Toshiki Tajima (jap. 田島 俊樹, Tajima Toshiki; * 18. Januar 1948) ist ein japanischer theoretischer Physiker und…Toshiki Tajima (jap. 田島 俊樹, Tajima Toshiki; * 18. Januar 1948) ist ein japanischer theoretischer Physiker und Hochschullehrer an der University of California, Irvine (UCI).
Shinji Sōmai (jap. 相米 慎二 Sōmai Shinji; * 13. Januar 1948 in Morioka, Iwate, Japan; † 9. September 2001 in Isehara…Shinji Sōmai (jap. 相米 慎二 Sōmai Shinji; * 13. Januar 1948 in Morioka, Iwate, Japan; † 9. September 2001 in Isehara, Kanagawa, Japan) war ein japanischer Regisseur.
Wajima Hiroshi (japanisch 輪島 大士, eigentlich: 輪島 博; * 11. Januar 1948 in Nanao, Präfektur Ishikawa; † 8. Oktober 2018 in…Wajima Hiroshi (japanisch 輪島 大士, eigentlich: 輪島 博; * 11. Januar 1948 in Nanao, Präfektur Ishikawa; † 8. Oktober 2018 in Tokio) war ein japanischer Sumōringer und der 54. Yokozuna. Wajima, ehemaliger Yokozuna der Amateure im Hochschulsport, war der erste Großmeister, der aus dem universitären Sumō stammte. 1970 entschied sich der Absolvent der Tokioter Nihon-Universität zur Verfolgung einer Profikarriere. 1971 war er in die Makuuchi-Division aufgestiegen, ein Jahr darauf erreichte er den Rang eines Ōzeki, und schon 1973, ein weiteres Jahr später, wurde Wajima zum Yokozuna befördert. In den folgenden Jahren lieferte er sich mit seinem Erzrivalen Kitanoumi spektakuläre Duelle und gewann insgesamt 14 Turniere. 1980 verabschiedete sich Wajima nach zunehmend auftretender Erfolglosigkeit und einem letzten Turniersieg vom aktiven Sport und wurde als Stallmeister des Hanakago-beya tätig. Die Berechtigung hatte er durch die Heirat einer Tochter des alten Hanakago-obayata erhalten. Später stellte sich heraus, dass die Ehe aus diesem Grund arrangiert war. Ein Selbstmordversuch der Ehefrau im April 1982 führte zu einem Skandal. Wajima musste sich öffentlich entschuldigen. 1985 verlor er seinen Status wieder, nachdem er seinen Anteil oder Kabu als Sicherheit für das Geschäft seiner Schwester missbraucht hatte und auch prompt an einen Gläubiger abgeben musste. Der Sumōverband kaufte den Anteil wieder zurück, warf Wajima jedoch vollends hinaus, nachdem er bereits vorher degradiert worden war. Danach folgte Wajima dem Beispiel des früheren Yokozuna Azumafuji und begann eine Laufbahn im Wrestling. Später trat er als Manager verschiedener Athleten aus dem Kampfsportbereich und eines American-Football-Teams in Japan auf.
Michitsuna Takahashi (japanisch 高橋 三千綱 Takahashi Michitsuna; geboren 5. Januar 1948 in Toyonaka, Präfektur Osaka…Michitsuna Takahashi (japanisch 高橋 三千綱 Takahashi Michitsuna; geboren 5. Januar 1948 in Toyonaka, Präfektur Osaka; gestorben 17. August 2021 in Hachiōji) war ein japanischer Schriftsteller.
Tadatsugu Taniguchi (jap. 谷口 維紹, Taniguchi Tadatsugu; * 1. Januar 1948 in der Präfektur Wakayama) ist ein japanischer…Tadatsugu Taniguchi (jap. 谷口 維紹, Taniguchi Tadatsugu; * 1. Januar 1948 in der Präfektur Wakayama) ist ein japanischer Immunologe, der für Forschungen über Interferone bekannt ist. Taniguchi studierte Biologie an der Universität Tokio (Bachelor 1971), arbeitete 1972 bis 1974 am Labor für Biochemie der Universität Neapel und ging danach an die Universität Zürich, wo er bei Charles Weissmann in Molekularbiologie promoviert wurde (mit einer Arbeit über die Q β {\displaystyle \beta } -Phage unter anderem mit der Klonierung von dessen RNA-Genom in einem Plasmid und punktspezifischer Mutagenese). Ab 1978 war er am Krebsforschungszentrum in Tokio, wo ihm mit der Sequenzierung der Aminosäuresequenz (über die cDNA) von Interferon Beta (damals Fibroblasten-Interferon genannt) ein Durchbruch gelang (während gleichzeitig in Weissmanns Labor das Interferon-Alpha-Gen sequenziert wurde und andere Gruppen, wie die von Walter Fiers ebenfalls Interferon Beta klonten). Zwei Jahre lang war er Visiting Associate Professor am New York University Medical Center und ab 1984 war er Professor für Molekular- und Zellbiologie an der Universität Ōsaka. Seit 1995 ist er Professor an der Medizinischen Fakultät der Universität Tokio. Außerdem ist er Adjunct Professor an der New York University Medical School. Taniguchi erforschte vor allem die Wirkungsweise von Interferonen und er entdeckte die Transkriptionsfaktoren (IRF-Transkriptionsfaktoren, Interferon Regulatory Factor), die die Interferon-Antwort der Zelle auf Virusinfektionen regulieren. Bekannt sind neun solche Faktoren, deren erster 1988 entdeckt wurde. Er charakterisierte auch Interleukin-2 und dessen Wirkmechanismus. 1991 erhielt Taniguchi den Robert-Koch-Preis, 1986 den Hammer Prize, 1988 den Behring-Kitasato Preis, 1988 den Milstein Award, 1989 den Asahi-Preis und den Osaka-Wissenschaftspreis, 1994 den Uehara-Preis, 1996 den Fujihara-Preis, 1997 den Keio Medical Science Prize, 2006 den Pezcoller-Preis und 2026 den Emory Max Cooper Prize in Immunology. Er wurde 2007 Ehrendoktor der Universität Zürich. Er ist Mitglied der National Academy of Sciences (seit 2003) und des japanischen Wissenschaftsrats, seit 2018 assoziiertes Mitglied der European Molecular Biology Organization.
Takashi Kako (japanisch 加古 隆, Kako Takashi; * 31. Januar 1947 in Toyonaka, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Pianist…Takashi Kako (japanisch 加古 隆, Kako Takashi; * 31. Januar 1947 in Toyonaka, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Pianist und Komponist, der in Japan wegen seiner Sounds am Klavier als „Maler des Pianos“ und als Filmkomponist bekannt ist. Sein Sohn ist der Schauspieler und Seiyū Kako Rion.
Ikuo Kabashima (jap. 蒲島 郁夫 Kabashima Ikuo; * 28. Januar 1947 im Kreis Kamoto (heute Stadt Yamaga), Präfektur Kumamoto)…Ikuo Kabashima (jap. 蒲島 郁夫 Kabashima Ikuo; * 28. Januar 1947 im Kreis Kamoto (heute Stadt Yamaga), Präfektur Kumamoto) ist ein japanischer Politologe, Politiker und war von 2008 bis 2024 parteiloser Gouverneur von Kumamoto.
Shōzō Saijō (jap. 西城 正三 Saijō Shōzō; * 28. Januar 1947 in Saitama, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im…Shōzō Saijō (jap. 西城 正三 Saijō Shōzō; * 28. Januar 1947 in Saitama, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im Federgewicht. Er wurde von Masaki Kanehira sowie von Ben Adachi gemanagt.
Masakatsu Shibasaki (jap. 柴崎 正勝, Shibasaki Masakatsu; * 25. Januar 1947 in der Präfektur Saitama, Japan) ist ein…Masakatsu Shibasaki (jap. 柴崎 正勝, Shibasaki Masakatsu; * 25. Januar 1947 in der Präfektur Saitama, Japan) ist ein japanischer Chemiker.
Masashi „Jumbo“ Ozaki (japanisch 尾崎 将司, Ozaki Masashi; * 24. Januar 1947 in Shishikui (heute: Kaiyō), Präfektur…Masashi „Jumbo“ Ozaki (japanisch 尾崎 将司, Ozaki Masashi; * 24. Januar 1947 in Shishikui (heute: Kaiyō), Präfektur Tokushima, Japan; † 23. Dezember 2025) war der erfolgreichste Profigolfer der Japan Golf Tour. Er ist besser bekannt als Jumbo Ozaki, wegen seiner Körpergröße (1,81 Meter/90 kg) und seines langen Abschlages.
Ikuo Hayashi (* 23. Januar 1947) ist ein ehemaliger Herzchirurg, Sektenmitglied und Terrorist, der für seine…Ikuo Hayashi (* 23. Januar 1947) ist ein ehemaliger Herzchirurg, Sektenmitglied und Terrorist, der für seine Beteiligung am Giftgasanschlag in der Tokioter U-Bahn 1995 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Nach seinem Beitritt zur Ōmu Shinrikyō Sekte 1990 übernahm er das Amt des Ministers für Gesundheit in dieser Hierarchie und war in dieser Funktion u. a. am Mentizid verschiedener Mitglieder beteiligt.
Sen’ichi Hoshino (jap. 星野 仙一, Hoshino Sen’ichi; * 22. Januar 1947 in Kurashiki, Präfektur Okayama; † 4. Januar 2018)…Sen’ichi Hoshino (jap. 星野 仙一, Hoshino Sen’ichi; * 22. Januar 1947 in Kurashiki, Präfektur Okayama; † 4. Januar 2018) war ein japanischer Baseballmanager und ehemaliger Pitcher. Für die Olympischen Sommerspiele 2008 trainiert er die japanische Baseballnationalmannschaft. Als Spieler gewann er 1974 den Sawamura Award für den besten Pitcher der Liga.
Sachio Kinugasa (japanisch 衣笠 祥雄, Kinugasa Sachio; geboren 18. Januar 1947 in Kyōto; gestorben 23. April 2018) war ein…Sachio Kinugasa (japanisch 衣笠 祥雄, Kinugasa Sachio; geboren 18. Januar 1947 in Kyōto; gestorben 23. April 2018) war ein japanischer Baseballspieler.
Keiji Kokuta (japanisch 穀田 恵二 Kokuta Keiji; * 11. Januar 1947 in Mizusawa (heute Stadt Ōshū), Iwate (historisch Ōshū))…Keiji Kokuta (japanisch 穀田 恵二 Kokuta Keiji; * 11. Januar 1947 in Mizusawa (heute Stadt Ōshū), Iwate (historisch Ōshū)) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Kommunistischen Partei Japans (KPJ). Von 1993 bis 2024 war er Mitglied im Abgeordnetenhaus, dem Unterhaus des Nationalparlaments, für die meiste Zeit für den Verhältniswahlblock Kinki. Kokuta studierte japanische Literatur an der Ritsumeikan-Universität und wurde nach seinem Abschluss 1969 Mitarbeiter von deren Träger, der Ritsumeikan-Bildungskörperschaft (学校法人立命館 gakkō hōjin Ritsumeikan). 1972 wurde er Mitarbeiter des „KPJ-Komitees Gebiet Nord“ (Kita-chiku iinkai), das für die Bezirke Nord und Kamigyō der Stadt Kyōto zuständig ist, der traditionell wichtigsten Hochburg der KPJ. In die aktive Politik stieg Kokuta bei den einheitlichen Wahlen 1987 ein, als er im Wahlkreis Bezirk Nord für eine Wahlperiode in das Stadtparlament Kyōto gewählt wurde. In die Nationalpolitik wechselte Kokuta zur Abgeordnetenhauswahl 1993, als er im damaligen SNTV-Fünfmandatswahlkreis 1 der Präfektur Kyōto kandidierte. Kyōto 1 war einer der wenigen Wahlkreise im Land, in denen die KPJ regelmäßig zwei Kandidaten nominiert hatte, aber bei der Wahl 1990 waren die beiden KPJ-Kandidaten auf den Plätzen sechs und sieben gelandet, und 1993 war Kokuta der einzige kommunistische Kandidat. Mit über 20 % der Stimmen erzielte er den mit Abstand höchsten Stimmenanteil vor Seiji Maehara (NJP, 17 %) und Bunmei Ibuki (LDP, 12,8 %). Nach der Wahlrechtsreform wechselte Kokuta in den neuen FPTP-Einmandatswahlkreis Kyōto 1, der Teile der Stadt Kyōto umfasst. Dort unterlag er bei der Wahl 1996 mit 30,0 % der Stimmen nur knapp Bunmei Ibuki (31,3 %), blieb aber über die neu eingeführte Verhältniswahl im Block Kinki Abgeordneter. Bei den folgenden Wahlen vergrößerte sich Kokutas Rückstand auf Ibuki, aber er gewann durchgehend einen der meist zwei oder drei KPJ-Sitze bei der Verhältniswahl in Kinki. Im Abgeordnetenhaus war er unter anderem riji (wörtl. „Direktor“; ≈Vizevorsitzende) im Haushaltsausschuss. In der KPJ führte er von 1997 das Komitee für Parlamentsangelegenheiten. Zeitweise war er auch Vorsitzender der Gruppe der KPJ-Abgeordnetenhausmitglieder (≈Fraktionsvorsitzender, aber eigentlich nicht identisch mit der Fraktion im engeren Sinne). Im Juni 2023 kündigte Kokuta seinen Rückzug aus der Politik zur nächsten allgemeinen Abgeordnetenhauswahl an und schied mit der Auflösung der Kammer vor der Wahl 2024 aus dem Parlament aus.
Takashi Tanihata (jap. 谷畑 孝, Tanihata Takashi; * 10. Januar 1947 in der Stadt Ikeda, Präfektur Osaka; † 23. Dezember…Takashi Tanihata (jap. 谷畑 孝, Tanihata Takashi; * 10. Januar 1947 in der Stadt Ikeda, Präfektur Osaka; † 23. Dezember 2025) war ein japanischer Politiker (SPJ (Sozialistische Partei Japans)→LDP (Liberaldemokratische Partei)→ Ishin (Nippon Ishin no Kai→Ishin no Tō→Ōsaka Ishin no Kai→Nippon Ishin no Kai)) und von 1996 bis 2020 Mitglied des Abgeordnetenhauses für den Verhältniswahlwahlkreis Kinki.
Motoo Hayashi (jap. 林 幹雄 Hayashi Motoo; * 3. Januar 1947 in Tōnoshō, Landkreis Katori, Präfektur Chiba) ist ein…Motoo Hayashi (jap. 林 幹雄 Hayashi Motoo; * 3. Januar 1947 in Tōnoshō, Landkreis Katori, Präfektur Chiba) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Durchgehend von 1993 bis 2024 war er Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus der Kokkai, und mehrfach Minister. In der LDP gehörte er bis 2012 der Ishihara-Faktion, danach der Nikai-Faktion an.
Eiji Kusuhara (japanisch 楠原 映二 Kusuhara Eiji; * 2. Januar 1947 in Tokio, Japan; † 23. April 2010 in London, England)…Eiji Kusuhara (japanisch 楠原 映二 Kusuhara Eiji; * 2. Januar 1947 in Tokio, Japan; † 23. April 2010 in London, England) war ein japanischer Schauspieler.
Hideaki Yanagida (jap. 柳田 英明, Yanagida Hideaki; * 1. Januar 1947 in Hachirōgata, Präfektur Akita) ist ein ehemaliger…Hideaki Yanagida (jap. 柳田 英明, Yanagida Hideaki; * 1. Januar 1947 in Hachirōgata, Präfektur Akita) ist ein ehemaliger japanischer Ringer. Er wurde im Jahre 1972 Olympiasieger und in den Jahren 1970 und 1971 Weltmeister im freien Stil im Bantamgewicht.
Kōriki Jōjima (japanisch 城島 光力 Jōjima Kōriki, eigentlich und bis 2005 auch bei Wahlen 城島 正光 Jōjima Masamitsu; * 1.…Kōriki Jōjima (japanisch 城島 光力 Jōjima Kōriki, eigentlich und bis 2005 auch bei Wahlen 城島 正光 Jōjima Masamitsu; * 1. Januar 1947 in Yanagawa, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Politiker der Demokratischen Partei (DPJ). Er war von 1996 bis 2012 Mitglied des Shūgiin, zuletzt für den Wahlkreis Kanagawa 10, und von Oktober bis Dezember 2012 Finanzminister im Kabinett Noda. Jōjima, Absolvent der La-Salle-Oberschule in Kagoshima und der agrarwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, arbeitete nach seinem Studienabschluss 1970 für Ajinomoto, wo er 25 Jahre lang blieb. Dort übernahm er später auch Führungspositionen in der Ajinomoto-Unternehmensgewerkschaft. Bei der Shūgiin-Wahl 1996 wechselte Jōjima in die Politik: Für Ichirō Ozawas Neue Fortschrittspartei (NFP) kandidierte er im Verhältniswahlblock Tokio auf Listenplatz 1 und war sicher gewählt. Nach der Auflösung der NFP kam er 1998 über Kansei Nakanos Shintō Yūai zur „neuen“ DPJ. Für diese übernahm er bei den Wahlen 2000, 2003 und 2005 die Kandidatur im Wahlkreis Tokio 13 gegen Ichirō Kamoshita (LDP), konnte sich aber nur 2003 durchsetzen. 2000 wurde er über den Verhältniswahlblock wiedergewählt, 2005 verlor er sein Mandat. Für die Wahl 2009 übernahm er den Wahlkreis Kanagawa 10, der Teile der Stadt Kawasaki umfasst, und zog gegen Kazunori Tanaka (LDP) erneut ins Parlament ein. Jōjima war 2002 Mitglied des „nächsten Kabinetts“, des DPJ-Schattenkabinetts von Naoto Kan. Höhere Vorstandspositionen in der Nationalpartei übernahm er nach dem Regierungswechsel 2009: 2010 wurde er unter Naoto Kan stellvertretender Vorsitzender im politischen Planungsausschuss, 2011 unter Yoshihiko Noda stellvertretender Generalsekretär. Im Januar 2012 berief ihn Noda bei einer Umbildung von Parteiführung und Kabinett zum Vorsitzenden des Komitees für Parlamentsangelegenheiten. Er ist seit 2011 außerdem Vorsitzender des DPJ-Präfekturverbandes Kanagawa. Bei einer Partei- und Kabinettsumbildung im Oktober 2012 ersetzte er Finanzminister Jun Azumi, der in die Parteiführung wechselte. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 erhielt Jōjima im 10. Wahlkreis Kanagawa nur 21,9 % der Stimmen und unterlag damit Kazunori Tanaka (LDP, 37,5 %). Eine Wiederwahl über den Verhältniswahlblock verfehlte er damit ebenfalls und wurde wie sieben weitere amtierende Minister im Kabinett Noda abgewählt. 2014 erhielt er zwar wieder mehr Stimmen, unterlag Tanaka aber noch klarer, der eine absolute Mehrheit der Stimmen gewann. 2015 kündigte er seinen Rückzug aus der aktiven Nationalpolitik an.
Kazuya Maruyama (jap. 丸山 和也, Maruyama Kazuya; * 23. Januar 1946 in Shingū, Landkreis Ibo (heute: Tatsuno), Präfektur…Kazuya Maruyama (jap. 丸山 和也, Maruyama Kazuya; * 23. Januar 1946 in Shingū, Landkreis Ibo (heute: Tatsuno), Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker und Abgeordneter im Rätehaus, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, über die nationale Verhältniswahlliste der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Maruyama absolvierte 1969 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Waseda Daigaku und war von 1970 bis 1971 im in der Einwanderungsabteilung (nyūkoku-kanri-kyoku) des Justizministeriums tätig. Nach Abschluss der „Justizausbildungsstätte“ (Shihō Kenshūjo) des Obersten Gerichtshofs registrierte er sich 1973 als Anwalt. Von 1975 bis 1980 war er in den Vereinigten Staaten, wo er einen Master of Laws an der University of Washington erwarb und in einem Anwaltsbüro in Los Angeles arbeitete. Nach seiner Rückkehr nach Japan 1980 war er weiter als Anwalt tätig, schwerpunktmäßig im Auftrag von Unternehmen in internationalen Rechtsangelegenheiten. Den Wechsel in die nationale Politik versuchte Maruyama erstmals bei der Sangiin-Wahl 1989, als er über die erfolglose Verhältniswahlliste des Shinsei Club kandidierte. Später trat er auch als Kommentator für Nachrichtenprogramme und in Showprogrammen im Fernsehen auf. Bei der Sangiin-Wahl 2007 kandidierte er für die LDP bei der Verhältniswahl, erhielt landesweit 272.347,455 Stimmen und wurde somit auf Listenplatz 4 gewählt. Im Sangiin war er unter anderem Mitglied des Justiz- und des Rechnungsausschusses. Für die vorgezogene Gouverneurswahl in der Präfektur Ōsaka nach dem Rücktritt von Tōru Hashimoto bat der LDP-Präfekturverband Maruyama im Oktober 2011 um eine Kandidatur. Nachdem er zunächst abgelehnt und die LDP Ōsaka sich bereits mit Demokratischer Partei und Kōmeitō auf die Unterstützung von Kaoru Kurata als gemeinsamen Gegenkandidaten gegen den von Hashimotos Ōsaka Ishin no Kai unterstützten Ichirō Matsui verständigt hatte, erklärte Maruyama knapp zwei Wochen vor Beginn der Wahlperiode doch seine Kandidatur, zog diese aber wenige Tage später wieder zurück. 2012 übernahm Maruyama den Vorsitz im Kultus- und Wissenschaftsausschuss des Sangiin. Bei der Sangiin-Wahl 2013 erhielt er 153.303 Stimmen und erreichte damit den 14. Platz auf der LDP-Liste, der für eine Wiederwahl ausreichte, da die LDP 18 Verhältniswahlmandate gewann.
Masaaki Ōsawa (jap. 大澤 正明, Ōsawa Masaaki; * 21. Januar 1946 in Ojima, Landkreis Nitta (heute: Ōta), Präfektur Gunma)…Masaaki Ōsawa (jap. 大澤 正明, Ōsawa Masaaki; * 21. Januar 1946 in Ojima, Landkreis Nitta (heute: Ōta), Präfektur Gunma) ist ein japanischer Politiker und war von 2007 bis 2019 Gouverneur von Gunma.
Ichirō Hosotani (jap. 細谷 一郎, Hosotani Ichirō; * 21. Januar 1946 in der Präfektur Hyōgo) ist ein ehemaliger japanischer…Ichirō Hosotani (jap. 細谷 一郎, Hosotani Ichirō; * 21. Januar 1946 in der Präfektur Hyōgo) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Zembē Mizoguchi (jap. 溝口 善兵衛, Mizoguchi Zembē; * 20. Januar 1946 in Masuda, Präfektur Shimane; † 20. August 2024) war…Zembē Mizoguchi (jap. 溝口 善兵衛, Mizoguchi Zembē; * 20. Januar 1946 in Masuda, Präfektur Shimane; † 20. August 2024) war ein japanischer Politiker und von 2007 bis April 2019 Gouverneur von Shimane. Mizoguchi, Absolvent der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, wurde nach seinem Abschluss 1968 Beamter im Finanzministerium, wo er 1998 die Leitung des Ministersekretariats (daijin-kambō) und 1999 die Leitung der Internationalen Abteilung (kokusai-kyoku) übernahm. 1985 wurde er vorübergehend in die Weltbank entsandt. 2003 wurde er zaimukan (früher sanjikan, im Finanzministerium eine Position unterhalb der beamteten Staatssekretäre), 2004 übernahm er die Leitung des Kokusai Kin’yū Jōhō Centre („Berichtszentrum für internationale Finanzen“, englisch Japan Center for International Finance), einer vom Finanzministerium eingerichteten Stiftung. 2007 bewarb sich Mizoguchi bei den einheitlichen Regionalwahlen im April in seiner Heimatpräfektur Shimane um die Nachfolge von Gouverneur Nobuyoshi Sumita. Mit formaler Unterstützung von LDP und Kōmeitō, aber gegen nur einen KPJ-Gegenkandidaten gewann er die Wahl mit rund 80 Prozent der Stimmen. Bei der Wahl 2011 wurde er in der gleichen Kandidatenkonstellation für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Wie sein Vorgänger unterstützte er die japanischen Ansprüche auf Takeshima/Dokdo – seit 2006 begeht die Präfekturverwaltung jedes Jahr einen „Takeshima-Tag“, um dies zu bekräftigen. 2010 genehmigte er gegen die Proteste einzelner Anwohnergruppen den Betrieb des Kernkraftwerks Shimane in Matsue, das wegen Sicherheitsmängeln für Monate abgeschaltet worden war. Nach drei Amtsperioden als Gouverneur ging er im April 2024 in den Ruhestand. Mizoguchi starb am 20. August 2024 im Alter von 78 Jahren.
Yoshito Sengoku (jap. 仙谷 由人, Sengoku Yoshito; * 15. Januar 1946 in Tokushima, Präfektur Tokushima; † 11. Oktober 2018…Yoshito Sengoku (jap. 仙谷 由人, Sengoku Yoshito; * 15. Januar 1946 in Tokushima, Präfektur Tokushima; † 11. Oktober 2018 in der Präfektur Tokio) war ein japanischer Politiker (SPJ→SDP→DPJ→DFP) und Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments. Von 2010 bis 2011 war er Chefkabinettssekretär im Kabinett Kan.
Kimiko Kurihara (jap. 栗原 君子, Kurihara Kimiko; * 13. Januar 1946 in der Präfektur Hiroshima) ist eine japanische…Kimiko Kurihara (jap. 栗原 君子, Kurihara Kimiko; * 13. Januar 1946 in der Präfektur Hiroshima) ist eine japanische Politikerin, ehemalige Abgeordnete des Sangiin, des Oberhauses, und seit 2005 Vorsitzende der Neuen Sozialistischen Partei (Shin-Shakaitō). Kurihara wurde bei der Sangiin-Wahl 1992 in ihrer Heimatpräfektur Hiroshima (zwei Mandate) für Goken, Hiroshima no Kai (護憲・ヒロシマの会, „Versammlung Schutz der Verfassung, Hiroshima“) ins Sangiin gewählt und schloss sich anschließend der Sozialistischen Partei Japans (SPJ) an. Anfang 1996 beteiligte sie sich nicht an der Gründung der Sozialdemokratischen Partei von Tomiichi Murayama, sondern folgte stattdessen Osamu Yatabe in die Neue Sozialistische Partei, in der sich Anhänger der traditionellen (Oppositions-)Linie der SPJ sammelten: Gegner der Selbstverteidigungsstreitkräfte und des Sicherheitsvertrages, der Einführung der Einzelwahlkreise und der Atomkraft. 1998 erhielt sie in Hiroshima weniger als zehn Prozent der Stimmen und verlor somit ihr Mandat. Eine erneute Kandidatur 2001 scheiterte: Kurihara erzielte in einem kleineren Kandidatenfeld zwar den vierthöchsten Stimmenanteil, aber mit über 300.000 Stimmen Rückstand auf Platz zwei. Im Mai 2005 übernahm Kurihara den Parteivorsitz von Tatsukuni Komori. Bei der Sangiin-Wahl 2007 kandidierte sie erneut, diesmal auf der Verhältniswahlliste des 9-jō net („Netzwerk Artikel 9“), die aber landesweit weniger als ein halbes Prozent der Verhältniswahlstimmen erhielt. Kurihara erhielt dabei 17.884 Vorzugsstimmen. Das 9-jō net war unter Beteiligung von Neuer Sozialistischer Partei und dem „Grünen Tisch“ (Midori no Tēburu; inzwischen Teil der „Grünen Zukunft“) für die Wahlen 2007 eingerichtet worden.
Prinz Tomohito von Mikasa (jap. 寛仁親王, Tomohito-shinnō; * 5. Januar 1946 in Hayama, Präfektur Kanagawa, Japan; † 6. Juni…Prinz Tomohito von Mikasa (jap. 寛仁親王, Tomohito-shinnō; * 5. Januar 1946 in Hayama, Präfektur Kanagawa, Japan; † 6. Juni 2012 in Tokio, Japan) war als Cousin von Kaiser Akihito ein Angehöriger des japanischen Kaiserhauses. Er war der Erbprinz des Hauses Mikasa no miya. Sein offizieller Titel war Prinz, das Prädikat lautete Seine Kaiserliche Hoheit. Im Volksmund war er auch bekannt als „Hige no denka“ (deutsch: „Seine Hoheit mit dem Bart“).
Takeo Moriyama (jap. 森山 威男, Moriyama Takeo; * 27. Januar 1945 in Katsunuma, Präfektur Yamanashi) ist ein japanischer…Takeo Moriyama (jap. 森山 威男, Moriyama Takeo; * 27. Januar 1945 in Katsunuma, Präfektur Yamanashi) ist ein japanischer Jazzmusiker (Schlagzeug, Komposition).
Tatsuo Kawabata (jap. 川端 達夫, Kawabata Tatsuo; * 24. Januar 1945 im Landkreis Gamou (heute: Ōmihachiman), Präfektur…Tatsuo Kawabata (jap. 川端 達夫, Kawabata Tatsuo; * 24. Januar 1945 im Landkreis Gamou (heute: Ōmihachiman), Präfektur Shiga) ist ein ehemaliger japanischer Politiker (Demokratisch-Sozialistische Partei (DSP)→Neue Fortschrittspartei (NFP)→parteilos→NFP→Shintō Yūai→Demokratische Partei (engl. DPJ)→Demokratische Fortschrittspartei (engl. DP)). Er gehörte für den Block Kinki von 1986 bis 2017 mit einer Unterbrechung (2012–2014) dem Shūgiin, dem Unterhaus, an und war von 2009 bis 2010 Minister für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie, Staatsminister für Wissenschafts- und Technologiepolitik, zuerst im Kabinett Yukio Hatoyama, dann im Kabinett Kan, sowie von 2011 bis 2012 Minister für Innere Angelegenheiten und Kommunikation im Kabinett Noda. In der DPJ war er Namensgeber einer eigenen Faktion, der Kawabata-Gruppe (offiziell: 民社協会, Minsha Kyōkai, „Demokratisch-Sozialistische Gesellschaft“; später und heute in der DP Takaki-Gruppe) aus ehemaligen Mitgliedern der Demokratisch-Sozialistischen Partei. Kawabata, Absolvent der Universität Kyōto, wurde erstmals bei der Shūgiin-Wahl 1986 für die Demokratisch-Sozialistische Partei im Wahlkreis Shiga ins Parlament gewählt und danach achtmal wiedergewählt – seit 1996 im Einzelwahlkreis Shiga 1 bzw. 2005, als Nachrücker 2014 und 2014 im Verhältniswahlblock Kinki. 1994 schloss er sich wie die übrigen Abgeordneten seiner Partei der NFP an, die er 1995 vorübergehend wieder verließ. Nach der Auflösung der Shinshintō zum Jahresende 1997 gehörte er zunächst der „Neuen Partei Brüderlichkeit“ (Shintō Yūāi) an, mit der er 1998 der Demokratischen Partei beitrat. Von 1999 bis 2000 und erneut 2004 war Kawabata Vorsitzender des Komitees für Parlamentsangelegenheiten (kokkai taisaku iinkai) der DPJ. 2004 wurde er unter dem Parteivorsitzenden Katsuya Okada Generalsekretär. Nach der Shūgiin-Wahl 2005, bei der er selbst seinen Wahlkreis verlor und nur über den Verhältniswahlblock Kinki wiedergewählt wurde, trat er ebenso wie Okada zurück. Ab 2006 war er einer der stellvertretenden Parteivorsitzenden. Im September 2009 berief ihn Premierminister Yukio Hatoyama als Minister für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie in sein Kabinett. Die Zuständigkeit für Wissenschafts- und Technologiepolitik übernahm er am 7. Januar 2010 von Naoto Kan. Unter Premierminister Naoto Kan behielt er die Position bis zur Kabinettsumbildung im September 2010, als er durch Yoshiaki Takaki (Kawabata-Gruppe) abgelöst wurde. 2010 übernahm er den Vorsitz im Geschäftsordnungsausschuss des Shūgiin (giin-un’ei-iinkai). Nach der Ablösung Kans durch Yoshihiko Noda wurde er am 2. September 2011 Minister für Innere Angelegenheiten und Kommunikation in dessen Kabinett, verlor diesen aber bei der dritten Kabinettsumbildung am 1. Oktober 2012. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 unterlag er im Wahlkreis Shiga 1 um rund 6.000 Stimmen dem Liberaldemokraten Toshitaka Ōoka und verfehlte auch ein Verhältniswahlmandat knapp, war aber der erste potentielle Nachrücker der Demokraten im Block Kinki. Im Mai 2014 rückte Kawabata für Taizō Mikazuki nach, der für seine Kandidatur bei der Gouverneurswahl in Shiga zurückgetreten war. Bei der Neuwahl im Dezember 2014 unterlag er Ōoka erneut, gewann aber gleich den zweiten (von vier) Verhältniswahlsitzen der Demokraten in Kinki. Anschließend wurde er als Nachfolger von Hirotaka Akamatsu zum Vizepräsidenten des Shūgiin gewählt und war als solcher seitdem fraktionslos. Im September 2017 gab er bekannt, seine politische Karriere zu beenden und nicht bei der Shūgiin-Wahl 2017 für eine weitere Amtszeit als Abgeordneter zu kandidieren. Akamatsu wurde anschließend erneut zum Vizepräsidenten gewählt.
Shigeo Itō (jap. 伊藤 繁雄 Itō Shigeo; * 21. Januar 1945 in Shūnan, Yamaguchi) ist ein ehemaliger japanischer…Shigeo Itō (jap. 伊藤 繁雄 Itō Shigeo; * 21. Januar 1945 in Shūnan, Yamaguchi) ist ein ehemaliger japanischer Tischtennisspieler und gehörte in den 1960er und 1970er Jahren zu den besten Tischtennisspielern der Welt. Itō spielte zunächst linkshändig, stellte aber sein Spiel auf die rechte Hand um. Er hielt den Schläger im japanischen Penholder-Stil und spielte ein spinbetontes, temporeduziertes Offensivspiel. Shigeo Itō wurde 1969 in München 2-facher Weltmeister im Herreneinzel (als er nach 0:2 Satzrückstand noch mit 3:2 Sätzen gegen Eberhard Schöler gewann) und mit der Herrenmannschaft (in der er zusammen mit Nobuhiko Hasegawa und Mitsuru Kōno gegen das deutsche Team (Eberhard Schöler, Bernt Jansen, Wilfried Lieck) mit 5:3 siegte). 1971 in Nagoya wurde er noch einmal Vizeweltmeister, als er als Titelverteidiger im Finale überraschend gegen den 18-jährigen Stellan Bengtsson verlor. Besonders bemerkenswert an Shigeo Itō ist, dass er seine Erfolge ohne Trainer erzielte. Seine Technik erarbeitete er sich allein durch die Beobachtung anderer Spieler und eigene Experimente. Seinen Weltmeistertitel 1969 verdankte er nicht zuletzt auch Hikosuke Tamasu, der ihn in der Pause nach dem 3. Satz (bei 1:2 Satzrückstand) zu einem Taktikwechsel überredete, um den unangenehmen Schnittwechseln Schölers aus dem Wege zu gehen.
Shōgo Arai (jap. 荒井 正吾, Arai Shōgo; * 18. Januar 1945 in Yao, Präfektur Osaka) ist ein parteiloser japanischer…Shōgo Arai (jap. 荒井 正吾, Arai Shōgo; * 18. Januar 1945 in Yao, Präfektur Osaka) ist ein parteiloser japanischer Politiker, ehemaliger Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, für die Präfektur Nara und von 2007 bis 2023 Gouverneur von Nara. Arai schloss 1968 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio ab und wurde Beamter im Verkehrsministerium. 1972 absolvierte er ein Graduiertenstudium an der Maxwell School of Citizenship and Public Affairs der Syracuse University, in den 1990er Jahren stieg er im Ministerium zu Abteilungsleiterpositionen auf. 1999 wurde er Leiter der Kaijō Hoan-chō, der damals dem Verkehrsministerium unterstellten Behörde der japanischen Küstenwache. 2001 trat er zurück, beendete seine Beamtenlaufbahn und wandte sich der Politik zu. Bei der Sangiin-Wahl 2001 bewarb sich Arai als Kandidat der Liberaldemokratischen Partei (LDP) für das einzige Mandat in der Präfektur Nara und konnte den Demokraten Takeshi Maeda um rund 30.000 Stimmen schlagen. 2003 war er unter dem zweiten Kabinett Koizumi parlamentarischer Staatssekretär im Außenministerium. Im Sangiin war er ab 2006 Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie. Im März 2007 legte er sein Abgeordnetenmandat nieder, um sich bei den einheitlichen Regionalwahlen im April um die Nachfolge von Naras Gouverneur Yoshiya Kakimoto zu bewerben, der sich nach vier Amtszeiten zurückzog. Mit formaler Unterstützung von LDP und Kōmeitō, aber nur gegen eine kommunistische Gegenkandidatin erhielt er zwei Drittel der Stimmen. Ein Thema seiner Amtszeit ist die von Osakas Gouverneur Tōru Hashimoto vorangetriebene Schaffung eines „Zweckverbands Kansai“, an dessen Gründung sich Nara unter Gouverneur Arai anders als die anderen Präfekturen der Region zunächst nicht beteiligte (Beitritt erst im Dezember 2015). Er begründete dies mit der geringeren Wirtschafts- und Finanzkraft seiner Präfektur, hatte aber auch Zweifel am Nutzen der neuen Verwaltungsstruktur. Der Zweckverband Kansai, der nach dem Tōhoku-Erdbeben 2011 eine gemeinsame Reaktion der Präfekturen Kansais, z. B. bei der Aufnahme der Evakuierten aus dem Katastrophengebiet erlaubte, war auch ein Thema von Arais Wiederwahlkampf bei der Gouverneurswahl 2011. Bei der Wahl wurde er – diesmal gegen zwei Kandidaten, darunter ein von Hashimoto unterstützter Unabhängiger – mit rund 50 % der Stimmen für weitere vier Jahre wiedergewählt. Auch 2015 gegen Makoto Yamashita und 2019 gegen den Ex-Nationalabgeordneten Kiyoshige Maekawa wurde er wiedergewählt. Bei der Gouverneurswahl 2023 (immer noch Teil der einheitlichen Wahlen im April) landete Arai mit Unterstützung aus der DVP mit 16 % der Stimmen nur noch auf dem dritten Platz hinter dem nun von der Nippon Ishin no Kai nominierten Makoto Yamashita und dem von den beiden großen etablierten Nationalparteien LDP und KDP unterstützten Shō Hiraki und war damit nach vier Amtszeiten abgewählt.
Miyoko Watai (jap. 渡井 美代子, Watai Miyoko; * 8. Januar 1945 in der Präfektur Saitama) ist eine japanische Schachspielerin…Miyoko Watai (jap. 渡井 美代子, Watai Miyoko; * 8. Januar 1945 in der Präfektur Saitama) ist eine japanische Schachspielerin und -funktionärin. Sie trägt den Titel einer Internationalen Meisterin (WIM) und ist Generalsekretärin des japanischen Schachverbandes.
Martin Tetsuo Hiraga (jap. マルチノ 平賀 徹夫, Maruchino Hiraga Tetsuo; * 20. Januar 1945 in Hanamaki, Präfektur Iwate) ist ein…Martin Tetsuo Hiraga (jap. マルチノ 平賀 徹夫, Maruchino Hiraga Tetsuo; * 20. Januar 1945 in Hanamaki, Präfektur Iwate) ist ein japanischer Geistlicher und emeritierter römisch-katholischer Bischof von Sendai.
Issei Nishikawa (jap. 西川 一誠 Nishikawa Issei, eigentlich Nishikawa Kazumi; * 2. Januar 1945 in Asahi (heute: Echizen)…Issei Nishikawa (jap. 西川 一誠 Nishikawa Issei, eigentlich Nishikawa Kazumi; * 2. Januar 1945 in Asahi (heute: Echizen), Präfektur Fukui) ist ein japanischer Politiker und war von 2003 bis 2019 für vier Amtszeiten Gouverneur von Fukui. Nishikawa absolvierte 1968 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kyōto und wurde anschließend Beamter im Ministerium für Selbstverwaltung, wo er Ende der 1980er Jahre in Leitungspositionen aufstieg. Zuletzt war er ab 1992 Leiter der Planungsabteilung (kikaku-ka), ab 1994 stellvertretender Leiter des Sekretariats des Ministers für Staatsland. 1995 wurde er unter Yukio Kurita Vizegouverneur der Präfektur Fukui. Als Kurita sich 2003 nach vier Amtszeiten zurückzog, bewarb sich Nishikawa bei den einheitlichen Regionalwahlen im April um die Nachfolge, erhielt rund 53 % der Stimmen und konnte den ehemaligen Diplomaten Bundō Takagi und den Kommunisten Tomoichirō Yamakawa schlagen. 2007 und 2011 wurde er als De-facto-Allparteienkandidat jeweils nur gegen einen kommunistischen Gegenkandidaten klar für vier weitere Jahre im Amt bestätigt. Wie bereits unter Vorgänger Kurita z. B. nach dem Zwischenfall im schnellen Brüter Monju ist die Nuklearsicherheit besonders nach Unfällen ein wiederkehrendes Thema seiner Wahlkämpfe, da Fukui die Präfektur mit den meisten Kernreaktoren (15) im Land ist. Bei der Gouverneurswahl 2019 unterlag Nishikawa dem von der nationalen LDP unterstützten Tatsuji Sugimoto, von 2013 bis 2016 Vizegouverneur unter Nishikawa.
Tatsuya Nakamura (jap. 中村 達也, Nakamura Tatsuya; * 2. Januar 1945 in der Präfektur Tochigi) ist ein japanischer…Tatsuya Nakamura (jap. 中村 達也, Nakamura Tatsuya; * 2. Januar 1945 in der Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Jazzmusiker (Schlagzeug, Komposition).
Sadatoshi Kumagai (japanisch 熊谷 貞俊 Kumagai Sadatoshi; * 1. Januar 1945) ist ein japanischer Wissenschaftler und…Sadatoshi Kumagai (japanisch 熊谷 貞俊 Kumagai Sadatoshi; * 1. Januar 1945) ist ein japanischer Wissenschaftler und Politiker. Er kandidierte 2008 für den Gouverneursposten der Präfektur Osaka und war von 2009 bis 2012 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus, für die Parteien von Ichirō Ozawa (Demokratische Partei, Kokumin no Seikatsu ga Daiichi, Nippon Mirai no Tō). Bis Dezember 2007 war Kumagai Professor für Systems und Electric Power Engineering an der Universität Osaka. Er verließ die Universität, um als Parteiloser bei der Gouverneurswahl am 27. Januar 2008 anzutreten. Er wurde von der Demokratischen Partei, der Sozialdemokratischen Partei und der Neuen Partei Japan unterstützt. Seine Hauptkonkurrenten im Wahlkampf waren der Staranwalt Tōru Hashimoto, der von der Regierungspartei LDP unterstützt wurde, und der KPJ-gestützte Professor Shōji Umeda, nachdem die amtierende Gouverneurin Fusae Ōta angekündigt hatte, nicht wieder anzutreten. Im Oktober 2007 hatte bereits ein LDP-Kandidat die Bürgermeisterwahl von Osaka an den oppositionsgestützten Kunio Hiramatsu verloren. Bei der landesweit beachteten Wahl unterlag er aber deutlich Hashimoto, der fast doppelt so viele Stimmen erhielt wie er (Hashimoto 1.832.857, Kumagai 999.082, Umeda 518.563). Bei der Wahl am 30. August 2009 wurde Kumagai über die Liste der Demokratischen Partei im Verhältniswahlblock Kinki ins Shūgiin gewählt. Im Februar 2011 gehörte Kumagai zur Minshutō Seiken Kōtai ni Sekinin o motsu Kai, einer Gruppe von 16 demokratischen Abgeordneten, die wegen des innerparteilichen Disziplinarverfahrens gegen Ichirō Ozawa drohten, gegen die Haushaltsgesetze der eigenen Regierung zu stimmen. 2012 folgte er Ozawa zusammen mit weiteren Gegnern der von der Parteiführung verfolgten Verdopplung der Mehrwertsteuer aus der Demokratischen Partei in die Kokumin no Seikatsu ga Daiichi, dann die Nippon Mirai no Tō. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 trat er erneut nur über den Verhältniswahlblock an: Hinter zwölf Wahlkreiskandidaten, die sich den Listenplatz 1 teilten, kandidierte er auf Platz 13; die Mirai no Tō gewann nur ein Verhältniswahlmandat in Kinki.
Isao Okano (jap. 岡野 功, Okano, Isao; * 20. Januar 1944 in Ryūgasaki) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war der…Isao Okano (jap. 岡野 功, Okano, Isao; * 20. Januar 1944 in Ryūgasaki) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war der zweite Judoolympiasieger.
Makiko Tanaka (japanisch 田中 真紀子, Tanaka Makiko; * 14. Januar 1944 in Tokio) ist eine japanische Politikerin der…Makiko Tanaka (japanisch 田中 真紀子, Tanaka Makiko; * 14. Januar 1944 in Tokio) ist eine japanische Politikerin der Demokratischen Partei (DPJ). Sie war von 1993 bis 2012 Abgeordnete im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, aus Niigata und Wissenschafts- (1994–1995), Außen- (2001–2002) und Bildungs- und Wissenschaftsministerin (2012).
Nobuyuki Satō (jap. 佐藤宣践, Satō Nobuyuki; * 12. Januar 1944) ist ein ehemaliger japanischer Judoka, der 1967 und 1973…Nobuyuki Satō (jap. 佐藤宣践, Satō Nobuyuki; * 12. Januar 1944) ist ein ehemaliger japanischer Judoka, der 1967 und 1973 Weltmeister im Halbschwergewicht war, der Gewichtsklasse bis 93 Kilogramm. Nobuyuki Satō belegte bei den japanischen Meisterschaften 1967 den zweiten Platz hinter Isao Okano. Bei den Weltmeisterschaften 1967 in Salt Lake City bezwang er im Finale seinen Landsmann Osamu Satō und gewann den Titel. 1968 erreichte Nobuyuki Satō den dritten Platz bei den japanischen Meisterschaften. 1969 trat er bei den Weltmeisterschaften 1969 in Mexiko-Stadt in der offenen Klasse an und verlor nur gegen den Niederländer Willem Ruska, durch seinen Sieg über den Franzosen Jean-Luc Rougé gewann er eine Bronzemedaille. 1971 belegte Nobuyuki Satō hinter Kaneo Iwatsuri den zweiten Platz bei den japanischen Meisterschaften. Bei den Weltmeisterschaften 1971 in Ludwigshafen bezwang er im Halbschwergewicht sowohl Helmut Howiller aus der DDR als auch Paul Barth aus der BRD, im Finale unterlag er seinem Landsmann Fumio Sasahara. 1972 belegte er bei den japanischen Meisterschaften den dritten Platz. 1973 bei den Weltmeisterschaften 1973 in Lausanne schlug er für den Finaleinzug den Briten David Starbrook und den Brasilianer Chiaki Ishii, den Titel gewann er durch den Finalsieg über seinen Landsmann Takafumi Ueguchi. 1974 siegte Satō bei den japanischen Meisterschaften. Neben den bereits beschriebenen Ergebnissen bei den japanischen Meisterschaften in der offenen Klasse gewann Nobuyuki Satō 1968 den Meistertitel im Halbschwergewicht und 1971 den Titel im Schwergewicht.
Hideo Madarame (jap. 班目秀雄 Hideo Madarame; * 12. Januar 1944 in Shirakawa (Fukushima)) ist ein ehemaliger japanischer…Hideo Madarame (jap. 班目秀雄 Hideo Madarame; * 12. Januar 1944 in Shirakawa (Fukushima)) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer.
Fukushirō Nukaga (jap. 額賀 福志郎 Nukaga Fukushirō; * 11. Januar 1944 im Namegata-gun (heute: Namegata-shi), Ibaraki) ist…Fukushirō Nukaga (jap. 額賀 福志郎 Nukaga Fukushirō; * 11. Januar 1944 im Namegata-gun (heute: Namegata-shi), Ibaraki) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und ehemaliger Minister. Er ist seit 1983 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, durchgehend seit 2012 für den Wahlkreis Ibaraki 2 und war von 2023 bis 2026 Präsident des Shūgiin. Innerhalb der LDP führte er von 2009 bis 2018 das Heisei Kenkyūkai, die spätere Motegi-Faktion, an.
Kenji Hirata (jap. 平田 健二, Hirata Kenji; * 4. Januar 1944 in Kakamigahara, Präfektur Gifu) ist ein ehemaliger…Kenji Hirata (jap. 平田 健二, Hirata Kenji; * 4. Januar 1944 in Kakamigahara, Präfektur Gifu) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Demokratischen Partei (Kawabata-Gruppe) und war von 2011 bis 2013 Präsident des Sangiin, des Oberhauses des nationalen Parlaments. Hirata absolvierte 1961 die Asahi Kasei Kōka Gakuin (旭化成工科学院) die „technische Akademie von Asahi Kasei“ und arbeitete anschließend für das Unternehmen. Er übernahm später Führungsfunktionen in der Textilgewerkschaft Zensen Dōmei, einem Mitglied des DSP-nahen Gewerkschaftsbundes Dōmei (seit 1989 Teil von Rengō): Ab 1973 leitete er den Präfekturverband Ibaraki, ab 1984 den Präfekturverband Mie und 1989 den Präfekturverband Gifu. Ab 1989 übernahm er Führungsfunktionen beim Rengō Gifu. Bei der Sangiin-Wahl 1995, die während der Großen Koalition zwischen SPJ und LDP stattfand, kandidierte Hirata für die Neue Fortschrittspartei (NFP) in der Präfektur Gifu, die erstmals zwei Abgeordnete ins Rätehaus wählte. Er konnte den sozialistischen Amtsinhaber Shōya Iwasaki übertreffen und wurde mit dem zweithöchsten Stimmenanteil hinter Ex-Arbeitsminister Akira Ōno (LDP) gewählt. 2001 und 2007 wurde er jeweils ebenfalls mit dem zweithöchsten Stimmenanteil hinter konservativen Kandidaten im Amt bestätigt. Nach der Auflösung der NFP wurde Hirata Mitglied der Shintō Yūai („NeuePartei Brüderlichkeit“) von Kansei Nakano und damit 1998 der Demokratischen Partei. Dort war er unter anderem 2001 stellvertretender Generalsekretär und ab 2003 Vorsitzender des Präfekturverbandes Gifu. Nach der Machtübernahme 2009 wurde Hirata Vorsitzender des Ausschusses für Parlamentsangelegenheiten, 2010 Generalsekretär der Demokratischen Sangiin-Fraktion. 2011 wurde Hirata zum Nachfolger des verstorbenen Sangiinpräsidenten Takeo Nishioka gewählt. Vor der Sangiin-Wahl 2013 erklärte er im März 2013 seinen Rückzug aus der Politik und kandidierte nach drei Amtszeiten als Abgeordneter nicht mehr für eine Wiederwahl.
Akio Chiba (jap. ちば あきお, Chiba Akio; * 29. Januar 1943 in Shenyang, Mandschurei; † 13. September 1984) war ein…Akio Chiba (jap. ちば あきお, Chiba Akio; * 29. Januar 1943 in Shenyang, Mandschurei; † 13. September 1984) war ein japanischer Manga-Zeichner. Chiba wurde 1943 in der Mandschurei geboren, die damals von Japan besetzt war. Nach dem Kriegsende ging seine Familie nach Japan zurück. Nachdem er als Assistent für seinen älteren Bruder Tetsuya gearbeitet hatte, der bereits ein etablierter Mangaka war, startete er 1967 seine eigene Karriere als Comiczeichner. Seine erste Veröffentlichung erfolgte mit Sabu to Chibi (サブとチビ) im Shōjo-Manga-Magazin Nakayoshi. Bekannt wurde er jedoch in den 1970er Jahren mit seinen Sport-Manga für Jungen (Shōnen). Sein bekanntestes Werk ist die Baseball-Serie Captain (キャプテン, Kyaputen), das er von 1972 bis 1979 im Gekkan Shōnen Jump herausbrachte. Captain erschien auch in 26 Sammelbänden, die sich in Japan über 19 Millionen Mal verkauften, und wurde 1980 als Anime-Fernsehserie umgesetzt. Etwa zur selben Zeit, von 1973 bis 1978, schuf Chiba außerdem die Manga-Serie Play Ball (プレイボール, Pureibōru) für das wöchentliche, auflagenstärkere Schwestermagazin des Gekkan Shōnen Jump, Shōnen Jump. Dieser Manga, der auch in 22 Sammelbänden erschien und American Football behandelt, wurde erst 2005 als Anime verfilmt. Für Play Ball und Captain gewann Chiba 1977 den Shōgakukan-Manga-Preis. Nach dem Ende von Captain 1979 veröffentlichte er eine Zeit lang nichts. Ab 1982 zeichnete er mit dem Szenaristen Tarō Nami gemeinsam weitere Mangas für Shōnen Jump, die jedoch nicht an den Erfolg von Captain und Play Ball anknüpfen konnten. 1984 beging der Zeichner im Alter von 41 Jahren Suizid; sein Tod soll im Zusammenhang mit einer bipolaren Störung gestanden haben.
Agata Hikari (japanisch 干刈 あがた, Hikari Agata, bürgerlich Asai Kazue (浅井 和枝), geb. Yanagi Kazue (柳 和枝); * 25. Januar…Agata Hikari (japanisch 干刈 あがた, Hikari Agata, bürgerlich Asai Kazue (浅井 和枝), geb. Yanagi Kazue (柳 和枝); * 25. Januar 1943 in Ōme, damals Landkreis Nishitama, Präfektur Tokio; † 6. September 1992) war eine japanische Schriftstellerin. Hikari begann ein Studium an der Waseda-Universität, das sie nach einem Jahr abbrach, um als freischaffende Autorin zu leben. Zunächst betätigte sie sich als Werbetexterin und verfasste Beiträge für Zeitschriften. Ihr Debütroman Juka no kazoku (樹下の家族, 1982) wurde mit einem Förderpreis für neue Autoren ausgezeichnet. Ihre Romane Uhohho tankentai (ウホッホ探険隊, 1983) und Yukkuri Tōkyō joshi marason (ゆっくり東京女子マラソン, 1984) wurden für den Akutagawa-Preis nominiert. Für Shizuka ni watasu kogane no yubiwa (しずかにわたすこがねのゆびわ) erhielt sie 1986 den Noma-Literaturpreis für Debütanten. Insgesamt verfasste Hikari achtzehn Romane, dazu Essays und Übersetzungen. Einige ihrer Romane wurden verfilmt. 1992 starb Hikari an Magenkrebs.
Kōji Kinutani (japanisch 絹谷 幸二 Kinutani Kōji; geboren 24. Januar 1943 in Nara; † 1. August 2025 in Tokio) war ein…Kōji Kinutani (japanisch 絹谷 幸二 Kinutani Kōji; geboren 24. Januar 1943 in Nara; † 1. August 2025 in Tokio) war ein japanischer Maler der Yōga-Richtung.
Kirin Kiki (樹木 希林 Kiki Kirin; auch: Chiho Yuki; * 15. Januar 1943 als Keiko Nakatani in Tokio; † 15. September 2018…Kirin Kiki (樹木 希林 Kiki Kirin; auch: Chiho Yuki; * 15. Januar 1943 als Keiko Nakatani in Tokio; † 15. September 2018 ebenda) war eine vielfach ausgezeichnete japanische Film- und Fernsehschauspielerin.