Akira Matsunaga (jap. 松永 章, Matsunaga Akira; * 8. August 1948 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer…Akira Matsunaga (jap. 松永 章, Matsunaga Akira; * 8. August 1948 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Shin Takamatsu (japanisch 高松伸 Takamatsu Shin; * 5. August 1948 in Nima, Präfektur Shimane) ist ein japanischer…Shin Takamatsu (japanisch 高松伸 Takamatsu Shin; * 5. August 1948 in Nima, Präfektur Shimane) ist ein japanischer Architekt und Professor der Universität Kyōto. Er ist bekannt für seine futuristischen Gebäude, die oft anthropomorphe oder mechanische Assoziationen auslösen.
Paul Sueo Hamaguchi (jap. パウロ 浜口 末雄, Pauro Hamaguchi Sueo; * 1. August 1948 in Higashishitsu-machi, Nagasaki; † 28.…Paul Sueo Hamaguchi (jap. パウロ 浜口 末雄, Pauro Hamaguchi Sueo; * 1. August 1948 in Higashishitsu-machi, Nagasaki; † 28. Dezember 2020) war ein japanischer Geistlicher und römisch-katholischer Bischof von Ōita.
Kaiji Kawaguchi (jap. かわぐち かいじ, eigentlich 川口 開治, Kawaguchi Kaiji; * 27. Juli 1948 in Onomichi, Präfektur Hiroshima)…Kaiji Kawaguchi (jap. かわぐち かいじ, eigentlich 川口 開治, Kawaguchi Kaiji; * 27. Juli 1948 in Onomichi, Präfektur Hiroshima) ist ein japanischer Manga-Zeichner, der in Deutschland vor allem mit der Manga-Serie Eagle, einem Polit-Thriller über die Präsidentschaftskandidatur eines japanischen Einwanderers in den Vereinigten Staaten von Amerika, bekannt wurde.
Toshio Tamogami (jap. 田母神 俊雄, Tamogami Toshio; * Juli 1948 in der Präfektur Fukushima) ist ein japanischer…Toshio Tamogami (jap. 田母神 俊雄, Tamogami Toshio; * Juli 1948 in der Präfektur Fukushima) ist ein japanischer Luftwaffengeneral und war von März 2007 bis Oktober 2008 der 29. Stabschef der Luftselbstverteidigungsstreitkräfte (航空幕僚長, kōkū bakuryōchō).
Ken Ishikawa (jap. 石川 賢, Ishikawa Ken; eigentlich 石川 賢一, Ishikawa Ken’ichi; * 28. Juni 1948 in Karasuyama (heute…Ken Ishikawa (jap. 石川 賢, Ishikawa Ken; eigentlich 石川 賢一, Ishikawa Ken’ichi; * 28. Juni 1948 in Karasuyama (heute Nasukarasuyama), Tochigi, Japan; † 15. November 2006) war ein japanischer Manga-Zeichner. Er arbeitete in seiner Karriere viel mit Go Nagai zusammen und kreierte mit diesem zusammen in den 1970er Jahren unter anderem die Mangas zu Cutey Honey und Getter Robo, die sich beide als große Erfolge herausstellten und mehrfach als Anime verfilmt wurden. Ishikawa starb am 15. November 2006 im Alter von 58 Jahren während eines Festessens an Herzinsuffizienz.
Shō Kosugi (jap. ショー・コスギ; * 17. Juni 1948 in Minato, Tokio, als Shōichi Kosugi (小杉 正一, Kosugi Shōichi)) ist ein…Shō Kosugi (jap. ショー・コスギ; * 17. Juni 1948 in Minato, Tokio, als Shōichi Kosugi (小杉 正一, Kosugi Shōichi)) ist ein japanischer Schauspieler und war in den 1980er Jahren weltweit als Ninja-Darsteller bekannt.
Hisashi Tsuzawa (jap. 津沢寿志, Tsuzawa Hisashi; * 8. Juni 1948) ist ein ehemaliger japanischer Judoka, der 1971…Hisashi Tsuzawa (jap. 津沢寿志, Tsuzawa Hisashi; * 8. Juni 1948) ist ein ehemaliger japanischer Judoka, der 1971 Weltmeister in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm war. Hisashi Tsuzawa gewann 1971 den Titel bei den japanischen Meisterschaften. Bei den Weltmeisterschaften 1971 bezwang er im Pool-Finale den Polen Antoni Zajkowski und im Halbfinale Dietmar Hötger aus der DDR. Im Finale besiegte er seinen Landsmann, den Titelverteidiger Hiroshi Minatoya. 1972 und 1974 belegte Tsuzawa jeweils einen dritten Platz bei den japanischen Meisterschaften, konnte sich aber nicht mehr für internationale Einsätze qualifizieren.
Ryo Fukui (jap. 福居良 Fukui Ryō; * 1. Juni 1948 in Biratori, Hokkaido; † 15. März 2016 in Sapporo) war ein japanischer…Ryo Fukui (jap. 福居良 Fukui Ryō; * 1. Juni 1948 in Biratori, Hokkaido; † 15. März 2016 in Sapporo) war ein japanischer Jazz-Pianist. Er spielte regelmäßig im Jazzclub "Slowboat" in Sapporo, welcher ihm und seiner Frau Yasuko gehörte. Fukui war bis zu seinem Tod 2016 weltweit als Lehrer sowie Pianist unterwegs. Seine Werke erhielten erneut große Aufmerksamkeit ab Mai 2016 durch ihre Verfügbarkeit für YouTube-Streams und der Aufstieg des Lo-Fi Genres. Fukui begann mit Akkordeon und lernte mit 22 Jahren Klavierspiel. Er brachte sich das Jazzpiano-Spiel selbst Anfang der 1970er Jahre bei und fand in Japan Aufmerksamkeit mit seinem Debütalbum Scenery (Trio Records) von 1976, auf dem er untypisch für die Zeit an Strömungen des Modern Jazz der 1950er und 1960er Jahre anknüpfte (insbesondere Modaler Jazz, Bop). 1982 zog er nach Tokio, wo er ein Trio hatte, trat in Jazzclubs in Nagoya auf, kehrte aber 1986 nach Hokkaido zurück und wohnte in Sapporo, wo er einen eigenen Jazzclub hatte. 1977 folgte sein zweites Album (Mellow Dream) und 1995 sein drittes Album (My Favorite Tune). Wie die anderen Alben wurde es erst später wiederentdeckt (wobei die Verbreitung durch Fans über YouTube ab etwa 2017 eine nicht unbedeutende Rolle spielte). 1999 folgte noch eine Trio-Aufnahme (Ryo Fukui in New York, Sapporo Jazz Create, mit Lisle Atkinson am Bass, Leroy Williams am Schlagzeug) und 2015 eine Live-Aufnahme (A Letter from Slowboat) aus dem Jazzclub Slowboat in Sapporo, den Fukui mit seiner Frau Yasuko seit 1995 betrieb. In New York hatte er Kontakte zu Barry Harris, den er als Mentor betrachtete.
Hiro Yamagata (geboren als 山形 博導 Hiromichi Yamagata am 30. Mai 1948 in Maihara in der Präfektur Shiga, Japan) ist ein…Hiro Yamagata (geboren als 山形 博導 Hiromichi Yamagata am 30. Mai 1948 in Maihara in der Präfektur Shiga, Japan) ist ein Maler und Künstler, der in Los Angeles, Kalifornien, lebt. Als Siebdruckkünstler ist er für die Verwendung von leuchtenden Farben in seinen Werken bekannt. In jüngster Zeit wurde er zudem zum Pionier beim Einsatz von Laser- und Hologrammtechnik in der Kunst.
Teruichi Okamura (japanisch 岡村 輝一 Okamura Teruichi; * 27. Mai 1948 in Präfektur Osaka) ist ein ehemaliger japanischer…Teruichi Okamura (japanisch 岡村 輝一 Okamura Teruichi; * 27. Mai 1948 in Präfektur Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner.
Kiyoshi Ueda (jap. 上田 清司 Ueda Kiyoshi; * 15. Mai 1948 in Fukuoka) ist ein japanischer Politiker (Neuer Liberaler…Kiyoshi Ueda (jap. 上田 清司 Ueda Kiyoshi; * 15. Mai 1948 in Fukuoka) ist ein japanischer Politiker (Neuer Liberaler Klub→Liberaldemokratische Partei→Erneuerungspartei→Neue Fortschrittspartei→From Five→Minseitō→Demokratische Partei→parteilos, später mit Unterbrechung zur DVP-Fraktion→DVP) und seit 2019 Mitglied im Rätehaus, dem Oberhaus des Nationalparlaments, für die Präfektur Saitama. Von 2003 bis 2019 war er Gouverneur von Saitama.
Keiko Chiba (jap. 千葉 景子, Chiba Keiko; * 11. Mai 1948 in Yokohama, Präfektur Kanagawa) ist eine japanische Politikerin…Keiko Chiba (jap. 千葉 景子, Chiba Keiko; * 11. Mai 1948 in Yokohama, Präfektur Kanagawa) ist eine japanische Politikerin (Sozialistische Partei Japans→Sozialdemokratische Partei→Demokratische Partei). Für vier Amtszeiten von 1986 bis 2010 repräsentierte sie Kanagawa im Sangiin, dem Oberhaus des Nationalparlaments, von 2009 bis 2010 war sie Justizministerin in den Kabinetten Hatoyama und Kan. In der Demokratischen Partei gehörte sie zur Yokomichi-Gruppe aus ehemaligen Sozialisten. Chiba schloss 1971 ihr Studium an der Chūō-Universität ab, ab 1982 war sie in Yokohama als Anwältin registriert. Bei der Sangiin-Wahl 1986 wurde sie als Kandidatin der Sozialistischen Partei Japans für Kanagawa mit dem zweithöchsten Stimmenanteil erstmals ins Parlament gewählt. Dort wurde sie danach dreimal wiedergewählt, zuletzt 2004. Seit 1997 gehört sie der Demokratischen Partei an. Dort war sie unter anderem Vorsitzende des Exekutivrats unter Ichirō Ozawa, stellvertretende Parteivorsitzende (fuku-daihyō) unter Yukio Hatoyama und gehörte mehreren Schattenkabinetten an. 2009 berief Premierminister Yukio Hatoyama Chiba als Justizministerin in sein Kabinett, Hatoyamas Nachfolger Naoto Kan beließ sie in dieser Funktion. Bei der Sangiin-Wahl 2010 erhielt Chiba in Kanagawa nur den vierthöchsten Stimmenanteil und verlor ihr Abgeordnetenmandat, behielt aber ihr Ministeramt bis zur Kabinettsumbildung nach der Neuwahl des Parteivorsitzenden im September 2010. Sie ist eine Gegnerin der Todesstrafe, deren Vollstreckung durch Hängen in Japan jeweils durch den Justizminister genehmigt werden muss, und forderte bei Amtsantritt eine neue Debatte über ihre Abschaffung. Ihre Vorgänger als Minister hatten in den vergangenen Jahren eine Rekordzahl von Exekutionen angeordnet. Trotzdem ordnete sie die Hinrichtungen der beiden verurteilten Mörder Hidenori Ogata, 33, und Kazuo Shinozawa, 59, an und nahm als erster japanischer Justizminister auch an deren Vollstreckung am 28. Juli 2010 teil, da sie es als Verantwortliche für ihre Pflicht ansah. Zusätzlich kündigte sie an, die bislang geheim gehaltenen Hinrichtungsstätten für die Medien zu öffnen, um so eine öffentliche Diskussion über die Todesstrafe zu ermöglichen.
Takashi Kuwahara (jap. 桑原 隆, Kuwahara Takashi; * 5. Mai 1948 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer…Takashi Kuwahara (jap. 桑原 隆, Kuwahara Takashi; * 5. Mai 1948 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Hirotaka Akamatsu (jap. 赤松 広隆 Akamatsu Hirotaka; * 3. Mai 1948 in Nagoya, Präfektur Aichi) ist ein japanischer…Hirotaka Akamatsu (jap. 赤松 広隆 Akamatsu Hirotaka; * 3. Mai 1948 in Nagoya, Präfektur Aichi) ist ein japanischer Politiker (SPJ→SDP→DPJ→DFP→KDP), ehemaliger Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus der Kokkai, zuletzt für den 5. Wahlkreis von Aichi, und ehemaliger Minister für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei. Von 2012 bis 2014 und von 2017 bis 2021 war er Vizepräsident des Shūgiin.
Kōhei Tsuka (jap. つか こうへい, Tsuka Kōhei; japanischer Name: Kanehara Mineo, 金原峰雄; * 24. April 1948 in Kaho (heute: Kama)…Kōhei Tsuka (jap. つか こうへい, Tsuka Kōhei; japanischer Name: Kanehara Mineo, 金原峰雄; * 24. April 1948 in Kaho (heute: Kama), Präfektur Fukuoka; † 10. Juli 2010) war ein koreanisch-japanischer Dramatiker, Regisseur und Theaterleiter. Tsuka gehörte zur zweiten Generation der koreanischen Einwanderer in Japan und besaß nicht die japanische Staatsbürgerschaft. Er wurde in den 1960er Jahren einer der bedeutendsten Regisseure des Kleintheaters („Shōgekijō“). Seinen ersten großen Erfolg hatte er mit dem Stück Atami satsujin jiken (1973), für das er den Kishida-Kunio-Preis erhielt. Er gründete daraufhin 1974 die Theatergruppe Atami satsujin jiken, die 1980 mit dem Kinokuniya-Theater-Preis ausgezeichnet wurde. Für sein Drehbuch zum Film Die Todestreppe (Regie: Kinji Fukasaku) erhielt er 1983 den Japanese Academy Award. 1990 wurde er für Hiryūden ’90: Kitsuriku no aki (飛龍伝'90 殺戮の秋) mit dem Yomiuri-Literaturpreis ausgezeichnet.
Tomoko Abe (jap. 阿部 知子, Abe Tomoko; * 24. April 1948 in Meguro, Präfektur Tokio) ist eine japanische Politikerin und…Tomoko Abe (jap. 阿部 知子, Abe Tomoko; * 24. April 1948 in Meguro, Präfektur Tokio) ist eine japanische Politikerin und war von 2000 bis 2026 Abgeordnete im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, zuletzt für den 12. Wahlkreis Kanagawa. Ihre bisherigen Parteizugehörigkeiten waren: Sozialdemokratische Partei (SDP)→parteilos→Nippon Mirai no Tō→Midori no Kaze→parteilos→Demokratische Partei→Demokratische Fortschrittspartei→„alte“ & „neue“ Konstitutionell-Demokratische Partei (KDP)→Chūdō Kaikaku Rengō.
Takayoshi Yanagida (jap. 柳田 孝義 Yanagida Takayoshi; * 27. März 1948 in Sapporo City, der Hauptstadt der Prefecture/Insel…Takayoshi Yanagida (jap. 柳田 孝義 Yanagida Takayoshi; * 27. März 1948 in Sapporo City, der Hauptstadt der Prefecture/Insel Hokkaidō, Japan) ist ein japanischer Komponist. Bereits als Kind beschäftigte er sich mit Musik. Mit acht Jahren bekam er Klavierunterricht. Er interessierte sich schnell für die Werke von Béla Bartók und Igor Strawinsky, die ihn schon bald zum Komponieren beeinflussten. An der Musashino Academia Musicae studierte er Komposition bei Klaus Pringsheim und mit 21 Jahren errang er den 1. Preis in der Composition Division of the NHK/Mainichi Shinbun Music Competition of Japan. Weitere Studien brachten in an die Hochschule für Musik in München, wo er bei Harald Genzmer studierte. Hier bekam er im Rahmen der Musik unserer Zeit auch Kontakt zum Komponisten Wolfgang Fortner, der ihn mit der Pantomime und selbst-choreographierte öffentliche Auftritte vertraut machte. Nach Japan zurückgekehrt, schloss er sich der Japan Society for Contemporary Music, The Japan Federation of Composers und der International Society of Composers of Music an, die der Verbreitung von neuen Kompositionen durch Sponsoring von Recitals und Konzerten ein besonderes Forum zur Verfügung stellen. Sein langes Engagement in pädagogischen Programmen der NHK führte zu Partituren für Videos und Filmen. Derzeit ist er Professor of Music an der Bunkyo University, wo er Komposition und Musiktheorie lehrt.
Osamu Hashimoto (japanisch 橋本 治, Hashimoto Osamu; geboren 25. März 1948 in Tokio; gestorben 29. Januar 2019 daselbst)…Osamu Hashimoto (japanisch 橋本 治, Hashimoto Osamu; geboren 25. März 1948 in Tokio; gestorben 29. Januar 2019 daselbst) war ein japanischer Illustrator und Schriftsteller.
Tsuyoshi Yamamoto (jap. 山本 剛, Yamamoto Tsuyoshi; * 23. März 1948 in Sado, Präfektur Niigata) ist ein japanischer…Tsuyoshi Yamamoto (jap. 山本 剛, Yamamoto Tsuyoshi; * 23. März 1948 in Sado, Präfektur Niigata) ist ein japanischer Jazzpianist (auch E-Piano, Keyboard, Synthesizer). Yamamoto, der weitgehend Autodidakt ist, studierte an der Nihon University und begann in dieser Zeit als professioneller Musiker zu arbeiten, meist als Begleiter des Popsängers Micky Curtis, mit dem er 1967 in Europa tourte. 1974 wurde er Hauspianist des Tokyoter Jazzclubs Misty und spielte sein Debütalbum Midnight Sugar (Three Blind Mice) ein, auf dem er mit Isoo Fukui (Bass) und Tetsujiro Obara (Schlagzeug) spielte. In den späten 70ern gastierte er auf internationalen Festivals und lebte ein Jahr in New York City, wo er u. a. mit Dizzy Gillespie, Carmen McRae, Sam Jones, Billy Higgins, Elvin Jones und Sonny Stitt auftrat. Im Bereich des Jazz war er zwischen 1974 und 2015 an 66 Aufnahmesessions beteiligt, u. a. auch mit Isao Suzuki/Sunao Wada, Yoshio Otomo, Koji Moriyama, Toots Thielemans, Lew Tabackin, Shinobu Ito, Red Mitchell, Yoshio Suzuki und den Sängerinnen Minami Yasuda, Ayako Hosokawa, Anli Sugano, Sonia Rosa, Kumiko Tomoi, Takeo Umeo, Sumiko Yoseyama, Kimiko Itoh, Yasuko Agawa und zuletzt mit Naoko Kuroda. 2023 legte er das Album A Shade of Blue vor, eingespielt mit Hiroshi Kagawa, Bass und Toshio Osumi, Schlagzeug.
Toshio Ogawa (jap. 小川 敏夫 Ogawa Toshio; * 18. März 1948 in Nerima, Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Politiker…Toshio Ogawa (jap. 小川 敏夫 Ogawa Toshio; * 18. März 1948 in Nerima, Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Politiker (NPS→DPJ→DFP→KDP). Er war von 1998 bis 2022 Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, für die Präfektur Tokio und 2012 Justizminister. Innerparteilich gehörte er der Kan-Gruppe an. Von 2016 bis 2018 führte er die Oberhausabgeordneten der Demokratischen Fortschrittspartei und war von 2019 bis 2022 Vizepräsident des Sangiin.
Hiroshi Murakami (jap. 村上 寛, Murakami Hiroshi; * 14. März 1948 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazzmusiker…Hiroshi Murakami (jap. 村上 寛, Murakami Hiroshi; * 14. März 1948 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazzmusiker (Schlagzeug). Hiroshi Murakami begann seine Karriere 1967 im Trio von Takehiro Honda, in den folgenden Jahren in den Bands von Masabumi Kikuchi und Sadao Watanabe. Als Mitglied von Kikuchis Trio mit Gary Peacock entstanden 1970 erste Aufnahmen (Eastward, CBS/SONY). In den 70ern wirkte er auch bei Aufnahmen von Hozan Yamamoto, Kimiko Kasai/Mal Waldron, Joe Henderson/Kikuchi Hino, Johnny Hartman, Ann Burton, Tsuyoshi Yamamoto, Sadayasu Fujii, Kunihiko Sugano, Yūji Imamura und Minami Yasuda mit. 1978 spielte Murakami mit Kohsuke Mine, Masanro Sasaji, Mikio Masuda und Tsutomu Okada sein Debütalbum Dancing Sphinx ein; im selben Jahr gründete er mit Honda und Kohsuke Mine die Fusionband Native Son, der er bis 1985 angehörte. Ende der 1980er-Jahre bildete er mit Kohsuke Mine, Fumio Itabashi und Nobuyoshi Ino die Formation Four Sounds. Ab den 1990er-Jahren spielte er noch mit Shigeharu Mukai und Tsutomu Okada. Im Bereich des Jazz war er zwischen 1970 und 2015 an 53 Aufnahmesessions beteiligt, zuletzt mit der Sängerin Mariko Kajiwara.
Waki Yamato (japanisch 大和 和紀 Yamato Waki; * 13. März 1948 in Sapporo) ist eine japanische Mangaka. Im Deutschen…Waki Yamato (japanisch 大和 和紀 Yamato Waki; * 13. März 1948 in Sapporo) ist eine japanische Mangaka. Im Deutschen erschien ihre Manga-Adaption der klassischen japanischen Erzählung Genji Monogatari.
Fumio Karashima (japanisch 辛島 文雄, Karashima Fumio; * 9. März 1948 in der Präfektur Ōita; † 24. Februar 2017 in Tokio)…Fumio Karashima (japanisch 辛島 文雄, Karashima Fumio; * 9. März 1948 in der Präfektur Ōita; † 24. Februar 2017 in Tokio) war ein japanischer Jazzpianist.
Kiyomi Katō (jap. 加藤 喜代美, Katō Kiyomi; * 8. März 1948 in Asahikawa, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Ringer. Er…Kiyomi Katō (jap. 加藤 喜代美, Katō Kiyomi; * 8. März 1948 in Asahikawa, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Ringer. Er war Olympiasieger 1972 im freien Stil im Fliegengewicht.
Jirō Akagawa (japanisch 赤川 次郎, Akagawa Jirō; * 29. Februar 1948 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer…Jirō Akagawa (japanisch 赤川 次郎, Akagawa Jirō; * 29. Februar 1948 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Schriftsteller. Er ist vor allem für seine humorvollen Detektiv- und Schauergeschichten bekannt. 1976, dem Jahr, in dem er sich dem professionellen Schreiben widmete, erschien sein Debüt Geisterbahn, mit der er den renommierten All Yomimono New Mystery Writers Prize gewann. Akagawa gilt als außerordentlich produktiv, so hat er bisher mehr als 480 Kurzgeschichten verfasst und mehr als 300 Millionen Einzelausgaben verkauft. Seine Werke finden als Vorlagen für Animes, Videospiele, Fernsehsendungen oder Filme Aufnahme in die Popkultur. Eine seiner bekanntesten Serien ist die des Katzen-Detektivs Mikeneko Hōmuzu (三毛猫ホームズ).
Hiroshi Sugimoto (jap. 杉本博司, Sugimoto Hiroshi, * 23. Februar 1948 in Tokio, Japan) ist ein japanischer Fotograf, der in…Hiroshi Sugimoto (jap. 杉本博司, Sugimoto Hiroshi, * 23. Februar 1948 in Tokio, Japan) ist ein japanischer Fotograf, der in New York lebt und arbeitet.
Tōru Eguchi (jap. 江口 徹, Eguchi Tōru; im angelsächsischen Sprachraum auch Tohru Eguchi; * 2. Februar 1948; † 30. Januar…Tōru Eguchi (jap. 江口 徹, Eguchi Tōru; im angelsächsischen Sprachraum auch Tohru Eguchi; * 2. Februar 1948; † 30. Januar 2019) war ein japanischer theoretischer Physiker.
Eizō Kenmotsu (jap. 監物 永三, Kenmotsu Eizō; * 13. Februar 1948 in der Präfektur Okayama) ist ein ehemaliger japanischer…Eizō Kenmotsu (jap. 監物 永三, Kenmotsu Eizō; * 13. Februar 1948 in der Präfektur Okayama) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner. Er war siebenfacher Weltmeister und dreifacher Olympiasieger.
Prinz Yoshihito von Katsura (jap. 桂宮 宜仁親王 Katsura-no-miya Yoshihito-shinnō; * 11. Februar 1948; † 8. Juni 2014 in…Prinz Yoshihito von Katsura (jap. 桂宮 宜仁親王 Katsura-no-miya Yoshihito-shinnō; * 11. Februar 1948; † 8. Juni 2014 in Tokio) gehörte dem japanischen Kaiserhaus an. Sein Prädikat lautete Seine Kaiserliche Hoheit Prinz Katsura (Yoshihito).
Kisaburō Tokai (jap. 渡海 紀三朗 Tokai Kisaburō; * 11. Februar 1948 in Takasago, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer…Kisaburō Tokai (jap. 渡海 紀三朗 Tokai Kisaburō; * 11. Februar 1948 in Takasago, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker (Liberaldemokratische Partei (LDP)→Neue Partei Sakigake→LDP, darin Ishihara-Faktion→faktionslos), mit zwei Unterbrechungen seit 1986 Mitglied des Abgeordnetenhauses im Nationalparlament aus Hyōgo und seit 2023 Vorsitzender des Politikforschungsrats der LDP. Von 2007 bis 2008 war er Kultus- & Wissenschaftsminister (engl. Minister für Erziehung, Sport, Kultur, Wissenschaft und Technologie). Tokai ist der älteste Sohn des ehemaligen LDP-Politikers und Ministers Tokai Motosaburō. Er studierte an der Waseda-Universität. Anschließend arbeitete er bei der Architekturfirma Nikken Sekkei. 1985 starb sein Vater, Tokai wurde Sekretär des Abgeordneten und damaligen Außenministers Abe Shintarō. Ein Jahr später, 1986, kandidierte er im Wahlkreis seines Vaters (3. Wahlkreis, Präfektur Hyōgo; seit der Wahlrechtsreform 1996: 10. Wahlkreis) für das Unterhaus. Als er 1993 aus der LDP austrat und sich an der Gründung der Neuen Partei Sakigake beteiligte, verlor er bei der folgenden Wahl 1996 den neuen Einmandatswahlkreis, gewann ihn aber 2000 nach seiner Rückkehr in die LDP und wurde 2003 und 2005 wiedergewählt. Innerhalb der Partei gehörte er früher der Yamasaki-Faktion an, ist aber heute ohne Faktion. Im September 2007 berief ihn Premierminister Yasuo Fukuda zum Bildungsminister, ersetzte ihn aber bei der Kabinettsumbildung ein Jahr später durch Tsuneo Suzuki. 2009 verlor er seinen Sitz im Unterhaus, 2012 gewann er den Wahlkreis zurück und verteidigte ihn durchgehend bis einschließlich 2026. Nach dem Skandal um nicht deklarierte schwarze Kassen der Abe-Faktion im Dezember 2023 ersetzte Tokai den zurückgetretenen Kōichi Hagiuda als PARC-Vorsitzender im engsten Kreis des Parteivorstands. Unter Shigeru Ishiba wurde im September 2024 Itsunori Onodera sein Nachfolger.
Mienoumi Tsuyoshi (jap. 三重ノ海 剛司), eig. Ishiyama Gorō (石山 五郎; * 4. Februar 1948 in Matsusaka, Präfektur Mie) ist ein…Mienoumi Tsuyoshi (jap. 三重ノ海 剛司), eig. Ishiyama Gorō (石山 五郎; * 4. Februar 1948 in Matsusaka, Präfektur Mie) ist ein ehemaliger japanischer Sumōringer. Er war der 57. Yokozuna. Mienoumi trat als Kämpfer des alten und renommierten Dewanoumi-Ringerstalls im Juli 1963 zum ersten Mal bei einem Sumō-Turnier an. Im September 1969 kämpfte er zum ersten Mal in der Makuuchi-Division, der höchsten Liga im japanischen Profisumō. Im Juli 1970 erreichte er zum ersten Mal die Sanyaku-Ränge durch die Beförderung zum Komusubi, im nächsten Turnier sogar zum Sekiwake. Ein 6-9-Make-koshi im September 1970 ließ ihn jedoch wieder in der Tabelle zurückfallen. Erst im nächsten November erreichte er wieder die oberen Ränge und verteidigte bis zum nächsten Juli erfolgreich seine Platzierung als Sekiwake haridashi, d. h. zusätzlicher Sekiwake – in diesem Rang stehen sonst üblicherweise nur zwei Kämpfer, damals waren es fünf. Danach stieg Mienoumi in die Ränge der Maegashira ab, konnte sich wieder hochkämpfen und stieg wiederum ab. 1975 konnte Mienoumi als Sekiwake mit 13 Siegen in 15 Begegnungen nicht nur den Technikerpreis und die Auszeichnung für besondere Leistung erhalten, sondern auch seinen ersten Turniersieg (Yusho) erreichen, wonach er als Ōzeki eingestuft wurde. Die „Fahrstuhlkarriere“ Mienoumis endete jedoch nicht; in seinem zweiten und dritten Turnier häuften sich die Niederlagen. Danach wurde er bereits wieder zum Sekiwake zurückgestuft. Allerdings erzwang er bereits im Juli 1976 mit einem guten 10-5-Ergebnis den Wiederaufstieg in den zweithöchsten Rang nach der damals neu eingeführten Regel. Den Titel eines Ōzeki hielt er bis zu seinem zweiten Turniersieg im Jahr 1979, als er im Alter von 31 Jahren mehrere hervorragende Resultate, jedoch keinen Turniersieg, erreichte, was den Verantwortlichen genügte, um ihn neben Wajima, Kitanoumi und Wakanohana zum vierten gleichzeitig amtierenden Yokozuna zu ernennen. Seine weitere aktive Karriere war zunächst vielversprechend, das Novemberturnier des Jahres gewann er mit 14-1, das folgende Hatsu-Basho im Januar sogar mit souveränen 15 Siegen. Mit dem Jahr 1980 endete aber auch Mienoumis Ringerlaufbahn nach nominell acht Turnieren, in denen er Make-koshi erlitten hatte und ebenso oft abwesend gewesen war wie er Kämpfe bestritten hatte. Sein Rekord verzeichnet 695 Siege, 525 Niederlagen und ein Unentschieden (gegen Futagotake). 56-mal trat er nicht an. Bis heute war er der letzte Yokozuna des Dewanoumi-beya. Wie in der Sumōwelt üblich, übernahm Mienoumi nach seiner Zeit als Ringer Aufgaben als Sportfunktionär im Nihon Sumō Kyokai. Nachdem er zunächst den Yamashina-Anteil erworben hatte, gründete er den Musashigawa-beya als eigenen Stall. Damit war er herausragend erfolgreich. Seiner Schule entsprang nicht nur der Yokozuna Musashimaru, sondern auch die Ōzeki Dejima, Musōyama und Miyabiyama.
Akira Yoshino (japanisch 吉野 彰 Yoshino Akira; * 30. Januar 1948 in Suita, Präfektur Osaka) ist ein japanischer…Akira Yoshino (japanisch 吉野 彰 Yoshino Akira; * 30. Januar 1948 in Suita, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Ingenieur. Er ist vor allem für die marktreife Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien bekannt. 2019 wurde er mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet.
Mamoru Mōri (jap. 毛利 衛, Mōri Mamoru; * 29. Januar 1948 in Yoichi, Hokkaidō, Japan; in den USA bekannt als Mamoru „Mark“…Mamoru Mōri (jap. 毛利 衛, Mōri Mamoru; * 29. Januar 1948 in Yoichi, Hokkaidō, Japan; in den USA bekannt als Mamoru „Mark“ Mohri) ist ein ehemaliger japanischer Astronaut. Er war Teilnehmer zweier Space-Shuttle-Missionen der NASA. Mōri wurde auf Japans Nordinsel Hokkaidō geboren, ist mit der von der gleichen Insel stammenden Akiko Naka verheiratet und hat drei Kinder. Mōri studierte an der Universität Hokkaidō Chemie und erwarb 1970 einen Bachelor sowie zwei Jahre später einen Master. Danach ging er nach Australien und absolvierte bis 1976 ein Doktorat in Chemie an der Flinders University in Adelaide. Bis 1985 arbeitete er ein Jahrzehnt lang wieder an der Universität Hokkaidō: er forschte und lehrte an der Kerntechnischen Fakultät, brachte es bis zum außerordentlichen Professor und arbeitete auf den Gebieten Oberflächenchemie, Hochenergiephysik und der Halbleiterentwicklung. Mōri wurde im August 1985 von der damaligen japanischen Raumfahrtagentur NASDA als Nutzlastspezialist ausgewählt. Zusammen mit Takao Doi und Chiaki Mukai bereitete er sich für den ersten Spacelab-Flug unter japanischer Federführung vor. Die Spacelab-J-Mission sollte ganz im Zeichen der Werkstoffforschung stehen und trug deshalb auch die Bezeichnung „First Materials Processing Test“ (FMPT). Mōri wurde 1990 zum Teilnehmer der Mission STS-47 berufen, mit der er 1992 erstmals ins All flog. Durch seine Auftritte als Lehrer im „Weltraumklassenzimmer“ während der Mission kam er zu großer nationaler Bekanntheit. 2000 nahm Mōri als leitender Nutzlastspezialist an der Mission STS-99 teil. Derzeit ist Mōri Leiter des Zukunftsmuseums Miraikan in Tokio.
Yoshio Hachiro (jap. 鉢呂 吉雄, Hachiro Yoshio; * 25. Januar 1948 in Shintotsukawa, Kabato-gun, Hokkaidō) ist ein…Yoshio Hachiro (jap. 鉢呂 吉雄, Hachiro Yoshio; * 25. Januar 1948 in Shintotsukawa, Kabato-gun, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker (parteilos→SPJ→SDP→DPJ→DFP→KDP) war von 2016 bis 2022 Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, für Hokkaidō. Bis 2012 war er Shūgiin-Abgeordneter, 2011 kurzzeitig Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie. Innerhalb der Partei gehört er zur Akamatsu-Gruppe.
Machiko Satonaka (japanisch 里中 満智子 Satonaka, Machiko; geboren am 24. Januar 1948 in Ōsaka) ist eine japanische Mangaka…Machiko Satonaka (japanisch 里中 満智子 Satonaka, Machiko; geboren am 24. Januar 1948 in Ōsaka) ist eine japanische Mangaka, die ihr erstes Werk 1964 veröffentlichte.
Minoru Kanehisa (jap. 金久 實, Kanehisa Minoru; * 23. Januar 1948 in Nagasaki) ist ein japanischer Bioinformatiker an der…Minoru Kanehisa (jap. 金久 實, Kanehisa Minoru; * 23. Januar 1948 in Nagasaki) ist ein japanischer Bioinformatiker an der Universität Kyōto. Er ist vor allem für die Entwicklung der Kyoto Encyclopedia of Genes and Genomes (KEGG) bekannt. Kanehisha studierte an der Universität Tokio Physik (Abschluss 1970), hier erhielt er auch 1976 einen D.Sc. Als Postdoktorand arbeitete er an der Johns Hopkins University School of Medicine und dem Los Alamos National Laboratory. Als Forschungsassistent arbeitete er ab 1982 am National Cancer Institute, bevor er 1985 eine erste Professur am Institute for Chemical Research der Universität Kyōto erhielt. 1987 erhielt er eine ordentliche Professur. Von 1991 bis 1995 und von 2002 bis 2012 hatte er zusätzlich eine Professur am Human Genome Center des Institute of Medical Science der Universität Tokio inne. Von 2001 bis 2011 war er Direktor des Instituts für Bioinformatik der Universität Kyōto. Minoru Kanehisa war von 1999 bis 2003 Gründungsdirektor der Japanischen Gesellschaft für Bioinformatik. Seit 2012 ist er technischer Direktor von Pathway Solutions Inc., seit 2009 Präsident von NPO Bioinformatics Japan. Kanehisa hat (Stand August 2025) einen h-Index von 101. Aufgrund der Zahl seiner Zitierungen zählt ihn Clarivate Analytics seit 2018 zu den Favoriten auf einen Nobelpreis für Physiologie oder Medizin (Clarivate Citation Laureates).
Mieko Kamimoto (jap. 神本 美恵子, Kamimoto Mieko; * 22. Januar 1948 im Landkreis Asakura, Präfektur Fukuoka, Japan) ist eine…Mieko Kamimoto (jap. 神本 美恵子, Kamimoto Mieko; * 22. Januar 1948 im Landkreis Asakura, Präfektur Fukuoka, Japan) ist eine japanische Politikerin (DPJ→DFP→KDP) und war von 2001 bis 2019 Abgeordnete im Sangiin, dem Oberhaus des Nationalparlaments. Innerparteilich gehört sie zur Akamatsu-Gruppe.
Toshiki Tajima (jap. 田島 俊樹, Tajima Toshiki; * 18. Januar 1948) ist ein japanischer theoretischer Physiker und…Toshiki Tajima (jap. 田島 俊樹, Tajima Toshiki; * 18. Januar 1948) ist ein japanischer theoretischer Physiker und Hochschullehrer an der University of California, Irvine (UCI).
Shinji Sōmai (jap. 相米 慎二 Sōmai Shinji; * 13. Januar 1948 in Morioka, Iwate, Japan; † 9. September 2001 in Isehara…Shinji Sōmai (jap. 相米 慎二 Sōmai Shinji; * 13. Januar 1948 in Morioka, Iwate, Japan; † 9. September 2001 in Isehara, Kanagawa, Japan) war ein japanischer Regisseur.
Wajima Hiroshi (japanisch 輪島 大士, eigentlich: 輪島 博; * 11. Januar 1948 in Nanao, Präfektur Ishikawa; † 8. Oktober 2018 in…Wajima Hiroshi (japanisch 輪島 大士, eigentlich: 輪島 博; * 11. Januar 1948 in Nanao, Präfektur Ishikawa; † 8. Oktober 2018 in Tokio) war ein japanischer Sumōringer und der 54. Yokozuna. Wajima, ehemaliger Yokozuna der Amateure im Hochschulsport, war der erste Großmeister, der aus dem universitären Sumō stammte. 1970 entschied sich der Absolvent der Tokioter Nihon-Universität zur Verfolgung einer Profikarriere. 1971 war er in die Makuuchi-Division aufgestiegen, ein Jahr darauf erreichte er den Rang eines Ōzeki, und schon 1973, ein weiteres Jahr später, wurde Wajima zum Yokozuna befördert. In den folgenden Jahren lieferte er sich mit seinem Erzrivalen Kitanoumi spektakuläre Duelle und gewann insgesamt 14 Turniere. 1980 verabschiedete sich Wajima nach zunehmend auftretender Erfolglosigkeit und einem letzten Turniersieg vom aktiven Sport und wurde als Stallmeister des Hanakago-beya tätig. Die Berechtigung hatte er durch die Heirat einer Tochter des alten Hanakago-obayata erhalten. Später stellte sich heraus, dass die Ehe aus diesem Grund arrangiert war. Ein Selbstmordversuch der Ehefrau im April 1982 führte zu einem Skandal. Wajima musste sich öffentlich entschuldigen. 1985 verlor er seinen Status wieder, nachdem er seinen Anteil oder Kabu als Sicherheit für das Geschäft seiner Schwester missbraucht hatte und auch prompt an einen Gläubiger abgeben musste. Der Sumōverband kaufte den Anteil wieder zurück, warf Wajima jedoch vollends hinaus, nachdem er bereits vorher degradiert worden war. Danach folgte Wajima dem Beispiel des früheren Yokozuna Azumafuji und begann eine Laufbahn im Wrestling. Später trat er als Manager verschiedener Athleten aus dem Kampfsportbereich und eines American-Football-Teams in Japan auf.
Michitsuna Takahashi (japanisch 高橋 三千綱 Takahashi Michitsuna; geboren 5. Januar 1948 in Toyonaka, Präfektur Osaka…Michitsuna Takahashi (japanisch 高橋 三千綱 Takahashi Michitsuna; geboren 5. Januar 1948 in Toyonaka, Präfektur Osaka; gestorben 17. August 2021 in Hachiōji) war ein japanischer Schriftsteller.
Tadatsugu Taniguchi (jap. 谷口 維紹, Taniguchi Tadatsugu; * 1. Januar 1948 in der Präfektur Wakayama) ist ein japanischer…Tadatsugu Taniguchi (jap. 谷口 維紹, Taniguchi Tadatsugu; * 1. Januar 1948 in der Präfektur Wakayama) ist ein japanischer Immunologe, der für Forschungen über Interferone bekannt ist. Taniguchi studierte Biologie an der Universität Tokio (Bachelor 1971), arbeitete 1972 bis 1974 am Labor für Biochemie der Universität Neapel und ging danach an die Universität Zürich, wo er bei Charles Weissmann in Molekularbiologie promoviert wurde (mit einer Arbeit über die Q β {\displaystyle \beta } -Phage unter anderem mit der Klonierung von dessen RNA-Genom in einem Plasmid und punktspezifischer Mutagenese). Ab 1978 war er am Krebsforschungszentrum in Tokio, wo ihm mit der Sequenzierung der Aminosäuresequenz (über die cDNA) von Interferon Beta (damals Fibroblasten-Interferon genannt) ein Durchbruch gelang (während gleichzeitig in Weissmanns Labor das Interferon-Alpha-Gen sequenziert wurde und andere Gruppen, wie die von Walter Fiers ebenfalls Interferon Beta klonten). Zwei Jahre lang war er Visiting Associate Professor am New York University Medical Center und ab 1984 war er Professor für Molekular- und Zellbiologie an der Universität Ōsaka. Seit 1995 ist er Professor an der Medizinischen Fakultät der Universität Tokio. Außerdem ist er Adjunct Professor an der New York University Medical School. Taniguchi erforschte vor allem die Wirkungsweise von Interferonen und er entdeckte die Transkriptionsfaktoren (IRF-Transkriptionsfaktoren, Interferon Regulatory Factor), die die Interferon-Antwort der Zelle auf Virusinfektionen regulieren. Bekannt sind neun solche Faktoren, deren erster 1988 entdeckt wurde. Er charakterisierte auch Interleukin-2 und dessen Wirkmechanismus. 1991 erhielt Taniguchi den Robert-Koch-Preis, 1986 den Hammer Prize, 1988 den Behring-Kitasato Preis, 1988 den Milstein Award, 1989 den Asahi-Preis und den Osaka-Wissenschaftspreis, 1994 den Uehara-Preis, 1996 den Fujihara-Preis, 1997 den Keio Medical Science Prize, 2006 den Pezcoller-Preis und 2026 den Emory Max Cooper Prize in Immunology. Er wurde 2007 Ehrendoktor der Universität Zürich. Er ist Mitglied der National Academy of Sciences (seit 2003) und des japanischen Wissenschaftsrats, seit 2018 assoziiertes Mitglied der European Molecular Biology Organization.
Okihide Hikosaka (彦坂, 興秀; * 1948) ist ein japanischer Neurowissenschaftler am National Eye Institute, einer Einrichtung…Okihide Hikosaka (彦坂, 興秀; * 1948) ist ein japanischer Neurowissenschaftler am National Eye Institute, einer Einrichtung der National Institutes of Health in Bethesda, Maryland. Er ist vor allem für seine Arbeiten zur Bedeutung der Basalganglien für das Verhalten, für bewusste Entscheidungen und automatisierte Handlungen bekannt. Hikosaka erwarb 1973 einen M.D. an der Universität Tokio und mit einer Arbeit über das vestibulo-okuläre Hirnstammsystem 1978 bei Hiroshi Shimazu einen Ph.D. ebendort. Ab 1978 war Hikosaka Dozent an der Universität Toho im Tokioter Bezirk Ōta, ab 1979 Assistenzprofessor. Gleichzeitig arbeitete er als Postdoktorand von 1979 bis 1982 bei Robert H. Wurtz am National Eye Institute. 1983 wurde Hikosaka Associate Professor an der Universität Toho. 1988 wechselte er als Professor an das Nationale Japanische Institut für Physiologie (生理学研究所, Seirigaku kenkyuujo) in Okazaki, bevor er 1993 an die Universität Juntendo wieder nach Tokio wechselte. Seit 2002 ist Hikosaka Forschungsgruppenleiter für Sensomotorik, wieder am National Eye Institute in Bethesda, Maryland. Hikosaka befasst sich mit der Kontrolle von Augenbewegungen, mit der Funktion von Basalganglien und dopaminergen Nervenzellen sowie mit den neuronalen Mechanismen von Motivation, Belohnung, prozeduralem Lernen und visuell-räumlicher Aufmerksamkeit. Seine Forschungen haben besondere Bedeutung für das Verständnis von Erkrankungen wie Depression, Morbus Parkinson, Abhängigkeit oder Schizophrenie, die durch Störungen von (Bewegungs-)Motivation und belohnungsabhängigen Entscheidungen geprägt sind. Seit 2024 zählt der Medienkonzern Clarivate ihn aufgrund der Zahl der Zitationen zu den Favoriten auf einen Nobelpreis (Clarivate Citation Laureates). 2011 wurde Hikosaka in die American Academy of Arts and Sciences gewählt, 2026 zum Mitglied der National Academy of Sciences. Er erhielt 2015 den Golden Brain Award der Minerva Foundation und 2018 den Gruber-Preis für Neurowissenschaften der Peter and Patricia Gruber Foundation. Okihide Hikosaka lebt in Bethesda, Maryland. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Nobutaka Inoue (japanisch 井上 順孝, Inoue Nobutaka; * 1948) ist seit 2002 Professor an der Fakultät für Shintō-Studien an…Nobutaka Inoue (japanisch 井上 順孝, Inoue Nobutaka; * 1948) ist seit 2002 Professor an der Fakultät für Shintō-Studien an der Kokugakuin-Universität, sowie Direktor des dortigen Institute for Japanese Culture and Classics (IJCC; jap. 日本文化研究所, Nihon bunka kenkyūkai). Seine Dissertation an der Universität Tokio, wo er zunächst Philosophie studiert hatte, dann aber zur Religionswissenschaft wechselte, schrieb Inoue über „Argumente zur Religionsfreiheit in der frühen Meiji-Zeit“ (Arguments Regarding Religious Freedom in the Early Meiji Period). Von 1974 bis 1982 war Inoue Universitätsassistent an der philosophischen Fakultät der Universität Tokio. Von 1982 bis 1986 arbeitete er als Vollzeitlektor, von 1986 bis 1992 als Assistenzprofessor und von 1992 bis 2002 als ordentlicher Professor am IJCC. 2019 wurde Inoue in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Inoues Forschungsschwerpunkt ist die Religionswissenschaft, darin insbesondere Religionssoziologie, vergleichende Forschung zu Neuen Religiösen Bewegungen, moderne Shintō-Studien, Sekten-Shintō und Religionsunterricht. Inoue leitet auch die Arbeiten an der schrittweise erfolgenden Übersetzung des Shintō jiten (der Standardenzyklopädie zum Thema Shintō) durch das IJCC ins Englische und der damit einhergehenden Veröffentlichung im World Wide Web unter einer Creative-Commons-Lizenz.