Shōji Oguma (jap. 大熊 正二, Oguma Shōji; * 22. Juli 1951 in Kōriyama) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im…Shōji Oguma (jap. 大熊 正二, Oguma Shōji; * 22. Juli 1951 in Kōriyama) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im Fliegengewicht.
Akira Satō (jap. 左藤 章 Satō Akira; * 12. Juli 1951 in der Präfektur Fukui) ist ein japanischer Politiker der…Akira Satō (jap. 左藤 章 Satō Akira; * 12. Juli 1951 in der Präfektur Fukui) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (Kishida-Faktion) und ehemaliger Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 2. Wahlkreis Osaka. Satō arbeitete nach seinem Studium an der Universität Fukui für das Textilunternehmen Seiren. 1979 wurde er Sekretär für seinen Schwiegervater, den Shūgiinabgeordneten Megumu Satō. Dieser verließ 1993 die LDP und folgte Ichirō Ozawa in die Erneuerungspartei und die Neue Fortschrittspartei (NFP). Nach der Wahlrechtsreform kandidierte Akira Satō selbst bei der Shūgiin-Wahl 1996 für die NFP im Block Kinki bei der neu eingeführten Verhältniswahl, konnte aber keinen Sitz gewinnen. Sein Schwiegervater gewann unterdessen den neuen Einmandatswahlkreis Ōsaka 2 für die NFP; er wurde nach der Auflösung der NFP Mitglied der Minseitō, kehrte dann aber in die LDP zurück. Zur Shūgiin-Wahl 2000 zog er sich aus der Politik zurück, Akira Satō übernahm die Wahlkreiskandidatur und setzte sich durch. 2003 wurde er wiedergewählt. Bei der „Postprivatisierungswahl“ 2005 gehörte Satō zu den „Rebellen“, den Gegnern der vom Parteivorsitzenden Jun’ichirō Koizumi betriebenen Postprivatisierung, und musste ohne LDP-Unterstützung kandidieren. Er verlor seinen Sitz knapp an die LDP-„Attentäter“-Kandidatin Shika Kawajō. 2009 kandidierte er erneut als Parteiloser, unterlag aber erneut, nun dem Demokraten Hitoshi Hagihara. Erst bei der Shūgiin-Wahl 2012 konnte Satō – nun wieder als LDP-Kandidat – den Wahlkreis gewinnen und erneut ins Shūgiin einziehen; er war einer von nur drei LDP-Abgeordneten aus den 19 Wahlkreisen der Präfektur. Anschließend war er bis September 2013 für das zweite Kabinett Abe parlamentarischer Staatssekretär (daijin seimukan) im Verteidigungsministerium. Er übernahm im Oktober 2013 die Führung der verteidigungspolitischen Abteilung der LDP. Von September 2014 bis Oktober 2015 (umgebildetes zweites und drittes Kabinett Abe) war er Vizeminister (fukudaijin) im Verteidigungsministerium. 2014 wurde mit 46,5 % der Stimmen als Abgeordneter für Ōsaka 2 wiedergewählt. Bei der Shūgiin-Wahl 2021 unterlag Satō in Osaka 2 mit 32,5 % der Stimmen klar Tadashi Morishima (48,5 %; Nippon Ishin no Kai) und erreichte mit diesem Mehrheitswahlergebnis auch nur den 12. Platz auf der LDP-Verhältniswahlliste im Block Kinki, die acht Sitze gewann. 2024 kandidierte er erneut und unterlag Morishima (44 %) wieder mit rund 30 % der Stimmen.
Kazuo Yoshimura (jap. 吉村和郎, Yoshimura Kazuo; * 6. Juli 1951) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war 1973…Kazuo Yoshimura (jap. 吉村和郎, Yoshimura Kazuo; * 6. Juli 1951) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war 1973 Weltmeisterschaftsdritter im Halbmittelgewicht, der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm. Kazuo Yoshimura unterlag bei den Weltmeisterschaften 1973 in Lausanne nur dem späteren Weltmeister Toyokazu Nomura im Halbfinale, während er den späteren Zweiten Dietmar Hötger aus der DDR und den Franzosen Patrick Vial im Turnierverlauf besiegen konnte. 1976 siegte Yoshimura beim Kodokan Cup. 1977 trat er nach der Reform der Gewichtsklassen im Leichtgewicht an, der Gewichtsklasse bis 71 Kilogramm. Bei den japanischen Meisterschaften gewann er 1977 gegen Noriyoshi Gotanda seinen einzigen Titel. 1976, 1978 und 1979 belegte er jeweils den zweiten Platz. 1978 siegte er bei der ersten Austragung des Jigoro Kano Cup, 1979 gewann Yoshimura das Tournoi de Paris.
Susumu Kitagawa (japanisch 北川 進, Kitagawa Susumu; * 4. Juli 1951 in Kyōto) ist ein japanischer Chemiker. Er gilt als…Susumu Kitagawa (japanisch 北川 進, Kitagawa Susumu; * 4. Juli 1951 in Kyōto) ist ein japanischer Chemiker. Er gilt als international führender Experte für metall-organische Gerüste (MOF). 2025 erhielt er gemeinsam mit Richard Robson und Omar Yaghi den Nobelpreis für Chemie für die Entwicklung metallorganischer Gerüstverbindungen.
Yaichi Numata (japanisch 沼田 弥一, Numata Yaichi; * 29. Juni 1951 in Fukushima) ist ein ehemaliger japanischer…Yaichi Numata (japanisch 沼田 弥一, Numata Yaichi; * 29. Juni 1951 in Fukushima) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer und nationaler Meister im Radsport.
Fusae Ōta (jap. 太田 房江, Ōta Fusae, gelegentlich von ihr selbst als Ohta romanisiert; eigentlich verheiratet 齊藤 房江, Saitō…Fusae Ōta (jap. 太田 房江, Ōta Fusae, gelegentlich von ihr selbst als Ohta romanisiert; eigentlich verheiratet 齊藤 房江, Saitō Fusae; * 2. Juni 1951 in Kure, Präfektur Hiroshima) ist eine japanische Politikerin, Abgeordnete im japanischen Oberhaus für die Präfektur Osaka und ehemalige Gouverneurin von Osaka. Sie war landesweit die erste Frau im Gouverneursamt. Ōta studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Tokio. Nach ihrem Abschluss 1976 wurde sie Beamtin im MITI. 1997 verließ sie das Ministerium und wurde stellvertretende Gouverneurin von Okayama. Nach zwei Jahren kehrte sie als Sekretärin des Ministers (大臣官房, daijin kambō) ins MITI zurück. Nachdem der Gouverneur von Osaka, Knock Yokoyama, 1999 wegen sexueller Belästigung zurücktreten musste, kündigte Ōta ihre Kandidatur an, die von nationaler LDP, DPJ, Kōmeitō und Liberaler Partei unterstützt wurde. Die Wahlen am 6. Februar 2000 gewann sie mit rund 1,4 Millionen Stimmen (45,98 %) gegen Makoto Ajisaka (KPJ-gestützt, 33,99 %), Tatsuo Hiraoka (mit Unterstützung der LDP Osaka, 19,14 %) und Seizō Hideyoshi Hashiba (0,89 %), wobei die Wahlbeteiligung mit 44,5 % ein historisches Tief erreichte. 2004 wurde sie mit zusätzlicher Unterstützung der SDP und 56,18 % der Stimmen wiedergewählt. Nach einem Finanzskandal um die Fleischfirma Hannan Corp. und Kritik der LDP an gemeinsamen Wahlkampfauftritten mit Oppositionspolitikern der DPJ bei der Bürgermeisterwahl in Osaka verlor Ōta 2007 die Unterstützung von Parteien und Wirtschaftsverbänden. Im Dezember kündigte sie an, 2008 nicht wieder zu kandidieren. Bei der Oberhauswahl 2013 kandidierte Ōta für die LDP bei der landesweiten Verhältniswahl. Sie erhielt 77.173 Präferenzstimmen und landete damit auf dem 18. LDP-Listenplatz, dem letzten, der für eine Wahl ausreichte. Von 2015 bis 2016 war Ōta für das umgebildete dritte Kabinett Abe Staatssekretärin (daijin seimukan) im Sozial- und Arbeitsministerium. Für die Oberhauswahl 2019 wechselte sie in den Präfekturwahlkreis Osaka, nachdem dort der LDP-Abgeordnete Takuji Yanagimoto 2018 seinen Rückzug zur nächsten Wahl erklärt hatte. Mit 16 % der Stimmen hinter drei Kandidaten von Nippon Ishin no Kai und Kōmeitō, aber rund fünf Prozentpunkten Vorsprung auf die Kandidaten der Mitte-links-Opposition gewann sie den vierten der vier Sitze Osakas. Für die Oberhauswahl 2025 wollte die LDP sie zunächst trotz interner Meinungsverschiedenheiten in/mit der LDP Osaka wieder nominieren, aber sie erklärte kurz vor der Wahl ihren Rückzug.
Emiko Okuyama (jap. 奥山 恵美子, Okuyama Emiko; * 23. Juni 1951 in Akita, Präfektur Akita) ist eine japanische Politikerin…Emiko Okuyama (jap. 奥山 恵美子, Okuyama Emiko; * 23. Juni 1951 in Akita, Präfektur Akita) ist eine japanische Politikerin und war von 2009 bis 2017 Bürgermeisterin der Stadt Sendai. Okuyama, Absolventin der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tōhoku, arbeitete nach ihrem Abschluss 1975 in der Stadtverwaltung von Sendai. 2005 wurde sie Schulrätin (kyōiku-chō) im Bildungsausschuss der Stadt, 2007 Vizebürgermeisterin (fuku-shichō). 2009 verließ sie die Stadtverwaltung, um sich für die Nachfolge von Katsuhiko Umehara zu bewerben, der nicht für eine zweite Amtszeit kandidierte. Die Bürgermeisterwahl am 26. Juli 2009 gewann Okuyama mit Unterstützung von Demokratischer und Sozialdemokratischer Partei und zahlreicher Mitglieder des Stadtrates mit 161.546 Stimmen (45,1 %) gegen fünf weitere Kandidaten, die alle Stimmenanteile unter 20 Prozent erhielten. Sie trat ihr Amt im August 2009 an und wurde damit landesweit die erste Frau als Bürgermeisterin einer seirei shitei toshi, also einer „regierungsdesignierten Großstadt“, oder einer Präfekturhauptstadt. 2011 wurde Sendai schwer vom Tōhoku-Erdbeben und dem resultierenden Tsunami getroffen, und die Bewältigung der Folgen bestimmten weitgehend den Rest ihrer Amtszeit. 2013 wurde sie gegen den kommunistischen Herausforderer Tatsuya Kadono mit Zweidrittelmehrheit im Amt bestätigt, die Wahlbeteiligung erreichte ein Rekordtief. 2017 trat sie nicht mehr an.
Shigeo Maruyama (jap. 丸山 繁雄, Maruyama Shigeo; * 22. Juni 1951 in der Präfektur Niigata) ist ein japanischer Jazzsänger…Shigeo Maruyama (jap. 丸山 繁雄, Maruyama Shigeo; * 22. Juni 1951 in der Präfektur Niigata) ist ein japanischer Jazzsänger und Bigbandleader.
Nobutaka Taguchi (jap. 田口 信教, Taguchi Nobutaka; * 18. Juni 1951 in Saijō) ist ein ehemaliger japanischer Schwimmer. Bei…Nobutaka Taguchi (jap. 田口 信教, Taguchi Nobutaka; * 18. Juni 1951 in Saijō) ist ein ehemaliger japanischer Schwimmer. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München gewann er für Japan die erste Goldmedaille im Schwimmen seit 1956. Er wurde Olympiasieger über 100 m Brust und verwies damit drei US-Amerikaner auf die folgenden Plätze. Nach den Olympischen Spielen 1976 in Montreal beendete er seine Laufbahn. Im Jahr 1987 wurde er in die Ruhmeshalle des internationalen Schwimmsports aufgenommen.
Yasumasa Morimura (jap. 森村 泰昌 Morimura Yasumasa; * 11. Juni 1951 in Tennōji-ku, Osaka) ist ein japanischer Künstler…Yasumasa Morimura (jap. 森村 泰昌 Morimura Yasumasa; * 11. Juni 1951 in Tennōji-ku, Osaka) ist ein japanischer Künstler, der an der Kyoto City University of Arts studierte und für seine fotografischen Arbeiten bekannt wurde. Er gewann zahlreiche Auszeichnungen für sein künstlerisches Werk.
Katsura Funakoshi (jap. 舟越 桂 Funakoshi Katsura, * 1951 in Morioka; † 29. März 2024) war ein japanischer Bildhauer und…Katsura Funakoshi (jap. 舟越 桂 Funakoshi Katsura, * 1951 in Morioka; † 29. März 2024) war ein japanischer Bildhauer und Grafiker. Seine Cousine ist die Färberin Sonoko Sasaki.
Mieko Yoshimura (jap. 吉村 美栄子 Yoshimura Mieko; * 1951 in Ōe, Landkreis Nishimurayama, Präfektur Yamagata) ist eine…Mieko Yoshimura (jap. 吉村 美栄子 Yoshimura Mieko; * 1951 in Ōe, Landkreis Nishimurayama, Präfektur Yamagata) ist eine parteilose japanische Politikerin und seit Februar 2009 Gouverneurin der Präfektur Yamagata.
Shōzō Azuma (jap. 東 祥三, Azuma Shōzō; * 1. Mai 1951 in Shinjuku, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker. Er war…Shōzō Azuma (jap. 東 祥三, Azuma Shōzō; * 1. Mai 1951 in Shinjuku, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker. Er war bis 2012 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 15. Wahlkreis Tokio, zuletzt als Mitglied der Nippon Mirai no Tō. Azuma absolvierte 1975 die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Sōka-Universität, an der er 1983 auch den Doktorgrad (hakushi) erwarb. Bis 1988 war er für Sonderorganisationen der Vereinten Nationen tätig, darunter die ONUDI. 1990 kandidierte er in Nachfolge von Shigetake Arishima als Kōmeitō-Kandidat im damaligen Viermandatswahlkreis Tokio 6 für das Shūgiin und wurde mit dem vierthöchsten Stimmenanteil gewählt, 1993 mit dem dritthöchsten Stimmenanteil wiedergewählt. Unter der Anti-LDP-Koalition die in Form des Kabinetts Hosokawa 1993 die Regierung übernahm, wurde Azuma parlamentarischer Staatssekretär im Außenministerium unter Tsutomu Hata. Nach der Auflösung der Kōmeitō 1994 gehörte Azuma wie die meisten Parteimitglieder zur Neuen Fortschrittspartei, folgte danach aber Ichirō Ozawa in die Liberale Partei und schließlich die Demokratische Partei, in der er zur Ozawa-Gruppe gehörte. Nach der Wahlrechtsreform kandidierte er zunächst 1996 nur im Verhältniswahlblock Tokio, den er bis 2003 repräsentierte, ab 2000 auch im neuen Einzelwahlkreis Tokio 15, den er aber deutlich verlor, so dass er 2003 auch die Wiederwahl im Verhältniswahlblock verfehlte – 2003 setzte die Demokratische Partei alle 24 Wahlkreiskandidaten im Block Tokio auf den Listenplatz 1 – und aus dem Parlament ausschied. Erst beim demokratischen Erdrutschsieg in der Shūgiin-Wahl 2009 konnte Azuma den LDP-Amtsinhaber Ben Kimura um rund 15,000 Stimmen schlagen, den Wahlkreis erstmals gewinnen und wieder ins Parlament einziehen. Von 2009 bis 2010 saß Azuma dem Shūgiin-Ausschuss für Wirtschaft und Industrie vor. Im September 2010 wurde er von Naoto Kan bei einer Kabinettsumbildung zum „Vizeminister“ im Kabinettsbüro berufen. Die Position behielt er bis 2011. Von 2011 bis 2012 war er Vorsitzender des Shūgiin-Sicherheitsausschusses (anzen-hoshō-iinkai). Im Sommer 2012 folgte Azuma Ichirō Ozawa zusammen mit weiteren Gegnern der vom Parteivorsitzenden Yoshihiko Noda geplanten Mehrwertsteuererhöhung aus der Demokratischen Partei in die Kokumin no Seikatsu ga Daiichi. In der neuen Partei war er Generalsekretär. Vor der Shūgiin-Wahl 2012 schloss er sich zusammen mit den meisten Anhängern Ozawas der Nippon Mirai no Tō an. Bei der Wahl wurde er mit rund 28.500 Stimmen nur Vierter in seinem Wahlkreis und verfehlte auch eine Wiederwahl über den Block Tokio, wo die Partei nur ein Mandat gewann. Bei der Wahl 2013 bewarb er sich für das Sangiin, das Oberhaus des nationalen Parlaments. Im nationalen Verhältniswahlkreis kandidierte er für Ozawas Seikatsu no Tō, erhielt aber mit 33.146 Stimmen nur den fünften Platz, und die Partei gewann bei der Verhältniswahl ohnehin null Sitze.
Chōei Satō (jap. 佐藤 長栄, Satō Chōei; * 15. April 1951 in der Präfektur Yamagata) ist ein ehemaliger japanischer…Chōei Satō (jap. 佐藤 長栄, Satō Chōei; * 15. April 1951 in der Präfektur Yamagata) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Kaori Momoi (jap. 桃井 かおり Momoi Kaori; * 8. April 1952 in Tokio, Japan) ist eine japanische Schauspielerin. In ihrer…Kaori Momoi (jap. 桃井 かおり Momoi Kaori; * 8. April 1952 in Tokio, Japan) ist eine japanische Schauspielerin. In ihrer über 35-jährigen Karriere drehte sie bis 2012 über 60 Filme.
Moriteru Ueshiba (jap. 植芝 守央, Ueshiba Moriteru; * 2. April 1951 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer…Moriteru Ueshiba (jap. 植芝 守央, Ueshiba Moriteru; * 2. April 1951 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Aikidō-Meister und amtierender Dōshū des Aikikai. Moriteru Ueshiba ist der zweite Sohn von Kisshōmaru Ueshiba und ein Enkel des Begründers des Aikidō, Ueshiba Morihei. Er studierte erfolgreich an der Meiji-Gakuin-Universität Wirtschaftswissenschaften. Ab seinem sechsten Lebensjahr lernte er Aikidō bei seinem Großvater. Nach dem Tode seines Vaters Kisshōmaru Ueshiba am 4. Januar 1999 übernahm er dessen Platz als Dōshū (Meister des Weges) und somit die Führung des Aikikai. Bevor er diese Position einnahm, war er schon Präsident des 'Council of Directors' des Aikikai und Leiter des Aikikai Honbu Dōjō. Er ist auch der Präsident des Aikikai und der International Aikido Federation. Es wird erwartet, dass sein Sohn Mitsuteru Ueshiba, der bereits seit 2012 das Geschehen des Aikikai Honbu Dōjō leitet, ihm in allen diesen Funktionen nachfolgen wird. Er gibt regelmäßig auf der ganzen Welt Aikidō-Lehrgänge.
Ayako Okamoto (japanisch 岡本綾子, Okamoto Ayako; * 2. April 1951 in Akitsu, Hiroshima) ist eine japanische Golfspielerin.…Ayako Okamoto (japanisch 岡本綾子, Okamoto Ayako; * 2. April 1951 in Akitsu, Hiroshima) ist eine japanische Golfspielerin. Sie gewann 62 internationale Turniere, einschließlich 17 auf der US-amerikanischen LPGA-Tour. Sie ist seit 2005 Mitglied der World Golf Hall of Fame.
Tomoko Ogawa (japanisch 小川 誠子 Ogawa Tomoko; geboren 1. April 1951 in Fukui; gestorben 15. November 2019) war eine…Tomoko Ogawa (japanisch 小川 誠子 Ogawa Tomoko; geboren 1. April 1951 in Fukui; gestorben 15. November 2019) war eine professionelle japanische Go-Spielerin, Schülerin des bekannten Profispielers Kitani Minoru und Mitglied im Vorstand des japanischen Go-Verbandes Nihon Ki-in. Sie war verheiratet mit dem Schauspieler Kei Yamamoto (* 1940).
Akira Okazawa (jap. 岡沢 章, Okazawa Akira; * 23. März 1951 in Ginza, Tokio) ist ein japanischer Jazz- und Fusionmusiker…Akira Okazawa (jap. 岡沢 章, Okazawa Akira; * 23. März 1951 in Ginza, Tokio) ist ein japanischer Jazz- und Fusionmusiker (E-Bass). Akira Okazawa spielte ab den frühen 1970er-Jahren mit Jiro Inagaki, Sadao Watanabe, Hiromasa Suzuki, Isao Suzuki, Terumasa Hino, Kiyoshi Sugimoto, Yuji Ohno, Yasuaki Shimizu, Toots Thielemans und Art Pepper, ferner in den Formationen Eiji Arai & The Beatsounds, The Players, Tokyo's Coolest Combo und in You & The Explosion Band. In den 1980er- und 1990er-Jahren begleitete er u. a. auch die Sängerinnen Yasuko Agawa, Kimiko Itoh, Harumi Kaneko; außerdem arbeitete er mit Masaru Imada, Makoto Ozone, Hiroko Kokubu und Masahiko Satō. Unter eigenem Namen legte er 1973 das Album Girisha ni Tsuite Kakareta Hon (ギリシャについて書かれた本) bei Nippon Columbia vor, an dem Jiro Inagaki, Norio Maeda, Takeshi Kamachi, Tsunehide Matsuki und Hajime Ishimatsu mitwirkten. Im Bereich des Jazz listet ihn Tom Lord zwischen 1973 und 2010 bei 56 Aufnahmesessions, zuletzt mit der Sängerin Keiko Lee (Smooth, u. a. mit George Duke). Als Studiomusiker arbeitete er auch mit dem Ukulelespieler Jake Shimabukuro und dem Pop-Duo Puffy, ferner ab 1978 bei zahlreichen Soundtracks von Anime-Filmen und Computerspielen.
Takumi Nemoto (jap. 根本 匠 Nemoto Takumi; * 7. März 1951 in Kōriyama, Präfektur Fukushima) ist ein japanischer Politiker…Takumi Nemoto (jap. 根本 匠 Nemoto Takumi; * 7. März 1951 in Kōriyama, Präfektur Fukushima) ist ein japanischer Politiker (LDP, darin zuletzt Kishida-Faktion). Von 1993 bis 2024 war er mit Unterbrechung (2009–12) Mitglied des Abgeordnetenhauses, dem Unterhaus des Parlaments, zuletzt für den Wahlkreis Fukushima 2, und war unter anderem Wiederaufbauminister und Minister für Gesundheit, Arbeit und Soziales. Nemoto wurde nach Abschluss seines Studiums an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio 1974 Beamter im Bauministerium. 1991 verließ er das Ministerium und kandidierte bei der Abgeordnetenhauswahl 1993 im damaligen viermandatigen Wahlkreis Fukushima 1. Mit dem zweithöchsten Stimmenanteil hinter Tokunosuke Kaneko (Erneuerungspartei) und noch vor Amtsinhaber Teruhiko Mashiko (LDP) und dem zum zweiten Mal antretenden Tatsuo Satō (LDP) gewann Nemoto ein Mandat. Nach der Wahlrechtsreform wurde er seit 1996 im neuen Einmandatswahlkreis Fukushima 2 fünfmal bestätigt. Nur bei der LDP-Erdrutschniederlage 2009 unterlag er der Demokratin Kazumi Ōta und verfehlte auch eine Wiederwahl im Verhältniswahlblock Tōhoku. Nemoto war unter anderem parlamentarischer Staatssekretär im Sozialministerium (Kabinett Obuchi und 1. Umbildung, 1998–1999), Berater des Premierministers und gleichzeitig Vizeminister im Kabinettsamt (Kabinett Koizumi I (1. Umbildung), 2002–2003). Von 2003 bis 2004 saß er dem Ausschuss für Wirtschaft und Industrie im Abgeordnetenhaus vor. Nach seiner Rückkehr ins Abgeordnetenhaus bei der Wahl 2012 berief ihn Ministerpräsident Shinzō Abe als Wiederaufbauminister in sein zweites Kabinett. Bei der Kabinettsumbildung im September 2014 wurde er durch Wataru Takeshita abgelöst. Von Oktober 2018 bis September 2019 war er im zum ersten Mal umgebildeten vierten Kabinett Abe Minister für Gesundheit, Arbeit und Soziales. Im September 2024 kündigte er seinen Rückzug zur nächsten allgemeinen Abgeordnetenhauswahl an. Bei der bereits im Oktober folgenden Wahl kandidierte sein Sohn Taku mit LDP-Nominierung im neu zugeschnittenen Wahlkreis Fukushima 2 und unterlag zwar Kōichirō Genba (KDP, vorher alter Wahlkreis 3), gewann aber mit einer hinreichend knappen Niederlage den fünften und letzten LDP-Sitz bei der Verhältniswahl in Tōhoku.
Hiroaki Katayama (jap. 片山 広明, Katayama Hiroaki; * 1. März 1951 in der Präfektur Chiba; † 13. November 2018) war ein…Hiroaki Katayama (jap. 片山 広明, Katayama Hiroaki; * 1. März 1951 in der Präfektur Chiba; † 13. November 2018) war ein japanischer Jazzmusiker (Saxophone).
Minato Kawamura (jap. 川村 湊, Kawamura Minato; * 23. Februar 1951) ist ein japanischer Literatur- und…Minato Kawamura (jap. 川村 湊, Kawamura Minato; * 23. Februar 1951) ist ein japanischer Literatur- und Kulturwissenschaftler. Kawamura ist Professor für Internationale Kultur an der Hōsei-Universität. Er wurde 1980 mit dem Gunzō-Nachwuchspreis ausgezeichnet. Für das Buch Nanyō karafuku Nihon bungaku erhielt er 1995 den Hirabayashi-Taiko-Literaturpreis.
Shigefumi Mori (japanisch 森 重文, Mori Shigefumi; * 23. Februar 1951 in Nagoya, Japan) ist ein japanischer Mathematiker…Shigefumi Mori (japanisch 森 重文, Mori Shigefumi; * 23. Februar 1951 in Nagoya, Japan) ist ein japanischer Mathematiker, der für seine Arbeiten in algebraischer Geometrie 1990 die Fields-Medaille erhielt.
Hisato Igarashi (japanisch 五十嵐 久人 Igarashi Hisato; * 19. Februar 1951 in Präfektur Tochigi) ist ein ehemaliger…Hisato Igarashi (japanisch 五十嵐 久人 Igarashi Hisato; * 19. Februar 1951 in Präfektur Tochigi) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner.
Shigeru Umebayashi (jap. 梅林 茂, Umebayashi Shigeru; * 19. Februar 1951 in Kitakyūshū, Präfektur Fukuoka) ist ein…Shigeru Umebayashi (jap. 梅林 茂, Umebayashi Shigeru; * 19. Februar 1951 in Kitakyūshū, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Filmkomponist. Er komponierte Musik für über 40 Filme aus Japan und China und schuf insbesondere einige Soundtracks für Filme des Regisseurs Wong Kar-Wai.
Haruki Uemura (jap. 上村春樹, Uemura Haruki; * 14. Februar 1951 in Landkreis Shimomashiki, Präfektur Kumamoto) ist ein…Haruki Uemura (jap. 上村春樹, Uemura Haruki; * 14. Februar 1951 in Landkreis Shimomashiki, Präfektur Kumamoto) ist ein japanischer Judoka. Er war 1976 Weltmeister und Olympiasieger in der offenen Klasse. Seit 2009 ist er Präsident des Kōdōkan. Der 1,74 m große Uemura bezwang bei den Weltmeisterschaften 1973 in Lausanne in der offenen Klasse die beiden Deutschen Klaus Glahn (BRD) und Wolfgang Zuckschwerdt (DDR). Im Finale unterlag er seinem Landsmann Kazuhiro Ninomiya. Zwei Jahre später bei den Weltmeisterschaften 1975 in Wien bezwang er im Halbfinale den Ungarn Imre Varga, im Finale trafen wie zwei Jahre zuvor Uemura und Ninomiya aufeinander, diesmal gewann Haruki Uemura. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal gewann Uemura im Achtelfinale gegen den Nordkoreaner Pak Jong-gil durch eine kleine Wertung (koka). Im Viertelfinale gegen den Franzosen Jean-Luc Rougé siegte der Japaner nach 4:03 Minuten. Das Halbfinale gegen Schota Tschotschischwili aus der Sowjetunion ging wieder über die volle Kampfzeit, Uemura siegte durch Kampfrichterentscheid (yusei-gachi). Das Finale gegen den Briten Keith Remfry beendete Uemura nach 7:28 Minuten durch Ippon.
Hiroshi Kato (japanisch 加藤 寛 Katō Hiroshi, * 29. Januar 1951 im Landkreis Kume, Präfektur Okayama) ist ein ehemaliger…Hiroshi Kato (japanisch 加藤 寛 Katō Hiroshi, * 29. Januar 1951 im Landkreis Kume, Präfektur Okayama) ist ein ehemaliger japanischer Fußballtrainer. Kato wuchs in Kōbe auf und schloss 1973 sein Studium an der Osaka University of Health and Sport Sciences ab. Von 1973 bis 1995 war er technischer Direktor im Trainerteam des Amateurvereins FC Kōbe. Im Jahr 1995 erlangte er eine S-Trainerlizenz und wechselte zum Profiverein Vissel Kōbe, wo er als Jugendtrainer und stellvertretender Leiter des Bereichs Training und Entwicklung tätig war. 2004 wurde er Leiter des Bereichs. Parallel dazu nahm er zwischen 1977 und 1998 verschiedene Aufgaben im Jugendbereich für den japanischen Fußballverband wahr. 1997, nach der Trennung von Stuart Baxter, sowie 2004, nach der Trennung von Ivan Hašek, amtierte er jeweils für einige Spiele als Interimstrainer der Erstliga-Mannschaft von Vissel Kōbe. Im Jahr 1997 leitete er die Mannschaft in der vierten Runde des Kaiserpokals und erzielte einen Sieg und eine Niederlage. Zum zweiten Mal trainierte er den Verein von Oktober 2004 bis Anfang Januar 2005. In dieser Zeit gewann er vier Spiele, verlor zwei und erreichte ein Unentschieden.
Shimon Sakaguchi (japanisch 坂口 志文 Sakaguchi Shimon; * 19. Januar 1951 in Nagahama) ist ein japanischer Immunologe an…Shimon Sakaguchi (japanisch 坂口 志文 Sakaguchi Shimon; * 19. Januar 1951 in Nagahama) ist ein japanischer Immunologe an der Universität Osaka. Er ist bekannt für die Entdeckung der regulatorischen T-Zellen, die Beschreibung ihrer Rolle für das Immunsystem und die Anwendung dieser Erkenntnisse bei der Behandlung von Autoimmunkrankheiten und Krebs.
Kazuko Sawamatsu (jap. 沢松 和子, Sawamatsu Kazuko; * 5. Januar 1951 in Nishinomiya, Präfektur Hyōgo) ist eine ehemalige…Kazuko Sawamatsu (jap. 沢松 和子, Sawamatsu Kazuko; * 5. Januar 1951 in Nishinomiya, Präfektur Hyōgo) ist eine ehemalige japanische Tennisspielerin.
Ryōko Onozawa (japanisch 小野沢 良子 Onozawa Ryōko; * 1. Januar 1951 in Ikeda) ist eine ehemalige japanische…Ryōko Onozawa (japanisch 小野沢 良子 Onozawa Ryōko; * 1. Januar 1951 in Ikeda) ist eine ehemalige japanische Eisschnellläuferin.
Gen’ichirō Takahashi (japanisch 高橋 源一郎, Takahashi Gen’ichirō; * 1. Januar 1951 in Onomichi) ist ein japanischer…Gen’ichirō Takahashi (japanisch 高橋 源一郎, Takahashi Gen’ichirō; * 1. Januar 1951 in Onomichi) ist ein japanischer Schriftsteller.
Minae Mizumura (jap. 水村 美苗, Mizumura Minae; * 1951 in Tokio) ist eine japanische Schriftstellerin und…Minae Mizumura (jap. 水村 美苗, Mizumura Minae; * 1951 in Tokio) ist eine japanische Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin.
Takeshi Matsuzaka (jap. 松阪猛 Matsuzaka Takeshi; * 20. September 1939; † 22. Oktober 2014) war ein japanischer Judoka. Er…Takeshi Matsuzaka (jap. 松阪猛 Matsuzaka Takeshi; * 20. September 1939; † 22. Oktober 2014) war ein japanischer Judoka. Er gewann bei den Weltmeisterschaften 1967 eine Bronzemedaille.
Masaoki Terakawa (jap. 寺川正興, Terakawa Masaoki; * um 1940) ist ein japanischer Jazz- und Fusionmusiker (E-Bass…Masaoki Terakawa (jap. 寺川正興, Terakawa Masaoki; * um 1940) ist ein japanischer Jazz- und Fusionmusiker (E-Bass, Kontrabass). Masaoki Terakawa arbeitete ab den frühen 1960er-Jahren in der japanischen Jazz- und (später in der) Fusion-Szene; 1960 entstanden erste Aufnahmen, als er im Trio des Pianisten Yuji Ohno die Sängerin Martha Miyake begleitete. Ab den späten 1960er-Jahren spielte er u. a. mit Akira Ishikawa (The Gentures in Beat Pops, 1969), George Ōtsuka, Hiroshi Matsumoto (Groovy Indeed, 1970), Sadakazu Tabata & Groovy 11 und mit Kimio Mizukani. Unter eigenem Namen legte er 1970 das Album Bass Bass Bass (Crown) vor. In den frühen 1970er-Jahren spielte Terakawa u. a. in den Formationen Kuni Kawachi & The Flower Travellin’ Band (Kirikyogen, 1970), Love Live Life, mit Masami Kawahara & The Exotic Sounds, in Toshiaki Yokotas Band The Beat Generation, in The Rock Invaders (um Kiyoshi Sugimoto und Ryo Kawasaki) und in der Jazzrock-Band Count Buffalo & The Jazz Rock Band (mit Hiromasa Suzuki, Kiyoshi Sugimoto, Masahiko Satoh, Takeru Muraoka). Ab den späten 1970er-Jahren arbeitete er noch mit Yūji Takahashi, Kimiko Itoh und Shigeko Toya. Der Diskograf Tom Lord listet seine Beteiligung im Bereich des Jazz/Fusion zwischen 1960 und 1978 an 15 Aufnahmesessions.
Akiko Wakabayashi (japanisch 若林映子 Wakabayashi Akiko; * 26. August 1941 in Tokio) ist eine japanische Schauspielerin…Akiko Wakabayashi (japanisch 若林映子 Wakabayashi Akiko; * 26. August 1941 in Tokio) ist eine japanische Schauspielerin, die international vor allem durch ihre Rolle der Aki im James-Bond-Film Man lebt nur zweimal bekannt wurde. Darüber hinaus drehte sie viele Filme in ihrer Heimat Japan, wobei vor allem die Monster-Filme der Tōhō-Studios wie etwa X 3000 – Fantome gegen Gangster und Ghidrah – The Three-Headed Monster zu nennen sind.
Yoshinobu Miyake (japanisch 三宅 義信, Miyake Yoshinobu; * 24. November 1939 in Murata, Landkreis Shibata, Präfektur…Yoshinobu Miyake (japanisch 三宅 義信, Miyake Yoshinobu; * 24. November 1939 in Murata, Landkreis Shibata, Präfektur Miyagi) ist ein ehemaliger japanischer Gewichtheber und mehrfacher Weltmeister und Olympiasieger.
Hiroshi Osada (japanisch 長田 弘 Osada Hiroshi; geboren 10. November 1939 in Fukushima; gestorben 3. Mai 2015 in Tokio)…Hiroshi Osada (japanisch 長田 弘 Osada Hiroshi; geboren 10. November 1939 in Fukushima; gestorben 3. Mai 2015 in Tokio) war ein japanischer Poet, Kinderbuch-Autor, Literaturkritiker, Übersetzer und Essayist.
Hisaoki Kamei (jap. 亀井 久興, Kamei Hisaoki; * 8. November 1939 in Shibuya, Präfektur Tokio; gemeldet in Tsuwano…Hisaoki Kamei (jap. 亀井 久興, Kamei Hisaoki; * 8. November 1939 in Shibuya, Präfektur Tokio; gemeldet in Tsuwano, Präfektur Shimane) ist ein japanischer Politiker. Er war bis 2009 Abgeordneter des Shūgiin und Generalsekretär der Neuen Volkspartei. Nach seinem Studium der Politikwissenschaft an der Gakushūin wurde Kamei 1962 Mitarbeiter bei Nippon Yūsen. Ein Jahr später wurde er Sekretär des Shūgiin-Abgeordneten Matsuda Takechiyo. Ab 1967 arbeitete er für Yoshida Kōgyō, wo er 1969 Vorstand wurde. 1974 errang Kamei als Kandidat der Liberaldemokratischen Partei (LDP) ein Mandat im Sangiin und wurde 1980 für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. 1978 wurde erstmals Staatssekretär im Postministerium, 1982 im Ausschuss für internationalen Handel und Industrie erstmals Ausschussvorsitzender. Bei der Shūgiin-Wahl 1990 wurde Kamei im Wahlkreis Shimane erstmals ins Shūgiin gewählt und seither fünfmal wiedergewählt, nach der Wahlkreisreform von 1994 im 3. Wahlkreis Shimane. In der Partei gehörte Kamei zunächst zum Kōchikai, 1999 gehörte er zu den Gründern des Taiyūkai von Yōhei Kōno. Von 1997 bis 1998 war Kamei als Leiter der Behörde für Staatsland Minister im 2. Kabinett von Ryūtarō Hashimoto. 2002 wurde die Zahl der Wahlkreise in Shimane auf zwei reduziert, das innerparteiliche Rennen um die Kandidatur im 2. Wahlkreis Shimane verlor Kamei gegen Wataru Takeshita, den Bruder von Ex-Premier Takeshita Noboru. 2003 wurde er über den Verhältniswahlblock Chūgoku wiedergewählt. Vor der Shūgiin-Wahl 2005 verließ Kamei als Gegner der von Premierminister Koizumi geplanten Postprivatisierung die LDP und wurde Mitgründer und Generalsekretär der Neuen Volkspartei. Koizumis Politik bezeichnete er als „autoritär“. Kamei kandidierte im 2. Wahlkreis gegen Takeshita, erhielt aber nur den zweithöchsten Stimmenanteil und wurde erneut nur über die Verhältniswahlliste wiedergewählt. 2009 verlor Kamei ebenso wie der Parteivorsitzende Tamisuke Watanuki seinen Sitz im Shūgiin. Sein Nachfolger als Generalsekretär der Neuen Volkspartei wurde Shōzaburō Jimi. Kamei ist der 3. Sohn von Graf Kamei Koretate, ein Nachfahre des Daimyō Kamei Korenori. Sein Großvater mütterlicherseits war der Schriftsteller und Abgeordnete des Kizokuin Graf Arima Yorichika. Seine älteste Tochter ist die Sangiin-Abgeordnete Akiko Kamei (Neue Volkspartei).
Satoko Kizaki (jap. 木崎 さと子, Kizaki Satoko; * 6. November 1939 in Xinjing (heute: Changchun) in der Mandschurei) ist…Satoko Kizaki (jap. 木崎 さと子, Kizaki Satoko; * 6. November 1939 in Xinjing (heute: Changchun) in der Mandschurei) ist eine japanische Schriftstellerin. Kizaki, die siebenjährig nach Japan kam, absolvierte nach dem Besuch der Oberschule der Präfektur Toyama ein Studium an der Tōkyō Joshi Daigaku. Sie arbeitete ab 1960 in einem Wirtschaftsunternehmen und lebte ab 1962 siebzehn Jahre lang im Ausland, u. a. von 1962 bis 1967 in Frankreich und den USA und zwischen 1976 und 1979 nochmals in Frankreich. Nach ihrer Rückkehr nach Japan begann sie ihre Laufbahn als Schriftstellerin. Für ihr Debütwerk, den Erzählband Rasoku wurde sie 1980 mit dem Bungakukai-Preis für Nachwuchsautoren ausgezeichnet und für den Akutagawa-Preis nominiert. Den Akutagawa-Preis erhielt sie 1984 für den Erzählband Ao giri. In der Folgezeit trat sie als Autorin von Romanen und Essays hervor.
Masabumi Kikuchi (jap. 菊地 雅章 Kikuchi Masabumi; * 19. Oktober 1939 in Tokio, Japan; † 6. Juli 2015 in Manhasset, New…Masabumi Kikuchi (jap. 菊地 雅章 Kikuchi Masabumi; * 19. Oktober 1939 in Tokio, Japan; † 6. Juli 2015 in Manhasset, New York, Vereinigte Staaten) war ein japanischer Jazzpianist und Keyboarder. Er zeichnete sich durch sein sparsames und z. T. sehr langsames Spiel, das gleichwohl sperrig war, aus.
Junko Tabei (jap. 田部井 淳子, Tabei Junko; * 22. September 1939 in Miharu, Präfektur Fukushima; † 20. Oktober 2016 in…Junko Tabei (jap. 田部井 淳子, Tabei Junko; * 22. September 1939 in Miharu, Präfektur Fukushima; † 20. Oktober 2016 in Kawagoe) war eine japanische Bergsteigerin, die am 16. Mai 1975 als erste Frau den Gipfel des Mount Everest bestieg.
Nobuyuki Ōishi (jap. 大石 信幸, Ōishi Nobuyuki; * 12. September 1939 in Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer…Nobuyuki Ōishi (jap. 大石 信幸, Ōishi Nobuyuki; * 12. September 1939 in Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.