Tsutomu Satō (jap. 佐藤 勉, Satō Tsutomu; * 20. Juni 1952 in Mibu, Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Politiker der…Tsutomu Satō (jap. 佐藤 勉, Satō Tsutomu; * 20. Juni 1952 in Mibu, Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter des Shūgiin, des Unterhauses, und ehemaliger Minister. Innerhalb der LDP gehörte er ursprünglich der Koga-Faktion, später der Tanigaki-Gruppe an, war danach ab 2017 Mitglied der Asō-Faktion, als sich diese durch den Beitritt der Santō-Faktion vergrößerte und er und einige weitere Abgeordnete aus der Tanigaki-Gruppe sich der Fusion anschlossen, und ist seit 2022 ohne Faktion.
Rafael Masahiro Umemura (jap. ラファエル 梅村 昌弘, Rafaeru Umemura Masahiro; * 14. Juni 1952 in Yokohama) ist Bischof von…Rafael Masahiro Umemura (jap. ラファエル 梅村 昌弘, Rafaeru Umemura Masahiro; * 14. Juni 1952 in Yokohama) ist Bischof von Yokohama.
Yukihiro Takahashi (japanisch 高橋 幸宏, Takahashi Yukihiro, * 6. Juni 1952 in Meguro, Tokyo; † 11. Januar 2023 in…Yukihiro Takahashi (japanisch 高橋 幸宏, Takahashi Yukihiro, * 6. Juni 1952 in Meguro, Tokyo; † 11. Januar 2023 in Karuizawa) war ein japanischer Musiker, Schlagzeuger, Sänger, Musikproduzent und Schauspieler, der international vor allem als Schlagzeuger und Leadsänger des Yellow Magic Orchestra und als Schlagzeuger der Sadistic Mika Band bekannt wurde. Ab 2014 war er Mitglied der Band Metafive.
Emiko Konishi (japanisch 小西 恵美子; * 23. Mai 1952) ist eine ehemalige japanische Leichtathletin, die sich auf den Sprint…Emiko Konishi (japanisch 小西 恵美子; * 23. Mai 1952) ist eine ehemalige japanische Leichtathletin, die sich auf den Sprint spezialisiert hat. Mit drei gewonnenen Goldmedaillen bei Asienspielen sowie vier Asienmeistertiteln zählt sie zu den erfolgreichsten Sprinterinnen ihres Landes.
Nobutaka Taguchi (jap. 田口 信教, Taguchi Nobutaka; * 18. Juni 1951 in Saijō) ist ein ehemaliger japanischer Schwimmer. Bei…Nobutaka Taguchi (jap. 田口 信教, Taguchi Nobutaka; * 18. Juni 1951 in Saijō) ist ein ehemaliger japanischer Schwimmer. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München gewann er für Japan die erste Goldmedaille im Schwimmen seit 1956. Er wurde Olympiasieger über 100 m Brust und verwies damit drei US-Amerikaner auf die folgenden Plätze. Nach den Olympischen Spielen 1976 in Montreal beendete er seine Laufbahn. Im Jahr 1987 wurde er in die Ruhmeshalle des internationalen Schwimmsports aufgenommen.
Yasumasa Morimura (jap. 森村 泰昌 Morimura Yasumasa; * 11. Juni 1951 in Tennōji-ku, Osaka) ist ein japanischer Künstler…Yasumasa Morimura (jap. 森村 泰昌 Morimura Yasumasa; * 11. Juni 1951 in Tennōji-ku, Osaka) ist ein japanischer Künstler, der an der Kyoto City University of Arts studierte und für seine fotografischen Arbeiten bekannt wurde. Er gewann zahlreiche Auszeichnungen für sein künstlerisches Werk.
Katsura Funakoshi (jap. 舟越 桂 Funakoshi Katsura, * 1951 in Morioka; † 29. März 2024) war ein japanischer Bildhauer und…Katsura Funakoshi (jap. 舟越 桂 Funakoshi Katsura, * 1951 in Morioka; † 29. März 2024) war ein japanischer Bildhauer und Grafiker. Seine Cousine ist die Färberin Sonoko Sasaki.
Masaharu Nakagawa (jap. 中川 正春 Nakagawa Masaharu; * 10. Juni 1950 in Matsusaka, Präfektur Mie) ist ein ehemaliger…Masaharu Nakagawa (jap. 中川 正春 Nakagawa Masaharu; * 10. Juni 1950 in Matsusaka, Präfektur Mie) ist ein ehemaliger japanischer Politiker (LDP→NJP→NFP→Kokumin no Koe→GGP→DPJ→DFP→parteilos→KDP) und war durchgehend von 1996 bis 2024 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des japanischen Parlaments, zuletzt für den Verhältniswahlblock Tōkai und ehemaliger Minister.
Michio Ashikaga (jap. 足利 道夫, Ashikaga Michio; * 22. Mai 1950 in der Präfektur Akita) ist ein ehemaliger japanischer…Michio Ashikaga (jap. 足利 道夫, Ashikaga Michio; * 22. Mai 1950 in der Präfektur Akita) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Shō Kosugi (jap. ショー・コスギ; * 17. Juni 1948 in Minato, Tokio, als Shōichi Kosugi (小杉 正一, Kosugi Shōichi)) ist ein…Shō Kosugi (jap. ショー・コスギ; * 17. Juni 1948 in Minato, Tokio, als Shōichi Kosugi (小杉 正一, Kosugi Shōichi)) ist ein japanischer Schauspieler und war in den 1980er Jahren weltweit als Ninja-Darsteller bekannt.
Hisashi Tsuzawa (jap. 津沢寿志, Tsuzawa Hisashi; * 8. Juni 1948) ist ein ehemaliger japanischer Judoka, der 1971…Hisashi Tsuzawa (jap. 津沢寿志, Tsuzawa Hisashi; * 8. Juni 1948) ist ein ehemaliger japanischer Judoka, der 1971 Weltmeister in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm war. Hisashi Tsuzawa gewann 1971 den Titel bei den japanischen Meisterschaften. Bei den Weltmeisterschaften 1971 bezwang er im Pool-Finale den Polen Antoni Zajkowski und im Halbfinale Dietmar Hötger aus der DDR. Im Finale besiegte er seinen Landsmann, den Titelverteidiger Hiroshi Minatoya. 1972 und 1974 belegte Tsuzawa jeweils einen dritten Platz bei den japanischen Meisterschaften, konnte sich aber nicht mehr für internationale Einsätze qualifizieren.
Ryo Fukui (jap. 福居良 Fukui Ryō; * 1. Juni 1948 in Biratori, Hokkaido; † 15. März 2016 in Sapporo) war ein japanischer…Ryo Fukui (jap. 福居良 Fukui Ryō; * 1. Juni 1948 in Biratori, Hokkaido; † 15. März 2016 in Sapporo) war ein japanischer Jazz-Pianist. Er spielte regelmäßig im Jazzclub "Slowboat" in Sapporo, welcher ihm und seiner Frau Yasuko gehörte. Fukui war bis zu seinem Tod 2016 weltweit als Lehrer sowie Pianist unterwegs. Seine Werke erhielten erneut große Aufmerksamkeit ab Mai 2016 durch ihre Verfügbarkeit für YouTube-Streams und der Aufstieg des Lo-Fi Genres. Fukui begann mit Akkordeon und lernte mit 22 Jahren Klavierspiel. Er brachte sich das Jazzpiano-Spiel selbst Anfang der 1970er Jahre bei und fand in Japan Aufmerksamkeit mit seinem Debütalbum Scenery (Trio Records) von 1976, auf dem er untypisch für die Zeit an Strömungen des Modern Jazz der 1950er und 1960er Jahre anknüpfte (insbesondere Modaler Jazz, Bop). 1982 zog er nach Tokio, wo er ein Trio hatte, trat in Jazzclubs in Nagoya auf, kehrte aber 1986 nach Hokkaido zurück und wohnte in Sapporo, wo er einen eigenen Jazzclub hatte. 1977 folgte sein zweites Album (Mellow Dream) und 1995 sein drittes Album (My Favorite Tune). Wie die anderen Alben wurde es erst später wiederentdeckt (wobei die Verbreitung durch Fans über YouTube ab etwa 2017 eine nicht unbedeutende Rolle spielte). 1999 folgte noch eine Trio-Aufnahme (Ryo Fukui in New York, Sapporo Jazz Create, mit Lisle Atkinson am Bass, Leroy Williams am Schlagzeug) und 2015 eine Live-Aufnahme (A Letter from Slowboat) aus dem Jazzclub Slowboat in Sapporo, den Fukui mit seiner Frau Yasuko seit 1995 betrieb. In New York hatte er Kontakte zu Barry Harris, den er als Mentor betrachtete.
Hiro Yamagata (geboren als 山形 博導 Hiromichi Yamagata am 30. Mai 1948 in Maihara in der Präfektur Shiga, Japan) ist ein…Hiro Yamagata (geboren als 山形 博導 Hiromichi Yamagata am 30. Mai 1948 in Maihara in der Präfektur Shiga, Japan) ist ein Maler und Künstler, der in Los Angeles, Kalifornien, lebt. Als Siebdruckkünstler ist er für die Verwendung von leuchtenden Farben in seinen Werken bekannt. In jüngster Zeit wurde er zudem zum Pionier beim Einsatz von Laser- und Hologrammtechnik in der Kunst.
Teruichi Okamura (japanisch 岡村 輝一 Okamura Teruichi; * 27. Mai 1948 in Präfektur Osaka) ist ein ehemaliger japanischer…Teruichi Okamura (japanisch 岡村 輝一 Okamura Teruichi; * 27. Mai 1948 in Präfektur Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner.
Buronson (jap. 武論尊; * 16. Juni 1947 in der Präfektur Nagano, Japan) ist ein japanischer Comicautor. Er ist auch unter…Buronson (jap. 武論尊; * 16. Juni 1947 in der Präfektur Nagano, Japan) ist ein japanischer Comicautor. Er ist auch unter seinem eigentlichen Namen Yoshiyuki Okamura (岡村 善行, Okamura Yoshiyuki) und unter dem weiteren Pseudonym Shō Fumimura (史村 翔, Fumimura Shō) bekannt. Nachdem er bei den Japanischen Luftselbstverteidigungsstreitkräften gearbeitet hatte, wurde er Assistent beim Manga-Zeichner Hiroshi Motomiya. Ab 1972 schrieb er Szenarios für Mangas, die sich an eine männliche Zielgruppe richteten, zunächst vor allem für Jungen, später für Erwachsene. Im Manga-Magazin Shōnen Jump kam von 1975 bis 1979 sein erster Erfolg Doberman Keiji (ドーベルマン刑事) heraus; diese Serie setzte Shinji Hiramatsu nach seinen Vorlagen zeichnerisch um. Es folgten weitere Titel für dieses Magazin, unter anderem gemeinsam mit Jirō Kuwata und Kaoru Shintani. Buronsons längstes und mit über 60 Millionen verkauften Exemplaren kommerziell erfolgreichstes Werk ist Fist of the North Star (北斗の拳 Hokuto no Ken), das von 1983 bis 1988 in Shōnen Jump veröffentlicht wurde. Die Zeichnungen bei dieser Serie um einen Kampfsportler, der die Schwachen und Unschuldigen beschützt, kreierte Tetsuo Hara. Gemeinsam mit Kentarō Miura entstanden von 1989 bis 1992 die Comics Ōrō (王狼), Ōrō-den (王狼伝) und Japan (ジャパン). Seit 1990 arbeitet Buronson mit dem Zeichner Ryōichi Ikegami zusammen, mit dem er gemeinsam Sanctuary (サンクチュアリ), Strain, Heat und Ha – Lord (覇-LORD-) schuf; aus dieser Zusammenarbeit sind bereits über 40 Bücher hervorgegangen. 2002 gewann Buronson für Heat den Shōgakukan-Manga-Preis. Von 2002 bis 2004 schrieb er für Hidenori Hara die Serie G – Gokudo Girl. Neben Ha – Lord, das seit 2004 im Magazin Big Comic Superior läuft, arbeitet der Autor mit Tetsuo Hara aktuell auch an der Fortsetzung von Fist of the North Star: Sōten no Ken (蒼天の拳). Diese erscheint seit 2004 im Magazin Comic Bunch.
Motoki Nishimura (jap. 西村昌樹, Nishimura, Motoki; * 8. Juni 1947 in der Präfektur Chiba) ist ein ehemaliger japanischer…Motoki Nishimura (jap. 西村昌樹, Nishimura, Motoki; * 8. Juni 1947 in der Präfektur Chiba) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war 1972 Olympiadritter im Schwergewicht.
Noritaka Hidaka (jap. 日高 憲敬, Hidaka Noritaka; * 29. Mai 1947 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer…Noritaka Hidaka (jap. 日高 憲敬, Hidaka Noritaka; * 29. Mai 1947 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Mitsuko Shirai (jap. 白井 光子 Shirai Mitsuko; * 28. Mai 1947 in Nagano, Japan) ist eine japanische Sängerin in den…Mitsuko Shirai (jap. 白井 光子 Shirai Mitsuko; * 28. Mai 1947 in Nagano, Japan) ist eine japanische Sängerin in den Stimmlagen Sopran und Mezzosopran.
Masashi Ueda (jap. 植田 まさし, Ueda Masashi; * 27. Mai 1947 in Setagaya als Masamichi Uematsu (植松 正通, Uematsu Masamichi))…Masashi Ueda (jap. 植田 まさし, Ueda Masashi; * 27. Mai 1947 in Setagaya als Masamichi Uematsu (植松 正通, Uematsu Masamichi)) ist ein japanischer Yonkoma-Mangaka. Er studierte Philosophie an der Chūō-Universität und arbeitete danach als Fotograf. 1971 fing er an, Mangas zu zeichnen. Seine bekanntesten Werke sind Kobo-chan und Kariage-kun.
Eiji Morioka (jap. 森岡 栄治, Morioka Eiji; * 8. Juni 1946 in Taishō-ku, Osaka, Japan; † 9. November 2004) war ein…Eiji Morioka (jap. 森岡 栄治, Morioka Eiji; * 8. Juni 1946 in Taishō-ku, Osaka, Japan; † 9. November 2004) war ein japanischer Bantamgewichtsboxer.
Satoshi Arai (jap. 荒井 聰 Arai Satoshi; * 27. Mai 1946 in Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Politiker, zuletzt der…Satoshi Arai (jap. 荒井 聰 Arai Satoshi; * 27. Mai 1946 in Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Politiker, zuletzt der Konstitutionell-Demokratischen Partei (KDP). Er war mit zwei Unterbrechungen zwischen 1993 und 2021 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus der Kokkai, und von 2009 bis 2010 Minister in den Kabinetten Hatoyama und Kan. Arai wurde nach seinem Studium an der Universität Tokio Beamter im Landwirtschaftsministerium. 1980 war er während seiner vorübergehenden Entsendung ins Außenministerium in der japanischen Botschaft in Sri Lanka tätig. 1993 beendete er seine Beamtenlaufbahn, trat der Neuen Japan-Partei bei und wurde bei der Shūgiin-Wahl 1993 im damaligen 1. Wahlkreis Hokkaidō (6 Mandate), dem Wahlkreis von Nobutaka Machimura, erstmals Abgeordneter im nationalen Parlament. Er gehörte danach der Neuen Partei Sakigake, der Demokratischen Partei und ab 2016 der Demokratischen Fortschrittspartei an. Nach der Wahlrechtsreform trat Arai 1996 im neuen Einzelwahlkreis Hokkaidō 3 für eine Wiederwahl an und unterlag Gaku Ishizaki (LDP). 2000 kehrte Arai ins Shūgiin zurück, seinen Wahlkreis konnte er danach 2003 erneut gewinnen, 2005 wurde er nur über den Verhältniswahlblock Hokkaidō wiedergewählt. Für die Demokratische Partei, in der er sich der Kan-Gruppe anschloss, gehörte Arai zwei Schattenkabinetten an, 2003 als Schattenstaatssekretär, 2006 als „nächster Umweltminister“. 2007 legte er sein Abgeordnetenmandat nieder, um bei der Gouverneurswahl in Hokkaidō gegen die Amtsinhaberin Harumi Takahashi anzutreten, die von den damals auf nationaler Ebene regierenden Parteien LDP und Kōmeitō unterstützt wurde. Arai, der im Wahlkampf von Demokraten, Sozialdemokraten und Neuer Partei Daichi getragen wurde, erhielt weniger als eine Million Stimmen und unterlag deutlich. Bei der Shūgiin-Wahl 2009 gewann Arai seinen Wahlkreis zurück und wurde im Oktober 2009 Sonderberater von Premierminister Yukio Hatoyama für „Nationale Strategie“ (kokka senryaku). Nach Hatoyamas Rücktritt im Juni 2010 berief dessen Nachfolger Naoto Kan Arai als Staatsminister für „Nationale Strategie“, Wirtschafts- und Finanzpolitik, Verbraucher und Lebensmittelsicherheit in sein Kabinett. Kurz nach Amtsantritt wurden aus der Opposition Rücktrittsforderungen gegen Arai laut, da er ein Wohnhaus eines Bekannten als Hauptbüro seiner Wahlkampforganisation registriert und dafür rund zehn Millionen Yen als Büroausgaben in seinem politischen Spendenbericht 2007 verbucht hatte. Insgesamt hatte er über 40 Millionen Yen (ca. 360.000 Euro) über einen Zeitraum von sechs Jahren als Ausgaben für das Büro geltend gemacht. Arai gab an, das Haus sei hauptsächlich zum Empfang von Post verwendet worden, die verbuchten Ausgaben seien normale Büroausgaben und an den Bekannten sei keine Miete geflossen. Arai bat die Partei um eine Untersuchung seiner Spendenberichte; diese behauptet, es habe sich um normale Büroausgaben gehandelt. Arai blieb bis zu einer Kabinettsumbildung im September 2010 Minister. Von 2010 bis 2012 war er Vorsitzender des Kabinettsausschusses im Shūgiin, dann Vorsitzender des Katastrophenschutzausschusses. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 verlor Arai seinen Wahlkreis mit mehr als 20.000 Stimmen Rückstand an einen liberaldemokratischen Newcomer, den ehemaligen Präfekturparlamentsabgeordneten Hirohisa Takagi, konnte aber eines der beiden Verhältniswahlmandate der Demokraten in Hokkaidō gewinnen. Anschließend übernahm er bis 2013 den Vorsitz im Shūgiin-Sonderausschuss für Okinawa und die „Nördlichen Territorien“, den er bereits von 2004 bis 2005 geführt hatte. Bei der Wahl 2014 verkürzte Arai den Rückstand auf Takagi auf rund 7.000 Stimmen und gewann erneut einen der beiden demokratischen Verhältniswahlsitze in Hokkaidō. Für die Wahl 2017 schloss sich Arai der Konstitutionell-Demokratischen Partei an und gewann den Wahlkreis 3 mit rund 23.000 Stimmen/neun Prozentpunkten Vorsprung auf Takagi – deutlich genug, dass Takagi auch einen LDP-Verhältniswahlsitz verpasste. Zur Shūgiin-Wahl 2021 zog sich Arai aus der Politik zurück. Den 3. Wahlkreis Hokkaidō sollte für die KDP sein Sohn Yutaka übernehmen, der aber um knapp zwei Prozentpunkte Hirohisa Takagi unterlag, mit dieser knappen Niederlage aber einen Verhältniswahlsitz in Hokkaidō gewann.
Jun Fukamachi (jap. 深町 純, Fukamachi Jun, * 21. Mai 1946 in Tokio; † 22. November 2010 ebenda) war ein japanischer…Jun Fukamachi (jap. 深町 純, Fukamachi Jun, * 21. Mai 1946 in Tokio; † 22. November 2010 ebenda) war ein japanischer Fusion-Musiker, Komponist, Keyboard- und Synthesizerspieler. Fukamachi spielte u. a. mit The Brecker Brothers und Steve Gadd. Seine Alben veröffentlichte er in 1970ern bei Polydor und Toshiba.
Takemitsu Takizaki (japanisch 滝崎 武光 Takizaki Takemitsu; * 10. Juni 1945 in Ashiya) ist ein japanischer Geschäftsmann…Takemitsu Takizaki (japanisch 滝崎 武光 Takizaki Takemitsu; * 10. Juni 1945 in Ashiya) ist ein japanischer Geschäftsmann sowie Ehrenvorsitzender und Gründer von Keyence, einem Hersteller von Sensoren und komplexen technischen Maschinen. Anfang 2022 betrug sein Vermögen 23,9 Milliarden US-Dollar, womit er zu den reichsten Japanern gehört.
Makoto Shiina (japanisch 椎名 誠, Shiina Makoto; geboren 14. Juni 1944 in Tokio) ist ein japanischer Schriftsteller…Makoto Shiina (japanisch 椎名 誠, Shiina Makoto; geboren 14. Juni 1944 in Tokio) ist ein japanischer Schriftsteller, Fotograf und Filmregisseur.
Kōichirō Watanabe (jap. 渡辺 浩一郎, Watanabe Kōichirō; * 31. Mai 1944 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer…Kōichirō Watanabe (jap. 渡辺 浩一郎, Watanabe Kōichirō; * 31. Mai 1944 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker. Er gehörte von 1993 bis 1996 und von 2009 bis 2012 dem Shūgiin, dem Unterhaus des japanischen Parlaments, aus der Präfektur Tokio an. Watanabe schloss 1968 sein Architekturstudium an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Nihon Daigaku ab. Nach zwei Jahren Forschung am Institut für Stadtplanung der Universität Tokio arbeitete er für Taisei Kensetsu. 1974 legte er die Staatsprüfung als „Architekt erster Klasse“ (ikkyū kenchikushi) ab. 1979 erwarb er an der Nihon Daigaku den Doktorgrad und war anschließend für die damalige Tōkyō-to kaiyō kankyō hozen kyōkai (東京都海洋環境保全協会, „Gesellschaft für maritimen Umweltschutz der Präfektur Tokio“) tätig. 1990 wurde Watanabe Sekretär des Abgeordneten Hirohisa Fujii. Bei der Shūgiin-Wahl 1993 kandidierte er selbst für die Neue Japan-Partei (NJP) im viermandatigen Wahlkreis Tokio 7 und wurde mit dem zweithöchsten Stimmenanteil hinter Naoto Kan (Shaminren) erstmals ins Shūgiin gewählt. Er übernahm anschließend den Vorsitz der Generalversammlung der NJP-Abgeordneten beider Kammern. In den Parteiumbildungen der 1990er Jahre folgte Watanabe Ichirō Ozawa in die Neue Fortschrittspartei, dann die Liberale Partei, für die er aber bei den Wahlen 1996 und 2000 den neuen Einzelwahlkreis Tokio 19 an Yoshinori Suematsu (DPJ) verlor. 2002 wurde er mit dem Beitritt der Liberalen Partei zur DPJ selbst Mitglied der DPJ, darin der Ozawa-Gruppe, für die er die Kandidatur im 11. Wahlkreis Tokio übernahm, den Hakubun Shimomura (LDP) bei den Wahlen 2003 und 2005 aber souverän verteidigte. Erst beim DPJ-Erdrutschsieg 2009, als Watanabe nicht mehr in einem Wahlkreis antrat, zog er über den Verhältniswahlblock Tokio ein zweites Mal ins Shūgiin ein. Im Februar 2011 kündigte er gemeinsam mit 15 weiteren Anhängern Ozawas den Austritt aus der DPJ-Shūgiin-Fraktion ab. Zusammen wollten sie die Parteiführung unter Druck setzen, keine Disziplinarmaßnahmen gegen Ozawa zu ergreifen. Sie blieben zunächst Parteimitglieder, gründeten aber unter Watanabes Vorsitz eine eigene Gruppe, das Minshutō Seiken Kōtai ni Sekinin o motsu Kai (dt. etwa „Versammlung, die Verantwortung für die Regierungsübernahme durch die Demokratische Partei übernimmt“), und drohten die Haushaltsgesetze für das im April 2011 beginnende Fiskaljahr zu blockieren – wegen des „verdrehten Parlaments“ und der ablehnenden Haltung der Opposition braucht die Regierung zur Verabschiedung von Gesetzen (nicht des Haushalts an sich) eine Zweidrittelmehrheit im Shūgiin, die sie zusammen mit der SDP erreichen könnte, ohne die 16 Ozawa-Anhänger aber sicher verfehlt. Im Dezember 2011 verließ Watanabe zusammen mit anderen Anhängern Ozawas endgültig die Partei, in der Shintō Kizuna war Watanabe Generalsekretär. 2012 wurde die Partei vor der Shūgiin-Wahl 2012 Teil der Nippon Mirai no Tō Ozawas. Für diese kandidierte Watanabe nun im 19. Wahlkreis Tokio, erhielt dort aber nur 7,6 % der Stimmen und war damit auch für eine Wiederwahl über die Verhältniswahl disqualifiziert.
Katsuyoshi Kuwahara (jap. 桑原 勝義, Kuwahara Katsuyoshi; * 30. Mai 1944 in Fujieda, Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger…Katsuyoshi Kuwahara (jap. 桑原 勝義, Kuwahara Katsuyoshi; * 30. Mai 1944 in Fujieda, Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Ryōichi Ikegami (jap. 池上 遼一, Ikegami Ryōichi; * 29. Mai 1944 in Echizen, Präfektur Fukui, Japan) ist ein japanischer…Ryōichi Ikegami (jap. 池上 遼一, Ikegami Ryōichi; * 29. Mai 1944 in Echizen, Präfektur Fukui, Japan) ist ein japanischer Mangaka.
Nariaki Nakayama (jap. 中山 成彬 Nakayama Nariaki; * 7. Juni 1943 in Kobayashi, Präfektur Miyazaki) ist ein ehemaliger…Nariaki Nakayama (jap. 中山 成彬 Nakayama Nariaki; * 7. Juni 1943 in Kobayashi, Präfektur Miyazaki) ist ein ehemaliger japanischer Politiker (LDP→Tachiagare Nippon→Ishin→Kokoro→Kibō→parteilos). Er gehörte mit mehreren Unterbrechungen zwischen 1986 und 2021 für insgesamt acht Wahlperioden dem Shūgiin an, dem Unterhaus des nationalen Parlaments. Als Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (LDP), in der er der Machimura-Faktion angehörte, war er in den 2000er Jahren Bildungs- und Verkehrsminister. Nakayama steht der als revisionistisch geltenden Nippon Kaigi nahe.
Noriko Nakayama (jap. 中山 紀子, Nakayama Noriko; * 30. Mai 1943 als Noriko Takagi, 高木 紀子, Takagi Noriko) ist eine…Noriko Nakayama (jap. 中山 紀子, Nakayama Noriko; * 30. Mai 1943 als Noriko Takagi, 高木 紀子, Takagi Noriko) ist eine ehemalige Badmintonspielerin aus Japan.
Seiji Aochi (jap. 青地 清二, Aochi Seiji; * 21. Juni 1942 in Otaru; † 14. August 2008 in Sapporo) war ein japanischer…Seiji Aochi (jap. 青地 清二, Aochi Seiji; * 21. Juni 1942 in Otaru; † 14. August 2008 in Sapporo) war ein japanischer Skispringer. Seiji Aochi studierte an der Meiji-Universität und arbeitete anschließend für Yukijirushi Nyūgyō (Snow Brand Milk Products). Aochi nahm erstmals an den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble teil. Mit 90,5 und 87,5 Metern belegte er beim Springen von der Großschanze Rang 26. Seinen größten Erfolg feierte der Japaner bei den Olympischen Winterspielen 1972 in Sapporo. Hinter Yukio Kasaya und Akitsugu Konno komplettierte er mit Sprüngen über 83,5 und 77,5 m als Drittplatzierter und damit Bronzemedaillengewinner den Dreifacherfolg der japanischen Gastgeber auf der Kleinschanze. Die erste Skiflug-Weltmeisterschaft 1972 in Planica beendete er als 13. Nach seiner aktiven Karriere arbeitete Aochi als Berater für den Ski-Verein seines Arbeitgebers. In dieser Funktion war er unter anderem Mentor von Masahiko Harada. Er starb im Alter von 66 Jahren an Magenkrebs.
Hiroshi Nakai (jap. 中井 洽, Nakai Hiroshi; * 10. Juni 1942 in Changchun, Republik China (heute: Volksrepublik China); †…Hiroshi Nakai (jap. 中井 洽, Nakai Hiroshi; * 10. Juni 1942 in Changchun, Republik China (heute: Volksrepublik China); † 22. April 2017 in Tokio) war ein japanischer Politiker, Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus, zuletzt für die Demokratische Partei, und Minister. Innerparteilich gehörte er den Ozawa- und Kawabata-Gruppen an.
Eitarō Itoyama (jap. 糸山英太郎, Itoyama Eitarō; * 4. Juni 1942 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Unternehmer und…Eitarō Itoyama (jap. 糸山英太郎, Itoyama Eitarō; * 4. Juni 1942 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Unternehmer und Politiker der Liberaldemokratischen Partei.
Masaaki Yamazaki (jap. 山崎 正昭, Yamazaki Masaaki; * 24. Mai 1942 in Ōno, Präfektur Fukui) ist ein japanischer Politiker…Masaaki Yamazaki (jap. 山崎 正昭, Yamazaki Masaaki; * 24. Mai 1942 in Ōno, Präfektur Fukui) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP, Hosoda-Faktion), Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des japanischen Parlaments, für die Präfektur Fukui und von 2013 bis 2016 Präsident des Sangiin. Yamazaki schloss 1965 sein Studium am politik- und wirtschaftswissenschaftlichen Institut der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Nihon Daigaku ab und arbeitete anschließend für das Bauunternehmen Yamazaki Kensetsu Kōgyō. 1975 wurde er in das Stadtparlament von Ōno gewählt, 1979 für die erste von vier Amtszeiten ins Präfekturparlament von Fukui. Von 1985 bis 1987 war er Vizepräsident des Parlaments, von 1991 bis 1992 Präsident. Den Wechsel in die nationale Politik vollzog Yamazaki bei der Sangiin-Wahl 1992, als er in Fukui (ein Mandat pro Teilwahl) für die Nachfolge des wenige Monate zuvor verstorbenen Tasaburō Kumagai (LDP) kandidierte. Mit knapp 60 % der Stimmen setzte er sich gegen zwei Kandidaten von Rengō no Kai und KPJ durch. 1998, 2004 und 2010 wurde er jeweils mit absoluter Mehrheit im Amt bestätigt. In der Regierung war Yamazaki von Januar bis November 1996 (Kabinett Hashimoto I) parlamentarischer Staatssekretär im Finanzministerium, von 2003 bis 2005 (Kabinett Koizumi II samt Umbildung) Vizechef des Kabinettssekretariats. Von 2001 bis 2002 führte er den Vorsitz im Sangiin-Geschäftsordnungsausschuss (sangiin giin un’ei iinkai). In der LDP übernahm er von 2005 bis 2009 die Führung des Präfekturverbandes Fukui; 2006 wurde er außerdem Vizevorsitzender der Machimura-Faktion. Von 2007 bis 2009 war er Generalsekretär der LDP-Sangiin-Fraktion. 2012 wurde Yamazaki zum Nachfolger von Hidehisa Otsuji als Vizepräsident des Sangiin gewählt, nach dem LDP-Sieg bei der Sangiin-Wahl 2013 zum Präsidenten der Kammer – nach sechs Jahren, in denen die Demokratische Partei stärkste Kraft im Sangiin gewesen war und den Präsidenten gestellt hatte. Wie die meisten Sangiin-Präsidenten und -Vizepräsidenten war er von 2012 bis 2016 fraktionslos. Yamazaki ist außerdem seit 1990 Präsident des Skiverbands Fukui (Fukui-ken sukī renmei) und seit 2005 Präsident des Pferdesportverbands Fukui (Fukui-ken bajutsu renmei).
Ichirō Ozawa (jap. 小沢 一郎, Ozawa Ichirō, * 24. Mai 1942 in Shitaya (heute: Taitō), Tokio) ist ein japanischer Politiker…Ichirō Ozawa (jap. 小沢 一郎, Ozawa Ichirō, * 24. Mai 1942 in Shitaya (heute: Taitō), Tokio) ist ein japanischer Politiker (LDP→JRP→NFP→LP→DPJ→LF→Mirai→Seikatsu→LP→DVP→KDP→Chūdō) und war von 1969 bis 2026 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, zuletzt für den Wahlkreis Iwate 3. In der Liberaldemokratischen Partei (LDP) einst Generalsekretär, löste er mit seinem Austritt 1993 den erstmaligen Machtverlust der LDP mit aus. In den 1990er Jahren war er danach einer der Führungspolitiker des Umbaus der Parteienlandschaft und führte zeitweise unter anderem zwei große Parteien, die die schon 1994 wiederhergestellte LDP-Regierung beenden sollten, die Neue Fortschrittspartei (NFP), die vorübergehend weite Teile der zersplitterten Opposition sammelte, und die Demokratische Partei (DPJ). Letztere konnte zwar 2009 tatsächlich die LDP in die Opposition zwingen; aber Ozawa, der kurz zuvor vom Parteivorsitz zurückgetreten war, geriet mehrfach in Konflikt mit der Parteiführung und war von Skandalen betroffen. 2012 verließ er die DPJ in Opposition zur vom Parteivorsitzenden Yoshihiko Noda betriebenen Mehrwertsteuererhöhung. Von Januar 2013 bis April 2019 war er (ab 2015: Ko-)Vorsitzender der Liberalen Partei (bis 2016 Seikatsu no Tō).
Kim Eui-tae (* 2. Juni 1941) ist ein ehemaliger südkoreanischer Judoka. Er war 1964 der erste Koreaner, der eine…Kim Eui-tae (* 2. Juni 1941) ist ein ehemaliger südkoreanischer Judoka. Er war 1964 der erste Koreaner, der eine olympische Medaille im Judo gewann.
Yoshimasa Sugawara (japanisch 菅原 義正 Sugawara Yoshimasa; * 31. Mai 1941 in Otaru) ist ein ehemaliger japanischer…Yoshimasa Sugawara (japanisch 菅原 義正 Sugawara Yoshimasa; * 31. Mai 1941 in Otaru) ist ein ehemaliger japanischer Rallye-Raid-Fahrer und ehemaliger Teamchef des Hino Team Sugawara.
Yūji Ōno, auch Yuji Ohno (jap. 大野 雄二, Ōno Yūji; * 30. Mai 1941 in Atamai, Präfektur Shizuoka; † 4. Mai 2026) war ein…Yūji Ōno, auch Yuji Ohno (jap. 大野 雄二, Ōno Yūji; * 30. Mai 1941 in Atamai, Präfektur Shizuoka; † 4. Mai 2026) war ein japanischer Funk-, Pop- und Jazzmusiker (Piano, Arrangement, Komposition, Bandleader), der sich ab den 1970er-Jahren vorrangig als Filmkomponist betätigte.
Satsuki Eda (japanisch 江田 五月, Eda Satsuki; * 22. Mai 1941 in Nagaoka, Saiden, Jōtō-gun (heute: Nagaoka, Naka-ku…Satsuki Eda (japanisch 江田 五月, Eda Satsuki; * 22. Mai 1941 in Nagaoka, Saiden, Jōtō-gun (heute: Nagaoka, Naka-ku, Okayama), Präfektur Okayama; † 28. Juli 2021 in Okayama) war ein japanischer Politiker (Shakai shimin rengō („Sozialistischer Bürgerbund“)→Shakaiminshu rengō („Sozialdemokratischer Bund“)→Nihon Shintō („Neue Japan-Partei“)→Shinshintō („Neue Fortschrittspartei“)→parteilos→Minshutō („Demokratische Partei“)→Minshintō („Demokratische Fortschrittspartei“)). Von 1977 bis 2016 war er mit nur zwei Unterbrechungen Mitglied im Nationalparlament, zuletzt ab 1998 für seine Heimatpräfektur Okayama im Oberhaus, dem er von 2007 bis 2010 als Präsident vorsaß. Im Anti-LDP-Koalitionskabinett Hosokawa 1993–1994 und erneut im Kabinett Kan 2011 war Eda Minister.
Morio Shigematsu (jap. 重松 森雄, Shigematsu Morio; * 21. Juni 1940) ist ein ehemaliger japanischer Marathonläufer. 1962…Morio Shigematsu (jap. 重松 森雄, Shigematsu Morio; * 21. Juni 1940) ist ein ehemaliger japanischer Marathonläufer. 1962 belegte er bei seinem Debüt den 15. Platz im Fukuoka-Marathon. Im Jahr darauf siegte er beim Nobeoka-Marathon und wurde Zweiter beim Mainichi-Marathon. 1964 wurde er Sechster beim Beppu-Ōita-Marathon. Als Fünfter beim Mainichi-Marathon verpasste er die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio. Zum Saisonabschluss wurde er Fünfter in Fukuoka. 1965 gelangen ihm nach einem vierten Platz beim Beppu-Ōita-Marathon seine beiden größten Erfolge: Beim Boston-Marathon stellte er mit 2:16:33 h einen Streckenrekord auf, und beim Polytechnic Marathon triumphierte er mit der Weltbestzeit von 2:12:00 h. In der darauffolgenden Saison wurde er Neunter beim Beppu-Ōita-Marathon, siegte beim Hokkai-Times-Marathon und gewann Silber bei den Asienspielen 1966 in Bangkok. Nach einem 19. Platz in Fukuoka 1967 blieb er 1968 letztmals unter 2:20 h mit einem zehnten Platz beim Beppu-Ōita-Marathon (2:17:46) und einem vierten Platz beim nunmehr als Biwa-See-Marathon ausgetragenen Mainichi-Marathon (2:17:15). Im Sommer gewann er erneut den Hokkai-Times-Marathon, 1969 wurde er Neunter beim Beppu-Ōita-Marathon. Nach seiner aktiven Karriere wurde er Trainer.
Kozō Andō (jap. 安藤 宏三, Andō Kozō; * 20. Juni 1940 in Ōgaki; † 8. Oktober 2003 in Tokio) war ein japanischer Kendōka (8.…Kozō Andō (jap. 安藤 宏三, Andō Kozō; * 20. Juni 1940 in Ōgaki; † 8. Oktober 2003 in Tokio) war ein japanischer Kendōka (8. Dan Kyoshi) und Professor an der Waseda-Universität. Mit 13 Jahren begann er Kendō an der Mittelschule in Yokkaichi zu trainieren. Als Student war er Mannschaftskapitän des Kendōclubs in der Waseda-Universität. Mit 27 bestand er die Prüfung zum 7. Dan Kendō. Er war bis 2003 Shihan der Universität. Daneben war er leitendes Mitglied verschiedener Gremien der Alljapanischen Kendō-Föderation (Zen Nihon Kendō Renmei) und der Alljapanischen Studenten Kendō-Föderation (Zen Nihon Gakusei Kendo Renmei). Andō veröffentlichte diverse Fachbeiträge zum Kendō in japanischer Sprache sowie – zusammen mit Kotaro Oshima – das in der Übersetzung von Ichiko Mandt bis heute im deutschsprachigen Raum als Standardwerk geltende „Lehrbuch des japanischen Schwertkampfs“. In Deutschland war er über viele Jahre als Bundestrainer aktiv. Er besuchte oft Hamburg und war Shihan des Kendō Dōjō Hamburg im SV Eidelstedt. Kozō Andō starb an den Folgen eines auf der Rückreise von Deutschland nach Japan erlittenen Schlaganfalls in einem Krankenhaus in Tokio.
Naoki Tanaka (jap. 田中 直紀, Tanaka Naoki; * 19. Juni 1940 in Kanazawa, Präfektur Ishikawa als 鈴木 直紀, Suzuki Naoki) ist…Naoki Tanaka (jap. 田中 直紀, Tanaka Naoki; * 19. Juni 1940 in Kanazawa, Präfektur Ishikawa als 鈴木 直紀, Suzuki Naoki) ist ein japanischer Politiker. Er war von 1998 bis 2016 für drei Perioden Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, für die Präfektur Niigata, zuletzt als Mitglied der Demokratischen Fortschrittspartei. Naoki Suzuki, der Sohn des Politikers Naoto Suzuki, wuchs in Tokio auf, studierte an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Keiō-Universität Politikwissenschaft und wurde nach seinem Abschluss 1965 Angestellter von Nippon Kōkan K.K. (engl. NKK Corp.; heute JFE Engineering K.K.). Er heiratete 1969 Makiko Tanaka, die Tochter von LDP-Generalsekretär Kakuei Tanaka (Tanaka-Faktion, später Parteivorsitzender-Premierminister), dessen Familiennamen er annahm. 1981 verließ er Nippon Kōkan und übernahm Leitungsfunktionen in verschiedenen Unternehmen, darunter auch im Vorstand von Echigo Kōtsū, einem Reisebus- und Immobilienunternehmen der Tanaka-Familie in der Präfektur Niigata, eine Position, die er bis heute hält. 1983 wechselte Tanaka in die Politik: Bei der Wahl 1983 zum Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, wurde er im dreimandatigen 3. Wahlkreis Fukushima als LDP-Kandidat erstmals gewählt. 1986 wiedergewählt, verlor er 1990 den dritten Platz und damit sein Mandat um rund 200 Stimmen an Gōji Sakamoto (LDP, Abe-Faktion). 1993, nach dem Rückzug des langjährigen LDP-Kandidaten und ehemaligen Sozialministers Kunikichi Saitō (Miyazawa-Faktion), wurde Tanaka als einer von nur zwei LDP-Kandidaten noch einmal wiedergewählt, bevor er 1996 nach neuem Wahlrecht den Einzelwahlkreis Fukushima 5 an Gōji Sakamoto (inzwischen NFP) verlor und damit abgewählt wurde. Von 1989 war Tanaka parlamentarischer Staatssekretär im Außenministerium unter dem ersten Kabinett Kaifu. Bei der Sangiin-Wahl 1998 kandidierte Tanaka als Unabhängiger mit Unterstützung seiner Frau und einzelner anderer Abgeordneter in der Präfektur Niigata (zwei Mandate je Wahl) und wurde mit dem höchsten Stimmenanteil gewählt. Er schloss sich danach wieder der LDP an und wurde 2001 Vizeminister im Landwirtschaftsministerium (bis September 2001). 2004 noch als LDP-Kandidat wiedergewählt, verließ er später die LDP und trat 2009 gemeinsam mit seiner Frau der DPJ bei, für die er 2010 für weitere sechs Jahre im Amt bestätigt wurde. Im Sangiin war Tanaka unter anderem Vorsitzender des Auswärtigen und Verteidigungsausschusses (2009–2010) und des Ethiksonderausschusses (ab 2010). Vom 13. Januar bis 4. Juni 2012 war er als Verteidigungsminister im ersten umgebildeten Noda-Kabinett. Bei der Sangiin-Wahl 2016 wechselte Tanaka in den nationalen Verhältniswahlkreis. Niigata wurde 2016 Einmandatswahlkreis, und die Demokratische Fortschrittspartei, in der die DPJ im Frühjahr 2016 aufging, einigte sich später mit drei weiteren Oppositionsparteien auf Yūko Mori – bis 2013 in der anderen Klasse für Niigata im Oberhaus – als (erfolgreiche) Einheitskandidatin der Opposition. Im Verhältniswahlkreis erhielt Tanaka mit 86.596 Stimmen nur den 16. Platz auf der Liste der Fortschrittspartei und schied somit bei nur elf Verhältniswahlsitzen insgesamt aus dem Sangiin aus.
Kenichi Iga (jap. 伊賀 健一, Iga Kenichi; * 15. Juni 1940 in Hiroshima) ist ein japanischer Elektroingenieur, der sich…Kenichi Iga (jap. 伊賀 健一, Iga Kenichi; * 15. Juni 1940 in Hiroshima) ist ein japanischer Elektroingenieur, der sich insbesondere mit Halbleiterlasern beschäftigt hat.
Taihō Kōki (jap. 大鵬 幸喜; * 29. Mai 1940 in Shisuka (heute: Poronaisk) als Naya Kōki (納谷 幸喜); † 19. Januar 2013 in Tokio)…Taihō Kōki (jap. 大鵬 幸喜; * 29. Mai 1940 in Shisuka (heute: Poronaisk) als Naya Kōki (納谷 幸喜); † 19. Januar 2013 in Tokio) war der 48. Yokozuna und einer der bedeutendsten japanischen Sumōringer der Nachkriegszeit. Er war 1,87 m groß und wog als aktiver Ringer etwa 153 kg. Taihō gehörte neben Kitanoumi Toshimitsu und Chiyonofuji Mitsugu zu den drei großen Yokozuna, die das Sumōringen von den 1960ern bis in die 1980er bestimmten und die alle von der Insel Hokkaidō kamen. Zwar stammte Taihō nicht gebürtig von dort, war aber bereits als Kind mit seinen Eltern (Vater Ukrainer, Mutter Japanerin) nach Hokkaidō gelangt, als die japanisch okkupierte Insel Sachalin gegen Kriegsende an die UdSSR gefallen war. 1956 trat Taihō, dessen Kampfname „großer Peng“ (häufig als Phönix übersetzt) bedeutet, zum ersten Mal für den Nishonoseki-beya an und wurde bereits 1961 zum 48. Yokozuna ernannt (den Altersrekord von 21 Jahren, den Taihō damit aufstellte, unterbot Kitanoumi 1974 um einen Monat). Taihō war zu seiner Zeit den meisten seiner Gegner weit überlegen und konnte beispielsweise gleich zweimal sechs Basho in Folge für sich entscheiden. Ebenso sensationell war sein Kampfrekord, der über viermal so viele Siege verzeichnet wie Niederlagen. Mit 32 Siegen hielt er bis 2015 den Rekord der meisten Turniersiege in der Makuuchi-Division. Im Januar 2015 konnte Hakuhō diese Bestmarke überbieten. 8 Turniere konnte er mit einer 15–0 Bilanz gewinnen. 1971 schied Taihō aus dem aktiven Sport aus. Überschattet wurde seine Karriere von gravierenden gesundheitlichen Problemen, die in einem Schlaganfall kulminierten, den er drei Jahre nach seinem Rücktritt im Alter von gerade einmal 35 Jahren erlitt. Bei seinem Rücktritt aus dem aktiven Sport wurde Taihō als erstem Rikishi eine nicht anteilsgebundene Mitgliedschaft im japanischen Sumōverband gewährt. Er gründete den Stall Taihō-beya, den er bis 2004 führte, als er ihn seinem Schwiegersohn Otake Tadashige übergab. Im Jahr 2000 trat Taihō mit einer besonderen Zeremonie zum 60. Geburtstag eines ehemaligen Yokozuna, dem Kanreki Dohyo-iri, noch einmal in den Ring. 2005 nahm er schließlich altersbedingt seinen Abschied aus dem Geschäft. Er starb 2013 in einem Krankenhaus in Tokio.