Hisashi Yamamoto (jap. 山本 尚, Yamamoto Hisashi; * 16. Juli 1943 in Kōbe) ist ein japanischer Chemiker (Organische…Hisashi Yamamoto (jap. 山本 尚, Yamamoto Hisashi; * 16. Juli 1943 in Kōbe) ist ein japanischer Chemiker (Organische Chemie), der Professor an der University of Chicago ist. Yamamoto studierte an der Universität Kyōto mit dem Bachelor-Abschluss 1967 und wurde 1971 an der Harvard University promoviert. 1972 bis 1977 war er Assistenzprofessor an der Universität Kyōto und 1977 bis 1980 Associate Professor an der University of Hawaii. 1983 bis 2002 war er Professor an der Universität Nagoya und war danach Professor in Chicago. Er befasste sich mit enantioselektiver Katalyse in der organischen Synthese, speziell mit Lewis-Säuren als Katalysatoren. Er leistete hier Pionierarbeit und führte eine ganze Reihe neuer Katalysatoren/Liganden ein, zum Beispiel organische Verbindungen mit Aluminium, mit Binaphthol oder basierend auf Weinsäure (CAB), Aminosäuren und Hydrochinon. 2007 erhielt er einen Humboldt-Forschungspreis, 2006 den Tetrahedron-Preis, 2011 den Ryōji-Noyori-Preis, 1993 die Prelog-Medaille und 2009 den American Chemical Society Award for Creative Work in Synthetic Organic Chemistry. Seit 2003 ist er Fellow der American Association for the Advancement of Science. 2006 erhielt er den Tetrahedron Prize und 2007 den Japan Academy Prize, 2002 den Grand Prix de la Fondation Maison de Chimie und 2009 den Großen Preis für Synthetische Organische Chemie in Japan. 2002 erhielt er in Japan die Medaille mit Purpurnem Band. 2011 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Für 2017 wurde ihm der Roger Adams Award zugesprochen.
Akira Tonomura (jap. 外村 彰, Tonomura Akira; * 25. April 1942 in Nishinomiya, Präfektur Hyōgo, Japan; † 2. Mai 2012) war…Akira Tonomura (jap. 外村 彰, Tonomura Akira; * 25. April 1942 in Nishinomiya, Präfektur Hyōgo, Japan; † 2. Mai 2012) war ein japanischer Physiker und Pionier der Elektronenholographie und bei der Beobachtung des Aharonov-Bohm-Effekts (1986).
Yūzō Nakamura (japanisch 中村 祐造 Nakamura Yūzō; * 24. April 1942 in Himeji; † 20. Juli 2010) war ein japanischer…Yūzō Nakamura (japanisch 中村 祐造 Nakamura Yūzō; * 24. April 1942 in Himeji; † 20. Juli 2010) war ein japanischer Volleyballspieler.
Kōjin Karatani (japanisch 柄谷 行人, Karatani Kōjin, eigentlich Karatani Yohio (柄谷 善男); * 16. August 1941 in Amagasaki) ist…Kōjin Karatani (japanisch 柄谷 行人, Karatani Kōjin, eigentlich Karatani Yohio (柄谷 善男); * 16. August 1941 in Amagasaki) ist ein japanischer Philosoph und Literaturwissenschaftler. Karatani studierte an der Universität Tokio Ökonomie und englische Literatur. Er unterrichtete dann an der Hōsei-Universität in Tokio und arbeitete als Literaturkritiker. Für einen Essay über Natsume Sōseki mit dem Titel „Ishiki to shizen: Sōseki shiron“ (<意識>と<自然>―漱石試論), etwa „"Bewußtsein" und "Natur" – Essays zu Sōseki“ erhielt er 1969 den Gunzō-Nachwuchspreis. 1975 erhielt er eine Gastprofessur an der Yale University, wo er u. a. mit Paul de Man und Fredric Jameson zusammentraf. Seit 1990 hatte er eine Professur an der Columbia University inne. 1994 ging er zurück nach Japan und wurde a. o. Professor an der Kinki-Universität, 2002 dann Professor und Gastprofessor an der UCLA. 1980 veröffentlichte er in englischer Sprache Origins of Modern Japanese Literature (deutschsprachiger Titel: Ursprünge der modernen japanischen Literatur). Mit Schriften wie Architecture as Metaphor: language, number, money und Transcritique: on Kant and Marx wandte er sich dann mehr literaturtheoretischen Fragen zu. Mit Akira Asada gab er bis 2002 das Vierteljahres-Magazin Critical Space heraus. Seit der Jahrtausendwende engagiert sich Karatani vermehrt für die Abkehr von Kapitalismus und Nationalstaat und vertritt dezentrale und auf lokalen Tauschkreisen basierende Wirtschaftskonzepte. Seine Konzepte wurden unter anderen durch Slavoj Žižek aufgegriffen. 2022 erhielt er den mit 1 Million US-Dollar dotierten Berggruen-Preis für Kultur und Philosophie und den Asahi-Preis.
Kim Eui-tae (* 2. Juni 1941) ist ein ehemaliger südkoreanischer Judoka. Er war 1964 der erste Koreaner, der eine…Kim Eui-tae (* 2. Juni 1941) ist ein ehemaliger südkoreanischer Judoka. Er war 1964 der erste Koreaner, der eine olympische Medaille im Judo gewann.
Naomi Uemura (japanisch 植村 直己, Uemura Naomi; * 12. Februar 1941 in Hidaka (heute: Toyooka), Präfektur Hyōgo; †…Naomi Uemura (japanisch 植村 直己, Uemura Naomi; * 12. Februar 1941 in Hidaka (heute: Toyooka), Präfektur Hyōgo; † verschollen am 13. Februar 1984 am Mount McKinley, Alaska) war ein japanischer Abenteurer und Bergsteiger. Viele seiner Unternehmungen realisierte er im Alleingang; im Jahr 1970 gelang ihm die erste Solobesteigung des Mount McKinley.
Yoshitada Kōnoike (japanisch 鴻池 祥肇, Kōnoike Yoshitada; * 28. November 1940 in Amagasaki, Präfektur Hyōgo; † 25.…Yoshitada Kōnoike (japanisch 鴻池 祥肇, Kōnoike Yoshitada; * 28. November 1940 in Amagasaki, Präfektur Hyōgo; † 25. Dezember 2018) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter des Sangiin, des Oberhauses, und früherer Minister für Katastrophenschutz. In der LDP gehörte er zur Asō-Faktion. Von 2008 bis 2009 war er stellvertretender Chefkabinettssekretär im Kabinett Asō.
Tatsuo Fujimoto (japanisch 藤本 達夫 Fujimoto Tatsuo; * 29. März 1940 in der Präfektur Hyōgo) ist ein ehemaliger…Tatsuo Fujimoto (japanisch 藤本 達夫 Fujimoto Tatsuo; * 29. März 1940 in der Präfektur Hyōgo) ist ein ehemaliger japanischer Schwimmer.
Kenzō Takada (japanisch 高田 賢三 Takada Kenzō; * 27. Februar 1939 bei Himeji in der Präfektur Hyōgo; † 4. Oktober 2020 in…Kenzō Takada (japanisch 高田 賢三 Takada Kenzō; * 27. Februar 1939 bei Himeji in der Präfektur Hyōgo; † 4. Oktober 2020 in Neuilly-sur-Seine, Frankreich) war ein japanischer Mode- und Produktdesigner, der international unter seinem Vornamen Kenzo (ohne Makron) bekannt war. Das von ihm 1970 in Paris gegründete, weltweit tätige Mode- und Kosmetikunternehmen „Kenzo“ existiert bis heute, wird aber schon seit 1999 ohne Takada geführt.
Ryōji Noyori (japanisch 野依 良治, Noyori Ryōji; * 3. September 1938 in Kōbe, Japan) ist ein japanischer Chemiker. 2001…Ryōji Noyori (japanisch 野依 良治, Noyori Ryōji; * 3. September 1938 in Kōbe, Japan) ist ein japanischer Chemiker. 2001 erhielt er den Nobelpreis für Chemie.
Leo Jun Ikenaga SJ (japanisch レオ 池長 潤, Reo Ikenaga Jun; * 11. März 1937 in Kōbe) ist ein japanischer Ordensgeistlicher…Leo Jun Ikenaga SJ (japanisch レオ 池長 潤, Reo Ikenaga Jun; * 11. März 1937 in Kōbe) ist ein japanischer Ordensgeistlicher und emeritierter römisch-katholischer Erzbischof von Ōsaka.
Yū Aku (japanisch 阿久 悠; * 7. Februar 1937 in Ayu-hara, heute Goshiki, Stadt Sumoto; † 1. August 2007 in Minato, Tōkyō)…Yū Aku (japanisch 阿久 悠; * 7. Februar 1937 in Ayu-hara, heute Goshiki, Stadt Sumoto; † 1. August 2007 in Minato, Tōkyō) war ein japanischer Hörfunkautor, Dichter, Songwriter und Schriftsteller. Er prägte mit seinen Texten die goldene Ära des japanischen Schlagers (Enka) und war bekannt für seine Liedertexte, die zahlreiche Hits hervorbrachten.
Takekuni Hirayoshi (jap. 平吉 毅州, Hirayoshi Takekuni; * 10. Juli 1936 in Kōbe, Präfektur Hyōgo; † 28. Mai 1998) war ein…Takekuni Hirayoshi (jap. 平吉 毅州, Hirayoshi Takekuni; * 10. Juli 1936 in Kōbe, Präfektur Hyōgo; † 28. Mai 1998) war ein japanischer Komponist klassischer Musik. 1961 erwarb Hirayoshi seinen Abschluss in Komposition an der Nationalen Universität für Schöne Künste und Musik Tokyo (Geidai), 1967 schloss er dort den Graduiertenkurs ab. Zu seinen Lehrern gehörten Hasegawa Yoshio und Ikuma (?) (伊熊良穂). 1969 gewann er den Odaka-Musikpreis (尾高賞). Danach war er erst Lehrbeauftragter an der Geidai, dann Professor am Tōhō-Konservatorium und später an der Kunsthochschule der Präfektur Okinawa (Okinawa Kenritsu Geijutsu Daigaku). Bekannt geworden ist er vor allem durch seine Chorstücke. Er war verheiratet und hatte einen Sohn und eine Tochter.
Tadanori Yokoo (japanisch 横尾 忠則, Yokoo Tadanori; * 27. Juni 1936 in der Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer…Tadanori Yokoo (japanisch 横尾 忠則, Yokoo Tadanori; * 27. Juni 1936 in der Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Grafikdesigner, Plakatkünstler und Maler.
Takeshi Inomata (jap. 猪俣 剛, Inomata Takeshi; * 6. Februar 1936 in Takarazuka, Präfektur Hyōgo; † 4. Oktober 2024) war…Takeshi Inomata (jap. 猪俣 剛, Inomata Takeshi; * 6. Februar 1936 in Takarazuka, Präfektur Hyōgo; † 4. Oktober 2024) war ein japanischer Jazz- und Fusionmusiker (Schlagzeug) und Bandleader. Er gilt als „einer der Pioniere des modernen Jazzschlagzeugs in Japan.“
Miyako Maki (jap. 牧 美也子, Maki Miyako; * 29. Juli 1935 in Kōbe, Präfektur Hyōgo) ist eine japanische Mangaka. Ihr Debüt…Miyako Maki (jap. 牧 美也子, Maki Miyako; * 29. Juli 1935 in Kōbe, Präfektur Hyōgo) ist eine japanische Mangaka. Ihr Debüt machte sie 1957 mit Hahakoi no Waltz. Sie war eine der ersten weiblichen Mangaka, die sich durchsetzen konnten. 1960 hatte sie einen Hit mit Maki no Kuchibue, 1963 folgte Ribon no Waltz. Bereits 1968 wendete sie sich den, damals frisch entstandenen Josei-Manga zu. Sie gehörte zu den Stammzeichnern der Magazine Papillon und Funny. Später veröffentlichte sie auch in Seinen-Magazinen. Ihren größten Hit hatte sie in den 1980ern mit Akujo Bible, dass auch erfolgreich als Drama im japanischen Fernsehen lief. Sie ist auch als Designerin der Puppe Licca-chan, dem japanischen Barbie-Pendant, bekannt. Maki war mit Matsumoto Leiji verheiratet. Zusammen mit ihm hat sie in den 1960er Jahren ebenfalls einige Manga gezeichnet.
Akira Hasegawa (jap. 長谷川 晃, Hasegawa Akira; * 17. Juni 1934 in der Präfektur Tokio; † 22. Juni 2025) war ein…Akira Hasegawa (jap. 長谷川 晃, Hasegawa Akira; * 17. Juni 1934 in der Präfektur Tokio; † 22. Juni 2025) war ein japanischer Physiker und Hochschullehrer, der sich mit Plasmaphysik und optischen Solitonen beschäftigte.
Kōzō Hirao (jap. 平尾 浩三, Hirao Kōzō; * 1934 in Kōbe) ist ein japanischer Germanist und Honorarprofessor an der…Kōzō Hirao (jap. 平尾 浩三, Hirao Kōzō; * 1934 in Kōbe) ist ein japanischer Germanist und Honorarprofessor an der Universität Tokio.
Toshi Ichiyanagi (japanisch 一柳 慧, Ichiyanagi Toshi; * 4. Februar 1933 in Kōbe; † 7. Oktober 2022 in Tokio) war ein…Toshi Ichiyanagi (japanisch 一柳 慧, Ichiyanagi Toshi; * 4. Februar 1933 in Kōbe; † 7. Oktober 2022 in Tokio) war ein japanischer Komponist.
Tomohiko Ikoma (jap. 生駒 友彦, Ikoma Tomohiko; * 25. August 1932 in der Präfektur Hyōgo; † 27. April 2009) war ein…Tomohiko Ikoma (jap. 生駒 友彦, Ikoma Tomohiko; * 25. August 1932 in der Präfektur Hyōgo; † 27. April 2009) war ein japanischer Fußballspieler und -trainer.
Yasutomi Nishizuka (japanisch 西塚 泰美, Nishizuka Yasutomi; * 12. Juli 1932 in Ashiya; † 4. November 2004 in Kōbe) war ein…Yasutomi Nishizuka (japanisch 西塚 泰美, Nishizuka Yasutomi; * 12. Juli 1932 in Ashiya; † 4. November 2004 in Kōbe) war ein japanischer Biochemiker. Er ist bekannt als Entdecker der Proteinkinase C.
Jirō Ushio (japanisch 牛尾 治朗, Ushio Jirō; geboren 12. Februar 1931 in der Präfektur Hyōgo, gestorben 13. Juni 2023) war…Jirō Ushio (japanisch 牛尾 治朗, Ushio Jirō; geboren 12. Februar 1931 in der Präfektur Hyōgo, gestorben 13. Juni 2023) war ein japanischer Unternehmer der späten Shōwa- und Heisei-Zeit.
Sakyō Komatsu (jap. 小松 左京, Komatsu Sakyō; * 28. Januar 1931 in Nishi-ku, Osaka als Minoru Komatsu (小松 実, Komatsu…Sakyō Komatsu (jap. 小松 左京, Komatsu Sakyō; * 28. Januar 1931 in Nishi-ku, Osaka als Minoru Komatsu (小松 実, Komatsu Minoru); † 26. Juli 2011 in Osaka) war einer der bekanntesten japanischen Science-Fiction-Schriftsteller.
Kirio Urayama (japanisch 浦山 桐郎; geboren 14. Dezember 1930 in Aioi (Präfektur Hyōgo); gestorben 20. Oktober 1985) war…Kirio Urayama (japanisch 浦山 桐郎; geboren 14. Dezember 1930 in Aioi (Präfektur Hyōgo); gestorben 20. Oktober 1985) war ein japanischer Filmregisseur und Drehbuchautor in der Shōwa-Zeit.
Tadao Takashima (japanisch 高島 忠夫, Takashima Tadao; * 27. Juli 1930 im Landkreis Muko (heute: Kōbe), Präfektur Hyōgo…Tadao Takashima (japanisch 高島 忠夫, Takashima Tadao; * 27. Juli 1930 im Landkreis Muko (heute: Kōbe), Präfektur Hyōgo, Japan; † 26. Juni 2019) war ein japanischer Schauspieler. Tadao Takashima spielte in diversen Kaijū-Filmen mit wie Die Rückkehr des King Kong (1962) oder in der Rolle des Dr. Kusumi in Frankensteins Monster jagen Godzillas Sohn (1967). Takashima war mit der Schauspielerin Hanayo Sumi verheiratet. Ihre Söhne Masahiro Takashima und Masanobu Takashima sind ebenfalls Schauspieler.
Hidesaburō Hanafusa (japanisch 花房 秀三郎, Hanafusa Hidesaburō; * 1. Dezember 1929 in Nishinomiya; † 15. März 2009 in…Hidesaburō Hanafusa (japanisch 花房 秀三郎, Hanafusa Hidesaburō; * 1. Dezember 1929 in Nishinomiya; † 15. März 2009 in Osaka) war ein japanischer Genetiker und Molekularbiologe und Professor an der Rockefeller University in New York City. Er gilt als einer der Entdecker der Onkogene und einer der Pioniere der Erforschung der Retroviren. Schwerpunkt seiner mehr als fünf Jahrzehnte währenden Forschungen waren virusbedingte Krebserkrankungen.
Asashio Tarō (III.) (jap. 朝潮 太郎; * 13. November 1929 in Kōbe, Präfektur Hyōgo als Yonekawa Fumitoshi (米川 文敏); † 23.…Asashio Tarō (III.) (jap. 朝潮 太郎; * 13. November 1929 in Kōbe, Präfektur Hyōgo als Yonekawa Fumitoshi (米川 文敏); † 23. Oktober 1988) war ein japanischer Sumōringer und der 46. Yokozuna. Asashio machte sein Debüt im Oktober 1948 unter seinem bürgerlichen Namen. Im September 1950 gelang ihm nach sieben Turnieren – es wurden noch lediglich drei im Jahr abgehalten – durch den Sieg (14-1) in der Jūryō der Sprung in die Makuuchi-Division. Im Mai 1952 nahm er noch als Maegashira den Kampfnamen Asashio an; er war der dritte Sumōringer mit diesem Namen. Im September des Jahres erreichte er zwei Siege gegen amtierende Yokozuna, erhielt zweimal in Folge die Auszeichnung für besondere Leistung (Shukun-sho) und wurde zum ersten Mal Sekiwake. Nach lediglich durchschnittlichen Ergebnissen in der Folgezeit fiel er vorübergehend jedoch wieder in die unteren Ränge zurück. Im Januar und März 1955 gewann Asashio mit Siegen über Yokozuna drei bzw. zwei weitere Kinboshi und sein drittes Shukun-sho. Im März 1956 errang der mittlerweile wieder zum Sekiwake beförderte Ringer in Osaka seinen ersten Makuuchi-Turniersieg (12-3). Auch die Frühjahrsturniere der beiden folgenden Jahre konnte er für sich verbuchen. Schließlich erhielt der Ōzeki Asashio nach überzeugenden Leistungen (Yusho 14-1 im November 1958, zweite Plätze in den beiden folgenden Turnieren) mit knapp 30 Jahren die Ernennung zum Yokozuna. Seine Karriere in diesem Rang war von Verletzungen geprägt, so musste er bereits in seinem Ernennungsjahr drei Turniere lang pausieren. Nach nur einem weiteren ersten Platz im März 1961 (13-2) und weiteren verletzungsbedingten Ausscheiden aus Turnieren beendete Asashio im Januar 1962 seine aktive Karriere. Nach dem Tod des Oberhaupts der Takasago-beya, des ehemaligen Yokozuna Maedayama, im August 1971 nahm er die Aufgabe der Leitung des Stalles wahr. Der vierte Asashio und der spätere Ōzeki Konishiki sind bekannte Ringer des Takasago-beya aus dieser Zeit, allerdings auch der skandalumwitterte Maegashira Nankairyu. Im Oktober 1988 erlag Takasago Oyakata einem Schlaganfall.
Kazuko Saegusa (japanisch 三枝 和子, Saegusa Kazuko; * 31. März 1929 in Kōbe als Kazuko Yotsumoto (四本 和子); † 24. April…Kazuko Saegusa (japanisch 三枝 和子, Saegusa Kazuko; * 31. März 1929 in Kōbe als Kazuko Yotsumoto (四本 和子); † 24. April 2003) war eine japanische Schriftstellerin, Essayistin und Literaturkritikerin.
Takako Doi (japanisch 土井 たか子 Doi Takako, eigentlich 土井 多賀子; * 30. November 1928 in Kōbe; † 20. September 2014) war eine…Takako Doi (japanisch 土井 たか子 Doi Takako, eigentlich 土井 多賀子; * 30. November 1928 in Kōbe; † 20. September 2014) war eine japanische Politikerin und Oppositionsführerin. Doi studierte Rechtswissenschaften an der Dōshisha-Universität. 1969 kandidierte sie für die Sozialistische Partei Japans (SPJ) im 2. Wahlkreis der Präfektur Hyōgo erfolgreich für das Unterhaus und wurde danach elfmal wiedergewählt. Sie engagierte sich stark in Fragen der Gleichberechtigung und setzte sich im Parlament für die Unterzeichnung des Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau ein. Von 1986 bis 1991 war Doi Vorsitzende der SPJ. Unter ihrer Führung modernisierte sich die Partei und gab radikale Positionen auf. Von 1993 bis 1996 war Doi Präsidentin des Unterhauses. Nach der verheerenden Wahlniederlage bei den Unterhauswahlen 1996, in der die SPJ ihre Position als zweitstärkste Partei verlor, übernahm Doi erneut den Parteivorsitz. Die SPJ benannte sich im selben Jahr in Sozialdemokratische Partei (SDP) um, erholte sich aber nicht mehr und verlor immer weiter zugunsten der Demokratischen Partei an Boden. Bei der Unterhauswahl 2003 fiel die SDP auf 6 Sitze zurück; auch umstrittene Äußerungen Dois über Nordkorea im Zusammenhang mit der Entführungsfrage hatten der Partei massiv geschadet. Doi selbst wurde zwar über die Verhältniswahlliste gewählt, verlor aber ihren Wahlkreis. Im November 2003 übernahm sie die Verantwortung für den Zustand der Partei und trat als Vorsitzende zurück, ihre Nachfolgerin wurde Mizuho Fukushima. Seit der Wahl von 2005 war Doi nicht mehr im Parlament, 2006 wurde sie Ehrenvorsitzende ihrer Partei. Takako Doi starb am 20. September 2014 im Alter von 85 Jahren an einer Lungenentzündung.
Osamu Tezuka (japanisch 手塚 治虫, eigentlich: 手塚 治, Tezuka Osamu; * 3. November 1928 in Toyonaka; † 9. Februar 1989) war…Osamu Tezuka (japanisch 手塚 治虫, eigentlich: 手塚 治, Tezuka Osamu; * 3. November 1928 in Toyonaka; † 9. Februar 1989) war ein japanischer Manga-Zeichner, Animationskünstler und Regisseur. Er war maßgeblich an der Entwicklung des modernen Mangas und Animes der Nachkriegszeit beteiligt. In seinem umfassenden Werk schuf er zahlreiche technische wie erzählerische Innovationen, was ihm Spitznamen wie „Vater des Manga“ (マンガの父 Manga no Chichi) oder „Gott des Manga“ (マンガの神様 Manga no Kami-sama) einbrachten. Zu seinen berühmtesten Arbeiten zählen beispielsweise Astro Boy, Black Jack, Prinzessin Saphir und Kimba, der weiße Löwe.
Hayao Kawai (japanisch 河合隼雄 Kawai Hayao; * 23. Juni 1928 im Landkreis Taki (heute Stadt Tamba-Sasayama), Präfektur…Hayao Kawai (japanisch 河合隼雄 Kawai Hayao; * 23. Juni 1928 im Landkreis Taki (heute Stadt Tamba-Sasayama), Präfektur Hyōgo; † 19. Juli 2007 in Tenri) war ein japanischer Psychologe. Er gilt als die führende japanische Autorität auf dem Gebiet der analytischen Psychologie sowie als Begründer des japanischen Jungianismus im Allgemeinen. Außerdem war er der Erste in Japan, der das von der Schweizer Psychoanalytikerin Dora Kalff weiterentwickelte und elaborierte Konzept der Sandspieltherapie anwendete. Viele Werke, die er als Autor verfasste, sind in Form von Gesprächen gehalten und dem japanischen Buddhismus gewidmet, siehe die Sammlungen von Dialogen mit dem buddhistischen Gelehrten Tanikawa Shuntarō. Er nahm ab 1982 an Eranos teil. Kawai war von 1995 bis 2001 Direktor des Internationalen Forschungszentrums für Japanstudien.
Kaoru Kanetaka (japanisch 兼高 かおる Kanetaka Kaoru, wirklicher Name: Kanetaka Rose; geboren 29. Februar 1928 in Kōbe…Kaoru Kanetaka (japanisch 兼高 かおる Kanetaka Kaoru, wirklicher Name: Kanetaka Rose; geboren 29. Februar 1928 in Kōbe, Präfektur Hyōgo; gestorben 5. Januar 2019 in Minato, Präfektur Tokio) war eine japanische Journalistin. Sie war bekannt für eine über 30 Jahre lang von ihr moderierte und produzierte Fernsehsendung mit Reiseberichten aus aller Welt, für die sie zusammengerechnet ca. 180 Mal die Welt umrundete. Dadurch gilt sie in Japan als Pionierin der Auslandsberichterstattung. Zudem war sie Ehrenpräsidentin der „Japan Travel Writers’ Organization“ (日本旅行作家協会). Sie war auch bekannt für die Verwendung des Yamanote-Dialekts, eines Dialekts der Tokioter Mittelschicht, der dem heutigen Hochjapanisch zugrunde liegt.
Tokindo Okada (japanisch 岡田 節人 Okada Tokindo; geboren 4. Februar 1927 in Itami (Präfektur Hyōgo); gestorben 17. Januar…Tokindo Okada (japanisch 岡田 節人 Okada Tokindo; geboren 4. Februar 1927 in Itami (Präfektur Hyōgo); gestorben 17. Januar 2017 in Kyōto) war ein japanischer Forscher auf dem Gebiet der Entwicklungsbiologie.
Nobuo Okishio (jap. 置塩 信雄, Okishio Nobuo; * 2. Januar 1927 im Hyōgo-ku, Kōbe; † 13. November 2003) war ein japanischer…Nobuo Okishio (jap. 置塩 信雄, Okishio Nobuo; * 2. Januar 1927 im Hyōgo-ku, Kōbe; † 13. November 2003) war ein japanischer Wirtschaftswissenschaftler und emeritierter Professor der Universität Kōbe. 1979 wurde er zum Präsidenten der Japanese Association of Economics and Econometrics (理論・計量経済学会, riron keiryō keizai gakkai), die heute Japanese Economic Association heißt. Okishio studierte Wirtschaftsmathematik bei Kazuo Mizutani. 1950 graduierte er an der Universität Kōbe und unterrichtete auch dort. Danach begann er die Prinzipien der modernen Wirtschaftswissenschaft anzuzweifeln und studierte Marxistische Wirtschaftstheorie. Die Arbeit von Okishio beschäftigte sich damit, wirtschaftstheoretische Aspekte von Marx’ Theorien zu erklären und lieferte formale (und mathematische) Beweise. 1955 bewies er als erster den marxistischen Fundamentalsatz, dass nur Arbeit den Mehrwert schaffen kann, der zu Gewinn führt, da der Wert der zur Produktion benötigten Rohstoffe und Materialien gegeben ist. Das Okishio-Theorem besagt, dass die Profitrate für die Gesamtwirtschaft höher wird, wenn eine neue, aus Sicht der Einzelunternehmen profitablere Technologie eingeführt wird. Es steht im Widerspruch zum marxistischen Gesetz des tendenziellen Falls der Profitrate. Okishio schrieb viele Artikel über wichtige Gebiete moderner und marxistischer Wirtschaftstheorie, beispielsweise über Wert und Preis, Akkumulationstheorie, kritische Fragen zum Keynesianismus, Konjunktur und langfristige Entwicklungen von kapitalistischen Volkswirtschaften. Seine Ideen wurden in über zwanzig Büchern und zweihundert Artikeln, die meisten davon in Japanisch, veröffentlicht. Dreißig Artikel sind in Englisch publiziert und seine wichtigsten Beiträge sind im Buch (Nobuo Okishio, Michael Kruger and Peter Flaschel, 1993) zusammengefasst.
Sugimoto Shigeo (jap. 杉本 茂雄; Sugimoto Shigeo, * 4. Dezember 1926 in Hyogo; † 2. April 2002) war ein japanischer…Sugimoto Shigeo (jap. 杉本 茂雄; Sugimoto Shigeo, * 4. Dezember 1926 in Hyogo; † 2. April 2002) war ein japanischer Fußballnationalspieler. Sugimoto debütierte bei den Asienspielen 1951 und absolvierte bei diesem Turnier drei Länderspiele. 1954 wurde er noch einmal für ein WM-Qualifikationsspiel in Tokyo gegen die Auswahl Südkoreas eingesetzt.
Tadahiro Sekimoto (jap. 関本 忠弘, Sekimoto Tadahiro; * 14. November 1926 in der Präfektur Hyōgo; † 11. November 2007) war…Tadahiro Sekimoto (jap. 関本 忠弘, Sekimoto Tadahiro; * 14. November 1926 in der Präfektur Hyōgo; † 11. November 2007) war ein japanischer Telekommunikationsingenieur und ehemaliger Präsident der NEC Corporation. Sekimoto studierte Physik an der Universität Tokio mit dem Bachelor-Abschluss 1948 und trat dann in die Forschungslaboratorien von NEC ein, wo er 1965 Leiter der Grundlagenforschung wurde. 1962 wurde er an der Universität Tokio als Ingenieur promoviert. Nachdem er ab 1965 zwei Jahre bei COMSAT in Washington D.C. war, leitete er ab 1967 das Labor für Kommunikationsforschung von NEC. 1972 wurde er Manager der Abteilung Datenübertragung (Transmission Division) und 1974 stieg er in den Vorstand auf. 1977 wurde er Senior Vizepräsident und 1978 Executive Vizepräsident zuständig für Verkäufe in Japan. 1980 wurde er Präsident von NEC und 1994 bis 1998 war er im Aufsichtsrat. 1998 trat er zurück als Reaktion darauf, dass NEC dem japanischen Verteidigungsministerium überhöhte Preise berechnet hatte. Er blieb aber Berater von NEC, bis er auch davon 2002 zurücktrat, da er nicht damit einverstanden war, dass NEC seine Elektroniksparte als NEC Electronics ausgliederte. Er entwickelte bei NEC Puls-Code-Modulation zur Anwendungsreife einschließlich der Entwicklung der zugehörigen Schaltkreise. In den 1960er Jahren entwickelte er die SPADE-Technologie die bei Satellitenkommunikation und Datenübertragung (Intelsat) zur Anwendung kam. SPADE steht für Single-channel-per-carrier pulse-code-modulated multiple-access demand-assignment equipment. Ein von ihm entwickeltes Zeit-Multiplexverfahren (TDMA) und automatisches Routing-System fand in der Satellitenkommunikation und später beim Mobilfunk Anwendung. Zu seiner Zeit als Präsident von NEC in den 1980er Jahren stieg NEC zu einem der weltweit größten Anbieter von Computern und Halbleitern auf. Er war Direktor des japanischen Institute for International Socio-Economic Studies (IISE) und 1992 bis 1997 stellvertretender Vorsitzender des Beratungsgremiums des Keidanren, der größten Unternehmens-Lobby-Gruppe in Japan. 2004 erhielt er die IEEE Medal of Honor und er erhielt die IEEE Alexander Graham Bell Medal und den Edwin Howard Armstrong Award der IEEE Communications Society. Außerdem war er Life Fellow des IEEE. Er war auswärtiges Mitglied der National Academy of Engineering. Sekimoto war Ritter der Ehrenlegion und KBE. In Japan erhielt er die Ehrenmedaille mit Purpurband und den Orden des Heiligen Schatzes. Er hielt 35 japanische und 5 ausländische Patente.
Okada Yoshio (jap. 岡田 吉夫; * 11. August 1926; † 22. Juni 2002) war ein japanischer Fußballnationalspieler. Okada…Okada Yoshio (jap. 岡田 吉夫; * 11. August 1926; † 22. Juni 2002) war ein japanischer Fußballnationalspieler. Okada debütierte bei den Asienspielen 1951 gegen die Auswahl Irans. Es folgten weitere 6 Spiele für Japan. Sein letztes Spiel bestritt er bei den Asienspielen 1954 gegen die Auswahl Indiens.
Toshio Iwatani (jap. 岩谷 俊夫, Iwatani Toshio; * 24. Oktober 1925 in Kobe; † 1. März 1970) war ein japanischer…Toshio Iwatani (jap. 岩谷 俊夫, Iwatani Toshio; * 24. Oktober 1925 in Kobe; † 1. März 1970) war ein japanischer Fußballspieler.
Masanori Tokita (jap. 鴇田 正憲, Tokita Masanori; * 24. Juni 1925 in Kobe; † 5. März 2004) war ein japanischer…Masanori Tokita (jap. 鴇田 正憲, Tokita Masanori; * 24. Juni 1925 in Kobe; † 5. März 2004) war ein japanischer Fußballspieler.
Kanai Hiroyuki (jap. 金井 宏之; * 16. Mai 1925 in Amagasaki; † 26. Januar 2012) war ein japanischer Geschäftsmann…Kanai Hiroyuki (jap. 金井 宏之; * 16. Mai 1925 in Amagasaki; † 26. Januar 2012) war ein japanischer Geschäftsmann, Schriftsteller und Philatelist.
Tsuruko Yamazaki (japanisch 山崎 つる子 Yamazaki Tsuruko; * 1925 in Ashiya, Präfektur Hyōgo; † 2. Juni 2019) war eine…Tsuruko Yamazaki (japanisch 山崎 つる子 Yamazaki Tsuruko; * 1925 in Ashiya, Präfektur Hyōgo; † 2. Juni 2019) war eine japanische Künstlerin und ein zentrales Mitglied der Gutai Art Association, einer japanischen avantgardistischen Künstlergruppe, die 1954 gegründet wurde. Sie blieb das einzige weibliche Gründungsmitglied, das von Beginn bis zur Auflösung der Gruppe 1972 aktiv war. Tsuruko Yamazakis Werk ist geprägt von Experimenten mit unkonventionellen Materialien und innovativen Techniken, die die Grenzen traditioneller Kunst erweiterten.
Akira Kanayama (japanisch 金山 明 Kanayama Akira; 1924 – 2006) war ein japanischer Künstler, der für seine experimentellen…Akira Kanayama (japanisch 金山 明 Kanayama Akira; 1924 – 2006) war ein japanischer Künstler, der für seine experimentellen und innovativen Arbeiten im Rahmen der Gutai Art Association bekannt ist, einer der einflussreichsten Kunstbewegungen Japans nach dem Zweiten Weltkrieg. Gegründet 1954 von Jirō Yoshihara, strebte Gutai nach der Schaffung völlig neuer Kunstformen, die das Material respektieren und „zum Leben erwecken“ sollten. Die Bewegung war eine Antwort auf die traditionelle Kunst und suchte internationale Anerkennung, insbesondere durch Einflüsse des europäischen Informel und des amerikanischen Abstrakten Expressionismus.