Hideki Kamiya (jap. 神谷 英樹, Kamiya Hideki; * 19. Dezember 1970 in Matsumoto) ist ein japanischer Videospieleentwickler…Hideki Kamiya (jap. 神谷 英樹, Kamiya Hideki; * 19. Dezember 1970 in Matsumoto) ist ein japanischer Videospieleentwickler und war Mitarbeiter bei Capcom und Clover Studio. Derzeit arbeitet er für Platinum Games, vorher unter dem Namen Seeds bekannt. Er arbeitete zunächst als Planner am original Resident Evil und war Direktor von Resident Evil 2. Er ist vor allem durch Devil May Cry und Viewtiful Joe bekannt, wo er ebenfalls als Direktor arbeitete. Im Jahr 2006 war Kamiya hauptsächlich verantwortlich für das vielgelobte Spiel Ōkami. Außerdem synchronisierte er Godot in der japanischen Version von Gyakuten Saiban 3. Platinum Games gab bekannt, dass Sega drei Spiele von ihnen veröffentlichen wird. Dazu gehört auch das Spiel Bayonetta von Kamiya. Es wird beschrieben als ein „stylish action game“ mit „a witch battling angels“.
Eiko Nakayama (jap. 中山 英子, Nakayama Eiko; * 28. September 1970 in Matsumoto) ist eine japanische Skeletonpilotin. Sie…Eiko Nakayama (jap. 中山 英子, Nakayama Eiko; * 28. September 1970 in Matsumoto) ist eine japanische Skeletonpilotin. Sie studierte Sozialwissenschaften an der Waseda-Universität. Danach arbeitete sie für die Shinano Mainichi Shimbun. Eiko Nakayama betreibt Skeleton seit 1999 und lebt und trainiert in der Präfektur Nagano. Ihr internationales Debüt gab sie mit 30 Jahren im Europacup. Bei einem Rennen in Igls erreichte sie einen guten sechsten Platz, woraufhin sie danach im Weltcup eingesetzt wurde. Ihr erstes Rennen bestritt sie im Dezember 2000 in Winterberg und belegte dort den 22. Rang. 2002 nahm sie an den erstmals für Frauen ausgetragenen Olympischen Skeletonwettbewerben teil. In Salt Lake City erreichte sie den zwölften Platz. Im Dezember 2002 kam Nakayama in Lake Placid als Neunte erstmals unter die Top 10 in einem Weltcuprennen. In ihrer Heimat Nagano startete sie bei den Weltmeisterschaften der Saison und belegte den 12. Platz. Ein Jahr später konnte sie sich in Königssee um einen Platz verbessern. 2006 trat sie ein zweites Mal bei Olympischen Spielen an und kam auf Platz 14. Auch in den Wintern 2006/07 und 2007/08 startete Nakayama hauptsächlich im Weltcup, erreichte jedoch keine einstelligen Platzierungen. Im Januar 2009 nahm sie neben dem Weltcup erstmals am Intercontinentalcup teil und wurde unter anderem Dritte in Königssee. 2009/10 kehrte sie in den Weltcup zurück, kam jedoch nicht über zwei 14. Plätze hinaus. In den folgenden Wintern startete Nakayama unter anderem im America’s Cup 2011/12 und im Europacup 2012/13 und erreichte dabei weitgehend einstellige Resultate. Im Januar 2014 kehrte sie im Alter von 43 Jahren erneut in den Weltcup zurück und belegte als bestes Ergebnis Rang 16 in Königssee, was sie in der Saison 2014/15 bei ihren fünf Weltcup-Teilnahmen nicht überbieten konnte. Eiko Nakayama gewann bei japanischen Meisterschaften zwischen 2004 und 2016 vier Gold-, fünf Silber- und drei Bronzemedaillen.
Kimiya Yui (jap. 油井 亀美也, Yui Kimiya; * 30. Januar 1970 in Kawakami, Präfektur Nagano, Japan) ist ein japanischer…Kimiya Yui (jap. 油井 亀美也, Yui Kimiya; * 30. Januar 1970 in Kawakami, Präfektur Nagano, Japan) ist ein japanischer Raumfahrer.
Takanori Kōno (jap. 河野 孝典, Kōno Takanori; * 7. März 1969 in Nozawa Onsen, Präfektur Nagano) ist ein ehemaliger…Takanori Kōno (jap. 河野 孝典, Kōno Takanori; * 7. März 1969 in Nozawa Onsen, Präfektur Nagano) ist ein ehemaliger japanischer Nordischer Kombinierer.
Jin’ya Nishikata (jap. 西方 仁也, Nishikata Jin’ya; * 4. Dezember 1968 in Nozawa Onsen) ist ein ehemaliger japanischer…Jin’ya Nishikata (jap. 西方 仁也, Nishikata Jin’ya; * 4. Dezember 1968 in Nozawa Onsen) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer.
Gōichi Suda (jap. 須田 剛一, Suda Gōichi; * 2. Januar 1968 in Ueda, Nagano), auch bekannt als Suda51, ist ein japanischer…Gōichi Suda (jap. 須田 剛一, Suda Gōichi; * 2. Januar 1968 in Ueda, Nagano), auch bekannt als Suda51, ist ein japanischer Videospielgestalter. Von seinen außerhalb Japans veröffentlichten Titeln zählen killer7, No More Heroes, Lollipop Chainsaw und Killer Is Dead zu den bekannteren. Vor seiner Arbeit in der Videospielindustrie war Suda in einer Leichenhalle beschäftigt – ein Beruf, der ihm nicht gefiel. Er bewarb sich erfolgreich auf eine Stellenanzeige des Videospielentwicklers Human Entertainment und arbeitete dort zunächst am Szenario für den Titel Super Fire Pro Wrestling 3: Final Bout aus der Fire-Pro-Wrestling-Reihe. Später entwickelte er die Titel der Sydrome-Reihe. 1998 verließ er Human und gründete zur Umsetzung seiner Ideen ein eigenes Unternehmen, Grasshopper Manufacture, dessen erster Titel, Silver Jiken (シルバー事件, Shirubā Jiken), im Oktober 1999 erschien. Grasshopper hat derzeit 48 Angestellte (Stand: März 2008), und Suda fungiert bis heute als leitender Geschäftsführer (CEO). Gōichi Suda schreibt seinen Namen oft auch in der Form Suda51, was ein Wortspiel ist: gō liegt lautlich nahe an go (mit kurzem o), dem japanischen Wort für fünf, und ichi ist das japanische Wort für eins.
Yukiko Takahashi (jap. 高橋 有紀子, Takahashi Yukiko, verheiratete Kito (鬼頭); * 12. November 1967 in Suzuka) ist eine…Yukiko Takahashi (jap. 高橋 有紀子, Takahashi Yukiko, verheiratete Kito (鬼頭); * 12. November 1967 in Suzuka) ist eine ehemalige japanische Volleyball- und Beachvolleyballspielerin und -trainerin. Sie nahm an vier Olympischen Spielen teil.
Yūichirō Hata (jap. 羽田 雄一郎, Hata Yūichirō; * 29. Juli 1967 in Setagaya, Tokio; † 27. Dezember 2020 in Bunkyō, Tokio)…Yūichirō Hata (jap. 羽田 雄一郎, Hata Yūichirō; * 29. Juli 1967 in Setagaya, Tokio; † 27. Dezember 2020 in Bunkyō, Tokio) war ein japanischer Politiker (Demokratische Partei (Hata-Gruppe)→Demokratische Fortschrittspartei→Demokratische Volkspartei→Konstitutionell-Demokratische Partei), ab 1999 Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des japanischen Parlaments, für die Präfektur Nagano und von Juni bis Dezember 2012 Verkehrsminister unter Premierminister Yoshihiko Noda. Hata, der älteste Sohn des Abgeordneten und ehemaligen Premierministers Tsutomu Hata und Enkel des Abgeordneten Bushirō Hata, studierte Pädagogik an der Tamagawa-Universität und war hoikushi, ein staatlich geprüfter Erzieher für Kleinkinder. Er arbeitete anschließend für die Itōchū-Stiftung des Handelskonzerns Itōchū Shōji. 1999 trat Hata als DPJ-Kandidat bei der Nachwahl in Nagano für den verstorbenen Maki Murasawa an und setzte sich gegen den ehemaligen Präfekturparlamentsabgeordneten Ken’ichirō Fukasawa (LDP) und zwei linke Kandidaten von SDP und KPJ durch. Bei den regulären Wahlen 2001, 2007 und 2013 wurde er jeweils neben Hiromi Yoshida (LDP) im Amt bestätigt. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 im Dezember plante Hata zunächst, für die Nachfolge seines Vaters im 3. Wahlkreis Nagano zu kandidieren, folgte dann aber der Parteilinie keine „Erbkandidaten“ zu unterstützen und blieb Abgeordneter im Sangiin. Bei der Sangiin-Wahl 2019 wurde Nagano zum Einmandatswahlkreis, Hiromi Yoshida kandidierte nicht mehr; Hata gewann mit rund 55 % klar gegen den ehemaligen LDP-Shūgiin-Abgeordneten Yutaka Komatsu. In den beiden letzten Kabinettsumbildungen von Yoshihiko Noda war Hata von Juni bis Dezember 2012 Land- und Verkehrsminister. Im Sangiin führte er 2013 den Sonderausschusses für Okinawa und den Streit um die „Nördlichen Territorien“/Südkurilen, von 2005 bis 2006 und erneut seit 2018 ist er Vorsitzender des Ausschusses für Land, Infrastruktur und Verkehr. Von 2013 bis 2015 war er Generalsekretär der Demokraten im Oberhaus, ebenso von 2017 bis 2018 für die Fortschrittsdemokraten. Im September 2020 wechselte Hata bei der Neugruppierung von DVP und KDP zur „neuen“ KDP und wurde dort der Generalsekretär der Oberhaus-Fraktion. Er starb am 27. Dezember 2020 im Alter von 53 Jahren in Tokio, kurz bevor ein COVID-19-PCR-Test wegen typischer Symptome gemacht werden konnte. Am Folgetag wurde offiziell COVID-19 als Todesursache bestätigt. Hatas Parlamentssitz gewann bei der resultierenden Nachwahl in Nagano im April 2021 sein jüngerer Bruder Jirō.
Tomoko Tamura (japanisch 田村 智子 Tamura Tomoko; * 4. Juli 1965 in Komoro, Nagano) ist eine japanische Politikerin…Tomoko Tamura (japanisch 田村 智子 Tamura Tomoko; * 4. Juli 1965 in Komoro, Nagano) ist eine japanische Politikerin, Mitglied im Abgeordnetenhaus, dem Unterhaus des Nationalparlaments, für den Verhältniswahlblock Tokio über die Liste der Kommunistischen Partei Japans (KPJ) und ist seit Januar 2024 KPJ-Parteivorsitzende (Vorsitzende des Exekutivkomitees des ZK). Von 2010 bis 2024 war sie Mitglied im Senat, dem Oberhaus des Nationalparlaments für den landesweiten Verhältniswahlwahlkreis. Tamura trat der KPJ während ihres Studiums an der Waseda-Universität bei, als sie im KPJ-nahen Nihon minshu seinen dōmei (日本民主青年同盟, „Demokratischer Jugendbund Japans“, kurz Minsei, engl. "DYLJ") aktiv war. Nach ihrem Studienabschluss wurde sie Minsei-Mitarbeiterin. 1997 wurde sie Sekretärin von Ikuko Ishii, KPJ-Mitglied im Repräsentantenhaus aus Osaka, 2002 von Miyo Inoue, KPJ-Senatorin für Tokio. Erstmals selbst kandidierte Tamura bei der Senatswahl 1998 im Verhältniswahlwahlkreis, damals noch ohne Vorzugsstimme auf dem aussichtslosen KPJ-Listenplatz 25. 2001 erhielt sie landesweit 4093 Vorzugsstimmen und erreichte damit den KPJ-Listenplatz zwölf (bei vier Wahlsiegern). 2003 kandidierte sie im Wahlkreis Tokio 13 für das Repräsentantenhaus, unterlag aber dem Demokraten Kōriki Jōjima und dem Liberaldemokraten Ichirō Kamoshita. Auch bei den Nationalwahlen 2005 und 2007 sowie der Tokioter Parlamentswahl 2009 kandidierte sie erfolglos. Erst bei der Senatswahl 2010, als sie mit 45.668 Stimmen landesweit den zweiten KPJ-Listenplatz bei der Verhältniswahl erreichte, zog sie ins Nationalparlament ein. 2016 und 2022 wurde sie wiedergewählt, 2022 führte sie mit über 100.000 Stimmen die KPJ-Liste an. In der KPJ wurde sie 2020 Vorsitzende des politischen Forschungsrates. 2024 löste sie Kazuo Shii im Parteivorsitz ab. Bei der Abgeordnetenhauswahl 2024 kandidierte Tamura, alleine vor den Doppelkandidaten auf Platz 1 der KPJ-Liste gesetzt, im Verhältniswalblock Tokio und gewann den einzigen KPJ-Sitz. Ihren Sitz im Senat hatte sie automatisch zum Wahlkampfbeginn (=Kandidatur für inkompatibles Amt) am 15. Oktober 2024 verloren. Auch 2026 wurde sie auf Platz 1 der KPJ-Liste Tokio gesetzt wiedergewählt.
Kazuhiro Koshi (jap. 越 和宏, Koshi Kazuhiro; * 23. Dezember 1964 in Ōtaki, Landkreis Kiso, Präfektur Nagano) ist ein…Kazuhiro Koshi (jap. 越 和宏, Koshi Kazuhiro; * 23. Dezember 1964 in Ōtaki, Landkreis Kiso, Präfektur Nagano) ist ein japanischer Skeletonfahrer.
Takashi Yamazaki (japanisch: 山崎 貴, Yamazaki Takashi; * 12. Juni 1964 in Matsumoto, Nagano) ist ein japanischer…Takashi Yamazaki (japanisch: 山崎 貴, Yamazaki Takashi; * 12. Juni 1964 in Matsumoto, Nagano) ist ein japanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Spezialeffektkünstler. Für seinen Film Godzilla Minus One wurde er 2024 mit einem Oscar in der Kategorie Beste visuelle Effekte ausgezeichnet.
Noriyuki Iwadare (jap. 岩垂 徳行, Iwadare Noriyuki; * 28. April 1964 in Matsumoto, Präfektur Nagano, Japan) ist ein…Noriyuki Iwadare (jap. 岩垂 徳行, Iwadare Noriyuki; * 28. April 1964 in Matsumoto, Präfektur Nagano, Japan) ist ein japanischer Komponist für Videospielmusik.
Masao Uchibori (japanisch 内堀 雅雄 Uchibori Masao; * 26. März 1964 in Nagano, Nagano) ist ein japanischer Politiker und…Masao Uchibori (japanisch 内堀 雅雄 Uchibori Masao; * 26. März 1964 in Nagano, Nagano) ist ein japanischer Politiker und seit 2014 Gouverneur von Fukushima. Uchibori, Absolvent der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, wurde nach seinem Abschluss 1986 Beamter im damaligen Ministerium für Selbstverwaltung. Von diesem wurde er zeitweise in die Präfekturverwaltungen von Fukui und Saga sowie das Finanzministerium entsandt. Bei der Reform der Zentralregierung 2001 ging das Ministerium für Selbstverwaltung im Ministerium für allgemeine Angelegenheiten auf, für das er in der Präfekturverwaltung von Fukushima tätig war, wo er zeitweise unter anderem die Umwelt- und Planungsabteilungen leitete. Von 2006 bis 2014 war er schließlich unter Gouverneur Yūhei Satō Vizegouverneur von Fukushima; ab 2011 bestimmten die Folgen von Erdbeben, Tsunami und Nuklearkatastrophe die Agenda der Präfekturverwaltung. Mit Satōs Rückzug zur Gouverneurswahl 2014 beendete Uchibori seine Ministerialbeamtenlaufbahn und kandidierte mit Unterstützung beider großer Parteien für die Nachfolge. Bei der Wahl setzte Uchibori sich mit rund 68 % der Stimmen gegen den kommunistisch gestützten ehemaligen Bürgermeister der Stadt Miyako in Iwate, Yoshihiro Kumasaka, und vier weitere Kandidaten durch. Bei den Wahlen 2018 und 2022 wurde er mit breiter nicht kommunistischer Parteienunterstützung und großen Mehrheiten für zwei weitere Amtszeiten wiedergewählt.
Toshiaki Imamura (japanisch 今村 俊明 Imamura Toshiaki; * 11. Mai 1962 in Okaya) ist ein ehemaliger japanischer…Toshiaki Imamura (japanisch 今村 俊明 Imamura Toshiaki; * 11. Mai 1962 in Okaya) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer.
Takeyuki Nakayama (jap. 中山 竹通, Nakayama Takeyuki; * 20. Dezember 1959 in Ikeda) ist ein ehemaliger japanischer…Takeyuki Nakayama (jap. 中山 竹通, Nakayama Takeyuki; * 20. Dezember 1959 in Ikeda) ist ein ehemaliger japanischer Marathonläufer. Seinen ersten bedeutenden Erfolg erzielte Nakayama 1984 mit seinem Sieg beim Fukuoka-Marathon. Im folgenden Jahr belegte er beim ersten IAAF-Weltcup-Marathon in Hiroshima den zweiten Platz hinter Ahmed Salah und gewann das Einladungsrennen beim Seoul International Marathon. 1986 siegte er in Seoul beim Marathon der Asienspiele. 1987 gewann Nakayama erneut den Fukuoka-Marathon, bei dem dieses Mal gleichzeitig die japanische Meisterschaft im Marathonlauf ausgetragen wurde. Mit seiner Siegerzeit von 2:08:18 h erzielte er eine Weltjahresbestleistung. Bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul ging Nakayama als Mitfavorit an den Start. Am Ende belegte er in 2:11:05 h den vierten Rang. Auf den drittplatzierten Ahmed Salah hatte er lediglich sechs Sekunden Rückstand. 1990 gewann Nakayama den Tokyo International Men’s Marathon. Das Marathonrennen bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1991 musste er vorzeitig aufgeben. Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona verpasste er erneut knapp eine Medaille. Kurz vor dem Ziel überholte er den Deutschen Stephan Freigang. Dieser konnte jedoch noch einmal kontern und verwies Nakayama mit nur zwei Sekunden Vorsprung auf den vierten Rang. Takeyuki Nakayama ist 1,80 m groß und hatte ein Wettkampfgewicht von 57 kg. Er war stets ein Kritiker des japanischen Leichtathletikverbands Nihon Rikuren und der Strukturen des Universitäts- und Profilaufsports in Japan. Außerdem pflegte er zeit seiner Karriere eine intensive Rivalität mit Toshihiko Seko, dem Aushängeschild des Nihon Rikuren. Es entbehrt deshalb nicht einer gewissen Ironie, dass Nakayamas Sohn Takuya 2008 von der Waseda-Universität rekrutiert wurde, für die einst auch Seko startete.
Jōji Iida (飯田 譲治 Iida Jōji, auch George Iida; * 1. März 1959 in Suwa, Nagano) ist ein japanischer Filmregisseur…Jōji Iida (飯田 譲治 Iida Jōji, auch George Iida; * 1. März 1959 in Suwa, Nagano) ist ein japanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Mangaka.
Konami Kanata (jap. こなみ かなた, Kanata Konami; * 3. Juli 1958 in der Präfektur Nagano, Japan) ist eine japanische…Konami Kanata (jap. こなみ かなた, Kanata Konami; * 3. Juli 1958 in der Präfektur Nagano, Japan) ist eine japanische Manga-Zeichnerin. Zentrales Thema ihrer Werke ist der Alltag von Hauskatzen. Sie ging auf die Futaba-Oberschule in Suwa in der Präfektur Nagano. Ihren ersten Manga als professionelle Zeichnerin veröffentlichte sie 1982 mit der Kurzgeschichte Puchi neko jamu jamu im Manga-Magazin Nakayoshi, das sich an Mädchen richtet. Das Nakayoshi-Magazin wird vom Kodansha-Verlag herausgegeben, für den sie seit ihrem Debüt arbeitet. 1986 begann sie eines ihrer bekanntesten Werke, Fuku Fuku Funya~n bzw. Fuku Fuku Nya~n. Der Comic erschien zunächst im Magazin Me und wechselte 1994 ins Be Love, das neben dem You eines der auflagenstärksten Manga-Magazine für Frauen (Josei) ist. Fuku Fuku Funya~n endete erst 2004 nach über 2100 Seiten. Ein weiterer Erfolg war Hagu hagu, das sie zwischen 1992 und 2001 gemeinsam mit Hogara Numata veröffentlichte. Zwischen 2004 und 2015 arbeitete Kanata an Kleine Katze Chi (Chi’s Sweet Home), das von einer kleinen Katze handelt, die sich verläuft und nicht mehr zu ihrer Mutter und ihren Geschwistern zurückfindet, aber stattdessen von einer Menschenfamilie aufgenommen wird. Das, für Mangas unüblich, komplett in Farbe gehaltene Chi’s Sweet Home wird seit 2004 im Morning veröffentlicht, das sich an erwachsene Männer richtet und für das renommierte Seinen-Manga-Zeichner wie Kaiji Kawaguchi und Takehiko Inoue arbeiten. Seit 2017 arbeitet sie an dem Manga Kleiner Tai und Omi Sue, der ebenfalls in den Sammelbänden komplett in Farbe erscheint.
Kazuaki Ichimura (japanisch 市村 和昭, Ichimura Kazuaki; * 11. August 1957 in Karuizawa) ist ein ehemaliger japanischer…Kazuaki Ichimura (japanisch 市村 和昭, Ichimura Kazuaki; * 11. August 1957 in Karuizawa) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer.
Yasuo Tanaka (jap. 田中 康夫 Tanaka Yasuo; * 12. April 1956 in Musashino) ist ein japanischer Schriftsteller und Politiker.…Yasuo Tanaka (jap. 田中 康夫 Tanaka Yasuo; * 12. April 1956 in Musashino) ist ein japanischer Schriftsteller und Politiker. Tanaka war zwischen 2000 und 2006 Gouverneur der Präfektur Nagano und von 2007 bis 2009 Abgeordneter des Oberhauses, von 2009 bis 2012 des Unterhauses. Ab 2005 führte er die Neue Partei Japan (Shintō Nippon). Zuletzt kandidierte er erfolglos als Kandidat der Ōsaka Ishin no Kai in der Präfektur Tokio für das Oberhaus.
Keiichi Tsuchiya (土屋圭市 Tsuchiya Kei'ichi; * 30. Januar 1956 in Tōmi Nagano) ist ein ehemaliger japanischer…Keiichi Tsuchiya (土屋圭市 Tsuchiya Kei'ichi; * 30. Januar 1956 in Tōmi Nagano) ist ein ehemaliger japanischer Automobilrennfahrer. Wegen seiner unkonventionellen Drifts ist Tsuchiya bekannt als der Drift King oder Dorikin (ドリキン) und verhalf dem Driftsport weltweit zu einer ungeahnten Popularität. Des Weiteren ist Tsuchiya auch für das Befahren von sogenannten Touge-Strecken bekannt. Das von ihm am häufigsten verwendete Fahrzeug ist ein Toyota AE86 Sprinter Trueno (in Japan auch als „Hachi-Roku“ bekannt, was „acht sechs“ bedeutet). Ein Video namens „Pluspy“ dokumentiert das Befahren Tsuchiyas von Touge-Pässen mit seinem AE86.
Kunimitsu Itō (jap. 伊藤 国光, Itō Kunimitsu; * 6. Januar 1955) ist ein ehemaliger japanischer Langstreckenläufer. 1975…Kunimitsu Itō (jap. 伊藤 国光, Itō Kunimitsu; * 6. Januar 1955) ist ein ehemaliger japanischer Langstreckenläufer. 1975 gewann er den Kumanichi-Straßenlauf und siegte bei den Asienmeisterschaften in Seoul über 5000 Meter. 1977 siegte er erneut beim Kumanichi-Straßenlauf und wurde Dritter beim Biwa-See-Marathon. Im Jahr darauf wurde er Dritter beim Beppu-Ōita-Marathon und Elfter beim Fukuoka-Marathon. 1979 folgte einem fünften Platz beim Biwa-See-Marathon eine Silbermedaille über 10.000 Meter bei den Asienmeisterschaften. Beim Marathon der Völker-Spartakiade und beim Fukuoka-Marathon wurde er jeweils Achter. 1980 gewann er den Kumanichi-Straßenlauf und wurde Dritter in Fukuoka. 1981 siegte er über 10.000 Meter bei den Asienmeisterschaften und wurde beim Weltcup in Montreal Siebter. Zum Saisonabschluss wurde er Zweiter in Fukuoka. Im darauffolgenden Jahr wurde er Neunter beim Golden Athens Marathon und Vierter in Fukuoka. 1983 schied er bei den Weltmeisterschaften in Helsinki über 10.000 Meter im Vorlauf aus und wurde Sechster in Fukuoka. 1984 wurde er Zweiter beim Peking-Marathon und Fünfter in Fukuoka. 1985 folgte einem Sieg beim Ōme-Marathon ein 77. Platz beim IAAF-Weltcup-Marathon und ein dritter Platz in Fukuoka. 1986 verteidigte er seinen Titel in Ōme. Beim Boston-Marathon wurde er Zehnter und beim Peking-Marathon Zweiter. Beim Boston-Marathon 1989 kam er auf den achten Platz. 1980 wurde er Japanischer Meister über 10.000 Meter.
Yoshiaki Shimojō (japanisch 下條 佳明 Shimojō Yoshiaki; * 10. Mai 1954 in der Präfektur Nagano) ist ein ehemaliger…Yoshiaki Shimojō (japanisch 下條 佳明 Shimojō Yoshiaki; * 10. Mai 1954 in der Präfektur Nagano) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Chieko Itō (jap. 伊東 千恵子 Itō Chieko; * 2. April 1954 in der Stadt Fujimi, Kreis Suwa, Präfektur Nagano) ist eine…Chieko Itō (jap. 伊東 千恵子 Itō Chieko; * 2. April 1954 in der Stadt Fujimi, Kreis Suwa, Präfektur Nagano) ist eine ehemalige japanische Eisschnellläuferin.
Sumie Awara (jap. 湶 純江, Awara Sumie; * 19. August 1952 in der Präfektur Nagano; † 17. Oktober 2007 in Ueda, Präfektur…Sumie Awara (jap. 湶 純江, Awara Sumie; * 19. August 1952 in der Präfektur Nagano; † 17. Oktober 2007 in Ueda, Präfektur Nagano) war eine japanische Weitspringerin. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal schied sie in der Qualifikation aus. 1977 wurde sie Fünfte beim Weltcup in Düsseldorf, und 1978 gewann sie Bronze bei den Asienspielen 1978 in Bangkok. 1979 siegte sie bei den Asienmeisterschaften in Tokio und wurde Sechste beim Weltcup in Montreal. Von 1976 bis 1979 wurde sie viermal in Folge Japanische Meisterin. Ihre persönliche Bestleistung von 6,41 m erreichte sie 1976 auf, womit sie einen japanischen Rekord aufstellte.
Joe Hisaishi (jap. 久石譲, Hisaishi Jō, bürgerlicher Name: 藤澤守, Fujisawa Mamoru; * 6. Dezember 1950 in Nakano) ist ein…Joe Hisaishi (jap. 久石譲, Hisaishi Jō, bürgerlicher Name: 藤澤守, Fujisawa Mamoru; * 6. Dezember 1950 in Nakano) ist ein japanischer Komponist, Pianist, Dirigent, Autor und Regisseur. International bekannt wurde er durch seine Musik für die Filme von Hayao Miyazaki und Takeshi Kitano.
Satomi Koike (japanisch 小池 里美 Koike Satomi; * 19. Oktober 1950 in Fujimi) ist eine ehemalige japanische…Satomi Koike (japanisch 小池 里美 Koike Satomi; * 19. Oktober 1950 in Fujimi) ist eine ehemalige japanische Eisschnellläuferin.
Osamu Naito (japanisch 内藤 修 Naito Osamu; * 14. April 1949 in Usuda; † 22. Oktober 2016) war ein japanischer…Osamu Naito (japanisch 内藤 修 Naito Osamu; * 14. April 1949 in Usuda; † 22. Oktober 2016) war ein japanischer Eisschnellläufer. Naito, der an der Nihon-Universität studierte, nahm von 1966 bis 1977 an nationalen Wettbewerben teil und wurde dabei im Jahr 1975 japanischer Meister im Großen Vierkampf. Zudem errang er bei japanischen Meisterschaften jeweils einmal den dritten und zweiten Platz. International startete er erstmals bei der Winter-Universiade 1970 in Rovaniemi, wo er den achten Platz über 5000 m errang. Zudem gewann er dort die Bronzemedaille über 10.000 m. In den folgenden Jahren lief er bei der Mehrkampf-Weltmeisterschaft 1971 in Göteborg auf den 15. Platz im Großen Vierkampf und bei den Olympischen Winterspielen 1972 in Sapporo auf den 16. Platz über 5000 m sowie auf den 12. Rang über 10.000 m. Letztmals international startete er bei der Winter-Universiade 1972 in Lake Placid, wo er den 17. Platz über 1500 m und den 12. Platz über 3000 m errang.
Okihide Hikosaka (彦坂, 興秀; * 1948) ist ein japanischer Neurowissenschaftler am National Eye Institute, einer Einrichtung…Okihide Hikosaka (彦坂, 興秀; * 1948) ist ein japanischer Neurowissenschaftler am National Eye Institute, einer Einrichtung der National Institutes of Health in Bethesda, Maryland. Er ist vor allem für seine Arbeiten zur Bedeutung der Basalganglien für das Verhalten, für bewusste Entscheidungen und automatisierte Handlungen bekannt. Hikosaka erwarb 1973 einen M.D. an der Universität Tokio und mit einer Arbeit über das vestibulo-okuläre Hirnstammsystem 1978 bei Hiroshi Shimazu einen Ph.D. ebendort. Ab 1978 war Hikosaka Dozent an der Universität Toho im Tokioter Bezirk Ōta, ab 1979 Assistenzprofessor. Gleichzeitig arbeitete er als Postdoktorand von 1979 bis 1982 bei Robert H. Wurtz am National Eye Institute. 1983 wurde Hikosaka Associate Professor an der Universität Toho. 1988 wechselte er als Professor an das Nationale Japanische Institut für Physiologie (生理学研究所, Seirigaku kenkyuujo) in Okazaki, bevor er 1993 an die Universität Juntendo wieder nach Tokio wechselte. Seit 2002 ist Hikosaka Forschungsgruppenleiter für Sensomotorik, wieder am National Eye Institute in Bethesda, Maryland. Hikosaka befasst sich mit der Kontrolle von Augenbewegungen, mit der Funktion von Basalganglien und dopaminergen Nervenzellen sowie mit den neuronalen Mechanismen von Motivation, Belohnung, prozeduralem Lernen und visuell-räumlicher Aufmerksamkeit. Seine Forschungen haben besondere Bedeutung für das Verständnis von Erkrankungen wie Depression, Morbus Parkinson, Abhängigkeit oder Schizophrenie, die durch Störungen von (Bewegungs-)Motivation und belohnungsabhängigen Entscheidungen geprägt sind. Seit 2024 zählt der Medienkonzern Clarivate ihn aufgrund der Zahl der Zitationen zu den Favoriten auf einen Nobelpreis (Clarivate Citation Laureates). 2011 wurde Hikosaka in die American Academy of Arts and Sciences gewählt, 2026 zum Mitglied der National Academy of Sciences. Er erhielt 2015 den Golden Brain Award der Minerva Foundation und 2018 den Gruber-Preis für Neurowissenschaften der Peter and Patricia Gruber Foundation. Okihide Hikosaka lebt in Bethesda, Maryland. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Iwao Kitahara (jap. 北原 巌男, Kitahara Iwao; * 20. Juli 1947 in Ina, Präfektur Nagano, Japan) ist ein ehemaliger Beamter…Iwao Kitahara (jap. 北原 巌男, Kitahara Iwao; * 20. Juli 1947 in Ina, Präfektur Nagano, Japan) ist ein ehemaliger Beamter der Verteidigungsbehörde (Bōei-chō) und Botschafter aus Japan.
Buronson (jap. 武論尊; * 16. Juni 1947 in der Präfektur Nagano, Japan) ist ein japanischer Comicautor. Er ist auch unter…Buronson (jap. 武論尊; * 16. Juni 1947 in der Präfektur Nagano, Japan) ist ein japanischer Comicautor. Er ist auch unter seinem eigentlichen Namen Yoshiyuki Okamura (岡村 善行, Okamura Yoshiyuki) und unter dem weiteren Pseudonym Shō Fumimura (史村 翔, Fumimura Shō) bekannt. Nachdem er bei den Japanischen Luftselbstverteidigungsstreitkräften gearbeitet hatte, wurde er Assistent beim Manga-Zeichner Hiroshi Motomiya. Ab 1972 schrieb er Szenarios für Mangas, die sich an eine männliche Zielgruppe richteten, zunächst vor allem für Jungen, später für Erwachsene. Im Manga-Magazin Shōnen Jump kam von 1975 bis 1979 sein erster Erfolg Doberman Keiji (ドーベルマン刑事) heraus; diese Serie setzte Shinji Hiramatsu nach seinen Vorlagen zeichnerisch um. Es folgten weitere Titel für dieses Magazin, unter anderem gemeinsam mit Jirō Kuwata und Kaoru Shintani. Buronsons längstes und mit über 60 Millionen verkauften Exemplaren kommerziell erfolgreichstes Werk ist Fist of the North Star (北斗の拳 Hokuto no Ken), das von 1983 bis 1988 in Shōnen Jump veröffentlicht wurde. Die Zeichnungen bei dieser Serie um einen Kampfsportler, der die Schwachen und Unschuldigen beschützt, kreierte Tetsuo Hara. Gemeinsam mit Kentarō Miura entstanden von 1989 bis 1992 die Comics Ōrō (王狼), Ōrō-den (王狼伝) und Japan (ジャパン). Seit 1990 arbeitet Buronson mit dem Zeichner Ryōichi Ikegami zusammen, mit dem er gemeinsam Sanctuary (サンクチュアリ), Strain, Heat und Ha – Lord (覇-LORD-) schuf; aus dieser Zusammenarbeit sind bereits über 40 Bücher hervorgegangen. 2002 gewann Buronson für Heat den Shōgakukan-Manga-Preis. Von 2002 bis 2004 schrieb er für Hidenori Hara die Serie G – Gokudo Girl. Neben Ha – Lord, das seit 2004 im Magazin Big Comic Superior läuft, arbeitet der Autor mit Tetsuo Hara aktuell auch an der Fortsetzung von Fist of the North Star: Sōten no Ken (蒼天の拳). Diese erscheint seit 2004 im Magazin Comic Bunch.
Mitsuko Shirai (jap. 白井 光子 Shirai Mitsuko; * 28. Mai 1947 in Nagano, Japan) ist eine japanische Sängerin in den…Mitsuko Shirai (jap. 白井 光子 Shirai Mitsuko; * 28. Mai 1947 in Nagano, Japan) ist eine japanische Sängerin in den Stimmlagen Sopran und Mezzosopran.
Tamio Dejima (jap. 出嶋 民雄 Dejima Tamio; * 21. Februar 1947 in Nagano) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer.…Tamio Dejima (jap. 出嶋 民雄 Dejima Tamio; * 21. Februar 1947 in Nagano) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer. Dejima, der an der Rikkyō-Universität studierte und sich auf die Kurzdistanzen spezialisiert hatte, nahm von 1963 bis 1976 meist an nationalen Rennen teil und trat international erstmals in der Saison 1967/68 in Erscheinung. Dabei wurde er bei der Winter-Universiade 1968 in Innsbruck Vierter über 500 m und belegte in Grenoble bei seiner einzigen Teilnahme an Olympischen Winterspielen den 33. Platz über 500 m. Bei der Sprintweltmeisterschaft 1971 in Inzell lief er auf den 24. Platz. Seine beste Platzierung bei japanischen Mehrkampfmeisterschaften erreichte er in den Jahren 1966, 1967, 1970 und 1971 mit dem siebten Platz.
Naoki Inose (jap. 猪瀬 直樹 Inose Naoki; * 20. November 1946 in Iiyama, Präfektur Nagano) ist ein japanischer Publizist und…Naoki Inose (jap. 猪瀬 直樹 Inose Naoki; * 20. November 1946 in Iiyama, Präfektur Nagano) ist ein japanischer Publizist und Politiker (parteilos→Nippon Ishin no Kai) und Verhältniswahlabgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des Nationalparlaments. Von 2012 bis 2013 war er Gouverneur der Präfektur Tokio. Inose absolvierte ein Studium an der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Shinshū-Universität in Matsumoto. Als Student kam er in der Studentenbewegung der 1960er Jahre mit der „Neuen Linken“ (shin-sayoku) in Berührung und führte 1969 die lokale Sektion der Zenkyōtō (全共闘), die ein Hauptakteur des studentischen Protests der ausgehenden 1960er Jahre war – nach der Organisation manchmal auch als Zenkyōtō-Aufstand, Generation Zenkyōtō u. ä. bezeichnet. Nach seinem Abschluss zog er in die Hauptstadt, heiratete, arbeitete für einen Verlag und absolvierte das Graduiertenkolleg der Meiji-Universität. In den 1980er Jahren begann er zu schreiben, auf sein Debüt 1983 folgten zahlreiche Veröffentlichungen, vor allem zur modernen Gesellschaft und jüngeren Geschichte Japans. In direkten Kontakt mit der Politik kam er 2001, als er Mitglied eines Beratungsgremiums des Kabinetts Koizumi zur Verwaltungsreform wurde, 2002 eines Ausschusses zur Förderung der Privatisierung der vier öffentlichen Straßenbetreiber (dōro kankei yon-kōdan), dem er bis 2005 angehörte. Gleichzeitig lehrte er als Gastprofessor an der Universität Tokio, ab 2006 als außerordentlicher Professor an der Tōkyō Kōgyō Daigaku. 2007 wurde er Mitglied einer Kommission, die den Premierminister zu Reformen zur Dezentralisierung berät. Im Juni 2007 berief ihn Tokios Gouverneur Shintarō Ishihara kurz nach seiner Wiederwahl im April als einen der vier Vizegouverneure Tokios. Als Ishihara im Oktober 2012 zurücktrat, wurde Inose geschäftsführender Gouverneur, bis er selbst seine Kandidatur bei der bevorstehenden Neuwahl im Dezember 2012 erklärte. Seine Kandidatur wurde von Ishihara und den Mitte-rechts-Parteien unterstützt; gegen den Links-gestützten Kenji Utsunomiya und sieben weitere Konkurrenten setzte sich Inose mit Zweidrittelmehrheit und einem absoluten Stimmenrekord von über 4,3 Millionen Stimmen durch. Er trat das Amt sofort an. Im Dezember 2013 kündigte Inose im Spendenskandal um die Krankenhausgruppe Tokushūkai der Familie des Shūgiin-Abgeordneten Takeshi Tokuda seinen Rücktritt an. Im Zuge des Skandals wurden wegen Verstoß gegen das Wahlgesetz zu öffentlichen Ämtern seine Bürgerrechte für fünf Jahre eingeschränkt. Von 2015 bis 2022 war Inose als „Sonderberater“ (tokubetsu komon) für Präfektur und Stadt Osaka tätig, die beide von der Ishin no Kai regiert werden. Für die Nippon Ishin no Kai trat Inose bei der Sangiin-Wahl 2022 im landesweiten Verhältniswahlwahlkreis an, erhielt 44.211 Stimmen und damit den fünften Platz auf der Liste, was bei acht Ishin-Sitzen insgesamt den Einzug ins Nationalparlament bedeutete.
Jitsuko Saitō (japanisch 斎藤 実子 Saitō Jitsuko; * 18. Mai 1946) ist eine ehemalige japanische Eisschnellläuferin. Saitō…Jitsuko Saitō (japanisch 斎藤 実子 Saitō Jitsuko; * 18. Mai 1946) ist eine ehemalige japanische Eisschnellläuferin. Saitō nahm von 1963 bis 1968 an nationalen Wettbewerben teil und errang in den Jahren 1964, 1965 sowie 1968 jeweils den vierten Platz bei japanischen Meisterschaften im Mini-Mehrkampf. International startete sie ausschließlich in der Saison 1967/68. Dabei belegte sie bei der Mehrkampf-Weltmeisterschaft 1968 in Helsinki den 31. Platz im Mini-Mehrkampf und bei den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble den 26. Platz über 1500 m sowie den 20. Rang über 3000 m.
Ken’ichi Mikawa (japanisch 美川憲一 Mikawa Ken’ichi; * 15. Mai 1946 in Suwa, Präfektur Nagano in Japan als 百瀬 由一 Momose…Ken’ichi Mikawa (japanisch 美川憲一 Mikawa Ken’ichi; * 15. Mai 1946 in Suwa, Präfektur Nagano in Japan als 百瀬 由一 Momose Yoshikazu) ist ein Enka-Sänger, welcher 26-mal zum Kōhaku Uta Gassen eingeladen wurde. Er debütierte 1965 und schaffte 1980 nach zwei Skandalen ein Comeback als Transvestitkünstler. Dieses Image führt er bis heute fort.
Mutsuo Naganuma (jap. 長沼六男 Naganuma Mutsuo; * 1945 in der Präfektur Nagano, Japan) ist ein japanischer Kameramann. 1968…Mutsuo Naganuma (jap. 長沼六男 Naganuma Mutsuo; * 1945 in der Präfektur Nagano, Japan) ist ein japanischer Kameramann. 1968 trat er dem Produktionsstudio Shōchiku bei und arbeitete dort als Kameraassistent. Der 1978 erschienene Film Shin Ningen Shikkaku war sein erstes unabhängiges Werk als Kameramann. In den 1980er Jahren arbeitete er unter anderem mit dem Regisseur Shinji Sōmai zusammen an dessen preisgekrönten Arbeiten Gyoei no mure und Hikaru onna. 1985 erschien Genji Nakamuras Go for Break. Bei dem Actionfilm über eine Gruppe von Oberschülern, die eine andere Oberschule bewaffnet überfällt, um Geld zu erpressen, war Naganuma für die Kamera ebenso zuständig wie bei dem 26. Zatōichi-Film von Regisseur, Hauptdarsteller, Produzent und Drehbuchautor Shintarō Katsu. Anerkennung wurde ihm durch seine Mitarbeit an Junya Satos Drama O-Roshiya-koku suimu-dan zuteil, für das er bei der Verleihung der Japanese Academy Awards 1993 seine erste Nominierung und gleichzeitig seinen ersten Sieg in der Kategorie Beste Kamera erhielt. Für Tamasaburo Bandos Sehnsucht und für Yōji Yamadas Gakko war er im darauffolgenden Jahr erneut nominiert, wurde aber nicht ausgezeichnet. Gakko markierte die erste Zusammenarbeit zwischen ihm und Yōji Yamada. Neben den drei Fortsetzungen von Gakko, für die er zwei weitere Male bei den Japanese Academy Awards nominiert war, entstand unter Yamadas Regie auch das Samurai-Drama Samurai der Dämmerung (2002). Für die Kamera bei Samurai der Dämmerung, die laut einem Kritiker „[…] meist aus der typisch japanischen Tiefebene, aber einfach so, ohne formalen Ehrgeiz [beobachtet]“, erhielt er 2003 den Japanese Academy Award und den Kamerapreis beim Mainichi-Filmwettbewerb. 2005 war er erneut für den Japanese Academy Award nominiert, für einen weiteren Historienfilm Yamadas, The Hidden Blade, und Kiyoshi Sasabes Mysteryfilm Hanochi. 2006 übernahm er die Kamera bei Yōji Yamadas Drama Love and Honor – Bushi no ichibun über die Beziehung eines blinden Samurais zu seiner Ehefrau. Bei den Japanese Academy Awards 2007 konnte er sich mit Bushi no ichibun unter anderem gegen Hideo Yamamoto durchsetzen und gewann seinen dritten Japanese Academy Award.
Kenji Maruyama (japanisch 丸山 健二 Maruyama Kenji; geboren 23. Dezember 1943 in der Präfektur Nagano) ist ein japanischer…Kenji Maruyama (japanisch 丸山 健二 Maruyama Kenji; geboren 23. Dezember 1943 in der Präfektur Nagano) ist ein japanischer Schriftsteller.
Kaneko Takahashi (jap. 高橋 カネ子 Takahashi Kaneko; * 26. September 1942 in Karuizawa) ist eine ehemalige japanische…Kaneko Takahashi (jap. 高橋 カネ子 Takahashi Kaneko; * 26. September 1942 in Karuizawa) ist eine ehemalige japanische Eisschnellläuferin. Takano nahm von 1962 bis 1971 an internationalen Wettbewerben teil. Dabei kam sie bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1962 in Imatra auf den 11. Platz und bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1963 in Karuizawa auf den 26. Rang im Mini-Mehrkampf. In der Saison 1963/64 belegte sie bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1964 in Kristinehamn den 14. Platz im Mini-Mehrkampf und bei den Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck den 24. Platz über 500 m, jeweils den 18. Rang über 1000 m und 1500 m sowie den 16. Platz über 3000 m. Letztmals international startete sie bei der Sprintweltmeisterschaft 1971 in Inzell, wobei sie den 22. Platz im Sprint-Mehrkampf errang. Bei japanischen Meisterschaften wurde sie einmal Zweite und dreimal Dritte im Mini-Mehrkampf.
Shūji Kobayashi (japanisch 小林 秀司, Kobayashi Shūji; * 17. April 1939 in Chino) ist ein ehemaliger japanischer…Shūji Kobayashi (japanisch 小林 秀司, Kobayashi Shūji; * 17. April 1939 in Chino) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer. Kobayashi, der an der Meiji-Universität studierte, nahm von 1956 bis 1962 an nationalen Rennen teil und trat international erstmals bei den Olympischen Winterspielen 1960 in Squaw Valley in Erscheinung. Dort belegte er den 34. Platz über 1500 m, den 24. Rang über 5000 m und den 21. Platz über 10.000 m. Im folgenden Jahr lief er bei der Mehrkampfweltmeisterschaft in Göteborg auf den 34. Platz im Großen Vierkampf. Letztmals international startete er bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1962 in Moskau, wo er den 37. Platz im Großen Vierkampf errang. Seine beste Platzierung bei japanischen Mehrkampfmeisterschaften erreichte er im Jahr 1959 mit dem dritten Platz.
Ikuko Yoda (japanisch 依田 郁子 Yoda Ikuko, verheiratete Miyamaru, 宮丸; * 30. September 1938 in Nagano; † 14. Oktober 1983…Ikuko Yoda (japanisch 依田 郁子 Yoda Ikuko, verheiratete Miyamaru, 宮丸; * 30. September 1938 in Nagano; † 14. Oktober 1983 in Tokio) war eine japanische Hürdenläuferin und Sprinterin. 1962 siegte sie bei den Asienspielen in Jakarta über 80 m Hürden und gewann Silber über 100 m. Bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio wurde sie Fünfte über 80 m Hürden und schied im Vorlauf der 4-mal-100-Meter-Staffel aus. Dreimal wurde sie Japanische Meisterin über 80 m Hürden (1960, 1961, 1963), zweimal über 100 m (1959, 1961) und einmal über 200 m (1958). Im Alter von 45 Jahren beging sie Suizid.
Tanaka Noboru (japanisch 田中 登; * 15. August 1937 in Hakuba, Nagano in Japan; † 4. Oktober 2006 in Tokio) war ein…Tanaka Noboru (japanisch 田中 登; * 15. August 1937 in Hakuba, Nagano in Japan; † 4. Oktober 2006 in Tokio) war ein japanischer Filmregisseur, der für seine Nikkatsu-Roman porno-Filme bekannt war, darunter drei von der Kritik anerkannte Filme, die als Shōwa-Trilogie bekannt sind: Die Geschichte der Abe Sada (実録阿部定, Jitsuroku Abe Sada) (1975), Watcher in the Attic (江戸川乱歩猟奇館 屋根裏の散歩者, Edogawa Rampo ryōkikan: yaneura no sanposha) (1976) und Beauty's Exotic Dance: Torture! (発禁本「美人乱舞」より責める!, Hakkimbon "Bijin ranbu" yori: Semeru!) (1977), alle drei mit der Nikkatsu Roman porno Königin Junko Miyashita in der Hauptrolle. Der erste Film dieser Trilogie erzählte die Geschichte von Sada Abe ein Jahr vor Nagisa Ōshimas internationalem Film Im Reich der Sinne (愛のコリーダ, Ai no korīda) (1976), der die gleiche Geschichte erzählte. Obwohl seine Karriere zu seiner Zeit im Schatten von Regisseuren wie Tatsumi Kumashiro und Chūsei Sone stand, wird Tanaka heute von vielen Kritikern als der beste von Nikkatsus Roman porno-Regisseuren betrachtet.
Jin Murai (jap. 村井 仁, Murai Jin; * 28. März 1937 in Kiso-Fukushima (heute: Kiso), Präfektur Nagano) ist ein japanischer…Jin Murai (jap. 村井 仁, Murai Jin; * 28. März 1937 in Kiso-Fukushima (heute: Kiso), Präfektur Nagano) ist ein japanischer Politiker und von 2006 bis 2010 parteiloser Gouverneur der Präfektur Nagano. Zuvor war er Shūgiin-Abgeordneter der Liberaldemokratischen Partei und als Vorsitzender der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit Minister im Kabinett Koizumi. Murai schloss 1959 sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Tokio ab und wurde anschließend Beamter im MITI. Zwischenzeitlich war er für die japanischen Botschaften in Lagos und Canberra tätig. Bei der Shūgiin-Wahl 1986 kandidierte er erfolgreich für die LDP im 4. Wahlkreis Nagano für das Shūgiin und wurde danach fünfmal wiedergewählt. Von 1991 bis 1992 war er parlamentarischer Staatssekretär im Finanzministerium. 1993 wechselte er zur Erneuerungspartei, später zur Neuen Fortschrittspartei. Nach deren Auflösung kehrte er in die LDP zurück. Premierminister Jun’ichirō Koizumi ernannte ihn 2001 zum Vorsitzenden der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit und Staatsminister für Katastrophenschutz. Bei der Shūgiin-Wahl 2005 trat Murai nicht mehr an, um 2006 als Parteiloser bei der Gouverneurswahl in Nagano anzutreten. Seine Kandidatur gegen den Amtsinhaber Yasuo Tanaka wurde von den damaligen Regierungsparteien LDP und Kōmeitō unterstützt. Er gewann die Wahl mit 612.725 zu 534.229 Stimmen. Eine umstrittene Maßnahme seiner Amtszeit war die Aufhebung eines Moratoriums auf Dammbauten, das Tanaka erlassen hatte. Auch schaffte er das demonstrativ eingerichtete gläserne Büro seines Vorgängers ab.
Masatoshi Wakabayashi (jap. 若林 正俊, Wakabayashi Masatoshi; * 4. Juli 1934 in Shinonoi (heute: Nagano), Präfektur Nagano…Masatoshi Wakabayashi (jap. 若林 正俊, Wakabayashi Masatoshi; * 4. Juli 1934 in Shinonoi (heute: Nagano), Präfektur Nagano; † 11. November 2023 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und Minister. Er war zuletzt Abgeordneter des Sangiin, des japanischen Oberhauses, für den Wahlkreis Nagano und gehörte innerhalb der LDP der Machimura-Faktion an. Wakabayashi war Absolvent der Universität Tokio und wurde nach Abschluss seines Studiums 1957 Beamter im Ministerium für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei. 1983 verließ er das Ministerium und wurde erstmals ins Shūgiin, das Unterhaus, gewählt. Von 1989 bis 1990 war Wakabayashi parlamentarischer Staatssekretär in der Behörde für Management und Koordination. Nachdem er 1990 seinen Sitz verloren hatte, wurde er bei der Shūgiin-Wahl 1993 wiedergewählt. 1996 wurde er unter neuem Wahlrecht wieder abgewählt. 1998 wurde Wakabayashi schließlich ins Sangiin gewählt und schloss sich der Machimura-Faktion an. Im Kabinett von Premierminister Shinzō Abe wurde Wakabayashi 2006 zum Umweltminister berufen, wobei er nach dem Selbstmord von Toshikatsu Matsuoka und dem Rücktritt von Norihiko Akagi jeweils kommissarisch das Landwirtschaftsministerium mitübernahm. Nach der Kabinettsumbildung im August 2006 gehörte er dem Kabinett zunächst nicht mehr an, wurde aber nach dem Rücktritt von Takehiko Endō dessen Nachfolger als Landwirtschaftsminister. Premierminister Yasuo Fukuda beließ ihn bei Amtsantritt auf seinem Posten, ersetzte ihn aber im August 2008 durch Seiichi Ōta. Im April 2010 reichte er seinen Rücktritt als Abgeordneter ein, nachdem bekannt geworden war, dass er bei (elektronischen) Abstimmungen für den abwesenden Fraktionskollegen Mikio Aoki ohne dessen Zustimmung abgestimmt hatte. Seinen Sitz gewann bei der regulären Wahl im Juli 2010 sein ältester Sohn Kenta.