Masatoshi Nei (jap. 根井 正利, Nei Masatoshi; * 2. Januar 1931 in der Präfektur Miyazaki; † 17. Mai 2023) war ein Genetiker…Masatoshi Nei (jap. 根井 正利, Nei Masatoshi; * 2. Januar 1931 in der Präfektur Miyazaki; † 17. Mai 2023) war ein Genetiker und Evolutionsbiologe japanischer Herkunft. Er war Evan-Pugh-Professor der Biologie und Direktor des Institute of Molecular Evolutionary Genetics an der Pennsylvania State University.
Yoshio Masui (jap. 増井 禎夫, Masui Yoshio; * 30. November 1930 in Kyōto; † 18. April 2024) war ein japanisch-kanadischer…Yoshio Masui (jap. 増井 禎夫, Masui Yoshio; * 30. November 1930 in Kyōto; † 18. April 2024) war ein japanisch-kanadischer Zellbiologe und Professor an der University of Toronto.
Hiroshi Kaneko (japanisch 金子 宏; geb. 13. November 1930 in der Präfektur Nagano; gest. 23. August 2022) war ein…Hiroshi Kaneko (japanisch 金子 宏; geb. 13. November 1930 in der Präfektur Nagano; gest. 23. August 2022) war ein japanischer Jurist mit dem Schwerpunkt Steuerrecht.
Reiji Okazaki (jap. 岡崎 令治, Okazaki Reiji; * 8. Oktober 1930 in Shiratori (heute: Shiratori, Naka-ku), Hiroshima; † 1.…Reiji Okazaki (jap. 岡崎 令治, Okazaki Reiji; * 8. Oktober 1930 in Shiratori (heute: Shiratori, Naka-ku), Hiroshima; † 1. August 1975) war ein japanischer Molekularbiologe und gilt, zusammen mit seiner Frau Tsuneko, als Entdecker der nach ihnen benannten Okazaki-Fragmente. Beide lieferten damit einen wichtigen Beitrag zur Entschlüsselung des Replikationsmechanismus der DNA.
Akito Arima (japanisch 有馬 朗人, Arima Akito; * 13. September 1930 in Osaka, Japan; † 7. Dezember 2020 in Tokio) war ein…Akito Arima (japanisch 有馬 朗人, Arima Akito; * 13. September 1930 in Osaka, Japan; † 7. Dezember 2020 in Tokio) war ein japanischer theoretischer Kernphysiker und Politiker (Liberaldemokratische Partei).
Akira Suzuki (japanisch 鈴木 章, Suzuki Akira; * 12. September 1930 in Mukawa, Hokkaidō) ist ein japanischer Chemiker.…Akira Suzuki (japanisch 鈴木 章, Suzuki Akira; * 12. September 1930 in Mukawa, Hokkaidō) ist ein japanischer Chemiker. Suzuki erhielt im Jahr 2010 gemeinsam mit Richard F. Heck und Ei-ichi Negishi den Nobelpreis für Chemie.
Kyozi Kawasaki (jap. 川崎 恭治, Kawasaki Kyōji; * 4. August 1930 in Ōtsu, Präfektur Shiga; † 12. November 2021 in Fukuoka)…Kyozi Kawasaki (jap. 川崎 恭治, Kawasaki Kyōji; * 4. August 1930 in Ōtsu, Präfektur Shiga; † 12. November 2021 in Fukuoka) war ein japanischer theoretischer Physiker, der sich mit statistischer Mechanik und Festkörpertheorie beschäftigte.
Toshio Kuze (japanisch 久世 敏雄; * Juni 1930 in der Präfektur Aichi; † 30. Januar 2012) war der erste Präsident der…Toshio Kuze (japanisch 久世 敏雄; * Juni 1930 in der Präfektur Aichi; † 30. Januar 2012) war der erste Präsident der Japanischen Gesellschaft für Jugendpsychologie sowie emeritierter Professor der Universität Nagoya.
Kazuo Fukushima (japanisch 福島 和夫, Fukushima Kazuo; * 11. April 1930 in Tokio; † 19. August 2023 in Tokio) war ein…Kazuo Fukushima (japanisch 福島 和夫, Fukushima Kazuo; * 11. April 1930 in Tokio; † 19. August 2023 in Tokio) war ein japanischer Komponist. Fukushima begann als kompositorischer Autodidakt. 1953 trat er der experimentellen Gruppe Jikken Kobo bei, die von Toru Takemitsu und Jōji Yuasa gegründet worden war. 1961 nahm er an den Darmstädter Ferienkursen teil, lebte 1961/1962 in Cambridge und übersiedelte dann wieder nach Japan. 1964 erhielt er eine Professur an der Ueno-Gakuen-Musikhochschule Tokio. Seine Musik bevorzugt als Instrument die Flöte und überträgt dabei Spielelemente japanischer Flöten, vorwiegend der im No-Theater verwendeten Nohkan-Flöte, in zweiter Linie auch der Shakuhachi, auf die Querflöte. In Fukushimas Musik verbinden sich zeitgenössische westliche Strömungen mit der japanischen Tradition des No-Theaters und des Gagaku. Besonders seine drei Stücke Requiem, Mei und Shun-san, sind fester Bestandteil des Repertoires für Flöte solo geworden. Sie sind von biographischen Erfahrungen Fukushimas ebenso wie von Elementen japanischer Religiosität und des Zen-Buddhismus geprägt. Requiem und Mei handeln vom Thema des menschlichen Todes, Shun-san von der Geburt. Fukushima schreibt dazu: „Alle meine Werke, die Shun-San vorausgingen, haben das gemeinsame Merkmal eines Requiems. 1945 endete der Krieg, ich war 15 Jahre alt. Vor dem Krieg hatte meine Familie sieben Mitglieder, nach dem Krieg waren es vier. Mehrmals bin ich selbst nur knapp dem Tod entkommen. Der Tod war unser Nachbar, und viele junge Menschen verloren ihr Leben. Als ich komponierte, war es für mich selbstverständlich, dass meine Stücke zu einem Requiem wurden. Mei ist ein Requiem für eine bestimmte Person (Dr. Wolfgang Steinecke), die anderen Werke sind, wenn ich so sagen darf, für die jungen Menschen, die im Weltkrieg ihr Leben verloren haben. Shun-San wurde für zwei neugeborene Leben geschrieben, meine Tochter Sayaka und meinen Sohn Yoshiharu. (…) Leben und Tod sind zwei Seiten einer Medaille.“
Keiiti Aki (jap. 安芸 敬一, Aki Keiichi; * 3. März 1930 in Yokohama, Japan; † 17. Mai 2005 in Saint-Pierre, Réunion…Keiiti Aki (jap. 安芸 敬一, Aki Keiichi; * 3. März 1930 in Yokohama, Japan; † 17. Mai 2005 in Saint-Pierre, Réunion, Frankreich) war ein japanischer Geophysiker und Seismologe. Keiiti Aki wurde am 3. März 1930 in Yokohama geboren. Er studierte an der Universität Tokio Geophysik, wo er 1952 seinen Bachelor und 1958 einen Doktorgrad erlangte. Für eine Postdocstelle wechselte er in demselben Jahr in die USA, wo er am California Institute of Technology forschte. Von 1963 bis 1966 war er Associate Professor an der Universität Tokio. 1966 holte ihn Frank Press wieder in die USA, wo er zunächst Professor am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge und 1984 an der University of Southern California wurde, was er bis 2000 blieb. Aki ist bekannt für das von ihm entwickelte Konzept des seismischen Moments zur Beschreibung der Stärke von Erdbeben. Bekannt wurde er in Fachkreisen auch als Buchautor, insbesondere durch das Buch Quantitative Seismology: theory and methods, das er ab 1975 gemeinsam mit Paul G. Richards verfasste. Es gilt als eines der Standardwerke in der Seismologie und wurde unter anderem in die russische, chinesische und japanische Sprache übersetzt. In seinem Fachgebiet war Aki äußerst aktiv und nahm im Verlaufe seiner Karriere zahlreiche offizielle Ämter ein. Unter anderem war er Präsident der Seismologie-Abteilung der American Geophysical Union (AGU), Präsident der Seismological Society of America wie auch Vorsitzender des seismologischen Komitees der United States National Academy of Sciences (NAS). Er war 1991 auch maßgeblich am Aufbau des Southern California Earthquake Center (SCEC) beteiligt, dessen erster wissenschaftlicher Direktor er wurde. Im Lauf seiner Karriere betreute er über 50 Doktoranden und zahlreiche Postdocs. Er starb am 17. Mai 2005 auf der zu Frankreich gehörenden Insel Réunion im Indischen Ozean, wo er seit seiner Emeritierung gelebt hatte.
Susumu Ōkubo (jap. 大久保 進, Ōkubo Susumu; * 1930 in Japan; † 17. Juli 2015) war ein japanischer theoretischer Physiker.…Susumu Ōkubo (jap. 大久保 進, Ōkubo Susumu; * 1930 in Japan; † 17. Juli 2015) war ein japanischer theoretischer Physiker. Ōkubo studierte ab 1949 an der Universität Tokio (Bachelor 1952) und ab 1954 an der University of Rochester, wo er 1958 bei Robert Marshak promoviert wurde. Danach war er als Postdoc 1959/60 an der Universität Neapel, 1960/1 am CERN, danach kurz in Japan (da er Probleme hatte, ein US-Visum zu bekommen) und ab 1962 wieder an der Rochester University, wo er 1964 Professor wurde. 1996 emeritierte er. Ōkubo beschäftigt sich vor allem mit Elementarteilchenphysik. Bekannt ist er für die Gell-Mann-Okubo-Massenformel für Mesonen und Baryonen im Quarkmodell, die die Massen der Mitglieder von SU(3)-Multipletts zueinander in Beziehung setzt. 2005 erhielt er den Sakurai-Preis der American Physical Society, 1976 den Nishina-Preis in Japan und 2006 die Wigner-Medaille. 1966 war er Guggenheim Fellow und 1969 Ford Fellow. Er ist Mitglied der American Physical Society und der American Mathematical Society.
Toshitaka Hidaka (jap. 日高 敏隆, Hidaka Toshitaka; * 26. Februar 1930 in Tokio; † 14. November 2009 in Kyōto) war ein…Toshitaka Hidaka (jap. 日高 敏隆, Hidaka Toshitaka; * 26. Februar 1930 in Tokio; † 14. November 2009 in Kyōto) war ein japanischer Ethologe und Buchautor. Hidaka studierte Ingenieurwissenschaften an der Universität Tokio. Sein frühes Interesse für Tiere führte zu einer lebenslangen Laufbahn als Verhaltensforscher. Er war maßgeblich an der Gründung der Japanischen Ethologischen Gesellschaft 1982 beteiligt und veröffentlichte Schriften wie Konchu to yū sekai (1973), Esoroji wa dō iu gakumon ka (1976), Dobutsu wa naze dobutsu ni nattaka (1976), Chō wa naze tobu ka (Warum fliegen Schmetterlinge?, Mainichi-Kulturpreis), Dōbutsu wa nani o mezasu no ka (Wonach streben Tiere?) und Nihon dōbutsu daihyakka (Enzyklopädie der Tiere in Japan, 1996).
Jun Kondō (japanisch 近藤 淳, Kondō Jun; * 6. Februar 1930; † 11. März 2022) war ein japanischer theoretischer Physiker.…Jun Kondō (japanisch 近藤 淳, Kondō Jun; * 6. Februar 1930; † 11. März 2022) war ein japanischer theoretischer Physiker. Nach ihm ist der von ihm erklärte Kondo-Effekt benannt.
Yu Ying-shih (chinesisch 余英時; * 22. Januar 1930 in Tianjin, Republik China; † 1. August 2021 in Princeton, New Jersey…Yu Ying-shih (chinesisch 余英時; * 22. Januar 1930 in Tianjin, Republik China; † 1. August 2021 in Princeton, New Jersey, USA) war ein chinesisch-US-amerikanischer Historiker, Sinologe und Hochschullehrer, der für seinen Einfluss auf das Studium der chinesischen Geschichte, des Denkens und der Kultur bekannt war und sich für die demokratische Entwicklung in Hongkong und Taiwan, aber auch eine neue Form des Konfuzianismus einsetzte. Er wurde 2006 gemeinsam mit John Hope Franklin mit dem Kluge-Preis sowie 2014 als erster Preisträger mit dem Tang Prize ausgezeichnet.
Bunji Sakita (jap. 崎田 文二, Sakita Bunji; * 1930 in der Präfektur Toyama, Japan; † 31. August 2002 in Japan) war ein…Bunji Sakita (jap. 崎田 文二, Sakita Bunji; * 1930 in der Präfektur Toyama, Japan; † 31. August 2002 in Japan) war ein japanisch-US-amerikanischer theoretischer Physiker.
Kosuke Koyama 小山 晃佑 Koyama Kōsuke (* 10. Dezember 1929 in Tokio; † 25. März 2009 in Springfield, Massachusetts) war ein…Kosuke Koyama 小山 晃佑 Koyama Kōsuke (* 10. Dezember 1929 in Tokio; † 25. März 2009 in Springfield, Massachusetts) war ein japanischer protestantischer Theologe und Hochschullehrer. Er war ein Mitglied der Vereinigten Kirche Christi in Japan.
Hidesaburō Hanafusa (japanisch 花房 秀三郎, Hanafusa Hidesaburō; * 1. Dezember 1929 in Nishinomiya; † 15. März 2009 in…Hidesaburō Hanafusa (japanisch 花房 秀三郎, Hanafusa Hidesaburō; * 1. Dezember 1929 in Nishinomiya; † 15. März 2009 in Osaka) war ein japanischer Genetiker und Molekularbiologe und Professor an der Rockefeller University in New York City. Er gilt als einer der Entdecker der Onkogene und einer der Pioniere der Erforschung der Retroviren. Schwerpunkt seiner mehr als fünf Jahrzehnte währenden Forschungen waren virusbedingte Krebserkrankungen.
Satoshi Ozaki (jap. 尾崎 敏, Ozaki Satoshi; * 4. Juli 1929 in der Präfektur Osaka; † 22. Juli 2017 in Smithtown, New York)…Satoshi Ozaki (jap. 尾崎 敏, Ozaki Satoshi; * 4. Juli 1929 in der Präfektur Osaka; † 22. Juli 2017 in Smithtown, New York) war ein japanisch-US-amerikanischer Physiker, der sich mit der Physik von Teilchenbeschleunigern und experimenteller Elementarteilchenphysik befasste. Ozaki studierte an der Universität Osaka, wo er 1953 seinen Bachelor-Abschluss und 1955 seinen Master-Abschluss in Physik machte. 1959 wurde er am Massachusetts Institute of Technology promoviert und ging dann ans Brookhaven National Laboratory (BNL). Dort führte er Experimente am AGS Synchrotron und am Cosmotron aus, leitete die Multiparticle Spectrometer Group (MPS) und die On Line Data Facility (OLDF). 1981 ging er nach Tsukuba, um die Entwicklung des 30 plus 30 GeV Elektron-Positron-Colliders TRISTAN am KEK zu leiten, das erste größere Hochenergiephysik-Beschleunigerprojekt in Japan. Nach dessen Vollendung 1987 wurde er Leiter der Beschleunigerabteilung am KEK. 1989 kehrte er ans BNL zurück, um die Leitung des RHIC-Projekts zu übernehmen, einem supraleitenden Schwerionenbeschleuniger. Er führte das RHIC erfolgreich durch die neunjährige Bauphase, die sowohl zeitlich als auch finanziell im vorgesehenen Rahmen blieb. Ab 2005 leitete er die Abteilung Beschleunigersysteme (Accelerator Systems Division) am BNL und war dort ab 2007 führend im NSLS-II Projekt. Er war Berater beim KEK, am CERN (LHC Machine Advisory Committee) und SLAC. 1969 wurde er Fellow der American Physical Society. 2004 erhielt er den Suwa-Preis für seine Förderung von Beschleuniger-Großprojekten wie TRISTAN und 2009 den Robert R. Wilson Prize. Er verstarb am 22. Juli 2017 im St. Catherine of Siena Nursing & Rehabilitation Care Center in Smithtown bei Brookhaven.
Otohiko Kaga (japanisch 加賀 乙彦, Kaga Otohiko; * 22. April 1929 in Tokio; † 12. Januar 2023) war ein japanischer…Otohiko Kaga (japanisch 加賀 乙彦, Kaga Otohiko; * 22. April 1929 in Tokio; † 12. Januar 2023) war ein japanischer Schriftsteller und Hochschullehrer.
Shōsaku Numa (jap. 沼 正作, Numa Shōsaku; * 7. Februar 1929 in der Präfektur Wakayama; † 15. Februar 1992) war ein…Shōsaku Numa (jap. 沼 正作, Numa Shōsaku; * 7. Februar 1929 in der Präfektur Wakayama; † 15. Februar 1992) war ein japanischer Molekularbiologe und Biochemiker. Numa studierte Medizin an der Universität Kyōto, wo er 1952 seinen Abschluss machte. Nach der Promotion ging er 1956 als Fulbright-Stipendiat an die Harvard University Medical School (Abteilung Biochemie). 1958 ging er ans Max-Planck-Institut in München zu Feodor Lynen, wo er sich mit Enzymforschung und der Regulation des Lipid-Stoffwechsels befasste. 1961 war er wieder an der Universität Kyōto (unterbrochen 1963 durch einen weiteren Aufenthalt bei Lynen in München), wo er 1968 Professor in der Abteilung Medizinische Chemie wurde. Numa war ein Pionier in der Anwendung molekularbiologischer Techniken zur Klonierung und Untersuchung von Rezeptoren (wie dem muskarinischen Acetylcholin-Rezeptor) und Ionenkanälen (wie dem nikotinischen Acetylcholin-Rezeptor) in Nervenzellen. Er war Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (1979), der American Academy of Arts and Sciences (1986), auswärtiges Mitglied der Royal Society (1986) und Mitglied der National Academy of Sciences (1991). 1987/88 war er Harvey Lecturer. Numa wurde 1985 mit dem Japan Academy Prize geehrt. 1973 erhielt er den Heinrich-Wieland-Preis, 1987 die Otto-Warburg-Medaille. Im Jahr 1990 wurde er zum Mitglied der Leopoldina gewählt. Numa wurde 1991 als Person mit besonderen kulturellen Verdiensten geehrt.
Isamu Akasaki (japanisch 赤崎 勇, Akasaki Isamu; * 30. Januar 1929 Chiran in der Präfektur Kagoshima; † 1. April 2021 in…Isamu Akasaki (japanisch 赤崎 勇, Akasaki Isamu; * 30. Januar 1929 Chiran in der Präfektur Kagoshima; † 1. April 2021 in Nagoya) war ein japanischer Ingenieurwissenschaftler. Akasaki stellte 1989 erstmals blaue Leuchtdioden, basierend auf dem p-n-Übergang, mit dem Halbleitermaterial Galliumnitrid her. Er erhielt dafür im Jahr 2011 die von der IEEE vergebene Auszeichnung IEEE Edison Medal. Im Jahr 2014 wurde er gemeinsam mit Hiroshi Amano und Shuji Nakamura mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.
Yoshihiro Nitta (jap. 新田 義弘, Nitta Yoshihiro; * 21. Januar 1929 in der Präfektur Ishikawa; † 15. März 2020) war ein…Yoshihiro Nitta (jap. 新田 義弘, Nitta Yoshihiro; * 21. Januar 1929 in der Präfektur Ishikawa; † 15. März 2020) war ein japanischer Philosoph.
Akira Satake (japanisch 佐竹 明 Satake Akira; * 1. Januar 1929; † 21. Oktober 2024) war ein japanischer evangelischer…Akira Satake (japanisch 佐竹 明 Satake Akira; * 1. Januar 1929; † 21. Oktober 2024) war ein japanischer evangelischer Theologe und Professor für neutestamentliche Wissenschaft.
Masaharu Kawakatsu (japanisch 川勝 正治 Kawakatsu Masaharu; geboren 20. Januar 1929 in Kameoka) ist ein japanischer…Masaharu Kawakatsu (japanisch 川勝 正治 Kawakatsu Masaharu; geboren 20. Januar 1929 in Kameoka) ist ein japanischer Zoologe, der hauptsächlich über Strudelwürmer forscht.
Hisao Inagaki (jap. 稲垣 久雄, Inagaki Hisao; * 1929 in Kōbe; † 6. Juni 2021) war ein japanischer Buddhologe und Priester…Hisao Inagaki (jap. 稲垣 久雄, Inagaki Hisao; * 1929 in Kōbe; † 6. Juni 2021) war ein japanischer Buddhologe und Priester der Jōdo-Shinshū – mit dem Ordensnamen Zuiō Inagaki (稲垣 瑞雄) –, der besonders durch Studien zum Amitabha-Buddhismus hervorgetreten ist.
Takako Doi (japanisch 土井 たか子 Doi Takako, eigentlich 土井 多賀子; * 30. November 1928 in Kōbe; † 20. September 2014) war eine…Takako Doi (japanisch 土井 たか子 Doi Takako, eigentlich 土井 多賀子; * 30. November 1928 in Kōbe; † 20. September 2014) war eine japanische Politikerin und Oppositionsführerin. Doi studierte Rechtswissenschaften an der Dōshisha-Universität. 1969 kandidierte sie für die Sozialistische Partei Japans (SPJ) im 2. Wahlkreis der Präfektur Hyōgo erfolgreich für das Unterhaus und wurde danach elfmal wiedergewählt. Sie engagierte sich stark in Fragen der Gleichberechtigung und setzte sich im Parlament für die Unterzeichnung des Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau ein. Von 1986 bis 1991 war Doi Vorsitzende der SPJ. Unter ihrer Führung modernisierte sich die Partei und gab radikale Positionen auf. Von 1993 bis 1996 war Doi Präsidentin des Unterhauses. Nach der verheerenden Wahlniederlage bei den Unterhauswahlen 1996, in der die SPJ ihre Position als zweitstärkste Partei verlor, übernahm Doi erneut den Parteivorsitz. Die SPJ benannte sich im selben Jahr in Sozialdemokratische Partei (SDP) um, erholte sich aber nicht mehr und verlor immer weiter zugunsten der Demokratischen Partei an Boden. Bei der Unterhauswahl 2003 fiel die SDP auf 6 Sitze zurück; auch umstrittene Äußerungen Dois über Nordkorea im Zusammenhang mit der Entführungsfrage hatten der Partei massiv geschadet. Doi selbst wurde zwar über die Verhältniswahlliste gewählt, verlor aber ihren Wahlkreis. Im November 2003 übernahm sie die Verantwortung für den Zustand der Partei und trat als Vorsitzende zurück, ihre Nachfolgerin wurde Mizuho Fukushima. Seit der Wahl von 2005 war Doi nicht mehr im Parlament, 2006 wurde sie Ehrenvorsitzende ihrer Partei. Takako Doi starb am 20. September 2014 im Alter von 85 Jahren an einer Lungenentzündung.
Osamu Shimomura (japanisch 下村 脩, Shimomura Osamu; * 27. August 1928 in Kyōto; † 19. Oktober 2018 in Nagasaki) war ein…Osamu Shimomura (japanisch 下村 脩, Shimomura Osamu; * 27. August 1928 in Kyōto; † 19. Oktober 2018 in Nagasaki) war ein japanischer Biochemiker und gemeinsam mit Martin Chalfie und Roger Tsien Träger des Nobelpreises für Chemie 2008.
Ryūzō Yanagimachi (jap. 柳町 隆造, Yanagimachi Ryūzō; * 27. August 1928; † 27. September 2023) war ein japanischer…Ryūzō Yanagimachi (jap. 柳町 隆造, Yanagimachi Ryūzō; * 27. August 1928; † 27. September 2023) war ein japanischer Fortpflanzungsbiologe. Er war ein Pionier in der begleitenden Befruchtung wie der In-vitro-Fertilisation und der direkten Spermieninjektion in die Eizelle (im Allgemeinen auch Intrazytoplasmatische Spermieninjektion oder ICSI genannt), welche heute auf der ganzen Welt in den Kliniken verbreitet sind. Er war außerdem ein Pionier auf dem Gebiet des Klonens. Im Jahr 1997 wurden in seinem Labor an der Universität von Hawaii erfolgreich Mäuse geklont unter der Verwendung der Honolulu-Technik. Das erste war ein Weibchen namens Cumulina aus den Zellen in der Umgebung der Eierstöcke bei Mäusen.
Satoru Masamune (* 24. Juli 1928 in Fukuoka; † 9. November 2003 in Newton (Massachusetts)) war ein…Satoru Masamune (* 24. Juli 1928 in Fukuoka; † 9. November 2003 in Newton (Massachusetts)) war ein japanisch-amerikanischer Chemiker und Hochschullehrer.
Hayao Kawai (japanisch 河合隼雄 Kawai Hayao; * 23. Juni 1928 im Landkreis Taki (heute Stadt Tamba-Sasayama), Präfektur…Hayao Kawai (japanisch 河合隼雄 Kawai Hayao; * 23. Juni 1928 im Landkreis Taki (heute Stadt Tamba-Sasayama), Präfektur Hyōgo; † 19. Juli 2007 in Tenri) war ein japanischer Psychologe. Er gilt als die führende japanische Autorität auf dem Gebiet der analytischen Psychologie sowie als Begründer des japanischen Jungianismus im Allgemeinen. Außerdem war er der Erste in Japan, der das von der Schweizer Psychoanalytikerin Dora Kalff weiterentwickelte und elaborierte Konzept der Sandspieltherapie anwendete. Viele Werke, die er als Autor verfasste, sind in Form von Gesprächen gehalten und dem japanischen Buddhismus gewidmet, siehe die Sammlungen von Dialogen mit dem buddhistischen Gelehrten Tanikawa Shuntarō. Er nahm ab 1982 an Eranos teil. Kawai war von 1995 bis 2001 Direktor des Internationalen Forschungszentrums für Japanstudien.
Hiroshi Nakajima (jap. 中嶋 宏, Nakajima Hiroshi; * 16. Mai 1928 in Chiba; † 26. Januar 2013 in Poitiers) war ein…Hiroshi Nakajima (jap. 中嶋 宏, Nakajima Hiroshi; * 16. Mai 1928 in Chiba; † 26. Januar 2013 in Poitiers) war ein japanischer Mediziner und von 1988 bis 1998 Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Nakajima studierte an der Medizinischen Hochschule Tokio (Tōkyō Ika Daigaku) und der Universität Paris. An letzterer spezialisierte er sich im Anschluss in Neuropharmakologie. 1974 trat er als wissenschaftlicher Mitarbeiter der WHO bei, wo er mit pharmakologischen Fragestellungen betreut war. 1976 wurde er Leiter der Abteilung für Medikamentenpolitik, wo er eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Konzeptes der unverzichtbaren Arzneimittel spielte. Von 1978 bis 1988 war er Direktor des Westpazifik-Regionalbüros. 1988 wurde er zum vierten Generaldirektor der WHO gewählt. Die USA und weitere westliche Staaten unterstützen diese Wahl nicht. Im Vorfeld seiner Kandidatur für eine Wiederwahl wurden Vorwürfe laut, dass Japan Stimmen von Entwicklungsländern im Exekutivrat der WHO mittels Versprechungen von Funktionärsposten oder Finanzierung von Prestigeobjekten gekauft habe. Daraufhin bezichtigte Japan die USA, eine systematische Desinformationskampagne zu führen. Erst nach einer Kampfwahl gegen den Algerier Mohammed Abdelmoumène wurde er im Mai 1993 von der Weltgesundheitsversammlung für eine zweite Amtsperiode gewählt. Für eine dritte Wahl trat er nicht mehr an, so dass seine Amtszeit 1998 endete. Nakajima startete in seiner Amtszeit als WHO-Direktor mehrere Kampagnen zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten, insbesondere AIDS, Malaria, Tuberkulose und Dengue-Fieber. Großen Wert legte er auf die Prävention von Infektionen durch Impfmaßnahmen. Seine Amtszeit war überschattet von Budgetüberschreitungen und Missmanagement, was zu einem Reputationsschaden der WHO führte.
Yoshio Okada (japanisch 岡田 善雄), Okada Yoshio; geboren 3. Oktober 1928 in Kure (Präfektur Hiroshima); gestorben 16.…Yoshio Okada (japanisch 岡田 善雄), Okada Yoshio; geboren 3. Oktober 1928 in Kure (Präfektur Hiroshima); gestorben 16. Januar 2008 in Suita (Präfektur Osaka) war ein japanischer Mediziner und Zellbiologe.
Sōji Yamamoto (jap. 山本 草二, Yamamoto Sōji; * 25. Februar 1928 in der Präfektur Nagano; † 19. September 2013) war ein…Sōji Yamamoto (jap. 山本 草二, Yamamoto Sōji; * 25. Februar 1928 in der Präfektur Nagano; † 19. September 2013) war ein japanischer Jurist und von 1996 bis 2005 Richter am Internationalen Seegerichtshof.
Tihiro Ohkawa (jap. 大河千弘, Ōkawa Chihiro; * 1928 in Kanazawa; † 27. September 2014 in La Jolla, Kalifornien) war ein…Tihiro Ohkawa (jap. 大河千弘, Ōkawa Chihiro; * 1928 in Kanazawa; † 27. September 2014 in La Jolla, Kalifornien) war ein japanischer Physiker, der sich mit Plasmaphysik und Teilchenbeschleunigern beschäftigte. Ohkawa studierte an der Universität Tokio Physik, wo er auch promoviert wurde. Noch während des Zweiten Weltkriegs war er (mit 16 Jahren) Mitglied der Gruppe von Yoshio Nishina zur Erforschung Kosmischer Höhenstrahlung. Er war Forscher am CERN und an der Midwestern State University (bzw. bei MURA), bevor er Professor an der Universität Tokio wurde. 1960 ging er zu General Atomics, wo er ein Fusionsforschungsprojekt leitete und Vizepräsident sowie später stellvertretender Vorstandsvorsitzender wurde. 1994 verließ er General Atomics, um TOYO Technologies zu gründen, deren Präsident er ist. 2004 war er mit Masano Nishikawa Mitgründer von Nano Fusion Technologies für die Entwicklung von Mikrofluidik (wie kleine elektroosmotische Pumpen). Außerdem war er Physik-Professor an der University of California, San Diego. 1955 entwickelte er unabhängig von Keith Symon das Fixed Field Alternating Gradient Synchrotron (FFAG), dessen Prototyp 1956 bei der Midwestern Universities Research Association (MURA) entwickelt wurde. Ohkawa schlug 1960 mit Donald Kerst ein Stabilisierungsverfahren für Instabilitäten in Tokamaks über die Erzeugung von Multipol-Feldern vor, was durch Experimente bestätigt wurde. 1968 schlug er vor, die Multipolfelder durch Plasmaströme selbst zu erzeugen, woraus die Plasma Current Multipole Configuration (PCM) und die Doublet-Serie entstand, die die Vorteile der Optimierung des Tokamak-Plasma-Querschnitts zeigten. Aus dem Doublet-Konzept entstand auch das D-III-D Experiment von General Atomics, das auch Einfluss auf das ITER-Konzept hatte. Er war auch an der Anwendung der Plasmaphysik in der Trennung von radioaktiven Isotopen aus nuklearem Abfall beteiligt (bei der Archimedes Technology Group in San Diego, die er mit gründete). Ohkawa hielt über 50 Patente, zum Beispiel in Teilchenbeschleunigern, Fusions-Technologie und Biotechnologie. 1968 wurde er Fellow der American Physical Society. 1979 erhielt er den James-Clerk-Maxwell-Preis für Plasmaphysik. 1984 erhielt er den Fusion Power Associates Leader Award.
Hirotsugu Akaike (jap. 赤池 弘次, Akaike Hirotsugu, auch Hirotugu nach dem Kunrei-System; * 5. November 1927 in der…Hirotsugu Akaike (jap. 赤池 弘次, Akaike Hirotsugu, auch Hirotugu nach dem Kunrei-System; * 5. November 1927 in der Präfektur Shizuoka; † 4. August 2009 in der Präfektur Ibaraki) war ein japanischer Statistiker.
Sadako Ogata (japanisch 緒方 貞子 Ogata Sadako; * 16. September 1927 in Tokio; † 22. Oktober 2019 ebenda) war eine…Sadako Ogata (japanisch 緒方 貞子 Ogata Sadako; * 16. September 1927 in Tokio; † 22. Oktober 2019 ebenda) war eine japanische Hochschullehrerin und UN-Diplomatin und UN-Hochkommissarin für Flüchtlinge.
Noboru Iwamura (japanisch 岩村 昇, Iwamura Noboru; geboren am 26. Mai 1927; gestorben am 27. November 2005) war ein…Noboru Iwamura (japanisch 岩村 昇, Iwamura Noboru; geboren am 26. Mai 1927; gestorben am 27. November 2005) war ein japanischer Medizinprofessor, Überlebender des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Träger des Ramon-Magsaysay-Preises für sein Engagement in anderen Ländern Asiens.
Fumio Koizumi (japanisch 小泉 文夫; geboren 29. März 1927 in Tokio; gestorben 20. August 1983) war ein japanischer…Fumio Koizumi (japanisch 小泉 文夫; geboren 29. März 1927 in Tokio; gestorben 20. August 1983) war ein japanischer Musik-Ethnologe.
Seki Hiroharu (jap. 関 寛治; * 31. März 1927 in der Präfektur Tokio; † 15. Dezember 1997) war ein Professor der…Seki Hiroharu (jap. 関 寛治; * 31. März 1927 in der Präfektur Tokio; † 15. Dezember 1997) war ein Professor der Politikwissenschaften mit dem Spezialgebiet Friedensforschung an der Ritsumeikan-Universität sowie der Universität Tokio.
Tokindo Okada (japanisch 岡田 節人 Okada Tokindo; geboren 4. Februar 1927 in Itami (Präfektur Hyōgo); gestorben 17. Januar…Tokindo Okada (japanisch 岡田 節人 Okada Tokindo; geboren 4. Februar 1927 in Itami (Präfektur Hyōgo); gestorben 17. Januar 2017 in Kyōto) war ein japanischer Forscher auf dem Gebiet der Entwicklungsbiologie.
Hiroo Inokuchi (japanisch 井口 洋夫, Inokuchi Hiroo; * 3. Februar 1927 in Dambara, Hiroshima; † 20. März 2014 in Tokio) war…Hiroo Inokuchi (japanisch 井口 洋夫, Inokuchi Hiroo; * 3. Februar 1927 in Dambara, Hiroshima; † 20. März 2014 in Tokio) war ein japanischer Chemiker. Er war Professor der Universität Tokio und des Instituts für Molekularwissenschaft (IMS) der japanischen Nationalen Forschungseinrichtungen für Naturwissenschaften (National Institutes of Natural Sciences).
Hiroshi Inose (japanisch 猪瀬 博, Inose Hiroshi; * 5. Januar 1927 in Tokio; † 11. Oktober 2000) war ein japanischer…Hiroshi Inose (japanisch 猪瀬 博, Inose Hiroshi; * 5. Januar 1927 in Tokio; † 11. Oktober 2000) war ein japanischer Elektroingenieur, bekannt für ein Zeitschlitz Multiplexverfahren (Time-Slot Interchange, TSI) in der digitalen Kommunikationstechnik (ISDN-Telefonie).
Teruaki Mukaiyama (japanisch 向山 光昭, Mukaiyama Teruaki; * 5. Januar 1927 in Ina, Präfektur Nagano; † 17. November 2018)…Teruaki Mukaiyama (japanisch 向山 光昭, Mukaiyama Teruaki; * 5. Januar 1927 in Ina, Präfektur Nagano; † 17. November 2018) war ein japanischer Chemiker, der sich mit Organischer Chemie, speziell organischer Synthese, befasste.
Hironari Miyazawa (japanisch 宮沢 弘成 Miyazawa Hironari; * 1927 in der Präfektur Tokio; † 2023) war ein japanischer…Hironari Miyazawa (japanisch 宮沢 弘成 Miyazawa Hironari; * 1927 in der Präfektur Tokio; † 2023) war ein japanischer theoretischer Elementarteilchen-Physiker. Miyazawa studierte Physik an der Universität Tokio mit dem Abschluss 1950 und der Promotion 1953. Als Post-Doktorand war er 1953 bis 1955 an der Universität Chicago bei Gregor Wentzel und Enrico Fermi. 1955/56 war er am Institute for Advanced Study (ebenso 1960/61). Danach ging er wieder an die Universität Tokio, wo er 1968 eine volle Professur erhielt. Zeitweise war er dort Direktor des Labors für Mesonenphysik. Nach der Emeritierung ging er 1988 an die Universität Kanagawa und lehrte dort bis 1998. Während seines Aufenthalts in Chicago entwickelte er mit Marvin Goldberger und Reinhard Oehme eine nach ihnen benannte Summenregel bei der Anwendung von Dispersionrelationen auf die Pion-Nukleonenstreuung. Er schrieb auch in den 1960er Jahren frühe Arbeiten, in denen eine Supersymmetrie zwischen Baryonen und Mesonen eingeführt wurde, diese wurden aber damals überwiegend ignoriert und hatten keinen Einfluss auf die eigentliche Entwicklung der Supersymmetrie in den 1970er Jahren. Er war unter anderem Gastprofessor in Chicago und an der University of Minnesota. Er war Fellow der American Physical Society.
Chie Nakane (japanisch 中根 千枝, Nakane Chie; geboren 30. November 1926; gestorben 12. Oktober 2021 in Tokio) war eine…Chie Nakane (japanisch 中根 千枝, Nakane Chie; geboren 30. November 1926; gestorben 12. Oktober 2021 in Tokio) war eine japanische Kulturanthropologin.
Kazuhiko Nishijima (japanisch 西島 和彦 Nishijima Kazuhiko; * 4. Oktober 1926 in Tsuchiura; † 15. Februar 2009) war ein…Kazuhiko Nishijima (japanisch 西島 和彦 Nishijima Kazuhiko; * 4. Oktober 1926 in Tsuchiura; † 15. Februar 2009) war ein japanischer Teilchenphysiker. Er war emeritierter Professor an den Universitäten Tokio und Kyōto. Bekannt ist er vor allem für die in Zusammenarbeit mit Murray Gell-Mann hervorgegangene Gell-Mann-Nishijima-Formel und das Konzept der Strangeness, die er nach dem η-Meson als eta-Ladung bezeichnete.
Ishizaka Teruko, genannt Terry (japanisch 石坂 照子; * 28. September 1926 in Yamagata, Japan; † 4. Juni 2019 in Yamagata…Ishizaka Teruko, genannt Terry (japanisch 石坂 照子; * 28. September 1926 in Yamagata, Japan; † 4. Juni 2019 in Yamagata, Japan), war eine japanische Immunologin. Sie entdeckte 1966 mit ihrem Ehemann Ishizaka Kimishige die Immunglobulin-E-Antikörper, die besondere Bedeutung in der Allergie haben. Ishizaka erwarb 1949 ihren M.D.-Abschluss als Medizinerin an der Frauenmedizinhochschule Tokio. 1955 wurde sie an der Universität Tokio promoviert. 1951 bis 1957 forschte sie in der Abteilung Serologie des nationalen Gesundheitsforschungszentrums in Japan. 1957 bis 1959 war sie am Caltech und 1959 an der Johns Hopkins University. 1962 bis 1970 war sie am Asthma Research Institute und Hospital der University of Colorado Medical School in Denver und ab 1970 Associate Professor und später Professor an der Johns Hopkins University (zuerst für Mikrobiologie und später für Medizin und Immunologie). Sie forschte über Allergien und unmittelbare Hypersentivität. 1973 erhielt sie mit ihrem Mann den Gairdner Foundation International Award und 1972 den Passano Award. Zu Ehren des Ehepaares Ishizaka wurde 1995 der Tag der Allergie eingeführt, um ihrer Forschungsleistungen zu gedenken und um über Allergien aufzuklären.