Furankî „Frankie“ Sakai (japanisch フランキー堺, Furankī Sakai, eigentlich Masatoshi Sakai; geboren am 13. Februar 1929 in…Furankî „Frankie“ Sakai (japanisch フランキー堺, Furankī Sakai, eigentlich Masatoshi Sakai; geboren am 13. Februar 1929 in Kagoshima, Japan; gestorben am 10. Juni 1996) war ein japanischer Schauspieler, Komiker und Musiker.
Taiji Kase Saikō Shihan (jap. 加瀬 泰治, Kase Taiji; * 9. Februar 1929 in der Präfektur Chiba, Japan; † 24. November 2004…Taiji Kase Saikō Shihan (jap. 加瀬 泰治, Kase Taiji; * 9. Februar 1929 in der Präfektur Chiba, Japan; † 24. November 2004 in Paris; 10. Dan) war ein Lehrer der Shōtōkan-Strömung des Karate.
Shōsaku Numa (jap. 沼 正作, Numa Shōsaku; * 7. Februar 1929 in der Präfektur Wakayama; † 15. Februar 1992) war ein…Shōsaku Numa (jap. 沼 正作, Numa Shōsaku; * 7. Februar 1929 in der Präfektur Wakayama; † 15. Februar 1992) war ein japanischer Molekularbiologe und Biochemiker. Numa studierte Medizin an der Universität Kyōto, wo er 1952 seinen Abschluss machte. Nach der Promotion ging er 1956 als Fulbright-Stipendiat an die Harvard University Medical School (Abteilung Biochemie). 1958 ging er ans Max-Planck-Institut in München zu Feodor Lynen, wo er sich mit Enzymforschung und der Regulation des Lipid-Stoffwechsels befasste. 1961 war er wieder an der Universität Kyōto (unterbrochen 1963 durch einen weiteren Aufenthalt bei Lynen in München), wo er 1968 Professor in der Abteilung Medizinische Chemie wurde. Numa war ein Pionier in der Anwendung molekularbiologischer Techniken zur Klonierung und Untersuchung von Rezeptoren (wie dem muskarinischen Acetylcholin-Rezeptor) und Ionenkanälen (wie dem nikotinischen Acetylcholin-Rezeptor) in Nervenzellen. Er war Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (1979), der American Academy of Arts and Sciences (1986), auswärtiges Mitglied der Royal Society (1986) und Mitglied der National Academy of Sciences (1991). 1987/88 war er Harvey Lecturer. Numa wurde 1985 mit dem Japan Academy Prize geehrt. 1973 erhielt er den Heinrich-Wieland-Preis, 1987 die Otto-Warburg-Medaille. Im Jahr 1990 wurde er zum Mitglied der Leopoldina gewählt. Numa wurde 1991 als Person mit besonderen kulturellen Verdiensten geehrt.
Kaoru Kanetaka (japanisch 兼高 かおる Kanetaka Kaoru, wirklicher Name: Kanetaka Rose; geboren 29. Februar 1928 in Kōbe…Kaoru Kanetaka (japanisch 兼高 かおる Kanetaka Kaoru, wirklicher Name: Kanetaka Rose; geboren 29. Februar 1928 in Kōbe, Präfektur Hyōgo; gestorben 5. Januar 2019 in Minato, Präfektur Tokio) war eine japanische Journalistin. Sie war bekannt für eine über 30 Jahre lang von ihr moderierte und produzierte Fernsehsendung mit Reiseberichten aus aller Welt, für die sie zusammengerechnet ca. 180 Mal die Welt umrundete. Dadurch gilt sie in Japan als Pionierin der Auslandsberichterstattung. Zudem war sie Ehrenpräsidentin der „Japan Travel Writers’ Organization“ (日本旅行作家協会). Sie war auch bekannt für die Verwendung des Yamanote-Dialekts, eines Dialekts der Tokioter Mittelschicht, der dem heutigen Hochjapanisch zugrunde liegt.
Sōji Yamamoto (jap. 山本 草二, Yamamoto Sōji; * 25. Februar 1928 in der Präfektur Nagano; † 19. September 2013) war ein…Sōji Yamamoto (jap. 山本 草二, Yamamoto Sōji; * 25. Februar 1928 in der Präfektur Nagano; † 19. September 2013) war ein japanischer Jurist und von 1996 bis 2005 Richter am Internationalen Seegerichtshof.
Hitoshi Ueki (japanisch 植木 等, Ueki Hitoshi; * 25. Februar 1927 in der Präfektur Mie; † 27. März 2007) war ein…Hitoshi Ueki (japanisch 植木 等, Ueki Hitoshi; * 25. Februar 1927 in der Präfektur Mie; † 27. März 2007) war ein japanischer Komiker, Jazzmusiker (Gitarre, Gesang) und Schauspieler.
Masayoshi Nagata (jap. 永田 雅宜, Nagata Masayoshi; * 9. Februar 1927 in der Präfektur Aichi; † 27. August 2008 in Kyōto)…Masayoshi Nagata (jap. 永田 雅宜, Nagata Masayoshi; * 9. Februar 1927 in der Präfektur Aichi; † 27. August 2008 in Kyōto) war ein japanischer Mathematiker, der für seine Arbeit in der kommutativen Algebra und der algebraischen Geometrie bekannt ist. Er war Professor an der Universität Kyōto.
Shōji Yūki (japanisch 結城 昌治, Yūki Shōji; geboren 5. Februar 1927 in Tokio; gestorben 24. Januar 1996) war ein…Shōji Yūki (japanisch 結城 昌治, Yūki Shōji; geboren 5. Februar 1927 in Tokio; gestorben 24. Januar 1996) war ein japanischer Schriftsteller.
Tokindo Okada (japanisch 岡田 節人 Okada Tokindo; geboren 4. Februar 1927 in Itami (Präfektur Hyōgo); gestorben 17. Januar…Tokindo Okada (japanisch 岡田 節人 Okada Tokindo; geboren 4. Februar 1927 in Itami (Präfektur Hyōgo); gestorben 17. Januar 2017 in Kyōto) war ein japanischer Forscher auf dem Gebiet der Entwicklungsbiologie.
Hiroo Inokuchi (japanisch 井口 洋夫, Inokuchi Hiroo; * 3. Februar 1927 in Dambara, Hiroshima; † 20. März 2014 in Tokio) war…Hiroo Inokuchi (japanisch 井口 洋夫, Inokuchi Hiroo; * 3. Februar 1927 in Dambara, Hiroshima; † 20. März 2014 in Tokio) war ein japanischer Chemiker. Er war Professor der Universität Tokio und des Instituts für Molekularwissenschaft (IMS) der japanischen Nationalen Forschungseinrichtungen für Naturwissenschaften (National Institutes of Natural Sciences).
Akira Tago (jap. 多湖 輝, Tago Akira; * 1926 auf Sumatra, Niederländisch-Indien; † 6. März 2016 in Tokio, Japan) war ein…Akira Tago (jap. 多湖 輝, Tago Akira; * 1926 auf Sumatra, Niederländisch-Indien; † 6. März 2016 in Tokio, Japan) war ein japanischer Psychologe und Autor. Er war Professor an der Universität Chiba und wurde bekannt durch die Rätselbuch-Reihe Atama no Taisō sowie seinen Einfluss auf die später dadurch inspirierte Puzzle-Videospielreihe Professor Layton.
Matsutani Miyoko (japanisch 松谷 みよ子, Vorname bei gleicher Lesung eigentlich 美代子; geboren 15. Februar 1926 in Tokio…Matsutani Miyoko (japanisch 松谷 みよ子, Vorname bei gleicher Lesung eigentlich 美代子; geboren 15. Februar 1926 in Tokio; gestorben 28. Februar 2015) war eine japanische Kinderbuchautorin.
Keiko Tsushima (jap. 津島 恵子, Tsushima Keiko; geb. Mori Naoko (森 直子), * 7. Februar 1926 in Izuhara (heute: Tsushima)…Keiko Tsushima (jap. 津島 恵子, Tsushima Keiko; geb. Mori Naoko (森 直子), * 7. Februar 1926 in Izuhara (heute: Tsushima), Präfektur Nagasaki; † 1. August 2012 in der Präfektur Tokio) war eine japanische Schauspielerin. Tsushima gab Tanzunterricht im Filmstudio Shōchiku Ofuna, als sie für den Film entdeckt wurde. Ihren Debütauftritt hatte sie 1947 in dem Schwarz-Weiß-Drama Anjō-ke no butōkai. Bekannt geworden ist sie durch ihre Rolle in Akira Kurosawas Die sieben Samurai (1954). Später übernahm sie vorwiegend Mutter- und Großmutterrollen im japanischen Fernsehen. Mit 86 Jahren starb sie an Magenkrebs.
Shōichirō Toyoda AC, KBE (jap. 豊田 章一郞, Toyoda Shōichirō; * 27. Februar 1925 in der Präfektur Aichi; † 14. Februar 2023)…Shōichirō Toyoda AC, KBE (jap. 豊田 章一郞, Toyoda Shōichirō; * 27. Februar 1925 in der Präfektur Aichi; † 14. Februar 2023) war ein japanischer Manager, der von 1992 bis 1999 als Vorsitzender (daihyō-torishimariyaku-kaichō) von Toyota und von 1994 bis 1998 als Vorsitzender des Wirtschaftsverbandes Nippon Keidanren agiert hat. Er ist ein Sohn des Firmengründers Toyoda Kiichirō.
Toshio Oida (jap. 笈田 敏夫, Oida Toshio; * 21. Februar 1925; † 9. September 2003) war ein japanischer Jazzsänger…Toshio Oida (jap. 笈田 敏夫, Oida Toshio; * 21. Februar 1925; † 9. September 2003) war ein japanischer Jazzsänger, stilistisch dem Swing und Mainstream Jazz verbunden. Er galt mit seinem an Bing Crosby, Frankie Laine und Perry Como angelehnten Gesangsstil als einer der populärsten Jazzsänger Japans seiner Zeit.
Kōichirō Tomita (jap. 冨田 弘一郎, Tomita Kōichirō; * 16. Februar 1925; † 22. Mai 2006) war ein japanischer Astronom und…Kōichirō Tomita (jap. 冨田 弘一郎, Tomita Kōichirō; * 16. Februar 1925; † 22. Mai 2006) war ein japanischer Astronom und Asteroidenentdecker. Er entdeckte vom Observatoire de Calern (IAU-Code 010) nördlich von Grasse aus zwischen 1978 und 1982 insgesamt 9 Asteroiden. Er ist zusammen mit den Amateurastronomen F. W. Gerber und Minoru Honda der Entdecker des Kometen C/1964 L1 (Tomita-Gerber-Honda). Tomita verfasste in japanischer Sprache ein Buch über Kometen, das 1982 ins russische übersetzt und in Russland veröffentlicht wurde. Der Asteroid (2391) Tomita wurde nach ihm benannt.
Takeshita Noboru (japanisch 竹下 登; * 26. Februar 1924 im Kakeya, Präfektur Shimane; † 19. Juni 2000) war ein japanischer…Takeshita Noboru (japanisch 竹下 登; * 26. Februar 1924 im Kakeya, Präfektur Shimane; † 19. Juni 2000) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Er war Vorsitzender der Regierungspartei LDP und von 1987 bis 1989 der 74. Premierminister von Japan.
Kuroiwa Jūgo (japanisch 黒岩 重吾; * 25. Februar 1924 in Osaka (Präfektur Osaka); † 7. März 2003) war ein japanischer…Kuroiwa Jūgo (japanisch 黒岩 重吾; * 25. Februar 1924 in Osaka (Präfektur Osaka); † 7. März 2003) war ein japanischer Schriftsteller, der für seine historischen Romane bekannt ist.
Chin Shunshin (japanisch 陳 舜臣; geboren 18. Februar 1924 in Kōbe (Präfektur Hyōgo); gestorben 21. Januar 2015 ebenda)…Chin Shunshin (japanisch 陳 舜臣; geboren 18. Februar 1924 in Kōbe (Präfektur Hyōgo); gestorben 21. Januar 2015 ebenda) war ein in Japan lebender Schriftsteller taiwanesischer Abstammung.
Kihachi Okamoto (岡本喜八 Okamoto Kihachi; * 17. Februar 1923 in Yonago; † 19. Februar 2005 in Kawasaki) war ein…Kihachi Okamoto (岡本喜八 Okamoto Kihachi; * 17. Februar 1923 in Yonago; † 19. Februar 2005 in Kawasaki) war ein japanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Okamoto studierte an der Meiji-Universität und eröffnete eine Filmfirma. Er war in verschiedenen Genres zu Hause, vor allem im Anti-Kriegs- und Samuraifilm und der modernen Komödie. Sein international bekanntester Film Samurai mit Toshirō Mifune in der Hauptrolle entstand 1965. Er setzt im 19. Jahrhundert an und erzählt die Geschichte einer Gruppe von politischen Agitatoren, die die Ermordung eines wichtigen Regierungsmitglieds planen. Ein weiterer wichtiger Film ist die Romanverfilmung Dai-bosatsu tôge (Sword of Doom) von 1966. Aus seinen Antikriegsfilmen stechen besonders Nikudan (1968) und Nihon no ichiban nagai hi (Der längste Tag von Japan) hervor. „Der längste Tag“ erzählt die Geschichte des 15. August 1945, des Tages, an dem in Japan öffentlich verkündet wurde, dass der Zweite Weltkrieg verloren sei. Für seinen Film Daiyukai (1991), eine moderne Komödie, wurde Okamoto 1992 mit dem Preis der japanischen Akademie ausgezeichnet. Kihachi Okamoto starb am 19. Februar 2005 im Alter von 82 Jahren an Speiseröhrenkrebs. Die Berlinale ehrte den Regisseur im Jahr 2007 mit einer neun Filme umfassenden Hommage.
Etsuko Inada (jap. 稲田 悦子, Inada Etsuko; * 8. Februar 1924 in Osaka; † 8. Juli 2003 in Chiba) war eine japanische…Etsuko Inada (jap. 稲田 悦子, Inada Etsuko; * 8. Februar 1924 in Osaka; † 8. Juli 2003 in Chiba) war eine japanische Eiskunstläuferin, die im Einzellauf startete.
Oda Minoru (japanisch 小田 稔; * 24. Februar 1923 bei Sapporo; † 1. März 2001) war ein japanischer Astrophysiker. Er war…Oda Minoru (japanisch 小田 稔; * 24. Februar 1923 bei Sapporo; † 1. März 2001) war ein japanischer Astrophysiker. Er war ein Pionier der Astronomie mit Röntgensatelliten in Japan.
Jun Fukuda (jap. 福田 純, Fukuda Jun; * 17. Februar 1923 in der Mandschurei; † 3. Dezember 2000 in Setagaya, Tokio, Japan)…Jun Fukuda (jap. 福田 純, Fukuda Jun; * 17. Februar 1923 in der Mandschurei; † 3. Dezember 2000 in Setagaya, Tokio, Japan) war ein japanischer Regisseur. Bekannt wurde er hauptsächlich für seine Arbeiten in der Godzilla-Filmreihe.
Tanabe Makoto (japanisch 田邊 誠; geboren 25. Februar 1922 in der Präfektur Gumma; gestorben 2. Juli 2015 in Maebashi) war…Tanabe Makoto (japanisch 田邊 誠; geboren 25. Februar 1922 in der Präfektur Gumma; gestorben 2. Juli 2015 in Maebashi) war ein japanischer Politiker.
Motoshima Hitoshi (jap. 本島 等; * 20. Februar 1922 in Shinkamigotō, Präfektur Nagasaki; † 31. Oktober 2014) war ein…Motoshima Hitoshi (jap. 本島 等; * 20. Februar 1922 in Shinkamigotō, Präfektur Nagasaki; † 31. Oktober 2014) war ein japanischer Politiker und vom 2. Mai 1979 bis zum 1. Mai 1995 Bürgermeister von Nagasaki.
Saitō Makoto (japanisch 斎藤 眞; geboren 15. Februar 1921 in Tōkyō; gestorben 16. Januar 2008 ebenda) war ein japanischer…Saitō Makoto (japanisch 斎藤 眞; geboren 15. Februar 1921 in Tōkyō; gestorben 16. Januar 2008 ebenda) war ein japanischer Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt amerikanische Gesellschaft und Politik.
Matsushima Yozō (jap. 松島 与三; * 21. Februar 1921 in Sakai, Präfektur Osaka; † 9. April 1983 in Osaka) war ein…Matsushima Yozō (jap. 松島 与三; * 21. Februar 1921 in Sakai, Präfektur Osaka; † 9. April 1983 in Osaka) war ein japanischer Mathematiker.
Shōno Junzō (jap. 庄野 潤三; * 9. Februar 1921 in Sumiyoshi (heute: Osaka); † 21. September 2009 in Kawasaki) war ein…Shōno Junzō (jap. 庄野 潤三; * 9. Februar 1921 in Sumiyoshi (heute: Osaka); † 21. September 2009 in Kawasaki) war ein japanischer Schriftsteller.
Kazutake Kōra (japanisch 高良 和武, Kōra Kazutake; eigene Romanisierung: Kazutake Kohra; geboren 1. September 1921 in…Kazutake Kōra (japanisch 高良 和武, Kōra Kazutake; eigene Romanisierung: Kazutake Kohra; geboren 1. September 1921 in Kagoshima; gestorben 30. Januar 2019) war ein japanischer Naturwissenschaftler und später auch Wissenschaftsorganisator.
Azumaya Gorō (jap. 東屋 五郎; * 26. Februar 1920 in Yokohama; † 8. Juli 2010) war ein japanischer Mathematiker, der sich…Azumaya Gorō (jap. 東屋 五郎; * 26. Februar 1920 in Yokohama; † 8. Juli 2010) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit Algebra beschäftigte.
Ishigaki Rin (jap. 石垣りん; * 21. Februar 1920 in Tokio; † 26. Dezember 2004) war eine bekannte zeitgenössische Dichterin…Ishigaki Rin (jap. 石垣りん; * 21. Februar 1920 in Tokio; † 26. Dezember 2004) war eine bekannte zeitgenössische Dichterin in Japan, die Teil der zweiten Welle der modernen Renaissance der Frauenlyrik im Nachkriegsjapan war. Sie beschrieb mit den Mitteln einer einfachen, klaren Sprache und Alltagsmotiven die Frau als Individuum in Familie und Gesellschaft. Einige ihrer Werke wurden in japanische Schulbücher aufgenommen.
Ryōgo Kubo (jap. 久保 亮五, Kubo Ryōgo; * 15. Februar 1920 in der Präfektur Tokio; † 31. März 1995 in Japan) war ein…Ryōgo Kubo (jap. 久保 亮五, Kubo Ryōgo; * 15. Februar 1920 in der Präfektur Tokio; † 31. März 1995 in Japan) war ein japanischer Physiker, der sich mit statistischer Mechanik und theoretischer Festkörperphysik beschäftigte.
Toyoko Yoshino (jap. 吉野 トヨ子, Yoshino Toyoko; * 23. April 1920 in Abashiri; † 24. Januar 2015 in Kawaguchi) war eine…Toyoko Yoshino (jap. 吉野 トヨ子, Yoshino Toyoko; * 23. April 1920 in Abashiri; † 24. Januar 2015 in Kawaguchi) war eine japanische Diskuswerferin, Kugelstoßerin und Speerwerferin. Bei den Asienspielen 1951 in Neu-Delhi gelang ihr ein Dreifachsieg im Diskuswurf, Kugelstoßen und Speerwurf. 1952 wurde sie bei den Olympischen Spielen in Helsinki Vierte im Diskuswurf. 1954 verteidigte sie bei den Asienspielen in Manila ihre Titel im Diskuswurf und Kugelstoßen. Bei den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne schied sie im Diskuswurf in der Qualifikation aus. Ihre persönliche Bestleistung im Diskuswurf von 48,30 m stellte sie am 30. April 1956 in Urawa auf.
Mori Sumio (jap. 森 澄雄, eigentlich: 森 澄夫; * 28. Februar 1919 in Nagasaki oder Himeji; † 18. August 2010 in Tokio) war…Mori Sumio (jap. 森 澄雄, eigentlich: 森 澄夫; * 28. Februar 1919 in Nagasaki oder Himeji; † 18. August 2010 in Tokio) war ein japanischer Haiku-Dichter und Mitglied der japanischen Akademie der Künste.
Kuroda Saburō (jap. 黒田 三郎; * 26. Februar 1919 in der Präfektur Hiroshima; † 8. Januar 1980) war ein japanischer…Kuroda Saburō (jap. 黒田 三郎; * 26. Februar 1919 in der Präfektur Hiroshima; † 8. Januar 1980) war ein japanischer Lyriker. Kuroda studierte Wirtschaft an der Universität Tokio. Während des Zweiten Weltkrieges war er auf Java eingesetzt. Nach seiner Rückkehr gehörte er neben Ayukawa Nobuo und Tamura Ryūichi zu den Gründern des Literaturmagazins Arechi (Das wüste Land). Er veröffentlichte ein halbes Dutzend Gedichtbände, darunter Hitori no onna ni (1954), Chiisai Yuri to (1960) und Jidai no shūjin (1965).
Ryō Ikebe (japanisch 池部 良, Ikebe Ryō; geb. 11. Februar 1918 in der Stadt Tokio (heute: Tokio), gest. 8. Oktober 2010)…Ryō Ikebe (japanisch 池部 良, Ikebe Ryō; geb. 11. Februar 1918 in der Stadt Tokio (heute: Tokio), gest. 8. Oktober 2010) war ein japanischer Filmschauspieler.
Yūzō Kawashima (jap. 川島雄三, Kawashima Yūzō; * 4. Februar 1918 in Mutsu, Präfektur Aomori; † 11. Juni 1963) war ein…Yūzō Kawashima (jap. 川島雄三, Kawashima Yūzō; * 4. Februar 1918 in Mutsu, Präfektur Aomori; † 11. Juni 1963) war ein japanischer Filmregisseur.
Tōge Sankichi (jap. 峠 三吉, wirklicher Name: Tōge Mitsuyoshi (bei gleicher Schreibung); * 19. Februar 1917 in Toyono…Tōge Sankichi (jap. 峠 三吉, wirklicher Name: Tōge Mitsuyoshi (bei gleicher Schreibung); * 19. Februar 1917 in Toyono (heute: Toyonaka), Präfektur Osaka; † 10. März 1953) war ein japanischer Dichter. Er überlebte den Atombombenabwurf auf Hiroshima und verstarb 1953 an den Spätfolgen. Er ist Mitbegründer der sogenannten Atombombenliteratur. Sein Werk zählt zur Atombombenliteratur der ersten Generation, also derjenigen Schriftsteller, die den Abwurf selbst erlebten.
Takamasa Yoshizaka (japanisch 吉阪 隆正, Yoshizaka Takamasa; geboren 13. Februar 1917 in Tokio; gestorben 17. Dezember…Takamasa Yoshizaka (japanisch 吉阪 隆正, Yoshizaka Takamasa; geboren 13. Februar 1917 in Tokio; gestorben 17. Dezember 1980) war ein japanischer Architekt der Shōwa-Zeit.
Kunitaka Sueoka (jap. 末岡 圀孝, Sueoka Kunitaka; * 1. Februar 1917 in der Präfektur Hiroshima; † 10. November 1998) war…Kunitaka Sueoka (jap. 末岡 圀孝, Sueoka Kunitaka; * 1. Februar 1917 in der Präfektur Hiroshima; † 10. November 1998) war ein japanischer Fußballspieler.
Masaki Kobayashi (japanisch 小林 正樹, Kobayashi Masaki; * 14. Februar 1916 in Otaru, Hokkaidō; † 4. Oktober 1996 in Tokio)…Masaki Kobayashi (japanisch 小林 正樹, Kobayashi Masaki; * 14. Februar 1916 in Otaru, Hokkaidō; † 4. Oktober 1996 in Tokio) war ein japanischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Kobayashi galt als einer der besten und präzisesten Regisseure Japans, bekannt wurde er durch Filme wie „Barfuß durch die Hölle“ und „Kwaidan“.
Kazoh Kitamori (japanisch 北森 嘉蔵 – Kitamori Kazō; * 2. Januar 1916 in Kumamoto; † 29. September 1998 in Takasaki) war…Kazoh Kitamori (japanisch 北森 嘉蔵 – Kitamori Kazō; * 2. Januar 1916 in Kumamoto; † 29. September 1998 in Takasaki) war ein japanischer protestantischer Theologe und Hochschullehrer der Vereinigten Kirche Christi in Japan.
Nobuo Kojima (jap. 小島 信夫, Kojima Nobuo; * 28. Februar 1915 in der Präfektur Gifu, Japan; † 26. Oktober 2006 in Tokio)…Nobuo Kojima (jap. 小島 信夫, Kojima Nobuo; * 28. Februar 1915 in der Präfektur Gifu, Japan; † 26. Oktober 2006 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller.
Ōi Saidan (jap. 大井 際断; * 26. Februar 1915, Nishinomiya, Japan; † 27. Februar 2018) war der Oberpriester (kanchō) der…Ōi Saidan (jap. 大井 際断; * 26. Februar 1915, Nishinomiya, Japan; † 27. Februar 2018) war der Oberpriester (kanchō) der Rinzai-shū-Linie des Hōkō-ji (Shinjitai: 方広寺, Kyūjitai: 方廣寺) in Okuyama, Inasa-chō, Kita-ku, Hamamatsu. 1921 wurde er Priester (oshō) im Moshō-ji (茂松寺) in Nishinomiya. 1940 machte er seinen Abschluss in Philosophie an der Universität Kyōto. 1948 wurde er Abt (住職, jūshoku) am Moshō-ji. Während dieser Zeit studierte er Zen unter Ienaga Ichidō (家永 一道) vom Tōfuku-ji. Er wurde zum Dharma-Nachfolger von Ichidō und lehrte Zen-Philosophie als Professor an der buddhistischen Hanazono-Universität. Im April 1960 wurde er Abt der Meditationshalle des Manju-ji (萬壽寺) in Ōita und im März 1975 Abt im Tōkai-an (東海庵) im Myōshin-ji. Anschließend wurde er ab Oktober 1990 Oberhaupt der Hōkō-ji-Schule (方廣寺派管長, Hōkō-ji-ha kanchō) und Zen-Meister (shike) am Hōkō-ji. Dort öffnete er die Zen-Schulung für Laien, auch für Frauen und für Schüler aus dem Westen. Ōi Saidan leitete ab 1982 Zen-Sesshin (Meditationsretreats) in Deutschland. Zuletzt war er während der EXPO 2000 im Lebensgarten Steyerberg und in Hannover. Mit der Repräsentation seiner Lehrtradition in Deutschland betraute er Christoph „Rei Ho“ Hatlapa aus Steyerberg, Lehrer der Choka-Sangha. 1993 erhielt er von Oi Saidan Roshi die Dharmaübertragung. Im Jahr 2000 wurde er für diese Traditionslinie in Deutschland beauftragt. Weitere Schülerinnen und Schüler sind Rei Shin Bigan und Nadine „Rei Myo“ Tierelinckx.
Kinugasa Hayao (jp. 衣笠 駿雄; * 2. Februar 1915; † 11. Februar 2007) diente in der Kaiserlichen Japanischen Armee und war…Kinugasa Hayao (jp. 衣笠 駿雄; * 2. Februar 1915; † 11. Februar 2007) diente in der Kaiserlichen Japanischen Armee und war einer der wenigen ehemaligen Offiziere der Kaiserlichen Armee, die sich den Bodenselbstverteidigungsstreitkräften (rikujō jieitai, englisch JGSDF) und deren Vorgängertruppe, der Nationalen Polizeireserve (警察予備隊 keisatsu yobitai, englisch National Police Reserve), anschlossen. Im Laufe seiner Karriere diente er in der Generalstabskonferenz (統合幕僚会議 tōgō bakuryō kaigi, englisch Joint Staff Council) der Selbstverteidigungskräfte (jieitai, englisch JSDF) und war der erste Kommandeur der 1. Luftlandebrigade (第1空挺団 daiichi kūteidan, englisch 1st Airborne Brigade), bevor er sich ins Private zurückzog.
Noma Hiroshi (japanisch 野間 宏; * 23. Februar 1915 in Kōbe; † 2. Januar 1991 in Tokio) war ein japanischer…Noma Hiroshi (japanisch 野間 宏; * 23. Februar 1915 in Kōbe; † 2. Januar 1991 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller. Noma Hiroshi, Sohn eines buddhistischen Priesters, begeisterte sich für die französische symbolistische Dichtung, las die Werke von James Joyce, André Gide und Marcel Proust und war Schüler des Dichters Takeuchi Katsutarō, bevor er ab April 1935 an der Universität Kyōto ein Französisch-Studium begann. Nach dem Studium, das er 1938 beendete, arbeitete er am Ōsaka City Welfare Department und kümmerte sich um die Burakumin, also die Unterpriviliierten Japans. Er interessierte sich frühzeitig für die marxistische Ideologie. 1941 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und nahm an Kämpfen in China und auf den Philippinen teil. Nachdem er wegen einer Malariainfektion aus der Armee entlassen worden war, trat er 1944 der Kommunistischen Partei bei, aus der er allerdings später wieder ausgeschlossen wurde. 1946 debütierte er mit dem Roman „Kurai e“ (暗い絵) – „Schwarzes Bild“. Sein bedeutendstes Werk war der Antikriegsroman „Shinkū chitai“ (真空地帯, 1952) – „Zone der Leere“, für den er mit dem Mainichi-Kulturpreis ausgezeichnet wurde. Für den Roman „Seinen no wa“ (青年の環) – „Kreis der Jugendlichen“ erhielt er 1971 den Tanizaki-Jun’ichirō-Preis. Das ist der Titel einer fünfbändigen Serie von Büchern, die Noma 1947 begann und die insgesamt 8000 Seiten umfasst. In diesem Buch verarbeitet Noma seine Erfahrungen mit den Burakumin und deren Befreiung. Für sein Gesamtwerk erhielt er 1989 den Asahi-Preis.
Masao Abe (japanisch 阿部正雄 Abe Masao; * 1915 in Osaka; † 10. September 2006 in Kyōto) war ein japanischer Philosoph und…Masao Abe (japanisch 阿部正雄 Abe Masao; * 1915 in Osaka; † 10. September 2006 in Kyōto) war ein japanischer Philosoph und Religionswissenschaftler. Mit seinem Werk widmete er sich dem interreligiösen Dialog zwischen Christentum und Buddhismus, später auch dem Judentum. In Osaka studierte er Wirtschaft und Jura. Er ist im Umfeld der Kyōto-Schule zu verorten und lehrte an der Universität Kyōto, der Ōtani-Universität und im nah gelegenen Nara. In den 1950er- und frühen 1960er-Jahren tauschte er sich an der Columbia-Universität in New York City mehrfach mit D.T. Suzuki aus, nach dessen Tod er als Hauptrepräsentant des Zen-Buddhismus in Europa und den USA galt. Er hat Suzukis A Zen Life ins Englische übersetzt. In New York lernte er auch Paul Tillich und Reinhold Niebuhr kennen. Sein philosophisches Hauptthema war die Auseinandersetzung zwischen Rationalität und dem Reinen-Land-Buddhismus. Er studierte westliche Philosophie bei Hajime Tanabe und zur gleichen Zeit Zen bei Shin’ichi Hisamatsu, der in der Tradition des Rinzai stand und dessen Lehrer Kitaro Nishida war. Nishida, Keiji Nishitani und Tanabe zählten zu Abes Haupteinflüssen. Sein Hauptinteresse galt dem Werk Dōgens.