Takehiro Kashima (japanisch 鹿島 丈博 Kashima Takehiro; * 16. Juli 1980 in Osaka) ist ein ehemaliger japanischer…Takehiro Kashima (japanisch 鹿島 丈博 Kashima Takehiro; * 16. Juli 1980 in Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner.
Yūji Tachikawa (jap. 立川 裕二, Tachikawa Yūji) (* um 1979) ist ein japanischer theoretischer Physiker, der sich mit…Yūji Tachikawa (jap. 立川 裕二, Tachikawa Yūji) (* um 1979) ist ein japanischer theoretischer Physiker, der sich mit supersymmetrischen Feldtheorien befasst. Er ist Professor an der Universität Tokio. Tachikawa erhielt 2004 seinen Master-Abschluss (Seiberg-Witten theory and instanton counting), wurde 2006 bei Tōru Eguchi an der Universität Tokio promoviert und war als Post-Doktorand bis 2011 bei Nathan Seiberg am Institute for Advanced Study. 2012 wurde er Assistant Professor am Kavli Institute for the Physics and Mathematics of the Universe (IPMU) der Universität Tokio und kurz darauf Associate Professor an der Elementarteilchentheoriegruppe der Universität Tokio. Er befasst sich mit supersymmetrischen Stringtheorien und Eichtheorien in verschiedenen Dimensionen und mit unterschiedlicher Anzahl supersymmetrischer Ladungen und fand dabei neue Verbindungen der Theorien untereinander (Dualitäten). So fand er mit Davide Gaiotto und Luis Alday 2010, dass sechsdimensionale N=(2,0) superkonforme Feldtheorien, die auf einer Fläche kompaktifiziert werden, eine vierdimensionale Eichtheorie ergeben, die über eine nach den Autoren benannte AGT-Korrespondenz mit einer einfachen konformen Feldtheorie (Liouville-Feldtheorie) auf der Fläche zusammenhängen. Für 2016 erhielt er den New Horizons in Physics Prize. Er ist eingeladener Sprecher auf dem ICM 2018 (On Categories of Quantum Field Theories).
Kyoko Nozaki (* 1964) ist eine japanische Chemikerin und Hochschullehrerin an der Universität Tokio (Metallorganische…Kyoko Nozaki (* 1964) ist eine japanische Chemikerin und Hochschullehrerin an der Universität Tokio (Metallorganische Chemie, homogene Katalyse, Makromolekulare Chemie). Kyoko Nozaki studierte an der Universität Kyōto mit dem Bachelor-Abschluss in Chemieingenieurwesen 1986 und der Promotion 1991 bei K. Utimoto (Dissertation Studies on Triethylborane Induced Radical Reactions with Hydrides of Group14 Elements), war dort 1991 bis 1999 Instructor und 1999 bis 2002 Assistenzprofessor und wurde 2002 Assistenzprofessor und 2003 Professor an der Universität Tokio. Sie befasst sich mit metallorganischer Chemie (chirale Übergangsmetallkomplexe für asymmetrische Katalyse, neue organische Transformationen mit organometallischen Verbindungen), Chemie organischer Borverbindungen und Polymerkatalyse. 2008 erhielt sie den Saruhashi Preis für japanische Naturwissenschaftlerinnen. 2012 war sie Organometallics Lecturer der American Chemical Society, 2013 Schlenk Lecturer, 2015 Tarrant Lecturer an der Universität Florida und 2015 erhielt sie den Arthur K. Doolittle Award der American Chemical Society (für Coordination Copolymerization of Olefins with Polar Monomers Catalyzed Pd Complexes of Unsymmetrical Bidentate Ligands). Außerdem erhielt sie 2008 den Mukaiyama Award der japanischen Gesellschaft für synthetische organische Chemie, 2009 den Catalysis Science Award von Mitsui Chemicals und die Nagoya Silbermedaille. 2018 war sie Karl Ziegler Gastprofessor am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung (Vortrag: Coordination copolymerization of propylene with polar monomers). Sie hielt 2019 einen Plenarvortrag (die August-Wilhelm-von-Hofmann-Vorlesung) auf dem GDCh-Wissenschaftsforum Chemie (Toward Efficient Utilization of Renewable Resources). Für 2021 wurde Nozaki der L’Oréal-UNESCO-Preis zugesprochen. Ebenfalls 2021 wurde sie in die American Academy of Arts and Sciences gewählt, 2024 zum Mitglied der National Academy of Sciences und zum Auswärtigen Mitglied der Royal Society.
Naoto Nagaosa (jap. 永長 直人, Nagaosa Naoto; * 21. Februar 1958 in Japan) ist ein japanischer Physiker und Professor für…Naoto Nagaosa (jap. 永長 直人, Nagaosa Naoto; * 21. Februar 1958 in Japan) ist ein japanischer Physiker und Professor für Physik an der Universität Tokio.
Kōji Gushiken (jap. 具志堅 幸司, Gushiken Kōji; * 12. November 1956 in der Präfektur Osaka) ist ein ehemaliger japanischer…Kōji Gushiken (jap. 具志堅 幸司, Gushiken Kōji; * 12. November 1956 in der Präfektur Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Turner und zweifacher Olympiasieger. Er nahm an den Olympischen Sommerspielen 1984 in Los Angeles teil und konnte insgesamt fünf Medaillen gewinnen. Er siegte im Einzelmehrkampf und an den Ringen und gewann die Silbermedaille im Pferdsprung. Im Reck und im Mannschaftsmehrkampf holte er Bronze. Bei Turn-Weltmeisterschaften konnte er insgesamt neun Medaillen holen. 1981 wurde er in Moskau Weltmeister auf dem Barren. 1985 brach er sein Sprunggelenk und konnte drei Monate lang nicht trainieren. Dies verhinderte seinen Auftritt an den Turn-Weltmeisterschaften 1985. Nach dem Chunichi Cup 1985 gab er seinen Rücktritt bekannt.
Shizuo Akira (jap. 審良 静男, Akira Shizuo; * 27. Januar 1953 in Higashiōsaka, Präfektur Osaka) ist ein japanischer…Shizuo Akira (jap. 審良 静男, Akira Shizuo; * 27. Januar 1953 in Higashiōsaka, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Immunologe. Er ist ein Professor an der Universität Osaka, der bahnbrechende Entdeckungen im Feld der Immunitätsforschung gemacht hat.
Yūsuke Nakamura (japanisch 中村 祐輔 Nakamura Yūsuke; * 8. Dezember 1952 in Osaka) ist ein japanischer Genetiker und…Yūsuke Nakamura (japanisch 中村 祐輔 Nakamura Yūsuke; * 8. Dezember 1952 in Osaka) ist ein japanischer Genetiker und Krebsforscher. Er ist bekannt für seine bahnbrechende Forschung zu Markern des genetischen Polymorphismus (darunter VNTR und SNP) und für seine Beiträge zu genomweiten Untersuchungen von Assoziationen (genomweite Assoziationsstudie), womit wichtige Grundlagen der personalisierten Medizin in der Krebstherapie geschaffen wurden.
Machiko Satonaka (japanisch 里中 満智子 Satonaka, Machiko; geboren am 24. Januar 1948 in Ōsaka) ist eine japanische Mangaka…Machiko Satonaka (japanisch 里中 満智子 Satonaka, Machiko; geboren am 24. Januar 1948 in Ōsaka) ist eine japanische Mangaka, die ihr erstes Werk 1964 veröffentlichte.
Toshio Hirano (jap. 平野 俊夫, Hirano Toshio; * 7. April 1947 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Immunologe. Er…Toshio Hirano (jap. 平野 俊夫, Hirano Toshio; * 7. April 1947 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Immunologe. Er ist bekannt für die Entdeckung von Interleukin-6.
Sadatoshi Kumagai (japanisch 熊谷 貞俊 Kumagai Sadatoshi; * 1. Januar 1945) ist ein japanischer Wissenschaftler und…Sadatoshi Kumagai (japanisch 熊谷 貞俊 Kumagai Sadatoshi; * 1. Januar 1945) ist ein japanischer Wissenschaftler und Politiker. Er kandidierte 2008 für den Gouverneursposten der Präfektur Osaka und war von 2009 bis 2012 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus, für die Parteien von Ichirō Ozawa (Demokratische Partei, Kokumin no Seikatsu ga Daiichi, Nippon Mirai no Tō). Bis Dezember 2007 war Kumagai Professor für Systems und Electric Power Engineering an der Universität Osaka. Er verließ die Universität, um als Parteiloser bei der Gouverneurswahl am 27. Januar 2008 anzutreten. Er wurde von der Demokratischen Partei, der Sozialdemokratischen Partei und der Neuen Partei Japan unterstützt. Seine Hauptkonkurrenten im Wahlkampf waren der Staranwalt Tōru Hashimoto, der von der Regierungspartei LDP unterstützt wurde, und der KPJ-gestützte Professor Shōji Umeda, nachdem die amtierende Gouverneurin Fusae Ōta angekündigt hatte, nicht wieder anzutreten. Im Oktober 2007 hatte bereits ein LDP-Kandidat die Bürgermeisterwahl von Osaka an den oppositionsgestützten Kunio Hiramatsu verloren. Bei der landesweit beachteten Wahl unterlag er aber deutlich Hashimoto, der fast doppelt so viele Stimmen erhielt wie er (Hashimoto 1.832.857, Kumagai 999.082, Umeda 518.563). Bei der Wahl am 30. August 2009 wurde Kumagai über die Liste der Demokratischen Partei im Verhältniswahlblock Kinki ins Shūgiin gewählt. Im Februar 2011 gehörte Kumagai zur Minshutō Seiken Kōtai ni Sekinin o motsu Kai, einer Gruppe von 16 demokratischen Abgeordneten, die wegen des innerparteilichen Disziplinarverfahrens gegen Ichirō Ozawa drohten, gegen die Haushaltsgesetze der eigenen Regierung zu stimmen. 2012 folgte er Ozawa zusammen mit weiteren Gegnern der von der Parteiführung verfolgten Verdopplung der Mehrwertsteuer aus der Demokratischen Partei in die Kokumin no Seikatsu ga Daiichi, dann die Nippon Mirai no Tō. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 trat er erneut nur über den Verhältniswahlblock an: Hinter zwölf Wahlkreiskandidaten, die sich den Listenplatz 1 teilten, kandidierte er auf Platz 13; die Mirai no Tō gewann nur ein Verhältniswahlmandat in Kinki.
Tadamitsu Kishimoto (japanisch 岸本 忠三, Kishimoto Tadamitsu; * 7. Mai 1939 in Tondabayashi, Präfektur Osaka) ist ein…Tadamitsu Kishimoto (japanisch 岸本 忠三, Kishimoto Tadamitsu; * 7. Mai 1939 in Tondabayashi, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Immunologe.
Fumiko Yonezawa (米沢 富美子; * 19. Oktober 1938 in Suita, Japan; † 17. Januar 2019 in Tokio, Japan) war eine japanische…Fumiko Yonezawa (米沢 富美子; * 19. Oktober 1938 in Suita, Japan; † 17. Januar 2019 in Tokio, Japan) war eine japanische Physikerin und Hochschullehrerin. Sie war die erste Frau, die zur Präsidentin der Japanischen Physikalischen Gesellschaft ernannt wurde, und die erste Japanerin, die an der Keele University in Staffordshire in England studierte. Sie gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Fakultät für Physik an der Fakultät für Naturwissenschaften und Technologie der Keiō-Universität.
Ikuo Kushiro (jap. 久城 育夫, Kushiro Ikuo; * 30. März 1934 in Osaka, Japan) ist ein japanischer Petrologe und emeritierter…Ikuo Kushiro (jap. 久城 育夫, Kushiro Ikuo; * 30. März 1934 in Osaka, Japan) ist ein japanischer Petrologe und emeritierter Professor der Universität Tokio. Kushiros Verdienste liegen im Gebiet der experimentellen Petrologie, seine Experimente an Peridotiten trugen wesentlich zum Verständnis der Entstehung von Magma unter ozeanischen Rücken und Inselbögen bei.
Akito Arima (japanisch 有馬 朗人, Arima Akito; * 13. September 1930 in Osaka, Japan; † 7. Dezember 2020 in Tokio) war ein…Akito Arima (japanisch 有馬 朗人, Arima Akito; * 13. September 1930 in Osaka, Japan; † 7. Dezember 2020 in Tokio) war ein japanischer theoretischer Kernphysiker und Politiker (Liberaldemokratische Partei).
Leo Esaki (jap. 江崎 玲於奈, Esaki Reona; * 12. März 1925 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Physiker. Bekannt…Leo Esaki (jap. 江崎 玲於奈, Esaki Reona; * 12. März 1925 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Physiker. Bekannt wurde er durch die Erfindung der Esaki-Diode. Esaki studierte Physik an der Universität Tokio und machte 1947 seinen Bachelor of Science, 1959 erreichte er den akademischen Grad Doktor und wurde mit dem Asahi-Preis ausgezeichnet. Ab 1956 war er Wissenschaftler bei Sony und ab 1960 bis 1992 bei IBM an deren Thomas J. Watson Research Center. 1992 bis 1998 war er Präsident der Universität Tsukuba. 2000 bis 2005 war er Präsident des Shibaura Institute of Technology und ab 2006 des Yokohama College of Pharmacy. Leo Esaki erhielt 1973 zusammen mit Ivar Giaever und Brian David Josephson den Physik-Nobelpreis für experimentelle Entdeckungen, die das Tunnel-Phänomen in Halb- beziehungsweise Supraleitern betrafen. 1974 wurde er als Bunka Kōrōsha, als Person mit besonderen kulturellen Verdiensten geehrt und zugleich mit dem vom Kaiser verliehen Kulturorden ausgezeichnet. 1991 erhielt er die IEEE Medal of Honor und 1998 den Japan-Preis. Seit 1974 ist er Mitglied der American Academy of Arts and Sciences, seit 1975 der Japanischen Akademie der Wissenschaften, seit 1976 der National Academy of Sciences, seit 1991 der American Philosophical Society, seit 1994 der Russischen Akademie der Wissenschaften und seit 1996 der Accademia Nazionale delle Scienze. 1985 erhielt er den International Prize of New Materials der American Physical Society. 1998 wurde der Asteroid (6920) Esaki nach ihm benannt.
Matsushita Shin’ichi (jap. 松下 眞一 oder 松下 真一; * 1. Oktober 1922 in Ibaraki, Präfektur Osaka; † 25. Dezember 1990) war…Matsushita Shin’ichi (jap. 松下 眞一 oder 松下 真一; * 1. Oktober 1922 in Ibaraki, Präfektur Osaka; † 25. Dezember 1990) war ein japanischer Komponist und Mathematiker. Matsushita studierte an der Universität Kyūshū Mathematik und daneben privat Musik. 1958 wurde er Mitarbeiter des elektronischen Studios in Osaka, später war er zugleich Professor für Mathematik und Mitarbeiter der Fakultät für Musik der Städtischen Universität Osaka. Er komponierte vorzugsweise Werke in kammermusikalischer Besetzung, in denen er häufig elektronische Instrumente oder auch Tonbänder einsetzte.
Takeo Matsubara (jap. 松原 武生, Matsubara Takeo; * 3. April 1921 in der Präfektur Osaka; † 15. Dezember 2014 in Tokio) war…Takeo Matsubara (jap. 松原 武生, Matsubara Takeo; * 3. April 1921 in der Präfektur Osaka; † 15. Dezember 2014 in Tokio) war ein japanischer theoretischer Physiker, der sich mit quantenmechanischer Vielteilchentheorie in der Festkörperphysik befasste.
Mitsuda Hisateru (japanisch 満田 久輝; geboren 27. Mai 1914 in Osaka; gestorben 10. März 2006 in Kyōto) war ein japanischer…Mitsuda Hisateru (japanisch 満田 久輝; geboren 27. Mai 1914 in Osaka; gestorben 10. März 2006 in Kyōto) war ein japanischer Agrarwissenschaftler.
Yasui Takuma (japanisch 安井 琢磨; geboren 4. Januar 1909 in Osaka; gestorben 17. Dezember 1995) war ein japanischer…Yasui Takuma (japanisch 安井 琢磨; geboren 4. Januar 1909 in Osaka; gestorben 17. Dezember 1995) war ein japanischer Wirtschaftswissenschaftler.
Morino Yonezō (japanisch 森野 米三; geboren 31. August 1908 in der Präfektur Osaka; gestorben 24. Oktober 1995 in der…Morino Yonezō (japanisch 森野 米三; geboren 31. August 1908 in der Präfektur Osaka; gestorben 24. Oktober 1995 in der Präfektur Kanagawa) war ein japanischer Physikochemiker.
Ishida Eiichirō (japanisch 石田 英一郎; geboren 30. Juni 1903 in Osaka; gestorben 9. November 1968) war ein japanischer…Ishida Eiichirō (japanisch 石田 英一郎; geboren 30. Juni 1903 in Osaka; gestorben 9. November 1968) war ein japanischer Anthropologe der Shōwa-Zeit.
Umehara Sueji (japanisch 梅原 末治; * 13. August 1893 in Ōsaka; † 18. Februar 1983) war ein japanischer Archäologe, dessen…Umehara Sueji (japanisch 梅原 末治; * 13. August 1893 in Ōsaka; † 18. Februar 1983) war ein japanischer Archäologe, dessen Forschungsschwerpunkt chinesische Bronzen waren.
Orikuchi Shinobu (japanisch 折口 信夫; fälschlich auch Origuchi Nobuo gelesen; * 11. Februar 1887 in Kizu, Nishinari-gun…Orikuchi Shinobu (japanisch 折口 信夫; fälschlich auch Origuchi Nobuo gelesen; * 11. Februar 1887 in Kizu, Nishinari-gun (heute: Osaka); † 3. Mai 1953) war ein japanischer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler.
Kiyono Kenji (japanisch 清野 謙次; * 14. August 1885 in der Präfektur Okayama; † 27. Dezember 1955 in Meguro, Tokio) war…Kiyono Kenji (japanisch 清野 謙次; * 14. August 1885 in der Präfektur Okayama; † 27. Dezember 1955 in Meguro, Tokio) war ein japanischer Arzt, Anthropologe und Archäologe. Er ist in der Medizin für die Entdeckung der Vitalfärbung bekannt, in der Archäologie für seine Kontroverse über die Herkunft der Japaner. Er verursachte zudem einen Universitätsskandal durch ein Diebstahldelikt. Kiyono war verheiratet mit Fumi Yasuba, der Tochter des Geschäftsmanns und Politikers Yasuba Suenobu (1858–1930). Die Ehe blieb kinderlos.
Sasaki Madoka (japanisch 佐々 木望; geboren am 10. Oktober 1883 in Hiroshima, Japan; gestorben am 15. November 1927 in…Sasaki Madoka (japanisch 佐々 木望; geboren am 10. Oktober 1883 in Hiroshima, Japan; gestorben am 15. November 1927 in Budapest, Ungarn) war ein japanischer Malakologe und Hochschullehrer.
Uchimura Kanzō (jap. 内村 鑑三; * 23. März 1861 in Edo; † 28. März 1930) war ein japanischer protestantischer Christ…Uchimura Kanzō (jap. 内村 鑑三; * 23. März 1861 in Edo; † 28. März 1930) war ein japanischer protestantischer Christ, Kolumnist und Pazifist. Er war Begründer der christlichen Mukyokai-Bewegung. Als Kolumnist war er ein scharfer Kritiker des ersten Sino-Japanischen und Russisch-Japanischen Krieges.
Aruga Nagao bzw. Ariga Nagao (jap. 有賀 長雄; * 13. November 1860 (traditionell: Man’en 1/10/1); † 17. Juni 1921) war ein…Aruga Nagao bzw. Ariga Nagao (jap. 有賀 長雄; * 13. November 1860 (traditionell: Man’en 1/10/1); † 17. Juni 1921) war ein japanischer Rechtswissenschaftler und Soziologe. Aruga Nagao wurde als ältester Sohn von Aruga Akinaga (有賀 長隣) geboren. Er lernte an der Englischschule Osaka (大阪英語学校, Ōsaka eigo gakkō), dann die Kaisei-Schule (開成学校, Kaisei gakkō) und dann die Universität Tokio, an der er 1882 seinen Abschluss in Geisteswissenschaften machte. Anschließend kompilierte er dort als außerordentlicher Professor (準助教授, junjo kyōju) die japanische Sozialgeschichte. Diese veröffentlichte er schließlich 1883 als dreibändiges Werk mit dem Titel Shakaigaku (Kyūjitai: 社會學, Shinjitai: 社会学, dt. „Soziologie“) und gilt damit als einer der Begründer der japanischen Soziologie. Seine Lehre basiert in Anlehnung an Herbert Spencer auf der Theorie der sozialen Evolution. 1884 wurde er Sekretär (書記官, shokikan) im japanischen Senat (Genrōin). Anschließend war er Sekretär im Geheimen Staatsrat (Sūmitsu-in), Sekretär (秘書官, hishokan) des Premierministers, hatte aber weitere hohe Ämter z. B. im Landwirtschafts- und im Handelsministerium inne. 1886 hatte er ein einjähriges Auslandsstudium in Europa. An der Universität Berlin lehrte er japanische Sozialgeschichte und lernte autodidaktisch europäische Geschichte und Psychologie. Einen Monat vor Verkündigung der Meiji-Verfassung veröffentlichte er Kokkagaku (国家学, dt. „Staatslehre“). 1897 erhielt er den Doktorgrad in Rechtswissenschaften und 1911 in Geisteswissenschaften. An der Waseda-Universität wurde er ordentlicher Professor und Ratsmitglied (評議員, hyōgiin). Zusätzlich war er Direktor der Teishitsu-seido-chōsa-kyoku (帝室制度調査局, dt. „Untersuchungsbehörde der Institution der kaiserlichen Familie“). Er lehrte auch an der Heereshochschule. Während des Russisch-Japanischen Kriegs 1904/1905 war er Ratgeber für die japanische Armee in Sachen Völkerrecht. Nach dem Krieg ging er noch dreimal zum Studium nach Europa und schrieb Nichi-Ro-sen’eki Kokusaihōron (日露戦役国際法論, dt. „Über das Völkerrecht im Russischen-Japanischen Krieg“). Er war mehrmals für das japanische Rote Kreuz bei der internationalen Rotkreuz-Konferenzen anwesend, und 3 Mal bei den Haager Friedenskonferenzen. 1913 folgte er einer Einladung Yuan Shikais – des Präsidenten der Republik China – und wurde dessen Rechtsberater.