Tsutomu Miyasaka (jap. 宮坂 力, Miyasaka Tsutomu; * 10. September 1953 in Kamakura) ist ein japanischer Ingenieur für…Tsutomu Miyasaka (jap. 宮坂 力, Miyasaka Tsutomu; * 10. September 1953 in Kamakura) ist ein japanischer Ingenieur für Elektrochemie, der sich mit Materialien und Entwicklungen auf Basis von Elektrochemie und Photochemie befasst. Er ist Professor an der Tōin-Universität Yokohama. Miyasaka wurde 1981 an der Universität Tokio zum Dr. Ing. promoviert (Master-Abschluss 1978). Danach war er bei Fuji Photo Film (Ashigara Research Laboratories) und forschte über hochsensitive photographische Materialien, Lithium-Ionen-Batterien und die Entwicklung eines künstlichen Photorezeptors basierend auf Bakterien-Rhodopsin. Ab 1992 war er dort im Management. Ab 2001 war er Professor an der Toin-Universität Yokohama (einer 1988 gegründeten Privatuniversität), an der er 2006 bis 2009 Dekan des Graduiertenkollegs war und seit 2009 Direktor der Abteilung Forschungsförderung der Universität. 2005 bis 2010 war er Gastprofessor an der Universität Tokio und danach Dozent. Er befasst sich mit leichten flexiblen Materialien für die Photovoltaik und seit der Entdeckung von metallorganischen Perowskiten mit Schichtstrukturen für die Photovoltaik forscht er besonders an Blei-Halid-Perowskit-Solarzellen. 2004 war er Gründer und CEO der Firma Peccel Technologies, ab 2009 war er dort Berater. 2008 bis 2010 war er Direktor der japanischen elektrochemischen Gesellschaft (ECSJ) und leitete 2009 bis 2012 deren Sektion Photoelektrochemie. 2017 gehörte er mit Nam-Gyu Park und Henry J. Snaith zu den Clarivate Citation Laureates, die als Nobelpreiskandidaten für Beiträge zu Perowskiten als Solarzellen-Material gehandelt wurden insbesondere aufgrund oft zitierter Arbeiten. 2023 erhielt er für diese Arbeiten den Asahi-Preis. 2026 wurde er mit dem Kyoto-Preis in der Kategorie "Elektronik" ausgezeichnet.
Akira Nishimura (jap. 西村 朗 Nishimura Akira; * 8. September 1953 in Osaka; † 7. September 2023 in Tokio) war ein…Akira Nishimura (jap. 西村 朗 Nishimura Akira; * 8. September 1953 in Osaka; † 7. September 2023 in Tokio) war ein japanischer Komponist.
Hideo Hosono (jap. 細野 秀雄 Hosono Hideo; * 7. September 1953 in Kawagoe, Präfektur Saitama) ist ein japanischer Physiker…Hideo Hosono (jap. 細野 秀雄 Hosono Hideo; * 7. September 1953 in Kawagoe, Präfektur Saitama) ist ein japanischer Physiker und 2008 Ko-Entdecker einer neuen Klasse von Hochtemperatur-Supraleitern, den Eisenhaltigen Hochtemperatursupraleitern.
Yoshinori Kobayashi (japanisch 小林 よしのり oder 小林 善範 Kobayashi Yoshinori, * am 31. August 1953 in Fukuoka, Präfektur…Yoshinori Kobayashi (japanisch 小林 よしのり oder 小林 善範 Kobayashi Yoshinori, * am 31. August 1953 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Mangaka, der für seine politisch rechtsextreme Mangaserie Gōmanism Sengen Bekanntheit erlangte. Vor allem die drei Bände On War der Reihe brachte ihm Bekanntheit in Japan. Diese Bände verkauften sich seit ihrer Veröffentlichung im Jahr 1998 zusammen rund eineinhalb Millionen Mal.
Hiroyuki Usui (jap. 碓井 博行, Usui Hiroyuki; * 4. August 1953 in Fujieda, Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger…Hiroyuki Usui (jap. 碓井 博行, Usui Hiroyuki; * 4. August 1953 in Fujieda, Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Tadashi Kawamata (jap. 川俣 正, Kawamata Tadashi; * 1953 in Mikasa, Hokkaidō) ist ein japanischer Bildhauer, der in Tokio…Tadashi Kawamata (jap. 川俣 正, Kawamata Tadashi; * 1953 in Mikasa, Hokkaidō) ist ein japanischer Bildhauer, der in Tokio und Paris lebt und arbeitet.
Shōichi Nakagawa (jap. 中川 昭一, Nakagawa Shōichi; * 19. Juli 1953 in Shibuya, Präfektur Tokio, gemeldet in Hiroo…Shōichi Nakagawa (jap. 中川 昭一, Nakagawa Shōichi; * 19. Juli 1953 in Shibuya, Präfektur Tokio, gemeldet in Hiroo, Hokkaidō; † 3. Oktober 2009 in Tokio, Japan) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter des Shūgiin, dem Unterhaus, und war von September 2008 bis 17. Februar 2009 Finanzminister seines Landes. Innerhalb der LDP gehörte er der Ibuki-Faktion an.
Katsuya Okada (jap. 岡田 克也 Okada Katsuya; * 14. Juli 1953 in Yokkaichi, Präfektur Mie) ist ein japanischer Politiker…Katsuya Okada (jap. 岡田 克也 Okada Katsuya; * 14. Juli 1953 in Yokkaichi, Präfektur Mie) ist ein japanischer Politiker (LDP→Erneuerungspartei→Stimme des Volkes→Minseitō→DP→DFP→parteilos→KDP→Chūdō Kaikaku Rengō; lokal zeitweise zum Mie minshu rengō) und war von 1990 bis 2026 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 3. Wahlkreis Mie. Von 2004 bis 2005 und ab 2015 war er Vorsitzender der Demokratischen Partei, anschließend bis September 2016 Vorsitzender der nachfolgenden Demokratischen Fortschrittspartei. In den Kabinetten Hatoyama, Kan und Noda war er von 2009 bis 2010 und 2012 Minister, unter anderem als Außen- und Vizepremierminister.
Prinzessin Hisako von Takamado (jap. 高円宮憲仁親王妃久子 Takamado-no-miya Norihito Shinnōhi-Hisako; * 10. Juli 1953 in Tokio als…Prinzessin Hisako von Takamado (jap. 高円宮憲仁親王妃久子 Takamado-no-miya Norihito Shinnōhi-Hisako; * 10. Juli 1953 in Tokio als Hisako Tottori (鳥取 久子 Tottori Hisako)) ist eine japanische Prinzessin.
Chōhei Kambayashi, japanisch 神林長平 (* 10. Juli 1953 in Niigata, Japan) ist ein japanischer…Chōhei Kambayashi, japanisch 神林長平 (* 10. Juli 1953 in Niigata, Japan) ist ein japanischer Science-Fiction-Schriftsteller. Viele seiner Werke sind dem Bereich der alternativen Realität zuzuordnen.
Nizō Yamamoto (japanisch 山本 二三 Yamamoto Nizō; * 27. Juni 1953 in Gotō, Japan; † 19. August 2023) war ein japanischer…Nizō Yamamoto (japanisch 山本 二三 Yamamoto Nizō; * 27. Juni 1953 in Gotō, Japan; † 19. August 2023) war ein japanischer künstlerischer Leiter, Hintergrundzeichner und Regisseur, der vor allem für Studio Ghibli tätig war.
Hiroshi Kajiyama (japanisch 梶山 広司 Kajiyama Hiroshi; * 13. Juni 1953 in der Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger…Hiroshi Kajiyama (japanisch 梶山 広司 Kajiyama Hiroshi; * 13. Juni 1953 in der Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner.
Kazuyoshi Ishii (japanisch 石井 和義; auch Kanchō Ishii genannt, geb. 10. Juni 1953 in Uwajima (Präfektur Ehime), Japan)…Kazuyoshi Ishii (japanisch 石井 和義; auch Kanchō Ishii genannt, geb. 10. Juni 1953 in Uwajima (Präfektur Ehime), Japan) ist ein japanischer Karateka, Promoter und Geschäftsmann. Er ist der Gründer der Karate-Organisation Seidokaikan sowie der K-1-Veranstaltungsreihe, die zu einem Vorreiter im Bereich der Mixed Martial Arts wurde.
Mitsuo Watanabe (jap. 渡辺 三男, Watanabe Mitsuo; * 4. Juni 1953 in Nasu, Präfektur Tochigi) ist ein ehemaliger japanischer…Mitsuo Watanabe (jap. 渡辺 三男, Watanabe Mitsuo; * 4. Juni 1953 in Nasu, Präfektur Tochigi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Masakazu Sekiguchi (japanisch 関口 昌一 Sekiguchi Masakazu; * 4. Juni 1953 in Minano, Kreis Chichibu, Saitama) ist ein…Masakazu Sekiguchi (japanisch 関口 昌一 Sekiguchi Masakazu; * 4. Juni 1953 in Minano, Kreis Chichibu, Saitama) ist ein japanischer Politiker (Liberaldemokratische Partei (LDP), darin zuletzt Motegi-Faktion; seit seiner Wahl zum Präsidenten fraktionslos), seit 2003 Senator für Saitama im Nationalparlament und seit 2024 Senatspräsident. Von 2019 bis 2024 führte er die Gruppe der LDP-Senatoren (Sangiin giin-sōkai; bedeutender als und nahezu, aber nicht ganz identisch mit der Fraktion im engeren Sinn). Sekiguchi, der älteste Sohn von Keizō Sekiguchi (LDP-Senator für den Verhältniswahlwahlkreis und Präsident der Präfekturzahnärztekammer Saitama), studierte an der zahnmedizinischen Jōsai-Universität (Jōsai shika daigaku; heute Teil der Meikai-Universität) und war anschließend in der elterlichen Praxis in Minano tätig. In die aktive Politik trat er bei den einheitlichen Wahlen 1995 ein, als er für die erste von drei Wahlperioden ins Präfekturparlament Saitama gewählt wurde. Kurz nach seiner dritten Wahl wechselte er in die Nationalpolitik: Takujirō Hamada war für seine Gouverneurswahlkandidatur zurückgetreten, und Sekiguchi kandidierte für die LDP bei der resultierenden Nachwahl im Oktober 2003. Mit 42,8 % der Stimmen setzte er sich knapp gegen die Demokratin Chiyako Shimada (41,9 %) und eine Kommunistin durch. Den Sitz verteidigte er danach bei den regulären Wahlen 2004, 2010, 2016 und 2022 viermal in Folge; ab 2010 erzielte er jeweils den höchsten Stimmenanteil. Im Senat war er von 2007 bis 2008 Vorsitzender des Kultus- und Wissenschaftsausschusses sowie für das erste Kabinett Abe von 2006 bis 2007 parlamentarischer Sekretär im Außenministerium. 2013 wurde er für das zweite Kabinett Abe Vizeminister für allgemeine Angelegenheiten und im Kabinettsamt. 2017 übernahm er die Führung des Komitees für Parlamentsangelegenheiten der Senats-LDP, 2019 deren Vorsitz. Im November 2024 wurde Sekiguchi als Nachfolger des aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Hidehisa Otsuji (ebenfalls Ex-Motegi-Faktion) zum Präsidenten des Senats gewählt. Die Führung der Senats-LDP übernahm Keizō Takemi.
Tomikazu Fukuda (jap. 福田 富一 Fukuda Tomikazu; * 21. Mai 1953 in Imaichi (heute: Nikkō), Präfektur Tochigi) ist ein…Tomikazu Fukuda (jap. 福田 富一 Fukuda Tomikazu; * 21. Mai 1953 in Imaichi (heute: Nikkō), Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Politiker und seit 2004 Gouverneur der Präfektur Tochigi.
Yōko Shimada ( jap. 島田 陽子, Shimada Yōko; * 17. Mai 1953 in Kumamoto, Präfektur Kumamoto; † 25. Juli 2022 in Tokio) war…Yōko Shimada ( jap. 島田 陽子, Shimada Yōko; * 17. Mai 1953 in Kumamoto, Präfektur Kumamoto; † 25. Juli 2022 in Tokio) war eine japanische Filmschauspielerin. Einem breiten Publikum wurde sie 1980 an der Seite von Richard Chamberlain in der Miniserie Shogun bekannt. Für die Rolle der Mariko erhielt sie 1981 auch den Golden Globe für die beste Seriendarstellerin in einem Drama. Yōko Shimada war seit Beginn der 1960er Jahre als Schauspielerin tätig und war bis zuletzt im Jahr 2016 in rund drei Dutzend Fernseh- und vor allem Filmproduktionen zu sehen. Sie litt seit 2019 an Darmkrebs, spielte aber noch 2022 in dem Film Ever Garden eine Hauptrolle. Nach den Dreharbeiten ging sie ins Krankenhaus, wo sie ihrem Krebsleiden erlag. Aufsehen erregte, dass keiner ihrer Verwandten sich um die Leiche kümmern wollte und daher die örtliche Verwaltung die Leiche verbrennen musste.
Mayumi Aoki (jap. 青木 まゆみ, Aoki Mayumi; * 1. Mai 1953 in Yamaga, Präfektur Kumamoto) ist eine ehemalige japanische…Mayumi Aoki (jap. 青木 まゆみ, Aoki Mayumi; * 1. Mai 1953 in Yamaga, Präfektur Kumamoto) ist eine ehemalige japanische Schwimmerin. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München gewann sie die erste Goldmedaille für Japan im Schwimmen der Frauen seit Hideko Maehata 1936 Olympiasiegerin über 200 m Brust wurde. Sie siegte im Rennen über 100 m Schmetterling. 1973 konnte sie über diese Strecke bei den ersten Schwimmweltmeisterschaften in Belgrad die Bronzemedaille erringen. Im Jahr 1989 wurde sie in die Ruhmeshalle des internationalen Schwimmsports aufgenommen.
Shun’ichi Suzuki (jap. 鈴木 俊一 Suzuki Shun’ichi; * 13. April 1953 im Bezirk Suginami, Präfektur Tokio) ist ein…Shun’ichi Suzuki (jap. 鈴木 俊一 Suzuki Shun’ichi; * 13. April 1953 im Bezirk Suginami, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker, Mitglied im Shūgiin (Abgeordnetenhaus) für den 2. Wahlkreis der Präfektur Iwate, Generalsekretär der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und ehemaliger Finanzminister, Umwelt- und Olympiaminister. In der LDP gehört er seit einigen Jahren der Asō-Faktion an, nachdem er ursprünglich lange Mitglied der Suzuki- →… →Kishida-Faktion gewesen war. Suzuki, der Sohn des Abgeordneten und späteren LDP-Vorsitzenden und Premierministers Zenkō Suzuki, studierte an der pädagogischen Fakultät der Waseda-Universität. Danach war er unter anderem Sekretär des Präsidenten und Funktionär des landesweiten Verbandes der Fischereigenossenschaften (全国漁業協同組合連合会 zenkoku gyogyō kyōdō kumiai rengōkai) und Abgeordnetensekretär seines Vaters. Zur Shūgiin-Wahl 1990 zog sich sein Vater zurück, und Suzuki kandidierte für die LDP im damaligen Viermandatswahlkreis Iwate 1 für die Nachfolge. Er setzte sich vor zwei SPJ-, zwei weiteren LDP-Kandidaten, einem konservativen Unabhängigen und einem Kommunisten auf dem ersten Platz durch. 1993 wurde er auf dem zweiten Platz wiedergewählt. Seit der Wahlrechtsreform der 1990er Jahre kandidiert er im neuen Einmandatswahlkreis Iwate 2. Diesen gewann er bis einschließlich 2026 zehnmal, obwohl sich Iwate (die politische Heimat von Ichirō Ozawa) ab den 1990er Jahren insgesamt für lange Zeit zur Oppositionshochburg entwickelt hat; nur bei der LDP-Erdrutschniederlage 2009 unterlag Suzuki dem Demokraten Kōji Hata und schied für eine Wahlperiode bis 2012 aus dem Abgeordnetenhaus aus. Im Shūgiin war Suzuki unter anderem Vorsitzender des Sozial- und Arbeitsausschusses (2001–2002) und des Außenausschusses (2013–2014). In der Regierung wurde Suzuki im November 1996 nach Ende der Großen Koalition (zweites Kabinett Hashimoto) politischer Staatssekretär (seimu jikan) im Sozialministerium unter Minister Jun’ichirō Koizumi. Erstmals Minister war er als Umweltminister von 2002 bis 2003 im ersten Kabinett Koizumi. Während des zweiten Kabinetts Abe war er zwischen 2012 und 2013 fuku-daijin/„Vizeminister“ im Außenministerium. Von 2017 bis 2018 und erneut 2019 war er „Olympiaminister“ nach dem Sondermaßnahmengesetz für die Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio 2020 (die letztlich erst 2021 stattfanden) im dritten und vierten Kabinett Abe. In der LDP gehörte er unter Abe von 2019 bis 2020 zuletzt als Vorsitzender des Exekutivrats (sōmukai, wörtl. „Rat für allgemeine Angelegenheiten“) zum engsten Kreis der Parteiführung. 2021 berief ihn Fumio Kishida an die Spitze des Finanzministeriums und gleichzeitig zum zuständigen Minister beim Kabinettsamt für die Kin’yū-chō, die „Finanz[sektor]behörde“. Er blieb von 2021 bis 2024 im Amt (erstes und zweites Kabinett Kishida inklusive Umbildungen). 2024 übernahm Suzuki unter dem LDP-Vorsitzenden Shigeru Ishiba zum zweiten Mal den Exekutivrat der Partei. Unter Nachfolgerin Sanae Takaichi wurde er 2025 Generalsekretär.
Shizuru „Sizzle“ Ohtaka (japanisch おおたか 静流 Ōtaka Shizuru; * 11. April 1953; † 5. September 2022) war eine japanische…Shizuru „Sizzle“ Ohtaka (japanisch おおたか 静流 Ōtaka Shizuru; * 11. April 1953; † 5. September 2022) war eine japanische Sängerin.
Wakanohana Kanji (II.), japanisch 若乃花 幹士 (2代), eigentlich Shimoyama Katsunori, japanisch 勝則 下山, (* 3. April 1953 in…Wakanohana Kanji (II.), japanisch 若乃花 幹士 (2代), eigentlich Shimoyama Katsunori, japanisch 勝則 下山, (* 3. April 1953 in Owani, Präfektur Aomori; † 16. Juli 2022 in Osaka) war ein japanischer Sumōringer. Er war der 56. Yokozuna. Wakanohana, der nicht mit den beiden anderen bekannten Ringern dieses Namens verwandt ist, begann seine sportliche Karriere im Juli 1968 als Eleve des Ringerstalls Futagano-beya, dabei noch den Kampfnamen (Shikona) "Wakamisugi Kanji" verwendend, den er bis nach seinem Aufstieg in die Makuuchi-Division im November 1973 beibehielt. Mit 1,86 m Körpergröße war Wakanohana zwar nicht klein, aber mit unter 130 kg gehörte er zu den weniger schweren Sumōringern. Seine Stärken lagen in Geschwindigkeit und Technik. Im Juli 1974 nannte er sich "Wakamisugi Toshihito". Seinen endgültigen Shikona nahm er erst nach seiner Promotion zum Yokozuna an, er übernahm ihn von seinem Stallmeister Futagoyama Oyakata, dem ehemaligen 45. Yokozuna, mit dessen Tochter er vorübergehend verheiratet war und als dessen designierter Nachfolger er damals galt. Im Januar 1975 erreichte Wakanohana zum ersten Mal die vorderen Ränge der Liga, und im März 1977 erhob man ihn in den Meisterrang Ōzeki. Das im Mai folgende Natsu-Basho gewann er daraufhin mit 13–2. Obwohl er in der Folgezeit mehrere Turniere mit dem gleichen oder sogar einem besseren Resultat abschloss, konnte er vorerst keinen Turniersieg (Yusho) verbuchen, weil Yokozuna Kitanoumi stets einen Deut besser rangierte. Dennoch wurde Wakanohana nach einem Ergebnis von 40 Siegen in drei Turnieren ohne weiteren Turniersieg zum Yokozuna ernannt. Im November des Jahres erreichte er seinen zweiten Turniersieg, ohne selbst eine Niederlage zu erleiden. Er blieb jedoch weiterhin im Schatten Kitanoumis und konnte nur noch 1979 und 1980 je einen Yusho erstreiten, was den Erwartungen an einen Yokozuna nicht entspricht. Als 1981/1982 Chiyonofuji in die Fußstapfen Kitanoumis trat und Wakanohana keine Erfolge mehr landete, trat er im Januar 1983 im Alter von nur 29 Jahren und einem Makuuchi-Rekord von 512 Siegen, 234 Niederlagen und 70 nicht bestrittenen Kämpfen zurück (Gesamtkarriere 656–323–85). Nach seiner Karriere als Ringer gründete Wakanohana den Ringerstall Magaki-beya. Wakanohana starb am 16. Juli 2022 im Alter von 69 Jahren an Lungenkrebs.
Masayoshi Takanaka (japanisch 高中 正義, Takanaka Masayoshi; * 27. März 1953 in Tokio) ist ein japanischer Gitarrist…Masayoshi Takanaka (japanisch 高中 正義, Takanaka Masayoshi; * 27. März 1953 in Tokio) ist ein japanischer Gitarrist, Komponist und Musikproduzent. Bekannt wurde er als Mitglied der Bands Flied Egg und Sadistic Mika Band. Im Jahr 1976 begann er mit dem Album Seychelles seine Solokarriere. Seit den 1970er Jahren veröffentlichte er zahlreiche Alben. Im Jahr 2000 gründete er das Plattenlabel Lagoon Records.
Takashi Yoshimatsu (jap. 吉松 隆, Yoshimatsu Takashi; * 18. März 1953 in Tokio) ist ein zeitgenössischer japanischer…Takashi Yoshimatsu (jap. 吉松 隆, Yoshimatsu Takashi; * 18. März 1953 in Tokio) ist ein zeitgenössischer japanischer Komponist klassischer Musik.
Kazuyuki Hamada (jap. 浜田 和幸, Hamada Kazuyuki; * 17. März 1953 in Yonago, Präfektur Tottori) ist ein japanischer…Kazuyuki Hamada (jap. 浜田 和幸, Hamada Kazuyuki; * 17. März 1953 in Yonago, Präfektur Tottori) ist ein japanischer Politiker. Von 2010 bis 2016 war er einer der beiden Vertreter Tottoris im Sangiin, dem Oberhaus des Parlaments. Bis 2011 gehörte er zur Liberaldemokratischen Partei (LDP), von 2011 bis zur Auflösung 2013 zur Neuen Volkspartei, danach war er parteiloses Mitglied der Shintō-Kaikaku-Fraktion, ab 2014 der „Partei der nächsten Generation“, 2016 kurzzeitig der Ōsaka Ishin no Kai. Hamada, Absolvent der Fremdsprachen-Universität Tokyo, wurde nach seinem Abschluss Angestellter bei Shin-Nippon Seitetsu (engl. Nippon Steel). Später erwarb er einen Ph.D. an der George Washington University und forschte ab 1987 am Center for Strategic and International Studies. 1997 gründete er das Kokusai mirai kagaku kenkyūjo (国際未来科学研究所, „Institut für internationale Zukunftsforschung“). Bei der Sangiin-Wahl 2010 wechselte Hamada in die Politik und übernahm die LDP-Kandidatur in Tottori, wo Amtsinhaber Kōtarō Tamura 2009 von der LDP zur Demokratischen Partei gewechselt war. Hamada erhielt über 150 Tausend Stimmen und gewann mit mehr als 20.000 Stimmen Vorsprung auf die Demokratin Mari Sakano. Im Juni 2011 reichte Hamada seinen Parteiaustritt ein, nachdem ihm im demokratisch geführten Kabinett Kan die Position eines parlamentarischen Staatssekretärs angeboten worden war. Am 27. Juni trat er die Position im „Ministerium für allgemeine Angelegenheiten“ an. Am 5. Juli 2011 schloss die LDP Hamada aus. Unter dem Kabinett Noda wechselte Hamada im September 2011 ins Außenministerium. Im Dezember 2011 schloss er sich der Neuen Volkspartei an, wo er im April 2012 den Vorsitz des politischen Forschungsrates von der entlassenen Akiko Kamei übernahm. Im Dezember 2012 wurde Hamada Nachfolger von Generalsekretär Mikio Shimoji, der seinen Sitz im Parlament (Shūgiin, Okinawa 1) verloren hatte. Er blieb bis zur Auflösung der NVP Generalsekretär. Im Sommer 2013 schloss sich Hamada der Fraktion Shintō Kaikaku – Mushozoku no Kai an. 2014 trat er der Jisedai-→Kokoro-Partei bei, die er 2016 wieder verließ. Bei der bevorstehenden Sangiin-Wahl 2016 verlor Tottori seine eigenständige Vertretung und bildet fortan mit dem benachbarten Shimane einen gemeinsamen Einmandatswahlkreis, beide Präfekturen sind ländlich-konservative Hochburgen, eine Wiederwahl gegen den LDP-Kandidaten Kazuhiko Aoki (bis 2016 der Vertreter Shimanes) war unwahrscheinlich, zumal sich vier Oppositionsparteien auf eine Einheitsfrontstrategie verständigt hatten. Hamada wollte für die Wahl der Ōsaka Ishin no Kai beitreten und in den nationalen Verhältniswahlkreis wechseln. Um einer Versammlung der Ishin-Abgeordneten aus dem Präfekturparlament von Osaka, der Keimzelle der Partei, beizuwohnen und innerparteiliche Unterstützung zu gewinnen, blieb er am 27. Mai 2016 einer Sangiin-Sitzung fern, bei der unter anderem über Hilfsmaßnahmen nach den Kumamoto-Erdbeben 2016 abgestimmt wurde – nach Angaben der Partei ohne deren Zustimmung. In der Folge entzog ihm die Parteiführung die Unterstützung, er trat kurz vor der Wahl wieder aus der Ishin no Kai aus. Bei der Wahl 2016 kandidierte Hamada nun parteilos im Sechsmandatswahlkreis Tokio, wo er mit 0,5 % der Stimmen abgeschlagen auf dem 16. Platz abgewählt war.
Yoshiharu Horii (japanisch 堀井 美晴 Horii Yoshiharu; * 16. März 1953 in der Präfektur Shizuoka; † 23. August 2025) war ein…Yoshiharu Horii (japanisch 堀井 美晴 Horii Yoshiharu; * 16. März 1953 in der Präfektur Shizuoka; † 23. August 2025) war ein japanischer Fußballspieler.
Kei Akagi (japanisch ケイ赤城; * 16. März 1953 in Sendai) ist ein aus Japan stammender und in den Vereinigten Staaten…Kei Akagi (japanisch ケイ赤城; * 16. März 1953 in Sendai) ist ein aus Japan stammender und in den Vereinigten Staaten lebender Jazz-Musiker (Piano und Keyboards) sowie Hochschullehrer.
Kazuo Kitagawa (japanisch 北側 一雄 Kitagawa Kazuo; * 2. März 1953 in Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Politiker…Kazuo Kitagawa (japanisch 北側 一雄 Kitagawa Kazuo; * 2. März 1953 in Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Politiker (Kōmeitō → Kōmei shintō → Shinshintō → Shintō Heiwa → Kōmeitō). Von 1990 bis 2024 war er mit Unterbrechung Mitglied des Abgeordnetenhauses (Unterhaus des Nationalparlaments), ab 1996 für den Wahlkreis Osaka 16, von 2004 bis 2006 war er Minister für Staatsland & Verkehr in den Kabinetten Koizumi II und III. Kitagawa, der Sohn von Yoshikazu Kitagawa (Kōmeitō-Abgeordneter für den SNTV-Dreimandatswahlkreis Osaka 6), besuchte die der Sōka-Universität angeschlossene Sōka-Oberschule, studierte anschließend an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Sōka-Universität und wurde Anwalt. In die aktive Politik trat er zur Abgeordnetenhauswahl 1990 ein, als er für die Kōmeitō im SNTV-Viermandatswahkreis Osaka 5 kandidierte, zu dem vor allem die Stadt Sakai gehörte. Er wurde mit dem dritthöchsten Stimmenanteil gewählt, 1993, als der Wahlkreis Osaka 5 auf fünf Sitze vergrößert wurde, auf Platz 2 wiedergewählt. Für das Kabinett Hosokawa war er 1993–1994 parlamentarischer Staatssekretär (seimu jikan) im Finanzministerium. Nach dem Scheitern der Anti-LDP-Koalition wurde er wie die meisten Kōmeitō-Abgeordneten im Abgeordnetenhaus Mitglied der Neuen Fortschrittspartei und beteiligte sich anschließend an der Wiedergründung der Kōmeitō. Seit der Wahlrechtsreform der 1990er Jahre bestreitet Kitagawa den FPTP-Einmandatswahlkreis Osaka 16, der Teile der Stadt Sakai umfasst. Diesen gewann er 1996 für die NFP, und danach meistens für die rekonstituierte, „neue“ Kōmeitō; nur bei der Erdrutschniederlage der LDP-Kōmeitō-Regierung in der Wahl 2009 unterlag er dem Demokraten Hiroyuki Moriyama und schied bis 2012 aus dem Parlament aus. Im Abgeordnetenhaus war er von 1999 bis 2000 Vorsitzender des Ausschusses für Wissenschaft & Technologie, von 2012 bis 2013 des Ausschusses für Allgemeine Angelegenheiten. In der Kōmeitō führte er nach dem Eintritt in die Regierungskoalition mit der LDP von 2000 bis 2004 den politischen Forschungsrat, von 2006 bis 2009 war er Generalsekretär. 2004, als die Kōmeitō bei der Umbildung des zweiten Kabinetts Koizumi anstelle des Sozialministeriums das Infrastrukturministerium übernahm, wurde Kitagawa bis 2006 (Kabinett Koizumi III inklusive Umbildung) Minister. Ab 2017 war er in der Kōmeitō einer der Vizeparteivorsitzenden und gleichzeitig „Vorsitzender des Zentralvorstandes“ (中央幹事会会長 chūō-kanjikai kaichō; bei der Reorganisation 2014 neu entstandene Position). Kurz vor der Abgeordnetenhauswahl 2024 kündigte Kitagawa im Oktober 2024 seinen Rückzug an. Seinen Wahlkreis sollte für die Regierungskoalition die bisherige langjährige Kōmeitō-Rätehausabgeordnete Kanae Yamamoto übernehmen, die ihn aber an Masaki Kuroda von der Nippon Ishin no Kai verlor.
Yōko Kamikawa (japanisch 上川 陽子 Kamikawa Yōko; * 1. März 1953 in Shizuoka, Präfektur Shizuoka) ist eine japanische…Yōko Kamikawa (japanisch 上川 陽子 Kamikawa Yōko; * 1. März 1953 in Shizuoka, Präfektur Shizuoka) ist eine japanische Politikerin (heute Liberaldemokratische Partei, darin bis zur Auflösung Kishida-Faktion), Abgeordnete im Shūgiin, dem Unterhaus der Kokkai, für den 1. Wahlkreis der Präfektur Shizuoka und ehemalige Außen- und mehrfache Justizministerin. Kamikawa studierte bis 1977 Internationale Beziehungen an der Universität Tokio. Anschließend arbeitete sie für das Mitsubishi-Forschungsinstitut. 1988 erwarb sie als Fulbright-Studentin einen Master an der Harvard Kennedy School. In dieser Zeit war sie auch Mitarbeiterin des US-Senators Max Baucus. Danach war sie Präsidentin des Globalink-Forschungsinstituts. Ab 2000 gehörte Kamikawa für den 1. Wahlkreis Shizuoka dem Shūgiin an (2003 bis 2005 über Verhältniswahl in Tōkai). Innerhalb der LDP schloss sie sich der damaligen Koga-, zuletzt Kishida-Faktion an. Ab November 2005 war Kamikawa parlamentarische Staatssekretärin (daijin seimukan, engl. parliamentary secretary) im Sōmushō („Ministerium für Allgemeine Angelegenheiten“, engl. „Ministerium für Innere Angelegenheiten und Kommunikation“). Premierminister Shinzō Abe berief sie im August 2007 bei seiner Regierungsumbildung zur Staatsministerin für Geschlechtergleichstellung und die Bekämpfung des Geburtenrückgangs. Wie viele Minister in Abes Kabinett musste sie Fehler in ihren Jahresberichten über politische Gelder zugeben. Premierminister Yasuo Fukuda übernahm Kamikawa in sein Kabinett, berücksichtigte sie aber nicht mehr bei der Kabinettsumbildung im August 2008. Bei der Shūgiin-Wahl 2009 verlor Kamikawa ihren Wahlkreis an Seishū Makino (Demokratische Partei) und verfehlte auch die Wiederwahl über den Verhältniswahlblock Tōkai. Bei der Wahl 2012 verschlechterte sich ihr Ergebnis im Wahlkreis Shizuoka 1 nur leicht (2009: 96.096 Stimmen 37,6 %; 2012: 81.278, 36,2 %), sie konnte sich gegen ein nun zersplittertes Kandidatenfeld durchsetzen und zog zum vierten Mal ins Shūgiin ein. Sie verteidigte den Sitz danach bis einschließlich 2026 fünfmal in Folge. Von September 2013 bis September 2014 war Kamikawa im Sōmushō „Vizeministerin“ (fuku-daijin, engl. Regierungsübersetzung derzeit „state minister“; nicht zu verwechseln mit „minister of state“ für kokumu daijin oder „minister of state“ für naikaku-fu tokumei tantō daijin). Anschließend übernahm sie zunächst den Vorsitz im Shūgiin-Sozial- und Arbeitsausschuss. Im Oktober 2014 berief Shinzō Abe Kamikawa erneut ins Kabinett, wo sie die zurückgetretene Justizministerin Midori Matsushima ersetzte und diesen Posten bis ins einschließlich dritte Kabinett Abe behielt. Von der Kabinettsumbildung vom 3. August 2017 bis zur Kabinettsumbildung im Oktober 2018 war sie erneut Justizministerin. Im 2. umgebildeten 2. Kabinett Kishida wurde sie im September 2023 zur Außenministerin ernannt und blieb bis zum Ende von Kishidas Amtszeit im Amt. Bei der folgenden Wahl des LDP-Vorsitzenden trat Kamikawa selbst an, schied aber in einem Rekordfeld aus neun Kandidaten im ersten Wahlgang auf dem siebten Platz aus.
Shunmyō Masuno (japanisch 枡野 俊明 Masuno Shunmyō; * 2. Februar 1953 in Tsurumi-ku, Yokohama city) ist ein japanischer…Shunmyō Masuno (japanisch 枡野 俊明 Masuno Shunmyō; * 2. Februar 1953 in Tsurumi-ku, Yokohama city) ist ein japanischer Zen-Mönch, der 18. Chief Priest des Kenkohji Zen Tempels in Yokohama, Landschaftsarchitekt und Unternehmer. Er ist emeritierter Professor der Tama Art University in Tokio. Masuno hat über 60 Gärten in Japan, in Europa und in Nordamerika gestaltet.
Satoru Nakajima (jap. 中嶋 悟, Nakajima Satoru; * 23. Februar 1953 in Okazaki) ist ein ehemaliger japanischer…Satoru Nakajima (jap. 中嶋 悟, Nakajima Satoru; * 23. Februar 1953 in Okazaki) ist ein ehemaliger japanischer Automobilrennfahrer, der von 1987 bis 1991 für die Teams Lotus und Tyrrell in der Formel 1 fuhr. Er war mit 34 Jahren einer der ältesten Formel-1-Debütanten der Geschichte und der erste japanische Formel-1-Fahrer, dem es gelang, WM-Punkte einzufahren.
Yūzaburō Otokawa (japanisch 乙川 優三郎, * 17. Februar 1953 in Tōkyō) ist ein japanischer Schriftsteller. Er ist vor allem…Yūzaburō Otokawa (japanisch 乙川 優三郎, * 17. Februar 1953 in Tōkyō) ist ein japanischer Schriftsteller. Er ist vor allem für seine historischen Romane bekannt, hat aber auch zeitgenössische Literatur verfasst. Sein bürgerlicher Name lautet Toyo Shimada (島田 豊).
Kaoru Kurimoto (japanisch 栗本 薫, Kurimoto Kaoru; geboren 13. Februar 1953 in Tokio; gestorben 26. Mai 2009) war eine…Kaoru Kurimoto (japanisch 栗本 薫, Kurimoto Kaoru; geboren 13. Februar 1953 in Tokio; gestorben 26. Mai 2009) war eine japanische Schriftstellerin.
Marcellino Daiji Tani (jap. マルセリーノ 谷 大二, Maruserīno Tani Daiji; * 13. Februar 1953 in Takarazuka, Präfektur Hyōgo; †…Marcellino Daiji Tani (jap. マルセリーノ 谷 大二, Maruserīno Tani Daiji; * 13. Februar 1953 in Takarazuka, Präfektur Hyōgo; † 10. Oktober 2026 in Saitama) war Bischof von Saitama.
Kitarō (jap. 喜多郎; * 4. Februar 1953 in Toyohashi), bürgerlich: Masanori Takahashi (高橋 正則, Takahashi Masanori), ist ein…Kitarō (jap. 喜多郎; * 4. Februar 1953 in Toyohashi), bürgerlich: Masanori Takahashi (高橋 正則, Takahashi Masanori), ist ein japanischer Musiker. Der Spitzname Kitarō (ungefähre Bedeutung: „Mit vielen Freuden gesegneter Mann“) ist eine Anlehnung an die Figur Kitarō aus dem japanischen Manga Ge Ge Ge no Kitarō.
Takeo Moriyama (jap. 森山 威男, Moriyama Takeo; * 27. Januar 1945 in Katsunuma, Präfektur Yamanashi) ist ein japanischer…Takeo Moriyama (jap. 森山 威男, Moriyama Takeo; * 27. Januar 1945 in Katsunuma, Präfektur Yamanashi) ist ein japanischer Jazzmusiker (Schlagzeug, Komposition).
Tatsuo Kawabata (jap. 川端 達夫, Kawabata Tatsuo; * 24. Januar 1945 im Landkreis Gamou (heute: Ōmihachiman), Präfektur…Tatsuo Kawabata (jap. 川端 達夫, Kawabata Tatsuo; * 24. Januar 1945 im Landkreis Gamou (heute: Ōmihachiman), Präfektur Shiga) ist ein ehemaliger japanischer Politiker (Demokratisch-Sozialistische Partei (DSP)→Neue Fortschrittspartei (NFP)→parteilos→NFP→Shintō Yūai→Demokratische Partei (engl. DPJ)→Demokratische Fortschrittspartei (engl. DP)). Er gehörte für den Block Kinki von 1986 bis 2017 mit einer Unterbrechung (2012–2014) dem Shūgiin, dem Unterhaus, an und war von 2009 bis 2010 Minister für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie, Staatsminister für Wissenschafts- und Technologiepolitik, zuerst im Kabinett Yukio Hatoyama, dann im Kabinett Kan, sowie von 2011 bis 2012 Minister für Innere Angelegenheiten und Kommunikation im Kabinett Noda. In der DPJ war er Namensgeber einer eigenen Faktion, der Kawabata-Gruppe (offiziell: 民社協会, Minsha Kyōkai, „Demokratisch-Sozialistische Gesellschaft“; später und heute in der DP Takaki-Gruppe) aus ehemaligen Mitgliedern der Demokratisch-Sozialistischen Partei. Kawabata, Absolvent der Universität Kyōto, wurde erstmals bei der Shūgiin-Wahl 1986 für die Demokratisch-Sozialistische Partei im Wahlkreis Shiga ins Parlament gewählt und danach achtmal wiedergewählt – seit 1996 im Einzelwahlkreis Shiga 1 bzw. 2005, als Nachrücker 2014 und 2014 im Verhältniswahlblock Kinki. 1994 schloss er sich wie die übrigen Abgeordneten seiner Partei der NFP an, die er 1995 vorübergehend wieder verließ. Nach der Auflösung der Shinshintō zum Jahresende 1997 gehörte er zunächst der „Neuen Partei Brüderlichkeit“ (Shintō Yūāi) an, mit der er 1998 der Demokratischen Partei beitrat. Von 1999 bis 2000 und erneut 2004 war Kawabata Vorsitzender des Komitees für Parlamentsangelegenheiten (kokkai taisaku iinkai) der DPJ. 2004 wurde er unter dem Parteivorsitzenden Katsuya Okada Generalsekretär. Nach der Shūgiin-Wahl 2005, bei der er selbst seinen Wahlkreis verlor und nur über den Verhältniswahlblock Kinki wiedergewählt wurde, trat er ebenso wie Okada zurück. Ab 2006 war er einer der stellvertretenden Parteivorsitzenden. Im September 2009 berief ihn Premierminister Yukio Hatoyama als Minister für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie in sein Kabinett. Die Zuständigkeit für Wissenschafts- und Technologiepolitik übernahm er am 7. Januar 2010 von Naoto Kan. Unter Premierminister Naoto Kan behielt er die Position bis zur Kabinettsumbildung im September 2010, als er durch Yoshiaki Takaki (Kawabata-Gruppe) abgelöst wurde. 2010 übernahm er den Vorsitz im Geschäftsordnungsausschuss des Shūgiin (giin-un’ei-iinkai). Nach der Ablösung Kans durch Yoshihiko Noda wurde er am 2. September 2011 Minister für Innere Angelegenheiten und Kommunikation in dessen Kabinett, verlor diesen aber bei der dritten Kabinettsumbildung am 1. Oktober 2012. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 unterlag er im Wahlkreis Shiga 1 um rund 6.000 Stimmen dem Liberaldemokraten Toshitaka Ōoka und verfehlte auch ein Verhältniswahlmandat knapp, war aber der erste potentielle Nachrücker der Demokraten im Block Kinki. Im Mai 2014 rückte Kawabata für Taizō Mikazuki nach, der für seine Kandidatur bei der Gouverneurswahl in Shiga zurückgetreten war. Bei der Neuwahl im Dezember 2014 unterlag er Ōoka erneut, gewann aber gleich den zweiten (von vier) Verhältniswahlsitzen der Demokraten in Kinki. Anschließend wurde er als Nachfolger von Hirotaka Akamatsu zum Vizepräsidenten des Shūgiin gewählt und war als solcher seitdem fraktionslos. Im September 2017 gab er bekannt, seine politische Karriere zu beenden und nicht bei der Shūgiin-Wahl 2017 für eine weitere Amtszeit als Abgeordneter zu kandidieren. Akamatsu wurde anschließend erneut zum Vizepräsidenten gewählt.
Shigeo Itō (jap. 伊藤 繁雄 Itō Shigeo; * 21. Januar 1945 in Shūnan, Yamaguchi) ist ein ehemaliger japanischer…Shigeo Itō (jap. 伊藤 繁雄 Itō Shigeo; * 21. Januar 1945 in Shūnan, Yamaguchi) ist ein ehemaliger japanischer Tischtennisspieler und gehörte in den 1960er und 1970er Jahren zu den besten Tischtennisspielern der Welt. Itō spielte zunächst linkshändig, stellte aber sein Spiel auf die rechte Hand um. Er hielt den Schläger im japanischen Penholder-Stil und spielte ein spinbetontes, temporeduziertes Offensivspiel. Shigeo Itō wurde 1969 in München 2-facher Weltmeister im Herreneinzel (als er nach 0:2 Satzrückstand noch mit 3:2 Sätzen gegen Eberhard Schöler gewann) und mit der Herrenmannschaft (in der er zusammen mit Nobuhiko Hasegawa und Mitsuru Kōno gegen das deutsche Team (Eberhard Schöler, Bernt Jansen, Wilfried Lieck) mit 5:3 siegte). 1971 in Nagoya wurde er noch einmal Vizeweltmeister, als er als Titelverteidiger im Finale überraschend gegen den 18-jährigen Stellan Bengtsson verlor. Besonders bemerkenswert an Shigeo Itō ist, dass er seine Erfolge ohne Trainer erzielte. Seine Technik erarbeitete er sich allein durch die Beobachtung anderer Spieler und eigene Experimente. Seinen Weltmeistertitel 1969 verdankte er nicht zuletzt auch Hikosuke Tamasu, der ihn in der Pause nach dem 3. Satz (bei 1:2 Satzrückstand) zu einem Taktikwechsel überredete, um den unangenehmen Schnittwechseln Schölers aus dem Wege zu gehen.
Shōgo Arai (jap. 荒井 正吾, Arai Shōgo; * 18. Januar 1945 in Yao, Präfektur Osaka) ist ein parteiloser japanischer…Shōgo Arai (jap. 荒井 正吾, Arai Shōgo; * 18. Januar 1945 in Yao, Präfektur Osaka) ist ein parteiloser japanischer Politiker, ehemaliger Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, für die Präfektur Nara und von 2007 bis 2023 Gouverneur von Nara. Arai schloss 1968 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio ab und wurde Beamter im Verkehrsministerium. 1972 absolvierte er ein Graduiertenstudium an der Maxwell School of Citizenship and Public Affairs der Syracuse University, in den 1990er Jahren stieg er im Ministerium zu Abteilungsleiterpositionen auf. 1999 wurde er Leiter der Kaijō Hoan-chō, der damals dem Verkehrsministerium unterstellten Behörde der japanischen Küstenwache. 2001 trat er zurück, beendete seine Beamtenlaufbahn und wandte sich der Politik zu. Bei der Sangiin-Wahl 2001 bewarb sich Arai als Kandidat der Liberaldemokratischen Partei (LDP) für das einzige Mandat in der Präfektur Nara und konnte den Demokraten Takeshi Maeda um rund 30.000 Stimmen schlagen. 2003 war er unter dem zweiten Kabinett Koizumi parlamentarischer Staatssekretär im Außenministerium. Im Sangiin war er ab 2006 Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie. Im März 2007 legte er sein Abgeordnetenmandat nieder, um sich bei den einheitlichen Regionalwahlen im April um die Nachfolge von Naras Gouverneur Yoshiya Kakimoto zu bewerben, der sich nach vier Amtszeiten zurückzog. Mit formaler Unterstützung von LDP und Kōmeitō, aber nur gegen eine kommunistische Gegenkandidatin erhielt er zwei Drittel der Stimmen. Ein Thema seiner Amtszeit ist die von Osakas Gouverneur Tōru Hashimoto vorangetriebene Schaffung eines „Zweckverbands Kansai“, an dessen Gründung sich Nara unter Gouverneur Arai anders als die anderen Präfekturen der Region zunächst nicht beteiligte (Beitritt erst im Dezember 2015). Er begründete dies mit der geringeren Wirtschafts- und Finanzkraft seiner Präfektur, hatte aber auch Zweifel am Nutzen der neuen Verwaltungsstruktur. Der Zweckverband Kansai, der nach dem Tōhoku-Erdbeben 2011 eine gemeinsame Reaktion der Präfekturen Kansais, z. B. bei der Aufnahme der Evakuierten aus dem Katastrophengebiet erlaubte, war auch ein Thema von Arais Wiederwahlkampf bei der Gouverneurswahl 2011. Bei der Wahl wurde er – diesmal gegen zwei Kandidaten, darunter ein von Hashimoto unterstützter Unabhängiger – mit rund 50 % der Stimmen für weitere vier Jahre wiedergewählt. Auch 2015 gegen Makoto Yamashita und 2019 gegen den Ex-Nationalabgeordneten Kiyoshige Maekawa wurde er wiedergewählt. Bei der Gouverneurswahl 2023 (immer noch Teil der einheitlichen Wahlen im April) landete Arai mit Unterstützung aus der DVP mit 16 % der Stimmen nur noch auf dem dritten Platz hinter dem nun von der Nippon Ishin no Kai nominierten Makoto Yamashita und dem von den beiden großen etablierten Nationalparteien LDP und KDP unterstützten Shō Hiraki und war damit nach vier Amtszeiten abgewählt.
Miyoko Watai (jap. 渡井 美代子, Watai Miyoko; * 8. Januar 1945 in der Präfektur Saitama) ist eine japanische Schachspielerin…Miyoko Watai (jap. 渡井 美代子, Watai Miyoko; * 8. Januar 1945 in der Präfektur Saitama) ist eine japanische Schachspielerin und -funktionärin. Sie trägt den Titel einer Internationalen Meisterin (WIM) und ist Generalsekretärin des japanischen Schachverbandes.
Martin Tetsuo Hiraga (jap. マルチノ 平賀 徹夫, Maruchino Hiraga Tetsuo; * 20. Januar 1945 in Hanamaki, Präfektur Iwate) ist ein…Martin Tetsuo Hiraga (jap. マルチノ 平賀 徹夫, Maruchino Hiraga Tetsuo; * 20. Januar 1945 in Hanamaki, Präfektur Iwate) ist ein japanischer Geistlicher und emeritierter römisch-katholischer Bischof von Sendai.
Issei Nishikawa (jap. 西川 一誠 Nishikawa Issei, eigentlich Nishikawa Kazumi; * 2. Januar 1945 in Asahi (heute: Echizen)…Issei Nishikawa (jap. 西川 一誠 Nishikawa Issei, eigentlich Nishikawa Kazumi; * 2. Januar 1945 in Asahi (heute: Echizen), Präfektur Fukui) ist ein japanischer Politiker und war von 2003 bis 2019 für vier Amtszeiten Gouverneur von Fukui. Nishikawa absolvierte 1968 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kyōto und wurde anschließend Beamter im Ministerium für Selbstverwaltung, wo er Ende der 1980er Jahre in Leitungspositionen aufstieg. Zuletzt war er ab 1992 Leiter der Planungsabteilung (kikaku-ka), ab 1994 stellvertretender Leiter des Sekretariats des Ministers für Staatsland. 1995 wurde er unter Yukio Kurita Vizegouverneur der Präfektur Fukui. Als Kurita sich 2003 nach vier Amtszeiten zurückzog, bewarb sich Nishikawa bei den einheitlichen Regionalwahlen im April um die Nachfolge, erhielt rund 53 % der Stimmen und konnte den ehemaligen Diplomaten Bundō Takagi und den Kommunisten Tomoichirō Yamakawa schlagen. 2007 und 2011 wurde er als De-facto-Allparteienkandidat jeweils nur gegen einen kommunistischen Gegenkandidaten klar für vier weitere Jahre im Amt bestätigt. Wie bereits unter Vorgänger Kurita z. B. nach dem Zwischenfall im schnellen Brüter Monju ist die Nuklearsicherheit besonders nach Unfällen ein wiederkehrendes Thema seiner Wahlkämpfe, da Fukui die Präfektur mit den meisten Kernreaktoren (15) im Land ist. Bei der Gouverneurswahl 2019 unterlag Nishikawa dem von der nationalen LDP unterstützten Tatsuji Sugimoto, von 2013 bis 2016 Vizegouverneur unter Nishikawa.
Tatsuya Nakamura (jap. 中村 達也, Nakamura Tatsuya; * 2. Januar 1945 in der Präfektur Tochigi) ist ein japanischer…Tatsuya Nakamura (jap. 中村 達也, Nakamura Tatsuya; * 2. Januar 1945 in der Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Jazzmusiker (Schlagzeug, Komposition).
Sadatoshi Kumagai (japanisch 熊谷 貞俊 Kumagai Sadatoshi; * 1. Januar 1945) ist ein japanischer Wissenschaftler und…Sadatoshi Kumagai (japanisch 熊谷 貞俊 Kumagai Sadatoshi; * 1. Januar 1945) ist ein japanischer Wissenschaftler und Politiker. Er kandidierte 2008 für den Gouverneursposten der Präfektur Osaka und war von 2009 bis 2012 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus, für die Parteien von Ichirō Ozawa (Demokratische Partei, Kokumin no Seikatsu ga Daiichi, Nippon Mirai no Tō). Bis Dezember 2007 war Kumagai Professor für Systems und Electric Power Engineering an der Universität Osaka. Er verließ die Universität, um als Parteiloser bei der Gouverneurswahl am 27. Januar 2008 anzutreten. Er wurde von der Demokratischen Partei, der Sozialdemokratischen Partei und der Neuen Partei Japan unterstützt. Seine Hauptkonkurrenten im Wahlkampf waren der Staranwalt Tōru Hashimoto, der von der Regierungspartei LDP unterstützt wurde, und der KPJ-gestützte Professor Shōji Umeda, nachdem die amtierende Gouverneurin Fusae Ōta angekündigt hatte, nicht wieder anzutreten. Im Oktober 2007 hatte bereits ein LDP-Kandidat die Bürgermeisterwahl von Osaka an den oppositionsgestützten Kunio Hiramatsu verloren. Bei der landesweit beachteten Wahl unterlag er aber deutlich Hashimoto, der fast doppelt so viele Stimmen erhielt wie er (Hashimoto 1.832.857, Kumagai 999.082, Umeda 518.563). Bei der Wahl am 30. August 2009 wurde Kumagai über die Liste der Demokratischen Partei im Verhältniswahlblock Kinki ins Shūgiin gewählt. Im Februar 2011 gehörte Kumagai zur Minshutō Seiken Kōtai ni Sekinin o motsu Kai, einer Gruppe von 16 demokratischen Abgeordneten, die wegen des innerparteilichen Disziplinarverfahrens gegen Ichirō Ozawa drohten, gegen die Haushaltsgesetze der eigenen Regierung zu stimmen. 2012 folgte er Ozawa zusammen mit weiteren Gegnern der von der Parteiführung verfolgten Verdopplung der Mehrwertsteuer aus der Demokratischen Partei in die Kokumin no Seikatsu ga Daiichi, dann die Nippon Mirai no Tō. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 trat er erneut nur über den Verhältniswahlblock an: Hinter zwölf Wahlkreiskandidaten, die sich den Listenplatz 1 teilten, kandidierte er auf Platz 13; die Mirai no Tō gewann nur ein Verhältniswahlmandat in Kinki.
Kyōji Saitō (jap. 齋藤 恭司, Saitō Kyōji; * 25. Dezember 1944) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit komplexer…Kyōji Saitō (jap. 齋藤 恭司, Saitō Kyōji; * 25. Dezember 1944) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit komplexer Algebraischer Geometrie (komplexer analytischer Geometrie) befasst.