Makoto Fujiwara (* 8. April 1938 in Gifu, Japan; † 3. Juni 2019 in Larvik) war ein Steinbildhauer. Er lebte in Hannover…Makoto Fujiwara (* 8. April 1938 in Gifu, Japan; † 3. Juni 2019 in Larvik) war ein Steinbildhauer. Er lebte in Hannover und Larvik, Norwegen.
Hirotaka Sugawara (jap. 菅原 寛孝, Sugawara Hirotaka; * 15. März 1938 in der Präfektur Miyagi, Japan) ist ein japanischer…Hirotaka Sugawara (jap. 菅原 寛孝, Sugawara Hirotaka; * 15. März 1938 in der Präfektur Miyagi, Japan) ist ein japanischer theoretischer Physiker, der sich mit Elementarteilchenphysik beschäftigt.
Tochinoumi Teruyoshi (japanisch 栃ノ海 晃嘉; * 13. März 1938 in Inakadate, Präfektur Aomori, Japan als Hanada Shigehiro (花田…Tochinoumi Teruyoshi (japanisch 栃ノ海 晃嘉; * 13. März 1938 in Inakadate, Präfektur Aomori, Japan als Hanada Shigehiro (花田 茂廣); † 29. Januar 2021) war ein erfolgreicher Sumōringer und der 49. Yokozuna.
Katsutsugu Sekiya (jap. 関谷 勝嗣 Sekiya Katsutsugu; * 6. März 1938, Matsuyama, Ehime) ist ein japanischer Politiker und…Katsutsugu Sekiya (jap. 関谷 勝嗣 Sekiya Katsutsugu; * 6. März 1938, Matsuyama, Ehime) ist ein japanischer Politiker und Mitglied der liberaldemokratischen Partei Japans. Katsutsugu Sekiya studierte an der Chuo-Universität sowie der Universität Osaka. Er hatte während seiner politischen Laufbahn mehrere Ministerposten in der japanischen Regierung inne. Ab 1976 war er in direkter Nachfolge seines Vaters Katsutoshi mehrjähriges Mitglied im japanischen Unterhaus für den Dreimandatswahlkreis Ehime 1, nach der Wahlrechtsreform der 1990er Jahre noch bis zur Wahl 2000 für den neuen Einzelwahlkreis Ehime 1. Bei der Nachwahl im Juni 2000 für den zurückgetretenen Senator von Ehime Yasuhisa Shiozaki, der auf Sekiyas Sitz im Abgeordnetenhaus wechselte, kandidierte Sekiya erfolgreich und wurde auch bei der regulären Wahl 2001 wiedergewählt, unterlag aber schließlich bei der Wahl 2007 dem Oppositionskandidaten Toshirō Tomochika. Katsutsugu Sekiya setzte sich für die diplomatischen Beziehungen zwischen Japan und Mikronesien ein und gilt außerdem als prominenter Funkamateur.
Keishū Tanaka (jap. 田中 慶秋, Tanaka Keishū; * 6. März 1938 in Namie, Präfektur Fukushima; † 4. Januar 2022 in Yokohama…Keishū Tanaka (jap. 田中 慶秋, Tanaka Keishū; * 6. März 1938 in Namie, Präfektur Fukushima; † 4. Januar 2022 in Yokohama, Präfektur Kanagawa) war ein japanischer Politiker und mit Unterbrechungen von 1983 bis 2012 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, aus Kanagawa, zuletzt als Mitglied der Demokratischen Partei (Ex-DSP-Gruppe). 2012 war er für mehrere Wochen Justizminister im umgebildeten Kabinett Noda.
Sadanoyama Shinmatsu (jap. 佐田の山 晋松, eigentlich Ichikawa Shinmatsu (市川 晋松); * 18. Februar 1938 im heutigen Shinkamigoto…Sadanoyama Shinmatsu (jap. 佐田の山 晋松, eigentlich Ichikawa Shinmatsu (市川 晋松); * 18. Februar 1938 im heutigen Shinkamigoto in der Präfektur Nagasaki; † 27. April 2017 in Tokio) war ein japanischer Sumōringer. Er war der 50. Yokozuna und später Vorsitzender des japanischen Sumōverbands.
Takamitsu Muraoka (japanisch 村岡 崇光, Muraoka Takamitsu; * 9. Februar 1938 in Hiroshima; † 10. Februar 2026 in Leiden)…Takamitsu Muraoka (japanisch 村岡 崇光, Muraoka Takamitsu; * 9. Februar 1938 in Hiroshima; † 10. Februar 2026 in Leiden) war ein japanischer Semitist. Von 1991 bis 2003 war er Lehrstuhlinhaber für Hebräisch, Israelitische Altertümer und Ugaritisch an der Universität Leiden in den Niederlanden. Er ist vor allem für seine Studien zur hebräischen und aramäischen Sprachwissenschaft sowie zu den alten Bibelübersetzungen, insbesondere der Septuaginta, bekannt.
Gō Katō (jap. 加藤 剛, Katō Gō; * 4. Februar 1938; † 18. Juni 2018) war ein japanischer Schauspieler. Sein Filmdebüt gab…Gō Katō (jap. 加藤 剛, Katō Gō; * 4. Februar 1938; † 18. Juni 2018) war ein japanischer Schauspieler. Sein Filmdebüt gab er 1964 in einer Hauptrolle des Films Shitp no densetsu. Den Durchbruch brachte ihm 1965 der Jurata Yamane in Hideo Goshas Kedamono no ken. Besonders die Zusammenarbeit mit Regisseur Kei Kumai machte Gō Katō in den 1970er Jahren zu einem der führenden Stars des japanischen Kinos (Shinobugawa - The Long Darkness mit Komaki Kurihara, Das Nordkap mit Claude Jade, Der Tod eines Teemeisters mit Toshirō Mifune). Weitere herausragende Arbeiten sind Die Kinder von Nagasaki und Yashagaike.
Isao Inokuma (jap. 猪熊 功, Inokuma, Isao; * 4. Februar 1938 in Yokosuka; † 28. September 2001 in Tokio) war ein…Isao Inokuma (jap. 猪熊 功, Inokuma, Isao; * 4. Februar 1938 in Yokosuka; † 28. September 2001 in Tokio) war ein japanischer Judoka. Er war der erste Judo-Olympiasieger im Schwergewicht.
Shūji Tsurumi (jap. 鶴見 修治, Tsurumi Shūji; * 29. Januar 1938 in Taitō, Tokio) ist ein ehemaliger japanischer…Shūji Tsurumi (jap. 鶴見 修治, Tsurumi Shūji; * 29. Januar 1938 in Taitō, Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner. Er gewann bei den Olympischen Sommerspielen 1960 in Rom eine Goldmedaille im Mannschaftsmehrkampf. Im Wettkampf am Seitpferd gewann er Bronze und im Einzelmehrkampf belegte er den vierten Platz. Vier Jahre später bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio gewann er abermals Gold im Mannschaftsmehrkampf. Zusätzlich gewann er drei Silbermedaillen bei den Einzelwettkämpfen am Barren, am Seitpferd und im Einzelmehrkampf. Bei den Turn-Weltmeisterschaften 1966 in Dortmund wurde er Weltmeister im Mannschaftsmehrkampf und Vizeweltmeister im Einzelmehrkampf. Tsumuri wurde 2008 in die International Gymnastics Hall of Fame aufgenommen.
Shōtarō Ishinomori (jap. 石ノ森章太郎 Ishinomori Shōtarō; * 25. Januar 1938 in Ishinomori, Miyagi, Japan; † 28. Januar 1998)…Shōtarō Ishinomori (jap. 石ノ森章太郎 Ishinomori Shōtarō; * 25. Januar 1938 in Ishinomori, Miyagi, Japan; † 28. Januar 1998) war der Künstlername des japanischen Manga-Zeichners Shōtarō Onodera (小野寺太郎), der auch als Shōtarō Ishimori (石森章太郎) bekannt war. Er wurde oft als „König des Manga“ (漫画の王様 Manga no Ōsama) bezeichnet und gilt als der Begründer des Sentai-Genres. Sein bekanntestes Werk ist Cyborg 009.
Leiji Matsumoto (jap. 松本 零士, Matsumoto Reiji; * 25. Januar 1938 in Kurume; † 13. Februar 2023 in Tokio) ist ein…Leiji Matsumoto (jap. 松本 零士, Matsumoto Reiji; * 25. Januar 1938 in Kurume; † 13. Februar 2023 in Tokio) ist ein Pseudonym des japanischen Mangakas und Regisseurs Akira Matsumoto (松本 晟 gelegentlich 松本 あきら, Matsumoto Akira), der vor allem durch seine Vielzahl von Space Operas bekannt wurde. Wichtige Werke seines Schaffens sind Captain Harlock, Ginga Tetsudō 999 oder Uchū Senkan Yamato.
Shōhei Baba (jap. 馬場 正平, Baba Shōhei; * 23. Januar 1938 in Sanjō, Japan; † 31. Januar 1999 in Tokio) war ein…Shōhei Baba (jap. 馬場 正平, Baba Shōhei; * 23. Januar 1938 in Sanjō, Japan; † 31. Januar 1999 in Tokio) war ein japanischer Wrestler und Wrestlingpromoter, der auch als Giant Baba bekannt war. Baba war außerdem Mitbegründer der japanischen Wrestlingorganisation All Japan Pro Wrestling, welche er bis zu seinem Tod leitete. Neben seinem alten Trainingsgefährten Antonio Inoki war er der bekannteste Wrestler Japans und konnte seine Liga als Marktführer positionieren.
Aiko Kitahara (japanisch 北原 亞以子 Kitahara Aiko; geb. Takano Mie, 高野美枝; * 20. Januar 1938 in Shimbashi, Minato, Tōkyō; †…Aiko Kitahara (japanisch 北原 亞以子 Kitahara Aiko; geb. Takano Mie, 高野美枝; * 20. Januar 1938 in Shimbashi, Minato, Tōkyō; † 12. März 2013, ebenda) war eine japanische Schriftstellerin der späten Shōwa- und frühen Heisei-Zeit. Sie ist bekannt für ihre präzise Figurenzeichnung in historischen Romanen und prämierte Erzählungen.
Bunmei Ibuki (jap. 伊吹 文明 Ibuki Bunmei; * 9. Januar 1938 in Kyōto) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Er war von…Bunmei Ibuki (jap. 伊吹 文明 Ibuki Bunmei; * 9. Januar 1938 in Kyōto) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Er war von 1983 bis 2021 durchgehend Mitglied und 2012–14 Präsident des Unterhauses des Nationalparlaments, mehrfach Minister und von 2007 bis 2008 Generalsekretär der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Innerhalb der Partei führte er von 2005 bis 2012 die Ibuki-Faktion (offiziell: Shisuikai). Ibuki studierte bis 1960 Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kyōto. Anschließend war er Beamter im Finanzministerium. 1983 wurde er erstmals im damaligen SNTV-Fünfmandatswahlkreis 1 der Präfektur Kyōto ins Unterhaus gewählt und danach elfmal bestätigt, nach der Einführung von Einmandatswahlkreisen in den 1990er Jahren im neuen Einmandatswahlkreis Kyōto 1, bei der LDP-Erdrutschniederlage 2009 nur im Verhältniswahlblock Kinki. Von September 1997 bis Juli 1998 war er Arbeitsminister im Kabinett von Ryūtarō Hashimoto. Unter Premierminister Yoshirō Mori war er zwischen 2000 und 2001 Vorsitzender der Nationalen Kommission für öffentliche Sicherheit und Staatsminister für Katastrophenschutz. Von 2006 bis 2007 war Ibuki Bildungsminister im Kabinett von Shinzō Abe. Kurz nach seinem Amtsantritt hatte er sich dagegen ausgesprochen, Englisch als Fremdsprache verpflichtend in die Lehrpläne japanischer Grundschulen aufzunehmen: „Es gibt keinen Grund Englisch zu lernen, solange die Kinder nicht schönes Japanisch sprechen“. Nach Abes Rücktritt wurde er unter dem Parteivorsitzenden Yasuo Fukuda, den seine Faktion bei der Wahl gegen Tarō Asō unterstützt hatte, Generalsekretär der LDP. Bei der Kabinettsumbildung am 1. August 2008 ernannte Fukuda Ibuki zum Finanzminister, Nachfolger als Generalsekretär wurde Tarō Asō. Als dieser einen Monat später zum Parteivorsitzenden und Premierminister gewählt wurde, ersetzte er Ibuki durch Shōichi Nakagawa. Im neuen Kabinett war Ibukis Einfluss gewachsen: die Ibuki-Faktion war dort mit drei Ministern vertreten. Bei der für die LDP verheerenden Unterhauswahl 2009 verlor Ibuki seinen Wahlkreis an den Demokraten Tomoyuki Taira, wurde aber über den Verhältniswahlblock Kinki wiedergewählt. Bei der Unterhauswahl 2012 erhielt Ibuki weniger Stimmen als 2009, konnte seinen Wahlkreis mit weniger als einem Drittel der Stimmen aber in einem zersplitterten Kandidatenfeld zurückgewinnen. Anschließend wurde er zum Präsidenten des Unterhauses gewählt. Den Vorsitz der bisherigen Ibuki-Faktion übernahm Toshihiro Nikai. Ibuki ist, wie Premier Abe und weitere Kabinett- und LDP-Parteimitglieder, Mitglied der als revisionistisch geltenden Nippon Kaigi. Zur Unterhauswahl 2021 zog sich Ibuki aus der Politik zurück. Ibukis Ehefrau Yūko ist eine Enkelin von Takahashi Ryūtarō, dem Eigentümer des Baseball-Teams Takahashi Unions, Vorsitzenden des japanischen Fußballverbandes, Ryokufūkai-Oberhausabgeordneten und Ministers für Internationalen Handel und Industrie der Nachkriegszeit.
Masaharu Ueda (* 1. Januar 1938 in Funabashi, Präfektur Chiba; † 16. Januar 2025 in Yokohama) war ein japanischer…Masaharu Ueda (* 1. Januar 1938 in Funabashi, Präfektur Chiba; † 16. Januar 2025 in Yokohama) war ein japanischer Kameramann.
Keiji Sada (japanisch 佐田 啓二, Sada Keiji, eigentlich: Kan’ichi Nakai (中井寛一, Nakai Kan’ichi); * 9. Dezember 1926 in…Keiji Sada (japanisch 佐田 啓二, Sada Keiji, eigentlich: Kan’ichi Nakai (中井寛一, Nakai Kan’ichi); * 9. Dezember 1926 in Kyoto; † 17. August 1964 in Nirasaki) war ein japanischer Schauspieler. Während seiner Filmkarriere von 1947 bis 1964 wirkte er in insgesamt 75 Filmen mit.
Sugimoto Shigeo (jap. 杉本 茂雄; Sugimoto Shigeo, * 4. Dezember 1926 in Hyogo; † 2. April 2002) war ein japanischer…Sugimoto Shigeo (jap. 杉本 茂雄; Sugimoto Shigeo, * 4. Dezember 1926 in Hyogo; † 2. April 2002) war ein japanischer Fußballnationalspieler. Sugimoto debütierte bei den Asienspielen 1951 und absolvierte bei diesem Turnier drei Länderspiele. 1954 wurde er noch einmal für ein WM-Qualifikationsspiel in Tokyo gegen die Auswahl Südkoreas eingesetzt.
Chie Nakane (japanisch 中根 千枝, Nakane Chie; geboren 30. November 1926; gestorben 12. Oktober 2021 in Tokio) war eine…Chie Nakane (japanisch 中根 千枝, Nakane Chie; geboren 30. November 1926; gestorben 12. Oktober 2021 in Tokio) war eine japanische Kulturanthropologin.
Mutō Kabun (jap. 武藤 嘉文; * 18. November 1926 in Kakamigahara, Präfektur Gifu; † 4. November 2009 in Tokio) war ein…Mutō Kabun (jap. 武藤 嘉文; * 18. November 1926 in Kakamigahara, Präfektur Gifu; † 4. November 2009 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter des Shūgiin und 1993 Außenminister seines Landes. Mutō studierte an der Universität Kyōto und wurde 1967 Abgeordneter des Shūgiin für den 1. Wahlkreis Gifu. Er wurde danach 13 Mal wiedergewählt, bis er 2005 seinen Rückzug aus der Politik erklärte. Innerparteilich gehörte er zur Nakasone-Faktion. Mutō gehörte vier Kabinetten an: Im 2. Kabinett Ōhira war er von 1979 bis 1980 Minister für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei, 1990 im 2. Kabinett Kaifu Minister für Internationalen Handel und Industrie. Im April 1993 ersetzte er den erkrankten Außenminister Michio Watanabe im Kabinett Miyazawa. Von 1996 bis 1997 gehörte Mutō dem 2. Kabinett Hashimoto als Leiter der Behörde für Management und Koordination an. Mutōs Großvater Kamon war im Kaiserreich Shūgiinabgeordneter (Kenseikai/Minseitō) und nach dem Krieg der erste gewählte Gouverneur der Präfektur Gifu, sein Vater Kaichi Shūgiinabgeordneter aus Gifu, sein Sohn Yōji von 2005 bis 2009 LDP-Shūgiinabgeordneter aus Gifu.
Tadahiro Sekimoto (jap. 関本 忠弘, Sekimoto Tadahiro; * 14. November 1926 in der Präfektur Hyōgo; † 11. November 2007) war…Tadahiro Sekimoto (jap. 関本 忠弘, Sekimoto Tadahiro; * 14. November 1926 in der Präfektur Hyōgo; † 11. November 2007) war ein japanischer Telekommunikationsingenieur und ehemaliger Präsident der NEC Corporation. Sekimoto studierte Physik an der Universität Tokio mit dem Bachelor-Abschluss 1948 und trat dann in die Forschungslaboratorien von NEC ein, wo er 1965 Leiter der Grundlagenforschung wurde. 1962 wurde er an der Universität Tokio als Ingenieur promoviert. Nachdem er ab 1965 zwei Jahre bei COMSAT in Washington D.C. war, leitete er ab 1967 das Labor für Kommunikationsforschung von NEC. 1972 wurde er Manager der Abteilung Datenübertragung (Transmission Division) und 1974 stieg er in den Vorstand auf. 1977 wurde er Senior Vizepräsident und 1978 Executive Vizepräsident zuständig für Verkäufe in Japan. 1980 wurde er Präsident von NEC und 1994 bis 1998 war er im Aufsichtsrat. 1998 trat er zurück als Reaktion darauf, dass NEC dem japanischen Verteidigungsministerium überhöhte Preise berechnet hatte. Er blieb aber Berater von NEC, bis er auch davon 2002 zurücktrat, da er nicht damit einverstanden war, dass NEC seine Elektroniksparte als NEC Electronics ausgliederte. Er entwickelte bei NEC Puls-Code-Modulation zur Anwendungsreife einschließlich der Entwicklung der zugehörigen Schaltkreise. In den 1960er Jahren entwickelte er die SPADE-Technologie die bei Satellitenkommunikation und Datenübertragung (Intelsat) zur Anwendung kam. SPADE steht für Single-channel-per-carrier pulse-code-modulated multiple-access demand-assignment equipment. Ein von ihm entwickeltes Zeit-Multiplexverfahren (TDMA) und automatisches Routing-System fand in der Satellitenkommunikation und später beim Mobilfunk Anwendung. Zu seiner Zeit als Präsident von NEC in den 1980er Jahren stieg NEC zu einem der weltweit größten Anbieter von Computern und Halbleitern auf. Er war Direktor des japanischen Institute for International Socio-Economic Studies (IISE) und 1992 bis 1997 stellvertretender Vorsitzender des Beratungsgremiums des Keidanren, der größten Unternehmens-Lobby-Gruppe in Japan. 2004 erhielt er die IEEE Medal of Honor und er erhielt die IEEE Alexander Graham Bell Medal und den Edwin Howard Armstrong Award der IEEE Communications Society. Außerdem war er Life Fellow des IEEE. Er war auswärtiges Mitglied der National Academy of Engineering. Sekimoto war Ritter der Ehrenlegion und KBE. In Japan erhielt er die Ehrenmedaille mit Purpurband und den Orden des Heiligen Schatzes. Er hielt 35 japanische und 5 ausländische Patente.
Nagayoshi Iwahori (jap. 岩堀 長慶, Iwahori Nagayoshi; * 1926 in Japan; † 29. Mai 2011) war ein japanischer Mathematiker…Nagayoshi Iwahori (jap. 岩堀 長慶, Iwahori Nagayoshi; * 1926 in Japan; † 29. Mai 2011) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit Algebra und speziell Algebraischen Gruppen, Lie-Gruppen und Lie-Algebren befasste. Iwahori wurde 1960/61 bei Shokichi Iyanaga an der Universität Tokio promoviert (リー環の実既約表現について, Lie-kan no jitsukiyaku hōgen ni tsuite, engl. On real irreducible representations of Lie algebras). Als Post-Doktorand war er 1960 bis 1962 am Institute for Advanced Study (IAS). Er war ab 1964 Professor an der Universität Tokio. 1986 wurde er emeritiert. Er unterrichtete danach an der Sophia-Universität. Iwahori-Hecke-Algebren, auch Hecke-Algebren genannt, was allerdings mehrdeutig ist, sind nach Iwahori und Erich Hecke benannt. Sie sind einparametrige Deformationen der Gruppenalgebra von Coxeter-Gruppen und spielen eine Rolle in der Theorie Artinscher Zopfgruppen und Quantengruppen und in der Konstruktion von Knoteninvarianten durch Vaughan Jones. Außerdem sind Iwahori-Untergruppen algebraischer Gruppen über lokalen Körpern nach ihm benannt. 2007 erhielt er den Orden des Heiligen Schatzes.
Kazuhiko Nishijima (japanisch 西島 和彦 Nishijima Kazuhiko; * 4. Oktober 1926 in Tsuchiura; † 15. Februar 2009) war ein…Kazuhiko Nishijima (japanisch 西島 和彦 Nishijima Kazuhiko; * 4. Oktober 1926 in Tsuchiura; † 15. Februar 2009) war ein japanischer Teilchenphysiker. Er war emeritierter Professor an den Universitäten Tokio und Kyōto. Bekannt ist er vor allem für die in Zusammenarbeit mit Murray Gell-Mann hervorgegangene Gell-Mann-Nishijima-Formel und das Konzept der Strangeness, die er nach dem η-Meson als eta-Ladung bezeichnete.
Suzuki Michio (jap. 鈴木 通夫; * 2. Oktober 1926 in Chiba; † 31. Mai 1998 in Tokio) war ein japanischer Mathematiker, der…Suzuki Michio (jap. 鈴木 通夫; * 2. Oktober 1926 in Chiba; † 31. Mai 1998 in Tokio) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit der Theorie endlicher Gruppen beschäftigte.
Ishizaka Teruko, genannt Terry (japanisch 石坂 照子; * 28. September 1926 in Yamagata, Japan; † 4. Juni 2019 in Yamagata…Ishizaka Teruko, genannt Terry (japanisch 石坂 照子; * 28. September 1926 in Yamagata, Japan; † 4. Juni 2019 in Yamagata, Japan), war eine japanische Immunologin. Sie entdeckte 1966 mit ihrem Ehemann Ishizaka Kimishige die Immunglobulin-E-Antikörper, die besondere Bedeutung in der Allergie haben. Ishizaka erwarb 1949 ihren M.D.-Abschluss als Medizinerin an der Frauenmedizinhochschule Tokio. 1955 wurde sie an der Universität Tokio promoviert. 1951 bis 1957 forschte sie in der Abteilung Serologie des nationalen Gesundheitsforschungszentrums in Japan. 1957 bis 1959 war sie am Caltech und 1959 an der Johns Hopkins University. 1962 bis 1970 war sie am Asthma Research Institute und Hospital der University of Colorado Medical School in Denver und ab 1970 Associate Professor und später Professor an der Johns Hopkins University (zuerst für Mikrobiologie und später für Medizin und Immunologie). Sie forschte über Allergien und unmittelbare Hypersentivität. 1973 erhielt sie mit ihrem Mann den Gairdner Foundation International Award und 1972 den Passano Award. Zu Ehren des Ehepaares Ishizaka wurde 1995 der Tag der Allergie eingeführt, um ihrer Forschungsleistungen zu gedenken und um über Allergien aufzuklären.
Kozo Kawashima (japanisch 川島 弘三 Kawashima Kōzō; * 26. September 1926 in Otaru) ist ein japanischer Skispringer und…Kozo Kawashima (japanisch 川島 弘三 Kawashima Kōzō; * 26. September 1926 in Otaru) ist ein japanischer Skispringer und Olympiateilnehmer von 1952.
Shōhachi Ishii (japanisch 石井 庄八 Ishii Shōhachi; * 20. September 1926 in Tokio; † 4. Januar 1980) war ein japanischer…Shōhachi Ishii (japanisch 石井 庄八 Ishii Shōhachi; * 20. September 1926 in Tokio; † 4. Januar 1980) war ein japanischer Ringer.
Masatoshi Koshiba (japanisch 小柴 昌俊, Koshiba Masatoshi; * 19. September 1926 in Toyohashi, Aichi, Japan; † 12. November…Masatoshi Koshiba (japanisch 小柴 昌俊, Koshiba Masatoshi; * 19. September 1926 in Toyohashi, Aichi, Japan; † 12. November 2020 in Tokio) war ein japanischer Physiker, der 2002 mit dem Nobelpreis für Physik „für bahnbrechende Arbeiten in der Astrophysik, insbesondere für den Nachweis kosmischer Neutrinos“, ausgezeichnet wurde.
Shōhei Imamura (jap. 今村 昌平 Imamura Shōhei; ; * 15. September 1926 in Tokio; † 30. Mai 2006 ebenda) war ein japanischer…Shōhei Imamura (jap. 今村 昌平 Imamura Shōhei; ; * 15. September 1926 in Tokio; † 30. Mai 2006 ebenda) war ein japanischer Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. Er zählt als einer der Mitbegründer der japanischen Nouvelle Vague (Nuberu Bagu) zu den einflussreichsten Regisseuren des japanischen Films.
Takamaro Shigaraki (jap. 信楽 峻麿 Shigaraki Takamaro; * 15. September 1926 in der Präfektur Hiroshima; † 26. September…Takamaro Shigaraki (jap. 信楽 峻麿 Shigaraki Takamaro; * 15. September 1926 in der Präfektur Hiroshima; † 26. September 2014 in Kure) war ein moderner japanischer Religionsphilosoph, der den Buddhismus in der Richtung Jōdo-Shinshū im Geist neuzeitlicher Kultur- und Geistesströmungen sowie unter dem Einfluss des evangelischen Theologen Paul Tillich interpretierte.
Shin’ichi Hoshi (星 新一, Hoshi Shin’ichi; * 6. September 1926 in Tokio; † 30. Dezember 1997 ebenda) war einer der…Shin’ichi Hoshi (星 新一, Hoshi Shin’ichi; * 6. September 1926 in Tokio; † 30. Dezember 1997 ebenda) war einer der bekanntesten japanischen Krimi- und Science-Fiction-Schriftsteller sowie Drehbuchautoren.
Okada Yoshio (jap. 岡田 吉夫; * 11. August 1926; † 22. Juni 2002) war ein japanischer Fußballnationalspieler. Okada…Okada Yoshio (jap. 岡田 吉夫; * 11. August 1926; † 22. Juni 2002) war ein japanischer Fußballnationalspieler. Okada debütierte bei den Asienspielen 1951 gegen die Auswahl Irans. Es folgten weitere 6 Spiele für Japan. Sein letztes Spiel bestritt er bei den Asienspielen 1954 gegen die Auswahl Indiens.
Shun’ichi Iwasaki (japanisch 岩崎 俊一, Iwasaki Shun’ichi; * 3. August 1926; † 25. Juli 2025) war bis zu seiner…Shun’ichi Iwasaki (japanisch 岩崎 俊一, Iwasaki Shun’ichi; * 3. August 1926; † 25. Juli 2025) war bis zu seiner Emeritierung 1989 Professor an der Universität Tōhoku und bis 1988 an der Lanzhou-Universität (China). Er war maßgeblich an Entdeckungen beteiligt, die zur Entwicklung moderner Computer-Festplatten führten.
Jōsaku Maeda (japanisch 前田 常作 Maeda Jōsaku, Vorname eigentlich Tsunesaku gelesen; geb. 14. Juli 1926 in Nyūzen…Jōsaku Maeda (japanisch 前田 常作 Maeda Jōsaku, Vorname eigentlich Tsunesaku gelesen; geb. 14. Juli 1926 in Nyūzen, Präfektur Toyama; gest. 13. Oktober 2007) war ein japanischer Maler der Yōga-Richtung während der Shōwa-Zeit.
Tetsuji Nishikawa (jap. 西川 哲治, Nishikawa Tetsuji; * 7. Juli 1926 in Tokio; † 15. Dezember 2010) war ein japanischer…Tetsuji Nishikawa (jap. 西川 哲治, Nishikawa Tetsuji; * 7. Juli 1926 in Tokio; † 15. Dezember 2010) war ein japanischer Physiker und einer der Gründungsväter des japanischen Forschungszentrums für Hochenergiephysik KEK sowie dessen Generaldirektor von 1977 bis 1989.
Okumura Yoshihisa (jap. 奥村 善久; * 2. Juli 1926 in der Präfektur Ishikawa; † 18. Februar 2023) war ein japanischer…Okumura Yoshihisa (jap. 奥村 善久; * 2. Juli 1926 in der Präfektur Ishikawa; † 18. Februar 2023) war ein japanischer Ingenieur, der durch grundlegende Arbeiten zum Mobilfunk bekannt wurde. Okumura studierte von 1944 bis 1947 Elektrotechnik am Kanazawa Institute of Technology (KIT, engl. für Kanazawa Kōgyō Daigaku, „Technische Hochschule Kanazawa“). Ab 1950 arbeitete er für die japanische Telefongesellschaft NTT (Nippon Telegraph and Telephone). Im Jahre 1970 wurde er Leiter der Mobilfunkforschung im Electrical Communication Laboratory (ECL) von NTT. Nach fünf Jahren verließ er NTT und ging im Jahre 1975 zu Toshiba. 1979 wurde er Professor am Kanazawa Institute of Technology, an dem er 2000 emeritiert wurde. Okumura führte sorgfältige Messungen der Empfangsbedingungen (in Testautos) in unterschiedlichsten Geländesituationen und Entfernungen (1 bis 100 km) und bei unterschiedlichster Antennenhöhe und Frequenz im Bereich 150 bis 1920 MHz durch. Die Daten wurden 1968 veröffentlicht, und bildeten eine wichtige Grundlage für die damals in Entwicklung befindlichen Mobilfunktechniken. Resultate des Berichts waren später als Okumura-Formeln, Okumura-Modell und Okumura-Kurven bekannt. Vor allem aufgrund seiner Untersuchungen wurde das 800-MHz-Band als geeignete Basis für Mobilfunknetze ausgewählt. 2013 erhielt er den Charles-Stark-Draper-Preis. Er war Mitglied der National Academy of Engineering.
Yoshihiro Hamaguchi (japanisch 浜口 喜博 Hamaguchi Yoshihiro; * 23. Juni 1926 in Takamatsu; † 10. August 2011 in Tokio) war…Yoshihiro Hamaguchi (japanisch 浜口 喜博 Hamaguchi Yoshihiro; * 23. Juni 1926 in Takamatsu; † 10. August 2011 in Tokio) war ein japanischer Schwimmer.
Aizawa Tadahiro (japanisch 相沢 忠洋; geboren 21. Juni 1926 in Tokio; gestorben 22. Mai 1989 in Kiryū, Präfektur Gumma) war…Aizawa Tadahiro (japanisch 相沢 忠洋; geboren 21. Juni 1926 in Tokio; gestorben 22. Mai 1989 in Kiryū, Präfektur Gumma) war ein japanischer Geschäftsmann und Amateur-Archäologe.
Kayano Shigeru (jap. 萱野 茂, Kayano Shigeru; * 1926 in Biratori auf Hokkaidō; † 6. Mai 2006 in Sapporo) war einer der…Kayano Shigeru (jap. 萱野 茂, Kayano Shigeru; * 1926 in Biratori auf Hokkaidō; † 6. Mai 2006 in Sapporo) war einer der wenigen muttersprachlichen Sprecher der Ainu-Sprache und ein bedeutender Forscher der Ainu-Kultur. Er war Gründer und langjähriger Leiter des Ainu-Kulturmuseums Nibutani in Nibutani, Hokkaidō, wodurch er zu einem wichtigen Anwalt der Kultur und Tradition seines Volkes wurde. Als erster Ainu war er im japanischen Oberhaus vertreten (1994–1998). Seit sich 1996 die Sozialistische Partei Japans in die Sozialdemokratische Partei und die Demokratische Partei Japans aufgespalten hatte, war er bis zu seinem Tod Mitglied der Demokratischen Partei.
Ibaragi Noriko (japanisch 茨木 のり子; eigentl. Miura Noriko, (三浦 のり子); * 12. Juni 1926 in Ōsaka; † 17. Februar 2006 in…Ibaragi Noriko (japanisch 茨木 のり子; eigentl. Miura Noriko, (三浦 のり子); * 12. Juni 1926 in Ōsaka; † 17. Februar 2006 in Nishitōkyō) war eine japanische Dichterin, Essayistin, Kinderbuchautorin und Drehbuchschreiberin.
Ōkawa Isao (japanisch 大川 功; geboren 19. Mai 1926 in Osaka; gestorben 18. März 2001) war ein japanischer Unternehmer im…Ōkawa Isao (japanisch 大川 功; geboren 19. Mai 1926 in Osaka; gestorben 18. März 2001) war ein japanischer Unternehmer im Elektronikbereich.
Michio Kushi (jap. 久司 道夫); (* 17. Mai 1926 in Japan; † 28. Dezember 2014 in Boston, Massachusetts) war ein japanischer…Michio Kushi (jap. 久司 道夫); (* 17. Mai 1926 in Japan; † 28. Dezember 2014 in Boston, Massachusetts) war ein japanischer Ernährungswissenschaftler, wichtiger Vertreter der Makrobiotik in den Vereinigten Staaten und Autor zahlreicher Bücher.
Itani Jun’ichirō (jap. 伊谷 純一郎; * 1926; † 19. August 2001) war ein japanischer Anthropologe, Verhaltensforscher und…Itani Jun’ichirō (jap. 伊谷 純一郎; * 1926; † 19. August 2001) war ein japanischer Anthropologe, Verhaltensforscher und gemeinsam mit Imanishi Kinji der Begründer der speziell japanisch geprägten Primatologie. Itani gründete gemeinsam mit Imanishi das international bekannte Primate Research Institute. Itani lehrte als Anthropologe an der Universität Kyoto.
Kōno Taeko (japanisch 河野多惠子; * 30. April 1926 in der Präfektur Osaka; † 29. Januar 2015 in Tokio) war eine japanische…Kōno Taeko (japanisch 河野多惠子; * 30. April 1926 in der Präfektur Osaka; † 29. Januar 2015 in Tokio) war eine japanische Schriftstellerin.