Tadatomo Yoshida (jap. 吉田 忠智 Yoshida Tadatomo; * 7. März 1956 in Usuki, Präfektur Ōita) ist ein japanischer Politiker…Tadatomo Yoshida (jap. 吉田 忠智 Yoshida Tadatomo; * 7. März 1956 in Usuki, Präfektur Ōita) ist ein japanischer Politiker (SDP→KDP) und seit 2025 für Ōita Abgeordneter im Sangiin, dem er zuvor für die SDP zweimal für den Verhältniswahlwahlkreis (2010–2016 & 2019–2023) angehört hatte. Von 2013 bis 2018 war er SDP-Parteivorsitzender, 2020 Generalsekretär.
Kuniko Ozaki (jap. 尾崎 久仁子, Ozaki Kuniko; * 20. Februar 1956) ist eine japanische Diplomatin. Nach verschiedenen…Kuniko Ozaki (jap. 尾崎 久仁子, Ozaki Kuniko; * 20. Februar 1956) ist eine japanische Diplomatin. Nach verschiedenen leitenden Positionen im Justiz- und im Außenministerium ihres Heimatlandes sowie bei internationalen Organisationen, unter anderem beim Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung, fungierte sie von 2010 bis 2019 als Richterin und von 2015 bis 2018 als Vizepräsidentin am Internationalen Strafgerichtshof.
Koharu Kisaragi (jap. 如月 小春, Kisaragi Koharu; * 19. Februar 1956; † 19. Dezember 2000) war eine japanische Dramatikerin…Koharu Kisaragi (jap. 如月 小春, Kisaragi Koharu; * 19. Februar 1956; † 19. Dezember 2000) war eine japanische Dramatikerin und Theaterleiterin. Kisaragi studierte bis 1976 Philosophie an der Tōkyō Joshi Daigaku. Im gleichen Jahr gründete sie ihre erste Theatergruppe Gekidan Kiki, mit der sie eigene Stücke wie Romio to Furiijia no aru Shokutaku (1981) aufführte. 1982 verließ sie Gekidan Kiki und gründete die Gruppe NOISE. Sie war deren Leiterin und wirkte in allen Aufführungen als Autorin und Regisseurin. Produzent war ihr Ehemann Kajiya Kazuyuki. Neben den Stücken für das Ensemble (deren prominentestes Moral – 1984 – war) verfasste Kisaragi den Essay Ansanburu no Shisō über das Ensemblespiel. Ende 2000 starb sie plötzlich an den Folgen einer Gehirnblutung.
Mariya Takeuchi (japanisch 竹内 まりや, Takeuchi Mariya; geboren am 20. März 1955 in Izumo (Shimane)) ist eine japanische…Mariya Takeuchi (japanisch 竹内 まりや, Takeuchi Mariya; geboren am 20. März 1955 in Izumo (Shimane)) ist eine japanische J-Pop-Sängerin und -Komponistin.
Mikiyasu Tanaka (jap. 田中 幹保, Tanaka Mikiyasu; * 18. März 1955 in Yumesaki, Kreis Shikama (heute: Himeji), Präfektur…Mikiyasu Tanaka (jap. 田中 幹保, Tanaka Mikiyasu; * 18. März 1955 in Yumesaki, Kreis Shikama (heute: Himeji), Präfektur Hyōgo) ist ein ehemaliger japanischer Volleyballspieler. Tanaka gehörte dem Nippon Steel Club an. Von 1973 bis 1986 spielte er in der japanischen Nationalmannschaft. 1976 nahm er an den Olympischen Spielen in Montreal teil und erreichte mit Japan den vierten Platz. Beim World Cup 1977 gewann Tanaka mit der Nationalmannschaft die Silbermedaille. 1982 wurden die Japaner bei der Weltmeisterschaft Vierte. Bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles, bei denen Japan den siebten Platz erreichte, wurde Tanaka in allen sechs Spielen eingesetzt. Allerdings wurde er bei einer Dopingkontrolle positiv auf Ephedrin getestet und disqualifiziert. Von 2001 bis 2004 war Tanaka Trainer der japanischen Nationalmannschaft.
Jirō Watanabe (jap. 渡辺 二郎, Watanabe Jirō; * 16. März 1955 in Yakage, Japan) ist ein Mitglied der Yakuza-Bande…Jirō Watanabe (jap. 渡辺 二郎, Watanabe Jirō; * 16. März 1955 in Yakage, Japan) ist ein Mitglied der Yakuza-Bande Yamaguchi-gumi und ehemaliger japanischer Boxer im Superfliegengewicht.
Tsuneo Niijima (jap. 新島 恒男, Niijima Tsuneo; * 1955) ist ein japanischer Amateurastronom und Asteroidenentdecker. Er…Tsuneo Niijima (jap. 新島 恒男, Niijima Tsuneo; * 1955) ist ein japanischer Amateurastronom und Asteroidenentdecker. Er entdeckte von 1986 bis 1995 insgesamt 32 Asteroiden, den überwiegenden Teil davon zusammen mit Takeshi Urata. Zusammen mit diesem entdeckte er am 30. Oktober 1986 auch den periodischen Kometen 112P/Urata-Niijima Der Asteroid (5507) Niijima wurde nach ihm benannt.
Yanji I (jap. 李 良枝, Yangji Lee, Yoshie Tanaka; I Yanji, 田中 淑枝, Tanaka Yoshie; * 15. März 1955; † 22. Mai 1992) war eine…Yanji I (jap. 李 良枝, Yangji Lee, Yoshie Tanaka; I Yanji, 田中 淑枝, Tanaka Yoshie; * 15. März 1955; † 22. Mai 1992) war eine japanische Schriftstellerin. I war Tochter koreanischer Einwanderer in Japan. 1964 erhielt die Familie die japanische Staatsbürgerschaft und den Nachnamen Tanaka; Yanji Is offizieller japanischer Name wurde Yoshie Tanaka. Ab 1980 besuchte sie mehrfach Korea und begann – beeindruckt von der koreanischen Kultur – 1982 ein Literaturstudium an der Seoul National University. Während ihrer Studienzeit verfasste sie den autobiographischen Roman Nabi Taryong, der in der Literaturzeitschrift Gunzō erschien und für den Akutagawa-Preis nominiert wurde. Diesen erhielt sie 1988 für den Roman Yūhi. 1992 verstarb sie 37-jährig an einer akuten Myokarditis.
Shōkō Asahara (jap. 麻原 彰晃 Asahara Shōkō), bürgerlicher Name Chizuo Matsumoto (jap. 松本 智津夫 Matsumoto Chizuo; * 2. März…Shōkō Asahara (jap. 麻原 彰晃 Asahara Shōkō), bürgerlicher Name Chizuo Matsumoto (jap. 松本 智津夫 Matsumoto Chizuo; * 2. März 1955 auf Kyūshū; † 6. Juli 2018 in Tokio), war Gründer und Führer der japanischen Sekte Ōmu Shinrikyō (Aum-Sekte). Für seine Rolle bei den Giftgasanschlägen in der Tokioter U-Bahn am 20. März 1995 wurde er 2004 zum Tode verurteilt und das Urteil im September 2006 vom Obersten Gerichtshof Japans in letzter Instanz bestätigt. Die Hinrichtung fand am 6. Juli 2018 statt.
Radomir Kovačević (* 20. März 1954 in Drvar; † 14. Juni 2006 in Belgrad) war ein jugoslawischer Judoka, der dreimal an…Radomir Kovačević (* 20. März 1954 in Drvar; † 14. Juni 2006 in Belgrad) war ein jugoslawischer Judoka, der dreimal an Olympischen Spielen teilnahm. 1980 gewann er eine Bronzemedaille im Schwergewicht. Der für Rakovica Belgrad startende Radomir Kovačević war 1973 jugoslawischer Junioreneuropameister im Schwergewicht. Bei den Judo-Weltmeisterschaften 1975 unterlag er im Halbfinale gegen den sowjetischen Judoka Sergei Nowikow, Kovačević belegte letztlich den fünften Platz. 1976 gewann Kovačević bei den Europameisterschaften die Bronzemedaille in der offenen Klasse. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal trat er sowohl im Schwergewicht als auch in der offenen Klasse an. Im Schwergewicht unterlag er im Viertelfinale gegen Nowikow und belegte den siebten Platz, in der offenen Klasse verlor er in der zweiten Runde gegen Schota Tschotschischwili, wie Nowikow ein Judoka aus der Sowjetunion. 1979 gewann Radomir Kovačević das Schwergewicht bei den Mittelmeerspielen in Split. Bei den Judo-Weltmeisterschaften 1979 in Paris unterlag er im Schwergewichts-Viertelfinale gegen den Franzosen Jean-Luc Rougé und belegte am Ende den fünften Platz. In der offenen Klasse unterlag er ebenfalls im Viertelfinale gegen den sowjetischen Judoka Witali Kusnetsow, den Kampf um die Bronzemedaille gewann Kovačević gegen den Belgier Robert Van de Walle. Beim olympischen Turnier 1980 in Moskau gewann er seine ersten beiden Kämpfe, unterlag dann aber im Viertelfinale der Schwergewichtsklasse gegen den Bulgaren Dimitar Saprjanow. Den Kampf um Bronze gewann Kovačević gegen den Nordkoreaner Kim Myong-gui. Der jugoslawische Schwergewichtsmeister von 1983 und 1984 siegte bei den Olympischen Spielen 1984 in den ersten beiden Runden, im Halbfinale bezwang ihn der Japaner Hitoshi Saitō. In seinem letzten großen internationalen Kampf verlor er das Duell um die Bronzemedaille gegen den Kanadier Mark Berger. Radomir Kovačević war Absolvent der japanischen Tōkai-Universität, nach seiner Karriere war er als Sportlehrer in den Vereinigten Staaten tätig. Im Alter von 52 Jahren starb er an einer Krebserkrankung.
Takeharu Hayakawa (jap. 早川 岳晴, Hayakawa Takeharu; * 19. März 1954 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer…Takeharu Hayakawa (jap. 早川 岳晴, Hayakawa Takeharu; * 19. März 1954 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazzmusiker (Kontrabass, E-Bass, auch Gitarre, Komposition). Takeharu Hayakawa arbeitete ab den 1970er-Jahren in der japanischen Jazzszene u. a. in der Doctor Umezu Band um den Saxophonisten Kazutoki Umezu, für die er auch komponierte. In den 1990er-Jahren spielte er weiterhin mit Eiji Tanaka und Natsuki Kido im Trio Coil, mit dem er zwei Alben vorlegte, sowie mit dem Bluesrock-Duo Lay-Run (Kōhei Tsuchiya/Reiichi Nakaido). In den 2000er-Jahren war er Mitglied u. a. im Satoko Fujii Quartett, zu hören auf den Alben Minverva (2002) und Angelona (2005), schließlich auf Burning Wick (2025). Im Bereich des Jazz listet ihn Tom Lord zwischen 1975 und 2012 bei 30 Aufnahmesessions. Unter eigenem Namen legte Hayakawa 1996 ein selbstbetiteltes Debütalbum bei JVC-Victor vor, gefolgt von Kowloon (Vivid Sound, 2002) und Gwoh-In (Studio Wee).
Tomiko Yoshikawa (jap. 吉川 とみ子, Yoshikawa Tomiko; * 10. März 1954 in Ōharu in der Präfektur Aichi) ist eine ehemalige…Tomiko Yoshikawa (jap. 吉川 とみ子, Yoshikawa Tomiko; * 10. März 1954 in Ōharu in der Präfektur Aichi) ist eine ehemalige japanische Autorennfahrerin.
Hisaki Matsuura (jap. 松浦 寿輝, Matsuura Hisaki, * 18. März 1954 in Tokio) ist ein japanischer Schriftsteller, Literatur-…Hisaki Matsuura (jap. 松浦 寿輝, Matsuura Hisaki, * 18. März 1954 in Tokio) ist ein japanischer Schriftsteller, Literatur- und Kulturwissenschaftler. Matsuura studierte Romanistik an der Universität Tokio und an der Universität Paris, wo er eine Dissertation über André Breton vorlegte. Er war Professor an der Universität Tokio. Als Schriftsteller erhielt Matsuura mehrere Preise, darunter den Takami-Jun-Preis für Fuyu no hon (冬の本, 1988), den Mishima-Preis für Orikuchi Shinobu ron (折口信夫論, 1996), den Akutagawa-Preis für Hana kutashi (花腐し, 2000), den Yomiuri-Literaturpreis für Hantō (半島, 2005), den Kiyama-Shōhei-Literaturpreis für Ayame karei hikagami (あやめ 鰈 ひかがみ, 2005), den Hagiwara-Sakutarō-Preis für Kissui toshi (吃水都市, 2009), den Tanizaki-Jun’ichirō-Preis für Meiyo to kōkotsu (名誉と恍惚, 2017) und ebenfalls 2017 den Bunkamura Prix des Deux Magots.
Akira Uchiyama (jap. 内山 晃 Uchiyama Akira; * 3. März 1954 in Kashiwa, Präfektur Chiba) ist ein japanischer Politiker…Akira Uchiyama (jap. 内山 晃 Uchiyama Akira; * 3. März 1954 in Kashiwa, Präfektur Chiba) ist ein japanischer Politiker (Demokratische Partei → Shintō Kizuna → Kokumin no Seikatsu ga Daiichi → Nippon Mirai no Tō → Shintō Daichi → Kibō no Tō → „alte“ Demokratische Volkspartei → „neue“ Konstitutionell-Demokratische Partei → Nippon Ishin no Kai). Er war von 2003 bis 2012 Mitglied des Abgeordnetenhauses, dem Unterhaus des nationalen Parlaments. Ab 2011 war er Vorsitzender der von der Demokratischen Partei abgespaltenen Shintō Kizuna, die 2012 in der Nippon Mirai no Tō aufging. Uchiyama absolvierte die betriebswirtschaftliche Fakultät der Senshū-Universität und ist shakaihokenrōmushi, ein Rechtsexperte für Arbeits- und Sozialversicherungsangelegenheiten. 1987 übernahm er die Leitung der Kanzlei für Arbeitsangelegenheiten Uchiyama rōmu kanri jimusho. 1995 gründete er das Rentenberatungsunternehmen Nenkin Life (年金ライフ), das er bis heute führt. In die Politik stieß Uchiyama bei der Abgeordnetenhauswahl 2000 vor, als er für die Demokratische Partei im 7. Wahlkreis Chiba kandidierte, aber Amtsinhaber Kazuna Matsumoto (LDP) unterlag. Im zweiten Anlauf 2003 konnte er Matsumoto schlagen und wurde seither zweimal wiedergewählt – 2005 nur über den Verhältniswahlblock Süd-Kantō, 2009 wieder in seinem Wahlkreis. 2006 hatte bei einer Nachwahl Kazumi Ōta seine Wahlkreiskandidatur übernommen und gewann, aber 2007 hatte Ichirō Ozawa Uchiyama für die Wahl 2009 wieder eingesetzt. Im Shūgiin war er unter anderem Mitglied des Ausschusses für Rechnungsprüfung und Verwaltungsaufsicht und des Sonderausschusses für die Entführungsfrage. Nach der Regierungsübernahme durch die Demokraten 2009 war er im Parteivorstand Vizevorsitzender des Ausschusses für Parlamentsangelegenheiten, von 2010 bis 2011 während des Kabinetts Kan parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) im Ministerium für allgemeine Angelegenheiten. Im Dezember 2011 verließ Uchiyama gemeinsam mit acht weiteren Abgeordneten die Demokratische Partei, die vor allem gegen die vom Parteivorsitzenden Yoshihiko Noda geplante baldige Mehrwertsteuererhöhung opponieren, und wurde Vorsitzender der neuen Shintō Kizuna. Bei der Abgeordnetenhauswahl 2012 verlor Uchiyama den 7. Wahlkreis Chiba mit nur 10,6 % der Stimmen als Vierter an Ken Saitō (LDP) und verfehlte mit diesem Wahlkreisergebnis auch eine Wiederwahl im Verhältniswahlblock deutlich. Bei der Wahl 2013 zum Rätehaus, dem Oberhaus des Nationalparlaments, kandidierte er für die Neue Partei Daichi bei der nationalen Verhältniswahl. Uchiyama erreichte mit landesweit 6.828 Stimmen den dritten Platz auf der Daichi-Liste; aber die Partei verpasste mit 1,0 % der Verhältniswahlstimmen insgesamt ohnehin einen Verhältniswahlsitz. Bei der Abgeordnetenhauswahl 2017 kandidierte er erfolglos im Wahlkreis Okayama 3 für die Partei der Hoffnung, 2021 wieder im Wahlkreis Chiba 7 für die Nippon Ishin no Kai.
Izō Hashimoto (jap. 以蔵 橋本, Hashimoto Izō; * 21. Februar 1954 in der Präfektur Shimane, Japan; † 12. Mai 2026 in der…Izō Hashimoto (jap. 以蔵 橋本, Hashimoto Izō; * 21. Februar 1954 in der Präfektur Shimane, Japan; † 12. Mai 2026 in der Präfektur Kumamoto) war ein japanischer Drehbuchautor, Filmregisseur und Comicautor.
Takashi Yoshimatsu (jap. 吉松 隆, Yoshimatsu Takashi; * 18. März 1953 in Tokio) ist ein zeitgenössischer japanischer…Takashi Yoshimatsu (jap. 吉松 隆, Yoshimatsu Takashi; * 18. März 1953 in Tokio) ist ein zeitgenössischer japanischer Komponist klassischer Musik.
Kazuyuki Hamada (jap. 浜田 和幸, Hamada Kazuyuki; * 17. März 1953 in Yonago, Präfektur Tottori) ist ein japanischer…Kazuyuki Hamada (jap. 浜田 和幸, Hamada Kazuyuki; * 17. März 1953 in Yonago, Präfektur Tottori) ist ein japanischer Politiker. Von 2010 bis 2016 war er einer der beiden Vertreter Tottoris im Sangiin, dem Oberhaus des Parlaments. Bis 2011 gehörte er zur Liberaldemokratischen Partei (LDP), von 2011 bis zur Auflösung 2013 zur Neuen Volkspartei, danach war er parteiloses Mitglied der Shintō-Kaikaku-Fraktion, ab 2014 der „Partei der nächsten Generation“, 2016 kurzzeitig der Ōsaka Ishin no Kai. Hamada, Absolvent der Fremdsprachen-Universität Tokyo, wurde nach seinem Abschluss Angestellter bei Shin-Nippon Seitetsu (engl. Nippon Steel). Später erwarb er einen Ph.D. an der George Washington University und forschte ab 1987 am Center for Strategic and International Studies. 1997 gründete er das Kokusai mirai kagaku kenkyūjo (国際未来科学研究所, „Institut für internationale Zukunftsforschung“). Bei der Sangiin-Wahl 2010 wechselte Hamada in die Politik und übernahm die LDP-Kandidatur in Tottori, wo Amtsinhaber Kōtarō Tamura 2009 von der LDP zur Demokratischen Partei gewechselt war. Hamada erhielt über 150 Tausend Stimmen und gewann mit mehr als 20.000 Stimmen Vorsprung auf die Demokratin Mari Sakano. Im Juni 2011 reichte Hamada seinen Parteiaustritt ein, nachdem ihm im demokratisch geführten Kabinett Kan die Position eines parlamentarischen Staatssekretärs angeboten worden war. Am 27. Juni trat er die Position im „Ministerium für allgemeine Angelegenheiten“ an. Am 5. Juli 2011 schloss die LDP Hamada aus. Unter dem Kabinett Noda wechselte Hamada im September 2011 ins Außenministerium. Im Dezember 2011 schloss er sich der Neuen Volkspartei an, wo er im April 2012 den Vorsitz des politischen Forschungsrates von der entlassenen Akiko Kamei übernahm. Im Dezember 2012 wurde Hamada Nachfolger von Generalsekretär Mikio Shimoji, der seinen Sitz im Parlament (Shūgiin, Okinawa 1) verloren hatte. Er blieb bis zur Auflösung der NVP Generalsekretär. Im Sommer 2013 schloss sich Hamada der Fraktion Shintō Kaikaku – Mushozoku no Kai an. 2014 trat er der Jisedai-→Kokoro-Partei bei, die er 2016 wieder verließ. Bei der bevorstehenden Sangiin-Wahl 2016 verlor Tottori seine eigenständige Vertretung und bildet fortan mit dem benachbarten Shimane einen gemeinsamen Einmandatswahlkreis, beide Präfekturen sind ländlich-konservative Hochburgen, eine Wiederwahl gegen den LDP-Kandidaten Kazuhiko Aoki (bis 2016 der Vertreter Shimanes) war unwahrscheinlich, zumal sich vier Oppositionsparteien auf eine Einheitsfrontstrategie verständigt hatten. Hamada wollte für die Wahl der Ōsaka Ishin no Kai beitreten und in den nationalen Verhältniswahlkreis wechseln. Um einer Versammlung der Ishin-Abgeordneten aus dem Präfekturparlament von Osaka, der Keimzelle der Partei, beizuwohnen und innerparteiliche Unterstützung zu gewinnen, blieb er am 27. Mai 2016 einer Sangiin-Sitzung fern, bei der unter anderem über Hilfsmaßnahmen nach den Kumamoto-Erdbeben 2016 abgestimmt wurde – nach Angaben der Partei ohne deren Zustimmung. In der Folge entzog ihm die Parteiführung die Unterstützung, er trat kurz vor der Wahl wieder aus der Ishin no Kai aus. Bei der Wahl 2016 kandidierte Hamada nun parteilos im Sechsmandatswahlkreis Tokio, wo er mit 0,5 % der Stimmen abgeschlagen auf dem 16. Platz abgewählt war.
Yoshiharu Horii (japanisch 堀井 美晴 Horii Yoshiharu; * 16. März 1953 in der Präfektur Shizuoka; † 23. August 2025) war ein…Yoshiharu Horii (japanisch 堀井 美晴 Horii Yoshiharu; * 16. März 1953 in der Präfektur Shizuoka; † 23. August 2025) war ein japanischer Fußballspieler.
Kei Akagi (japanisch ケイ赤城; * 16. März 1953 in Sendai) ist ein aus Japan stammender und in den Vereinigten Staaten…Kei Akagi (japanisch ケイ赤城; * 16. März 1953 in Sendai) ist ein aus Japan stammender und in den Vereinigten Staaten lebender Jazz-Musiker (Piano und Keyboards) sowie Hochschullehrer.
Kazuo Kitagawa (japanisch 北側 一雄 Kitagawa Kazuo; * 2. März 1953 in Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Politiker…Kazuo Kitagawa (japanisch 北側 一雄 Kitagawa Kazuo; * 2. März 1953 in Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Politiker (Kōmeitō → Kōmei shintō → Shinshintō → Shintō Heiwa → Kōmeitō). Von 1990 bis 2024 war er mit Unterbrechung Mitglied des Abgeordnetenhauses (Unterhaus des Nationalparlaments), ab 1996 für den Wahlkreis Osaka 16, von 2004 bis 2006 war er Minister für Staatsland & Verkehr in den Kabinetten Koizumi II und III. Kitagawa, der Sohn von Yoshikazu Kitagawa (Kōmeitō-Abgeordneter für den SNTV-Dreimandatswahlkreis Osaka 6), besuchte die der Sōka-Universität angeschlossene Sōka-Oberschule, studierte anschließend an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Sōka-Universität und wurde Anwalt. In die aktive Politik trat er zur Abgeordnetenhauswahl 1990 ein, als er für die Kōmeitō im SNTV-Viermandatswahkreis Osaka 5 kandidierte, zu dem vor allem die Stadt Sakai gehörte. Er wurde mit dem dritthöchsten Stimmenanteil gewählt, 1993, als der Wahlkreis Osaka 5 auf fünf Sitze vergrößert wurde, auf Platz 2 wiedergewählt. Für das Kabinett Hosokawa war er 1993–1994 parlamentarischer Staatssekretär (seimu jikan) im Finanzministerium. Nach dem Scheitern der Anti-LDP-Koalition wurde er wie die meisten Kōmeitō-Abgeordneten im Abgeordnetenhaus Mitglied der Neuen Fortschrittspartei und beteiligte sich anschließend an der Wiedergründung der Kōmeitō. Seit der Wahlrechtsreform der 1990er Jahre bestreitet Kitagawa den FPTP-Einmandatswahlkreis Osaka 16, der Teile der Stadt Sakai umfasst. Diesen gewann er 1996 für die NFP, und danach meistens für die rekonstituierte, „neue“ Kōmeitō; nur bei der Erdrutschniederlage der LDP-Kōmeitō-Regierung in der Wahl 2009 unterlag er dem Demokraten Hiroyuki Moriyama und schied bis 2012 aus dem Parlament aus. Im Abgeordnetenhaus war er von 1999 bis 2000 Vorsitzender des Ausschusses für Wissenschaft & Technologie, von 2012 bis 2013 des Ausschusses für Allgemeine Angelegenheiten. In der Kōmeitō führte er nach dem Eintritt in die Regierungskoalition mit der LDP von 2000 bis 2004 den politischen Forschungsrat, von 2006 bis 2009 war er Generalsekretär. 2004, als die Kōmeitō bei der Umbildung des zweiten Kabinetts Koizumi anstelle des Sozialministeriums das Infrastrukturministerium übernahm, wurde Kitagawa bis 2006 (Kabinett Koizumi III inklusive Umbildung) Minister. Ab 2017 war er in der Kōmeitō einer der Vizeparteivorsitzenden und gleichzeitig „Vorsitzender des Zentralvorstandes“ (中央幹事会会長 chūō-kanjikai kaichō; bei der Reorganisation 2014 neu entstandene Position). Kurz vor der Abgeordnetenhauswahl 2024 kündigte Kitagawa im Oktober 2024 seinen Rückzug an. Seinen Wahlkreis sollte für die Regierungskoalition die bisherige langjährige Kōmeitō-Rätehausabgeordnete Kanae Yamamoto übernehmen, die ihn aber an Masaki Kuroda von der Nippon Ishin no Kai verlor.
Yōko Kamikawa (japanisch 上川 陽子 Kamikawa Yōko; * 1. März 1953 in Shizuoka, Präfektur Shizuoka) ist eine japanische…Yōko Kamikawa (japanisch 上川 陽子 Kamikawa Yōko; * 1. März 1953 in Shizuoka, Präfektur Shizuoka) ist eine japanische Politikerin (heute Liberaldemokratische Partei, darin bis zur Auflösung Kishida-Faktion), Abgeordnete im Shūgiin, dem Unterhaus der Kokkai, für den 1. Wahlkreis der Präfektur Shizuoka und ehemalige Außen- und mehrfache Justizministerin. Kamikawa studierte bis 1977 Internationale Beziehungen an der Universität Tokio. Anschließend arbeitete sie für das Mitsubishi-Forschungsinstitut. 1988 erwarb sie als Fulbright-Studentin einen Master an der Harvard Kennedy School. In dieser Zeit war sie auch Mitarbeiterin des US-Senators Max Baucus. Danach war sie Präsidentin des Globalink-Forschungsinstituts. Ab 2000 gehörte Kamikawa für den 1. Wahlkreis Shizuoka dem Shūgiin an (2003 bis 2005 über Verhältniswahl in Tōkai). Innerhalb der LDP schloss sie sich der damaligen Koga-, zuletzt Kishida-Faktion an. Ab November 2005 war Kamikawa parlamentarische Staatssekretärin (daijin seimukan, engl. parliamentary secretary) im Sōmushō („Ministerium für Allgemeine Angelegenheiten“, engl. „Ministerium für Innere Angelegenheiten und Kommunikation“). Premierminister Shinzō Abe berief sie im August 2007 bei seiner Regierungsumbildung zur Staatsministerin für Geschlechtergleichstellung und die Bekämpfung des Geburtenrückgangs. Wie viele Minister in Abes Kabinett musste sie Fehler in ihren Jahresberichten über politische Gelder zugeben. Premierminister Yasuo Fukuda übernahm Kamikawa in sein Kabinett, berücksichtigte sie aber nicht mehr bei der Kabinettsumbildung im August 2008. Bei der Shūgiin-Wahl 2009 verlor Kamikawa ihren Wahlkreis an Seishū Makino (Demokratische Partei) und verfehlte auch die Wiederwahl über den Verhältniswahlblock Tōkai. Bei der Wahl 2012 verschlechterte sich ihr Ergebnis im Wahlkreis Shizuoka 1 nur leicht (2009: 96.096 Stimmen 37,6 %; 2012: 81.278, 36,2 %), sie konnte sich gegen ein nun zersplittertes Kandidatenfeld durchsetzen und zog zum vierten Mal ins Shūgiin ein. Sie verteidigte den Sitz danach bis einschließlich 2026 fünfmal in Folge. Von September 2013 bis September 2014 war Kamikawa im Sōmushō „Vizeministerin“ (fuku-daijin, engl. Regierungsübersetzung derzeit „state minister“; nicht zu verwechseln mit „minister of state“ für kokumu daijin oder „minister of state“ für naikaku-fu tokumei tantō daijin). Anschließend übernahm sie zunächst den Vorsitz im Shūgiin-Sozial- und Arbeitsausschuss. Im Oktober 2014 berief Shinzō Abe Kamikawa erneut ins Kabinett, wo sie die zurückgetretene Justizministerin Midori Matsushima ersetzte und diesen Posten bis ins einschließlich dritte Kabinett Abe behielt. Von der Kabinettsumbildung vom 3. August 2017 bis zur Kabinettsumbildung im Oktober 2018 war sie erneut Justizministerin. Im 2. umgebildeten 2. Kabinett Kishida wurde sie im September 2023 zur Außenministerin ernannt und blieb bis zum Ende von Kishidas Amtszeit im Amt. Bei der folgenden Wahl des LDP-Vorsitzenden trat Kamikawa selbst an, schied aber in einem Rekordfeld aus neun Kandidaten im ersten Wahlgang auf dem siebten Platz aus.
Shunmyō Masuno (japanisch 枡野 俊明 Masuno Shunmyō; * 2. Februar 1953 in Tsurumi-ku, Yokohama city) ist ein japanischer…Shunmyō Masuno (japanisch 枡野 俊明 Masuno Shunmyō; * 2. Februar 1953 in Tsurumi-ku, Yokohama city) ist ein japanischer Zen-Mönch, der 18. Chief Priest des Kenkohji Zen Tempels in Yokohama, Landschaftsarchitekt und Unternehmer. Er ist emeritierter Professor der Tama Art University in Tokio. Masuno hat über 60 Gärten in Japan, in Europa und in Nordamerika gestaltet.
Satoru Nakajima (jap. 中嶋 悟, Nakajima Satoru; * 23. Februar 1953 in Okazaki) ist ein ehemaliger japanischer…Satoru Nakajima (jap. 中嶋 悟, Nakajima Satoru; * 23. Februar 1953 in Okazaki) ist ein ehemaliger japanischer Automobilrennfahrer, der von 1987 bis 1991 für die Teams Lotus und Tyrrell in der Formel 1 fuhr. Er war mit 34 Jahren einer der ältesten Formel-1-Debütanten der Geschichte und der erste japanische Formel-1-Fahrer, dem es gelang, WM-Punkte einzufahren.
Yoshimi Watanabe (jap. 渡辺 喜美 Watanabe Yoshimi; * 17. März 1952 in Nishi-Nasuno, Nasu (heute Nasu-Shiobara), Tochigi)…Yoshimi Watanabe (jap. 渡辺 喜美 Watanabe Yoshimi; * 17. März 1952 in Nishi-Nasuno, Nasu (heute Nasu-Shiobara), Tochigi) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Zuletzt war er von 2016 bis 2022 Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, für den nationalen Verhältniswahlkreis. Von 1996 bis 2014 war er Abgeordneter im Shūgiin, dem nationalen Unterhaus, für den 3. Wahlkreis Tochigi. Er ist heute national parteilos und führt die Sangiin-Fraktion Minna no Tō; außerdem gründete er für die einheitlichen Präfektur- und Kommunalwahlen 2019 eine gleichnamige Regionalpartei. Von 2009 bis 2014 war er Vorsitzender der nationalen Minna no Tō („Partei aller“), von 2016 bis 2017 gehörte er der Nippon Ishin no Kai an. Er hatte im Januar 2009 die Liberaldemokratische Partei (LDP) verlassen, für die er von 2007 bis 2008 Minister im Kabinett war.
Yasuhiko Okudera (japanisch 奥寺 康彦 Okudera Yasuhiko; * 12. März 1952 in Kazuno, Präfektur Akita) ist ein ehemaliger…Yasuhiko Okudera (japanisch 奥寺 康彦 Okudera Yasuhiko; * 12. März 1952 in Kazuno, Präfektur Akita) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und ‑trainer.
Takumi Nemoto (jap. 根本 匠 Nemoto Takumi; * 7. März 1951 in Kōriyama, Präfektur Fukushima) ist ein japanischer Politiker…Takumi Nemoto (jap. 根本 匠 Nemoto Takumi; * 7. März 1951 in Kōriyama, Präfektur Fukushima) ist ein japanischer Politiker (LDP, darin zuletzt Kishida-Faktion). Von 1993 bis 2024 war er mit Unterbrechung (2009–12) Mitglied des Abgeordnetenhauses, dem Unterhaus des Parlaments, zuletzt für den Wahlkreis Fukushima 2, und war unter anderem Wiederaufbauminister und Minister für Gesundheit, Arbeit und Soziales. Nemoto wurde nach Abschluss seines Studiums an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio 1974 Beamter im Bauministerium. 1991 verließ er das Ministerium und kandidierte bei der Abgeordnetenhauswahl 1993 im damaligen viermandatigen Wahlkreis Fukushima 1. Mit dem zweithöchsten Stimmenanteil hinter Tokunosuke Kaneko (Erneuerungspartei) und noch vor Amtsinhaber Teruhiko Mashiko (LDP) und dem zum zweiten Mal antretenden Tatsuo Satō (LDP) gewann Nemoto ein Mandat. Nach der Wahlrechtsreform wurde er seit 1996 im neuen Einmandatswahlkreis Fukushima 2 fünfmal bestätigt. Nur bei der LDP-Erdrutschniederlage 2009 unterlag er der Demokratin Kazumi Ōta und verfehlte auch eine Wiederwahl im Verhältniswahlblock Tōhoku. Nemoto war unter anderem parlamentarischer Staatssekretär im Sozialministerium (Kabinett Obuchi und 1. Umbildung, 1998–1999), Berater des Premierministers und gleichzeitig Vizeminister im Kabinettsamt (Kabinett Koizumi I (1. Umbildung), 2002–2003). Von 2003 bis 2004 saß er dem Ausschuss für Wirtschaft und Industrie im Abgeordnetenhaus vor. Nach seiner Rückkehr ins Abgeordnetenhaus bei der Wahl 2012 berief ihn Ministerpräsident Shinzō Abe als Wiederaufbauminister in sein zweites Kabinett. Bei der Kabinettsumbildung im September 2014 wurde er durch Wataru Takeshita abgelöst. Von Oktober 2018 bis September 2019 war er im zum ersten Mal umgebildeten vierten Kabinett Abe Minister für Gesundheit, Arbeit und Soziales. Im September 2024 kündigte er seinen Rückzug zur nächsten allgemeinen Abgeordnetenhauswahl an. Bei der bereits im Oktober folgenden Wahl kandidierte sein Sohn Taku mit LDP-Nominierung im neu zugeschnittenen Wahlkreis Fukushima 2 und unterlag zwar Kōichirō Genba (KDP, vorher alter Wahlkreis 3), gewann aber mit einer hinreichend knappen Niederlage den fünften und letzten LDP-Sitz bei der Verhältniswahl in Tōhoku.
Hiroaki Katayama (jap. 片山 広明, Katayama Hiroaki; * 1. März 1951 in der Präfektur Chiba; † 13. November 2018) war ein…Hiroaki Katayama (jap. 片山 広明, Katayama Hiroaki; * 1. März 1951 in der Präfektur Chiba; † 13. November 2018) war ein japanischer Jazzmusiker (Saxophone).
Minato Kawamura (jap. 川村 湊, Kawamura Minato; * 23. Februar 1951) ist ein japanischer Literatur- und…Minato Kawamura (jap. 川村 湊, Kawamura Minato; * 23. Februar 1951) ist ein japanischer Literatur- und Kulturwissenschaftler. Kawamura ist Professor für Internationale Kultur an der Hōsei-Universität. Er wurde 1980 mit dem Gunzō-Nachwuchspreis ausgezeichnet. Für das Buch Nanyō karafuku Nihon bungaku erhielt er 1995 den Hirabayashi-Taiko-Literaturpreis.
Shigefumi Mori (japanisch 森 重文, Mori Shigefumi; * 23. Februar 1951 in Nagoya, Japan) ist ein japanischer Mathematiker…Shigefumi Mori (japanisch 森 重文, Mori Shigefumi; * 23. Februar 1951 in Nagoya, Japan) ist ein japanischer Mathematiker, der für seine Arbeiten in algebraischer Geometrie 1990 die Fields-Medaille erhielt.
Hisato Igarashi (japanisch 五十嵐 久人 Igarashi Hisato; * 19. Februar 1951 in Präfektur Tochigi) ist ein ehemaliger…Hisato Igarashi (japanisch 五十嵐 久人 Igarashi Hisato; * 19. Februar 1951 in Präfektur Tochigi) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner.
Shigeru Umebayashi (jap. 梅林 茂, Umebayashi Shigeru; * 19. Februar 1951 in Kitakyūshū, Präfektur Fukuoka) ist ein…Shigeru Umebayashi (jap. 梅林 茂, Umebayashi Shigeru; * 19. Februar 1951 in Kitakyūshū, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Filmkomponist. Er komponierte Musik für über 40 Filme aus Japan und China und schuf insbesondere einige Soundtracks für Filme des Regisseurs Wong Kar-Wai.
Eiji Okuda (jap. 奥田 瑛二 Okuda Eiji; * 18. März 1950 in Kasugai) ist ein japanischer Schauspieler und Regisseur. 1990…Eiji Okuda (jap. 奥田 瑛二 Okuda Eiji; * 18. März 1950 in Kasugai) ist ein japanischer Schauspieler und Regisseur. 1990 wurde er für die Rolle des Mönches Honkakubo in Der Tod eines Teemeisters bei den Japanese Academy Award in der Kategorie Bester Hauptdarsteller nominiert. Seit 2001 führt er selbst Regie, ist aber auch weiterhin als Schauspieler zu sehen.
Shun’ichi Yamaguchi (japanisch 山口 俊一 Yamaguchi Shun’ichi; * 28. Februar 1950 in Ikeda-chō, Miyoshi-gun (heute…Shun’ichi Yamaguchi (japanisch 山口 俊一 Yamaguchi Shun’ichi; * 28. Februar 1950 in Ikeda-chō, Miyoshi-gun (heute: Miyoshi-shi), Tokushima-ken) ist ein japanischer Politiker, in 13. Wahlperiode Abgeordneter im Unterhaus des Nationalparlaments, wo er heute den 2. Wahlkreis von Tokushima vertritt, und war von 2014 bis 2015 Minister im zweiten Kabinett Abe. Er gehört heute zur Asō-Faktion der Liberaldemokratischen Partei (LDP).
Ken Shimura (志村 けん, Shimura Ken; amtlich: Yasunori Shimura (志村 康徳, Shimura Yasunori); * 20. Februar 1950 in…Ken Shimura (志村 けん, Shimura Ken; amtlich: Yasunori Shimura (志村 康徳, Shimura Yasunori); * 20. Februar 1950 in Higashimurayama, Präfektur Tokio; † 29. März 2020 in Shinjuku, Präfektur Tokio) war ein japanischer Komiker. Shimura war am bekanntesten für seine Hauptrolle in Hachiji Da Yo! Zen'in Shūgō! (8時だョ!全員集合) mit der Comedy-Gruppe The Drifters (ザ・ドリフターズ) und Kato-chan Ken-chan Gokigen TV (加トちゃんケンちゃんごきげんテレビ) mit Cha Katō, einem weiteren Mitglied von The Drifters.
Takanohana Kenshi (jap. 貴ノ花 健士; auch: Takanohana I.; genannt Futagoyama; * 19. Februar 1950 in der Präfektur Aomori als…Takanohana Kenshi (jap. 貴ノ花 健士; auch: Takanohana I.; genannt Futagoyama; * 19. Februar 1950 in der Präfektur Aomori als Hanada Mitsuru (花田 満); † 30. Mai 2005 in Tokio) war ein japanischer Sumō-Ringer. Sein höchster Rang war Ōzeki. Er war de jüngere Bruder von Wakanohana Kanji I. (45. Yokozuna) sowie der Vater von Wakanohana Masaru (66. Yokozuna) und Takanohana Kōji (65. Yokozuna). Er starb an Krebs. Takanohana schaffte es trotz seines relativ geringen Gewichts von um die 115 kg, sich 50 Turniere als Ōzeki zu halten, was lange Zeit Rekord war, jedoch von Chiyotaikai und Kaio ebenfalls erreicht wurde. Er galt zwischenzeitlich als Yokozuna-Kandidat, besonders im Jahr 1975. Als der Yokozuna Wajima schwächelte, hatte er seine beste Zeit, gewann zwei Turniere und lieferte sich spektakuläre Kämpfe mit Kitanoumi, der ebenfalls zu jener Zeit Yokozuna war. Dennoch gelang es ihm nicht, die Beförderung zum Yokozuna zu schaffen. 1981 trat er zurück und gründete seinen eigenen Sumōstall, das Fujishima-Beya, welches er 1993 mit dem Futagoyama-Beya vereinte, als sein 22 Jahre älterer Bruder altersbedingt seinen Posten im Sumōverband abgab. Zuletzt litt er stark unter seinem Krebsleiden, das wohl auch seinem Tabakkonsum zuzuschreiben war. Seinen letzten größeren Auftritt hatte er bei der Rücktrittszeremonie des ehemaligen Ōzekis Takanonami, als er, obwohl er bereits vom Krebs gezeichnet war, symbolisch ein Stück von Takanonamis Haarknoten abschnitt. Anfang 2004 gab er sein Heya an seinen jüngeren Sohn Takanohana II. ab.
Hirofumi Hirano (jap. 平野 博文 Hirano Hirofumi; * 19. März 1949 in Katsuragi, Landkreis Ito, Präfektur Wakayama) ist ein…Hirofumi Hirano (jap. 平野 博文 Hirano Hirofumi; * 19. März 1949 in Katsuragi, Landkreis Ito, Präfektur Wakayama) ist ein japanischer Politiker (parteilos→DPJ→DFP→DVP→KDP) und ehemaliger Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 11. Wahlkreis von Osaka. Er war von 2009 bis 2010 Chefkabinettssekretär und 2012 Kultus- und Wissenschaftsminister. Von 2018 bis 2020 war er Generalsekretär der Demokratischen Volkspartei und ist seit September 2020 stellvertretender Parteivorsitzender der Konstitutionell-Demokratischen Partei.
Shizuko Tōdō (japanisch 藤堂 志津子; * 14. März 1949 in Sapporo) ist eine japanische Schriftstellerin und Essayistin. Sie…Shizuko Tōdō (japanisch 藤堂 志津子; * 14. März 1949 in Sapporo) ist eine japanische Schriftstellerin und Essayistin. Sie wurde durch Liebesromane bekannt, insbesondere durch die Erzählung Urete yuku natsu (熟れてゆく夏, Der reifende Sommer), für die sie 1988 mit dem Naoki-Preis ausgezeichnet wurde. Ihr bürgerlicher Name ist Kumagai Masae (熊谷 政江).
Takahiro Sasaki (jap. 佐々木 隆博, Sasaki Takahiro; * 10. März 1949 in Shibetsu, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker…Takahiro Sasaki (jap. 佐々木 隆博, Sasaki Takahiro; * 10. März 1949 in Shibetsu, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker (SPJ→SDP→DPJ→DFP→KDP), ehemaliger Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Hokkaidō 6 und ehemaliger Vizeminister im Ministerium für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei.
Fumio Itabashi (jap. 板橋 文夫, Itabashi Fumio; * 8. März 1949 in Ashikaga, Präfektur Tochigi) ist ein japanischer…Fumio Itabashi (jap. 板橋 文夫, Itabashi Fumio; * 8. März 1949 in Ashikaga, Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Jazzpianist.
Gen’yō Takeda (jap. 竹田 玄洋, Takeda Gen’yō; geboren 7. März 1949 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer…Gen’yō Takeda (jap. 竹田 玄洋, Takeda Gen’yō; geboren 7. März 1949 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Spieleentwickler und Manager. Er war von 2002 bis 2015 hauptgeschäftsführender Direktor von Nintendo in der Abteilung Integrated Research & Development.
Shūsaku Hirasawa (jap. 平沢 周策, Hirasawa Shūsaku; * 5. März 1949 in der Präfektur Akita) ist ein ehemaliger japanischer…Shūsaku Hirasawa (jap. 平沢 周策, Hirasawa Shūsaku; * 5. März 1949 in der Präfektur Akita) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Thomas Aquino Man’yō Kardinal Maeda (jap. トマス・アクィナス 前田 万葉, Tomasu Akinasu Maeda Man’yō; * 3. März 1949 in Tsuwasaki…Thomas Aquino Man’yō Kardinal Maeda (jap. トマス・アクィナス 前田 万葉, Tomasu Akinasu Maeda Man’yō; * 3. März 1949 in Tsuwasaki, Präfektur Nagasaki) ist ein japanischer römisch-katholischer Geistlicher und Erzbischof von Osaka-Takamatsu.
Banri Kaieda (jap. 海江田 万里 Kaieda Banri; * 26. Februar 1949 in Suginami, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker…Banri Kaieda (jap. 海江田 万里 Kaieda Banri; * 26. Februar 1949 in Suginami, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker (Zeikintō→Neue Japan-Partei→Minshu Shintō Club→Shimin League→Demokratische Partei→Demokratische Fortschrittspartei→Konstitutionell-Demokratische Partei→Chūdō Kaikaku Rengō) und war von 1993 bis 2026 mit Unterbrechungen (2005–2009, 2014–2017) Abgeordneter im Unterhaus des nationalen Parlaments für die Präfektur Tokio (Wahlkreis 1 bzw. Verhältniswahlblock). Von 2010 bis 2011 war er Staatsminister für Wirtschafts-, Fiskal-, Wissenschafts- und Technologiepolitik im zum ersten Mal umgebildeten Kabinett Kan, von Januar bis September 2011 Wirtschaftsminister im zum weiten Mal umgebildeten Kabinett Kan und von 2012 bis 2014 Vorsitzender der Demokratischen Partei. Kaieda, als Politikwissenschaftler 1972 Absolvent der Keiō-Universität, arbeitete nach seinem Studium als Sekretär eines Oberhausabgeordneten und als Wirtschaftskommentator für Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehen. Bei der Oberhauswahl 1986 kandidierte er in der Präfektur Tokio für die Zeikin-tō („Steuerpartei“), wurde aber nicht gewählt. 1993 kandidierte er für die Neue Japan-Partei im alten dreimandatigen 1. Wahlkreis Tokio für das Unterhaus und wurde aus dem Stand mit dem höchsten Stimmenanteil gewählt. Anders als die meisten Parteimitglieder beteiligte er sich 1994 nicht an der Gründung der Neuen Fortschrittspartei und wurde 1995 Parteivorsitzender der Shimin League („Bürgerliga“), die er gemeinsam mit Sadao Yamahana (ehemals SPJ) und weiteren Ex-Sozialisten gründete. 1996 wurde die Shimin League Teil der Demokratischen Partei. Seit 1996 kandidiert Kaieda im neuen Einzelwahlkreis Tokio 1, den er 1996 und 2005 an Kaoru Yosano (LDP) verlor. 1996 gelang ihm jedoch die Wahl über die Verhältniswahlliste Tokio der Demokratischen Partei. Im Shūgiin war er unter anderem Mitglied der Haushalts- und Finanzausschüsse, zwischen 2010 und 2012 mehrfach Ausschussvorsitzender. In der DPJ war er 2000 Vorsitzender des Präfekturverbandes Tokio und 2002 Vorsitzender des politischen Forschungsrates. Im September 2010 berief ihn Premierminister Naoto Kan als Staatsminister für Wirtschafts-, Fiskal-, Wissenschafts- und Technologiepolitik in sein Kabinett, bei einer Kabinettsumbildung im Januar 2011 übernahm er das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie, das er bis zum 2. September 2011 leitete. Nach dem Rücktritt Kans 2011 kandidierte Kaieda bei der Wahl des Parteivorsitzenden für die Nachfolge; er führte im ersten Wahlgang, unterlag aber in der Stichwahl Yoshihiko Noda. Bei der Unterhauswahl 2012, die landesweit mit erdrutschartigen Verlusten für die Demokraten endete, verlor Kaieda den Wahlkreis Tokio 1 um 1.134 Stimmen an die Liberaldemokratin Miki Yamada, führte mit dieser knappen Niederlage aber die Verhältniswahlliste der Demokraten in Tokio an und wurde im Verhältniswahlblock wiedergewählt. Nach der Wahl kandidierte er erneut für den Parteivorsitz und setzte sich gegen Sumio Mabuchi durch. Unter seiner Führung verloren die Demokraten bei der Oberhauswahl 2013 die Position als stärkste Partei im Oberhaus nach sechs Jahren an die Liberaldemokraten. Bei der Unterhauswahl 2014 erholten sich die Wahlergebnisse demokratischer Kandidaten landesweit zwar leicht von der Erdrutschniederlage 2012, Kaieda selbst unterlag Miki Yamada aber noch deutlicher (Kaieda 35,6 %, Yamada 42,7 %) und verpasste damit auch einen Sitz im Verhältniswahlblock Tokio. Nach seiner Abwahl aus dem Unterhaus trat Kaieda vom Parteivorsitz zurück. Bei der Unterhauswahl 2017 kandidierte er für die kurz zuvor von Yukio Edano gegründete Konstitutionell-Demokratische Partei wieder im Wahlkreis Tokio 1 und gewann diesmal knapp gegen Yamada (Kaieda 40,7 %, Yamada 39,4 %). 2021, als der ehemalige Vizegouverneur von Kumamoto und Gouverneurskandidat in Tokio 2020 Taisuke Ono für die Nippon Ishin no Kai im Wahlkreis Tokio 1 kandidierte und über 20 % der Stimmen gewann, unterlag Kaieda Yamada wieder, gewann aber den dritten von vier KDP-Verhältniswahlsitzen im Block Tokio. 2024 setzte er sich wieder knapp im neu zugeschnittenen Mehrheitswahlwahlkreis Tokio 1 durch. Beim LDP-Erdrutschsieg verlor er dort mit nur 25,4 % der Stimmen deutlich gegen Yamada (43 %) und verpasste damit auch einen der fünf Chūdō-Verhältniswahlsitze klar.