Hiromasa „Colgen“ Suzuki (jap. 鈴木 宏昌, Suzuki Hiromasa; * 26. Mai 1940; † 21. Mai 2001 in der Präfektur Tokyo) war ein…Hiromasa „Colgen“ Suzuki (jap. 鈴木 宏昌, Suzuki Hiromasa; * 26. Mai 1940; † 21. Mai 2001 in der Präfektur Tokyo) war ein japanischer Fusion- und Jazzmusiker (Piano, Keyboards, Synthesizer, E-Piano, Komposition, Arrangement), der sich auch als Filmkomponist betätigte. Hiromasa Suzuki, der ab den späten 1960er-Jahren in der japanischen Jazz-, Funk- und Fusion-Szene aktiv war, spielte mit Kiyoshi Sugimoto Quartett, mit Akira Ishikawa und im Terumasa Hino Quintett, mit dem 1968 erste Aufnahmen entstanden; außerdem gehörte er der Formation The Freedom Unity an (Salute to Soul (Columbia, 1971) mit Akira Ishikawa, Hiroshi Suzuki, Kunimitsu Inaba, Takeru Muraoka). Nach einem Debütalbum, das er 1972 bei RCA vorlegte (ロック・ジョイント琵琶〜組曲 ふることふみ), veröffentlichte er mit seinen diversen Bandprojekten eine Reihe von Alben wie High-Flying (1976), Colgen World (1976) und Umi no Triton (海のトリトン, Umi no Toriton; Columbia, 1978). Ab den frühen 70er-Jahren spielte Suzuki ferner mit Takeru Muraoka, Abbey Lincoln, (People in Me, 1973), Jiro Inagaki, Kiyoshi Sugimoto, Norio Maeda, Hidefumi Toki sowie als Begleiter der Sängerinnen Kimiko Kasai, Masako Miyazaki, Anli Sugano, Salena Jones und Harumi Kaneko. Der Diskograf Tom Lord listet ihn im Bereich des Jazz/Fusion zwischen 1968 und 1994 bei 46 Aufnahmesessions, an denen er beteiligt war. Suzuki schrieb außerdem eine Reihe von Filmmusiken, meist für Fernsehserien und -shows wie Umi no Triton (1972), Wakakusa no Charlotte (1977) und Kon’ya wa Saikō! (1981).
Nobuyoshi Araki (jap. 荒木 経惟 Araki Nobuyoshi; * 25. Mai 1940 in Minowa, Tokio) ist einer der bedeutendsten Fotografen…Nobuyoshi Araki (jap. 荒木 経惟 Araki Nobuyoshi; * 25. Mai 1940 in Minowa, Tokio) ist einer der bedeutendsten Fotografen Japans. Bekanntheit erlangte der Künstler vor allem im Genre der Aktfotografie. Er lebt und arbeitet in Tokio. Nobuyoshi Araki ist der Sohn eines Schuhverkäufers. Er studierte von 1959 bis 1963 Fotografie an der Chiba-Universität und arbeitete im Anschluss zunächst für eine Werbefirma. Araki war früh ein begeisterter Bewunderer von Brassaï, Henri Cartier-Bresson und Jean-Luc Godard. Seine eigene Karriere begann 1964 mit Bildern über Kinder in der Stadt, dann fotografierte Araki seine eigene Hochzeitsreise. Aus diesen Fotos entstand das heute legendäre Buch Sentimental Journey. In den 1970ern löste sich Araki von der Pressefotografie und der Reportage-Fotografie und begann, das Zwischenmenschliche zu zeigen. Er dokumentierte die Abgründe der Seele und fand schnell den Zugang zur Erotik. Zu dieser Zeit begann er, seine Fotografien unter anderem im Avantgarde-Comicmagazin Garo zu veröffentlichen. Araki erfand den Begriff „Foto-Ich“. Dieses sei ein Wechsel zwischen Fiktion, Wahrheit und Wunsch. Araki ist ein ambitionierter Betrachter der Umwelt und fotografiert täglich. In Japan werden seine Fotos teilweise wegen „Obszönität“ zensiert, wobei der Künstler die „schwarzen Balken“ der Zensur in einigen seiner Bücher ironisch aufgreift und seine Bücher mit Pinsel und Farbe selbst zensiert. Eines seiner bekanntesten Models ist die isländische Sängerin Björk, die seine Arbeiten bewundert. Araki fotografierte unter anderem Bilder für ihr 1996 erschienenes Album Telegram. Araki hat über 350 Bücher veröffentlicht.
Tadashi Suzuki (japanisch 鈴木 忠志, Suzuki Tadashi; geboren 20. Juni 1939 in der Präfektur Shizuoka) ist ein japanischer…Tadashi Suzuki (japanisch 鈴木 忠志, Suzuki Tadashi; geboren 20. Juni 1939 in der Präfektur Shizuoka) ist ein japanischer Bühnenautor und Theatergruppen-Leiter.
Kōichi Katō (jap. 加藤 紘一, Katō Kōichi; * 17. Juni 1939 in Tsuruoka, Präfektur Yamagata; † 9. September 2016 in der…Kōichi Katō (jap. 加藤 紘一, Katō Kōichi; * 17. Juni 1939 in Tsuruoka, Präfektur Yamagata; † 9. September 2016 in der Präfektur Tokio) war ein japanischer Politiker, Shūgiin-Abgeordneter der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und Minister und Generalsekretär der LDP. Innerhalb der Partei gehörte er seit 2005 nicht mehr zu einer Faktion.
Kimiyo Matsuzaki (jap. 松崎 キミ代, Matsuzaki Kimiyo; * 18. Juni 1938 in Takase (heute: Mitoyo), Präfektur Kagawa) ist eine…Kimiyo Matsuzaki (jap. 松崎 キミ代, Matsuzaki Kimiyo; * 18. Juni 1938 in Takase (heute: Mitoyo), Präfektur Kagawa) ist eine ehemalige japanische Tischtennisspielerin. Ende der 1950er und Anfang der 1960er Jahre war sie eine der erfolgreichsten Tischtennisspielerinnen und errang insgesamt sieben Weltmeistertitel. In der Weltrangliste belegte sie 1960 Platz eins. Kimiyo Matsuzaki spielte mit dem japanischen Penholder-Griff. 1997 wurde Matsuzaki in die ITTF Hall of Fame aufgenommen. Sie arbeitete in der Textilbranche. Seit ihrer Heirat (vor Mai 1965) heißt sie Kimiyo Kurimoto (栗本 キミ代).
Takeo Sugawara (jap. 菅原 武男, Sugawara Takeo; * 23. Mai 1938 in der Präfektur Akita) ist ein ehemaliger japanischer…Takeo Sugawara (jap. 菅原 武男, Sugawara Takeo; * 23. Mai 1938 in der Präfektur Akita) ist ein ehemaliger japanischer Hammerwerfer. Bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom schied er in der Qualifikation aus. 1962 gewann er Silber bei den Asienspielen in Jakarta, 1964 kam er bei den Olympischen Spielen in Tokio auf den 13. Platz, und 1966 siegte er bei den Asienspielen in Bangkok. Bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt wurde er mit seiner persönlichen Bestleistung von 69,78 m Vierter. 1972 belegte er bei den Olympischen Spielen in München den 20. Platz. Fünfmal wurde er Japanischer Meister (1964, 1966–1968, 1971) und einmal Englischer Meister (1963).
Theodor „Ted“ Holm Nelson (* 17. Juni 1937 in Chicago) ist ein US-amerikanischer Philosoph und…Theodor „Ted“ Holm Nelson (* 17. Juni 1937 in Chicago) ist ein US-amerikanischer Philosoph und Informationstechnikpionier. Er ist der Sohn des Regisseurs Ralph Nelson (1916–1987) und der Schauspielerin Celeste Holm (1917–2012). Nelson prägte 1965 die Begriffe Hypertext und Hypermedia. Außerdem wird ihm der erste Gebrauch der Wörter transclusion, virtuality im Kontext des Software-Designs, intertwingularity (Verzweigtheit) und teledildonics (computergesteuerte Sexspielzeuge zur Verwendung in Cybersex) angerechnet. Die Hauptrichtung seiner Arbeit war bislang, Computer für normale Menschen leicht zugänglich zu machen. Seine Devise ist: Nelson vertritt die vier Grundsätze „Die meisten Menschen sind Idioten, Autorität ist meist heimtückisch, Gott existiert nicht, und alles ist falsch“.
Yoshihisa Taira (jap. 平 義久, Taira Yoshihisa; * 3. Juni 1937 in der Präfektur Tokio; † 13. März 2005 in Paris) war ein…Yoshihisa Taira (jap. 平 義久, Taira Yoshihisa; * 3. Juni 1937 in der Präfektur Tokio; † 13. März 2005 in Paris) war ein in Frankreich lebender japanischer Komponist.
Eiji Gō (jap. 郷 鍈治, Gō Eiji, bürgerlich: Eiji Segawa (瀬川 鍈治); * 29. Mai 1937 in Osaka, Präfektur Osaka als Eiji…Eiji Gō (jap. 郷 鍈治, Gō Eiji, bürgerlich: Eiji Segawa (瀬川 鍈治); * 29. Mai 1937 in Osaka, Präfektur Osaka als Eiji Shishido (宍戸 鍈治); † 11. September 1992 in Tokio) war ein japanischer Schauspieler. Er ist der jüngere Bruder des Schauspielers Jō „Joe“ Shishido. 1960 hatte er sein Debüt mit Kyōnetsu no Kisetsu (狂熱の季節). Spielte er anfangs noch in Filmen des Studios Nikkatsu mit, bekam er ab den 1970er Jahren immer mehr Angebote der Filmstudios Tōei und Tōhō. Er wurde aufgrund seiner markanten Gesichtszüge, seiner tiefen Stimme sowie seiner physischen Präsenz meist als Bösewicht oder Krimineller besetzt. 1978 heiratete er die Sängerin Naomi Chiaki (bürgerlich: Mieko Segawa) und nahm ihren Nachnamen Segawa an. Eiji Gō zog sich 1982 vollständig von der Schauspielerei zurück, um sich vollends der Unterstützung der Karriere seiner Ehefrau zu widmen. Dafür gründeten die Eheleute eine eigene Künstleragentur (Segawa Jimusho/セガワ事務所) die exklusiv nur Naomi Chiaki vertrat. Dort war Gō gleichzeitig Geschäftsführer, Manager und Produzent seiner Frau. Um finanziell unabhängig zu sein, eröffneten beide im Erdgeschoss der Agentur zusätzlich das Künstlercafé COREDO (コレド) im Tokioter Stadtteil Hiroo, wo sie auch ganz in der Nähe zurückgezogen lebten. Gō starb 1992 im Alter von 55 Jahren an Lungenkrebs. Seine Frau beendete daraufhin abrupt ihre Karriere und gab das gemeinsame Café sowie die Agentur komplett auf. Sie zog sich aufgrund des Schocks und der Trauer vollständig aus der Öffentlichkeit zurück und trat nie wieder auf.
Monkey Punch (jap. モンキー・パンチ, Monkī Panchi) ist das Pseudonym des japanischen Comiczeichners (Mangaka) Kazuhiko Katō (加藤…Monkey Punch (jap. モンキー・パンチ, Monkī Panchi) ist das Pseudonym des japanischen Comiczeichners (Mangaka) Kazuhiko Katō (加藤 一彦, Katō Kazuhiko; * 26. Mai 1937 in Hamanaka, Hokkaidō; † 11. April 2019). Sein bekanntestes Werk ist die Mangaserie Lupin III, welche auch als Anime umgesetzt wurde. Inspiriert durch die Comics des MAD-Magazins begann Monkey Punch seine Karriere als Cartoonzeichner bei einem auf Leihbücher und Magazine spezialisierten Verlag. Hier arbeitete er zuerst unter seinem Pseudonym 加東 一彦, was ebenfalls Katō Kazuhiko bedeutet, aber mit anderen Kanji geschrieben wird. 1965 veröffentlichte er Playboy Nyūmon (プレーボーイ入門) unter dem neuen Pseudonym Eiji Gamuta (がむた 永二, Gamuta Eiji). Ein Jahr später änderte er seinen Künstlernamen in „Monkey Punch“, welchen er eigentlich nur vorübergehend benutzen wollte. Monkey Punch hat in den Jahren von 1962 bis 1997 insgesamt über 60 verschiedene Mangas, Anime und dazugehörige Spin-offs gezeichnet. Seinen größten Erfolg erzielte er mit Manga und Anime Lupin III, welches ab 1967 im japanischen Manga-Magazin Weekly Manga Action erschien. Daneben zählen das 1980 erschienene Anime Cinderella Boy und Musashi Gundoh (MUSASHI -GUN道-) von 1997 zu seinen bekannteren Werken.
Maki Ishii (jap. 石井 眞木, Ishii Maki; * 28. Mai 1936 in Tokio, Japan; † 8. April, 2003 in Kashiwa, Präfektur Chiba…Maki Ishii (jap. 石井 眞木, Ishii Maki; * 28. Mai 1936 in Tokio, Japan; † 8. April, 2003 in Kashiwa, Präfektur Chiba, Japan) war ein japanischer Komponist und Dirigent.
Hiroshi Saeki (jap. 佐伯 博司, Saeki Hiroshi; * 26. Mai 1936 in der Präfektur Hiroshima; † 2010) war ein japanischer…Hiroshi Saeki (jap. 佐伯 博司, Saeki Hiroshi; * 26. Mai 1936 in der Präfektur Hiroshima; † 2010) war ein japanischer Fußballspieler.
Wakamatsu Jōtarō (若松丈太郎; * 1935 in Ōshū; † 21. April 2021) war ein japanischer Lyriker und Essayist. Der aus der…Wakamatsu Jōtarō (若松丈太郎; * 1935 in Ōshū; † 21. April 2021) war ein japanischer Lyriker und Essayist. Der aus der Präfektur Fukushima stammende Wakamatsu kam durch seine literarische Prophetie eines GAUs im Nordosten Japans nach der Havarie am AKW Fukushima Daiichi vom 11. März 2011 zu nationaler Bekanntheit.
Yoshihiro Tatsumi (jap. 辰巳 ヨシヒロ, Tatsumi Yoshihiro; * 10. Juni 1935 in Ōsaka; † 7. März 2015 in Tokio) war ein…Yoshihiro Tatsumi (jap. 辰巳 ヨシヒロ, Tatsumi Yoshihiro; * 10. Juni 1935 in Ōsaka; † 7. März 2015 in Tokio) war ein japanischer Comiczeichner. Er prägte den Gekiga, wie Manga mit ernsthaften Themen für ein erwachsenes Publikum bezeichnet werden, und schuf 1957 auch den Namen dieser Gattung.
Eiji Ōsawa (jap. 大澤 映二, Ōsawa Eiji; * 1935 in der Präfektur Toyama, Japan) ist ein japanischer Chemiker, der 1970 die…Eiji Ōsawa (jap. 大澤 映二, Ōsawa Eiji; * 1935 in der Präfektur Toyama, Japan) ist ein japanischer Chemiker, der 1970 die Existenz des Fulleren-Moleküls postulierte und berechnete.
Asai Tetsuhiko (jap. 浅井 哲彦; * 7. Juni 1935 in der Präfektur Ehime; † 15. August 2006 in Tokio) war ein japanischer…Asai Tetsuhiko (jap. 浅井 哲彦; * 7. Juni 1935 in der Präfektur Ehime; † 15. August 2006 in Tokio) war ein japanischer Meister des Shōtōkan-Karate-Dō und Träger des 9. Dan-Grades. Postum wurde ihm der 10. Dan von der Nihon Karate Shōtō Remmei verliehen.
Hiroshi Wakasugi (japanisch 若杉 弘, Wakasugi Hiroshi; * 31. Mai 1935 in New York; † 21. Juli 2009 in Tokio) war ein…Hiroshi Wakasugi (japanisch 若杉 弘, Wakasugi Hiroshi; * 31. Mai 1935 in New York; † 21. Juli 2009 in Tokio) war ein japanischer Dirigent. Wakasugi führte viele der wichtigsten europäischen Opern zum ersten Mal in Japan auf und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet.
Hisako Matsubara (jap. 松原 久子 Matsubara Hisako; * 21. Mai 1935 in Kyōto) ist eine japanische Schriftstellerin, die…Hisako Matsubara (jap. 松原 久子 Matsubara Hisako; * 21. Mai 1935 in Kyōto) ist eine japanische Schriftstellerin, die vorwiegend in deutscher Sprache schreibt.
Hiroaki Minami (jap. 南 弘明, Minami Hiroaki; * 21. Juni 1934 in der Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer Komponist.…Hiroaki Minami (jap. 南 弘明, Minami Hiroaki; * 21. Juni 1934 in der Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer Komponist. Er war von 1974 bis 2002 Professor an der Staatlichen Hochschule für Musik und Kunst in Tokio und gründete 1992 die Japanische Gesellschaft für Elektronische Musik. Er komponierte auch zeitgenössische Stücke in klassischem Stil.
Junzō Kawada (japanisch Kawada Junzō (川田 順造); geboren 20. Juni 1934 in Tokio; gestorben 20. Dezember 2024) war ein…Junzō Kawada (japanisch Kawada Junzō (川田 順造); geboren 20. Juni 1934 in Tokio; gestorben 20. Dezember 2024) war ein japanischer Kulturanthropologe und Hochschullehrer.
Akira Hasegawa (jap. 長谷川 晃, Hasegawa Akira; * 17. Juni 1934 in der Präfektur Tokio; † 22. Juni 2025) war ein…Akira Hasegawa (jap. 長谷川 晃, Hasegawa Akira; * 17. Juni 1934 in der Präfektur Tokio; † 22. Juni 2025) war ein japanischer Physiker und Hochschullehrer, der sich mit Plasmaphysik und optischen Solitonen beschäftigte.
Mikio Aoki (jap. 青木 幹雄, Aoki Mikio; * 8. Juni 1934 in Taisha, Landkreis Hikawa (heute: Izumo), Präfektur Shimane; † 11.…Mikio Aoki (jap. 青木 幹雄, Aoki Mikio; * 8. Juni 1934 in Taisha, Landkreis Hikawa (heute: Izumo), Präfektur Shimane; † 11. Juni 2023) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus, und Minister. Innerparteilich gehörte er der Tsushima-Faktion an. Aoki, der sein Studium an der Waseda-Universität abbrach, wurde 1958 Sekretär des Shūgiin-Abgeordneten Noboru Takeshita – ebenfalls aus Shimane. Nach kurzer Tätigkeit als Direktor in der Fischereigenossenschaft Taisha wurde er 1967 für die erste von fünf Legislaturperioden ins Präfekturparlament Shimane gewählt. Von 1983 bis 1984 war er Vizepräsident des Parlaments von Shimane. Bei der Sangiin-Wahl 1986 trat Aoki als Kandidat der LDP in Shimane an und löste damit Hisaoki Kamei ab, der bei der gleichzeitig stattfindenden Shūgiin-Wahl einen Wechsel ins Unterhaus versuchte, aber knapp verfehlte. Aoki gewann den Einzelwahlkreis Shimane deutlich. In der LDP-Fraktion beteiligte er sich an der Gründung der Takeshita-Faktion, die sich 1987 von der Tanaka-Faktion löste. Sein Abgeordnetenmandat konnte er 1992, 1998 und 2004 verteidigen. 1991 war Aoki parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) im Finanzministerium, 1994 übernahm er den Vorsitz im Sangiin-Ausschuss für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei. Nach der Wahl 1998 übernahm er den Posten des Generalsekretärs der LDP-Sangiin-Fraktion. 1999 wurde er ins Kabinett Obuchi berufen, wo er Hiromu Nonaka als Chefkabinettssekretär und Minister für die Entwicklung Okinawas ablöste. Nach Obuchis Schlaganfall war er damit für einige Tage geschäftsführender Premierminister. Im nachfolgenden 1. Kabinett Mori blieb er bis Juli 2000 Minister. Von 2004 bis 2007 übernahm Aoki den Fraktionsvorsitz der LDP im Sangiin. Vor der Sangiin-Wahl 2010 kündigte er angesichts eines leichten Schlaganfalls und eines Krankenhausaufenthalts kurzfristig an, nicht für eine fünfte Amtszeit kandidieren zu wollen. Sein Abgeordnetenmandat gewann sein ältester Sohn Kazuhiko.
Taichi Yamada (japanisch 山田 太一, Yamada Taichi, wirklicher Name: Ishizaka Taichi, 石坂 太一; * 6. Juni 1934 in Taitō…Taichi Yamada (japanisch 山田 太一, Yamada Taichi, wirklicher Name: Ishizaka Taichi, 石坂 太一; * 6. Juni 1934 in Taitō, Präfektur Tokio; † 29. November 2023) war ein japanischer Schriftsteller und Drehbuchautor. Yamada studierte japanische Sprache und Literatur an der pädagogischen Fakultät der Waseda-Universität. Nach dem Abschluss 1958 wurde er Assistent des Regisseurs Keisuke Kinoshita bei den Shōchiku-Filmstudios. 1965 verließ er Shōchiku und etablierte sich als freier Drehbuchautor. In den Folgejahren verfasste er Drehbücher für zahlreiche Fernsehfilme und -serien, von denen um die dreißig mit Preisen ausgezeichnet wurden; zudem Drehbücher zu einem Dutzend Spielfilmen, mehrere Romane sowie zehn Essaybände. 1984 erhielt er den Preis des Erziehungsministers für den Film Nagaraeba (ながらえば) sowie den Kikuchi-Kan-Preis, 1985 den Mukuda-Kuniko-Preis für Nihon no Omokage (日本の面影). 1987 war er für den Japanese Academy Award für das beste Drehbuch nominiert. Im Folgejahr erhielt er den Yamamoto Shūgorō Preis. Für den Film Shōnen Jidai (少年時代, etwa „Kindheit“) wurde er 1992 mit dem Mainichi-Kunstpreis ausgezeichnet.
Yoshiaki Tsutsumi (japanisch 堤 義明, Tsutsumi Yoshiaki; * 29. Mai 1934) ist ein japanischer Unternehmer. Er war lange…Yoshiaki Tsutsumi (japanisch 堤 義明, Tsutsumi Yoshiaki; * 29. Mai 1934) ist ein japanischer Unternehmer. Er war lange Zeit Haupteigentümer und Vorsitzender der Seibu Group, zu denen neben Hotels (Prince Hotels), Freizeitparks und dem Baseballteam Seibu Lions auch die gleichnamige Eisenbahngesellschaft gehört, die mehrere Linien im Nordwesten Tokios betreibt.
Matsushita Mitsuo (japanisch 松下満雄 Matsushita Mitsuo; * 1933) ist ein japanischer Jurist, Hochschullehrer und ehemaliges…Matsushita Mitsuo (japanisch 松下満雄 Matsushita Mitsuo; * 1933) ist ein japanischer Jurist, Hochschullehrer und ehemaliges Mitglied des Appellate Bodys der Welthandelsorganisation (WTO).
Jun Kubota (japanisch 久保田 淳, Kubota Jun; geb. 13. Juni 1933 in Tōkyō) ist ein japanischer Literaturwissenschaftler mit…Jun Kubota (japanisch 久保田 淳, Kubota Jun; geb. 13. Juni 1933 in Tōkyō) ist ein japanischer Literaturwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Mittelalter.
Shigeru Kasahara (jap. 笠原 茂, Kasahara Shigeru; * 11. Juni 1933 in der Präfektur Niigata; † 1990) war ein japanischer…Shigeru Kasahara (jap. 笠原 茂, Kasahara Shigeru; * 11. Juni 1933 in der Präfektur Niigata; † 1990) war ein japanischer Ringer und Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne im freien Stil im Leichtgewicht.
Tsuneko Okazaki (japanisch 岡崎 恒子, Okazaki Tsuneko; * 7. Juni 1933; † 22. September 2026 in Nagoya), auch als Tuneko…Tsuneko Okazaki (japanisch 岡崎 恒子, Okazaki Tsuneko; * 7. Juni 1933; † 22. September 2026 in Nagoya), auch als Tuneko Okazaki geschrieben, war eine japanische Molekularbiologin, die durch die Entdeckung und Erforschung der Okazaki-Fragmente gemeinsam mit ihrem Mann Reiji Okazaki bekannt wurde.
Tōru Funamura (japanisch 船村 徹, eigentlich Fukuda Hiroo (福田 博郎); geb. 12. Juni 1932 in Fu’nyū-mura in der Präfektur…Tōru Funamura (japanisch 船村 徹, eigentlich Fukuda Hiroo (福田 博郎); geb. 12. Juni 1932 in Fu’nyū-mura in der Präfektur Tochigi; gest. 16. Februar 2017 in Fujisawa) war ein japanischer Komponist und Sänger.
Takeshi Oka (* 10. Juni 1932 in Tokio) ist ein kanadischer Chemiker. Er ist emeritierter Professor für Chemie…Takeshi Oka (* 10. Juni 1932 in Tokio) ist ein kanadischer Chemiker. Er ist emeritierter Professor für Chemie, Astronomie und Astrophysik an der University of Chicago. Oka studierte an der Universität Tokio mit dem Bachelor-Abschluss 1955 und der Promotion 1960. Danach war er dort bis 1963 Fellow der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS). Von 1963 bis 1981 war er am Herzberg Institute of Astrophysics als Forschungsphysiker des National Research Council of Canada und ab 1981 Professor in Chicago sowohl in der Fakultät für Astronomie und Astrophysik als auch am Enrico Fermi Institute. Ab 1989 war er Robert A. Millikan Distinguished Service Professor. Oka studiert molekulare Ionen in Laborplasmen spektroskopisch und vergleicht die Spektren mit denen aus astronomischen Plasmen. Beispielsweise maßen sie 1980 das Infrarotspektrum des Triwasserstoff-Kations und fanden dies 1996 in interstellaren Molekülwolken und bald zeigte sich, dass es relativ häufig im interstellaren Raum ist. Er ist Fellow der American Academy of Arts and Sciences, der Royal Society, der Royal Society of Canada, der American Physical Society und der Optical Society of America (OSA). 2004 erhielt er die Davy-Medaille der Royal Society, 2002 den E. B. Wilson Award der American Chemical Society, 1998 den Lippincott Award der OSA, 1973 den Steacie Preis und 1982 den Earl K. Plyler Prize der APS. Er ist Ehrendoktor des University College London und der University of Waterloo.
Yū Fujiwara (jap. 藤原 雄, Fujiwara Yū; * 10. Juni 1932 in Honami in Bizen, Präfektur Okayama; † 29. Oktober 2001) war ein…Yū Fujiwara (jap. 藤原 雄, Fujiwara Yū; * 10. Juni 1932 in Honami in Bizen, Präfektur Okayama; † 29. Oktober 2001) war ein japanischer Töpfer und Kunsthandwerker. Er wurde 1996 als Lebender Nationalschatz für das Wichtige Immaterielle Kulturgut „Keramikherstellung“ deklariert. Yū Fujiwara wurde als ältester Sohn des Keramikmeisters Kei Fujiwara geboren. Obgleich seine Sehkraft deutlich vermindert war, begeisterte er sich wie schon sein Vater zunächst für Literatur und Musik. Von 1951 an studierte er japanische Literatur an der Meiji-Universität. Nach dem Studium nahm er 1955 eine Arbeit im Verlag Misuzu Shōbō an, gab die Stelle jedoch noch im gleichen Jahr wieder auf und kehrte nach Hause zurück, um sich um seinen Vater zu kümmern. In der Folge erlernte er bei seinem ebenfalls zum Lebenden Nationalschatz ernannten Vater das Töpferhandwerk und im Besonderen die Tradition der Bizen-Keramik. 1957 heiratete er, im Jahr darauf wurde sein ältester Sohn Kazu geboren. 1961 wurde er ordentliches Mitglied der Japanischen Gesellschaft für Kunsthandwerk. 1964 stellte er erstmals seine Werke im Ausland aus, im American Museum of Ceramic Art und in Pointe-Claire in Kanada. In der Folge hielt er Vorträge über Bizen-Keramik in Amerika, Kanada, Mexiko und Spanien. 1965 war er gemeinsam mit dem Holzschnittkünstler Munakata Shikō Gastdozent am Dartmouth College. 1985 wurde Yū Fujiwara mit der Ehrenmedaille am dunkelblauen Band geehrt. 1988 stellte er als erster Japaner seine Werke im National Museum of Contemporary Art in Südkorea aus. Yū Fujiwara wurde wie sein Vater vor ihm am 10. Mai 1996 für seine Bizen-Keramiken zum Lebenden Nationalschatz ernannt. 2001 starb er im Alter von 69 Jahren an Multiorganversagen.
Senji Kuroi (japanisch 黒井 千次, Kuroi Senji; * 28. Mai 1932 in Tōkyō; eigentl.: Osabe Shunjirō 長部 舜二郎; † 12. Oktober…Senji Kuroi (japanisch 黒井 千次, Kuroi Senji; * 28. Mai 1932 in Tōkyō; eigentl.: Osabe Shunjirō 長部 舜二郎; † 12. Oktober 2026) war ein japanischer Schriftsteller. Kuroi studierte Ökonomie an der Universität Tokio. Er arbeitete zunächst als Salaryman und daneben als Autor. 1968 wurde er für den Akutagawa-Preis nominiert. Im Folgejahr erschien der Roman Jikan (時間, „Zeit“). Mit diesem Roman gewann er einen Förderpreis für junge Künstler und arbeitete in der Folge nur noch als Schriftsteller. Für Gunsei erhielt er 1984 den Tanizaki-Jun’ichirō-Preis. Mit dem Yomiuri-Literaturpreis wurde er 1994 für Kāten kōru (カーテンコール, „Curtain Call“) ausgezeichnet, mit dem Noma-Literaturpreis 2006 für Ichinichi yume no saku (一日 夢の柵, etwa „Ein Tag – Einzäunung des Traums“). Von 2002 bis 2007 war er geschäftsführender Direktor der japanischen Schriftstellervereinigung und Mitglied der Auswahlkommission für den Akutagawa-Preis.
Makoto Sahara (jap. 佐原 真, Sahara Makoto; * 25. Mai 1932 in Uehon, Osaka, Präfektur Osaka; † 10. Juli 2002) war ein…Makoto Sahara (jap. 佐原 真, Sahara Makoto; * 25. Mai 1932 in Uehon, Osaka, Präfektur Osaka; † 10. Juli 2002) war ein japanischer Archäologe.
Hiroshi Shiono (japanisch 塩野 宏, Shiono Hiroshi; * 15. Juni 1931 in der Präfektur Tōkyō; † 15. April 2026) war ein…Hiroshi Shiono (japanisch 塩野 宏, Shiono Hiroshi; * 15. Juni 1931 in der Präfektur Tōkyō; † 15. April 2026) war ein japanischer Rechtswissenschaftler mit dem Schwerpunkt Verwaltungsrecht.
Ikuo Hirayama (japanisch 平山 郁夫 Hirayama Ikuo; geboren 15. Juni 1930 in Setoda (瀬戸田町) im Landkreis Toyota (heute…Ikuo Hirayama (japanisch 平山 郁夫 Hirayama Ikuo; geboren 15. Juni 1930 in Setoda (瀬戸田町) im Landkreis Toyota (heute Setodachō, Onomichishi), Präfektur Hiroshima; gestorben 2. Dezember 2009) war ein japanischer Maler der Nihonga-Richtung während der Showa- und Heisei-Zeit. Er ist besonders für seine Bilder von Dromedar-Kolonnen bekannt.
Kei Kumai (japanisch 熊井 啓 Kumai Kei; * 1. Juni 1930 in der Stadt Toyoshina, Kreis Süd-Azumi (heute: Stadt Azumino)…Kei Kumai (japanisch 熊井 啓 Kumai Kei; * 1. Juni 1930 in der Stadt Toyoshina, Kreis Süd-Azumi (heute: Stadt Azumino), Nagano; † 23. Mai 2007 in Tokio) war ein japanischer Regisseur.
Kazutoshi Handō (japanisch 半藤 一利 Handō Kazutoshi; geb. 21. Mai 1930 in Tokyo, Tokyo, gest. 12. Januar 2021 in Setagaya…Kazutoshi Handō (japanisch 半藤 一利 Handō Kazutoshi; geb. 21. Mai 1930 in Tokyo, Tokyo, gest. 12. Januar 2021 in Setagaya, Tokyo) war ein japanischer Journalist und Autor non-fiktionaler Literatur, vor allem zum Pazifikkrieg und zur Shōwa-Ära.
Keizō Hino (japanisch 日野 啓三, Hino Keizō; * 14. Juni 1929 in Tokio; † 14. Oktober 2002) war ein japanischer…Keizō Hino (japanisch 日野 啓三, Hino Keizō; * 14. Juni 1929 in Tokio; † 14. Oktober 2002) war ein japanischer Schriftsteller. Hino Keizōs Werk lässt sich thematisch der „Umweltliteratur“ (環境文学, Kankyō Bungaku) und der „Phantastischen Literatur“ (幻想文学, Gensō Bungaku) zuordnen.
Kuniharu Akiyama (jap. 秋山 邦晴, Akiyama Kuniharu; * 22. Mai 1929 in der Präfektur Tokio; † 17. August 1996) war ein…Kuniharu Akiyama (jap. 秋山 邦晴, Akiyama Kuniharu; * 22. Mai 1929 in der Präfektur Tokio; † 17. August 1996) war ein japanischer Musikwissenschaftler, Musik- und Kunstkritiker, Komponist und Klangkünstler.
Peter Seiichi Kardinal Shirayanagi (jap. ペテロ 白柳 誠一, Petero Shirayanagi Seiichi; * 17. Juni 1928 in Hachiōji; † 30.…Peter Seiichi Kardinal Shirayanagi (jap. ペテロ 白柳 誠一, Petero Shirayanagi Seiichi; * 17. Juni 1928 in Hachiōji; † 30. Dezember 2009 in Tokio) war ein japanischer römisch-katholischer Geistlicher und Erzbischof von Tokio.
Tsunehisa Kimura (japanisch 木村 恒久 Kimura Tsunehisa; * 30. Mai 1928 in Osaka; † 27. Dezember 2008) war ein japanischer…Tsunehisa Kimura (japanisch 木村 恒久 Kimura Tsunehisa; * 30. Mai 1928 in Osaka; † 27. Dezember 2008) war ein japanischer Grafiker und Fotokünstler, der vor allem durch seine fotorealistischen Collagen bekannt wurde. Seine Arbeiten verbinden urbane Architektur, Naturkatastrophen und futuristische Elemente zu surrealen Bildwelten.
Masaru Satō (jap. 佐藤 勝, Satō Masaru; * 29. Mai 1928 in Rumoi; † 5. Dezember 1999 in Tokio) war ein japanischer…Masaru Satō (jap. 佐藤 勝, Satō Masaru; * 29. Mai 1928 in Rumoi; † 5. Dezember 1999 in Tokio) war ein japanischer Filmkomponist. Satō begann zu Anfang der 1950er Jahre mit dem Schreiben von Filmscores als Assistent von Fumio Hayasaka. Nach dessen Tod 1955 übernahm er dessen Aufträge für Akira Kurosawas Bilanz eines Lebens und Kenji Mizoguchis Die Samurai-Sippe der Taira. Damit konnte er einen Vertrag mit der Gesellschaft Tōhō abschließen, für die Satō über 200 Filme musikalisch kommentierte und bis zu seinem Tode tätig war. Bekannt wurde er durch seine Arbeiten für einige Godzilla-Filme wie Godzilla kehrt zurück (sein erster eigenverantwortlicher Score), Frankenstein und die Ungeheuer aus dem Meer oder Frankensteins Monster jagen Godzillas Sohn. Daneben war er u. a. für die Kompositionen zu Irezumi – Die tätowierte Frau, Yojimbo – Der Leibwächter und Der Schatten des Shogun verantwortlich. Sein Werk verarbeitet westliche Einflüsse und leichte Jazz-Arrangements. Satō war zwölfmal für den Japanese Academy Award nominiert und gewann ihn vier Mal.