Takehisa Katō (jap. 加藤武久 Katō Takehisa; * 8. Dezember 1941 in der Präfektur Akita) ist ein ehemaliger japanischer…Takehisa Katō (jap. 加藤武久 Katō Takehisa; * 8. Dezember 1941 in der Präfektur Akita) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer.
Kiyokuni Katsuo (jap. 清國 勝雄; * 20. November 1941 in Ogachi (heute: Yuzawa), Präfektur Akita als Satō Tadao (佐藤 忠雄)) ist…Kiyokuni Katsuo (jap. 清國 勝雄; * 20. November 1941 in Ogachi (heute: Yuzawa), Präfektur Akita als Satō Tadao (佐藤 忠雄)) ist ein ehemaliger japanischer Sumōringer und Sportfunktionär. Kiyokuni ist ein Onkel des Ringers Tamanoshima. Kiyokuni war bereits als Jugendlicher ein begeisterter Judoka. Durch einen Schulkameraden, der ein Neffe des früheren Yokozuna Terukuni war, welcher zu dieser Zeit Nachwuchs für seinen Ringerstall Isegahama-Beya suchte, konnte er sich diesem vorstellen und wurde nach Tokio eingeladen und dort unter Vertrag genommen. Er bestritt im September 1956 als Wakaikuni Tadao (若い國 忠雄) seinen ersten offiziellen Kampf. Im Januar 1962 nahm er den Namen Umenosato Tadao (梅ノ里 忠雄) und im Mai den Namen Kiyokuni Tadao (清國 忠雄) an. Er war ein vergleichsweise leichter Ringer – er wog in dieser Zeit unter 100 kg – und konnte erst 1963 zum Sekitori werden, d. h. die Jūryō-Division erreichen. Danach genügten ihm jedoch drei Basho, um in die Makuuchi-Division vorzustoßen. Schon im März 1964 war Kiyokuni, wenn auch nur vorübergehend, Sekiwake. Im Mai nahm er den Namen Kiyokuni Katsuo, wechselte im März 1965 zurück zu Kiyokuni Tadao und im November 1967 wieder zurück zum Namen Kiyokuni Katsuo. Er pendelte in den nächsten Jahren zwischen den unteren Sanyaku-Rängen und den oberen Maegashira-Positionen, bis er ab etwa 1968 zu seiner Form fand und im Juli 1969 sogar seinen (einzigen) Turniersieg erreichte. Darauf wurde er zum Ōzeki ernannt und konnte diesen Titel bis zu seinem Karriereende 1974 halten. Insgesamt absolvierte er 62 Turniere in der Makuuchi und gewann drei Preise für besondere Leistung (Shukun-Sho) und vier Technikerpreise (Gino-Sho). Im Anschluss an seine Ringerkarriere übernahm er 1977 seinen alten Ringerstall als Oyakata (Stallmeister) und wurde bereits 1978 in das Direktorengremium des Sumōverbands gewählt. Im September 2004 berief sich das Nachrichtenmagazin Shukan Post auf ihn, als es über angebliches Doping und abgesprochene Kämpfe berichtete. Der Verband erklärte, eine Untersuchung habe die Behauptungen der Zeitschrift nicht bestätigt. Isegahama Oyakata, der in dem Magazin die heutigen japanischen Ringer außerdem als einen „Haufen Weichlinge“ bezeichnet hatte, wurde seines Direktorenpostens enthoben.
Kōji Kimura (jap. 木村 興治, Kimura Kōji; * Dezember 1940) ist ein japanischer Tischtennisspieler und -funktionär. Er wurde…Kōji Kimura (jap. 木村 興治, Kimura Kōji; * Dezember 1940) ist ein japanischer Tischtennisspieler und -funktionär. Er wurde in den 1960er Jahren viermal Weltmeister.
Takeo Sugawara (jap. 菅原 武男, Sugawara Takeo; * 23. Mai 1938 in der Präfektur Akita) ist ein ehemaliger japanischer…Takeo Sugawara (jap. 菅原 武男, Sugawara Takeo; * 23. Mai 1938 in der Präfektur Akita) ist ein ehemaliger japanischer Hammerwerfer. Bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom schied er in der Qualifikation aus. 1962 gewann er Silber bei den Asienspielen in Jakarta, 1964 kam er bei den Olympischen Spielen in Tokio auf den 13. Platz, und 1966 siegte er bei den Asienspielen in Bangkok. Bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt wurde er mit seiner persönlichen Bestleistung von 69,78 m Vierter. 1972 belegte er bei den Olympischen Spielen in München den 20. Platz. Fünfmal wurde er Japanischer Meister (1964, 1966–1968, 1971) und einmal Englischer Meister (1963).
Koji Futada (jap. 二田 孝治 Futada Kōji; * 4. Mai 1938) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei und…Koji Futada (jap. 二田 孝治 Futada Kōji; * 4. Mai 1938) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei und Mitglied des Sangiins. Er stammt aus dem Bezirk Minamiakita, Präfektur Akita, und ist Absolvent der Chuo-Universität. Im Jahr 1975 wurde er zum ersten Mal in das Parlament der Präfektur Akita und 1986 zum ersten Mal in das Oberhaus der Kokkai gewählt.
Yukio Endō (japanisch 遠藤 幸雄, Endō Yukio; * 18. Januar 1937 in Akita, Präfektur Akita; † 25. März 2009 in Tokio) war ein…Yukio Endō (japanisch 遠藤 幸雄, Endō Yukio; * 18. Januar 1937 in Akita, Präfektur Akita; † 25. März 2009 in Tokio) war ein japanischer Kunstturner. Er konnte bei Olympischen Spielen fünf Gold- und zwei Silbermedaillen gewinnen und war Erfinder der nach ihm benannten Endo-Grätsche am Reck.
Kazuo Koike (jap. 小池 一夫, Koike Kazuo; * 8. Mai 1936 in Daisen, Präfektur Akita, Japan; † 17. April 2019) war ein…Kazuo Koike (jap. 小池 一夫, Koike Kazuo; * 8. Mai 1936 in Daisen, Präfektur Akita, Japan; † 17. April 2019) war ein japanischer Comic- und Drehbuchautor. Koike hatte seinen großen Durchbruch mit dem Aufkommen des Gekiga-Stils, der in realistischen Zeichnungen nicht auf die Darstellung von Sex und Gewalt verzichtete. Sein erster Erfolg war 1969 die von Takao Saito gezeichnete Serie Golgo 13; zeitnah entstand Muyonosuke. Anfang der 1970er-Jahre machte er sich selbstständig und schrieb zusammen mit dem Zeichner Gōseki Kojima den Manga Kozure Okami, der als sein bekanntestes Werk gilt. Auf Deutsch wurde dieser Manga unter dem Titel Lone Wolf & Cub bei Planet Manga veröffentlicht. Er handelt von einem Rōnin, der mit seinem kleinen Sohn als Auftragsmörder durch das Japan der Edo-Zeit zieht. Weitere große Erfolge gelangen ihm unter anderem mit Nijitte Monogatari und Crying Freeman. Letzteres wurde von Ryōichi Ikegami gezeichnet und erfolgreich unter dem Titel Crying Freeman – Der Sohn des Drachen verfilmt. Ebenfalls verfilmt wurde Lady Snowblood. All seine Manga-Geschichten wurden von bekannten Mangaka in gezeichneter Comicform umgesetzt. 2004 erhielt Kazuo Koike gemeinsam mit Goseki Kojima den angesehenen Hall of Fame Eisner Award der Jury.
Kiyoko Ono (* 4. Februar 1936 in Iwanuma als Kiyoko Oizumi; † 13. März 2021 in Tokio) war eine japanische Turnerin und…Kiyoko Ono (* 4. Februar 1936 in Iwanuma als Kiyoko Oizumi; † 13. März 2021 in Tokio) war eine japanische Turnerin und Politikerin.
Shūji Takashina (japanisch 高階 秀爾, Takashina Shūji; * 5. Februar 1932 in Tokio; † 17. Oktober 2024 ebenda) war ein…Shūji Takashina (japanisch 高階 秀爾, Takashina Shūji; * 5. Februar 1932 in Tokio; † 17. Oktober 2024 ebenda) war ein japanischer Kunsthistoriker.
Takashi Ono (jap. 小野 喬, Ono Takashi; * 26. Juli 1931 in Noshiro) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner. Mit fünf…Takashi Ono (jap. 小野 喬, Ono Takashi; * 26. Juli 1931 in Noshiro) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner. Mit fünf Goldmedaillen, vier Silbermedaillen und vier Bronzemedaillen gehört er zu den erfolgreichsten Sportlern bei Olympischen Spielen.
Yasushi Akashi (jap. 明石 康 Akashi Yasushi; * 19. Januar 1931 in der Stadt Ōgida, Kreis Nord-Akita (heute Ortsteil…Yasushi Akashi (jap. 明石 康 Akashi Yasushi; * 19. Januar 1931 in der Stadt Ōgida, Kreis Nord-Akita (heute Ortsteil Hinaimachi-Ōgita der Stadt Ōdate), Präfektur Akita) ist ein japanischer Diplomat und UN-Funktionär.
Shōkichi Natsui (jap. 夏井昇吉, Natsui Shōkichi; geboren am 10. Oktober 1925; gestorben am 13. September 2006) war ein…Shōkichi Natsui (jap. 夏井昇吉, Natsui Shōkichi; geboren am 10. Oktober 1925; gestorben am 13. September 2006) war ein japanischer Judoka. 1956 war er der erste Judo-Weltmeister. Shōkichi Natsui belegte 1954 bei den japanischen Meisterschaften den dritten Platz. Im Jahr darauf erreichte er das Finale und belegte den zweiten Platz hinter Yoshihiko Yoshimatsu. Am 3. Mai 1956 wurden in Tokio die ersten Judo-Weltmeisterschaften ausgetragen. Natsui bezwang in seinem ersten Kampf den Dänen Kai Johannsen, im Viertelfinale den Briten Richard Bowen und im Halbfinale den Franzosen Henri Courtine. Im Finale trafen die beiden Japaner Natsui und Yoshimatsu aufeinander und Natsui gewann den Titel. 1957 kämpften im Finale der japanischen Meisterschaften Shōkichi Natsui und Kōji Sone gegeneinander und Natsui gewann auch diesen Titel.
Hinuma Yorio (japanisch 日沼 頼夫; geboren 19. Januar 1925 in Hachimori im Norden der Präfektur Akita; gestorben 4. Februar…Hinuma Yorio (japanisch 日沼 頼夫; geboren 19. Januar 1925 in Hachimori im Norden der Präfektur Akita; gestorben 4. Februar 2015 in Kyōto) war ein japanischer Arzt und Virologe.
Nozoe Yae (japanisch 及位 ヤヱ, alternative Schreibung: (及位 野衣); geboren 16. September 1916 in Hachiryū (heute: Mitane)…Nozoe Yae (japanisch 及位 ヤヱ, alternative Schreibung: (及位 野衣); geboren 16. September 1916 in Hachiryū (heute: Mitane), Präfektur Akita; gestorben 12. März 2005) war eine japanische Pilotin und Luftfahrtpionierin. Sie gründete die erste japanische Flugschule für Frauen, die Nihon Fujin Kōku Kyōkai (日本婦人航空協会, etwa: „Japan Ladies Association of Aviation“), die heute noch als „Japan Women’s Association of Aviation“ (日本女性航空協会, Nihon Josei Kōku Kyōkai, kurz: JWAA) existiert. Sie war u. a. Vorbild für die Heldin der Abendserie Kumo no Jūtan (雲のじゅうたん, etwa: Wolkenstürmerin), die NHK 1976 ausstrahlte. Yae ist zudem eine der wenigen Luftfahrtpionierinnen, der ersten Stunde, die auch nach dem Zweiten Weltkrieg noch aktiv war.
Hiroshi Ōe (japanisch 大江 宏; geboren 14. Juni 1913 in der Stadt Akita, Präfektur Akita, Japan; gestorben 3. März 1989 in…Hiroshi Ōe (japanisch 大江 宏; geboren 14. Juni 1913 in der Stadt Akita, Präfektur Akita, Japan; gestorben 3. März 1989 in Tokio) war ein japanischer Architekt der Shōwa-Zeit. Als Pädagoge legte er den Grundstein für die Fakultät Bauwesen an der Hōsei-Universität und förderte viele jüngere Generationen. Er war Mitglied der Japanischen Akademie der Künste und Träger des Ordens der aufgehenden Sonne.
Ise Masayoshi (japanisch 伊勢 正義; geboren 28. Februar 1907 in Kosaka (Präfektur Akita); gestorben 18. November 1985) war…Ise Masayoshi (japanisch 伊勢 正義; geboren 28. Februar 1907 in Kosaka (Präfektur Akita); gestorben 18. November 1985) war ein japanischer Maler im Yōga-Stil.
Ōno Kazuo, häufig als Ohno Kazuo transkribiert (jap. 大野 一雄; * 27. Oktober 1906 in Hakodate, Hokkaidō; † 1. Juni 2010 in…Ōno Kazuo, häufig als Ohno Kazuo transkribiert (jap. 大野 一雄; * 27. Oktober 1906 in Hakodate, Hokkaidō; † 1. Juni 2010 in Yokohama, Präfektur Kanagawa), war ein japanischer Tänzer und Mitbegründer des zeitgenössischen Ausdruckstanzes Butoh und hat viele internationale Choreographen inspiriert.
Ishikawa Tatsuzō (japanisch 石川 達三; * 2. Juli 1905 in Yokote; † 31. Januar 1985) war ein japanischer Schriftsteller.…Ishikawa Tatsuzō (japanisch 石川 達三; * 2. Juli 1905 in Yokote; † 31. Januar 1985) war ein japanischer Schriftsteller. Ishikawa war der Sohn eines Schullehrers. Bedingt durch Umzüge und immer wieder auftretende finanzielle Probleme absolvierte er keine kontinuierliche Ausbildung, auch ein Englischstudium an der Waseda-Universität schloss er nicht ab. 1930 beabsichtigte Ishikawa, nach Brasilien auszuwandern, kehrte aber schon nach zwei Monaten zurück. Seinen langen Roman Sōbō, in dem er diese Erlebnisse reflektierte, publizierte er in Teilen von 1935 bis 1939. Für den ersten Teil 1935 wurde er mit dem Akutagawa-Preis ausgezeichnet. In einem journalistischen Stil, der typisch ist für viele seiner Publikationen, beschrieb er das Leben armer japanischer Einwanderer in den 1930er Jahren. Im Auftrag der Zeitschrift Chūōkōron reiste Ishikawa Ende 1937 als Kriegsreporter nach Nanking. Nach seiner Rückkehr entstand hierüber der Roman Ikite iru heitai. Die kritische Darstellung der Gewalt der japanischen Armee gegen chinesische Zivilisten führte zum Verbot durch die japanische Regierung auf Grund des Presse-Gesetzes von 1909 und zu einer Verurteilung Ishikawas und seines Verlegers. Später erschien es in stark zensierter Form als Fortsetzungsroman im Chūōkōron. Nach dem Pazifikkrieg war Ishikawa einer der bekanntesten Schriftsteller mit Publikationen wie Kaze ni soyogu ashi und Ningen no kabe. 1969 wurde Ishikawa dafür mit dem Kikuchi-Kan-Preis ausgezeichnet.
Katsuhira Tokushi (japanisch 勝平 得之; * 6. April 1904 in Akita, Präfektur Akita; † 4. Januar 1971 ebenda) war ein…Katsuhira Tokushi (japanisch 勝平 得之; * 6. April 1904 in Akita, Präfektur Akita; † 4. Januar 1971 ebenda) war ein japanischer Holzschnittkünstler. Er gilt sowohl als Sōsaku-Hanga-Künstler als auch als Vertreter der Bauernkunst-Bewegung. Sein Geburtsname war Katsuhira Tokuharu (勝平徳治).
Kobayashi Takiji (japanisch 小林 多喜二; * 13. Oktober 1903 in Shimokawazoi, heute: Ōdate; † 20. Februar 1933 Tokyo) war ein…Kobayashi Takiji (japanisch 小林 多喜二; * 13. Oktober 1903 in Shimokawazoi, heute: Ōdate; † 20. Februar 1933 Tokyo) war ein japanischer Autor proletarischer Literatur. Als Mitglied der Kommunistischen Partei wurde er im Februar 1933 von der Polizei verhaftet und zu Tode gefoltert.
Itō Einosuke (japanisch 伊藤 永之介; * 21. November 1903 in Akita, Präfektur Akita; † 26. Juli 1959) war ein japanischer…Itō Einosuke (japanisch 伊藤 永之介; * 21. November 1903 in Akita, Präfektur Akita; † 26. Juli 1959) war ein japanischer Schriftsteller.
Tomiki Kenji (jap. 富木 謙治; * 15. März 1900 in Kakunodate (heute: Semboku), Präfektur Akita; † 25. Dezember 1979) war ein…Tomiki Kenji (jap. 富木 謙治; * 15. März 1900 in Kakunodate (heute: Semboku), Präfektur Akita; † 25. Dezember 1979) war ein japanischer Aikidō-Lehrer und Gründer des Shōdōkan-Stils, welcher deswegen oft als „Tomiki-Aikidō“ bezeichnet wird. Tomiki war Schüler des Judo-Begründers Kanō Jigorō und gehörte später zur ersten Generation von Schülern des Aikidō-Gründers Ueshiba Morihei. 1929 vertrat er die Präfektur Miyagi im ersten vor dem Kaiser ausgetragenen Judo-Wettkampf, der im folgenden Jahr zum jährlichen stattfinden All Japan Tournament wurde. Von 1936 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges lebte Tomiki in Mandschukuo, wo er Aikibudo (der alte Name für Aikidō) unterrichtete. In 1938 wurde er Assistenz-Professor der Kenkoku-Universität in Mandschukuo. 1942 erlangte er den 8. Dan im Aikidō. Nachdem er aus der dreijährigen Kriegsgefangenschaft in der Sowjetunion zurückgekehrt war, unterrichtete er für viele Jahre sowohl Aikidō als auch Judo an der Waseda-Universität. Hier entwickelte Tomiki sein Konzepte bezüglich Kata, Ausbildungsmethoden und eine bestimmte Form des Freistilkampfes (Randori), der ihn in Widerspruch zu vielen anderen Aikidōstilen setzte. Im Jahre 1964 bekam er vom Kodokan den 8. Dan im Judo verliehen. 1974 gründete er die Japan Aikido Association (JAA), um seine Theorien zu fördern. Bereits 1967 gründete er in Osaka den Honbu Dōjō und nannte seinen Stil Shōdōkan-Aikidō. Durch zahlreiche Auslandsreisen verbreitete er Shōdōkan-Aikidō auch in den USA, Australien und Europa.
Komaki Ōmi (jap. 小牧 近江, eigentl. Ōmiya Komaki (近江谷 駧); * 11. Mai 1894 in Tsuchizakiminato (heute: Akita), Präfektur…Komaki Ōmi (jap. 小牧 近江, eigentl. Ōmiya Komaki (近江谷 駧); * 11. Mai 1894 in Tsuchizakiminato (heute: Akita), Präfektur Akita; † 29. Oktober 1978 in Kamakura) war ein japanischer Schriftsteller. Komaki studierte an der Universität Paris Jura und wurde in dieser Zeit von den pazifistischen Ideen Romain Rollands und Henri Barbusses beeinflusst. Nach seiner Rückkehr nach Japan 1919 gründete er mit Kaneko Yōbun das Magazin Tanemakuhito. Er schrieb Gedichte und setzte sich in Artikel für die Beendigung des Krieges und die Befreiung der unterdrückten Klasse ein. Als einer der ersten machte er in Japan auf die Kommunistische Internationale aufmerksam, und er war ein Pionier der proletarischen Literatur in Japan. Daneben trat er als Übersetzer von Werken Charles-Louis Philippes und André Gides hervor. Nach dem Zweiten Weltkrieg leitete Komaki das Chūō Rōdō Gakuin („Zentrales Arbeiterkolleg“) und wurde später Professor an der Hōsei-Universität. Unter seinen Werken sind besonders Ikoku no Sensō (異国の戦争, „Kriege anderer Länder“) und Furansu Kakumei Yobanashi (ふらんす革命夜話, „Abendgespräche über die Französische Revolution“) zu nennen.
Kaneko Yōbun (japanisch 金子 洋文, bürgerlich: Kaneko Yoshitarō (金子 吉太郎); * 8. April 1893 in Akita, Präfektur Akita; † 21.…Kaneko Yōbun (japanisch 金子 洋文, bürgerlich: Kaneko Yoshitarō (金子 吉太郎); * 8. April 1893 in Akita, Präfektur Akita; † 21. März 1985) war ein japanischer Schriftsteller und Mitglied der Sozialistischen Partei Japans.
Ishii Baku (japanisch 石井 漠; * 25. Dezember 1886; † 7. Januar 1962) war ein japanischer Tänzer und Choreograph. Ishii…Ishii Baku (japanisch 石井 漠; * 25. Dezember 1886; † 7. Januar 1962) war ein japanischer Tänzer und Choreograph. Ishii absolvierte eine Ausbildung als Tänzer am Kaiserlichen Theater in Tokio. Er wandte sich dann dem Konzept eines freien und natürlichen Tanzes von Isadora Duncan und der rhythmischen Gymnastik von Émile Jaques-Dalcroze zu. Von 1922 bis 1925 tourte er mit seiner Partnerin Ishii Konami durch die USA und Europa. Hier empfing er nachhaltige Einflüsse durch Mary Wigman. Nach seiner Rückkehr nach Japan eröffnete er eine Tanzschule. Neben Eguchi Takaya und Itō Michio zählt er zu den Pionieren des modernen Tanzes in Japan. Auch seine Tochter Ishii Midori wurde als Tänzerin bekannt. Seine Söhne Ishii Kan und Ishii Maki waren Komponisten.
Takita Choin (japanisch 瀧田 樗陰, wirklicher Name Takita Tetsutarō (瀧田 哲太郎); geb. 28. Juni 1882 im Landkreis Süd-Akita…Takita Choin (japanisch 瀧田 樗陰, wirklicher Name Takita Tetsutarō (瀧田 哲太郎); geb. 28. Juni 1882 im Landkreis Süd-Akita (heute Stadt Akita), Präfektur Akita; gest. 27. Oktober 1925) war in den 1920er Jahren der Herausgeber des japanischen Monatsmagazins Chūōkōron.
Inokuchi Akuri (japanisch 井口 阿くり; geboren 12. Januar 1871 Akita Präfektur Akita; gestorben 26. März 1931 Präfektur…Inokuchi Akuri (japanisch 井口 阿くり; geboren 12. Januar 1871 Akita Präfektur Akita; gestorben 26. März 1931 Präfektur Tokio) war eine japanische Pädagogin und Lehrerin für Leibesertüchtigung. Sie gilt zusammen mit Tokuyo Nikaidō als die „Mutter des Mädchen(schul)sports“ in Japan.
Naitō Torajirō (japanisch 内藤 虎次郎, geb. 27. August 1866; gest. 26. Juni 1934) bzw. unter dem Schriftstellernamen Naitō…Naitō Torajirō (japanisch 内藤 虎次郎, geb. 27. August 1866; gest. 26. Juni 1934) bzw. unter dem Schriftstellernamen Naitō Konan (内藤 湖南) war ein japanischer Historiker und Sinologe. Er war der Gründer der Kyoto-Schule der Geschichtsschreibung und zusammen mit Shiratori Kurakichi (dem Gründer der Tokyo-Schule der Geschichtsschreibung) war er einer der führenden japanischen Historiker in Ostasien im frühen 20. Jahrhundert. Sein bekanntestes Buch trägt den Titel Nara.
Terasaki Kōgyō (japanisch 寺崎広業; geb. 10. April 1866 in Akita; gest. 21. Februar 1919) war ein japanischer Maler der…Terasaki Kōgyō (japanisch 寺崎広業; geb. 10. April 1866 in Akita; gest. 21. Februar 1919) war ein japanischer Maler der Nihonga-Richtung während der Meiji-Zeit.
Kanō Kōkichi (japanisch 狩野 亨吉; geboren 17. September 1865 in Ōdate (Provinz Dewa); gestorben 22. Dezember 1942 in…Kanō Kōkichi (japanisch 狩野 亨吉; geboren 17. September 1865 in Ōdate (Provinz Dewa); gestorben 22. Dezember 1942 in Tokio) war ein japanischer Gelehrter.
Shirase Nobu (jap. 白瀬 矗; * 20. Juli 1861 (traditionell: Bunkyū 1/6/13) in Konoura, Yuri-gun (heute: Nikaho), Präfektur…Shirase Nobu (jap. 白瀬 矗; * 20. Juli 1861 (traditionell: Bunkyū 1/6/13) in Konoura, Yuri-gun (heute: Nikaho), Präfektur Akita; † 4. September 1946 in Koromo, Nishikamo-gun (heute: Toyota), Präfektur Aichi) war ein japanischer Armeeoffizier, der die Japanische Antarktisexpedition 1910–1912 leitete und dabei die Mannschaft von Amundsen traf. Shirase und seine Leute betraten zum ersten Mal die Edward-VII-Halbinsel und wurden nach ihrer Rückkehr in Japan als Helden gefeiert. Shirase Nobus erste Expedition führte ihn im Jahre 1893 auf die Inseln der Kurilen, die nördlich von Japan liegen. Als unbekannter Leutnant der Armee bewarb er sich um die Durchführung der Japanischen Antarktisexpedition, wobei er vom früheren Ministerpräsidenten Japans Ōkuma Shigenobu unterstützt wurde. Die Antarktisexpedition stach am 1. Dezember 1910 in Tokio mit der Kainan Maru (開南丸) in See, einem kleinen, nur 100 Fuß (30 Meter) langen Segelschiff. Zum Abschied versammelten sich lediglich einige Studenten an der Ablegestelle. Sie erreichten Wellington auf Neuseeland am 7. Februar 1911 und starteten vier Tage später Richtung Antarktis. Aufgrund des schlechten Wetters mit Sturm, starkem Schneefall und Packeisbildung kehrte Shirase nach Australien um, wo er in Sydney am 1. Mai 1911 landete. Dort hatten die Japaner keine finanziellen Mittel und wenig Verpflegung, lebten in ärmlichen Verhältnissen, kampierten in einer Hütte und zogen sich spöttische Kommentare der Presse zu. Ein Teil der Mannschaft samt Kapitän kehrte nach Japan zurück, um Gelder zu beschaffen. Professor Edgeworth David von der Universität Sydney, ein früheres Mitglied der Nimrod-Expedition von Ernest Shackleton im Jahre 1907–1909, half nicht nur Shirase und seiner Mannschaft, sondern trat auch in der australischen Öffentlichkeit für die Japaner ein. Shirase war sich darüber im Klaren, dass er den Südpol nicht vor Roald Amundsen und Robert Scott erreichen konnte. Dennoch startete er am 19. November 1911 erneut von Sydney aus Richtung Süden und erreichte am 16. Januar 1912 das Ross-Schelfeis. An der von ihm benannten Kainan Bay trafen sie auf die Fram, Amundsens Schiff, das auf dessen Rückkehr wartete. Aufgrund sprachlicher Probleme konnten sie sich kaum verständigen. Später landete die Expedition in der Bucht der Wale an einem der riesigen Eisfelder, und eine Gruppe von sieben Männern wurde ausgesandt, wovon zwei am Ende des Eisfeldes ein Basislager errichteten. Die anderen fünf stellten weitere Erkundigungen an. Nach 160 Meilen gaben sie aufgrund eines Blizzards und schwindender Kräfte von Mannschaft und Schlittenhunden auf, steckten am 29. Januar eine japanische Flagge ins Eis und kehrten zum Schiff zurück. Dieses Gebiet bei nannten sie Yamato-Schneefeld (大和雪原, Yamato yukihara). Während Shirase mit der Gruppe unterwegs war, verließ die Kainan Maru die Bucht der Wale Richtung Biscoe Bay, um die Edward-VII-Halbinsel näher zu erkunden. Sie nahm die Gruppe erst am 2. Februar wieder auf, und die Mannschaft kehrte über Wellington am 20. Juni 1912 nach Yokohama zurück. Sie hatten alle Ziele erreicht, außer den Südpol. Als sie in Japan ankamen, wurden sie als Helden gefeiert. Die Gesamtkosten für Shirase betrugen etwa 120.000–125.000 Yen, und trotz Spenden verschuldete er sich mit 40.000 Yen (heute: 200 Mio. Yen). Diese bezahlte er ab, indem er in ganz Japan Vorträge hielt. Er starb am 4. September 1946 in Koromo (heute Toyota) an Darmverschluss. Ihm zu Ehren sind in der Antarktis der Shirase-Gletscher, die Shirase-Küste und die der Küste vorgelagerte Shirase-Bank benannt.
Wainai Sadayuki (japanisch 和井内 貞行; geboren 29. März 1858 in Kemanai (Provinz Ugo); gestorben 16. Mai 1922) war ein…Wainai Sadayuki (japanisch 和井内 貞行; geboren 29. März 1858 in Kemanai (Provinz Ugo); gestorben 16. Mai 1922) war ein japanischer Fischzüchter in der Meiji- und Taishō-Zeit.
Shishaku Ōshima Hisanao (japanisch 大島 久直; * 1. Oktober 1848 in der nördlichen Provinz Dewa, Japan; † 27. September…Shishaku Ōshima Hisanao (japanisch 大島 久直; * 1. Oktober 1848 in der nördlichen Provinz Dewa, Japan; † 27. September 1928, Japanisches Kaiserreich) war ein General des Kaiserlich Japanischen Heeres.
Rico Sasaki (japanisch 佐々木 李子 Sasaki Riko; * am 10. November 1997 in Akita, Präfektur Akita) ist eine japanische…Rico Sasaki (japanisch 佐々木 李子 Sasaki Riko; * am 10. November 1997 in Akita, Präfektur Akita) ist eine japanische Schauspielerin, Anime-Synchronsprecherin (Seiyū) und Sängerin. Sie stand bei der Talentagentur Honeycomb Entertainment unter Vertrag. Ihr Debüt in der Unterhaltungsindustrie hatte Sasaki im Jahr 2008, als sie im Musical Annie den namensgebenden Charakter spielte. Seit 2014 ist sie als Musikerin aktiv und ab 2016 tritt sie als Synchronsprecherin in Erscheinung.
Sayuri Sugawara (jap. 菅原 紗由理, Sugawara Sayuri; * 29. Juni 1990 in Yokote, Präfektur Akita, Japan) ist eine japanische…Sayuri Sugawara (jap. 菅原 紗由理, Sugawara Sayuri; * 29. Juni 1990 in Yokote, Präfektur Akita, Japan) ist eine japanische Sängerin. Sie erreichte vor allem durch das Lied Kimi ga Iru Kara (君がいるから) Popularität, den Titelsong zur japanischen Version des Videospiels Final Fantasy XIII.
Mitsu Dan (japanisch 壇 蜜, Dan Mitsu, eigentlich Shizuka Saitō (齋藤 支靜加); * 3. Dezember 1980 in Yokote, Präfektur Akita)…Mitsu Dan (japanisch 壇 蜜, Dan Mitsu, eigentlich Shizuka Saitō (齋藤 支靜加); * 3. Dezember 1980 in Yokote, Präfektur Akita) ist eine japanische Schauspielerin und Gravure Idol. Sie studierte an der Shōwa Joshi Daigaku (Shōwa Frauenuniversität) in Tokio. Ihr Debüt, dass sie sogleich in Japan bekannt machte, gab sie 2012 in dem BDSM-Erotik-Psychothriller Be My Slave (Watashi no Dorei ni Narinasai) bekannt, in dem sie eine Sexsklavin spielte. 2014 erhielt sie für ihre Rolle in Sweet Whip, wo sie ein als Sexsklavin arbeitendes, traumatisiertes früheres Vergewaltigungsopfer spielte, den Preis als beste Nachwuchsdarstellerin bei den Japan Academy Film Preisen. Ihr Filmschaffen umfasst bis 2025 mehr als 40 Produktionen.