Hirotaka Takeuchi (jap. 竹内 弘高, Takeuchi Hirotaka, * 16. Oktober 1946) ist Professor an der Hitotsubashi-Universität…Hirotaka Takeuchi (jap. 竹内 弘高, Takeuchi Hirotaka, * 16. Oktober 1946) ist Professor an der Hitotsubashi-Universität (jap. 一橋大学) in Japan. Er gilt zusammen mit Ikujiro Nonaka als ein bedeutender Wissenschaftler des Wissensmanagements. Sein bedeutendstes Buch ist „The Knowledge-Creating Company“ (jap. 「知識創造企業」, 1991). Eines der bedeutendsten von ihm mitentwickelten Modelle ist die sog. Wissensspirale, auch SECI-Modell genannt, die er gemeinsam mit Ikujirō Nonaka entwickelte und die einen wesentlichen Teil zur Entwicklung des Wissensmanagement beitrug. Hirotaka Takeuchi studierte an der International Christian University in Tokyo und der University of California, Berkeley. Von 1976 bis 1983 arbeitete er an der Harvard Business School und anschließend an der Hitotsubashi University in Tokyo, wo er 1987 habilitierte.
Sawao Katō (japanisch 加藤 澤男, Katō Sawao; * 11. Oktober 1946 in Präfektur Niigata oder Suwadaira) ist ein ehemaliger…Sawao Katō (japanisch 加藤 澤男, Katō Sawao; * 11. Oktober 1946 in Präfektur Niigata oder Suwadaira) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner und Hochschullehrer. Katō nahm zwischen 1968 und 1976 an drei Olympischen Spielen teil, bei denen er insgesamt 12 Medaillen gewann, davon 8 goldene. Damit ist er einer der erfolgreichsten Turner bei Olympischen Spielen und der erfolgreichste Olympiateilnehmer Japans. Neben dem Italiener Alberto Braglia (1908 und 1912), dem sowjetischen Turner Wiktor Tschukarin (1952 und 1956) und seinem Landsmann Kōhei Uchimura (2012 und 2016) gehört Katō zu den vier Athleten, die ihren Mehrkampfsieg bei Olympischen Spielen wiederholen konnten. Später arbeitete Katō, bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2010, als Professor für Gesundheit und Sportwissenschaften an der Universität Tsukuba. 2020 wurde Katō als Person mit besonderen kulturellen Verdiensten geehrt, 2021 wurde ein Asteroid nach ihm benannt: (43212) Katosawao.
Naoto Kan (japanisch 菅 直人, Kan Naoto; * 10. Oktober 1946 in Ube, Präfektur Yamaguchi) ist ein ehemaliger japanischer…Naoto Kan (japanisch 菅 直人, Kan Naoto; * 10. Oktober 1946 in Ube, Präfektur Yamaguchi) ist ein ehemaliger japanischer Politiker, zuletzt als Mitglied der Konstitutionell-Demokratischen Partei. Durchgehend von 1980 bis 2024 war er Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des Nationalparlaments. Er war Mitgründer und mehrfach Vorsitzender der Demokratischen Partei (DPJ), vom 8. Juni 2010 bis zum 2. September 2011 gleichzeitig Premierminister von Japan. Innerparteilich führte er eine eigene Faktion, die Kan-Gruppe (offiziell 国のかたち研究会 kuni no katachi kenkyūkai, „Forschungsrat für den Zustand des Landes“).
Masatoshi Shinomaki (jap. 篠巻政利, Shinomaki Masatoshi; * 6. Oktober 1946) ist ein ehemaliger japanischer Judoka, der 1969…Masatoshi Shinomaki (jap. 篠巻政利, Shinomaki Masatoshi; * 6. Oktober 1946) ist ein ehemaliger japanischer Judoka, der 1969 und 1971 Weltmeister in der offenen Klasse war.
Yukiko Kobayashi (jap. 小林 夕岐子, Kobayashi Yukiko; * 6. Oktober 1946 in der Präfektur Tokio, Japan) ist eine japanische…Yukiko Kobayashi (jap. 小林 夕岐子, Kobayashi Yukiko; * 6. Oktober 1946 in der Präfektur Tokio, Japan) ist eine japanische Schauspielerin. Sie spielte in Monsterfilmen wie Frankenstein und die Monster aus dem All (1968) oder Monster des Grauens greifen an (1970) mit.
Oh Seung-lip (* 6. Oktober 1946) ist ein ehemaliger südkoreanischer Judoka. Der 1,75 m große Oh Seung-lip kämpfte im…Oh Seung-lip (* 6. Oktober 1946) ist ein ehemaliger südkoreanischer Judoka. Der 1,75 m große Oh Seung-lip kämpfte im Mittelgewicht, der Gewichtsklasse bis 80 Kilogramm. Bei der Universiade 1967 in Tokio erreichte er das Finale und unterlag dem Japaner Isamu Sonoda. Zwei Jahre später unterlag der Südkoreaner bei den Weltmeisterschaften 1969 in Mexiko-Stadt erneut Isamu Sonoda. Nach einem Sieg in der Hoffnungsrunde über den Niederländer Jan Snijders verlor er gegen den zweiten Japaner Katsuya Hirao und erhielt eine Bronzemedaille. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München besiegte Oh zunächst den Thailänder Cherdpong Pusoni und danach Peter Jäkl aus der Tschechoslowakei jeweils vorzeitig durch Ippon, wobei er in beiden Fällen durch die gleiche Fußfegertechnik (Harai tsuri komi ashi) gewann. Auch seinen dritten Kampf gegen den Österreicher Lutz Lischka gewann Oh vorzeitig. Das Poolfinale gegen den Japaner Shinobu Sekine wurde durch Schiedsrichterentscheid (yusei-gachi) zugunsten von Oh gewertet. Das Halbfinale gegen den Franzosen Jean-Paul Coche gewann Oh durch eine kleine Wertung. Im Finale traf er wieder auf Shinobu Sekine, diesmal gewann Sekine durch 2:1-Schiedsrichterentscheid und Oh erhielt die Silbermedaille.
Atsuto Suzuki (japanisch: 鈴木 厚人; * 1946 in Japan) ist ein japanischer Physiker. Suzuki studierte an der Universität…Atsuto Suzuki (japanisch: 鈴木 厚人; * 1946 in Japan) ist ein japanischer Physiker. Suzuki studierte an der Universität Niigata und promovierte dann an der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tōhoku. Seit 1993 ist er Professor an der Universität Tōhoku. Suzuki forschte am japanischen Super-Kamiokande-Experiment (Neutrinodetektor) und wurde 1998 zum Direktor des Research Center for Neutrino Science ernannt. Ferner organisierte er die KamLAND-Experimente zur Beobachtung von Neutrinos. Von 2006 bis 2015 war er Generaldirektor des Forschungszentrums KEK. Im Jahre 2005 erhielt er die Medaille am Violetten Band, 2006 den Bruno-Pontecorvo-Preis und 2016 den Breakthrough Prize in Fundamental Physics. Seit Dezember 2011 ist er auswärtiges Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften.
Masayuki Naoshima (jap. 直嶋 正行, Naoshima Masayuki; * 23. Oktober 1945 in Ikeda, Präfektur Osaka) ist ein japanischer…Masayuki Naoshima (jap. 直嶋 正行, Naoshima Masayuki; * 23. Oktober 1945 in Ikeda, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Politiker der Minshintō, ehemaliger Abgeordneter des Sangiin, des japanischen Oberhauses, und ehemaliger Wirtschaftsminister seines Landes. In der Partei gehört er zur Kawabata-Gruppe. Nach dem Abschluss seines Studiums an der betriebswirtschaftlichen Fakultät der Universität Kōbe 1971 arbeitete Naoshima für Toyota Motor. Ab 1984 übernahm er Führungsfunktionen beim „Alljapanischen Verband der Arbeitergewerkschaften in der Automobilindustrie“ (kurz: Jidōsha-Sōren/JAW), 1991 wurde er stellvertretender Vorsitzender. 1992 wechselte Naoshima in die Politik und wurde als Kandidat der Demokratisch-Sozialistischen Partei (DSP) über die Verhältniswahlliste erstmals ins Sangiin gewählt. 1994 wurde er Mitglied der Neuen Fortschrittspartei, 1998 dann zunächst Mitglied der „Neuen Brüderlichkeitspartei“, bevor diese schließlich Teil der Demokratischen Partei wurde. Für die DPJ wurde Naoshima bei den Wahlen von 1998 und 2004 wiedergewählt. Im Sangiin war Naoshima Mitglied verschiedener Ausschüsse, unter anderem im Finanz-, Verkehrs- und Haushaltsausschuss sowie im Sonderausschuss für die Verfassung. In der Demokratischen Partei gehörte er seit 1999 mehreren Schattenkabinetten als Schatten-Vize-Minister (Staatssekretär) an. 2007 übernahm er den Vorsitz des Politikforschungsrats und wurde außerdem als „der nächste Kabinettssekretär“ vorgestellt. Nach der Regierungsübernahme der Demokraten im September 2009 wurde Naoshima als Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie ins Kabinett Hatoyama berufen. Unter Hatoyamas Nachfolger Naoto Kan wurde er in dessen Kabinett zunächst übernommen, im September 2010 durch Akihiro Ōhata ersetzt. Bei der Sangiin-Wahl 2016 trat Naoshima nach vier Amtszeiten nicht mehr an.
Akihiro Ōta (jap. 太田 昭宏 Ōta Akihiro; * 6. Oktober 1945 in Shinshiro, Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger japanischer…Akihiro Ōta (jap. 太田 昭宏 Ōta Akihiro; * 6. Oktober 1945 in Shinshiro, Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Kōmeitō, Unterhausabgeordneter für den 12. Wahlkreis Tokio. Er war von 2006 bis 2009 Parteivorsitzender der Kōmeitō und von 2012 bis 2015 Land- und Verkehrsminister. Ōta schloss 1971 sein Studium an der Universität Kyōto ab und wurde anschließend Journalist bei der Kōmei Shimbun, der Parteizeitung der Kōmeitō. Bei der Shūgiin-Wahl 1990 kandidierte er erstmals, wurde aber erst drei Jahre später im 9. Wahlkreis Tokio gewählt. Nach der Auflösung der Kōmeitō gehörte er zur Shinshintō, 1994 wurde er stellvertretender Generalsekretär. Nach dem Ende der Shinshintō gehörte er zur (Neuen) Kōmeitō, für die er ab 2000 mit Unterstützung der Liberaldemokratischen Partei (LDP) im 12. Wahlkreis Tokio dreimal wiedergewählt wurde. Im September 2006 wurde Ōta ohne Gegenstimmen zum Parteivorsitzenden der Kōmeitō gewählt. Eine seiner zentralen Forderungen an den Koalitionspartner LDP und den neuen Premierminister Shinzō Abe war die nach Unterlassung von zukünftigen Besuchen im Yasukuni-Schrein. Auch die bereits von dessen Vorgänger Koizumi geforderte Änderung der pazifistischen Nachkriegsverfassung lehnte er strikt ab und forderte gleichzeitig eine Beschleunigung des innenpolitischen Reformprogramms. Bereits vor der Sangiin-Wahl 2007, die der Regierungskoalition eine klare Niederlage beibrachte, bekräftige Ōta, die Koalition fortsetzen zu wollen. Eines der Wahlkampfthemen war ein Skandal um verlorengegangene Aufzeichnungen über Rentenansprüche; in diesem Zusammenhang hatte Ōta den ehemaligen Sozialministern Kan (DPJ), Koizumi (LDP) und Sakaguchi (Kōmeitō) eine Mitverantwortung zugewiesen. Bei der Unterhauswahl 2009, bei der die Komeitō herbe Verluste einstecken musste, verlor Ōta nicht nur seinen Wahlkreis an die Demokratin Ai Aoki, sondern auch seinen Sitz im Parlament, da er nicht über einen Listenplatz in einem Verhältnisbezirk abgesichert war. Er trat daraufhin vom Parteivorsitz zurück. Bei der Unterhauswahl 2012 gewann er den 12. Wahlkreis Tokio souverän mit 51,0 % der Stimmen und kehrte ins Unterhaus zurück. In der folgenden, erneuten LDP-Kōmeitō-Koalition war er unter Premier Shinzō Abe bis 2015 Land-, Infrastruktur- und Verkehrsminister. 2014 und 2017 wurde er mit sicheren Mehrheiten wiedergewählt. Bei der Unterhauswahl 2021 trat Ōta nicht mehr an.
Shigenobu Murofushi (japanisch 室伏 重信, Murofushi Shigenobu; * 2. Oktober 1945 in Hebei, China) ist ein ehemaliger…Shigenobu Murofushi (japanisch 室伏 重信, Murofushi Shigenobu; * 2. Oktober 1945 in Hebei, China) ist ein ehemaliger japanischer Hammerwerfer.
Yoshiyuki Miyake (jap. 三宅 義行, Miyake Yoshiyuki; * 30. September 1945 in Murata, Landkreis Shibata, Präfektur Miyagi)…Yoshiyuki Miyake (jap. 三宅 義行, Miyake Yoshiyuki; * 30. September 1945 in Murata, Landkreis Shibata, Präfektur Miyagi) ist ein ehemaliger japanischer Gewichtheber.
Fusako Shigenobu (jap. 重信 房子, Shigenobu Fusako; * 28. September 1945 in Setagaya, Tokio), verheiratete Fusako Okudaira…Fusako Shigenobu (jap. 重信 房子, Shigenobu Fusako; * 28. September 1945 in Setagaya, Tokio), verheiratete Fusako Okudaira (jap. 奥平 房子, Okudaira Fusako), ist die Gründerin der linksradikalen Terrorgruppe Japanische Rote Armee, die durch das Massaker am Flughafen Lod am 30. Mai 1972 weltweite Bekanntheit erlangte. Sie wurde im November 2000 in Takatsuki festgenommen und 2006 in Osaka für die Mit-Vorbereitung einer Geiselnahme 1974 in Den Haag zu 20 Jahren Haft verurteilt. 2001 gab sie die Auflösung der Gruppe bekannt. Shigenobu wurde am 28. Mai 2022 aus der Haft entlassen. Zuvor hatte sie sich wegen einer Krebserkrankung mehreren Operationen unterzogen.
Yōko Imoto (jap. いもと ようこ, eigentlich 井本 蓉子, Imoto Yōko; * 20. Oktober 1944 in der Präfektur Hyōgo) ist eine japanische…Yōko Imoto (jap. いもと ようこ, eigentlich 井本 蓉子, Imoto Yōko; * 20. Oktober 1944 in der Präfektur Hyōgo) ist eine japanische Bilderbuchautorin und -illustratorin. Imoto hat über 200 Bücher veröffentlicht, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden, so unter anderem ins Englische, Deutsche, Französische, Finnische und Koreanische. Zu ihren in Japan bekanntesten Werken zählt eine Reihe, die sich speziell an Babys richtet, die das erste Mal mit Bilderbüchern in Berührung kommen; die 24 Bücher der Reihe haben sich über vier Millionen Mal verkauft. Auch andere Bücher aus ihrer Feder gelten in Japan als Bestseller, so etwa das illustrierte Hiragana-Lernbuch AIUEO no Ehon, von dem 2,4 Millionen Exemplare verkauft wurden. Neben eigenen Geschichten meist rund um Tiere hat sie auch europäische sowie japanische Märchen, etwa von Kenji Miyazawa, als Bilderbücher umgesetzt.
Nobutaka Machimura (jap. 町村 信孝, Machimura Nobutaka; * 17. Oktober 1944 in Ebetsu; † 1. Juni 2015 in Tokio) war ein…Nobutaka Machimura (jap. 町村 信孝, Machimura Nobutaka; * 17. Oktober 1944 in Ebetsu; † 1. Juni 2015 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei und Außenminister seines Landes. Innerhalb der LDP führte er seit 2006 die Machimura-Faktion (2007 bis 2009 gemeinsam mit Hidenao Nakagawa und Shūzen Tanigawa).
Naoki Minezaki (jap. 峰崎 直樹, Minezaki Naoki; * 14. Oktober 1944 in Kure, Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger…Naoki Minezaki (jap. 峰崎 直樹, Minezaki Naoki; * 14. Oktober 1944 in Kure, Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Von 1992 bis 2010 war er Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des japanischen Parlaments, für Hokkaidō, zuletzt als Mitglied der Demokratischen Partei (DPJ), darin der Yokomichi-Gruppe aus ehemaligen Sozialisten. Von 2009 bis 2010 war er Staatssekretär (fuku-daijin, „Vizeminister“) im Finanzministerium.
Kuniya Daini (jap. 大仁 邦彌, Daini Kuniya; * 12. Oktober 1944 in der Präfektur Hyōgo) ist ein ehemaliger japanischer…Kuniya Daini (jap. 大仁 邦彌, Daini Kuniya; * 12. Oktober 1944 in der Präfektur Hyōgo) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und jetziger -funktionär.
Hiroyuki Sakaki (jap. 榊 裕之, Sakaki Hiroyuki; * 6. Oktober 1944 in der Präfektur Aichi) ist ein japanischer Physiker und…Hiroyuki Sakaki (jap. 榊 裕之, Sakaki Hiroyuki; * 6. Oktober 1944 in der Präfektur Aichi) ist ein japanischer Physiker und Elektrotechniker im Bereich der Festkörperelektronik. Sakaki machte 1968 den Bachelor of Science und 1970 den MS, dem 1973 der Ph.D. in Elektrotechnik folgte. Alle Titel wurden an der Universität Tokio erworben. Von 1973 bis 1987 war er Associate Professor am Institute of Industrial Science der Universität Tokio. Seit 1987 ist Sakaki Professor ebenda. Zwischenzeitlich war er von 1976 bis 1977 als Gastwissenschaftler am IBM Watson Research Center. Von 1988 bis 1998 war er an der gleichen Universität Professor am Research Center for Advanced Science and Technology und zusätzlich von 1988 bis 1993 Direktor des JST ERATO Project für „Quantum Wave“ und von 1993 bis 1998 Co-Direktor des JST ICORP Project für „Quantum Transition“. 2000 wurde er Fellow der American Physical Society.
Kunihiro Iwasaki (japanisch 岩崎 邦宏 Iwasaki Kunihiro; * 5. Oktober 1944 in der Präfektur Ōita) ist ein ehemaliger…Kunihiro Iwasaki (japanisch 岩崎 邦宏 Iwasaki Kunihiro; * 5. Oktober 1944 in der Präfektur Ōita) ist ein ehemaliger japanischer Schwimmer.
Miyauchi Katsusuke (jap. 宮内 勝典; * 1944 in Harbin) ist ein japanischer Schriftsteller, dessen Familie aus Ibusuki…Miyauchi Katsusuke (jap. 宮内 勝典; * 1944 in Harbin) ist ein japanischer Schriftsteller, dessen Familie aus Ibusuki stammt. Er ist Absolvent der Kōnan-Oberschule (der Präfektur Kagoshima).
Hiroshi Minatoya (jap. 湊谷弘, Minotoya Hiroshi; * 17. Oktober 1943 in Toyama; † 15. Juni 2016) war ein japanischer…Hiroshi Minatoya (jap. 湊谷弘, Minotoya Hiroshi; * 17. Oktober 1943 in Toyama; † 15. Juni 2016) war ein japanischer Judoka, der 1967 und 1969 Weltmeister in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm war. Hiroshi Minotoya gewann bei den Weltmeisterschaften 1965 in Rio de Janeiro die Silbermedaille hinter seinem Landsmann Hirofumi Matsuda. Zwei Jahre später traf er im Finale der Weltmeisterschaften 1967 in Salt Lake City auf den Südkoreaner Park Kil-sun und gewann seinen ersten Titel. Bei den Weltmeisterschaften 1969 in Mexiko-Stadt bestritt und gewann Minotoya sechs Kämpfe, im Finale besiegte er seinen Landsmann Yoshimitsu Kōno. Seine vierte Weltmeisterschaftsmedaille erhielt Minotoya 1971 in Ludwigshafen. Bis zum Finale gewann er sechs Kämpfe, im Finale unterlag er seinem Landsmann Hisashi Tsuzawa. 1972 unterlag er bei den japanischen Meisterschaften gegen Toyokazu Nomura, der dann auch bei den Olympischen Spielen 1972 startete und gewann.
Yōji Yamamoto (japanisch 山本 耀司, Yamamoto Yōji, laut eigener Transkription Yohji Yamamoto; * 3. Oktober 1943 in…Yōji Yamamoto (japanisch 山本 耀司, Yamamoto Yōji, laut eigener Transkription Yohji Yamamoto; * 3. Oktober 1943 in Yokohama, Japan) ist ein japanischer Modedesigner und Gründer des nach ihm benannten Bekleidungsunternehmens.
Jin’en Nagase (jap. 長勢 甚遠 Nagase Jin’en; * 3. Oktober 1943 in Toyama) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der…Jin’en Nagase (jap. 長勢 甚遠 Nagase Jin’en; * 3. Oktober 1943 in Toyama) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter im Shūgiin für den 1. Wahlkreis Toyama und ehemaliger Justizminister. Innerhalb der LDP gehörte er zur Machimura-Faktion. Nagase studierte Rechtswissenschaften an der Universität Tokio. Nach seinem Abschluss 1966 wurde er Beamter im Arbeitsministerium. 1988 verließ er das Ministerium und kandidierte 1990 erfolgreich für das Shūgiin. Nach mehreren Ausschusspositionen, einer kurzen Zeit als stellvertretender LDP-Generalsekretär und verschiedenen Staatssekretärsposten berief ihn Premierminister Shinzō Abe 2006 als Justizminister in sein Kabinett. In Nagases elfmonatiger Amtszeit als Justizminister wurden zehn zum Tode verurteilte gehängt, er war damit der Justizminister mit den meisten Hinrichtungen seit 20 Jahren. Das vom Kokkai verabschiedete Gesetz zur Senkung des Mindestalters für Jugendhaftstrafen auf „etwa 12“ interpretierte er als nach unten auslegungsfähig. Nagase ließ mehrere politische Flüchtlinge in öffentlich diskutierten und vor Gericht strittigen Fällen abschieben. Er setzte sich zugleich für eine grundsätzliche Reform des japanischen Gastarbeiterprogramms (外国人研修制度, wörtl. „Ausländer-Ausbildungssystem“) ein, wonach der Zugang für ausländische Arbeiter liberalisiert aber zeitlich begrenzt werden sollte; im August 2007 wurde bekannt, dass sein Büro 2006 eine Spende in Höhe von 500.000 Yen von einer Organisation erhalten hatte, die für die Anwerbung billiger ausländischer Arbeitskräfte eintritt. Bei der Kabinettsumbildung im August 2007 wurde Nagase durch Kunio Hatoyama ersetzt. Bei der Shūgiin-Wahl 2009 verlor er erstmals seinen Wahlkreis an den Demokraten Muneaki Murai und wurde nur über den Verhältniswahlblock Hokuriku-Shin’etsu wiedergewählt. Zur Shūgiin-Wahl 2012 kandidierte Nagase nicht mehr und zog sich aus der Politik zurück.
Masushi Ōuchi (jap. 大内 仁, Ōuchi Masushi; * 28. September 1943 in Kōriyama, Präfektur Fukushima; † 6. Juni 2011) war ein…Masushi Ōuchi (jap. 大内 仁, Ōuchi Masushi; * 28. September 1943 in Kōriyama, Präfektur Fukushima; † 6. Juni 2011) war ein japanischer Gewichtheber.
Rei Kawakubo (japanisch 川久保 玲, Kawakubo Rei; * 11. Oktober 1942 in Tokio) ist eine japanische…Rei Kawakubo (japanisch 川久保 玲, Kawakubo Rei; * 11. Oktober 1942 in Tokio) ist eine japanische Prêt-à-porter-Modedesignerin aus Tokio.
Kazuo Okada (jap. 岡田 和生, Okada Kazuo, * 3. Oktober 1942) ist ein japanischer Unternehmer und Kunstsammler. Er gründete…Kazuo Okada (jap. 岡田 和生, Okada Kazuo, * 3. Oktober 1942) ist ein japanischer Unternehmer und Kunstsammler. Er gründete den Pachinko-Hersteller Universal Entertainment (ehemals Aruze) und war bis 2017 dessen Vorsitzender. Bis 2012 war er Großaktionär von Wynn Resorts, außerdem initiierte er das Casino-Resort Okada Manila auf den Philippinen. Das Magazin Forbes schätzte sein Vermögen im April 2024 auf 1,1 Milliarden US-Dollar.
Kaneko Takahashi (jap. 高橋 カネ子 Takahashi Kaneko; * 26. September 1942 in Karuizawa) ist eine ehemalige japanische…Kaneko Takahashi (jap. 高橋 カネ子 Takahashi Kaneko; * 26. September 1942 in Karuizawa) ist eine ehemalige japanische Eisschnellläuferin. Takano nahm von 1962 bis 1971 an internationalen Wettbewerben teil. Dabei kam sie bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1962 in Imatra auf den 11. Platz und bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1963 in Karuizawa auf den 26. Rang im Mini-Mehrkampf. In der Saison 1963/64 belegte sie bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1964 in Kristinehamn den 14. Platz im Mini-Mehrkampf und bei den Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck den 24. Platz über 500 m, jeweils den 18. Rang über 1000 m und 1500 m sowie den 16. Platz über 3000 m. Letztmals international startete sie bei der Sprintweltmeisterschaft 1971 in Inzell, wobei sie den 22. Platz im Sprint-Mehrkampf errang. Bei japanischen Meisterschaften wurde sie einmal Zweite und dreimal Dritte im Mini-Mehrkampf.
Takeshi Katō (jap. 加藤 武司, Katō Takeshi; * 25. September 1942 in der Präfektur Aichi; † 24. Juli 1982) war ein…Takeshi Katō (jap. 加藤 武司, Katō Takeshi; * 25. September 1942 in der Präfektur Aichi; † 24. Juli 1982) war ein japanischer Kunstturner. Er gewann von 1966 bis 1970 mit der japanischen Mannschaft eine olympische Goldmedaille und zwei Weltmeistertitel.
Masahiko Satō (jap. 佐藤 允彦, Satō Masahiko; * 6. Oktober 1941 in Tōkyō) ist ein japanischer Jazzpianist, Arrangeur und…Masahiko Satō (jap. 佐藤 允彦, Satō Masahiko; * 6. Oktober 1941 in Tōkyō) ist ein japanischer Jazzpianist, Arrangeur und Komponist.
Tadao Ishihata (jap. 石幡 忠雄 Ishihata Tadao; * 6. Oktober 1941 in Nikkō) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer.…Tadao Ishihata (jap. 石幡 忠雄 Ishihata Tadao; * 6. Oktober 1941 in Nikkō) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer. Ishihata wurde viermal japanischer Meister im Großen Vierkampf (1962, 1965, 1968, 1969) und trat international erstmals bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1963 in Karuizawa in Erscheinung, wo er den 38. Platz im Großen Vierkampf errang. In den folgenden Jahren belegte er bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1967 in Oslo den 32. Platz im Großen Vierkampf und bei den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble den 30. Platz über 1500 m sowie den 22. Rang über 5000 m. Letztmals international startete er bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1968 in Göteborg, wo er den 25. Platz im Großen Vierkampf errang.
Takeshi Noda (jap. 野田 毅 Noda Takeshi; * 3. Oktober 1941 in Tokio, Tokio (heute Suginami, Tokio) als 小立毅 Kodachi…Takeshi Noda (jap. 野田 毅 Noda Takeshi; * 3. Oktober 1941 in Tokio, Tokio (heute Suginami, Tokio) als 小立毅 Kodachi Takeshi) ist ein japanischer Politiker und war bis 2021 Mitglied des Abgeordnetenhauses für den Wahlkreis Kumamoto 2 und mehrfach Minister. Durchgehend seit den 2000er Jahren gehört er der Liberaldemokratischen Partei (LDP) an, darin zuletzt der Ishihara-Faktion; vorherige Zugehörigkeiten waren LDP→Kōshikai→„Liberaler Reformbund“→NFP→LP→KP→Konservativer Klub. Kodachi, Sohn eines 1945 verstorbenen Professors an der Nihon Daigaku, schloss 1964 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio ab und wurde anschließend Beamter im Finanzministerium. 1968 wurde er von seinem Schwiegervater adoptiert, dem Abgeordneten Takeo Noda aus Kumamoto (vor 1963 aus Kanagawa; Minseitō→Yokusan Seijikai→…→DVP→…→DPJ→LDP). Dieser starb 1972, und bei der Abgeordnetenhauswahl 1972 bewarb sich Noda im damaligen Fünfmandatswahlkreis Kumamoto 1 als einer von fünf LDP-Kandidaten erfolgreich für die Nachfolge. Er wurde danach bis einschließlich 2017 15-mal in Folge wiedergewählt, nach der Wahlrechtsreform ab 1996 im neuen Einmandatswahlkreis Kumamoto 2, 2003 und 2009 nur im Verhältniswahlblock Kyūshū. Im Juni 1989 wurde Noda Bauminister im Kabinett Uno, das aber nach der Senatswahlniederlage im Juli schon im August wieder zurücktrat. Im Kabinett Miyazawa war er 1991–92 Wirtschaftsplanungsminister. Als die LDP 1994 die Große Koalition schloss, verließ Noda mit anderen Gegnern der Zusammenarbeit mit den Sozialisten die LDP und wurde letztlich Mitglied der NFP. Bei deren Auflösung schloss er sich der Liberalen Partei an. Nach der Senatswahl 1998 ging die LP eine Regierungskoalition mit der LDP ein, und Noda wurde Anfang 1999 im Koalitionskabinett Obuchi bis Oktober 1999 Minister für Selbstverwaltung und Vorsitzender der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit. Bei der Spaltung der LP über den Verbleib in der Koalition im Jahr 2000 gehörte er zu den Befürwortern einer Fortsetzung der Regierungszusammenarbeit, den Gründern der Konservativen Partei. Dort war er zunächst Generalsekretär, ab 2001 Parteivorsitzender. Als die Konservative Partei aber 2002 weitgehend in der Neuen Konservativen Partei aufging, verließ er mit einigen anderen Mitgliedern stattdessen die Partei (übergangsweise Hoshu Club, „Konservativer Klub“) und kehrte in die LDP zurück. Dort sollte er sich zunächst nach der „Costa-Rica-Methode“ (コスタリカ方式 kosuta rika hōshiki) die Kandidatur Kumamoto 2 mit Takeshi Hayashida alternierend teilen und kandidierte 2003 und 2009 nur im Verhältniswahlblock Kyūshū. Nach der Niederlage Hayashidas 2009 wurde Noda der alleinige LDP-Kandidat in Kumamoto 2. Für die Abgeordnetenhauswahl 2017 wollte die LDP Japan eigentlich den über 30 Jahre jüngeren ehemaligen Finanzministeriumsbeamten Daisuke Nishino im Wahlkreis Kumamoto 2 nominieren, aber die LDP Kumamoto lehnte dies ab, und die Nationalpartei fügte sich letztlich dem Präfekturverband: Nishino kandidierte als Unabhängiger (34,5 %), Noda blieb mit 47,5 % der Stimmen siegreich. Bei der Wahl 2021 erhielt Nishino wieder als Unabhängiger, aber mit Unterstützung einzelner LDP-Politiker, vor allem Makoto Koga aus der Nachbarpräfektur Fukuoka, 60 % der Stimmen, Noda nur noch 33 % und war klar abgewählt.
Chiaki Ishii (* 1. Oktober 1941 in Ashikaga, Japan; † 16. Oktober 2026) war ein brasilianischer Judoka. Er war…Chiaki Ishii (* 1. Oktober 1941 in Ashikaga, Japan; † 16. Oktober 2026) war ein brasilianischer Judoka. Er war Olympiadritter im Halbschwergewicht 1972 und der erste brasilianische Medaillengewinner im Judo.
Osamu Watanabe (jap. 渡辺 長武, Watanabe Osamu; * 21. Oktober 1940 in Wassamu, Hokkaidō; † 1. Oktober 2022) war ein…Osamu Watanabe (jap. 渡辺 長武, Watanabe Osamu; * 21. Oktober 1940 in Wassamu, Hokkaidō; † 1. Oktober 2022) war ein japanischer Ringer. Er war Olympiasieger 1964 im freien Stil im Federgewicht.
Kiyoshi Tanabe (jap. 田辺 清, Tanabe Kiyoshi; * 10. Oktober 1940 in Aomori, Präfektur Aomori, Japan) ist ein ehemaliger…Kiyoshi Tanabe (jap. 田辺 清, Tanabe Kiyoshi; * 10. Oktober 1940 in Aomori, Präfektur Aomori, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Fliegengewichtsboxer.
Takuji Hayata (jap. 早田 卓次, Hayata Takuji; * 10. Oktober 1940 in der Präfektur Wakayama) ist ein ehemaliger japanischer…Takuji Hayata (jap. 早田 卓次, Hayata Takuji; * 10. Oktober 1940 in der Präfektur Wakayama) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner. Er war zweifacher Olympiasieger. Hayata gewann bei den Olympischen Sommerspielen 1964 in Tokio eine Goldmedaille an den Ringen und im Mannschaftsmehrkampf. Im Einzelmehrkampf belegte er den Platz 8. Bei den Turn-Weltmeisterschaften 1970 in Ljubljana wurde er Weltmeister im Mannschaftsmehrkampf und wurde Dritter am Reck. 2004 wurde Hayata in die International Gymnastics Hall of Fame aufgenommen.
Hidehisa Otsuji (japanisch 尾辻 秀久 Otsuji Hidehisa; * 2. Oktober 1940 in Kagoshima) ist ein japanischer Politiker (LDP…Hidehisa Otsuji (japanisch 尾辻 秀久 Otsuji Hidehisa; * 2. Oktober 1940 in Kagoshima) ist ein japanischer Politiker (LDP, bis zur Auflösung Motegi-Faktion), ehemaliger Senator für Kagoshima, Vize- und von 2022 bis 2024 Präsident des Senats sowie ehemaliger Sozial- und Arbeitsminister. Otsuji, der Sohn eines kaiserlichen Marineoffiziers auf dem 1943 nahe der Salomonen gesunkenen Zerstörers Yūgiri, besuchte die mit der Wiederbewaffnung eingerichtete Verteidigungsakademie (bōei daigakkō). Er brach das Studium ab, nachdem auch seine Mutter gestorben war, um seiner Schwester Nori (später Abgeordnete im Präfekturparlament Kagoshima) ein Studium zu ermöglichen. Ein später 1964 begonnenes Studium an der Universität Tokio nahm er nach einer mehrjährigen Weltreise 1966 bis 1971 nicht wieder auf. In die aktive Politik trat Otsuji 1979 ein, als er für die erste von zwei Wahlperioden ins Präfekturparlament gewählt wurde. Bei der Repräsentantenhauswahl 1986 versuchte er den Wechsel in die Nationalpolitik: Im damaligen SNTV-Viermandatswahlkreis Kagoshima 1 kandidierte er ohne Parteinominierung, landete aber nur auf dem sechsten Platz hinter fünf Kandidaten von LDP und SPJ. Bei der Senatswahl 1989 trat er für die LDP im Verhältniswahlwahlkreis an und war auf Listenplatz 9 trotz nur 15 Sitzen für die LDP relativ sicher gewählt. 1995 auf Platz 6 wiedergewählt, erhielt er bei den Wahlen 2001 und 2007 nach der Einführung der Vorzugsstimmen bei der Verhältniswahl landesweit jeweils über 200.000 Stimmen und erreichte damit jeweils den siebten Platz auf der LDP-Liste. Als sich Yoshito Kajiya zur Wahl 2013 aus der Politik zurückzog, übernahm Otsuji die LDP-Mehrheitswahlkandidatur im heimatlichen Kagoshima und gewann gegen zersplitterte Opposition souverän mit absoluter Mehrheit. 2019 erhielt er gegen Chihiro Gōhara als Einheitskandidat der Opposition und den unabhängig kandidierenden ehemaligen Bürgermeister von Kirishima Shūji Maeda nur rund 47 % der Stimmen, war aber mit immer noch deutlichem Vorsprung von knapp 80.000 Stimmen auf Gōhara wiedergewählt. Im Senat war Otsuji 1998 bis 1999 Vorsitzender des damaligen „Volkssozialausschusses“ (kokumin-fukushi-iinkai), von 2006 bis 2007 Vorsitzender des Haushaltsausschusses. Im umgebildeten zweiten und im dritten Kabinett Koizumi war er von 2004 bis 2005 Sozial- und Arbeitsminister. Nach der Wahlniederlage 2007, als die LDP erstmals seit der Gründung nicht mehr stärkste Partei im Senat war, übernahm Otsuji den Vorsitz der Generalversammlung der LDP-Senatoren (Sangiin giin-sōkai; bedeutender als und nahezu, aber nicht ganz identisch mit der Fraktion im engeren Sinne). Nach der Wahl 2010 wurde Otsuji zum Vizepräsidenten des Senats gewählt, trat aber schon vor Ende der Wahlperiode 2012 zurück, um bis 2015 den Vorsitz der Nippon Izokukai, des japanischen Verbandes der Kriegshinterbliebenen, von Makoto Koga (ebenfalls LDP-Politiker) zu übernehmen. Nach der Senatswahl 2022 wurde er als Nachfolger von Akiko Santō zum Präsidenten gewählt. In seine Amtszeit als Präsident fiel der Ausschluss von Yoshikazu Higashitani (als YouTuber GaaSyy), dem ersten Ausschluss eines Abgeordneten einer Kammer des Nationalparlaments seit 1951. Im Oktober 2024 kündigte Otsuji aus gesundheitlichen Gründen seinen Rückzug vom Präsidium an. In der nächsten, 215. Nationalparlamentssitzung wurde am 11. November 2024 Masakazu Sekiguchi zu seinem Nachfolger gewählt. Zur Wahl 2025 trat Otsuji nicht mehr an; seinen Sitz gewann seine Tochter und ehemalige Abgeordnetensekretärin Tomomi (ohne Parteinominierung mit KDP-Unterstützung; 2026 zur Fraktion Team Mirai/Mushozoku no kai) gegen den ehemaligen Verhältniswahlsenator Shūkō Sonoda (LDP).
Masabumi Kikuchi (jap. 菊地 雅章 Kikuchi Masabumi; * 19. Oktober 1939 in Tokio, Japan; † 6. Juli 2015 in Manhasset, New…Masabumi Kikuchi (jap. 菊地 雅章 Kikuchi Masabumi; * 19. Oktober 1939 in Tokio, Japan; † 6. Juli 2015 in Manhasset, New York, Vereinigte Staaten) war ein japanischer Jazzpianist und Keyboarder. Er zeichnete sich durch sein sparsames und z. T. sehr langsames Spiel, das gleichwohl sperrig war, aus.
Tatsuya Shiji (jap. 志治 達朗, Shiji Tatsuya; * 20. Oktober 1938) ist ein ehemaliger japanischer Fußballnationalspieler.…Tatsuya Shiji (jap. 志治 達朗, Shiji Tatsuya; * 20. Oktober 1938) ist ein ehemaliger japanischer Fußballnationalspieler. Shiji absolvierte seinen einzigen Einsatz in einem Freundschaftsspiel gegen die Auswahl Malaysias. Dabei gelang ihm ein Treffer. Weitere Berufungen folgten nicht mehr.
Fumiko Yonezawa (米沢 富美子; * 19. Oktober 1938 in Suita, Japan; † 17. Januar 2019 in Tokio, Japan) war eine japanische…Fumiko Yonezawa (米沢 富美子; * 19. Oktober 1938 in Suita, Japan; † 17. Januar 2019 in Tokio, Japan) war eine japanische Physikerin und Hochschullehrerin. Sie war die erste Frau, die zur Präsidentin der Japanischen Physikalischen Gesellschaft ernannt wurde, und die erste Japanerin, die an der Keele University in Staffordshire in England studierte. Sie gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Fakultät für Physik an der Fakultät für Naturwissenschaften und Technologie der Keiō-Universität.
Motoko Ishii (japanisch 石井 幹子 Ishii Motoko; * 15. Oktober 1938 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische…Motoko Ishii (japanisch 石井 幹子 Ishii Motoko; * 15. Oktober 1938 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische Lichtgestalterin.
Paul Kazuhiro Mori (jap. パウロ 森 一弘, Pauro Mori Kazuhiro; * 10. Dezember 1938 in Yokohama; † 2. September 2023 in Tokio)…Paul Kazuhiro Mori (jap. パウロ 森 一弘, Pauro Mori Kazuhiro; * 10. Dezember 1938 in Yokohama; † 2. September 2023 in Tokio) war ein japanischer römisch-katholischer Geistlicher und Weihbischof in Tokio.
Daidō Moriyama (jap. 森山 大道, Moriyama Daidō; * 10. Oktober 1938 in Ikeda, Präfektur Osaka) ist einer der wichtigen…Daidō Moriyama (jap. 森山 大道, Moriyama Daidō; * 10. Oktober 1938 in Ikeda, Präfektur Osaka) ist einer der wichtigen japanischen Fotografen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Rocky Aoki, bürgerlich Hiroaki Aoki (japanisch 青木 廣彰) (* 9. Oktober 1938 in Tokio; † 10. Juli 2008 in New York), war…Rocky Aoki, bürgerlich Hiroaki Aoki (japanisch 青木 廣彰) (* 9. Oktober 1938 in Tokio; † 10. Juli 2008 in New York), war ein japanisch-amerikanischer Ringer, Unternehmer und Gründer der Restaurantkette Benihana.
Takehiko Kawanishi (jap. 川西 武彦, Kawanishi Takehiko; * 9. Oktober 1938 in der Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger…Takehiko Kawanishi (jap. 川西 武彦, Kawanishi Takehiko; * 9. Oktober 1938 in der Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Yukitsuna Sasaki (jap. 佐佐木 幸綱, Sasaki Yukitsuna; * 8. Oktober 1938) ist ein japanischer Lyriker und…Yukitsuna Sasaki (jap. 佐佐木 幸綱, Sasaki Yukitsuna; * 8. Oktober 1938) ist ein japanischer Lyriker und Literaturwissenschaftler. Der Enkel des Lyrikers Nobutsuna Sasaki ist Professor für japanische Literatur an der Waseda-Universität in Tokio. Er leitet die Schriftstellergruppe Chikuhaku Kai und ist Herausgeber der von seinem Großvater gegründeten Literaturzeitschrift Kokoro no hana (Herzensblüten). Sasaki veröffentlichte mehrere Werke über Tanka-Literatur und verfasste selbst vierzehn Tanka-Bände. 2011 wurde er mit dem Yomiuri-Literaturpreis in der Kategorie Lyrik ausgezeichnet.