Yoshinori Ōsumi (japanisch 大隅 良典, Ōsumi Yoshinori; * 9. Februar 1945 in Fukuoka) ist ein japanischer Zellbiologe. Er…Yoshinori Ōsumi (japanisch 大隅 良典, Ōsumi Yoshinori; * 9. Februar 1945 in Fukuoka) ist ein japanischer Zellbiologe. Er ist bekannt für Forschungen und Entdeckungen zur Autophagozytose (Autophagie). 2016 erhielt er dafür den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin.
Hiroko Nakayama (jap. 中山 弘子, Nakayama Hiroko; * 6. Februar 1945 in Luodong (Ratō), Landkreis Yilan (Giran-ken), Taiwan…Hiroko Nakayama (jap. 中山 弘子, Nakayama Hiroko; * 6. Februar 1945 in Luodong (Ratō), Landkreis Yilan (Giran-ken), Taiwan, Japanisches Kaiserreich) ist eine japanische Politikerin. Sie war von 2002 bis 2014 für drei Amtszeiten Bürgermeisterin von Shinjuku, ein „Sonderbezirk“ (tokubetsu-ku, engl. "city") und der Verwaltungssitz der Präfektur Tokio. Nakayama wurde im letzten Kriegsjahr in der japanischen Kolonie Taiwan geboren. Nach Kriegsende wuchs sie in der Heimat ihres Vaters in der Präfektur Gunma auf. Sie absolvierte die präfekturbetriebene Numata-Mädchenoberschule (Gunma kenritsu Numata joshi kōtō gakkō) und studierte anschließend an der Nihon Joshi Daigaku. Nach ihrem Abschluss wurde sie 1967 Beamtin in der Präfekturverwaltung Tokio, wo sie unter anderem zur Büroleiterin (kyokuchō) der Sekretariate der Revisoren und der Personalkommission aufstieg. 2002 verließ sie die Präfekturverwaltung für ihren Wechsel in die Politik. Bei der rücktrittsbedingt vorgezogenen Bürgermeisterwahl in Shinjuku im November 2002 kandidierte Nakayama mit Unterstützung von LDP, DPJ und Kōmeitō und setzte sich bei historisch niedriger Wahlbeteiligung von 25 % gegen zwei Kandidaten durch. Sie war die erste Frau als Bürgermeister eines Tokioter Sonderbezirks, die dritte unter allen Städten in Tokio und damals eine von nur sechs Bürgermeisterinnen von kreisfreien Städten oder Sonderbezirken landesweit. 2006 und zuletzt 2010 mit Unterstützung von LDP, Kōmeitō und Tachiagare Nippon wurde sie wiedergewählt. 2014 kandidierte sie nicht für eine Wiederwahl und wurde im Dezember 2014 von Ken’ichi Yoshizumi abgelöst.
Tomiko Okazaki (jap. 岡崎 トミ子, Okazaki Tomiko; * 16. Februar 1944 in Fukushima, Präfektur Fukushima; † 19. März 2017 in…Tomiko Okazaki (jap. 岡崎 トミ子, Okazaki Tomiko; * 16. Februar 1944 in Fukushima, Präfektur Fukushima; † 19. März 2017 in Sendai, Präfektur Miyagi) war eine japanische Politikerin der Demokratischen Partei. Sie war zwischen 1990 und 2013 mit einer Unterbrechung Abgeordnete in beiden Kammern des Parlaments, von 2010 bis 2011 Ministerin im Kabinett Kan.
Kansai Yamamoto (japanisch 山本 寛斎; geb. 8. Februar 1944 in Yokohama; gest. 21. Juli 2020) war ein japanischer…Kansai Yamamoto (japanisch 山本 寛斎; geb. 8. Februar 1944 in Yokohama; gest. 21. Juli 2020) war ein japanischer Modedesigner und Veranstaltungsmacher.
Ryōsuke Ōhashi (jap. 大橋 良介, Ōhashi Ryōsuke; * 8. Februar 1944 in Kyōto) ist ein japanischer Gegenwartsphilosoph mit…Ryōsuke Ōhashi (jap. 大橋 良介, Ōhashi Ryōsuke; * 8. Februar 1944 in Kyōto) ist ein japanischer Gegenwartsphilosoph mit Beiträgen in den Bereichen Phänomenologie, Ästhetik, Kulturphilosophie, Religionsphilosophie, Deutscher Idealismus, Heidegger, japanische durch den Buddhismus orientierte Philosophie.
Tamanoumi Masahiro (auch Tamanoshima Masao; jap. 玉の海 正洋, * 5. Februar 1944 im Gamagōri, Präfektur Aichi; † 11. Oktober…Tamanoumi Masahiro (auch Tamanoshima Masao; jap. 玉の海 正洋, * 5. Februar 1944 im Gamagōri, Präfektur Aichi; † 11. Oktober 1971) war ein japanischer Sumōringer und der 51. Yokozuna. Tamanoumi begann mit dem Sumō unter dem Namen Tamanoshima. Im März 1964 kämpfte er zum ersten Mal in der Makuuchi-Division. Er stieg in fünf Turnieren zum Komusubi auf, hatte danach aber fast zwei Jahre lang Schwierigkeiten, einen Platz unter den Sanyaku zu halten. Erst 1966 überzeugte er mit einer Serie guter Ergebnisse und wurde zum Ōzeki befördert. Im Mai 1968 gewann er sein erstes Yusho, aber erst nach dem Rücktritt der Yokozuna Sadanoyama und Kashiwado konnte sein Talent entfalten und das Septemberturnier 1969 gewinnen. Den Sieg im nächsten Basho wurde ihm zwar im Ausscheidungskampf von seinem langjähriger Freund und Rivalen Kitanofuji abgerungen, doch reichte die Leistung, um beide in den Rang des Yokozuna zu erheben. Erst jetzt nahm Tamanoumi seinen endgültigen Kampfnamen an. Frühere Träger dieses Shikona waren Tamanoumi Umekichi (1912–1988) und der für seine Trink- und Rauflust berüchtigte Sekiwake Tamanoumi Daitaro (1923–1987). Die beiden Jahre 1970 und 1971 wurden weitgehend von den beiden neuen Großmeistern beherrscht. Tamanoumi selbst gewann vier weitere Meistertitel. Der alte Yokozuna Taihō, der auf sein Karriereende zuging, konnte kaum noch ein Turnier für sich entscheiden. Das Ende dieser Ära kam jedoch rasch: Im Oktober 1971 erlag Tamanoumi im Alter von 27 Jahren einem Herzinfarkt nach einer Blinddarmoperation. Tamanoshima war weder ein besonders großer noch ein besonders schwerer Ringer (1,77 m, 135 kg), besaß aber ausgezeichnete Körperkraft und Beweglichkeit, die ihm besonders bei Wurf- und Hebetechniken zugutekamen.
Shirō Yadama (jap. 矢玉 四郎, Yadama Shirō; * 3. Februar 1944 in Beppu, Präfektur Ōita; † 14. Juli 2024) war ein…Shirō Yadama (jap. 矢玉 四郎, Yadama Shirō; * 3. Februar 1944 in Beppu, Präfektur Ōita; † 14. Juli 2024) war ein japanischer Kinderbuchautor und -illustrator.
Hidenao Nakagawa (jap. 中川 秀直, Nakagawa Hidenao; * 2. Februar 1944 in Shinjuku, Präfektur Tokio als Hidenao Satō (佐藤 秀直…Hidenao Nakagawa (jap. 中川 秀直, Nakagawa Hidenao; * 2. Februar 1944 in Shinjuku, Präfektur Tokio als Hidenao Satō (佐藤 秀直, Satō Hidenao)) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und Abgeordneter des Shūgiin, dem Unterhaus. Er war unter anderem Co-Vorsitzender der Machimura-Faktion, Minister und LDP-Generalsekretär.
Katsutoshi Nekoda (jap. 猫田 勝敏 Nekoda Katsutoshi; * 1. Februar 1944 in Yasufuruichi, Landkreis Asa, Präfektur Hiroshima…Katsutoshi Nekoda (jap. 猫田 勝敏 Nekoda Katsutoshi; * 1. Februar 1944 in Yasufuruichi, Landkreis Asa, Präfektur Hiroshima, heute Bezirk Asa-Süd, Stadt Hiroshima; † 4. September 1983) war ein japanischer Volleyballspieler und vierfacher Olympiateilnehmer. Nekoda führte die japanische Volleyballnationalmannschaft als Zuspieler zu einer Bronzemedaille bei den Olympischen Sommerspielen 1964, einer Silbermedaille bei den Olympischen Sommerspielen 1968 und einer Goldmedaille bei den Olympischen Sommerspielen 1972. Er war der Fahnenträger Japans bei den Olympischen Sommerspielen 1976 und erreichte Platz vier. Nekoda beendete 1980 seine aktive Laufbahn und starb 1983 an Magenkrebs. Im Jahr 2023 wurde er posthum in die „Volleyball Hall of Fame“ aufgenommen.
Toshiyuki Takano (jap. 高野 紀元, Takano Toshiyuki; * 1944 in Japan) ist ein japanischer Diplomat. Von 2005 bis 2008 war er…Toshiyuki Takano (jap. 高野 紀元, Takano Toshiyuki; * 1944 in Japan) ist ein japanischer Diplomat. Von 2005 bis 2008 war er außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter Japans in der Bundesrepublik Deutschland. Seit 2008 hat Takahiro Shin’yo dieses Amt inne.
Ohmae Kenichi (jap. 大前 研一, Ōmae Ken’ichi; * 1943) ist ein japanischer Unternehmensberater und Autor von mehr als 140…Ohmae Kenichi (jap. 大前 研一, Ōmae Ken’ichi; * 1943) ist ein japanischer Unternehmensberater und Autor von mehr als 140 Büchern über Management und gesellschaftspolitische Themen. Er ist ein Vertreter des Neoliberalismus.
Takashi Fujisawa (jap. 藤沢 隆, Fujisawa Takashi; * 7. Februar 1943 in Yoichi, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer…Takashi Fujisawa (jap. 藤沢 隆, Fujisawa Takashi; * 7. Februar 1943 in Yoichi, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer und Nordischer Kombinierer.
Takurō Shintani (jap. 新谷 卓郎, Shintani Takurō; * 4. Februar 1943 in Kitakyūshū; † 14. November 1980 in Tokio) war ein…Takurō Shintani (jap. 新谷 卓郎, Shintani Takurō; * 4. Februar 1943 in Kitakyūshū; † 14. November 1980 in Tokio) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit Algebraischer Zahlentheorie befasste.
Sōshichi Uchii (jap. 内井 惣七, Uchii Sōshichi; * 3. Februar 1943 in Takamatsu) ist ein japanischer Wissenschaftsphilosoph.…Sōshichi Uchii (jap. 内井 惣七, Uchii Sōshichi; * 3. Februar 1943 in Takamatsu) ist ein japanischer Wissenschaftsphilosoph. Er begann sein Studium 1961 an der Fakultät für Ingenieurwesen der Universität Kyōto und schloss dort sein Studium 1965 mit einem Diplom ab. Ab 1965 studierte er an der Fakultät für Philosophie der gleichen Alma Mater, wo er 1967 sein Studium absolvierte. Danach war er Lehrbeauftragter am Institute for Research in Humanities an derselben Universität. Von 1968 bis 1971 war er Fulbright-Stipendiat und Student an der Universität Michigan, wo er 1971 seine Doktorprüfung ablegte. Danach war er Lektor an der Fakultät für Philosophie an der Städtischen Universität Osaka, ab 1981 assoziierter Professor und ab 1990 Professor für Ethik an der Universität Kyōto. Er war 1991 Visiting Fellow am Center for Philosophy of Science an der Universität Pittsburgh und 1993 Professor für Wissenschaftsphilosophie an der Universität Kyōto. Seit April 2006 ist er emeritiert. Er war mit verschiedenen Aufgaben bei philosophischen Zeitschriften und Organisationen betraut. Sein Schwerpunkt innerhalb der Wissenschaftsphilosophie sind die Evolutions- und Relativitätstheorie sowie die Wissenschaftsethik.
Yōsuke Yamashita (jap. 山下 洋輔, Yamashita Yōsuke; * 26. Februar 1942 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Pianist…Yōsuke Yamashita (jap. 山下 洋輔, Yamashita Yōsuke; * 26. Februar 1942 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Pianist des Creative Jazz. In Europa galt er in den 1970er Jahren als „der bekannteste Repräsentant des japanischen Free Jazz“ (Martin Kunzler). Mit zunächst totalem Einsatz von Energie und schließlich immer subtilerer Differenzierung entwickelte er eine eigenständige Musik, die zunächst häufig als „Kamikaze-Jazz“ auf Unverständnis stieß. Dagegen meinte sein Piano-Kollege Walter Norris: „Er ist weit mehr als ein ganz hervorragender Techniker, er hat die gleiche Kraft, sich auszudrücken, wie wir es bei Charlie Parker hörten. Natürlich mag es Leute geben, die diese Musik nur als eine Art Geräusch bezeichnen, aber die liegen völlig falsch. Yamashita spiegelt in seiner Musik die Gegenwart.“
Tadashi Nakamura (jap. 中村 忠, Nakamura Tadashi; * 22. Februar 1942 in Maoka, Präfektur Karafuto) ist ein japanischer…Tadashi Nakamura (jap. 中村 忠, Nakamura Tadashi; * 22. Februar 1942 in Maoka, Präfektur Karafuto) ist ein japanischer Kampfkunstexperte (9. Dan). Er begann 1953 mit dem Studium des Karate im Stil des Kyōkushin unter Kenji Kurosaki und Ōyama Masutatsu. 1966 bestritt er erfolgreich einen 100-Mann-Kampf (Hyakunin-kumite) und wurde Chairman der Kyōkushinkai-Organisation in den USA. Nakamura, Exponent des Kobudō und Begründer des Seidō Karate, unterrichtet heute im Seidō-jūku in New York City, USA. Zu seinen Schülern gehören u. a. Nobuyuki Kishi (Japan), Renzie Ron Hanham (Neuseeland) und William Oliver (USA). Als Chairman Director leitet er die 1976 von ihm gegründete Word Seidô Karate Organization (WSKO). Als Fachbuchautor schrieb er Karate Technique and Spirit.
Hiroyuki Sonoda (jap. 園田 博之, Sonoda Hiroyuki; * 19. Februar 1942 in Kawaura, Landkreis Amakusa (heute: Amakusa)…Hiroyuki Sonoda (jap. 園田 博之, Sonoda Hiroyuki; * 19. Februar 1942 in Kawaura, Landkreis Amakusa (heute: Amakusa), Präfektur Kumamoto; † 11. November 2018) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und Abgeordneter des japanischen Unterhauses für den Verhältniswahlblock Kyūshū. Sonoda, Absolvent der Nihon Daigaku, arbeitete nach seinem Studienabschluss bis 1983 für das Fischereiunternehmen Nichiro Gyogyō K.K. (heute Teil von K.K. Maruha Nichiro Holdings). Nach dem Tode seines Vaters, des Abgeordneten und ehemaligen Außen- und Sozialministers Sunao Sonoda, kandidierte er bei der Wahl 1986 in dessen Unterhauswahlkreis. Den fünfmandatigen 2. Wahlkreis Kumamoto gewann er als Unabhängiger (mit Unterstützung der Fukuda-Faktion) mit 73.252,258 Stimmen auf Platz eins – die „Bruchteilstimmen“ resultierten daraus, dass die Ehefrau seines Vaters, Tenkōkō Sonoda, die bereits 1946 einer der ersten Frauen im Parlament gewesen war, 1986 im gleichen Wahlkreis kandidierte. Sonoda schloss sich zunächst der LDP an. 1993 verließ er die Partei im Vorfeld der Unterhauswahl und beteiligte sich an der Gründung der Neuen Partei Sakigake von Masayoshi Takemura. Dort war er 1993 bis 1994 und 1996 Generalsekretär (daihyō kanji), nach dem Weggang von Naoto Kan und Yukio Hatoyama 1996 weiter für kurze Zeit Generalsekretär (nun kanjichō). In den Kabinetten von Tomiichi Murayama war er dazwischen von 1994 bis 1996 stellvertretender Chefkabinettssekretär. Seit der Wahl von 1996 tritt Sonoda im Einzelwahlkreis Kumamoto 4 an, den er nach seiner Einrichtung sieben Mal in Folge klar für sich entscheiden konnte. Nach der Auflösung (Umbenennung) der Neuen Partei Sakigake 1998 kehrte er 1999 in die LDP zurück und schloss sich der Katō-/Ozata-/Tanigaki-Faktion an. Unter dem Parteivorsitzenden Sadakazu Tanigaki war Sonoda stellvertretender Generalsekretär (kanjichō-dairi) von 2009 bis zum März 2010, als er zurücktrat, was er mit Meinungsverschiedenheiten in der Parteiführung begründete. Im April 2010 verließ Sonoda die LDP und beteiligte sich an der Gründung von Tachiagare Nippon, wo er als Generalsekretär die wichtigste Position hinter den Vorsitzenden Hiranuma und Yosano einnahm. 2012 ging die Partei in der Nippon Ishin no Kai des ehemaligen Gouverneurs von Ōsaka Tōru Hashimoto auf. Für diese konnte Sonoda bei der Unterhauswahl 2012 eines von nur zwei Direktmandaten außerhalb der Präfektur Ōsaka gewinnen. Die großen Parteien hatten keine Gegenkandidaten nominiert, nur der inzwischen parteilose ehemalige Abgeordnete Masayoshi Yagami und eine Kommunistin traten gegen Sonoda an. Im Sommer 2014 begründete Sonoda mit weiteren Abgeordneten um Shintarō Ishihara und Hiranuma die „Partei der nächsten Generation“. 2015 kehrte er ebenso wie Hiranuma in die LDP zurück. Zur Unterhauswahl 2017 verlor Kumamoto einen Unterhauswahlsitz, die LDP-Kandidatur in Kumamoto 4 übernahm Yasushi Kaneko (vorher Wahlkreis 5) und Sonoda wechselte in den Verhältniswahlblock, wo die LDP ihn vor die Doppelkandidaten alleine auf den Listenplatz 1 setzte und er sicher wiedergewählt wurde. Ab Ende 2017 war er wiederholt im Krankenhaus, im 11. November 2018 starb Sonoda an einer Lungenentzündung in einem Tokioter Krankenhaus.
Katsuaki Watanabe (jap. 渡辺 捷昭 Watanabe Katsuaki; * 13. Februar 1942 in der Präfektur Mie) ist…Katsuaki Watanabe (jap. 渡辺 捷昭 Watanabe Katsuaki; * 13. Februar 1942 in der Präfektur Mie) ist torishimariyaku-fuku-kaichō (取締役副会長, „Vorstand und stellvertretender Vorsitzender“) der Toyota Jidōsha K.K. (engl. Toyota Motor Corp.). Watanabe erhielt seinen Abschluss an der Keiō-Universität in Wirtschaft im Jahre 1964 und arbeitet seither bei Toyota. 2005 folgte er Fujio Chō als „leitender Direktor und Präsident“ (daihyō-torishimariyaku-shachō). Während seiner Karriere gewann er durch seine Kostenreduzierungen an Reputation im Unternehmen. 2009 wurde er durch Akio Toyoda abgelöst. Watanabe wurde vom TIME magazine zu den 100 einflussreichsten Personen des Jahres 2005 gezählt. Katsuaki Watanabe wurde 1942 in der Präfektur Mie geboren und lebt heute in der Stadt Toyota. Er ist verheiratet und hat drei Töchter. Der Amateurmusiker Watanabe singt außerdem in einem Männerchor und spielt gerne Golf und Tennis.
Yasuo Ichikawa (jap. 一川 保夫, Ichikawa Yasuo; * 6. Februar 1942 in Komatsu, Präfektur Ishikawa) ist ein japanischer…Yasuo Ichikawa (jap. 一川 保夫, Ichikawa Yasuo; * 6. Februar 1942 in Komatsu, Präfektur Ishikawa) ist ein japanischer Politiker. Er war Abgeordneter im Präfekturparlament Ishikawa und in beiden Kammern des nationalen Parlaments, zuletzt für die Demokratische Partei (Ozawa-Gruppe), und von 2011 bis 2012 Verteidigungsminister im Kabinett. Ichikawa, der Sohn eines Präfekturparlamentsabgeordneten, studierte an der agrarwissenschaftlichen Fakultät der Universität Mie und wurde anschließend Beamter im Landwirtschaftsministerium. 1990 beendete er seine Beamtenlaufbahn und folgte seinem Vater ins Parlament der Präfektur Ishikawa, in dem er für die Liberaldemokratische Partei (LDP) zwei Amtsperioden saß. 1993 schloss er sich der Erneuerungspartei von Ichirō Ozawa und Tsutomu Hata an. Bei der Shūgiin-Wahl 1996 kandidierte er für die Neue Fortschrittspartei im neuen Einmandatswahlkreis Ishikawa 2, dem Wahlkreis von Yoshirō Mori. Er verlor zwar, wurde aber über den Verhältniswahlblock Hokuruku-Shin’etsu gewählt, 2000 für die Liberale Partei und 2003 für die Demokratische Partei wiedergewählt. 2005 unterlag er im Wahlkreis zum vierten Mal Yoshirō Mori und verfehlte angesichts des insgesamt schlechten Abschneidens der Demokraten auch die Wiederwahl im Block. Bei der Sangiin-Wahl 2007 kandidierte Ichikawa in Ishikawa für die Nachfolge von Tetsuo Kutsukake (ehemals Liberaldemokrat, nun Demokrat), der nicht erneut kandidierte. Ichikawa gewann mit rund viertausend Stimmen Vorsprung auf den ehemaligen Präfekturparlamentsabgeordneten Tomitarō Yata (LDP) und zog damit für sechs Jahre ins Sangiin ein. Dort war er unter anderem Vorsitzender des Katastrophenausschusses. In der Demokratischen Partei führt er seit 2010 den Präfekturverband Ishikawa. Im September 2011 berief ihn der dritte Demokratische Premierminister Yoshihiko Noda als Verteidigungsminister in sein Kabinett. Zum Amtsantritt bezeichnete er sich als Amateur in sicherheitspolitischen Fragen, was ein Beleg für das Funktionieren der verfassungsmäßig festgeschriebenen zivilen Kontrolle über die Selbstverteidigungskräfte sei; die Opposition reagierte mit Rücktrittsforderungen. Im November blieb er einem Empfang des Kaiserlichen Hofes für das bhutanische Königspaar fern, um bei einer Parteiveranstaltung politische Spenden zu sammeln. Nach mehreren umstrittenen Äußerungen im November und Dezember 2011 im Zusammenhang mit der US-Militärpräsenz in Okinawa verabschiedete das Sangiin im Dezember 2012 eine rechtlich nicht zum Rücktritt zwingende „Rügeresolution“ (monseki ketsugi). Im Januar 2012 wurde er bei einer Kabinettsumbildung durch Naoki Tanaka (ebenfalls Ozawa-Gruppe) ersetzt. Kurz darauf wurde er Generalsekretär der Sangiin-Fraktion der Demokratischen Partei. Bei der Sangiin-Wahl 2013 unterlag Ichikawa deutlich dem Liberaldemokraten Shūji Yamada. 2014 kandidierte er wieder für das Shūgiin, aber nur bei der Verhältniswahl im Block Hokuriku-Shin’etsu auf dem den Doppelkandidaten nachgeordneten Platz 14 der demokratischen Liste – aussichtslos: nur zwei der Doppelkandidaten gewannen ihre Wahlkreise und bei der Verhältniswahl gewannen die Demokraten drei Sitze.
Satoko Tanaka (japanisch 田中聡子; geboren am 3. Februar 1942 in Sasebo) ist eine ehemalige japanische Schwimmerin, die…Satoko Tanaka (japanisch 田中聡子; geboren am 3. Februar 1942 in Sasebo) ist eine ehemalige japanische Schwimmerin, die eine olympische Bronzemedaille und vier Goldmedaillen bei Asienspielen gewann.
Masahiko Tanaka (jap. 田中 昌彦, Tanaka Masahiko; * 2. Februar 1941 in Tokio) ist ein japanischer Karateka. Er ist Träger…Masahiko Tanaka (jap. 田中 昌彦, Tanaka Masahiko; * 2. Februar 1941 in Tokio) ist ein japanischer Karateka. Er ist Träger des 8. Dan im Shotokan Karate und Instructor der JKA am Honbu Dojo in Tokio. Tanaka gewann 1974 und 1975 den ersten Platz im Kumite bei den JKA All Japan Karate Championships. 1975 und 1977 belegte er bei den IAKF World Karate Championships in Tokio den ersten Platz im Kumite-Einzel, 1980 wurde er Erster mit dem Kumite-Team.
Naomi Uemura (japanisch 植村 直己, Uemura Naomi; * 12. Februar 1941 in Hidaka (heute: Toyooka), Präfektur Hyōgo; †…Naomi Uemura (japanisch 植村 直己, Uemura Naomi; * 12. Februar 1941 in Hidaka (heute: Toyooka), Präfektur Hyōgo; † verschollen am 13. Februar 1984 am Mount McKinley, Alaska) war ein japanischer Abenteurer und Bergsteiger. Viele seiner Unternehmungen realisierte er im Alleingang; im Jahr 1970 gelang ihm die erste Solobesteigung des Mount McKinley.
Tsuneo Suzuki (jap. 鈴木 恒夫, Suzuki Tsuneo; * 10. Februar 1941 in Yokohama) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Für…Tsuneo Suzuki (jap. 鈴木 恒夫, Suzuki Tsuneo; * 10. Februar 1941 in Yokohama) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Für die Liberaldemokratische Partei (LDP) war er von 1986 bis 2009 mit Unterbrechung Abgeordneter des Shūgiin, des Unterhauses, und 2008 Minister für Bildung, Sport, Wissenschaft und Technologie. Innerhalb der LDP gehörte er zur Asō-Faktion.
Yoshio Harada (jap. 原田 芳雄, Harada Yoshio; * 29. Februar 1940 in Tokio; † 19. Juli 2011, ebenda) war ein japanischer…Yoshio Harada (jap. 原田 芳雄, Harada Yoshio; * 29. Februar 1940 in Tokio; † 19. Juli 2011, ebenda) war ein japanischer Schauspieler.
Makoto Fukui (japanisch 福井 誠 Fukui Makoto; * 28. Februar 1940 in Hamada; † 18. Oktober 1992) war ein japanischer…Makoto Fukui (japanisch 福井 誠 Fukui Makoto; * 28. Februar 1940 in Hamada; † 18. Oktober 1992) war ein japanischer Schwimmer.
Takashi Matsui (japanisch 松井 孝 Matsui Takashi; * 27. Februar 1940 in Otaru) ist ein ehemaliger japanischer Nordischer…Takashi Matsui (japanisch 松井 孝 Matsui Takashi; * 27. Februar 1940 in Otaru) ist ein ehemaliger japanischer Nordischer Kombinierer und Skispringer.
Atsuo Nakamura (jap. 中村 敦夫, Nakamura Atsuo; * 18. Februar 1940 in Tokio, Präfektur Tokio, Japan) ist ein japanischer…Atsuo Nakamura (jap. 中村 敦夫, Nakamura Atsuo; * 18. Februar 1940 in Tokio, Präfektur Tokio, Japan) ist ein japanischer Schauspieler und Politiker.
Jūrō Kara (jap. 唐 十郎, Kara Jūrō, wirklicher Name: Ōtsuru Yoshihide (大靏 義英); * 11. Februar 1940 in Tokio; † 4. Mai 2024…Jūrō Kara (jap. 唐 十郎, Kara Jūrō, wirklicher Name: Ōtsuru Yoshihide (大靏 義英); * 11. Februar 1940 in Tokio; † 4. Mai 2024 in Tokio) war ein japanischer Schauspieler, Dramatiker und Schriftsteller.
Mutsuhiko Nomura (jap. 野村 六彦, Nomura Mutsuhiko; * 10. Februar 1940 in Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer…Mutsuhiko Nomura (jap. 野村 六彦, Nomura Mutsuhiko; * 10. Februar 1940 in Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Toshihide Masukawa (japanisch 益川 敏英, Masukawa Toshihide; manchmal auch Maskawa romanisiert; * 7. Februar 1940 in…Toshihide Masukawa (japanisch 益川 敏英, Masukawa Toshihide; manchmal auch Maskawa romanisiert; * 7. Februar 1940 in Nagoya, Präfektur Aichi; † 23. Juli 2021 in Kyoto) war ein japanischer Physiker, der durch seine Arbeiten an der CP-Verletzung bekannt wurde. Er erhielt im Jahr 2008 den Nobelpreis für Physik.
Yoshihiko Ōsaki (japanisch 大崎 剛彦 Ōsaki Yoshihiko; * 27. Februar 1939 in Wajima; † 28. April 2015 in Suita) war ein…Yoshihiko Ōsaki (japanisch 大崎 剛彦 Ōsaki Yoshihiko; * 27. Februar 1939 in Wajima; † 28. April 2015 in Suita) war ein japanischer Schwimmer.
Kenzō Takada (japanisch 高田 賢三 Takada Kenzō; * 27. Februar 1939 bei Himeji in der Präfektur Hyōgo; † 4. Oktober 2020 in…Kenzō Takada (japanisch 高田 賢三 Takada Kenzō; * 27. Februar 1939 bei Himeji in der Präfektur Hyōgo; † 4. Oktober 2020 in Neuilly-sur-Seine, Frankreich) war ein japanischer Mode- und Produktdesigner, der international unter seinem Vornamen Kenzo (ohne Makron) bekannt war. Das von ihm 1970 in Paris gegründete, weltweit tätige Mode- und Kosmetikunternehmen „Kenzo“ existiert bis heute, wird aber schon seit 1999 ohne Takada geführt.
Gōzō Yoshimasu (jap. 吉増 剛造, Yoshimasu Gōzō; * 22. Februar 1939 in Suginami, Präfektur Tokio) ist ein japanischer…Gōzō Yoshimasu (jap. 吉増 剛造, Yoshimasu Gōzō; * 22. Februar 1939 in Suginami, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Lyriker. Yoshimasu studierte an der Keiō-Universität. Von 1970 bis 1971 war er im Rahmen des Fulbright-Programms Gastautor an der University of Iowa. 1979–81 war er Poet-in-Residence an der Oakland University, seit 1984 unterrichtet er an der Kunsthochschule Tama. Bekannt wurde er als Autor und Rezitator avantgardistischer Lyrik. 1971 wurde er mit dem Takami-Jun-Preis für Ōgon shihen (黄金詩篇) ausgezeichnet. 1979 erhielt er den Rekitei-Preis, 1984 den Hanatsubaki-Preis für moderne Poesie. Den Mainichi-Kulturpreis erhielt er 2008 für Omote-gami (表紙). 2013 wurde er als Person mit besonderen kulturellen Verdiensten geehrt. Yoshimasu ist Mitglied des Japanischen Schriftstellerverbandes und des P.E.N.-Zentrum Japan.
Takashi Mitsukuri (jap. 三栗 崇, Mitsukuri Takashi; * 19. Februar 1939 in der Präfektur Toyama) ist ein ehemaliger…Takashi Mitsukuri (jap. 三栗 崇, Mitsukuri Takashi; * 19. Februar 1939 in der Präfektur Toyama) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner. Er gewann von 1960 bis 1966 mit der japanischen Mannschaft zwei olympische Goldmedaillen und zwei Weltmeistertitel.
Toshihiro Nikai (jap. 二階 俊博 Nikai Toshihiro; * 17. Februar 1939 in Gobō, Präfektur Wakayama) ist ein japanischer…Toshihiro Nikai (jap. 二階 俊博 Nikai Toshihiro; * 17. Februar 1939 in Gobō, Präfektur Wakayama) ist ein japanischer Politiker. Durchgehend von 1983 bis 2024 war er Abgeordneter im Unterhaus des Nationalparlaments. Er war mehrfach Minister und von 2016 bis 2021 Generalsekretär der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Innerhalb der LDP führte er ab 2012 die vormalige Ibuki-, nun Nikai-Faktion. Vorher war er von 2003 bis 2009 Vorsitzender der Atarashii Nami („Neue Welle“; meist Nikai-Gruppe) aus früheren Mitgliedern der Neuen Konservativen Partei.
Takashi Seki (japanisch 関 隆志 Seki Takashi; * 16. Februar 1939 in Kyōto, Präfektur Kyōto; † 16. März 2023) war ein…Takashi Seki (japanisch 関 隆志 Seki Takashi; * 16. Februar 1939 in Kyōto, Präfektur Kyōto; † 16. März 2023) war ein japanischer klassischer Archäologe. Als Forscher befasste er sich mit griechischer Keramik, Architektur und Skulpturen von der Zeit des geometrischen Stils bis zum Ende des Hellenismus. Außerdem forschte er auch zu Kunst des Römischen Reichs. Er ist seit 1987 Ehrenmitglied der Archäologischen Gesellschaft Athens. Als Mitglied des internationalem wissenschaftlichen Komitees und Redaktionskomitees arbeitete er am Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae mit. Ab 1997 war er Gastmitglied des Deutschen Archäologischen Instituts und emeritierter Professor der Städtischen Universität Osaka.
Tadahiro Matsushita (jap. 松下 忠洋, Matsushita Tadahiro; * 9. Februar 1939 in Sendai (heute: Satsumasendai), Präfektur…Tadahiro Matsushita (jap. 松下 忠洋, Matsushita Tadahiro; * 9. Februar 1939 in Sendai (heute: Satsumasendai), Präfektur Kagoshima; † 10. September 2012 in Kōtō/Tokio, Präfektur Tokio) war ein japanischer Politiker der Neuen Volkspartei (NVP), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des japanischen Parlaments, für den 3. Wahlkreis Kagoshima und Minister im Kabinett Noda. Er wurde am 10. September 2012 tot in seiner Wohnung im Stadtteil Shinonome aufgefunden.
Sadanoyama Shinmatsu (jap. 佐田の山 晋松, eigentlich Ichikawa Shinmatsu (市川 晋松); * 18. Februar 1938 im heutigen Shinkamigoto…Sadanoyama Shinmatsu (jap. 佐田の山 晋松, eigentlich Ichikawa Shinmatsu (市川 晋松); * 18. Februar 1938 im heutigen Shinkamigoto in der Präfektur Nagasaki; † 27. April 2017 in Tokio) war ein japanischer Sumōringer. Er war der 50. Yokozuna und später Vorsitzender des japanischen Sumōverbands.
Takamitsu Muraoka (japanisch 村岡 崇光, Muraoka Takamitsu; * 9. Februar 1938 in Hiroshima; † 10. Februar 2026 in Leiden)…Takamitsu Muraoka (japanisch 村岡 崇光, Muraoka Takamitsu; * 9. Februar 1938 in Hiroshima; † 10. Februar 2026 in Leiden) war ein japanischer Semitist. Von 1991 bis 2003 war er Lehrstuhlinhaber für Hebräisch, Israelitische Altertümer und Ugaritisch an der Universität Leiden in den Niederlanden. Er ist vor allem für seine Studien zur hebräischen und aramäischen Sprachwissenschaft sowie zu den alten Bibelübersetzungen, insbesondere der Septuaginta, bekannt.
Gō Katō (jap. 加藤 剛, Katō Gō; * 4. Februar 1938; † 18. Juni 2018) war ein japanischer Schauspieler. Sein Filmdebüt gab…Gō Katō (jap. 加藤 剛, Katō Gō; * 4. Februar 1938; † 18. Juni 2018) war ein japanischer Schauspieler. Sein Filmdebüt gab er 1964 in einer Hauptrolle des Films Shitp no densetsu. Den Durchbruch brachte ihm 1965 der Jurata Yamane in Hideo Goshas Kedamono no ken. Besonders die Zusammenarbeit mit Regisseur Kei Kumai machte Gō Katō in den 1970er Jahren zu einem der führenden Stars des japanischen Kinos (Shinobugawa - The Long Darkness mit Komaki Kurihara, Das Nordkap mit Claude Jade, Der Tod eines Teemeisters mit Toshirō Mifune). Weitere herausragende Arbeiten sind Die Kinder von Nagasaki und Yashagaike.
Isao Inokuma (jap. 猪熊 功, Inokuma, Isao; * 4. Februar 1938 in Yokosuka; † 28. September 2001 in Tokio) war ein…Isao Inokuma (jap. 猪熊 功, Inokuma, Isao; * 4. Februar 1938 in Yokosuka; † 28. September 2001 in Tokio) war ein japanischer Judoka. Er war der erste Judo-Olympiasieger im Schwergewicht.
Fumio Nagakubo (jap. 長久保 文雄 Nagakubo Fumio; * 23. Februar 1937 in Kobuchisawa) ist ein ehemaliger japanischer…Fumio Nagakubo (jap. 長久保 文雄 Nagakubo Fumio; * 23. Februar 1937 in Kobuchisawa) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer. Nagakubo nahm von 1958 bis 1964 an internationalen Wettbewerben teil. Dabei kam er bei den Olympischen Winterspielen 1960 in Squaw Valley auf den 21. Platz über 1500 m und auf den neunten Rang über 500 m. Im folgenden Jahr errang er bei der Mehrkampfweltmeisterschaft in Göteborg den 35. Platz im Großen Vierkampf. Letztmals international startete er bei den Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck, wobei er den 16. Platz über 500 m belegte.
Keiichi Kodaira (jap. 小平 桂一, Kodaira Keiichi; * 20. Februar 1937 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer…Keiichi Kodaira (jap. 小平 桂一, Kodaira Keiichi; * 20. Februar 1937 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Astrophysiker. Er studierte zunächst Physik an der Universität Tokio. Im Anschluss studierte er von 1959 bis 1961 Astronomie und erhielt ein Stipendium, das ihm ermöglichte, an der Universität Kiel die Forschung für seinen Ph.D. zu beenden. 1964 wurde er schließlich für seine Forschungsarbeit am Institut für Theoretische Physik der Universität Kiel promoviert. Kodaira arbeitete anschließend am National Astronomical Observatory of Japan und erhielt für seine spektroskopischen und photometrischen Untersuchungen von Sternen den Doktortitel der Universität Tokio. Weitere Forschung auf diesem Gebiet betrieb er von 1967 bis 1969 am California Institute of Technology. Seit 1971 gibt Kodaira ebenfalls Lehrveranstaltungen und lehrte von 1972 bis 1973 an der Universität Heidelberg als Gastprofessor. Anschließend untersuchte er die chemische Zusammensetzung von Sternen und war zunächst Vizepräsident der Internationalen Astronomischen Union (IAU). Von 1982 bis 1985 war er schließlich Vorsitzender der Kommission Nr. 36 (Theorie der Sternatmosphären) der IAU. Kodairas Interesse weitete sich auf Galaxien aus und er untersuchte diese im ultravioletten und infraroten Bereich des elektromagnetischen Spektrums. Da Kodaira ab 1982 Professor am National Astronomical Observatory of Japan war, förderte er das Japan National Large Telescope Project. Aus diesem ging später das Subaru-Teleskop hervor, mit welchem unter anderem eine der frühesten Galaxien in einer Entfernung von etwa 12,88 Milliarden Lichtjahren entdeckt wurde. Nachdem er das Subaru-Projekt fertiggestellt hatte, förderte er die Entwicklung von ALMA. Karl-Schwarzschild-Medaille, 2001. Kodaira ist derzeit der Direktor des JSPS Bonn Office, der Vertretung der Japan Society for the Promotion of Science in Deutschland.
Shun’ya Itō (japanisch 伊藤 俊也, Itō Shun’ya; * 17. Februar 1937) ist ein japanischer Drehbuchautor und Filmregisseur, der…Shun’ya Itō (japanisch 伊藤 俊也, Itō Shun’ya; * 17. Februar 1937) ist ein japanischer Drehbuchautor und Filmregisseur, der vorwiegend für seine Exploitationfilm aus den 1970er Jahren bekannt ist.
Hiroshi Ninomiya (jap. 二宮 寛, Ninomiya Hiroshi; * 13. Februar 1937) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und…Hiroshi Ninomiya (jap. 二宮 寛, Ninomiya Hiroshi; * 13. Februar 1937) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Yū Aku (japanisch 阿久 悠; * 7. Februar 1937 in Ayu-hara, heute Goshiki, Stadt Sumoto; † 1. August 2007 in Minato, Tōkyō)…Yū Aku (japanisch 阿久 悠; * 7. Februar 1937 in Ayu-hara, heute Goshiki, Stadt Sumoto; † 1. August 2007 in Minato, Tōkyō) war ein japanischer Hörfunkautor, Dichter, Songwriter und Schriftsteller. Er prägte mit seinen Texten die goldene Ära des japanischen Schlagers (Enka) und war bekannt für seine Liedertexte, die zahlreiche Hits hervorbrachten.
Fujio Chō (jap. 張 富士夫, Chō Fujio; * 2. Februar 1937) ist ein japanischer Manager und der ehemalige Chief Executive…Fujio Chō (jap. 張 富士夫, Chō Fujio; * 2. Februar 1937) ist ein japanischer Manager und der ehemalige Chief Executive Officer (daihyō-torishimariyaku-shachō, dt. „leitender Direktor und Präsident“) des japanischen Automobilkonzerns Toyota (Toyota Jidōsha K.K.). Chō fing als Jurist im Jahre 1960 bei Toyota an, er wurde 2005 von Katsuaki Watanabe abgelöst. 2008 erhielt er das Große Silberne Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich.
Nobuya Hoshino (jap. 星野 展弥, Hoshino Nobuya; * 1. Februar 1937; † 22. Februar 2020) war ein japanischer…Nobuya Hoshino (jap. 星野 展弥, Hoshino Nobuya; * 1. Februar 1937; † 22. Februar 2020) war ein japanischer Tischtennisspieler. Er wurde 1961 Weltmeister im Doppel.
Kiyoshi Hara (jap. 原 清, Hara Kiyoshi; * 28. Februar 1936 in Hikawa, (heute: Izumo) in der Präfektur Shimane) ist ein…Kiyoshi Hara (jap. 原 清, Hara Kiyoshi; * 28. Februar 1936 in Hikawa, (heute: Izumo) in der Präfektur Shimane) ist ein japanischer Töpfer und Keramikkünstler. Er wurde 2005 als Lebender Nationalschatz für das Wichtige immaterielle Kulturgut „Keramikherstellung“ deklariert. Er erlernte das Handwerk zunächst in Kyōto bei dem Keramikmeister Ishikuro Munemaru (1893–1968), später dann bei Shimizu Uichi (1926–2004), der ebenfalls zum Lebenden Nationalschatz ernannt worden war. 1961 trat er mit 25 Jahren der „Japanischen Gesellschaft für Kunsthandwerk“ (日本工芸会, Nihon Kōgeikai) bei. 1965 eröffnete Hara ein Atelier in Setagaya, Tokio, zog dann nach Yorii in der Präfektur Saitama um, wo er einen Brennofen baute und betrieb. 1992 wurde er Vorsitzender der Gesellschaft für Kunsthandwerk. Für seine Keramiken mit großflächigen meist braunen oder schwarzen Eisenschmelzglasuren (鉄釉陶器, tetsuyū dōgi) wurde Hara am 30. August 2005 zum Lebenden Nationalschatz ernannt. 2010 schenkte Hara 115 seiner Werke dem Kunstmuseum Shimane, wo sie heute in Wechselausstellungen zu sehen sind.
Toyoki Kunitake (japanisch 國武 豐喜, Kunitake Toyoki; * 26. Februar 1936 in Kurume, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer…Toyoki Kunitake (japanisch 國武 豐喜, Kunitake Toyoki; * 26. Februar 1936 in Kurume, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Chemiker und Materialwissenschaftler. Kunitake wurde 1962 an der University of Pennsylvania in Chemie promoviert und war als Post-Doktorand am Caltech. 1963 wurde er Associate Professor und 1974 Professor an der Universität Kyūshū. 1999 wurde er Leiter der Gruppe Spatio-Temporal Function Materials bei der RIKEN. 2001 wurde er Vizepräsident der Universität Kitakyūshū und 2007 Direktor der Firma NanoMembrane Technologies. Er ist Präsident der Kitakyushu Foundation for the Advancement of Industry, Science and Technology. Er gilt als Pionier molekularen Selbstzusammenbaus und der Entwicklung synthetischer dünner Polymerfilme aus zwei Schichten. Die Entdeckung, dass synthetische organische Moleküle spontan Zweischicht-Membranen wie bei Zellwänden in der Biologie aufbauen können, gelang ihm 1977. 2015 erhielt er den Kyoto-Preis. Er wurde 2007 als Person mit besonderen kulturellen Verdiensten ausgezeichnet, erhielt 1990 den Preis der japanischen chemischen Gesellschaft und 2001 den Preis der Japanischen Akademie der Wissenschaften. 1999 erhielt er die Medaille am purpurnen Band, 2011 den Orden des Heiligen Schatzes und 2014 den Kulturorden.