Yasuhiko Moriwaki (jap. 森脇保彦 Moriwaki Yasuhiko; * 7. Mai 1952) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war 1981…Yasuhiko Moriwaki (jap. 森脇保彦 Moriwaki Yasuhiko; * 7. Mai 1952) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war 1981 Weltmeister und 1979 Weltmeisterschaftsdritter im Superleichtgewicht.
Chiaki Mukai (jap. 向井 千秋, Mukai Chiaki; * 6. Mai 1952 in Tatebayashi, Japan) ist eine japanische Astronautin. Sie wurde…Chiaki Mukai (jap. 向井 千秋, Mukai Chiaki; * 6. Mai 1952 in Tatebayashi, Japan) ist eine japanische Astronautin. Sie wurde als Chiaki Naitō (内藤千秋, Naitō Chiaki) geboren.
Kuniko Inoguchi (jap. 猪口 邦子 Inoguchi Kuniko; * 3. Mai 1952 in Ichikawa, Chiba) ist eine japanische Politikerin…Kuniko Inoguchi (jap. 猪口 邦子 Inoguchi Kuniko; * 3. Mai 1952 in Ichikawa, Chiba) ist eine japanische Politikerin (Liberaldemokratische Partei, Asō-Faktion) und seit 2010 Senatorin für Chiba. Von 2005 bis 2009 war sie Abgeordnete im Unterhaus für den Verhältniswahlblock Tokio, von 2005 bis 2006 Ministerin für Geburtenrückgang und Geschlechtergleichstellung. Sie studierte an der Sophia-Universität. Danach war sie Hochschullehrerin und Professorin der Rechtswissenschaften an dieser Universität. Dazwischen studierte sie an der Yale University. Im Jahr 2004 wechselte sie in die Politik und übernahm zunächst eine Funktion in der Japan Association for International Relations. Von 2005 bis 2006 war sie Staatsministerin für Geschlechtergleichstellung und Geburtenrückgang im 3. Kabinett Koizumi. Seit der Wahl 2010 vertritt Inoguchi als LDP-Kandidatin ihre Heimatpräfektur Chiba (Dreimandatswahlkreis) im Senat. 2010 erhielt sie den zweithöchsten Stimmenanteil hinter dem Demokraten Hiroyuki Konishi, während der zweite LDP-Kandidat, Amtsinhaber Kazuyasu Shiina auf Platz fünf abgewählt wurde; 2016 erhielt sie den höchsten Stimmenanteil vor Taichirō Motoe (LDP), 2022 den zweithöchsten hinter Neuling Shōichi Usui (LDP), vorher Präfekturparlamentsabgeordneter. Im Senat führte Inoguchi von 2012 bis 2013 den Sonderausschuss für Okinawa und die „Nördlichen Territorien“. Kuniko Inoguchi ist mit dem Professor Takashi Inoguchi verheiratet und hat zwei Töchter.
Keiji Haino (jap. 灰野 敬二 Haino Keiji; * 3. Mai 1952 in Chiba, Japan) ist ein japanischer Multi-Instrumentalist (Gitarre…Keiji Haino (jap. 灰野 敬二 Haino Keiji; * 3. Mai 1952 in Chiba, Japan) ist ein japanischer Multi-Instrumentalist (Gitarre, Stimme, Drehleier, Perkussion, Elektronik, ethnische Instrumente) und Komponist. Er zählt zu den wichtigen musikalischen Grenzgängern zwischen Free Jazz, Japanoise und Rockmusik und lebt zurzeit in Tokio.
Makoto Hirahara (japanisch 平原智 oder 平原まこと, Hirahara Makoto, * 2. Mai 1952 in der Präfektur Osaka; † 26. November 2021)…Makoto Hirahara (japanisch 平原智 oder 平原まこと, Hirahara Makoto, * 2. Mai 1952 in der Präfektur Osaka; † 26. November 2021) war ein japanischer Jazzmusiker (Saxophon, auch Klarinette, Flöte). Makoto Hiraharas Vater ist der Trompeter Tsutomu Hirahara; er selbst ist der Vater der Sängerinnen Aika Hirahara und Ayaka Hirahara; mit letzterer trat er auch auf. Aufnahmen Hiraharas (bei denen er Alt- und Baritonsaxophon spielte) entstanden zwischen 1981 und 1994 mit Akio Okamoto & The Gay Stars Orchestra, Himiko Kikuchi (Reverse It) und mit Kimiko Itoh (Standards My Way). Des Weiteren arbeitete er mit Kazumi Watanabe und der Formation Tokyo Ensemble Lab, mit welcher zwei Alben entstanden. Daneben legte er bei Nippon Columbia unter eigenem Namen zwei Alben vor, Moon Healing - Wavy Music (1998) und Moon Healing (もっと癒されて Motto Iyasarete, 2000), die dem Genre der New-Age-Musik zuzurechnen sind. Hirahara starb Ende November 2021 im Alter von 69 Jahren an den Folgen von Magenkrebs.
Mieko Yoshimura (jap. 吉村 美栄子 Yoshimura Mieko; * 1951 in Ōe, Landkreis Nishimurayama, Präfektur Yamagata) ist eine…Mieko Yoshimura (jap. 吉村 美栄子 Yoshimura Mieko; * 1951 in Ōe, Landkreis Nishimurayama, Präfektur Yamagata) ist eine parteilose japanische Politikerin und seit Februar 2009 Gouverneurin der Präfektur Yamagata.
Shōzō Azuma (jap. 東 祥三, Azuma Shōzō; * 1. Mai 1951 in Shinjuku, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker. Er war…Shōzō Azuma (jap. 東 祥三, Azuma Shōzō; * 1. Mai 1951 in Shinjuku, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker. Er war bis 2012 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 15. Wahlkreis Tokio, zuletzt als Mitglied der Nippon Mirai no Tō. Azuma absolvierte 1975 die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Sōka-Universität, an der er 1983 auch den Doktorgrad (hakushi) erwarb. Bis 1988 war er für Sonderorganisationen der Vereinten Nationen tätig, darunter die ONUDI. 1990 kandidierte er in Nachfolge von Shigetake Arishima als Kōmeitō-Kandidat im damaligen Viermandatswahlkreis Tokio 6 für das Shūgiin und wurde mit dem vierthöchsten Stimmenanteil gewählt, 1993 mit dem dritthöchsten Stimmenanteil wiedergewählt. Unter der Anti-LDP-Koalition die in Form des Kabinetts Hosokawa 1993 die Regierung übernahm, wurde Azuma parlamentarischer Staatssekretär im Außenministerium unter Tsutomu Hata. Nach der Auflösung der Kōmeitō 1994 gehörte Azuma wie die meisten Parteimitglieder zur Neuen Fortschrittspartei, folgte danach aber Ichirō Ozawa in die Liberale Partei und schließlich die Demokratische Partei, in der er zur Ozawa-Gruppe gehörte. Nach der Wahlrechtsreform kandidierte er zunächst 1996 nur im Verhältniswahlblock Tokio, den er bis 2003 repräsentierte, ab 2000 auch im neuen Einzelwahlkreis Tokio 15, den er aber deutlich verlor, so dass er 2003 auch die Wiederwahl im Verhältniswahlblock verfehlte – 2003 setzte die Demokratische Partei alle 24 Wahlkreiskandidaten im Block Tokio auf den Listenplatz 1 – und aus dem Parlament ausschied. Erst beim demokratischen Erdrutschsieg in der Shūgiin-Wahl 2009 konnte Azuma den LDP-Amtsinhaber Ben Kimura um rund 15,000 Stimmen schlagen, den Wahlkreis erstmals gewinnen und wieder ins Parlament einziehen. Von 2009 bis 2010 saß Azuma dem Shūgiin-Ausschuss für Wirtschaft und Industrie vor. Im September 2010 wurde er von Naoto Kan bei einer Kabinettsumbildung zum „Vizeminister“ im Kabinettsbüro berufen. Die Position behielt er bis 2011. Von 2011 bis 2012 war er Vorsitzender des Shūgiin-Sicherheitsausschusses (anzen-hoshō-iinkai). Im Sommer 2012 folgte Azuma Ichirō Ozawa zusammen mit weiteren Gegnern der vom Parteivorsitzenden Yoshihiko Noda geplanten Mehrwertsteuererhöhung aus der Demokratischen Partei in die Kokumin no Seikatsu ga Daiichi. In der neuen Partei war er Generalsekretär. Vor der Shūgiin-Wahl 2012 schloss er sich zusammen mit den meisten Anhängern Ozawas der Nippon Mirai no Tō an. Bei der Wahl wurde er mit rund 28.500 Stimmen nur Vierter in seinem Wahlkreis und verfehlte auch eine Wiederwahl über den Block Tokio, wo die Partei nur ein Mandat gewann. Bei der Wahl 2013 bewarb er sich für das Sangiin, das Oberhaus des nationalen Parlaments. Im nationalen Verhältniswahlkreis kandidierte er für Ozawas Seikatsu no Tō, erhielt aber mit 33.146 Stimmen nur den fünften Platz, und die Partei gewann bei der Verhältniswahl ohnehin null Sitze.
Yukiko Kada (jap. 嘉田 由紀子 Kada Yukiko; * 18. Mai 1950 in Honjō, Präfektur Saitama) ist eine japanische Politikerin und…Yukiko Kada (jap. 嘉田 由紀子 Kada Yukiko; * 18. Mai 1950 in Honjō, Präfektur Saitama) ist eine japanische Politikerin und seit 2019 Mitglied im Senat, dem Oberhaus des Nationalparlaments, zunächst eine Amtszeit für die Präfektur Shiga, seit 2025 für den Verhältniswahlwahlkreis. Von 2006 bis 2014 war sie Gouverneurin von Shiga. Seit 2024 ist sie Mitglied der Nippon Ishin no Kai. Kada ist Absolventin der landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Kyōto. Während ihres Studiums lebte sie 1972 für ein halbes Jahr in Tansania. Nach ihrem Abschluss 1973 setzte sie ihre Studien an der University of Wisconsin fort. Anschließend blieb sie in der Forschung, zunächst am Biwa-See-Forschungsinstitut, später an der Kyōto-Seika-Universität, wo sie seit 2000 Professorin für Umweltsoziologie war. 2006 verließ sie die Universität, um zur Wahl für den Gouverneursposten in Shiga anzutreten. Zu ihren Forderungen im Wahlkampf gehörten unter anderem Baustopps für neue Shinkansen-Bahnhöfe, Dammprojekte und eine Mülldeponie in Shiga. Ihre Kandidatur wurde von der Sozialdemokratischen Partei (SDP) unterstützt. Bei der Wahl am 2. Juli 2006 setzte sie sich mit 217.842 Stimmen gegen den Amtsinhaber Yoshitsugu Kunimatsu (185.344 Stimmen) durch, der von der LDP, der DPJ und der Kōmeitō unterstützt wurde. Sie war die erste weibliche Gouverneurin der Präfektur Shiga, die fünfte landesweit. Bei der Wahl 2010 wurde sie mit Unterstützung von DPJ und SDP mit 63 % der Stimmen wiedergewählt. Im November 2012 gründete Kada für die Shūgiin-Wahl 2012 die Nippon Mirai no Tō („Zukunftspartei Japans“), die einen Atomausstieg, eine Reduzierung der Benachteiligung von Frauen in der japanischen Arbeitswelt und bessere Bedingungen für Familien mit Kindern anstrebte. Die Partei versammelte viele, überwiegend vorher aus den Regierungsparteien ausgetretene Abgeordnete, insbesondere die DPJ-Abspaltung von Ichirō Ozawa, spaltete sich aber kurz nach der Wahl wieder, bei der sie von 62 auf 9 Sitze zurückfiel. In der Partei verblieb nur eine Abgeordnete. In Shiga wurde Kada wegen ihrer Doppelrolle in nationaler und Präfekturpolitik kritisiert und trat im Januar 2013 vom Parteivorsitz zurück. Zur Gouverneurswahl 2014 zog sich Kada nach zwei Amtszeiten zurück, der von ihr unterstützte Taizō Mikazuki wurde zu ihrem Nachfolger gewählt. Seit 2014 führt sie die Präfekturpartei Team Shiga (チームしが chīmu Shiga). Bei der Repräsentantenhauswahl 2017 trat Kada als unabhängige Oppositionskandidatin im Wahlkreis Shiga 1 an, unterlag aber knapp um rund 5.000 Stimmen LDP-Amtsinhaber Toshitaka Ōoka. Bei der Senatswahl 2019 kandidierte Kada in Shiga für die linke Opposition (KDP, DVP, KPJ, SDP) und gewann knapp mit rund 14.000 Stimmen Vorsprung gegen LDP-Vorgänger Takeshi Ninoyu. Anschließend gründete sie zusammen mit der ebenfalls neu gewählten Oppositionsabgeordneten Takako Nagae aus Ehime die Fraktion Hekisuikai (碧水会). Diese löste sich im August 2022 auf, Kada wurde kurz darauf Mitglied der DVP-Fraktion. Im Juni 2023 trat sie auch der Partei bei. Im Dezember 2023 wurde sie Mitglied der Kyōiku mushōka o jitsugen suru kai (教育無償化を実現する会, „Vereinigung zur Realisierung kostenloser Bildung“), die im Januar 2024 eine Fraktionsgemeinschaft mit der Ishin no Kai bildete und im Oktober 2024 dorthin fusionierte. Für die Senatswahl 2025 wechselte Kada in den landesweiten Verhältniswahlwahlkreis, wo sie über 100.000 Stimmen erhielt und damit den ersten der vier Ishin-Sitze gewann.
Shōzō Fujii (jap. 藤猪省太, Fujii Shōzō; * 11. Mai 1950 in Higashikagawa) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war…Shōzō Fujii (jap. 藤猪省太, Fujii Shōzō; * 11. Mai 1950 in Higashikagawa) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war dreimal Weltmeister im Mittelgewicht und einmal im Halbmittelgewicht. Shōzō Fujii gewann 1971 das Tournoi de Paris. Bei den Weltmeisterschaften 1971 in Ludwigshafen erreichten in sechs Gewichtsklassen neun Japaner das Finale. Im Mittelgewicht siegte Fujii gegen Yoshinari Shigematsu. Bei den Olympischen Spielen 1972 startete und gewann Shinobu Sekine. Im Jahr darauf bei den Weltmeisterschaften in Lausanne erreichten zehn Japaner einen der sechs Kämpfe um Gold. Fujii gewann seinen zweiten Weltmeistertitel durch einen Sieg über Isamu Sonoda. Bei den Asienmeisterschaften 1974 gewann Fujii zunächst das Finale im Mittelgewicht. Er trat dann auch in der offenen Klasse an und gewann hier gegen seinen Landsmann Sumio Endō, der den Titel im Schwergewicht geholt hatte. 1975 fanden die Weltmeisterschaften in Wien statt, acht Japaner erreichten ein Finale. Im Mittelgewicht siegte Fujii gegen seinen Landsmann Yoshimi Hara. Bei den Olympischen Spielen 1976 siegte Isamu Sonoda, der sich gegen Fujii in der japanischen Olympiaqualifikation durchgesetzt hatte. Nach Neuordnung der Gewichtsklassen trat Fujii ab 1978 im Halbmittelgewicht an. 1979 siegte er beim vorolympischen Turnier in Moskau. Bei den Weltmeisterschaften 1979 in Paris besiegte er im Finale den Franzosen Bernard Tchoullouyan. 1980, im Jahr des japanischen Olympiaboykotts, endete die Karriere des vierfachen Weltmeisters, der nie bei Olympischen Spielen startete.
Shun Fujimoto (japanisch 藤本 俊 Fujimoto Shun; * 11. Mai 1950 in Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer…Shun Fujimoto (japanisch 藤本 俊 Fujimoto Shun; * 11. Mai 1950 in Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner.
Shin’ichi Fujimura (jap. 藤村 新一, Fujimura Shin'ichi; * 4. Mai 1950 in Kami, Präfektur Miyagi) ist ein japanischer…Shin’ichi Fujimura (jap. 藤村 新一, Fujimura Shin'ichi; * 4. Mai 1950 in Kami, Präfektur Miyagi) ist ein japanischer Amateurarchäologe, der für sich in Anspruch nahm, eine Vielzahl von Artefakten aus dem jungen und mittleren Paläolithikum entdeckt zu haben. Die Funde erwiesen sich im Jahr 2000 als Fälschungen mit weitreichenden Folgen für die archäologische Erforschung der japanischen Altsteinzeit.
Kensō Soai (jap. 硤合 憲三, Soai Kensō; * 3. Mai 1950 in Fuchū) ist ein japanischer Chemiker (Organische Chemie). Er ist…Kensō Soai (jap. 硤合 憲三, Soai Kensō; * 3. Mai 1950 in Fuchū) ist ein japanischer Chemiker (Organische Chemie). Er ist Hochschullehrer in der Abteilung Angewandte Chemie der Naturwissenschaftlichen Universität Tokio. Ihm wurde gemeinsam mit Henri Boris Kagan der Chemie-Nobelpreis 2026 zugesprochen.
Mari Yonehara (jap. 米原 万里, Yonehara Mari; * 29. April 1950 in Tokio; † 25. Mai 2006 in Kamakura) war eine bekannte…Mari Yonehara (jap. 米原 万里, Yonehara Mari; * 29. April 1950 in Tokio; † 25. Mai 2006 in Kamakura) war eine bekannte japanische Schriftstellerin.
Yōichi Miyazawa (jap. 宮澤 洋一 Miyazawa Yōichi; * 24. April 1950 in Fukuyama, Präfektur Hiroshima) ist ein japanischer…Yōichi Miyazawa (jap. 宮澤 洋一 Miyazawa Yōichi; * 24. April 1950 in Fukuyama, Präfektur Hiroshima) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter im Sangiin für Hiroshima und war von 2014 bis 2015 Wirtschaftsminister im zweiten und dritten Kabinett Abe. In der LDP gehört er der Kishida-Faktion an. Miyazawa schloss 1974 sein Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Tokio ab und wurde anschließend Beamter im Finanzministerium. Ab 1976 studierte er an der Universität Harvard, wo er einen MPA erwarb. 1992 wurde er Chefsekretär des Premierministers, seines Onkels Kiichi Miyazawa. 1993 beendete er seine Beamtenlaufbahn. Im Januar 1994 wurde Miyazawa politischer Sekretär seines Onkels. Als dieser im Jahr 2000 seinen Wahlkreis für das Shūgiin, den 7. Wahlkreis Hiroshima aufgab und in den Verhältniswahlblock wechselte, trat er dessen Nachfolge an. Den Wahlkreis gewann Miyazawa deutlich gegen den Demokraten Toshimasa Yamada und zog für die erste von drei Legislaturperioden ins Shūgiin ein. Dort war er unter anderem Mitglied des Auswärtigen sowie des Sozial- und Gesundheitsausschusses. Im umgebildeten Kabinett Fukuda war er 2008 Staatssekretär (fuku-daijin, „Vizeminister“) im Kabinettsbüro. Bei der Shūgiin-Wahl 2009 verfehlte er gegen Takashi Wada die Wiederwahl. Bei der Sangiin-Wahl 2010 kandidierte Miyazawa in seiner Heimatpräfektur Hiroshima (Zweimandatswahlkreis), erhielt über eine halbe Million Stimmen und war damit für sechs Jahre als Sangiin-Abgeordneter gewählt. Im Oktober 2014 wurde er Nachfolger der zurückgetretenen Yūko Obuchi (Shūgiin, Gunma, Nukaga-Faktion) als Minister für Wirtschaft und Industrie und Minister beim Kabinettsamt für die Organisation für Atomkraftentschädigungen. 2016 und 2022 wurde er jeweils mit dem höchsten Stimmenanteil wiedergewählt. Von 2018 bis 2019 saß er dem Sangiin-Sonderausschuss für Verbraucherschutz vor. In der LDP führt er von 2015 bis 2019 und seit 2021 den Forschungsausschuss für das Steuersystem (税制調査会 zeisei chōsakai).
Tatsumi Kimishima (jap. 君島 達己 Kimishima Tatsumi; * 21. April 1950 in Tokio) ist ein japanischer Manager. Nach dem Tode…Tatsumi Kimishima (jap. 君島 達己 Kimishima Tatsumi; * 21. April 1950 in Tokio) ist ein japanischer Manager. Nach dem Tode Satoru Iwatas fungierte er von 2015 bis 2018 als fünfter Präsident des Videospiel-Herstellers Nintendo. Zuvor war er dort als Personalchef und Präsident des Geschäftsbereiches Nintendo of America aktiv.
Hiroshi Ogawa (jap. 小川 洋 Ogawa Hiroshi; * 17. Mai 1949 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka; † 2. November 2021 ebenda) war…Hiroshi Ogawa (jap. 小川 洋 Ogawa Hiroshi; * 17. Mai 1949 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka; † 2. November 2021 ebenda) war ein japanischer Politiker, Beamter der Zentralregierung und 2011 bis 2021 Gouverneur von Fukuoka. Mit Wirkung vom 24. März 2021 trat er in seiner dritten Amtszeit zurück. Ogawa, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kyōto, wurde 1972 Beamter im MITI, für das er unter anderem im OCDE-Büro des Außenministeriums, in der KMU-Behörde und der Behörde für Rohstoffe und Energie tätig war. 2001 wurde er shingikan (Position unter den Staatssekretären) im Kabinettsbüro, danach ab 2002 im Ausschuss für Lebensmittelsicherheit des Kabinettsbüros, bevor er 2003 noch einmal ins MITI zurückkehrte. 2004 verließ er die Ministerialbürokratie und wurde ein Jahr später Berater des Versicherungsunternehmens Mitsui Sumitomo Kaijō Kasai Hoken. 2007 wurde er Leiter des Naikaku-kōhō-shitsu, des „PR-Büros des Kabinetts“ im Kabinettssekretariat, eine Position, die er unter den Kabinetten Fukuda, Asō, Hatoyama und Kan hielt. Im September 2010 kehrte er nochmal für einige Monate als Berater in die Privatwirtschaft zurück. Für die Gouverneurswahl in Fukuoka 2011 am 10. April hatte der langjährige Amtsinhaber Wataru Asō seinen Rückzug angekündigt, und Ogawa erklärte im Februar 2011 seine Kandidatur, die nach innerer Uneinigkeit über andere Kandidaten von beiden großen Parteien de facto unterstützt wurde, obwohl beide auf formale Wahlempfehlungen verzichteten. Einziger Gegenkandidat war damit der KPJ-gestützte Takaaki Kimura. Ogawa erhielt bei niedriger Wahlbeteiligung über 1,1 Millionen Stimmen und löste Asō noch im April ab. Er wurde 2015 als nicht kommunistischer Allparteienkandidat und 2019 souverän gegen einen von der LDP offiziell unterstützten Herausforderer wiedergewählt. In seine dritte Amtszeit fiel der Ausbruch der COVID-19-Pandemie, bei der Fukuoka neben Okinawa zu den am schwersten betroffenen Präfekturen in Südjapan gehörte. Nachdem Ogawa sich bereits im Dezember 2020 für einen einwöchigen Krankenhausaufenthalt durch einen der Vizegouverneure hatte vertreten lassen, wurde er am 20. Januar 2021 wieder in ein Krankenhaus eingeliefert. Weil seine Krebstherapie ihn für längere Zeit als ursprünglich geplant an der Amtsausübung zu hindern drohte, reichte er am 22. Februar beim Präsidenten des Präfekturparlaments seinen Rücktritt ein.
Moto Hagio (jap. 萩尾 望都, Hagio Moto; * 12. Mai 1949 in der Präfektur Fukuoka, Japan) ist eine japanische…Moto Hagio (jap. 萩尾 望都, Hagio Moto; * 12. Mai 1949 in der Präfektur Fukuoka, Japan) ist eine japanische Manga-Zeichnerin. Sie gilt als eine der ersten Frauen, die Themen wie Homosexualität (shōnen ai) und Science-Fiction in ihren Manga für Mädchen (shōjo) angesprochen haben. Für diese Tätigkeiten wird sie unter anderem neben Riyoko Ikeda und Keiko Takemiya zur Gruppe der 24er gezählt. Die Hauptfiguren ihrer Comics sind fast immer Jungen.
Kenji Shimaoka (japanisch 嶋岡 健治 Shimaoka Kenji; * 9. Mai 1949 in Tokio) ist ein ehemaliger japanischer…Kenji Shimaoka (japanisch 嶋岡 健治 Shimaoka Kenji; * 9. Mai 1949 in Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Volleyballspieler.
Takao Yasuda (jap. 安田 隆夫, geb. am 7. Mai 1949 in Ōgaki, Japan) ist ein japanischer Unternehmer. Er ist der Gründer von…Takao Yasuda (jap. 安田 隆夫, geb. am 7. Mai 1949 in Ōgaki, Japan) ist ein japanischer Unternehmer. Er ist der Gründer von Pan Pacific International einer japanischen Einzelhandelsholding, zu der über 700 Filialen gehörten. Sein Vermögen wurde auf 3,3 Milliarden US-Dollar beziffert. Nach Angaben des US-amerikanischen Magazins Forbes war er damit der 14. reichste Japaner. (Stand: 2023)
Kaoru Abe (jap. 阿部 薫, Abe Kaoru; * 3. Mai 1949 in Kawasaki; † 9. September 1978) war ein japanischer Jazz-Pianist…Kaoru Abe (jap. 阿部 薫, Abe Kaoru; * 3. Mai 1949 in Kawasaki; † 9. September 1978) war ein japanischer Jazz-Pianist, Gitarrist und avantgardistischer Altsaxophonist des Free Jazz, dem oftmals nachgesagt wird, den aggressivsten Ansatz überhaupt gehabt zu haben. In jungen Jahren brachte er sich das Saxophonspiel autodidaktisch bei. Generell spielte er zumeist solo, arbeitete aber im Laufe seiner Karriere auch mit Musikern wie Masayuki Takayanagi, Sabu Toyozumi und Aquirax Aida zusammen. Für unterschiedliche Plattenlabel spielte Kaoru in den 1970er Jahren zahlreiche Aufnahmen ein, die Mehrzahl seiner Veröffentlichungen erschienen bei DIW Records. 1977 nahm er mit Keizo Inoue und Tatsuya Nakamura ein Livealbum auf (Live at 八王子アローン). Im März 1978 entstand in Quartettbesetzung mit Toshinori Kondō, Derek Bailey und Motoharu Yoshizawa das Album Aida’s Call und wenige Tage vor seinem Tod nahm er The Last Recording (auch als Last Date bekannt) auf. Kaoru war ein Cousin des bekannten Sängers Kyū Sakamoto und mit der Autorin Izumi Suzuki verheiratet. Im Alter von nur 29 Jahren starb der außerhalb Japans kaum bekannte Kaoru an einer Drogenüberdosis; sein Tod wurde im japanischen Jazz-Untergrund rasch romantisiert. Der Regisseur Kōji Wakamatsu machte ihn 1995 zur Titelfigur seines Filmes Endless Waltz.
Hiroji Imamura (jap. 今村 博治, Imamura Hiroji; * 27. April 1949 in der Präfektur Shiga) ist ein ehemaliger japanischer…Hiroji Imamura (jap. 今村 博治, Imamura Hiroji; * 27. April 1949 in der Präfektur Shiga) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Issei Sagawa (jap. 佐川 一政, Sagawa Issei; * 26. April 1949 in Kōbe; † 24. November 2022 in Tokio) war ein japanischer…Issei Sagawa (jap. 佐川 一政, Sagawa Issei; * 26. April 1949 in Kōbe; † 24. November 2022 in Tokio) war ein japanischer Frauenmörder und Kannibale. Er befand sich nach seiner Tat nur wenige Jahre in psychiatrischer Unterbringung und veröffentlichte mehrere Sachbücher und Romane.
Kiyoshi Ueda (jap. 上田 清司 Ueda Kiyoshi; * 15. Mai 1948 in Fukuoka) ist ein japanischer Politiker (Neuer Liberaler…Kiyoshi Ueda (jap. 上田 清司 Ueda Kiyoshi; * 15. Mai 1948 in Fukuoka) ist ein japanischer Politiker (Neuer Liberaler Klub→Liberaldemokratische Partei→Erneuerungspartei→Neue Fortschrittspartei→From Five→Minseitō→Demokratische Partei→parteilos, später mit Unterbrechung zur DVP-Fraktion→DVP) und seit 2019 Mitglied im Rätehaus, dem Oberhaus des Nationalparlaments, für die Präfektur Saitama. Von 2003 bis 2019 war er Gouverneur von Saitama.
Keiko Chiba (jap. 千葉 景子, Chiba Keiko; * 11. Mai 1948 in Yokohama, Präfektur Kanagawa) ist eine japanische Politikerin…Keiko Chiba (jap. 千葉 景子, Chiba Keiko; * 11. Mai 1948 in Yokohama, Präfektur Kanagawa) ist eine japanische Politikerin (Sozialistische Partei Japans→Sozialdemokratische Partei→Demokratische Partei). Für vier Amtszeiten von 1986 bis 2010 repräsentierte sie Kanagawa im Sangiin, dem Oberhaus des Nationalparlaments, von 2009 bis 2010 war sie Justizministerin in den Kabinetten Hatoyama und Kan. In der Demokratischen Partei gehörte sie zur Yokomichi-Gruppe aus ehemaligen Sozialisten. Chiba schloss 1971 ihr Studium an der Chūō-Universität ab, ab 1982 war sie in Yokohama als Anwältin registriert. Bei der Sangiin-Wahl 1986 wurde sie als Kandidatin der Sozialistischen Partei Japans für Kanagawa mit dem zweithöchsten Stimmenanteil erstmals ins Parlament gewählt. Dort wurde sie danach dreimal wiedergewählt, zuletzt 2004. Seit 1997 gehört sie der Demokratischen Partei an. Dort war sie unter anderem Vorsitzende des Exekutivrats unter Ichirō Ozawa, stellvertretende Parteivorsitzende (fuku-daihyō) unter Yukio Hatoyama und gehörte mehreren Schattenkabinetten an. 2009 berief Premierminister Yukio Hatoyama Chiba als Justizministerin in sein Kabinett, Hatoyamas Nachfolger Naoto Kan beließ sie in dieser Funktion. Bei der Sangiin-Wahl 2010 erhielt Chiba in Kanagawa nur den vierthöchsten Stimmenanteil und verlor ihr Abgeordnetenmandat, behielt aber ihr Ministeramt bis zur Kabinettsumbildung nach der Neuwahl des Parteivorsitzenden im September 2010. Sie ist eine Gegnerin der Todesstrafe, deren Vollstreckung durch Hängen in Japan jeweils durch den Justizminister genehmigt werden muss, und forderte bei Amtsantritt eine neue Debatte über ihre Abschaffung. Ihre Vorgänger als Minister hatten in den vergangenen Jahren eine Rekordzahl von Exekutionen angeordnet. Trotzdem ordnete sie die Hinrichtungen der beiden verurteilten Mörder Hidenori Ogata, 33, und Kazuo Shinozawa, 59, an und nahm als erster japanischer Justizminister auch an deren Vollstreckung am 28. Juli 2010 teil, da sie es als Verantwortliche für ihre Pflicht ansah. Zusätzlich kündigte sie an, die bislang geheim gehaltenen Hinrichtungsstätten für die Medien zu öffnen, um so eine öffentliche Diskussion über die Todesstrafe zu ermöglichen.
Takashi Kuwahara (jap. 桑原 隆, Kuwahara Takashi; * 5. Mai 1948 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer…Takashi Kuwahara (jap. 桑原 隆, Kuwahara Takashi; * 5. Mai 1948 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Hirotaka Akamatsu (jap. 赤松 広隆 Akamatsu Hirotaka; * 3. Mai 1948 in Nagoya, Präfektur Aichi) ist ein japanischer…Hirotaka Akamatsu (jap. 赤松 広隆 Akamatsu Hirotaka; * 3. Mai 1948 in Nagoya, Präfektur Aichi) ist ein japanischer Politiker (SPJ→SDP→DPJ→DFP→KDP), ehemaliger Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus der Kokkai, zuletzt für den 5. Wahlkreis von Aichi, und ehemaliger Minister für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei. Von 2012 bis 2014 und von 2017 bis 2021 war er Vizepräsident des Shūgiin.
Kōhei Tsuka (jap. つか こうへい, Tsuka Kōhei; japanischer Name: Kanehara Mineo, 金原峰雄; * 24. April 1948 in Kaho (heute: Kama)…Kōhei Tsuka (jap. つか こうへい, Tsuka Kōhei; japanischer Name: Kanehara Mineo, 金原峰雄; * 24. April 1948 in Kaho (heute: Kama), Präfektur Fukuoka; † 10. Juli 2010) war ein koreanisch-japanischer Dramatiker, Regisseur und Theaterleiter. Tsuka gehörte zur zweiten Generation der koreanischen Einwanderer in Japan und besaß nicht die japanische Staatsbürgerschaft. Er wurde in den 1960er Jahren einer der bedeutendsten Regisseure des Kleintheaters („Shōgekijō“). Seinen ersten großen Erfolg hatte er mit dem Stück Atami satsujin jiken (1973), für das er den Kishida-Kunio-Preis erhielt. Er gründete daraufhin 1974 die Theatergruppe Atami satsujin jiken, die 1980 mit dem Kinokuniya-Theater-Preis ausgezeichnet wurde. Für sein Drehbuch zum Film Die Todestreppe (Regie: Kinji Fukasaku) erhielt er 1983 den Japanese Academy Award. 1990 wurde er für Hiryūden ’90: Kitsuriku no aki (飛龍伝'90 殺戮の秋) mit dem Yomiuri-Literaturpreis ausgezeichnet.
Tomoko Abe (jap. 阿部 知子, Abe Tomoko; * 24. April 1948 in Meguro, Präfektur Tokio) ist eine japanische Politikerin und…Tomoko Abe (jap. 阿部 知子, Abe Tomoko; * 24. April 1948 in Meguro, Präfektur Tokio) ist eine japanische Politikerin und war von 2000 bis 2026 Abgeordnete im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, zuletzt für den 12. Wahlkreis Kanagawa. Ihre bisherigen Parteizugehörigkeiten waren: Sozialdemokratische Partei (SDP)→parteilos→Nippon Mirai no Tō→Midori no Kaze→parteilos→Demokratische Partei→Demokratische Fortschrittspartei→„alte“ & „neue“ Konstitutionell-Demokratische Partei (KDP)→Chūdō Kaikaku Rengō.
Nobuo Ikeda (* 13. Mai 1947 in Tokio) ist ein japanischer Germanist und Prof. em. der Universität Tokio mit dem…Nobuo Ikeda (* 13. Mai 1947 in Tokio) ist ein japanischer Germanist und Prof. em. der Universität Tokio mit dem Forschungsgebiet „Deutschsprachige Literatur“. Er wohnt seit 2014 in Ummendorf, Baden-Württemberg.
Yukiya Amano (jap. 天野 之弥, Amano Yukiya; * 9. Mai 1947 in Yugawara, Präfektur Kanagawa; † 18. Juli 2019) war ein…Yukiya Amano (jap. 天野 之弥, Amano Yukiya; * 9. Mai 1947 in Yugawara, Präfektur Kanagawa; † 18. Juli 2019) war ein japanischer Diplomat. Er galt als Experte in Fragen der atomaren Abrüstung und der Atomenergie. Am 2. Juli 2009 wurde er zum Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) gewählt und trat dieses Amt am 1. Dezember 2009 an. Er starb im Juli 2019 noch im Amt.
Yoshio Mochizuki (japanisch 望月 義夫, Mochizuki Yoshio; Eigentranskription ins Lateinische als Mochiduki; * 2. Mai 1947 in…Yoshio Mochizuki (japanisch 望月 義夫, Mochizuki Yoshio; Eigentranskription ins Lateinische als Mochiduki; * 2. Mai 1947 in Shimizu-shi (heute: Shimizu-ku, Shizuoka-shi), Präfektur Shizuoka; † 19. Dezember 2019 ebenda) war ein japanischer Politiker, Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 4. Wahlkreis Shizuoka und von 2014 bis 2015 Umweltminister im umgebildeten zweiten und dritten Kabinett Abe. Er war durchgehend ab 1997 Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (LDP), darin der heutigen Kishida-Faktion.
Tamotsu Suzuki (jap. 鈴木 保 Suzuki Tamotsu; * 29. April 1947 in Saitama; † März 2025) war ein japanischer Fußballspieler…Tamotsu Suzuki (jap. 鈴木 保 Suzuki Tamotsu; * 29. April 1947 in Saitama; † März 2025) war ein japanischer Fußballspieler und -trainer.
Ryūji Miyamoto (jap. 宮本 隆司, Miyamoto Ryūji; * 1947 in Setagaya, Tokyo, Japan) ist ein japanischer Dokumentarfilmer und…Ryūji Miyamoto (jap. 宮本 隆司, Miyamoto Ryūji; * 1947 in Setagaya, Tokyo, Japan) ist ein japanischer Dokumentarfilmer und Fotograf.
Jitsuko Saitō (japanisch 斎藤 実子 Saitō Jitsuko; * 18. Mai 1946) ist eine ehemalige japanische Eisschnellläuferin. Saitō…Jitsuko Saitō (japanisch 斎藤 実子 Saitō Jitsuko; * 18. Mai 1946) ist eine ehemalige japanische Eisschnellläuferin. Saitō nahm von 1963 bis 1968 an nationalen Wettbewerben teil und errang in den Jahren 1964, 1965 sowie 1968 jeweils den vierten Platz bei japanischen Meisterschaften im Mini-Mehrkampf. International startete sie ausschließlich in der Saison 1967/68. Dabei belegte sie bei der Mehrkampf-Weltmeisterschaft 1968 in Helsinki den 31. Platz im Mini-Mehrkampf und bei den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble den 26. Platz über 1500 m sowie den 20. Rang über 3000 m.
Chang-ting Hsieh (chinesisch 謝長廷 / 谢长廷, Pinyin Xiè Chángtíng, W.-G. Hsieh Ch'ang T'ing, Pe̍h-ōe-jī Siā Tiông-têng, *…Chang-ting Hsieh (chinesisch 謝長廷 / 谢长廷, Pinyin Xiè Chángtíng, W.-G. Hsieh Ch'ang T'ing, Pe̍h-ōe-jī Siā Tiông-têng, * 18. Mai 1946 in Dadaocheng, Bezirk Datong, Taipeh), anglisiert Frank Hsieh, ist taiwanischer Politiker und war vom 1. Februar 2005 bis zum 25. Januar 2006 Premierminister der Republik China (Taiwan). Von 2016 bis 2024 war er der diplomatische Vertreter des Taipei Wirtschafts- und Kulturbüro (amtlich englisch Taipei Economic and Cultural Representative Office) von Taiwan in Japan. Seit August 2024 gehört er dem offiziellen Beraterstab des taiwanischen Präsidenten Lai Ching-te an.
Ken’ichi Mikawa (japanisch 美川憲一 Mikawa Ken’ichi; * 15. Mai 1946 in Suwa, Präfektur Nagano in Japan als 百瀬 由一 Momose…Ken’ichi Mikawa (japanisch 美川憲一 Mikawa Ken’ichi; * 15. Mai 1946 in Suwa, Präfektur Nagano in Japan als 百瀬 由一 Momose Yoshikazu) ist ein Enka-Sänger, welcher 26-mal zum Kōhaku Uta Gassen eingeladen wurde. Er debütierte 1965 und schaffte 1980 nach zwei Skandalen ein Comeback als Transvestitkünstler. Dieses Image führt er bis heute fort.
Fumiko Hayashi (jap. 林 文子, Hayashi Fumiko; * 5. Mai 1946 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische Politikerin und…Fumiko Hayashi (jap. 林 文子, Hayashi Fumiko; * 5. Mai 1946 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische Politikerin und ehemalige Managerin. Sie war von 2009 bis 2021 Bürgermeisterin von Yokohama. Vorher war sie Präsidentin von BMW Tokyo und Vizevorsitzende der japanischen Supermarktkette Daei. Hayashi arbeitete nach dem Abschluss der Aoyama-Oberschule der Präfektur Tokio (Tōkyōtoritsu Aoyama kōtō-gakkō) für Tōyō Rayon, Matsushita Denki Sangyō und Tateishi Denki. Ab 1987 arbeitete sie für BMW Tōkyō, das sie ab 2003 als leitende Direktorin (daihyō-torishimariyaku-shachō) leitete. 2005 wechselte sie zu Daiei, 2008 zu Nissan Jidōsha, deren Tokioter Verkaufstochter sie bis 2009 leitete. In der von Forbes aufgestellten Rangliste der 100 mächtigsten Frauen steht sie auf Platz 39. Sie ist somit die am höchsten eingestufte Japanerin. Im August 2009, gleichzeitig mit der nationalen Unterhauswahl, wurde sie mit Unterstützung der Demokratischen Partei als Nachfolgerin des zurückgetretenen Hiroshi Nakada zur Bürgermeisterin der Stadt Yokohama gewählt. Das Amt trat sie am 1. September 2009 an. 2013 und 2017 wurde sie mit großen Mehrheiten wiedergewählt. Bei der Wahl 2021 landete sie in einem mit relativ prominenten Kandidaten besetzten und nationalpolitisch aufgeladenen Wahlkampf mit nur rund 13 % der Stimmen hinter dem von den nationalen Mitte-links-Oppositionsparteien unterstützten Kandidaten Takeharu Yamanaka (34 %) und dem vom nationalen LDP-Vorsitzenden und lokalem Abgeordneten (Wahlkreis Kanagawa 2) Yoshihide Suga unterstützten ehemaligen Minister Hachirō Okonogi (22 %) nur auf dem dritten Platz. Sie war eine von nur zwei Kandidaten, die die Fortführung der von ihr eingeleiteten Planung für ein Integrated Resort (IR), einen auf ein Casino zentrierten Freizeitkomplex, unterstützte. Das Casino, von Befürwortern als Jobmaschine, Touristenmagnet und Steuereinnahmenbringer gepriesen, von Gegnern als potentieller Kriminalitätsherd, Förderer des – abgesehen von regulierten staatlichen Lotterien/Sportwetten und Grauzonen (Pachinko) bis vor kurzem illegalen – Glücksspiels und Investitionsfalle für besser anders einzusetzende Mittel verurteilt, war neben der fortgesetzten Covid-19-Pandemie ein zentrales Wahlkampfthema.
Yasuhiro Noguchi (japanisch 野口 泰弘 Noguchi Yasuhiro; * 25. April 1946; † 29. November 2023) war ein japanischer…Yasuhiro Noguchi (japanisch 野口 泰弘 Noguchi Yasuhiro; * 25. April 1946; † 29. November 2023) war ein japanischer Volleyballspieler.
Reiichi Miyazaki (jap. 宮崎 礼壹, Miyazaki Reiichi; * 13. Mai 1945 in der Präfektur Saitama) ist ein japanischer Jurist…Reiichi Miyazaki (jap. 宮崎 礼壹, Miyazaki Reiichi; * 13. Mai 1945 in der Präfektur Saitama) ist ein japanischer Jurist, Staatsanwalt und Beamter. Von 2006 bis 2010 war er Leiter des Legislativbüros des Kabinetts. Miyazaki wuchs in Tokio auf und studierte Recht an der Universität Tokio. Seine Anwaltsprüfung legte er 1967 ab, seinen Studienabschluss machte er 1968. 1970 begann seine Karriere als Staatsanwalt bei den Bezirksstaatsanwaltschaften Tokio, Okayama und Sapporo. 1984 wechselte er als sanjikan in die Kriminalabteilung (keiji-kyoku) des Justizministeriums und 1987 erstmals ins Legislativbüro. In den 1990er Jahren leitete er dort verschiedene Abteilungen, 2004 wurde er stellvertretender Leiter (jichō). 2006 berief das erste Kabinett Abe Miyazaki als Nachfolger von Masahiro Sakata zum Leiter des Legislativbüros. Das Amt behielt er in den Kabinetten Fukuda, Asō und Hatoyama bis Januar 2010, als er zurücktrat und durch Shin’ichirō Kajita abgelöst wurde.
Hiroshi Itagaki (jap. 板垣 宏志, Itagaki Hiroshi; * 27. April 1945) ist ein ehemaliger japanischer Skisportler, der im…Hiroshi Itagaki (jap. 板垣 宏志, Itagaki Hiroshi; * 27. April 1945) ist ein ehemaliger japanischer Skisportler, der im Skispringen sowie in der Nordischen Kombination aktiv war.
Genjirō Kaneko (jap. 金子 原二郎 Kaneko Genjirō; * 8. Mai 1944 in Ikitsuki, Landkreis Kitamatsuura (heute: Hirado)…Genjirō Kaneko (jap. 金子 原二郎 Kaneko Genjirō; * 8. Mai 1944 in Ikitsuki, Landkreis Kitamatsuura (heute: Hirado), Präfektur Nagasaki) ist ein ehemaliger japanischer Politiker Von 1998 bis 2010 war er parteiloser Gouverneur von Nagasaki. Davor seit 1983 im Abgeordnetenhaus und danach bis 2022 im Senat war er Abgeordneter im Nationalparlament für Nagasaki als Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (LDP), darin zuletzt der Kishida-Faktion. Von 2021 bis 2022 war er Minister für Landwirtschaft, Forst und Fischerei im ersten und zweiten Kabinett Kishida.
Masanori „Mashi“ Murakami (村上 雅則, Murakami Masanori; * 6. Mai 1944 in Ōtsuki, Präfektur Yamanashi) ist ein ehemaliger…Masanori „Mashi“ Murakami (村上 雅則, Murakami Masanori; * 6. Mai 1944 in Ōtsuki, Präfektur Yamanashi) ist ein ehemaliger japanischer Profibaseballspieler. Er war der erste japanische Spieler, der für ein Team der Major League Baseball spielte. Murakami wurde von den Nankai Hawks in die Vereinigten Staaten geschickt und feierte 1964 im Alter von 20 Jahren sein Debüt als Reliever für die San Francisco Giants. Nach zwei Saisons kehrte Murakami jedoch aufgrund vertraglicher Verpflichtungen zu seinem ursprünglichen japanischen Verein zurück, wo er weitere 17 Jahre lang erfolgreich spielte.
Kanji Kubomura (japanisch 久保村 寛 Kanji Kubomura; * 11. Mai 1943 in der Präfektur Gunma) ist ein ehemaliger japanischer…Kanji Kubomura (japanisch 久保村 寛 Kanji Kubomura; * 11. Mai 1943 in der Präfektur Gunma) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer.
Fujio Masuoka (jap. 舛岡 富士雄, Masuoka Fujio; * 8. Mai 1943 in Takasaki, Präfektur Gunma) ist ein japanischer…Fujio Masuoka (jap. 舛岡 富士雄, Masuoka Fujio; * 8. Mai 1943 in Takasaki, Präfektur Gunma) ist ein japanischer Elektroingenieur und der Erfinder des Flash-Speichers. Masuoka studierte an der Tōhoku-Universität, wo er 1971 mit einer Dissertation über die Induktanz von Halbleitern promovierte. Im gleichen Jahr nahm er eine Stellung bei Toshiba an. Dort interessierte er sich in erster Linie für die Technik Nichtflüchtiger Datenspeicher, die es ermöglicht, gespeicherte Informationen ohne Stromversorgung zu erhalten. Im Jahr 1980 erfand er den Flash-Speicher in NOR-Technik und 1986 den in NAND-Technik. Toshibas Investitionen in diese Techniken waren jedoch anfangs zu zaghaft, was dazu führte, dass Intel in diesem Sektor das leitende Unternehmen wurde. Im Jahr 1994 verließ Masuoka Toshiba, um eine Professur an der Tohoku-Universität anzunehmen. Seit 2005 ist er der technische Direktor von Unisantis Electronics, dessen Ziel es ist, integrierte Kreise mit dreidimensionalen Transistoren zu entwickeln.