Masumoto wuchs in Kumihama auf, einer Gemeinde, die 2004 in der Stadt Kyōtango aufging. Masumoto studierte an der Chūō-Universität, an deren Jurafakultät er 1963 graduierte. 1996 wurde er erstmals zum Bürgermeister von Kyōto gewählt. In dieser Funktion war er auch Präsident der 1994 gegründeten Liga Historischer Städte (League of Historical Cities, LHC).
Atsuo Nakamura (jap. 中村 敦夫, Nakamura Atsuo; * 18. Februar 1940 in Tokio, Präfektur Tokio, Japan) ist ein japanischer…Atsuo Nakamura (jap. 中村 敦夫, Nakamura Atsuo; * 18. Februar 1940 in Tokio, Präfektur Tokio, Japan) ist ein japanischer Schauspieler und Politiker.
Jūrō Kara (jap. 唐 十郎, Kara Jūrō, wirklicher Name: Ōtsuru Yoshihide (大靏 義英); * 11. Februar 1940 in Tokio; † 4. Mai 2024…Jūrō Kara (jap. 唐 十郎, Kara Jūrō, wirklicher Name: Ōtsuru Yoshihide (大靏 義英); * 11. Februar 1940 in Tokio; † 4. Mai 2024 in Tokio) war ein japanischer Schauspieler, Dramatiker und Schriftsteller.
Mutsuhiko Nomura (jap. 野村 六彦, Nomura Mutsuhiko; * 10. Februar 1940 in Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer…Mutsuhiko Nomura (jap. 野村 六彦, Nomura Mutsuhiko; * 10. Februar 1940 in Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Toshihide Masukawa (japanisch 益川 敏英, Masukawa Toshihide; manchmal auch Maskawa romanisiert; * 7. Februar 1940 in…Toshihide Masukawa (japanisch 益川 敏英, Masukawa Toshihide; manchmal auch Maskawa romanisiert; * 7. Februar 1940 in Nagoya, Präfektur Aichi; † 23. Juli 2021 in Kyoto) war ein japanischer Physiker, der durch seine Arbeiten an der CP-Verletzung bekannt wurde. Er erhielt im Jahr 2008 den Nobelpreis für Physik.
Kunimitsu Takahashi (jap. 高橋 国光, Takahashi Kunimitsu; * 29. Januar 1940 in Koganei, Präfektur Tokio; † 16. März 2022)…Kunimitsu Takahashi (jap. 高橋 国光, Takahashi Kunimitsu; * 29. Januar 1940 in Koganei, Präfektur Tokio; † 16. März 2022) war ein japanischer Motorrad- und Autorennfahrer.
Kyōko Nakayama (jap. 中山 恭子, Nakayama Kyōko; * 26. Januar 1940 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische Politikerin…Kyōko Nakayama (jap. 中山 恭子, Nakayama Kyōko; * 26. Januar 1940 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische Politikerin (LDP→Taiyō→Kokoro→Kibō). Sie war von 2007 bis 2019 Abgeordnete im Sangiin, dem Oberhaus des Nationalparlaments, für den nationalen Verhältniswahlkreis, und 2008 Ministerin im Kabinett Fukuda.
Toshihiro Nikai (jap. 二階 俊博 Nikai Toshihiro; * 17. Februar 1939 in Gobō, Präfektur Wakayama) ist ein japanischer…Toshihiro Nikai (jap. 二階 俊博 Nikai Toshihiro; * 17. Februar 1939 in Gobō, Präfektur Wakayama) ist ein japanischer Politiker. Durchgehend von 1983 bis 2024 war er Abgeordneter im Unterhaus des Nationalparlaments. Er war mehrfach Minister und von 2016 bis 2021 Generalsekretär der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Innerhalb der LDP führte er ab 2012 die vormalige Ibuki-, nun Nikai-Faktion. Vorher war er von 2003 bis 2009 Vorsitzender der Atarashii Nami („Neue Welle“; meist Nikai-Gruppe) aus früheren Mitgliedern der Neuen Konservativen Partei.
Takashi Seki (japanisch 関 隆志 Seki Takashi; * 16. Februar 1939 in Kyōto, Präfektur Kyōto; † 16. März 2023) war ein…Takashi Seki (japanisch 関 隆志 Seki Takashi; * 16. Februar 1939 in Kyōto, Präfektur Kyōto; † 16. März 2023) war ein japanischer klassischer Archäologe. Als Forscher befasste er sich mit griechischer Keramik, Architektur und Skulpturen von der Zeit des geometrischen Stils bis zum Ende des Hellenismus. Außerdem forschte er auch zu Kunst des Römischen Reichs. Er ist seit 1987 Ehrenmitglied der Archäologischen Gesellschaft Athens. Als Mitglied des internationalem wissenschaftlichen Komitees und Redaktionskomitees arbeitete er am Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae mit. Ab 1997 war er Gastmitglied des Deutschen Archäologischen Instituts und emeritierter Professor der Städtischen Universität Osaka.
Tadahiro Matsushita (jap. 松下 忠洋, Matsushita Tadahiro; * 9. Februar 1939 in Sendai (heute: Satsumasendai), Präfektur…Tadahiro Matsushita (jap. 松下 忠洋, Matsushita Tadahiro; * 9. Februar 1939 in Sendai (heute: Satsumasendai), Präfektur Kagoshima; † 10. September 2012 in Kōtō/Tokio, Präfektur Tokio) war ein japanischer Politiker der Neuen Volkspartei (NVP), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des japanischen Parlaments, für den 3. Wahlkreis Kagoshima und Minister im Kabinett Noda. Er wurde am 10. September 2012 tot in seiner Wohnung im Stadtteil Shinonome aufgefunden.
Shinichi Chiba (japanisch 千葉 真一, Chiba Shin’ichi; eigentlich Sadaho Maeda; bekannt auch als Sonny Chiba; * 23. Januar…Shinichi Chiba (japanisch 千葉 真一, Chiba Shin’ichi; eigentlich Sadaho Maeda; bekannt auch als Sonny Chiba; * 23. Januar 1939 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka; † 19. August 2021 in Kisarazu, Präfektur Chiba) war ein japanischer Schauspieler, der durch Karatefilme wie The Streetfighter und die Kage-no-Gundan-Serie bekannt wurde.
Chūichi Date (japanisch 伊達 忠一 Date Chūichi; * 20. Januar 1939 in Ashibetsu, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer…Chūichi Date (japanisch 伊達 忠一 Date Chūichi; * 20. Januar 1939 in Ashibetsu, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (Machimura-Faktion). Von 2001 bis 2019 war er für drei Mandatsperioden Abgeordneter für Hokkaidō im Sangiin, dem Oberhaus des japanischen Parlaments, zuletzt von 2016 bis 2019 Präsident der Kammer.
Sadanoyama Shinmatsu (jap. 佐田の山 晋松, eigentlich Ichikawa Shinmatsu (市川 晋松); * 18. Februar 1938 im heutigen Shinkamigoto…Sadanoyama Shinmatsu (jap. 佐田の山 晋松, eigentlich Ichikawa Shinmatsu (市川 晋松); * 18. Februar 1938 im heutigen Shinkamigoto in der Präfektur Nagasaki; † 27. April 2017 in Tokio) war ein japanischer Sumōringer. Er war der 50. Yokozuna und später Vorsitzender des japanischen Sumōverbands.
Takamitsu Muraoka (japanisch 村岡 崇光, Muraoka Takamitsu; * 9. Februar 1938 in Hiroshima; † 10. Februar 2026 in Leiden)…Takamitsu Muraoka (japanisch 村岡 崇光, Muraoka Takamitsu; * 9. Februar 1938 in Hiroshima; † 10. Februar 2026 in Leiden) war ein japanischer Semitist. Von 1991 bis 2003 war er Lehrstuhlinhaber für Hebräisch, Israelitische Altertümer und Ugaritisch an der Universität Leiden in den Niederlanden. Er ist vor allem für seine Studien zur hebräischen und aramäischen Sprachwissenschaft sowie zu den alten Bibelübersetzungen, insbesondere der Septuaginta, bekannt.
Gō Katō (jap. 加藤 剛, Katō Gō; * 4. Februar 1938; † 18. Juni 2018) war ein japanischer Schauspieler. Sein Filmdebüt gab…Gō Katō (jap. 加藤 剛, Katō Gō; * 4. Februar 1938; † 18. Juni 2018) war ein japanischer Schauspieler. Sein Filmdebüt gab er 1964 in einer Hauptrolle des Films Shitp no densetsu. Den Durchbruch brachte ihm 1965 der Jurata Yamane in Hideo Goshas Kedamono no ken. Besonders die Zusammenarbeit mit Regisseur Kei Kumai machte Gō Katō in den 1970er Jahren zu einem der führenden Stars des japanischen Kinos (Shinobugawa - The Long Darkness mit Komaki Kurihara, Das Nordkap mit Claude Jade, Der Tod eines Teemeisters mit Toshirō Mifune). Weitere herausragende Arbeiten sind Die Kinder von Nagasaki und Yashagaike.
Isao Inokuma (jap. 猪熊 功, Inokuma, Isao; * 4. Februar 1938 in Yokosuka; † 28. September 2001 in Tokio) war ein…Isao Inokuma (jap. 猪熊 功, Inokuma, Isao; * 4. Februar 1938 in Yokosuka; † 28. September 2001 in Tokio) war ein japanischer Judoka. Er war der erste Judo-Olympiasieger im Schwergewicht.
Shūji Tsurumi (jap. 鶴見 修治, Tsurumi Shūji; * 29. Januar 1938 in Taitō, Tokio) ist ein ehemaliger japanischer…Shūji Tsurumi (jap. 鶴見 修治, Tsurumi Shūji; * 29. Januar 1938 in Taitō, Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner. Er gewann bei den Olympischen Sommerspielen 1960 in Rom eine Goldmedaille im Mannschaftsmehrkampf. Im Wettkampf am Seitpferd gewann er Bronze und im Einzelmehrkampf belegte er den vierten Platz. Vier Jahre später bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio gewann er abermals Gold im Mannschaftsmehrkampf. Zusätzlich gewann er drei Silbermedaillen bei den Einzelwettkämpfen am Barren, am Seitpferd und im Einzelmehrkampf. Bei den Turn-Weltmeisterschaften 1966 in Dortmund wurde er Weltmeister im Mannschaftsmehrkampf und Vizeweltmeister im Einzelmehrkampf. Tsumuri wurde 2008 in die International Gymnastics Hall of Fame aufgenommen.
Shōtarō Ishinomori (jap. 石ノ森章太郎 Ishinomori Shōtarō; * 25. Januar 1938 in Ishinomori, Miyagi, Japan; † 28. Januar 1998)…Shōtarō Ishinomori (jap. 石ノ森章太郎 Ishinomori Shōtarō; * 25. Januar 1938 in Ishinomori, Miyagi, Japan; † 28. Januar 1998) war der Künstlername des japanischen Manga-Zeichners Shōtarō Onodera (小野寺太郎), der auch als Shōtarō Ishimori (石森章太郎) bekannt war. Er wurde oft als „König des Manga“ (漫画の王様 Manga no Ōsama) bezeichnet und gilt als der Begründer des Sentai-Genres. Sein bekanntestes Werk ist Cyborg 009.
Leiji Matsumoto (jap. 松本 零士, Matsumoto Reiji; * 25. Januar 1938 in Kurume; † 13. Februar 2023 in Tokio) ist ein…Leiji Matsumoto (jap. 松本 零士, Matsumoto Reiji; * 25. Januar 1938 in Kurume; † 13. Februar 2023 in Tokio) ist ein Pseudonym des japanischen Mangakas und Regisseurs Akira Matsumoto (松本 晟 gelegentlich 松本 あきら, Matsumoto Akira), der vor allem durch seine Vielzahl von Space Operas bekannt wurde. Wichtige Werke seines Schaffens sind Captain Harlock, Ginga Tetsudō 999 oder Uchū Senkan Yamato.