Yōichi Masuzoe (jap. 舛添 要一 Masuzoe Yōichi; * 29. November 1947 in Yahata (heute: Kitakyūshū)) ist ein japanischer…Yōichi Masuzoe (jap. 舛添 要一 Masuzoe Yōichi; * 29. November 1947 in Yahata (heute: Kitakyūshū)) ist ein japanischer Politiker und ehemaliger Gouverneur der Präfektur Tokio. Von 2001 bis 2013 war er Oberhausabgeordneter und von September 2007 bis 2009 Minister für Gesundheit und Arbeit im Kabinett. Masuzoe ist Absolvent der Universität Tōkyō. Nach Forschungsaufenthalten in Paris und Genf lehrte er von 1979 bis 1994 Politikwissenschaften an der Universität Tōkyō. In den 90er Jahren unternahm er erste Schritte in der Politik; unter anderem kandidierte er 1999 für den Gouverneursposten in der Hauptstadtpräfektur Tōkyō, erreichte aber nur den dritthöchsten Stimmenanteil hinter Shintarō Ishihara (parteilos) und Kunio Hatoyama (damals DPJ). Im Jahr 2001 wurde Masuzoe über die Verhältniswahlliste der Liberaldemokratischen Partei (LDP) ins Oberhaus gewählt. Er gehörte zu den LDP-Abgeordneten, die nicht faktionsgebunden sind. Während des Skandals um verlorengegangene und undokumentierte Rentenansprüche im Oberhauswahlkampf 2007 kritisierte er die Regierung Shinzō Abe für die schleppende Aufarbeitung und wurde trotz der massiven Verluste der LDP wiedergewählt. Bei der Regierungsumbildung im August ernannte ihn Abe überraschend zum Minister für Gesundheit und Arbeit und übertrug ihm somit die Verantwortung für die Bewältigung des Rentenskandals. Masuzoe kündigte an, sein politisches Überleben an dieses Vorhaben zu knüpfen. Abes Nachfolger Fukuda und Asō beließen Masuzoe auf seinem Posten, den er bis zum Regierungswechsel 2009 behielt. Im April 2010 verließ Masuzoe die LDP und gründete zusammen mit drei Mitgliedern des Kaikaku Club und den ebenfalls aus der LDP ausgetretenen Abgeordneten Tetsurō Yano und Masakatsu Koike eine neue Partei, die Shintō Kaikaku, deren erster Vorsitzender er wurde. Bei der Oberhauswahl im Juli 2013 kandidierte er nicht mehr für eine Wiederwahl und trat anschließend vom Parteivorsitz zurück. Bei der Gouverneurswahl in Tokio 2014 kandidierte Masuzoe mit Unterstützung aus Mitte-rechts-Parteien und Gewerkschaften. Er setzte sich mit rund 43 % der Stimmen klar gegen Kenji Utsunomiya, Morihiro Hosokawa und 13 weitere Kandidaten durch. Am 15. Juni 2016 gab Masuzoe bekannt, aufgrund eines Finanzskandals mit Wirkung zum 21. Juni zurückzutreten, nachdem bekannt wurde, dass er mit Steuergeldern luxuriöse Auslandsreisen und Ausflüge finanzierte. Die Neuwahlen sollen zusammen mit mehreren Nachwahlen zum Präfekturparlament am 31. Juli stattfinden.
Kenji Kangawa (japanisch 寒川 賢治; * 1948 in Itano, Präfektur Tokushima) ist ein japanischer Biochemiker und ehemaliger…Kenji Kangawa (japanisch 寒川 賢治; * 1948 in Itano, Präfektur Tokushima) ist ein japanischer Biochemiker und ehemaliger Direktor des National Cardiovascular Center Research Institute. Gemeinsam mit Masayasu Kojima gilt er als Entdecker des Ghrelins und weiterer bioaktiver Peptide, die an der Regulation von Appetit und Energiestoffwechsel beteiligt sind.
Tohru Fukuyama (jap. 福山透 Fukayama Tōru; * 9. August 1948 in Anjō, Aichi, Japan) ist ein japanischer Chemiker und…Tohru Fukuyama (jap. 福山透 Fukayama Tōru; * 9. August 1948 in Anjō, Aichi, Japan) ist ein japanischer Chemiker und Professor.
Mamoru Mōri (jap. 毛利 衛, Mōri Mamoru; * 29. Januar 1948 in Yoichi, Hokkaidō, Japan; in den USA bekannt als Mamoru „Mark“…Mamoru Mōri (jap. 毛利 衛, Mōri Mamoru; * 29. Januar 1948 in Yoichi, Hokkaidō, Japan; in den USA bekannt als Mamoru „Mark“ Mohri) ist ein ehemaliger japanischer Astronaut. Er war Teilnehmer zweier Space-Shuttle-Missionen der NASA. Mōri wurde auf Japans Nordinsel Hokkaidō geboren, ist mit der von der gleichen Insel stammenden Akiko Naka verheiratet und hat drei Kinder. Mōri studierte an der Universität Hokkaidō Chemie und erwarb 1970 einen Bachelor sowie zwei Jahre später einen Master. Danach ging er nach Australien und absolvierte bis 1976 ein Doktorat in Chemie an der Flinders University in Adelaide. Bis 1985 arbeitete er ein Jahrzehnt lang wieder an der Universität Hokkaidō: er forschte und lehrte an der Kerntechnischen Fakultät, brachte es bis zum außerordentlichen Professor und arbeitete auf den Gebieten Oberflächenchemie, Hochenergiephysik und der Halbleiterentwicklung. Mōri wurde im August 1985 von der damaligen japanischen Raumfahrtagentur NASDA als Nutzlastspezialist ausgewählt. Zusammen mit Takao Doi und Chiaki Mukai bereitete er sich für den ersten Spacelab-Flug unter japanischer Federführung vor. Die Spacelab-J-Mission sollte ganz im Zeichen der Werkstoffforschung stehen und trug deshalb auch die Bezeichnung „First Materials Processing Test“ (FMPT). Mōri wurde 1990 zum Teilnehmer der Mission STS-47 berufen, mit der er 1992 erstmals ins All flog. Durch seine Auftritte als Lehrer im „Weltraumklassenzimmer“ während der Mission kam er zu großer nationaler Bekanntheit. 2000 nahm Mōri als leitender Nutzlastspezialist an der Mission STS-99 teil. Derzeit ist Mōri Leiter des Zukunftsmuseums Miraikan in Tokio.
Machiko Satonaka (japanisch 里中 満智子 Satonaka, Machiko; geboren am 24. Januar 1948 in Ōsaka) ist eine japanische Mangaka…Machiko Satonaka (japanisch 里中 満智子 Satonaka, Machiko; geboren am 24. Januar 1948 in Ōsaka) ist eine japanische Mangaka, die ihr erstes Werk 1964 veröffentlichte.
Toshiki Tajima (jap. 田島 俊樹, Tajima Toshiki; * 18. Januar 1948) ist ein japanischer theoretischer Physiker und…Toshiki Tajima (jap. 田島 俊樹, Tajima Toshiki; * 18. Januar 1948) ist ein japanischer theoretischer Physiker und Hochschullehrer an der University of California, Irvine (UCI).
Tadatsugu Taniguchi (jap. 谷口 維紹, Taniguchi Tadatsugu; * 1. Januar 1948 in der Präfektur Wakayama) ist ein japanischer…Tadatsugu Taniguchi (jap. 谷口 維紹, Taniguchi Tadatsugu; * 1. Januar 1948 in der Präfektur Wakayama) ist ein japanischer Immunologe, der für Forschungen über Interferone bekannt ist. Taniguchi studierte Biologie an der Universität Tokio (Bachelor 1971), arbeitete 1972 bis 1974 am Labor für Biochemie der Universität Neapel und ging danach an die Universität Zürich, wo er bei Charles Weissmann in Molekularbiologie promoviert wurde (mit einer Arbeit über die Q β {\displaystyle \beta } -Phage unter anderem mit der Klonierung von dessen RNA-Genom in einem Plasmid und punktspezifischer Mutagenese). Ab 1978 war er am Krebsforschungszentrum in Tokio, wo ihm mit der Sequenzierung der Aminosäuresequenz (über die cDNA) von Interferon Beta (damals Fibroblasten-Interferon genannt) ein Durchbruch gelang (während gleichzeitig in Weissmanns Labor das Interferon-Alpha-Gen sequenziert wurde und andere Gruppen, wie die von Walter Fiers ebenfalls Interferon Beta klonten). Zwei Jahre lang war er Visiting Associate Professor am New York University Medical Center und ab 1984 war er Professor für Molekular- und Zellbiologie an der Universität Ōsaka. Seit 1995 ist er Professor an der Medizinischen Fakultät der Universität Tokio. Außerdem ist er Adjunct Professor an der New York University Medical School. Taniguchi erforschte vor allem die Wirkungsweise von Interferonen und er entdeckte die Transkriptionsfaktoren (IRF-Transkriptionsfaktoren, Interferon Regulatory Factor), die die Interferon-Antwort der Zelle auf Virusinfektionen regulieren. Bekannt sind neun solche Faktoren, deren erster 1988 entdeckt wurde. Er charakterisierte auch Interleukin-2 und dessen Wirkmechanismus. 1991 erhielt Taniguchi den Robert-Koch-Preis, 1986 den Hammer Prize, 1988 den Behring-Kitasato Preis, 1988 den Milstein Award, 1989 den Asahi-Preis und den Osaka-Wissenschaftspreis, 1994 den Uehara-Preis, 1996 den Fujihara-Preis, 1997 den Keio Medical Science Prize, 2006 den Pezcoller-Preis und 2026 den Emory Max Cooper Prize in Immunology. Er wurde 2007 Ehrendoktor der Universität Zürich. Er ist Mitglied der National Academy of Sciences (seit 2003) und des japanischen Wissenschaftsrats, seit 2018 assoziiertes Mitglied der European Molecular Biology Organization.
Okihide Hikosaka (彦坂, 興秀; * 1948) ist ein japanischer Neurowissenschaftler am National Eye Institute, einer Einrichtung…Okihide Hikosaka (彦坂, 興秀; * 1948) ist ein japanischer Neurowissenschaftler am National Eye Institute, einer Einrichtung der National Institutes of Health in Bethesda, Maryland. Er ist vor allem für seine Arbeiten zur Bedeutung der Basalganglien für das Verhalten, für bewusste Entscheidungen und automatisierte Handlungen bekannt. Hikosaka erwarb 1973 einen M.D. an der Universität Tokio und mit einer Arbeit über das vestibulo-okuläre Hirnstammsystem 1978 bei Hiroshi Shimazu einen Ph.D. ebendort. Ab 1978 war Hikosaka Dozent an der Universität Toho im Tokioter Bezirk Ōta, ab 1979 Assistenzprofessor. Gleichzeitig arbeitete er als Postdoktorand von 1979 bis 1982 bei Robert H. Wurtz am National Eye Institute. 1983 wurde Hikosaka Associate Professor an der Universität Toho. 1988 wechselte er als Professor an das Nationale Japanische Institut für Physiologie (生理学研究所, Seirigaku kenkyuujo) in Okazaki, bevor er 1993 an die Universität Juntendo wieder nach Tokio wechselte. Seit 2002 ist Hikosaka Forschungsgruppenleiter für Sensomotorik, wieder am National Eye Institute in Bethesda, Maryland. Hikosaka befasst sich mit der Kontrolle von Augenbewegungen, mit der Funktion von Basalganglien und dopaminergen Nervenzellen sowie mit den neuronalen Mechanismen von Motivation, Belohnung, prozeduralem Lernen und visuell-räumlicher Aufmerksamkeit. Seine Forschungen haben besondere Bedeutung für das Verständnis von Erkrankungen wie Depression, Morbus Parkinson, Abhängigkeit oder Schizophrenie, die durch Störungen von (Bewegungs-)Motivation und belohnungsabhängigen Entscheidungen geprägt sind. Seit 2024 zählt der Medienkonzern Clarivate ihn aufgrund der Zahl der Zitationen zu den Favoriten auf einen Nobelpreis (Clarivate Citation Laureates). 2011 wurde Hikosaka in die American Academy of Arts and Sciences gewählt, 2026 zum Mitglied der National Academy of Sciences. Er erhielt 2015 den Golden Brain Award der Minerva Foundation und 2018 den Gruber-Preis für Neurowissenschaften der Peter and Patricia Gruber Foundation. Okihide Hikosaka lebt in Bethesda, Maryland. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Nobutaka Inoue (japanisch 井上 順孝, Inoue Nobutaka; * 1948) ist seit 2002 Professor an der Fakultät für Shintō-Studien an…Nobutaka Inoue (japanisch 井上 順孝, Inoue Nobutaka; * 1948) ist seit 2002 Professor an der Fakultät für Shintō-Studien an der Kokugakuin-Universität, sowie Direktor des dortigen Institute for Japanese Culture and Classics (IJCC; jap. 日本文化研究所, Nihon bunka kenkyūkai). Seine Dissertation an der Universität Tokio, wo er zunächst Philosophie studiert hatte, dann aber zur Religionswissenschaft wechselte, schrieb Inoue über „Argumente zur Religionsfreiheit in der frühen Meiji-Zeit“ (Arguments Regarding Religious Freedom in the Early Meiji Period). Von 1974 bis 1982 war Inoue Universitätsassistent an der philosophischen Fakultät der Universität Tokio. Von 1982 bis 1986 arbeitete er als Vollzeitlektor, von 1986 bis 1992 als Assistenzprofessor und von 1992 bis 2002 als ordentlicher Professor am IJCC. 2019 wurde Inoue in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Inoues Forschungsschwerpunkt ist die Religionswissenschaft, darin insbesondere Religionssoziologie, vergleichende Forschung zu Neuen Religiösen Bewegungen, moderne Shintō-Studien, Sekten-Shintō und Religionsunterricht. Inoue leitet auch die Arbeiten an der schrittweise erfolgenden Übersetzung des Shintō jiten (der Standardenzyklopädie zum Thema Shintō) durch das IJCC ins Englische und der damit einhergehenden Veröffentlichung im World Wide Web unter einer Creative-Commons-Lizenz.
Masato Tashiro (jap. 田代 眞人 Tashiro Masato; * 1948) ist ein japanischer Virenforscher (Infektiologe) am Nationalinstitut…Masato Tashiro (jap. 田代 眞人 Tashiro Masato; * 1948) ist ein japanischer Virenforscher (Infektiologe) am Nationalinstitut für Infektionsforschung in Tokio. Er leitet dort das WHO Collaborating Center on Influenza. Sein Labor koordinierte im Auftrag von UN und WHO die Forschung bezüglich der Vogelgrippe H5N1 im gesamten Asien.
Junjirō Noguchi (jap. 野口 潤次郎, Noguchi Junjirō; * 1948) ist ein japanischer Mathematiker. 1978 wurde Noguchi an der…Junjirō Noguchi (jap. 野口 潤次郎, Noguchi Junjirō; * 1948) ist ein japanischer Mathematiker. 1978 wurde Noguchi an der Universität Hiroshima promoviert. Er war bis zur Emeritierung Professor an der Universität Tokio. Noguchi befasst sich mit Funktionentheorie mehrerer komplexer Variabler (Komplexe Geometrie) auch mit Anwendungen in der Zahlentheorie. 1980/81 war er am Institute for Advanced Study. 1995 bis 1999 war er im Executive Board der Japanischen Mathematischen Gesellschaft und 2002 erhielt er deren Analysis-Preis. Außerdem erhielt er den Tejima Memorial Publication Prize.
Reiko Kuroda (japanisch 黒田 玲子; geb. 7. Oktober 1947) ist eine japanische Chemikerin und Biologin, die durch ihre…Reiko Kuroda (japanisch 黒田 玲子; geb. 7. Oktober 1947) ist eine japanische Chemikerin und Biologin, die durch ihre Forschungen zu molekularer Chiralität, Entwicklungsbiologie und Geschlechtergleichheit in der Wissenschaft bekannt wurde. Sie ist emeritierte Professorin der Universität Tokio und war zuletzt an der Chubu-Universität tätig.
Masatake Haruta (jap. 春田 正毅, Haruta Masatake; * 27. September 1947 in Tajimi, Präfektur Gifu; † 25. Januar 2022) war…Masatake Haruta (jap. 春田 正毅, Haruta Masatake; * 27. September 1947 in Tajimi, Präfektur Gifu; † 25. Januar 2022) war ein japanischer Chemiker. Er ist seit den 1980er-Jahren für Forschungen zur Katalyse durch Nanoteilchen und Cluster von Gold bekannt.
Akihisa Inoue (jap. 井上 明久, Inoue Akihisa; * 13. September 1947 in Himeji, Präfektur Hyōgo, Japan) ist ein japanischer…Akihisa Inoue (jap. 井上 明久, Inoue Akihisa; * 13. September 1947 in Himeji, Präfektur Hyōgo, Japan) ist ein japanischer Physiker. Die Forschungsgebiete von Inoue liegen im Bereich der Materialwissenschaften, vor allem auf dem Gebiet des metallischen Glases. Die ersten amorphen Stähle wurden von Inoue an der Universität Tōhoku in Japan entdeckt und erreichten Dicken von ein bis zwei Millimetern.
Tokio Tasaka (jap. 田阪 登紀夫, Tasaka Tokio; * 4. September 1947) ist ein japanischer Sportwissenschaftler und ehemaliger…Tokio Tasaka (jap. 田阪 登紀夫, Tasaka Tokio; * 4. September 1947) ist ein japanischer Sportwissenschaftler und ehemaliger Tischtennisspieler. Er gewann sieben Medaillen bei Weltmeisterschaften Ende der 1960er und in den 1970er Jahren.
Thanong Bidaya (ausgesprochen Thanong Phithaya, Thai: ทนง พิทยะ; * 28. Juli 1947 in der Provinz Suphan Buri, Thailand…Thanong Bidaya (ausgesprochen Thanong Phithaya, Thai: ทนง พิทยะ; * 28. Juli 1947 in der Provinz Suphan Buri, Thailand; gebürtig Thanong Lamyai – ทนง ลำไย ) war Finanzminister von Thailand. Er ist Mitglied der Partei Thai Rak Thai (TRT).
Toshio Hirano (jap. 平野 俊夫, Hirano Toshio; * 7. April 1947 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Immunologe. Er…Toshio Hirano (jap. 平野 俊夫, Hirano Toshio; * 7. April 1947 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Immunologe. Er ist bekannt für die Entdeckung von Interleukin-6.
Yukio Hatoyama (amerikanisch () für japanisch 鳩山 由紀夫 Hatoyama Yukio; * 11. Februar 1947 in Bunkyō, Tokio) ist ein…Yukio Hatoyama (amerikanisch () für japanisch 鳩山 由紀夫 Hatoyama Yukio; * 11. Februar 1947 in Bunkyō, Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Politiker und war Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus, für den 9. Wahlkreis Hokkaidō. Er war vom 16. September 2009 bis zum 8. Juni 2010 der 60. Premierminister von Japan und mehrfach Vorsitzender der Demokratischen Partei (DPJ), zuletzt von 2009 bis 2010. Innerparteilich stand hinter Hatoyama eine eigene Faktion, die Hatoyama-Gruppe (offiziell: 政権公約を実現する会, seiken kōyaku o jitsugen suru kai, dt. „Versammlung zur Umsetzung des Wahlprogramms“).
Ikuo Kabashima (jap. 蒲島 郁夫 Kabashima Ikuo; * 28. Januar 1947 im Kreis Kamoto (heute Stadt Yamaga), Präfektur Kumamoto)…Ikuo Kabashima (jap. 蒲島 郁夫 Kabashima Ikuo; * 28. Januar 1947 im Kreis Kamoto (heute Stadt Yamaga), Präfektur Kumamoto) ist ein japanischer Politologe, Politiker und war von 2008 bis 2024 parteiloser Gouverneur von Kumamoto.
Masakatsu Shibasaki (jap. 柴崎 正勝, Shibasaki Masakatsu; * 25. Januar 1947 in der Präfektur Saitama, Japan) ist ein…Masakatsu Shibasaki (jap. 柴崎 正勝, Shibasaki Masakatsu; * 25. Januar 1947 in der Präfektur Saitama, Japan) ist ein japanischer Chemiker.
Keiichi Yamanaka (japanisch 山中敬一; * 16. März 1947 in Osaka) ist ein japanischer Rechtswissenschaftler und…Keiichi Yamanaka (japanisch 山中敬一; * 16. März 1947 in Osaka) ist ein japanischer Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer an der Kansai-Universität.
Terunobu Fujimori (藤森 照信 Fujimori Terunobu; * 21. November 1946 in Miyagawa-mura, Suwa-gun (heute Chino-shi), Nagano)…Terunobu Fujimori (藤森 照信 Fujimori Terunobu; * 21. November 1946 in Miyagawa-mura, Suwa-gun (heute Chino-shi), Nagano) ist ein japanischer Architekt und Architekturtheoretiker. Seine Bauten sind oftmals aus natürlichen Materialien und unter Zuhilfenahme traditioneller Techniken gefertigt. Er benutzt eine eigensinnige Formensprache. Die Gebäudeentwürfe reagieren auf die umgebende Landschaft. Bekannt ist er in Europa vor allem für seine Teehäuser.
Hirotaka Takeuchi (jap. 竹内 弘高, Takeuchi Hirotaka, * 16. Oktober 1946) ist Professor an der Hitotsubashi-Universität…Hirotaka Takeuchi (jap. 竹内 弘高, Takeuchi Hirotaka, * 16. Oktober 1946) ist Professor an der Hitotsubashi-Universität (jap. 一橋大学) in Japan. Er gilt zusammen mit Ikujiro Nonaka als ein bedeutender Wissenschaftler des Wissensmanagements. Sein bedeutendstes Buch ist „The Knowledge-Creating Company“ (jap. 「知識創造企業」, 1991). Eines der bedeutendsten von ihm mitentwickelten Modelle ist die sog. Wissensspirale, auch SECI-Modell genannt, die er gemeinsam mit Ikujirō Nonaka entwickelte und die einen wesentlichen Teil zur Entwicklung des Wissensmanagement beitrug. Hirotaka Takeuchi studierte an der International Christian University in Tokyo und der University of California, Berkeley. Von 1976 bis 1983 arbeitete er an der Harvard Business School und anschließend an der Hitotsubashi University in Tokyo, wo er 1987 habilitierte.
Atsuto Suzuki (japanisch: 鈴木 厚人; * 1946 in Japan) ist ein japanischer Physiker. Suzuki studierte an der Universität…Atsuto Suzuki (japanisch: 鈴木 厚人; * 1946 in Japan) ist ein japanischer Physiker. Suzuki studierte an der Universität Niigata und promovierte dann an der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tōhoku. Seit 1993 ist er Professor an der Universität Tōhoku. Suzuki forschte am japanischen Super-Kamiokande-Experiment (Neutrinodetektor) und wurde 1998 zum Direktor des Research Center for Neutrino Science ernannt. Ferner organisierte er die KamLAND-Experimente zur Beobachtung von Neutrinos. Von 2006 bis 2015 war er Generaldirektor des Forschungszentrums KEK. Im Jahre 2005 erhielt er die Medaille am Violetten Band, 2006 den Bruno-Pontecorvo-Preis und 2016 den Breakthrough Prize in Fundamental Physics. Seit Dezember 2011 ist er auswärtiges Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften.
Tamejiro Hiyama (jap. 檜山 爲次郎 Hiyama Tamejiro, * 24. August 1946 in Ibaraki, Präfektur Osaka) ist ein japanischer…Tamejiro Hiyama (jap. 檜山 爲次郎 Hiyama Tamejiro, * 24. August 1946 in Ibaraki, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Chemiker. Er ist bekannt für die Nozaki-Hiyama-Kishi-Reaktion, einer metallkatalysierten Kupplungsreaktion, die von großer Bedeutung für die moderne metallorganische Chemie wurde.
Akimitsu Kurita (in japanischer Schrift: 栗田, 章光; * 23. August 1946 in Osaka; † 15. Februar 2018 in Osaka) war ein…Akimitsu Kurita (in japanischer Schrift: 栗田, 章光; * 23. August 1946 in Osaka; † 15. Februar 2018 in Osaka) war ein japanischer Bauingenieur und Hochschullehrer.
Takafumi Matsui (jap. 松井 孝典, Matsui Takafumi; * 7. März 1946; † 22. März 2023) war ein japanischer Planetologe…Takafumi Matsui (jap. 松井 孝典, Matsui Takafumi; * 7. März 1946; † 22. März 2023) war ein japanischer Planetologe, Geophysiker und Akademiker. Er graduierte an der Fakultät für Wissenschaften der Universität Tokio und wurde nach einem Zwischenschritt als Forscher für die NASA dort Professor für Grenzwissenschaft. Sein Hauptgebiet waren Astrobiologie und vergleichende Planetologie. Er diente als Präsident des Chiba Institute of Technology von Juni 2020 bis zu seinem Tod. Er war der Verfasser zahlreicher wissenschaftlicher Artikel und Bücher. Der Asteroid (7301) Matsuitakafumi wurde am 9. September 2014 nach ihm benannt.
Takeo Kanade (jap. 金出 武雄, Kanade Takeo; * 24. Oktober 1945 in Kasuga, Hikami-gun (heute: Tamba), Präfektur Hyōgo) ist…Takeo Kanade (jap. 金出 武雄, Kanade Takeo; * 24. Oktober 1945 in Kasuga, Hikami-gun (heute: Tamba), Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Informatiker mit dem Schwerpunkt Robotik und Maschinelles Sehen. Er promovierte an der Universität Kyōto. Seit 1980 forscht er an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, an der er seit 1985 Professor ist und von 1992 bis 2001 die Leitung des Robotik-Instituts innehatte. Bekannt geworden ist Kanade unter anderem für die Lucas-Kanade-Methode zur Schätzung des optischen Flusses aus zwei Bildern und die Zitnick-Kanade-Methode zur Berechnung der Deviation. 2004 wurde er zum Mitglied der American Academy of Arts and Sciences ernannt. Im Jahr 2008 erhielt er den Bower Award and Prize for Achievement in Science des Franklin Instituts für seine außergewöhnlichen Leistungen auf dem Gebiet des maschinellen Sehens, die ihre Funktionalität in der realen Welt gezeigt haben. 2010 erhielt er den ACM-AAAI Allen Newell Award. 2016 wurde ihm der Kyoto-Preis zugesprochen, 2023 der BBVA Foundation Frontiers of Knowledge Award. 2020 wurde er Mitglied der Japanischen Akademie der Wissenschaften.
Naoko Nishizawa (japanisch 西澤 直子 Nishizawa Naoko, wirklicher Name: Kishi Naoko (岸 直子); geboren 11. August 1945 in…Naoko Nishizawa (japanisch 西澤 直子 Nishizawa Naoko, wirklicher Name: Kishi Naoko (岸 直子); geboren 11. August 1945 in Ichinomiya, Präfektur Aichi) ist eine japanische Agrarchemikerin und Hochschullehrerin, deren Forschungsschwerpunkt widerstandsfähige Kulturpflanzen für kalkhaltige Böden und neuer Reissorten mit hohen Nährwerten war. Sie ist „Meiyo Kyōju“ der Universität Tokio, war Universitätspräsidentin der Präfekturuniversität Ishikawa und stellvertretende Vorsitzende der „Ishikawa Prefectural Public University Corporation“. Sie ist auch Mitglied der Japanischen Akademie der Wissenschaften.
Katsuhiko Mikoshiba (japanisch 御子柴 克彦 Mikoshiba Katsuhiko; * 1945 in Nagano, Japan) ist ein japanischer…Katsuhiko Mikoshiba (japanisch 御子柴 克彦 Mikoshiba Katsuhiko; * 1945 in Nagano, Japan) ist ein japanischer Neurowissenschaftler.
Yoshinori Ōsumi (japanisch 大隅 良典, Ōsumi Yoshinori; * 9. Februar 1945 in Fukuoka) ist ein japanischer Zellbiologe. Er…Yoshinori Ōsumi (japanisch 大隅 良典, Ōsumi Yoshinori; * 9. Februar 1945 in Fukuoka) ist ein japanischer Zellbiologe. Er ist bekannt für Forschungen und Entdeckungen zur Autophagozytose (Autophagie). 2016 erhielt er dafür den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin.
Sadatoshi Kumagai (japanisch 熊谷 貞俊 Kumagai Sadatoshi; * 1. Januar 1945) ist ein japanischer Wissenschaftler und…Sadatoshi Kumagai (japanisch 熊谷 貞俊 Kumagai Sadatoshi; * 1. Januar 1945) ist ein japanischer Wissenschaftler und Politiker. Er kandidierte 2008 für den Gouverneursposten der Präfektur Osaka und war von 2009 bis 2012 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus, für die Parteien von Ichirō Ozawa (Demokratische Partei, Kokumin no Seikatsu ga Daiichi, Nippon Mirai no Tō). Bis Dezember 2007 war Kumagai Professor für Systems und Electric Power Engineering an der Universität Osaka. Er verließ die Universität, um als Parteiloser bei der Gouverneurswahl am 27. Januar 2008 anzutreten. Er wurde von der Demokratischen Partei, der Sozialdemokratischen Partei und der Neuen Partei Japan unterstützt. Seine Hauptkonkurrenten im Wahlkampf waren der Staranwalt Tōru Hashimoto, der von der Regierungspartei LDP unterstützt wurde, und der KPJ-gestützte Professor Shōji Umeda, nachdem die amtierende Gouverneurin Fusae Ōta angekündigt hatte, nicht wieder anzutreten. Im Oktober 2007 hatte bereits ein LDP-Kandidat die Bürgermeisterwahl von Osaka an den oppositionsgestützten Kunio Hiramatsu verloren. Bei der landesweit beachteten Wahl unterlag er aber deutlich Hashimoto, der fast doppelt so viele Stimmen erhielt wie er (Hashimoto 1.832.857, Kumagai 999.082, Umeda 518.563). Bei der Wahl am 30. August 2009 wurde Kumagai über die Liste der Demokratischen Partei im Verhältniswahlblock Kinki ins Shūgiin gewählt. Im Februar 2011 gehörte Kumagai zur Minshutō Seiken Kōtai ni Sekinin o motsu Kai, einer Gruppe von 16 demokratischen Abgeordneten, die wegen des innerparteilichen Disziplinarverfahrens gegen Ichirō Ozawa drohten, gegen die Haushaltsgesetze der eigenen Regierung zu stimmen. 2012 folgte er Ozawa zusammen mit weiteren Gegnern der von der Parteiführung verfolgten Verdopplung der Mehrwertsteuer aus der Demokratischen Partei in die Kokumin no Seikatsu ga Daiichi, dann die Nippon Mirai no Tō. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 trat er erneut nur über den Verhältniswahlblock an: Hinter zwölf Wahlkreiskandidaten, die sich den Listenplatz 1 teilten, kandidierte er auf Platz 13; die Mirai no Tō gewann nur ein Verhältniswahlmandat in Kinki.
Takashi Mimura (* 14. Dezember 1944 in Osaka) ist ein japanischer Elektronikingenieur. Er ist bekannt als Erfinder des…Takashi Mimura (* 14. Dezember 1944 in Osaka) ist ein japanischer Elektronikingenieur. Er ist bekannt als Erfinder des High-electron-mobility transistor (HEMT).
Hiroyuki Sakaki (jap. 榊 裕之, Sakaki Hiroyuki; * 6. Oktober 1944 in der Präfektur Aichi) ist ein japanischer Physiker und…Hiroyuki Sakaki (jap. 榊 裕之, Sakaki Hiroyuki; * 6. Oktober 1944 in der Präfektur Aichi) ist ein japanischer Physiker und Elektrotechniker im Bereich der Festkörperelektronik. Sakaki machte 1968 den Bachelor of Science und 1970 den MS, dem 1973 der Ph.D. in Elektrotechnik folgte. Alle Titel wurden an der Universität Tokio erworben. Von 1973 bis 1987 war er Associate Professor am Institute of Industrial Science der Universität Tokio. Seit 1987 ist Sakaki Professor ebenda. Zwischenzeitlich war er von 1976 bis 1977 als Gastwissenschaftler am IBM Watson Research Center. Von 1988 bis 1998 war er an der gleichen Universität Professor am Research Center for Advanced Science and Technology und zusätzlich von 1988 bis 1993 Direktor des JST ERATO Project für „Quantum Wave“ und von 1993 bis 1998 Co-Direktor des JST ICORP Project für „Quantum Transition“. 2000 wurde er Fellow der American Physical Society.
Tadashi Watanabe (jap. 渡辺 貞, Watanabe Tadashi; * Oktober 1944) ist ein japanischer Computerarchitekt und Leiter des…Tadashi Watanabe (jap. 渡辺 貞, Watanabe Tadashi; * Oktober 1944) ist ein japanischer Computerarchitekt und Leiter des Next Generation Supercomputer Forschungszentrums des RIKEN (2012). Watanabe wurde an der Universität Tōhoku in Informatik promoviert und war von 1968 bis 2005 bei NEC, wo er es bis zum Vizepräsidenten brachte. Er war Hauptarchitekt der NEC SX-2 Supercomputer, der 1985 auf den Markt kam und der erste Supercomputer von NEC war und damals zeitweise schnellster Rechner der Welt (er brach als Erster die 1 Gflop Marke), und des auf der SX Architektur basierenden Earth Simulator, der 2002 bis 2004 schnellster Rechner der Welt war. Der SX wurde von Watanabe von Grund auf neu entworfen, mit skalierbarer RISC-Architektur und mehreren parallelen Vektor-Pipelines. 2006 erhielt er den Seymour Cray Award und er erhielt 1998 den Eckert-Mauchly Award. 2005 wurde er IEEE Fellow. Er war Mitglied im Rat der Research Organization for Information Science and Technology in Japan (RIST) und war stellvertretender Direktor der Japan Society of Computational Engineering and Science (JSCES).
Kōichirō Watanabe (jap. 渡辺 浩一郎, Watanabe Kōichirō; * 31. Mai 1944 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer…Kōichirō Watanabe (jap. 渡辺 浩一郎, Watanabe Kōichirō; * 31. Mai 1944 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker. Er gehörte von 1993 bis 1996 und von 2009 bis 2012 dem Shūgiin, dem Unterhaus des japanischen Parlaments, aus der Präfektur Tokio an. Watanabe schloss 1968 sein Architekturstudium an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Nihon Daigaku ab. Nach zwei Jahren Forschung am Institut für Stadtplanung der Universität Tokio arbeitete er für Taisei Kensetsu. 1974 legte er die Staatsprüfung als „Architekt erster Klasse“ (ikkyū kenchikushi) ab. 1979 erwarb er an der Nihon Daigaku den Doktorgrad und war anschließend für die damalige Tōkyō-to kaiyō kankyō hozen kyōkai (東京都海洋環境保全協会, „Gesellschaft für maritimen Umweltschutz der Präfektur Tokio“) tätig. 1990 wurde Watanabe Sekretär des Abgeordneten Hirohisa Fujii. Bei der Shūgiin-Wahl 1993 kandidierte er selbst für die Neue Japan-Partei (NJP) im viermandatigen Wahlkreis Tokio 7 und wurde mit dem zweithöchsten Stimmenanteil hinter Naoto Kan (Shaminren) erstmals ins Shūgiin gewählt. Er übernahm anschließend den Vorsitz der Generalversammlung der NJP-Abgeordneten beider Kammern. In den Parteiumbildungen der 1990er Jahre folgte Watanabe Ichirō Ozawa in die Neue Fortschrittspartei, dann die Liberale Partei, für die er aber bei den Wahlen 1996 und 2000 den neuen Einzelwahlkreis Tokio 19 an Yoshinori Suematsu (DPJ) verlor. 2002 wurde er mit dem Beitritt der Liberalen Partei zur DPJ selbst Mitglied der DPJ, darin der Ozawa-Gruppe, für die er die Kandidatur im 11. Wahlkreis Tokio übernahm, den Hakubun Shimomura (LDP) bei den Wahlen 2003 und 2005 aber souverän verteidigte. Erst beim DPJ-Erdrutschsieg 2009, als Watanabe nicht mehr in einem Wahlkreis antrat, zog er über den Verhältniswahlblock Tokio ein zweites Mal ins Shūgiin ein. Im Februar 2011 kündigte er gemeinsam mit 15 weiteren Anhängern Ozawas den Austritt aus der DPJ-Shūgiin-Fraktion ab. Zusammen wollten sie die Parteiführung unter Druck setzen, keine Disziplinarmaßnahmen gegen Ozawa zu ergreifen. Sie blieben zunächst Parteimitglieder, gründeten aber unter Watanabes Vorsitz eine eigene Gruppe, das Minshutō Seiken Kōtai ni Sekinin o motsu Kai (dt. etwa „Versammlung, die Verantwortung für die Regierungsübernahme durch die Demokratische Partei übernimmt“), und drohten die Haushaltsgesetze für das im April 2011 beginnende Fiskaljahr zu blockieren – wegen des „verdrehten Parlaments“ und der ablehnenden Haltung der Opposition braucht die Regierung zur Verabschiedung von Gesetzen (nicht des Haushalts an sich) eine Zweidrittelmehrheit im Shūgiin, die sie zusammen mit der SDP erreichen könnte, ohne die 16 Ozawa-Anhänger aber sicher verfehlt. Im Dezember 2011 verließ Watanabe zusammen mit anderen Anhängern Ozawas endgültig die Partei, in der Shintō Kizuna war Watanabe Generalsekretär. 2012 wurde die Partei vor der Shūgiin-Wahl 2012 Teil der Nippon Mirai no Tō Ozawas. Für diese kandidierte Watanabe nun im 19. Wahlkreis Tokio, erhielt dort aber nur 7,6 % der Stimmen und war damit auch für eine Wiederwahl über die Verhältniswahl disqualifiziert.
Katsuhiko Kondo (japanisch 近藤 勝彦 Kondō Katsuhiko; * 1944) ist ein japanischer Botaniker, der als Professor für Botanik…Katsuhiko Kondo (japanisch 近藤 勝彦 Kondō Katsuhiko; * 1944) ist ein japanischer Botaniker, der als Professor für Botanik an der Universität Hiroshima arbeitete. Den größten Teil seiner Arbeit verbrachte er mit der Erforschung fleischfressender Pflanzenarten.
Ryōsuke Ōhashi (jap. 大橋 良介, Ōhashi Ryōsuke; * 8. Februar 1944 in Kyōto) ist ein japanischer Gegenwartsphilosoph mit…Ryōsuke Ōhashi (jap. 大橋 良介, Ōhashi Ryōsuke; * 8. Februar 1944 in Kyōto) ist ein japanischer Gegenwartsphilosoph mit Beiträgen in den Bereichen Phänomenologie, Ästhetik, Kulturphilosophie, Religionsphilosophie, Deutscher Idealismus, Heidegger, japanische durch den Buddhismus orientierte Philosophie.
Isao Okano (jap. 岡野 功, Okano, Isao; * 20. Januar 1944 in Ryūgasaki) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war der…Isao Okano (jap. 岡野 功, Okano, Isao; * 20. Januar 1944 in Ryūgasaki) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war der zweite Judoolympiasieger.
Teruaki Tayama (jap. 田山 輝明; Tayama Teruaki; * 21. Januar 1944 in der Präfektur Gunma) ist ein japanischer…Teruaki Tayama (jap. 田山 輝明; Tayama Teruaki; * 21. Januar 1944 in der Präfektur Gunma) ist ein japanischer Rechtswissenschaftler und emeritierter Professor der Waseda-Universität.
Masatoshi Takeichi (jap. 竹市 雅俊, Takeichi Masatoshi; * 27. November 1943) ist ein japanischer Zell- und…Masatoshi Takeichi (jap. 竹市 雅俊, Takeichi Masatoshi; * 27. November 1943) ist ein japanischer Zell- und Entwicklungsbiologe. Er gilt als einer der Pioniere der Erforschung der Zelladhäsion, insbesondere der Proteinfamilie der Cadherine. Thomson Reuters (heute Clarivate Analytics) zählte Takeichi zu den Favoriten auf einen Nobelpreis für Physiologie oder Medizin (Thomson Reuters Citation Laureates).
Hiroshi Nakatsuji (jap. 中辻 博, Nakatsuji Hiroshi; * 21. November 1943 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer…Hiroshi Nakatsuji (jap. 中辻 博, Nakatsuji Hiroshi; * 21. November 1943 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer theoretischer Chemiker (Quantenchemie). Nakatsuji studierte in Kyoto und war dort Schüler von Teijirō Yonezawa (1923–2008), der wiederum Schüler von Ken’ichi Fukui war. Er ist Direktor des Forschungsinstituts für Quantenchemie in Kyoto. Er entwickelte in den 2000er Jahren eine allgemeine Methode zur Lösung der Schrödingergleichung und Diracgleichung für Atome und Moleküle (das heißt mit Coulomb-Wechselwirkung). Es handelt sich um eine analytische Methode; sie beinhaltet eine iterative Komplementbildung für die Wellenfunktionen (Iterative Complement Interaction (ICI) Methode oder Free Complement (FC) Methode) und Variationsverfahren. Um die Singularität des Coulombpotentials zu behandeln führte er die inverse und skalierte Schrödingergleichung ein, beide äquivalent zur ursprünglichen Schrödingergleichung aber ohne Singularitätsproblem. Von ihm stammt auch die SAC-CI Theorie für angeregte und ionisierte Zustände von Molekülen (1978, mit K. Hirao) und das Dipped Adcluster Model (DAM, 1987) für Wechselwirkung von Oberflächen mit Molekülen (Chemisorption, Katalyse), eine Theorie der direkten Bestimmung der Dichtematrix (1976) und eine Theorie der Kräfte zwischen Molekülen aus der molekularen Geometrie (unter Verwendung des Feynman-Hellmann-Theorems, 1973). Außerdem entwickelte er eine Theorie der Chemischen Verschiebung in der NMR einschließlich relativistischer Effekte bei schweren Atomen. 2016 erhielt er als Erster die Schrödinger Medal. Er ist Mitglied der International Academy of Quantum Molecular Science. 1991 erhielt er den Preis für Physikalische Chemie der japanischen chemischen Gesellschaft und 2004 den Preis der japanischen chemischen Gesellschaft. 2009 erhielt er die Fukui Medaille und 2011 die Senior CMOA Medal.
Tsuko Nakamura (japanisch 中村 士 Nakamura Tsuko; * 1943) ist ein japanischer Astronom und Asteroidenentdecker. Er…Tsuko Nakamura (japanisch 中村 士 Nakamura Tsuko; * 1943) ist ein japanischer Astronom und Asteroidenentdecker. Er studierte Himmelsmechanik an der astronomischen Fakultät der Universität Tokio. Er arbeitet am Kiso-Observatorium, wo er am 5. Dezember 1988 insgesamt drei Asteroiden entdeckte. Der Asteroid (6599) Tsuko wurde nach ihm benannt.
Terunobu Miyazaki (jap. 宮崎 照宣, Miyazaki Terunobu; * 15. Juni 1943 in der Präfektur Saitama, Japan) ist ein japanischer…Terunobu Miyazaki (jap. 宮崎 照宣, Miyazaki Terunobu; * 15. Juni 1943 in der Präfektur Saitama, Japan) ist ein japanischer Physiker, der sich mit Festkörperphysik beschäftigt. Miyazaki studierte Angewandte Physik an der Universität Tōhoku, wo er 1969 seinen Master-Abschluss erhielt und 1972 promoviert wurde. 1973 bis 1975 war er als Humboldt-Stipendiat an der Universität Regensburg. 1991 bis zu seiner Emeritierung 2007 war er Professor an der Universität Tōhoku. Seit 2007 ist er Professor am WPI Advanced Institute for Materials Research der Universität Tōhoku. Miyazaki entdeckte 1991, dass der (1975 entdeckte aber später fast in Vergessenheit geratene) TMR-Effekt (Magnetischer Tunnelwiderstand, Tunneling Magneto-Resistance) auch bei Zimmertemperatur realisierbar ist, und 1994 fand seine Gruppe einen Riesen-TMR-Effekt. Er befasst sich mit magnetischen Materialien, insbesondere neuen Materialien für die Spintronik. 2009 erhielt er mit Jagadeesh Moodera, Paul Tedrow und Robert Meservey (alle drei vom MIT) den Oliver E. Buckley Condensed Matter Prize für ihre Pionierarbeiten in der Spintronik. 2003 erhielt er den Preis der Magnetic Society of Japan (MSJ), 2006 den Preis für Wissenschaft und Technologie des japanischen Ministers für Erziehung, Kultur, Sport und Technologie, 2008 den Asahi-Preis, 2005 den Yamazaki-Teiichi-Preis und 2003 den Yazaki-Kunst- und Wissenschafts-Preis. 2018 wurde ihm der NIMS Award des National Institute for Materials Science verliehen. Zusammen mit Jin Hanmin veröffentlichte er 2012 das Lehrbuch The Physics of Ferromagnetism.
Hisashi Yamamoto (jap. 山本 尚, Yamamoto Hisashi; * 16. Juli 1943 in Kōbe) ist ein japanischer Chemiker (Organische…Hisashi Yamamoto (jap. 山本 尚, Yamamoto Hisashi; * 16. Juli 1943 in Kōbe) ist ein japanischer Chemiker (Organische Chemie), der Professor an der University of Chicago ist. Yamamoto studierte an der Universität Kyōto mit dem Bachelor-Abschluss 1967 und wurde 1971 an der Harvard University promoviert. 1972 bis 1977 war er Assistenzprofessor an der Universität Kyōto und 1977 bis 1980 Associate Professor an der University of Hawaii. 1983 bis 2002 war er Professor an der Universität Nagoya und war danach Professor in Chicago. Er befasste sich mit enantioselektiver Katalyse in der organischen Synthese, speziell mit Lewis-Säuren als Katalysatoren. Er leistete hier Pionierarbeit und führte eine ganze Reihe neuer Katalysatoren/Liganden ein, zum Beispiel organische Verbindungen mit Aluminium, mit Binaphthol oder basierend auf Weinsäure (CAB), Aminosäuren und Hydrochinon. 2007 erhielt er einen Humboldt-Forschungspreis, 2006 den Tetrahedron-Preis, 2011 den Ryōji-Noyori-Preis, 1993 die Prelog-Medaille und 2009 den American Chemical Society Award for Creative Work in Synthetic Organic Chemistry. Seit 2003 ist er Fellow der American Association for the Advancement of Science. 2006 erhielt er den Tetrahedron Prize und 2007 den Japan Academy Prize, 2002 den Grand Prix de la Fondation Maison de Chimie und 2009 den Großen Preis für Synthetische Organische Chemie in Japan. 2002 erhielt er in Japan die Medaille mit Purpurnem Band. 2011 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Für 2017 wurde ihm der Roger Adams Award zugesprochen.
Ohmae Kenichi (jap. 大前 研一, Ōmae Ken’ichi; * 1943) ist ein japanischer Unternehmensberater und Autor von mehr als 140…Ohmae Kenichi (jap. 大前 研一, Ōmae Ken’ichi; * 1943) ist ein japanischer Unternehmensberater und Autor von mehr als 140 Büchern über Management und gesellschaftspolitische Themen. Er ist ein Vertreter des Neoliberalismus.