Kenjirō Shinozuka (jap. 篠塚 建次郎, Shinozuka Kenjirō; * 20. November 1948 in Ōta, Tokio; † 18. März 2024) war ein…Kenjirō Shinozuka (jap. 篠塚 建次郎, Shinozuka Kenjirō; * 20. November 1948 in Ōta, Tokio; † 18. März 2024) war ein japanischer Rallyefahrer.
Hiroe Yuki (jap. 湯木 博恵, Yuki Hiroe; * 15. November 1948 in Aki, Präfektur Hiroshima; † 7. September 2011 in Ōta…Hiroe Yuki (jap. 湯木 博恵, Yuki Hiroe; * 15. November 1948 in Aki, Präfektur Hiroshima; † 7. September 2011 in Ōta, Präfektur Tokio, verheiratete Hiroe Niinuma, jap. 新沼 博恵, Niinuma Hiroe) war eine Badmintonspielerin aus Japan. Ihr Ehemann war der Enka-Sänger Kenji Niinuma.
Kunio Hiramatsu (japanisch 平松 邦夫, Hiramatsu Kunio; * 15. November 1948 in Amagasaki, Präfektur Hyōgo) ist ein…Kunio Hiramatsu (japanisch 平松 邦夫, Hiramatsu Kunio; * 15. November 1948 in Amagasaki, Präfektur Hyōgo) ist ein parteiloser japanischer Politiker und ehemaliger Bürgermeister von Osaka. Hiramatsu, ein früherer Nachrichtensprecher bei MBS, wurde am 18. Oktober 2007 gegen den Amtsinhaber Jun’ichi Seki zum Bürgermeister gewählt. Da es sich um die erste größere Kommunalwahl seit dem Amtsantritt von Premierminister Yasuo Fukuda handelte, fand die Wahl auch landesweit Beachtung. Während Seki von den Regierungsparteien LDP und Kōmeitō unterstützt wurde, sprach sich die oppositionelle Demokratische Partei für Hiramatsu aus. Hiramatsu trat sein Amt am 19. Dezember 2007 an. Er war der erste Bürgermeister von Ōsaka in über 50 Jahren, der nicht zuvor stellvertretender Bürgermeister gewesen war. 2011 verlor er trotz der Unterstützung beider Parteien die Bürgermeisterwahl an Tōru Hashimoto vom Ōsaka Ishin no Kai.
Shigetarō Yamamoto (jap. 山本 繁太郎, Yamamoto Shigetarō; * 14. November 1948 in Yanai, Präfektur Yamaguchi; † 15. März 2014…Shigetarō Yamamoto (jap. 山本 繁太郎, Yamamoto Shigetarō; * 14. November 1948 in Yanai, Präfektur Yamaguchi; † 15. März 2014 in Ube, Präfektur Yamaguchi) war ein japanischer Politiker und von 2012 bis 2014 Gouverneur von Yamaguchi. Yamamoto, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, wurde nach seinem Abschluss 1972 Beamter im damaligen Bauministerium, das 2001 Teil des MLIT wurde. Zuletzt leitete er dort ab 2004 die Wohnungsabteilung (jūtaku-kyoku) und war ab 2006 shingikan, eine Position unterhalb der Staatssekretäre. 2007 übernahm er die Leitung einer Abteilung für chiiki kasseika, „Belebung der Regionen“, beim Kabinettssekretariat, die stadt- und regionalplanerische Aufgaben in der Zentralregierung als Querschnittsaufgabe koordinieren soll. Den Wechsel in die Politik versuchte Yamamoto 2008 bei einer Nachwahl zum Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, im 2. Wahlkreis Yamaguchi. Für die Liberaldemokratische Partei (LDP) bewarb er sich um die Nachfolge von Yoshihiko Fukuda (LDP), der für seine (erfolgreiche) Kandidatur zum Bürgermeister der Stadt Iwakuni zurückgetreten war. Allerdings unterlag Yamamoto dem Demokraten Hideo Hiraoka. Bei der regulären Wahl 2009 konnte Yamamoto den Stimmenrückstand auf Hiraoka von über 20 auf rund 12 Tausend Stimmen verkürzen, unterlag aber erneut und verfehlte angesichts des insgesamt schlechten Abschneidens der LDP trotz seines relativ guten Wahlkreisergebnisses (sekihairitsu, „Verlustquote“, 90,1 %) auch ein Verhältniswahlmandat. Nachdem Gouverneur Sekinari Nii angekündigt hatte, sich zur Gouverneurswahl im Juli 2012 zurückziehen zu wollen, erklärte Yamamoto im März 2012 seine Kandidatur für die Nachfolge. Er kandidierte mit Unterstützung Niis und der Präfekturverbände von LDP und Kōmeitō. Wichtigster der drei Gegenkandidaten war der von der Midori no Mirai unterstützte Energieforscher Tetsunari Iida, der seinen Wahlkampf auf die nationale energiepolitische Debatte über die Zukunft der Kernkraft konzentrierte – in der Stadt Kaminoseki im Landkreis Kumage im Südosten der Präfektur plant Chūgoku Denryoku ein neues Kernkraftwerk mit zwei Reaktoren, das schon seit Jahrzehnten heftig umstritten war; dennoch wurde 2009 mit Landgewinnungs- und anderen vorbereitenden Maßnahmen für den Bau begonnen. Im Wahlkampf änderte Yamamoto seine Position zum Kraftwerk Kaminoseki: Hatte er vorher für eine Fortsetzung der nach dem Großen Ostjapanischen Erdbeben unterbrochenen Arbeiten plädiert, schlug er nun ein „Einfrieren“ vor, bis die Zentralregierung eine neue Energiepolitik formuliert habe. Gouverneur Nii hatte bereits angekündigt, die im Oktober 2012 auslaufende Genehmigung zunächst nicht zu verlängern. Ein weiteres Wahlkampfthema war die vom Pentagon beschlossene Stationierung von „Osprey“-Kipprotorflugzeugen in Iwakuni, die wegen Sicherheitsbedenken umstritten ist. Yamamoto sprach sich im Wahlkampf gegen einen Einsatz der Maschinen aus, solange die Sicherheitsbedenken nicht ausgeräumt sind. Bei deutlich gestiegener Wahlbeteiligung setzte sich Yamamoto mit rund 48 % der Stimmen gegenüber 35 % für Iida durch. Er trat das Gouverneursamt am 22. August 2012 an. Im Oktober 2013 wurde Yamamoto ins Krankenhaus eingeliefert und reichte am 9. Januar 2014 im Krankenhaus seinen Rücktritt bei Präfekturparlamentspräsident Shungaku Yanai ein. Der Rücktritt wurde mit der Annahme durch das Präfekturparlament am 14. Januar 2014 wirksam. Yamamoto verstarb am 15. März 2014 an Lungenkrebs.
Mizuko Masuda (japanisch 増田 みず子, Masuda Mizuko; * 13. November 1948 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische…Mizuko Masuda (japanisch 増田 みず子, Masuda Mizuko; * 13. November 1948 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische Schriftstellerin. Masuda studierte an der Universität für Landwirtschaft und Technologie Tokio (Tōkyō nōkō daigaku), wo sie 1973 einen Abschluss auf dem Gebiet der Pflanzenimmunologie erhielt. Bis 1980 unterrichtete sie im Fachbereich Biochemie der Medizinischen Fakultät an der Nihon-Universität. Bereits ihre erste Erzählung Shigo no kankei (死後の関係, 1977) wurde für den Preis für neue Autoren der Zeitschrift Shinchō nominiert. Bis 1983 erhielt sie sechs Nominierungen für den Akutagawa-Preis. Sie wurde mit dem Noma-Literaturpreis für Jiyū jikan (1985), dem Izumi-Kyōka-Literaturpreis für Single Cell (1986) und dem Itō-Sei-Literaturpreis für Tsukuyomi (2001) ausgezeichnet.
Hideo Tanaka (japanisch 田中 秀男, Tanaka Hideo; * 12. November 1948 in Ōmi, Präfektur Niigata; † 25. April 2019), bekannt…Hideo Tanaka (japanisch 田中 秀男, Tanaka Hideo; * 12. November 1948 in Ōmi, Präfektur Niigata; † 25. April 2019), bekannt unter seinem Ringnamen Kurohimeyama Hideo (黒姫山 秀男), war ein japanischer Sumōringer. Er machte sein professionelles Debüt im März 1964 und erreichte im Juli 1969 erstmals die oberste Spitzenklasse. Nachdem er im November 1969 in die oberste Liga befördert worden war, kämpfte er dort für 71 aufeinanderfolgende Turniere und 1065 Spiele, ohne einen einzigen Kampf zu verpassen. Sein höchster Rang war Sekiwake. Er machte 18 Auftritte in den unteren Sanyaku-Rängen (Sekiwake oder Komusubi), aber ungewöhnlich für jemanden mit diesem Erfolg, der niemals eine Turniermeisterschaft (Yusho) in irgendeiner Division gewann. Er ging im Januar 1982 in den Ruhestand und wurde Ältester (Toshiyori) in dem Japanischen Sumōverband. Er erreichte das obligatorische Rentenalter von 65 Jahren und verließ den Sumōverband im November 2013. Sein Enkel Toranosuke trat im Mai 2018 in den Sakaigawa-Stall ein und kämpft als Tanakayama. Hideo starb am 25. April 2019 im Alter von 70 Jahren an einer Lungenentzündung.
Shigesato Itoi (japanisch 糸井 重里 Itoi Shigesato; * 10. November 1948 in Maebashi) ist ein japanischer Texter, Essayist…Shigesato Itoi (japanisch 糸井 重里 Itoi Shigesato; * 10. November 1948 in Maebashi) ist ein japanischer Texter, Essayist, Lyriker, Spieleentwickler und Schauspieler. Itoi ist Chefredakteur seiner Website und seines Unternehmens Hobo Nikkan Itoi Shinbun („Almost Daily Itoi Newspaper“). Außerhalb Japans ist er vor allem für seine Arbeit an der Mother/EarthBound-Reihe von Nintendo sowie für sein selbstbetiteltes Bass-Fishing-Videospiel bekannt.
Kōichi Hirata (jap. 平田 耕一 Hirata Kōichi; * 9. November 1948) ist ein ehemaliger japanischer Politiker und war Mitglied…Kōichi Hirata (jap. 平田 耕一 Hirata Kōichi; * 9. November 1948) ist ein ehemaliger japanischer Politiker und war Mitglied beider Kammern der Nationalversammlung, zuletzt als Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (Tsushima-Faktion). Von 2003 bis 2009 war er Mitglied des Shūgiin (Abgeordnetenhaus), dem Unterhaus der nationalen Legislative. Der in Yokkaichi, Präfektur Mie, geborene Absolvent der Keio-Universität wurde 1995 in Mie zum ersten Mal als Unabhängiger in das Sangiin (Rätehaus)gewählt, das Oberhaus der Nationalversammlung. Nachdem im Jahr 2000 für einen geplanten Kammerwechsel zurückgetreten war, unterlag er bei der Unterhauswahl 2000 als LDP-Kandidat aber im 3. Wahlkreis der Präfektur Mie dem Demokraten Katsuya Okada. Den Wahlkreis verlor er auch bei den Wahlen 2003, 2005 und 2009 klar an Okada, gewann aber 2003 und 2005 einen LDP-Sitz im Verhältniswahlblock Tōkai und blieb bis 2009 Abgeordneter. Von 2004 bis 2005 (umgebildetes 2. und 3. Kabinett Koizumi) war Hirata „parlamentarischer Sekretär“ (daijin-seimukan) im Ministerium für Wirtschaft & Industrie, von 2008 bis 2009 (Kabinett Asō) „Vizeminister“ (fuku-daijin) im Finanzministerium. Bei der Rätehauswahl 2010 kandidierte Hirata für die LDP im landesweiten Verhältniswahlwahlkreis (hirei-ku), verpasste aber mit weniger als 48.000 Stimmen einen Sitz deutlich (Der letzte gewählte LDP-Kandidat Kiyomi Akaishi erhielt über 108.000 Stimmen). Er erklärte anschließend seinen Rückzug aus der Politik.
Akira Emoto (japanisch 柄本 明 Emoto Akira; geboren am 3. November 1948 in Chūō (ugs. Tokio), Tokio) ist ein japanischer…Akira Emoto (japanisch 柄本 明 Emoto Akira; geboren am 3. November 1948 in Chūō (ugs. Tokio), Tokio) ist ein japanischer Schauspieler, der auf eine lange Fernseh- und Filmkarriere zurückblicken kann und in zahlreichen japanischen und auch international bekannten Filmen mitspielte.
Tetsurō Nariyama (jap. 成山哲郎, Nariyama Tetsurō; * 21. November 1947) ist ein japanischer Aikidō-Lehrer, technischer…Tetsurō Nariyama (jap. 成山哲郎, Nariyama Tetsurō; * 21. November 1947) ist ein japanischer Aikidō-Lehrer, technischer Leiter der Japan Aikido Association (JAA) und Haupttrainer (Shihan) des Shōdōkan Honbu Dōjō in Osaka, Japan. Er erhielt diese Position direkt von dem Begründer dieser Stilrichtung Tomiki Kenji.
Toshiko Kowada (jap. 小和田 敏子, Kowada Toshiko; * 1949), verheiratete Takeuchi (竹内), ist eine ehemalige japanische…Toshiko Kowada (jap. 小和田 敏子, Kowada Toshiko; * 1949), verheiratete Takeuchi (竹内), ist eine ehemalige japanische Tischtennisspielerin. Sie wurde 1969 Weltmeisterin im Einzel.
Yūichirō Itō (jap. 伊藤 祐一郎, Itō Yūichirō; * 17. November 1947 in Izumi, Präfektur Kagoshima) ist ein parteiloser…Yūichirō Itō (jap. 伊藤 祐一郎, Itō Yūichirō; * 17. November 1947 in Izumi, Präfektur Kagoshima) ist ein parteiloser japanischer Politiker und war von 2004 bis 2016 Gouverneur von Kagoshima.
Norihisa Satake (jap. 佐竹 敬久 Satake Norihisa; * 15. November 1947 in Kakunodate, Landkreis Semboku (heute: Stadt…Norihisa Satake (jap. 佐竹 敬久 Satake Norihisa; * 15. November 1947 in Kakunodate, Landkreis Semboku (heute: Stadt Semboku), Präfektur Akita) ist ein parteiloser japanischer Politiker und war von 2009 bis 2025 für vier Amtszeiten Gouverneur von Akita. Satake, Absolvent der Universität Tōhoku, war ab 1972 Beamter in der Präfekturverwaltung. 1997 verließ er die Beamtenlaufbahn, um seinen Wechsel in die Politik vorzubereiten. Von 2001 wurde Satake für die erste von zwei vierjährigen Amtszeiten als Bürgermeister der Stadt Akita gewählt. Ab 2007 saß er der „Nationalen Bürgermeisterkonferenz“ (zenkoku shichōkai) vor. Fünf Monate vor Ablauf seines Mandats trat er im Februar 2009 zurück. Seine Kandidatur als Unabhängiger bei der Gouverneurswahl am 12. April 2009 wurde von der LDP Akita, aber auch von den Sozialdemokraten und Gewerkschaftsvertretern unterstützt. Er gewann mit über 50.000 Stimmen Vorsprung vor Hiroshi Kawaguchi, der von den Demokraten unterstützt wurde, und zwei weiteren Kandidaten. Die Wahl galt nach dem Korruptionsskandal um den demokratischen Parteivorsitzenden Ichirō Ozawa im März 2009 auch als Stimmungstest für die Shūgiin-Wahl 2009, in der Ozawa den unpopulären Premierminister Tarō Asō herausfordern will. Satake übernahm das Gouverneursamt am 20. April 2009 von Amtsvorgänger Sukeshiro Terata. Die Präfekturbehörde ließ am 23. Juli 2012 verlauten, dass Norihisa Satake dem russischen Präsidenten Wladimir Putin einen Akita aus Dankbarkeit für den von Russland nach dem Großen Ostjapanischen Erdbeben 2011 geleisteten Beistand und Unterstützung schenken werde. Der am 24. April 2012 geborene Welpe ist weiblich und hat dichte rote Haare. Am 26. Juli 2012 reiste der Hund nach Moskau ab. Wladimir Putin hat selbst den Namen Yumi (japanisch 夢, Traum) für den Akita erkoren. Als Gegengeschenk empfing der Gouverneur von Akita einen sibirischen Kater. Der Kater wurde am 5. Februar 2013 in Gegenwart des russischen Botschafters Afanasjew dem Gouverneur dargereicht. Norihisa Satake hat dem Kater den Namen ミール, Mīru (abgeleitet von russisch мир, Friede) vergeben und wird ihn neben 7 anderen Katzen aufziehen. Der Gouverneur erklärte, dass für die Erfüllung unserer Träume (japanisch 夢, Yume) Friede (russisch мир) unentbehrlich sei. Mīru wog im Februar 2013 4 kg und war 50 cm groß. 2013 wurde Satake mangels Gegenkandidat ohne Abstimmung, 2017 gegen Vorgänger Terata mit Zweidrittelmehrheit wiedergewählt. Bei der Wahl 2021 forderte ihn der ehemalige Nationalabgeordnete Toshihide Muraoka (LDP, Ishin, DFP etc., später DVP) heraus, aber Satake setzte sich mit knapp unter 50 % der Stimmen gegen Muraoka (41 %) durch. Zur Gouverneurswahl 2025 trat Satake nicht mehr an. Sein Vizegouverneur seit 2021, Kazumi Saruta, unterlag dem bisherigen LDP-Präfekturparlamentsabgeordneten Kenta Suzuki, der Satake am 20. April 2025 ablöste.
Jirō Kawasaki (jap. 川崎 二郎 Kawasaki Jirō; * 15. November 1947 in Iga, Präfektur Mie) ist ein japanischer Politiker der…Jirō Kawasaki (jap. 川崎 二郎 Kawasaki Jirō; * 15. November 1947 in Iga, Präfektur Mie) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), ehemaliger Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus der Kokkai, und ehemaliger Verkehrs- und Sozialminister. Innerparteilich gehörte er zuletzt zur Tanigaki-Gruppe (vormals Tanigaki-Faktion). Kawasaki arbeitete nach seinem Studienabschluss an der Keiō-Universität zunächst für Matsushita Denki Sangyō (Panasonic). Bei der Shūgiin-Wahl 1979 kandidierte er im Fünfmandatswahlkreis Mie 1 für den Sitz seines im Vorjahr verstorbenen Vaters, erhielt aber nur den sechsthöchsten Stimmenanteil. Bei den Neuwahlen 1980 erreichte er Platz drei und zog ins Shūgiin ein. 1983 erneut abgewählt wurde er ab 1986 insgesamt elfmal wiedergewählt, ab 1996 im neu geschaffenen Einzelwahlkreis Mie 1; 1996 und 2009 konnte er allerdings nur über den Verhältniswahlblock Tōkai einen Sitz im Shūgiin behaupten. Zur Wahl 2017 verlor Mie einen Wahlkreis und Kawasaki wechselte in den neu zugeschnittenen Wahlkreis Mie 2; er unterlag Masaharu Nakagawa, gewann aber mit einer relativ knappen Niederlage einen LDP-Sitz bei der Verhältniswahl Tōkai. 1990 erhielt Kawasaki als parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) im Postministerium erstmals einen Regierungsposten, in den 1990er Jahren übernahm er unter anderem als stellvertretender Vorsitzender des Komitees für Parlamentsangelegenheiten und Vorsitzender des Ausschusses für regionale Verwaltung (chiho gyōsei) vermehrt Führungspositionen in Partei und Parlament. 1998 wurde er im Kabinett Obuchi erstmals Minister und übernahm das Verkehrsministerium, ab 1999 auch die Behörde für die Entwicklung Hokkaidōs. Während der „Katō-Rebellion“ im Jahr 2000 gehörte er zu den Anhängern Kōichi Katōs und enthielt sich bei dem Misstrauensvotum gegen den Parteivorsitzenden-Premierminister Yoshirō Mori. Moris Nachfolger Koizumi berief Kawasaki 2005 als Minister für Gesundheit, Arbeit und Soziales in sein 3. Kabinett. In dieser Funktion nahm er unter anderem an den Rindfleischgesprächen mit den Vereinigten Staaten über die Aufhebung des Importverbotes für US-Rindfleisch teil, das nach den dortigen BSE-Fällen 2003 verhängt worden und 2005 nur vorübergehend aufgehoben worden war. Nach dem LDP-Machtverlust 2009 berief der neue Parteivorsitzende Sadakazu Tanigaki Kawasaki als Vorsitzender des Komitees für Parlamentsangelegenheiten in die Parteiführung. Im September 2010 wurde er durch Ichirō Aisawa abgelöst. Zur Shūgiin-Wahl 2021 trat Kawasaki nicht mehr an.
Yutaka Fukumoto (福本 豊, Fukumoto Yutaka, * 7. November 1947 in Osaka) ist ein ehemaliger japanischer…Yutaka Fukumoto (福本 豊, Fukumoto Yutaka, * 7. November 1947 in Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Profibaseballspieler in der Nippon Professional Baseball. Als aggressiver Lead-Off-Spieler und defensiver Centerfielder hält er die japanischen Karriererekorde für Triples und Stolen Bases. Außerdem hat er mit 43 Home Runs, mehr Lead-Off-Home Runs als jeder andere Spieler in der japanischen Geschichte erzielt. Im Jahr 2002 (Heisei 14) wurde Fukumoto in die japanische Baseball Hall of Fame aufgenommen.
Mieko Kanai (japanisch 金井 美恵子, Kanai Mieko; * 3. November 1947 in Takasaki) ist eine japanische Schriftstellerin. Kanai…Mieko Kanai (japanisch 金井 美恵子, Kanai Mieko; * 3. November 1947 in Takasaki) ist eine japanische Schriftstellerin. Kanai begann nach dem Besuch der „Mädchenoberschule Takasaki der Präfektur Gunma“ (群馬県立高崎女子高等学校, engl. Girls’ High School ihrer Heimatstadt) 1966 Gedichte und Kurzgeschichten zu schreiben und wurde 1967 mit der Geschichte Ai no seikatsu (愛の生活, „Liebesleben“), die im selben Jahr in der Literaturzeitschrift Tembō erschien, für den Dazai-Osamu-Preis nominiert. Im Folgejahr erschienen die von der Kritik gelobten Geschichten Shizen no kodomo (自然の子供, „Naturkind“) und Eonta (エオンタ), und Kanai erhielt für ihre lyrischen Werke den Gendaishi-Techō-Preis. Ihren ersten Gedichtband veröffentlichte sie 1971 unter dem Titel Madamu Juju no ie (マダム・ジュジュの家, „Das Haus der Madame Juju“). 1970 wurde Kanais Erzählung Yume no jikan (夢の時間, „Zeit der Träume“) für den Akutagawa-Preis nominiert. Für den Erzählband Puraton-teki ren’ai (プラトン的恋愛, „Platonische Liebe“, 1979) erhielt sie den Izumi-Kyōka-Literaturpreis. 1985 erschien ihr erster Roman Bunshō kyōshitsu (文章教室, „Schreibkurs“). Für Tama-ya (タマや, „Die Katze Tama“, 1987) wurde Kanai mit dem Frauenliteraturpreis ausgezeichnet. In deutscher Übersetzung liegt beim Suhrkamp Verlag der im japanischen Original 1997 erschienene Titel "Leichter Schwindel" (Karui memai) vor. Wie sie im Nachwort schreibt, hat sich die Autorin beim Verfassen der acht kürzeren Texte von der Devise leiten lassen, nicht den „schweren Wahnsinn“ zu schildern, in den Hausfrauen durch ihr monotones, fremdbestimmtes Leben für Mann und Kinder verfallen können, "sondern sich ausschließlich den ersten Irritationen zu Beginn einer tiefergreifenden Dissoziationsphase zu widmen". (Lisette Gebhardt) Kanais Suburbia-Notizen schildern die einengende Routine der Hausfrau, die wenig Zeit für persönliche Interessen hat: "Verpflichtungen wie Kochen, Waschen und Putzen, lästige soziale Interaktionen sowie nicht zuletzt die oft unangenehme Anwesenheit des Ehepartners bilden die Basis für ein nachhaltiges Boreout oder sogar für latent aggressive Tendenzen."
Kazuhiro Ninomiya (jap. 二宮和弘, Ninomiya Kazuhiro; * 28. November 1946 in Fukuoka; † 4. Mai 2026 ebenda) war ein…Kazuhiro Ninomiya (jap. 二宮和弘, Ninomiya Kazuhiro; * 28. November 1946 in Fukuoka; † 4. Mai 2026 ebenda) war ein japanischer Judoka. Er gewann eine olympische Goldmedaille und einen Weltmeistertitel. Der 1,90 m große Ninomiya kämpfte in großen Turnieren meist in der offenen Klasse. Bei der Universiade 1967 in Tokio siegte er in der Klasse bis 93 kg. Drei Jahre später wurde Ninomiya Asienmeister im Schwergewicht. Bei den Weltmeisterschaften 1973 in Lausanne gewann er den Titel in der offenen Klasse durch einen Finalsieg über seinen Landsmann Haruki Uemura. Zwei Jahre später standen sich die beiden im Finale der Weltmeisterschaften 1975 in Wien erneut gegenüber, diesmal gewann Uemura. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal trat Uemura in der offenen Klasse an, Kazuhiro Ninomiya startete in der Klasse bis 93 kg. Für seine ersten beiden Kämpfe gegen Fahed Salem aus Kuwait und An Ung-nam aus Nordkorea benötigte Ninomiya zusammen 1:42 Minuten. Das Viertelfinale gegen Dietmar Lorenz aus der DDR ging über die volle Distanz, Ninomiya gewann mit waza-ari. Im Halbfinale besiegte der Japaner Jürg Röthlisberger aus der Schweiz nach 57 Sekunden. Das Finale zwischen Ninomiya und Ramas Charschiladse aus der Sowjetunion ging über die volle Kampfzeit, Ninomiya gewann durch waza-ari. Ninomiyas letztes großes Turnier war 1978 der Jigoro Kano Cup in Tokio. Ninomiya unterlag Dietmar Lorenz im Halbschwergewichtsfinale, in allen anderen Gewichtsklassen siegten vor einheimischem Publikum japanische Judokas.
Minoru Kobata (jap. 小畑 穣, Kobata Minoru; * 24. November 1946 in Urawa (heute: Saitama)) ist ein ehemaliger japanischer…Minoru Kobata (jap. 小畑 穣, Kobata Minoru; * 24. November 1946 in Urawa (heute: Saitama)) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Terunobu Fujimori (藤森 照信 Fujimori Terunobu; * 21. November 1946 in Miyagawa-mura, Suwa-gun (heute Chino-shi), Nagano)…Terunobu Fujimori (藤森 照信 Fujimori Terunobu; * 21. November 1946 in Miyagawa-mura, Suwa-gun (heute Chino-shi), Nagano) ist ein japanischer Architekt und Architekturtheoretiker. Seine Bauten sind oftmals aus natürlichen Materialien und unter Zuhilfenahme traditioneller Techniken gefertigt. Er benutzt eine eigensinnige Formensprache. Die Gebäudeentwürfe reagieren auf die umgebende Landschaft. Bekannt ist er in Europa vor allem für seine Teehäuser.
Naoki Inose (jap. 猪瀬 直樹 Inose Naoki; * 20. November 1946 in Iiyama, Präfektur Nagano) ist ein japanischer Publizist und…Naoki Inose (jap. 猪瀬 直樹 Inose Naoki; * 20. November 1946 in Iiyama, Präfektur Nagano) ist ein japanischer Publizist und Politiker (parteilos→Nippon Ishin no Kai) und Verhältniswahlabgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des Nationalparlaments. Von 2012 bis 2013 war er Gouverneur der Präfektur Tokio. Inose absolvierte ein Studium an der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Shinshū-Universität in Matsumoto. Als Student kam er in der Studentenbewegung der 1960er Jahre mit der „Neuen Linken“ (shin-sayoku) in Berührung und führte 1969 die lokale Sektion der Zenkyōtō (全共闘), die ein Hauptakteur des studentischen Protests der ausgehenden 1960er Jahre war – nach der Organisation manchmal auch als Zenkyōtō-Aufstand, Generation Zenkyōtō u. ä. bezeichnet. Nach seinem Abschluss zog er in die Hauptstadt, heiratete, arbeitete für einen Verlag und absolvierte das Graduiertenkolleg der Meiji-Universität. In den 1980er Jahren begann er zu schreiben, auf sein Debüt 1983 folgten zahlreiche Veröffentlichungen, vor allem zur modernen Gesellschaft und jüngeren Geschichte Japans. In direkten Kontakt mit der Politik kam er 2001, als er Mitglied eines Beratungsgremiums des Kabinetts Koizumi zur Verwaltungsreform wurde, 2002 eines Ausschusses zur Förderung der Privatisierung der vier öffentlichen Straßenbetreiber (dōro kankei yon-kōdan), dem er bis 2005 angehörte. Gleichzeitig lehrte er als Gastprofessor an der Universität Tokio, ab 2006 als außerordentlicher Professor an der Tōkyō Kōgyō Daigaku. 2007 wurde er Mitglied einer Kommission, die den Premierminister zu Reformen zur Dezentralisierung berät. Im Juni 2007 berief ihn Tokios Gouverneur Shintarō Ishihara kurz nach seiner Wiederwahl im April als einen der vier Vizegouverneure Tokios. Als Ishihara im Oktober 2012 zurücktrat, wurde Inose geschäftsführender Gouverneur, bis er selbst seine Kandidatur bei der bevorstehenden Neuwahl im Dezember 2012 erklärte. Seine Kandidatur wurde von Ishihara und den Mitte-rechts-Parteien unterstützt; gegen den Links-gestützten Kenji Utsunomiya und sieben weitere Konkurrenten setzte sich Inose mit Zweidrittelmehrheit und einem absoluten Stimmenrekord von über 4,3 Millionen Stimmen durch. Er trat das Amt sofort an. Im Dezember 2013 kündigte Inose im Spendenskandal um die Krankenhausgruppe Tokushūkai der Familie des Shūgiin-Abgeordneten Takeshi Tokuda seinen Rücktritt an. Im Zuge des Skandals wurden wegen Verstoß gegen das Wahlgesetz zu öffentlichen Ämtern seine Bürgerrechte für fünf Jahre eingeschränkt. Von 2015 bis 2022 war Inose als „Sonderberater“ (tokubetsu komon) für Präfektur und Stadt Osaka tätig, die beide von der Ishin no Kai regiert werden. Für die Nippon Ishin no Kai trat Inose bei der Sangiin-Wahl 2022 im landesweiten Verhältniswahlwahlkreis an, erhielt 44.211 Stimmen und damit den fünften Platz auf der Liste, was bei acht Ishin-Sitzen insgesamt den Einzug ins Nationalparlament bedeutete.
Tetsurō Yano (jap. 矢野 哲朗, Yano Tetsurō; * 6. November 1946 in Utsunomiya, Präfektur Tochigi) ist ein japanischer…Tetsurō Yano (jap. 矢野 哲朗, Yano Tetsurō; * 6. November 1946 in Utsunomiya, Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Politiker der Shintō Kaikaku, ehemaliger Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus, für Tochigi und ehemaliger Staatssekretär. Yano schloss 1970 sein Studium der Politikwissenschaften an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Keiō-Universität ab. Anschließend wurde er Angestellter bei Sankyō Bussan 1983 wurde er für die erste von drei Legislaturperioden ins Präfekturparlament Tochigi gewählt. Bei der Sangiin-Wahl 1992 wechselte Yano in die nationale Politik und erhielt als Kandidat der Liberaldemokratischen Partei (LDP) in Tochigi (bis 2004: zwei Mandate) den zweithöchsten Stimmenanteil. Er wurde 1998 und 2004 wiedergewählt. In der LDP gehörte er zuletzt zur Ibuki-Faktion. In den 1990er Jahren war Yano unter anderem parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) in der Verteidigungsbehörde und im Landwirtschaftsministerium. 1999 übernahm er im Sangiin den Vorsitz des Auswärtigen und Verteidigungsausschuss. 2002 wurde er im Kabinett Koizumi Staatssekretär (fuku-daijin, „Vizeminister“) im Außenministerium. Im April 2010 verließ Yano gleichzeitig mit dem ehemaligen Sozialminister Yōichi Masuzoe die LDP. Gemeinsam mit Mitgliedern des Kaikaku Club gründeten sie für die Sangiin-Wahl 2010, bei der Yano selbst nicht als Kandidat antrat, die Shintō Kaikaku unter Masuzoes Vorsitz. Yano ist stellvertretender Vorsitzender der Partei.
Isamu Sonoda (jap. 園田勇, Sonoda, Isamu; * 4. November 1946 in Yanagawa; † 16. Juli 2026) war ein japanischer Judoka. Er…Isamu Sonoda (jap. 園田勇, Sonoda, Isamu; * 4. November 1946 in Yanagawa; † 16. Juli 2026) war ein japanischer Judoka. Er war der dritte Judo-Olympiasieger im Mittelgewicht.
Wataru Takeshita (jap. 竹下 亘, Takeshita Wataru; * 3. November 1946 in Kakeya (heute: Unnan), Präfektur Shimane; † 17.…Wataru Takeshita (jap. 竹下 亘, Takeshita Wataru; * 3. November 1946 in Kakeya (heute: Unnan), Präfektur Shimane; † 17. September 2021) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Shimane 2 und Wiederaufbauminister. Innerhalb der LDP führte er die Takeshita-Faktion.
Yūko Shimizu (jap. 清水 侑子, Shimizu Yūko; * 1. November 1946 in der Präfektur Chiba) ist eine japanische Designerin und…Yūko Shimizu (jap. 清水 侑子, Shimizu Yūko; * 1. November 1946 in der Präfektur Chiba) ist eine japanische Designerin und Schöpferin von Hello Kitty. Shimizu, die ursprünglich Lehrerin werden wollte, ging nach dem Abschluss an der renommierten Musashino Art University zu Sanrio und entwarf zunächst eine Zeitlang verschiedene Früchte. Als Firmenchef Shintarō Tsuji seinen Designern den Auftrag gab, Tierfiguren zu entwickeln, entschied sie sich für eine Katze, besonders inspiriert von den Katzen in Alice hinter den Spiegeln und Alice im Wunderland von Lewis Carroll. Shimizu experimentierte mit ihren Entwürfen, drehte die Katze zunächst auf die Seite, um ihr Profil zu zeigen, dann wieder in die Frontalansicht. Nach einiger Zeit des Rumbastelns war Hello Kitty fertig: ein weißer Kopf doppelt so groß wie der Körper, kein Mund, gelbe Nase, sechs Schnurrhaare, zwei Pünktchen als Augen, die den Betrachter frontal anstarren, dazu ein blauer Overall und ein leicht schief sitzendes rotes Schleifchen auf dem Kopf. Tsuji fand den Entwurf „nicht schlecht“, hätte sich aber nie träumen lassen, dass diese Katze einst Sanrios wichtigste Figur werden würde. Shimizu wollte eine Geschichte rund um Hello Kitty entwickeln, um der Figur eine persönliche Note zu geben, und gab ihr mit Kitty White einen „persönlichen“ Namen. Der Name „Kitty“ kommt von einem Kätzchen in Carrolls Alice hinter den Spiegeln, mit dem Alice Anfang des Buches spielt. Bei Sanrio schuf Shimizu auch Happiness Balloon, Koro-chan und Honey-chan. 1976 verließ sie Sanrio und arbeitet seitdem freischaffend. Sie erschuf danach unter anderem auch die Figuren Angel Cat Sugar und Rebecca Bonbon, veröffentlichte aber auch einige Bilderbücher.
Masahiro Ishii (jap. 石井 正弘 Ishii Masahiro; * 29. November 1945 im Jōtō-gun (heute Okayama-shi), Okayama-ken) ist ein…Masahiro Ishii (jap. 石井 正弘 Ishii Masahiro; * 29. November 1945 im Jōtō-gun (heute Okayama-shi), Okayama-ken) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und war von 2013 bis 2025 Abgeordneter im Oberhaus für Okayama. Von 1996 bis 2012 war er Gouverneur von Okayama. Ishii schloss 1969 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio ab und wurde anschließend Beamter im Bauministerium. 1996 beendete er seine Beamtenlaufbahn und wandte sich der Politik zu, als sich in seiner Heimatpräfektur Okayama Gouverneur Shirō Nagano nach 24 Jahren aus dem Amt zurückzog. Bei der Gouverneurswahl im Oktober 1996 hatte Ishii die Unterstützung der Liberaldemokratischen Partei. Wichtigster Gegenkandidat war der NFP-gestützte ehemalige nationale Abgeordnete Satsuki Eda, außerdem kandidierten ein Kommunist und der nationalistische Unabhängige Kiyoshi Tsujiyama, der später als „Dauerkandidat“ noch bei zahlreichen Präfektur- und Kommunalwahlen antrat. Bei einer relativ hohen Wahlbeteiligung von 62 Prozent erhielt Ishii nicht ganz 6.000 Stimmen (0,6 % Anteil) mehr als sein Konkurrent Eda. Seither wurde er dreimal mit breiter Unterstützung aus den großen Parteien jeweils gegen nur einen KPJ-gestützten Herausforderer wiedergewählt. Zur Gouverneurswahl 2012 zog er sich zurück, zu seinem Nachfolger wurde Ryūta Ibaragi gewählt. Bei der Oberhauswahl 2013 kandidierte Ishii in Okayama (ein Mandat pro Wahl) für die LDP mit Kōmeitō-Unterstützung. Mit 65,5 % der Stimmen setzte er sich deutlich gegen den ehemaligen Unterhausabgeordneten Takashi Takai (parteilos mit Unterstützung von DPJ, SDP und Midori no Kaze), der 24,1 % der Stimmen erhielt, und zwei weitere Kandidaten durch. 2019 wurde er mit knapp 60 % der Stimmen wiedergewählt. Im Oberhaus saß er 2016 dem Rechnungsausschuss, von 2018 bis 2019 dem Kabinettsausschuss vor. Für die Kabinette Kishida I & II war er von 2021 bis 2022 Vizeminister im Kabinettsamt und dem Ministerium für Wirtschaft und Industrie. Zur Wahl 2025 trat Ishii nicht mehr an und zog sich aus der Politik zurück.
Hirofumi Nakasone (jap. 中曽根 弘文, Nakasone Hirofumi; * 28. November 1945 in Takasaki, Präfektur Gunma) ist ein…Hirofumi Nakasone (jap. 中曽根 弘文, Nakasone Hirofumi; * 28. November 1945 in Takasaki, Präfektur Gunma) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter des Sangiin, dem Oberhaus, und war von September 2008 bis September 2009 Außenminister seines Landes. Innerhalb der LDP gehört er der Ibuki-Faktion an.
Nobutada „Gary“ Saji (japanisch 佐治 信忠, Saji Nobutada; * 25. November 1945) ist ein japanischer Unternehmer. Er ist…Nobutada „Gary“ Saji (japanisch 佐治 信忠, Saji Nobutada; * 25. November 1945) ist ein japanischer Unternehmer. Er ist zusammen mit Takeshi Niinami Co-Chief Executive Officer von Suntory Holdings KK, der Dachgesellschaft des drittgrößten Spirituosenkonzern der Welt, der Marken wie Jim Beam und Maker’s Mark herstellt, aber auch Bierbrauer und Lebensmittelhersteller ist. Suntory kaufte U.S. Beam, den Hersteller von Jim Beam und Maker’s Mark Bourbon, im Jahr 2014 für 16 Milliarden US-Dollar.
Masaru Hashimoto (jap. 橋本 昌, Hashimoto Masaru; * 19. November 1945 in Tōkai, Naka-gun, Präfektur Ibaraki) ist ein…Masaru Hashimoto (jap. 橋本 昌, Hashimoto Masaru; * 19. November 1945 in Tōkai, Naka-gun, Präfektur Ibaraki) ist ein japanischer Politiker und diente als Gouverneur der Präfektur Ibaraki von 1993 bis 2017. Hashimoto studierte Rechtswissenschaften an der Universität Tokio. Nach seinem Abschluss 1969 wurde er Beamter im Innenministerium. Zeitweise arbeitete er auch für die Behörde für Staatsland sowie die Feuer- und Katastrophenschutzbehörde. 1993 verließ Hashimoto das Ministerium, um für das Gouverneursamt zu kandidieren, nachdem der seit 1975 amtierende Gouverneur Takeuchi Fujio wegen des „Zenekon-Korruptionsskandals“ zurückgetreten war. Mit Unterstützung von LDP, Erneuerungspartei, Neuer Japan-Partei und Neuer Partei Sakigake gewann er die Wahl am 26. September 1993. Er wurde seither fünfmal wiedergewählt, zuletzt am 8. September 2013. Am 27. August 2017 unterlag er jedoch dem von LDP und Kōmeitō unterstützten Kandidaten Kazuhiko Ōigawa, einen ehemaligen MITI-Beamten und IT-Manager. Umstritten war 2000 Hashimotos Zustimmung zur geplanten Wiederaufnahme des Betriebs der in seinem Heimatort Tōkai gelegenen Wiederaufbereitungsanlage in der es 1997 gebrannt hatte. Die Inbetriebnahme war bereits mehrfach verschoben worden, nachdem es 1999 in einer Brennstoffverarbeitungsanlage in Tōkai zum Nuklearunfall von Tōkaimura gekommen war.
Masahiro Hasemi (jap. 長谷見 昌弘, Hasemi Masahiro; * 13. November 1945 in Ōme, Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger…Masahiro Hasemi (jap. 長谷見 昌弘, Hasemi Masahiro; * 13. November 1945 in Ōme, Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Automobilrennfahrer.
Shōzaburō Jimi (jap. 自見 庄三郎, Jimi Shōzaburō; * 5. November 1945 in Kokura (heute: Kitakyūshū), Präfektur Fukuoka) ist…Shōzaburō Jimi (jap. 自見 庄三郎, Jimi Shōzaburō; * 5. November 1945 in Kokura (heute: Kitakyūshū), Präfektur Fukuoka) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Von 1983 bis 2005 und von 2007 bis 2013 war er Abgeordneter im Nationalparlament, zunächst im Abgeordnetenhaus (Unterhaus), dann im Rätehaus (Oberhaus). In den Kabinetten Kan und Noda war er von 2010 bis 2012 Minister für den Finanzsektor und die Reform des Postwesens. Von 2012 bis 2013 war er Vorsitzender der Neuen Volkspartei. Jimi schloss 1970 sein Medizinstudium an der Kyūshū-Universität ab, anschließend absolvierte er dort ein Aufbaustudium als medizinischer Forscher und erwarb den Doktorgrad. Nach einem 1980 begonnenen Forschungsaufenthalt an der Harvard School of Public Health, kehrte er 1982 als Dozent an die Universität Kyūshū zurück. Bei der Wahl im Dezember 1983 zum Shūgiin, dem Unterhaus, kandidierte Jimi selbst und wurde im SNTV-Viermandatswahlkreis Fukuoka 4 für die Liberaldemokratische Partei (LDP) mit dem dritthöchsten Stimmenanteil erstmals gewählt. In der LDP schloss er sich der Nakasone-Faktion des damals amtierenden Premiers Yasuhiro Nakasone an. Für das Shūgiin wurde danach sechs Mal in Folge wiedergewählt, ab 1996 im Einzelwahlkreis Fukuoka 10. Ab Ende der 1980er Jahre erhielt Jimi Führungspositionen in der Partei und in mehreren Kabinetten: 1989 war er parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) in der Landbehörde, 1990 im MITI. 1995 übernahm er den Vorsitz im Kommunikationsausschuss des Shūgiin, später im selben Jahr den stellvertretenden Vorsitz des Politikforschungsrates der LDP. Ein Jahr später war er stellvertretender Generalsekretär. Premierminister Ryūtarō Hashimoto berief ihn 1997 als Postminister in sein zweites Kabinett. Während des innerparteilichen Streits um die japanische Staatspost 2005 gehörte Jimi zu den sogenannten „Rebellen“, den Gegnern der vom Parteivorsitzenden Jun’ichirō Koizumi betriebenen Privatisierung. Bei der von Koizumi vorzeitig veranlassten Shūgiin-Wahl 2005 trat Jimi als Unabhängiger an und verlor seinen Wahlkreis an die „Attentäter“-Kandidatin Kyōko Nishikawa. Er schloss sich der aus LDP-„Rebellen“ entstandenen Neuen Volkspartei von Tamisuke Watanuki an und kehrte bei der Sangiin-Wahl 2007 über die nationale Verhältniswahl ins Parlament zurück: Mit über 117.000 Vorzugsstimmen konnte er den ersten Platz auf der Liste und damit den einzigen Verhältniswahlsitz der Partei erobern. Er übernahm anschließend den stellvertretenden Parteivorsitz, 2008 auch das Amt des Vorsitzenden des Politikforschungsrates. Als die Neue Volkspartei bei der Shūgiin-Wahl 2009 die Sitze des Parteivorsitzenden Watanuki und von Generalsekretär Hisaoki Kamei verlor, berief der neue Parteivorsitzende Shizuka Kamei Jimi zum Generalsekretär. Kamei wurde in einer Koalitionsregierung mit der Demokratischen Partei Minister, trat aber im Juni 2010 im Streit über die Revision der Postprivatisierung zurück, woraufhin Premierminister Naoto Kan Jimi zum Nachfolger als Minister berief. Yoshihiko Noda übernahm ihn am 2. September 2011 auf diesen Posten in sein neues Kabinett. Er blieb bis zu einer Kabinettsumbildung im Juni 2012 Minister. Im April 2012 übernahm Jimi nach dem Sturz und anschließenden Austritt von Shizuka Kamei den Parteivorsitz der Neuen Volkspartei, den er bis zur Auflösung der Partei im Frühjahr 2013 behielt. Bei der Sangiin-Wahl 2013 kandidierte Jimi nicht mehr für eine weitere Amtszeit als Abgeordneter.
Fumiko Saiga (jap. 齋賀 富美子, Saiga Fumiko; * 30. November 1943 in Marugame; † 24. April 2009 in Den Haag) war eine…Fumiko Saiga (jap. 齋賀 富美子, Saiga Fumiko; * 30. November 1943 in Marugame; † 24. April 2009 in Den Haag) war eine japanische Diplomatin. Sie gehörte von 2001 bis 2007 dem UN-Ausschuss für die Beseitigung der Diskriminierung der Frau an und fungierte von 2007 bis zu ihrem Tod als Richterin am Internationalen Strafgerichtshof.
Masatoshi Takeichi (jap. 竹市 雅俊, Takeichi Masatoshi; * 27. November 1943) ist ein japanischer Zell- und…Masatoshi Takeichi (jap. 竹市 雅俊, Takeichi Masatoshi; * 27. November 1943) ist ein japanischer Zell- und Entwicklungsbiologe. Er gilt als einer der Pioniere der Erforschung der Zelladhäsion, insbesondere der Proteinfamilie der Cadherine. Thomson Reuters (heute Clarivate Analytics) zählte Takeichi zu den Favoriten auf einen Nobelpreis für Physiologie oder Medizin (Thomson Reuters Citation Laureates).
Takaji Mori (jap. 森 孝慈, Mori Takaji; * 24. November 1943 in Fukuyama, Präfektur Hiroshima; † 17. Juli 2011 in Meguro…Takaji Mori (jap. 森 孝慈, Mori Takaji; * 24. November 1943 in Fukuyama, Präfektur Hiroshima; † 17. Juli 2011 in Meguro, Präfektur Tokio) war ein japanischer Fußballspieler.
Akihiro Tsuchiya (jap. 土屋 昭博, Tsuchiya Akihiro; * 1943) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Akihiro Tsuchiya (jap. 土屋 昭博, Tsuchiya Akihiro; * 1943) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Differentialtopologie und mathematischer Physik (Konforme Feldtheorien) befasst.
Hiroshi Nakatsuji (jap. 中辻 博, Nakatsuji Hiroshi; * 21. November 1943 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer…Hiroshi Nakatsuji (jap. 中辻 博, Nakatsuji Hiroshi; * 21. November 1943 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer theoretischer Chemiker (Quantenchemie). Nakatsuji studierte in Kyoto und war dort Schüler von Teijirō Yonezawa (1923–2008), der wiederum Schüler von Ken’ichi Fukui war. Er ist Direktor des Forschungsinstituts für Quantenchemie in Kyoto. Er entwickelte in den 2000er Jahren eine allgemeine Methode zur Lösung der Schrödingergleichung und Diracgleichung für Atome und Moleküle (das heißt mit Coulomb-Wechselwirkung). Es handelt sich um eine analytische Methode; sie beinhaltet eine iterative Komplementbildung für die Wellenfunktionen (Iterative Complement Interaction (ICI) Methode oder Free Complement (FC) Methode) und Variationsverfahren. Um die Singularität des Coulombpotentials zu behandeln führte er die inverse und skalierte Schrödingergleichung ein, beide äquivalent zur ursprünglichen Schrödingergleichung aber ohne Singularitätsproblem. Von ihm stammt auch die SAC-CI Theorie für angeregte und ionisierte Zustände von Molekülen (1978, mit K. Hirao) und das Dipped Adcluster Model (DAM, 1987) für Wechselwirkung von Oberflächen mit Molekülen (Chemisorption, Katalyse), eine Theorie der direkten Bestimmung der Dichtematrix (1976) und eine Theorie der Kräfte zwischen Molekülen aus der molekularen Geometrie (unter Verwendung des Feynman-Hellmann-Theorems, 1973). Außerdem entwickelte er eine Theorie der Chemischen Verschiebung in der NMR einschließlich relativistischer Effekte bei schweren Atomen. 2016 erhielt er als Erster die Schrödinger Medal. Er ist Mitglied der International Academy of Quantum Molecular Science. 1991 erhielt er den Preis für Physikalische Chemie der japanischen chemischen Gesellschaft und 2004 den Preis der japanischen chemischen Gesellschaft. 2009 erhielt er die Fukui Medaille und 2011 die Senior CMOA Medal.
Minami Yasuda (jap. 安田 南, Yasuda Minami; * 14. November 1943 in Sapporo) ist eine japanische Jazzsängerin. Minami…Minami Yasuda (jap. 安田 南, Yasuda Minami; * 14. November 1943 in Sapporo) ist eine japanische Jazzsängerin. Minami Yasuda legte 1973 die Fusion- und Funk-orientierte Single Ironman vor; eine Gesangsversion der Erkennungsmelodie der amerikanischen Fernsehserie Ironside (1967–75) von Quincy Jones. In den 1970er-Jahren folgte eine Reihe von Jazz-Alben, auf denen sie zumeist Jazzstandards und Songs des Great American Songbook wie „Bei Mir Bistu Shein“, „Bye Bye Blackbird“, „I’m Beginning to See the Light“, „Fly Me to the Moon“, „Somebody Loves Me“ und „Yes Sir, That’s My Baby“ interpretierte.
Yamato Inaba (japanisch 稲葉 大和 Inaba Yamato; * 12. November 1943) ist ein japanischer Politiker der…Yamato Inaba (japanisch 稲葉 大和 Inaba Yamato; * 12. November 1943) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (Watanabe-Faktion, später Yamasaki-Faktion) und ehemaliges Mitglied im Shūgiin (Abgeordnetenhaus), dem Unterhaus des japanischen Parlaments (Kokkai).
Yoshi Wada (jap. ワダ ヨシ, Wada Yoshi; * 11. November 1943 in Kyōto, Japan als Wada Yoshimasa (和田 義正); † 18. Mai 2021 in…Yoshi Wada (jap. ワダ ヨシ, Wada Yoshi; * 11. November 1943 in Kyōto, Japan als Wada Yoshimasa (和田 義正); † 18. Mai 2021 in Manhattan, New York) war ein Künstler und Musiker für Klanginstallationen, der in den USA lebte. Er arbeitete mehrere Jahre in New York und San Francisco.
Sukehiro Hasegawa (jap. 長谷川 祐弘, Hasegawa Sukehiro; * 28. November 1942 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger…Sukehiro Hasegawa (jap. 長谷川 祐弘, Hasegawa Sukehiro; * 28. November 1942 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Diplomat bei den Vereinten Nationen und Professor.
Wakio Mitsui (jap. 三井 辨雄, Mitsui Wakio; * 24. November 1942 in Sapporo, Hokkaidō; † 2. April 2021 ebenda) war ein…Wakio Mitsui (jap. 三井 辨雄, Mitsui Wakio; * 24. November 1942 in Sapporo, Hokkaidō; † 2. April 2021 ebenda) war ein japanischer Politiker (Neue Fortschrittspartei→Demokratische Partei (Tarutoko-Gruppe, Ex-Ozawa-Gruppe)). Er war von 2000 bis 2012 Mitglied des Shūgiin, des Unterhauses des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Hokkaidō 2, und 2012 für knapp drei Monate Sozial- und Arbeitsminister im Kabinett Noda. Mitsui schloss sein Studium an der Pharmakologischen Shōwa-Hochschule in Setagaya ab und gründete 1975 die Mitsui Yakuhin K.K. in Sapporo (ohne Verbindung zum gleichnamigen Großunternehmen in Tokio), später die Kōyūkai, eine „medizinische Körperschaft“ (iryō hōjin), die mehrere Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in Hokkaidō betreibt. In die Politik stieß Mitsui nach der Wahlrechtsreform bei der Shūgiin-Wahl 1996 vor: Im neuen Einmandatswahlkreis Hokkaidō 3 kandidierte er für die Neue Fortschrittspartei (NFP), unterlag aber knapp dem Liberaldemokraten Gaku Ishizaki und dem Demokraten Satoshi Arai. Nach der Auflösung der NFP schloss er sich der Demokratischen Partei an. Bei der Shūgiin-Wahl 2000 kandidierte er nur im Verhältniswahlblock Hokkaidō und zog erstmals ins Parlament ein. Bei der Wahl 2003 wechselte er in den Wahlkreis 2, den er gegen Amtsinhaber Takamori Yoshikawa (LDP) gewann und 2005 und 2009 verteidigte. In der Demokratischen Partei war er unter anderem Vizegeneralsekretär (2004) und 2006 als „nächster Sozial- und Arbeitsminister“ Mitglied des Schattenkabinetts von Ichirō Ozawa. 2010 schloss er sich der neu gegründeten Faktion von Shinji Tarutoko an. Von 2010 bis 2011 (Kabinett Kan) war Mitsui Staatssekretär im Land- und Verkehrsministerium. Im Oktober 2012 berief ihn Yoshihiko Noda als Sozial- und Arbeitsminister in sein umgebildetes Kabinett. Mit rund 50 Millionen Yen Einkommen gehörte Mitsui 2011 zu den wohlhabendsten Mitgliedern des nationalen Parlaments. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 verlor Mitsui seinen Wahlkreis mit 23,2 % der Stimmen wieder an Takamori Ishikawa (35,0 %), verfehlte damit auch eine Wiederwahl im Verhältniswahlblock und schied aus dem Parlament aus.
Ken’ichi Mishima (jap. 三島 憲一, Mishima Ken’ichi; * 11. November 1942 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer…Ken’ichi Mishima (jap. 三島 憲一, Mishima Ken’ichi; * 11. November 1942 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Sozialphilosoph und Hochschullehrer.
Takeo Kawamura (jap. 河村 建夫 Kawamura Takeo; * 10. November 1942 in Hagi, Präfektur Yamaguchi) ist ein ehemaliger…Takeo Kawamura (jap. 河村 建夫 Kawamura Takeo; * 10. November 1942 in Hagi, Präfektur Yamaguchi) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, und ehemaliger Minister. Innerhalb der LDP gehört er der Nikai-Faktion an.
Tadatoshi Akiba (jap. 秋葉 忠利, Akiba Tadatoshi; * 3. November 1942) ist ein japanischer Politiker und war von Februar…Tadatoshi Akiba (jap. 秋葉 忠利, Akiba Tadatoshi; * 3. November 1942) ist ein japanischer Politiker und war von Februar 1999 bis April 2011 Bürgermeister von Hiroshima.
Naoki Shimura (japanisch 志村 直紀 Shimura Naoki; * 27. November 1941 in Sapporo) ist ein ehemaliger japanischer…Naoki Shimura (japanisch 志村 直紀 Shimura Naoki; * 27. November 1941 in Sapporo) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer.
Kiyokuni Katsuo (jap. 清國 勝雄; * 20. November 1941 in Ogachi (heute: Yuzawa), Präfektur Akita als Satō Tadao (佐藤 忠雄)) ist…Kiyokuni Katsuo (jap. 清國 勝雄; * 20. November 1941 in Ogachi (heute: Yuzawa), Präfektur Akita als Satō Tadao (佐藤 忠雄)) ist ein ehemaliger japanischer Sumōringer und Sportfunktionär. Kiyokuni ist ein Onkel des Ringers Tamanoshima. Kiyokuni war bereits als Jugendlicher ein begeisterter Judoka. Durch einen Schulkameraden, der ein Neffe des früheren Yokozuna Terukuni war, welcher zu dieser Zeit Nachwuchs für seinen Ringerstall Isegahama-Beya suchte, konnte er sich diesem vorstellen und wurde nach Tokio eingeladen und dort unter Vertrag genommen. Er bestritt im September 1956 als Wakaikuni Tadao (若い國 忠雄) seinen ersten offiziellen Kampf. Im Januar 1962 nahm er den Namen Umenosato Tadao (梅ノ里 忠雄) und im Mai den Namen Kiyokuni Tadao (清國 忠雄) an. Er war ein vergleichsweise leichter Ringer – er wog in dieser Zeit unter 100 kg – und konnte erst 1963 zum Sekitori werden, d. h. die Jūryō-Division erreichen. Danach genügten ihm jedoch drei Basho, um in die Makuuchi-Division vorzustoßen. Schon im März 1964 war Kiyokuni, wenn auch nur vorübergehend, Sekiwake. Im Mai nahm er den Namen Kiyokuni Katsuo, wechselte im März 1965 zurück zu Kiyokuni Tadao und im November 1967 wieder zurück zum Namen Kiyokuni Katsuo. Er pendelte in den nächsten Jahren zwischen den unteren Sanyaku-Rängen und den oberen Maegashira-Positionen, bis er ab etwa 1968 zu seiner Form fand und im Juli 1969 sogar seinen (einzigen) Turniersieg erreichte. Darauf wurde er zum Ōzeki ernannt und konnte diesen Titel bis zu seinem Karriereende 1974 halten. Insgesamt absolvierte er 62 Turniere in der Makuuchi und gewann drei Preise für besondere Leistung (Shukun-Sho) und vier Technikerpreise (Gino-Sho). Im Anschluss an seine Ringerkarriere übernahm er 1977 seinen alten Ringerstall als Oyakata (Stallmeister) und wurde bereits 1978 in das Direktorengremium des Sumōverbands gewählt. Im September 2004 berief sich das Nachrichtenmagazin Shukan Post auf ihn, als es über angebliches Doping und abgesprochene Kämpfe berichtete. Der Verband erklärte, eine Untersuchung habe die Behauptungen der Zeitschrift nicht bestätigt. Isegahama Oyakata, der in dem Magazin die heutigen japanischen Ringer außerdem als einen „Haufen Weichlinge“ bezeichnet hatte, wurde seines Direktorenpostens enthoben.
Tōru Takahashi (jap. 高橋 徹 Takahashi Tōru; * im Januar 1941 in Utsunomiya, Japan; † 20. Dezember 2022) war ein…Tōru Takahashi (jap. 高橋 徹 Takahashi Tōru; * im Januar 1941 in Utsunomiya, Japan; † 20. Dezember 2022) war ein japanischer Internetpionier. Erst relativ spät aber umso erfolgreicher wandte sich der studierte Kunsthistoriker dem Bereich Computernetzwerke zu.