Daiki Takamatsu (jap. 高松 大樹, Takamatsu Daiki; * 8. September 1981 in Ube, Präfektur Yamaguchi) ist ein ehemaliger…Daiki Takamatsu (jap. 高松 大樹, Takamatsu Daiki; * 8. September 1981 in Ube, Präfektur Yamaguchi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler. Er spielte den Großteil seiner Karriere bei Ōita Trinita. 2011 war er an den FC Tokyo ausgeliehen.
Yoshimasa Hayashi (jap. 林 芳正 Hayashi Yoshimasa; * 19. Januar 1961 in Shimonoseki, Präfektur Yamaguchi) ist ein…Yoshimasa Hayashi (jap. 林 芳正 Hayashi Yoshimasa; * 19. Januar 1961 in Shimonoseki, Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Yamaguchi 3 und seit 2025 Minister für Allgemeine Angelegenheiten (Innenminister). Zuvor war er von 2023 bis 2025 Leiter des Kabinettssekretariats, davor von 2021 bis 2023 Außenminister. Vor seinem Kammerwechsel 2021 war er seit 1995 Abgeordneter im Sangiin für Yamaguchi und in dieser Zeit unter anderem Verteidigungs-, Landwirtschafts- und Bildungsminister. In der LDP gehörte er zuletzt der Kishida-Faktion an.
Nobuo Kishi (jap. 岸 信夫 Kishi Nobuo; * 1. April 1959 in der Präfektur Tokio als Nobuo Abe (安倍 信夫 Abe Nobuo); gemeldet in…Nobuo Kishi (jap. 岸 信夫 Kishi Nobuo; * 1. April 1959 in der Präfektur Tokio als Nobuo Abe (安倍 信夫 Abe Nobuo); gemeldet in Tabuse, Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (Abe-Faktion) und war von 2012 bis 2023 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des japanischen Parlaments, für den 2. Wahlkreis Yamaguchi, davor seit 2004 für Yamaguchi im Sangiin, dem Oberhaus des Nationalparlaments. Von 2020 bis 2022 war er Verteidigungsminister.
Kiyoshi Ejima (jap. 江島 潔, Ejima Kiyoshi; * 2. April 1957 in Shimonoseki, Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer…Kiyoshi Ejima (jap. 江島 潔, Ejima Kiyoshi; * 2. April 1957 in Shimonoseki, Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Seit einer Nachwahl im April 2013 vertritt er die Präfektur Yamaguchi im Sangiin, dem Oberhaus der Nationalversammlung. Von 1995 bis 2009 war er Bürgermeister von Shimonoseki, der größten Stadt in Yamaguchi. Ejima, der Sohn des Sangiinabgeordneten für Yamaguchi Atsushi Ejima, besuchte die städtische Lafayette-Grundschule in San Francisco, die bezirksbetriebene („städtische“) 1. Mittelschule von Meguro und die von der Präfektur Tokio betriebene Koyama-Oberschule in Shinjuku. Anschließend studierte er an der ingenieurwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio Chemie und danach am Graduiertenkolleg derselben Universität Chemie- und Energie-Ingenieurwesen (kagaku Energie kōgaku). Er arbeitete danach für das Nikkei225-notierte Bauunternehmen Chiyoda Kakō Kensetsu (engl. Chiyoda) K.K./Corp., ab 1990 war er befristet lehrbeauftragt (als 非常勤講師, hijōkin kōshi) an der Tōa Daigaku („Ostasien-Universität“) in Shimonoseki. Ejimas aktive politische Karriere begann 1991, als er bei der Bürgermeisterwahl in Shimonoseki kandidierte, aber Hiroshi Kameda unterlag, einem ehemaligen Beamten des Selbstverwaltungsministeriums und Vizegouverneur von Tokushima. Bei der Wahl 1993 zum Shūgiin, dem Unterhaus der Nationalversammlung, kandidierte er für die Neue Japan-Partei im viermandatigen 1. Wahlkreis Yamaguchi, unterlag aber den drei Liberaldemokraten Shinzō Abe, Yoshirō Hayashi, Takeo Kawamura und dem ehemaligen Liberaldemokraten Takaaki Koga (1993: Erneuerungspartei): Mit knapp 3.000 Stimmen Rückstand auf Koga landete Ejima auf dem fünften Platz. 1995 kandidierte Ejima gegen Amtsinhaber Kameda erneut bei der Bürgermeisterwahl in Shimonoseki. Er konnte sich diesmal durchsetzen und wurde danach für insgesamt drei weitere Amtszeiten wiedergewählt – wegen der formalen Neugründung der Stadt Shimonoseki durch die Fusion des alten Shimonoseki mit Nachbargemeinden, eine shinsetsu gappei („Neugründungsfusion“ im Gegensatz zur Eingemeindung im engeren Sinne, hennyū gappei), begann 2005 nach Neuwahl eine neue Amtszeit Ejimas. 2009 kandidierte er nicht mehr für eine weitere Amtszeit und zog sich aus dem Bürgermeisteramt zurück. Danach lehrte er an der Fakultät für Biowissenschaft (seimeikagaku-bu) der Kurashiki Geijutsu Kagaku Daigaku („Universität für Wissenschaft und Künste Kurashiki“) in der Stadt Kurashiki (Präfektur Okayama). Im April 2013 trat Ejima als LDP-Kandidat mit Kōmeitō-Wahlempfehlung bei der Nachwahl für den Sitz des 2012 zurückgetretenen Nobuo Kishi (LDP) im Sangiin an. Gegen den parteilosen ehemaligen Demokraten und Justizminister Hideo Hiraoka und zwei weitere Kandidaten von KPJ und „Glücksrealisierungspartei“ setzte er sich bei niedriger Wahlbeteiligung von rund 39 % klar durch: Ejima erhielt 287.604 Stimmen (63,4 %), Hiraoka 129.784 (28,6 %). Bei den regulären Wahlen 2016 und 2022 wurde er jeweils mit über 60 % der Stimmen wiedergewählt. Von 2019 bis 2020 saß er dem Landwirtschaftsausschuss vor.
Tsuneo Kitamura (japanisch 北村 経夫 Kitamura Tsuneo; * 5. Januar 1955 in Tabuse, Yamaguchi) ist ein japanischer Politiker…Tsuneo Kitamura (japanisch 北村 経夫 Kitamura Tsuneo; * 5. Januar 1955 in Tabuse, Yamaguchi) ist ein japanischer Politiker und seit 2021 Senator für Yamaguchi, davor seit 2013 für den Verhältniswahlwahlkreis. Er gehört zur Liberaldemokratischen Partei (LDP), darin bis zur Auflösung zur Abe-Faktion.
Shigetarō Yamamoto (jap. 山本 繁太郎, Yamamoto Shigetarō; * 14. November 1948 in Yanai, Präfektur Yamaguchi; † 15. März 2014…Shigetarō Yamamoto (jap. 山本 繁太郎, Yamamoto Shigetarō; * 14. November 1948 in Yanai, Präfektur Yamaguchi; † 15. März 2014 in Ube, Präfektur Yamaguchi) war ein japanischer Politiker und von 2012 bis 2014 Gouverneur von Yamaguchi. Yamamoto, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, wurde nach seinem Abschluss 1972 Beamter im damaligen Bauministerium, das 2001 Teil des MLIT wurde. Zuletzt leitete er dort ab 2004 die Wohnungsabteilung (jūtaku-kyoku) und war ab 2006 shingikan, eine Position unterhalb der Staatssekretäre. 2007 übernahm er die Leitung einer Abteilung für chiiki kasseika, „Belebung der Regionen“, beim Kabinettssekretariat, die stadt- und regionalplanerische Aufgaben in der Zentralregierung als Querschnittsaufgabe koordinieren soll. Den Wechsel in die Politik versuchte Yamamoto 2008 bei einer Nachwahl zum Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, im 2. Wahlkreis Yamaguchi. Für die Liberaldemokratische Partei (LDP) bewarb er sich um die Nachfolge von Yoshihiko Fukuda (LDP), der für seine (erfolgreiche) Kandidatur zum Bürgermeister der Stadt Iwakuni zurückgetreten war. Allerdings unterlag Yamamoto dem Demokraten Hideo Hiraoka. Bei der regulären Wahl 2009 konnte Yamamoto den Stimmenrückstand auf Hiraoka von über 20 auf rund 12 Tausend Stimmen verkürzen, unterlag aber erneut und verfehlte angesichts des insgesamt schlechten Abschneidens der LDP trotz seines relativ guten Wahlkreisergebnisses (sekihairitsu, „Verlustquote“, 90,1 %) auch ein Verhältniswahlmandat. Nachdem Gouverneur Sekinari Nii angekündigt hatte, sich zur Gouverneurswahl im Juli 2012 zurückziehen zu wollen, erklärte Yamamoto im März 2012 seine Kandidatur für die Nachfolge. Er kandidierte mit Unterstützung Niis und der Präfekturverbände von LDP und Kōmeitō. Wichtigster der drei Gegenkandidaten war der von der Midori no Mirai unterstützte Energieforscher Tetsunari Iida, der seinen Wahlkampf auf die nationale energiepolitische Debatte über die Zukunft der Kernkraft konzentrierte – in der Stadt Kaminoseki im Landkreis Kumage im Südosten der Präfektur plant Chūgoku Denryoku ein neues Kernkraftwerk mit zwei Reaktoren, das schon seit Jahrzehnten heftig umstritten war; dennoch wurde 2009 mit Landgewinnungs- und anderen vorbereitenden Maßnahmen für den Bau begonnen. Im Wahlkampf änderte Yamamoto seine Position zum Kraftwerk Kaminoseki: Hatte er vorher für eine Fortsetzung der nach dem Großen Ostjapanischen Erdbeben unterbrochenen Arbeiten plädiert, schlug er nun ein „Einfrieren“ vor, bis die Zentralregierung eine neue Energiepolitik formuliert habe. Gouverneur Nii hatte bereits angekündigt, die im Oktober 2012 auslaufende Genehmigung zunächst nicht zu verlängern. Ein weiteres Wahlkampfthema war die vom Pentagon beschlossene Stationierung von „Osprey“-Kipprotorflugzeugen in Iwakuni, die wegen Sicherheitsbedenken umstritten ist. Yamamoto sprach sich im Wahlkampf gegen einen Einsatz der Maschinen aus, solange die Sicherheitsbedenken nicht ausgeräumt sind. Bei deutlich gestiegener Wahlbeteiligung setzte sich Yamamoto mit rund 48 % der Stimmen gegenüber 35 % für Iida durch. Er trat das Gouverneursamt am 22. August 2012 an. Im Oktober 2013 wurde Yamamoto ins Krankenhaus eingeliefert und reichte am 9. Januar 2014 im Krankenhaus seinen Rücktritt bei Präfekturparlamentspräsident Shungaku Yanai ein. Der Rücktritt wurde mit der Annahme durch das Präfekturparlament am 14. Januar 2014 wirksam. Yamamoto verstarb am 15. März 2014 an Lungenkrebs.
Naoto Kan (japanisch 菅 直人, Kan Naoto; * 10. Oktober 1946 in Ube, Präfektur Yamaguchi) ist ein ehemaliger japanischer…Naoto Kan (japanisch 菅 直人, Kan Naoto; * 10. Oktober 1946 in Ube, Präfektur Yamaguchi) ist ein ehemaliger japanischer Politiker, zuletzt als Mitglied der Konstitutionell-Demokratischen Partei. Durchgehend von 1980 bis 2024 war er Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des Nationalparlaments. Er war Mitgründer und mehrfach Vorsitzender der Demokratischen Partei (DPJ), vom 8. Juni 2010 bis zum 2. September 2011 gleichzeitig Premierminister von Japan. Innerparteilich führte er eine eigene Faktion, die Kan-Gruppe (offiziell 国のかたち研究会 kuni no katachi kenkyūkai, „Forschungsrat für den Zustand des Landes“).
Yoshiaki Takaki (jap. 髙木 義明, Takaki Yoshiaki; * 22. Dezember 1945 in Shimonoseki, Präfektur Yamaguchi) ist ein…Yoshiaki Takaki (jap. 髙木 義明, Takaki Yoshiaki; * 22. Dezember 1945 in Shimonoseki, Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer Politiker (Demokratisch-Sozialistische Partei→Neue Fortschrittspartei→Shintō Yūai→Demokratische Partei→Demokratische Fortschrittspartei). Von 1990 bis 2017 war er für neun Wahlperioden Mitglied des Abgeordnetenhauses, davor seit 1987 Mitglied des Präfekturparlaments von Nagasaki, davor seit 1975 Mitglied des Stadtparlaments von Nagasaki. Von 2010 bis 2011 war er Minister für Bildung, Wissenschaft und Technologie im Kabinett Kan (erste und zweite Umbildung). Takaki arbeitete nach seinem Oberschulabschluss 1964 auf der Werft Nagasaki von Mitsubishi Jūkōgyō, wo er sich in der Gewerkschaft engagierte. 1975 wurde er für die erste von drei Amtszeiten in den Stadtrat von Nagasaki gewählt. 1987 kandidierte er erfolgreich für das Präfekturparlament Nagasaki. Vor Ende seiner ersten Amtszeit wechselte er in die nationale Politik und trat bei der Shūgiin-Wahl 1990 für die Demokratisch-Sozialistische Partei im alten fünfmandatigen Wahlkreis Nagasaki 1 an, dem Wahlkreis von Takeo Nishioka und Fumio Kyūma, zu dem auch die Stadt Nagasaki gehörte. Takaki wurde mit dem dritthöchsten Stimmenanteil erstmals ins Shūgiin gewählt und seither achtmal im Amt bestätigt – nach der Wahlrechtsreform zunächst 1996 für die Neue Fortschrittspartei (NFP) im Verhältniswahlblock Kyūshū, ab 2000 viermal im neuen Einzelwahlkreis Nagasaki 1 sowie 2012 und 2014, als er den Wahlkreis knapp an den Liberaldemokraten Tsutomu Tomioka verlor, wieder nur im Block. Im Shūgiin war er Vorsitzender des Sonderausschusses für Kohleförderung (1998/99), des Sicherheitsausschusses (1998–2001) und des Agrarausschusses (2004). Nach der Auflösung der NFP 1997 gehörte Takaki zur Shintō Yūai, der „Neuen Partei Brüderlichkeit“, von Kansei Nakano, die im April 1998 Teil der „neuen“ Demokratischen Partei wurde. Dort war er unter anderem Vorsitzender des Präfekturverbandes Nagasaki, ab 2005 unter Seiji Maehara Vizevorsitzender (fuku-daijin), unter Ichirō Ozawa von 2006 bis 2007 Vorsitzender des Komitees für Parlamentsangelegenheiten und von 2007 bis 2009 erneut Vizevorsitzender. Seit 2012 ist er unter Banri Kaieda wieder Vorsitzender des Komitees für Parlamentsangelegenheiten. Im September 2010 unterstützte er den unterlegenen Ozawa gegen Naoto Kan bei der Wahl des Parteivorsitzenden und wurde als einer von wenigen Anhängern Ozawas als Minister in Kans umgebildetes Kabinett berufen. Der neue Parteivorsitzende und Premierminister Yoshihiko Noda berücksichtigte ihn nicht für sein neues Kabinett vom 2. September 2011. In der Demokratischen Partei übernahm er 2013 den Vorsitz der Demokratisch-Sozialistischen Gesellschaft (vormals Kawabata-Gruppe). Bei der Abgeordnetenhauswahl 2017 kandidierte Takaki nicht für eine Wiederwahl. Seinen Verzicht hatte er im September 2017 angekündigt, der Präfekturverband Nagasaki der Demokratischen Fortschrittspartei legte Takeo Nishiokas Tochter Hideko als Nachfolgekandidatin im Wahlkreis Nagasaki 1 fest – Nishioka kandidierte (und gewann) letztlich für die Partei der Hoffnung.
Sekinari Nii (jap. 二井 関成, Nii Sekinari; * 20. März 1943 in Mine, Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer Politiker und…Sekinari Nii (jap. 二井 関成, Nii Sekinari; * 20. März 1943 in Mine, Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer Politiker und war von 1996 bis 2012 Gouverneur von Yamaguchi. Nii wurde nach Abschluss seines Studiums an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio 1966 Beamter im Ministerium für Selbstverwaltung. Ab 1982 lehrte er auch an der Shōbō-Daigakkō, der Akademie der nationalen Feuerwehrbehörde. Ab 1983 war er bei der Nihon Shōbō Kyōkai, der „japanischen Feuerwehrgesellschaft“, ab 1984 in der Präfekturverwaltung von Yamaguchi tätig, zuletzt ab 1994 als Leiter der Finanzabteilung (suitōchō), einem der „drei [wichtigen] Ämter“ einer Präfekturverwaltung. 1996 beendete Nii seine Beamtenlaufbahn und wandte sich der Politik zu. Bei der Gouverneurswahl in Yamaguchi im August 1996 trat Gouverneur Tohoru Hirai nach fünf Amtszeiten nicht wieder an. Hirai unterstützte die Kandidatur des ehemaligen nationalen Abgeordneten und Ministers Akira Fukida, obwohl dieser von den Oppositionsparteien NFP und Kōmei unterstützt wurde. Nii hatte die formale Unterstützung der LDP, de facto vor allem der Mitsuzuka-Faktion, und konnte Fukida, den ehemaligen nationalen Abgeordneten Katsuhiko Ozawa (unterstützt von der Neuen Partei Sakigake) sowie zwei Kandidaten für die Liberale Liga und die KPJ schlagen. Danach wurde er dreimal jeweils nur gegen einen KPJ-Kandidaten im Amt bestätigt. Bei der Wahl 2012 kandidierte er nicht mehr, zu Niis Nachfolger wurde mit seiner Unterstützung Shigetarō Yamamoto gewählt.
Takeo Kawamura (jap. 河村 建夫 Kawamura Takeo; * 10. November 1942 in Hagi, Präfektur Yamaguchi) ist ein ehemaliger…Takeo Kawamura (jap. 河村 建夫 Kawamura Takeo; * 10. November 1942 in Hagi, Präfektur Yamaguchi) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, und ehemaliger Minister. Innerhalb der LDP gehört er der Nikai-Faktion an.
Masahiko Kōmura (jap. 高村 正彦, Kōmura Masahiko; * 15. März 1942 in Shūnan in der Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer…Masahiko Kōmura (jap. 高村 正彦, Kōmura Masahiko; * 15. März 1942 in Shūnan in der Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Innerhalb der Partei führte er zunächst gemeinschaftlich, dann alleine von 2000 bis 2012 die Kōmura-Faktion. Von 1980 bis 2017 war er für zwölf Wahlperioden Abgeordneter aus Yamaguchi im Unterhaus, ab den 1990er Jahren gehörte er mehrfach der Regierung an, erstmals von 1994 bis 1995 als Wirtschaftsplanungsminister im Kabinett Murayama. Von 2012 bis 2018 war er stellvertretender Parteivorsitzender.
Abe Shintarō (jap. 安倍 晋太郎; * 29. April 1924 in Yotsuya, Tokio; † 15. Mai 1991 in Bunkyō, Präfektur Tokio) war ein…Abe Shintarō (jap. 安倍 晋太郎; * 29. April 1924 in Yotsuya, Tokio; † 15. Mai 1991 in Bunkyō, Präfektur Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und von 1958 bis zu seinem Tod mit einer Unterbrechung (1963–1967) Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 1. Wahlkreis Yamaguchi. Von 1982 bis 1986 war er Außenminister und von 1987 bis 1989 Generalsekretär der LDP.
Tanaka Tatsuo (jap. 田中 龍夫; * 20. September 1910 in Hagi, Präfektur Yamaguchi; † 30. März 1998) war ein japanischer…Tanaka Tatsuo (jap. 田中 龍夫; * 20. September 1910 in Hagi, Präfektur Yamaguchi; † 30. März 1998) war ein japanischer Adliger und Politiker. In der Nachkriegszeit gehörte er für die Liberaldemokratische Partei (LDP) für Jahrzehnte dem Shūgiin an und war Minister in mehreren Kabinetten. Tanaka, der älteste Sohn von Premierminister Tanaka Giichi, wurde mit dessen Tod 1929 Danshaku (Baron). Er studierte Rechtswissenschaften an der Kaiserlichen Universität Tokio und wurde anschließend Angestellter der Südmandschurischen Eisenbahn. 1940 wurde er in das „Planungsamt“ (Kikaku-in) berufen, 1943 wechselte er in das „Munitionsministerium“ (Gunju-shō). Danach war er Sekretär für zwei Minister im Kabinett: ab 1944 bei Landwirtschaftsminister Shimada Toshio, 1945 bei Industrie- und Handelsminister Ogasawara Sankurō. 1946 wurde er ins Kizokuin, das Herrenhaus des Reichstages, berufen. Tanaka kandidierte 1947 für das Gouverneursamt in seiner Heimatpräfektur und wurde der erste vom Volk gewählte Gouverneur von Yamaguchi. 1953 trat er zur Hälfte seiner zweiten Amtsperiode zurück, Nachfolger wurde sein Schwager Ozawa Tarō. Tanaka bewarb sich bei der Shūgiin-Wahl 1953 im Viermandatswahlkreis Yamaguchi 1 als Unabhängiger um einen Sitz im nationalen Parlament und wurde mit dem höchsten Stimmenanteil gewählt. Danach wurde er zwölfmal in Folge als Abgeordneter wiedergewählt. Er wurde später Mitglied der Demokratischen Partei Japans und damit 1955 Mitglied der LDP, wo er zunächst zur Kishi-Faktion, später zur Fukuda-Faktion gehörte. 1957 war er während des ersten Kabinetts Kishi stellvertretender Leiter des Kabinettssekretariats. Erstmals Minister wurde er 1967 im zweiten Kabinett Satō, in das er als Leiter des Amts des Premierministers berufen wurde. Von 1976 bis 1977 war er Minister für Internationalen Handel und Industrie, von 1980 bis 1981 Kultusminister. 1981 erhielt Tanaka eines der „drei Parteiämter“, als er von Suzuki Zenkō zum Vorsitzenden des Exekutivrats berufen wurde, das Amt behielt er bis zu Suzukis Rückzug 1982. Zur Shūgiin-Wahl 1990 zog sich Tanaka aus der Politik zurück, seine Wahlkreiskandidatur übernahm Kawamura Takeo aus Tanakas Heimatstadt Hagi. Im selben Jahr erhielt er den Orden der Aufgehenden Sonne erster Klasse. Tanaka starb 1998 und wurde wie sein Vater auf dem Friedhof Tama in Fuchū, Präfektur Tokio beigesetzt.
Miyamoto Kenji (japanisch 宮本顕治; geboren 17. Oktober 1908 in Hikari (Präfektur Yamaguchi); gestorben 18. Juli 2007) war…Miyamoto Kenji (japanisch 宮本顕治; geboren 17. Oktober 1908 in Hikari (Präfektur Yamaguchi); gestorben 18. Juli 2007) war ein japanischer marxistischer Politiker und Literaturkritiker.
Satō Eisaku (jap. 佐藤 榮作; * 27. März 1901 im heutigen Tabuse, Yamaguchi; † 3. Juni 1975 in Tokio) war ein japanischer…Satō Eisaku (jap. 佐藤 榮作; * 27. März 1901 im heutigen Tabuse, Yamaguchi; † 3. Juni 1975 in Tokio) war ein japanischer Politiker, der der liberaldemokratischen Partei angehörte. Er war von 1958 bis 1960 Finanzminister und von 1964 bis 1972 der 39. Premierminister Japans. In Anerkennung für Japans Beitritt zum Atomwaffensperrvertrag erhielt Satō 1974 als erster Asiate den Friedensnobelpreis. Von 1964 bis 1975 war er Präsident der International Karate Organization Kyokushinkaikan.
Shiga Yoshio (japanisch 志賀 義雄; geboren 12. Januar 1901 in Hagi, Präfektur Yamaguchi; gestorben 6. März 1989) war ein…Shiga Yoshio (japanisch 志賀 義雄; geboren 12. Januar 1901 in Hagi, Präfektur Yamaguchi; gestorben 6. März 1989) war ein japanischer marxistischer Politiker.
Kishi Nobusuke (jap. 岸 信介; * 13. November 1896 in Yamaguchi, Präfektur Yamaguchi; † 7. August 1987 in Shinjuku…Kishi Nobusuke (jap. 岸 信介; * 13. November 1896 in Yamaguchi, Präfektur Yamaguchi; † 7. August 1987 in Shinjuku, Präfektur Tokio) war ein japanischer Politiker (IRAA→Gokokudōshikai→parteilos→Nihon Saiken Renmei→LP→parteilos→DPJ→LDP) und von 1957 bis 1960 der 37. Premierminister von Japan und Vorsitzender der Liberaldemokratischen Partei. Von 1941 bis 1944 war er Minister im Kabinett Tōjō.
Nosaka Sanzō (japanisch 野坂 参三) auch unter dem Pseudonym Okano Susumu bekannt (geboren 30. März 1892 in Hagi; gestorben…Nosaka Sanzō (japanisch 野坂 参三) auch unter dem Pseudonym Okano Susumu bekannt (geboren 30. März 1892 in Hagi; gestorben 14. November 1993) war ein japanischer Politiker und Mitbegründer der Kommunistischen Partei Japans.
Miyagi Tamayo (japanisch 宮城 タマヨ, geboren als Ueda Tamayo (上田 タマヨ); geboren 1. Februar 1892 in der Stadt Yamaguchi…Miyagi Tamayo (japanisch 宮城 タマヨ, geboren als Ueda Tamayo (上田 タマヨ); geboren 1. Februar 1892 in der Stadt Yamaguchi; gestorben 19. November 1960) war eine japanische Politikerin.
Aikawa Yoshisuke, Ayukawa Yoshisuke oder Ayukawa Gisuke (jap. jeweils 鮎川 義介; * 6. November 1880 in Ōuchi (heute…Aikawa Yoshisuke, Ayukawa Yoshisuke oder Ayukawa Gisuke (jap. jeweils 鮎川 義介; * 6. November 1880 in Ōuchi (heute: Yamaguchi), Präfektur Yamaguchi; † 13. Februar 1967) war ein japanischer Unternehmer und Politiker. Er war Gründer und erster Präsident des Automobilherstellers Nissan.
Suetsugu Nobumasa (jap. 末次 信正; * 30. Juni 1880 in der Präfektur Yamaguchi; † 29. Dezember 1944) war ein japanischer…Suetsugu Nobumasa (jap. 末次 信正; * 30. Juni 1880 in der Präfektur Yamaguchi; † 29. Dezember 1944) war ein japanischer Seeoffizier der Kaiserlich Japanischen Marine und zuletzt Admiral, der unter anderem von 1928 bis 1930 Vize-Chef des Admiralstabes, zwischen 1931 und 1933 Oberkommandierender der 2. Flotte, von 1933 bis 1934 Oberkommandierender der 1. Flotte sowie zugleich Oberkommandierender der Kombinierten Flotte war. Darüber hinaus bekleidete er zwischen 1937 und 1939 den Posten als Innenminister im Kabinett Konoe I.
Matsuoka Yōsuke (japanisch 松岡 洋右; * 3. März 1880 im Kumage-gun (heute: Murotsumi, Hikari); † 26. Juni 1946 in Tokio)…Matsuoka Yōsuke (japanisch 松岡 洋右; * 3. März 1880 im Kumage-gun (heute: Murotsumi, Hikari); † 26. Juni 1946 in Tokio) war Außenminister Japans im Kabinett von Premierminister Konoe Fumimaro.
Hakushaku Terauchi Hisaichi (auch Terauchi Juichi, japanisch 寺内 寿一; * 8. August 1879 in der Präfektur Yamaguchi; † 12.…Hakushaku Terauchi Hisaichi (auch Terauchi Juichi, japanisch 寺内 寿一; * 8. August 1879 in der Präfektur Yamaguchi; † 12. Juni 1946 in Malaya) war ein Feldmarschall (Gensui) der Kaiserlich Japanischen Armee.
Egi Tasuku (jap. 江木 翼; Geburtsname: Hamura Tasuku; * 24. April 1873 in Mishō-mura, Yamaguchi; † 18. September 1932 in…Egi Tasuku (jap. 江木 翼; Geburtsname: Hamura Tasuku; * 24. April 1873 in Mishō-mura, Yamaguchi; † 18. September 1932 in Akasaka, Tokio) war ein Staatsmann im Kaiserreich Japan, der unter anderem mehrmals Minister in verschiedenen Kabinetten war.
Danshaku Tanaka Giichi (jap. 田中 義一; * 22. Juni 1863 in Hagi, Landkreis Abu, Provinz Nagato (heute: Präfektur…Danshaku Tanaka Giichi (jap. 田中 義一; * 22. Juni 1863 in Hagi, Landkreis Abu, Provinz Nagato (heute: Präfektur Yamaguchi); † 29. September 1929 in Kōjimachi, Tokio) war ein japanischer General, Politiker und 26. Premierminister Japans.
Egi Kazuyuki (jap. 江木 千之; * 21. Mai 1853 in Iwakuni, Provinz Suō; † 23. August 1932 in Ushigome, Tokio) war ein…Egi Kazuyuki (jap. 江木 千之; * 21. Mai 1853 in Iwakuni, Provinz Suō; † 23. August 1932 in Ushigome, Tokio) war ein Staatsmann im Kaiserreich Japan, der unter anderem zwischen 1897 und 1898 Gouverneur von Aichi, von 1898 bis 1903 Gouverneur von Hiroshima sowie 1924 im Kabinett Kiyoura für einige Monate Bildungsminister war.
Shishaku Kodama Gentarō (jap. 兒玉 源太郎; * 16. März 1852 in Tokuyama, Provinz Suō, Japan; † 23. Juli 1906 in Tokio) war…Shishaku Kodama Gentarō (jap. 兒玉 源太郎; * 16. März 1852 in Tokuyama, Provinz Suō, Japan; † 23. Juli 1906 in Tokio) war ein General des Kaiserlich Japanischen Heeres und Politiker während der Meiji-Zeit. Er hatte maßgeblichen Anteil am Aufbau einer modernen Armee nach Ende des Tokugawa-Shogunats.
Hakushaku Terauchi Masatake (jap. 寺内 正毅; * 5. Februar 1852 im Lehen Chōshū (heute: Präfektur Yamaguchi); † 3. November…Hakushaku Terauchi Masatake (jap. 寺内 正毅; * 5. Februar 1852 im Lehen Chōshū (heute: Präfektur Yamaguchi); † 3. November 1919) war ein japanischer Soldat und Politiker und der 18. Premierminister Japans vom 9. Oktober 1916 bis zum 29. September 1918.
Kōshaku Katsura Tarō (jap. 桂 太郎; * 4. Januar 1848 in Hagi; † 10. Oktober 1913 in Tokio) war ein japanischer General und…Kōshaku Katsura Tarō (jap. 桂 太郎; * 4. Januar 1848 in Hagi; † 10. Oktober 1913 in Tokio) war ein japanischer General und Politiker. Er amtierte als der 11., 13. und 15. Premierminister von Japan.
Yamada Akiyoshi (japanisch 山田顕義; * 17. November 1844 in Hagi; † 11. November 1892 in der Präfektur Hyōgo) war ein…Yamada Akiyoshi (japanisch 山田顕義; * 17. November 1844 in Hagi; † 11. November 1892 in der Präfektur Hyōgo) war ein Generalleutnant der Kaiserlich Japanischen Armee und Politiker, der ein bedeutender politischer Führer der Meiji-Oligarchie und mehrmals Minister war. Am 7. Juli 1884 wurde er als Graf (Hakushaku) in den Erbadel (Kazoku) erhoben. In seiner Amtszeit als Justizminister kam es am 11. Mai 1891 zum sogenannten Ōtsu-Zwischenfall, ein am 11. Mai 1891 in Ōtsu fehlgeschlagenes Attentat auf Zarewitsch Nikolaus, den späteren Zaren Nikolaus II., während dessen Ostasienreise.
Shinagawa Yajirō (japanisch 品川 弥二郎; geb. 20. November 1843 in der Provinz Nagato (heute Präfektur Yamaguchi); gest. 26.…Shinagawa Yajirō (japanisch 品川 弥二郎; geb. 20. November 1843 in der Provinz Nagato (heute Präfektur Yamaguchi); gest. 26. Februar 1900) war ein japanischer Politiker während der Meiji-Zeit.
Danshaku Arichi Shinanojō (jap. 有地 品之允; * 15. März 1843 in Yamaguchi, Chōshū-han, Japan; † 17. Januar 1919 in Tokio)…Danshaku Arichi Shinanojō (jap. 有地 品之允; * 15. März 1843 in Yamaguchi, Chōshū-han, Japan; † 17. Januar 1919 in Tokio) war ein japanischer Seeoffizier der Kaiserlich Japanischen Marine und zuletzt Vizeadmiral, der unter anderem zwischen 1889 und 1891 Chef des Admiralstabes, von 1891 bis 1892 und 1895 Oberkommandierender der Stationären Flotte sowie 1895 zusätzlich Oberkommandierender der Kombinierten Flotte war.
Kōshaku Yamagata Aritomo (jap. 山縣 有朋, modern 山県 有朋; * 14. Juni 1838 (traditionell: Tempō 9/int. 4/22) in Hagi; † 1.…Kōshaku Yamagata Aritomo (jap. 山縣 有朋, modern 山県 有朋; * 14. Juni 1838 (traditionell: Tempō 9/int. 4/22) in Hagi; † 1. Februar 1922 in Odawara) war ein japanischer Militärführer und Politiker. Er war mehrfacher Heeres- und Premierminister von Japan, darunter der erste, der unter den Einschränkungen durch die Meiji-Verfassung regieren und Haushalt und Gesetze von einem zum Teil gewählten Reichstag bestätigen lassen musste. Als General schlug er 1877 die von Saigō Takamori angeführte Satsuma-Rebellion nieder. Er war wie keine andere Persönlichkeit aus der Meiji-Zeit dafür verantwortlich, dass Japan zu einer imperialistischen Großmacht wurde, und gilt daher als Nationalheld. Unabhängig davon war er außerdem ein sehr talentierter Gärtner, dessen Anlagen bekannte Meisterwerke japanischer Gartenkunst darstellen.
Shishaku Yamao Yōzō (japanisch 山尾 庸三; * 5. November 1837; † 21. Dezember 1917) war ein japanischer Samurai der späten…Shishaku Yamao Yōzō (japanisch 山尾 庸三; * 5. November 1837; † 21. Dezember 1917) war ein japanischer Samurai der späten Edo-Zeit, der während der Meiji-Zeit zu einem einflussreichen Mitglied der japanischen Regierung wurde. Als Mitglied der Chōshū-Fünf wird er auch als einer der „Gründerväter des modernen Japans“ betitelt.
Markgraf Inoue Kaoru (jap. 井上 馨, auch Inoue Bunda (井上 聞多); * 16. Januar 1836 im Fürstentum Chōshū, Provinz Suō (heute…Markgraf Inoue Kaoru (jap. 井上 馨, auch Inoue Bunda (井上 聞多); * 16. Januar 1836 im Fürstentum Chōshū, Provinz Suō (heute: Präfektur Yamaguchi); † 1. September 1915 in Shizuoka) war ein japanischer Politiker der Meiji-Zeit.
Kido Takayoshi (japanisch 木戸 孝允; * 11. August 1833 in Hagi; † 26. Mai 1877), aus dem Lehen (Han) Chōshū stammend…Kido Takayoshi (japanisch 木戸 孝允; * 11. August 1833 in Hagi; † 26. Mai 1877), aus dem Lehen (Han) Chōshū stammend, gehörte mit Saigō Takamori und Ōkubo Toshimichi zu den „Drei Großen der Meiji-Restauration“ (維新の三傑, Ishin no Sanketsu).
Hideo Hiraoka (jap. 平岡 秀夫 Hiraoka Hideo; * 14. Januar 1954 in Iwakuni, Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer…Hideo Hiraoka (jap. 平岡 秀夫 Hiraoka Hideo; * 14. Januar 1954 in Iwakuni, Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer Politiker. Er war von 2000 bis 2012 und von 2024 bis 2026 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, zuletzt für die Liste der Konstitutionell-Demokratische Partei (KDP) im Verhältniswahlblock Chūgoku. Als Mitglied der Demokratischen Partei, in der er gemeinsam mit Shōichi Kondō eine Faktion führte, die Hiraoka-Kondō-Gruppe, war er während der Regierungszeit der Demokraten von 2011 bis 2012 Justizminister. Hiraoka absolvierte 1976 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio und wurde anschließend Beamter im Finanzministerium. In seiner Beamtenlaufbahn war er unter anderem in der japanischen Botschaft in Indien, im Legislativbüro des Kabinetts und im nationalen Finanzamt tätig, in Behörden und Außenstellen des Finanzministeriums übernahm er verschiedene Abteilungsleiterpositionen. 1998 ließ er sich als Anwalt registrieren und nahm kurz darauf eine politische Karriere auf: 1999 kandidierte er für das Bürgermeisteramt in Iwakuni, unterlag aber Katusuke Ihara, einem ehemaligen Beamten des Arbeitsministeriums. Bei der Shūgiin-Wahl 2000 kandidierte Hiraoka für die Demokratische Partei im Wahlkreis Yamaguchi 2 und konnte Ex-Wirtschaftsminister Shinji Satō (LDP) um rund 7.000 Stimmen übertreffen. 2005 verlor er den Wahlkreis knapp an Yoshihiko Fukuda (LDP), wurde aber über den Verhältniswahlblock Chūgoku wiedergewählt. Als Fukuda 2008 für seine (erfolgreiche) Kandidatur bei der Bürgermeisterwahl in Iwakuni zurücktrat, gewann Hiraoka bei der Nachwahl seinen Wahlkreis zurück und konnte ihn bei der regulären Wahl 2009 verteidigen. 2002 und 2006 war er Mitglied im „nächsten Kabinett“, dem Schattenkabinett der Demokratischen Partei, mehrfach führte er den Vizevorsitz in wichtigen Parteigremien. Im Juni 2010 wurde Hiraoka unter dem Kabinett Kan Staatssekretär (fukudaijin) im Kabinettsbüro, anschließend im Ministerium für Innere Angelegenheiten und Kommunikation. Im September 2011 wurde er als Justizminister ins Kabinett Noda berufen, im Januar 2012 bei einer Kabinettsumbildung durch Toshio Ogawa ersetzt. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 verlor er den 2. Wahlkreis an Nobuo Kishi (Liberaldemokratische Partei), bis dahin Sangiinabgeordneter und Bruder des LDP-Vorsitzenden Shinzō Abe (1. Wahlkreis), und verfehlte mit einer Wahlkreisverlustquote von 50,5 % als Achtplatzierter unter 18 Kandidaten auf dem DPJ-Listenplatz 1 auch eine Wiederwahl im Block Chūgoku deutlich. Bei der Nachwahl in Yamaguchi zum Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, bewarb sich Hiraoka im April 2013 als formal unabhängiger Kandidat mit Wahlempfehlung durch Demokratische Partei und Midori no Kaze und Unterstützung durch die Sozialdemokratische Partei für den durch Nobuo Kishis Rücktritt freigewordenen Sitz. Er unterlag dem früheren langjährigen Bürgermeister von Shimonoseki Kiyoshi Ejima (LDP), dem Sohn des ehemaligen Sangiinabgeordneten für Yamaguchi, Atsushi Ejima. Bei der Shūgiin-Wahl 2014 kandidierte er wieder für die Demokratische Partei im Wahlkreis 2, unterlag Kishi etwas weniger deutlich, aber immer noch entfernt von einer Wiederwahl im Block (Kishi 58,4 %, Hiraoka 34,9 %→Wahlkreisverlustquote 59,7 %→Sechster von neun demokratischen Doppelkandidaten auf dem Listenplatz 1; den zweiten und letzten Sitz der Demokraten bei der Verhältniswahl in Chūgoku gewann 2014 mit einer Wahlkreisverlustquote von 79,9 % Keisuke Tsumura aus Okayama). Nach dem Rücktritt von Nobuo Kishi kandidierte Hiraoka ohne Parteinominierung als Oppositionskandidat im Wahlkreis Yamaguchi 2 bei der resultierenden Nachwahl im April 2023, unterlag aber mit 47,5 % der Stimmen relativ knapp Kishis Sohn Nobuchiyo (LDP – Kōmeitō; 52,5 %). Bei der allgemeinen Wahl 2024 unterlag er Kishi sehr knapp um weniger als 2.000 Stimmen, gewann damit (Sekihairitsu 98,3 %) aber den ersten der drei Sitze der KDP bei der Verhältniswahl in Chūgoku. 2026 wurde er erneut abgewählt.
Tsugumasa Muraoka (jap. 村岡 嗣政, Muraoka Tsugumasa; * 7. Dezember 1972 in Ube, Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer…Tsugumasa Muraoka (jap. 村岡 嗣政, Muraoka Tsugumasa; * 7. Dezember 1972 in Ube, Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer Politiker und seit dem 25. Februar 2014 Gouverneur von Yamaguchi. Muraoka, Absolvent der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, arbeitete nach seinem Abschluss 1996 für das Ministerium für Selbstverwaltung, einem Vorläufer des heutigen Ministeriums für allgemeine Angelegenheiten. Er war unter anderem in den Präfekturverwaltungen von Hokkaidō und Kōchi, in der Verwaltung der Stadt Hiroshima und zuletzt in der Abteilung tätig, die für die Finanzen der Gebietskörperschaften zuständig ist (jichi-zaisei-kyoku). Als im Januar 2014 der Gouverneur seiner Heimatpräfektur, Shigetarō Yamamoto, zurücktrat, verließ Muraoka das Ministerium, um bei der vorgezogenen Gouverneurswahl im Februar 2014 zu kandidieren. Liberaldemokratische Partei und Kōmeitō unterstützten seine Kandidatur, gegen zwei Kandidaten setzte er sich mit mehr als 60 % der Stimmen durch.